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Die schwarzen Gesellen und die „Erbsünde“   Leave a comment

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Hey ihr schwarzen Gesellen, ihr Märchenerzähler und Unterdrücker, ich schulde euch und einem ebenso von euch erfundenen Gott einen Dreck – von wegen Erbsünde. Ist schon eine unerhörte Frechheit so etwas in die Welt zu setzen, ein Neugeborenes wäre schon mit Schuld und Sünde belastet. Das ist die frechste Sippenhaftung seit Menschengedenken, nicht mal in totalitären Systemen gibt es eine so weitreichende Sippenhaftung. Was soll mich das angehen was euer erfundener Adam und eure erfundene Eva vor Urzeiten getan hätten? Ob sie ……. oder nicht.
Aber es geht diesen schwarzen Gesellen darum, dass Menschen Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie das und jenes tun. Solche Menschen kann man leichter manipulieren, beherrschen und unterdrücken. Den Mensch zum Wurm machen ist ihr Ziel mit ihrem ewigen Gerede von der Sündhaftigkeit des Menschen. Der Mensch soll sich als Wurm im Dreck winden vor einem großen Gott.

Eine weitere unerhörte Anmaßung: der Papst gibt sich als Stellvertreter Jesu Christi und somit von Gott aus. Weitere Bezeichnungen sind Heiliger Vater, Pontifex Maximus sowie weitere Titel.

Erbsünde (lat. peccatum originale) ist ein Begriff der christlichen Theologie für einen Unheilszustand, der durch den (seit der Aufklärung häufig auch nur symbolisch verstandenen) Sündenfall Adams und Evas herbeigeführt worden sei und an dem seither jeder Mensch als Nachfahre dieser Ureltern teilhabe.

[…]
Die von Augustinus von Hippo formulierte Lehre von der Erbsünde ist zentral für das westliche Christentum. Ohne Freiheit kein Verdienst: Trotz der Erbsünde könne der Mensch sich zum Guten entscheiden, jedoch nur mit Hilfe der Gnade Gottes. Da der Mensch an die Zeit gebunden ist, ist Reue und Vergebung während der Lebenszeit möglich. Aus der Erbsünde als Mangelzustand ergibt sich die Notwendigkeit der Erlösung des Menschen, die durch die Menschwerdung (Inkarnation), Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi ermöglicht wurde.

(Anmerkung: und nach 3 Tagen wieder auferstanden. Was soll das bitte für ein Opfer sein? Und gebracht hat es gar nichts. Oder ist etwa dadurch die Menschheit besser geworden?)

[…]
Der zugrundeliegende lateinische Ausdruck peccatum originale (wörtlich ‚ursprüngliche Sünde‘, ‚Ursünde‘) umfasste in seiner Bedeutung sowohl die Sünde Adams und Evas infolge ihres Sündenfalls (lapsus Adami, peccatum primorum parentum, primum peccatum) als auch die dadurch entstandene Erbsünde der Menschheit allgemein. Zur begrifflichen Unterscheidung zwischen dem aktiv begangenen peccatum originale der ersten Eltern und dem nur passiv durch Abstammung aus leiblicher bzw. libidinöser Zeugung erworbenen peccatum originale ihrer Kinder und Nachfahren unterschied die Scholastik seit Alain de Lille zwischen dem (peccatum) originale active (Erbsünde ‚im aktiven Verständnis‘) und (peccatum) originale passive (‚im passiven Verständnis‘), seit Petrus von Tarantasia auch zwischen (peccatum) originale originans (‚erzeugend‘) und (peccatum) originale originatum (‚erzeugt‘). Beide Unterscheidungen wurden seither zum Gemeingut der theologischen Literatur und werden zu Begriffsklärungen auch in neuerer Zeit noch herangezogen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbs%C3%BCnde

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Wir sind nicht hier auf der Welt um zu büßen und um Gnade vor einem erfundenen Gott zu betteln. Jede noch so kleine Freude möchten einem diese schwarzen Gesellen verleiden und verbieten. Eure hohe Zeit geht aber einem Ende entgegen. Und das ist gut so.

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Schert euch zu eurem erfundenen Teufel. Hmmm, eigentlich schade um die Zeit für so einen christlichen Quatsch.

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„Ich kann ohne das mindeste Zögern sagen, daß, wer behauptet, Religion habe nichts mit Politik zu tun, nicht weiß, was Religion bedeutet.“
Mahatma Gandhi

„Was soll nicht alles meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit, der Humanität, der Gerechtigkeit; ferner die Sache meines Volkes, meines Fürsten, meines Vaterlandes; endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen. Nur meine Sache soll niemals meine Sache sein. Pfui über den Egoisten, der nur an sich denkt.“

Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum

Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn’s ihm gut geht und eine, wenn’s ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
Kurt Tucholsky

 

Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, nennt man es eine Krankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, nennt man es Religion.

Richard Dawkins

 

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Aber die sind noch schlimmer.

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 19. Juni 2016 von hubwen in Religionskritik, Uncategorized

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Flucht vor der Religion   Leave a comment

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Der Islam ist meines Wissens die einzige Religion bei der beim Abfallen vom Glauben (Apostasie) in einigen islamischen Ländern, wie zum Beispiel in Saudi-Arabien die Todesstrafe steht. Da fühlt man sich ins Mittelalter zurück versetzt. Um diesem Schicksal zu entgehen hilft nur die Flucht aus solchen Ländern. Es wird im Westen oft übersehen, dass es auch in islamischen Ländern Atheisten gibt. Sie müssen aber diese Überzeugung verstecken, oder eben flüchten wie Rana Ahmad Hamd.

 

© Charlotte Sophie Meyn – Nach ihrer Flucht aus Saudi-Arabien mit neuem Namen: Rana Ahmad Hamd in einer Gaststätte in Köln

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Rana Ahmad Hamd ist nach Deutschland geflohen – nicht vor Krieg oder aus Armut, sondern weil sie nicht mehr an Gott glaubt. Darauf steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe.

Der Tag, an dem sich Rana Ahmad Hamds Leben für immer verändern wird, beginnt wie Hunderte von Tagen zuvor. Früh am Morgen fährt ihr Vater sie durch die Straßen der saudischen Hauptstadt Riad, zu ihrem Arbeitsplatz. Sie steigt aus, aber als sie das Auto aus den Augen verloren hat, tritt sie keinen neuen Tag im Sekretariat der Schule an. Stattdessen ruft sie sich über eine App auf ihrem Smartphone ein Taxi und lässt sich zum Flughafen fahren.

