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Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin   4 comments

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Genderismus ist nicht nur Unsinn, es werden auch noch Millionen Steuergelder dafür ausgegeben. Vor allem bei Begriffen, die als Sammelbegriff für beide Geschlechter gelten, wie zum Beispiel Bürger. Sollen wir etwa auch noch Gegenstände vom männlichen Artikel zu säubern? Wie wäre es etwa mit Tischin oder Stuhlin? Man müsste dann bei einer Trennung sagen: getrennt von Bett und Tischin (Bettin braucht man nicht sagen, da ein Neutrum). Von so einer Femanze wäre ich gerne getrennt.

Hier ein Auszug der Autorin Dr. Kerstin Steinbach

Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen zeigt sich die Doppelmoral des Feminismus sagt die Autorin Dr. Kerstin Steinbach. Bei Mädchen soll Genitalverstümmelung ein schweres Verbrechen sein, bei Jungen soll es, und da stimmt Schwarzer mit der Weltgesundheitsorganisation WHO wörtlich überein, weltweit Standard werden. Selbstverständlich nur aus hygienischen Gründen.

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin

Im Kapitel „Endsieg – der Feminismus als Staatsdoktrin“ geht es unter anderem um Gender-Mainstreaming. Beispiel: Durch „Gendern“der Sprache werden die geäußerten Gedanken auf oberflächliche Strukturen (nämlich „gendergerechtes“ Sprechen und Schreiben) fokussiert, was neben einer Verkrüppelung der deutschen Grammatik und des Sprachflusses – bestes Beispiel sind die Leipziger Herren Professorinnen – und einer damit einhergehenden Informationsverarmung der Sprache auch zu Verständnisproblemen führt. Das Gendern der Sprache blockiert ein inhaltliches In-?die-?Tiefe-?gehen.

Außerdem lenkt die Sprachgenderung an den unmöglichsten Stellen die Gedanken auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, die alles andere als „konstruiert“ sind. Von wegen Gleichheit: in jedem Moment wird man mit der Nase draufgestoßen, was zur Folge hat, daß die einen ein schlechtes Gewissen bekommen sollen („Ich denke immer nur an das Eine, ich bin ein Schwein.“) und die anderen eine omnipräsente Unterbelichtung in allen Bereichen eingeredet bekommen, nach dem Motto: „Ich muß in allen Bereichen gefördert und auch immer als Erste genannt werden, weil ich offenbar naturgemäß unfähiger bin als Männer.“

Steinbach dazu: „Natürlich geht es bei dieser hirnrissig anmutenden Leugnung des biologisch-?anatomischen Geschlechtsunterschiedes im Kern um die Tabuisierug und Leugnung der sexuellen Anziehung, die im Regelfall der Heterosexualität nun einmal vom anderen Geschlecht ausgeht. Und wer seinen Augen traut und Männer von Frauen auf den ersten Blick problemlos unterscheiden kann und will, dem wird dann postwendend von den ‚Gender-?Spezialisten’ für ‚Geschlechteridentitäten’ unterstellt, ein Gleichheitsfeind zu sein, wobei die allfällige Subreption von ‚sex’ zu ‚gender’ die Grundlage bildet.“

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Hier noch ein Auszug aus einer anderen Gender-kritischen Seite.

Genderismus ist deshalb ein sehr schwieriges Thema, weil einerseits dahinter ein Konzept steht, dass die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern wird, andererseits das Programm weitgehend ohne mediale Aufmerksamkeit vollzogen wird und deshalb auch dem Bürger kaum bekannt ist. Die Akteure wissen, dass gesell­schaft­liche Veränderung nicht ohne Veränderung der Sprache zu erreichen ist. Deswegen war ein neuer Begriff nötig: „Gender“.[1]

„Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechts­umwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb.“

3.2.4.1. Definition

Gender drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der – Die – Das zum Ausdruck gebracht wird. Gender bedeutet im Englischen das soziale Geschlecht, im Gegensatz dazu steht der Begriff Sex für das biologische Geschlecht. Die Verwendung des Begriffs im Zusammenhang wie in „Gender-Rollen“ wurde von dem Mediziner John Money bei seiner Arbeit mit Transsexuellen geprägt.

[…]

Der Begriff Gender steht für eine neue Weltanschauung, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesell­schafts­bedingt versteht.

