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Beim Sklavenhandel lernten Christen von Muslimen   2 comments

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Sklaven halten sich Muslime auch heute noch, man braucht nur an den IS zu denken. Da werden vor allem Frauen zu Sexsklavinnen gemacht. Das Christentum kannte auch noch bis vor einigen Jahrhunderten Sklaven, man denke vor allem an die USA. Es gab ja vorher keine Schwarze dort. Mit Sklavenhandel verdienten sich manche Weiße eine goldene Nase. Gierig war der weiße Mann ja schon immer.

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Aus der WELT – Auszug.

 

Sklavenhandel in Afrika: Lange vor den Europäern machten Araber Jagd auf Menschen (hier eine Zeichnung von 1884)
Sklavenhandel in Afrika: Lange vor den Europäern machten Araber Jagd auf Menschen (hier eine Zeichnung von 1884)

Quelle: picture-alliance / akg-images/akg

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In der Geschichte wird gern den Europäern die Schuld an Afrikas Elend gegeben. Doch als Kolonialmächte profitierten sie ab dem 17. Jahrhundert von einem System, das die Araber etabliert hatten. Über 17 Millionen Menschen waren bereits wegen muslimischer Sklavenhändler gestorben.

Hatte es lange so ausgesehen als seien allein die Europäer an Afrikas Elend schuld, so hat sich das Bild inzwischen gewandelt. Menschenjagden muslimischer Reitermilizen im Südsudan und das Massaker muslimischer Nomaden an nigerianischen Christen enthüllen Konfliktlinien, die weit in die vorkoloniale Ära zurückreichen.

Es wäre an der Zeit, schreibt der afrikanische Anthropologe und Wirtschaftswissenschaftler Tidiane N’Diaye, „dass der araboislamische Sklavenhandel, der einem Völkermord gleichkommt, näher untersucht wird und gleichermaßen zur Sprache kommt wie der transatlantische Menschenhandel.“ In diesem Sinn hat er sein beim Erscheinen in Frankreich 2008 leidenschaftlich und viel diskutiertes Buch betitelt: „Le génocide voilé“ – „Der verschleierte Völkermord“ (Rowohlt, 252 Seiten, 19,90 Euro).

Über 17 Millionen Menschen habe Afrika in den letzten dreizehnhundert Jahren an araboislamische Sklavenhändler verloren, und dabei sei die noch weit größere Zahl derer nicht mitgerechnet, die bei der Versklavung ganzer Dörfer umgebracht wurden.

Aus wenn „sich Horror und Grausamkeit weder differenzieren noch monopolisieren lassen“, könne man doch sagen; „dass der von den erbarmungslosen arabomuslimischen Räubern betriebene Sklavenhandel und der von ihnen geführte Dschihad weitaus verheerender für Schwarzafrika war als der transatlantische Sklavenhandel.“

Begonnen habe dieser fürchterliche Aderlass im Jahre 652 als der General und Emir Abdallah ben Said dem nubischen König Khalidurat einen Vertrag aufgezwungen habe, der neben der Auslieferung entflohener Sklaven von Muslimen auch die jährliche Lieferung von „dreihundertsechzig Sklaven beiderlei Geschlechts“ vorsah, „die unter den Besten eures Landes ausgewählt und an den Imam der Muslime überstellt werden“.

Im heutigen Sudan sei diese Geißel noch immer aktiv: „Der Horror im Darfur währt mittlerweile seit dem 7. Jahrhundert bis hinein ins 21. Jahrhundert, mit dem Unterschied, dass es nun auch eine ethnische Säuberung gibt.“

Dass sich im „Wettstreit der Erinnerungen“ afrikanische Stimmen zu Wort melden, ist nicht neu, aber bislang richtete sich deren Kritik an die Adresse Europas, an die Betreiber des transatlantischen Sklavenhandels und der Kolonisierung. Dass der araboislamische Sklavenhandel, den N’Diaye ausdrücklich als Völkermord brandmarkt, bis heute verschleiert blieb, erklärt er mit einem „Stockholm-Syndrom afrikanischer Art“, mit der wahnhaften Vorstellung von Opfern, die sich mit ihren Überwältigern solidarisch fühlen.

Araber und Schwarzafrikaner sähen sich als Angehörige einer Solidargemeinschaft, die „lange unter dem westlichen Kolonialismus leiden mussten“. So arrangiere sich „diese afroislamische ,schöne Gesellschaft’ auf Kosten des Westens. Alles geschieht, als ob die Nachkommen der Opfer Freunde und Verbündete der Henker geworden wären, denen sie zu Dank und Verschwiegenheit verpflichtet sind.“

[…]

Und wie muss es um die Gemütslage von Gesellschaften bestellt gewesen sein, welche über mehr als ein Jahrtausend hin Millionen von Menschen importierten, die über Nacht ihren Familien und ihrer Heimat entrissen, grausam misshandelt und oft kastriert worden waren? Anders als die römische Sklaverei, die als höchsten Ansporn die Aussicht auf Freilassung und Bürgerrecht bot, verhinderte die systematische Kastration afrikanischer Sklaven in der arabomuslimischen Welt eine Osmose zwischen Orient und Afrika.

Die Verstümmelung, Funktionalisierung und Diskriminierung von Menschen zementierte eine Gesellschaftsform, in der Religion, Rasse und Status wesentliche Unterscheidungsmerkmale darstellten und in der Dogmatismus, Rassismus und Ämterpatronage schließlich die giftigen Früchte Stagnation und Staatsdefizit trugen. Mit der Sklaverei hatte man sich die Unfreiheit in Haus geholt und auf den Knochen von Millionen Afrikaner goldene Käfige errichtet.

Schuld daran war keine Religion, sondern deren Missbrauch zur Diskriminierung Andersgläubiger und zur Legitimation absoluter Herrschaft. Wenn jetzt muslimische und christliche Afrikaner aufeinanderschlagen, zeigt das, dass solcher Missbrauch noch immer ansteckend ist. Es erscheint nicht bloß als Ironie, sondern als Zynismus der Geschichte, dass der arabomuslimische Welt und das christliche Europa den Völkern Afrikas im Tausch gegen Millionen von Sklaven ihre religiösen Konflikte überlassen haben.

Von Ulrich Baron
Hier weiterlesen:

Beim Sklavenhandel lernten Christen von Muslimen

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Hier noch aus einer Schweizer Wirtschaftszeitung – bilanz.ch

Man sieht hier am Beispiel einiger Schweizer Unternehmer wie sehr sie sich mit dem Halten von Sklaven bereicherten.

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Schweizer Sklavenhandel: Die Schweizer Sklavenhändler

De Pury, Burckhardt, Sulzer: Prominente Schweizer Unternehmerfamilien haben sich am Sklavenhandel bereichert. Dies belegen neue, bisher unveröffentlichte historische Dokumente.