Ein paar Stunden später, gegen zwei Uhr nachmittags, tritt Hamd aus dem Gebäude des Flughafens Istanbul-Atatürk. Sie hat nichts dabei außer ihrem Laptop, ihren Papieren und zweihundert amerikanischen Dollar. Und dann macht sie etwas, wovon sie schon lange geträumt hat: Sie nimmt ihr Kopftuch ab, und ihre Abaya, den bodenlangen schwarzen Mantel, den Frauen in Saudi-Arabien tragen müssen.

„Zehn, fünfzehn Minuten stand ich einfach nur da und sah mich um. Ich sah zur Sonne, ich beobachtete die Autos, die vorbeifuhren, die Menschen um mich herum. Ich fragte mich, ob es ein Traum sei, ob mich jemand aufwecken würde, oder ob ich es wirklich geschafft hatte“, erzählt Hamd. Sie sitzt im Hof eines Restaurants, unweit des Flüchtlingsheims in Köln-Porz, wo sie inzwischen wohnt. Ihre Geschichte sprudelt aus ihr heraus in einem Englisch, aus dem man den arabischen Einschlag deutlich heraus hört, mit einem gerollten R und einem P, das eher wie ein B klingt.

Im syrischen Pass von Rana Ahmad Hamd, dreißig Jahre alt, Lippenpiercing, starke Schminke, lautes Lachen, steht ein anderer Name. Ein Name, den sie zusammen mit der Abaya abgelegt hat. Aus Sicherheitsgründen. Aber auch, weil es ein Name ist, der aus dem Koran stammt. Hamd glaubt nicht mehr an das, was darin steht. Und deshalb musste sie Saudi-Arabien verlassen. Eine Geschichte wie ihre ist dort nicht vorgesehen. Auf Abfall vom Glauben steht die Todesstrafe.

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Flüchtlinge - Rana Ahmad Hamd (pseudonym) erzählt von ihrer Flucht aus Syrien. Sie ist in Saudi-Arbabien geboren und aufgewachsen und jetzt zum Atheismus konvertiert.

Hamd mit Niqab – auf einem Foto, das sie vor ihrer Flucht selbst aufgenommen hat – © privat

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Die ersten 25 Jahre ihres Lebens weiß Hamd nicht, dass so etwas wie Atheismus überhaupt existiert. Jeder auf der Welt hat, so denkt sie, irgendeine Religion. Hamds Vater ist bereits zehn Jahre vor ihrer Geburt aus Syrien nach Saudi-Arabien gekommen, um dort als Bauleiter zu arbeiten. Nach ungefähr vier Jahren heiratet er während eines Aufenthalts in Syrien Hamds Mutter, und nimmt sie mit nach Riad. Hamd hat einen älteren und einen jüngeren Bruder und eine ältere Schwester. Sie seien eine ganz normale Familie gewesen, erzählt sie, der Liebling ihres Vaters sei sie gewesen. Als sie klein gewesen war, habe er ihr immer Kinderbücher mitgebracht.

Verlobungsfeier in Syrien

Hamd besucht eine normale staatliche Schule in Saudi-Arabien, eine Mädchenschule natürlich, Koedukation gibt es im Königreich nur an einigen internationalen Schulen. Mehr als ein Viertel aller Unterrichtsstunden ist der Religion gewidmet. Die Lehrer erzählen ihr, dass alle Nichtmuslime in die Hölle kämen. Dass es eine Pflicht sei, Christen und Juden zu hassen. Mit zehn Jahren muss sie eine Abaya tragen, mit dreizehn die Vollverschleierung. Bis sie volljährig ist, hat sie kein einziges Mal Kontakt mit einem Jungen oder Mann, mit dem sie nicht verwandt ist.

Mit 19 soll Hamd verheiratet werden, in Syrien findet sogar eine Verlobungsfeier statt, doch die Pläne zerschlagen sich,  weil der Bräutigam nicht nach Saudi-Arabien ziehen will und sie nicht nach Syrien.

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Evolutionstheorie als Erweckungserlebnis

Hamds Familie ist tiefreligiös. Hamd darf das Haus ohne Begleitung kaum verlassen. Da Frauen in Saudi-Arabien nicht Auto fahren dürfen, heuern viele von ihnen einen Chauffeur an, aber Hamds Familie besteht darauf, sie regelmäßig zur Arbeit und zurück zu fahren. Sie wollen nicht, dass sie alleine unterwegs ist.

An einem Tag im Jahr 2011 stöbert Hamd wieder einmal auf Twitter. Einer ihrer Kontakte, sieht sie, hat einen Tweet geteilt von jemandem, der sich „Arab Atheist“ nennt. Das Wort „Atheist“ hat Hamd noch nie gehört. Sie gibt es bei Google Translator ein. Als Definition steht dort: „Eine Person, die nicht an Gott oder Götter glaubt.“ Hamd ist schockiert. Aber sie will mehr erfahren.

Sie beginnt, Arab Atheist auf Twitter zu folgen, später mit ihm zu chatten. Er erklärt ihr seine Sicht der Welt, empfiehlt ihr Dokumentationen, zum Beispiel über die Evolutionstheorie, danach Bücher, arabische Übersetzungen von Richard Dawkins, Nietzsche, Voltaire, Darwin. Noch möchte sie sich bestätigen, dass sie das Richtige glaubt, dass die Wahrheit im Islam liegt. Aber je mehr sie liest, desto mehr  kommen ihr Zweifel.

Hamd erfährt von der Evolutionstheorie, vom Urknall, von Dingen, die nicht auf dem Lehrplan ihrer Schule standen. „Ich habe geweint, als ich herausgefunden habe, was ich alles nicht gelernt habe, was man mir vorenthalten hat“ sagt sie. Nach etwa einem Jahr stellt sie fest, dass sie nicht mehr glauben kann, weil sie zu viele Widersprüche im Koran sieht.

Das sei für sie wie ein Schock gewesen, sagt Hamd. Sie habe das Gefühl gehabt, zu viel Zeit ihres Lebens verschwendet zu haben, belogen worden zu sein. Sie fühlt sich allein und verlassen ohne das Gefühl, dass Gott ein Auge auf sie hat. „Der Islam ist nicht nur deine Religion. Es ist, als sei er auch deine Nationalität, als seist du Teil einer großen Familie“sagt sie. 

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Ihre Familie ahnt nichts

Ihre Familie ahnt von all dem nichts. Vor ihnen tut Hamd weiterhin so, als bete sie fünfmal am Tag, als habe sich nichts verändert. Nur im Internet kann sie schreiben, was sie wirklich denkt. Immer stärker vernetzt sie sich mit atheistischen Gruppen aus aller Welt, die zum Beispiel  Faith2Faithless, Ex-Muslims of North America, Atheist Republic heißen.

