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Unheilvolle Wirkungen von Religionen   1 comment

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An Religionen kritisiere ich die unheilvolle Wirkung, die sie in der Geschichte hatten bzw. auch heute noch haben. Am offensichtlichsten ist es heute beim Islam, wo sich die islamischen Attentäter oder auch der IS auf den Islam berufen (auf den Koran, auf Mohamed) und bei Attentaten Gott ist groß (Allahu Akbar) rufen.

Religionen haben unzählige Kriege verursacht, verursachen sehr oft Intoleranz, Unterdrückung, Unfreiheit, sexuelle Knebelung, erzeugen Schuldgefühle. Sie stehen sehr oft einer freien Entwicklung des Menschen im Wege. Verheerend ist auch das Behaupten im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Der schlimmste und grenzenloseste Fanatismus wird durch Religionen verursacht.

Oft wird auch gesagt die Religion gibt Halt und Orientierung. Der Mensch braucht diese aber nicht. Er hat alles was er braucht in sich selbst.

Franz Buggle bezeichnet in seinem Buch „Denn sie wissen nicht was sie glauben“, die Bibel als zutiefst gewalttätiges-inhumanes Buch, völlig ungeeignet als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik. Viele werden jetzt vielleicht aufheulen, aber das nur, weil sie vor allem das Alte Testament nicht kennen, das aber Grundlage des christlichen Glaubens ist. Ein „echter Christ“ kann das A.T. nicht einfach weglassen.

Für mich wäre es aber Grundlage für eine Diskussion mit Christen, dass man sich vom Alten Testament ohne wenn und aber DISTANZIERT.

Hier zwei Kostproben aus dem oben genannten Buch, (S. 72 und 73).

Interessant auch, dass damals auch im Alten Testament Mädchen oder Frauen, wo man vermutet hat, dass sie außerehelichen Geschlechtsverkehr hatten, gesteinigt wurden, wie heute noch in islamischen Staaten. Eine Religion, die Barbarei zulässt, sie gutheißt, ja sie noch verlangt, kann nie etwas mit einem Gott zu tun haben.

 

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Der verstorbenen „Litertaturpapst“ Reich Ranicki 

berichtet von der Begegnung mit dem bekannten Lichtenberg-Aphorismus, demzufolge die Idee,

Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, in Wirklichkeit bedeute, der Mensch habe Gott nach seinem Ebenbild geschaffen. Wie eine Erleuchtung habe dieser Satz auf ihn gewirkt, ein Satz, der im Grunde nichts anderes besagt, als dass Gott eine literarische Erfindung ist.

 

Was er der jüdischen Religion vor allem vorzuwerfen habe, ließe sich am besten mit folgenden Versen aus dem Faust andeuten:

Es erben sich Gesetz und Rechte

Wie eine ewge Krankheit fort,

Sie schleppen von Geschlecht sich zu Geschlechte

Und rücken sacht von Ort zu Ort.

Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage

Die Weigerung und Unfähigkeit, unzählige seit Menschengedenken existierende, aber längst sinnlos gewordene Gebote und Vorschriften abzuschaffen , sei es, die er an der mosaischen Religion nicht ertragen könne.

Und doch gibt es auch einen Berührungspunkt:

„Aber ich weiß zugleich und vergesse es nicht: Die Juden haben keine Schlösser und Paläste gebaut, keine Türme und Dome errichtet, keine Reiche gegründet. Sie haben nur Worte aneinander gereiht. Es gibt keine Religion auf Erden, die das Wort und die Schrift höher schätzen würde als die mosaische.“

Das kann ihm, dem Heimatlosen, dem ständigen Außenseiter, dem chronisch Unzugehörigen natürlich nicht fremd sein. Er liebt das Heine-Wort, die Juden hätten sich im Exil aus der Bibel ihr „portatives Vaterland“ gemacht. Diese portative Heimat hat auch er für sich gefunden, jenseits von Land, jenseits von Nation, jenseits von Religion: „Auch ich habe ein portatives Vaterland – es ist die deutsche Literatur, die deutsche Musik“, bekannte er einst in einem Gespräch mit Joachim Fest. Und ähnlich ist auch die Antwort, die er in besagtem Interview in der Welt auf die Frage, woran er im Warschauer Getto geglaubt habe, wenn nicht an Gott, erteilt: „Wenn überhaupt, dann an die Musik, nur an die Musik“.

 

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Auszug aus: http://hpd.de/node/359

 

Siehe auch:
https://hubwen.wordpress.com/2012/11/12/die-auferweckung-jesu-von-den-toten-gerd-ludemann/

https://hubwen.wordpress.com/2013/04/03/am-anfang-war-die-vision-keine-erweckte-leiche/

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Gruß Hubert