Archiv für das Schlagwort ‘Gleichheit

Dreistes »scheues Reh«: Von der Plutokratie zur Latrimonarchie   Leave a comment

.

Das Kapital wird von verschiedenen Leuten als „scheues Reh“ dargestellt, das man nicht zu sehr erschrecken dürfe, sonst fliehe es (ins Ausland). Das heißt man solle dem Kapital fast unbegrenzte Freiheiten lassen. Das wäre dasselbe wenn Diebe drohen würden, sie würden noch mehr stehlen, wenn man Strafen und Kontrollen erhöhen würde.

Der Bankier a. D. und Stifter des Brandenburg-Preußen-Museums in Wustrau Ehrhardt Bödecker, bestreitet dem Umstand, dass in den letzten Jahrzehnten, die Armen ärmer werden und die Reichen reicher. Er meint, dass das nur ein Neidaufruf wäre. Jeder, der nicht blind durch die Welt geht, sieht aber, dass das ein Fakt ist.
„Die Armen werden ärmer, die Reichen immer reicher« gehöre zu den berüchtigten Neidaufrufen des 19. Jahrhunderts…“ (Ehrhardt Bödecker).
Wenn die SPD Abschied vom Gleichheitsprinzip im Sinne einer Umverteilung von oben nach unten und dessen Ersetzung durch „Chancengleichheit“ propagiert und auch umgesetzt hat, ist das für eine sozialdemokratische Partei verachtenswert und ein Verrat an die Gründungsväter und die Arbeiterschaft (Mai 2000 in Gotha).

Auszug aus Gegenblende.de

Dreistes »scheues Reh«: Von der Plutokratie zur Latrimonarchie

Im Gegenteil ist zu unterstreichen, dass allein schon diese intellektuellen Abwehrmanöver reine Verantwortungslosigkeit offenbaren. Denn alle großen Einkommen beruhen zwangsläufig auf Vorleistungen der staatlichen Gemeinschaft. Wer Einnahmen aus einer Würstchenfabrik oder aus Molkereien erzielt, braucht dafür Arbeitnehmer, die große Teile ihrer Ausbildung in öffentlichen Schulen und im öffentlichen Bildungswesen erhalten haben, der Patron ja meist ebenfalls. Wer mit seinen zehn, zwanzig, 200 oder mehr Lkws Milch oder andere Waren transportiert, nutzt das öffentliche Straßennetz mehr als andere. Sicherheit garantieren ihm Polizei und Militär, den rechtlichen Schutz seiner Wirtschaftsinteressen die Justiz. Gerade die Einkommensteuern sind deshalb konsequent als Rückzahlung von Schulden für staatliche Vorleistungen zu verstehen. Wer sich ihnen entzieht, verhält sich wie ein Zechpreller oder Schmarotzer.

Was für eine radikale Abkehr von den grundlegenden Wertvorstellungen des Rechts- und Sozialstaats sich hinter der Argumentation vom Kapital als »scheuem Reh« verbirgt, hat der Augsburger Ökonom Reinhard Blum auf den Punkt gebracht: »Das ist allerdings eine spektakuläre Drohung. Welcher Wandel des Rechtsbewusstseins tritt hier zutage, wo es darum geht, den wirtschaftlichen Prozessen, dem individuellen Streben nach materiellem Gewinn Normen und Grenzen durch das Recht zu setzen? Denn niemand – gerade in der auf Privateigentum fußenden marktwirtschaftlichen Ordnung – käme jemals auf die Idee, sich von Dieben drohen zu lassen, sie würden noch mehr stehlen, wenn die Strafen und Kontrollen erhöht werden!«

Das ist zugleich die passende Antwort auf die vieldiskutierte These von der »Staats-Kleptokratie« und der Reaktion mit einem »antifiskalischen Bürgerkrieg« des Karlsruher Philosophen Peter Sloterdijk, die seit 2009 durch die Republik wabert. Denn der Staat greift ja nicht den Reichen brutal und primitiv in das Portemonnaie, sondern den Arbeitnehmern.

