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Korrupte Desinformationsorgane   Leave a comment

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Hier ein Artikel von cuncti.net wie die Presse verkommt und wie sie voneinander kritik- und analyselos abschreibt. Lügen werden so vervielfacht und viele Leute glauben sie, weil es ja alle schreiben. Das ist dann gezielte Desinformation.

Wie unsere Presse zum korrupten Desinformationsorgan verkommt

Von Hadmut Danisch, zuerst erschienen auf Hadmut Danischs Blog

Presse und Rundfunk erleiden gerade einen dramatischen Qualitätssturz.

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Es gab mal eine Zeit, in der verstanden sich Journalisten als welche, die untersuchen, aufdecken, konfrontieren, überprüfen. Die nichts glauben, die nichts abschreiben, sondern der Sache auf den Grund gehen. Diese Journalisten gibt es (fast) nicht mehr.

Immer stärker werden die Medien von einem neuen Typus von Journalisten durchsetzt, die ihre Position nicht mehr als die eines Kritikers und Untersuchers, sondern nur noch als die eines Sprachrohrs verstehen.

Journalisten, die ein Produkt des Web 2.0 sind, die der Generation Blog/Facebook angehören, für die die Publikation nichts anderes mehr ist als das Durchpeitschen einer Meinung, das Betreiben von Lobbyismus, der Krieg gegen alle abweichenden Meinungen.

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Hadmut Danisch: Frauenquote – wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert

Journalisten verstehen sich nicht mehr als Verpflichtete oder Verantwortliche, sondern als Berechtigte, als mit Macht ausgestattete. Als hätte man ihnen ihr Medium als Spielzeug zum persönlichen Belieben ausgehändigt, als würde die Position sie berechtigen, ihre persönlichen Launen und Kriege auszuführen. Früher nannte man so etwas Korruption, heute nennt man das Journalismus.

Ich habe in den letzten Monaten mindestends vier oder fünfmal gelesen, dass Journalistinnen sich damit brüsteten, „Chef vom Dienst” zu sein. Ich könnte mich jedoch nicht erinnern, in den 40 Jahren davor jemals gelesen zu haben, dass irgendwer mit dieser Position angegeben hätte. Und ähnliche Effekte mehr. Journalisten, und von denen fallen mir vor allem Journalistinnen negativ auf, betrachten ihre Position immer häufiger als Machtposition.

Es gab eine Zeit, in der verstanden sich Journalisten als Vertreter und Dienstleister ihrer Leser. Heute ist das genau andersherum. Heute versteht man sich als Vertreter und Dienstleister von Politik, Lobbyisten und Ideologien, und die Leser als Formungsmasse. Als Schafherde, die man lenken will.

Dazu kommt, dass Journalisten immer stärker vernetzt und in gegenseitiger Abhängigkeit sind. Ursachen dafür sind

  • Die stärkere Zentralisierung auf wenige Medienkonzerne. Bis in die 70er und 80er Jahre waren viele Zeitungen und Zeitschriften noch eigenständige und eigenwillige Organisationen und standen zudem in Wettbewerb zu einander. Heute gehören viele Zeitungen und Zeitschriften Medienkonzernen, und deren Inhalte werden oft zentral gesteuert, lobbyisiert, instrumentalisiert.
  • Die zunehmende Professionalisierung der Außendarstellung der Politik, zu der auch immer stärker die Steuerung und Einflussnahme auf die Redaktionen und sogar deren Besetzungen (etwa im öffentlichen Fernsehen) gehört.
  • Finanzielle Zwänge durch die sinkenden Umsätze. Das führt zu immer kleineren Redaktionen, die nur noch regelmäßige Ressorts betüdeln, aber nichts mehr recherchieren können. Und es führt zu immer stärkerer Abhängigkeit von Anzeigenkunden, denn Zeitungen und Zeitschriften werden heute im Vergleich zu früher viel weniger durch die Leser und viel stärker durch die Anzeigenkunden finanziert. Da werden natürlich industrielle und politische Ziele durchgesetzt.
  • Die immer dreckigeren Methoden der Politik, Einfluss zu nehmen. Beispielsweise werden unbequeme Journalisten von der Politik nicht mehr mit direkten Informationen versorgt, nicht mehr zu Reisen eingeladen usw., und damit aus dem Job gekickt. Politiker ziehen sich damit ihr persönliches Presserudel heran. Wer nicht bei irgendeinem mitspielt, ist beruflich tot. Dazu gehört auch, dass an unbequemen Journalisten immer exzessiver Rache geübt wird.

