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Heute eine katholische Heilige, die keine war… alles andere als das – Mutter Teresa – der Todesengel   2 comments

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Mutter Teresa, alias Agnes Gonxha Bojaxhiu, wird ja allgemein angesehen als eine Nonne, die ihr Leben den Kranken und Armen gewidmet hatte. Dem war nicht so. Die Leute in Indien hatten Angst in ihr Krankenhaus gebracht zu werden, denn sie hatte auch den Namen „der Todesengel von Kalkutta“. Sie befürwortete das Leid und gab aus diesem Grund auch keine Schmerzmittel. Von Nächstenliebe war da nichts zu sehen.

Mutter Teresa hat dem Journalisten Christopher Hitchens einmal gesagt, „im Leiden der Armen liege auch „eine Schönheit“, die an das Leiden Christi erinnere“ (sueddeutsche.de, 8.3.2013)

Ganz allgemein muss man sagen, dass die katholische Kirche auch Inquisitoren, Gewaltherrscher, Frauenhasser, und Kriegsverbrecher selig bzw. heilig gesprochen hat, wie zum Beispiel den Kardinal Stepinac aus Kroatien, der mit der faschistischen Ustascha zuammengearbeitet hatte, und ein eifriger Unterstützer des genozidalen Regimes des Unabhängigen Staates Kroatien gewesen war.

Hier ein Auszug aus theologe.de zu Mutter Tersa, deren Umgang mit Schmerzen man nur zynisch und krank nennen kann.

Alle „heilig“ im katholischen Sinne! Entscheidend ist also nicht die Lebensführung. Entscheidend ist etwas anderes: All die sogenannten Heiligen haben dazu beigetragen, die Macht und den Einfluss der Vatikankirche zu vergrößern und dieser Kultorganisation weitere Gläubige zuzuführen. Das ist ausschlaggebend. Und die Frage ist: Wie sieht das bei Mutter Teresa (manchmal fälschlicherweise „Mutter Theresa“ geschrieben) aus Kalkutta aus? Passt auch sie zum Kader der angeblich Heiligen der römischen Kultreligion?

Den Todgeweihten wurden Schmerzmittel und Medikamente verweigert

Sie passt da ohne Zweifel voll mit hinein. Sie sagte von sich und ihren Helferinnen, sie seien weder Sozialarbeiter noch Ärzte noch Krankenschwestern, sondern „Missionarinnen“ – in Anlehnung an den von Agnes Gonxha Bojaxhiu im Jahr 1950 in Kalkutta in Indien gegründeten so genannten Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Es ging ihr also darum, als Missionarin möglichst viele Menschen zur Vatikankirche zu bringen – und letztlich nicht darum, sie medizinisch ausreichend zu behandeln. Das ist eine wesentliche Kritik an ihrer Person, die vielen Außenstehenden nicht bekannt ist.
Doch allmählich wird bekannt: In den Sterbehäusern Teresas wurden eklatante Missstände beobachtet. Drei renommierte kanadische Wissenschaftler der Universitäten Montreal und Ottawa untersuchten 2012 ihre Arbeit und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Jahr 2013 in Studies in Religion/Sciences religieuses. Sie kamen zu dem Schluss
, dass ein Drittel der Patienten „im Sterben lag, ohne angemessen versorgt zu werden“. Wie es in der Studie weiter heißt, wurden den Schwerkranken und Todgeweihten in den Häusern von Mutter Teresa sogar Schmerzmittel und andere wichtige Medikamente verweigert. Und das, obwohl es in den meisten Unterkünften keine Engpässe gegeben habe. Sie selbst aber habe sich am Ende ihres Lebens in den USA behandeln lassen und ihr eigenes Leiden mit palliativen Methoden gelindert.
Die kanadischen Wissenschaftler wiesen auch darauf hin, dass das angebliche „Wunder“ Teresas, das für eine vatikanische Seligsprechung vorher notwendig ist, auf höchst umstrittenen Daten beruht. Indische Mediziner gaben an, die angeblich durch ein „Wunder“ von einem Tumor genesene 30-jährige Inderin sei in Wirklichkeit mit durchaus weltlichen Medikamenten „geheilt“ worden. „Der Vatikan habe den Prozess zur Seligsprechung Mutter Teresas mit Hilfe einer PR-Kampagne auf den Weg gebracht. Das dafür erforderliche Wunder, das sie an einer Frau vollbracht habe, sei später von Ärzten widerlegt worden.“ (sueddeutsche.de, 8.3.2013)
Das Konstruieren von „Wundern“ mag man noch als katholischen „Spleen“ belächeln, der ansonsten niemandem schadet. Doch wie gesagt: Wenn der Papst katholische „Selige“ und „Heilige“ ernennt, so hat das mit Jesus, dem Christus, nichts zu tun und ist ein übler Missbrauch Seines Namens, wie so vieles andere auch, was in der Kirche geschieht.

