Archiv für das Schlagwort ‘Diskriminierung

Intersektionalität: oft zu Lasten der Tiere   Leave a comment

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Zum Begriff Intersektionalität *), der ja nicht so gebräuchlich ist, ich schätze nur bei Philosophen, zum Schluß eine Erklärung.

Es gibt viele Diskriminierungsformen, wovon sicher der Speziesismus  eine der brutalsten ist. Interessant auch die Metapher weiter unten von der Sage von Prokrustes bezüglich Anpassung. Dort wo Kim Socha sagt, dass Naturwissenschaft und Rationalität patriarchale Herrschaftsinstrumente seien, stimme ich ihr wie auch Dr. Martin Balluch nicht zu.

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Hier ein Beitrag von Dr. Martin Balluch.

Es gibt viele Diskriminierungsformen in der Gesellschaft, manche sprechen von 15 und mehr. Da geht es um Diskriminierung nach der Hautfarbe, der ethnischen Herkunft oder des Geschlechts, aber auch nach der gesellschaftlichen Klasse, der sexuellen Orientierung oder des Alters. Für uns ist natürlich die Diskriminierung nach der biologischen Art zentral, der Speziesismus, auch wenn er von der Diskriminierungsforschung oft vergessen wird. Tatsächlich ist die Diskriminierung nach der Art mit Sicherheit die größte und brutalste.
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Kommentar zu Kim Socha „Animal Liberation and Atheism“

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Auszug.

Kim Socha ist Universitätsprofessorin für Englisch an der Indiana University of Pennsylvania in den USA und Tierbefreiungsaktivistin. Sie hat mir netter Weise ihr neues Buch zu Tierbefreiung und Atheismus geschickt, um es zu kommentieren. Laut einer Studie von 2010, die im Buch zitiert wird, sind weltweit 32% aller Menschen ChristInnen, 23% Moslems, 15% HinduistInnen, 7% BuddhistInnen, 6% AnhängerInnen von Naturreligionen, 0,2% JüdInnen und 1% zugehörig zu anderen Religionsgemeinschaften.

D.h. immerhin, dass 16% der Menschen agnostisch oder atheistisch eingestellt wären. Doch Socha geht es darum, zu zeigen, dass ausnahmslos alle Religionen anthropozentrisch und speziesistisch sind, es lasse sich ganz grundsätzlich nicht religiös für Tierbefreiung argumentieren. Die Autorin benutzt dafür als Metapher die Sage von Prokrustes. Dieser Riese der griechischen Mythologie ließ Wanderer zwar bei sich übernachten, passte sie aber in der Größe seinem Bett an, indem er ihnen die Beine abhackte oder sie streckte, anstatt für sie eine passende Schlafstätte zu finden. Das, so Socha, zeichne auch alle religiösen Argumente für Tiere aus: die Bibel z.B. würde gestreckt oder beschnitten, um tierfreundlich interpretierbar zu werden, man deute das Neue Testament so um, dass Jesus vegan wird, usw. Wer gegen alle Formen der Unterdrückung von Tieren ist, müsse jede Religion fallen lassen, aber auch umgekehrt, wer AtheistIn ist, müsse für Tierbefreiung sein. Letzteres folge aus der evolutionären Verwandtschaft von Tier und Mensch.

http://www.martinballuch.com/kommentar-zu-kim-socha-animal-liberation-and-atheism/

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Intersektionalität: oft zu Lasten der Tiere

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Grundsätzlich halte ich es für sehr wichtig, dass Staat und Kirche getrennt werden. Politische Entscheidungen, wie z.B. für Tierschutzgesetze, müssen auf säkular-naturwissenschaftlichen Argumenten basieren. Doch andererseits ist die persönliche Einstellung vieler Menschen natürlich religiös gefärbt. Pragmatisch betrachtet ist es ein Schuss ins eigene Knie, zu fordern, die Menschen müssten ihre Religion aufgeben, um antispeziesistisch und vegan zu werden. Ich halte es für sehr positiv, wenn religiöse Traditionen adaptiert werden und sich entwickeln, wenn z.B. das Christentum Aufklärung und Menschenrechte in sein für lange Zeit völlig menschenrechtswidriges Gedankengebäude aufnimmt. Es fiele mir schon aus pragmatisch-politischen Gründen nicht ein, gegen die vielen, von Socha zitierten religiösen Tierrechtsbücher zu wettern.

Argumentativ ist für mich aber der entscheidende Unterschied, ob das, was ich die Metaphysik der Naturwissenschaften genannt habe, anerkannt wird oder nicht. Dazu gehört die Annahme einer objektiv realen Welt, die völlig menschenunabhängig ist, die sich mit der naturwissenschaftlichen Methodik erschließen lässt, und die in fundamentaler Weise logisch-mathematisch strukturiert ist. In meinen Büchern habe ich unter dieser Annahme für eine Tierethik argumentiert. In dem Augenblick aber, in dem ich diese Annahme verlasse, führe ich subjektive, willkürliche Elemente in die Diskussion ein. Ich kann dann nicht mehr Allgemeingültigkeit beanspruchen. Und genau das zeichnet religiöse Argumente für Tierrechte aus.