  • Immer stärkeres Abschreiben. Journalisten lästern gerne über plagiierte Dissertationen, aber übergehen dabei, dass ihre eigenen Artikel häufig selbst nur abgeschrieben sind – von Agenturmeldungen oder sogar den Eigendarstellungen der Personen, über die man schreibt. Man muss sich nur mal zu einem aktuellen Tagesthema die Online-Meldungen der Presse heraussuchen. Steht überall das gleiche drin, oft sogar wörtlich oder gar identisch.
  • Ein Mentalitätsproblem. Journalismus wird immer häufiger als Manipulation verstanden. Das ist auch eine Folge von Web 2.0 und dem Aufkommen von Medienagenturen und Medienberatern. Die Manipulation der Medien ist heute ein eigenes Geschäft, ein eigener Beruf.
  • Ein ideologisches Problem. Mit dem Feminismus kam der Poststrukturalismus, der die Existenz von Wahrheit und Realität als gegeben ablehnt, und sie nur als Produkt von Sprache ansieht. Erschreckend viele Journalisten hängen dieser Ansicht an. Was auch damit zusammenhängt, dass viele Journalisten Fächer wie Politik, Literaturwissenschaften, Soziologie usw. studiert haben, denen jeder wissenschaftliche Gedanke abgeht, und die dieser Ideologie verfallen sind. »Wahrheit« und beschreibender Journalismus kommen da überhaupt nicht mehr vor. Es herrscht die Auffassung, dass man schreibt, wie man es haben will, und man damit die Realität erst macht, gestaltet. Und dass man im Rahmen dieser Gestaltungsmacht schreiben kann, darf, soll und muss, was immer man will oder für notwendig hält. Lügen ist zum Beruf geworden.
  • Schlichtweg das Absacken von Allgemeinwissen und Befähigung. Immer weniger Journalisten sind durch eine ernsthafte Journalistenschule gegangen, und vielen Artikeln merkt man an, dass der Autor deftig ungebildet und naiv ist. Es schreibt die Generation Google-Wikipedia-Copy-Paste, und so sieht es dann auch aus. Zumal sich daraus die indirekte Manipulation ergibt, denn Google (über SEO) und besonders Wikipedia sind in ihren Ergebnissen massiv politisch und ideologisch beeinflusst. Wer dort abschreibt, der schreibt meist Müll ab. Man könnte es auch Verdummung nennen.
  • Die Wahrnehmungsselektion der Leser. Früher waren Zeitungen räumlich gebunden, weshalb man lesen musste, was es da gab. Zeitungen hatten automatisch eine bunte Mischung von Lesern und Leser kaum Einfluss auf die Auswahl. Heute ist das anders. Im Zeitalter des Internet haben wir Zugang zu nahezu allen Medien der Welt, und Leser wählen die Medien, die das schreiben (genauer gesagt bestätigen), woran sie sowieso schon glauben und was sie hören wollen. Damit ergibt sich für Medien ein deutlich homogeneres Leserfeld, wass sich über Rückwirkungen wie Kaufentscheidungen, Leserbriefe, Abos usw. auch auf den Inhalt auswirkt. Früher wirkten Medien eher in Richtung Mitte/Durchschnitt, heute wirken sie eher in Richtung Extreme.
  • Der Aufbau massiver Netzwerke, die auch die Presse unterwandern, seien es katholische, feministische, parteipolitische oder andere Netzwerke.

