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Soros: Die NGO’s des Spekulanten   Leave a comment

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George Soros gibt sich ja gerne auch als Menschenfreund. Dass er das mitnichten ist zeigen seine Machenschaften in der Ukraine.

 

Soros: Die NGO’s des Spekulanten

Die ARD nennt eine Heuschrecke einen „Star“. Das allein ist schon üble Täuschung. Die Rolle von George Soros als Financier von Umstürzen wird gleich ganz verschwiegen.

  1. Teil  der Faktensammlung zu den angeblichen „Nichtregierungsorganisationen“, die von USA-, anderen NATO-Regierungen, Parteien und Oligarchen bezahlt und organisiert werden. Die ersten Teile sind am 27. Mai und am 28. Mai 2015 erschienen.


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Eine vollständige Darstellung der subversiven Aktivitäten der Heuschrecke George Soros ist an dieser Stelle weder möglich noch beabsichtigt. Hier geht es darum, zu zeigen, wie die vom Westen in den Vordergrund lancierten NGO oft bis überwiegend Interessenvertreter des finanz-militärisch-industriellen Komplexes sind. Soros versucht, seine Aktionen als „links“ darzustellen zu lassen. Offensichtlich verfolgt er die Taktik, damit imperialistische Positionen dem linken Spektrum anzudichten oder dortigen unbedarften Gemütern – und deren gibt es offenbar viele –  zu oktroyieren. Diese 180°-Verdrehung der Realität kann man unter anderem an der Entwicklung der Grünen nachverfolgen, die vollständig die Positionen des Imperiums übernommen haben und sich z. B. in der Ukraine als Faschismusleugner hervortuen. Nachvollziehbar deshalb deren Eintreten für Bomben auf Zivilisten, McCain, russische Mafiosi oder den von der CDU aufgebauten und der NATO bezahlten Klitschko. 
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Spekulant und Diversant
Einer der entscheidenden Strippenzieher und Geldgeber der anti-russischen NGO’s ist der Börsenspekulant George Soros. Soros steckt persönlich hinter zahlreichen NGO, Umstürzen und „Farbenrevolutionen“. Das meiner Meinung nach schleimigste Interview übrigens, das  je im NATO-TV ZDF lief, war mit…? Soros! Der Schleimer ist nicht ohne Grund Wulf Schmiese. Der Cicero läßt Schmiese schon schreiben: „Putins Krieg gegen die Demokratie„. 
Soros’s Register
1. Soros vorfinanzierte schon 2011 den Putsch in der Ukraine.

