Archiv für das Schlagwort ‘Fake News

Ein Monat wüster Politik mit Donald Trump   Leave a comment

.

Hier ein Bericht wieder wie Trump seine Selbstinszenierungen zelebriert und wie er scheinbar wie zufällig jemand auf die Bühne holt. Ein Lieblingsthema von Trump sind natürlich die Medien die nur fake news verbreiten würden. Er ist ja der Mann der Wahrheit, quasi ein Synonym dafür 😉 (hmmm, wenn man da seine Lügen zusammenzählen würde…).

Aus derstandard.at

Es ist genau ein Monat her, dass Donald Trump als 45. US-Präsident vereidigt wurde. Sein politischer Stil hat sich aber seitdem nicht verändert. Es ist so inszeniert, dass man glauben könnte, es sei ein spontaner Einfall: Donald Trump holt einen Fan auf die Bühne, den er scheinbar zufällig in den Zuschauerreihen entdeckt hat.

.

trumpflorida

foto: reuters/kevin lamarque
Trump holte in Florida einen Unterstützer auf die Bühne

.

Launig weist er seine verblüfften Leibwächter an, ihn über die Absperrgitter klettern zu lassen. Er habe keine Angst vor ihm – höchstens davor, dass er ihm einen Kuss geben könnte, witzelt er. Am Rednerpult darf der Mann zwei Sätze sagen, dann schiebt ihn Trump vom Mikrofon weg, um wie ein Boxpromoter zu rufen: „Ein Star ist geboren!“ Die Inszenierung von Volksnähe ist sein Erfolgsrezept. Darum kehrt er zurück auf die Wahlkampfbühne, nach Melbourne, Florida. Weit weg von Washington, wo sich der Eindruck verdichtet, dass die Bürde des Amtes diesen unberechenbaren, ungeduldigen Narziss überfordert.

Wie schon im Wahlkampf sind es die „Fake-News-Medien“, die Trump aufs Korn nimmt. Bloß ist aus Polemik gegen Einzelne längst ein Generalangriff geworden: Diese Medien seien nicht seine Feinde, nein, sie seien Feinde des amerikanischen Volkes, twitterte er am Abend vor der Kundgebung. „Sie haben ihre eigene Agenda, und ihre Agenda ist nicht unsere Agenda“, sagt er in Melbourne, bevor er von einem angeblich verheimlichten Terroranschlag in Skandinavien faselt. „Schaut euch an, was letzte Nacht in Schweden passierte“, sagt er und lässt nicht nur die Schweden rätseln, was er gemeint haben könnte. Es gibt Wortmeldungen amerikanischer Psychologen, die dem 70-Jährigen nahelegen, sich auf die Couch zu legen, um sich auf Persönlichkeitsstörungen überprüfen zu lassen.

In Wahrheit scheint eine ausgeklügelte Strategie hinter der Medienschelte zu stecken. Der Präsident, der weiß, dass ihn das Parlament nicht bremsen wird, weil seine Republikaner dort zumindest bis zur nächsten Kongresswahl eine komfortable Mehrheit stellen, folgt einem Muster, wie es Autokraten gemeinhin anwenden.

 

Fieberhafter Aktionismus

In dem Versuch, seine Machtfülle noch auszubauen, redet er dem Publikum ein, dass man Nachrichten als solchen nicht mehr trauen könne, weil sie im Sinne der Elite verzerrten, was sich wirklich in der Welt abspiele; und dass allein seine Version die glaubhafte sei. Zudem, das ist der taktische Aspekt, will er ablenken von einem Start in die Präsidentschaft, den sogar Parteifreunde als turbulent charakterisieren.

Mit fieberhaftem Aktionismus wollte der hemdsärmelige Milliardär den Eindruck erwecken, dass er, ein Mann der Tat, seine Wahlversprechen ruck, zuck erfüllt. Dazu gehörte es, mit grimmiger Miene im Oval Office zu sitzen und Dekrete zu unterzeichnen, in blaues Leder gebundene Papiere, die ihm sein Stabschef Reince Priebus in geradezu ehrfürchtiger Pose auf den Schreibtisch legte. Kritiker sprechen von Staatstheater, denn in der Sache ist bisher relativ wenig passiert. Trumps Einreiseverbot für Staatsbürger von sieben muslimisch geprägten Ländern hat die Gerichte auf den Plan gerufen, die das Dekret postwendend kassierten. Seinen Sicherheitsberater musste er nach 24 Tagen im Amt entlassen, der Nachfolgekandidat gab ihm einen Korb: Robert Harward, ein ehemaliger Navy Seal, führte „familiäre Gründe“ für seine Absage ins Feld. Es war der bisher letzte Beleg für die Atmosphäre akuter Verunsicherung, wie sie im Weißen Haus nun offenbar herrscht.

