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Staatlich geduldete Triebtäter   Leave a comment

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Der Beitrag ist schon älter, aber er hat nichts an Aktualität verloren. Die Jäger sind immer noch dieselben Triebtäter mit derselben kranken Psyche.

Von Stefan Bernhard Eck

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Bildquellenangabe: Echino  / pixelio.de

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Neulich waren wir unterwegs. Mit der Bahn ging es quer durch Deutschland. Wir erblickten Frühlingsgrün, Wälder, Wiesen und bestellte Felder. Die in der Landschaft versprengten Waldstücke waren gesäumt von Hochsitzen, Ansitze in der Jägersprache. Sie drängten sich dem Blick auf – dicht gereiht huschten sie in kurzen Abständen an unserem Fenster vorüber, gleich drohenden Wachtürmen.

Es fehlte etwas in diesen Landschaften. Es waren die frei lebenden Tiere und dies, obwohl es früher Abend war, die Sonne tiefer am Himmel stand, und die Zeit der verstärkten Nahrungssuche vieler Tierarten angebrochen war. So angestrengt wir auch aus dem Zugfenster nach Tieren Ausschau hielten … nirgends waren wildlebende Tiere des Bodens zu sehen.

Die bewaffneten “Natur- und Tierschützer”, die sich gerne selbst Heger und Pfleger von Wald und Wild nennen, haben wahrlich ganze Arbeit geleistet und scheinbar Wildtier freie Landschaften erschlossen bzw. geschossen. Mit Schrot und Blei “regulierend” in den Naturprozess eingreifen.

Ökologisches Gleichgewicht aus Jägersicht!

Seltsame Ökologie! Aber dem durch das blutige Freizeitvergnügen “Jagd” getrübten Intellekt der Waidmänner und -frauen, der zuweilen nur noch bis an die Mündung ihrer Flinten reicht, bleiben eben die realen ökologischen Zusammenhänge und Fakten anscheinend genauso verschlossen wie die kontroverse Einstellung unserer Gesellschaft zu dem archaischen und elitären Mordvergnügen in Wald und Flur.

Waidmanns Ökologie: Tiere, die sich im Wald, sofern man die Einsprengsel von größeren Baumbeständen noch so nennen kann, verstecken müssen. Tiere, deren natürlicher Lebensraum der Waldrand ist und nicht der Wald, den die Jäger mit ihren Ansitzen umzingelt haben. Und die Tiere erspüren die Drohung: Wenn Du Dich aus dem Wald wagst, dann wartet der Tod auf Dich.

Der Tod eines empfindungsfähigen Lebewesens durch eigene Hand ist für Jäger kein Tabu und immer häufiger auch nicht für Jägerinnen. Frauen, die hinter ihren männlichen Artgenossen nicht zurückstehen wollen mit der Leidenschaft zum Töten. Gleichberechtigung und Emanzipation selbst noch im Tötungswahn, im Lustmord! Was Du kannst, kann ich auch! Von wegen schwaches Geschlecht!

Zünftig wollen sie sein, gründen Vereine Namen wie Weiberrevier. Ja, Weiber, das sind sie wohl! Flintenweiber! Schlechte Parodien ihres Geschlechts auf männlicher wie weiblicher Seite.

Jagen und töten als Ausgleich für … ja, für was eigentlich? Für einen frustrierten Sexualtrieb? Eine nicht geglückte Identität? Die Jagd als Kompensation für das Trauma der eigenen Vergänglichkeit? Kitschige Gefühle von “Abenteuern” anstatt einer erlernten reifen Lebens-Kunst? Oder einfach nur elitäres Statusdenken. Die Frau gehört dazu, der grüne Rock, der Schmuck aus Hirschhorn und der Drilling als Symbole von Luxus, Macht und Sexappeal … zumindest in Jägerkreisen.

Und die nicht jagende Bevölkerung schaut weg, zwar nicht mehr so ehrfürchtig wie früher, denn Jäger erinnern an Uniformierte (von dem Kopf bis zu den Hoden, der Jägersmann trägt Lodenmoden), aber zum Protest reicht es noch lange nicht in der Untertanen-Gesellschaft. Nur nicht auffallen, nur keine Kritik üben, nur keine Zivilcourage zeigen. Am besten sich jeglicher fundierter Information über diese Grünröcke, deren Verhalten wie deren Veranstaltungen verweigern.

Wir haben nichts gewusst! Irgendwie kommt einem dieser Spruch bekannt vor! Der Lehrer, der Pfarrer, der Professor, der Wirtschaftsboss, der Politiker, viele der Besser- und Best-Betuchten finden sich in grüner Kluft ein, und sei es als geladener Gast auf Feudaljagden, die heute auch Wirtschaftsjagden genannt werden. Postaristokraten der “wilden” Landschaft, feudalistisch gesinnte Herren und Damen, denen die Tiere die nicht mehr statthaften Leibeigenen oder der Willkür anheim gegebenen Untergebenen ersetzen. Oder Jagd als Ersatzkrieg, denn Jagen ist eine der letzten Möglichkeiten, auch außerhalb von Kriegszeiten dem Töten zu frönen. Ausleben der natürlichen, unkultivierten Triebe. Wie wäre dies risikoloser zu bewerkstelligen als gegenüber deklariertem “Frei”- Wild? In jeder Hinsicht eine sichtbare Herrenmenschenmentalität. Göring lässt grüßen!

