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Ehrung für Papst Franziskus – Karlspreis   1 comment

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Ja ja, wenn man Papst ist bekommt man leicht einen Preis, quasi nachgeschmissen. Da braucht es keine große Leistung oder große Verdienste. So auch geschehen mit dem diesjährigen Karlspreis an Papst Franziskus.

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Mit dem Karlspreis zurück ins Mittelalter

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Jorge Mario Bergoglio
Jorge Mario Bergoglio

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BERLIN. (hpd) Heute, am Freitag, 06. Mai 2016, knallen die Sektkorken. Es wird der Internationale Karlspreis an Seine Heiligkeit, Papst Franziskus, verliehen. Eigentlich findet die Verleihung traditionell am Feiertag „Christi Himmelfahrt“ im Krönungssaal des Rathauses der Stadt Aachen statt, aber diesmal reist die Schar der Karl-Verehrer nach Rom, um einen Papst vom anderen Ende der Welt für seine Verdienste um Europa zu ehren. Terminschwierigkeiten haben dazu geführt, die Verleihung einen Tag nach Christi Himmelfahrt zu zelebrieren, dem Tag „an dem der Gottessohn von einer Wolke aufgenommen und ihren Blicken entzogen wurde“.

So ganz genau weiß allerdings niemand, wie die Himmelfahrt Jesu die europäische Einigung gefördert hat, aber das dürfte wohl alles seine Richtigkeit haben, zumal bereits Papst Johannes Paul II. im Jahre 2004 den Karlspreis erhielt. „Das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises“, so begründete damals das Verleihungskomitee kratzfüßig die Wahl, fühle „sich beehrt, einmalig und in außergewöhnlicher Weise Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul II. mit der Verleihung des außerordentlichen Karlspreises auszeichnen zu dürfen“. Man durfte. Nach dem huldvollen Einverständnis des Vatikans konnte es dann zur Preisverleihung an den höchstrangigen Vertreter derjenigen Institution kommen, die mit ihrem Verhalten Juden, Muslime, Protestanten, häretische Muckefuckchristen und Ketzer zum rechten Glauben gezwungen und aus Europa vertrieben hat. Was der Einigung Europas ohne Zweifel gedient hat. Unter katholischer Flagge und unter Verzicht auf widerborstige Andersdenker.

Begonnen hatte diese eher unfreundliche Variation der urchristlichen Bergpredigt mit der Ernennung des Katholizismus zur Staatskirche durch den römischen Kaiser Theodosius im Jahre 380. Es folgte dann eine gründliche Häretiker- und Heidenhatz, auf die wir hier mit Rücksicht auf Minderjährige nicht näher eingehen wollen.

Kaiser Karl, der Namensgeber des Aachener Preises, brachte dann im 8. Jahrhundert Schwung in die erlahmenden Missionierungsanstrengungen. Er stellte alle Nichtkatholiken vor die Wahl „katholisch oder Kopf ab“ und drohte Frauen, die das Vaterunser nicht beherrschten, die Peitsche an. Beides diente ohne Zweifel der Verwirklichung einer Einheitsmeinung in Europa. Wogegen sich die Aufklärer und 1789 das französische Volk wandte und nicht etwa die Aachener Ratsherren. Aber darüber spricht man in der Printenstadt nicht so gerne. Lieber ergießt man sich in einem furchtbaren Geschwafel über die „Achtung vor der Einzigartigkeit des Menschen, seiner Würde und seinen unveräußerlichen Rechten“, wie es in der Begründung zur Karlspreisverleihung 2016 heißt.

Auch Spaniens König Juan Carlos („Ich geh mal eben einen Elefanten schießen“), das Steuervermeidungsparadies Luxemburg und der Präsident des Europäischen Rates, ein gewisser Van Rompuy, wurden bisher mit dem Karlspreis ausgezeichnet. Van Rompuy, Absolvent der katholischen Universität von Löwen, blieb wenigstens ehrlich: Die Auszeichnung übersteige die Bedeutung seiner Person, sagte er in einer Stellungnahme zur 56. Verleihung dieses Preises.

Im Jahr 2015 ist dann der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, an der Reihe. Schon allein deshalb, weil der Geehrte das katholische Heilig-Geist-Gymnasium der Missionsgesellschaft der Spiritaner besuchte, das er nach der 13. Klasse mit der Mittleren Reife verließ, um nahe Aachen eine Buchhandlung zu betreiben. Seine Ehrung begann mit den Worten „An Christi Himmelfahrt, dem 14. Mai 2015“, was jedermann klar macht, dass nur einer, der an die himmlische Reise Jesu glaubt, für eine Würdigung in Frage kommt und nicht etwa Konfessionsfreie, Agnostiker oder gar Kommunisten. Lessing hätte da wohl mit seiner völkerverbindenden Ringparabel ebenso wenig Chancen auf eine Würdigung gehabt, wie Goethe, der vom Kreuz als einem „Jammerholz“ sprach.

Ach ja, der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, wurde auch ausgezeichnet. Irgendwie muss man ja die Liste der Honoratioren abarbeiten.

