Archiv für das Schlagwort ‘Gender Mainstreaming

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Man kann sich bei der ganzen Gender-Diskussion wirklich nur fragen: warum wehrt sich denn niemand?

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Kommentar zu „Gender-Studies“
Eine indoktrinäre Pseudowissenschaft, die wesentliche biologische Prinzipien verleugnet, macht sich an Deutschlands Universitäten breit. Warum wehrt sich niemand dagegen?

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Glauben statt Wissen

Die moderne Welt im trüben Licht der Gender-Studies

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Im Juli gab der Kasseler Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera einem Radiosender ein Interview zum Thema „Gender-Mainstreaming“. Darin griff er die um sich greifenden „Gender-Studies“ an deutschen Universitäten an.

Kutschera kritisierte, dass mit dieser angeblichen Forschung eine „quasi- religiöse Strömung gleich einem Krebsgeschwür“ an Hochschulen Fuß fasse, und verglich die Genderbewegung mit spirituellen Praxen und sektenförmigen Strukturen. Eindringlich warnte er vor einer bevorstehenden „Genderisierung der Biologie“.

Er sehe enorm viele Parallelen der Genderforschung mit dem biologisch ebenfalls unsinnigen Kreationismus, so Kutschera weiter. Das alles habe mit Naturwissenschaft nichts zu tun, denn: „Naturwissenschaftler erforschen reale Dinge, die wirklich existieren“; die Genderisten hingegen theoretisierten vor sich hin und würden die biologischen, durch Experiment und Beobachtung gesicherten Grundlagen völlig außer acht lassen: „Das ist eine feministische Sekte, die uns da ihren Unsinn aufdrückt.“

Droht eine Genderisierung der Biologie?

Man sollte meinen, dass der Evolutionsbiologe für seine harschen, in der Sache jedoch zutreffenden Worte aus Naturwissenschaftlerkreisen lauten Beifall erhalten habe. Leider war es nicht so. Zwar berichtet Kutschera, er habe „tonnenweise zustimmende Mails von Männern und Frauen aus ganz Deutschland“ erhalten, und ein Blick in die Online-Foren diverser Zeitungen offeriert das gleiche Bild: die Gender-Ideologie wird von der Bevölkerung zweifellos mehrheitlich abgelehnt. Nur ausgerechnet im deutschen Biologenwald herrscht bislang duckmäuseriges Schweigen.

Derweil schwoll an Kutscheras Heimatuni dem Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Kamm: Er beschwerte sich bei der Universitätsleitung über den aufmüpfigen Professor. Wir zitieren aus dem Brief des AStA an das Uni-Präsidium:

Unserer Auffassung nach sind die Behauptungen Kutscheras bezüglich der Genderforschung unhaltbare Unterstellungen (…) Das Interview schadet unserer Auffassung nach dem Ansehen der Universität Kassel. (…) Dementsprechend fordern wir Sie auf zu dem Interview (…) in einer für die Öffentlichkeit geeigneten Form Stellung zu nehmen.

Raten Sie mal, wie Kassels Universitätspräsident Rolf-Dieter Postlep auf das Ansinnen des AStA reagierte? Genau: Er kuschte vor den paar erzürnten Studenten, die das Fehlen rationaler Argumente mit Lautstärke übertünchten, und erteilte seinem verdutzten Professor eine phrasenverpackte Rüge: Die Universität Kassel begreife Gleichstellung und Diversity „als zentrale Themen ihrer Entwicklung“; man pflege eine „von gegenseitiger Anerkennung und Teilhabe aller Mitglieder der Hochschule geprägte Organisationskultur“, und werde „mit Herrn Prof. Kutschera das Gespräch suchen, um ihn an diese Grundsätze zu erinnern“.

Mit anderen Worten: Nach Meinung ihrer Universitätsleitung dürfen Kasseler Professoren das Treiben von Kollegen nicht öffentlich kritisieren – selbst wenn diese dogmatisch arbeiten und ihre Tätigkeit offenkundig die an Wissenschaft gestellten Mindestanforderungen verfehlt.

Die Reaktion des Uni-Präsidiums erstaunt nicht wirklich. Vor neun Jahren berichtete Laborjournal über anthroposophische Umtriebe am Agrarwissenschaftlichen Institut der Uni Kassel („Der Gnomen-Klüngel“, LJ 2006/12). Zum Besseren geändert hat sich seitdem nichts.

Ein bestimmtes Thema wie in diesem Fall „Gender“ ist aber nicht schon allein deswegen Wissenschaft, weil es von Professoren an Universitäten betrieben wird. Dazu braucht es weit mehr: ernsthafte, planmäßige Versuche, um in systematischer und nachprüfbarer Weise die Wahrheit herauszufinden und so neue Erkenntnisse zu gewinnen. Eine Weltanschauung wie „Gender-Studies“ ist daher keine Wissenschaft, da sie eine Verifizierung weitgehend ablehnt und wesentliche naturwissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert oder leugnet. Einige Beispiele hierfür:

Was Gender-Studies uns lehren wollen

Der Genderforscher Heinz-Jürgen Voß lehrt an der Hochschule Merseburg unter anderem „Angewandte Sexualwissenschaft“. Er behauptet, es gäbe „unzählige“ Geschlechter, und dass „X- oder Y-Chromosom nicht bestimmen, ob wir Penis oder Vagina bekommen“. Die biologische Zweiteilung, die fälschlicherweise auch im Biologiestudium vermittelt werde, hätten die Nazis [sic!] erfunden und müsse abgeschafft werden. Weiter behauptet Voß, dass Biologie und Medizin „weit davon entfernt“ seien, ein einigermaßen überzeugendes Modell von Geschlechtsentwicklung vorzuweisen.

