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Haftbefehl gegen zwei türkische Journalisten erlassen   Leave a comment

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Was der autoritäre türkische Regierungschef von Pressefreiheit hält ist ja bekannt. Da werden der Reihe nach kritische Journalisten verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Teils mit wahnwitzigen Vorwürfen, wie dem der Spionage.

Der Journalist sagte kürzlich: er werde verklagt für das was er geschrieben hat. Erdogan werde aber eines Tages zur Rechenschaft gezogen für das was er GETAN hat.

Oder er lässt einen Prokurdischen Anwalt bei einer Rede erschiessen
http://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-anwalt-erschossen-101.html

 

Vorwurf der Spionage: Haftbefehl gegen zwei türkische Journalisten erlassen

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Journalisten Dündar und Gül: Mit "Cumhuriyet" auf striktem Oppositionskurs

AP/dpa

Journalisten Dündar und Gül: Mit „Cumhuriyet“ auf striktem Oppositionskurs

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Der Chefredakteur der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ und einer seiner Büroleiter müssen ins Gefängnis: Hintergrund ist ihr Bericht über angebliche Waffenlieferungen nach Syrien. Staatspräsident Erdogan hatte persönlich Anzeige erstattet.

Kurz vor dem EU-Sondergipfel mit der Türkei zur Flüchtlingskrise sind in Istanbul zwei regierungskritische Journalisten wegen Spionage angeklagt und inhaftiert worden. Dem Chefredakteur der oppositionellen Zeitung „Cumhuriyet“, Can Dündar, und seinem Büroleiter in Ankara, Erdem Gül, werden Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Spionage vorgeworfen. Hintergrund ist ein von Dündar und Gül verfasster Bericht über angebliche Waffenlieferungen von der Türkei an Extremisten in Syrien.

Im Sommer hatte „Cumhuriyet“ Fotos veröffentlicht, die eine Waffenlieferung für Extremisten in Syrien aus der Türkei Anfang 2014 belegen sollen. Die Behörden hatten eine Nachrichtensperre über den Fall verhängt. Die türkische Staatsanwaltschaft leitete daraufhin Ermittlungen ein. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte persönlich Anzeige erstattet.

Die Journalisten Dündar und Gül mussten am Donnerstagabend vor Gericht aussagen, woraufhin Haftbefehl erlassen wurde. Der Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu schrieb in einer ersten Reaktion auf Twitter:

„Wenn nicht diejenigen, die eine Straftat begangen haben, sondern diejenigen, die über die Tat berichten, verhaftet werden, soll niemand sagen: „In der Türkei ist die Presse frei und die Justiz unabhängig und unparteiisch““.

Stimme der Opposition

„Cumhuriyet“ wurde vergangene Woche von der Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen als Medium des Jahres ausgezeichnet. Dündar und Gül würden aus „politischen Gründen verfolgt“, erklärte die Organisation. Dies sei ein weiterer Beleg für das Bestreben der türkischen Staatsführung, „den unabhängigen Journalismus auszulöschen“.

Der Regierung in Ankara werden seit Jahren immer wieder Angriffe auf die Pressefreiheit vorgeworfen. Die Zeitung ist auf striktem Oppositionskurs zur islamisch-konservativen Regierung unter Präsident Erdogan.

Der Haftbefehl kommt nur wenige Tage vor dem EU-Gipfel mit der Türkei in Brüssel. Die EU-Staaten wollen am Sonntag mit Ankara einen Aktionsplan zur verstärkten Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise beschließen. Im Gegenzug hatte die EU der Türkei unter anderem eine Beschleunigung des Beitrittsprozesses in Aussicht gestellt.

Der türkische Europa-Minister Volkan Bozkir sagte am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu, Mitte Dezember solle mit Verhandlungen über den Bereich Wirtschaft und Finanzen begonnen werden.

asc/dpa/AFP

 

Haftbefehl gegen zwei türkische Journalisten erlassen

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Gruß Hubert

 

Die meisten Journalisten sind Feiglinge   Leave a comment

Wie eng das Band zwischen den USA und Israel ist zeigt der Umstand, dass amerikanische Journalisten nicht über den Völkermord in Gaza durch Israel berichten.

Die meisten Journalisten sind Feiglinge

von Freeman
Auszug.

