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Der Vatikan, Sex, Intrigen und geheime Konten   2 comments

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Die Vatikanverschwörung – Sex, Intrigen und geheime Konten

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Vom Vatikan wird Homosexualität verdammt, obwohl sehr viele Priester, auch höher gestellte, schwul sind. Und sie leben ihre Homosexualität auch aus, obwohl sie anderen Schwulen nur die Empfehlung geben enthaltsam zu leben. Es ist einfach die Spitze der Heuchlei und der Unglaubwürdigkeit. Die moralische Autorität der katholischen Kirche ging schon lange verloren. Mit so einer Unehrlichkeit ist kein Staat zu machen.

Der kriminelle Vatikan schützt kriminelle Pädophile – der Fall Marcial Maciel

Region Rom: Die „Legionäre Christi“ und der Kinderschänder-„Führer“ Marcial Maciel

Vor Rom liegt eine Hochschule „Die Legionäre Christi“ (4min.6sek.). Charismatischer Führer war ein Marcial Maciel (4min.22sek.). Ratzinger lagen aber Unterlagen vor, dass auch Marcial Maciel ein Kinderschänder war, als Ratzinger noch Glaubenspräfekt war (4min.31sek.) – der „Fall Maciel“: Die Daten kamen vom „Pater“ Juan Vaca, er war eines der Opfer, ein Bub des Knabenseminars unter Leitung von Maciel (4min.52sek.).

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Maciel-Legio-Maria

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Missbrauch-Juan-Vaca

Da kam es zum Beispiel zu den folgenden Geschehnissen:

Führer Maciel liess dem Opfer nach dem Abendgebet ausrichten, zum Führer ins Schlafzimmer zu gehen. Opfer Juan Vaca ging hin, der Führer beauftragte Vaca, den Bauch zu massieren, um Schmerzen zu lindern (5min.21sek.). Dann sagte er immer „weiter unten – weiter unten“, bis der Penis an die Reihe kam (5min.26sek.). Da bekam der Führer eine Erektion und Opfer Vaca war wie versteinert und geschockt. Führer Maciel aber sagte cool: „So, nun geht es mir viel besser“ (5min.39sek.), und entliess Vaca, er könne nun schlafen gehen (5min.44sek.). Der Führer Maciel missbrauchte nicht nur Juan Vaca, sondern viele andere Buben ebenso, sie wussten voneinander (5min.53sek.).

Berichte von Missbrauchsopfer Juan Vaca über den Kinderschänder-Pater Marcial Maciel – Papst Johannes-Paul II. schützt Maciel (!)

Als Juan Vaca selbst Priester geworden war, schickte er einen Bericht über die Missbrauchsfälle durch Maciel an den Vatikan (6min.2sek.). Der Brief ging mit der Diplomatenpost und kam an (6min.14sek.). Antwort kam aber keine (6min.19sek.). In den nächsten 30 Jahren schickte Juan Vaca weitere Berichte an den Vatikan über die Missbräuche durch den Pater Maciel, aber alles blieb ohne Antwort (6min.30sek.). Gleichzeitig fing der Einfluss der „Legionäre Christi“ an zu wachsen (6min.44sek.). Maciel wurde von Papst Johannes-Paul II. weiterhin geschützt und gedeckt (6min.51sek.). Papst Johannes-Paul II. pries den kriminell-pädophilen Maciel als einen „hervorragenden Führer der Jugend“ (6min.56sek.). In dem Moment war für Opfer Juan Vaca die Kirche vorbei, wenn der Papst mit einem kriminellen Pädophilen [trotz aller Berichte] weiterhin Freundschaft pflegte (7min.18sek.).