Daneben die Sprachunkundigen, die dem Jägerlatein dieser psychisch Unterentwickelten von der nötigen Hege und Pflege und dem edlen Waidwerk aufsitzen.

Die Herren Heger und Pfleger sind sich nicht zu schade, sich als Naturschützer aufzuspielen oder den Verfolgungen und Tötungen das Mäntelchen von der ökologischen Jagd umzuhängen, obwohl sie pro Jahr Tonnen von giftigem Blei in Gewässer und Wälder schießen …und in Tiere.

Rettet den deutschen Wald vor Wildverbiss, lautet eine schon längst widerlegte Parole.

Die Jäger schützen Wald und Feld nicht vor Wildschäden, sie provozieren diese erst durch den Jagddruck und den dadurch erhöhten Energieverbrauch der Tiere. Sollen diese Tiere von Luft und Liebe leben? Am Waldrand stehen die Hochsitze! Dort wachsen, wenn nicht durch Menschenhand mit Spritzmitteln und Dünger verseucht, die von Natur aus den Tieren zugedachten Kräuter und Gräser. Aber dort sich blicken zu lassen, um das wenige noch Genießbare zu essen, ist für die Tiere lebensgefährlich geworden.

Auch Tiere haben ihre Erfahrungen gemacht. Die Not treibt sie schließlich dennoch an den Waldrand. Der Schuss sitzt sehr locker, zerfetzt vielen Tieren den Leib, die Läufe, ohne sie zu töten, zumal diese Jäger/innen aus Passion keine Verächter eines zünftigen Schluckes aus dem mitgebrachten Flachmann sind. Zielwasser tanken heißt die Parole. Vorher, zwischendrin und hinterher sowieso. Es soll gegen das Zittern der Hände helfen. Hochprozentiges als Stimulans, als Agens und als Beruhigungsschluck vor und nach halb/vollbrachter Tat.

Die Jagd ist aufregend – auch vom Ansitz aus. Treibjagden und Schüsseljagden sind es sowieso. Da kommen dann die etwas bewegungsfreudigeren Herrchen und Dämchen samt ihrer Hunde zum Zuge. Demokratische Gesellschaften und deren harmlose Kompensationsformen wie Kegeln, Segeln oder Flegeln sind für die Gelüste dieser Personen nicht ergiebig genug. Es muss Blut fließen. Ohne Blut nur ein halber Spaß. Auflauern, anpirschen, niederstrecken. Ungerührt aus kurzer Distanz den Fangschuss aus der Handfeuerwaffe abgeben, sofern man sich überhaupt der Mühe der Nachsuche unterzieht. Es sind ja nur Tiere!

Und wer hält sich freiwillig in dieser gewalttätigen Gesellschaft auf, auf deren Konto jedes Jahr mehr als 800 verletzte und getötete Menschen gehen. Nur diejenigen, die die Gefahr, die von diesen Schießlustigen ausgeht, nicht erkennen – sei es, weil sie selbst dazugehören, sei es, weil sie in ihrer Jugend ein paar Mal zu viel den “Förster im Silberwald” gesehen und ein verklärtes Bild der Jagd im Kopf haben. Oder weil man als Jagdgast einmal am zweifelhaften Vergnügen dieser Gesellschaft teilnehmen wollte. Die Hoffnung, dass sich die Waidmänner somit selbst den Garaus machen, bleibt allerdings vergebens, denn die Welt ist voll von Ignoranten und schießwütigen Naturen, so dass die sich lichtenden Reihen immer wieder aufgefüllt werden.

Jäger sitzen dort, wo über Sinn und Unsinn der Jagd befunden werden könnte. In Schlüsselpositionen. Es sind die altbewährten Pfade von Geld, Macht, Einfluss, Beziehungen, die demokratische Regeln außer Kraft setzen, obwohl sich der Verstand dieser Herren und Damen schon längst selbst außer Kraft gesetzt hat. Was soll es? Politik war noch niemals eine Angelegenheit des Verstandes. Was legal oder nicht legal ist, unterliegt anderen Spielregeln. Deshalb auch legal die Fallen, das Kirren, das Einrichten von Luderplätzen, selbst das Erschießen von Haustieren in Hausnähe.

[…]

Oh, fast vergessen! Der Sex spielt natürlich auch eine Rolle. Wie könnte es anders sein. Die Erektionen bei den Jägern leicht zu sehen, wenn man weiß, wohin man zu schauen hat, sobald die Hobbykiller zum Schuss gekommen sind. Waidmanns Geil und Waidmanns Krank: Erguss beim Schuss! Bei den Flintenweibern wird sich geschlechtsspezifisch bedingt wohl Vergleichbares im Unterleib abspielen. Die Hormone spielen verrückt: Jagdfieber! Archaische Gefühle in modischer Aufmachung. Innen pfui und außen hui bei den 0,3% der Menschen in Deutschland, welche Jäger/innen aus Gründen der Freizeitgestaltung und des Statusdenkens sind.