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Sklaven in Mittel- und Südamerika: Wer nicht parierte, wurde gefoltert oder umgebracht. (Illustration: Michael Graham-Stewart / Bridgeman)

Sklaven in Mittel- und Südamerika: Wer nicht parierte, wurde gefoltert oder umgebracht. (Illustration: Michael Graham-Stewart / Bridgeman)

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Die gemietheten Neger sind in der Regel verdorbene Individuen», schreibt der Schweizer Bundesrat im Jahr 1864 auf eine Anfrage aus dem Nationalrat, wie man denn mit Schweizern umzugehen gedenke, die im Ausland noch immer Sklaven hielten. «Deshalb sei es», so der Bundesrat weiter, etwa «von den in Brasilien niedergelassenen schweizerischen Handwerkern vorteilhaft und zeitgemäss, sich Negerknaben zu kaufen und ihnen das Handwerk zu lehren. Für gute Sklaven muss man einen höheren Ankaufspreis bezahlen, will man Jahre lang verlässige Dienstboten besitzen.»

Das Verständnis der Schweizer Landesregierung gegenüber der Ware «Neger», die als Empfehlung für den Sklavenkauf an Schweizer Auswanderer zu verstehen war, darf als charakteristisch für die Geisteshaltung bezeichnet werden, die damals in der Schweiz zum Thema Sklaverei herrschte. Und dies, obwohl die Sklaverei in Europa vom Wiener Kongress schon ein halbes Jahrhundert zuvor abgeschafft worden war.

Hier zu Lande betrachtete man den «Neger» selbst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zumindest für die Auslandschweizerkolonien noch immer als begehrte Arbeitskraft und wichtige Einkommensquelle. Finanzielle Aspekte überwogen humanistische Forderungen bei weitem, wie die damalige Antwort des Bundesrates zeigt. Zumindest war damals dem Bundesrat noch bekannt, dass Schweizer zwei Jahrhunderte lang recht aktiv in den Sklavenhandel und die Sklavenhaltung involviert waren. Wenn auch nicht im gleichen Masse wie die Kolonialmächte, verdankten auch Dutzende von wohlhabenden Schweizer Familien und Schweizer Handelsfirmen von der zweiten Hälfte des 17. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein einen stattlichen Anteil ihres Vermögens dem Geschäft mit dem Sklavenhandel.

Davon schien man in Bundesbern bis vor kurzem nichts mehr zu wissen. Hätte der amtierende Bundesrat seine Mitarbeiter besser recherchieren lassen, wäre ihm im September 2001 nicht der peinliche Fehler unterlaufen, dass ihr Menschenrechtsvertreter bei der Uno, ohne mit den Wimpern zu zucken, behaupten konnte, die Schweiz habe weder mit der Sklaverei, dem Sklavenhandel noch mit dem Kolonialismus je etwas zu tun gehabt.

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http://www.bilanz.ch/unternehmen/schweizer-sklavenhandel-die-schweizer-sklavenhaendler

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Gruß Hubert

 

Islamisten unterwandern Schulen in Großbritannien   1 comment

 

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Je stärker die Muslime werden, desto kompromissloser werden sie sein. Wenn Einheimische zu schwach sind, Regeln zu bestimmen, werden es Zuwanderer tun.

Birmingham: Islamisten unterwandern Schulen in Großbritannien

In muslimisch dominierten Schulen werden nicht-muslimische Frauen als „Prostituierte“ bezeichnet, Jungen und Mädchen sitzen getrennt – ein Schulskandal erschüttert das Vereinigte Königreich.

Der Islamisierung muss ein STOPP gesetzt werden.

Islamismus an englischen Schulen Zusammenprall der Kulturen

Geraten englische Schulen mit überwiegend muslimischen Schülern unter islamistischen Einfluss? Die Schulaufsicht schaut nun genau hin – und sieht sich Rassismusvorwürfen ausgesetzt. Doch ihr Bericht gibt Grund zur Sorge.

10.06.2014, von Jochen Buchsteiner, London

© AFP ; Bildungsminister Michael Gove

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Am Zaun der „Oldknow Academy“ hängt ein Plakat, das der Schulaufsichtsbehörde Ofsted Rassismus vorwirft: „Ofsted – Islam angreifen, Muslime verunglimpfen“ steht darauf. Die muslimisch dominierte Grundschule in Birmingham wehrt sich dagegen, dass sie schärfer kontrolliert werden soll. Wo sie dem Staat Verleumdung und Intoleranz vorhält, vermuten die Aufseher die islamische Indoktrination einer öffentlichen Bildungseinrichtung.

Die „Oldknow Academy“ steht zusammen mit vier weiteren Schulen im Zentrum einer Affäre, die seit nunmehr sieben Monaten das Königreich beschäftigt. Im November war ein Brief in die Hände der Stadtverwaltung von Birmingham geraten, in dem ein anonymer Autor unter dem Stichwort „Operation Trojanisches Pferd“ den Plan entwickelte, staatliche Schulen mit einem hohen Anteil muslimischer Kinder systematisch unter islamischen Einfluss zu bringen.

Bis heute wird gerätselt, ob der Brief echt ist, aber seine Wirkung hat er nicht verfehlt. Die Aufregung über den „Trojan Horse Letter“ zwang Ofsted, seine Kontrollen an 21 verdächtigen Schulen zu intensivieren. In fünf Einrichtungen – eine sechste war schon vorher auf der schwarzen Liste gelandet – fand sie nun „beunruhigende“ Zustände vor. In einer Schule sitzen die (überwiegend verschleierten) Mädchen getrennt von den Jungs, in einer anderen wird über Lautsprecher zum regelmäßigen Beten aufgerufen, in einer dritten schürten Lehrer antichristliche Ressentiments und etablierten Arabisch als Pflichtfach.

Weihnachtskarten waren ihr Ende

Die „Oldknow Academy“ ließ die muslimischen Schüler regelmäßig mit Sponsorengeldern nach Mekka reisen und kappte zugleich die Verbindungen zu den Kirchen in der Umgebung. Die wenigen Mädchen, die kein Kopftuch tragen, werden von Lehrern offenbar als „unislamisch“ beschimpft. „Wir versuchen, zu Hause ein Gegengewicht zu bilden, aber das arme Mädchen ist gefangen zwischen der Schule und uns“, erzählte Mohammed Zabar, der Vater einer zehn Jahre alten Schülerin an der „Oldknow Academy“, unlängst einer Zeitung.