 

Wunder dauern länger

Hatte der Kandidat Trump großspurig angekündigt, Obamacare, die unter Konservativen verhasste Gesundheitsreform seines Vorgängers, durch etwas „Wunderbares“ zu ersetzen, zeigt sich nun, dass Wunder länger dauern. Es grassiert die Angst, es könnten nun Millionen von Neuversicherten die Krankenversicherung verlieren, ohne dass bezahlbare Alternativen geschaffen werden. Innenpolitisch ist es das Thema, das vielen Amerikanern am meisten unter den Nägeln brennt. Die Rückkehr in den Wahlkampfmodus, sie scheint allein darauf angelegt, das alles für eine Weile vergessen zu lassen. An Details und an Substanz hat Trump in Melbourne praktisch nichts Neues zu bieten, umso bombastischer sind seine Verheißungen. „Das wird ein Wandel für die Ewigkeit“, tönt er, „ein Wandel, wie es ihn nie zuvor gab!“ (Frank Herrmann aus Washington, 20.2.2017) – derstandard.at/2000052849295/Ein-Monat-wuester-Politik-mit-Donald-Trump

.

Ein Monat wüster Politik mit Donald Trump

Dortmunder Polizei wehrt sich gegen „Breitbart“   6 comments

.

Es passiert schon sonst genug, da muss man nicht noch bewusste Lügen verbreiten, wie es Breitbart neulich tat. Ein 1000-Mann-Mob hätte Deutschland älteste Kirche in Brand gesetzt. Das war schlicht und einfach gelogen. Man wird sich noch auf einiges gefasst machen können, denn Breitbart will sich in Europa in einigen Ländern niederlassen, darunter auch in Deutschland.

.

3330564170

Tatsächlich kam es in der Neujahrsnacht durch einen Silvesterböller zu einem Brand am Gitterschutznetz an der Dortmunder Reinoldikirche. Die US-Nachrichtenseite Breitbart machte daraus die Fake-News, dass ein Mob die Kirche in Brand gesetzt habe.

.

Dortmund. Die Polizei hat am Donnerstag eine detaillierte Einsatzbilanz der Silvesternacht in Dortmund veröffentlicht, nachdem die US-Nachrichtenseite „Breitbart“ eine Falschmeldung zu den Vorfällen verbreitet hatte. Die rechtspopulistische Internetseite steht Donald Trump nahe.

Der englischsprachige Bericht mit der Überschrift „1000-Mann-Mob setzt Deutschlands älteste Kirche in Brand“ erzeugt den Eindruck, dass Ausländer mit Feuerwerkskörpern gegen andere Besucher und Polizisten vorgegangen seien und das Dach der Reinoldikirche in Brand gesetzt hätten. Der Bericht bezieht sich dabei in verfälschender Weise auf einen Bericht der „Ruhr Nachrichten“.

Silvester war laut Polizei ruhig

Die Polizeibehörde stellte am Donnerstag klar: „Herausragende oder spektakuläre Silvestersachverhalte wurden bis zum heutigen Tage nicht gemeldet.“ Auf einem Platz in der Innenstadt hätten sich rund 1000 Menschen versammelt. Es sei zwar zum Teil zu unsachgemäßem Einsatz von Silvesterfeuerwerk gekommen, dies sei jedoch unterbunden worden.

Die Feuerwehr hatte am Neujahrstag gemeldet, dass es durch eine Silvesterrakete zum Brand eines Gitterschutznetzes an der Reinoldikirche gekommen sei. Mit dem Netz ist ein Baugerüst verkleidet. Das Feuer sei schnell gelöscht worden. Die Polizei hat nach Angaben einer Sprecherin „keinerlei Erkenntnisse, dass die Rakete absichtlich abgefeuert wurde“.

Breitbart ist eine US-Nachrichtenseite mit rechtspopulistischer Ausrichtung, die dem designierten Präsidenten Donald Trump nahe steht. Hier lesen Sie mehr über das Portal.

.

Dortmunder Polizei wehrt sich gegen „Breitbart“

.

Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 9. Januar 2017 von hubert wenzl in Medien, Uncategorized

Getaggt mit , , ,

Geschäft mit Falschnachrichten   11 comments

.

Eine neue Art kreativer Geldbeschaffung mit dem Verbreiten von Falschmeldungen. Innerhalb kürzester Zeit verbreiteten sich solche fake news wie ein Lauffeuer und verreiten Angst und Unsicherheit. Außerdem behindern sie die Polizei bei Ermittlungen. So eine fake news war auch, dass die Bundesregierung über Nacht Flüchtlingsmassen über Flughäfen einschleußen würde.

.

dfdwufy19s6hfpigg

.

fake_b-reg-schleus-fluc-e-ko-fluhaf

.

Wenn einem Meldungen weit überzogen vorkommen, lohnt es sich genauer hinzuschauen und zu recherchieren. Oder auch einen Blick in folgende Seite zu werfen.

http://www.mimikama.at/

Zwei Berichte aus n-tv.de und pcwelt.de

Wer und was stecken hinter Fake News?