Eine Gesellschaft, die solche psychisch Entgleisten widerstandslos erträgt – wie ein von oben verhängtes Schicksal: Menschen, die inzwischen schamlos zugeben, dass es ihnen um die “Lust am Töten” und “die Freude am Beutemachen” geht. Welche moralische Kraft steckt noch in einer solchen Gesellschaft, deren (Buch-)Werte durch eine zahlungskräftige Minderheit ganz offen mit Füssen getreten werden können?

Hier weiterlesen:

Staatlich geduldete Triebtäter

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 14. Mai 2019 von hubert wenzl in Uncategorized

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Psychopathen, Narzissten, Sadisten und Hobby-Jäger teilen einen „dunklen Kern“   Leave a comment

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Aus wildbeimwild.com

Laut einer Studie besteht eine Verbindung zwischen dunklen Charaktereigenschaften und der Tendenz, die eigenen Interessen immer über alles zu stellen. Leute wie zum Beispiel Hobby-Jäger, quälen oft und auch gerne.

Jagdschweiz

Sadismus, Psychopathie oder gar Gemeinheit sowie Bösartigkeit: Die Eigenschaften, welche die dunklere Seite der Menschheit zeigen, haben einen ‚dunklen Kern‘ gemeinsam, sind aber nicht bei allen gleich. Und wer eine dieser Tendenzen hat, dürfte auch einige andere aufweisen. Egoismus scheint vielleicht nicht so extrem, wie Psychopathie. Doch eine neue Studie kommt zum Schluss, dass Leute mit diesen so genannt dunklen Charaktereigenschaften die Tendenz haben, immer und vor allem ihre eigenen Interessen zu verfolgen. In vielen Fällen quälen solche Menschen auch gerne andere.

Die dunkle Seite des Menschen hat viele Facetten. Psychologen aus Ulm, Landau und Kopenhagen haben nun gezeigt, dass Egoisten, Machiavellisten, Narzissten, Psychopathen und Sadisten mehr gemeinsam haben, als sie trennt. Den Forschern gelang es, viele dieser problematischen Persönlichkeitseigenschaften auf wenige grundlegende Prinzipien zurückzuführen: den „dark factor“ (D-Faktor) der Persönlichkeit. Veröffentlicht wurde die Studie in der international renommierten Fachzeitschrift Psychological Review.

„Kernbestandteil dieses dunklen Faktors der Persönlichkeit ist ein übertriebener Egoismus, der negative Auswirkungen auf andere oder die Gesellschaft im Allgemeinen hat. Dieser wird begleitet von Überzeugungen, die Schuldgefühle, Gewissensbisse und moralische Skrupel verhindern“, erklärt Professor Morten Moshagen. Explizit sprechen die Wissenschaftler beim D-Faktor von einer extremen Form der individuellen Nutzenmaximierung, die sprichwörtlich über Leichen geht; also einen Schaden für andere bereitwillig in Kauf nimmt oder sogar absichtlich herbeiführt. Begleitet wird diese Tendenz von der Neigung, das eigene Verhalten vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen.

Der D-Faktor aufgeschlüsselt

In der Studie wird der gemeinsame Nenner aller dunklen Eigenschaften definiert. Die Forscher nennen ihn den ‚D- Faktor‘ und stellen fest, dass dieser der dunklen Seite der menschlichen Persönlichkeit zugrunde liegen.

Bei ihren Analysen haben die Wissenschaftler neun Persönlichkeitseigenschaften untersucht. Dazu zählen Egoismus, Gehässigkeit, Machiavellismus, moralische Enthemmung, Narzissmus, Psychopathie, Sadismus, Selbstbezogenheit und übertriebene Anspruchshaltung. Die Forscher fanden dabei heraus, dass sich praktisch alle diese Eigenschaften auf den D-Faktor als dunklen Persönlichkeitskern zurückführen lassen. Praktisch bedeutet dies, dass beispielsweise Menschen mit einer hohen Narzissmus-Tendenz mit grosser Wahrscheinlichkeit auch ausgeprägte machiavellistische und psychopathische Persönlichkeitszüge zeigen.

Ausserdem ist bei Menschen mit einem starken D-Faktor statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit hoch, kriminell oder gewalttätig zu werden oder anderwärtig gegen soziale Regeln zu verstossen, so die Forscher.

Der ‘D-Faktor’ verbindet all diese Tendenzen. Dabei geht es um die Neigung, die Nöte anderer zu ignorieren oder sogar zu verursachen, um die eigenen Ziele und Interessen zu verfolgen. Dazu gehört laut den Forschern auch die Überzeugung, stets im Recht zu sein.

Der Wissenschaftler Spearman zeigte als erster auf, dass diese Eigenschaften einer Art Intelligenz gleichen. “Auch die dunklen Aspekte des menschlichen Charakters haben einen gemeinsamen Nenner. Das heisst, dass sie ähnlich wie die Intelligenz alle die gleichen Neigungen und Tendenzen ausdrücken“, so Ingo Zettler, Psychologieprofessor an der Universität Kopenhagen.

In diesem Begriff werden die drei Charaktereigenschaften Narzissmus, Psychopathie und Machiavellismus zusammengefasst. Wenn alle drei Eigenschaften in einer Person zu finden sind, deutet das auf eine böswillige Persönlichkeit hin.