Damit geht Voß mit der Gendertheorie konform, welche besagt, dass es gar keine Geschlechter wie Mann und Frau gebe.

Die Germanistin Franziska Schößler lehrt an der Universität Trier Drama und Theater; Literatur und Ökonomie; kulturwissenschaftliche Literaturtheorie – und: Gender Studies. Schößler schreibt in ihrem Werk Einführung in die Gender Studies: „Es sind vor allem kulturelle Akte, die einen Mann zum Mann machen.“ Kein Wort von Geschlechtschromosomen und Hormonen.

Die Absurdität der Gender-Studies illustriert auch die Hamburger Genderforscherin Hannelore Faulstich-Wieland, die sagt, es habe „gesellschaftliche Gründe“, wenn Männer im Marathonlauf schneller seien als Frauen und überhaupt:„Naturwissenschaft ist eine Konstruktion.“

Nach Medienangaben existieren in Deutschland mittlerweile fast 200 Professuren für „Gender-Studies“. Wo bleibt der breite, energische Widerstand der Biologieprofessoren?

Von Winfried Köppelle

 

Glauben statt Wissen

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Gruß Hubert

 

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin   4 comments

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Genderismus ist nicht nur Unsinn, es werden auch noch Millionen Steuergelder dafür ausgegeben. Vor allem bei Begriffen, die als Sammelbegriff für beide Geschlechter gelten, wie zum Beispiel Bürger. Sollen wir etwa auch noch Gegenstände vom männlichen Artikel zu säubern? Wie wäre es etwa mit Tischin oder Stuhlin? Man müsste dann bei einer Trennung sagen: getrennt von Bett und Tischin (Bettin braucht man nicht sagen, da ein Neutrum). Von so einer Femanze wäre ich gerne getrennt.

Hier ein Auszug der Autorin Dr. Kerstin Steinbach

Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen zeigt sich die Doppelmoral des Feminismus sagt die Autorin Dr. Kerstin Steinbach. Bei Mädchen soll Genitalverstümmelung ein schweres Verbrechen sein, bei Jungen soll es, und da stimmt Schwarzer mit der Weltgesundheitsorganisation WHO wörtlich überein, weltweit Standard werden. Selbstverständlich nur aus hygienischen Gründen.

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin

Im Kapitel „Endsieg – der Feminismus als Staatsdoktrin“ geht es unter anderem um Gender-Mainstreaming. Beispiel: Durch „Gendern“der Sprache werden die geäußerten Gedanken auf oberflächliche Strukturen (nämlich „gendergerechtes“ Sprechen und Schreiben) fokussiert, was neben einer Verkrüppelung der deutschen Grammatik und des Sprachflusses – bestes Beispiel sind die Leipziger Herren Professorinnen – und einer damit einhergehenden Informationsverarmung der Sprache auch zu Verständnisproblemen führt. Das Gendern der Sprache blockiert ein inhaltliches In-?die-?Tiefe-?gehen.

Außerdem lenkt die Sprachgenderung an den unmöglichsten Stellen die Gedanken auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, die alles andere als „konstruiert“ sind. Von wegen Gleichheit: in jedem Moment wird man mit der Nase draufgestoßen, was zur Folge hat, daß die einen ein schlechtes Gewissen bekommen sollen („Ich denke immer nur an das Eine, ich bin ein Schwein.“) und die anderen eine omnipräsente Unterbelichtung in allen Bereichen eingeredet bekommen, nach dem Motto: „Ich muß in allen Bereichen gefördert und auch immer als Erste genannt werden, weil ich offenbar naturgemäß unfähiger bin als Männer.“

Steinbach dazu: „Natürlich geht es bei dieser hirnrissig anmutenden Leugnung des biologisch-?anatomischen Geschlechtsunterschiedes im Kern um die Tabuisierug und Leugnung der sexuellen Anziehung, die im Regelfall der Heterosexualität nun einmal vom anderen Geschlecht ausgeht. Und wer seinen Augen traut und Männer von Frauen auf den ersten Blick problemlos unterscheiden kann und will, dem wird dann postwendend von den ‚Gender-?Spezialisten’ für ‚Geschlechteridentitäten’ unterstellt, ein Gleichheitsfeind zu sein, wobei die allfällige Subreption von ‚sex’ zu ‚gender’ die Grundlage bildet.“

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Hier noch ein Auszug aus einer anderen Gender-kritischen Seite.

Genderismus ist deshalb ein sehr schwieriges Thema, weil einerseits dahinter ein Konzept steht, dass die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern wird, andererseits das Programm weitgehend ohne mediale Aufmerksamkeit vollzogen wird und deshalb auch dem Bürger kaum bekannt ist. Die Akteure wissen, dass gesell­schaft­liche Veränderung nicht ohne Veränderung der Sprache zu erreichen ist. Deswegen war ein neuer Begriff nötig: „Gender“.[1]

„Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechts­umwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb.“

3.2.4.1. Definition

Gender drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der – Die – Das zum Ausdruck gebracht wird. Gender bedeutet im Englischen das soziale Geschlecht, im Gegensatz dazu steht der Begriff Sex für das biologische Geschlecht. Die Verwendung des Begriffs im Zusammenhang wie in „Gender-Rollen“ wurde von dem Mediziner John Money bei seiner Arbeit mit Transsexuellen geprägt.

