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Völkermord und Kriegsverbrechen in der Ukraine   Leave a comment

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Kiew begeht Völkermord und Kriegsverbrechen. Oder wie heißt das sonst, wenn mit Artillerie auf Wohnhäuser geschossen wird und die Bevölkerung zur Flucht aufgefordert wird?

Völkermord und Kriegsverbrechen in der Ukraine – und die dubiose Rolle der EU-Kommission beim Wirtschaftsweltkrieg

Hier ein Beitrag von Eifelphilosoph

Geht es Ihnen auch so? Man schlägt morgens die Zeitung auf – und es verschlägt einem die Sprache! Also ehrlich – ich bin bald sprachlos. Sprachlos vor Erschütterung darüber, wie sehr ein laufender Völkermord und laufende ethnische Vertreibungen in den Medien verniedlicht werden. Völkermord? Ja – so habe ich gelernt, es zu sehen, wenn hunderttausende Menschen vertrieben werden, wenn schwere Artillerie ihre Städte beschießt, wenn die Versorgung der Überlebenden mangels Wasser und Nahrung massiv in Gefahr ist. Sowas meldete der Spiegel gestern:

Die Regionalverwaltung teilte mit, in der Region Donezk seien in den vergangenen Tagen 74 Zivilisten getötet und 116 weitere verletzt worden. In Luhansk wurden laut einem örtlichen Behördenvertreter bei Artillerieangriffen in den vergangenen 24 Stunden mindestens 22 Einwohner getötet.

Man erfährt auch, wie das im Detail aussieht:

Auch mehrere Wohnhäuser an der Technischen Universität sind betroffen. Neef weiter: “Auf der Straßenkreuzung lagen drei Menschen: eine ältere Frau – beide Beine blutüberströmt – und gegenüber zwei jüngere Männer, von denen einer sofort tot war.”

Hier muss man kurz innehalten, sich befreien von Wertungen über Ukrainer und “Pro-Russen”. Hier schießt die Armee eines Landes mit schwerem Geschütz auf Wohnhäuser und Zivilisten. Bin ich der einzige Schreiberling, den das stört? Wir haben eine Genfer Konvention, die Zivilisten unter besonderen Schutz stellt und den gezielten Angriff auf Zivilisten als Kriegsverbrechen beschreibt. Diese Konvention beschreibt ganz deutlich die Grenzen der zivilisierten Kriegsführung (siehe Wikipedia):

Personen, die nicht direkt an den Feindseligkeiten teilnehmen, einschließlich der Mitglieder der bewaffneten Streitkräfte, welche die Waffen gestreckt haben, und der Personen, die infolge Krankheit, Verwundung, Gefangennahme oder irgendeiner anderen Ursache außer Kampf gesetzt wurden, sollen unter allen Umständen mit Menschlichkeit behandelt werden, ohne jede Benachteiligung aus Gründen der Rasse, der Farbe, der Religion oder des Glaubens, des Geschlechts, der Geburt oder des Vermögens oder aus irgendeinem ähnlichen Grunde.

Wie menschlich ist der Beschuss von Wohnhäusern durch Artillerie? Gar nicht. Hier werden “Kollateralschäden” bewusst erzeugt – ohne dass man überhaupt weiß, ob sich dort gegnerische Kämpfer aufhalten.

Doch damit nicht genug. Ein russischer Hilfskonvoi ist unterwegs, 287 LKW voller Hilfe für die Zivilbevölkerung. Eine überschaubare Zahl an Fahrzeugen, die man innerhalb eines Tages gründlichst untersuchen könnte, um den Not leidenden Menschen schnell helfen zu können. Doch was geschieht? Mit der Unterstellung, es handle sich um sowas wie eine Invasionsarmee (als hätte Russland in dieser Hinsicht nicht die Möglichkeit einer ganz anderen Performance), wird die Lieferung von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten nicht ins Land gelassen (siehe Spiegel).

Bemerkung: Gestern hat je Russland diesem unwürdigen Theater aus Kiew ein Ende gesetzt und ist mit dem Hilfskonvoi in ukrainisches Gebiet um den von Kiew gebeutelten Menschen endlich helfen zu können. Dieses Eindringen in die Ukraine nach einer langen Woche des Hinhaltens ist für mich legitim in Anbetracht des von Kiew verursachten Elends. Weiter mit Eifelphilosoph.

