Archiv für das Schlagwort ‘Jäger

Jagd, Nein Danke   Leave a comment

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Aus Peta.de
Aus Beuteneid und der Lust am Töten werden jedes Jahr allein in Deutschland etwa 500.000 Füchse von Jägern getötet. Ein Grund für die massenhafte Bejagung der Tiere besteht jedoch nicht, denn die von den Jägern angeführten Argumente beruhen auf längst widerlegten Annahmen und dem Jägerlatein.
http://www.peta.de/fuchsjagd#.WMLKjX-Bw9o

Wild beim Wild:

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fuchs

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„Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.“

Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass die Jagd die Befallsrate der Füchse mit dem Bandwurm reduzieren kann.

Auch bei der Tollwut führten einzig flächendeckende Impfaktionen mit Auslegung von Impfködern zum Erfolg – die Fuchsjagd hatte sich Studien zufolge als kontraproduktiv erwiesen und zur Ausbreitung der Tollwut sogar beigetragen.

Die Füchse, die in freier Natur monogam und reviertreu sind, werden zum Ortswechsel gezwungen, um sich neue Partner zu suchen, da die Paare durch die Jäger auseinander geschossen werden. So werden durch Zerstörung sozialer Tierstrukturen nicht nur neue Paarbildungen verursacht, wo jedes weibliche Tier befruchtet wird und damit die Geburtenrate erhöht, sondern auch verstärkt Krankheiten übertragen, welche angeblich durch die Jagd bekämpft werden sollen. Deshalb kann festgestellt werden, dass die angebliche Bedrohung der Volksgesundheit mit Tollwut und Fuchsbandwurm nicht existiert – und auch nur als Rechtfertigung der Jäger für ihr Hobby dient.

Der Jäger liebt die Natur, wie der Vergewaltiger sein Opfer, erklärt sinngemäss K. H. (Name der Redaktion bekannt).

Die fadenscheinige Rechtfertigung der Jagd besteht normalerweise auch darin, dass Wildschweine usw. in die Städte und Dörfer vordringen würden, Gärten zerstören und die Bevölkerung gefährden. Diese Argumentation wird oftmals für die intensivierte Jagd herangezogen. Doch gerade bei Ansiedlungen am Waldrand sind häufig die Bewohner mit Schuld an den „Übergriffen“ der Wildschweine: Komposthäufen locken die Waldbewohner eben so an wie der gar nicht oder schlecht umzäunte Gemüsegarten.

Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten, die Tiere von unerwünschten Plätzen fernzuhalten. Neben „Vergrämungsmitteln“ gibt es sanfte Methoden mit Menschenhaar (z.B: beim Frisörgang mit nach Hause nehmen und an den geeigneten Plätzen verteilen) oder das Ausbringen von menschlichem Urin, Zäune usw.

Durch unfachmännisches und sorgloses herumgeballere der Jäger, nebst anderen Faktoren, vermehren sich die Wildschweine unkontrolliert. Normalerweise hat nur die Leitbache einer Rotte Frischlinge (Junge). Bei ungestörten und jagdfreien Säugetierrevieren unterdrücken die dominanten Weibchen die Reproduktionsfähigkeit und -bereitschaft der unterlegenen Weibchen durch bestimmte Duftmarkierungen (Pheromone). Wird die Leitbache abgeschossen – was sehr oft der Fall ist, weil es sehr schwer zu bestimmen ist, welches eine Leitbache ist, kommt es auch zu diesen unnatürlichen Vermehrungen.

Die Jäger vergiften die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit ihrer Munition. Blei ist ein Schwermetall und tötet Tiere nicht nur grausam, sondern es gelangt auch durch chemische Umwandlung in die Nährstoffkreisläufe der Natur und landet schliesslich im Boden, Trinkwasser und Lebensmitteln.

Immer mehr Wildbiologen gelangen zu der wissenschaftlich untermauerten Ansicht, dass die Tiere ihre Populationsdichte selbst regeln und Überpopulationen vor allem auch durch die Jagd entsteht. Die heutige Jagd ist ein massives, zerstörerisches und gewalttätiges Eingreifen in natürliche Rhythmen und kann nicht als eine positive Notwendigkeit bezeichnet werden!

Der Stress und Manipulation welche die Jagd auf die Tiere ganzjährig ausübt – Lärm, Angst, Terror und Verfolgung – schränkt erheblich die Fähigkeit der Wildtiere ein, in Frieden und Ruhe zu essen, ein normales Sozialverhalten aufrecht zu erhalten, sich frei zu bewegen und die Population den gegebenen Ressourcen anzupassen.

Die heutige Jagd zerstört das normale soziale Zusammenleben der Wildtiere, das ökologische Gleichgewicht, die natürlichen Verhaltensweisen, Familienstrukturen und Sozialverbände, Benutzung von Bauten und Verstecken, Wechsel von Tag– zur Nachtaktivität, verstärkte Abwanderung in nicht bejagte Siedlungsgebiete, unnatürliche Tierkonzentrationen in den Wäldern und sogar in Städten.

Wussten Sie…

 

  • dass, die Waidgerechtigkeit der Jäger dem Tierschutzgesetz diametralisch widerspricht?

  • dass, Jagd Krieg ist, wo man tierische Konkurrenten einfach liquidiert?

  • dass, es unzählige illegale und nicht gekennzeichnete Hochsitze in unsere Natur gibt, welche zum Teil so morsch sind, dass sie eine Gefahr für Kinder darstellen, Menschen zu Tode kommen können?

  • dass, Jahr für Jahr unzählige Menschen durch Jägerwaffen getötet oder verletzt werden, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden müssen?

  • dass, jährlich in der Schweiz völlig gesunde rund 120’000 Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere und Gämsen meist sinnlos ermordet werden

  • dass, es wegen den Jägern heute kaum mehr möglich ist, mit den friedlichen Tieren in Harmonie zu leben, Wildtiere zu sehen?