Wenn Sloterdijk mal sozialversicherungspflichtig arbeiten würde, spürte er das und wüsste es. So leidet er an Phantomschmerz im Elfenbeinturm. Reichtumsgeschichtlich haben wir den Zustand der Plutokratie, den Salvianus beschrieb, längst hinter uns gelassen und befinden uns nunmehr im Stadium der Augustinischen Latrimonarchie, der Räuberherrschaft. Das bestätigen uns auch die Enthüllungen der »Off shore-Leaks«, die im April 2013 wie eine Bombe einschlugen. Sie sprechen von 400 Milliarden Euro, die aus Deutschland auf verschlungenen Wegen in Steueroasen gelotst wurden. Der Betrag erscheint allerdings eher zu niedrig angesetzt, wenn man bedenkt, dass zum einen die Summe derart beiseitegeschaffter Vermögen weltweit auf 20 bis 25 Billionen Euro (das heißt rund das Achtfache des jährlichen Bruttoinlandsprodukts Deutschlands) geschätzt wird und zum anderen laut dem Magazin Forbes unter den hundert Reichsten der Welt mehr als zwanzig aus Deutschland stammen sollen. Wie auch immer: Die steuerhinterziehenden Staatsverächter sind im doppelten Sinne »stiften gegangen«: Nicht nur anonymisieren sie ihr Geld »off shore« in Stiftungen in Steueroasen, sondern »entfernen sich heimlich, schnell und unauffällig, um sich einer Verantwortung zu entziehen« (Duden).

War die Französische Revolution eine Neiddebatte?
.
Schließlich stellt sich noch die Frage, ob die Thematisierung der wachsenden Ungleichheit eine Neiddebatte ist. Im Berliner Tagesspiegel vom 17. März 2013 fand sich dazu eine viertelseitige Anzeige, in welcher der Bankier a. D. und Stifter des Brandenburg-Preußen-Museums in Wustrau Ehrhardt Bödecker seinem Ärger Luft machte. Der Kampfruf »Die Armen werden ärmer, die Reichen immer reicher« gehöre zu den berüchtigten Neidaufrufen des 19. Jahrhunderts, mit denen viel soziales Unglück herbeigeredet worden sei, »obwohl seine Richtigkeit in Deutschland zu keiner Zeit, auch in der Gegenwart nicht statistisch belegt werden konnte«. Die Eindämmung des Neids als zerstörerische Kraft gehöre zu den Überlebensregeln aller menschlichen Gemeinschaften. So oder ähnlich ist es immer wieder in der Verteilungsdebatte zu vernehmen.