[…]

Der Begriff Gender steht für eine neue Weltanschauung, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesell­schafts­bedingt versteht.

[…]

Hinter allem steht der Gedanke, die Frau von jeglichen, angeblich naturgegebenen Verhaltens­weisen zu befreien, weil der Mensch nicht durch natürliche Anlagen festgelegt sei, sondern durch das, was die Gesellschaft aus ihm macht. Frei nach dem oft zitierten Satz von Simone de Beauvoir, die 1947 in ihrem Buch „Das andere Geschlecht“ – das als eine Bibel des Feminismus bezeichnet werden kann – geschrieben hat: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.“ Dieser Satz ist zwar in seiner Absurdität kaum zu überbieten und jedem gesunden Menschenverstand zuwider laufend, und doch hat dieser Satz Weltkarriere gemacht und nimmt vor allem im radikalen Feminismus konkrete Formen an.

[…]

3.2.4.2. Fehlende Legitimierung

Diese unverständlichen Begriffe tragen erheblich dazu bei, dass ein breiter Diskurs über den Genderismus bislang ausgeblieben ist. Den meisten Menschen sind die hinter diesen Begriffen stehenden Inhalte dieser Ideologie bislang verborgen geblieben. Deshalb stellt sich die Frage nach der Legitimierung der Gender-Politik. Es dürfte dem demokratischen Rechtsstaat widersprechen, wenn das Grundgesetz an den demokratischen Gesetz­gebungs­instanzen vorbei via bürokratischer Uminterpretation in seinem Wesen verändert wird.

Der Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet also den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesell­schaft­lichen Ebenen durchzusetzen. Erstmalig wurde der Begriff 1984 auf der 3. UN-Weltfrauen­konferenz in Nairobi diskutiert und später auf der 4. Weltfrauen­konferenz in Peking propagiert. Die Vereinten Nationen (UN) legten sich noch 1995 verbindlich auf den Gender-Mainstreaming-Ansatz fest. Der Amsterdamer Vertrag machte 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleich­stellungs­politik der Europäischen Union.[4] Im Jahr 2000 folgte die deutsche Bundes­regierung.

Als Rechtsgrundlage gibt Wikipedia an: „Sowohl im internationalen Recht als auch im nationalen Verfassungsrecht und in Bundesgesetzen in Deutschland ist aktive Gleich­stellungs­politik verankert, die im Sinne des Gender Mainstreaming interpretiert wird.“

Auffallend ist: Von einer demokratischen Legitimierung findet sich nichts. Überhaupt nichts, nirgendwo. Und das in einer Demokratie! Genderisten haben den Begriff Gender auf internationalen UN-Konferenzen und in der EU-Bürokratie etabliert, vorbei an jeder demokratischen Kontrolle. Mit dem Amsterdamer Vertrag wurde die Gender-Ideologie zur Grundlage der Gleich­stellungs­politik der Europäischen Union und in Deutschland wurde Gender Mainstreaming mit einem Verwaltungsakt installiert und bestimmt seitdem maßgeblich alle Ebenen der Politik.

Die Delegierten der Weltfrauen­konferenz waren weder demokratisch legitimiert noch repräsentieren sie die Frauen der Welt. Es handelt sich nur um eine bestimmte Frauenelite, zumeist westliche Frauen der Mittelschicht, die sich anmaßt den Frauen der Welt ihr Geschlechter- und Familien­verständnis aufzuzwingen. Diese Frauen haben in der Folge geschickt Institutionen und Unterorganisationen der UN und EU genutzt, um ihr Konzept des „Gender Mainstreaming“ auf kaltem Wege, an den nationalen Parlamenten vorbei, zu installieren. „Gender Mainstreaming“ wurde also weder in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert noch von einem deutschen Parlament beschlossen. So wurden von einer sehr kleinen FunktionärInnenschicht in der Politik hinter den Kulissen die Grundlagen einer Gender-Gesellschaft eingeführt.

Die Implementierung des GM hat in Deutschland keine demokratische Legitimierung. Die Politik mutet dem Bürger also zu, die Gender-Ideologie wie eine vom Himmel gefallene Religion zu akzeptieren.

[…]

„Sie [die Gender-Perspektive] kommt nicht als Schiff daher, obwohl sie doch in allen politischen und öffentlichen Programmen verankert werden soll, sondern wie ein U-Boot, das keiner genau kennt. Die Strategie der neuen Ideologie heißt: die Bedeutung von Worten verändern.“

3.2.4.3. Gendersprech

Der zentrale Gedanke des Genderismus ist, dass er Unterschiede der Geschlechter leugnet und behauptet, wer sich als Frau oder Mann fühlt, dem habe man das nur eingeredet. Geschlechter­rollen erklärt er für „konstruiert“. Das trifft aber auch auf den Genderismus zu, auch seine Grundlagen und Ideen sind konstruiert.

Hier weiterlesen:

http://de.dfuiz.net/familienzerstoerer/ideologien/genderismus/

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Gruß Hubert

Gender-Mainstreaming   Leave a comment

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Zeitgeist ist Mainstream und somit zumeist eher auf Emotionen, als auf Inhalte gerichtet. Die Mainstream-Medien führen die Leute dorthin wo sie sie haben wollen.
Es ist bereits möglich Neugeborene als „ohne Geschlecht” einzutragen. Hiermit könnte sich die Büchse der Pandora unheilvoll geöffnet haben.