Zabar zählt zu den wenigen Betroffenen, die die Zustände offen und mit vollem Namen kritisieren. Viele Eltern, aber auch Lehrer und selbst Schulleiter lebten in einer „Kultur der Angst und Einschüchterung“, stellten die Inspekteure von Ofsted am Montag fest. Anfang des Jahres hatte die langjährige Direktorin der „Oldknow Academy“, Bhupinder Kondal, die Schule verlassen. Sie war das sechste nichtmuslimische Mitglied des Lehrerkollegiums, das binnen eines halben Jahres die Segel strich. „Quellen“ aus dem Schulumfeld, die von britischen Zeitungen zitiert werden, wollen wissen, dass ihr Festhalten am Schreiben und Versenden von Weihnachtskarten das Ende besiegelt habe.

Lehrer lobt Al-Qaida-Ideologen

Frau Kondal verlor den Kampf gegen das einflussreiche Governor-Gremium, in dem Eltern, Angestellte der Schulverwaltung und Geldgeber über die Schulgeschicke bestimmen dürfen. Von „unerträglichem Druck“ auf die Direktorin war die Rede. Der Vorsitzende der Governors, Achmad da Costa, hatte das Lehrerkollegium mit strenggläubigen Muslimen besetzt. Zunächst wurde der Direktorin in Jahangir Akbar ein Islamlehrer als Stellvertreter an die Seite gestellt. Wenig später wurde dessen jüngerer Bruder Khalil ins Kollegium aufgenommen. Keine der beiden Stellen war ausgeschrieben worden. Quellen berichteten, dass weiße Frauen im Unterricht als „Prostituierte“ bezeichnet und Lieder gegen christliche Feste einstudiert wurden.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/islamismus-an-englischen-schulen-zusammenprall-der-kulturen-12982581.html

 

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An der Park-View-Schule in Birmingham soll eine „Kultur der Angst und Einschüchterung“ durch die islamistisch eingestellte Schulleitung geherrscht haben.

Was ist los in einigen Schulen von Englands zweitgrößter Stadt, Birmingham? Die Metropole in den Midlands weist einen hohen Anteil muslimischer Bevölkerung auf, und in Wohngegenden mit starker Präsenz von Muslimen sind etliche Schulen zuletzt ins Visier der Behörden geraten. Der Vorwurf lautet, sie praktizierten eine exklusiv islamische Erziehung, zum Nachteil des obligaten Curriculums auf breiter säkularer Basis, und infiltrierten die Köpfe der Schüler mit extremistischem Gedankengut.

Ein anonymes Schreiben im März dieses Jahres machte zum ersten Mal diese Zustände publik, mit der Unterstellung, es handele sich um einen regelrechten Versuch, bestimmte Schulen islamistisch zu unterwandern und die Kinder zu radikalisieren.

[…]

Mädchen und Jungen sitzen getrennt

Die Wirklichkeit in den betreffenden Schulen sieht offenbar anders aus, wie auch der zweite jetzt bekannt gewordene Bericht der „Education Funding Authority“ des Erziehungsministeriums deutlich macht.

Mädchen und Jungen sitzen in den Klassen getrennt voneinander, Jungen vorne, Mädchen hinten, Freundschaften zwischen den Geschlechtern sind unerwünscht. Plakate mit Koran-Slogans zieren die Wände, und nicht muslimische Mitglieder des Lehrkörpers werden von der Gebetsversammlung in der Aula an Freitagen ausgeschlossen.

Sexualkunde wurde so gut wie verbannt. Alles dies sind Verstöße gegen die Forderung eines säkularen Erziehungsmusters auf der Grundlage der Toleranz gegenüber allen Religionen und anderer Aspekte der bürgerlichen Kultur Englands.

Fälle von Gehirnwäsche

Es gab auch Vorfälle von direkter Gehirnwäsche. Weiße Frauen, so wurde gelehrt, die zu den „Kaffirs“, den Ungläubigen, gehören, wurden als den muslimischen Frauen moralisch unterlegen dargestellt. Das war noch harmlos.

An einer der „Academies“ erfuhren Kinder schon im Alter von sechs Jahren, nicht muslimische Frauen seien „weiße Prostituierte“, denen das „Höllenfeuer“ drohe. In einer Schule gab es offenbar eine regelrechte „Medrese“, eine Schulung in fundamentalistischem Gedankengut anhand vermeintlicher Lehren des Koran.

An der Oldknow Academy mit ihren 600 Gesamtschülern muss der Versuch der Unterwanderung durch Fundamentalismus besonders weit gediehen gewesen sein. Bhupinder Kondal, Head Teacher im Kollegium, wurde herausgedrängt, weil sie die Islamisierung ihrer Schule nicht mitmachen wollte.

Ein Kollege von ihr, der Arabisch und Mathematik unterrichtete, raunzte eine muslimische Lehrerin dafür an, dass sie keine Kopfbedeckung trug. An einem Morgen vor Weihnachten stellte er der Schulversammlung die rhetorische Frage „Wir feiern doch nicht Weihnachten, oder?“, worauf ihm die Schüler wie im Chor antworteten: „No, we don’t.“

Ohrenschützer gegen Musik

Ein anderes Mitglied des Kollegiums legte sich während einer Musikstunde Ohrenschützer an, sehr zur Verwirrung der Schüler, die nicht wussten, dass nach strenger Interpretation des Koran das Musikhören untersagt ist.

 
Hier weiterlesen:
http://islamnixgut2.blogspot.it/2014/06/birmingham-islamisten-unterwandern.html

 

Gruß Hubert

 

 

Der Säuglingspenis als Kulturträger   Leave a comment

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Hier ein Artikel mit sehr guten Argumenten gegen die Beschneidung. Die Argumente dafür sind zum allergrößten Teil (sofern nicht medizinisch indiziert, zum Beispiel Phimose) einfach nur lächerlich und religiösem, längst überholten Unsinn zuzuschreiben. Religionsfreiheit hat dort aufzuhören wo körperliche Unversehrtheit von Minderjährigen verletzt wird.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass bezüglich der Knabenbeschneidung nicht dasselbe gelten soll, immerhin beinhaltet Religionsfreiheit nicht auch automatisch das Recht darauf, Neugeborene verstümmeln zu dürfen. Das heisst: es ist nachvollziehbar, aber nur dann, wenn man die Angst davor, in die braune Ecke gestellt zu werden, mit berücksichtigt. Aber manchmal sagen eben die Falschen das Richtige; Szenenapplaus aus einer Ecke, die einem nicht genehm ist, muss man aushalten können. Ausserdem ist wenig so einfach als haltlose Diffamierung zu demaskieren als der Vorwurf des Antisemitismus – immerhin wäre ich der weltweit erste Antisemit, der sich um die sexuelle Integrität jüdischer Knaben sorgt.

Der Säuglingspenis als Kulturträger

publiziert: Donnerstag, 20. Feb 2014
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Hallux Valgus: Wer Baby-Penisse beschneidet, müsste auch Baby-Zehen abschneiden...

