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Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet   Leave a comment

Der Sexismus hat seine Wurzeln in den Religionen.

Die Religionen wurden ja alle von Männern gegründet (mir ist keine weibliche Religionsgründerin bekannt – bitte berichtigen, wenn es so sein sollte). Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet.

Wenn es um die Geringschätzung, die Verachtung und Unterdrückung der Frau geht sind sich die abrahamitischen Religionen sehr einig.

Toleranz für Religionen die Sexismus und Frauenverachtung zu verantworten haben darf es nicht geben. KEINE Diskriminierung darf toleriert werden! Es ist völlig fehl am Platz wenn aus bestimmen politischen Kreisen die rechte Keule geschwungen wird.
Das Gequatsche von Natur und Naturrecht hängt mir bei den Ohren heraus, ich kann das nicht mehr hören.
Eine Frau kann nie der Besitz eines Mannes sein und so behandelt werden. Ganz besonders beim Islam ist es aber so. Wie daneben Religionen liegen können sieht man am Beispiel des Sklaventums, das vom Christentum über lange Zeit gutgeheißen und für notwendig erachtet wurde. Die Verteufelung von Verhütung und Abtreibung (die sie ja Mord nennen) zeigt wie wenig Katholiken der Frau ein Recht über ihren Körper bestimmen zu können verweigern wollen. Zum Glück haben wir keinen Gottesstaat.
Wenn Vertreter der islamischen Religion immer wieder behaupten, dass Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Kinderheiraten, unislamisch wären, entspricht das nicht den Tatsachen. Wenn man all diese Verrücktheiten sich ansieht kann man nur sagen Religion kann geistigen Abstieg bedeuten.

Hier noch einige Auszüge.

Von Fundis, Frauenverachtung und sonstigen Verrücktheiten

[…]
Aber sehen wir uns zunächst die Methoden und das vorgebliche Ziel dieser Vereine an. Sie verstehen sich als Lobbyisten für die Schwächsten dieser Welt – nämlich für ungeborenes „Leben“ (in der biologischen Definition ist es welches) und versuchen über Medienaktionen – Gebetsmärsche, Störung der Regenbogenparade, und dergleichen mehr -, das Aufkaufen von Immobilien in welchen Abtreibungskliniken sind, welche sodann gekündigt werden, und absolut verabscheuungswürdigen Aktionen, wie dem Werfen mit Plastikembyros nach Frauen, welche Abtreibungskliniken aufsuchen, Stimmung für ihre Sache zu machen. Somit probieren sie eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, und dies gelingt ihnen in letzter Zeit immer wieder.

[…]
Wir dürfen Ewiggestrigen, welche nur im Interesse der Gegenaufklärung aktiv sind, keinen Zentimeter der Gesellschaft überlassen, und wenn diese sich zu Wort melden, muss unsere Stimme lauter sein als ihre. Hier geht es eben nicht nur um einen Kampf gegen das bestehende System, sondern auch gegen dasjenige davor usw. – genauso wie für ein anderes, neues System, in dem Frauen Männern gleich gestellt sind.

http://www.onesolutionrevolution.at/index.php/archiv/rassismusfaschismus/349-von-fundis-frauenverachtung-und-sonstigen-verruecktheiten

Gebetswelle gegen Abtreibung im Anmarsch

Radikale AbtreibungsgegnerInnen treffen einander in Wien. Auch Michael Spindelegger und Erwin Pröll standen im Programm von Human Life International

Von Beschuldigungen wie „Abtreibung ist Mord“ und „Du tötest Kinder“ über anschauliche Plastikembryos bis hin zu Krankheitszuschreibungen an Frauen, die abgetrieben haben: Die Parolen und Mittel radikaler AbtreibungsgegnerInnen sind nicht neu. Nachgelegt wird nun Anfang Oktober in Wien im Rahmen des „6. Welt-Gebets-Kongresses für das Leben“ – den TeilnehmerInnen wird „täglich heilige Messe als Sühne für Abtreibung“ versprochen.

http://diestandard.at/1345166493689/Gebetswelle-gegen-Abtreibung-im-Anmarsch

Hier einige Beispiele von katholischen Verrücktheiten.

Gloria.tv Nachrichten: Gloria Global am 1. Februar 2013
http://www.gloria.tv/?media=392705
http://www.gloria.tv/

Hier “katholische Folklore” aus meiner Heimat (auf die ich nicht stolz bin). Schmalziger geht es nicht. Es ist ja pathologisch zu nennen, welchen Wert Jungfräulichkeit im Katholizismus hat. Es zeigt das enorme Problem das diese Religion mit der Sexualität hat. Kreisen ihre Gedanken fast um nichts anderes als um Sexualität und die Sündhaftigkeit von der Menschen dadurch bedroht sind.

