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Reinhard Mey – Mein Testament mit Text / Lyrics   Leave a comment

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Reinhard Mey – Mein Testament

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 25. Juli 2018 von hubert wenzl in Musik, Uncategorized

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Heimatlos – Reinhard Mey   Leave a comment

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Reinhard Mey trifft es wieder mal haargenau mit seinem Lied „Heimatlos“.

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Heimatlos – Reinhard Mey

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Heimatlos

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Du kommst heim von der langen, anstrengenden Reise,
Schließt die Wohnungstür auf, gehst in die Küche und machst leise
Das Radio an, läßt dich auf einen Stuhl fall’n ganz benommen,
Du bist noch gar nicht so richtig angekommen.
Du blätterst in der Post, der Radiomann verspricht den Kids
Gebetsmühlenartig die größten Hits
Und die coolsten Oldies der letzten 200 Jahre
Und sie dudeln dich zu mit der immer gleichen Meterware
Wie von Helsinki bis hinunter nach Kampala,
Von links nach rechts über die ganze Radioskala
Und du merkst erst beim Verkehrslagebericht:
Dies ist das Land, in dem man angeblich deine Sprache spricht!

Doch du bist heimatlos,
Belogen,
Betrogen,
Übern Tisch gezogen,
Wie von ’nem schwarzen Loch aufgesogen.
Heimatlos,
Abgezockt,
Trocken gedockt,
Schwer geschockt,
In die Falle gelockt,
Und wie ein Schaf an den Hinterbeinen angepflockt.
Ein blödes Gefühl,
Du findest kein Asyl,
Du bist nackt und bloß,
Heimatlos.

Du beginnst im Stapel aufgestauter Zeitungen zu blättern
Und schon kommt das ganze Elend auf dich zu in großen Lettern
Und in den Fotos der Strahlemänner und der Schreibtischtäter,
Der Amigos, der Schmarotzer und der Niemalszurücktreter.
Du hast geglaubt, dem Sumpf für kurze Zeit entkommen zu sein,
Doch mit der ersten Schlagzeile hol’n sie dich alle wieder ein,
Die Heuchler, die Umfaller, die Aussitzer und Ausgrinser,
Die dunkle Konten Anleger und die Schwarzgelderverzinser.
Hab’n sie nicht alle laut und deutlich neulich noch vor aller Ohren
Allen Schaden vom Volk abzuwenden geschworen?
Und wieder hat das alte Vorurteil sich als richtig entpuppt:
Das ist nämlich gar kein Vorurteil: Macht macht sie wirklich korrupt.

Du fühlst dich heimatlos…

Kein Aufschrei geht durchs Land, nur stilles Ducken, kein Aufmucken,
Keiner geht mehr auf die Straße, nur ein müdes Achselzucken
Über Unterschlagung, Hinterziehung, Lügen und Skandale.
Eine schlappe Spaßgesellschaft, ohne Moral und Ideale.
Gib ihnen Brot und Spiele, das betäubt die Republik,
Ein Bißchen Love-Parade, Schmuddel-TV und Volksmusik.
Bißchen Unterleibskomik, bißchen nackten Hintern Zeigen
Und keiner hört mehr auf die Mahner und die Lästermäuler schweigen.
Gib ihnen hohle Plastik-Idole, die durch ihren Alltag geistern
Und bunte Werbung, um ihnen die Augen zu verkleistern,
Gib ihnen ihre Seifenoper und du hast sie in der Hand:
Heiterkeit und Lechz! und Freizeit, danach strebt das Vaterland!

Und du bist heimatlos…

Du hängst deine ganze Hoffnung an den letzten ehrlichen Knochen
Und dann siehst du in den Nachrichten, der ist auch bestochen!
Für’n Flugticket, ’nen Opernball, für ein paar Pirouetten
Auf dem roten Teppich für ein Bild in den bunten Gazetten…
Du möchtest aufheul’n vor Enttäuschung, ausrasten, stehst unter Schock,
Doch die Leute sind echt gut drauf, hab’n mehr auf Comedy Bock
Und sie johl’n, sie schlagen sich die Schenkel blutig vor Lachen
Und du spürst, du mußt dich schleunigst hier vom Acker machen.
Aber du kannst nicht gleichgültig zusehn, wie sie das Volk bescheißen,
Du hast lang genug geknurrt, jetzt kriegst du Lust, zu beißen!
Und wo wolltest du denn auch hin, wenn deine Wut verraucht?
Hier hast du lebenslänglich und hier wird dein Zorn gebraucht!