Socha sieht sich als areligiöse Atheistin, aber sie vertritt die Thesen des Ökofeminismus. Dafür, so schreibt sie in ihrem Buch, verwirft sie auch die Annahme einer objektiv realen, menschenunabhängigen Außenwelt und die Gültigkeit rationaler Argumente. Naturwissenschaft und Rationalität seien patriarchale Herrschaftsinstrumente. Stattdessen nimmt sie z.B. an, dass es vor der neolithischen Revolution ein freundliches Matriarchat gegeben habe, das dann durch das Patriarchat gestürzt worden wäre, sowie andere ökofeministische Folklore. Aber passt nicht hier ebenfalls die Metapher von Prokrustes? Schneidet der Ökofeminismus nicht auch den naturwissenschaftlichen Fakten die Beine ab, um sie der eigenen Ideologie anzupassen? Beginnt nicht genau dort das Fakten Zurechtzimmern, wo wir Naturwissenschaft und Rationalität verwerfen?

Religiosität im argumentativen Sinn ist nicht auf eingetragene Religionen und Vorstellungen von Gott beschränkt. Sie beginnt dort, wo die Metaphysik der Naturwissenschaften verlassen wird, wo Logik und Mathematik als Erfindungen der Menschen ohne objektiven Wahrheitsgehalt gesehen werden. Ab da, nämlich, wird die Ideologie zur Grundlage, an die sich die Fakten anzupassen haben, anstatt umgekehrt.

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http://www.martinballuch.com/kommentar-zu-kim-socha-animal-liberation-and-atheism/

 

*) Intersektionalität

Intersektionalität (von engl. intersection „Schnittpunkt, Schnittmenge“) beschreibt die Überschneidung von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person. Intersektionelle Diskriminierung liege vor, „wenn – beeinflusst durch den Kontext und die Situation – eine Person aufgrund verschiedener zusammenwirkender Persönlichkeitsmerkmale Opfer von Diskriminierung wird.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t

 

Intersektionalität: oft zu Lasten der Tiere

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Siehe auch:

http://www.martinballuch.com/intersektionalitaet-oft-zu-lasten-der-tiere/#more-5294

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 4. Mai 2017 von hubert wenzl in Tierrechte, Uncategorized

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Wie mich zwei Ärzte von meinem Schwulsein heilen wollten – Teil 2   Leave a comment

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In Dresden erklärt mir der Arzt, welche Ursachen für Homosexualität aus seiner Sicht infrage kommen. Häufig wertschätze der Vater seinen Sohn nicht genug. Oder die Mutter überbehüte den Sohn. Oder seine potenziellen Patienten seien nicht in ihrer „Peergroup“ angekommen, fühlen sich also nicht als Junge unter Jungen oder als Mann unter Männern. Langsam werde ich wütend. Wie kann ein approbierter Arzt, der an einer Universität studiert hat, derlei behaupten?

Wer mag Hilfe bei ihm suchen? Es sind wohl junge Männer, die sich von Familie, Freunden oder Gemeinden unter Druck gesetzt fühlen. Für manche ist eine offen ausgelebte Homosexualität aus Glaubensgründen undenkbar. Ich spreche während der Recherche mit Menschen, die erfolglos an Seminaren teilgenommen haben, um von ihrer Homosexualität wegzukommen. Vieles laufe im Verborgenen ab, sagen sie, solche Angebote würden oft unter der Hand empfohlen. Zahlen über Teilnehmer und Patienten, über Seminare und Therapien gibt es nicht. Aber auch wenn es sich um eine kleine Minderheit der Ärzte handeln dürfte: Ihr Ansinnen ist gefährlich.

Die Bundesärztekammer warnt vor den gravierenden Folgen solcher Umpolungsversuche. Im vergangenen Herbst hat sie nach der Generalversammlung des Weltärztebundes noch einmal in einer öffentlichen Erklärung klargestellt, dass Homosexualität keine Erkrankung ist. Sogenannte Konversionstherapien seien nicht nur unwirksam, sondern könnten sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Auch die Oberärztin Lieselotte Mahler hat sich mit den möglichen Folgen solcher Veränderungsversuche beschäftigt: „Das Gefühl, in der Therapie versagt zu haben, kann zu tiefen Depressionen und Angststörungen bis hin zu Selbstmorden führen“, sagt sie. Mahler ist Psychiaterin an der Berliner Charité und leitet bei der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie das Referat für sexuelle Orientierung. Sie vermutet, dass kein Psychotherapeut heute noch offiziell Konversionstherapien anbietet, doch Diskriminierung und veraltete Therapieansätze kämen vermutlich vor. „Da gibt es sicher eine hohe Dunkelziffer“, so Mahler.