Hier ein Artikel von freigeistblog zum Thema Gender-Mainstreiaming.

Im Grunde lässt sich nicht vieles zum Zeitgeist sagen, zumindest nicht viel gutes. Das was sich hinter dem verharmlosenden Ausdruck des Mainstream versteckt, ist die Simplifizierung der Moralvorstellung einer führende Elite, auf die kognitive Auffassungsgabe bildungsfernster Gesellschaftsschichten.
Denn nur wenn auch diese angesprochen und mitgenommen werden, erfüllt der Mainstream den Anspruch der Mehrheitsmeinung, dem vorwiegende Gedankenstrom einer Gesellschaft. Zeitgeist ist Mainstream und somit zumeist eher auf Emotionen, als auf Inhalte gerichtet. Der Mainstream wird von Medien moderiert und geführt, im Auftrage derer, die wiederum über die Mittel verfügen die Medien zu führen und die Gesellschaft, gemäß ihren Vorstellungen leiten wollen.

Das eine solche Führung und Leitung auch nicht erstrebenswerte Ziele verfolgen kann, zeigt die Vergangenheit. Frauen sind schlicht zu dumm um politische Zusammenhänge zu verstehen, war der Zeitgeist bis zum Beginn des 20.ten Jahrhunderts, in dessen Mitte der Mainstream bestimmte, das Juden in Gaskammern gehörten. Auch nach den Zeiten der anerkannten Barberei, in der freiheitlich demokratischen Bundesrepublik, bewies der Mainstream seine ihm inne wohnende Widerwertigkeit. Viele können sich noch gut erinnern, wie die Gammler, die nach Ansicht der Mainstream-Presse, allen voran der Bild, an die Wand gestellt gehörten, als sie als 68er dem Zeitgeist den ein oder anderen Zacken aus der Krone brachen. Bis in die beginnenden 90er Jahre noch, war die Mehrheitsmeinung, das Homosexuelle als Perverse, vor denen die Jugend zu schützen sei, wenn schon nicht mehr wie bis zu Beginn der 70er ins Gefängnis gehören, doch zumindest aus der Gesellschaft verbannt werden müssten.

Der Mainstream ist flexibel, sowohl seinen Inhalt als auch seinen Ausdrucks betreffend. Mit der Zwangspositivierung aller gesellschaftlichen Themen, einer Folge des Rosarote-Brille-Optimismus, der zeitgeistlichen Strömung der 90er der die Globalisierung trug, wandelte sich auch der Mainstream aus einer ablehnenden, in eine fordernd zustimmende Gesellschaftshaltung. Der Gutmensch seiner Tage fühlte sich befreit aus dem Negativimus, der allein seiner Meinung nach, für die vielen schlimmen Taten verantwortlich sein sollte, die seine Väter und Großväter im Sinne ihres Zeitgeistes begingen. Dem Zensus einer breiten Maße, wurde die infantile Gewissheit suggeriert, das von nun an alles besser werden würde. Schließlich könne positives nur positives zur Folge haben wurde gemutmaßt, ohne auch nur für einen Moment die Tiefe des Gedankens zu ermöglichen, der verraten hätte, dass das Gute, das Positive selbst schon eine Bestimmung des Zeitgeistes war und ist. Eine Bestimmung die jeder Objektivität entbehren muss. Das perpetuum mobile des Gutmenschentums, in dessen Folge der gute Gedanke und die gute Tat, der zwingende Wirkmechanismus der nächsten Generation des Gutmenschen ist und die Unfehlbarkeit des Guten im kollektiven Master-Gedanken, war geschaffen.

[…]
Die Absurdität wird offenbar, wenn sich aus dem Mainstream-Gedanken ergebende Forderungen in direktem Widerspruch zu physikalischen und biologischen Entitäten stehen und in ihren Folgen jeglichen soziologischen Wesenszügen und gesellschaftlichen Strukturen widersprechen.

Einer dieser Gedanken ist das Gender-Mainstreaming.

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Gender-Mainstreaming, die Dekonstruktion des biologischen Geschlechts bis zur Belanglosigkeit, als Gesellschaftsziel. Demnach hat das biologische Geschlecht, keinen Einfluss auf die Entwicklung der Persönlichkeit, die Identifikation des eigenen Geschlechts, die soziale und gesellschaftliche Stellung, als auch die Definition des Ichs.

Mann ist nicht Mann und Frau nicht Frau, weil sie als mänlich oder weiblich geboren wurden, sondern ausschließlich als Produkt der gesellschaftlichen und erzieherischen Formung. Somit hat niemand ein Geschlecht dadurch, das er ein biologisches hat, sondern erst und weil er es unabhängig davon, frei und selbst definiert.

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Das Ziel ist die gewünschte und absolute Gleichstellung aller, durch konsqente Verweigerung der Akzeptanz biologischer Entitäten. Man hätte annehmen können, das die mangelnde Kompatibilität zur biologischen Entitäten der Physionomie des Menschen ausreichend wären, diesen Gedanken als Absurdität zu entlarven, aber das Gegenteil geschah.