  1. Soros finanziert das Propaganda-Zentrum der ukrainischen Putschisten „Ukrainian Crisis Media Center“ UCMC gemeinsam mit der „Regierung“ aus Oligarchen, NATO-Ausländern, Ukrofaschisten, mit der US-Botschaft und der NED. Mit dabei die ukrainische Tochtergesellschaft von Weber Shandwick, einem weltweit bedeutenden PR-Unternehmen. (Siehe auch Anfrage Bundestag). „Mitglied dieser Koordinierungsgruppe ist Nataliya Popovych, Präsidentin von PRP, der ukrainischen Tochtergesellschaft von Weber Shandwick und Gründungsmitglied des UCMC. Entwaffnend ehrlich bekennt sie: ‘Ich bin stolz, als  Bandera-Anhängerin‘ bezeichnet zu werden.‘ schreibt der „Freitag“. Das ZDF ist dort akkreditiert und verbreitet die unverhüllte Propaganda der Aluhüte des UCMC weiter, dessen Aufgabe ausdrücklich in der Streuung folgender Verschwörungstheorien besteht. „Die Ukraine ist Opfer einer ‚russischen Aggression‘, die ukrainische Übergangsregierung ist legitim, die Behauptung einer rechtsradikalen Gefahr ist Teil der russischen Propaganda, der Verdacht, die Erschießungen von Polizisten und Demonstranten des Maidan seien im Auftrag der jetzigen Regierungskoalition geschehen, ist Teil der russischen Propaganda.“ Und exakt das ist es, was stur vorsätzlich CDU, SPD, FDP, die CDU-affinen Teile der AfD und vor allem die oliv-grünen Faschismus-Leugner . UCMC präsentiert z. B. den Terrorpaten McCain mit der Forderung Waffen und Geheimdienstwissen der USA an die Putschregierung zu liefern.
    1. Soros sammelte – selbst Jude – als Jugendlicher auf Seiten der Nazis die Habseligkeiten verschleppter Juden ein. „Kein Schuldgefühl?“ „Nein.” (Interview für „60 minutes“ in 1998)
      Soros heizt im Interview mit dem oben genannten Cicero die Europäer an: „Die Europäische Union muss endlich kapieren, dass Russlands Angriff nicht nur der Ukraine gilt, sondern indirekt ganz Europa.“
    2. Von wegen „links“. Soros finanzierte direkt McCain’s „Reform Institute“ mit 150.000$ und seine „Open Society Foundation“ noch einmal 300.000 $ für die juristische Verteidigung.
    3. Der „European CFR“, ein Think Tank des Imperiums wird aus Stiftungen finanziert; darunter Soros bzw. das Soros Foundation Network. Wen wundert’s noch: Der Atlantiker und Grünen-Parteichef Özdemir, gehört zu den Gründungsmitgliedern von European Council of Foreign Relations. Erinnern Sie sich noch wie Özdemir 2002 nach einem „finanziellen Interessenkonflikt“ das Feld (aber nur gen Brüssel) räumen  musste, aber unbeschädigt wieder auftauchte nachdem beim deutschen Michel Gras über den Skandal gewachsen war? Wie durch Zauberhand wurde der McCain-Freund dem sedierten Parteivolk wieder vor die Nase gesetzt, wo er ihm heute noch herumtanzt. Er hat sich Hofnarr oder Herold für das Imperium unentbehrlich gemacht.  2004 unterschrieb Özdemir er in Brüssel die Schmähschrift einer anderen neokonservativen größenwahnsinnigen Denkfabrik, des PNAC (Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert) gegen Putin. Darin behauptet er, Putins Außenpolitik sei “zunehmend  gekennzeichnet von einer Drohhaltung gegen Rußlands Nachbarn und Europas Energiesicherheit, der Rückkehr zu einer Rhetorik des Militarismus und Imperiums und der Weigerung Rußlands internationale vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen.“
    4. Soros organisierte und überwachte 2003 die georgische „Rosenrevolution”, die zur Machtübergabe an den US-amerikanischen inzwischen steckbrieflich gesuchten Krawattenfresser und heutigen Poroschenko-Berater Saakaschwili führte, der eine üble Rolle auf dem Maidan spielte und ein enger Vertrauter des faschistischen Maidankommandanten Parubij
    5. Soros finanzierte zusammen mit der US-Administration, der US-Regierungsorganisation „NED“ und anderen über seine „NGO“ die „Orangene Revolution“ 2004 in der Ukraine, die eine besonders skrupellose Oligarchen-Clique wie Poroschenko, Timoschenko u. a. hervorbrachte. 2014 nach dem amerikanischen Putsch in Kiew prahlte er auf CNN: „Ich gründete eine Stiftung schon bevor die Ukraine von Rußland unabhängig war und sie hat seit dem immer funktioniert. Sie spielte eine entscheidende Rolle in den Ereignissen heute.“
    6. Von Soros finanzierte “Techcamps” bilden die Grundlage für das Auslösen von Chaos und Aufruhr.
    7. Auch attac muß sich vorhalten lassen über das „Transnationale Institut TNI“ und die Open Society Foundation mit Soros verbandelt zu sein.

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Soros: Die NGO’s des Spekulanten

 

Veröffentlicht 27. Juni 2015 von hubert wenzl in Politik, Wirtschaft

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Die Drahtzieher am Maidan   Leave a comment

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Für Poroschenko, den Lügenbeutel, ist es klar, dass der russische Geheimdienst für das Massaker am Maidan verantwortlich ist. Es ist unmöglich mit welchen Behauptungen dieser Mann auffährt. Janukowitsch hätte sich ja nicht selbst stürzen wollen. Einfach nur lächerlich dieser Poroschenko.

 

An was gedenkt eigentlich Bundespräsident Gauck auf der Gedenkveranstaltung auf dem Maidan?