28.12.16

Israel will Pakistan mit Atomwaffen vernichten, Hillary Clinton gehört einem Kinderporno-Ring an und kommt ins Gefängnis – diese Meldungen sind falsch, sogenannte Fake News. Der Chaos Computer Club warnt: Auch im Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr müsse mit der Verbreitung von Fake News gerechnet werden. Wo aber kommen diese Nachrichten her? Und wer tut etwas dagegen?

Video im Link

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Wer-und-was-stecken-hinter-Fake-News-article19422061.html

.

Einige Tagen nach dem Terror-Anschlag mit einem LKW auf den Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz verbreitete ein Mann über Whatsapp die Warnung, dass eine Terrorzelle einen weiteren Anschlag – und zwar auf Berliner Einkaufszentren – planen würde. Diese Warnung war falsch, es handelte sich dabei um eine Fake-News. Die Berliner Polizei musste diese Falschmeldung via Twitter und über andere Nachrichten-Kanäle dementieren, weil sich diese Fake-News am Freitag vor Heiligabend rasant über die sozialen Netzwerke und Messenger verbreitet hat.

.

dfdw8kmmf8oencjhs.

Jetzt hat die Berliner Polizei den Urheber dieser geschmacklosen Fake-News ermittelt, wie sie via Facebook mitgeteilt hat : „Letzten Freitag machte ein Gerücht auf Whatsapp die Runde. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete es sich wie ein Lauffeuer. Wir hatten eine Menge Arbeit auf unseren Social Media Kanälen, dieses sinnlose Gerücht wieder einzufangen, welches mit dem ohnehin angeschlagenen Sicherheitsgefühl vieler Berlinerinnen und Berliner nach den Geschehnissen am Breitscheidplatz spielte.  Da versteht es sich doch von selbst, dass wir uns auch an den Feiertagen die Arbeit gemacht haben, den Absender dieses Fakes zu ermitteln. Unterstützt wurden wir dabei von Ermittlern unseres LKA und vielen irritierten Mitgliedern unserer Community. Dank der zahlreichen Hinweise auf den Koch dieser üblen Gerüchteküche wurde dieser an den Weihnachtsfeiertagen von unseren Kollegen des Staatsschutzes persönlich besucht. Die Geschichte dürfte ihm sprichwörtlich im Halse stecken geblieben sein. Er gab zu, sie frei erfunden zu haben. Nun sieht er einem Verfahren wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten entgegen. “ Zitat Ende.

Quelle: pcwelt.de
http://www.pcwelt.de/news/Mann-warnte-vor-weiteren-Berlin-Anschlag-Polizei-findet-Fake-News-Erfinder-10100493.html?utm_source=best-of-pc-welt-manuell&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&ext_id=3554178&pm_cat%5B0%5D=Apps&r=3667819165393562&lid=619652&pm_ln=3

.

Weitere fake news:

Pakistan droht Israel indirekt mit Atomschlag

http://www.n-tv.de/politik/Pakistan-droht-Israel-indirekt-mit-Atomschlag-article19414316.html

.

Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 29. Dezember 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

Getaggt mit ,

Wie erkennt man Fake-News?   Leave a comment

.

Skepsis ist angebracht, wenn bei einem Text ein Teilaspekt behandelt und dieser dramatisiert wird. Andere Aspekte werden nicht erwähnt oder vernachlässigt. Überspitzte Darstellungen mit wenig Erkärungen sollten einen auch misstrauisch machen. Eine wichtige Sache ist auch sich die Quelle anzuschauen.

Auszug aus den stuttgarter-nachrichten.de

Besonders in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter kursieren gerne Fake-News. User können dies jedoch selbst herausfinden. Foto: AFP
Besonders in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter kursieren gerne Fake-News. User können dies jedoch selbst herausfinden.Foto: AFP
.
.

Falschmeldungen und Bots befeuern vermehrt in sozialen Medien Fremdenhass, Vorurteile oder auch eine verzerrte Wahrnehmung der Wirklichkeit. Wer überprüfen will, ob eine Meldung gefälscht oder echt ist, muss ein paar Dinge beachten.

Stuttgart – Ist die Meldung über eine 13-jährige Russlanddeutsche, die im Januar 2016 angeblich in Berlin von Asylbewerbern vergewaltigt worden sein soll, wahr oder gefälscht? Es stellte sich heraus, dass wohl russische Propaganda für diese Falschmeldung verantwortlich war. Im Internet wurden daraufhin Verschwörungstheorien und fremdenfeindliche Hetze gegen Flüchtlinge verbreitet. Russische Medien heizten die Stimmung zusätzlich an.