Gut – angesichts des künstlich aufgeheizten Bedrohungspotentials ist eine solche Reaktion verständlich. Man hätte sie mit etwas gutem Willen (und gründlichen Kontrollen) entschärfen können, so dass SCHON HEUTE hätte HILFE geleistet werden können, aber offensichtlich ist das nicht gewünscht. Wer liefert denn dann was in welchen Mengen zu den eingeschlossenen Zivilisten?

Die Antwort scheint einfach: niemand. Deshalb spreche ich hier das erste mal von Völkermord. Gibt es Widerspruch? Neben dem Völkermord wollen wir auch das oben geschilderte Kriegsverbrechen nicht außen vor lassen.

Die UNO meldet sich gerade mit alarmierenden Zahlen (siehe Spiegel):

Die Vereinten Nationen sprechen von einem “eskalierenden Trend”: Die Zahl der Todesopfer im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat sich seit Ende Juli verdoppelt. Pro Tag kommen 60 Menschen ums Leben oder werden verletzt.

Leider enthält diese Nachricht eine manipulierende Falschinformation: es gibt bislang noch keinen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, bislang ist das eine “innere Angelegenheit”, in die sich der Westen massiv einmischt und bislang jeglichen Beweis für russische Unterstützung der “Separatisten” schuldig geblieben ist. Dem entgegen verhält sich die Nato ziemlich parteiisch, plant hochriskante Manöver in einem Land, dass sich in einem Bürgerkrieg befindet (siehe Neues Deutschland) und schickt ihren Generalsekretär mit unmissverständlichen Botschaften nach Kiew – Botschaften, die unter anderen als Kriegserklärung an Russland gewertet werden könnten (siehe Deutschlandfunk):

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat der prowestlichen ukrainischen Regierung im Konflikt mit Russland demonstrativ den Rücken gestärkt. “Die Nato steht bereit, die Ukraine zu unterstützen”, sagte Rasmussen am Donnerstag bei einem Besuch in Kiew. Er warf Russland die Destabilisierung des Landes und die Unterstützung der prorussischen Separatisten vor. Der Konflikt im Osten bedrohe “die Freiheit und die Zukunft der Ukraine”, sagte der Nato-Generalsekretär.

Vorwürfe kann man jederzeit machen – langsam wären mal Beweise angesagt. Beweise für laufenden Völkermord und Kriegsverbrechen
(ich wähle hier bewusst mal eine andere “Sprachregelung”, die ich derjenigen entlehne, die dereinst gegen die vorherige gewaltsam gestürzte Regierung der Ukraine in Mode war) liefern Spiegel-Korrespondenten  (siehe Spiegel):

Aber nun herrscht Krieg, die einst so stolze Stadt ist nicht wiederzuerkennen, mit jedem Tag stirbt sie ein bisschen mehr. Kiews Armeesprecher hat die Bevölkerung gestern dazu aufgefordert, die Stadt zu verlassen – der Angriff stehe unmittelbar bevor. Für die Flüchtenden stünden Transportmittel bereit, humanitäre Korridore seien eingerichtet. Wo? Darüber schwieg er sich aus.

Eine sterbende Millionenstadt, deren Bevölkerung durch die eigene Armee vertrieben wird? Wie läßt sich das mit der Genfer Konvention vereinbaren?

Gar nicht, genauso wenig die die Versprechen rechtsextremistischer Milizen, die für den Häuserkampf in Donezk bereit stehen (siehe Frankfurter Rundschau):

Neonazis im Häuserkampf

 Von 

Mit der Waffe im Anschlag: „Asow“-Soldaten-in Kiew. Foto: Reuters
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Die ukrainische Armee rückt im Osten auf Donezk vor und delegiert den Häuserkampf an ein Bataillon von Neonazis. Eine Reportage aus dem Kampfgebiet. ( http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine-neonazis-im-haeuserkampf,26429068,28083302.html )

[…]
Wie werden sich diese Kämpfer in der Millionenstadt verhalten? Wie wird ihre Rache aussehen? So wie in Odessa (siehe Spiegel)?

Die Polizei sah tatenlos zu, als im südukrainischen Odessa ein Gewerkschaftshaus in Brand gesetzt wurde. Dutzende prorussische Aktivisten kamen ums Leben. Der Gouverneur lobt die Brandstifter: “Sie haben Terroristen neutralisiert.”