Katholische „Nächstenliebe“: Nadeln nicht desinfiziert, Teppichböden heraus gerissen, Möbel zerschlagen, ein Fahrstuhl verhindert

Aus christlicher Sicht gibt es also gar keine heiligen Menschen. Betrachten wir jedoch weiter, wem die vatikanischen Theologen 2016 das Attribut „heilig“ umhängen wollen, dann zeigt sich. Teresa passt gut zu den vielen, die für die Kirche über die Leichen ihrer Nächsten gingen, wie Gewaltherrscher, Inquisitoren und Kreuzzugsprediger.
Die hygienischen Zustände in den Ordenshäuser von Teresas Nonnen werden laut „Kritikern“ als „katastrophal“ bezeichnet, wie die Süddeutsche Zeitung 2003 zumindest erwähnte. Konkreteres findet sich in der Frankfurter Rundschau, wo die Historikerin Marianne Sammer zitiert wird. Die Professorin für Kirchengeschichte schreibt in ihrem Buch Mutter Teresa – Leben, Werk, Spiritualität:
„Die Zustände in Mutter Teresas Vorzeigeeinrichtungen … sind häufig und übereinstimmend beschrieben worden. So ist allgemein bekannt, dass Mutter Teresa den Einsatz professioneller (gespendeter) medizinischer Geräte verbot, Schmerz- und Betäubungsmittel aus ihren Einrichtungen weitgehend verbannte, dass Medikamente unsachgemäß verabreicht und grundlegende Hygienevorschriften nicht beachtet wurden
[so durften die Schwestern beim Waschen von Leprakranken beispielsweise keine Handschuhe tragen], dass die Schwestern Spritznadeln nicht desinfizierten und so oft wieder verwendeten bis sie stumpf waren, dass sie Teppichböden herausrissen und Möbel zerschlugen, weil sie ihnen als Luxus erschienen, oder dass Mutter Teresa in einem ihr als Krankenhaus überlassenen Gebäude den Einbau eines Fahrstuhl verhinderte.“ (S. 98f.)

„Organisierte Form der unterlassenen Hilfeleistung“ durch den „Todesengel“ Teresa

 

Als die englische Zeitung The Guardian bereits 1994 (flankierend zu dem Film The Missionary Position von Christopher Hitchens) die Zustände in Teresas Häusern als „organisierte Form der unterlassenen Hilfeleistung“ bezeichnete, erntete sie Entrüstung von offizieller katholischer Seite. Doch Zeugen berichten tatsächlich, dass Patienten mit ansteckenden Krankheiten nicht isoliert wurden, oder dass man z. B. einen 15-jährigen Jungen lieber sterben ließ als ihn an ein anderes Krankenhaus zu überweisen, wo es bessere Medikamente gegeben hätte. Und die Frankfurter Rundschau berichtete über Mutter Teresa: „Ihre Kritiker nennen sie ´Todesengel`, weil in ihrem Hospiz in Kalkutta wegen mangelhafter Hygiene und schlechter Ausbildung der Schwestern Menschen gestorben seien, die hätten gerettet werden können. Mutter Teresa sei es aber wichtiger gewesen, sie zu missionieren.“ (fr-online.de, 18.12.2015)

Die „Selige“ fabulierte von der „Schönheit“ des Leidens

Das eigentlich Schlimme daran ist jedoch: Es scheint sich nicht um einzelne „Ausrutscher“ zu handeln – sondern es scheint Methode zu haben. Der albanischen Nonne aus Skopje im heutigen Mazedonien ging es darum, die Sterbenden von den Straßen Kalkuttas aufzulesen, sie zu waschen und sie beim Sterben zu begleiten – eine im Prinzip löbliche Tat. Doch professionelle Hilfe für die Armen, die gesund werden, die weiterleben wollen, die Obdach und Bildung erhalten wollen, das war nicht ihr Ziel. Und es ist mehr als fraglich, ob es inzwischen das Ziel ihres Ordens ist. Mutter Teresa hat dem Journalisten Christopher Hitchens einmal gesagt, „im Leiden der Armen liege auch ´eine Schönheit`, die an das Leiden Christi erinnere“ (sueddeutsche.de, 8.3.2013), wobei einem Angst und Bange werden könnte. Denn das „Leiden Christi“ war ein grausamster Foltertod.

Professionell erzeugte „Armut“ und die dunklen Konten des Vatikan – Wie viel kostet die Heiligsprechung?

