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Monsanto auf der Anklagebank   Leave a comment

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Unabhängig davon ob das Verfahren gegen Monsanto fair ist oder nicht, ist für mich Monsanto ein verbrecherischer Konzern. Monsanto verkauft zum Beispiel indischen Bauern Saatgut, das nur für ein Jahr geht, im nächsten Jahr muss wieder neues gekauft werden. Indische Bauern verschulden sich deswegen und es haben schon Zehntausende deswegen Suizid begangen. Der Konzern geht also über Leichen und es interessiert ihn einen Dreck wie er seine Geschäfte macht. Und da redet der Konzern noch von Fortschritt… Auf solche „Wohltäter“ kann die Menschheit gut verzichten.

Aus Tagesschau.de

„Scheinprozess“ oder ernstzunehmende Verhandlung? Für den Saatguthersteller Monsanto ist klar, was derzeit in Den Haag passiert. Aktivisten haben Juristen engagiert, um Monsanto „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ nachzuweisen.

Von Michael Heussen, WDR Köln, zzt. Den Haag

Der Ort ist mit Bedacht gewählt: Den Haag ist Sitz des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs. In der Stadt, in der sich sonst Kriegsverbrecher verantworten müssen, ist Monsanto wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und wegen „Ökozids“ angeklagt.

Allein diese Anklagepunkte lassen eigentlich nicht auf ein faires Verfahren hoffen. Monsanto hat daher auch die Einladung zu dem Tribunal abgelehnt und spricht in einem offenen Brief von einem „Scheinprozess, bei dem Kritiker, die gegen landwirtschaftlichen Fortschritt und gegen Monsanto sind, die Organisatoren, den Richter und die Jury spielen, und bei dem das Ergebnis von vornherein feststeht.“ Wenn man sich die Auswahl der Zeugen anschaut, dürfte diese Einschätzung zutreffen. Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen.

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Logo Monsanto | Bildquelle: AFP

Fortschritt oder Verbrechen? Während Monsanto in der Gentechnik einen Heilsbringer sieht, halten Aktivisten die Praxis für menschenvernichtend.

Konträre Ansichten

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Die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben. Das von Monsanto hergestellte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird angeprangert, weil es krebserregend sein soll.

Monsanto dagegen stellt es auf das gleiche Gefährdungslevel wie heißes Wasser oder rohes Fleisch. Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel. Für Monsanto sind das Heilsbringer, um die wachsende Erdbevölkerung mit immer leistungsfähigerem Saatgut zu ernähren. Kritiker sehen dagegen einen Schritt in Richtung Vernichtung der Menschheit.

Die Ansichten von Gegnern und Befürwortern der sogenannten Grünen Landwirtschaft stehen einander gegenüber. Das Argument des einen ist das Gegenargument des anderen. Für den Laien ist es fast unmöglich, den Überblick zu behalten. Umso spannender ist die Frage, ob es den fünf Richtern gelingt – immerhin handelt es sich um renommierte Juristen aus Argentinien, Mexiko, Kanada, Senegal und Belgien.

 

Bayer: Monsanto hat sich schlechten Ruf selbst zuzuschreiben

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Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern, der vor einem Monat verkündet hat, Monsanto für 66 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen, wenn die internationalen Kartellbehörden zustimmen. Ein Sprecher von Bayer hat es abgelehnt, das Tribunal zu kommentieren. Noch sei Monsanto nicht Teil des Bayer-Konzerns, deswegen werde man sich nicht äußern, so die offizielle Sprachregelung in Leverkusen. Bayer-Chef Werner Baumann hält sich selbst allerdings nicht daran: In einem Zeitungsinterview hat er Anfang der Woche erklärt, dass sich Monsanto seinen schlechten Ruf zum Teil selbst zuzuschreiben habe.

Bayer setze dagegen auf einen partnerschaftlichen Ansatz im Umgang mit Kunden und allen gesellschaftlichen Gruppen. Man habe nicht vor, genveränderte Pflanzen in Europa zu etablieren. Kritikern reicht diese Aussage nicht: Europas Gentechnikfreiheit dürfe nicht auf großzügigen Zusagen von privaten Unternehmen basieren, sagte der Agrarexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Harald Ebner. „Die können sich schließlich schnell ändern.“ Es brauche daher eine „handfeste gesetzliche Grundlage für Gentech-Verbote“ ohne Hintertüren.