Und auch im US-Wahlkampf kursierte ein Zitat von Donald Trump, das sich im Nachhinein als Fake-News herausstellte. Trump soll in einem Interview im Jahr 1998 mit dem People Magazine folgende Worte gesagt haben: „Sollte ich aufgestellt werden, dann als Republikaner. Das ist die dümmste Gruppe von Wählern im Land. Die glauben alles auf Fox News. Ich könnte lügen und sie würden es dennoch glauben. Ich glaube meine Chancen stünden gut. Dieses Zitat hat Trump jedoch so nie gesagt, ein solches Interview war im People Magazine auch nie erschienen. Bereits im Jahr 2015 hat dies faktcheck.org richtiggestellt. Und dennoch: Kurz nach der Wahl von Donald Trump zum 45. US-Präsidenten hat sich dieses Zitat online als „Wahrheit“ rasant weiterverbreitet:

Medien, Twitter-User und Facebook-Nutzer verbreiteten diese falschen Aussagen tausendfach im Internet.

Doch diese beiden exemplarischen Falschmeldungen von dem angeblich vergewaltigten Mädchen und der angeblichen Aussage von Donald Trump hätten auch vom Leser selbst verifiziert werden können – durch Portale, die Hilfestellungen bieten, aber auch durch eigene Recherche.

Portale, die Meldungen überprüfen

Auf dem Portal Mimikama.at lassen sich zum Beispiel Fehlermeldungen überprüfen. Der Verein aus Österreich schreibt über sich auf der Homepage: „Wir als Verein haben uns im Jahre 2011 zum Ziel gesetzt, Internetmissbrauch, Internetbetrug und Falschmeldungen bzw. Fakes entgegen zu wirken und zu bekämpfen.“ Konkret bedeutet das, dass die Macher hinter dem Portal eingehende Meldungen überprüfen und nachrecherchieren. Über eine „Hoax-Search“Hoax heißt übersetzt Falschmeldung – können wie in einer Suchmaschine Stichworte eingegeben werden, um eine Nachricht zu checken. Bei Donald Trump reicht nur die Eingabe des Namens aus, um als ersten Treffer die Falschmeldung mit dem angeblichen Zitat von ihm zu finden.

Hier weiterlesen:

Wie erkennt man Fake-News?

.

Hier noch einige Tipps von mimikama.at

So hilfst Du Dir: Fake-News erkennen!

Fake-News, ein Begriff, der nun auch im deutschsprachigen Raum angekommen ist. Die Aufgabe, vor der nun die Nutzer sozialer Netzwerke stehen, liegt in der Differenzierung zwischen seriösen und echten News zu erfundenen Inhalten.

Was man machen kann

Falschmeldungen, die sich als News ausgeben, kann man grundsätzlich mit ein paar Handgriffen schon selbst enttarnen. Man muss zunächst zumindest nach erweckter Skepsis sich die richtigen Fragen stellen und ein paar Griffe anwenden.

HINWEIS! Zu diesem Thema gibt es eine weiterführende und tiefergehende Analyse. Diese kannst Du HIER lesen.

1. Überspitzte Darstellung

Ein überspitzte Darstellung eines Inhaltes unter Auslassung von umsichtigen Erklärungen sollte ein erstes Alarmsignal sein. Viel Meinung, wenig Inhalt, eine kaum belastbare Quelle, wenn überhaupt vorhanden, sowie stark verkürzte und nahezu auf Schlagzeilen komprimierte Darstellungen sollten mit Vorsicht genossen werden.

2. Wer schreibt hier überhaupt?

Schaue in das Impressum einer Webseite oder eines Blogs. Hast Du es mit transparenten und seriösen Angaben zu tun oder eher einer wahllosen und nicht nachvollziehbaren Adressangabe eines Postfaches in Mittelamerika? Oder ist vielleicht sogar gar kein Impressum vorhanden? Nicht vorhandene Ansprechstellen sind eher kritisch einzuordnen.

Ebenso gilt es zu differenzieren: handelt es sich um einen Meinungsblog oder eine seriöse Presseseite?

 

3. Inhaltlicher Gegencheck

Finden sich diese Inhalte auf anderen Medienportalen ebenso? Hier hilft eine Googlesuche unter dem News-Reiter. Wurde dieses Thema von verschiedenen Journalisten jeweils aufbearbeitet oder findet sich lediglich ein reines Copy&Paste durch anonym betriebene Blogs wieder? Trage Teile der Schlagzeile in die Google Suchzeile ein, ein oftmals gleicher Wortlaut der Meldungen weist auf unreflektierte Kopien hin.

4. Bildercheck

Verrückte Situationen mit harten Bildern: gehört das Bild zu einer Geschichte oder gar die Geschichte zu einem Bild? Sehr verbreitet ist der “Hybrid-Fake”, bei dem entweder das Bild eine reale Situation zeigt, der dazu gehörige Text  jedoch falsch ist, oder aber ein Textinhalt korrekt ist, jedoch bildlich falsch in Szene gesetzt wird. Hier hilft eine Rückwärtssuche für Bilder:

[…]

7. So erkennst du Fake-News

 

image

http://www.mimikama.at/allgemein/fake-news-erkennen/

 

Noch ein Beispiel einer fake news.