Was ist das Gegenteil von Empathie?
Was ist das Gegenteil von Empathie? Foto: Thesaurus.plus

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Die drei Eigenschaften sind zwar unterschiedlich, überschneiden sich aber oft. Narzissmus wird charakterisiert durch Grössenwahn, Stolz, Egoismus und fehlende Empathie. Machiavellismus zeigt sich in Manipulation und der Ausnutzung anderer. Er geht oft einher mit einer zynischen Missachtung von Moral, einer Konzentration auf die eigenen Interessen und Täuschung. Psychopathie zeigt sich in dauernd antisozialem Verhalten, Impulsivität, Selbstsucht, Herzlosigkeit und Unbarmherzigkeit, was typische Merkmale von Hobby-Jägern sind.

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Bei der Behandlung solcher Menschen kann die Identifizierung eines gemeinsamen Nenners eine wichtige Rolle spielen. “Das sehen wir zum Beispiel in Fällen von extremer Gewalt, Missachtung von Regeln, Lügen und Täuschung in Unternehmen wie auch in der Gemeinschaft“, fügt Zettler an. Mitgefühl ist der Grundstein eines jeden guten Charakters.

Da kann das Erkennen des D-Faktors in einer Person wichtig sein, um zum Beispiel festzustellen, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass jemand rückfällig wird oder sich noch gefährlicher verhalten könnte.

Menschen mit einem hohen D-Faktor neigen stärker zum Regelverstoss

Von besonders grundsätzlichem Interesse ist in den Augen der Forscher die Analogie zum „g Faktor“ – einem Konzept des berühmten britischen Intelligenzforschers und Psychologen Professor Charles Spearman. Dieser „general factor of intelligence“ erklärt, dass Menschen, die gute Ergebnisse in einer bestimmten Form von Intelligenztests zeigen, auch bei anderen Arten von Intelligenztests gut abschneiden. „Wie der g-Faktor ist der D-Faktor ein allgemeines Konzept, das verschiedene Ausprägungen haben kann“, erläutert Professor Benjamin Hilbig von der Universität Koblenz-Landau. Dies heisst im Umkehrschluss, dass sich ein hoher Dark-Faktor in ganz verschiedenen problematischen Verhaltensweisen und Persönlichkeiten äussern kann. „Zugespitzt formuliert könnte man sagen, dass wenn ein Chef genüsslich seine Mitarbeiter herunterputzt, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er auch seine Geschäftspartner ausnutzt, Steuern hinterzieht oder seine Frau betrügt“, illustriert der Ulmer Psychologe Morten Moshagen.

Beim Töten von Tieren Freude haben

Trophäenjagd

Wie ticken Hobby-Jäger? Laut einer Studie, die der Wissenschaftler Marc Bekoff, in „Psychology Today“ vorstellte, geht es auch darum, Kosten zu signalisieren. Für die Jagd auf die grössten und am schwierigsten zu jagenden Tiere werden grosse Summen bezahlt und man will zeigen, dass man es sich leisten kann, für die Fotografie eines getöteten Tiers einen exorbitanten Preis zu zahlen. Es geht um Status und Angeberei: Ein Löwe ist ein wie ein Cadillac, eine Yacht oder eine Villa mit den Köpfen geschossener Tiere an den Wänden.

Und wie kann man besser seinen Status zeigen, als mit Bildern in den sozialen Medien, auf denen man mit einem makabren Grinsen neben einem toten Tier steht? Wenn man es aber näher betrachtet, steckt hinter dieser Zurschaustellung mehr als ein blödes Grinsen. Denn laut einer Studie wollen Jäger, die ihr “freudiges Lächeln” neben Tierleichen zeigen, zum Ausdruck bringen, dass die Gefahr der Jagd und das Töten der Tiere viel grösser sind, als man gemeinhin denkt. Der Forscher Chris Darimont sagt dazu: „Man kann ein freudiges Lächeln nicht vormachen, man kann das nicht auf Befehl tun. Natürlich macht das Töten eines Tiers einen Jäger sehr glücklich, aber noch glücklicher sind sie, wenn sie nicht ein kleines, sondern ein richtig grosses Tier einer Art getötet haben.“

Auch die Kriminalistin Xanthe Mallett studierte Leute, für die das Jagen ein Hobby ist, und kam zum Schluss, dass sie eine ‚dunkle Triade‘ von Persönlichkeitszügen aufweisen. Dazu gehören Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie – die gleichen Charakterzüge, die man bei Leuten findet, die Menschen ermorden. Und es gibt noch mehr Ähnlichkeiten: Hobby-Jäger planen ihre Jagd sehr genau – und sie löschen voller Freude ein Leben nach dem anderen aus, um ihre eigenen abnormen Wünsche zu erfüllen. Wenn Hobby-Jäger auf Opposition stossen, kommen sie schnell mit Begriffen wie “Bestand regulieren“, „Umweltschutz“ und „Entschleunigen“. Aber wer Tiere als solche liebt und möchte, dass man sie in Ruhe lässt, statt sie zu zerstückeln, glaubt das nicht. Diese Leute sind Mörder, sie sammeln Leichen als Trophäen. Alles, was sie damit „gewinnen“, ist die Abscheu anderer Menschen, wenn diese sehen, wie sich die Hobby-Jäger für das freudige Töten von Tieren selber beweihräuchern.