Aber sie erlaubt sich kleine Fluchten im Alltag. Sie entscheidet sich, an ihrem Arbeitsplatz den verhassten Gesichtsschleier abzulegen und sich zu schminken. Ihre Eltern akzeptieren das, aber als ihr älterer Bruder es herausfindet, wird er wütend. Er vermutet, dass sie sich heimlich mit Männern trifft. In einer Tasche in ihrem Zimmer versteckt er ein Abhörgerät. Als Hamd mit einem Freund telefoniert, dabei lacht und herumalbert, fühlt er sich in seinem Verdacht bestätigt, stürmt in ihr Zimmer und drischt auf sie ein, bis sie zu Boden geht. Er wolle sie umbringen, ruft er dabei. Hamds Vater hört ihre Hilfeschreie und geht dazwischen. Nach diesem Vorfall aber wird sie noch unglücklicher, will nicht mehr leben und schneidet sich kurz darauf die Pulsadern auf. Ihr Vater findet sie rechtzeitig und bringt sie ins Krankenhaus, wo ihr das Leben gerettet wird.

[…]

Hamd bleibt nur die Flucht in die Türkei, in ein Land, für das sie kein Visum braucht. Eigentlich dürfen Frauen das Land ohne Erlaubnis ihres Vormunds nicht verlassen. Aber Hamd hat Glück. Da sie Ausländerin und berufstätig ist, ist ihr Arbeitgeber, nicht ihr Vater, verantwortlich. Ihr Vorgesetzter in der Förderschule glaubt ihr die Geschichte vom Familienurlaub, die sie erzählt, und unterschreibt das Formular, mit dem sie ein Ausreisevisum bekommt.

[…]

Mit anderen Atheisten vernetzt

Nun zahlt es sich aus, dass Hamd online gut mit Atheisten aus aller Welt vernetzt ist: Armin Navabi, der Gründer der Online-Community „Atheist Republic“, stellt eine Crowdfundingseite für sie ins Netz. Damit sammelt der Exiliraner, der in Kanada lebt, Spenden, die Hamds weiteren Weg finanzieren sollen, und schickt ihr das Geld per Western Union. Insgesamt fünf Monate verbringt sie in Izmir, versucht mehrmals, ein Schengenvisum zu bekommen, doch vergebens. Schließlich entscheidet sie sich, illegal in die EU zu reisen. Der erste Versuch schlägt fehl, weil die Polizei auftaucht, bevor das Boot ablegen kann; Hamd muss fliehen. Ihre neunhundert Dollar bekommt Hamd aber nicht zurück. Das zweite Mal erscheint der Schlepper gar nicht erst. Das dritte Mal klappt es endlich. Als Hamd schließlich griechischen Boden betritt, bricht sie zusammen. Die herbeigerufene Ärzte hätten einen Schock diagnostiziert, erzählt sie.

Von Griechenland reist Hamd weiter über Mazedonien, Serbien, Ungarn, die Slowakei, Österreich, bleibt immer eine Zeitlang in Flüchtlingscamps entlang der Strecke, bis sie im November 2015 Deutschland erreicht. Auf dem Weg trifft sie das erste Mal in ihrem Leben einen israelischen Juden, also einen Angehörigen derjenigen Gruppe, von der sie in der Schule gelernt hat, sie seien für alles Böse auf der Welt verantwortlich. Der Arzt, der für die UN arbeitet, ist ihr sofort sympathisch. Zusammen machen sie ein Erinnerungsfoto. Eigentlich will Hamd nach Schweden, aber dafür reicht das Geld nicht mehr, und sie ist reisemüde geworden. Und sie hat gehört, dass Deutschland ein gutes Bildungssystem hat.

[…]

Kampf gegen Stereotype

„Ich hasse Muslime nicht“, sagt Hamd. „Ich habe auch sehr gute muslimische Freunde, die mich so akzeptieren, wie ich bin.“ Sie möchte nicht, dass ihre Geschichte instrumentalisiert werde, um Hass auf Migranten zu schüren. „Was ich hasse, das ist, dass uns die Rechte im Namen der Religion genommen werden, vor allem den Frauen. Religion sollte uns Frieden bringen und nicht Regeln auferlegen.“ Und: Es scheint ihr, dass viele Deutsche Araber automatisch mit Muslimen gleichsetzen. Das frustriert sie. „Ich möchte das Stereotyp aufbrechen, dass arabische Frauen alle Muslimas sind und sich verschleiern. Es gibt arabische Atheistinnen.“

In einem Video auf YouTube schlägt Hamd allerdings deutlich markigere Töne an, prophezeit eine „gesellschaftliche Katastrophe“ in Deutschland, da die meisten Neuankömmlinge „geistig im Mittelalter leben“ würden und das Land „vernahöstlichen“ wollten, spricht davon,  dass das „Asylrecht im Dienste einer Völkerwanderung missbraucht wird.“

Als Hamd dieses Video dreht, ist sie kaum vier Monate in Deutschland. Dass sie mit ihren Aussagen Applaus von der falschen Seite bekommen könnte, von denen, die auf Frauen und Kinder schießen wollen, von denen, die lieber Flüchtlingsheime anzünden, als humanistische Religionskritik zu betreiben, von denen, die ein Weltbild pflegen, das sich von dem fundamentalistischer Muslime nur unwesentlich unterscheidet, das versteht sie erst allmählich. Als sie die gleiche Rede später noch einmal vor einem anderen Publikum hält, lässt sie einige Passagen weg und schwächt andere deutlich ab.

[…]

Deutschland als gelobtes Land?

Sie sagt, sie sei erstaunt, dass Nichtreligiöse in Deutschland sich nicht in großem Stil organisieren. Dass die meisten von ihnen es schlicht und einfach nicht für nötig halten in einem Land, in dem Gleichgültigkeit gegenüber der Religion in vielen Milieus zur Norm geworden ist, das versteht sie erst ansatzweise.

Man hat den Eindruck, dass Deutschland für Hamd das gelobte Land ist, in das sie all ihre Wünsche und Träume hineinprojiziert hat. Langsam verflüchtigt sich die Illusion. Sie habe kaum glauben können, sagt Hamd, dass es auch hier in staatlichen Schulen Religionsunterricht gebe. Kinder, so meint sie, sollten von allem Religiösen verschont bleiben, so dass sie als Erwachsene selbst entscheiden können, ob und was sie glauben.