Nun also wird Papst Franziskus geehrt, der Mann, der es sich vor dem Europaparlament angelegen sein ließ, Europa mit einer unfruchtbaren Großmutter zu vergleichen: Nicht mehr fruchtbar und lebendig sei diese Union, meinte Franziskus. Aber das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen ließ sich nicht beirren: Es fühle „sich beehrt, im Jahre 2016 Seine Heiligkeit Papst Franziskus in Würdigung der herausragenden Botschaften und Zeichen, die sein Pontifikat für Frieden und Verständigung, für Barmherzigkeit, Toleranz, Solidarität und die Bewahrung der Schöpfung setzt, mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen auszeichnen zu dürfen“, heißt es im salbungsvollen Ton in Aachen. Und damit niemand vergisst, welches Europa das mit dem Domprobst als „geborenem“ Mitglied und Vertretern aus Handwerk, Versicherungen und Kommunalpolitikern durchsetzte „Direktorium“ im Auge hat, reist der Aachener Domchor mit nach Rom und wird den eingeladenen Gästen Gelegenheit gegeben, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Einem katholischen, versteht sich.

Es geht also bei der Preisverleihung um das katholische Europa und nicht etwa um ein überkonfessionelles Europa der Demokratie, der Menschenrechte und der individuellen Freiheit, für die man nun beim besten Willen nicht die katholische Kirche zitieren mag. Es geht auch nicht um Frieden. Dann dürfte Karl überhaupt nicht zitiert werden, der halb Mitteleuropa gewaltsam unter die katholische Kirche zwang und diese mit Ländereien und Pretiosen über die Maßen beschenkte.

Nun könnte man sagen, es werde ja nicht die katholische Kirche ausgezeichnet, sondern ein Einzelner, der eher zufällig an der Spitze der katholischen Kirche steht. Aber so ist es eben nicht. Es wird nicht Jorge Mario Bergoglio geehrt, sondern, wie sich das Auszeichnungs-Komitee ausdrückt, „Seine Heiligkeit Papst Franziskus“. Die Aachener ehren also den Vorsitzenden der katholischen Kirche, der für vieles seiner Organisation gerade stehen muss, auch wenn er persönlich nicht haftbar gemacht werden kann. Mit Franziskus findet auch eine Ehrung der katholischen Kirche statt.

Und wie diese, die noch im August 2000 verlauten lässt, nicht katholische Gläubige befänden sich „in einer schwer defizitären Situation“ (Dominus Jesus), wie diese im Zeichen globalen Zusammenwachsens und der drohenden Konflikte mit einer Milliarde Muslime zum Frieden zwischen den Religionen beitragen soll, bleibt ein Rätsel. Denn den Muslimen ist der Kreuzzug katholischer Frommer und Banditen gegen sie und die gewalttätige Reconquista der spanisch-katholischen Kirche unvergessen. Das müssten Preisträger-Verleiher bedenken, wenn sie mitten in einer Diskussion, ob der Islam zu Deutschland gehöre, ausgerechnet den Repräsentanten einer Organisation ehrt, die sich fast tausend Jahre lang am Islam versündigt hat.

Also, was soll ein Karlspreis? Statt europäische Kurz- und Kleindenker mit überzogenen Pensionsansprüchen auszuzeichnen, statt die Rangfolge der Prominenz von oben nach unten abzuarbeiten, statt die Exekution der Geistesfreiheit und die Hinrichtung der Wissenschaften durch einen religionsbesessenen Karolinger zu preisen, statt dessen Zwangstaufen zu ehren, wäre es an der Zeit, die griechischen Künstler und Wissenschaftler, die antike Stadtkultur und das Können römischer Ingenieure auszuzeichnen. Oder die schottisch-französisch-deutsche Aufklärung, die mit den Forderungen nach Freiheit und Menschenrechten die Vorlagen für die westlichen Verfassungen liefert. Denn das eint Europa bis heute. Aber doch nicht Karl.

Von Rolf Bergmeier

6. Mai 2016

Kommentare: 13

Hier noch 2 Kommentare dazu.

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Eine kleine Richtigstellung: Franziskanische Armut, die Herr Bergoglio so gerne preist, lässt sich doch nicht mit plumpem Sekt feiern!

In den Jahren von 1967-1969, da ich in Rom lebte, haben wir im Priesterkolleg Santa Maria dell’Anima viele frohe Feste gefeiert, aber ich habe niemals auch nur einen Tropfen Sekt getrunken. Angemessen ist in diesen Kreisen nur Champagner, und so wird es bleiben. Auf den „großen“ Karl lässt sich allein mit edelster Brause anstoßen, und auf den diesjährigen Preisträger auch.
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Der Internationale Karlspreis zu Stadt Aachen wird für Verdienste um Europa und die europäische Einigung verliehen.

Wenn ich mir anschaue, wer 2016 diesen Preis kriegen soll und mir dann anschaue, welcher Ideologie die Papst AG nahesteht, dann habe ich kein gutes Gefühl. Die RKK hat sich im letzten Jahrhundert mit jedem faschistischen Regime in Europa ins Bett gelegt:

http://berufsbeleidigt.de/allmachtsphantasien/

Siehe auch: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/karlspreis-an-papst-franziskus-peinlich-13982701.html

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Über den Autor

  • Rolf Bergmeier

    Der Autor ist Althistoriker und Philosoph, hat zuletzt die Bücher „Christlich-abendländische Kultur. Eine Legende“ (2014) und „Schatten über Europa. Der Untergang der antiken Kultur“ (2012) veröffentlicht. Anfang April 2016 hat er eine 320 Seiten starke Kritik über Karl den „Großen“ publiziert.