Wer wird eigentlich alles zum “Terroristen”, wenn die Jungs mit der Wolfangelrune in Donez einmarschieren? Alle, die es nicht geschafft haben, durch nicht näher bezeichnete Fluchtkorridore zu entkommen?

Hier weiterlesen:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/08/15/voelkermord-und-kriegsverbrechen-in-der-ukraine-und-die-dubiose-rolle-der-eu-kommission-beim-wirtschaftsweltkrieg/

 

Gruß Hubert

Ukraine: MH17 und Omertá   Leave a comment

Wie kann man im Westen nur so ein Regime wie die Kiewer Junta unterstützen. Man macht sich somit mitschuldig an ihren Kriegsverbrechen in der Ostukraine.
Hier ein Artikel von hinter-der-fichte
Ukraine: MH17 und Omerta – Kronzeuge packt über „libysche“ Sniper aus

Kronzeuge: Scharfschützen in Libyen waren keine Libyer. Woher kamen die am Maidan?

Schweigezwang und Verschwörung

Die NATO-Staaten Niederlande und Belgien haben mit dem engsten Verbündeten der USA, Australien, und den Putschisten in Kiew, also jenen die mit am lautesten geschrieen haben „Putin ist schuld“, am 8. August 2014 ein Komplott geschmiedet. Kurz und knapp: Wir sollen über die Ergebnisse der Ermittlungen zum Absturz von MH17 jetzt und später nichts erfahren. Die von Ukraine, Niederlande, Australien und Belgien unterschriebene Vereinbarung legt fest, im Laufe der Untersuchung keine Informationen offenzulegen. Das gab am 10. August der Sprecher der ukrainischen Staatsanwaltschaft, Yuri Boychenko, bekannt. Wie ukrainische Agenturen berichten, sollen Resultate erst nach Ende der Untersuchungen bekannt gegeben werden (wann immer das ein soll); abernur dann, wenn der Bericht die Zustimmung aller Parteien bekommt, die die Vereinbarung unterzeichnet haben. Demnach kann über Holland und Belgien jeder der NATO-Staaten und die nicht grundlos verdächtige Ukraine ein Veto gegen die Aufklärung des Unglücks einlegen. Alle Involvierten müssen schweigen. Bei der Mafia heißt das Omerta.

Das ist eine beispiellose, öffentlich bekannte Vertuschungsaktion. Malaysia hat von der Ukraine die Daten der Tower-Flugzeug-Gespräche verlangt. Die Ukraine bestreitet nun unverfroren, sie je gehabt zu haben. Die deutschen Konzern- und Staatsmedien schweigen pflichtvergessen und tun so als hätten sie nichts mitbekommen.

Das hat Methode und Geschichte. Es belegt, die scheinbare „Demokratie“ funktioniert nicht nur nicht, es gibt sie nicht. Sonst könnten Bürger, Parlamentarier, Opferfamilien und eine freie Presse von den Regierungen Aufklärung und die Offenlegung der Beweise fordern, durchsetzen und sie bekommen. Der NATO-Doktrin der unbedingten Bekämpfung Russlands und des USA-Exzeptionalismus  werden ausnahmslos die rechtsstaatlichen, demokratischen und völkerrechtlichen Prinzipien geopfert.

Unter falscher Flagge

Weil wir gerade von der Ukraine reden. Was ist aus den Ermittlungen zu dem Massaker in Odessa geworden? Gab es überhaupt Ermittlungen zum Massaker im Gewerkschaftshaus von Kiew? Warum sind die Morde vom Maidan bis heute nicht aufgeklärt? Die Toten vom Maidan führten zum Sturz des gewählten Präsidenten Janukowitsch und der Machtergreifung durch die faschistoiden NATO-Marionetten in Kiew. Die Sniper-Morde – die entgegen jeder Logik Janukowitsch in die Schuhe geschoben wurden – sind ein Kernpunkt der jüngeren Geschichte, die die Welt an den Rand eines Krieges drängt.