Auszug.

“Nur in Deutschland ist es möglich, dass die deutsche Bundesregierung ein offizielles Plakat herausbringt, das die Ausrottung des eigenen Volkes propagiert. So etwas ist in keinem anderen Land möglich!” Die bis dato nicht weiter aufgefallene Webseite “austria-netz.de” sorgt derzeit mit dieser These und dem dazu gehörigen Bild für Aufsehen.

6 Herren mit dunklem Teint, eine blonde Dame, die lasziv hereinschaut. Was will uns die Bundesregierung denn mit diesem Plakat sagen? Worum geht es überhaupt?

image

.

Hier weiterlesen:

https://www.mimikama.at/allgemein/so-was-ist-nur-in-deutschland/

.

Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 19. Dezember 2016 von hubert wenzl in Medien, Politik, Uncategorized

Getaggt mit ,

Falschnachrichten-Erfinder als Geschäftsidee   4 comments

.
Es ist schon unglaublich, wie sich jemand das Falschmeldungen erzeugen zur Geschäftsidee macht, wie Jestin Coler vom Unternehmen „Disinfomedia.inc“ (man beachte im Firmennamen das disinfo…) um damit viel Geld zu verdienen. Da ersinnen Autoren einer Firma Falschmeldungen. Die Wahrheit zu verkünden schreiben sich heute sehr viele auf die Fahnen. Man muss aber schon genau hinschauen. Gefährlich ist bei manchen Falschmeldungen, dass sie ja wahr sein könnten und es sich erst viel später herausstellt, dass es eine fake news war. Fake news haben sehr oft zum Ziel Stimmungen zu erzeugen und dem politischen Gegner zu schaden, ein maßgeblicher Exponent der politischen Gegenseite soll schlecht aussehen. Solche Firmen profitieren davon dass Falschmeldungen nachgefragt werden. Ein neuer Beruf ist entstanden: Falschnachrichten-Erfinder.

.

Die News „Papst unterstützt Trump“ wurde fast eine Million Mal auf Facebook geteilt – sie war aber frei erfunden. Wer setzt solche Fake News in die Welt? Und warum? Im US-Radio sprach nun erstmals ein Mann, der damit sein Geld verdient.

Von Nicole Markwald, ARD-Studio Los Angeles

Als die Reporterin vom National Public Radio (NPR) an der Tür von Jestin Coler in einem Vorort von Los Angeles klingelt, fertigt der sie rasch an der Tür ab. Er habe kein Interesse mit ihr zu sprechen. Coler bekam Besuch von der NPR-Journalistin, weil er Gründer und Chef des Unternehmens Disinfomedia.inc ist. Die Firma unterhält etliche Falschnachrichten-Seiten, wie viele es genau sind, wollte Coler nicht verraten, als er sich kurze Zeit später doch zu einem Interview bereit erklärte.

Inzwischen beschäftigt er mehrere Autoren

Jestin Coler ist einer der Falschnachrichten-Macher. Regelmäßig veröffentlicht er echt wirkende Nachrichten, die allerdings frei erfunden sind. Ein Beispiel: Er setzte vor zwei Jahren die Geschichte in die Welt, dass im US-Bundesstaat Colorado Lebensmittelmarken zum Kauf von Marihuana genutzt worden seien. „Daraufhin legte ein Abgeordneter im Kongress von Colorado einen Gesetzesvorschlag vor, der die Verwendung von Lebensmittelmarken für den Kauf von Gras verbot. Obwohl das eine reine Fantasiegeschichte war“, erzählt er.

Jestin Coler ist 40, verheiratet, Familienvater. Warum er 2013 mit dem Verfassen von falschen Nachrichten begann, erklärt er so: „Ich wollte eine Webseite schaffen, die von der ultrarechten Bewegung wahrgenommen wird. Mein Ziel war, offenkundig falsche oder ausgedachte Geschichten zu platzieren, um dann hinterher darauf zu verweisen, dass es reine Erfindung waren.“

25 bis 30 Autoren ersinnen Falschmeldungen

Inzwischen beschäftigt er 25 bis 30 Autoren. Coler erzählt, dass es ihn überrascht habe, wie häufig seine Fake News im zurückliegenden Wahlkampf bei Google oder Facebook angeklickt worden seien. Wie jene Geschichte, dass ein FBI-Agent, der im E-Mail-Skandal von Hillary Clinton verwickelt gewesen sei, tot aufgefunden wurde.

