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Das traurige Ende von Chiku   Leave a comment

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Chiku war ein Serval-Hybride. Er wurde seinem Besitzer aus Südtirol genommen weil er durch unglückliche Umstände entwischte und eine Katze tötete. Herr Herbert Raich hatte keine Genehmigung für einen reinrassigen Serval. Aber wie Herr Herbert Raich sagte war es ja ein Serval-Hybride. Jedenfalls wurde Chiku in ein Aufnahmezentrum für Wildtiere nach Semproniano bei Grosseto in der Toskana verbracht, wo ihm aber die Bezugsperson fehlte. Am vorletzten Freitag wurde Chiku in seinem Käfig tot aufgefunden. Herr Raich (aus dem Ultental, nahe Meran) sagte er sei aus Heimweh gestorben. Ich würde auch sagen an gebrochenem Herzen.

Das traurige Ende von Chiku ist ein Armutszeugnis für die daran beteiligten Richter und die Gutachterin. Hier waren herzlose Bürokraten am Werk. Chiku würde noch leben, wenn er bei Herrn Raich hätte bleiben können.

Ich ärgere mich auch sehr über die LAV (eine Tierschutzorganisation, die sich hauptsächlich gegen Tierversuche wendet), die sich bei  Chiku als Tierquäler betätigt haben statt als Tierschützer. Die LAV bezeichnete auch das Aufnahmezentrum in Semproniano als geeignete Struktur und dass dort alles bestens gewesen wäre. Wahr ist, dass Chiku in Semproniano bei Grosseto alleine in einen Käfig gesperrt war, ohne je jemanden gesehen zu haben. Ich bin wie Herr Herbert Raich davon überzeugt, dass Chiku an Heimweh starb, oder ich würde auch sagen an gebrochenem Herzen.

Chiku war ja noch jung, nicht mal fünf Jahre alt.

Die LAV hatte sich als Nebenkläger eingelassen. Es gibt schon seltsame „Tierschützer“.

Er war ja noch ganz jung. Eine artgerechte Haltung war das sicher nicht. Ich hoffe dass die Schuldigen an seinem Tod zur Verantwortung gezogen werden.

Die Verteidigung hatte bis zuletzt darauf verwiesen, dass es sich bei Chiku um einen Hybriden handelt. Der Kaufpreis von 2500 Euro sollte ein weiteres Indiz dafür sein, denn für reinrassige Servals würden Preise auch über 8000 Euro bezahlt. Es schaut so aus, dass eine Gutachterin genommen wurde (unwissenschaftliches Gutachten), die dem Gericht passte, weil da behauptet wurde Chiku wäre reinrassig.

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Aus suedtirolnews.it

Chikus Käfig unter der Lupe

 

stheute

Autopsie beantragt – Foto: stheute

Bozen – Die Autopsie am Serval-Kater Chiku wurde noch nicht durchgeführt. Eine solche wurde aber bei der Staatsanwaltschaft von Grosseto von Flavio Moccia, Anwalt von Chiku-Besitzer Herbert Raich, beantragt.

 

Außerdem soll untersucht werden, ob das Tier in seinem Exil in der Toskana artgerecht gehalten wurde, berichtet das Tagblatt Dolomiten.

Moccia hat beim tierärztlichen Dienst in Neapel beantragt, die gesamte Dokumentation zu Chikus Aufenthalt in Semproniano sowie das Gehege, in dem er untergebracht war, unter die Lupe zu nehmen.

Bekanntlich, war Chiku vergangenen Freitag tot in seinem Gehege im Aufnahmezentrum für Wildtiere in Semproniano aufgefunden worden. Besitzer Herbert Raich fordert nun Gerechtigkeit. „Die Schuldigen an Chikus Tod sollen verurteilt werden.“

WAS BISHER BERICHTET WURDE (16.6.2016)

Der Tod seines Serval-Katers „Chiku“ war für Herbert Raich ein schwerer Schlag. Für ihn ist klar: „Chiku ist an Heimweh gestorben“.

Der Serval ist – wie berichtet – am Freitagmorgen in seinem Gehege im Aufnahmezentrum für Wildtiere von Semproniano tot aufgefunden worden. Dort lebte er seit seiner Beschlagnahme im Februar 2015.