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Ein Gedenken an Tote ist in der Regel aller Ehren wert. Eine Gedenkveranstaltung an viele Todesopfer ist jedoch nicht nur dazu da, der Getöteten zu gedenken, sondern sich auch Gedanken darüber zu machen, warum Menschen getötet worden sind, warum es zu diesem Massaker gekommen ist und vor allem auch wer die Todesschützen waren und welche Motive sie leiteten. Ein Nachdenken darüber haben wir von Joachim Gauck anlässlich seiner Teilnahme an einem „Marsch der Würde“ zum staatlich inszenierten Jahresgedächtnis an die Opfer auf dem Maidan nicht vernommen.
Die Ermittlungen wer auf wen geschossen hat, sind in der Ukraine seit einem Jahr nicht vorangekommen. Aber noch nicht einmal eine rasche Aufklärung hat Gauck angemahnt. Der deutsche Bundespräsident und ein paar andere westeuropäische Staatsmänner haben sich durch Ihre Teilnahme an dem Gedenkmarsch als Staffage für die Propaganda des durch den „Tod der himmlischen Hundert“ an die Macht gelangten ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko einspannen lassen – ein beschämendes parteiliches Schauspiel, zumal vor dem Hintergrund, dass Gauck und die Kanzlerin bislang eine Teilnahme nach Moskau zum 70. Jahrestag des Kriegsendes verweigern.

Von Wolfgang Lieb
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Auf Einladung des Staatspräsidenten, Petro Poroschenko, reiste Bundespräsident Gauck gestern nach Kiew, um an einem „Marsch der Würde“ zum Gedenken an die Opfer auf dem Maidan vor einem Jahr teilzunehmen. Er wolle „ein Zeichen setzen der Solidarität mit der ukrainischen Demokratiebewegung“.
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War es ein Zeichen der Solidarität mit dieser Demokratiebewegung mit seinem üblichen Grinsen Arm in Arm mit einem durch die Todesschüsse an die Macht gekommenen ukrainischen Staatspräsidenten über die Institutska-Straße (inzwischen in „Straße der himmlischen Hundert“ umbenannt) zu marschieren, wo das Massaker stattfand?
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An was gedenkt eigentlich Bundespräsident Gauck auf der Gedenkveranstaltung auf dem Maidan?

Quelle des Bildes: Tagesschau

Für Poroschenko, der gleichzeitig Oberbefehlshaber einer Armee in einem Krieg ist, der inzwischen schon 5000 Todesopfer gefordert hat, ist klar, dass der russische Geheimdienst für die Massenmorde an den „himmlischen Hundert“ verantwortlich ist. Bei seiner Gedenkrede, sagte er, dass sein aus dem Amt gejagter Vorgänger, nämlich Viktor Janukowitsch, die Hauptschuld für das Blutvergießen auf dem Maidan trage. “Ich zweifle nicht daran, dass er ewig in der Hölle braten wird, doch das ist bereits außerhalb der Gerichtsbarkeit der irdischen Justiz.“
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Poroschenko wäre besser auf die irdische Justiz in der Ukraine zu sprechen gekommen. Selbst die gewiss der Kiewer Regierung freundlich gesonnene Golineh Atai meinte in ihrem Bericht für die Tagesschau über den Gedenktag: „Nichts belegt das Scheitern der ukrainischen Justiz mehr, als der mangelnde Wille die Massenmorde auf dem Maidan aufzuklären“.
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Inzwischen gibt es eine Vielzahl von glaubwürdigen Zeugen, die eine völlig andere Wahrnehmung haben, als Poroschenko, dessen Behauptungen selbst auf der Gedenkveranstaltung von der von Gauck angesprochenen „Demokratiebewegung“ bestritten und kritisiert wurden.
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Die deutsche Sozialdemokratin, die 13 Jahre lang im Europäischen Parlament arbeitete und bis zum letzten Jahr als Direktorin des European Centre for a Modern Ukraine (ECFMU), also für die EU-Annäherung der Ukraine gearbeitet hat, sagte z.B. der Wiener Zeitung:

Was sich auf dem Maidan vor einem Jahr abgespielt hat, ist bis heute nicht ganz geklärt. Erst kürzlich erschienen in der BBC und im “Spiegel” Berichte, die die offizielle Version, wonach allein Janukowitschs Spezialeinheit “Berkut” an dem Massaker schuld war, bezweifeln. Sie waren in dieser Zeit in Kiew. Wie haben Sie die dramatischen Tage erlebt?
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Ich bin am 18. Februar nach Kiew gereist. An dem Tag gab es einen Marsch aufs Parlament, die Lage eskalierte. Protestler warfen Brandsätze aufs Büro der regierenden Partei der Regionen, es gab dort zwei Tote. Die Demonstranten wurden auf den Maidan zurückgedrängt, es kam zu Schießereien und Toten.
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Wie haben Sie den ominösen 20. Februar erlebt, den Tag, an dem das Blutbad stattfand, das zum Umsturz führte?
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Es war eine eigenartige Stimmung. Seit November waren immer Berkut-Leute vor unserem Hotel. Die waren am Morgen des 20. Februar plötzlich weg. Ich wollte dann ins Hotel “Ukraina” auf den Maidan hinunter und lief regelrecht in die Berkut-Polizisten hinein, die sich Schießgefechte mit den Maidan-Leuten lieferten.
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Auf welcher Seite standen Sie?
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Ich kam aus der Richtung der Präsidialadministration, stand also auf der Seite der Berkut. Geschossen haben beide Seiten. Von wem es ausgegangen ist, konnte in diesem Moment niemand sagen. Auch die Polizisten von Berkut wussten nicht, woher die Schüsse kamen. Das geht aus deren Kommunikation hervor. Die mussten das erst einmal feststellen und suchten nach Scharfschützen. Andrij Schewtschenko, ein Abgeordneter der Partei Timoschenkos, der auf dem Maidan eine führende Rolle gespielt hat, hat sehr klar gesagt, die Polizisten seien damals zu ihm gekommen und hätten gesagt: Jemand schießt auf uns, mach doch was!
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Wenn es so war, dass nicht allein Berkut verantwortlich war, sondern andere Scharfschützen: Wer könnten diese Schützen gewesen sein?
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Es gibt einen Untersuchungsbericht. Der wird aber nicht veröffentlicht, weil darin Unangenehmes über Andrij Parubi, den nationalistischen Kommandanten des Maidan, stehen könnte. Das würde sich auch mit dem decken, was die BBC jetzt veröffentlicht hat: Dass nämlich die Schüsse aus dem Konservatorium und dem Hotel Ukraina gekommen sind. Das Konservatorium aber war unter vollständiger Kontrolle des Maidan. Und im Ukraina, das am 20. Februar zu einem Maidan-Lazarett wurde, nächtigten die westlichen Journalisten. Niemand kam ins Ukraina, ohne dass die Maidan-Leute das bemerkt hätten.
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Soll das heißen, dass die Verantwortlichen für das Massaker nicht die Leute von Janukowitsch waren?
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Zumindest nicht am Beginn. In den Medien war nach den Ereignissen von Snipern der Janukowitsch-Regierung die Rede, die von der Nationalbank aus geschossen hätten. Das war auch der Fall, aber erst am Nachmittag. Die Schießereien gingen aber schon am frühen Vormittag los. Die Ukrainer fragen, wenn etwas passiert, immer nach dem möglichen Nutznießer einer Situation. Das war nicht Janukowitsch.
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Gibt es Indizien für andere Täter?
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Es gibt mittlerweile genug Untersuchungsberichte, es tauchen viele Fragen auf. Warum sägt man beispielsweise Bäume ab, an denen man sehen kann, dass die Einschusslöcher aus einer anderen Richtung kamen? Es gibt Berichte amerikanischer ballistischer Experten, die sich die Einschusswinkel angesehen haben, auch auf den Schilden der Maidan-Kämpfer. Es wurde in deren Rücken geschossen. Dort waren allerdings keine Berkut-Einheiten.
Wer geschossen hat, kann man nicht sagen, ich weiß es auch nicht. Aber es muss jemand gewesen sein, der ein klares Interesse an einer Eskalation hatte. Also nicht Janukowitsch, der sich ja nicht selbst stürzen wollte.
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Wenn es nicht Janukowitsch war, wer war es dann? Russland, die ukrainische Opposition, die USA? Im Internet kursieren seit einiger Zeit Gerüchte, der Westen hätte bei dem Machtwechsel seine Hände im Spiel gehabt.