POS: Hörst du das Lied – Ave Maria – Kastelruther Spatzen + Ingeborg Studer + POS
http://www.gloria.tv/?media=392893

Hier noch ein Zitat aus dem Koran: “Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen…” (mehr hier – Anmerkung: siehe unten beim Link).

So wie ich das sehe, ist das eine Abgrenzung der Frau von der Aussenwelt. Die Frau muss sich verstecken, währenddessen der Mann ohne bedeutende Kleidervorschriften normal leben kann. Die gläubigen Frauen sollen ihre Blicke zu Boden schlagen… Das klingt für mich verachtend und diskriminierend. Wieso also sollte man solch eine Diskriminierung hier in der Schweiz dulden?! Wäre es nicht sinnvoll, diese Diskriminierung der Frau zu unterbinden, um die Gleichstellung zu stärken?! Ich denke, dass man mindestens die Burka verbieten müsste. Jetzt kann man ja sagen, dass das ein Eingriff in die Religionsfreiheit ist. Doch Ich sage, dass das Diskriminierung der Frau ist. Und ich meine, dass eine so extreme Vermummung in der Schweiz nicht erlaubt sein sollte.

http://kevinbuerchler.wordpress.com/2012/04/14/kopftuch-und-burkapflicht-als-diskriminierung-der-frau-burkaverbot/

Anders sah es wohl der italienische Priester Don Piero Corsi, der in den Weihnachtstagen ein Pamphlet veröffentlichte, in dem es heißt: “Die Frauen, die mit ihrer knappen Bekleidung provozieren, die sich von dem tugendhaften Leben und der Familie entfernen, provozieren die Instinkte und sollten ihr Gewissen überprüfen und sich fragen: ‘Vielleicht legen wir es darauf an?’”

Ich fühle mich sofort auch an Seyran Ates’ Frage erin­nert, ob denn die Zwangsverschleierung der Frauen im Islam nicht eher ein Armutszeugnis für die Männer sei, weil jene „ihre Triebe nicht unter Kontrolle hal­ten kön­nen“. Es scheint, als wären sich in die­sem Punkte die Religionen sehr einig. Was immer sie auch trennt: die Unterdrückung der Frau ist bei den drei abra­ha­mi­ti­schen Religionen Konsens.

http://nicsbloghaus.org/2012/12/28/christliche-frauenverachtung/

Sexismus und Diskriminierungen gibt es aber auch gegen Homosexuelle – an vorderster Front wieder mal die abrahamitischen Religionen bzw. die Ausführenden in den Kirchen, Moscheen, Synagogen und sonstigen Verwaltungen dieser Männer-Organisationen.

Auszug.

Was halten Sie vom unfehlbaren Diktator/Oberhaupt der katholischen Kirche, der zwar Liebe predigt aber im Jahr 2012 wahrhaftig erklärt, daß die Homo-Ehe, der offizielle Ausdruck der Liebe zwischen zwei Menschen, nicht nur die Menschenwürde, sondern gleich die Zukunft der ganzen Menschheit  bedrohe und der, um seine Worte zu unterstreichen, die ugandische Parlamentssprecherin segnete, *) die sich für lebenslange Haft als Strafe für Homosexualität stark machte und ein entsprechendes Gesetz den Christen in ihrem Land „zu Weihnachten schenken“ wollte? Oder von einem seiner höchsten Würdenträger, Herrn O’Brien, der die Homo-Ehe mit Sklaverei vergleicht und findet, sie sei gegen das “natürliche Gesetz” (Und was ist dann Zölibat?) Und was halten Sie überhaupt vom Umgang der Kirche mit Sexualität, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung, Verhütung und Verhütungsmitteln insbesondere im Zusammenhang mit STDs?

*) Papst segnet Ugandas Parlamentssprecherin: sie will Todesstrafe für Homosexuelle

[…]
Am 14.12.2012 hielt Papst Benedikt XVI. eine Rede für den katholischen “Weltfriedenstag” am 1.Januar 2013. Darin bezeichnet er die Legalisierung der Homo-Ehe als Ende der Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt.

http://www.humanist-news.com/papst-segnet-ugandas-parlamentssprecherin-sie-will-todesstrafe-fur-homosexuelle-einfuhren/

 

http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/01/18/wie-kann-man-noch-katholik-sein/

Gruß Hubert