Papst Johannes-Paul II preist den schwul-kriminellen Pädophilen Maciel als „hervorragenden Führer der Jugend“ – Der schwul-kriminell-pädophile Marcial Maciel

Ratzinger als Papst Benedikt schützt den kriminell-pädophilen Maciel ebenfalls – lässt aber andere kriminell-pädophile Bischöfe auffliegen

Nun gingen die Opfer von Maciel an die Öffentlichkeit (7min.23sek.). Der Verantwortliche für die Untersuchung der Missbrauchsfälle war Ratzinger (7min.27sek.). Papst Johannes-Paul II. schützte den kriminell-pädophilen Maciel demonstrativ und schränkte somit die Untersuchung durch Ratzinger ein (7min.41sek.). Erst kurz vor der Wahl zum Papst leitete er eine Untersuchung ein (7min.48sek.). Ratzinger als Papst Benedikt beliess den kriminell-pädophilen Maciel auf seinem Posten, sondern der Vatikan „lud ihn ein, den Rest seines Lebens im Gebet und in Busse zu verbringen“ (8min.13sek.). Der kriminell-pädophile Pater Maciel floh aus Rom und starb 2008 in den kriminellen „USA“ (8min.21sek.). Beim Gedenken erwähnte der Vatikan die pädophilen Verbrechen Maciels an Knaben mit KEINEM WORT (8min.28sek.), keine Entschuldigung für die Opfer (8min.33sek.). Da wussten die Maciel-Opfer, dass Ratzinger innerlich eine sehr schwache Person war, „ein sehr schwacher Mensch“ (8min.46sek.). Unter Papst Benedikt flogen aber weltweit die kriminell-pädophilen Priester auf (9min.2sek.). Papst Benedikt entschuldigte sich für sie in aller Öffentlichkeit (9min.9sek.).

„Vor allem möchte ich den unschuldigen Opfern mein tiefes Bedauern ausdrücken.“ (9min.29sek.) – Kardinal Cormac Murphy-O’Connor: Mit dem Auffliegen der Kindsmissbräuchler in der katholischen Kirche wurde das Image angekratzt, die moralische Autorität ging verloren (9min.59sek.).

Der kriminelle Vatikan ist ein Schwulenclub – betreibt aber in den Kirchen Psychoterror gegen Schwule ohne Ende

Der kriminelle Vatikan verdammt Homosexualität – betreibt sie aber selbst – Partys und eine versteckte Kamera von Investigativjournalist Abbate

Ein weiteres Thema ist die offiziell kompromisslose Ablehnung der Homosexualität durch den Vatikan (10min.11sek.). Homosexuelle Handlungen sollen eine „schwere Sünde“ sein (10min.21sek.). Ratzinger hielt auch an dieser Doktrin fest, als er Papst war (10min.28sek.). Journalisten wissen aber, dass der Vatikan selbst homosexuell ist. Da hatte ein Freund des Investigativjournalisten Carmelo Abbate Sex mit einem Priester gehabt. Es wurde einfach eine Party veranstaltet, im Club Estagio, mit vielen Priestern (11min.3sek.). Auch 2 Callboys aus Turin waren anwesend – als „Animateure“ (11min.10sek.). Abbate war mit einer versteckten Kamera an die Party. An diesem Ort fand er den absoluten Ausdruck der verlogenen Doppelmoral des kriminellen Vatikans (11min.49sek.). Die Priester stellten sich selbst als „Priester“ vor, es waren ca. die Hälfte der Anwesenden Priester (12min.8sek.). Einige der Priester arbeiteten im Vatikan selbst, andere in Vatikan-nahen Institutionen (12min.18sek.). Nach der Party kam die After-Party im Haus des Freundes, wo der Freund sich mit einem Priester sich in einem Zimmer einschlossen und kopulierten (12min.40sek.). Am folgenden Tag filmte Investigativjournalist Abbate weiter (12min.48sek.). Da begann ein französischer Priester, in der Wohnung im weissen Priestergewand mit grünem Schal eine heilige Messe zu feiern (13min.15sek.), also in derselben Wohnung, wo in der ganzen Nacht kopuliert worden war (13min.22sek.).

