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Julia Klöckners Prinzip der Freiwilligkeit – extra 3 – NDR   3 comments

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Klöckner hält erstaunlicherweise viel vom Prinzip der Freiwilligkeit, wenn es darum geht, dass die Lebensmittelindustrie im Sinne der Gesundheit produziert. Sie betätigt sich als Ministerin hauptsächlich als Lobbyistin.

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Julia Klöckners Prinzip der Freiwilligkeit

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 28. Januar 2019 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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Sieht so der Respekt vor dem Mitgeschöpf aus?   6 comments

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Was den Tierschutz betrifft, insbesondere auch die Tierversuche, brauchen Tierschützer mit Sicherheit nicht auf Julia Klöckner bauen. Die stellt sich lieber in den Dienst von Lobbys.

Rebloggt von Tierfreund Wolodja

Seit Julia Klöckner im Februar 2018 ihr Amt angetreten hat, ist sie kein einziges Mal durch besondere Maßnahmen zum Eindämmen von Tierversuchen aufgefallen.

Von Hilal Sezgin

Tiere sind Mitgeschöpfe. Sie verdienen unser Mitgefühl.“ Diese einfühlsamen Sätze äußerte wenige Tage vor Weihnachten die Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung, Julia Klöckner. Der Anlass war allerdings wenig zart besaitet und hatte mit Weihnachten auch wenig zu tun, denn Klöckners Ministerium hatte gerade die Tierversuchsstatistik des Vorjahrs (also die von 2017) veröffentlicht. Weil rundherum alle mit Torschlusspanik-Shoppen und Gänsebratenrezepten befasst waren, konnte da leicht untergehen, dass erneut rund zwei 2,8 Millionen Wirbeltiere in deutschen Laboren litten und starben.

Mehr als fünf Prozent der Tiere waren Versuchen mit dem Schweregrad „schwer“ ausgesetzt, mussten also besonders starke Schmerzen durchleiden; solche Versuche sollen laut EU-Tierversuchs-Richtlinie eigentlich nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. (Es ist umstritten, ob Deutschland diese EU-Richtlinie erfüllt.) Die bei weitem meisten Versuchstiere 2017 waren Mäuse und Ratten; auf Platz drei landete die Rubrik „Fische“. Außerdem wurden u.a. 3472 Affen und Halbaffen verwendet, also deutlich mehr als im Vorjahr (2400).

Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Klöckner: „Ich will, dass die Zahl der Tierversuche kontinuierlich gesenkt wird.“ Die Erforschung von Alternativen zu Tierversuchen fördere ihr Ministerium finanziell. Ebenso verlautbart sie auf der Homepage des BMEL: „Es ist unsere ethische Pflicht, die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen zu beschleunigen.“

Mit Verlaub, aber das klingt mir nach Heuchelei. Seit Klöckner im Februar 2018 ihr Amt angetreten hat, ist sie kein einziges Mal durch besondere Maßnahmen zum Eindämmen von Tierversuchen aufgefallen. Nach wie vor geht der Löwenanteil staatlicher Fördergelder an Forschung MIT Tierversuchen, darunter an Zentren mit sehr umstrittenen Affenversuchen oder eben an „Grundlagenforschung“ – ein Etikett, das praktisch allen Erkundungsfahrten durch den Tierkörper die Aura der Wissenschaftlichkeit verleiht, solange sie von jemandem im weißen Kittel ausgeführt werden.

Dahingegen fließen laut Berechnungen der „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ nicht einmal ein Prozent des Budgets, das für Tierversuche ausgegeben wird, in tierversuchsfreie Forschung. Man muss keine großen mathematischen Fähigkeiten aufweisen um zu sehen, dass, wer 99 Prozent eines Budgets FÜR Tierversuche und ein Prozent für Alternativen ausgibt, insgesamt eben doch ganz deutlich Tierversuche fördert und nicht umgekehrt.

Nun war es nicht das erste Mal, dass Klöckner den Begriff „Mitgeschöpf“ verwendet hat. Im letzten Mai wurde sie in einem Interview der FunkeMediaGroup gefragt, inwiefern sie sich als Angehörige einer „Partei, die das C im Namen führt, (…) für die Bewahrung der Schöpfung“ einsetze. Und Klöckner antwortete: „Als Christin spüre ich die Verantwortung, mich für das Tierwohl einzusetzen. Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Wegwerfware.“ Und dies von einer Politikerin, die sich für die Fortführung der betäubungslosen Kastration von Ferkeln stark gemacht hat! Einer Ministerin, die eine Tierindustrie sanktioniert, in der von Anfang an einkalkuliert wird, dass etwa zehn Prozent der geborenen Ferkel in den ersten drei Lebenswochen sterben!