[…]

Hinter allem steht der Gedanke, die Frau von jeglichen, angeblich naturgegebenen Verhaltens­weisen zu befreien, weil der Mensch nicht durch natürliche Anlagen festgelegt sei, sondern durch das, was die Gesellschaft aus ihm macht. Frei nach dem oft zitierten Satz von Simone de Beauvoir, die 1947 in ihrem Buch „Das andere Geschlecht“ – das als eine Bibel des Feminismus bezeichnet werden kann – geschrieben hat: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.“ Dieser Satz ist zwar in seiner Absurdität kaum zu überbieten und jedem gesunden Menschenverstand zuwider laufend, und doch hat dieser Satz Weltkarriere gemacht und nimmt vor allem im radikalen Feminismus konkrete Formen an.

[…]

3.2.4.2. Fehlende Legitimierung

Diese unverständlichen Begriffe tragen erheblich dazu bei, dass ein breiter Diskurs über den Genderismus bislang ausgeblieben ist. Den meisten Menschen sind die hinter diesen Begriffen stehenden Inhalte dieser Ideologie bislang verborgen geblieben. Deshalb stellt sich die Frage nach der Legitimierung der Gender-Politik. Es dürfte dem demokratischen Rechtsstaat widersprechen, wenn das Grundgesetz an den demokratischen Gesetz­gebungs­instanzen vorbei via bürokratischer Uminterpretation in seinem Wesen verändert wird.

Der Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet also den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesell­schaft­lichen Ebenen durchzusetzen. Erstmalig wurde der Begriff 1984 auf der 3. UN-Weltfrauen­konferenz in Nairobi diskutiert und später auf der 4. Weltfrauen­konferenz in Peking propagiert. Die Vereinten Nationen (UN) legten sich noch 1995 verbindlich auf den Gender-Mainstreaming-Ansatz fest. Der Amsterdamer Vertrag machte 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleich­stellungs­politik der Europäischen Union.[4] Im Jahr 2000 folgte die deutsche Bundes­regierung.

Als Rechtsgrundlage gibt Wikipedia an: „Sowohl im internationalen Recht als auch im nationalen Verfassungsrecht und in Bundesgesetzen in Deutschland ist aktive Gleich­stellungs­politik verankert, die im Sinne des Gender Mainstreaming interpretiert wird.“

Auffallend ist: Von einer demokratischen Legitimierung findet sich nichts. Überhaupt nichts, nirgendwo. Und das in einer Demokratie! Genderisten haben den Begriff Gender auf internationalen UN-Konferenzen und in der EU-Bürokratie etabliert, vorbei an jeder demokratischen Kontrolle. Mit dem Amsterdamer Vertrag wurde die Gender-Ideologie zur Grundlage der Gleich­stellungs­politik der Europäischen Union und in Deutschland wurde Gender Mainstreaming mit einem Verwaltungsakt installiert und bestimmt seitdem maßgeblich alle Ebenen der Politik.

Die Delegierten der Weltfrauen­konferenz waren weder demokratisch legitimiert noch repräsentieren sie die Frauen der Welt. Es handelt sich nur um eine bestimmte Frauenelite, zumeist westliche Frauen der Mittelschicht, die sich anmaßt den Frauen der Welt ihr Geschlechter- und Familien­verständnis aufzuzwingen. Diese Frauen haben in der Folge geschickt Institutionen und Unterorganisationen der UN und EU genutzt, um ihr Konzept des „Gender Mainstreaming“ auf kaltem Wege, an den nationalen Parlamenten vorbei, zu installieren. „Gender Mainstreaming“ wurde also weder in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert noch von einem deutschen Parlament beschlossen. So wurden von einer sehr kleinen FunktionärInnenschicht in der Politik hinter den Kulissen die Grundlagen einer Gender-Gesellschaft eingeführt.

Die Implementierung des GM hat in Deutschland keine demokratische Legitimierung. Die Politik mutet dem Bürger also zu, die Gender-Ideologie wie eine vom Himmel gefallene Religion zu akzeptieren.

[…]

„Sie [die Gender-Perspektive] kommt nicht als Schiff daher, obwohl sie doch in allen politischen und öffentlichen Programmen verankert werden soll, sondern wie ein U-Boot, das keiner genau kennt. Die Strategie der neuen Ideologie heißt: die Bedeutung von Worten verändern.“

3.2.4.3. Gendersprech

Der zentrale Gedanke des Genderismus ist, dass er Unterschiede der Geschlechter leugnet und behauptet, wer sich als Frau oder Mann fühlt, dem habe man das nur eingeredet. Geschlechter­rollen erklärt er für „konstruiert“. Das trifft aber auch auf den Genderismus zu, auch seine Grundlagen und Ideen sind konstruiert.

Hier weiterlesen:

http://de.dfuiz.net/familienzerstoerer/ideologien/genderismus/

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Gruß Hubert