Die Schwulenszene in Rom ergänzt den geheim gedrehten Film über die Schwulenparty mit den Priestern – schwule Priester kann man in Rom überall treffen

Der Bericht von Abbate verbreitete sich rasch in der ganzen Welt (13min.35sek.). Die Vatikanführung wiegelte ab, es würde sich nur um Einzelfälle handeln (13min.40sek.). Die Schwulenszene in Rom aber fand Gefallen an dem Bericht (13min.49sek.). Schwule in Rom haben ihren Höhepunkt von 0 bis 6 Uhr. Sie pflegen konstante Beziehungen zu schwulen Priestern im Vatikan, das ist normal für die (14min.5sek.). Es ist für sie sehr einfach, schwule Priester zu treffen (14min.11sek.). Man trifft sich in einem Bus, in einer Kirche, oder im Petersdom (14min.15sek.). In Schwulenclubs oder an Schwulenbars sind die schwulen Priester noch leichter anzutreffen (14min.22sek.). „Man sieht sie an der Bar, und dann am nächsten Sonntag am Altar.“ (14min.25sek.) – „Ein grosser Teil der Hierarchie ist homosexuell.“ (14min.36sek.) – „Auf den höchsten Ebenen der vatikanischen Verwaltung, der Kurie, sind viele Bischöfe und Erzbischöfe schwul.“ (14min.43sek.)

Schwule Priester vom Vatikan verdammen am Altar die Homosexualität, obwohl sie selber schwul sind…

Francesco Cacace berichtet weiter: Am Altar in der Predigt verlangt derselbe Priester aber von Schwulen, ihre schwule Sexualität zu unterdrücken (!) (16min.29sek.).

In Rom herrscht ein einvernehmliches Stillschweigen über die schwulen Priester nach dem Motto: „Wir wissen es, aber wir reden nicht darüber.“ (16min.42sek.) – „Je weniger man sagt, desto besser.“ (16min.43sek.) – Nun kommt da der deutsche Papst Benedikt alias Ratzinger und meint, schwule Priester sollten kein hohes Amt in der Kirche bekleiden. Schwule Priester, die versuchen, keinen Kontakt mit Frauen zu haben, werden dadurch verunsichert (16min.55sek.). Ein schwuler Priester im Vatikan beklagt die totale Schizophrenie im Vatikan: „Ich kann diese schizophrene Haltung des Vatikans gegen Schwule nicht verstehen, wenn so viele Priester selbst schwul sind.“ (17min.18sek.) – Der Priester meint, Priester sollten endlich offen zusammenleben können (17min.37sek.).

Vatikanspezialist Mickens: „Diese nichts-Fragen-Nichts-Sagen-Kultur ist typisch für den Vatikan.“ (18min.1sek.) – „Solange man diskret ist, schert sich niemand darum, was man tut.“ (18min.9sek.) – Jeder Bericht über einen schwulen Priester in der Öffentlichkeit kratzt am Ruf von Papst Benedikt (18min.36sek.). Mickens: Die Worte „Liebe Gottes“ und „Aufrichtigeit“ und „Wahrheit“ sind alle nur ein Hohn, wenn man die schwule Wahrheit im Vatikan betrachtet: Es ist „ein Haus voller Lügen“ (18min.50sek.).

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 10. September 2018 von hubert wenzl in Kirchenkritik, Uncategorized

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«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»   Leave a comment

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Recht interessante Untersuchung einer Sexualtherapeutin warum und zu welchem Prozentsatz Männer ins Bordell gehen. Die Alt-Feministin Alice Schwarzer möchte das ja verboten wissen. Ich möchte nur wissen was sie das als Lesbierin angeht.

Sie käme ja auch auf ihre Kosten, vielleicht hier 😉
http://lesben.sexbilder-unzensiert.net/01-ficken-mit-umschnalldildo/

Aber wieder zum Ernst des Lebens, zurück zu den Freiern und Prostituierten.

 

«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»

Interview: Reto Hunziker. Aktualisiert am 27.04.2010

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In der Schweiz gibt es rund 10’000 Prostituierte. Mehr als jeder zweite Mann soll schon einmal deren Dienste in Anspruch genommen haben. Die Sexologin Esther Elisabeth Schütz findet daran nichts Schlimmes.

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Müssen nicht lange auf Freier warten: Prostituierte in einem Berliner Bordell.

Müssen nicht lange auf Freier warten: Prostituierte in einem Berliner Bordell.
Bild: Keystone

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«Wer hat es nicht schon getan?», fragt sich die Sexologin Esther Elisabeth Schütz. Sie ist Leiterin des Instituts für Sexualpädagogik und Sexualtherapie in Uster und arbeitet seit Jahren als Sexualtherapeutin. (Bild: TA)

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Frau Schütz, welche Merkmale haben Freier gemeinsam?

