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Jägermafia arbeitet Hand in Hand mit der Fleischmafia   Leave a comment

Dass die Jäger psychische Defekte haben ist allgemein bekannt unter Psychologen – und auch unter Leuten mit Hausverstand. Welcher normale Mensch braucht denn das, dass er (leider auch sie) auf wehrlose Tiere heimtückisch schießen muss? Hier im Bericht erläutern auch Psychologen die Beweggründe um Jäger(in) zu werden.
Hier der Bericht von tierschutznews.ch

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Reinhard Schnidrig ist der oberste Wildhüter und Jagdinspektor.

In der Schweiz kann man nach einer zweijährigen Ausbildung die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Wildhüter/in mit eidgenössischem Fachausweis erlangen. Wildhüter in der Schweiz üben hauptsächlich jagdplanerische, jagdpolizeiliche und hegerische Funktionen aus. Dabei sind sie mit den Rechten der gerichtlichen Polizei ausgestattet und verfolgen Straftaten in den Bereichen Jagd, Fischerei, Natur-, Pilz- und Pflanzenschutz.

In der Regel schiessen Wildhüter nur kranke, angeschossene oder verletzte Wildtiere. Herr Reinhard Schnidrig ist jedoch auch leidenschaftlich gerne als Jäger unterwegs, wie er selber immer wieder in den Medien bejat.

Gerade der aktuelle Fall im Wallis zeigt wieder klar, das Wildhüter oftmals auf einem Auge blind sind, wenn sie selber leidenschaftliche Jäger sind. Sie rühmen sich zwar gerne wie genau sie über die Bestände, Wildtiere und Jäger Bescheid wissen in ihren Revieren. Das gewalttätige Jägerdasein öffnet jedoch Tür und Tor für kriminelle Aktivitäten. Immer wieder ist in den Medien zu lesen, dass sich Jäger bei der Waffenmafia, Schmugglern, Korruption, Tierquälern, Militanten, Gesetzlosen usw. wohl fühlen.

In Naters war die Wilderei seit Jahren ein Thema im Dorf

Der Präsident der Oberwalliser Jagdgesellschaften, Markus Truffer hat eben gerade erst die 1177 Jäger des Oberwallis im Jahresbericht aufgrund der korrekten Jagd und der guten Öffentlichkeitsarbeit mit Hegetagen und Hubertusmessen nur gerühmt. „Und jetzt kommt der Schock wie ein Hammer.“ Dies nachdem die Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen haben, da den zuständigen Wildhütern scheinbar jahrelang nichts ungewöhnliches aufgefallen oder zu Ohren gekommen ist.

Sind Schweizer Wildhüter und Jäger, die ins Ausland reisen wo es praktisch keine Jagdgesetze, Waidgerechtigkeit usw. gibt, um Trophäen zu holen, nicht auch Wilderer?

Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist interessant, das Gewalttaten das Gehirn verändern. Das Gleichgewicht der intellektuellen Fähigkeiten und der niederen animalischen Triebe gestört wird. Jägern fehlt oftmals der Respekt vor Mitlebewesen. Ihre inneren Dämonen reagieren ungehalten. Die gesunde Sichtweise und das Rechtbewusstsein normaler Menschen ist bei Jägern oftmals schwer gestört.

Jäger sind in vielen Bereichen wie der Baujagd, Sonderjagd, Fallenjagd, Fuchsjagd, Treibjagd usw.  aus tierschützerischer Sicht notorische Tierquäler – nicht mehr und nicht weniger.

Der Neurologe und mehrfach ausgezeichnete Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin erklärte in seinem vielbeachteten Buch „Die Leidenschaft des Jägers“: „Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt. Und weil es sich bei der Jagd um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt – um ein Fieber eben -, geht es um Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.

Wildhüter die als leidenschaftliche Jäger angestellt und unterwegs sind, ist genauso widersinnig, wie wenn wir Pädophile in den Schulen als Lehrer dulden würden, um die Kinder zu kontrollieren.

Jäger schiessen aus Spass Wildtiere, Wilderer ebenfalls. Beides ist nicht zeitgemäss, da es bei Bedarf längst ethischere und wissenschaftliche Werkzeuge wie die Immunokontrazeption gibt, um Populationen zu steuern, als die Müllbiologie und Pseudowissenschaft der Jäger.

http://tierschutznews.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=2658:jaegermafia-arbeitet-hand-in-hand-mit-der-fleischmafia&catid=178:blog&Itemid=595

Gruß Hubert