[…]

Bald wird Hamd die Unterkunft verlassen. Die religionskritische Giordano-Bruno-Stiftung hat ihr geholfen, eine Wohnung zu finden. Jetzt wartet Hamd nur noch darauf, dass das  Sozialamt zustimmt. Und dass sie endlich einen Termin für ihre Anhörung bekommt; noch weiß sie nicht, ob ihr Asyl gewährt wird.

Ihre Tage verbringt sie vor allem damit, zu lesen. Immer wieder fährt sie in die Zentralbibliothek am Neumarkt. „Dort ist es ruhig, ich fühle mich zuhause und bin glücklich.“ Wenn das Wetter schön ist, setzt sie sich manchmal auch in einen nahegelegenen Park. Momentan arbeitet sie sich durch ein Buch über Algebra. Denn Hamd träumt von einem Studium, Physik vielleicht oder Nukleartechnik.

„Ich suche immer noch nach Antworten. Darauf, was nach unserem Tod passiert, darauf, wie das Universum entstanden ist und wie es enden wird. Ich will Antworten auf die Fragen, warum wir hier sind, warum die Luft, die Sonne, so sind wie sie sind. Aber ich weiß jetzt, dass diese Antworten nicht aus heiligen Büchern kommen, sondern aus der Wissenschaft.“

Von Charlotte Sophie Meyn

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Flucht vor der Religion

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Gruß Hubert

 

Der lächerliche Jihad   Leave a comment

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Hier ein guter Kommentar aus der PRESSE (österr. Tageszeitung). Vorausgeschickt: es darf auch über religiöse Inhalte gelacht werden. Über solchen abergläubischen Irrsinn zu lachen kann auch erleichternd sein.  Man kann nur sagen „zum Glück“, wenn ein geplanter Selbstmordanschlag missglückt und nur der Attentäter getötet wurde. Und 72 Jungfrauen warten ganz sicher nicht auf ihn. Es ist den Religionen vorbehalten solche und ähnliche schwachsinnige Behauptungen unter ihren Gläubigen zu verbreiten. Aber selbst schuld, wenn man den Kopf nicht zum denken benutzt und es vorzieht blind zu glauben. Die religiösen Führer profitieren jedenfalls davon.

 

Der lächerliche Jihad

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Symbolbild Jihad

Symbolbild Jihad / Bild: REUTERS 
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Und was ist jetzt mit den versprochenen 72 Jungfrauen, kriegt er sie, oder kriegt er sie nicht?

Und was ist jetzt mit den versprochenen 72 Jungfrauen, kriegt er sie, oder kriegt er sie nicht? Diese böse Scherzfrage – den Attentäter betreffend, der sich in einem somalischen Passagierflugzeug selbst in die Luft gesprengt hat – kursiert derzeit wohl nicht nur ein Mal in den sozialen Medien.

Bevor noch jemand fragt, ob Lachen über einen vermutlichen Jihadisten nicht geschmacklos sei oder eine religiöse Minderheit kränken könnte, sei hier behauptet: Ja, man darf sich, soll sich sogar über Dummheit und Gemeinheit lustig machen, auch wenn sie sich auf religiöse Inhalte berufen.

Man darf, man soll es sogar offensiv lächerlich finden, wenn Mörder glauben, sie würden für ihre Verbrechen im Paradies mit ihnen zur Verfügung gestellten Jungfrauen belohnt, denen Schriftgelehrte u. a. volle Brüste und zurückhaltenden Blick attestieren. (Vielleicht bekommt der ungeschickte Möchtegernattentäter jetzt zur Strafe welche zugeteilt, die ihn frech anschauen? Oder warten im Paradies gar, wie alternative Exegeten glauben, nur 72 Weintrauben?) Über solchen abergläubischen Irrsinn zu lachen kann auch erleichternd sein, es kann uns kurz von der Anspannung befreien, die die Jihadisten uns aufzwingen.

Genauso wie es erleichternd ist, dass der Anschlag diesmal gescheitert und vom geplanten Mord nur ein Selbstmord übrig geblieben ist. Gott sei Dank. Atheisten und Agnostiker dürfen formulieren: Zum Glück. Und Moslems sagen (hoffentlich): Allah sei Dank.

07.02.2016   (Die Presse)

thomas.kramar@diepresse.com

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Der lächerliche Jihad

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Gruß Hubert

Merkel bezeichnet die Attentäter von Paris als «gottlose Terroristen»   Leave a comment

Die Pfarrerstochter Angela Merkel stellt die Mörderbande von Paris als “gottlose Terroristen” hin. Es zeigt, dass sie keine Ahnung von Religion hat, denn Gottlose machen solchen Attentate (auch andere) nicht. Dazu braucht es schon religiöse, kriminelle Energie. DIE sind blind in ihrem Hass gegen “Ungläubige”. Merkel sind wohl ein paar Sicherungen durchgebrannt. Wäre schön, wenn wir sie nicht mehr zu lange erdulden müssten. Diese Aussage von Frau Merkel kann ich nur als Frechheit und diskriminierend bezeichnen.
Unsägliche Vergleiche gegen Gottlose machte auch Kardinal Joachim Meisner i.R. öfters, als er Gottlose mit dem Nationalsozialismus in Verbindung brachte oder sie gerade heraus als Nazis bezeichnete.

Joachim Kardinal Meisner in der Kölner Synagoge  Copyright: Max Grönert

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner (i.R.). (Bild: Grönert)

Siehe:
http://www.ksta.de/politik/kardinal-meisner–vorreiter-der-neuen-gottlosen-,15187246,12825092.html

Scharfe Attacke aus Köln: Erzbischof Kardinal Meisner hat in seiner Predigt zu Allerheiligen die Ideen des britischen Biologen Richard Dawkins mit denen des Nationalsozialismus verglichen. Es ist nicht der erste NS-Vergleich des konservativen Kirchenmannes.

http://www.spiegel.de/panorama/erzbischof-zu-koeln-meisner-vergleicht-biologen-dawkins-mit-nazis-a-658589.html

Da sollte er mal nachschauen was seine Bischöfe im Dritten Reich so verlauten ließen. Dann weiß er was echte christliche Nazis sind. Aber zum Glück ist dieses freche Maul ja nun im Ruhestand.