Der zwanghafte missionarische Eifer, der jedem Mainstream-Gedanken inne wohnt, zur Gleichstellung als wirtschaftliches Erfordernis der Produktivitätsoptimierung manifestierte sich in Staats- und Bildungsinstitutionen. Nach dem die Bundesregierung 1999 das Gender-Mainstreaming als Regierungsziel aufnahm und damit als Gesellschaftsziel definierte, gibt es heute kaum noch eine Universität, die etwas auf sich hält, die nicht über einen Lehrstuhl in Gender-Main-Studies verfügt. Es ist schon erstaunlich zu welchen Absurditäten der menschliche Geist sich versteigen kann.

Erstaunlich sind auch die Begründungen zum Gender-Mainstreaming. Zum einen sind es die Feministinnen, die sich das Thema auf ihre Fahne geschrieben haben. Vermisste doch der harte Kern den großen Durchbruch ihrer Kampagne. Es liegt die Vermutung nahe das nicht mehr eine erstrebenswerte Gleichberechtigung ihr Ziel war, sondern Revanchismus zum erlittenen Patriarchart, das Matriarchiart.

Zwar lässt sich das Matriarchat nicht mit Hilfe der Gender Theorie errichten, aber zumindest aus Sicht des Revanchismus lässt es sich durchaus als Teilerfolg verbuchen, zumindest die verhasste Männlichkeit vollkommen aufzulösen, da sie in dieser die Wurzel allen Übels vermutet wird. Es ist eine fragwürdige Begründung, das biologische Geschlecht vollkommen zu negieren, weil die Dominanz eines Geschlechts in der Vergangenheit als negativ empfunden wird. Ebenfalls die Wirtschaft hält die Gender Theorie für, in ihrem Sinne zielführend. Zerschlägt sie doch wirkungsvoll das traditionelle Familienbild und damit die Begründung des bisher sich noch verweigernden Anteils der Frauen, die sich der Einverleibung in den Produktionskreislauf aus Gründen der familiären Lebensgestaltung entzogen.

Letztendlich am fatalsten wird die Wissenschaft ihren Beitrag zum Gender-Mainstreaming beitragen. Psychologen und Soziologen, sehen sich vor einer einmaligen Möglichkeit und wissenschaftlichen Herausforderung.

Gilt es doch nunmehr nicht, den Menschen als gegeben zu betrachten und alles andere um ihn herum definieren zu müssen, kann jetzt der Mensch ganz neu erfunden und definiert werden.

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Ohne Geschlecht, ohne biologische Prägung, ohne sozialen Status per Geburt lässt sich eine Kompatibilität mit jeder gewünschten soziologischen Rahmenbedingung herstellen, ohne das der Mensch die bestimmende, sondern die bestimmte Maßgabe ist. Der uninorme Mensch als wissenschaftliches Ziel.

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Die Befürworter des Gender-Mainstreaming machen sich zur Erreichung ihrer kleinlichen persönlichen Vorstellungen, zu kritiklosen Helfern des großen politischen Projekts der Umgestaltung der Gesellschaft, in der nicht mehr die Umstände an den Menschen angepasst werden müssen, sondern der Mensch an die Umstände angepasst wird. Geboren wurde dieser Gedanke nicht aus den vorgeschobenen Gründen, die sich die Befürworter zu eigen machen sondern aus dem politischen Bewusstsein, das die Gesellschaften in der heutigen Form, die für die Zukunft gewünschten Maßgaben der Marktkonformität, nicht erfüllen können. Es ist die Individualität die eine umfassende Vereinfachung der Märkte, durch übergeordnet geltende Regelwerke verhindert. Sie gilt es zu überwinden und kein Weg ist wirkungsvoller als die Aberkennung der biologischen Identität und Individualität. Da hilft es auch nicht, dass diese Individualität später persönlich bestimmt werden könne, da bevor dieses möglich wird, die gesellschaftliche und erzieherische Prägung diese Vorgeben und wichtiger noch verhindern wird, was diese dann nicht zu umfassen hat.
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Diese Außerkraftsetzung evolutionärer Prinzipien zur Erreichung marktwirtschaftlicher Zielvorgaben, wird zwar im Grunde seitens der Urheber, der Politik verschwiegen. Dennoch ist nicht gewährleistet, dass dieses Projekt nicht den Unmut derer hervorruft, die ihre persönliche und biologische Identität nicht aufgeben möchten.

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Auch hier lassen die befürwortenden Minderheiten sich bereitwillig vor den Karren spannen. Sie werden als zu schützende Minderheiten geoutet und allgemeine Toleranz eingefordert. Jedem der diese Toleranz unreflektiert fordert, ist zuerst einmal zu attestieren, das er wohl nicht willig oder fähig war, einen im Grunde simplen Gedanken, unter die Oberfläche seines offensichtlich politischen Ziels zu folgen. Ohne die offensichtlich wirtschaftlichen Begründungen der geforderten Toleranz, entlarvt sich der Begriff der Toleranz schnell als Gegenteil des geforderten, da es das Gegenteil in seiner Bedeutung ist, was die Toleranz zu fordern scheint. Toleranz soll der politischen geführten Forderung nach, zu Gerechtigkeit und Sicherheit führen, doch diese sind Produkte der Intoleranz. Gerechtigkeit erwartet eine Gesellschaft aus Recht und ihr Recht ist definiert in Gesetzbüchern. Jeder Paragraph des Rechts und alle Gesetzbücher als Grundlage des Rechts, sind Bestimmungen dessen was die Politik nicht toleriert. Jedes Gesetz ist ein Verbot und droht mit Strafe, es ist das Sinnbild der Intoleranz.
Auch Sicherheit entsteht ausschließlich dadurch, das Rechte des einen eingeschränkt werden um die der andere zu schützen. Wer Toleranz fordert, meint im allgemeinen das Gegenteil dessen was er fordert und legitimiert die, die sehr wohl verstanden haben, zu was sie da in ihrem Sinne legitimiert werden, nämlich zur Beschränkung der Freiheit und der Verschärfung der Gesetze. Es ist wohl die Dummheit der überwiegende Masse, die den Mainstream so zielorientiert, im Sinne der Entscheidungsträger der Politik macht.
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Gender-Mainstream ist politisch gelenkter Populismus. Er entfaltet sich am wirkungsvollsten im Bildungsbürgertum, dessen Halbwissen nicht ausreich,t einen entlarvenden Blick auf Gesamtzusammenhänge zu erhaschen, aber genug intellektuellen Übermut generiert sich Themen anzunehmen, die geeignet sind den Anschein eines gewissen geistigen Potentials zu erwecken.