Bei der Behandlung solcher Menschen kann die Identifizierung eines gemeinsamen Nenners eine wichtige Rolle spielen. “Das sehen wir zum Beispiel in Fällen von extremer Gewalt, Missachtung von Regeln, Lügen und Täuschung in Unternehmen wie auch in der Gemeinschaft“, fügt Zettler an. Mitgefühl ist der Grundstein eines jeden guten Charakters.

Da kann das Erkennen des D-Faktors in einer Person wichtig sein, um zum Beispiel festzustellen, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass jemand rückfällig wird oder sich noch gefährlicher verhalten könnte.

 

Veröffentlicht 7. April 2019 von hubert wenzl in Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Sind Veganer friedlicher?   Leave a comment

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Rußlands Ex-Premier Wiktor Tschernomyrdin erschoss einen jungen Bären aus zwei Meter Entfernung mit einer Kugel in den Kopf. Bei solchen Politikern braucht es einen nicht zu wundern, wenn auch Menschenleben nicht viel wert sind.

Gleichgültigkeit und Grausamkeit gegenüber Tieren bleiben nicht ohne Folgen für den Umgang mit Menschen.

Aus tierrechte-kaplan.de

Helmut F. Kaplan

Der amerikanische Präsident Bush liebte es, Vögel vom Himmel zu schießen, seinem Nachfolger Clinton machte das, soviel ich weiß, auch großen Spaß und vom russischen Premierminister Tschernomyrdin war zu lesen (Der Spiegel, 22, 1999):

“Zu den Jägern, die sich mit Wagenkolonne und schwerbewaffneter Begleitung bei einer Winterhöhle vorfahren ließen, gehörte auch Rußlands Ex-Premier Wiktor Tschernomyrdin: Um die Bärenfamilie aufzuwecken, stachen Helfer mit Stangen in die Höhle, bis zunächst die Jungtiere, dann die Mutter ins Freie taumelten. Weidwerker Tschernomyrdin schoß einem der Jungen aus zwei Meter Entfernung eine Kugel in den Schädel.”

Wundert es eigentlich wirklich jemanden, wenn solchen Politikern auch Menschenleben nicht viel wert sind? Wären alle Politiker Veganer, wäre die Welt gewiß viel friedlicher. Oder, um es mit Leo Tolstoi zu sagen: Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.

Keine vorzeitige Freude über voreilige Schlüsse! Ich weiß schon: Ganz so einfach liegen die Dinge nicht.

Es gibt auch fleischessende Politiker, deren Wirken segensreich ist. Und Veganer, zumal “fanatische”, an den Hebeln der Macht wären keineswegs Garanten für eine friedliche Welt. Schließlich soll auch Hitler Vegetarier gewesen sein.

Fanatiker hin, Hitler her: Wären alle Politiker ethisch motivierte Veganer (also Veganer um der Tiere willen, nicht um der eigenen Gesundheit willen), wäre die Welt wirklich besser, als sie es heute ist, wo die allermeisten Politiker Fleischesser und sehr viele obendrein auch noch “passionierte” Jäger sind. Gleichgültigkeit und Grausamkeit gegenüber Tieren bleiben nicht ohne Folgen für den Umgang mit Menschen.

Beweisen läßt sich das freilich nicht. Jedenfalls nicht hier und jetzt. Aber es sprechen gute Gründe für diese Position. Gründe, die auch Fleischesser für richtig halten: Angenommen, jemand müßte sich entscheiden, sein Leben entweder einem  Jäger oder einem ethisch motivierten Veganer anzuvertrauen. Für wen würde er sich wohl entscheiden?

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Sind Veganer friedlicher?

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Gruß Hubert

 

50.000 Windhunde werden jedes Jahr brutal getötet und niemand spricht darüber   Leave a comment

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Es wäre unter der Würde eines Allmächtigen solche Menschen gemacht zu haben. Das Allgütig lassen wir mal ganz weg. Unfassbar ungerecht und brutal was Tiere über sich ergehen lassen müssen, durch solche „Menschen“, die man nur Abschaum nennen kann – und nicht Krone der Schöpfung.

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Am ersten Februar wird jedes Jahr, zu Ehren der spanischen Jagd-Windhunde (Galgos), der World Galgo Day gefeiert. Dieser Tag symbolisiert jedes Jahr den Kampf, gegen das schreckliche Schicksal welches die Windhunde erwartet, sobald die Jagdsaison in Spanien vorbei ist.

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Quelle: @LévrierSansFrontières

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Galgos werden in Spanien hauptsächlich für die Jagd genutzt. Jedes Jahr werden tausende gezüchtet und gezwungen ihr kurzes Leben vernachlässigt und hungrig in kleinen Käfigen zu verbringen. Sie werden trainiert so schnell wie möglich zu rennen, indem sie an fahrende Autos gebunden werden.

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Quelle: @Viméo

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„Der Windhund-Holocaust“

 

Das Schlimmste erwartet die Galgos jedoch, sobald die Jagdsaison vorbei ist. Anfang Februar. Jedes Jahr. Wenn die Hunde zu alt zum Jagen sind, der Jäger sie für nicht mehr „nützlich“ hält oder nicht mehr die Kosten tragen will die Hunde für ein Jahr am leben zu lassen, werden diese Hunde brutal getötet.

