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„Der Gotteswahn“: Zitate aus Dawkins‘ Buch   Leave a comment

Es handelt sich um ein leidenschaftliches Plädoyer eines Atheisten gegen die Religion.

Nichts weniger versucht Dawkins als eine wissenschaftliche Beweisführung gegen die Existenz Gottes. Im Folgenden einige der wichtigsten Zitate aus dem Buch.

Gegen alles Übernatürliche

„Ich greife nicht eine bestimmte Version von Gott oder Göttern an. Ich wende mich gegen Gott, alle Götter, alles Übernatürliche, ganz gleich, wo und wann es erfunden wurde oder noch erfunden wird.“

Denken leugnende Wundergläubigkeit

„Mit der Vorstellung, die erste Ursache, der große Unbekannte, der dafür gesorgt hat, dass es etwas statt nichts gibt, könne das Universum gezielt gestalten und zu Millionen Menschen gleichzeitig sprechen, entzieht man sich völlig der Verantwortung, eine Erklärung zu finden. Es ist die entsetzliche Zurschaustellung einer selbstzufriedenen, das Denken leugnenden Wundergläubigkeit.“

Kein Fundamentalismus

„Wenn ich sage, die Evolution sei wahr, bin ich nicht fundamentalistischer, als wenn ich behaupte, dass Neuseeland auf der Südhalbkugel der Erde liegt. Wir glauben an die Evolution, weil die Belege dafür sprechen, und wir würden sie von heute auf morgen aufgeben, wenn sie durch neue Belege widerlegt würde. So etwas würde kein echter Fundamentalist machen. Fundamentalismus wird nur allzu leicht mit Leidenschaft verwechselt.“

Kreative Intelligenz ein Produkt der Evolution

„Jede kreative Intelligenz, die ausreichend komplex ist, um irgendetwas zu gestalten, entsteht ausschließlich als Endprodukt eines langen Prozesses der allmählichen Evolution. Da kreative Intelligenz durch Evolution entstanden ist, tritt sie im Universum zwangsläufig erst sehr spät in Erscheinung. Sie kann das Universum deshalb nicht entworfen haben. Gott im eben definierten Sinn ist eine Illusion.“

Bibel nicht böse, sondern grotesk

„Die Bibel ist in großen Teilen nicht systematisch böse, sondern einfach nur grotesk. Nichts anderes erwartet man von einer chaotisch zusammengestoppelten Anthologie zusammenhangloser Schriften, die von Hunderten anonymer Autoren, Herausgebern und Kopisten verfasst, umgearbeitet, übersetzt, verfälscht und ‚verbessert‘ wurden von Personen, die wir nicht kennen, die sich auch meist untereinander nicht kannten und deren Lebenszeiten sich über neun Jahrhunderte erstrecken.“

Eine spaltende Kraft

„Religion ist zweifellos eine spaltende Kraft, ein Etikett für Feindseligkeiten und Blutrache zwischen verschiedenen Gruppen, und in dieser Hinsicht ist sie nicht unbedingt schlimmer als andere Etiketten, beispielsweise die Hautfarbe, die Sprache oder die Lieblings-Fußballmannschaft. Allerdings steht sie oft immer dann zur Verfügung, wenn keine anderen Etiketten infrage kommen.“

Bildungssystem hat versagt

„Ich meine, die meisten Menschen klammern sich vorwiegend nicht deshalb an die Religion, weil sie von ihr getröstet werden, sondern weil sie von unserem Bildungssystem im Stich gelassen wurden und sich nicht einmal klar machen, dass Unglauben überhaupt möglich ist.“

http://sciencev1.orf.at/science/news/149448

Gruß Hubert

Veröffentlicht 30. Oktober 2012 von hubert wenzl in Kirchenkritik, Religionskritik

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