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Augustinus: der Mensch muss sich rechtfertigen, nicht Gott   1 comment

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Der Dichter Georg Büchner (1813-1837) sagte in Bezug auf den Atheismus: „Das Leiden ist der Fels des Atheismus“, und damit hatte er vollkommen recht.
Der Theologe Pesch sagte dazu: „Wenn ein allmächtiger und gerechter Gott, der sogar die Liebe selbst sein soll, das unschuldige Leiden in der Welt zulässt, was soll der Mensch dann noch von solcher allmächtigen Gerechtigkeit halten“ Der Gottesglaube muss eine Antwort geben, oder der ‚ethische‘ Atheismus hat das letzte Wort.“

Alle Antworten auf die Frage der Theodizee sind falsch, das hatte schon der intelligenteste, wenn auch frauenfeindlichste Kirchenvater, der Bischof von Hippo, Augustinus erkannt.
Er behauptete, nicht Gott muss sich rechtfertigen, sondern der Mensch muss sich rechtfertigen und begründete das mit der „Ursünde“ des Menschen .
Heiner Geißler schreibt in seinem Buch: „Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?“, seine These (von Augustinus), die nach wie vor zum Glaubensinhalt der beiden Kirchen gehört lautet: Die ersten Menschen, hätten eine Ursünde begangen, die sich von Generation zu Generation durch Geschlechtsverkehr auf die ganze Menschheit vererbt hätte.

Augustinus, der in jungen Jahren ein Bock sondergleichen war, hinter jedem Weiberrock her, der sich fast krumm vögelte, redet von einer Ursünde die sich in alle Ewigkeit übertragen würde. Man entschuldige meine Sprache, aber von so einem blöden ……. habe ich keinen Respekt. Tugendhaft wurde er erst als er alt wurde und dazu noch frauenfeindlich.
Er macht es sich ja ganz einfach mit dem Erklären der Theozidee. So einfach kommt aber keiner durch, auch wenn er heiliggesprochen ist.

Aus dem Buch von Heiner Geißler „Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?“

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S. 34:    zweifelhaft geworden. Di e Möglichkeit einer Entstehung der Menschheit aus mehreren – parallelen, aber voneinander unabhängigen – Evolutionslinien bringt die Erbsündenlehre zusätzlich an den Rand des Lächerlichen.

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 13. Juni 2017 von hubwen in Religionskritik, Uncategorized

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Die schwarzen Gesellen und die „Erbsünde“   Leave a comment

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Hey ihr schwarzen Gesellen, ihr Märchenerzähler und Unterdrücker, ich schulde euch und einem ebenso von euch erfundenen Gott einen Dreck – von wegen Erbsünde. Ist schon eine unerhörte Frechheit so etwas in die Welt zu setzen, ein Neugeborenes wäre schon mit Schuld und Sünde belastet. Das ist die frechste Sippenhaftung seit Menschengedenken, nicht mal in totalitären Systemen gibt es eine so weitreichende Sippenhaftung. Was soll mich das angehen was euer erfundener Adam und eure erfundene Eva vor Urzeiten getan hätten? Ob sie ……. oder nicht.
Aber es geht diesen schwarzen Gesellen darum, dass Menschen Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie das und jenes tun. Solche Menschen kann man leichter manipulieren, beherrschen und unterdrücken. Den Mensch zum Wurm machen ist ihr Ziel mit ihrem ewigen Gerede von der Sündhaftigkeit des Menschen. Der Mensch soll sich als Wurm im Dreck winden vor einem großen Gott.

Eine weitere unerhörte Anmaßung: der Papst gibt sich als Stellvertreter Jesu Christi und somit von Gott aus. Weitere Bezeichnungen sind Heiliger Vater, Pontifex Maximus sowie weitere Titel.

Erbsünde (lat. peccatum originale) ist ein Begriff der christlichen Theologie für einen Unheilszustand, der durch den (seit der Aufklärung häufig auch nur symbolisch verstandenen) Sündenfall Adams und Evas herbeigeführt worden sei und an dem seither jeder Mensch als Nachfahre dieser Ureltern teilhabe.

[…]
Die von Augustinus von Hippo formulierte Lehre von der Erbsünde ist zentral für das westliche Christentum. Ohne Freiheit kein Verdienst: Trotz der Erbsünde könne der Mensch sich zum Guten entscheiden, jedoch nur mit Hilfe der Gnade Gottes. Da der Mensch an die Zeit gebunden ist, ist Reue und Vergebung während der Lebenszeit möglich. Aus der Erbsünde als Mangelzustand ergibt sich die Notwendigkeit der Erlösung des Menschen, die durch die Menschwerdung (Inkarnation), Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi ermöglicht wurde.

(Anmerkung: und nach 3 Tagen wieder auferstanden. Was soll das bitte für ein Opfer sein? Und gebracht hat es gar nichts. Oder ist etwa dadurch die Menschheit besser geworden?)

[…]
Der zugrundeliegende lateinische Ausdruck peccatum originale (wörtlich ‚ursprüngliche Sünde‘, ‚Ursünde‘) umfasste in seiner Bedeutung sowohl die Sünde Adams und Evas infolge ihres Sündenfalls (lapsus Adami, peccatum primorum parentum, primum peccatum) als auch die dadurch entstandene Erbsünde der Menschheit allgemein. Zur begrifflichen Unterscheidung zwischen dem aktiv begangenen peccatum originale der ersten Eltern und dem nur passiv durch Abstammung aus leiblicher bzw. libidinöser Zeugung erworbenen peccatum originale ihrer Kinder und Nachfahren unterschied die Scholastik seit Alain de Lille zwischen dem (peccatum) originale active (Erbsünde ‚im aktiven Verständnis‘) und (peccatum) originale passive (‚im passiven Verständnis‘), seit Petrus von Tarantasia auch zwischen (peccatum) originale originans (‚erzeugend‘) und (peccatum) originale originatum (‚erzeugt‘). Beide Unterscheidungen wurden seither zum Gemeingut der theologischen Literatur und werden zu Begriffsklärungen auch in neuerer Zeit noch herangezogen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbs%C3%BCnde

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Wir sind nicht hier auf der Welt um zu büßen und um Gnade vor einem erfundenen Gott zu betteln. Jede noch so kleine Freude möchten einem diese schwarzen Gesellen verleiden und verbieten. Eure hohe Zeit geht aber einem Ende entgegen. Und das ist gut so.

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Schert euch zu eurem erfundenen Teufel. Hmmm, eigentlich schade um die Zeit für so einen christlichen Quatsch.

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„Ich kann ohne das mindeste Zögern sagen, daß, wer behauptet, Religion habe nichts mit Politik zu tun, nicht weiß, was Religion bedeutet.“
Mahatma Gandhi

„Was soll nicht alles meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit, der Humanität, der Gerechtigkeit; ferner die Sache meines Volkes, meines Fürsten, meines Vaterlandes; endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen. Nur meine Sache soll niemals meine Sache sein. Pfui über den Egoisten, der nur an sich denkt.“

Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum

Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn’s ihm gut geht und eine, wenn’s ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
Kurt Tucholsky

 

Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, nennt man es eine Krankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, nennt man es Religion.

Richard Dawkins

 

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Aber die sind noch schlimmer.

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 19. Juni 2016 von hubwen in Religionskritik, Uncategorized

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