Möge niemand glauben Gleiwitz ist lange her. Wir erleben panische Versuche der NATO- und EU, um jeden Preis, über eine Strategie der Spannung, einen Krieg gegen Rußland vom Zaun zu brechen. Darauf weist die – gerade auf höchster Ebene – verbreitete antirussische, völlig hirnrissige Hetze hin: MH17 von russischen BUK abgeschossen, Hilfskonvoi als Invasion, Raketenbeschuss aus Rußland, russische UFO-Panzer werden von der ukrainischen Armee zerstört… Die Psychopathen hinter dem Hannibal Lecter der NATO, „Fogh of War“ Rasmussen, machen sich nicht mal mehr die Mühe, die peinlichsten Lügen zu kaschieren. 

Generalprobe in Libyen

Wohin das führt haben wir in Libyen gesehen. 2011 hat „Hinter der Fichte“ immer wieder auf die offensichtlich gefälschten Kriegsanlässe hingewiesen. Da schrien SPIEGEL und n-tv: „Libyen bombardiert Demonstranten“. Die Propagandalüge wurde hier im Blog per Video widerlegt.
Natürlich nannten mich die Verschwörungs-Praktiker trotzdem wütend „Verschwörungstheoretiker“. Bis die Bundesregierung zugab, der Kriegsanlass war erfunden. Doch diese erfundenen Bombardierungen waren der Anlass für die „Flugverbotszone“ und die NATO-Angriffe, die letztlich zur bestialischen Ermordung Gaddafis und dem heutigen Chaos in Libyen führten!
Leider haben sich also die „Verschwörungstheorien“ als wahr herausgestellt.

Top-Kronzeuge Jalil packt über die Sniper aus

Und heute? Unter dem Blickwinkel des Maidan ist das Auftauchen von nicht identifizierten Scharfschützen, die „Aktivisten“ töten, eine ganz besondere Betrachtung wert. Der SPIEGEL erzählte – auf den Tag drei Jahre vor den Schüssen auf dem Maidan in Kiew – von Gaddafis Scharfschützen, die friedliche Demonstranten erschössen. Auch das haben wir widerlegt. Wieder – trotz Fakten – der Vorwurf der Verschwörungstheorie.
Doch 2014 – drei Jahre danach – packt der als Übergangsrats-Präsident eingesetzte Jalil aus. Die spanische „La Republica“ berichtete am 24. 5. 2014 über ein Interview Jalils. Hier ist das Video des Interviews.

[…]

Wie dem auch sei. Die Beweise liegen auf dem Tisch. Operationen unter falscher Flagge sollen Rußland in einen Krieg stürzen. Alles was aus dem Westen kommt ist „Drohung, Bestrafung (!), Sanktionen, Manöver, Stationierung, Waffen, Waffen, Waffen.“ Natürlich hat es ein besonnenes, diplomatisches Rußland da schwer, sich mit den Forderungen nach Waffenruhe und der Anerkennung der russischen Ethnie in der Ukraine Gehör zu verschaffen; auch hier in Deutschland wo der ganze Mainstream hysterisch nach Krieg schreit.

Doch die Menschen um uns herum werden zunehmend erkennen wohin die EU- und NATO-Kriegspsychose führt.

Und es werden immer mehr fragen: „Warum dürfen wir nicht wissen was mit MH17, was in Odessa, was in Kiew wirklich geschah?“

Hier weiterlesen:
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/08/ukraine-mh17-und-omerta-kronzeuge-packt.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. August 2014 von hubert wenzl in Politik

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Ukraine – mehr als erstaunlich was deutsche Medien berichten   Leave a comment

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Man kann sich nur wundern mit welcher Kaltschäuzigkeit von deutschen Medien Tatsachen verdreht werden.

Hier ein interessanter Artikel dazu von Eifelphilosoph auf nachrichtenspiegel.de

Die Ukraine im Lügenkrieg der Oberschichtsmedien.

Haben Sie in letzter Zeit mal wieder etwas vom Dritten Weltkrieg gehört? Dem, den die Ukraine gegen Russland ausgerufen hat (siehe z.B. t-online)? Jene Ukraine, die vom CIA, vom FBI (siehe Neues Deutschland) und 400 Söldnern (siehe Spiegel) privater Militärfirmen unterstützt wird? Ja – so etwas gibt es inzwischen: Militär, dass man mieten kann. Natürlich ist das ein Unding, weil so das Gewaltmonopol des Staates ausgehebelt wird und Staaten damit  mittelfristig ihre Existenzberechtigung als Schutzgemeinschaft verlieren werden – aber man gewöhnt sich ja an vieles. Da kann also jetzt jeder Konzern einfach mal ein paar Killer schicken, die die Gemeinde aufmischen, um der Regierung die Erhöhung des Militärbudgets schmackhaft zu machen. So soll ja auch der Kosovokrieg ursprünglich initiiert worden sein – aber über so etwas dürfen wir ja heute nicht mehr nachdenken.