Der Bischof des Ermlands, Kaller, verkündete kurz nach Kriegsbeginn:

„Ehe ihr dem Rufe zu den Waffen folgtet, habt ihr die Waffenrüstung Gottes angezogen. Ich weiß, daß die meisten von euch durch die heiligen Sakramente gereinigt und gestärkt sind. Mit der Kraft Gottes werdet ihr euch einsetzen für Führer und Volk, werdet ihr bis zum letzten eure Pflicht tun zur Verteidigung unseres geliebten Vaterlandes. [. . . ] Wir alle müssen Opfer, schwere und schwerste Opfer bringen. Niemand darf sich seiner Pflicht entziehen.“

http://hubwenzl.blog.de/2015/10/07/kirche-krieg-teil-20754790/

 

Je suis Daesh – behauptet Frau Merkel

publiziert: Freitag, 20. Nov 2015
Angela Merkel: Ihre «Gottlos»-Äusserung wurde hoffentlich durch durchgebrannte Sicherungen verursacht.

Die deutsche Bundeskanzlerin bezeichnet die Attentäter von Paris als «gottlose Terroristen». Sie ignoriert damit nicht nur den offensichtlich religiösen Hintergrund des Massakers, sondern rückt auch mehr als einen Drittel ihrer Bevölkerung in die Nähe von Mördern – ein Affront.

Kurz, nachdem eine Bande jämmerlicher Feiglinge in Erfüllung ihres vermeintlich göttlichen Auftrages den Heiligen Krieg unmissverständlich ins Herzen Europas getragen hatten, kurz danach bezeichnete die deutsche Bundeskanzlerin diese Personen als «gottlose Terroristen». Wahrscheinlich war Frau Merkel von den Ereignissen überwältigt und ihr sind in diesem Moment die Sicherungen durchgebrannt, denn wenn unser Nachbarland tatsächlich von jemandem regiert wird, der in Zeiten der Not seine Entscheidungen aufgrund solch ignoranter Überzeugungen trifft, dann mache ich mir Sorgen um Deutschland.

Nur als vollständig ignorant im Sinne von bildungsresistent kann man es bezeichnen, den Terroristen das Attribut «gottlos» anzuhängen. Die ständig und immer wieder heruntergebetete Leier, islamistisch motivierte Anschläge wie die in Paris hätten nichts mit dem Islam, hätten nichts mit Religion zu tun, ignoriert das Problem in fatalst möglicher Weise.

Religiöse Überzeugungen waren es, welche aus Versagern Mörder machten. Religiöse Überzeugungen trieben die Attentäter in die Arme ihrer Demagogen, religiöse Überzeugungen motivierte sie und trieb sie zum Äussersten. Es war Religion, es war der religiös begründete Glaube an ein Jenseits, an nicht hinterfragbare Glaubenswahrheiten und an die Erfüllung eines göttlichen Auftrages, der sie dazu brachte, sich selbst und andere Menschen zu töten. Es war nicht ein Staat, für den sie die Kugeln abfeuerten, sie mordeten nicht für ihre Familien und nicht, weil sie hungerten. Sie riefen nicht «Freiheit!» und schon gar nicht «Wissenschaft und Menschlichkeit!», als sie sich selbst und alles in ihrer Umgebung in die Luft sprengten,

sondern sie schrien dabei, dass ihr Gott der Grösste sei. Sie führten diesen Krieg zur Ehre ihres Götzen, für ihren Irr-, aber eben trotzdem Glauben, und sie führten ihn bis zur allerletzten Konsequenz.

Es ist völlig irrelevant, ob die eigentlichen Drahtzieher, die mutmasslich fernab Europa diese Anschläge beauftragt und finanziert haben, nur «Macht» oder «die Destabilisierung des Westens» im Sinne haben. Es ist irrelevant, ob Religion von diesen Hintermännern zur Erreichung ihrer finsteren Ziele «missbraucht» wurde.

Relevant ist hier einzig, dass die Attentäter, diejenigen also, die den Abzug betätigt oder den Schalter umgelegt haben, in Erfüllung ihrer religiösen Pflicht, ihrer göttlichen Mission starben – als Märtyrer ihrer Glaubensüberzeugungen, ob das einem nun passt oder nicht.

Wer behauptet, dass die Attentate von Paris nichts mit Religion zu tun haben, macht sich zum Teil des Problems, weil er damit die – wortwörtliche – Sprengkraft, die Religion haben kann, negiert. Ich behaupte nicht, dass religiöse Überzeugungen nicht durchaus auch positive Auswirkungen haben können. Was die Anschläge aber einmal mehr schmerzhaft deutlich aufzeigen, ist, dass hysterische religiöse Überzeugungen, insbesondere der ausser Kontrolle geratene Glaube an ein Jenseits, zu Tod und Zerstörung führen können.

Man macht sich zum willfährigen Wegbereiter von feigem Pack wie den Attentätern von Paris, wenn man – aus welchen Gründen auch immer – nicht akzeptiert, dass Religion an sich kein ethisches Handeln garantiert.

«Religion» bedeutet eben nicht nur den persönlichen Glauben von Ihnen oder den von Frau Merkel. Bezüglich «persönlicher Glaubenswahrheit», «individueller Glaubenserfahrung» und «Beziehung zu Gott» sind diese beiden Interpretationen von Religion völlig gleichberechtigt mit denen der Attentäter. Götter an sich sind keine Garanten dafür, dass sich Menschen nicht gegenseitig abschlachten, weil der Gott eines Menschen nichts anderes ist als der ethisch-moralische Spiegel seiner selbst. Deshalb sind heilige Schriften auch nur dann heilsstiftend, wenn sie entsprechend gelesen und interpretiert werden: von Menschen, die sich sowieso schon altruistisch verhalten, ganz egal, ob sie dieses Verhalten auf antike Texte beziehen oder nicht. Endlich einmal mit der Vorstellung zu brechen, Religion sei per se förderlich für das Zusammenleben von Menschen, wäre ein erster, ein wertvoller Schritt zur Lösung des Problems religiöser Gewalt.

Merkels Aussage ist aber nicht nur ignorant, weil sie in Verkennung offensichtlicher Tatsachen ausgesprochen wurde, sie ist auch diskriminierend gegenüber Menschen, die ohne einen Gottesglauben leben. Es sind nicht «Gottlose», die Flugzeuge in Hochhäuser fliegen oder Menschen in die Luft sprengen, weil sie meinen, im Jenseits für ihre Taten belohnt zu werden. Wer nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, kann auch nicht mit der Aussicht auf postmortalen Koitus dazu verführt werden, sämtliche Grenzen der Menschlichkeit niederzureissen.