  • dass, Schrotladungen die Hasen wie kleine Kinder aufschreien lassen und „Geschosse“ Rehen und Hirschen die Innereien zerfetzen, damit sie auf der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen?

  • dass, die Behauptung der Jäger, diese grausamen Massaker seien notwendig, um die Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich widerlegt ist?

  • dass, die Jäger offen zugeben, dass es bei der Jagd um die „Lust am Töten“ und „die Freude am Beute machen“ einer krankhaften Passion geht?

  • dass, die Jäger keinen sechsten Sinn haben und dennoch regelmässig behaupten, sie schiessen nur kranke und schwache Tiere, was natürlich in der Praxis nicht stimmt?

  • dass, die gleichen Jäger auch ins Ausland zur Trophäenjagd fahren, fern aller Arten- und Jagdschutzbestimmungen, es sogar Reiseveranstalter für solch debile Jagdvergnügen gibt?

  • dass, die überwiegende Mehrheit keine legitimierten Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby-, Sport- und Freizeitvergnügen ausüben, was nicht sittlich ist und eigentlich dem Tierschutzgesetz widerspricht?

  • dass, 99.07 % der zivilisierten Menschen in der Schweiz keine Jäger sind, also nur 0.3 % Jäger Freude an diesen blutigen Aktivitäten haben?

  • dass, Jäger nicht anhand wissenschaftlichen Rechtfertigungen jagen?

  • dass, geschützte Arten eigentlich nicht ins Jagdrecht gehören, weil Jäger mit dem Artenschutz überfordert sind und immer wieder auf der roten Liste stehende Tiere wie Luchs, Wolf, Feldhase, Rebhuhn, Wachtel usw. aus Spass jagen.

  • dass, Jäger bestimmte Tierarten gezielt dezimieren, um keine Konkurrenz zu haben für ihr widernatürliches Verhalten (Fuchs, Luchs, Wolf, Beutevögel usw.) ?

 

Hier weiterlesen:

 

Jagd, Nein Danke

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Ein Adler, der bleivergiftetes Aas gegessen hatte.

Zu sagen ist noch dazu, dass es auch bleifreie Munition gibt, aber aus unerklärlichen Gründen (aber wahrscheinlich aus Tradition) verwenden die allermeistgen Jäger Blei-Munition.

Randbeitrag bei wildbeimwild.com

Wie Jäger mit ihrer hochgiftigen Bleimunition die Natur verschandeln, Grundwasser, Wildtiere, Böden, Wildbret usw. vergiften. Aufgrund der vielen Fehlschüsse der Jäger, hat dieser Adler mit Blei kontaminiertes Aas gegessen. Dieser schwer kranke Adler wurde gefunden und kam in eine Wildtierauffangstation. Laut den Tierärzten war es herzzerreissend traurig, wie der Adler nach Luft schnappen musste, beim Erbrechen, abmagern und er schlussendlich so schwach wurde, dass er nicht mehr stehen konnte. Niemand konnte ihr helfen, bis sie verstarb. Ihr Blut war dermassen mit Blei vergiftet, dass sogar die Geräte die Höhe der Dosis nicht mehr anzeigen konnten.

https://www.facebook.com/laxsoncj/videos/840718162382/

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Hier noch ein Video von Sabine – Füchse in Berlin

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https://www.4shared.com/video/lFtzH4Nice/Machen_Sie_mit_-_Fchse__Co__Wi.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/lFtzH4Nice

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 10. März 2017 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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Psychopathische Jäger   2 comments

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Es ist nicht normal wenn sich ein Mensch Freude empfindet ein Tier zu erschießen. Aber genau diese Gefühle haben Jäger. Da muss man schwere psychische Defekte haben, wenn man so empfindet. Jäger sind für mich unliebsame Zeitgenossen.

Hier ein Bericht von wildbeimwild.com

Hirsch

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Jäger besser verstehen: Psychopathie

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Was für ein Mensch kann sich daran erfreuen, einem anderen Lebewesen das Leben zu nehmen?

Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht unwahrscheinlich, aber was wäre, wenn die gleiche verzerrte Psychologie, die einen Mann dazu bringt, einem Fuchs nachzujagen und ihn zu erschiessen, einen Mann auch dazu bringen könnte, in ein Haus einzudringen und den Menschen darin ein Messer in den Körper zu rammen?

Diese Mörder sind unter uns. Sie sind Militärbeamte, Tierärzte, Gynäkologen, Zahnärzte und leiten Pfadfindergruppen.

Serienmorde und Tierjagden sind sich erschreckend ähnlich. Der Wildtierforscher und Autor Gareth Patterson* weist darauf hin, dass sich beide Täter gerne in gewaltverherrlichenden Bildposen zeigen. Jagdzeitschriften sollen Jäger angenehm erregen und gewaltsame Fantasien der Jagd und Tötung der Beute hervorrufen. Sie sind voll von Bildern von Jägern, die triumphierend über den Tieren stehen, die sie abgeschlachtet haben. Die Botschaft dahinter ist offensichtlich: Töte etwas – oder doch eher jemanden – und auch du kannst wahre Größe erreichen.

Auf ganz ähnliche Weise holen sich Serienmörder ihre Inspiration oft aus dem Bereich der Bondage-Pornografie. Dennis Rader war besessen von Gewaltdarstellungen von Männern, die Frauen dominieren. Er befeuerte damit seine Fantasien, Frauen zu fesseln und sie anschliessend zu töten. Die Fantasie wich schliesslich dem wahren Leben. Und genauso erging es anderen Mördern, wie z. B. Ted Bundy.