Worüber wir aber wohl mal nachdenken dürfen, ist der zeitliche Zusammenhang der Nachrichten. Ich rezitiere mal aus dem Gedächtnis: erst kamen ukrainische Soldaten in den revoltierenden Osten, die einfach überliefen und ihre Panzer den Rebellen übergaben (ich halte mich jetzt mal nicht an die Sprachregelung der Regierung, ich weiß auch nicht, wie die derzeit lautet). Dann war ein paar Tage lang Ruhe – und auf einmal kam eine antiterroristische Großoffensive, bei der in Odessa drei Dutzend Menschen verbrannt wurden.

Bei dieser Großoffensive kam US-Material zum Einsatz – und man filmte perfekt italienisch sprechendes Soldaten. Beides kann man noch ohne großen Griff in die Geheimdienstkiste erkären – solche Jeeps können von jedem gekauft werden … und warum sollte ein Ukrainer nicht auch mal perfekt italienisch können?

Genau genommen kam die Offensive so richtig in Fahrt, nachdem CIA und FBI ihre „Beratungen” vorgenommen haben – und  nachdem eine Bande privater Profikiller durchs Land zog (auch hier habe ich die offizielle Sprachregelung der deutschen Presse noch nicht zur Kenntnis nehmen können): auf einmal gab es viele Tote.

Und dann?

War auf einmal Ruhe im Land. Kam zuvor noch jeden Tag Nachrichten von der Front – wie erfolgreich man wieder einige Terroristen erschossen hatte – war auf einmal tagelang Stille. Jedenfalls so lange, bis sich die „Separatisten” (offizielle Sprachregelung) meldeten, siehe Spiegel:

Nach Darstellung des Separatistenführers starben allein 90 Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU bei den Kämpfen im Südosten der Ex-Sowjetrepublik. Auch private Militärfirmen aus Polen und den USA hätten Verluste zu beklagen. Zudem hätten die Regierungstruppen acht Kampfhubschrauber sowie weitere Militärtechnik verloren. Zu den „Verlusten” gehörten laut Ponomarjow angeblich auch 13 getötete und 12 verletzte Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA sowie vom FBI. Das behauptete er in einer von der selbst ernannten „Volksrepublik Donezk” veröffentlichten Videobotschaft.

Natürlich gab es nie Geheimdienstmitarbeiter in Kiew – das geht auch gar nicht, weil die ja „geheim” sind – so geheim wie die in Zivil gekleidete deutsche Militärmission auf Urlaubsfahrt, die versehentlich verhaftet wurde. Die können niemals irgendwo sein, weil sie ja sonst nicht mehr geheim wären – außer, sie werden verhaftet. Die große Anzahl getöteter US-Agenten könnte aber leicht erklären, warum die „Frontberichterstattung” spontan eingestellt wurde: für so ein Debakel braucht man nicht auch noch Reklame. Da braucht die Regierung auch eine gewisse Zeit, bis sie eine Sprachregelung gefunden hat – und so lange ruht die Berichterstattung.

[…]

Die Hintergründe der Eskalationen in Odessa. Nationalistisch-faschistische Kräfte – von Kiew orchestriert – exekutierten oder erschlugen offensichtlich einige ihrer Opfer. CIA und FBI beraten das Regime in Kiew. Medien in Deutschland leisten dem rechten Terror in der Ukraine teilweise Rückendeckung.

Unter Einsatz von Schusswaffen, Gasgranaten und Molotowcocktails trieben die nationalistischen Angreifer die Menschen in das Gewerkschaftshaus, nachdem das Zeltlager abgebrannt worden war. Doch die Zufluchtstätte wurde zu einem Massengrab, als die Faschisten unter Parolen wie „lasst sie uns abfackeln“ oder „alle bis auf den Letzten umbringen!“ Feuer legten und dafür sorgten, dass niemand die Ausgänge verlassen konnte.