Es sind Männer. Und sie haben häufig eine starke Libido.

Das ist alles?
Im Prinzip ja. Ich bin schon lange als Sexualtherapeutin tätig und mit der Thematik gut vertraut. Dass ein Mann zu einer Prostituierten geht, kann immer vorkommen, unabhängig von Schicht, Bildung, Aussehen oder Alter.

Haben Freier nicht gewisse Charaktereigenschaften gemein?
Nein. Die einen zahlen nun mal für Sex, die anderen nicht. Jene, die zahlen, machen es sich womöglich etwas einfacher: Gegen Geld bekommen sie Sex, ohne etwas Weiteres dafür tun zu müssen. Es kann sein, dass einigen unter ihnen die nötige Verführungskompetenz fehlt, um mit geringem Aufwand im Ausgang eine Frau für einen One-Night-Stand zu gewinnen. Bei einer Prostituierten sind sie sicher, dass diese nicht noch mehr von ihnen will.

Schätzungsweise 70 Prozent aller Männer sollen einmal in ihrem Leben die Dienste einer Prostituierten in Anspruch genommen haben.
Diese Zahl erachte ich als realistisch. Ich frage mich manchmal eher, welche Männer das nicht schon getan haben. Und: Wie viel beichten es?

Sie sind erstaunt, dass nicht jeder ins Bordell geht?
Wenn man so will, ja. Theoretisch könnte das – aufgrund seines Mannseins – jeder tun. Gut, einer kann vielleicht seine Libido besser regulieren als der andere. Aber die Fantasie, mit einer fremden Frau zu schlafen, hat doch jeder.

Was suchen Männer bei Prostituierten? Das, was sie zu Hause nicht kriegen?
Das kann sein. Manche Männer empfinden das Vorspiel mit ihrer Partnerin als anstrengend. Eine Prostituierte geht ohne eigene Ansprüche auf ihre sexuellen Wünsche ein. Viele suchen die Spannung des Augenblicks, des Nichtvorhersagbaren, des Fremden, das sie als Erregungsquelle nutzen.

Ist die Hemmschwelle gesunken, eine Prostituierte aufzusuchen?
Nicht dass ich wüsste. Das ist doch seit eh und je so. Vielleicht hat die Bevölkerung zugenommen. Auch, dass der Strassenstrich in die Agglomerationen abwandert, kann etwas ausgelöst haben. Die geografische Distanz ist kleiner geworden. Zudem inspiriert die Vielfalt der sexuellen Angebote.

Kann man da noch von einem Tabu sprechen?
Ich habe in den Jahren als Sexualtherapeutin viel Verständnis dafür entwickelt, wie Menschen ihre Sexualität gestalten. Alle suchen das Glück in der Liebe und in der Sexualität. Es ist verständlich, dass es für eine Frau eine Riesengeschichte ist, wenn sie erfährt, dass ihr Mann ein Bordell besucht hat. Eine mögliche Hauptsorge der Frauen ist: Schützen sich die Männer und übernehmen sie Verantwortung für sich und ihre Partnerin?

Es ist also verständlich, wenn ein Mann in ein Bordell geht, er soll es aber ja nicht beichten?
Er muss es mit sich verantworten können. Und er muss sich vor allem vor einer Ansteckung schützen. Ich habe mit Klienten in der Sexualtherapie schon Riesendramen erlebt, weil der Mann zu Hause erzählt hat, dass er einmal fremdgegangen ist. Die darauffolgende Krise konnte schon mal zwei Jahre dauern. Da muss man sich fragen: Soll ich es beichten und das Drama überstehen oder besser schweigen und die Energie in die Liebesbeziehung investieren? Wenn ein Mann häufig ein Bordell besucht, ist das etwas anderes, dann stimmt in der Beziehung auf der sexuellen Ebene logischerweise etwas nicht.