Hallux Valgus: Wer Baby-Penisse beschneidet, müsste auch Baby-Zehen abschneiden…

Noch immer wird bei uns die Knabenbeschneidung aus religiösen oder traditionellen Gründen praktiziert.
Die Verteidiger dieser Praxis reklamieren, mit dem Verzicht auf die Entfernung von Hautlappen an Säuglingspenissen drohe die Totalzerstörung ihrer Kultur. Höchste Zeit, umzudenken.

Gerne werden, wenn es um die Rechtfertigung der Knabenbeschneidung geht, medizinische Vorzüge angeführt. Die Vorhaut ist dann nichts weiter als ein unnützer Hautlappen, der in erster Linie das Einfallstor für zahlreiche medizinische Probleme darstelle. Zu den medizinischen Vorteilen, die mit einer Beschneidung einhergehen sollen, werden ein geringeres Peniskrebs-Risiko sowie ein kleineres Infektionsrisiko – unter anderem durch HIV – angeführt. Das kann stimmen oder auch nicht; die Faktenlage ist hier trotz zahlreicher Studien widersprüchlich.

Klar ist aber, dass die Probleme, unter denen Unbeschnittene gemäss diesen Studien zu leiden haben, mit gängiger Hygiene lösbar sind. Wenn Mann unter der Dusche seinem Reproduktionsorgan die gleiche Aufmerksamkeit schenkt wie, sagen wir einmal, seinen Achselhöhlen, ist er auf der sicheren Seite. Klar gibt es Phimosen, schmerzhafte Verengungen, wo die schnellste Linderung durch eine – nicht immer zwingend vollständige – Beschneidung erzielt werden kann. Aber das hat denkbar wenig mit Religion oder Tradition zu tun.

An Peniskrebs erkrankt bei uns ein Mann unter 100’000. Im Gegensatz dazu haben 12.5% der Bevölkerung einen Hallux Valgus, eine schmerzhafte Fehlstellung der Grosszehe. Dies betrifft zum Grossteil Frauen: neben genetischen Faktoren spielt vor allem falsches Schuhwerk eine Rolle. Rein statistisch gesehen wird fast jede zehnte Frau irgendwann in ihrem Leben an einem Hallux leiden. Jede zehnte Frau: Das ist ein 10000 Mal höheres Risiko als dasjenige, als Mann an Peniskrebs zu erkranken. Folgerichtig müssten wir deshalb allen neugeborenen Mädchen bei der Geburt die grossen Zehen abtrennen, verhindert man damit doch, dass sie später einmal unter einem äusserst schmerzhaften Hallux leiden werden. Das fehlende Gleichgewichtsgefühl wird spätestens beim Eintritt in den Kindergarten von den acht verbliebenen Zehen ausgeglichen und die Bandbreite an Schuhdesigns, welche die Frau dank schmaleren Füssen einmal wird tragen können, wächst erheblich. Eine reine Win-Situation!

Macht Sinn? Nein, macht überhaupt keinen Sinn. Denn erstens können wir bei der Geburt eines Mädchens nicht beurteilen, ob sie tatsächlich irgendwann einmal unter einem Hallux leiden wird und zweitens ist es nicht an uns, über den Körper des Mädchens, über Erhalt oder Amputation ihrer Körperteile zu entscheiden, solange keine Lebensgefahr besteht. Diese Verdinglichung entspräche keinem ethischen Handeln, selbst wenn die Verdinglichung zu einem vermeintlich höheren Zweck wie dem potentiellen Verhindern künftiger Schmerzen geschieht.

Selbstverständlich bringt die Beschneidung an Orten, wo regelmässiges Waschen nicht möglich ist, oder Vorurteile und Aberglauben die Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten begünstigen, gewisse positiven Auswirkungen. Hierzulande überwiegen aber bei einer nicht-medizinischen Indikation die Risiken einer Beschneidung deren mutmassliche Vorteile bei Weitem. Es ist grundsätzlich heikel, einen Säugling einer unnötigen Operation zu unterziehen, insbesondere dann, wenn es sich um eine Operation an den Sexualorganen handelt.

Die Komplikationsrate wird auf immerhin 2-10% geschätzt und zu den möglichen Komplikationen gehören, nebst vielen weiteren, Blutungen, Infektionen und die sogenannte Postzirkumsionsphimose, bei der genau der Verengungs-Fall eintritt, der mit der Beschneidung eigentlich hätte verhindert werden sollen. Auch Todesfälle kommen vor, da bei Neugeborenen ein auch nur geringer Blutverlust Lebensgefahr bedeuten kann. Wäre ich Vater eines Sohnes, würde ich es mir gut überlegen, ob ich ihm – auch im Wissen um mutmassliche Risiken, wenn er dann einmal sexuell aktiv wird – die höchst realen Risiken einer Beschneidung zumuten wollte. Als Prävention vor einer Ansteckung mit HIV ist Safer Sex sowieso die weitaus wirksamere Alternative – und erst noch billiger und zu 100 Prozent nebenwirkungsfrei.

Oft hört man, auch von beschnittenen Männern, dass die Vorhaut völlig überbewertet und die sexuelle Reizempfindung dort auch vor der Beschneidung kaum vorhanden sei. Das, obwohl die Vorhaut ungefähr gleich viele Nervenenden wie eine Fingerkuppe hat. Die Behauptung, dass nach einer Beschneidung dasselbe Gefühl vorhanden sei wie davor, mögen mir Unverzagte deshalb bitte unter Zuhilfenahme ihrer Finger und einem scharfen Küchenmesser beweisen. Ausserdem geschieht die Beschneidung, egal ob aus religiösen oder medizinischen Gründen durchgeführt, meist im Kleinkindes- oder Vorschulalter. Ich habe etwas Mühe damit, einem 40jährigen Mann zu glauben, dass er sich an die Empfindsamkeit eines Stück Hauts erinnert, das ihm vor 30 Jahren oder mehr abgenommen wurde. Ich zweifle ebenso daran, dass er als Neugeborener sexuell bereits derart aktiv war, so dass ein Vergleich zum Jetzt herstellbar wäre. Es sei denn natürlich, er habe heute genauso wenig Sex wie damals.