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    Ehrung für Papst Franziskus – Karlspreis

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. Mai 2016 von hubert wenzl in Religionskritik, Uncategorized

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Der angeblich liberale und liebe Papst Franz   Leave a comment

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Franz outet sich – Teil III

Hartnäckig versuchen die Spindoktoren der deutschen Redaktionsstuben die Legende vom lieben liberalen Papst Franz zu stricken.

Es gelingt ihnen glücklicherweise immer weniger, da sich auch dieser Papst durch knallharte konservative und menschenrechtsfeindliche Aktionen outet.
Den Abschaum-Kurienerzbischof Müller als Kardinal zu kreieren, nachdem dieser wie kaum ein anderer Bischof die Opfer des sexuellen Missbrauchs demütigt  und jegliche Aufklärung zu verhindern sucht, spricht Bände über das wahre Denken des aktuellen Papstes.
Hätte der Füße-lutschende Bergoglio auch nur einen Funken Anstand und Mitgefühl würde er so einen polemischen Hetzer wie Müller sofort aus dem zweithöchsten Amt der Kurie entfernen und ihn nicht noch befördern.
Die zunehmenden menschenfeindlicheren Regeln einiger afrikanischer Länder werden von den offiziellen römisch-katholischen Hasspredigern ausdrücklich gelobt.

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Die katholische Bischofskonferenz in Nigeria lobt die Regierung in höchsten Tönen, weil sie mit einem neuen Gesetz Schwule und Lesben noch gnadenloser jagen lässt als in den vergangenen Jahren.
Die Führung der römisch-katholischen Kirche in Nigeria hat die im Januar von Präsident Goodluck Jonathan unterschriebene Gesetzesverschärfung gegen Homosexuelle begrüßt. In einer Pressemitteilung erklärte die Bischofskonferenz, die verschärfte Verfolgung von Schwulen und Lesben im einwohnerstärksten Land Afrikas sei ein „richtiger Schritt in die richtige Richtung, um die Würde des Menschen zu schützen“. Die Kirche lobte ausdrücklich den Präsidenten, der sich dem Druck aus dem westlichen Ausland widersetzt habe.
Das Gesetz bestraft nicht mehr „nur“ gleichgeschlechtlichen Sex, sondern verbietet auch Treffen von Homosexuellen, gleichgeschlechtliche Küsse oder die simple Teilnahme an einer Verpartnerungszeremonie oder gleichgeschlechtlichen Eheschließung, egal ob diese in Nigeria oder im Ausland stattfindet. Wer gegen das Gesetz verstößt, kann mit 14 Jahren Haft bestraft werden.
(queer.de 05.02.14)

Das ist die Kirche des Papst Franz im Januar 2014.


Einen erneuten Hinweis auf das wahre Wesen der Kinderficker-gnädigen Kurie geben die Reaktionen auf den UN-Bericht zum Umgang der Katholischen Kirche mit den Opfern ihrer Pädosex-Priester.

Von Demut und Einsicht keine Spur – der angeblich so träge Heilige Stuhl, der immer wieder über Jahre und Jahrzehnte die Kindervergewaltiger gewähren ließ, weil er angeblich generell nur sehr langsam arbeitet, kann andererseits von eben auf jetzt äußerst bissig werden, wenn nicht irgendwelche priesterlich penetrierten Kinder, Frauen, Schwule, Aidskranke, Geschiedenen oder Millionen in katholischen Einrichtungen verprügelte Kleinkinder gequält werden, sondern er selbst angegriffen wird.

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Die Uno kritisiert die katholische Kirche für ihren Umgang mit Kindern – insbesondere Missbrauch, Vertuschung, Züchtigung. […] Die Vereinten Nationen haben dem Vatikan in ihrem aktuellen Bericht zu Kinderrechten ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Der Kirchenstaat sei vor allem darauf bedacht, sich selbst zu schützen – nicht aber die Kinder in seiner Obhut. Schadensbegrenzung heißt aus Sicht der katholischen Kirche demnach, Schaden von der eigenen Reputation abzuwenden.   Das Uno-Komitee für die Rechte des Kindes hält der Kirche einen weltlichen Spiegel vor. Sein Bericht leistet nicht weniger, als die Doppelmoral der Kirche zu enttarnen. Er zeigt Punkt für Punkt auf, wie die Kirche den Schutz der Schwachen versäumt und sich zur Rechtfertigung hinter Glaubensgrundsätzen verschanzt.
Auf die Veröffentlichung folgte prompt die reflexartige Reaktion aus Rom. Der Bericht, der unter anderem den Umgang der katholischen Kirche mit Homosexualität und Abtreibung anprangert, sei der Versuch eines Eingriffes in die katholische Lehre, hieß es. Tatsächlich legt der Bericht Maßstäbe an, die den katholischen Glaubensgrundsätzen widersprechen. Die Uno setzt die Kinderrechte absolut. Sie sind die Grundlage der Bewertung.   So sehr die katholische Kirche auf ihren Grundsätzen beharrt, so sehr offenbart sich, wie lebensfern einige der Überzeugungen heute anmuten. Der Report der Vereinten Nationen macht deutlich, zu welchen Mitteln die Kirche greift, um die Diskrepanz zwischen Glaubensgrundsätzen und weltlicher Realität zu kaschieren.
[Zehn Punkte prangert der Uno-Bericht an – weiterlesen….]
 (Barbara Hans 05.02.14)
Wir befinden uns nicht mehr in grauer Vorzeit der antimodernistischen Päpste des frühen 20. Jahrhunderts, sondern schreiben das Jahr 2014.
Selbst der fromme Katholik, der in der SZ für Kirchenthemen zuständig ist, räumt ein, daß der Vatikan keine Milde verdient hat.
Der Bericht ist ein Dokument des Misstrauens, so etwas ist nie ganz fair. Allerdings: Die katholische Kirche hat sich dieses Misstrauen ehrlich erarbeitet – durch langes Vertuschen und Leugnen.
(Matthias Drobinski, 05.02.14)
Papst Franziskus ist aber keinen Deut einsichtig, sondern läßt den Überbringer der Nachricht attackieren.Besser könnte der Vatikan nicht beweisen, daß seine Opfer immer noch lediglich sehr nachgeordnete Prioritäten haben.