Umpolungstherapien können also nachweislich schlimme Folgen haben. Konsens unter allen Medizinern? Ganz offensichtlich nicht. Der katholische Arzt Gero Winkelmann beispielsweise hält die Warnung der Bundesärztekammer vor Veränderungsversuchen für eine „Katastrophe“ und für „wissenschaftlich nicht ganz ausgegoren“. Ich treffe ihn auf einem Christlichen Gesundheitskongress in Bielefeld – einer Messe für strenggläubige Ärzte und Pfleger. Bibeltreue Organisationen beider Konfessionen stellen hier aus, werben für ihre Positionen – engagieren sich zum Beispiel gegen jede Form von Schwangerschaftsabbruch. Die Teilnehmer beten gemeinsam und diskutieren über den Einfluss von Religion auf die Gesundheit.

Dort vertritt Gero Winkelmann an einem Stand den Bund Katholischer Ärzte. Die Medizinergruppe protestiert gegen Abtreibung und warnt außerdem vor „psychischen und medizinischen Gefahren eines Zusammenlebens ohne Trauschein“. Ihr Vorsitzender Winkelmann hat vor einigen Jahren auch einen sogenannten Forschungskreis Homosexualität gegründet. Nach eigenen Angaben gehören diesem Kreis inzwischen etwa zwanzig Mediziner an. Dabei gehe es „primär“ um das „Aufzeigen von Hilfs- und Therapiemöglichkeiten“, heißt es auf der Homepage.

In einem Faltblatt behauptet der Bund Katholischer Ärzte, Homosexualität sei eine „psychische Störung“. Gero Winkelmann findet, Ärzte sollten Homosexuellen die schwere Last nehmen, die sie tragen, damit sie nicht mehr unter Druck stünden, sich sexuell derart zu benehmen. Winkelmann glaubt außerdem, dass man Homosexuelle homöopathisch therapieren kann und schlägt eine Art Entgiftung vor. So soll der Körper von Krankheiten vorheriger Generationen wie Syphilis und Tuberkulose gereinigt werden. Solche „Erbkrankheiten“ können seiner Ansicht nach der Grund für Homosexualität sein.

Ich hätte niemals gedacht, dass es im Jahr 2014 mitten in Deutschland tatsächlich Ärzte gibt, die Homosexuelle homöopathisch behandeln oder unter dem Deckmantel einer Psychotherapie umpolen wollen. Ich recherchiere weiter und entdecke im Internet einen niedergelassenen Arzt aus Hamburg. Er ist Internist und reist offenbar immer wieder durch Deutschland, um in freien Gemeinden für die Heilung von Gläubigen zu beten.

Die Gemeinden gehören zur pfingstlich-charismatischen Bewegung. Deren Anhänger glauben, dass der Heilige Geist ihnen bestimmte Gaben verleiht, sogenannte Charismen, zu denen das Heilen von Krankheiten gehört. Auch der Hamburger Arzt glaubt, dass selbst schwere Krankheiten wie Krebs durch Gott und Gebet heilbar sind. Ob er meine Homosexualität als Krankheit sieht?

92,50 Euro für die Behandlung einer psychischen Störung

Ich besuche den Heilungsgottesdienst einer Freikirche in Süddeutschland, bei dem er als Gastredner auftritt. Am Ende der Veranstaltung strömen viele Gläubige nach vorn, um persönlich um Heilung zu bitten. Auch ich gehe zu ihm, möchte den Arzt fragen, ob er meine Homosexualität für heilbar hält. „Keine Frage! Logisch!“, antwortet er. Aus einem kleinen Fläschchen reibt er mir Öl auf die Stirn und betet für mich. Ich solle ab jetzt alle zehn Minuten zu Gott beten. Wenn meine Homosexualität in einigen Tagen nicht verschwunden sei, solle ich in seine Hamburger Praxis kommen.

Knapp zwei Wochen später habe ich einen Termin in seiner Sprechstunde. Er lässt im Behandlungszimmer die Jalousien herunter; mir ist unheimlich zumute. Dann erklärt er, er wolle mir den „Geist der Homosexualität“ austreiben. Der Arzt legt mir seine Hände auf Kopf und Brust und drückt mich auf dem Stuhl langsam nach hinten. Wie schon beim Gottesdienst reibt er mir Öl auf die Stirn und betet. Anschließend erkundigt er sich nach dem Erfolg seiner Dämonenaustreibung. „Hast du das eben gemerkt? Dass da so eine Wolke rausgekommen ist?“ Ich habe nichts bemerkt, der Arzt schon: Mindestens ein Geist sei rausgegangen.

Ich sitze im Sprechzimmer eines approbierten Arztes und erlebe eine Art Exorzismus. Ich frage mich: Lässt er sich das von der Kasse bezahlen? Am Ende der Sprechstunde sagt er, das Gebet sei kostenlos, bittet mich aber um eine Spende. Er fügt hinzu, einen kleinen Betrag werde er über die Krankenkasse abrechnen. Der Dresdner Arzt erklärte mir dagegen ganz offen, dass er seinen Veränderungsversuch als „tiefenpsychologische Therapie“ mit der Krankenkasse abrechne. Zahlen also alle Versicherten für solche dubiosen Umpolungen?

