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Letzter Labor-Zuchtbetrieb für Hunde in Italien geschlossen   Leave a comment

2.400 Beagles bleibt Tod durch Tierversuche erspart.

 

Ab und zu gibt es auch im Tierschutzbereich eine gute Nachricht.
So werden qualvolle zahnmedizinische Versuche an Beaglehunden durchgeführt, obwohl sich die Knochenbeschaffenheit maßgeblich von Menschen unterscheidet und es zu unbrauchbaren Ergebnissen kommt.
Ich kann mich noch gut an einen illegalen Transport aus Italien mit 56 nur drei Monate jungen Beaglewelpen erinnern. Die Tierversuche haben nichts mit Wissenschaft zu tun, sie sind einfach nur pervers, bedienen verschiedene Geschäftsinteressen und die Neugier von Sadisten. Wer so was tut kann nicht normal sein.

Hier ein Bericht von aerzte-gegen-tierversuche.de

Letzter Labor-Zuchtbetrieb für Hunde in Italien geschlossen
2.400 Beagles bleibt Tod durch Tierversuche erspart

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche freut sich gemeinsam mit seinem italienischen Partner Lega Anti Vivisezione (LAV), dass es diesem nach intensiver Lobbyarbeit gelungen ist, Green Hill, einen der größten Lieferanten von Hunden für Tierversuchslabore, zu schließen. Auch in Deutschland finden nach Aussage des Vereins grausame und wissenschaftlich wertlose Experimente an Hunden statt.

Aufgrund einer Beschwerde der italienischen Tierrechtsorganisation LAV ermittelte die Staatsanwaltschaft in Brescia gegen den Zuchtbetrieb Green Hill, was per aktuellem Gerichtsbeschluss zur Beschlagnahmung von rund 2.400 Beagles jeden Altes und zur Schließung des letzten italienischen Labor-Zuchtbetriebs für Hunde führte. Green Hill war einer der Hauptlieferanten von Hunden für europäische Tierversuchslabore. Unter künstlichem Licht wurden die Tiere in Käfigen gehalten, bis sie schließlich über weite Strecken in zahlreiche Länder transportiert wurden. Je nach Forschungsbedarf konnten unter anderem Welpen oder schwangere Hündinnen wie Katalogware bestellt werden. Hauptabnehmer waren neben Universitäten und der pharmazeutischen Industrie auch Huntingdon Life Sciences in England, Europas größtes Auftrags-Tierversuchslabor.

Der Ärzteverein hält es für möglich, dass Hunde von Green Hill auch in deutschen Laboren in Versuchen leiden und sterben mussten. Die Herkunft der Tiere sowie Tierversuche generell würden jedoch streng geheim gehalten, da die Tierversuchslobby ihr unethisches Geschäft vor der Öffentlichkeit verbergen wolle. »Beagles sind besonders sanftmütig und ertragen tapfer sehr viel Leid, ohne es zu zeigen. Das macht sie für Experimentatoren so attraktiv«, erläutert Dipl.-Biol. Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ärztevereins.

 

Am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Heinrich Heine Universität (HHU) Düsseldorf werden qualvolle zahnmedizinische Versuche an Beaglehunden durchgeführt. Den Tieren werden bis zu 20 Backenzähne gezogen, um Implantate einer Schweizer Firma mit herkömmlichen Materialien zu vergleichen. Dabei werden bei den Tieren oftmals Teile des Kieferknochens zerstört, um Knochenschäden beim Menschen nachzuahmen. »Die Knochenbeschaffenheit bei Hunden unterscheidet sich maßgeblich von der des Menschen, so dass die Ergebnisse vollkommen nutzlos sind«, kritisiert Bitz.

Im Jahr 2002 geriet in Südtirol ein illegaler Transport aus Italien mit 56 nur drei Monate jungen Beaglewelpen zufällig in eine Verkehrskontrolle. Die Tiere waren nicht mit Wasser und Futter versorgt und mussten viele Stunden auf engstem Raum im stickigen Lieferwagen ausharren.

 

Einige litten an Durchfall und Atemwegsinfektionen. Bestimmt waren die Tiere für das Hamburger Labor für Pharmakologie und Toxikologie (LPT). Dort finden auch heute noch Tierversuche an Hunden statt, die im Auftrag der Pharma- und Chemie-Industrie vergiftet werden.

Mit der Kampagne SOS Green Hill startet LAV die Vermittlung von rund 2.400 Beagles, die durch die Schließung des Zuchtbetriebs und aufgrund intensiver Lobbyarbeit einem qualvollen Tod im Labor entgehen. Einige der Tiere sind so traumatisiert, dass sie durch Tierärzte betreut werden müssen, um sie in ein normales Leben ohne Quälerei einzuführen.

Quelle:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/955-27-juli-2012.html

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Gravierende Unterschiede Zwischen Mensch und Tier

bestehen derart gravierende Unterschiede, vor allem anatomisch und in vielfacher Weise auch physiologisch, also bezüglich normaler Lebensvorgänge, dass Ergebnisse aus Tierversuchen irreführend sind und für den Menschen ein unkalkulierbares Risiko darstellen. Ein Beweis hierfür sind die unzähligen Arzneimittel- und Impfkatastrophen, Schäden also, die aus dem Tierversuch nicht ersichtlich und für den Menschen oft genug tödlich sind. Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Auflistung des Klinikum Großhadern in München, die besagt, dass

* 61 % aller Missgeburten,
* 88 % aller Totgeburten,
* 6 % aller Krankheiten mit Todesfolge und
* 25 % aller Krankheiten

auf Arzneimittelschäden zurückzuführen sind. Es ist höchste Zeit, dass unsere Wissenschaftler zur Einsicht kommen, dass Katastrophen wie die grauenvollen Entstellungen nach Contergan und – fast noch schlimmer – nach Roaccutane, einem Medikament gegen Akne, sowie lebenslanges Siechtum und Todesfälle nach Arzneimitteln doch wohl genügen müssten, von der irrigen Vorstellung abzugehen, dass Tiere stellvertretende Modelle für den Menschen sein können.

Wenn es eine einzige Vergleichbarkeit zwischen Mensch und Tier gibt, dann die der Leidensfähigkeit beider.

http://www.tierversuchsstadt-wuerzburg.de/gruende-gegen-tierversuche.html

Gruß Hubert