Der Artikel mit seiner reißerischen Überschrift schien von der Zeitung „Denver Guardian“ zu stammen. Nur: Eine solche Zeitung gibt es gar nicht. „Die Leute wollten das hören“, erzählt Coler. „Alles an der Geschichte hatte ich mir ausgedacht: die Stadt, die Leute, den Sheriff, den Typen vom FBI.“ Die Social-Media-Experten seiner Firma hätten den gefälschten Artikel dann gezielt bei Trump-Anhängern und in Trump-Foren platziert. „Und die Geschichte verbreitete sich wie ein Lauffeuer.“

Bis zu 40.000 Dollar im Monat

Und mit jedem Klick werden seine Seiten interessanter für Werbetreibende. Zwei andere Autoren für Falschmeldungen, die die „Los Angeles Times“ in Long Beach ausfindig machte, gaben an, pro Monat zwischen 10.000 und 40.000 Dollar mit Werbung auf ihren Seiten einzunehmen. Facebook und Google haben inzwischen angekündigt, keine Werbung auf Seiten mit erfundenen Geschichten mehr zulassen zu wollen.

Jestin Coler, der Mitglied bei der Demokratischen Partei ist, glaubt übrigens  nicht, dass Falschmeldungen, wie er sie verbreitet, dazu beigetragen haben, dass Hillary Clinton die Wahl verlor. Sie sei schlicht „keine gute Kandidatin“ gewesen.

.

Falschnachrichten-Erfinder als Geschäftsidee

.

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 16. Dezember 2016 von hubert wenzl in Medien, Politik, Uncategorized

Getaggt mit , ,

Lügenmaschine Trump und die «Lugenpresse»   1 comment

.
Es ist schon eine gewisse Ironie, wenn Trump im Wahlkampf über die Lügenpresse wettere und selbst eine Lüge nach der anderen auspackte. Er log ja auch noch die eigenen Fans an, denn nach der Wahl hört man nichts mehr von der mexikanischen Mauer, Obamacare schickt er auch nicht in die Wüste, beim Klima ist er auch schon zurück gerudert und bei den Homosexuellen ist er jetzt auch nicht mehr so scharf. Aber seine Fans verzeihen ihm ja alles, da könnte er auch einen Mensch auf einer Straße in New York erschießen.

Aus Medienwoche.ch

.
trump

.

Die «Lugenpresse» ist im US-Wahlkampf angekommen. Über die Wahlverwandschaft zwischen Pegida und Donald Trump und die Gemeinsamkeiten in der Geringschätzung der freien Medien.

Zwischen Cleveland und Dresden liegen Welten, genauer gesagt 7000 Kilometer. Ideologisch trennen beide Städte aber nicht viel. Die Buzzfeed-Reporterin Rosie Gray twitterte kürzlich ein Video von einer Trump-Wahlkampfveranstaltung in Cleveland, wo empörte Trump-Anhänger «Lugenpresse» (sic!) in die Kamera brüllten. (The Alt-Right Has Adopted An Old Nazi Term For Reporters).

.

trump-wahl-lug-presse

Seit die Kampfvokabel von Pegida-Demonstranten aus der Nazi-Mottenkiste hervorgekramt und auf Kundgebungen skandiert wurde, hat der Begriff eine steile Karriere gemacht. 2014 wurde der Terminus zum «Unwort des Jahres» gewählt, und nun hat er Eingang in den US-Wahlkampf gefunden. Angelsächsische Medien bezeichneten das Wort «Lügenpresse» als das, was es ist: als ein Kampfbegriff der Nazis. Die britische «Huffington Post» titelte: «Trump-Anhänger zitieren Hitler, um die Medien zu attackieren.»

Das Wort geistert schon länger durch den englischsprachigen Raum. Die rechtslastige Webseite «Occidental Dissent», die der identitären Alt-Right-Bewegung zuzurechnen ist, verwendet häufig das Wort «Lugenpresse» oder die englische Übersetzung («Lying Press») – auch im Zusammenhang mit einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung («heavily Jewish Lugenpresse»), einige rechtsradikale und antisemitische Twitter-Accounts verschlagworten ihre kruden Einlassungen mit dem Hashtag #Lugenpresse. Die ultrarechte Nachrichtenseite Breitbart News Network, die als Ausgangspunkt für ein Trump-TV dienen könnte und die ihr ehemaliger Redaktor Ben Shapiro als «Trump-Pravda» verspottete, führte mit dem wegen Volksverhetzung verurteilten ehemaligen Pegida-Chef Lutz Bachmann ein ausführliches Exklusiv-Interview, in dem dieser unwidersprochen über die «Lügenpresse» sprechen durfte.