Du bist heimatlos…

Der Dax, der Dow Jones, der Euro, die Gewinnzahlen des Tages –
das Wetter von morgen.

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 23. Dezember 2017 von hubert wenzl in Musik, Uncategorized

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Es ist an der Zeit – Reinhard Mey, Konstantin Wecker und Hannes Wader live   Leave a comment

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Es ist an der Zeit

 

Weit in der Champagne im Mittsommergrün,
dort, wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blühn,
da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht
im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf deinem Kreuz finde ich, toter Soldat,
deinen Namen nicht, nur Ziffern, und jemand hat
die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt,
und du warst nicht einmal neunzehn Jahre’alt.

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen,
so wie sie es mit uns heute immer noch tun.
Und du hast ihnen alles gegeben – deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.

Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt,
können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeihn.
Warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du dir, ich falle schon bald,
nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
vor dir selber geschämt und es doch nie getan.

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen …

Soldat, gingst du gläubig und gern in den Tod?
Oder hast du, verzweifelt, verbittert, verroht,
deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluß?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuß.
Oder hat ein Geschoß dir die Glieder zerfetzt?
Hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt,
bist du auf deinen Beinstümpfen weitergerannt,
und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand?

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen …

Es blieb nur das Kreuz als einzige Spur
von deinem Leben, doch hör meinen Schwur,
für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein.
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein,
dann kann es geschehn, daß bald niemand mehr lebt,
niemand, der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit.

 

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/dann-machs-gut/es-ist-der-zeit

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 28. Oktober 2014 von hubert wenzl in Musik

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Nein meine Söhne gebe ich nicht – Reinhard Mey   2 comments

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 15. Oktober 2014 von hubert wenzl in Musik

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Reinhard Mey – Danke liebe gute Fee (live)   Leave a comment

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 Danke, liebe gute Fee Songtext

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Danke, liebe gute Fee, dass du mich nicht erhört hast
Als ich mir mit neun wünschte, dass vom Polterabend dicht
Herr Hinz am Hochzeitsmorgen in die Brotmaschine reinfasst
Und sich auf dem Weg zum Altar den Oberschenkel bricht
Dann könnte ich mit seiner Frau die Hochzeitsnacht verbringen
Und müsste nicht die Schleppe tragend hinter ihr hergehn
Ich würd‘ Madame schon irgendwie über die Schwelle schwingen –
Na, da hätt‘ ich aber trotz meiner Jugend alt ausgeseh’n!Nee, nee, nee, nee
Danke, liebe gute Fee!Danke, liebe gute Fee, dass ich sitzen geblieben
Bin und nicht versetzt wurde, worum ich dich so bat
Sonst wär‘ ich meinem Kumpel Christian und zwei großen Lieben
Nicht begegnet, deren gute Fee auch versagt hat
Sonst wäre ich – Gott behüte – Vorstand in Wolfsburg geworden
Und wär‘ bei allen Nutten in allen Whirlpools bekannt
Als der umständliche Freier mit den Spesenrekorden
Und dann hätte man auch noch ’ne Scheißreform nach mir benanntNee, nee, nee, nee
Danke, liebe gute Fee!Danke liebe gute Fee, dass du mich nicht erhört hast
Als ich ein Mädchen sein wollte, weil die besser ausseh’n
Und an dem Kerl vorbeikommen, der vor der Disco aufpasst
Sonst müsst‘ ich heute Bunte lesen und auf Stöckeln geh’n
Dann würd‘ ich für die gleiche Arbeit das halbe Geld kriegen
Ich fände Hausputz toll und hätte Frauenkleider an
Ich müßte sabbernd vor George Clooney auf den Knien liegen
Und heiraten, igitt, müßt‘ ich wohl auch noch einen Mann!Nee, nee, nee, nee
Danke, liebe gute Fee!Liebe gute Fee! Die wahre Weisheit liegt
In Dankbarkeit, für das, was man nicht kriegt
Ich jammer‘ nie mehr rum, zieh‘ nie mehr einen Flunsch:
Nur wen die Götter strafen wollen, dem erfüll’n sie jeden Wunsch!

Danke liebe gute Fee, dass mein Chemiebaukasten
Nicht die Substanz enthielt, um die ich dich gebeten hab‘
Danke, dass meine Murmeln nicht in mein Nasenloch passten
Und dass Charly mir nicht seinen Mopedschlüssel gab
Dank dir, liebe Fee, hab‘ ich nie im Lotto gewonnen
Ich hätt‘ das Geld doch nur mit Halunken durchgebracht
Oder ’ne Geschäftsbeziehung mit dem Papst begonnen
Und in Wuppertal eine Herrenboutique aufgemacht!