Nein, das halte ich für ausgeschlossen. Das war nicht der Fall. Es gibt allerdings Leute wie den US-Milliardär George Soros, die Revolutionen finanzieren. Soros hat auch den Maidan unterstützt, hat dort Leute bezahlt – die haben in zwei Wochen auf dem Maidan mehr verdient als während vier Arbeitswochen in der Westukraine. Was allerdings nicht heißt, dass der Maidan als Ganzer gekauft war, die Empörung nach der Nichtunterzeichnung des Assoziierungsabkommens war natürlich echt. Aber man soll sich da nichts vormachen: Es gibt genügend Belege dafür, dass sowohl auf dem Maidan als auch auf der Gegenveranstaltung, dem “Antimaidan”, Leute bezahlt wurden. Es gab Preise für jede Leistung. Ich kenne Leute, die haben morgens auf dem Antimaidan bei der Gegendemo abkassiert, sind dann rüber auf den Maidan und haben dort nochmals kassiert. Das ist in der Ukraine ja nichts Ungewöhnliches. Die pittoresken alten Frauen, die immer für Julia Timoschenko demonstriert haben, hatte man ja auch erst kurz vor der Demonstration an einem Treffpunkt eingesammelt, ausstaffiert und losgeschickt. Jedenfalls: Es wurde, wie es aussieht, eine Revolution wie aus dem Bilderbuch gemacht. Und eine echte Revolution gibt es, wie Maidan-Aktivist Mustafa Najem sagte, nur mit Blut.“


Verantwortlich:
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Die Drahtzieher am Maidan

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 24. Februar 2015 von hubert wenzl in Politik

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Soros bläst die Kriegsfanfare   Leave a comment

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Es ist die unterste moralische Stufe, wenn jemand mit dem Tod Geld verdient. George Soros, der Investor ist für Waffenlieferungen an Kiew und beschwört die Europäer, die Ukraine jetzt nicht allein zu lassen.
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(7.2.2015) Eher in kritischen Veröffentlichungen als im Mainstream wird die dubiose Rolle des Investors George Soros bei Umstürzen aller Art thematisiert. Der Mainstream fungiert hingegen sowohl als Plattform für Soros-Kommentare und Interviews als auch für von Soros unterstützte vermeintlich unabhängige NGOs, deren Ziel „regime change“ in souveränen Staaten ist. Wolfgang Effenberger stellt hingegen Soros‘ Rolle beim Umsturz in der Ukraine und seine Forderungen an die EU dar:
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Schon zu Beginn des neuen Jahres klärte die Investor-Legende George Soros die amerikanische Bevölkerung in Sachen EU, Ukraine und Russland auf. Unter dem Titel „Europe at War“  schrieb Soros, dass sich die EU de facto im Krieg gegen Russland befinde und entsprechend handeln müsse. Somit müsste die Sparpolitik aufhören und die Aufrüstung Priorität erhalten. Darin sieht Soros  sogar ein gutes Konjunkturprogramm für Brüssel.
Der Trommler für die Interessen von „Wall Street“ und „City of London“ verlangte von Brüssel, die Ukraine vorerst mit 20 Milliarden zu unterstützen. Das sei besser, als dass sich am Ende die EU selbst gegen Russland verteidigen müsse.
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So reden diejenigen Hasardeure, vor denen Dwight D. Eisenhower am 17. Januar 1961 in seiner Abschiedsrede gewarnt hat:  „Nur eine wache und aufgeklärte Bürgerschaft kann der riesigen Verflechtung der industriellen und militärischen Maschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen etwas entgegensetzen, so daß Sicherheit und Freiheit zusammen gedeihen können.“ Heute sind wir – wie vor 100 Jahren – wieder in Gefahr, von den „Kaufleuten des Todes“ in einen Krieg hineinmanipuliert zu werden.  Diesen Zusammenhang hatte 1936 das „Nye Committee“ oder „Senate Munitions Investigating Committee“ bei der Suche nach den Gründen für den Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg ermittelt. In 93 Anhörungen hatten die Senatoren Homer Bone, Bennett Champ Clark, Arthur V. Vandenberg und Gerald Nye zwei Jahre lang insgesamt 200 Zeugen befragt, darunter J.P. Morgan JR. und Pierre S. du Pont, und dabei herausgefunden, dass die Waffenindustrie neben Preisabsprachen vor und während des Krieges starken Einfluss auf die US-Außenpolitik genommen hatte. Die USA seien 1917 von den „Kaufleuten des Todes“ (merchants of death) – Bankern und Rüstungsindustriellen – in den europäischen Krieg getrickst worden, lautete schließlich  das vernichtende Urteil.
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Tritt heute  George Soros in die Fußstapfen von J.P. Morgan? Nein! Soros, der „Staatsmann ohne Staat“, dürfte heute noch mehr Einfluss an der „Wall Street“ und der „City of London“ haben. Er hat schon Finanz- bzw. Spekulationsgeschichte geschrieben. 1992 führte sein Angriff gegen das englische Pfund zum Rückzug Englands aus dem EWS. Der damalige englische Premier John Major beerdigte sein Vorhaben, England in die geplante Eurozone zu führen. Ende Januar 2015 und nur eine Woche vor der Münchener Sicherheitskonferenz erschien nun im FAZ-Feuilleton ein gemeinsamer Appell von George Soros und Bernard-Henri Lévy: „Aufruf an die EU: Wir müssen der Ukraine helfen.“