Gerade aktuell konnte man diese Effekte an zwei Beispielen besonders gut beobachten. Das war einmal die Affäre Brüderle/#Aufschrei, in der nahezu sämtliche Medien völlig synchron, monoton, einheitlich und absolut kritik- und analyselos alle denselben Unsinn geschrieben haben. So etwas wäre nicht möglich, wenn die Medien unabhängig voneinander wären. Das kann nur funktionieren, wenn sie im Hintergrund über Netzwerke gesteuert werden.

Das zweite Beispiel ist die Affäre Schavan. Schavan hat ja nun über die Jahre jede Menge Mist produziert und Korruption gekocht. Positives ist von ihr nicht zu finden, dafür grober Machtmissbrauch. Aber fast die gesamte Presse lobt sie als hochangesehene Ministerin, die jahrelang erfolgreich gewesen sei. Nur welche Erfolge das gewesen sein sollen, das schreibt niemand. Da wurde eine Sprechweise politisch vorgegeben, und alle schreiben sie nach.

 

http://www.cuncti.net/streitbar/373-wie-unsere-presse-zum-korrupten-desinformationsorgan-verkommt

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. März 2014 von hubert wenzl in Politik, Wirtschaft

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Die Debatte um die Rente mit 63 – ein Musterbeispiel von Meinungsmache   Leave a comment

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Von der GroKo wurde die Rente mit 63 bei 45 Beitragsjahren propagandistisch groß verkauft.
Dass seit der Einführung der Rente mit 67 im Jahre 2007 immer noch nur 12,5 Prozent der 63-Jährigen und gerade mal 9,9 Prozent der 64-Jährigen (Männer und Frauen) Vollzeitbeschäftigt sind, wird natürlich nicht gesagt.

Hier ein Artikel von nachdenkseiten.de
Verantwortlich:

„Eine Frühverrentungswelle schwappt heran“, so macht die wirtschaftsliberale FAZ auf und die angeblich sozial-liberale Frankfurter Rundschau titelt „Frühe Rente benachteiligt Frauen“. Die Vorkämpfer der Rente mit 67 machen mit massiver propagandistischer Unterstützung des Bundessozialministeriums und der Deutschen Rentenversicherung gegen die im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren mobil. Keiner redet mehr über die Zerstörung der gesetzlichen Rente, die mit den Rentenreformen insgesamt und zusätzlich mit der Rente mit 67 politisch ausgelöst wurde.

Dass 2011 gerade einmal 12,5 Prozent der 63-Jährigen tatsächlich noch vollzeitbeschäftigt waren, darüber spricht niemand.

Dass mit dem Koalitionsvertrag die mit den Rentenreformen verbundene Zerstörung der gesetzlichen Rente vor allem mit der Senkung des Rentenniveaus auf 42 Prozent und der Rente mit 67 festgeschrieben wurde, darf aus Sicht der Tugendwächter der neoliberalen „Reformpolitik“ nicht ins allgemeine öffentliche Bewusstsein vordringen. Um von dieser „Schuld“ gegenüber sämtlichen Rentnern abzulenken, hat die SPD im Koalitionsvertrag (auf Drängen der Gewerkschaften) darauf gepocht, dass die „kleinen Leute“ (Sigmar Gabriel) ab dem 1. Juli 2014 nach 45 „Beitragsjahren“ (wohlgemerkt nicht „Versicherungszeit“) im Alter von 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können sollten.

(Das Detail, dass das mit dem Alter von 63 Jahren nicht ganz so wörtlich zu nehmen ist, weil diese vorzeitige Verrentung parallel zur Einführung der Rente mit 67 auf die heute (noch) geltenden 65 Jahre als frühestmöglicher Ausstieg ansteigen wird, lassen wir an dieser Stelle einmal außen vor.)