Wann kann es ratsam sein, ein Bordell zu besuchen?
Ich habe das zwar noch nie jemandem geraten. Aber ich rege das Gespräch auf dieser Ebene an. Etwa wenn ein 40-Jähriger Mann noch nie mit einer Frau geschlafen und deswegen einen unheimlichen «Knorz» hat.

Das kann helfen?
Es kann ihm das Selbstverständnis geben, dass er funktioniert.

Egal, wohin er geht?
Nein, im Gegenteil, selbstbewusste Männer wählen immer!

Worauf sollten sie achten?
Für mich als Sexologin wäre eine gute Adresse eine, welche garantiert, dass die Prostituierten sich schützen und sich regelmässig medizinisch untersuchen lassen. Und wo sie zu kontrollierten guten Bedingungen arbeiten können. Arbeitsbedingungen, welche sie vor Gewalt und Ausbeutung schützen. Beim Kauf von Bananen garantiert Havelar, dass die Arbeiter zu fairen Bedingungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Ein Label für Fair-Trade-Sex könnte ebenso gute Arbeitsbedingungen für Prostituierte sichern.

Nicht selten schenkt der Vater seinem 18-jährigen Sohn einen Besuch im Bordell.
Es liegt nicht am Vater, den Sohn in die Sexualität einzuführen. Die Sexualität führt in die Ablösung und die Autonomie. Deshalb ist es Sache des Sohnes, wie und mit wem er seine Sexualität lebt.

Was, wenn junge Männer sich nicht trauen, eine Frau anzusprechen?
Das ist tatsächlich ein neues Phänomen, es kommen zunehmend junge Männer zu mir in die Sexualtherapie, um die 18 Jahre alt, die zwar sehr einfühlsam sind, aber sich nicht mehr trauen, eine Frau anzusprechen oder bereits Erektionsprobleme haben. Da frage ich mich, inwieweit Mütter und Väter ihre Söhne in der Kindheit genug in ihren Fähigkeiten unterstützt haben, ihre männliche Potenz zu entwickeln.

Kommt es vor, dass sich ein Freier in eine Prostituierte verliebt?
Das dürfte die Ausnahme sein. Der Geschäfts-Charakter sorgt für eine gewisse Abgrenzung. Es gibt Freier, die immer zur gleichen Dirne gehen. Manchmal kommt es neben dem Sex sogar zu einem guten Gespräch wie mir manche Klienten erzählen. (baz.ch/Newsnet)

 

«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»

 

Gruß Hubert

USA – Sex – gefährlich und illegal   1 comment

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Man kann diese Amerikaner als Europäer überhaupt nicht verstehen. Unglaublich diese Prüderie, dieser hohe prozentuelle Anteil an christlichen Fundamentalisen, an Evangelikalen, an Waffennarren und an Kriegsgeilen.
Hier ein Artikel der Berliner Zeitung über „gefährlichen und illegalen Sex“.

 

Sex – gefährlich und illegal

SEDONA. Wer in Huntsville, Alabama in Sherri Williams´ Laden „Pleasures“ ein Sexspielzeug erwerben möchte, der muss erst einmal einen medizinischen Fragebogen ausfüllen. „Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten“, heißt es darauf, „ist das ein Hinweis, dass Sie dieses Produkt für medizinische Zwecke erwerben.“ Die Fragen reichen vom Themenbereich unerfülltes Sexualleben bis zu Fruchtbarkeitsproblemen. Doch Sherri Williams ist weniger um die Gesundheit ihrer Kunden als um ihre eigene Sicherheit besorgt. Denn in Alabama ist der Verkauf von Sexspielzeug, genauer: von „Geräten, die zu dem Zweck entworfen oder angeboten werden, menschliche Genitalien zu stimulieren“, seit zehn Jahren illegal. Und seit zehn Jahren zieht Sherri Williams gegen dieses Verbot vor Gericht, unter Berufung auf das Recht auf Privatsphäre. Zweimal gewann die 43-Jährige, beide Male wurde das Urteil in der Revision gekippt. Begründung: Das Verbot halte die öffentliche Moral aufrecht. Zuletzt zog Williams sogar vors Oberste Bundesgericht – und wurde abgewiesen.
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Brüste von Skulpturen bedeckt Die öffentliche Moral in den USA zeichnet sich nicht nur in Alabama durch ein überaus feindseliges Verhältnis zur Sexualität aus. 2002 ließ der damalige Bundesanwalt John Ashcroft die nackten Brüste zweier lebensgroßer Justitia-Skulpturen im US-Justizministerium verhängen. Im Sommer 2006 zahlte der US-Fernsehsender CBS eine Strafe von über einer halben Million Dollar wegen des „Garderobenunfalls“ von Janet Jackson in der Halbzeit der Superbowl-Übertragung, bei dem für Sekunden ihre immerhin noch mit einem Stern bedeckte Brust zu sehen war. Und im selben Jahr wurde in Maryland ein Fünfjähriger, der ein Mädchen in den Po gekniffen hatte, wegen sexueller Belästigung aus dem Kindergarten verwiesen. „Wir sind alle zu Opfern der Christian Coalition geworden, die ihre Schuldgefühle und ihre Scham auf uns übertragen“, klagt Sexshop-Betreiberin Sherri Williams.