„Der Geist des Majdan ist stärker als je zuvor:
Europa darf die Ukraine jetzt nicht alleine lassen“

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Die beiden Kriegstrommler beschwören die Europäer, die Ukraine jetzt nicht allein zu lassen. Dort sei der Geist des Majdan stärker als je zuvor. Beide beschreiben den Putsch als Transformation der Ukraine zu mehr Demokratie, als einen bewundernswerten Versuch, die Nation für Moderne, Demokratie und Europa zu öffnen. Nun stehe nicht nur die Zukunft der Ukraine  auf dem Spiel, sondern auch die Zukunft der Europäischen Union. „Der Verlust der Ukraine wäre ein gewaltiger Verlust für Europa. Das würde Russland in die Lage versetzen, die Europäische Union zu spalten und zu beherrschen.“ Um das zu verhindern, brauche die Ukraine dringend finanzielle Hilfe (die natürlich vornehmlich für umfassende Rüstungskäufe verwendet werden dürfte). Die Transformation in der Ukraine hatte jedoch bis jetzt kaum positive Auswirkungen. Dagegen ist es wahrscheinlich, dass aus dem „Geist des Majdan“ ein gefährliches Monster hervorgegangen ist.
 
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In seinem neuen Buch „Krieg in der Ukraine“ analysiert der bekannte Experte geostrategischer Entwicklungen, F. William Engdahl,  messerscharf Amerikas verborgene Strategie. Er beweist, dass die USA hinter den immer gewalttätiger werdenden Protesten standen, die eskalierten, als Heckenschützen auf dem Majdan in die Menge feuerten und Menschen töteten. Nun konnte der von den USA geplante „Regime Change“ durchgeführt werden.
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Die westlichen Medien machten jedoch Putin für die Vorgänge auf dem Majdan verantwortlich. Bis heute geht die Täuschung der Öffentlichkeit weiter. Am 27. Februar putschten die US-Hardliner ihren Favoriten, den blass und jugendlich wirkenden 40jährigen Arsenij Petrowytsch Jazenjuk –  auch mit Hilfe rechtsradikaler, antisemitischer und antidemokratischer Fußtruppen – an die Macht. Seither werden – siehe den Artikel von Soros und Levy –  die Werte Demokratie und Menschenrechte hervorgekehrt, die in Wirklichkeit aber mit Füßen getreten werden.
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Mit harter Hand steuerte das US-Außenministerium die Inthronisation von Jazenjuk, ohne sich groß um die Belange der EU zu scheren. „Fu.. the EU!“  Dieser Aussprach machte die Einstellung  der stellvertretenden US-Außenministerin Victoria Nuland für jedermann deutlich. Sie ist mit Robert Kagan, einem der bekanntesten Neokonservativen der USA verheiratet. Mit im Bunde der  Öl- und Finanztycoon George Soros, Unterstützer der Demokratischen Partei in den USA. Auch er setzte auf Arsenij Jazenjuk, den Führer der Vaterlandspartei, dem auch langjährige Verbindungen zur  Scientology-Sekte nachgesagt werden. Nach Aussage des investigativen Journalisten Wane Madsen soll er dort den Rang «Operating Thetan Level 6» (OT-6) bekleiden.