Immer wieder kommt der Einwand, dass die Eltern erziehungsberechtigt seien und es ihnen nicht verboten werden dürfe, ihre – auch religiösen – Werte an ihren Nachwuchs weiterzugeben. Dem ist grundsätzlich nicht zu widersprechen. Es liegt aber auch auf der Hand, dass dieses Recht der Eltern nicht absolut gilt, sondern dass das Primat des Kindswohls überwiegt.
So ist es beispielsweise im Glaubenssystem der Zeugen Jehowas nicht erlaubt, Bluttransfusionen anzunehmen, auch nicht dann, wenn es sich um die eigenen Kinder handelt, denen in einer Notsituation Blut verabreicht werden soll. Trotzdem würde eine Mutter, die mit Verweis auf ihren Glauben die lebensrettende Bluttransfusion an ihrem Kind verhindern will, hierzulande sowohl von Kinderschutzbehörden als auch von den behandelnden Ärzten in ihre Schranken gewiesen werden: Das Überleben des Kindes wird als wichtiger angesehen als das Recht der Mutter, ihre Religion unverfälscht und ohne Abstriche weitergeben zu können.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass bezüglich der Knabenbeschneidung nicht dasselbe gelten soll, immerhin beinhaltet Religionsfreiheit nicht auch automatisch das Recht darauf, Neugeborene verstümmeln zu dürfen. Das heisst: es ist nachvollziehbar, aber nur dann, wenn man die Angst davor, in die braune Ecke gestellt zu werden, mit berücksichtigt. Aber manchmal sagen eben die Falschen das Richtige; Szenenapplaus aus einer Ecke, die einem nicht genehm ist, muss man aushalten können. Ausserdem ist wenig so einfach als haltlose Diffamierung zu demaskieren als der Vorwurf des Antisemitismus – immerhin wäre ich der weltweit erste Antisemit, der sich um die sexuelle Integrität jüdischer Knaben sorgt.

Eine seltsame Tradition, die von Amputationen an Säuglingspenissen abhängt.

Ein seltsamer Gott, der uns zwar vollkommen und «in seinem Bilde», aber offenbar an einer Stelle mit zuviel Haut geschaffen hat. Wobei man zugeben muss, dass es auch bei den Anhängern der «beschneidenden» Religionen Fortschritte gibt. Vorreiterin hier ist die Katholische Kirche, die, im Gegensatz beispielsweise zur Koptischen Kirche, schon seit 1442 die Beschneidung offiziell nicht mehr vorschreibt.

Bei den Muslimen ist die Beschneidung, je nach theologischer Präferenz, nicht zwingend vorgeschrieben, sondern immerhin nur empfohlen. Und es gibt auch mehr und mehr Juden, welche die Knabenbeschneidung nicht zu dem zentralen Pfeiler für jüdische Kultur und Identität verklären,

sondern in diesem Brauch das sehen, was er tatsächlich ist: ein barbarisches Ritual aus finsteren Zeiten, das unter Billigung von schwerwiegenden Risiken bis zum heutigen Tage an nicht einwilligungsfähigen Minderjährigen vollzogen wird.

(Claude Fankhauser/news.ch)

http://www.news.ch/Der+Saeuglingspenis+als+Kulturtraeger/617341/detail.htm

Gruß Hubert

Blutige Rituale im Schatten von Multikulti und Kommerz?   Leave a comment

Viele tun so als ob die Beschneidung von Jungen (bei Juden von Säuglingen am 8. Tag) ein Bagatelleingriff wäre, übersieht dabei aber, dass es auch Todesfälle gibt. Auch die anderen Folgen sind keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen und sind nicht vernachlässigbar.
Es gibt außerdem keine rationalen Gründe warum man eine Beschneidung vornehmen sollte. Keine Sorge, die Natur macht schon alles richtig. Dass die Genitalverstümmelung bei Mädchen eine viel schwerwiegendere Körperverletzung ist, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten. Aber deswegen ist die stupide Beschneidung bei Jungen nicht nichts. Bei Mädchen läuft man ja schon seit langem gegen die Genitalverstümmelung Sturm, das auch vollkommen zu Recht. Warum aber bei Jungen nicht? Und warum soll man die Körperverletzung im Namen einer Religion oder von Traditionen tolerieren und akzeptieren? Ich spreche mich ganz klar dagegen aus. Man sollte nicht vor Religionen in die Knie gehen, so wie man es in Deutschland macht.

Hier ein Bericht von Intaktiv-online.de

Rituelle, religiöse, aber auch kommerzielle Interessen rangieren nicht selten höher als das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Betroffen von derartigen massiven Verstößen gegen elementare Grundrechte sind in der Mehrzahl die Schwächsten der Gesellschaft, die Kinder, Jungen ebenso wie Mädchen, denen ohne medizinischen Grund ein Teil ihres völlig gesunden Körpers genommen wird.

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/geschlechteruebergreifende-initiative-fuer-genitale-selbstbestimmung.html

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Blutige Rituale im Schatten von Multikulti und Kommerz?

In den stark religiös und traditionell geprägten Regionen dieser Welt gehört die Beschneidung sowohl der weiblichen als auch der männlichen Geschlechtsorgane zum überlieferten Brauchtum, das größtenteils rational nicht erklärbar und somit kaum beeinflussbar ist. So sterben weltweit Jahr für Jahr hunderte Mädchen und Frauen, Jungen und Männer auf grausame Weise, ohne dass es die Öffentlichkeit wirklich wahrnimmt. Meist handelt es sich bei den verschiedenen Beschneidungszeremonien um Initiationsriten zur Aufnahme Jugendlicher in die Gemeinschaft der Erwachsenen oder des Stammes. Zumindest im Bezug auf die Beschneidung von Jungen werden derartige Bräuche hierzulande aber allenfalls als exotische Mutprobe wahrgenommen, über die man verlegen lächelt.

Ist die Beschneidung von Jungen und Mädchen wirklich nicht vergleichbar? Interessant ist, dass im Falle ritueller oder religiöser Beschneidungen Jungen und Männer es sind, deren körperliche Unversehrtheit offenbar weniger wert ist als die des „schwachen Geschlechts“. Die Beschneidung von Jungen, so ist nicht selten zu hören, gehöre zu Tradition und Kultur anderer Völker und müsse daher toleriert werden, während Menschrechtsorganisationen gleichzeitig schon seit langem Sturm gegen jegliche Form der Beschneidung weiblicher Genitalien laufen.

Beides sei nicht vergleichbar, so die bisherige Begründung für dieses einseitige Engagement.

„Genital Autonomy“ ist ein wesentlicher Schritt, Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit zu schaffen für eine Form unsäglichen Leides, von dem beide Geschlechter betroffen sind.

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/blutige-rituale-im-schatten-von-multikulti-und-kommerz.html

Weibliche Genitalverstümmelung, Mädchenbeschneidung, Infibulation

http://www.intaktiv-online.de/sexuelle-selbstbestimmung/sexuelle-selbstbestimmung/weibliche-genitalverstuemmelung-maedchenbeschneidung-infibulation.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. Oktober 2012 von hubert wenzl in Medizin, Politik, Religionskritik

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Beschneidung von Jungen in Deutschland bleibt erlaubt   Leave a comment

Wieder mal deutsche Unterwürfigkeit der Politik, wenn es um jüdische und muslimische Interessen geht. Ich möchte das schon Ängstlichkeit nennen. Man weiß ja … Geschichte. Das Kindeswohl bleibt auf der Strecke.
Hier ein Bericht aus der Süddeutschen:

Auszug
Der Eingriff soll demnach in Deutschland erlaubt bleiben. Voraussetzung ist, dass die Regeln der ärztlichen Kunst eingehalten werden. Das bedeutet, dass ein Kind im Zweifel eine Betäubung oder Narkose bekommt. (Anmerkung: was heißt da im Zweifel??). Eltern müssen sich außerdem vor dem Eingriff über die Risiken aufklären lassen. Und: Das Kindeswohl darf nicht gefährdet sein. (Anmerkung: ist es aber eindeutig und klar). Die Kritik an den Plänen ist aber nicht verstummt.