Doch für alle Hardliner der neoliberalen Agenda-„Reformen“, ging selbst diese „Aufweichung“ zu weit, sie wollen bedingungslos an der Rente mit 67 festhalten und sogar noch darüber hinaus, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung koppeln.
(Siehe z.B. die „Chance 2020“ der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), wohl wissend, dass damit faktisch durch die monatlichen Abschläge nur eine weitere Rentenkürzung verbunden ist.)

Es war also vorhersehbar, dass diese mit verflüchtigender Tinte geschriebene „Handschrift“ der SPD im Koalitionsvertrag aus dem Lager der neoliberalen Propagandaagenturen mit allen Mitteln bekämpft werden würde.

Eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Markus Kurth an die Bundesregierung bot nun dazu die passende Munition. Nach Angaben des Arbeitsministeriums wären im Jahr 2011 rund 92.000 Männer, also jeder zweite männliche Neurentner zwischen 63 und 65 Jahren (!) (einschließlich aller Zeiten der Arbeitslosigkeit) in den Genuss einer solchen abschlagsfreien Rente gekommen. Und weil diese „schwappende Frühverrentungswelle“ noch nicht Drohkulisse genug ist, musste noch ein Gerechtigkeitsargument her: Die Deutsche Rentenversicherung (die eigentlich die Interessenvertretung der Rentenversicherten sein müsste), musste statistisch die bestehende Ungerechtigkeit belegen, dass von der bestehenden Ausnahmeregelung von der Rente mit 67 zu 86 Prozent ausschließlich die Männer profitierten, die ohnehin eine (im Schnitt bei allerdings nur bei 1465 Euro liegende) höhere Rente als die Frauen bezögen.

Da hatte man dann wieder das moralische Argument der Benachteiligung von Frauen, mit dem die generelle Verschlechterung (für Mann und Frau) zum argumentativen Hebel genutzt werden konnte, dass es jedenfalls auch den Männern nicht besser gehen darf.

Auf die Idee, wie man die schlechteren Bedingungen für die geringeren Rentenanwartschaften der Frauen verbessern könnte, kommt natürlich niemand. Nein, geschlechterneutral soll es allen schlechter gehen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass der Ge“schlechter“-Kampf als propagandistischer Hebel zu einer „Schlechter“-Stellung aller, statt zu einer allgemeinen Verbesserung genutzt wird.

Wie sehr dieses Propagandamanöver an der Lebenswirklichkeit vorbeigeht, lässt sich an der Tatsache erkennen, dass seit der Einführung der Rente mit 67 im Jahre 2007 immer noch nur 12,5 Prozent der 63-Jährigen und gerade mal 9,9 Prozent der 64-Jährigen (Männer und Frauen) Vollzeitbeschäftigt sind. (Das sind zwar die Zahlen aus 2011, aber auch das Arbeitsministerium bezieht sich mit seinen Zahlenangaben über die angeblich begünstigten Neurentner auf dieses Jahr. Siehe oben.)

Für alle Zweifler hier das Schaubild:

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im rentennahen Alter 2000 - 2011

Quelle: Sozialpolitik aktuell [PDF – 115 KB]

Wenn also nur noch jeder achte Erwerbstätige mit 63 Jahren derzeit voll beschäftigt ist und es mit 64 Jahren 90 Prozent sind, die nicht mehr vollzeitbeschäftigt sind, dann lässt sich an dieser Tatsache, die ganze Absurdität, ja der Zynismus der aktuellen Debatte ausmachen.
Von Wolfgang Lieb

Hier weiterlesen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=19650

Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. Dezember 2013 von hubert wenzl in Politik

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Politisch Inkorrekt   1 comment

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Man ist sich oft gar nicht bewusst welche Kraft die Sprache hat, wie sie missbraucht werden kann, wie man damit manipulieren kann. So wird auch so genannte Politisch Iniorrekte dazu benutzt um bestimmten Denkweisen einen Maulkorb umzulegen. Das geht manchmal soweit, dass es ins Lächerliche abgleitet – aber problematischer ist es, wenn damit das Denken manipuliert werden soll.