Patterson meint, dass es beide Arten von Mördern noch mehr geniessen, ihre Tötungen zu planen und die Vorfreude dadurch aufzubauen, das Opfer zu verfolgen, als den Tötungsakt an sich. Und wie oft haben Sie schon einen Jäger sagen hören: „Es geht mir mehr um die Jagd als um das Töten“? Sie beschreiben ihre Liebe zur Natur, den Moment, wenn sie die Beute zum ersten Mal sehen, wie sie das Tier aufspüren, in die Enge drängen und es dann erlegen. Vielleicht sind auch sie, wie viele Serienmörder, im Grunde süchtig nach dem Adrenalinrausch, den sie bekommen, weil sie das Schicksal ihrer Opfer in den Händen halten.

In der Schweiz gibt es z. B. ein Leiter der kantonalen Jagdbehörden ( Georg Brosi aus Graubünden ), der sagt: „Das macht einem ganz besonders Freude, wenn man ein Tier schiessen kann, das man kennt.“

John Douglas war einer der ersten Kriminal-Profiler beim FBI. Ihm zufolge nehmen Serienmörder „Erinnerungsstücke“ ihrer Opfer mit, um ihre gewalttätigen Fantasien zeitlich zu verlängern. Einige nehmen Schmuck mit oder Haarsträhnen, andere Fotos oder Körperteile. Jäger präsentieren stolz den abgetrennten Kopf ihrer Beute an der Wand und teilen Bilder von sich – grinsend neben einem Leichnam – über die sozialen Medien.

Genau wie Serienmörder müssen sich Jäger ihren Status als Person beweisen, die die Macht über Leben und Tod besitzt. Zwischen den Jagden erinnern sich beide durch ihre Souvenirs an die Macht, die sie einst über ein anderes Lebewesen hatten.

Keiner der Mörder zeigt Reue für seine Tat – sie entschuldigen ihr Verhalten eher noch als die Erfüllung eines vagen spirituellen Bedürfnisses. Bei der Auswahl ihrer Opfer beschreiben manche Jäger eine Art „Zittern“, das sie empfinden, wenn sie das „richtige“ Tier sehen. Sie interpretieren dies gern als Botschaft der Natur, die ihnen sagt, sie sollten genau dieses Tier töten.

Sowohl der Serienmörder als auch der Jäger meint, an etwas wichtigem teilzuhaben. Auffallend häufig werden bei Serienkiller Gehirnanomalien festgestellt. Gewalt hinterlässt nach kurzer Zeit Spuren im Gehirn. Neuropsychologen bestätigen: Die Amygdala, ein Kerngebiet im Gehirn, ist bei Gewalttätern auffällig zurückgebildet oder gestört.

Auch einige Serienmörder sind der Meinung, eine höhere Macht würde sie dazu bringen, eine bestimmte Person zu töten. Der Kannibale Richard Chase drückte die Türklinken der Häuser von Fremden. War die Tür verschlossen, nahm er das als Zeichen, in diesem Haus nicht willkommen zu sein und ging. Eine unverschlossene Tür war hingegen eine Einladung: Er war dafür „bestimmt“, die in dem Haus befindliche Person zu töten.

Teils gehen Jäger auch zum Mord am Menschen über. Robert Hanson – ein passionierter Jäger mit einem Wohnzimmer voller Tierköpfe, der sogar von einer Jagdzeitschrift vorgestellt wurde – kidnappte Frauen, flog sie in die Wildnis Alaskas, liess sie dort frei und jagte sie. Warum? Weil das Jagen nicht-menschlicher Lebewesen nicht mehr aufregend genug war.

Die Jagdwaffen führen zu Missbrauch in unser allem Sozialleben. Immer wieder kommt es zu Schusswaffensuizid, Drohungen und tödlichen Tragödien. Es gibt Studien die zeigen, dass 90 % der Gewaltverbrecher als Tierquäler oder durchs Jagen angefangen haben. Jahr für Jahr werden unzählige Menschen durch Jäger und Jägerwaffen getötet und verletzt, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden müssen.

„Menschen zu töten macht so viel Spass“, schrieb der Zodiac-Killer in einem seiner Briefe. „Es ist sogar noch besser als Wild im Wald zu töten, denn der Mensch ist das gefährlichste aller Tiere.“

Beide Arten von Mördern könnten ihre Fantasien als solche belassen. Jäger könnten Fotos anstatt tödliche Kugeln schiessen. Aber beide entscheiden sich – mit Enthusiasmus – dafür, ein Leben zu nehmen, um ihr eigenes egoistisches Verlangen zu befriedigen. Sie planen ihren Blutrausch sorgsam und töten dann immer und immer wieder, ohne Aussicht auf ein Ende.

Es ist an der Zeit, dass wir die Jagd als das erkennen, was sie wirklich ist: Ein Zeitvertreib für Psychopathen.

Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei können sie sehr manipulativ sein, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos.

* Gareth Patterson ist bekannt für seine Arbeit mit afrikanischen Löwen. Er ist ein Umweltschützer, unabhängiger Wildtierforscher, öffentlicher Redner und Autor.

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Psychopathische Jäger

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 22. Januar 2017 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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„Winterfuchsjagd“ – sinnloses Massaker an Tieren   Leave a comment

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Es unglaublich wie brutal Füchse von den Jägern gejagt werden. Ihre Argumente, warum das notwendig wäre sind nichts als Lügen. Viele Leute halten Jäger in Umweltfragen für fachkundig. Wahr ist hingegen, dass Jäger ein Interesse haben möglichst viel schießen zu können. Fachleute belegen, wieder und wieder, daß Fuchsbestände selbstregulierend sind. Die Jäger möchten am liebsten Füchse ganz ausrotten. Jäger erzählen oft die Mär, dass sie Naturliebhaber wären. Dafür muss ich nicht mit einem Gewehr in die Natur gehen.
Es gibt kaum eine Gruppe von Menschen die ich mehr verabscheue als Jäger.

