Archiv für das Schlagwort ‘Pferde

Kampagne „Pferde raus!“   Leave a comment

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Pferde sind unheimlich schöne Tiere und sie bräuchten unbedingt Freiheit und genügend Platz zum Auslaufen. Für mich sind sie ein Sinnbild für Freiheit. Stattdessen werden sie oft ausgebeutet, beim Sport gedopt und zu Höchstleistungen getrieben, die sie mit ihrer Gesundheit bezahlen. Wenn sie die Leistung nicht mehr bringen scheut man nicht den Frevel sie dem Metzger zu übergeben. Ich kann nur ausspucken vor solchen Leuten.

Von wildbeimwild.com

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Gäbe man Pferden eine Wahl, würden sie sich für eine Haltung in der Gruppe, mit freiem Auslauf und Weide entscheiden. In der Schweiz lebt jedoch die Mehrheit der Pferde oft 23 Stunden täglich in beengten Einzelboxen im Stall. Dies gilt insbesondere für wertvolle Sportpferde und sogenannte «Schulpferde» in Reitschulen. Mit der landesweiten Kampagne «Pferde raus!» will der Schweizer Tierschutz STS jedem Pferd in der Schweiz regelmässigen Auslauf und Weidegang verschaffen. In den vergangenen Monaten recherchierte der Schweizer Tierschutz STS die Haltungsbedingungen in Schweizer Pferdebetrieben. Die Schlussfolgerung: Es sind oftmals wertvolle Sportpferde und viele Reitschulpferde, die ein schweres Los gezogen haben – sie stehen häufig zwischen 20 und 23 Stunden pro Tag alleine im Stall in einer beengten Box.

Pferdewohl fördern

Pferde sind Herden- und Bewegungstiere. Der Schweizer Tierschutz STS fordert und fördert deshalb seit vielen Jahren regelmässigen Auslauf, Weidegang und Sozialkontakt für alle Pferde. Das seit 2011 bestehende, vom STS-Kontrolldienst überwachte STS-Pferdelabel zeichnet Betriebe aus, die ihre Pferde Tag und Nacht in Gruppen halten und ihnen freien Auslauf und Weidegang gewähren – mit fachgemässen Management und Pferdeverstand.

Aber nicht jeder Betrieb kann oder will für alle Pferde eine Gruppenhaltung im Stall realisieren. Um unabhängig vom Stallsystem (Gruppen- oder Einzelhaltung) allen Pferden in der Schweiz wenigstens möglichst viel freie Bewegung mit Auslauf und Weidegang zu ermöglichen, lanciert der STS nun die landesweite Kampagne «Pferde raus!». Hier können auch Höfe teilnehmen, die ihre Pferde in Einzelboxen halten. Voraussetzung ist jedoch der tägliche Auslauf in der Gruppe, wenn immer realisierbar auf einer Weide, ansonsten auf einem Allwetterauslaufplatz. Wer diese Verpflichtung gegenüber seinen Pferden eingeht, wird zum «Botschafter» für eine artgerechte Pferdehaltung, erhält vom Schweizer Tierschutz STS eine Urkunde und wird als «pferdefreundlich» anerkannt und gelistet.

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Kampagne „Pferde raus!“

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. April 2018 von hubert wenzl in Tiere, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Animal Hoarding-Fall Ebendorf – Niederösterreich   Leave a comment

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Unglaublich welche untätigen und unverantwortlichen Amtstierärzte es gibt, wie zum Beispiel dieser Amtstierarzt Mag. Cenker. Es handelt sich um einen Fall von Animal Hoarding.

Tierhortung (auch: Tiersammelsucht, engl. animal hoarding) ist das krankhafte Sammeln und Halten von Tieren. Als Animal Hoarder oder Tierhorter werden Personen bezeichnet, die eine Vielzahl von Tieren auf engem Raum halten, ohne die Mindestanforderungen an Nahrung, Hygiene und/oder tierärztlicher Versorgung gewährleisten zu können.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tierhortung

Hier ein Bericht von animal spirit.