 
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Viele bibeltreue Christen in den USA sind tatsächlich auf einer Mission, das öffentliche Leben den Standards ihrer persönlichen Moralvorstellungen zu unterwerfen. Der „Parents Television Council“ – der christliche Eltern-Fernsehrat – etwa hat bereits hunderttausende Fernsehstunden nach Unflätigkeiten und nackten Körperteilen durchkämmt, um „Anstand in der öffentlichen Unterhaltung wiederherzustellen“. Mit der aktiven Unterstützung von Verbänden wie „Focus on the Family“, der Eltern Bücher wie den „Elternratgeber zur Verhinderung von Homosexualität“ nahe legt, stimmten 2004 die Bürger von elf US-Bundesstaaten für ein Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen. Und weil sich die Bibeltreuen in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen oder ihre Kinder moralisch verderblichen Einflüssen ausgesetzt sehen, müssen Kunstgalerien Warnschilder vor womöglich nicht kindertauglichen Exponaten aufstellen, und gilt öffentliches Urinieren, auch von kaum windelentwöhnten Kleinkindern, vielerorts als Sexualdelikt.

 
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Doch es geht längst nicht mehr bloß um Ansichtssachen. Die öffentliche Tabuisierung von Sexualität hat erschreckende Folgen. Die USA haben die höchste Teenager-Schwangerschaftsrate aller Industrieländer und die Durchseuchung mit Geschlechtskrankheiten ist bedenklich hoch. Grund dafür dürfte nicht zuletzt ein von der Regierung Bush gefördertes öffentliches Sexualkunde-Programm sein, das man eher in einem islamistischen Gottesstaat als in einer modernen Industrienation vermuten würde: Es ruft die Jugendlichen zur Enthaltsamkeit auf und erwähnt Verhütungsmittel, wenn überhaupt, bloß als schlechtere Alternative. Die Regierung von George W. Bush, der sich selbst als bibeltreuer Christ begreift, förderte 2006 sogenannte Abstinenz-Programme mit 206 Millionen Dollar. Bundesstaaten, die von diesen Geldern Gebrauch machen, müssen Teenagern zur Vermeidung von ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten zur Enthaltsamkeit raten und dürfen keine Anleitung zum Umgang mit Verhütungsmitteln geben.

 
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Dem Fachmagazin Perspectives in Sexual and Reproductive Health zufolge hatte 2002 ein Drittel aller Teenager vor dem ersten Sex keine Unterweisung im Gebrauch von Verhütungsmitteln. 2007 lehnten nur sieben Bundesstaaten die Abstinenz-Fördermittel ab. Irrsinn? Im Gegenteil, sagt Linda Klepacki von „Focus on the Family“. „Enthaltsamkeit ist der gesündeste Ansatz im Umgang mit dem Problem – in körperlicher, geistiger, emotionaler und spiritueller Hinsicht.“ Gott habe Sex als intime Vereinigung zweier Menschen, und nur dieser beiden, bestimmt. Christliche Verbände wie ihrer betonten die Gefahren von sexueller Aktivität vor der Ehe und die Fehlerrate gängiger Verhütungsmittel, um der Jugend die ganze Wahrheit über Sexualität zu vermitteln. „Wir bringen unseren Kindern ja auch nicht bei, wo sie die besten Drogen finden, wenn sie schon Drogen nehmen müssen“, sagt Klepacki.