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Hier ein Artikel von animal-spirit

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Deutschland (von Fritz Ullmann): In Hückeswagen und Wipperfürth (NRW) richten die Jäger ab 7. Januar 2017 wieder ein sinnloses Massaker an Tieren an. Das Opfer ihrer Wahl ist der Fuchs. Es ist die so genannte „Winterfuchsjagd“. Dagegen wurde eine Online-Petition gestartet. Dieses Anliegen unterstütze ich ausdrücklich. Ich bin Stadtverordneter im Rat der Stadt Radevormwald – und, was hier von größerem Gewicht ist, mit dem Fuchs als Art bestens vertraut. Seit den 90’ern beschäftige ich mich mit dem Fuchs als Studienobjekt. Er ist das größte noch verbliebene Raubtier Mitteleuropas und hat hier mehrere gezielte Ausrottungsversuche durch den Menschen überstanden.

Die Jagd auf Füchse gehört zu den verlogensten Ritualen der deutschen „Jagdkultur“ und entbehrt jeder ökologischen oder anderweitigen wissenschaftlichen Grundlage. Argumente „dafür“ sind in sich widersprüchliches Halbwissen, das, da jeder Beleg dafür fehlt, unter ernsthafter Prüfung zusammenbricht.

Die Glaubwürdigkeit der Behauptungen der Jäger stützt sich ausschließlich auf die unter Laien verbreitete Annahme, die Jäger müßten in Umweltfragen fachkundig sein – dem guten Glauben nach, daß, weil sie es ja schon so lange tun, sie auch wissen müßten, was sie tun. Wie falsch das gerade in Bezug auf den Fuchs ist, zeigt sich, seitdem der alleinige Anspruch der Jäger auf das (ihrerseits vermeintliche) Wissen über diese Art endete, weil sich die Verhaltensforscher ab den späten 70’ern des vergangenen Jahrhunderts endlich ernsthaft mit dieser Spezies beschäftigten – allen voran David MacDonald im Vereinigten Königreich. Forscher wie er wurden belächelt, weil sie sich mit einer Art beschäftigten, über die man meinte, schon alles zu wissen. Das „Wissen“ der Jäger besteht jedoch zu einem erheblichen Teil aus in guter Tradition über Generationen weitergereichten Lügen und, wie gesagt, Halbwissen. Was ein Jäger „weiß“, das „weiß“ er, weil es ihm ein anderer Jäger so sagte, und nicht etwa, weil er sich dieses Wissen mit wissenschaftlichen Mitteln in einer ergebnisoffenen Untersuchung der Sache selbst erarbeitet hat. Das althergebrachte „Wissen“ über den Fuchs basiert auf oberflächlichster Beobachtung, gerade eben nur so viel, wie nützlich war, um Füchsen aufzulauern. Wußte der Jäger (und meint es teils noch heute zu wissen), daß der Fuchs ein Einzelgänger sei, so ist heute belegt, daß Füchse in komplexen und hoch dynamischen Familien-, Freund- und Partnerschaftsbeziehungen leben, die Fürsorge und Pflegemutterschaft kennen.

Fachleute, das sind Biologen, Zoologen, Ethologen. Alle Studien, die es von echten Wissenschaftlern über Füchse gibt, belegen, wieder um wieder, daß Fuchsbestände selbstregulierend sind. Das heißt, daß sich die Menge des Nachwuchses wesentlich nach der Verfügbarkeit von Futterquellen und dem Druck durch Feinde (heute vor allen Dingen der Mensch) richtet. Füchse in einer stabilen, sicheren Umgebung, haben deutlich weniger Nachwuchs, da dieser zum einen nicht benötigt wird, um Verluste auszugleichen, und eine Überbevölkerung zum anderen die Nahrungsquellen erschöpfen könnte.

Die Fuchsjagd überhaupt ist ein unsinniges, selbstherrliches und wissenschaftsfremdes Verbrechen an lebenden Wesen, das beendet werden muß! Daß sie gerade im Winter, der Paarungszeit der Füchse (Kernzeit Januar / Februar), besonders intensiv betrieben wird, widerspricht dabei selbst jagdlichen Gepflogenheiten. In der Regel ist die Paarungszeit Schonzeit und die Bejagung sogar streng verboten. Nicht so bei Füchsen in Nordrhein-Westfalen.

Jäger dieser Sorte sind keine Umweltschützer, sondern halten sich die Umwelt zu ihrem eigenen Vergnügen. Sie schützen Arten nur insoweit, als daß sie sie selbst für ihre zukünftige Bejagung erhalten wollen.

Der Mensch hat die Megafauna bereits kurz nach seinem Erscheinen vernichtet; der Fuchs hat nur in ihm fremden Ökosystemen Beutearten ausgerottet. Ökosysteme, in welche er durch den Menschen eingeführt wurde – wiederum, damit er seinerseits Füchse jagen konnte.

Die Jäger als Gruppe sind keine Instanz, auf deren Erfahrung man sich verlassen dürfte, denn ihr Umgang mit der Natur war stets nur am eigenen Interesse ausgerichtet. Sie wollen nicht die Tierwelt erhalten, die auf ihre inkompetente „Pflege“ ohnehin nie angewiesen war. Sie wollen „jagen“. Im Idealfall sitzend.

Dagegen sollten wir alle aufstehen.