Ich hatte mich bei beiden Ärzten als privat versichert ausgegeben, sodass ich die Abrechnungen mit der Post zugeschickt bekomme. Tatsächlich erhalte ich von beiden Ärzten Rechnungen, die für die Krankenkasse bestimmt sind. Der Dresdner Arzt verlangt für die erste Sitzung 92,50 Euro – für die Behandlung einer psychischen Störung. Und der Hamburger Arzt rechnet 40,22 Euro für die „Erörterung einer lebensverändernden Erkrankung“ ab. Mit solchen lebensverändernden Erkrankungen meint die Gebührenordnung eigentlich Krankheiten wie Krebs. Beide Ärzte haben mir versichert, dass die Abrechnung mit den Kassen völlig problemlos sei.

Ich frage mehrere große Krankenversicherungen, ob sie Fälle von Umpolungstherapien kennen. Von den Kassen heißt es, dass ihnen der Inhalt von Therapiegesprächen nicht bekannt sei. Ich möchte wissen, ob die Abrechnung solcher Veränderungsversuche denn grundsätzlich zulässig sei. Erstaunlicherweise weichen die Kassen aus: Techniker, AOK und Barmer verweisen auf die Therapiehoheit der Ärzte und auf komplexe Genehmigungsverfahren. Der Verband der Privaten Krankenversicherung schreibt, dies sei eine rechtliche Frage, die Entscheidung liege nicht beim Verband. Der Hamburger Arzt selbst hat ein Interview mit dem NDR aus Termingründen abgelehnt. Schriftliche Fragen lässt er unbeantwortet.

Auf die Frage, ob das erlaubt sei, antwortet keine Versicherung mit Nein

Manche Ärzte halten Homosexualität für eine Störung. Sie schicken Abrechnungen, um dubiose Behandlungen von den Krankenversicherungen bezahlen zu lassen. Auf die Frage, ob das erlaubt sei, antwortet keine einzige der angefragten Versicherungen mit einem klaren Nein. Das verstehe ich nicht.

Mit welchen Konsequenzen müssen Ärzte und Psychotherapeuten bei solchen Behandlungsmethoden rechnen? Die Bundesärztekammer schreibt, Homosexualität sei keine Krankheit und erfordere deshalb „keinerlei Heilung“ – auch keine „homöopathische Behandlung“. Sie erklärt, „Gebet und Dämonenaustreibung“ seien keine ärztlichen Behandlungsmethoden. Zu einer Psychotherapie mit dem Ziel, die sexuelle Orientierung zu verändern, äußert sich die Bundesärztekammer allerdings nicht. Ob ein Verstoß gegen eine ärztliche Berufsordnung vorliege, könne nur in Kenntnis des konkreten Falls und nur von der entsprechenden Ärztekammer beantwortet werden.

In Dresden glaubt der Arzt am Ende der Sitzung, den Grund für meine Homosexualität gefunden zu haben: Am Kinn habe ich seit meiner Geburt eine Narbe. Sie stammt von einem kleinen Blutschwamm, der mir wenige Wochen nach der Geburt während einer Operation herausgeschnitten wurde. Deshalb sei ich wahrscheinlich schwul geworden, sagt der Arzt. Manchmal entstehe Homosexualität dadurch, dass man mit dem eigenen Körper unzufrieden sei.

Co-Autoren: Oda Lambrecht, Jennifer Stange

Wie mich zwei Ärzte von meinem Schwulsein heilen wollten – Teil 2

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Liebe Verboten – Wo Schwulsein strafbar ist

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Gruß Hubert

Homosexuelle werden in Uganda für politische Ambitionen geopfert   Leave a comment

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Es kann nicht angehen, dass ein Diktator für seine politischen Ambitionen sich eine Gruppe aussucht, in diesem Fall Homosexuelle um sein Süppchen damit zu kochen. Was geht einem Regierungschef oder überhaupt dem Staat etwas an, welche sexuellen Orientierungen jemand hat. Es ist auch nicht einzusehen warum sie nicht dieselben Rechte wie Heterosexuelle haben sollten. Wir leben ja nicht mehr in einer biblischen Zeit. Wegen dem Fortpflanzungsargument: die Überbevölkerung wird sowieso noch zu einem Problem und vor allem in unterentwickelten Ländern habe Ehepaare oft vier, fünf oder noch mehr Kinder. Da müssen nicht alle drauf los pimpern. Dann könnte man ja auch von kinderlosen Ehepaaren oder eventuell mit nur einem Kind höhere Steuern verlangen. In einigen Ländern (vor allem islamischen) scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, wenn auf Homosexualität die Todesstrafe steht. Oft wird auch so getan als ob der heterosexuellen Ehe etwas weg genommen würde. Das ist ja nicht der Fall. Warum dann das Gejammer? Wenn es jemand nicht gefällt ist es sein persönliches Problem und Religioten werden da schon gar nicht den Ton angeben.