Diese – sachlich falsche – Meinungsäußerung ist symptomatisch für ein völlig degeneriertes Verständnis des für Staat und Gesellschaft konstitutiven Zusammenhangs von Gleichheit und Freiheit, das sich meist in dem Schlagwort »Privat vor Staat!« sowie in der Forderung Bahn bricht, die »Gleichmacherei« durch Umverteilung zu beenden und durch »Chancengleichheit« zu ersetzen. Kennzeichnend für dieses Verständnis ist die Konstruktion eines Gegensatzes zwischen Freiheit und Gleichheit. Das ist freilich hanebüchen, weil der Sklave doch durch gleiche Rechte nicht unfrei wird, genauso wenig wie Frauen durch die Gleichberechtigung. Erst nach der Erringung der Gleichheit war schließlich Privateigentum aufgrund eigener Leistung anstelle der feudalen Privilegien möglich. Auch die Marktwirtschaft ist deshalb elementar auf Gleichheit angewiesen.111 Gleichheit ist vielmehr die unbedingte Voraussetzung der Freiheit, wie man erschöpfend schon bei dem Urvater der Liberalen Adam Smith nachlesen kann, der ja ein erklärter Gegner der Sklaverei war. Für ihn war nicht ohne Grund deshalb auch die Verteilungsgerechtigkeit der Dreh- und Angelpunkt seiner Überlegungen: »Wachstum, Beschäftigung, Inflationsbekämpfung und Außenhandel dienen als Instrumente, das Ziel tendenzieller Gleichverteilung zu erreichen. Gegenüber dieser komplexen, ausgefeilten Verteilungstheorie bleibt die heutige Volkswirtschaftslehre weit zurück«, bringt Wikipedia die Smith’sche Verteilungslehre auf den Punkt . Wer aber den Zusammenhang zwischen Gleichheit und Freiheit nicht versteht, für den ist auch der Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung unbegreiflich, der für die Moderne seit Immanuel Kant prägend und seit der Französischen Revolution grundlegend ist. »Die Freiheit besteht darin, alles tun zu dürfen, was einem anderen nicht schadet«, heißt es in Artikel 4 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte vom 26. August 1789. Das »sittliche Grundgesetz« Immanuel Kants (1724–1804), zusammengefasst in seinem »kategorischen Imperativ«, fand hier sein historisches Echo: »Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten kann!« Kurz: Freiheit ist Verantwortung. Diese Verbindung von Gleichheit, Freiheit und Verantwortung ist das Markenzeichen des Liberalismus. In der deutschen Geschichte war es die SPD, die dem deutschen Ständestaat Freiheit durch Gleichheit abgerungen hat. In Meyers Großem Konversations-Lexikon aus der Kaiserzeit, sechste Auflage von 1909, beispielsweise kann man das unter »Liberalismus« nachlesen: »Bezeichnung der dem Fortschritt huldigenden Parteirichtung. Das Extrem des Liberalismus ist der Radikalismus, die Umsturz-Partei (siehe Sozialdemokratie).«

Dass Gerhard Schröder ausgerechnet bei der »Festveranstaltung 125 Jahre Vereinigungs-Congress der Lassalleaner und der Eisenacher« am 20. Mai 2000 in Gotha den Abschied vom Gleichheitsprinzip im Sinne einer Umverteilung von oben nach unten und dessen Ersetzung durch »Chancengleichheit« als neues Ideal verkündete, ist vor diesem Hintergrund deshalb mehr als nur eine historische Pointe. Denn der Vorsitzende der SPD reihte sich damit in den Chor der Staatsverächter ein, die mit der These des Gegensatzes von Gleichheit und Freiheit sowie der überbordenden und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft lähmenden Kosten den Sozialstaat denunzierten.

http://www.gegenblende.de/24-2013/++co++fee64686-52ac-11e3-9cb7-52540066f352

 

 

Gruß Hubert

Feminismus von links zerlegt   Leave a comment

.

Es ist schon zu wundern wie reaktionär und totalitär der Feminismus in seiner radikalen Form ist. Zum Beispiel ist man da FÜR Beschneidung, natürlich nur bei Männern und natürlich nur aus hygienischen Gründen. Ich sage jetzt nichts dazu und verweise auf meine zahlreichen Beiträge dazu. Jedenfalls ist es totaler Unsinn und eine Diskriminierung sondersgleichen. Aber man ist es vom Feminismus gewöhnt, dass er sehr oft nur Behauptungen aufstellt und jede Wissenschaftlichkeit missen lässt.
Teilweise überholt dieser Feminismus die christlichen Kirchen noch rechts in ihrer Sexualfeindlichkeit. Manche Gedankengänge sind regelrecht faschistoid. Der Mann wird als das Böse an sich hingestellt und natürlich sind Frauen immer die Opfer und sexuell Ausgebeuteten. Fast jeder Mann ist ein Vergewaltiger oder hat die Anlagen dazu in sich – behaupten jedenfalls diese feministischen Apologetinnen. Die Feministin Kerstin Steinbach hält den Femanzen das Ungleichgewicht zwischen Parolen und Taten vor.

Hier der Artikel.

Wir leben, denken und handeln in dem Bewußtsein, daß es verschiedene Völker, verschiedene Kulturen und verschiedene Ethnien gibt und natürlich auch zwei verschiedene Geschlechter.