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Monsanto auf der Anklagebank

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 16. Oktober 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat   Leave a comment

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Glyphosat kommt mit dem Firmennamen Roundup in den Handel und ist das weltweit meist verkaufte Breitbandherbizid.
Es ist gegen alle ein- sowie zweikeimblättrigen Unkräuter wirksam.
Hersteller dieses Herbizides ist Monsanto. Immer wieder stößt man bei unrühmlichen Produkten auf diesen Konzernnamen. Es ist mehr als bedenklich welche Gifte heute verwendet werden und Mensch und Tier gesundheitlich auch schwerstens bedrohen können. Bei vielen Tieren führt es häufig zu Missbildungen und nicht selten auch zum Tod.

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Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat

Monsanto patentierte den Wirkstoff Glyphosat in den 70ern in den USA und brachte ihn 1974 als Pflanzengift Roundup als erstes auf den Markt. Heute ist Monsanto führender Hersteller sowohl von glyphosathaltigen Herbiziden (Roundup) als auch von glyphosatresistenten gentechnisch veränderten Pflanzen (Roundup-Ready-Kulturen).
Das Patent ist mittlerweile in den meisten Ländern abgelaufen.
Glyphosathaltige Herbizide werden nun auch von anderen Konzernen hergestellt, wie z.B. Touchdown von Syngenta oder Durango von Dow AgroSciences.

http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup-und-gentechnik-pflanzen/fakten-zu-roundup-und-glyphosat.html

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Glyphosat gelangt auch in Lebensmittel, zum Beispiel in Brot, weil Getreide mit diesem Herbizid gespritzt werden.
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Es genügt wenn man sich die ersten 10 Minuten des Videos ansieht. Erschreckend was man da sieht und hört.

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku)

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Fast alle Menschen auf dem Land und in der Stadt ­haben inzwischen das Ackergift ­Glyphosat im Körper.
Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt.

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Ein schier unglaublicher Skandal – EU und Behörden schauen einfach zu…

Fast alle Menschen auf dem Land und in der Stadt ­haben inzwischen das Ackergift ­Glyphosat im Körper. Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, mißgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt.

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Gruß Hubert

 

EU-Subventionen und Kredite für Konzerne aus Steuergeldern – Ukraine   Leave a comment

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Es ist unfassbar was „unsere Volksvertreter“ mit unserem Mandat machen. Unterstützen diese unverantwortlichen Ego…. nicht auch noch internationale Konzerne, wie zum Beispiel Monsanto, mit unserem Steuergeld. Die Ukraine unterstützt Landgrabbing. Warum sollte man so ein Land in der eh schon viel zu großen EU haben wollen? Jedenfalls sind das keine Interessen der Mehrheit in der Bevölkerung. Die kapitalistische Mafia schlägt wieder mal voll zu.

Kredite aus Steuergeldern: Saatgut-Konzerne kaufen Land in der Ukraine

Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Anfrage der Links-Partei zugegeben, dass nationale und internationale Konzerne in der Ukraine EU-Subventionen und Kredite erhalten. Es findet ein Transfer von fruchtbaren Ländereien an ukrainische Oligarchen und internationale Saatgut-Konzerne statt. Im Gegenzug erhält die Regierung in Kiew internationale Kredite.


Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk und Präsident Petro Poroschenko gehören ebenfalls zu den Oligarchen der Ukraine. (Foto: dpa)

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In einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE vom 19. Januar 2015 wird das „Landgrabbing“, also die „Landnahme durch Staaten und große nationale und internationale Konzerne“, in der Ukraine kritisiert.