Hier der Link zu der erwähnten Petition: Stoppt das Fuchsmassaker in Hückeswagen und Wipperfürth

Und auf www.change.org eine weitere Petition gegen die Fuchs-Massaker

Siehe auch auf www.facebook.com/fritz.ullmann

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Veröffentlicht 15. Januar 2017 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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Jagd abschaffen – Teil 2   1 comment

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Mord als Hobby: Jagd ist Tierqual und ökologischer Unsinn

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„Durch Hegemaßnahmen wie Winterfütterung halten die Jäger die für den Abschuss attraktiven Wildbestände künstlich hoch. Während wenige Arten gepäppelt werden, wird das Raubwild viel zu stark dezimiert. Durch eine weniger intensive Jagd und jagdfreie Gebiete würden sich die Rehe und Rothirsche, die in den Wäldern Verbissschäden anrichten, mehr ins offene Land wagen. Zudem würden die Bestände auf ein natürliches Maß schrumpfen. Seltenere Arten würden profitieren.“
Dr. Josef Reichholf, Zoologe, Universität München

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Die Jagd verursacht nachweislich folgende Probleme:

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  • Jagd verändert das natürliche Verhalten und das soziale Zusammenleben von Tieren in extrem negativer Weise. Für das Individuum bringt sie unnatürliche Stress-Situationen mit sich (z.B. unnatürlich hohe Wilddichte, viel mehr weibliche als männliche Tiere, keine alten weisen Tiere, die die Herde sicher führen können, immer frühere Geschlechtsreife).

  • Jagd drängt Tiere in art-untypische Verhaltensweisen (z.B. Nachtaktivität).

  • Jagd setzt durch intensiven „Raubwild“-Abschuss im Zusammenwirken mit der Hege die natürliche Selektion außer Kraft, was der Gesamtkonstitution der betroffenen Beuteart abträglich ist.

  • Die Jagd auf Füchse zur Tollwutbekämpfung begünstigt die Ausbreitung dieser Krankheit! (Mittlerweile ist dieser Irrweg erkannt worden und es werden Impfköder gelegt.)

  • Jagd macht Tiere weit über Gebühr menschenscheu.

  • Jäger betreiben durch unnatürliche Selektions- und Regulationsmechanismen eine zwangsläufige Falschauslese (z.B. große Trophäen).

  • Jagd trägt maßgeblich zur Ausrottung und Gefährdung verschiedener Arten bei (z.B. Auerhahn, Nerz, Bär, Wolf, Luchs, Adler, Steinbock, etc.).

  • Jagd führt zu Angststress bei den Tieren und in weiterer Folge zu erhöhtem Wildverbiss.

  • Hege von Reh- und Rotwild, insbesondere Fütterungen sowie medikamentöse Prophylaxe gegen Krankheiten und Parasiten, führt zu erhöhtem Wildbestand, welcher wiederum Wildverbiss verursacht.

  • Hege hat mit natürlichen Gegebenheiten nichts zu tun und läuft diesen vielmehr zuwider.

  • Hege degradiert die Natur zur Kulisse für die künstliche Heranzucht unnatürlich hoher, menschenabhängiger Reh-, Hirsch- und Fasanbestände.

  • Hege setzt absichtlich die natürliche Selektion und Regulation vieler Tierbestände außer Kraft.

Die deutsche Zeitschrift „Der Spiegel“ führte im Sommer 2012 ein lesenswertes Interview mit dem Zoologen und Jagdgegner Dr. Josef Reichholf.

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Jäger bezeichnen sich gerne als Natur- und Artenschützer. Den wenigen Berufsjägern unter ihnen mögen diese Themen ein tatsächliches Anliegen sein, den vielen Hobbyjägern mit Sicherheit nicht. Es geht jedoch auch ohne Jagd, dies beweisen der Nationalpark Gran Paradiso in Italien, der Schweizer Kanton Genf und die Niederlande, wo die Jagd weitgehend verboten ist.

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Haustierabschuss

Viele zählen zu den Betroffenen und mussten bereits den Tod eines geliebten Haustiers durch einen Weidmann verkraften. Denn übereifrige Jäger oder einfach schießwütige Grünröcke blasen immer öfter zum Halali auf Hunde und Katzen. Mehr

Unterstützen Sie HIER unsere Forderung zum Verbot des pauschalen Haustierabschusses!

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Einer Katze werden Schrotkugeln entfernt

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Gesetzliche Lage

Das Jagd- und Fischereigesetz unterliegt leider nicht dem Bundestierschutzgesetz.
Da es neun unterschiedliche Gesetze gibt, ist es sehr schwer, hier eine einheitliche Regelung zu finden.
Das allein ist jedoch nicht das eigentlich Problem, vielmehr stehen in den Jagdgesetzen so gut wie keine Reglementierungen, wie mit den Tieren umzugehen ist und was verboten sein muss – man beschränkt sich auf seitenlange Ausführungen über Jagdgebiete, Pachtrechte u.v.m. Tierschutz kommt überhaupt nicht vor, es wird lediglich darauf verwiesen, dass der Jäger weidgerecht zu handeln habe – unter den Terminus „weidgerecht“ fällt jedoch fast alles, was im Sinne der Jäger ist und diese können die Weidgerechtigkeit drehen und wenden, wie es ihnen gefällt. Zweifelsohne fallen Jagdpraktiken wie die Treibjagd – die Jagd auf monatelang in Gefangenschaft gehaltene Fasane – und das Hetzen von Jagdhunden auf flugunfähige Enten unter Tierquälerei.

Österreich ist ein Land der Jäger, besonders verdeutlichen dies folgende Zahlen:
2009/10 waren laut Statistik Austria 119.140 ÖsterreicherInnen im Besitz einer gültigen Jahresjagdkarte. Zusätzlich wurden 10.706 Jagdgastkarten ausgegeben.

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Jagd abschaffen – Teil 2

 

Auszug aus einem Brief an animalt-spirit.at

Wo bleiben wirksame Tierschutzgesetze, die endlich auch die Jagd miteinschließen? Aber das wissen unsere (Landes-)Politiker tunlichst zu verhindern, weil ein Gutteil davon – egal welcher Parteifarbe – selber der Mordlust fröhnt.“

Maria D.