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David Bergers Beschreibung
der durch und durch perfiden Viktimisierungskampagne der katholischen Kirche ist zutreffend.
Katholiken stilisieren sich als arme Opfer und beklagen mangelnde Religionsfreiheit, wenn sie nicht einmal mehr Homosexuelle diskriminieren dürfen.
Unter Papst Franz gehört auch das Vertuschen der eigenen Kinderfickerei zur Religionsfreiheit.
Nicht nur seine homophoben Ausfälle wie bislang, auch dass er Kindesmissbrauch jahrelang systematisch vertuscht hat (so die UN), fällt inzwischen für den Vatikan also unter sein Recht auf Religionsfreiheit …
(David Berger auf Facebook 05.02.14)

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Daß sich die UNO da einzumischen wagt, treibt die Cortisol- und Adrenalin-Werte der Kurialen auf Rekordwerte.

Der Heilige Stuhl lehnt Einmischung in die Kirchenlehre ab, wie er nach einem vernichtenden UN-Bericht erklärt. Darin wird der Vatikan unter anderem für den Missbrauch in der Kirche gerügt.
Der Vatikan hat die Kritik des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes am Umgang mit Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche scharf zurückgewiesen. [….]  In dem Bericht über sexuellen Missbrauch in der Kirche heißt es, die Kirche unternehme trotz entsprechender Zusagen nach wie vor nicht genug gegen sexuellen Missbrauch von Kindern durch Geistliche und Kirchenmitarbeiter.
[….] Die UN forderten den Vatikan auf, die Empfehlungen umzusetzen und bis 2017 einen Bericht darüber abzuliefern. […]
(AFP/AP/smb/flo 05.02.14)
Diese UNO aber auch! Wo kämen wir hin, wenn Religionen noch nicht mal mehr ungestraft Kinder quälen und Minderheiten diskriminieren dürften!
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Auch der Bundestag hatte in der Frage der Penisverstümmelung klar zu Ungunsten des Kindeswohls entschieden und klargestellt, daß es dem Gesetzgeber völlig egal ist, wenn immer mal wieder Kinder bei Beschneidungen für immer impotent werden, den Penis verlieren oder gar sterben. Wichtiger ist den Hardcore-Religioten Thierse, Nahles und Co. die sadistischen Regeln der Genesis zu befolgen – so der religionspolitische Sprecher der Grünen und mehrfach überführte Lügner Volker Beck.
Nein, Kinder zu quälen wollen die Religioten in Rom weiterhin als ihr Privileg behandeln und denken gar nicht daran darüber Auskunft zu erteilen, nur weil irgendwelche irdischen Gesetze dies vorsehen.

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Scharfe Kritik von den UN: Die Katholische Kirche solle endlich Akten zu Missbrauchsfällen herausgeben. Christian Pfeiffer hat selbst vergeblich nach Akten gefragt – nun fordert der Forscher im DW-Interview Klarheit.
DW: Herr Pfeiffer, die Vereinten Nationen haben den Vatikan wegen Tausender Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch aufgefordert, sich von überführten oder verdächtigen Priestern zu trennen. Was halten Sie von dieser Initiative der UN und wie realistisch ist es, dass sie Erfolg hat?
Christian Pfeiffer: Ich denke, die Vereinten Nationen haben recht. Wir konnten bei der von uns begonnenen und dann später abgebrochenen Forschung klar feststellen, dass in früheren Jahren, also in den 1950er, 60er, 70er Jahren offenkundig viele Priester weiter arbeiten durften mit veränderten Arbeitsinhalten. Sie wurden versetzt, aber sie wurden nicht unbedingt immer bestraft. [….]  Das mit uns angelegte Forschungsprojekt sollte sämtliche Fälle des Missbrauchs von 1945 bis zur Gegenwart analysieren. Aber dann mussten wir selber bald feststellen, dass dem schon dadurch Grenzen gesetzt waren, dass in vielen Fällen die Akten gar nicht mehr die unzerstörten ursprünglichen Inhalte hatten. Da war viel vernichtet worden und es gab leider keine Transparenz, in welchem Ausmaß uns denn überhaupt noch Akten für die Forschung zur Verfügung stehen werden, die eine lückenlose Aufklärung ermöglichen.
Als wir das dann angemahnt haben, kam die Kündigung. [….]   Wir haben nie Transparenz darüber bekommen, in welchem Ausmaß das stattgefunden hat, welche Chancen Forschungsaufklärung noch hat. Ich bin sicher, unsere Nachfolger werden das einfordern und auch erhalten und erst dann wird es möglich sein, zu sagen: Wir sind in der Lage lückenlos rückwärts aufzuklären. Erst dann ließe sich feststellen, wie viele Priester, obwohl sie eine massive Straftat begangen hatten, im Amt bleiben konnten und oft dann an einem anderen Ort, falls man sie versetzt hat, erneut Missbräuche begangen haben. [….] Niemand kann die Kirche zwingen, bestimmte Dinge zu tun oder zu unterlassen. [….]
(Deutsche Welle 05.02.14)