 

Dies alles sind Bestandteile der Identität, die den Menschen ausmacht. Ein großer Nutzen der Polarität der Geschlechter ist, daß sie so die Möglichkeit haben, einander zu ergänzen und eine sehr stabile Gemeinschaft zu bilden. Ergänzen kann sich allerdings nur, was nicht gleich ist.

Es gibt auch Menschen, die das anders sehen. Die linke Autorin Dr. Kerstin Steinbach ist Verfechterin der Gleichheitsidee. In ihrem Buch Rückblick auf den Feminismus geht sie von der Gleichheit der Geschlechter aus, all ihre Gedanken, Analysen und Schlußfolgerungen bauen auf den Gleichheitsgedanken auf.

Feminismus als reaktionäre Bewegung

Und genau hier wird es interessant: Der Feminismus, der nach außen hin immer und immer wieder betont, daß er Gleichberechtigung und Gleichstellung fordert, wird hinterfragt.

Steinbach hält den Femanzen das Ungleichgewicht zwischen Parolen und Taten vor. Und sie – die Gleichheitsbefürworterin – macht deutlich, daß der Feminismus sich nicht für Gleichheit einsetzt, sondern im Gegenteil sogar Ungleichheit durchzusetzen gedenkt.

Die Autorin tut das auf eine sehr eigene Weise und stellt der „Schwarzerei“ die „Hitlerei“ gegenüber. Grundzüge der in der Hitlerzeit vorherrschenden Arier-​Theorie stellt sie auch beim Feminismus fest, nämlich in der ins Wahnhafte gesteigerten Frauenförderung bei gleichzeitiger Männerdiskriminierung, basierend auf der konstruierten Gendertheorie. Steinbach meint: „Der Feminismus brauchte wie jede reaktionäre Bewegung, z. B. die Hitler’sche, seine Maske“.

Feminismus will keine Gleichheit

Die Autorin blickt weit in die Geschichte und beschäftigt sich mit den Anfängen der Frauenbewegung, wobei sie feststellt, daß es immer wieder feministische Ideen gab, diese aber NIE einen nennenswerten Erfolg hatten. Erst – und das ist interessant – als die Gleichberechtigung dem Grunde nach im Gesetz festgeschrieben war, kam der Feminismus und mit ihm die „Frauenbewegung“ in den 1970er Jahren auf.

Die Autorin zeigt auf, daß der Feminismus in den USA entstand, hier mit viel Geld gefördert wurde und von Anfang an unter Nutzung der Medien großflächig agierte. Für Steinbach ist es daher logisch, daß der Feminismus samt Frauenrechtsbewegung eine installierte Ideologie ist, die ein bestimmtes Ziel verfolgt. Und dieses Ziel heißt nicht Gleichberechtigung, sondern Machtsicherung.

Besonders umfangreich widmet sich die Autorin der Darstellung und Beschreibung der verschiedenen feministischen Dogmen. Alice Schwarzer beispielweise predigte den „Mythos vom vaginalen Orgasmus“. Sie stempelt hier alle Frauen zu „Sexualkrüppeln“, indem sie einfach sagt, daß Frauen organisch gar nicht in der Lage seien, einen vaginalen Orgasmus zu empfinden. Das Festigen dieses Mythos ist dann wichtig, wenn im nächsten Schritt jeder Geschlechtsverkehr zu einer potentiellen Vergewaltigung gestempelt wird und damit das Bild vom Mann als „von Natur aus böse“ betoniert werden soll.

Beschneidung ja, nur keinesfalls bei Frauen!

Weitere machterhaltende feministische Dogmen sind laut Steinbach die vermeintlich ständig steigenden Vergewaltigungszahlen, auch der medial groß beachtete Kindesmißbrauch und die weibliche Genitalverstümmelung. Anhand von Kriminalstatistiken weist Steinbach nach, daß die Mißbrauchszahlen seit Jahren rückläufig sind. Kindesmißbrauch erfahre medial die besondere Beachtung, weil sich das Thema gut emotionalisieren lasse. Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen zeige sich die Doppelmoral des Feminismus. Bei Mädchen soll Genitalverstümmelung ein schweres Verbrechen sein, bei Jungen soll es, und da stimmt Schwarzer mit der Weltgesundheitsorganisation WHO wörtlich überein, weltweit Standard werden. Selbstverständlich nur aus hygienischen Gründen.