[…]
Gender-Mainstreaming steht an seinem Anfang. Dennoch hinterlässt es bereits jetzt Spuren der Auflösung, in der biologischen Identität und damit der persönlichen Individualität von Menschen.
Es ist bereits möglich Neugeborene als „ohne Geschlecht” einzutragen und somit einem rechtsfreien Raum zu übergeben, der erst in Zukunft definiert werden wird. Ohne Not und obwohl ein biologisches Geschlecht eindeutig nachweisbar ist. Hier könnte sich die Büchse der Pandora über der Gesellschaft geöffnet haben.
Heinz Sauren
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(Büchse der Pandora:  http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCchse_der_Pandora )
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Hier weiterlesen: Gender-Mainstreaming/

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Gruß Hubert

Grüß Gott, Herr Professorin   1 comment

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Kaum zu glauben wohin uns der Genderwahn bringen will. Man hängt jetzt sogar schon einem Professor das weibliche IN an. Was soll dieses unsinnige Geschwätz? Fehlt nur noch, dass der „Professorin“ auch noch einen Rock anzieht. So etwas kann man an einem Unsinnigen Donnerstag machen, wenn einem Mann (?) danach der Sinn steht. Es wird Zeit diesem Rabatz ein Ende zu setzen. Mit Wissenschaft hat das nicht das geringste zu tun, sehr wohl aber mit Wahn – und eventuell mit Unterdrückung und faschistoiden Gehabe. Unfassbar wohin uns die Gender-Industrie führen will.

Hier ein Artikel aus der Stuttgarter Zeitung

Grüß Gott, Herr Professorin

An der Leipziger Universität, diesem Hort des Geistes und der Vernunft, wo man allenfalls ein paar restliche Stäubchen aus dem sozialistischen Muff von vierzig Jahren, aber kein Mittelalter im Denken vermutet hätte,
haben sich die Teufelsaustreiber durchgesetzt. Dort hat ein Senatsbeschluss für die neue Verfassung den Professoren männlichen Geschlechts zumindest sprachlich den Garaus gemacht. Sie werden nun alle als Professorinnen geführt, auch wenn das, wie die Rektorin jetzt verkündet, keine Auswirkung im alltäglichen Umgang haben wird. Trotzdem gilt: So besiegt man mit Sprache die Wirklichkeit.

Da lachen natürlich die Hühner, da wiehert die ganze Republik, da krümmt sich vor Vergnügen, wer noch halbwegs bei Verstand ist. Und es wäre wirklich nur ziemlich lustig, geschähe so etwas ausschließlich in irgendwelchen feministischen Zirkeln und nicht an einer deutschen Universität. Aber dieser Männerexorzismus, dieser Kniefall vor dem, was ein paar weibliche Fanatiker für politisch korrekt halten, macht auch an vielen anderen Orten Schule. Der sprachliche Tod des Mannes soll endlich ausgleichen, dass hier über Jahrhunderte alles von diesen haarigen Burschen aus dem anderen Geschlecht beherrscht worden ist. Jetzt hat man sie einfach in den Wind geredet. Denkt frau.

Leipziger Schnapsidee ausgerechnet von einem Mann

Doch das ist nun gar nichts Neues, aber es wird immer toller. Anfangs konnte man noch darüber hinweghören, wenn in Ansprachen die lieben Mitglieder und Mitgliede­rinnen begrüßt wurden, um die anwesende Damenwelt eines Vereins ausreichend zu würdigen.
Und an den von SPD-Rednern tausendfach wiederholten und stets die heilige weibliche Endsilbe vernuschelnden Einwurf „liebe Sozialdemokratnnn und Sozialdemokratnnn“ haben wir uns längst gewöhnt.

Allenthalben ergänzen ja die Schrägstrich-Innen sämtliche Berufsbezeichnungen in den Stellenanzeigen von den gesuchten Kleintierzüchter/innen bis zu den suchenden Großwildjäger/innen. Sprachlich ist das grauenhaft. Aber bitte, geschenkt. Und zugegeben: es war ja auch gar nicht nett, wenn Redner in früheren Zeiten Ihr Publikum mit „Meine Herren“ anredeten, obwohl eine Handvoll Frauen vor ihnen in den Reihen saßen.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sibylle-krause-burger-kolumne-gruess-gott-herr-professorin.18faf589-24ef-46fe-ba6e-41828a63247f.html

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Auf Seite 2

Auszug.