Im Grunde führt auch Trump das Wort bereits im Mund, ohne es allerdings expressis verbis zu nennen.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat bezichtigt die gesamte politische Elite in Washington und allen voran die Medien kollektiv der Lüge. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, weil Trump selbst Lügen und Unwahrheiten verbreitet. Die «Huffington Post» wies ihm in einer einstündigen Rede 71 Faktenfehler nach. Die «New York Times» beschloss, Trumps Unwahrheiten nicht mehr nur als «falsch», sondern als Lügen zu bezeichnen, was Chefredakteur Dean Baquet damit rechtfertigte, dass Trumps krude Äusserungen mit «falsch» nicht angemessen zu qualifizieren seien. Richard Cohen attestierte in der «Washington Post» Trump eine «hitlerische Missachtung der Wahrheit», nachdem dieselbe Zeitung eine Woche zuvor in ihren Kommentarspalten dafür plädierte, Trump nicht mit Hitler vergleichen zu wollen. Trump und die Wahrheit, das ist ein eigenes Kapitel der Geschichte. Trump erhebt schon gar nicht mehr den Anspruch auf Faktentreue. Trump ist stark, gerade weil er sich nicht den Vorsichtsregeln der Political Correctness unterwirft, sondern sie genüsslich bricht. Nach dem Motto: «Wahr ist, was ich euch sage, und nicht die in Washington!».

Wahr ist auch, dass Trump und «die» Medien ein symbiotisches Verhältnis haben. Sie greifen seine Äusserungen, die allen Regeln der politischen Korrektheit widersprechen, begierig auf. Ob Fernsehen, Zeitungen, Radio oder Internet – Donald Trump spielt auf allen Kanälen. Ganz gleich, ob der republikanische Präsidentschaftskandidat über muslimische Einwanderer herzieht oder Menschen mit Behinderung beleidigt – die Meldung wird so lange durch den medialen Reisswolf gedreht, bis sie auf jeder noch so kleinen Plattform auftaucht. So erhielt Trump bis Februar gratis und franko Sendezeit im Wert von umgerechnet zwei Milliarden Dollar, berichtet die «New York Times». Das ist das Fünffache vom Betrag, den der Präsidentschaftskandidat John McCain 2008 in seinem Wahlkampf ausgegeben hatte.

[…]

Die Anhänger dieser rechtspopulistischen Bewegungen sind von einem Furor getrieben, dass «die da oben» in Washington oder Berlin ihnen nicht die Wahrheit erzählen, dass Informationen unter Verschluss gehalten und dem Wahlvolk verheimlicht werden. Dass im Trump-Lager die abenteuerlichsten Geschichten verbreitet werden und soziale Netzwerke zunehmend zum Durchlauferhitzer dieser Fake-News werden, dass sie damit selbst den Boden für eine zunehmende Postfaktizität bereiten, scheint die Anhänger auf der Suche nach ihrer subjektiven «Wahrheit» nicht zu stören.

Unter Trumps 12,4 Millionen Followern auf Twitter befinden sich auch 4,6 Millionen Fake-Accounts, darunter viele Bots, automatisierte Skripte, die Content generieren. Social Bots täuschen die Öffentlichkeit über ihre wahre Urheberschaft, indem sie vorspiegeln, Menschen mit Meinungen zu sein – obwohl dahinter Programmiercode steckt. Diese Softwareagenten sorgten dafür, dass nach dem ersten TV-Duell der Hashtag #TrumpWon zum Trending Topic in den USA auf Twitter avancierte und ein Gegennarrativ zur medialen Berichterstattung konstruiert wurde.

Trump hatte die Bühne des dritten TV-Duells kaum betreten, da feuerte seine Twitter-Armee bereits aus allen Rohren. Der Hashtag #IfTheMediaRiggedTheElection (dt. «Wenn Medien die Wahl manipulieren»), der die von Trump geäusserten Manipulationsvorwürfe aufs Tapet brachte, wurde wenige Stunden vor der Debatte in den USA zum Trending Topic auf Twitter. Trump fachte dieses Geraune um einen möglichen Wahlbetrug an, indem er sich eine Anfechtung der Wahl vorbehielt. «Ich werde das Ergebnis dieser grossen und historischen Wahl vollkommen anerkennen – wenn ich gewinne», sagte er bei einer Kundgebung in Delaware (Ohio). «Ich würde mir aber das Recht vorbehalten, im Falle eines fragwürdigen Resultats dieses anzufechten oder juristisch dagegen vorzugehen.» Es wäre ein einzigartiger Vorgang in der Geschichte der US-amerikanischen Demokratie. Dass ein Kandidat die Legitimität einer demokratischen Wahl anzweifelt, kennt man sonst nur aus Entwicklungsländern. Bots, die auch die AfD im Bundestagswahlkampf 2017 einsetzen will, manipulieren die öffentliche Meinung. Trotz dieser Unwahrheiten ruft niemand Lügen-Twitter, sondern Lügenpresse – ein Vorwurf, der sich gegen die «Systempresse» richtet.

[…]

Im digitalen Zeitalter, schreibt Viner, sei es nie so einfach gewesen, falsche Informationen zu verbreiten, die die Nutzer für bare Münze nehmen. Es gehe nicht mehr um absolute, sondern eine gefühlte Wahrheit, die sich freilich schwer vermessen lässt. Und der als elitär verstandene Wahrheitsbegriff lässt sich viel leichter diskreditieren, indem man ihn mit der Kampfvokabel «Lügenpresse» attackiert, die eine Objektivitätsprüfung von Anfang an suspendiert. Das hässliche Wort «Lügenpresse» ist nur der schrillste Ruf einer schleichenden Radikalisierung der Sprache und des Denkens. Dass er nun von Trumpisten skandiert wird, zeigt, dass es zwischen den rechtspopulistischen Bewegungen in den westlichen Demokratien eine ideologische Brücke gibt.