Was serviert hingegen der Spiegel seinen Lesern heute – nach den eindringlichen Warnungen vor dem bösen Russen, der die kleine, hilflose Nato einfach so wegwischen könnte (und es wahrscheinlich bald tut!!!)?

Eine politische Unverschämtheit der Extraklasse – siehe Spiegel:

Die ukrainische Übergangsregierung fordert von Deutschland mehr Entschlossenheit im Umgang mit Russland – und schärfere Strafen.

Oder ist es der CIA, der da spricht? Nein, der hat ja dementiert, dass er überhaupt da ist. Immerhin – der Aufruf zu „präventiven” Maßnahmen taucht jetzt ebenfalls auf:

„Es ist auch wichtig, präventive Sanktionen zu verhängen, bevor Russland noch größeren Schaden anrichtet.”

Putin ist aber auch sowas von böse … der muss bestraft werden, bevor er überhaupt was getan hat!

Und wenn der sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen läßt, fackelt man einfach noch ein paar anti-kiewer Demonstranten ab. Irgendwann wird ihm schon der Kragen platzen.

Und das deutsche Volk, das nur etwas von dem ganzen kostspieligen Theater hätte, wenn es einen Krieg gegen Russland planen würde?

Das wird mal wieder bezahlen dürfen, nachdem es beschissen wurde. Aber: genau darum wird es ja beschissen: damit es weiter zahlt. Wie schrieb noch das Neue Deutschland?

Derweil hat der US-amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin die Erwartung geäußert, dass die Ukraine-Krise neue Rüstungsvorhaben ermöglicht. Politiker und Bürger würden »einen Schritt zurücktreten und darüber nachdenken, ob alle Fähigkeiten vorhanden sind, um sich zu verteidigen und um die volle nationale Sicherheit zu haben«, hoffte Konzernchefin Marillyn Hewson gegenüber der »Welt am Sonntag«. Jede Art von Konflikt »sollte bewirken, dass man sich fragt: Sind alle Fähigkeiten vorhanden?«

Das war am 4.5.2014. Kaum eine Woche später sind sich die Oberschichtsjournalisten einig: wir sind zu schwach und müssen aufrüsten – denn genau DAS bringt ihnen genug Geld für die eigene Pferdezucht.

Und in den Dritten Weltkrieg rutschen wir dann „einfach so” ´rein, weil „Kiew” es so wollte.

Hier weiterlesen:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/05/19/die-ukraine-im-luegenkrieg-der-oberschichtsmedien/

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 21. Mai 2014 von hubert wenzl in Politik

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Massenmord und ethnische Säuberungen in Odessa von CIA organisiert…   Leave a comment

Die Berichterstattung in den westlichen Medien sind alles andere als auch nur halbwegs objektiv. In Kiew nannte man Demonstranten Oppositionelle in der Ostukraine sind es nach Sprachgebrauch der Kiewer Putsch-Regierung Terroristen. Der Westen unterstützt die Putschregierung in der auch die Swoboda Partei vertreten ist, die laut wikipedia eine ukrainische rechtspopulistische und radikal nationalistische Partei ist. Die Partei wird verschiedentlich auch als rechtsextrem, faschistisch oder neonazistisch und antisemitisch eingeordnet.
Zu den grausamen Vorkommnissen im Gewerkschaftshaus von Odessa gegen pro-russische Kräfte mit vielen verbrannten Toten und auf andere grausame Art Getöteten, schweigt sich der Westen aus. Es ist offensichtlich, dass der Westen ganz andere Ziele verfolgt als in der Ukraine für Menschenrechte zu sorgen. Es geht fast ausschließlich um wirtschaftliche und militärisch strategische Interesssen.

Hier ein Artikel von nachrichtenspiegel.de (Auszug).

Montag, 5.5.2014. Eifel. Ich weiß nicht, ob Sie es schon gemerkt haben: es dauert zuweilen ein bischen, bis das Ministerium für Wahrheit eine Sprachregelung gefunden hat. Die im Ausland gefangen genommen Soldaten (jetzt „Geiseln” genannt, als hätte die irgendjemand absichtlich entführt, um damit was zu bezwecken, anstatt das sie dabei festgenommen worden sind, wie sie – fernab ihres Auftrages – eine umkämpfte Stadt besichtigen wollten … zusammen mit den Belagerern der Stadt) waren ja jetzt zuerst eine OSZE-Militärmission. Das hatte Claus Neukirch bestritten – immerhin Sprecher des Kriseninformationszentrums der OSZE (siehe FAZ).