Die Linke ist empört über eine planmäßige Umverteilung von Land:

„Im Schatten der Ukraine-Krise ist hier ein besorgniserregender Transfer von Land an ukrainische Oligarchen, aber auch westliche, börsennotierte Agrarunternehmen sowie nichtwestliche Staaten zu beobachten. Die Ukraine galt in der Vergangenheit als die Kornkammer der Sowjetunion und ist wegen ihres beträchtlichen Vorkommens von Schwarzerde als besonders fruchtbar und produktiv bekannt. Mit 32 Millionen Hektar Anbaufläche verfügt die Ukraine über doppelt so viel landwirtschaftlich nutzbare Fläche wie Deutschland. Ukrainische und ausländische Agroholdings kontrollieren bereits etwa die Hälfte des ukrainischen Agrarlandes, das sind ca. 17 Millionen Hektar. Die Verpächter erzielen aufgrund der noch niedrigen Pachtpreise nur geringe Einkommen und werden teilweise sogar nur in Naturalien bezahlt.“
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Saatgut-Produzenten haben ein großes Interesse an ukrainischen Ländereien:

„Die Ukraine zählt zu den vielversprechenden Wachstumsmärkten für die Saatgutproduzenten Monsanto und DuPont. Befürchtet wird, dass Monsanto großen Druck auf die Behörden in der Ukraine ausübt, um seine Forderungen nach einem Ausbau der Biotechnologie und genetisch veränderte Organismen (GVO) durchzusetzen. Bereits im vergangenen Jahr hat Monsanto 140 Mio. investiert, um das Potenzial für die zukünftige Prdouktion zu steigern.“
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Auch deutsche Firmen profitieren vom „Landgrabbing“:

„Zu den deutschen Unternehmen, die vom Landgrabbing in Osteuropa profitieren, gehört z.B. die im Jahr 2007 gegründete AGRARIUS AG mit Sitz in Bad Homburg, die „Investition in Ackerland“ und Dienstleistungen rund um den Landkauf anbietet. In Hamburg lockt die germanagrar CEE GmbH mit Renditen um 100 Prozent für den „interessantesten Agrarmarkt der Welt“, und die KTG Agrar SE, ebenfalls in Hamburg ansässig, wirbt mit Bioprodukten, weil diese eine deutlich höhere Gewinnspanne versprechen.“
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Internationale und nationale Unternehmen erhalten Finanz-, Entwicklungs- und EU-Subventionen. Agro-Konzerne bauen in der Ukraine seit zehn Jahren vermehrt Raps an. Das hänge mit dem gestiegenen Bedarf der EU an Agrotreibstoffen zusammen.
Etwa 90 Prozent des Rapses wird in die EU exportiert und dort weiter verarbeitet. Die Bundesregierung berichtet im Rahmen der Anfrage, dass die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) 2014 Kredite an insgesamt 131 ukrainische und 55 internationale Agroholdings vergeben hätte.
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Auf die Frage der Links-Partei, ob die die Agrarkonzerne DuPont und Monsanto KfW-Kredite für ihre Operationen in der Ukraine erhalten würde, wollte die Bundesregierung nicht konkret antworten.
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In der Antwort heißt es:

„Die Veröffentlichung von Informationen zur Kreditvergabe durch die KfW Bankengruppe berührt Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der betroffenen Unternehmen. Die öffentliche Beantwortung der Frage, ob und inwieweit ein Unternehmen seine wirtschaftlichen Aktivitäten über welche Art von Krediten finanziert, ist grundsätzlich geeignet, konkurrierenden Unternehmen Aufschluss nicht nur über die finanzielle Ausstattung eines Unternehmens, sondern auch über dessen Strategie und Positionierung am Markt zu geben.“

 EU-Subventionen und Kredite für Konzerne aus Steuergeldern_Ukraine

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Gruß Hubert

EU öffnet Gen-Technik-Konzernen das Tor zu Europa   1 comment

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Es ist skandalös wie undemokratisch die EU über die Köpfe der Bürger hinweg und auch noch in Geheimverhandlungen neue Abkommen aushandelt. Vor allem die EU-Kommissionen tun sich da negativ hervor – und das in sehr vielen Bereichen. Wenn man Glück hat, kann das EU-Parlament noch was an Vereinbarungen ändern. Wenn man die EU besser kennt, kann man sie nur ablehnen. Diese Freihandelsabkommen sind ein Fluch für die Bürger. Sie öffnet skrupellosen und geldgierigen US-Agrarkonzernen, wie zum Beispiel Monsanto, die Tür nach Europa. Sollen wir Bürger in Europa das höchst gesundheitlich bedenkliche Gen-Zeugs von Monsanto essen, weil es die EU und US- / kanadische Groß-Konzerne wollen? Es ist zu hoffen, dass die EU-Akzeptanz immer tiefer sinkt.
Von den Geheimverhandlungen erfährt man nicht mal aus den Medien bzw. meist erst wenn schon Fakten geschaffen wurden.

