Archiv für das Schlagwort ‘Lebensmittel

Freihandelsabkommen USA – EU / streng geheim!!   Leave a comment

.

Was zwischen den USA und der EU hinter geheimen Türen ausgehandelt wird ist ein Angriff auf die Verbraucherrechte. Wenn dieses Freihandelsabkommen kommt dann blühen uns unter anderem: Hormonfleich, Chlorhühnchen, Genmais. Damit stehen auch Qualitätsstandards zur Debatte. Dann können wir auch diesen Monsanto-Dreck essen (besser passt hier wohl fressen). Es wird einen Wettlauf um den niedrigsten Standard geben – zum Schaden des Verbrauchers. Der Skandal ist vor allem, dass diese Verhandlungen geheim geführt werden. Es geht um viel Geld und da würden aufgeklärte und mitbestimmende Bürger immens stören.
Wenn ein Parlamentarier oder Journalist doch an ein Geheimdokument kommt wird ihm verboten, darüber zu berichten.

95% der Vertreter bei den Verhandlungen sind von der Industrie! Sobald das Abkommen da ist könnten amerikanische Firmen etwa ihrer Chlorhühner einklagen. Das Land das das verboten hat müsste Schadensersatz zahlen (also der Steuerzahler). Für Europa steht SEHR VIEL auf dem Spiel, weil die Standards in Europa viel besser als in den USA sind.

Es wird mit der Gesundheit der Bürger zugunsten des Profits gespielt. Von Demokratie kann man da ganz sicher nicht reden. Es muss vor allem auch vom Verbraucher massiver Widerstand dagegen geleistet und es muss ein totaler Boykott gegen dieses amerikanische Dreckszeug durchgezogen werden.
Da irrt dieser Stuart Eizenstat gewaltig, wenn er meint: „Was für eine amerikanische Familie gutes Essen ist, sollte auch für Europäer gutes Essen sein. Nein Herr Eizenstat, wir sind VIEL besseres Essen gewohnt und unsere Gesundheit ist uns was wert.

.

Gruß Hubert

In den USA steht MONSANTO ab sofort über dem Gesetz   Leave a comment

Man ist sprachlos, wenn man sieeht was im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ (im negativen Sinn) alles möglich ist. Dem Gentechnik-Hersteller Monsanto wird erlaubt sich über gerichtliche Urteile bezüglich Umweltverträglichkeit hinwegzusetzen. Dem Konsumenten werden Gentechnik-Lebensmittel aufgezwungen, die der Gesundheit nicht zuträglich und mit hohen Risiken behaftet sind, die man aber noch gar nicht im Ausmaß absehen kann. Der Natur drein zu pfuschen kann nur Unheil bringen.

Hier ein Artikel von wirtschafts-nachrichten.de

Die Zulassung von genmanipulierten Pflanzen wird in den USA noch leichter als bisher. Die Gentechnik-Hersteller können sich in Zukunft auch über Gerichtsurteile hinwegsetzen. Monsanto und Co sind damit immun gegen Klagen.

Themen: , , , , , , , , , , ,

In den USA können Gerichte die Zulassung von Gentechnik-Pflanzen nicht mehr verhindern. Immer mehr Menschen protestieren dagegen. (Foto: Flickr/Alexis Baden-Mayer)

Der US-Kongress und Präsident Barack Obama beschlossen kürzlich ein Gesetz, dass Monsanto und anderen Biotech-Konzernen weitere Vorteile bei der Zulassung von Saatgut bringt. Durch die Regelung wird dem Bundesgericht die Möglichkeit entzogen, die Markteinführung von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) abzulehnen.

Die Vorschrift verpflichtet das US-Landwirtschaftsministerium, temporäre Zulassungen für Gen-Pflanzen zu erlassen – und zwar auch dann, wenn ein Gericht ein negatives Urteil über deren Umweltverträglichkeit gefällt hat. Der Großkonzern hat den Kongress dahingehend mehr als ein Jahr lang intensiv lobbyiert, berichtet die Atlanta Daily World.

Umweltaktivisten sprechen von einem „Monsanto Protection Act“, also einem „Monsanto Schutz-Gesetz“. Für Colin O´Neil vom Center for Food Safety verlagert das Gesetz die Kontrolle über GVOs von den Behörden hin zur Industrie. „Die Verordnung wird das Landwirtschaftsministerium davon abhalten, Bauern und Umwelt zu schützen. Es zwingt sie dazu, den Forderungen der Erzeuger nachzukommen“, so O´Neil.

Monsanto hat eine ganze Reihe von gentechnisch veränderten Saatgut-Arten entwickelt, deren Markteinführung von den neuen Regeln vereinfacht werden könnte.

Der Monsanto Protection Act und wie er verabschiedet wurde sei ein Beispiel dafür, wie diese Firma die Demokratie manipuliert und gewählte Amtsträger kauft, sagte Dave Murphy, Gründer von Food Democracy Now. „Die sind wie die Mafia. Sie gehen hinein und schreiben die Regeln wie sie sich wünschen“, so Murphy.

Das Gesetz ist zeitlich beschränkt und müsste deshalb im kommenden September verlängert werden. Diese Gelegenheit wollen die Aktivisten zu einer Änderung nutzen.

Die intensive Debatte darüber hat das öffentliche Bewusstsein über GVOs in den USA stark ansteigen lassen.

Auch in der EU hatten die Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta unlängst bei der Neuordnung der Pflanzgut-Zulassung großen Einfluss auf die Gesetzgebung (hier).

Es wächst also nicht nur die Dominanz einer kleinen Anzahl an Agrochemie-Firmen auf dem weltweiten Saatgut-Markt, sondern auch ihre Gefahr für die Demokratie.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/18/in-den-usa-steht-monsanto-ab-sofort-ueber-dem-gesetz/

Siehe auch: Massenproteste gegen Monsanto in ganz Deutschland geplant

Monsanto steht für die Verbreitung von gentechnisch veränderten Organismen und die Patentierung von Lebensmitteln. Immer mehr Menschen lehnen diese Vereinheitlichung ab. Am 25. Mai wird weltweit dagegen protestiert.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/16/massenproteste-gegen-monsanto-in-ganz-deutschland-geplant/

Themen: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Weltweit wachsen die Proteste gegen Monsanto. Hier das Poster einer Bürgerinitiative aus Argentinien. (Foto: surysur.net)Weltweit wachsen die Proteste gegen Monsanto. Hier das Poster einer Bürgerinitiative aus Argentinien. (Foto: surysur.net)

.

Gruß Hubert