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Da es mir schwerfällt das moralische Totalversagen der alten Männern in den bunten Kleidern zu beschreiben, klaue ich mir heute abschließend eine Bewertung von Facebook.
David Farago:
Eben in der ARD: Der Vatikan warnt die UN, sie würde übertreiben?
Meine lieben Ganzjahreskarnevalisten, Euer Versagen und Eure Verbrechen wurden durch die UN noch nicht mal deutlich genug aufgelistet! Das würde 1700 Jahre dauern! Schon im dritten Jahrhundert gab es nachweislich Kindesmissbrauch und das ist das Gründungsjahr Eures Finanzkonzerns!
Was danach bis heute von Euch verbrochen wurde, könnt ihr gerne im Lebenswerk von Karlheinz Deschner nachlesen!
Seit Eurer Gründung zieht Ihr mordend und missbrauchend durch die Länder dieser Erde! Bis heute hebt Ihr Euch selbst über das Gesetz! Und das lasst Ihr Euch noch mit Milliarden öffentlicher Gelder belohnen! Schämt Euch, Ihr Verbrecher!

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http://tammox2.blogspot.it/2014/02/franz-outet-sich-teil-iii.html

 

proll-WP_Franzisk

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Gruß Hubert

Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet   Leave a comment

Der Sexismus hat seine Wurzeln in den Religionen.

Die Religionen wurden ja alle von Männern gegründet (mir ist keine weibliche Religionsgründerin bekannt – bitte berichtigen, wenn es so sein sollte). Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet.

Wenn es um die Geringschätzung, die Verachtung und Unterdrückung der Frau geht sind sich die abrahamitischen Religionen sehr einig.

Toleranz für Religionen die Sexismus und Frauenverachtung zu verantworten haben darf es nicht geben. KEINE Diskriminierung darf toleriert werden! Es ist völlig fehl am Platz wenn aus bestimmen politischen Kreisen die rechte Keule geschwungen wird.
Das Gequatsche von Natur und Naturrecht hängt mir bei den Ohren heraus, ich kann das nicht mehr hören.
Eine Frau kann nie der Besitz eines Mannes sein und so behandelt werden. Ganz besonders beim Islam ist es aber so. Wie daneben Religionen liegen können sieht man am Beispiel des Sklaventums, das vom Christentum über lange Zeit gutgeheißen und für notwendig erachtet wurde. Die Verteufelung von Verhütung und Abtreibung (die sie ja Mord nennen) zeigt wie wenig Katholiken der Frau ein Recht über ihren Körper bestimmen zu können verweigern wollen. Zum Glück haben wir keinen Gottesstaat.
Wenn Vertreter der islamischen Religion immer wieder behaupten, dass Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Kinderheiraten, unislamisch wären, entspricht das nicht den Tatsachen. Wenn man all diese Verrücktheiten sich ansieht kann man nur sagen Religion kann geistigen Abstieg bedeuten.

Hier noch einige Auszüge.

Von Fundis, Frauenverachtung und sonstigen Verrücktheiten

[…]
Aber sehen wir uns zunächst die Methoden und das vorgebliche Ziel dieser Vereine an. Sie verstehen sich als Lobbyisten für die Schwächsten dieser Welt – nämlich für ungeborenes „Leben“ (in der biologischen Definition ist es welches) und versuchen über Medienaktionen – Gebetsmärsche, Störung der Regenbogenparade, und dergleichen mehr -, das Aufkaufen von Immobilien in welchen Abtreibungskliniken sind, welche sodann gekündigt werden, und absolut verabscheuungswürdigen Aktionen, wie dem Werfen mit Plastikembyros nach Frauen, welche Abtreibungskliniken aufsuchen, Stimmung für ihre Sache zu machen. Somit probieren sie eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, und dies gelingt ihnen in letzter Zeit immer wieder.

[…]
Wir dürfen Ewiggestrigen, welche nur im Interesse der Gegenaufklärung aktiv sind, keinen Zentimeter der Gesellschaft überlassen, und wenn diese sich zu Wort melden, muss unsere Stimme lauter sein als ihre. Hier geht es eben nicht nur um einen Kampf gegen das bestehende System, sondern auch gegen dasjenige davor usw. – genauso wie für ein anderes, neues System, in dem Frauen Männern gleich gestellt sind.

http://www.onesolutionrevolution.at/index.php/archiv/rassismusfaschismus/349-von-fundis-frauenverachtung-und-sonstigen-verruecktheiten

Gebetswelle gegen Abtreibung im Anmarsch

Radikale AbtreibungsgegnerInnen treffen einander in Wien. Auch Michael Spindelegger und Erwin Pröll standen im Programm von Human Life International

Von Beschuldigungen wie „Abtreibung ist Mord“ und „Du tötest Kinder“ über anschauliche Plastikembryos bis hin zu Krankheitszuschreibungen an Frauen, die abgetrieben haben: Die Parolen und Mittel radikaler AbtreibungsgegnerInnen sind nicht neu. Nachgelegt wird nun Anfang Oktober in Wien im Rahmen des „6. Welt-Gebets-Kongresses für das Leben“ – den TeilnehmerInnen wird „täglich heilige Messe als Sühne für Abtreibung“ versprochen.

http://diestandard.at/1345166493689/Gebetswelle-gegen-Abtreibung-im-Anmarsch

Hier einige Beispiele von katholischen Verrücktheiten.