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Galgos-Greyhound-chasse-15-770x1024                                                                                                                                                     Quelle: @VICE

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Sie werden an Bäumen aufgehängt, verhungern oder verdursten in kleinen Käfigen, werden von Klippen geworfen oder bei lebendigem Leibe verbrannt… Die Jäger nutzen die barbarischsten Methoden um die unschuldigen Hunde, die sie nicht länger brauchen, „loszuwerden“.

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Galgos-Greyhound-chasse-5          Quelle: @LévrierSansFrontières

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Galgos-Greyhound-chasse-7         Quelle: @LévrierSansFrontières

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Die glücklichsten Hunde sind noch die die ausgesetzt werden und ohne Ketten sind.

Örtliche wohltätige Organisationen schätzen, dass jedes Jahr über 50.000 Hunde von der Tragödie, die sie den „Windhund-Holocaust“ nennen, betroffen sind.

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Quelle: @LévrierSansFrontières

 

 

Exzessive, unkontrolliere Züchtung

 

Die 190.000 spanischen Jäger, die diese Grausamkeit jedes Jahr zulassen, betrachten Hunde als wegwerfbare Gegenstände. Aus dieser Betrachtungsweise heraus, züchten sie die Hunde exzessiv und unkontrolliert. Dieser Nachlässigkeit folgt die massenhafte Tötung und Aussetzung der Galgos.

Das Leben von abertausenden Hunden ist vielen ihrer Landsleute absolut nichts wert.

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Die Galgos, die sich als die besten Jagdhunde herausstellen, werden am Leben gehalten um als „Reproduktionsmaschinen“ für die nächste Generation der folgenden Saison, zu dienen.

Galgos-Greyhound-chasse-1          Quelle: @LévrierSansFrontières

 

Die unglaubliche Arbeit örtlicher Wohltätigkeitsorganisationen

 

Glücklicherweise gibt es viele wohltätige Vereine, dessen Ziel es ist den spanischen Galgos zu helfen. Sie wollen mediale Aufmerksamkeit auf die schreckliche und systematische Tierquälerei, die jedes Jahr in Spanien vonstatten geht, ziehen.

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Galgos-Greyhound-chasse-3          Quelle: @LévrierSansFrontières

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Die Baasgalgo Association fährt beispielsweise durch die besonders betroffenden Gegenden, nimmt Straßen-Galgos auf und übergibt sie den liebevollen Händen lokaler Tierheime.

Die meisten Hunde die gefunden werden sind halb verhungert, verletzt und brauchen dringend medizinische Versorgung. Dies lässt sich auf die Sitte zurückführen, den Galgos die Beine zu brechen bevor sie ausgesetzt werden. Auf diese Weise können sie nicht mehr jagen und nicht zu ihren Besitzern heimkehren.

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Andere Länder auf der ganzen Welt helfen Spanien mit diesem gravierenden Problem. Die englische Organisation Greyhounds in Need will möglichst viele Galgos retten, indem sie neue Familien für die Hunde findet. Auf ihrer Website schreiben sie:

Seit wir mit dieser Arbeit 1991 begannen, haben wir mehrere tausend Hunde gerettet und ihnen ein neues Zuhause gefunden. Dies funktionierte nur mit der Hilfe spanischer Voluntäre und Helfern in ganz Europa, die Adoptionsprozesse in ihren Ländern voranbringen.

Galgos (spanische Jagd-Windhunde) sind hervorragende Familienhunde und brauchen, entgegen landläufiger Meinung, nicht übermäßg viel Auslauf und viele Leben glücklich mit Katzen zusammen.

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Galgos-Greyhound-chasse-19Quelle: @VICE

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Bitte teilt diese Informationen. So können wir diesem Problem die Aufmerksamkeit geben, die die Galgos verdienen und diesen schrecklichen Brauch endgültig beenden. Desto mehr Menschen davon wissen, desto besser sind unsere Chancen dagegen zu kämpfen.

Die Brigitte Bardot Foundation hat einen offenen Brief an den König von Spanien, spanische Behörden und das ganze Land veröffentlicht. Dieser Brief ist ein Plädoyer an das spanische Volk, die empörende „Tradition“ zu beenden. Es gibt außerdem eine Online Petition die ihr hier unterschreiben könnt. Wir brauchen jede Unterstützung die wir kriegen können, wenn wir etwas bewegen wollen. Teilt also bitte entweder diese Petition oder diesen Artikel mit möglichst vielen Menschen.

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50.000 Windhunde werden jedes Jahr brutal getötet und niemand spricht darüber

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 25. Dezember 2018 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Streit um Füchse in Rheinböllen   Leave a comment

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Füchse zur Abrichtung von Jagdhunden zu benutzen ist höchst tierquälerisch und pervers. Artgenossen sollen dazu dienen, damit Jäger abgerichtete Hunde erhalten.