Wie sehr sich der Papst in schlechter Gesellschaft mit Diktatoren befindet, wenn es um die Verfolgung von Homosexuellen geht, zeigt der folgende Auszug. Er segnete am 12. Dezember 2012 die Parlamentsvorsitzende Ugandas, Rebecca Kadaga, die sich zu diesem Zeitpunkt gerade in Rom aufhielt und die die Todesstrafe für Homosexuelle will. Diese Segnung auch noch zum Anlaß einer Menschenrechtskonferenz, an der Rebecca Kadaga mit einer ugandischen Delegation teilnahm. Das kann man nur als Hohn der Menschenrechte interpretieren, als einen sehr schlechten Witz. Will der Papst bei den katholischen homosexuellen Priestern da eine Ausnahme machen? Ist laut dem Papst nur Abtreibung Mord?

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„Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.“ (Levitikus 20,13)
Mit diesen Worten hat Vitus Huonder, Bischof von Chur, an einer Konferenz zum Thema Familie in Fulda (Deutschland) seine Position zu Homosexualität zum Ausdruck gebracht.

Wir hoffen, Sie erinnern sich an dasselbe Buch Levitikus, in dem geschrieben steht: „Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR.“ (Levitikus 19,18), hält jemand in einem Kommentar diesem erz-konservativen Bischof entgegen.

Es ist ziemlich arrogant als Vertreter einer Institution die viele Pädophile in ihren Reihen hat (von den Missbrauchsfällen hört man nichts mehr, ich glaube aber nicht dass es deswegen keine mehr gibt) über Homosexuelle solchen Hass auszuschütten und gegen sie zu hetzen.

 

Hier der Bericht von humanist-news (die Seite existiert leider nicht mehr)

Wien. (HN) Zeitgleich zum Start des neuen Twitter-Accounts @Pontifex? ( https://twitter.com/popeinuganda ) des Papstes, am 12. Dezember 2012, überbrachte er eine Segnung an die Parlamentsvorsitzende Ugandas, Rebecca Kadaga, die sich zu diesem Zeitpunkt gerade in Rom aufhielt.

Kadaga versprach die Einführung eines Gesetzes, das Homosexualität in Uganda unter Strafe stellt (wir berichteten). Das Strafausmaß lautet auf lebenslange Haftstrafe bei jeder homosexuellen Handlung und Todesstrafe bei homosexuellen Sex mit Minderjährigen oder HIV-infizierten. Rebecca Kadaga versprach Ugandas Christen das homosexuellenfeindliche Gesetz als Weihnachtsgeschenk.

Als Rebecca Kadaga ihren Segen bei Papst Benedikt XVI abholte, verweilte eine ugandische Delegation gerade auf einer Menschenrechtskonferenz, an der sie teilnahmen.

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KAMPALA: Freedom and Roam Uganda (FARUG) [eine Organisation in Kampala, die sich für die Rechte homosexueller, bisexueller und transgender-Personen einsetzt, Anm. d. Übers.] verurteilt mit Betroffenheit und Bedauern das Anti-Homosexuellen-Gesetz, das der Präsident Ugandas am Montag, den 24. Februar 2014 unterzeichnete.

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Homosexuelle werden in Uganda für politische Ambitionen geopfert

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Das Gesetz verstößt gegen fundamentale nationale und internationale Menschenrechtsstandards sowie gegen die Verfassung Ugandas, die den Schutz der Privatsphäre, Gleichheit und Nichtdiskriminierung einfordert. Darüber hinaus verweigert das Gesetz homosexuellen, bisexuellen und transgender-Personen das Recht auf Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit.

Bei der Unterzeichnung des Gesetzes sagte der Präsident, dass das Land nicht dazu gezwungen werden kann, etwas „fundamental Falsches“ zu tun.

Das Anti-Homosexuellen-Gesetz, das als „Tötet-die-Schwulen-Gesetz“ berüchtigt ist, wurde erstmals im Jahr 2009 von dem Abgeordneten David Bahati im Parlament mit dem Ziel eingebracht, eine umfassende und konsolidierte Rechtsgrundlage zum Schutz der traditionellen Familie zu schaffen, indem jede Art von sexueller Beziehung zwischen gleichgeschlechtlichen Personen verboten werden sollte.

„Das Volk Ugandas soll wissen, dass es zum Zweck politischer Ambitionen hinters Licht geführt wurde. Die Debatte zu dem Gesetz war eine facettenreiche Aktion, um die Aufmerksamkeit von den wahren nationalen Anliegen abzulenken. Dieses Gesetz wird Ugandas Probleme wie den Mangel an Medikamenten in Krankenhäusern, das schlechte Bildungssystem, die schlechten Straßen oder die Korruption nie lösen. Das Gesetz wird nichts daran ändern, wie wir fühlen oder wen wir lieben. Es wird uns das Leben extrem schwer machen, aber es wird nichts ändern“, sagte Junic Wambya, geschäftsführender Direktor von FARUG.