Von Adrian Lobe, 27. Oktober 2016

Lügenmaschine Trump und die «Lugenpresse»

.

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 12. Dezember 2016 von hubert wenzl in Medien, Politik, Uncategorized

Getaggt mit , , , ,

Beppe Grillo und die Fake News   Leave a comment

.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass Politiker, die auf Lügen und Fake News setzen immer mehr verfangen. Ich glaube nicht, dass man mit einer konservativen, rückwärtsgewandten Politik, die oft auch autoritäte Elemente beinhaltet, etwas zum Besseren wenden kann. Auch ich bin gegen eine Globalisierung, die immer mehr Leute sozial absteigen lässt. Ich glaube nur nicht dass Populisten da die richtigen Lösungen finden werden.

.

Vorwürfe gegen Italiens Populisten

Beppe Grillo und die Fake News

Fake News – nicht nur in den USA ein Thema. Auch die italienische Partei des Populisten Beppe Grillo wird beschuldigt, Falschmeldungen im Netz zu verbreiten- ganz gezielt auch mit Blick auf das Verfassungsreferendum.

Von Jan-Christoph Kitzler, ARD-Studio Rom

Die Vorwürfe, die das US-Online-Magazin „BuzzFeed“ erhebt sind gewaltig. Alberto Nardelli, der früher als Journalist für den britischen „Guardian“ gearbeitet hat, beschuldigt in seinem Artikel die „Fünf-Sterne“-Protestbewegung, Falschmeldungen zu verbreiten: „Es gibt ein Netz von Seiten, die mit dem Mitbegründer der Partei Casaleggio verbunden sind“, sagt Nardelli. „Auf diesen Seiten haben wir viele Geschichten voller Verschwörungstheorien gefunden, Falschmeldungen und so weiter. Und diese Geschichten werden dann von offiziellen Accounts der Fünf-Sterne-Bewegung und auch vom Blog von Beppe Grillo wiederaufgenommen.“

Verschwörungstheorien, Falschmeldungen

Zu diesen Seiten gehört zum Beispiel http://www.tzetze.it. „Nachrichten vom Internet ausgewählt“ lautet der Slogan des Portals. Auf Facebook hat Tze Tze 1,2 Millionen Follower. Dort wird viel Wahlkampfmaterial der Fünf Sterne verbreitet, gerade jetzt, vor der Abstimmung über die Verfassungsreform in Italien. Dort konnte man aber zum Beispiel auch lesen, dass die USA Schlepper finanzieren, die Migranten aus Nordafrika nach Europa bringen. Oder, dass die USA Chaos in Syrien wollen, um China von den Ölquellen fernzuhalten.

Quelle solcher Meldungen ist nicht selten das Portal Sputnik, eine Webseite, die auch auf deutsch erscheint – und im Sinne der Gegenpropaganda Informationen des Kreml verbreitet. „Es gibt da eine Verbindung“, erklärt Nardelli. „Viele Geschichten, die bei Tze Tze auftauchen, sind direkt von Sputnik übernommen, dem Propaganda-Kanal des Kreml. Sie werden dort als Nachricht verkauft: Laut Sputnik ist dies oder das passiert. Interessant ist, dass auch die Abgeordneten der Bewegung und auch Grillo selbst Dinge veröffentlichen, die als Quelle Sputnik haben.“

.

Screenshot der Internetseite tzetze.it

Das Seite http://www.tzetze.it. „Nachrichten vom Internet ausgewählt“ lautet der Slogan des Portals. Hier werden laut Nardellis Recherche Falschmeldungen und Verschwörungstheorien verbreitet – Geschichten, die auch in Grillos Blog auftauchen.

.

Hier weiterlesen:

Beppe Grillo und die Fake News

.

2 Kommentare dazu aus TS

Am 03. Dezember 2016 um 15:29 von Russendisko
Macht kaputt was euch …

Menschen wie Grillo finde ich nicht spaßig. Solche „Spaßvögel“ mit ihren gezielten Falschmeldungen zerstören das Vertrauen in die Demokratie und ebnen autoritären Figuren den Weg.

Am 03. Dezember 2016 um 15:43 von YVH
Das verstehe wer will.

Das verstehe wer will. Die Leute wollen die herrschenden Lügner abwählen indem sie anderen Lügnern hinterher laufen.

Gibt es denn keinen Mittelweg mehr?

http://meta.tagesschau.de/id/118349/beppe-grillo-und-die-fake-news

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 4. Dezember 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

Getaggt mit , , ,