Anwalt Flavio Moccia, der die Interessen von Tierbesitzer Raich von Anfang an vertreten hat, sieht sich Medienberichten zufolge bestätigt: „Wir haben immer gesagt, dass das Aufnahmezentrum in Semproniano für Chiku ungeeignet ist. Chiku war den ständigen Kontakt mit Menschen gewohnt. Dort wurde er alleine in einen Käfig gesperrt, ohne je jemanden gesehen zu haben. Auch wenn die Verantwortlichen sagen, dass er ständig überwacht wurde, so hat Chiku doch drastisch an Gewicht verloren. Wir werden jetzt das Ergebnis der Autopsie abwarten, dann Schadenersatz fordern und eine Anzeige wegen Tierquälerei stellen.“

Nach Chikus Tod geht der Rechtsstreit also erst richtig los. Herbert Raich verlangt Gerechtigkeit und will, dass die Schuldigen verurteilt werden.

Für Anwalt Moccia ist klar: Zu Hause bei Herbert Raich wäre es dem Serval weitaus besser gegangen.

 

Aus einem anderen Blickwinkel sieht Eros Torbol, Präsident der Tischutzorganisation Lav in Südtiol die Sache.

 

Die Lav hatte sich damals auch für die Überstellung Chikus nach Semproniano starkgemacht. „Wir würden dies auch jetzt wieder tun. Chiku war ein Serval, dessen Haltung nicht erlaubt ist. Von daher war die Beschlagnahme richtig. Semproniano ist eine geeignete Struktur. Es wurde alles zum Wohl des Tieres unternommen.“

Alle Fotos: stheute

WAS BISHER BERICHTET WURDE (15.6.2016)

Traurige Nachricht aus Grosseto: Chiku ist tot. Der Serval wurde schon am Freitag leblos in seinem Käfig im Auffangzentrum für Wildtiere in Semproniano in Grosseto aufgefunden.

Rätselraten gibt es zur Todesursache: Laut Tierarzt Marco Aloisi ging es Chiku bis Donnerstagabend bestens. „Er war weder alt noch krank. Sein Tod ist für uns ein Mysterium.“

Medienberichten zufolge soll eine Autopsie die Ursache für den Tod des Tieres aufdecken.

Chiku lebte seit rund einem Jahr im Auffangzentrum in der Proviz Grosseto. Das Tier wurde Besitzer Herbert Raich weggenommen und beschlagnahmt, weil die Haltung eines Servals in Italien nicht ohne Genehmigung erlaubt ist. Chiku war vor über einem Jahr in Ulten entwischt und Tage später in Lana eingefangen worden.

Rund um Chiku entbrannte in der Folge ein Rechtsstreit. Punkte wie die Reinrassigkeit wurden vor Gericht samt Gutachten behandelt.

Von: ©luk

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Das traurige Ende von Chiku

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Siehe auch:

VIDEO

http://www.stol.it/Media/Videos/Intern/Ich-erwarte-mir-dass-Chiku-heimkommt

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http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Serval-Chiku-ist-tot

https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Chiku-halte-durch-ich-geb-nicht-auf

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Solche Leute gibt es in Südtirol natürlich auch. Für die haben Tiere keinen Wert. Ich glaube aber auch nicht, dass die sonst viel für die Gesellschaft tun. Ist ja immer saublöd, wenn man bei Tieren alles GEGEN die Tiere ausspielen will. Für solche Idioten ist jeder Finger, den man für Tiere krümmt, zu viel. Um es kurz zu sagen: Speziesisten, wie sie im Lehrbuch stehen. Es kann ja nichts Verwerfliches sein Tieren eine Stimme zu geben, die sie selber ja nicht haben. Ich weiß ja aus welcher Ecke das hauptsächlich kommt. Ich erspare mir genauere Hinweise. Wer hören kann, der höre.

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Es gibt aber auch solche Leute in Südtirol, die pietätlosen Menschen wie
Herrn Gasser einen Spiegel vor die Nase halten.

Serval-Kater Chiku

Gefühle der Tiere

von Dr. Thomas Unterkofler, Völs am Schlern

Bezug nehmend auf den Leserbrief
von Herrn Josef Gasser aus Mühlwald
– „Dolomiten, Dienstag, 21. Juni:
Ich empfinde Herrn

…geht weiter mit der Grafik…

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Chiku_Unterkofler-Seis-a-Schl

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 21. Juni 2016 von hubert wenzl in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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