Hier ein Artikel von deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

EU öffnet Gen-Technik-Konzernen das Tor zu Europa

Das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada öffnet die Hintertür für amerikanische Unternehmen. Sie können künftig gegen Benachteiligungen klagen – und haben damit freien Zutritt zum europäischen Markt.

Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das EU-Parlament wird auf die Rolle der Abnicker reduziert. MONSANTO triumphiert.

 

Am 12. Oktober demonstrierten weltweit Menschen, wie hier in Belgien, beim

Am 12. Oktober demonstrierten weltweit Menschen, wie hier in Belgien, beim „March Against Monsanto“ gegen das Unternehmen. Die EU öffnet dem Konzern jetzt die Hintertür. (Foto: dpa)

Nach „monatelangen, intensiven“ – und vor allem geheimen – Verhandlungen, haben sich die EU und Kanada auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist das erste derartige Abkommen zwischen der Europäischen Union und einem G-8-Staat.

Es handele sich um ein „sehr ehrgeiziges und wichtiges Handelsabkommen mit weit reichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU“, sagt Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Er meint damit: 99 Prozent aller Zölle sollen fallen. Der Handel mit Dienstleistungen soll vereinfacht werden. Der bilaterale Handel soll um 26 Milliarden Euro jährlich wachsen. Das jährliche BIP der EU soll um zwölf Milliarden Euro steigen.

Die genauen Inhalte des Abkommens sind allerdings nicht bekannt. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Unklar ist auch, welche Auswirkungen das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen Kanada, Mexiko und den USA auf die EU haben wird.

Amerikanische Großkonzerne könnten sich ohne besonderen Aufwand eine Niederlassung in Kanada besorgen. Und in weiterer Folge durch die Hintertüre Europa beliefern. Immerhin auch eine „weitreichende Auswirkung auf die EU“, die bei der CETA-Präsentation unerwähnt blieb.

Ein Unternehmen, dem das Freihandelsabkommen freuen wird, ist Monsanto (mehr hier). Der US-Agrarkonzern schielt bereits länger nach Europa (hier).

Im Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist Kanada eines der Top-10-Länder weltweit.

Die Befürchtung, dass CETA die Einführung von Gentechnik-Samen in die EU erleichtern wird, ist groß. Kommt das Abkommen, hat es Monsanto leichter, sich auf den europäischen Markt zu klagen, so EUObserver.

Das Abkommen wird als eine Art Vorläufer gesehen, denn die EU plant weitere Freihandelsabkommen, zum Beispiel mit den USA oder Japan.

Vor dem In-Kraft-Treten muss das Europäische Parlament dem Abkommen noch zustimmen.

Das ist zu erwarten – und zeigt ein Grund-Dilemma der europäischen Demokratie: Das EU-Parlament – ohnehin keine demokratische Einrichtung, weil nicht nach dem Prinzip One Man-One Vote gewählt wird, ist immer in der Defensive: Die EU-Kommission macht Gesetzes-Vorlagen und schließt Vereinbarungen. Das Parlament kann im Nachhinein versucht, das Schlimmste zu verhindern.

So wird aus Prinzip über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden.

Sie erfahren von den Veränderungen meist nicht einmal aus den Medien.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/22/eu-oeffnet-gen-technik-konzernen-das-tor-zu-europa/#

Gruß Hubert

 

In den USA steht MONSANTO ab sofort über dem Gesetz   Leave a comment

Man ist sprachlos, wenn man sieeht was im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ (im negativen Sinn) alles möglich ist. Dem Gentechnik-Hersteller Monsanto wird erlaubt sich über gerichtliche Urteile bezüglich Umweltverträglichkeit hinwegzusetzen. Dem Konsumenten werden Gentechnik-Lebensmittel aufgezwungen, die der Gesundheit nicht zuträglich und mit hohen Risiken behaftet sind, die man aber noch gar nicht im Ausmaß absehen kann. Der Natur drein zu pfuschen kann nur Unheil bringen.