Wir sollten wirklich aufhören Reporter der Mainshitmedien Journalisten zu nennen, denn sie sind in Wirklichkeit nur die Pressesprecher und PR-Agenten der Weltverbrecher, sind Mitglieder der Pretorianer Garde welche die Lüge schützt und die Wahrheit bekämpft. Sie sind auch noch Feiglinge die Angst haben. Das hat der investigative Journalist Glenn Greenwald seine amerikanischen „Kollegen“ am Montag genannt, die über den Völkermord durch Israel gegen Gaza nicht berichten. Das trifft aber hier in Europa genau so zu.

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In einem Interview mit The Huffington Post sagte Greenwald, es gebe einige gute Journalisten, aber im Ganzen würde er der Berichterstattung die Note 6 geben. „Die meisten amerikanischen Journalisten sind Feiglinge wenn es um Israel geht. Sie wollen es nicht erwähnen,“ sagte er.

Es steht ausser Frage, dass die Art und Weise wie die amerikanischen Medien diesen Konflikt behandeln, auf dem Prinzip beruht, israelische Leben sind grundsätzlich viel wertvoller als das der Palästinenser,“ sagte Greenwald.Es müssen wahrscheinlich erst 50 Palästinenser sterben um nur in die Nähe der Aufmerksamkeit zu kommen, sagen wir mal, was eine alte israelische Frau bekommt, weil sie Angst in ihrer Wohnung hat und unter einem medizinischen Problem leidet wegen dem Trauma.

Zur Erläuterung, laut israelischen Medien stammt Glen Greenwald von jüdischen Eltern ab, die versuchten ihn für die Religion zu begeistern, was er aber ablehnte. Er hat auch nicht eine Bar Mitzwa erlebt. „Meine moralische Einstellung ist nicht durch religiöse Doktrinen in irgendeiner Art geformt,“ sagte er.Greenwald sagte im Interview: Fast so viele Palästinenser sind getötet worden wie Amerikaner durch 9/11 und die Medien sind praktisch sehr ruhig darüber.

Ich glaube es gibt eine rassistische Komponente zu dem. Ich meine es gibt ein ethnozentrisches Element zu der Berichterstattung,“ sagte er. „Es gibt definitiv eine anti-moslemische Ader in der ganzen Berichterstattung die hier geführt wird.

Laut aktuellen Zahlen beläuft sich die Anzahl getöteter Palästinenser mittlerweile auf 1’865 nach 29 Tagen Krieg. Davon sind 430 Kinder. Fast 10’000 Menschen sind verletzt, davon 2’800 Kinder, 1’800 Frauen und 374 ältere Menschen. Auf der anderen Seite wurden 64 israelische Soldaten und drei Zivilisten getötet, wobei es sich in einem Fall um einen palästinensischer Landarbeiter handelt.

Am vergangenen Sonntag hat die israelische Armee eine Schule der UNO in Rafah bombardiert, dabei wurden 10 Palästinenser getötet und
Dutzende verletzt. Die Schule beherbergte 3’000 Flüchtlinge die aus den Wohngebieten geflohen waren, die von der IDF komplett zerstört wurden. Laut UNO sind 9 ihrer Mitarbeiter bisher getötet worden. Sieht aus wie wenn gezielt auf UNO-Einrichtungen geschossen wird.

Robert Turner, Direktor der UNWRA, Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge, sagte: „Der Standort aller unserer Gebäude haben wir der israelischen Militärführung mehrmals mitgeteilt. Sie wissen wo die Schutzräume sind. Wie die Bombardierung trotzdem weitergeht verstehe ich überhaupt nicht.“ Bereits beim Beschuss der UNRWA-Schule im Flüchtlingslager Dschabalia im nördlichen Gazastreifen kamen 20 Menschen ums Leben.

Als 2001 insgesamt 2,977 Menschen am 11. September starben, haben die Vereinigten Staaten den globalen Krieg gegen den Terrorismus ausgerufen und dabei einen Angriffskrieg gegen Afghanistan und Irak geführt, dem fast 2 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Gegen Pakistan, Jemen und Somalia einen Krieg mit Killerdrohnen.

[…]
Die zuerst gemeldete angebliche „Entführung“ des israelischen Soldaten Hadar Goldin durch die Hamas zeigt wie falsch mit Wörtern umgegangen wird. Ein Soldat kann nicht „entführt“ werden, nur gefangen genommen. Später musste die israelische Regierung zugeben, der Soldat ist während der Kämpfe gefallen. Diese Lüge über eine Entführung wurde aber benutzt, um den Tod von hunderten Palästinensern zu rechtfertigen.Viele westliche Journalisten haben die Propagandavorgabe Israels übernommen und mit grossen Schlagzeilen über eine „Entführung“ berichtet. Aus Sicht der westlichen Medien war die Gefangennahme eines einzelnen israelischen Soldaten, die gar nicht stattfand, viel wichtiger als das Massaker an den palästinensischen Zivilisten in mehreren Schulen in der vergangenen Woche.