[…]
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte, die neue Regelung sei ein wichtiges Signal, um die entstandene Verunsicherung auszuräumen. Der Entwurf bringe die unterschiedlichen Interessen in einen angemessenen Ausgleich. (???)
Anmerkung: angemessener Ausgleich – dass ich nicht lache!

[…]
Gegenstimmen:

Es gibt aber nach wie vor Kritiker. Die Deutsche Kinderhilfe bezeichnete die Regelung als aktionistischen Schnellschuss. Die Bestimmung schwäche die Kinderrechte und werfe Deutschland in Sachen Kinderschutz um Jahrzehnte zurück, beklagte der Vorsitzende Georg Ehrmann.

Der Verein Mogis, in dem sich Betroffene zusammengeschlossen haben, kritisierte, die Regelung sei ein Schlag ins Gesicht all jener, die unter ihrer Beschneidung zu leiden hätten. «Man erkennt mit Schrecken, wie wenig das Leid von Kindern bei Politikern auf Empathie trifft», sagte Vereinsmitglied Alexander Bachl. Der Linke-Politiker Raju Sharma wertete den Entwurf als Ausdruck von Verantwortungsverweigerung.

Leutheusser-Schnarrenberger bekommt aber auch Widerspruch aus den eigenen Reihen. Ihr Parteikollege Heiner Kamp sagte: «Es ist ein Fehler, die Beschneidung in Deutschland zu erlauben.» Ein solches Gesetz schränke das Kindeswohl ein statt es zu verteidigen. Der FDP-Abgeordnete kündigte an, er werde der Gesetzesregelung bei der Abstimmung im Bundestag nicht zustimmen.

Die schwarz-gelbe Regierung hatte bei der Arbeit an den Gesetzesplänen viel Tempo gemacht und hat es auch mit der parlamentarischen Abstimmung eilig. Der Bundestag soll die Neuregelung noch in diesem Jahr beschließen.

Quelle:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1371038

Auszug aus „Zeit online“
Marlene Rupprecht kann mit dieser Lösung absolut nicht leben. Die Kinderbeauftragte der SPD und ehemalige Sonderschullehrerin ist zu einer Galionsfigur der Beschneidungsgegner im Bundestag geworden. »Ich möchte nicht, dass Deutschland in die Geschichte eingeht als das Land, das Körperverletzung an wehrlosen Kindern legalisiert wegen irgendwelcher Bibelstellen und Tausende von Jahren alten Traditionen. Der Respekt vor dem Leben – das ist doch unsere Lektion aus der Nazizeit!«, sagt sie. Rupprecht ist 64 und bezeichnet sich als sehr gläubig. »Gott hat uns perfekt gemacht, er will nicht, dass wir da etwas wegschneiden.«

http://www.zeit.de/2012/42/Beschneidung-Gesetz

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FAQ
Fragen und Antworten zur Knabenbeschneidung

Vorbemerkung: Heiße Eisen sollten mit kühlem Kopf behandelt werden. Die Knabenbeschneidung ist zweifellos ein solches „heißes Eisen“. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die öffentliche Debatte so erregt geführt wurde. Beschneidungsbefürworter unterstellten Beschneidungsgegnern antisemitische/antimuslimische Motive, diese wiederum warfen beschneidungswilligen Eltern vor, lieblos zu sein und die Qualen ihrer Kinder zu ignorieren.

Wir sind überzeugt, dass eine solche Form der Auseinandersetzung kontraproduktiv ist, denn sie verstellt den Blick auf die wahren Motive beider Gruppen und erschwert die Suche nach vernünftigen Lösungen. Bei einem komplexen Thema wie der Knabenbeschneidung sollten nicht Unterstellungen, sondern rationale Argumente den Ausschlag geben.

Hier wird das Thema ausführlich behandelt:

http://pro-kinderrechte.de/faq/#9

Gruß Hubert

Salafismus: Die unterschätzte Gefahr von rechts   Leave a comment

In den Fokus der deutschen Öffentlichkeit gerieten Salafisten durch ihre Koran-Verteilaktionen und dann verstärkt, als es Anfang Mai in Nordrhein-Westfahlen zu Ausschreitungen gegen Polizisten gekommen war. Auslöser waren dem Wahlkampf geschuldete Provokationen der rechtspopulistischen Wählervereinigung PRO NRW, die in verschiedenen Städten des Bundeslandes vor salafistischenn Moscheen Mohammed-Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard zeigten.
In Solingen und Bonn griffen Salafisten die bei den Kundgebungen der Populisten eingesetzten Polizisten an und verletzten in Bonn 29 von ihnen zum Teil schwer. Die Solinger Salafistenvereinigung Millatu Ibrahim wurde mittlerweile verboten.

[…]
Der französische Soziologe Samir Amghar unterscheidet drei Strömungen innerhalb der Salafisten:
1.) Die sich auf religiöse Aktivitäten beschränkenden „quietistischen Salafisten“,
2.) die missionarischen und propagandistisch tätigen „politischen Salafisten“ und
3.) die auf Gewaltaktionen setzenden „revolutionären Salafisten“.

Entnommen aus „miz“ 2/2012

Zu Samir Amghar siehe auch:
http://jungle-world.com/artikel/2012/19/45408.html

Weiters, „Nicht ohne meine Shisha“
http://jungle-world.com/artikel/2012/19/45407.html

 

<em>Salafisten verteilen in mehreren deutschen Städten den Koran. (Foto: © picture alliance / Kyodo)</em>

Salafisten verteilen in mehreren deutschen Städten den Koran. (Foto: © picture alliance / Kyodo)

 

Hier ein Bericht vom Humanistischen Pressedienst.

Islamistische Missionierung im Saarland

DILLINGEN. (hpd) Unter dem Titel “Islam in Deutschland” waren für 25. April 2010 “Nicht-Muslime sowie Muslime” zu einer Veranstaltung in die Stadthalle im saarländischen Dillingen eingeladen. Starredner war der deutsche Ex-Boxer und Islam-Konvertit Pierre Vogel, der sich auch Abu Hamza nennt und dort neben zwei weiteren Konvertiten auftrat, dem Griechen Efstatios Tsiounis alias Abu Alia und dem Deutschen Sven Lau alias Abu Adam.