Gloria.tv Nachrichten: Gloria Global am 1. Februar 2013
http://www.gloria.tv/?media=392705
http://www.gloria.tv/

Hier “katholische Folklore” aus meiner Heimat (auf die ich nicht stolz bin). Schmalziger geht es nicht. Es ist ja pathologisch zu nennen, welchen Wert Jungfräulichkeit im Katholizismus hat. Es zeigt das enorme Problem das diese Religion mit der Sexualität hat. Kreisen ihre Gedanken fast um nichts anderes als um Sexualität und die Sündhaftigkeit von der Menschen dadurch bedroht sind.

POS: Hörst du das Lied – Ave Maria – Kastelruther Spatzen + Ingeborg Studer + POS
http://www.gloria.tv/?media=392893

Hier noch ein Zitat aus dem Koran: “Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen…” (mehr hier – Anmerkung: siehe unten beim Link).

So wie ich das sehe, ist das eine Abgrenzung der Frau von der Aussenwelt. Die Frau muss sich verstecken, währenddessen der Mann ohne bedeutende Kleidervorschriften normal leben kann. Die gläubigen Frauen sollen ihre Blicke zu Boden schlagen… Das klingt für mich verachtend und diskriminierend. Wieso also sollte man solch eine Diskriminierung hier in der Schweiz dulden?! Wäre es nicht sinnvoll, diese Diskriminierung der Frau zu unterbinden, um die Gleichstellung zu stärken?! Ich denke, dass man mindestens die Burka verbieten müsste. Jetzt kann man ja sagen, dass das ein Eingriff in die Religionsfreiheit ist. Doch Ich sage, dass das Diskriminierung der Frau ist. Und ich meine, dass eine so extreme Vermummung in der Schweiz nicht erlaubt sein sollte.

http://kevinbuerchler.wordpress.com/2012/04/14/kopftuch-und-burkapflicht-als-diskriminierung-der-frau-burkaverbot/

Anders sah es wohl der italienische Priester Don Piero Corsi, der in den Weihnachtstagen ein Pamphlet veröffentlichte, in dem es heißt: “Die Frauen, die mit ihrer knappen Bekleidung provozieren, die sich von dem tugendhaften Leben und der Familie entfernen, provozieren die Instinkte und sollten ihr Gewissen überprüfen und sich fragen: ‘Vielleicht legen wir es darauf an?’”

Ich fühle mich sofort auch an Seyran Ates’ Frage erin­nert, ob denn die Zwangsverschleierung der Frauen im Islam nicht eher ein Armutszeugnis für die Männer sei, weil jene „ihre Triebe nicht unter Kontrolle hal­ten kön­nen“. Es scheint, als wären sich in die­sem Punkte die Religionen sehr einig. Was immer sie auch trennt: die Unterdrückung der Frau ist bei den drei abra­ha­mi­ti­schen Religionen Konsens.

http://nicsbloghaus.org/2012/12/28/christliche-frauenverachtung/

Sexismus und Diskriminierungen gibt es aber auch gegen Homosexuelle – an vorderster Front wieder mal die abrahamitischen Religionen bzw. die Ausführenden in den Kirchen, Moscheen, Synagogen und sonstigen Verwaltungen dieser Männer-Organisationen.

Auszug.

Was halten Sie vom unfehlbaren Diktator/Oberhaupt der katholischen Kirche, der zwar Liebe predigt aber im Jahr 2012 wahrhaftig erklärt, daß die Homo-Ehe, der offizielle Ausdruck der Liebe zwischen zwei Menschen, nicht nur die Menschenwürde, sondern gleich die Zukunft der ganzen Menschheit  bedrohe und der, um seine Worte zu unterstreichen, die ugandische Parlamentssprecherin segnete, *) die sich für lebenslange Haft als Strafe für Homosexualität stark machte und ein entsprechendes Gesetz den Christen in ihrem Land „zu Weihnachten schenken“ wollte? Oder von einem seiner höchsten Würdenträger, Herrn O’Brien, der die Homo-Ehe mit Sklaverei vergleicht und findet, sie sei gegen das “natürliche Gesetz” (Und was ist dann Zölibat?) Und was halten Sie überhaupt vom Umgang der Kirche mit Sexualität, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung, Verhütung und Verhütungsmitteln insbesondere im Zusammenhang mit STDs?

*) Papst segnet Ugandas Parlamentssprecherin: sie will Todesstrafe für Homosexuelle

[…]
Am 14.12.2012 hielt Papst Benedikt XVI. eine Rede für den katholischen “Weltfriedenstag” am 1.Januar 2013. Darin bezeichnet er die Legalisierung der Homo-Ehe als Ende der Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt.

http://www.humanist-news.com/papst-segnet-ugandas-parlamentssprecherin-sie-will-todesstrafe-fur-homosexuelle-einfuhren/

 

http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/01/18/wie-kann-man-noch-katholik-sein/

Gruß Hubert

Der „notwendige Einsatz“ der Inquisition   Leave a comment

Kaum zu glauben, dass der heutige Papst noch vor wenigen Jahren die Aufgabe des Inquisitors in der Hand hatte und führte … hmm, heute heißt sie ganz harmlos und verharmlosend „Kongregation für die Glaubenslehre“ *). Aber der inquisitorische Geist ist der gleiche geblieben.

