Archiv für das Schlagwort ‘Konstantin Wecker

Konstantin Wecker – Absurdistan   1 comment

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. Gruß Hubert

Veröffentlicht 4. September 2015 von hubert wenzl in Musik

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Es ist an der Zeit – Reinhard Mey, Konstantin Wecker und Hannes Wader live   Leave a comment

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Es ist an der Zeit

 

Weit in der Champagne im Mittsommergrün,
dort, wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blühn,
da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht
im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf deinem Kreuz finde ich, toter Soldat,
deinen Namen nicht, nur Ziffern, und jemand hat
die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt,
und du warst nicht einmal neunzehn Jahre’alt.

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen,
so wie sie es mit uns heute immer noch tun.
Und du hast ihnen alles gegeben – deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.

Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt,
können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeihn.
Warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du dir, ich falle schon bald,
nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
vor dir selber geschämt und es doch nie getan.

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen …

Soldat, gingst du gläubig und gern in den Tod?
Oder hast du, verzweifelt, verbittert, verroht,
deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluß?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuß.
Oder hat ein Geschoß dir die Glieder zerfetzt?
Hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt,
bist du auf deinen Beinstümpfen weitergerannt,
und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand?

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen …

Es blieb nur das Kreuz als einzige Spur
von deinem Leben, doch hör meinen Schwur,
für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein.
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein,
dann kann es geschehn, daß bald niemand mehr lebt,
niemand, der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit.

 

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/dann-machs-gut/es-ist-der-zeit

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 28. Oktober 2014 von hubert wenzl in Musik

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Konstantin Wecker – Tropferl im Meer   Leave a comment

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Konstantin Wecker – Tropferl im Meer

 

Wann i nimmer weiter woaß im Durchanand
von Leb´n und Lust und Leid und Werd´n und Sterb´n,
nimm i mi auf´d Nacht selber bei der Hand,
lass mi fall´n und schaug in d´ Stern.

Wia´s da blinkt und blitzt und blüht am Himmelszelt,
werd mei Herz auf oamoi wieder froh.
So unendlich weit ist doch die ganze Welt,
no vui weiter als i denka ko.

Und i werd ganz kloa,
kumm ma winzig vor,
fast als gabat´s mi
nimmer mehr.

Und i schenk mi her,
bin ois und neamands mehr,
nur a Tropferl
im Meer.

Und i werd ganz kloa,
kumm ma winzig vor,
fast als gabat´s mi
nimmer mehr.

Und i schenk mi her,
bin ois und neamands mehr,
nur a Tropferl
im Meer.

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http://www.songtextemania.com/tropferl_im_meer_songtext_konstantin_wecker.html
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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 14. Februar 2014 von hubert wenzl in Musik

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Konstantin Wecker – Lass mich einfach nicht mehr los   Leave a comment

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Konstantin Wecker – Lass mich einfach nicht mehr los

 

Lass mich einfach nicht mehr los,
auch wenn rund um uns die Welt zerbricht.
Selbst wenn nicht mehr so viel für mich spricht –
lass mich einfach nicht mehr los.

Lass mich einfach nicht mehr los,
auch wenn über uns die Vögel ziehn
und in wärmere Gefilde fliehn.
Flieg nur mit, doch lass mich nicht mehr los.

Mag sein – ich will schon wieder viel zu viel.
Und du fragst zu Recht, was dir noch bliebe:
Nichts als diese unbedingte Liebe,
die vom Himmel auf uns beide fiel,

und die Hoffnung, dass sich dann und wann
dieser Zauber wiederfindet
und aus uns´rem Leben nie verschwindet,
was uns aneinander halten kann.

Halt mich fest, wenn ich dereinst verlern,
mich zu halten, wenn die Stürme toben.
Bleib mit mir verbunden und verwoben.
Halt mich fest, wenn ich es einst verlern.

Bleib bei mir, auch wenn du nicht mehr willst,
wenn dir meine Unzulänglichkeiten
aus den liebevollen Händen gleiten.
Bleib bei mir, wenn du mich nicht mehr willst.

Und mag sein – ich will schon wieder viel zu viel.
Und du fragst zu Recht, was dir noch bliebe:
Nichts als diese unbedingte Liebe,
die vom Himmel auf uns beide fiel,

und die Hoffnung, dass sich dann und wann
dieser Zauber wiederfindet
und aus uns´rem Leben nie verschwindet,
was uns aneinander halten kann.

Lass uns einfach nicht mehr los,
wenn die Zeiten uns auch auseinander treiben
und es schwerer wird, verständnisvoll zu bleiben.
Lass uns einfach nicht mehr los.

Lass uns einfach nicht mehr los.

 

http://www.gugalyrics.com/lyrics-2110982/konstantin-wecker-lass-mich-einfach-nicht-mehr-los.html

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 12. Februar 2014 von hubert wenzl in Musik

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Konstantin Wecker – Lang mi ned o   Leave a comment

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Lang mi ned o – Songtext:

Manchmal wachst auf und stehst neba dir,
und scho ganz in da Früah gehst vorm Dog in die Knia.
Du bist woach in de Füaß und ums Hirn rum so dumm,
und wiara nassa Sack hängst irgendwo rum.
Und dann, wenn oana kummt und di oamoi foisch olangt,
dann kannt des scho sei, daß a boid oane eifangt:

Lang mi ned o –
i bin am Rotiern.
Lang mi ned o –
i kannt mi valiern.
Lang mi ned o –
es kannt was passiern.
Lang mi ned o –
denn i kannt mi valiern, und dann konn i
für nix garantiern!

Und dann hockst in da Wirtschaft und bstellst dir a Bier,
des schmeckt a no lauwarm, und der Depp neba dir
hats Mei auf wia immer, daß die Trumpfkartn sticht,
und du haltst des ned aus und springst eam ins Gesicht,
und dann wird er no bsuffa und vazählt dir sei Lebn,
dann is soweit, dann sagst as eam ebn:

Lang mi ned o –
i bin am Rotiern.
Lang mi ned o –
i kannt mi valiern.
Lang mi ned o –
es kannt was passiern.

Lang mi ned o –
denn i kannt mi valiern, und dann konn i
für nix garantiern!

Und dann suachst wiara Viech a Platzal zum Sterbn,
wei: wennsd erst amoi hi bist, nacha werd des scho werdn.
Der Himmel is schmierig und wart scho auf di,
und du kreist dich ind Erdn und werst einfach ned hi.
Und dann kummt a umd Eckn, da deppade Tod –
und plötzlich wachst auf und springst auf und siechst rot:

Lang mi ned o –
i bin am Rotiern.
Lang mi ned o –
i kannt mi valiern.
Lang mi ned o –
es kannt was passiern.
Lang mi ned o –
denn i kannt mi valiern, und dann konn i
für nix garantiern!

 

http://www.golyr.de/konstantin-wecker/songtext-lang-mi-ned-o-280697.html

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. November 2013 von hubert wenzl in Musik

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Konstantin Wecker – Vaterland   Leave a comment

Manche würden heute schon wieder gerne marschieren (zumindest geistig), sich nach Recht und Ordnung sehnen und nach einem gesunden geraden Tritt. Ich finde ein gutes Lied von Konstantin Wecker.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. August 2012 von hubert wenzl in Uncategorized

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