Die Anschläge von Paris, diejenigen von Beirut und überall sonst, wo im Namen eines Gottes gemordet wurde und wird, sind religiös motivierte Taten und es ist höchste Zeit, dies auch so zu benennen. Tief gläubige Überzeugungstäter verüben solche Massaker, ausgestattet mit einem Glauben an eine Belohnung im Jenseits und indoktriniert mit der verbrämten Vorstellung, einem göttlichen Plan zu folgen. Die Terroristen von Paris mit dem Attribut «gottlos» auszustatten ist genauso geschmacklos, diskriminierend und ignorant, wie ihnen das Etikett «jüdisch» anzuhängen. Ich verbitte mir, mit diesem Wort in die Nähe zu feigen, hinterhältigen Mördern gebracht zu werden, mit denen ich weder in meinen Überzeugungen noch in meinem Handeln auch nur das Geringste gemein habe.

Und falls Frau Merkel tatsächlich entgangen sein sollte, dass die Attentäter von Paris nichts anderem als ihren religiösen «Glaubenswahrheiten» gefolgt sind, sollte sie sich als Bundeskanzlerin immerhin daran erinnern können, dass das von ihr regierte Volk zu mehr als einem Drittel aus bekennend «Gottlosen» besteht – wie viele von denen wohl gerade die Finger an die Auslöser ihrer Sprengstoffwesten halten?

Natürlich könnte man Merkels Aussage auch damit verteidigen, dass sie im Prinzip recht hat: Es gibt keinen Gott; schon gar nicht einen, der chronische Versager im Allmachts- und Testosteronrausch dazu benötigt, um seine blutigen Pläne in Taten umzusetzen. So gesehen sind die Terroristen, mangels der Existenz eines Gottes, genauso «gottlos» wie Sie und ich. Es ist aber wohl offensichtlich, dass Merkel hier keine Brandrede für Atheismus und Laizismus hielt. Eher muss angenommen werden, dass man in Deutschland wohl (momentan noch) keine Wahlen gewinnt, indem man den eigentlich gemeinten Ausdruck «christengottlos» benutzt – und das nicht in erster Linie aus sprachästhetischen Gründen.

Aber eben: Wahrscheinlich brannten ihr in diesem Moment auch einfach nur ein paar Sicherungen durch. Denn ansonsten, angesichts dem Erstarken von Bewegungen zur Rettung des sogenannten «Abendlandes»; angesichts von in den Parlamenten vertretenen Parteien, die gegen die «Islamisierung» brandreden; angesichts einer weitgehend gescheiterten Integrationspolitik; angesichts von Flüchtlingsströmen, die keineswegs versiegen, sondern in den nächsten Jahren noch deutlich ansteigen dürften; angesichts von Politikerinnen wie der CDU-Bundestagsabgeordneten Motschmann, die öffentlich verlauten lässt, dass Europa aufhören würde, Europa zu sein, wenn es «vom Kreuz abweicht»; angesichts der Sterbehilfedebatte, in der die antihumane Einmischung des Staates in die privateste aller Angelegenheiten wieder einmal mit «christlichen Werten» legitimiert wurde; angesichts von Fackelmärschen und brennenden Asylheimen: Angesichts dessen müsste ich mir bezüglich Merkels Aussage, die auf ihre Art nichts anderes tut, als die Chimäre eines heiligen Krieges zu legitimieren, wirklich ernsthaft Sorgen um Deutschland machen.

(Claude Fankhauser/news.ch)

 

Je suis Daesh – behauptet Frau Merkel

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Erklärung des Begriffes “Daesh” im Münchner Merkur

Darum sollte man Daesh statt IS oder ISIS sagen

http://www.merkur.de/politik/daesh-heisst-begriff-warum-wird-zusammenhang-is-oder-isis-verwendet-zr-5883831.html

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Gruß Hubert

Respekt? Wovor denn?   Leave a comment

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Bei den Karikaturen geht es ja oft um die Verletzung religiöser Gefühle und es wird großer Respekt und großer Schutz davor von Religioten gefordert. Aber aufgrund von was wird dieser Respekt erwartet. Religionen wurden ja alle nur von Menschen erfunden. Nicht Gott schuf den Menschen, sondern umgekehrt.
Der Philosoph und Religionskritiker Ludwig Feuerbach sagte:
„Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.“

Verschiedene Religionen behaupten ja ihre Religion wurde ihrem Gründer geoffenbart.
Es gibt keine Offenbarungen „von oben“. Wenn heute jemand Stimmen hört, dann ist er ein Fall für die Psychiatrie, denn dann ist die Diagnose Schizophrenie, also würde heute so ein „Stimmenhörer“ in der Psychiatrie landen. Glauben ist nicht rational. Deswegen kann man mit einem Gläubigen auch nicht streiten, weil er rationalen Argumenten nicht zugänglich ist, zumindest was den Glauben betrifft. Religionen fußen auf Behauptungen, es ist nichts bewiesen, denn dann wüsste man es. Glauben ist nicht Wissen. Ich glaube nicht, dass morgen Dienstag ist, das weiß ich. Marcel Reich Ranicki sagte einmal: Gott ist eine literarische Erfindung. Ich kann einen Menschen respektieren und wertschätzen, muss es aber nicht bei seinen Überzeugungen tun.

Zurück zu den Karikaturen. Der Mensch muss frei sein, wenn er das Höchste erreichen will, da darf es keine geistigen Fesseln und Tabus geben.

So lange der Mensch nicht im Höchsten frei, bei sich, selbständig ist, so lange kann er auch in Kunst und Wissenschaft nicht das Höchste erreichen.
Ludwig Feuerbach (1804 – 1872), deutscher Philosoph und Religionskritiker

Warum wird also der große Respekt, eine Sonderstellung in der Kritik bei den Religionen verlangt, aufgrund von was?
Hierzu Michael Schmidt-Salomon in der ZEIT.

Religionen Respekt? Wovor denn?

Respekt vor religiösen Gefühlen!, heißt es allenthalben. Michael Schmidt-Salomon hält es für falsch, auf die Befindlichkeiten von Gläubigen groß Rücksicht zu nehmen. von Michael Schmidt-Salomon

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Eine Kirche und eine Moschee in Ramallah, Westjordanland  |  © Mohamad Torokman/Reuters

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Es wirkt wie ein bedingter Reflex: Kaum gehen religiöse Fanatiker auf die Barrikaden , sind westliche Politiker und Journalisten zur Stelle, um Respekt für religiöse Gefühle einzufordern. So war es vor sechs Jahren im Zuge des Karikaturenstreits, so ist es heute bei den Protesten gegen das trashige YouTube-Filmchen Die Unschuld der Muslime . Im ersten Moment mag die Forderung sogar vernünftig erscheinen: Denn wäre es nicht schön, wenn wir alle etwas respektvoller miteinander umgehen würden?

Michael Schmidt-Salomon

Michael Schmidt-Salomon

ist Schriftsteller und Philosoph sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung.