Dieses Gesetz versetzt dem Zugang homosexueller, bisexueller und transgender-Personen in Uganda zum Gesundheitswesen und zu Informationen einen enormen Schlag, besonders im Hinblick auf Prävention und Behandlung von HIV. Die Kriminalisierung von gesundheitsbezogenen Aktionen und Agenden wird sich nicht nur auf Homosexuelle auswirken, sondern auf das gesamte Uganda.

„Es ist äußerst abstoßend, dem Staatsoberhaupt zuzuhören, wie es Menschen erniedrigt, die es eigentlich beschützen sollte. Der Präsident hat Medienberichte aus aller Welt verfälscht dargestellt, um sein Festhalten an der Macht zu rechtfertigen; für die Wählerstimmen der Einheimischen opfert er das Leben Homosexueller. Es ist bedauerlich, dass wir jetzt mehr als jemals zuvor auf der Hut sein müssen; aber vielleicht wird es sich auch im Nachhinein als Segen herausstellen. Wir bewegen uns nun schneller auf die lang erwartete Entkriminalisierung zu, da wir uns jetzt an das Verfassungsgericht wenden werden, das sogar das Strafgesetzbuch zerlegen wird. Das ist mein Trost für diesen Wahnsinn“, sagte Kasha Jacqueline, Gründer von FARUG.

Rechtliche Auswirkungen des Gesetzes

Jedes Gesetz sollte sein Inkrafttreten regeln, doch das Anti-Homosexuellen-Gesetz enthält keine Regelung zu seinem Inkrafttreten. Das bedeutet, dass es erst angewendet werden kann, sobald es amtlich bekanntgemacht wurde, was jederzeit nach der Zustimmung des Parlaments geschehen kann. Vor diesem Zeitpunkt darf niemand auf der Grundlage dieses Gesetzes angeklagt werden.

Es kann nicht zur Bestrafung eine Person, die die darin angeführten Verbrechen begeht, herangezogen werden, bevor es formell zum Gesetz gemacht wurde.

Das Gesetz wurde insofern abgeändert, als von der Todesstrafe als Höchststrafe für „schwere Homosexualität“ abgesehen wurde, das Maximum ist nun lebenslange Haft.

Das Gesetz stellt versuchte Homosexualität, Beihilfe zu Homosexualität und das Verleiten von Minderjährigen zur Homosexualität mit bis zu sieben Jahren Haft unter Strafe. Jede Organisation, die für Homosexualität wirbt, riskiert eine Haftstrafe von bis zu 5 Jahren und/oder Geldstrafe von 100 Millionen Uganda-Schilling [ca. 28.000 EUR, Anm. d. Übers.].

Aufruf

In den kommenden Tagen werden viele homosexuelle, bisexuelle und transgender-Personen angegriffen, verhaftet und interniert werden. Bereits gestern, am 25. Februar, wurde ein schwules Paar tätlich angegriffen: Einer von ihnen wurde getötet, der andere befindet sich im Krankenhaus, sein Zustand ist kritisch. Viele Menschen wurden von ihren Vermietern vor die Tür gesetzt, andere werden ihre Jobs verlieren. Wir rufen die Öffentlichkeit dazu auf, von radikalen und irrationalen Gewaltakten gegenüber angeblichen homosexuellen, bisexuellen und transgender-Personen Abstand zu nehmen.

Wir verlangen, dass sich Polizei- und Gefängnisbedienstete bemühen, bei allen Gewaltakten gegen homosexuelle, bisexuelle und transgender-Personen Ermittlungen durchzuführen und von Verhaftungen, die auf bloßem Hörensagen und/oder Verdächtigungen beruhen, abzusehen. Uganda hat sich im Rahmen der Universellen Periodischen Überprüfung [des UNO-Menschenrechtsrats, Anm. d. Übers.] 2012 in Genf dazu verpflichtet:

• Einschüchterungen und tätliche Angriffe auf Mitglieder und Aktivisten der Gemeinschaft der homosexuellen, bisexuellen und transgender-Personen polizeilich zu untersuchen und zu verfolgen
• Gewaltakte gegen homosexuelle, bisexuelle und transgender-Personen inklusive Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen umfassend polizeilich zu untersuchen und angemessene Sanktionen zu verhängen
• Unmittelbare und konkrete Handlungen zu setzen, um Diskriminierung und tätlichen Angriffen auf homosexuelle, bisexuelle und transgender-Personen Einhalt zu gebieten.

Die Medien sollten außerdem von sensationsheischender Berichterstattung absehen, welche den Hass schürt und Attacken auf Personen, die der Homosexualität verdächtigt werden, fördert.

Wir fordern, dass Geberländer ihre Hilfszahlungen an private Hilfsorganisationen umleiten, die sich sozialen, wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Agenden widmen, anstatt die Gelder einer korrupten Institution zukommen zu lassen, die ihren Bürgern ohne Reue jeden Schutz vorenthält. Es ist äußerst bedauernswert, hierzu aufzurufen, aber Uganda sollte am besten isoliert werden, damit sich diese Gesetzgebung nicht  ungestraft auf den gesamten Kontinent ausbreitet. Dies ist von entscheidender Wichtigkeit zum Schutz anderer afrikanischer Länder.