 

„Durch einen Facebook-Post wurden die Tierschützer auf den Tierpark Rheinböllen aufmerksam gemacht. Ein Jäger hatte gepostet, dass Schliefenfüchse in Rheinböllen untergebracht seien. Daraufhin recherchierte das Team vor Ort und fand heraus, dass zwei der vier im Park gehaltenen Füchse Eigentum des Deutschen Jagdterrier-Clubs seien. Laut Pressemitteilung würden diese Füchse für etwa vier Wochen im Jahr in eine Schliefanlage nach Simmern gebracht, um dort für die Abrichtung von Jagdhunden zu dienen. „

Zwei Schlieferfüchse sollen im Hochwildschutzpark gehalten und für die Abrichtung von Jagdhunden genutzt werden. Das sorgt für harte Kritik vonseiten des Aktionsbündnisses Fuchs.

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Vier Füchse werden derzeit im Tierpark in Rheinböllen gehalten.

Vier Füchse werden derzeit im Tierpark in Rheinböllen gehalten. Foto: Daniel Peller

KREIS BAD KREUZNACH/RHEINBÖLLEN – (lep). Im Hochwildschutzpark Rheinböllen werden offenbar zwei der vier Füchse als Trainingstiere zur Abrichtung von Jagdhunden benutzt. Bei der Abrichtung werden in einer sogenannten Schliefanlage Jagdhunde darauf getrimmt, Füchse aus ihrem Bau zu locken, damit der Jäger diese schießen kann. Die Schliefanlage simuliert den Bau eines Fuchses, in den der Hund dann hineingeführt wird und die Fährte des darin befindlichen Fuchses verfolgen muss.

Das Aktionsbündnis Fuchs, ein Zusammenschluss von über 50 Tierschutzorganisationen, hat sich zum Ziel gesetzt, die Fuchsjagd abzuschaffen. Durch einen Facebook-Post wurden die Tierschützer auf den Tierpark Rheinböllen aufmerksam gemacht. Ein Jäger hatte gepostet, dass Schliefenfüchse in Rheinböllen untergebracht seien. Daraufhin recherchierte das Team vor Ort und fand heraus, dass zwei der vier im Park gehaltenen Füchse Eigentum des Deutschen Jagdterrier-Clubs seien. Laut Pressemitteilung würden diese Füchse für etwa vier Wochen im Jahr in eine Schliefanlage nach Simmern gebracht, um dort für die Abrichtung von Jagdhunden zu dienen.

 

Abrichtung laut Gutachten „hochgradig tierquälerisch“

Mitinitiator Lovis Kauertz sagte der AZ, nicht die Unterbringung der Füchse im Park an sich sei das Problem, sondern die Unterstützung des Parks für diese „tierschutzwidrige Maßnahme“ – dies sei ein „falsches Signal“. In veterinärmedizinischen Gutachten sei die Abrichtung der Jagdhunde auf Füchse als „hochgradig tierquälerisch“ bewertet worden.

Bei dem Besuch im Tierpark seien den Tierschützern diese beiden Füchse als scheu, mager und verängstigt aufgefallen. Wie Kauertz der AZ bestätigte, wurde der Landrat im Rhein-Hunsrück-Kreis, Marlon Bröhr, aufgefordert, die Schliefanlage zu schließen. Eine Reaktion gab es offenbar noch nicht.

Brisanter Beigeschmack: Bei der Ortsbegehung durch die Tierschützer drohte ihnen ein Mitarbeiter nach eigenen Angaben mit rechtlichen Schritten, sollte eine Verbindung zwischen Terrier-Club und Tierpark „konstruiert“ werden.

Hier weiterlesen:

Streit um Füchse in Rheinböllen

 

 

Jäger sind Tierquäler   Leave a comment

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Wenn Jäger brutalst gegen Füchse vorgehen, sie versuchen auszurotten, dann kann man eindeutig von Tierquälerei reden. Es gibt nicht den geringsten Rechtfertigungsgrund dafür. Solche Individuen kann ich nur zutiefst verachten. Ein Mensch mit Herz kann unmöglich so etwas mit Tieren machen.

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Aus wildtierschutz-deutschland.de

Wenn wir die provokative These aufstellen, dass Jäger Tierquäler sind, so wollen wir hier nicht verallgemeinern und behaupten, dass jeder, der einen Jagdschein besitzt, ein Tierquäler ist. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass zum Beispiel diejenigen Jäger, die regelmäßig dem Rotfuchs nachstellen, Tierquäler sind.

Der Fuchs ist der am häufigsten gejagte Beutegreifer in Deutschland. Jedes Jahr werden etwa 500.000 Rotkittel von den Kleintierjägern getötet. Bei allen Jagdarten werden dabei erhebliche Tierquälereien billigend in Kauf genommen.

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Aber schon die Tatsache, dass Rotfüchse überhaut bejagt werden, führt grundsätzlich zu einer Tierquälerei immensen Ausmaßes. Rotfüchse – wie im Übrigen auch viele andere Tierarten –  kompensieren Ihre Bestandsverluste dadurch, dass mehr Tiere an der Reproduktion teilnehmen und dadurch, dass mehr Tiere pro Wurf zur Welt kommen. Für die Tiere, insbesondere für die Mütter und die Kinder, bedeutet die fortlaufende Vermehrung in durch die Jagd zerstörten Sozialgefügen ein erhebliches Drama. Welpen erfrieren oder verhungern, weil die Fähe (weiblicher Fuchs) die Versorgung ohne den Rüden (männlicher Fuchs) alleine bewältigen muss oder weil sie auf Beutestreifzügen, die sie ansonsten nicht unternehmen müsste, erschossen oder überfahren wird. Auch Jungtiere, die zunächst heranwachsen, haben durch den Verlust des Fuchsvaters, der erheblich zur Versorgung in den ersten Wochen beitragen kann, wesentlich schlechtere Überlebenschancen. 1)