„Papst Paul III. (1468-1549), Förderer der Inquisition und Eröffner des Konzils von Trient (1545-1563), Tridentinum genannt:
„Wenn mein eigener Vater Häretiker wäre, würde ich selbst das Holz zusammentragen, um ihn verbrennen zu lassen.“
(zit. nach Deutschland-Radio Berlin, 21.7.2002,
http://www.dradio.de/dlr/sendungen/kalender/126123/ )

Hier ein Auszug.

Joseph Kardinal Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI.:

Der „notwendige Einsatz“ der Inquisition

[Gott …] „Lass jeden von uns zur Einsicht gelangen, dass auch Menschen der Kirche im Namen des Glaubens und der Moral in ihrem notwendigen Einsatz zum Schutz der Wahrheit mitunter auf Methoden zurückgegriffen haben, die dem Evangelium nicht entsprechen.“

So der Beginn eines so genannten „Schuldbekenntnisses“ aufgrund der Verbrechen der Kirche, das so genannte „Mea Culpa“, das Papst Johannes Paul II am 12.3.2000 im Wechsel mit anderen hochrangigen Vertretern des Vatikan in Rom öffentlich vorgetragen hat
(z. B. http://www.theology.de/religionen/oekumene/evangelischerkatholischerdialog/meaculpa.php ). Den Text hatte damals Joseph Kardinal Ratzinger verfasst und er hatte dabei auch die oben zitierten Worte gesprochen. Der Papst und die Kardinäle haben mit ihren schöngefärbten und ausgeklügelten Worten aber nicht ihre Opfer um Verzeihung gebeten – was notwendig wäre und bei einer echten Reue auch selbstverständlich. Man richtete stattdessen ein weitgehend allgemein gehaltenes Gebet an die Adresse von „Gott“.

„Großinquisitor ist eine historische Einordnung, irgendwo stehen wir in der Kontinuität. Aber wir versuchen heute das, was nach damaligen Methoden zum Teil kritisierbar gemacht worden ist, jetzt aus unserem Rechtsbewusstsein zu machen. Aber man muss doch sagen, dass Inquisition der Fortschritt war, dass nichts mehr verurteilt werden durfte ohne ´inquisitio`, das heißt, dass Untersuchungen stattfinden mussten.“

So Joseph Kardinal Ratzinger im ARD-Magazin Kontraste (3.3.2005) zu seinem inoffiziellen Titel „Moderner Großinquisitor“. Wenige Wochen später wurde er zum Papst gewählt.

„Jetzt haben wir ja unser Archiv Gott sei Dank nach mühsamen Vorarbeiten eröffnen können und freuen uns, dass also gerade auch nicht-gläubige Historiker sagen: ´Also ganz so schlecht war die Inquisition auch wieder nicht.` Sie war eigentlich der zeitgenössischen Justiz voraus, weil sie Verteidigungsmöglichkeiten, Anhörungspflicht usw. geschaffen hat. Machen wir uns nicht vor: Vieles waren Fehlurteile, vieles ist schiefgelaufen. Aber eine Suche nach Gerechtigkeit ist doch dagewesen und ich glaube, die Öffnung des Archivs wird vielleicht, soweit die Leute zuhören wollen, ein bisschen was von den dunklen Schatten aufhellen können.“

So Joseph Ratzinger im Jahr 1998, zit. nach Der deutsche Papst, 3Sat, 18.9.2011 (Erstausstrahlung). Eine Unterscheidung von „Inquisition“ und „zeitgenössischer Justiz“ ist dabei nicht seriös. Es gab keine „zeitgenössische“ Justiz, die ohne Zusimmung der Kirche ihre Urteile fällen konnte. Die staatlichen Richter waren genauso der kirchlichen Obrigkeit hörig wie speziell tätige „Inquisitionsrichter“. Lesen Sie dazu auch das Extrablatt Satan öffnet sein Archiv.
Inquisitionsakten

PS: Hierzu einige sehenswerter Links: Der erschütternde Brief des Bamberger Bürgermeisters Johannes Junius vom 24.7.1628 an seine Tochter Veronika ist erhalten geblieben. Junius wurde von den Inquisitoren der Kirche im Bamberger Malefizhaus gefoltert und hingerichtet. Sein Brief wurde in einer Animation vertont – als ob Junius als Seele aus dem Jenseits sprechen würde. Siehe unter http://www.youtube.com/watch?v=qfRKfimBGpw

Zur gesamten Situation siehe auch Die Folter der katholischen Inquisition in Bamberg von 1627-1632 unter http://www.youtube.com/watch?v=8q3IKHOcPd4
Dort finden sich auch weitere, auf dieser Seite nicht aufgeführte grausame Foltermethoden der Kirche.
Mehr zur Inquisition in Bamberg siehe auch unter http://www.theologe.de/erzbistum_bamberg.htm

Quelle:

Inquisition

*) Auszug
Heute heißt die Inquisitionsbehörde Kongregation für die Glaubenslehre. Weiterhin ist es ihre Aufgabe, die katholischen Dogmen zu hüten.

