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Peta-Vorwurf: Amtstierärzte aus Oberspreewald-Lausitz lassen Tierquälerei zu   1 comment

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Es ist bekannt, dass Amtstierärzte Tierquälereien auschließlich um des Profits willen zulassen. Es wird systematisch bei Tierquälereien weggeschaut und kategorisch bestritten. Sie wissen selbst genau, dass die bestrittenen Fakten nicht wahr sind.

Von PETA.de

Strafanzeige gestellt

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Peta hat gegen Tierärzte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Strafanzeige wegen Tierquälerei gestellt. Grund: Die Veterinäre sollen quälende Langstrecken-Transporte nach Russland und Usbekistan, insbesondere von Hausrindern, genehmigt haben. FOTO: dpa / Ulrich Perrey

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Senftenberg. Der Verein Peta hat Veterinäre des Landkreises Oberspreewald-Lausitz angezeigt. Der Vorwurf: Beihilfe zur Tierquälerei bei Transporten in Nicht-EU-Länder. Das sagen die Amtstierärzte zum Vorwurf: Von Jan Augustin

Lange Wartezeiten bei extremer Hitze, verdurstete, misshandelte und tot getrampelte Tiere – das sollen Veterinäre des Oberspreewald-Lausitz-Kreises in Kauf genommen haben, indem sie Transporte in Nicht-EU-Länder genehmigt haben. Der Vorwurf stammt von der Tierschutzorganisation Peta Deutschland. Sie stellte Strafanzeige. Der Cottbuser Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum bestätigt: „Wir prüfen, ob ein Anlass besteht, in die Ermittlungen einzusteigen.“ Dazu müsse ein Anfangsverdacht bestehen.

Peta kritisiert Langstrecken-Tiertransporte

Konkret beanstandet Peta mehr als 30 Transporte, insbesondere von Hausrindern, nach Russland und Usbekistan, die das Veterinäramt von Dezember 2018 bis Mai dieses Jahres genehmigt haben soll. Das geht aus der Strafanzeige hervor, die der RUNDSCHAU vorliegt. Die Erkenntnisse will Peta aus Kreisen der kritischen Tierärzteschaft erlangt haben. Weiter könne zu den Quellen der Recherche nichts ausgeführt werden, teilt Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei Peta, mit.

Obwohl den Veterinären bewusst gewesen sein soll, dass Langstrecken-Tiertransporte „hochproblematisch“ sind, hätten einige Amtstierärzte diese weiterhin zugelassen. „Es ist verantwortungslos, Tiere selbst unter extremen Bedingungen Tausende Kilometer in andere Länder karren zu lassen.

Direkt nach den Höllenfahrten werden ihnen die Sehnen durchtrennt oder die Augen ausgestochen, um sie wehrlos zu machen – viele von ihnen kämpfen im Schlachthaus wegen unpräziser Schnitte in den Hals minutenlang um ihr Leben“, sagt Haferbeck. „Wir fordern alle Amtstierärzte auf, als ersten Schritt zumindest sämtliche Langstreckentransporte nicht mehr zu genehmigen.“

„Transporte werden in Echtzeit geprüft“

Den Amtstierärzten aus Oberspreewald-Lausitz „sind die geschilderten Missstände nicht bekannt“, teilt Chef-Veterinär Jörg Wachtel mit. Bislang habe es bei Tiertransporten keine Beanstandungen gegeben. „Die Prüfung der Transporte findet in Echtzeit statt, sodass die Veterinäre auch währenddessen jederzeit Zugriff auf Informationen zum Transport der Tiere, etwa auf die Temperatur innerhalb des Transporters, haben“, erläutert Wachtel.

(Anmerkung: ein schlechter Witz und lachhfaft, wenn es nicht so traurig wäre. Diese Amtstierärzte wissen genau, dass ihr Statement NICHT der Wahrheit entspricht. Die Missstände sind Tierschützern seit langem bekannt. Eine Schande für diese Veterinäre solche Zustände zuzulassen und diese Horror-Transporte zu genehmigen. Es ist schon erstaunlich, wie manche Menschen schamlos lügen).

Die Veterinäre prüfen dabei, ob die tierschutz- und tierseuchenrechtlichen Anforderungen eingehalten werden – etwa welche Strecke der Lkw nimmt und ob die Pausen an den dafür zugelassenen Standorten stattfinden. „All das ist in Echtzeit nachprüfbar und wird im Vorfeld, bei der Verladung sowie nach erfolgtem Transport kontrolliert“, erklärt Wachtel. Vor dem Transport werde der Gesundheitsstatus der Tiere und die Technik geprüft. „Bei der Verladung finden zum Beispiel die klinische Untersuchung am Tier und weitere technische Kontrollen statt, etwa ob die Ventilatoren funktionieren, das Dach vorschriftsgemäß eine helle Farbe aufweist etc.“

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Gruß Hubert