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin

Im Kapitel „Endsieg – der Feminismus als Staatsdoktrin“ geht es unter anderem um Gender-​Mainstreaming. Beispiel: Durch „Gendern“ der Sprache werden die geäußerten Gedanken auf oberflächliche Strukturen (nämlich „gendergerechtes“ Sprechen und Schreiben) fokussiert, was neben einer Verkrüppelung der deutschen Grammatik und des Sprachflusses – bestes Beispiel sind die Leipziger Herren Professorinnen – und einer damit einhergehenden Informationsverarmung der Sprache auch zu Verständnisproblemen führt. Das Gendern der Sprache blockiert ein inhaltliches In-​die-​Tiefe-​gehen.

Außerdem lenkt die Sprachgenderung an den unmöglichsten Stellen die Gedanken auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, die alles andere als „konstruiert“ sind. Von wegen Gleichheit: in jedem Moment wird man mit der Nase draufgestoßen, was zur Folge hat, daß die einen ein schlechtes Gewissen bekommen sollen („Ich denke immer nur an das Eine, ich bin ein Schwein.“) und die anderen eine omnipräsente Unterbelichtung in allen Bereichen eingeredet bekommen, nach dem Motto: „Ich muß in allen Bereichen gefördert und auch immer als Erste genannt werden, weil ich offenbar naturgemäß unfähiger bin als Männer.“

Steinbach dazu: „Natürlich geht es bei dieser hirnrissig anmutenden Leugnung des biologisch-​anatomischen Geschlechtsunterschiedes im Kern um die Tabuisierug und Leugnung der sexuellen Anziehung, die im Regelfall der Heterosexualität nun einmal vom anderen Geschlecht ausgeht. Und wer seinen Augen traut und Männer von Frauen auf den ersten Blick problemlos unterscheiden kann und will, dem wird dann postwendend von den ‚Gender-​Spezialisten’ für ‚Geschlechteridentitäten’ unterstellt, ein Gleichheitsfeind zu sein, wobei die allfällige Subreption von ‚sex’ zu ‚gender’ die Grundlage bildet.“

Der Feminismus lügt von Anfang an

Anhand des Kachelmann-​Prozesses wird von Steinbach modellhaft gezeigt, wie sich das Ende des Rechtsstaates darstellt. Die Autorin kritisiert deutlich die mittlerweile in der feministischen Diktatur üblich gewordene Praxis erzieherisch im großen Stil über die Medien tätig zu werden, indem Männern mit Namen und Geld in exemplarische Prozesse verstrickt werden, die sie erniedrigen sollen. So entstehen künstlich Grundlagen für weitere Ausweitungen gesetzlicher Bestimmungen in Richtung feministischer Forderungen. Steinbach sagt deutlich, daß dies schon bei Installierung des Feminismus Ziel war oder anders gesagt: Der Feminismus ist Lügner von Anfang an.

Ihre im Buch angeführten Anregungen und Forderungen von Gleichheit und sexueller Freiheit auch für Kinder kann man getrost überlesen. Auch scheint Steinbach einem Trugschluß aufgesessen, wenn sie meint, der Feminismus leiste einen Beitrag zur Familienförderung. Das scheint aufgrund der bestehenden Väterentrechtungen, der Instrumentalisierung von leiblichen Kindern in Familienrechtsangelegenheiten und dem allgemeinen Kampf gegen die Familie als Institution falsch interpretiert. Das Buch Rückblick auf den Feminismus ist durch seinen klaren Standpunkt lesenswert, gerade weil eine Gleichheitsbefürworterin den Feminismus an sich in Frage stellt.
.

http://www.blauenarzisse.de/index.php/rezension/item/3987-feminismus-von-links-zerlegt

 

Gruß Hubert