Dieser Aufgabe widmet sich seit 1981 der Kongregationspräfekt Kardinal Joseph Ratzinger. Auch er ist der Ansicht, dass es keine »Freiheit zur Lüge« geben darf, und fordert »die Ehrfurcht vor dem Heiligen überhaupt, vor Gott, die auch demjenigen zumutbar ist, der selbst nicht an Gott zu glauben bereit ist«. Eine ganze Seite überlässt die Süddeutsche Zeitung dem Glaubenskämpfer, um solchen und anderen Unfug zu verbreiten.

Der Kardinal geißelt den »nur als pathologisch zu bezeichnenden Selbsthass des Abendlandes«, das »von seiner eigenen Geschichte nur noch das Grausame und Zerstörerische sieht, das Große und Reine aber nicht mehr wahrzunehmen vermag«. Die »monogame Ehe« müsse daher »als Zelle staatlicher Gemeinschaftsbildung« geschützt werden, während Europa mit der Anerkennung der Homo-Ehe »aus der gesamten moralischen Geschichte der Menschheit« heraustrete. »Europa sollte ganz bewusst wieder seine Seele suchen«, empfiehlt der Kardinal. Und finden soll es sie im Vatikan.

Ratzinger bietet die katholische Lehre als gesellschaftlichen Ordnungsfaktor und als Ideologielieferanten für die Weltmacht Europa an. Der Kardinal betont, »dass der Werteverfall materielle Folgen hat und dass Gegensteuerung notwendig ist«. Nicht die Erlösung durch das Wort Gottes, sondern der praktische Nutzen begründet also den Anspruch auf mehr Macht. Die Argumentation der Kirche ist weltlicher geworden, aber reaktionär geblieben.

Kongregation für die Glaubenslehre

Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. November 2012 von hubert wenzl in Uncategorized

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Papst wettert gegen Homosexualität   Leave a comment

Papst wettert gegen Homosexualität

Der Stellvertreter Gottes vergisst da mindestens zwei Dinge.

1) Er vergisst, dass ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Priester selbst homosexuell ist.
2) Dass nicht nur Homosexuelle sich nicht fortpflanzen, sondern auch Kleriker dürf(t)en das nicht.
Dass der Kirchenstaat die Menschenrechte nicht einhält ist ja nichts Neues.

Der alte Mann aus dem Vatikan, der den ganzen Tag ein langes weisses Kleid trägt, hat mal wieder gegen die Homosexualität gewettert. Angesichts der ganzen kinderlieben Pfaffen in seiner Sekte ein wirklich amüsanter Vorgang. Der Papst Benedikt XVI hat die 179 im Vatikan vertretenen Diplomaten zur traditionellen Neujahrsansprache empfangen. Das katholische Kirchenoberhaupt nutzte seine Rede nicht nur, um über die Religionsfreiheit und die Wirtschaftskrise zu sprechen sondern äußerte sich auch ungewohnt deutlich zum Thema Homosexualität. In der Ansprache des Papstes heißt es unter anderem, dass die Politik von Ländern, die die traditionelle Familie auf Basis der Verbindung zwischen Mann und Frau in Frage stelle, eine „Bedrohung für die menschliche Würde und sogar für die Zukunft der Menschheit“ sei. In dem Gesagten spiegelt sich nicht nur eine unverfrorene Feindseligkeit gegenüber Homosexuellen wider sondern auch eine höchst eigenartige Vorstellung darüber, wie sich gleichgeschlechtlich orientierte Menschen unter einer restriktiven Gesetzgebung verhalten. So scheint der Papst ernsthaft davon auszugehen, dass Homosexuelle Menschen dazu übergehen würden, Kinder zu zeugen, wenn man ihnen nur verbietet, ihre ursprüngliche Sexualität auszuleben. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was Benedikt genau mit der „Zukunft der Menschheit“ meint. Angesichts von rund sieben Milliarden Weltbürgern davon zu sprechen, dass der Fortbestand der Menschen dadurch gefährdet ist, dass Homosexuelle sich dem göttlich-biologischen Auftrag entziehen, ist lächerlich. Nachvollziehbar wäre diese Auffassung nur dann, wenn der Papst die Menschheit als weiß, westlich und heterosexuell definiert. Lustig bleibt in diesem Zusammenhang, dass innerhalb der katholischen Kirche insgesamt rund 1,2 Millionen Priester und Ordensleute organisiert sind, die sich dem Fortpflanzungsgebot ebenfalls verweigern, wenn sie sich an den Zölibat halten.

Es mag vielleicht vom Oberhaupt der katholischen Kirche zu viel verlangt sein, Homosexualität gutzuheißen. Sich allerdings für Toleranz gegenüber Homosexuellen einzusetzen und sie ausdrücklich in seine Forderung nach Würde, Gerechtigkeit und Frieden einzubeziehen, sollte gerade dem geistigen Führer der Katholiken, wenn schon nicht eine Herzensangelegenheit, dann doch zumindest eine Selbstverständlichkeit sein.
Stattdessen macht sich das vatikanische Staatsoberhaupt, das wir im Bundestag sprechen lassen und dessen Empfängen unsere Diplomaten bereitwillig beiwohnen, selber zum Auslöser von Hass, Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung. In Bezug auf die moralische Bewertung der katholischen Kirche muss sich vor diesem Hintergrund jeder sein eigenes Urteil bilden.

http://www.kirchensumpf.to/category/doppelmoral/page/2/

Quelle: Jacob Jung Blog
Siehe:
http://jacobjung.wordpress.com/2012/01/09/papst-eifert-gegen-homosexualitat/

Veröffentlicht 16. Juli 2012 von hubert wenzl in Uncategorized

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