Staatsanwaltschaft Korneuburg: „Eine Hand weiß nicht, was die andere tut!“

Verfahren vorerst eingestellt? „Untätiger Amtstierarzt kann nicht die Lösung sein!“

Laaben (OTS) – „In der Staatsanwaltschaft Korneuburg, die den letzte Woche bekannt gewordenen und von der Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT angezeigten Animal Hoarding-Fall in Ebendorf, NÖ untersucht, weiß offenbar die eine Hand nicht, was die andere macht“, konstatiert Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT. „Am letzten Mittwoch, 15. Juli, hatte ich ja bereits – wie berichtet – meine ausführliche Einvernahme als Zeuge zu diesem Fall auf der Polizeidienststelle Altlengbach, und am GLEICHEN Tag hat die Staatsanwaltschaft Korneuburg in einem lapidaren Schreiben die Einstellung des Verfahrens verkündet! Auf Rückfrage wurde bekannt, daß die zuständige Bezirksanwältin, die diese Benachrichtigung unterfertigt hatte, zu dieser Zeit auf Urlaub war, also gar nichts davon wußte. Dennoch hat sie aber vom angeblich so objektiven ‚Vier-Augen-Prinzip‘ in ihrer Behörde geredet. Ist damit etwa der morgendliche Blick in den Spiegel vonseiten des Staatsanwalts gemeint?“

Auch der mit der Untersuchung des Falls betraute Polizeibeamte in Mistelbach, der bereits diverse Zeugeneinvernahmen in Auftrag gegeben hatte, wußte nichts von dieser Einstellung bzw. meinte am Telefon, daß das nicht das Ende der Geschichte sein könne und er davon ausgehe, daß das Verfahren fortgesetzt wird. Die überschnelle (vorläufige?) Einstellung soll lediglich aufgrund einer Aussage des für Mistelbach zuständigen Amtstierarztes Mag. Christoph Cenker erfolgt sein, der diesen Betrieb – wieder einmal – als völlig in Ordnung betrachtet. Und das, obwohl ihm dieser Fall schon seit fast 10 Jahren bekannt ist und in den früheren Lokalitäten der Pferdesammlerin – z. B. in Steinebrunn oder Gaubitsch, ebenfalls Bezirk Mistelbach – laut diversen Zeugenaussagen noch viel schlimmere Zustände geherrscht haben sollen als es derzeit in Ebendorf der Fall ist. Das hat auch der Österreichische Pferdeschutzverband mehrmals festgestellt und angezeigt. Geschehen ist jedenfalls nie etwas, die Frau konnte somit all die Jahre ungehindert weiter ihre Tiere vermehren bzw. leiden und sterben lassen.

Dr. Plank weiter: „Wir lassen nicht locker und unser Anwalt verschickt heute eine weitere Eingabe an die Staatsanwaltschaft mit der Anfrage, ob dies nur eine vorläufige Einstellung war, da ja gleichzeitig noch einige – von derselben Staatsanwaltschaft beauftragte – Einvernahmen von Zeugen ausständig sind, welche in den letzten Jahren viele konkrete tierquälerische Handlungen beobachtet haben. Ich habe außerdem noch jede Menge weiterer Zeugen benannt -insgesamt sind es mittlerweile ca. 20 -, die sich erst später gemeldet hatten und ebenfalls der Behörde übermittelt worden sind. Zudem erwägen wir eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diesen – als einen der untätigsten bekannten – Amtstierarzt Mag. Cenker. Auch dem Wiener Tierschutzverein unter Dr. Madeleine Petrovic haben wir die Unterlagen weitergeleitet und dieser wird sich nach Prüfung dem Fall anschließen. Nicht zuletzt ist eine von uns eingebrachte Zivilklage gegen diese Pferdesammlerin anhängig, da sie in sieben Fällen gegen die jeweils von ihr unterschriebenen Pferde-Überlassungsverträge verstoßen hat.“

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Animal Hoarding-Fall Ebendorf – Niederösterreich

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Dr. Plank abschließend: „Wir kennen diese Person nun schon mehr als 10 Jahre, uns wurden immer wieder schwerste Mißstände aus ihren diversen Lokalitäten zugetragen und sie wurde auch mehrmals angezeigt – u.a. vom Österr. Pferdeschutzverband. Es wäre jetzt hoch an der Zeit, daß die zuständigen Verwaltungs-Behörden und Gerichte endlich tätig werden, um weiteres unnötiges Tierleid zu verhindern. Die Sorge der Behörden, daß sie nicht wissen, was dann mit all den Tieren passieren soll, wenn sie beschlagnahmt werden sollten, ist nur teilweise begründet; denn erstens kann man diesen Zuständen nicht noch weitere 10 Jahre zuschauen und zweitens finden sich im Falle eines Falles immer sehr viele Tierfreunde und/oder in- und ausländische Tierschutz-Organisationen, die bereit sind zu helfen und möglichst viele Tiere auf gute neue Plätze zu vermitteln. Es wäre also höchste Zeit für die Behörden, hier endlich tätig zu werden und dieser Pferdesammelwut und Tierquälerei ein Ende zu bereiten!“
http://www.tieranzeigen.at/blog/900-animal-spirit-zeigt-neuen-fall-von-schwerem-animal-hoarding-in-noe-an.html

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Gruß Hubert