Aber nun treiben es die MannsteufelsaustreiberInnen doch ein bisschen zu weit. Wobei es keine Rolle spielt, dass die Leipziger Schnapsidee, wie berichtet wird, ausgerechnet von einem Mann stammt.
Getragen wird solcher Schwachsinn von der Gender-Bewegung, in der man dem absurden Gedanken huldigt, Männer und Frauen, dazu Hinz und Kunz, Homo und Hetero seien absolut gleich, die Unterschiede nur anerzogen. Weshalb man vor allem mal die bösen Männer abschaffen kann.

Solcher Unsinn ist unter sehr vielen Leuten heute selbstverständlich – es ist sozusagen Mainstream. Nicht im ganz normalen bundesrepublikanischen Alltag, aber doch in manchen sich modern und besonders kritisch gebenden Kreisen und eben an den Universitäten, wo sich die Gender-Lehrstühle vermehren wie die Kaninchen.

[…]
Natürlich können Frauen alles, was Männer können, solange es nicht auf die schiere körperliche Kraft ankommt. Das steht außer Frage. Manches können sie sogar besser. Doch dass es nur anerzogene Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, das ist nichts anderes als ein Wahn.
Diesen Wahn zu systematisieren, das Systematisierte zu propagieren und sprachlich festzulegen, also in Dogmen zu verwandeln, das hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Es gehört nicht an die Universität und muss nicht mit Steuergeldern gefördert werden.

Es hat etwas Sektiererisches, ja Totalitäres, etwas Faschistisches. Es soll gegen jede Erfahrung geglaubt und gelebt und gegen gewisse, als feindlich ausgewiesene Gruppen und Überzeugungen ins Feld geführt werden.

Na denn prost. Nur noch weiblich eingefärbtes Einerlei? Und das auch noch als allein selig machende Lehre? Leipzig, mir graut vor dir.
Von Sibylle Krause-Burger

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sibylle-krause-burger-kolumne-gruess-gott-herr-professorin-page1.18faf589-24ef-46fe-ba6e-41828a63247f.html

 

Gruß Hubert

Bin ich jetzt ne Frau?   Leave a comment

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Angeregt durch eine Gender Mainstreaming Recherche kam ich auf den Artikel von Hadmut Danisch. Genderisten behaupten ja das Geschlecht wäre ausschließlich durch die Gesellschaft festgelegt. Natürlich ist das Unsinn, sofern man noch einen Rest von Hausverstand hat. Biologie lässt sich nicht verleugnen. Aber es leben viele „Gender-Forscher“ und „Gleichstellungsexperten“ ja sehr gut von diesen Hirngespinsten, wo man zu Recht fragen muss: cui bono?

Auszug aus wikimannia:
Hadmut Danisch bezeichnet es als Strategie des moving target, zu deren Taktik das Stiften von Verwirrung gehört, Begriffe bewusst unklar zu lassen und deren Inhalte ständig zu ändern:
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Zitat: «Ich lese intensiv Gender-Literatur und habe darin noch keine einzige greifbare Begriffsdefinition gefunden. Alles ist willkürlich, alles ist volatil, vage, unscharf, ungreifbar, unerkennbar, alles ist “moving target”, alles ändert sich von Moment zu Moment, von Autor zu Autor.

[…]
Viele Genderistinnen vertreten die Auffassung, dass es sogar zum Wesen des Feminismus und feministischer Wissenschaft gehört, jede konkrete Festlegung zu vermeiden und der Variabilität und der Vielzahl der Meinungen “einen Ort zu geben”. Hadmut Danisch

http://de.wikimannia.org/Genderismuskritik

Hier der Artikel vn Hadmut Danisch auf cuncti.net
von Hadmut Danisch, zuerst erschienen in Hadmut Danischs Blog

Was hindert mich eigentlich daran, mich als Frau zu bewerben? Nur mal so zum Zwecke des Disputs, um Schwächen und Disploits gegen die Politik zu diskutieren:

Was hindert mich eigentlich daran, mich als Frau auf Vorstandsposten, Aufsichtsratssitze und Professuren zu bewerben und die Frauenquote für mich in Anspruch zu nehmen? Das beruht doch alles auf der Gender-Sichtweise, die rundweg bestreitet, dass Frau-sein irgendwas mit den Chromosomen, der Kleidung, dem Aussehen, den Geschlechtsorganen zu tun habe.

Das kann man ja einfach mal akzeptieren und spieltheoretisch ausnutzen. Anstatt es zu bestreiten, könnte man es ja mal befolgen.

Aus Gender-Sichtweise gibt es ja nicht mal zwei feste Geschlechter, sondern irgendwas und ganz viel dazwischen, und jeder entscheidet selbst, für was er/sie/es sich halten will. Gut, da mach ich mit.