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Gruß Hubert

 

Jagd abschaffen – Teil 1   1 comment

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Die Natur braucht keine Jäger.

Die Mär vom Jäger als Naturschützer ist längst widerlegt. Wissenschaftliche Studien belegen die Selbstregulierungsfähigkeit der Natur. Auch die Erfahrungen in großen europäischen Nationalparks zeigen: Es geht Natur und Tieren ohne Jagd viel besser!

Ragnar Kinzelbach, Zoologe an der Universität Rostock, ist überzeugt: »Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein.« (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Jagd ist nicht nur überflüssig, sondern sogar contraproduktiv: Obwohl in Deutschland so viele Wildschweine geschossen werden, wie noch nie seit Beginn Aufzeichnungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, steigt ihre Anzahl immer weiter. Denn so paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, um so stärker vermehren sie sich. Eine Langzeitstudie kommt zu dem Ergebnis: Starke Bejagung führt zu einer
deutlich höheren Fortpflanzung und stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen. (Servanty et alii, Journal of Animal Ecology, 2009)

Jagd provoziert vielfach erst so genannte Wildschäden und den »Verbiss« im Wald. Rehe sind von ihrer Natur her Bewohner von Wiesen und dem Waldrand. Die Jagd treibt die Tiere in den Wald hinein, wo sie dann keine – für sie lebenswichtigen – Gräser und Kräuter finden und ihnen nichts anderes bleibt, als an Knospen zu knabbern. Zudem werden die Tiere durch die Jagd unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht.

[…]

Warum jagen Jäger wirklich?

Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger in der Öffentlichkeit immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, von Jägern angepöbelt und bedroht zu werden – und sie protestieren gegen Ballerei in Wohngegenden, in Stadtparks, auf Friedhöfen und in Naherholungsgebieten. Immer wieder ist in der Zeitung zu lesen, dass Jäger aus Versehen Menschen oder Pferde auf der Weide mit Wildschweinen verwechseln – das kann einem beim Spaziergang schon Angst machen. Millionen Tierfreunde haben kein Verständnis, wenn Jäger ihre Hauskatzen abknallen oder drohen, den Hund zu erschießen. Warum Jäger Hasen totschießen, obwohl diese auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,7 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere totzuschießen.

Glaubt man der Jäger-Propaganda in Zeitungen und Fernsehberichten, wäre Deutschland ohne Jagd dem Untergang geweiht: Jäger retten den Wald vor Rehen und Hirschen. Jäger retten die Landwirtschaft vor der Verwüstung durch Wildschweinhorden. Jäger schützen die Bevölkerung vor Seuchen: vor Fuchsbandwurm, Tollwut und (nachdem es in Deutschland keine Tollwut mehr gibt) vor Räude und Staupe. Ohne Jäger würden die Wildtiere überhand nehmen – schließlich gibt es keine großen Raubtiere mehr.

Im Übrigen seien Jäger anerkannte Naturschützer. Wer das nicht verstehe, sei ein naturentfremdeter Städter. Zum Unglück der Jäger glauben immer weniger Menschen das Jägerlatein. Zumal namhafte Biologen und Zoologen in der Öffentlichkeit darauf hinweisen, dass die Natur sich in unbejagten Gebieten selbst reguliert – und die Jagd somit überflüssig ist. Eine großangelegte wissenschaftliche Langzeitstudie wies gar nach, dass starke Bejagung die Vermehrung von Wildschweinen fördert – und somit absolut contraproduktiv ist.

Vor diesem Hintergrund wagen immer mehr Jäger die Flucht nach vorne. Wir, die nichtjagende Mehrheit der Bevölkerung, sollen Verständnis für ihr Hobby, ihre »Passion« entwickeln.

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Die Natur braucht keine Jäger

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Die Mär vom Jäger als Naturschützer ist längst widerlegt. Wissenschaftliche Studien belegen die Selbstregulierungsfähigkeit der Natur. Auch die Erfahrungen in großen europäischen Nationalparks zeigen: Es geht Natur und Tieren ohne Jagd viel besser!

Ragnar Kinzelbach, Zoologe an der Universität Rostock, ist überzeugt: »Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein.« (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Jagd ist nicht nur überflüssig, sondern sogar contraproduktiv: Obwohl in Deutschland so viele Wildschweine geschossen werden, wie noch nie seit Beginn Aufzeichnungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, steigt ihre Anzahl immer weiter. Denn so paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, um so stärker vermehren sie sich. Eine Langzeitstudie kommt zu dem Ergebnis: Starke Bejagung führt zu einer
deutlich höheren Fortpflanzung und stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen. (Servanty et alii, Journal of Animal Ecology, 2009)

Jagd provoziert vielfach erst so genannte Wildschäden und den »Verbiss« im Wald. Rehe sind von ihrer Natur her Bewohner von Wiesen und dem Waldrand. Die Jagd treibt die Tiere in den Wald hinein, wo sie dann keine – für sie lebenswichtigen – Gräser und Kräuter finden und ihnen nichts anderes bleibt, als an Knospen zu knabbern. Zudem werden die Tiere durch die Jagd unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht.

Die Jagd auf Füchse versuchen die Jäger gegenüber der Öffentlichkeit mit zwei Argumenten zu rechtfertigen: dem Schutz der Bevölkerung vor Tollwut und Fuchsbandwurm. Der Haken daran: Deutschland gilt seit 2008 nach den internationalen Kriterien der »Weltorganisation für Tiergesundheit« als tollwutfrei. Und: Seit Jahren weisen Forscher darauf hin, dass die Angst vor dem Fuchsbandwurm übertrieben ist. In Deutschland ist kein einziger Fall einer Infektion über Waldbeeren dokumentiert.