Hier ein Artikel von wirtschafts-nachrichten.de

Die Zulassung von genmanipulierten Pflanzen wird in den USA noch leichter als bisher. Die Gentechnik-Hersteller können sich in Zukunft auch über Gerichtsurteile hinwegsetzen. Monsanto und Co sind damit immun gegen Klagen.

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In den USA können Gerichte die Zulassung von Gentechnik-Pflanzen nicht mehr verhindern. Immer mehr Menschen protestieren dagegen. (Foto: Flickr/Alexis Baden-Mayer)

Der US-Kongress und Präsident Barack Obama beschlossen kürzlich ein Gesetz, dass Monsanto und anderen Biotech-Konzernen weitere Vorteile bei der Zulassung von Saatgut bringt. Durch die Regelung wird dem Bundesgericht die Möglichkeit entzogen, die Markteinführung von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) abzulehnen.

Die Vorschrift verpflichtet das US-Landwirtschaftsministerium, temporäre Zulassungen für Gen-Pflanzen zu erlassen – und zwar auch dann, wenn ein Gericht ein negatives Urteil über deren Umweltverträglichkeit gefällt hat. Der Großkonzern hat den Kongress dahingehend mehr als ein Jahr lang intensiv lobbyiert, berichtet die Atlanta Daily World.

Umweltaktivisten sprechen von einem „Monsanto Protection Act“, also einem „Monsanto Schutz-Gesetz“. Für Colin O´Neil vom Center for Food Safety verlagert das Gesetz die Kontrolle über GVOs von den Behörden hin zur Industrie. „Die Verordnung wird das Landwirtschaftsministerium davon abhalten, Bauern und Umwelt zu schützen. Es zwingt sie dazu, den Forderungen der Erzeuger nachzukommen“, so O´Neil.

Monsanto hat eine ganze Reihe von gentechnisch veränderten Saatgut-Arten entwickelt, deren Markteinführung von den neuen Regeln vereinfacht werden könnte.

Der Monsanto Protection Act und wie er verabschiedet wurde sei ein Beispiel dafür, wie diese Firma die Demokratie manipuliert und gewählte Amtsträger kauft, sagte Dave Murphy, Gründer von Food Democracy Now. „Die sind wie die Mafia. Sie gehen hinein und schreiben die Regeln wie sie sich wünschen“, so Murphy.

Das Gesetz ist zeitlich beschränkt und müsste deshalb im kommenden September verlängert werden. Diese Gelegenheit wollen die Aktivisten zu einer Änderung nutzen.

Die intensive Debatte darüber hat das öffentliche Bewusstsein über GVOs in den USA stark ansteigen lassen.

Auch in der EU hatten die Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta unlängst bei der Neuordnung der Pflanzgut-Zulassung großen Einfluss auf die Gesetzgebung (hier).

Es wächst also nicht nur die Dominanz einer kleinen Anzahl an Agrochemie-Firmen auf dem weltweiten Saatgut-Markt, sondern auch ihre Gefahr für die Demokratie.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/18/in-den-usa-steht-monsanto-ab-sofort-ueber-dem-gesetz/

Siehe auch: Massenproteste gegen Monsanto in ganz Deutschland geplant

Monsanto steht für die Verbreitung von gentechnisch veränderten Organismen und die Patentierung von Lebensmitteln. Immer mehr Menschen lehnen diese Vereinheitlichung ab. Am 25. Mai wird weltweit dagegen protestiert.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/16/massenproteste-gegen-monsanto-in-ganz-deutschland-geplant/

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Weltweit wachsen die Proteste gegen Monsanto. Hier das Poster einer Bürgerinitiative aus Argentinien. (Foto: surysur.net)Weltweit wachsen die Proteste gegen Monsanto. Hier das Poster einer Bürgerinitiative aus Argentinien. (Foto: surysur.net)

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Gruß Hubert