Eigentümer der Halle ist die CDU-regierte Stadt, die offenbar keine Bedenken hatte, diese einem einschlägig bekannten islamistischen Prediger zur Verfügung zu stellen. Als Vogel dann verspätet eintraf, war der Theatersaal der Halle mit rund dreihundert Menschen schon gut gefüllt. Männer und Frauen saßen gemischt. Zu den ersten Amtshandlungen Vogels gehörte es, zu erklären, das sei nicht islamisch und die Anwesenden zu bitten, sich doch nach der Pause nach Geschlechtern getrennt zu setzen. Das wurde dann später auch, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, befolgt.

Vogel erklärte, dies sei sein erster Auftritt im Saarland. Damit sei jetzt Brandenburg das einzige Bundesland, in das er noch nie zu einem Vortrag eingeladen worden sei. Er griff vor allem Muslime an: Viele Muslime hätten sich weit von ihrer Religion entfernt. Nichtmuslime möchte er zur wahren Religion, dem Islam, führen. Am Anfang wirke die Mission wie ein Schneeball, der werde dann zur Lawine, und schließlich verbreite sich der Islam über die ganze Welt.

Vogel betonte so ausdrücklich die Notwendigkeit einer weltweiten Islamisierung, einer Weltherrschaft des Islam.

Aber zuerst sei mal Deutschland dran. Bemerkenswert, dass Vogels Wahnvorstellung von der Islamisierung Deutschlands von rechtspopulistischen Kreisen wie Pro Köln, Pax Europa oder Politically Incorrect geteilt wird, mit umgekehrtem Vorzeichen, im Sinne eines Bedrohungsszenarios.

Angemietet worden war die Halle nach Angabe von Anwesenden durch eine Muslimin. Vogels Name hatte nicht auf dem Ankündigungsplakat gestanden. Das sei Absicht gewesen, sagte dieser, um nicht vom Dillinger Bürgermeister am Ende noch eine Absage zu bekommen aufgrund der Intervention irgendwelcher Lügenbarone. So sei es nämlich neulich in Bonn geschehen, wo die Veranstaltung dann habe auf die Straße verlegt werden müssen.

Dennoch kann es nicht als Entschuldigung für die Dillinger Stadtverwaltung gelten, eine derart menschen- und insbesondere frauenverachtende Hetzveranstaltung in ihren Räumlichkeiten aufgrund einer Täuschung zugelassen zu haben. Abgesehen davon, dass es merkwürdig ist, bei einem solchen Thema die Halle ohne vorherige Prüfung der Veranstalter zu vermieten, war Vogels Auftritt in Dillingen bereits Wochen zuvor im Internet angekündigt. Um herauszufinden, wer hinter dem Spektakel steckt, hätte eine einminütige Google-Recherche genügt. Einschlägig bekannt sind Vogel und sein Umfeld ohnehin, nicht nur, weil bei ihm im Januar 2010 die Polizei auf der Matte stand, um die bei seinen früheren Veranstaltungen ausliegende Propagandaschrift „Frauen im Schutz des Islam“ zu beschlagnahmen, in der das Verprügeln ungehorsamer Ehefrauen gutgeheißen wird. Bereits im Frühjahr 2009 hatte der baden-württembergische Städtetag gefordert, Vogel keine städtischen Räume mehr zur Verfügung zu stellen, aber Dillingen liegt nicht in Baden-Württemberg.

Gegen Frauen, Schwule und Säkulare

Auf der Dillinger Bühne zog Vogel zunächst eine ganz besondere Show ab: Drei der Anwesenden konvertierten unter seiner Anleitung öffentlich zum Islam, zwei Männer und eine kopftuchtragende Frau. Vogel erklärte, wer auf diese Weise zu Gott zurückkehre, dem oder der würden alle zuvor begangenen Sünden vergeben, egal welche, sogar Unzucht, Mord und Homosexualität. Da einer der Neukonvertiten tätowiert war, wies Vogel noch darauf hin, Tätowierung sei zwar im Islam unrein, werde aber nach der Bekehrung vergeben und habe keinen negativen Einfluss auf die Gebetswaschung, denn Tätowierungen würden unter der Haut angebracht, während die rituelle Waschung über der Haut erfolge.

Auf diese Einleitung folgte zunächst ein Vortrag des griechischen Islamkonvertiten Abu Alia, der durchgehend in einem äußerst aggressiven Tonfall gehalten war. Dereinst werde der Tag der Abrechnung kommen, sagte er, dann werde sich die Waage entweder zum Paradies oder zur Hölle neigen. Der Islam sei die Religion der Gerechtigkeit und des Friedens. Gegner des Islam, die versprechen, Frauen zu retten, würden diese in Wirklichkeit versklaven. Er sei nicht in der Lage derer, die in den Islam hineingeboren worden seien. Als Konvertit müsse er mit ansehen, wie viele der als Moslems Geborenen vom Licht in die Dunkelheit laufen und das Geschenk ablehnen, das ihnen in die Wiege gelegt worden sei. Vielen sei schon die Niederwerfung im Gebet zu viel. Solche Leute würden bei moslemischen Hochzeiten sechs bis sieben Stunden durchtanzen, aber fünf Minuten Gebet seien ihnen zu viel. Sein Bruder, kein Moslem, sondern ein orthodoxer Christ, bete maximal 30 Minuten am Tag, verbringe aber 11 Stunden täglich mit Computerspielen. Viele Muslime würden nur in der Not beten, danach sei alles wieder vergessen. Da gebe es Frauen, die sagen: Draußen scheint die Sonne, bei dem schönen Wetter kann ich kein Kopftuch mehr tragen. Aber Allah vergebe alles denen, die zu ihm zurückkehren. Frauen sollten nicht auf andere hören, denn es seien die inneren Werte, die eine Frau zur Frau machten. Das Paradies sei das Ziel.

Im ersten Vortrag nach der Pause widmete sich Vogel einem Vergleich der Stellung der Frau in Koran und Bibel. Der Hinweis auf die Rolle der Frau im Islam sei das Streitross der islamophoben Islamhasser. Man solle doch die Kopftuch tragenden Frauen im Saal fragen, ob sie sich unterdrückt fühlen und nicht die Pseudomuslimin Necla Kelek oder die CDU-Politikerin, die jetzt in Niedersachsen Ministerin geworden sei. Vogel stimmte ausdrücklich linken Kreisen zu, die darauf hinwiesen, die Hetze gegen den Islam diene dazu, Kriege zu rechtfertigen. Im Irak und in Afghanistan gehe es doch nur um die Rohstoffkriege der Amerikaner (gemeint sind die USA, K.B.), das sei allen klar, die nur ein bisschen nachdenken. Er brandmarkte die Hetze gegen den Islam in Europa, die auf verschiedenen Internetseiten betrieben werde. Diese Leute hätten die Hoffnung, in Europa werde dasselbe passieren wie in Südamerika, wo die dorthin ausgewanderten Muslime ihren Glauben aufgegeben hätten. In Europa laufe die Entwicklung aber umgekehrt. Dort fänden immer mehr als Moslems geborene Menschen zurück zum Islam und dauernd würden neue Menschen den Islam annehmen.