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Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass diese so freundlich wirkende Haltung diametral gegen die Streitkultur der Aufklärung verstößt, auf der der moderne Rechtsstaat gründet. „Mehr Respekt bitte!“ ist ein Totschlagargument, das jede vernünftige Debatte zum Erliegen bringt.

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„Respekt“ (von lateinisch „respectus“: Zurückschauen, Rücksicht) bezeichnet eine Form der Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person, ihren Handlungen oder Überzeugungen. Keine Frage: Für aufgeklärte Zeitgenossen ist es eine pure Selbstverständlichkeit, Menschen als Menschen wertzuschätzen. Doch gilt dies auch für alle Überzeugungen, die Menschen an den Tag legen? Ganz gewiss nicht. 

Wie etwa könnten wir aus einer aufklärerischen Perspektive heraus Glaubensüberzeugungen respektieren, die noch immer – im 21. Jahrhundert! – gegen Schwule und Ehebrecherinnen agitieren?

Nein, hinter solchem Respekt verbirgt sich meist bloß Ignoranz beziehungsweise Feigheit, die sprichwörtlich geworden ist: Der Klügere gibt nach – was der Dummheit schon häufig zum Sieg verholfen hat.

 

Respekt für Respektlose?

Die Absurdität der gegenwärtigen Debatte zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Respekt ausgerechnet jenen gegenüber eingefordert wird, die hinlänglich bewiesen haben, dass ihnen jeder Respekt gegenüber Andersdenkenden fehlt. Verwunderlich ist dieses Defizit nicht, wenn man die Heiligen Schriften kennt. So erwartet „die Ungläubigen“ laut Koran nicht bloß das „ewige Feuer“, sie werden in der „Hölle“ mit „Eiterfluss“ und „Jauche“ getränkt (Suren 14,16 und 78,25), erhalten einen „Trunk aus siedendem Wasser“ (Sure 6,70), der ihnen die „Eingeweide zerreißt“ (Sure 47,15), werden mit „eisernen Keulen“ geschlagen (Sure 22,21), müssen Kleidungsstücke aus flüssigem Kupfer und Teer tragen (Sure 22,19) und vieles andere mehr. Immer wieder wird im Koran betont, wie sehr Allah „die Ungläubigen“ hasst – sie gelten ihm gar als die „schlimmsten Tiere“ (Sure 8,55) – und dass es für den gläubigen Muslim eine heilige Pflicht sei, den Zorn Gottes an ihnen zu vollstrecken (Suren 8,15-16). Eine gute Grundlage für den respektvollen Umgang mit Andersdenkenden ist dies sicherlich nicht.

 

Mit Mitgefühl oder gar Respekt dürfen „die Feinde Gottes“ aber auch in der Bibel nicht rechnen. Denn es steht geschrieben: „Du wirst alle Völker verzehren, die der Herr, dein Gott, für dich bestimmt. Du sollst in dir kein Mitleid mit ihnen aufsteigen lassen“ (Deuteronomium, 7,16-17). Auch im Neuen Testament wird die Bestrafung „der Bösen“ immer wieder in schillerndsten Farben ausgemalt. So verkündet das Matthäus-Evangelium, dass der „Menschensohn seine Engel aussenden“ wird, die diejenigen, die „Gottes Gesetz übertreten haben, (…) in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen“ (Mt. 13,41-43). Nicht besser kommen die Fehl- und Nichtgläubigen bei Paulus weg: Die, die sich weigern, (den christlichen) Gott anzuerkennen, sind, so der Apostel, „voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, (…) sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen (…) Wer so handelt, verdient den Tod“ (Römer 1,28-32).

 

Führt man sich vor Augen, wie vehement „Ungläubige“ in den Grundlagenschriften der Religionen verunglimpft werden, wirken sämtliche Religionssatiren, die in den vergangenen  Jahrzehnten veröffentlicht wurden, wie harmlose Späßchen. Bei Licht betrachtet hätten religionsfreie Menschen also weit triftigere Gründe, sich in ihren weltanschaulichen Gefühlen verletzt zu sehen.
Offenkundig jedoch sind ihre weltanschaulichen Empfindungen weit weniger verletzungsanfällig als religiöse Gefühle. Sollte man also Rücksicht auf die besondere Befindlichkeit der Gläubigen nehmen? Keineswegs, denn das würde das Krankheitsbild nur noch verschlimmern.

Es ist wie bei einer Spinnenphobie: Wer unter der wahnhaften Angst leidet, beim Anblick einer Spinne sterben zu müssen, kann seine Angst nur dadurch überwinden, dass er mit dem Auslöser seiner Angst konfrontiert wird. Ähnlich ist es bei der Kritikphobie der Hardcore-Religiösen, auch hier hilft im Grunde nur systematische Desensibilisierung: Wir sollten sie daher mit so viel Kritik und Satire versorgen, bis sie irgendwann von selbst erkennen, wie irrsinnig es ist, wegen einer harmlosen Zeichnung in die Luft zu gehen oder schlimmer noch: andere in die Luft zu sprengen.

 

Umkehrung des Täter-Opfer-Prinzips

Die Ideologie des falschen Respekts ist, wie ich meine, gleich in mehrfacher Hinsicht schädlich: Erstens verstärkt sie die religiöse Kritikphobie durch das Ausblenden des aversiven Reizes. Zweitens ermutigt sie Fanatiker dazu, noch heftiger zu protestieren, um künftig jede Form von Religionskritik zu unterbinden . Drittens stellt sie weltanschauliche Borniertheit unter „Denk-mal-Schutz“, indem sie den Fundamentalisten das „Geschenk der Kritik“ vorenthält. Viertens ist sie paradoxerweise besonders respektlos gegenüber den Gläubigen, weil sie diese wie kleine Kinder behandelt, denen man bestimmte Dinge nicht zumuten darf. Fünftens führt sie zu einer Überbetonung der Interessen jener Personenkreise, die in ihrem Denken und Handeln noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind. Sechstens verführt sie Politiker dazu, das Täter-Opfer-Prinzip umzudrehen, indem sie die Schuld für die Störung des öffentlichen Friedens den betroffenen Künstlern zuweisen – statt den Fanatikern, die nicht angemessen auf Kritik reagieren können. Siebtens hat die Ideologie des falschen Respekts eine Aushöhlung der Meinungs-, Presse-, Kunst- und Forschungsfreiheit zur Folge. Und achtens ist sie mit dem Verrat der Prinzipien der Streitkultur der Aufklärung verbunden, die ja gerade deshalb so produktiv ist, weil sie Debatten fördert, in denen tradierte Sichtweisen schamlos verletzt werden können.