Nee, nee, nee, nee
Danke, liebe gute Fee!

Du darfst mir auch in Zukunft nicht immer genau zuhören
Denn hätte dich, als ich zwölf war, mein Herzenswunsch erweicht
Dann hätt‘ ich heute nämlich, und das würde doch sehr stören
Tatsächlich einen Pillermann, der bis zum Boden reicht!

Nee, nee, nee
Danke liebe gute Fee!

 

http://www.songtexte.com/songtext/reinhard-mey/danke-liebe-gute-fee-63da069f.html

 

Gruß Hubert

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht 9. Oktober 2014 von hubert wenzl in Musik

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Reinhard Mey – Die Eisenbahnballade   Leave a comment

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Reinhard Mey – Die Eisenbahnballade

 

Ein dichter Nebel senkte sich auf die große, fremde Stadt.
Ein langer Arbeitstag lag hinter mir, ich war abgespannt und matt.
Zu müde für die Autobahn, zu spät für den letzten Flug.
Doch ich wollte nach Haus,
Und da fand ich heraus,
Gegen Mitternacht ging noch ein Zug.

Es blieb noch etwas Zeit, ich wußte nicht wohin, so stand ich am Bahnhof herum:
Einem Prunkbau aus längst vergangener Zeit, Drängeln, Suchen und Schieben ringsum.
Ich sah die Reisenden, die Wartenden und die Gestrandeten der Nacht,
So viel Gleichgültigkeit,
So viel Jammer und Leid
Unter so viel kalter Pracht.
Ich trat auf den offenen Bahnsteig hinaus, die naßkalte Luft hielt mich wach.
Ich fröstelte, schlug meinen Kragen hoch und sah meinem Atem nach.
Aus der Dunkelheit schwebten überm Gleis drei Lichter, mein Zug fuhr ein.
Eine Wagentür schlug.
Es war warm in dem Zug,
Und ich war im Abteil ganz allein.
Lautlos fuhren wir an, und die Lichter der Stadt versanken in milchigem Brei.
Und immer schneller flogen erleuchtete Fenster und Vorstadtbahnhöfe vorbei.
Noch ein Bahnübergang, ein paar Scheinwerfer, und die Welt da draußen verschwand.
Mein Abteillicht fiel in weiß
Auf den Schotter am Gleis,
Und ich ahnte das dunkle Land.

Und durch die Dunkelheit drang
Der monotone Klang
Der Räder auf dem Schienenstrang,
Ein einsamer Gesang,
Den stählernen Weg entlang.

Vorn an der Trasse standen sie, die Haut wettergegerbt.
Mit ihren Spaten hatten sie Adern ins Land gekerbt,
Mit Hacken und mit Hämmern hatten sie Berge bewegt
Und Schwellen über Schotter und darauf Schienen gelegt.

In bittrem Frost, sengender Glut, in Regen, Tag für Tag,
Nachts einen Strohsack auf dem Boden im Bretterverschlag.
Und wieder auf beim Morgengrau’n für jämmerlichen Lohn
Und noch ein neues Vermögen mehr für den Stahlbaron.

Und bald fauchte das Dampfroß funkensprühend durch das Land.
Manch neue Industrie und manch Imperium entstand,
Manch unschätzbarer Reichtum, doch an jedem Meter Gleis,
Jeder Brücke, jedem Tunnel klebten Tränen, Blut und Schweiß.
Die Eisenbahn trug Fortschritt, technische Revolution
In jedem Winkel, bis in die entlegenste Station.
Trug Güter von den Seehäfen bis an den Alpenrand,
Verband Menschen und Städte und trug Wohlstand in das Land.
Doch der großen Erfindung haftet stets die Tragik an,
Daß sie dem Frieden, aber auch dem Kriege dienen kann.
Endlose Rüstungszüge rollten bald schon Tag und Nacht:
Kriegsgerät und Kanonen war’n die vordringliche Fracht.

Schon drängte sich auf Bahnhöfen siegesgewiß das Heer,
Den Jubel auf den Lippen und mit Blumen am Gewehr,
In fahnen- und siegesparol’n behangene Waggons
Nach Lemberg oder Lüttich, nach Krakau oder Mons.

Im Trommelfeuer von Verdun erstarb der Siegeswahn,
Aus Zügen wurden Lazaretts, und diesmal sah die Bahn
Den Rückzug der Geschlagenen und – den Kriegsherren zum Hohn –
Im Waggon im Wald von Compiègne, die Kapitulation.
Millionen Tote auf den Schlachtfeldern, sinnloses Leid.
Wer heimkehrte, fand Elend, Not und Arbeitslosigkeit.
Doch auf dem Boden des Zusammenbruchs gediehen schon
Die Schieber und die Kriegsgewinnler, die Spekulation.