Der renommierte Ökologie- und Evolutionsbiologe Prof. Dr. Josef Reichholf kam bei seinen langjährigen Forschungen zu dem Ergebnis, dass die Jagd – nach der industriellen Landwirtschaft – der »Artenfeind Nr. 2« ist.

Jagd – weil sie uns Genuss und Lust bereitet“

Der Jäger und Rechtsanwalt Dr. Florian Asche räumt in seinem Buch Jagen, Sex und Tiere essen: Die Lust am Archaischen (Neumann-Neudamm, 2012) mit den gängigen Begründungen und Rechtfertigungen für die Jagd auf, die da sind: Jäger als Ersatz für Großraubwild, Jäger als Bekämpfer von Wildschäden und Seuchen, Jäger als Naturschützer und Biotop-Pfleger, Waidgerechtigkeit… Ein Jäger, der diese Gründe für die Jagd anführe, würde lügen, so der jagende Rechtsanwalt. Und er gibt offen zu:

»Wir jagen nicht, um das ökologische Gleichgewicht herzustellen. Zumindest ist das nicht das auslösende Motiv unserer Anstrengungen. Es ist nur eine Rechtfertigung für unsere Triebe und Wünsche, die viel tiefer gehen, als die Erfordernisse der Wildschadensvermeidung und des ökologischen Gleichgewichts. Deren Anforderungen regeln höchstens, wie wir jagen, nicht aber ob wir es tun.«
Und weiter: »Wir verwechseln zu gern die erfreulichen und wichtigen Begleiterscheinungen, die unser Tun rechtfertigen sollen, mit dessen wirklichen Gründen.


Sex haben wir, weil er uns Lust und Genuss bereitet.
Auf die Jagd gehen wir, weil sie uns Genuss und Lust bereitet.«

Der Jäger Dr. Florian Asche bekennt sich zum Archaischen: Der Jagdtrieb sei wie der Sexualtrieb in unserem Reptiliengehirn und im Limbischen System angelegt. Diese Triebe auszuleben sei wichtig für die seelische Gesundheit.

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Jagd abschaffen – Teil 1

 

Veröffentlicht 18. November 2016 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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Jagd ist Tierquälerei!   Leave a comment

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Da las ich doch neulich wirklich, wie ein Jäger das Ammenmärchen verbreitete: „Bei der Jagd werden Tiere schonend und leidensfrei erlegt“. Für wie dumm halten uns solche „Heger und Pfleger“? Das ist ja eine Beleidigung für jeden, der einen durchschnittlichen IQ hat.

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Nun zu animal-spirit.at

Jagd ist Tierquälerei!

Jagdverbände behaupten, Jagdausübung und Tierschutz seien keine Gegensätze. Die Ansprüche des Tierschutzes seien bereits in den allgemeinen Grundsätzen „deutscher Waidgerechtigkeit“ enthalten. Papier ist geduldig – die Praxis sieht anders aus: Schuß … und tot! Das trifft in vielen Fällen nicht zu. Unter anderem haben Untersuchungen in Großbritannien dies gezeigt. Hier wurde die Treffsicherheit von Jägern auf sich bewegende Papiersilhouetten eines Fuchses untersucht. Anhand der Lage der Einschußlöcher und der errechneten Eindringtiefe der Geschosse wurde abgeleitet, daß unter normalen Geländebedingungen jeder zweite Fuchs durch eine Schußverletzung lediglich verwundet worden wäre.

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) berichtet von Untersuchungen, wonach nach Treibjagden zwei Drittel der Wildschweine nicht sofort tödliche Schüsse aufweisen: im Rücken, im Bauch oder an den Beinen.  Bei Rehen wiesen ca. 60 % der weiblichen Tiere Bauchschüsse auf. Bei der Wasservogeljagd wird häufig mit Schrot in die Vogelschwärme geschossen. Zahlreiche Tiere werden lediglich „angebleit“ und verenden häufig unbemerkt an ihren Verletzungen (siehe auch Foto in unserem Bericht vom 22.8.2016, www.animal-spirit.at/news/betrifft-sinnlosigkeit-der-jagd).

Das sind nur einige wenige Beispiel von „waidgerechter Tierquälerei“, hier noch weitere:

die Haltung von Füchsen in nicht artgerechten Zwingern; die Ausbildung von Jagdhunden mit gefangenen Füchsen; die Baujagd, bei der scharfe Bauhunde sich für beide Seiten blutige Kämpfe mit Füchsen und Dachsen liefern; die Ausbildung von Jagdhunden auf der Hasenspur oder an der lebenden Ente; das Töten von für die Aufzucht erforderlichen Fuchsrüden während der Paarungszeit; das Hetzen von Wild durch nicht unter Kontrolle befindliche Hunde; die Beunruhigung von Wildtieren während der Wintermonate; die Fallenjagd, das Aussetzen von gezüchteten Tieren zum Zwecke der Jagd u.v.m.

Fakten gegen die Jagd: Es wird Zeit für eine Natur ohne Jagd!

Die wenigsten Menschen wollen es wahrhaben, und doch ist es in deutschen Wäldern blutige Realität: 320.000 Jäger bringen alleine in Deutschland jedes Jahr 5 Millionen Wildtiere ums Leben (Anm.: in Österreich waren es im letzten Jagdjahr offiziell sogar 771.000 „Stück“ – bei einem Zehntel der Einwohnerzahl -, 7,2% mehr als im Jahr davor, ermordet von insgesamt 123.000 „Jagdkartenbesitzern“).  5 Millionen Tiere jedes Jahr – das sind 13.700 jeden Tag, 570 pro Stunde, fast 10 Tiere pro Minute. Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand.