  • An den Chromosomen soll’s ja nach Gender nicht liegen, und bisher hat auch noch nie jemand von mir eine Speichel- oder Haarprobe für ein Bewerbungsgespräch genommen. Davon abgesehen wäre das glaube ich gar nicht zulässig, von Bewerbern Genproben zu nehmen und zu untersuchen.
  • Vorname ist unproblematisch, „Hadmut” ist (meine Namensgebung war ein bedauerlicher Betriebsunfall, bei dem ich nicht gefragt wurde) ein Frauenname.
  • Auf Kleidung kommt’s nach Gender ja auch nicht an, ich muss meine Garderobe also nicht wechseln.
  • Mein Aussehen ist zwar nun gar nicht weiblich, aber das kann auch nichts ausmachen. Ich hab Fotos von Lesben aus dem Hochschulbereich gesehen, die bezüglich Kleidung, Aussehen, Haarschnitt und Muckis viel männlicher aussehen als ich, da komm ich mir im Vergleich ganz klein, schwach und weich vor. Wenn die als Frau durchgehen, dann ich gleich zweimal.
  • Das Gemächt kann auch nicht stören. Erstens musste ich noch nie bei einem Vorstellungsgespräch die Hosen runterlassen. Zweitens behaupten die Genderisten ja, dass es darauf auch nicht ankäme und es sowieso keine zwei eindeutigen Geschlechter seien, sondern das alles das Gleiche ist, nur halt mehr oder weniger nach innen oder außen gestülpt. Gut, da mach ich auch noch mit. Bin ich halt eine eher extrovertiert gestülpte Frau.
  • Frauenquoten fordern sie alle und schreiben sie alle vor. Aber noch niemand hat gesagt, woran überhaupt objektiv festgestellt wird, wer in den Genuss der Frauenquoten-Stellen kommen soll, woran das festgemacht, wie das nachgewiesen wird. Oder wie bei der Belegschaft zur Bestimmung der Ist-Frauenquote unterschieden wird, wer als Frau zählt und wer nicht. Bei der Schwerbehindertenquote ist das einfach, die haben einen amtlichen Ausweis mit Angabe des Behinderungsgrads, der auf ärztlichen Feststellungen beruht. Aber einen speziellen Frauenausweis, der auf ärztlichen Gutachten beruht, den man vorlegen müsste, gibt’s bisher nicht.
frauenquote-danisch

Hadmut Danisch: Frauenquote: Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert

Also frage ich mal provokant und ketzerisch, aber nichtsdestotrotz völlig ernstgemeint, zum Zwecke des Disputs und aus angriffstechnischer Überlegung heraus:

Was genau hält mich davon ab, mich als Frau auf eine Stelle zu bewerben und die Frauenquote für mich in Anspruch zu nehmen?

(Natürlich gehe ich davon aus, dass ich damit nicht durchkäme, weil ich doch „offensichtlich” ein Mann sei. Nur: Jedes dieser Gegenargumente, mit dem ich da rechnen würde, würde gleichzeitig die Gender-Thesen widerlegen. Nämlich dass es eben doch zwei Geschlechter gibt, auf Chromosomen, Aussehen und Schniedel ankommt.
Innerhalb der Gender-Ideologie, auf der ja die Frauenquote beruht, sehe ich da aber kein konsistentes Gegenargument. Würde Gender bei diesem Versuch implodieren?)

Nachtrag

Ein wesentlicher Grundpfeiler der feministischen Gender-Theorie ist ja, jede, wirklich jegliche „binäre” Einteilung der Gesellschaft in zwei Gruppen aus grundsätzlichen Erwägungen heraus gänzlich abzulehnen. Mit der Frauenquote schafft man aber wieder genau so eine „binäre” Einteilung der Menschheit, nämlich in die, die zur Frauenquote zählen bzw. bei der Bestimmung der Frauenquote als Frau gezählt oder auf Frauenstellen kommen, und deren Komplementärmenge.

Es gibt ja so den alten Informatiker-Witz, bei dem jemand bestritt, dass man die Menschheit in zwei disjunkte Mengen einteilen, einer Dichotomie unterwerfen kann. Worauf der Informatiker antwortete, dass man die Menschheit in die einteilen könnte, die das glauben, und die, die es nicht glauben. Feministinnen bestreiten, dass man die Menschheit in zwei Hälften teilen kann und widersprechen sich dann selbst, indem sie eine Frauenquoten-Dichotomie aufbauen.

http://www.cuncti.net/streitbar/333-bin-ich-jetzt-ne-frau

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Zum Buch „Frauenquote“ von Hadmut Danisch eine Kurzbeschreibung.

Das Buch beschreibt die Denkweise, die Fehler, die Betrugsmethoden und die perfide Taktik der Gender-Ideologie und der feministischen Gleichstellungspolitik. Es zeigt dazu auf, wie Politik, Wissenschaft, Gesetzgebung und Rechtsprechung mit subversiven Methoden angegriffen, getäuscht und unterwandert werden. Ziel- und Ausgangspunkt der Betrachtung ist dabei eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, deren Hintergrundanalyse ans Licht bringt, wie die Besetzung der Richterämter, die nicht mehr nach Anforderungen, Befähigung und Sachkunde, sondern nach Frauenquote und feministischer Politik erfolgt, zum subversiven Umsturz von Verfassungsrechtsprechung, zur Rechtsbeugung und zum Verfassungsbruch, und damit zum Versagen eines Verfassungsorgans und in der Konsequenz des Staates selbst führt.

[…]
…Der verquere Genderbegriff ist zu einer alles durchdringenden Ideologie geworden, die sich wie eine totalitäre Soße bis in die letzten Lücken der Gesellschaft ergießen soll. Politisch korrekt wird das heute schönfärberisch Gender-Mainstreaming genannt.

[…]
Hadmut Danisch geht auf die Unsinnigkeit der Gendertheorie ein, indem er deren Argumenten moderne wissenschaftlichen Erkenntnisse gegenüberstellt.

http://www.amazon.de/gp/product/1478213310/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=1478213310&linkCode=as2&tag=cuncti-21

 

Gruß Hubert