Der Herr Gauweiler wird momentan von allen Parteien der großen Koalition dafür beschossen, das er Fragen gestellt hat, die man partout nicht hören will (siehe Spiegel):

Gauweiler betonte, die Aktivitäten von Bundeswehrsoldaten in Zivilkleidung in der Ostukraine seien nicht im deutschen Interesse. „Dass die Revolutionsregierung in Kiew, deren Legitimität man mit gutem Grund anzweifeln kann, Interesse hat, Soldaten der Bundeswehr in das Konfliktgebiet ‘einzuladen‘, verstehe ich schon. Ich verstehe aber nicht, dass es unser Interesse sein soll, uns in dieser plumpen Weise noch tiefer in den Konflikt hineinziehen zu lassen.”

Gauweiler forderte die Bundesregierung auf, Klarheit über den Einsatz der Bundeswehrsoldaten in der Ostukraine zu schaffen. „Wer hat zu dieser weiteren Mission deutsche Soldaten in die Ostukraine geschickt – zeitgleich und außerhalb der ausdrücklich als Zivilveranstaltung beschlossenen OSZE-Sondermission -, und wie soll das mit dem Wiener OSZE-Abkommen vereinbar sein?”

Was Herr Gauweiler nicht verstehen will, sind die hundert Signale, die Regierung und ihre inoffiziellen Pressestellen (wie Spiegel-online) unter das Volk streuen: die „Methode NSA” ist angesagt: „Wir wollen nicht darüber sprechen, gebt Ruhe„.
Man weiß auch, warum die nicht darüber sprechen wollen, denn: anstatt in Uniform ukrainische Truppen zu besichtigen, sind die ohne Uniform in ein Krisengebiet gefahren. Das man solche Leute eher als „Spione” ansieht – wie es jene Oppositionellen getan haben, die den Trupp überraschend aufgegriffen hatten – sollte nicht verwundern,
zumal es ja auch weitere, echte OSZE-Missionen gab, mit denen die Oppositionellen gute Kontakte hatten … und die die Jungs von der Bundeswehr letztlich auch herausholten.

In solchen Fällen – also, wenn die Regierung mal wieder über eine Geheimoperation gestolpert ist – kann man für einen Moment eine gewisse Sprachverwirrung aller Beteiligten feststellen und erhält alle möglichen Informationen, die alle nur ein Ziel haben: von dem realen Tatbestand abzulenken. So erfahren wir jetzt durch den Spiegel, dass die Mission gar nicht von dem deutschen Oberst angeführt wurde, sondern von dem dänischen Oberfeldwebel (siehe Spiegel).

Unverfroren behauptet dort auch ein SPD-Mann, die Ukraine hätte die Mission mit der OSZE in Wien beschlossen, der Link, der das beweisen soll, führt jedoch nur zu allen möglichen Artikeln über die Ukraine – schöner wäre es, wenn man genau erfahren hätte, wer wann was in Wien vereinbart hat und weshalb dann „Wien” gerade Deutschland ausgesucht hat, die Mission zu führen, Deutschland – dessen Oberst jetzt von einem dänischen Feldwebel angeführt worden sein soll: entgegen aller Gewohnheiten auch noch in Zivil anstatt in Uniform.

Es sind aber nicht nur deutsche Soldaten im Rahmen seltsamer Missionen in der Ukraine unterwegs. Wir erfahren es nur nebenbei, in Nebensätzen, der der hektische Volljobzeitgenosse gar nicht mehr mitnehmen kann. Darf ich zitieren?

Aus einem weiteren Spiegelartikel der vor russischen Spionen warnt (ein Witz angesichts des immer noch akuten NSA-Skandals):

Laut „Bild am Sonntag” sind auch westliche Geheimdienste in der Krise aktiv. Der US-Geheimdienst CIA und die US-Bundespolizei FBI beraten demnach die ukrainische Übergangsregierung in Kiew. Die Spezialisten sollten helfen, die Rebellion im Osten des Landes zu beenden und eine funktionsfähige Sicherheitsstruktur aufzubauen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise. Die Agenten seien aber nicht direkt an den Kämpfen beteiligt, sondern nur in Kiew tätig. Die Aufgabe der FBI-Agenten bestehe etwa darin, bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität im Lande zu helfen.