Mittlerweile wissen wir, Israel benutzt die „Hannibal Direktive„, in dem sie eher eigene Soldaten tötet, als sie in die Hände der Hamas fallen zulassen. Der Grund, um dem Feind einen psychologischen Vorteil bei Verhandlungen zu nehmen. Durch den Einsatz von massiven Artilleriebeschuss wurde der Tunnel in dem sich der Soldat Goldin befand zugeschüttet und er kam dabei um.

[…]
Jegliche berechtigte Kritik an dem Vorgehen der israelischen Regierung gegen die Bevölkerung von Gaza wird als „Antisemitismus“ hingestellt. Auf die oben genannten Künstler prasselt ein Shitstorm nieder. So schrieb der konservative Kommentator und orthodoxe Jude Ben Shapiro auf Twitter, der regelmässig bei CNN und Fox News auftritt: „Traurig das Javier Bardem und Penelope Cruz Antisemiten sind, aber nicht unerwartet, wo doch Spanien bis zum Himmel voll mit Judenhassern ist.„Was hat der Aufruf den Krieg gegen Gaza zu beenden mit Judenhass zu tun? Das ist ein unverschämte und ungeheuerliche Verdrehung aller menschlichen Werte. Wie bigott muss man sein, wie tief muss man moralisch sinken und hasserfüllt sein, um Leute die Frieden wollen so übel zu beschimpfen?

[…]
Ihr habt vergessen wie der Krieg anfing. Hat die Hamas nicht drei Teenager entführt und getötet, nur um zu töten, und nach der Tötung gefeiert?Nein haben sie nicht. Ist eine riesen Lüge. Jemand sollte diesem abgehalfterten Darsteller von Z-Filmen sagen, die israelische Polizei hat schon länger bestätigt, die Hamas hatte mit dem Fall gar nichts zu tun. Sie wissen nicht wer die drei Jugendlichen entführt und getötet hat. Es sind nur die Politiker, wie der Massenmörder Netanjahu, die vorschnell die Hamas beschuldigten, um einen Kriegsgrund zu haben.

Wie gesagt, die meisten Journalisten sind zu feige die Tatsachen beim Namen zu nennen, ignorieren die Verbrechen die gegen die Bevölkerung in Gaza passieren, übernehmen 1 zu 1 die zionistische Propaganda. Jeder der nur etwas Mitgefühl und Menschlichkeit in sich hat muss zum Schluss kommen, was hier abläuft ist Völkermord. Wer dazu schweigt, Friedensaktivisten verleumdet oder den Mord sogar rechtfertigt, ist ein Komplize und Mittäter.

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Gruß Hubert

Ordnung   Leave a comment

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Hier die interessante Meinung von tammox2 zu einigen Journalisten verschiedener bundesdeutscher Zeitschriften, wie die ZEIT, WELT, Spiegel, FAZ, SZ, Focus.

Auszug.
Marion Gräfin Dönhoff ist vermutlich immer noch die Person der jüngeren Zeitgeschichte, die ich am meisten bewundere.
Ihr haben wir die besten Zeiten „der ZEIT“ zu verdanken. Als Chefredakteurin und später als Herausgeberin sorgte sie dafür, daß die großen weltpolitischen Themen intensiv diskutiert und analysiert wurden.

[…]
Die promovierte Dönhoff hatte schon als Gymnasiastin in den 1920er Jahren Hitler auf einer kleinen Veranstaltung kennengelernt. In einer Diskussionsrunde saß sie nur zwei Plätze neben ihm und fällte schon damals ein Urteil: Der Mann ist ein Verbrecher, wird Europa in einen Krieg stürzen und dafür sorgen, daß sie alle ihre Heimat verlieren.

Sie wurde zur „Roten Gräfin“, weil sie in den Kommunisten die einzigen Verbündeten fand, die wirklich gegen Hitler aktiv waren. Später im Krieg verlor sie als aktive Widerstandskämpferin fast ihren gesamten Freundeskreis, da die meisten im Zuge des Attentatsversuches vom 20. Juli 1944 hingerichtet wurden. Es grenzt an ein Wunder, daß Marion Dönhoff nicht nur Hitlers Rache überlebte, sondern später auch noch wohlbehalten zu Pferde nach einem 1200 Kilometer langen und sechs Wochen andauernden Ritt bei arktischen Temperaturen bei den Grafen von Metternich auf dem Wasserschloss in Vinsebeck bei Steinheim (Westfalen) ankam.