Aber es sproß auch aus den Wirr’n verstrickter Politik
Der zarte, schutzbedürft’ge Halm der ersten Republik.
Doch Kleingeist, Dummheit und Gewalt zertrampelten ihn gleich
Mit Nagelstiefeln auf dem Weg ins Tausendjähr’ge Reich.

Die Unmenschen regierten, und die Welt sah zu und schwieg.
Und wieder hieß es: „Räder müssen rollen für den Sieg!“
Und es begann das dunkelste Kapitel der Nation,
Das dunkelste des Flügelrades: Die Deportation.

In Güterwaggons eingeschlossen, eingepfercht wie Vieh,
Verhungert und verzweifelt, nackt und frierend standen sie,
Hilflose Frau’n und Männer, Greise und Kinder sogar,
Auf der bittren Reise, deren Ziel das Todeslager war.

Dann aber brach der Zorn der Gedemütigten herein,
Kein Dorf blieb da verschont, da blieb kein Stein auf einem Stein,
Und Bomben fielen, bis das ganze Land in Flammen stand,
Die Städte ausradiert war’n und der Erdboden verbrannt.
Der Krieg war mörderischer als jemals ein Krieg zuvor,
Und schwer gestraft das Volk, das ihn frevelnd heraufbeschwor.
In Trümmern und Ruinen strichen sie hungernd umher,
Die Überlebenden, die Ausgebombten, nichts ging mehr.

Und immer längere Flüchtlingstrecks kamen Tag für Tag
Und irrten durch ein Land, das unter Schutt und Asche lag.
Der Überlebenswille zwang sie, nicht zu resignier’n,
Die Aussichtslosigkeit, das Unmögliche zu probier’n:

Noch aufzuspringen, wenn irgendwo ein Hamsterzug ging,
Wenn an den Waggontür’n schon eine Menschentraube hing.
Ein Platz auf einem Puffer, einem Trittbrett bestenfalls
Mit Hoffnung auf ein bißchen Mehl, Kartoffeln oder Schmalz.

Was auf dem Bahndamm lag, wurde von Kindern aufgeklaubt,
Und manch ehrlicher Mann hat manchen Kohlenzug beraubt.
Und dann kamen die Züge mit den Heimkehrern besetzt,
Verwundet und zerschunden, abgerissen, abgewetzt.

Wie viele Dramen spielten sich auf den Bahnsteigen ab!
Suchen und Freudentränen, wo’s ein Wiedersehen gab.
Warten, Hoffen und Fragen, wird er diesmal dabei sein?
Viele kamen vergebens, und viele gingen allein.

Zerschoss’ne Loks und Wagen wurden recht und schlecht geflickt
Und auf ein abenteuerliches Schienennetz geschickt.
Und der Puls begann zu schlagen, und aus dem Nichts entstand,
Mit Hoffnungen und Träumen beladen, ein neues Land.
Und durch das Morgengrau’n drang
Der monotone Klang
Der Räder auf dem Schienenstrang,
Ein schwermütiger Gesang,
Den stählernen Weg entlang.
Das Rattern der Räder über eine Weiche rief mich in die Gegenwart.
Übernächtigt war ich aufgewacht, ich war fast am Ziel meiner Fahrt.
Ich rieb mir die Augen und räkelte mich, das Neonlicht schien fahl,
Und im leeren Raum
Zwischen Wachen und Traum
Sah ich sie noch einmal:

Der Adler, der Fliegende Hamburger, die Preußische P 8,
Und die sagenumwobene O5 fauchten vor mir durch die Nacht.
Ein Gegenzug auf dem Nachbargleis riß mich aus den Träumen heraus.
Ein Blick auf die Uhr,
Zehn Minuten nur,
Und zum Frühstück wär‘ ich zu Haus.

Draußen konnt‘ ich für Augenblicke in erleuchtete Fenster sehn.
Sah die Menschen auf dem Weg zur Arbeit auf den Vorstadtbahnhöfen steh’n,
Sah die Scheinwerfer der Autos vor den Schranken am Bahnübergang,
Und eine Hoffnung lag
Über dem neuen Tag
Und in dem Sonnenaufgang.

 

http://www.songtexte.com/songtext/reinhard-mey/die-eisenbahnballade-6bda06e2.html

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 8. März 2014 von hubert wenzl in Musik, Politik

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