Hüten wir uns also vor der Ideologie des falschen Respekts! Nicht auszudenken, wo wir heute stünden, wenn die Aufklärer der Vergangenheit größere Rücksicht auf religiöse Gefühle genommen hätten: Womöglich würden in Europa noch immer die Scheiterhaufen brennen…

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/religion-ideologie-respekt/komplettansicht

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 13. Januar 2015 von hubwen in Politik, Religionskritik

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Religion darf bei Satire nicht tabu sein   1 comment

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Der Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo war ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit. Islamisten dürfen nicht bestimmen was wir im Westen zu schreiben und zu denken haben. Einige behaupten immer noch dass die Anschläge der letzten Jahre nichts mit dem Islam zu tun hatten, obwohl fast alle Anschläge von Islam-Anhängern begangen wurden – Zufall? Dieser Anschlag war ein Anschlag auf die Pressefreiheit – und noch mehr.

War die Welt noch in Ordnung, als Kurt Tucholsky 1919 seinen legendären Satz formulierte: «Was darf die Satire? Alles.»

Der blutige Anschlag auf das Pariser Satiremagazin «Charlie Hebdo» mit seinen zwölf unschuldigen Opfern spricht eine ganz andere Sprache. Auch in Deutschland ist damit eine Diskussion über die Freiheit von Wort und Bild, von Spott und Parodie auch in zugespitzter Form entbrannt.

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«Wenn wir unsere Pressefreiheit verteidigen wollen, dann dürfen wir uns nicht ducken», warnt die Chefin des Satiricums im thüringischen Greiz, Eva-Maria Máriássy, im dpa-Interview. Und der Chefredakteur des deutschen Satiremagazins «Titanic», Tim Wolff, formuliert es berufsbedingt noch drastischer.

«Satire ist ein Menschenrecht, ein Grundrecht, und alle Menschen haben ein Recht darauf, verarscht zu werden», sagte Wolff der Deutschen Welle. «Und das sollte nicht aufhören, nur weil es Idioten gibt, die um sich ballern.» Der Leiter des Deutschen Kabarettarchivs in Mainz Jürgen Kessler sieht allerdings klare Grenzen: «Pure Herabsetzung und die Verletzung der menschlichen Würde sind für mich schlechte Satire.»

Das Besondere an «Charlie Hebdo» im Unterschied zur deutschen Karikaturentradition: Das französische Blatt setzt sich auffallend häufig mit religiösen Themen auseinander – bissiger und böser als viele andere. Schon 2011 verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf die Redaktionsräume in Paris, nachdem das Blatt zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien eine Sonderausgabe mit einem «Chefredakteur Mohammed» herausgebracht hatte. Trotzdem ließ sich die Redaktion nicht einschüchtern.

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Dass gerade Satire und Religion leicht in Spannung geraten, haben Künstler immer wieder erfahren. So löste in Österreich der Karikaturist Gerhard Haderer 2002 einen Skandal aus, als er Jesus als liebenswerten Weihrauch-Kiffer darstellte. Pop-Queen Madonna sorgte 2006 für Wirbel, als sie sich während einer Bühnenshow an ein mit Spiegeln besetztes Kreuz hängen ließ und den Papst einlud, ihr Konzert in Rom zu besuchen.

Traurige Höhepunkte waren die Anschläge auf islamkritische Medienschaffende wie den schwedischen Mohammed-Karikaturisten Lars Vilks und seinen dänischen Kollegen Kurt Westergaard 2010 und die Ermordung des niederländischen Filmemachers Theo van Gogh 2004.

Der deutsche Karikaturist Klaus Staeck, bekannt für seine politischen Poster, hält bei religiösen Themen eine besondere Sensibilität für erforderlich. Dennoch dürften auch sie nicht dem Meinungsstreit entzogen werden, sagte er der dpa.

«Unser wunderbares Wertesystem hat es geschafft, dass man auch den Papst karikieren kann und trotzdem steht niemand mit einer Pistole oder einer Kalaschnikow an der Tür. Diese Freiheit haben gerade wir Deutschen mühsam genug errungen. Wir sollten sie keinesfalls aufs Spiel setzen», sagt Staeck.

Eine Gefahr droht aber kaum von Auflagen und Einschränkungen, sondern eher von der Selbstzensur der Medienschaffenden. Der Berliner Karikaturist Klaus Stuttmann spricht von einer «Schere im Kopf». Und der Comic-Zeichner Ralf König, der sich nach eigenem Bekenntnis «auch aus Mangel an Lebensmüdigkeit» noch nicht viel mit dem Islam befasst hat, notiert auf seiner Facebook-Seite: «Die Angst hat die Kreativen längst an den Eiern.»

Nur der Berufsspotter Martin Sonneborn, als Spitzenkandidat der Satirepartei «Die Partei» ins Europaparlament eingezogen, behielt angesichts der zwölf Toten in Paris sein böses Mundwerk. «Bei Titanic könnte so etwas nicht passieren, wir haben nur sechs Redakteure.» Und da ist sie gleich wieder, die Frage: Darf Satire das?
dpa
https://de.nachrichten.yahoo.com/was-darf-satire-ist-religion-tabu-151617339.html

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Das „Hamburger Abendblatt“ fragt: „Wie oft wurde der Papst als seniler Tattergreis verulkt, wie oft Jesus Christus als Lattenjupp geschmäht, ohne dass ein Christ durchdreht? Und wie oft verlieren radikale Moslems den Verstand? Hier liegt der Unterschied. Und dieser lässt sich seit gestern nicht mehr als ‚Tat einzelner Eiferer‘ klein reden. Dahinter steckt Kalkül: Islamisten wollen Angst und Schrecken verbreiten und so die Pressefreiheit abschaffen“, ist die Zeitung überzeugt.

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 8. Januar 2015 von hubwen in Politik, Religionskritik

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Fracking – Alles Gute kommt von unten?   Leave a comment

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Lesch erklärt im Video worüber es sich bei Fracking handelt. Es ist unverantwortlich diese Risiken für Mensch und Umwelt einzugehen. Ein hochgiftiger Chemikalien-Cocktail wird unter hohem Druck tief ins Erdreich hineingepumpt, damit sich die Schründe öffnen, um das Gas an die Oberfläche bringen zu können. Die Verseuchung des Grundwassers ist nur ein Risiko unter vielen. Die katastrophalen Folgen des Frackings sind noch nicht absehbar. Aber sehen Sie sich das Video selbst an, es lohnt sich.

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http://www.4shared.com/video/7f3wWEbJce/Fracking_-_Methoden__Folgen__S.html
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Gruß Hubert