Und zuletzt fordern wir die Völkergemeinschaft dazu auf, als Antwort auf diese Menschenrechtsverletzungen die Gemeinschaft der homosexuellen, bisexuellen und transgender-Personen weiter zu unterstützen – moralisch, finanziell, und technisch. Für Spenden an den FARUG-Sicherheitsfonds benutzen Sie bitte Paypal auf unserer Website:
http://www.faruganda.org/paypal.html

Übersetzung von: Daniela Bartl

Hier geht’s zum Originalartikel…

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Homosexuelle werden in Uganda für politische Ambitionen geopfert

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Gruß Hubert

 

Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet   Leave a comment

Der Sexismus hat seine Wurzeln in den Religionen.

Die Religionen wurden ja alle von Männern gegründet (mir ist keine weibliche Religionsgründerin bekannt – bitte berichtigen, wenn es so sein sollte). Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet.

Wenn es um die Geringschätzung, die Verachtung und Unterdrückung der Frau geht sind sich die abrahamitischen Religionen sehr einig.

Toleranz für Religionen die Sexismus und Frauenverachtung zu verantworten haben darf es nicht geben. KEINE Diskriminierung darf toleriert werden! Es ist völlig fehl am Platz wenn aus bestimmen politischen Kreisen die rechte Keule geschwungen wird.
Das Gequatsche von Natur und Naturrecht hängt mir bei den Ohren heraus, ich kann das nicht mehr hören.
Eine Frau kann nie der Besitz eines Mannes sein und so behandelt werden. Ganz besonders beim Islam ist es aber so. Wie daneben Religionen liegen können sieht man am Beispiel des Sklaventums, das vom Christentum über lange Zeit gutgeheißen und für notwendig erachtet wurde. Die Verteufelung von Verhütung und Abtreibung (die sie ja Mord nennen) zeigt wie wenig Katholiken der Frau ein Recht über ihren Körper bestimmen zu können verweigern wollen. Zum Glück haben wir keinen Gottesstaat.
Wenn Vertreter der islamischen Religion immer wieder behaupten, dass Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Kinderheiraten, unislamisch wären, entspricht das nicht den Tatsachen. Wenn man all diese Verrücktheiten sich ansieht kann man nur sagen Religion kann geistigen Abstieg bedeuten.

Hier noch einige Auszüge.

Von Fundis, Frauenverachtung und sonstigen Verrücktheiten

[…]
Aber sehen wir uns zunächst die Methoden und das vorgebliche Ziel dieser Vereine an. Sie verstehen sich als Lobbyisten für die Schwächsten dieser Welt – nämlich für ungeborenes „Leben“ (in der biologischen Definition ist es welches) und versuchen über Medienaktionen – Gebetsmärsche, Störung der Regenbogenparade, und dergleichen mehr -, das Aufkaufen von Immobilien in welchen Abtreibungskliniken sind, welche sodann gekündigt werden, und absolut verabscheuungswürdigen Aktionen, wie dem Werfen mit Plastikembyros nach Frauen, welche Abtreibungskliniken aufsuchen, Stimmung für ihre Sache zu machen. Somit probieren sie eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, und dies gelingt ihnen in letzter Zeit immer wieder.

[…]
Wir dürfen Ewiggestrigen, welche nur im Interesse der Gegenaufklärung aktiv sind, keinen Zentimeter der Gesellschaft überlassen, und wenn diese sich zu Wort melden, muss unsere Stimme lauter sein als ihre. Hier geht es eben nicht nur um einen Kampf gegen das bestehende System, sondern auch gegen dasjenige davor usw. – genauso wie für ein anderes, neues System, in dem Frauen Männern gleich gestellt sind.

http://www.onesolutionrevolution.at/index.php/archiv/rassismusfaschismus/349-von-fundis-frauenverachtung-und-sonstigen-verruecktheiten

Gebetswelle gegen Abtreibung im Anmarsch

Radikale AbtreibungsgegnerInnen treffen einander in Wien. Auch Michael Spindelegger und Erwin Pröll standen im Programm von Human Life International

Von Beschuldigungen wie „Abtreibung ist Mord“ und „Du tötest Kinder“ über anschauliche Plastikembryos bis hin zu Krankheitszuschreibungen an Frauen, die abgetrieben haben: Die Parolen und Mittel radikaler AbtreibungsgegnerInnen sind nicht neu. Nachgelegt wird nun Anfang Oktober in Wien im Rahmen des „6. Welt-Gebets-Kongresses für das Leben“ – den TeilnehmerInnen wird „täglich heilige Messe als Sühne für Abtreibung“ versprochen.

http://diestandard.at/1345166493689/Gebetswelle-gegen-Abtreibung-im-Anmarsch

Hier einige Beispiele von katholischen Verrücktheiten.