Passend zu diesem Gottesbild ist auch der Umgang mit Geld. Teresa hat ihren Nonnen eine fanatische Maxime der Armut auferlegt, damit auch sie entsprechend leiden. Sie dürfen nicht nur nichts Persönliches besitzen, sie dürfen sich auch bei ihrer Arbeit für den Nächsten so gut wie keiner Hilfsmittel bedienen. Sie dürfen nach Aussage von Marianne Sammer kein privates Telefon besitzen und – auch gemeinsam – weder Waschmaschine noch Tageszeitung noch Computer noch Fernseher. Eine Privatsphäre ist für sie ebenso wenig vorgesehen wie für die Patienten in den Einrichtungen. Doch das ist im katholischen Sinne nur konsequent. Die Nonnen können auf diese Weise ihrem Fanatismus frönen und sich als besonders „katholisch“ fühlen.
Und diese Lebenshaltung wird dann auch auf Patienten projiziert: Patienten mit Schmerzen erhalten oft keine Schmerzmittel, auch bei kleineren Operationen nicht, und auch sie werden dann mit dem Hinweis abgespeist, durch das Leid kämen sie Gott näher. (Stern, 17.9.1998)
Dabei verfügt der Orden aufgrund seines Bekanntheitsgrades inzwischen über Unsummen von Spenden-Geldern – von denen aber niemand weiß, in welche Kanäle sie geflossen sind und wie viel davon bei den Armen wirklich ankommt. Ein guter Teil des Geldes scheint in die Ausschmückung von Kirchen oder in weltweite Kampagnen gegen die Abtreibung und gegen jede Art von Verhütungsmitteln geflossen zu sein – die Lieblingsthemen der albanischen Ordensgründerin. Oder ist es gleich auf geheimen Konten der Vatikanbank gelandet? Es gibt keinerlei Transparenz. Die einzelnen Filialen des Ordens sind jedenfalls nach einer kurzen Phase der Anschub-Finanzierung strikt gehalten, sich die für ihren Betrieb nötigen Geldmittel und Sachspenden unabhängig von der Zentrale selbst zu erbetteln. Was diese mit Erfolg auch tun – die „Missionarinnen der Nächstenliebe“ sind bekannt dafür, dass sie grundsätzlich nichts bezahlen: weder in der Straßenbahn noch im Supermarkt. Es sei ja alles für einen guten Zweck.
Trotz gut gefüllter Konten wurde also überall gespart – eben nicht nur bei den Patienten, sondern auch bei den Nonnen, die sich allerdings freiwillig dafür entschieden, während Patienten vielfach zu Opfern wurden. Und gleichzeitig landete umso mehr Geld auf verborgenen Konten im Rahmen der Vatikankirche, in der Kardinäle und Bischöfe vielfach den genau entgegen gesetzten luxuriösen Lebensstil pflegen.

Hier weiterlesen:

Heute eine katholische Heilige, die keine war… alles andere als das – Mutter Teresa

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Christopher Hitchens – Mother Teresa: Hell’s Angel

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„Mutter“ Teresa – Papst spricht „Todesengel“ „heilig“
Die dunkle Macht hinter „Mutter“ Teresa

Auf dem Petersplatz fielen Nonnen in Ohnmacht, der Vatikan brachte eine Sondermarke heraus, fast alle Medien der Welt stimmten im Jahr 2003 in den Jubelchor ein – über die dunklen Seiten der in diesem Jahr „selig“ gesprochenen albanischen Nonne und Ordensgründerin „Mutter Teresa“, mit bürgerlichen Namen Agnes Gonxha Bojaxhiu (1910-1997), berichteten nur sehr wenige, es war kaum Kritik zu lesen. Am 4. September 2016 soll sie nun auch noch „heilig“ gesprochen werden. Doch für einen Christen gibt es keine heiligen Menschen. Nur Gott allein ist für ihn „heilig“. Die katholische Kirche betrachtet jedoch viele sündige Katholiken als „heilig“. Dabei geht es nicht um Ethik und Moral, wie viele „heilig“ gesprochene Verbrecher beweisen. Sondern „Heilige“ wurden Menschen, die der Kirche zu Lebzeiten genützt haben, z. B. durch Mitgliederrekrutierung. Außenstehende betrachten aber genau solches mit Recht als negativ. Mutter Teresa „wurde etwa vorgeworfen, versucht zu haben, verletzlichen Menschen den Katholizismus aufzuzwingen“ (ntv,de, 15.3.2016). Und auch die Diskrepanz zwischen dem Image, das der Vatikan Teresa gibt und vielen bekannten Fakten ist erheblich.

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Siehe auch:
https://hubwen.wordpress.com/2016/02/26/mutter-teresa-war-alles-andere-nur-keine-heilge/

https://hubwen.wordpress.com/2016/02/26/zur-seligsprechung-von-agnes-gonxha-bojaxhiu-alias-mutter-teresa/

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Gruß Hubert