[…]

Marion Dönhoff schrieb schon in den 1990er Jahren ihr bedeutendes Werk „Zivilisiert den Kapitalismus“ und legte damals schon dar, was uns dann richtig offensichtlich 2008 mit der Weltfinanzkrise ereilte.

Welche Gegenmeinung soll man da noch einnehmen, wenn jemand so offensichtlich voll ins Schwarze getroffen hat.

Bezweifelt denn noch irgendeiner, daß den internationalen Spekulanten das Handwerk gelegt werden muß? Ich würde dazu gern eine SERIÖSE Stellungnahme lesen, die mir erklärt weswegen das Derivatehandeln und Spekulieren mit Lebensmitteln eigentlich sein muß.

Es gibt auch Menschen, die sich dafür einsetzen.

So schrieb CDU-Darling Friedrich Merz, den heute noch fast die ganze Partei zurücksehnt, im Jahr 2008 sein Buch „Mehr Kapitalismus wagen“.

Wenn jemand so rechts argumentiert, merkt man allerdings meistens sehr schnell wieso das so ist. In Merz‘ Fall hängt das offenbar damit zusammen, daß er für den Hedgefonds „TCI“ arbeitet und persönlich damit sehr reich geworden ist.

Darauf läuft es fast immer hinaus.

Wenn jemand etwas offensichtlich Unsinniges beschließt, wie zum Beispiel den Merkel’schen Freifahrtschein für CO2-verschleudernde schwere Limousinen, dann erfolgte dies natürlich nicht aus Überzeugung, sondern auf Druck.

Eine Millionenschwere Lobby ist sehr effektiv.

Waffenexporte, AKW-Subventionen, tierquälerische Geflügelzucht – wieso so etwas erlaubt ist, kann relativ leicht beantwortet werden.

Gier, Geld, Macht.

Aber auch bei den eher gesellschaftspolitischen Themen vermisse ich die dezidiert konservativen Argumente.

Ich würde mich gern mit Argumenten PRO Genitalverstümmelung, PRO Kirchensteuer, PRO Marihuana-Verbot  oder PRO Meisterzwang auseinandersetzen.

Es hapert aber daran, daß es solche Argumente oft gar nicht gibt.

Man konnte das sehr gut an der Penis-Beschneidungsdebatte im letzten Jahr sehen. Ja, es gab viele prominente Stimmen, die sich massiv dafür einsetzen.

Aber ihnen war allen gemeinsam, daß sie in Ermangelung von echten Argumenten einfach logen. Da wurden antisemitische Motive unterstellt, geltende Kinderschutzkonventionen negiert und die medizinisch klar erwiesenen und dokumentierten Gefahren bestritten.

Ohne Lüge kommt der Konservative von heute gar nicht mehr aus.

Wer konservativ und ehrlich ist, bekommt irgendwann das Problem des Herausgebers der stramm konservativen F.A.Z.:

Bürgerliche Werte: „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“

Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.

(Frank Schirrmacher, FAZ, 15.08.2011)

[…]

Der wahnsinnigste aller Mainstream-Kolumnisten ist sicherlich der Megachrist Matthias Matussek.

Er lügt nicht nur ungeniert, sondern beeindruckt mit extremer Aggressivität, die durchaus auch zu Handgreiflichkeiten führen kann.

Klar möchte ich auch mal die Sicht eines rechten Katholiken lesen, weil ich verstehen möchte, wieso er so ist denkt.

MM ist dazu aber ungeeignet, da er nie bei der Wahrheit bleibt und zudem auch noch sehr schlecht schreibt.

Vor einem Jahr vermutete ich bereits, Matussek müsse den SPIEGEL offensichtlich erpressen, da er immer noch dort angestellt ist.

So einen kann aber eigentlich kein halbwegs seriöses Blatt beschäftigen.

Und siehe da, nach 15 Jahren Seelenpein ist es jetzt tatsächlich passiert:

Der SPIEGEL ordnet sich um. Matussek gesellt sich ab sofort zu Henryk M. Broder zur „WELT“-Gruppe.

Sehr gut. Da ist dann inzwischen wirklich alles versammelt, was man garantiert nicht lesen muß.

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http://tammox2.blogspot.it/

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 3. November 2013 von hubert wenzl in Politik

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