Auch bei Hühnern sind „Verlustraten“ von mehr als fünf Prozent im ökonomischen Rahmen. Etwa 800 Millionen Hühner pro Jahr werden in Elektrobrutkästen ausgebrütet, dann fließbandmäßig gemästet und wenig später wiederum fließbandmäßig getötet. Sie sind genetisch so verzüchtet, dass sie kaum lebensfähig sind; sie können kaum gehen, ja sich oftmals nicht einmal aufrecht halten. Sieht so der Respekt vor dem Mitgeschöpf aus, dienen solche Kalkulationen einer „Bewahrung der Schöpfung“?

Und, um vom Elend der Tierproduktion nochmals auf das der Tierversuche zurückzukommen: Insgesamt waren 40 Prozent der in Deutschland eingesetzten Tiere genetisch verändert. Dies waren zumeist Manipulationen hin zu einer Krankheit, hin zum Tode. Ob mit dem Skalpell oder in der Petrischale, wir Menschen greifen auf jeder Ebene in Tierkörper ein, um deren Bauplan zu enthüllen. In ihrem Sterben wollen wir eine Ahnung davon erhaschen, wie Leben funktioniert. Nun bin ich Muslimin und keine Christin, aber das Schöpfungsverständnis ist ja dasselbe.

Und ich bin überzeugt: Unseren Mitgeschöpfen das Leben zur Hölle zu machen, ist sicher nicht im Sinne unseres Schöpfers.

Quelle: Frankfurter Rundschau

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Veröffentlicht 15. Januar 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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Tier(quäler)schutz   Leave a comment

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Diese Kolumne braucht nicht kommentiert zu werden. Einfach durchlesen und nachdenken. Man sieht dabei auch welche ….. diese Julia Klöckner, die Landwirtschaftsministerin ist. Pfui deibel!

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Das Schwein, das in einer Ecke des knatschengen Massenstalls verendet, angeknabbert von seinen Artgenossen. Hühner und Puten mit klaffenden Wunden. Schweine, die von Eiterbeulen übersät durch ihren eigenen Kot waten. Kühe, die nach ihren Kälbern brüllen, von denen man sie gerade getrennt hat. Sie alle kennen die Bilder. Heimlich aufgenommen in deutschen Tierfabriken. Alle paar Monate stellen radikale Tierschützer ihre Aufnahmen aus der Dunkelwelt der Milch- und Fleischproduktion für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Und wer auch nur einen Funken Mitgefühl hat, möchte solche Bilder nie wieder sehen.

Tierschützer reißen
sich nicht darum, leidende
Tiere zu filmen

Julia Klöckner, unsere Landwirtschaftsministerin, möchte das auch nicht. Geht es nach ihr, wird es solche schrecklichen Filme über die ganz alltägliche Tierquälerei künftig nicht mehr geben. Ihr Ministerium arbeitet gerade an neuen Gesetzen mit härteren Strafen – für jene, die solche Filme drehen. „Wir brauchen keine selbsternannte Stallpolizei, die die Einhaltung des Tierschutzes kontrolliert“, wütet Frau Klöckner gegen die „Stalleinbrecher“. In jüngster Zeit hatten Gerichte Tierschützer immer wieder vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs frei gesprochen. Das Oberlandesgericht Naumburg billigte zwei Männern und einer Frau, die heimlich Beweise für Verstöße gegen das Tierwohl gesichert hatten, eine Art Notstandsrecht zu. Die staatlichen Kontrollbehörden wären ihrer Verpflichtung trotz aller Hinweise nicht nachgekommen. Da dürften engagierte Bürger schon mal zu solchen Methoden greifen.

In einem anderen Fall argumentierte ein Gericht, bei Tierquälerei sei das Informationsinteresse der Öffentlichkeit höher zu bewerten als die Rechte des Erzeugerbetriebs. Nicht für Frau Klöckner und ihre Freunde. Marlene Mortler, agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe im Bundestag, nannte den „Stalleinbruch“, der solchen „Enthüllungsfilmen“ vorausgeht, ein „traumatisches Erlebnis“ – für die Tierquäler. Die „Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands“ hält heimlich gedrehte Aufnahmen gar für ein besonders perfides „Geschäftsmodell“, mit dem die Tierrechtler Spendengelder eintreiben wollen. Als würden sich gerade Tierschützer darum reißen, leidende Schweine, Kühe oder Hühner zu filmen. Und der „Einbruch“? Ich stelle mir dann immer jemanden vor, der durch ein Fenster sieht, wie ein Feuer ausbricht, die Scheibe einschlägt, um den Brand zu löschen, und hinterher wegen „Hausfriedensbruch“ eingesperrt werden soll.

Ja, so in etwa geht die schräge Logik. Würden Regierung und Fleischindustrie nur halb so engagiert gegen die unzumutbaren Zustände in der deutschen Massentierhaltung vorgehen wie gegen jene, die sie dokumentieren, müssten wir uns um das Wohl unserer Tiere keine Sorgen mehr machen. Und, endlich, solche Bilder nie wieder sehen.

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Tier(quäler)schutz