Von einem »schnellen Tod« kann dabei in vielen Fällen nicht die Rede sein: Rehe und Wildschweine werden oft nur angeschossen, wobei »Expansionsgeschosse« aus den schwer verwundeten, flüchtenden Tieren Blut und Darminhalte als »Pirschzeichen« herausschlagen. Die »Nachsuche« dauert oft Stunden oder Tage, das Tier verendet unter grausamsten Qualen. Fallen bereiten Füchsen und Mardern, aber auch Hunden und Katzen einen oft tagelangen Todeskampf – oder hinterlassen Krüppel, z.B. Füchse oder Katzen mit abgeschlagenem Bein. Die ganzjährige Fuchsjagd führt zwangsläufig dazu, daß in den Monaten Mai und Juni unzählige junge Füchse im Bau verhungern und verdursten, weil die säugende Fähe erschossen wurde. Opfer der Waidmannslust sind aber auch jährlich einige Hunderttausend Haustiere wie Hunde und Katzen – durch Fallen oder Schrotschuß. Katzen sind beliebte Köder zum Anlocken von Füchsen.

Die Mär vom Jäger als Naturschützer ist längst widerlegt. Wissenschaftliche Studien belegen die Selbstregulierungsfähigkeit der Natur. Auch die Erfahrungen in großen europäischen Nationalparks zeigen: Es geht Natur und Tieren ohne Jagd viel besser!

Hier noch eine Geschichte von Maria D.

Betrifft: Sinnlosigkeit der Jagd!

22.08.2016
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Grausame Jagd: abgeschossener Vorderlauf

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Unser Mitglied Maria D. aus Niederösterreich schreibt uns: „Eigentlich fehlen einem ohnehin die Worte bei den Vorkommnissen in Wald und Flur. Ich schicke euch Bilder von einem jungen Rehbock, der heute morgen bei uns auf der Pferdeweide gelegen ist und mich und meine Pferde mit traurigen hoffnungslosen Augen anschaute. Der herbeigerufene Jäger hat ihn totgeschossen und erst dann wurde das ganze Elend deutlich: der linke Vorderfuß wurde dem armen Tier vor einiger Zeit schlichtweg abgeschossen, sah aber gut verheilt aus und gestern Abend hat wahrscheinlich derselbe „Heger und Jäger“ einen weiteren Fehlschuß gemacht und ihm auch noch den Hinterlauf zertrümmert.

Der Ortsjäger hat uns dann dahingehend informiert, daß nicht nur dieses arme Kerlchen seit einiger Zeit dreibeinig dahinvegetieren mußte, sondern ebenso ein alter größerer Bock und ein Kitz, denen ebenfalls ein Vorderlauf fehlt, also abgeschossen wurde; das habe er mit der Nachtkamera gesehen!

Haben diese Grünröcke und selbsternannten „Heger“ wirklich noch immer Narrenfreiheit in unserer Natur? Gerade der hier infrage kommende Grünrockträger scheint häufig danebenzuschießen, weil meist mindestens zwei Schüsse nacheinander aufhorchen lassen, wenn der wieder am Jagen ist. Sie schießen ja jetzt im Herbst ganz nahe an den Ortschaften, weil dort die Felder abgeerntet worden sind und die Tiere ahnungs- und wehrlos drüberwechseln. Ich frage mich oft: wie oft knallen die eigentlich auf so ein liebevolles zartes Lebewesen? Und wie verroht und widerwärtig muß man als „Mensch“ sein, um einem Tier solch ein Leid mutwillig und aus purer Lust am Töten zuzufügen? Meines Erachtens gehört so einem Schießteufel sofort die Jagdkarte entzogen und nicht nur das – wo bleiben wirksame Tierschutzgesetze, die endlich auch die Jagd miteinschließen? Aber das wissen unsere (Landes-)Politiker tunlichst zu verhindern, weil ein Gutteil davon – egal welcher Parteifarbe – selber der Mordlust fröhnt.“

Mit freundlichen Grüßen, Maria D.

https://www.animal-spirit.at/news/betrifft-sinnlosigkeit-der-jagd

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. November 2016 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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Diese 8 Tiere werden am häufigsten geschossen (CH)   Leave a comment

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Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

Die nachfolgend genannten Zahlen betreffen die Schweiz.

Herbstzeit heisst Jagdsaison. Gemäss der eidgenössischen Jagdstatistik wurden im letzten Jahr 138’620 Tiere geschossen. Wie teilt sich diese Zahl auf? Hier ist die Liste der beliebtesten Jagdtiere.

Aus blickamabend.ch

1. Reh

Am öftesten haben Jäger Rehe geschossen. 41’973 Stück mussten daran glauben.

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2. Rotfuchs

Ganze 25’135 Rotfüchse wurden letztes Jahr erlegt. Und dabei war «What does the fox say?» 2013 ein grosser Hit.

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3. Gämse

Die 29’585 lizensierten Jäger schossen 12’227 Gämse.

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4. Rothirsch

Sie gelten als die wahre Trophäe für Jäger: die Hirsche. 10’411 davon wurden letztes Jahr erlegt.

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Getty Images/Moment Open

5. Rabenkrähe

9034 Raben mussten letztes Jahr daran glauben.

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6. Murmeli

Dabei sind sie soo herzig! 6448 Murmeltiere wurden von der Kugel getroffen. Unter anderem wird gemäss der «NZZ» in lokalen Apotheken «Munggenöl» verkauft, welches aus dem Fett der Murmeltiere gewonnen wird. Dies soll gut sein gegen Rheuma und Gicht.

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Getty Images/Imagebroker RF

7. Wildschwein

Ganze 5741 Wildschweine wurden im letzten Jahr erlegt.

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Getty Images/imageBROKER RF

8. Stockente

Für den Genuss der Entenleber wurden 5537 Enten geschossen.

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Veröffentlicht 1. November 2016 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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