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In diesem Machtkartell hatte der Boxweltmeister und medienwirksame Umsturzkatalysator Vitali Klitschko, von der Konrad-Adenauer-Stiftung und den deutschen Großmedien blauäugig als zukünftiger ukrainischer Regierungschef aufgebaut, keine Chance. Der schmächtige Jazenjuk hatte dagegen von 2001an immer wichtige politische Ämter bekleidet: Parlamentspräsident, Wirtschafts-, Außenminister, Vizepräsident der Nationalbank. Noch mehr ins Gewicht fallen dürfte seine 2007 gegründete „Open Ukraine Foundation“ – im Untertitel „Arseniy Yatsenyuk Foundation“. Sponsor war die „International Renaissance Foundation“ (IRF) von George Soros. Soros hatte schon 2004 der Oligarchin Julia Timoschenko bei der „orangenen Revolution“ in die Regierung verholfen. Die damaligen Vorgänge in Kiew wurden von Peter Scholl-Latour als das angeprangert, was sie waren: als eine von US-NGOs unter Beteiligung von George Soros inszenierte Farce mit dem Ziel, den US-amerikanischen Einfluss zu etablieren.
 
Weiter ist Jazenjuks Stiftung verbunden mit der „U.S.-Ukraine Foundation“ (US-Außenministerium), der Swedbank, der „Black Sea Trust for Regional Cooperation“ (ein Projekt des German Marshall Fund) und dem britischen „Royal Institute of International Affairs“, kurz „Chatham House“. Das ist ein global tätiger Think-Tank von über 300 Konzernen und Banken mit Sitz in London, der mit anderen Stiftungen wie der „Rockefeller Foundation“, der „Bill & Melinda Gates Foundation“ und der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ ebenso zusammenarbeitet wie mit der NATO und der Europäischen Union. Auch die US-Regierungsstiftung „National Endowment for Democracy“ (NED)  – jene „Privatisierung“ von CIA-Aktivitäten, mit der „Demokratie“ gebracht wird (auch nach Russland) – trägt zur Öffnung der Türen in der Ukraine bei.
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In der Berichterstattung über die Ukraine-Krise arbeiten die deutschen öffentlich-rechtlichen Medien eng mit dem „Ukrainian Crisis Media Center“ (UCMC) zusammen. Dieses internationale PR-Netzwerk wird u.a. auch von George Soros finanziert und soll der „russischen Propaganda“ entgegentreten. Von diesem  „Medienpool“ ist also keine unabhängige Berichterstattung zu erwarten. Wer mit der „Soros-Organisation“ pressemäßig gemeinsame Sache macht, so Willy Wimmer, weiß doch genau, dass diese Organisation eine eigene Agenda verfolgt. Und auf dieser Agenda steht auch der „Regime Change“ in Moskau. In flammender Kriegsrethorik drohte der französische Philosoph Bernard Henri Lévy am 2. März 2014 auf dem Majdan Wladimir Putin, man werde gegen ihn die gleichen Methoden anwenden wie gegen Janukowitch. Am Ende seiner Rede skandierte er „No pasarán!“ (dt. „Sie werden nicht durchkommen!“). Das war 1936 der Schlachtruf der spanischen Revolutionärin Dolores Ibárruri Gómez, genannt La Pasionaria, im Kampf gegen Franco.
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Bernard H. Levy hatte sich bereits 2011 als Trommler für den Krieg gegen Libyen einen Namen gemacht, während George Soros Söldner und islamische Rebellen unterstützte, welche die Regierung stürzten und den Machthaber Oberst Muammar al-Gaddafi ermordeten.
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Hier weiterlesen:
http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3314

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 10. Februar 2015 von hubert wenzl in Politik

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