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ПОЕТ СЕРГЕЙ БЕЗРУКОВ. Не бродить ,не мять в кустах багряных…   5 comments

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Die Rose war rot – Gerry Wolff

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Kraniche

 

Zuweilen scheint mir, alle die Soldaten,
die aus dem Krieg nicht heimgekommen sind,
in uns’rer Erde wurden nie begraben,
und zieh’n als weiße Kraniche dahin.

Noch immer fliegen sie und ihre Stimmen
von oben weit zu uns herunterweh’n,
Kann es nicht sein, dass deshalb wir mitunter,
so traurig schweigend, auf zum Himmel seh’n.

So fliegt und fliegt der Kranichkeil am Himmel,
ermüdet in die Dunkelheit hinein,
In seinen Reih’n seh‘ ich ein leeres Fleckchen
und denke mir, dies könnt‘ für mich wohl sein.

Denn eines Tag’s schweb‘ ich im Kranichzuge
und aus dem Blau des Himmels, tief hinab,
ruf‘ mit dem Vogelschrei ich alle jene,
die unten ich zurückgelassen hab‘.

Zuweilen scheint mir, alle die Soldaten,
die aus dem Krieg nicht heimgekommen sind,
in uns’rer Erde wurden nie begraben,
und zieh’n als weiße Kraniche dahin.

 

Text: Nach einem Gedicht von Rasul Gamzatov
Melodie: Yan Frenkel

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

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Журавли (müsste Kraniche heißen…)

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 6. Oktober 2018 von hubert wenzl in Lyrik, Musik, Uncategorized

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