Gloria.tv Nachrichten: Gloria Global am 1. Februar 2013
http://www.gloria.tv/?media=392705
http://www.gloria.tv/

Hier “katholische Folklore” aus meiner Heimat (auf die ich nicht stolz bin). Schmalziger geht es nicht. Es ist ja pathologisch zu nennen, welchen Wert Jungfräulichkeit im Katholizismus hat. Es zeigt das enorme Problem das diese Religion mit der Sexualität hat. Kreisen ihre Gedanken fast um nichts anderes als um Sexualität und die Sündhaftigkeit von der Menschen dadurch bedroht sind.

POS: Hörst du das Lied – Ave Maria – Kastelruther Spatzen + Ingeborg Studer + POS
http://www.gloria.tv/?media=392893

Hier noch ein Zitat aus dem Koran: “Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen…” (mehr hier – Anmerkung: siehe unten beim Link).

So wie ich das sehe, ist das eine Abgrenzung der Frau von der Aussenwelt. Die Frau muss sich verstecken, währenddessen der Mann ohne bedeutende Kleidervorschriften normal leben kann. Die gläubigen Frauen sollen ihre Blicke zu Boden schlagen… Das klingt für mich verachtend und diskriminierend. Wieso also sollte man solch eine Diskriminierung hier in der Schweiz dulden?! Wäre es nicht sinnvoll, diese Diskriminierung der Frau zu unterbinden, um die Gleichstellung zu stärken?! Ich denke, dass man mindestens die Burka verbieten müsste. Jetzt kann man ja sagen, dass das ein Eingriff in die Religionsfreiheit ist. Doch Ich sage, dass das Diskriminierung der Frau ist. Und ich meine, dass eine so extreme Vermummung in der Schweiz nicht erlaubt sein sollte.

http://kevinbuerchler.wordpress.com/2012/04/14/kopftuch-und-burkapflicht-als-diskriminierung-der-frau-burkaverbot/

Anders sah es wohl der italienische Priester Don Piero Corsi, der in den Weihnachtstagen ein Pamphlet veröffentlichte, in dem es heißt: “Die Frauen, die mit ihrer knappen Bekleidung provozieren, die sich von dem tugendhaften Leben und der Familie entfernen, provozieren die Instinkte und sollten ihr Gewissen überprüfen und sich fragen: ‘Vielleicht legen wir es darauf an?’”

Ich fühle mich sofort auch an Seyran Ates’ Frage erin­nert, ob denn die Zwangsverschleierung der Frauen im Islam nicht eher ein Armutszeugnis für die Männer sei, weil jene „ihre Triebe nicht unter Kontrolle hal­ten kön­nen“. Es scheint, als wären sich in die­sem Punkte die Religionen sehr einig. Was immer sie auch trennt: die Unterdrückung der Frau ist bei den drei abra­ha­mi­ti­schen Religionen Konsens.

http://nicsbloghaus.org/2012/12/28/christliche-frauenverachtung/

Sexismus und Diskriminierungen gibt es aber auch gegen Homosexuelle – an vorderster Front wieder mal die abrahamitischen Religionen bzw. die Ausführenden in den Kirchen, Moscheen, Synagogen und sonstigen Verwaltungen dieser Männer-Organisationen.

Auszug.

Was halten Sie vom unfehlbaren Diktator/Oberhaupt der katholischen Kirche, der zwar Liebe predigt aber im Jahr 2012 wahrhaftig erklärt, daß die Homo-Ehe, der offizielle Ausdruck der Liebe zwischen zwei Menschen, nicht nur die Menschenwürde, sondern gleich die Zukunft der ganzen Menschheit  bedrohe und der, um seine Worte zu unterstreichen, die ugandische Parlamentssprecherin segnete, *) die sich für lebenslange Haft als Strafe für Homosexualität stark machte und ein entsprechendes Gesetz den Christen in ihrem Land „zu Weihnachten schenken“ wollte? Oder von einem seiner höchsten Würdenträger, Herrn O’Brien, der die Homo-Ehe mit Sklaverei vergleicht und findet, sie sei gegen das “natürliche Gesetz” (Und was ist dann Zölibat?) Und was halten Sie überhaupt vom Umgang der Kirche mit Sexualität, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung, Verhütung und Verhütungsmitteln insbesondere im Zusammenhang mit STDs?

*) Papst segnet Ugandas Parlamentssprecherin: sie will Todesstrafe für Homosexuelle

[…]
Am 14.12.2012 hielt Papst Benedikt XVI. eine Rede für den katholischen “Weltfriedenstag” am 1.Januar 2013. Darin bezeichnet er die Legalisierung der Homo-Ehe als Ende der Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt.

http://www.humanist-news.com/papst-segnet-ugandas-parlamentssprecherin-sie-will-todesstrafe-fur-homosexuelle-einfuhren/

 

http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/01/18/wie-kann-man-noch-katholik-sein/

Gruß Hubert