Hier ein Artikel von rp-online.de von Klaus Kelle

Wenn Sprache das Denken verändern soll

Der sicher honorige Kampf gegen diskriminierende Begriffe führt in Deutschland oft zu echten Stilblüten. Problematisch wird es, wenn mit Wortschöpfungen unser Denken manipuliert werden soll.

Das „Forum für Sinti und Roma“ in Hannover erfreut uns diese Woche mit einem originellen Vorschlag. In einem Brief an die Hersteller von Grillsaucen fordert es, auf den Begriff „Zigeunersauce“ zu verzichten, um sich nicht dem Vorwurf von Diskriminierung auszusetzen. Einen Vorschlag, wie die Sauce zukünftig heißen soll, gibt es noch nicht. Das dürfte auch nicht einfach werden, denn nur „Scharfe Sauce“ könnte zu Abgrenzungsproblemen für die Verbraucher führen. Doch wohin soll das alles führen? Sinti und Roma wurden in Deutschland und werden bis heute in vielen Ländern diskriminiert. Das ist alles andere als witzig. Aber was verbessert sich, wenn wir Grillsaucen umbenennen? Müssen wir demnächst „Lustig ist das Leben der reisenden ethnischen Minderheit, faria, faria ho…“ singen?

Seit Jahren erleben wir eine Art Volkserziehung durch das Ändern von Begrifflichkeiten. Der Sarotti-Mohr war in meiner Kindheit überall präsent, irgendwann wurde er zum Sarotti-Magier. Der Negerkuss wurde zum Mohrenkopf, dann zum Schokokuss und ist heute, glaube ich, eine Schaumwaffel. Hat es etwas geändert? Gibt es keine Diskriminierung mehr? Ist sie weniger geworden? Ich habe nicht den Eindruck. Und während in unseren Radiosendern Rap-Musik aus den USA gedudelt wird, in denen sich die schwarzen, also die farbigen, ich meine die Sänger afroamerikanischer Herkunft, selbst gesanglich als „Niggaz“ bezeichnen, arbeiten wir uns an Lebensmitteln und ihren politisch korrekten Bezeichnungen ab.

Das klingt heiter, ist es aber nicht. Seit Jahren bemühen sich etwa Feministinnen darum, dem großen „I“ zum Durchbruch zu verhelfen. BürgermeisterIn statt Bürgermeister, neuerdings auch Bürgermeister_In. Oder die Anrede „Liebe Christinnen und Christen“ statt des geschlechterumfassenden „Christ“. Alles in Ordnung, solange es darum geht, Diskriminierung zu vermeiden. Aber ist Ihnen aufgefallen, dass auf das große „I“ gern verzichtet wird, sobald es negativ besetzte Begriffe sind? Die unsägliche Kampfparole „SoldatInnen sind MörderInnen“ werden Sie nie hören.

George Orwell hat in seinem Roman „1984“ den Begriff „Neusprech“ geprägt. Dabei ging es um eine vom Regime künstlich veränderte Sprache, geschaffen, um das Denken zu manipulieren. Was hat das mit Zigeunersauce zu tun, werden Sie sich nun fragen. Direkt nichts. Das aktuelle Beispiel sollte aber anregen, über die Veränderung von Begrifflichkeiten nachzudenken. Und darüber, ob es nicht der Manipulation dient, wenn zum Beispiel in einer sogenannten „gerechten Bibel“ von „Jüngerinnen und Jüngern“ geschrieben steht.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/kolumnen/politischinkorrekt/wenn-sprache-das-denken-veraendern-soll-1.3607790

Gruß Hubert

Veröffentlicht 23. August 2013 von hubert wenzl in Politik, Psychologe

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