„Eine Regierung, deren Legitimität man mit gutem Grund anzweifeln kann” (Gauweiler, siehe oben), wird von CIA und FBI dabei unterstützt, dass zu bekämpfen, was die für „organisierte Kriminalität” halten. Was machen die da eigentlich genau?

Was festzustellen ist: seit geraumer Zeit ist die Gangart härter geworden: die zweifelhafte ukrainische Regierung bekämpft die Opposition mit einer Gewalt, für die ein Janukowitsch international geächtet worden wäre. Er hatte nur (vergeblich) Polizeieinheiten zum Schutz des Parlamentes eingesetzt (was wir in Berlin auch täten, würde ein bewaffneter Mob dort das Parlament besetzen wollen), während die auch mit rechtsradikalen und neofaschistischen Elementen kooperierende Übergangsregierung Kampfhubschrauber und Kampfpanzer ins Gefecht wirft … und noch schlimmere Verbrechen gut heißt.

Während man noch vor wenigen Wochen kaum wusste, ob überhaupt eine Armeeeinheit auf die Putschregierung hört, fahren nun Soldaten durchs Land und jagen die Opposition (die wir nach neuer Sprachregelung des Ministeriums für Wahrheit innerhalb Deutschlands nur noch „Putin´s Prorussen” nennen dürfen) – mit zum Teil grauenhaften Folgen, siehe Spiegel:

Die Polizei sah tatenlos zu, als im südukrainischen Odessa ein Gewerkschaftshaus in Brand gesetzt wurde. Dutzende prorussische Aktivisten kamen ums Leben. Der Gouverneur lobt die Brandstifter: „Sie haben Terroristen neutralisiert.”

Über vierzig Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt – Entschuldigung – „neutralisiert”.

Wieso komme ich jetzt auf einmal auf den Gedanken, dass sich Wladimir Putin zurecht Sorgen über ethnische Säuberungen im Osten der Ukraine macht.

Das war kaltblütiger Mord.

Massenmord.

An Zivilisten.

Auch Frauen.

Lese ich diese Schlagzeile nicht in jenen Medien, die mit dem Ministerium für Wahheit eng zusammenarbeiten … dann schreibe ich sie eben selber.

Wenn nun CIA und FBI in der Ukraine aktiv sind, die Regierung beraten – darf man dann Fragen darüber stellen, was genau die dort machen und empfehlen?

Ich kann auf jeden Fall sagen, warum ich offen den Verdacht ausspreche, dass sie möglicherweise Massenmord und ethnische Säuberungen als Teil eines Einschüchterungsprogrammes fahren, dass einer sehr wackelingen und machtlosen Regierung zur Anerkennung im eigenen Land verhelfen soll, denn ich kenne die Methoden es CIA aus Pakistan.

Hier weiterlesen:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/05/05/cia-organisiert-massenmord-und-ethnische-saeuberungen-in-odessa/

 

http://www.4shared.com/video/OS3hl7oRce/OSZE_-_Ukraine__S_.html
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Möchte hier noch einen kurzen Auszug von Sabine bringen, der die Lage in der Ukraine und die Putsch-Regierung in Kiew gut beschreibt bzw. auch das verlogene Verhalten des Westens.

Auszug.
Der faschistische Mob kann ungehindert die Regimegegner in Odessa jagen, zusammenschlagen, verbrennen, erschiessen und ermorden, und Kiew tut nichts dagegen. Der Westen tut auch nichts, kein Wort der Verurteilung. Wie ich sagte, es handelt sich nicht um „Pro-Russen“ und „Separatisten“ die von ukrainischen „Nationalisten“ bekämpft werden, weil sie Landesverräter wären, sondern um ukrainische „Antifaschisten“ die von den „Faschisten“ des Rechten Sektors und anderen militanten Verbrecherbanden bekämpft werden.

[…]
Wie kann der Westen die Nazis unterstützen, sie an die Macht bringen, im Land wüten lassen und dann Russland die Schuld in die Schuhe schieben und mit Sanktionen bestrafen?

http://sabnsn.wordpress.com/2014/05/08/odessa-02-05-2014/

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 9. Mai 2014 von hubert wenzl in Politik

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