Der Islam müsse in Europa die Religion Nummer Eins werden.

Heuchler wie Necla Kelek würden den Koran als historisches Dokument bezeichnen. Die würde sich allen Ernstes als Muslimin bezeichnen, da sei ja noch eher der Papst Moslem. Vogel wandte sich gegen jede Historisierung des Koran. Der Koran sei die Wahrheit, und alles, was dem Koran widerspreche, sei falsch und ein Weg in die Hölle.

Wenn Leute islamische Vorschriften mit Argumenten angreifen, wenn sie zum Beispiel fragen, warum ein Mann im Islam vier Frauen haben darf, eine Frau aber nicht mehrere Männer, empfiehlt Vogel eine Antwort auf alle Fragen, die immer wirksam sei: Weil Allah das im Koran so bestimmt habe! Man müsse der Wahrheit folgen, egal, ob das jemand gefalle oder nicht. Zwar erbe eine Frau nach islamischem Recht nur die Hälfte von dem, was ihr Bruder bekomme, aber das sei logisch, weil der Mann und der Bruder alle finanziellen Verpflichtungen hätten und die Frau nicht. Die Frau könne all ihr Geld für sich alleine verwenden. In der Bibel hingegen bekäme die Frau überhaupt nichts.
Von: Klaus Blees

http://hpd.de/node/9526

Weiterlesen hier:
http://hpd.de/node/9526?page=0,1

Gruß Hubert

Beschneidung – (zum Teil Satire)   Leave a comment

Hier noch ein Bericht zu den Beschneidungen. Viel gibt es da für mich nicht mehr zu sagen. Die religiösen irrationalen Argumente sind für mich einfach lächerlich, weil sie zurück gehen auf Aussagen, die irgend jemand mal gesagt hat, oder angeblich gesagt haben soll.

Ratgeber: Alles, was Sie über die Beschneidungsdebatte wissen müssen

Köln (dpo) – Seit dem Urteil des Kölner Landgerichts, demzufolge die Beschneidung von Minderjährigen aus religiösen Gründen als Körperverletzung zu werten sei, diskutiert ganz Deutschland. Was ist wichtiger? Religionsfreiheit oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit? Nachdem nun der Bundestag mit großer Mehrheit für straffreie Beschneidung gestimmt hat, klärt der Postillon die wichtigsten Fragen zu dieser heiklen Thematik:

Warum ist die Beschneidung für Juden und Muslime so wichtig?
Es handelt sich dabei um ein Gebot Gottes, das auch im ersten Buch Mose in der Bibel zu finden ist: „Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.“
Warum es trotz dieser Ausrottungsdrohung immer noch unbeschnittene Menschen gibt und warum Gott den Mann nicht gleich ohne Vorhaut geschaffen hat, ist unklar. Auch ob Gott selbst beschnitten ist, ist leider nicht überliefert.

Was passiert mit den vielen Tausend Vorhäuten, die jeden Tag abgetrennt werden?
Sie werden in sogenannten Altvorhaut-Containern gesammelt, gegerbt und zu „Krokodil“-Lederhandtaschen weiterverarbeitet. Einige besonders gut erhaltene Vorhäute werden plastiniert und im Anschluss an die Ausstellung „Körperwelten“ als Souvenir verkauft.

Warum wollen Juden und Muslime nicht, dass die Beschneidung erst im Erwachsenenalter durchgeführt wird?
Ähnlich wie bei der christlichen Taufe besteht die Gefahr, dass sich Erwachsene später gegen das Ritual entscheiden. So ist Weltreligion nicht zu machen.

Wie soll die Straffreiheit von Beschneidung gesetzlich geregelt werden?
Für Diskussionsstoff sorgt die Frage nach der korrekten gesetzlichen Regelung. Am einfachsten wäre hier wohl ein klitzekleiner Zusatz zu § 223 StGB, der bislang Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit regelt.
§ 223 StGB bisher:

(1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Zusatz, um weiterhin die Straffreiheit nach einer Beschneidung zu garantieren (Absatz (3) und (3a) mit freundlicher Genehmigung von überschaubare Relevanz):

(3) Hat der Täter ein Körperteil des Opfers abgetrennt, bleibt die Tat straffrei, vorausgesetzt, es handelt sich dabei um die Vorhaut des Opfers, vorausgesetzt, diese wurde auf Bitten des Vormundes des Opfers abgetrennt, vorausgesetzt, das Opfer verfügt über einen Penis, vorausgesetzt, das Opfer ist ein Kind, vorausgesetzt, dass der Vormund seine innere Überzeugung versichert, die Tat sei nach den Anforderungen seines unsichtbaren Freundes zwingend geboten oder nach den Mitgliedschaftsvoraussetzungen eines Vereins, in den dieses Kind nach dem Willen des Vormundes aufgenommen werden soll, unverzichtbar, vorausgesetzt, dieser Verein dient der Verehrung von Entitäten, die nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht existieren können.

(3a) Die Tat bleibt ebenfalls in allen Fällen straffrei, in denen die Bundesregierung feststellt, dass eine Bestrafung der Tat das Risiko in sich trägt, einen Image-Schaden für Deutschland nach sich zu ziehen oder uns zur Komiker-Nation zu machen.

(3b) Die Tat darf nicht durchgeführt werden, wenn der betroffene männliche Säugling eindeutig und ausdrücklich dagegen widerspricht.

Auch die alten Ägypter kannten die Beschneidung, führten sie aber nur an hellhäutigen Männern durch.
Welche Körperverletzungen dürfen Eltern ohne jüdischen oder muslimischen Glaubenshintergrund ihren Kindern zufügen?
Damit sie gegenüber Juden und Muslimen nicht benachteiligt werden, soll Christen, Atheisten und Anhängern anderer Religionen ebenfalls erlaubt werden, ihren (männlichen) Kindern bei Bedarf in ähnlichem Umfang Gewalt zuzufügen (sogenannte „Timmy-Klausel“). In der Diskussion sind:

15 zünftige Backpfeifen innerhalb der ersten zehn Lebensjahre
ODER
das Abschneiden eines Ohrläppchens ihrer Wahl
ODER
Sohn auf dem Altar opfern (nur falls von Gott ausdrücklich gewünscht!)
ODER
regelmäßiger Zwang, Spinat zu essen

Wie steht es mit Mädchen?
Mädchen sind – zumindest hierzulande und in dieser Debatte – ausnahmsweise fein raus.

Quelle:
http://www.der-postillon.com/2012/07/ratgeber-alles-was-sie-uber-die.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 7. August 2012 von hubert wenzl in Medizin

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