Hier die beim Fuchs praktizierten Jagdarten:

Ansitzjagd – Die Ansitzjagd ist eine Einzeljagd, bei welcher der Jäger das Wildtier meist vom Hochsitz aus erwartet, um es zu töten. Untersuchungen in Großbritannien haben gezeigt, dass unter normalen Geländebedingungen jeder zweite Fuchs durch eine Schussverletzung lediglich verwundet worden wäre. Wohl erst recht bei Treibjagden, denn hier flüchten die Tiere in Panik. 2)

Baujagd – Bei der Baujagd werden kleine, aggressive Jagdhunde in den Fuchsbau geschickt, um dort verharrende Füchse – meist während der Paarungszeit –  vor die Flinten der Jäger zu jagen. Mutige Füchse lassen es bisweilen auf einen Kampf mit dem Hund ankommen, der im schlimmsten Fall für beide Beteiligten tödlich enden kann, oft aber zumindest zu gravierenden Verletzungen führt. In Internet-Foren zur Jagd finden sich zahlreiche Bilder übel zugerichteter Jagdhunde, mit denen Jäger die „Raubwildschärfe“ ihrer Hunde beweisen. 3)

Es kommt immer wieder vor, dass Jagdhunde nicht mehr in der Lage sind, sich selbst aus einem Bau zu befreien. Wenn der Hund ausgegraben werden muss, werden dabei oft auch über Generationen für die Fortpflanzung genutzte Baue von den Jägern zerstört.

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Fuchspfote im Tellereisen
Bild: R. Altenkamp, Berlin

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Fallenjagd – Sowohl legal als auch illegal aufgestellte Totschlagfallen führen bei Füchsen immer wieder zu schwersten Verletzungen, insbesondere der Vorderläufe. Die Jagd von Fuchswelpen mit Drahtgitterfallen direkt am besetzen Fuchsbau und die anschließende Tötung gehen mit erheblichem Stress nicht nur für die Kleinen, die oft das „Abmurksen“ der Geschwister miterleben, einher, sondern auch für die die Fuchsmutter, die ihren Welpen nicht mehr helfen kann.

Jagdzeiten – Dem Fuchs wird in den meisten Bundesländern immer noch ganzjährig nachgestellt, am häufigsten während der Paarungszeit zwischen Dezember und Ende Februar. Aus Sicht des Tierschutzes ist das besonders problematisch, zum einen, weil schon im Februar die ersten Jungtiere geboren werden und somit billigend in Kauf genommen wird, dass beide Elternteile während der Aufzuchtzeit getötet werden. Aber auch wenn noch keine Welpen da sind, führt der zigtausend fache Verlust der Fuchsväter, welche die Rolle des Versorgers während der Aufzucht übernehmen, zu einem Drama: die jungen Füchse haben eine wesentlich geringere Überlebenschance als diejenigen, die in einem intakten sozialen Umfeld mit dem Vaterrüden aufwachsen.

Im Tierschutzgesetz, § 1 heißt es: „… Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Die Jäger haben dafür gesorgt, dass dieses Gesetz für ihresgleichen in weiten Teilen nicht zur Anwendung kommt. Darüber hinaus gilt: wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter, und das ist bei der Jagd wohl der Regelfall.

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Quellen:

1) Les Stocker, The Complete Fox, Chatto & Windus, 1994. Seiten 53, 128

2) Fox, N. et al. (2003): Welfare Aspects of Shooting Foxes. All Party Parliamentary Middle Way Group; sowie Fox, N. et al. (2005): Wounding rates in shooting foxes (Vulpes vulpes). Animal Welfare (14)

3) Bolliger G., Gerritsen V., Rüttimann A. (2010): Die Baujagd unter dem Aspekt des Tierschutz- und Jagdrechts, Gutachten (Schweiz)

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Jäger sind Tierquäler

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Gruß Hubert

 

So widerwärtig ist die Fuchsjagd   Leave a comment

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Es ist klar, dass für Tierschützer die Jägersbrut bedingungslos hassenswert ist. Exemplarisch dafür muss man sich nur die Fuchsjagd ansehen. Jäger sind GROBE, ROHE und RABIATE „Menschen“ – wobei man nicht leichtfertig sie als Menschen bezeichnen sollte.

Aus wildtierschutz-deutschland.de

In unserem Artikel „Jäger sind Tierquäler“ haben wir bereits angedeutet, wie brutal Fuchsjagd ist. Das nachfolgende Video der Tierschutzorganisation ASPAS aus Frankreich, zeigt, was die meisten Fuchsfreunde in Deutschland so wohl noch nicht gesehen haben.

Warnung: dieses Video zeigt die ganze Brutalität der Fuchsjagd und ist insbesondere für Menschen, die solche Szenen nicht schnell verarbeiten, nicht zu empfehlen.

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Stop au massacre des #Renards ! Campagne ASPAS

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So widerwärtig ist die Fuchsjagd

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Siehe auch: https://twitter.com/Wildtierschutz

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Gruß Hubert