 
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Shandelle Wolters, 27 Jahre alt, aus Phoenix im Bundesstaat Arizona, war gerade 15 geworden, als sie schwanger wurde. Arizona macht von „abstinence-only“-Fördergeldern Gebrauch – und liegt seit Jahren in den Statistiken zu Teenagerschwangerschaften ganz vorn. „Wir hatten in der Schule Anatomie-Unterricht: so sind Mädchen gebaut, so sehen Jungs aus“, erzählt Wolters. „Aber an Unterricht über Verhütungsmittel kann ich mich nicht erinnern.“ Sie sagt, sie habe die Pille genommen und sei dennoch schwanger geworden, wie auch mehrere andere Mädchen aus ihrem Jahrgang. Eine, erinnert sich Shandelle Wolters, brachte drei Kinder zur Welt, bevor sie den Schulabschluss in der Tasche hatte. Wolters zog ihre eigene Konsequenz. „Ich hatte lange, lange Zeit lieber gar keinen Sex mehr.“ Angst vor Sex als Alternative zu Aufklärung? „Kids müssen über ihren Körper Bescheid wissen“, fordert Jessica Sheets von der Nationalen Kampagne zur Verhinderung von Teenager-Schwangerschaften. „Klar ist Enthaltsamkeit die effektivste Methode zur Vermeidung von Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten. Aber viele Teenager werden dennoch Sex haben, und sie müssen wissen, wie sie sich schützen können.“ Doch Ignoranz ist ein mächtiger Gegner, und in einer öffentlichen Atmosphäre, in der Sexualität als diffus gefährlich betrachtet wird, ist die Kopf-in-den-Sand-Haltung noch immer das Mittel der Wahl.

 
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Erst kürzlich dehnte die US-Regierung ihr Abstinenz-Programm auf unverheiratete Erwachsene bis zu 29 Jahren aus, um sich des Problems außerehelicher Schwangerschaften anzunehmen. Und als im Dezember Jamie Lynn Spears, Britneys kleine Schwester und Teenagerstar aus der Fernsehserie „Zoey 101“, ihre Schwangerschaft bekannt gab, stand die Absurdität der amerikanischen Sexualerziehung plötzlich im grellen Rampenlicht. Sie sei überrascht von ihrer Schwangerschaft, sagte die 16-Jährige in aller Naivität. Und ihre Mutter Lynne, 52, gestand: „Ich war schockiert – dabei ist Jamie Lynn abends immer pünktlich zu Hause gewesen!“
Seit 1982 unterstützen die US-Regierungen die von konservativen Christen initiierten Abstinenz-Programme. In den vergangenen zehn Jahren wurden dafür etwa 1,5 Milliarden Dollar ausgegeben. Sie liefen auch unter Bill Clintons Regierung weiter. Eine Studie im Auftrag des US-Familienministeriums hat 2007 ergeben, dass die Teilnehmer der Programme im Schnitt mit 14,9 Jahren erstmals Sex hatten – im selben Alter wie andere Jugendliche auch.
Von Nina Rehfeld
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http://www.berliner-zeitung.de/archiv/konservative-christen-in-den-usa-fuehren-einen-feldzug-der-pruederie–und-schulen-propagieren-abstinenz-statt-aufklaerung-sex—gefaehrlich-und-illegal,10810590,10539202.html

 
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USA … ohne Worte


http://www.4shared.com/video/iOMT7sFFce/USA_____SY_.html

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 4. November 2014 von hubert wenzl in Medizin, Politik

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Sind Sie eigentlich noch normal?   2 comments

Hier zwei Auszüge aus dem Buch von Arne Hoffmann „50 einfache Dinge, die Männer über SEX wissen sollten“, über das Thema normal oder pervers?

„Die wissenschaftliche Sexualforschung hat sich von dem Begriff der ‚Perversion‘ längst verabschiedet. Und das aus gutem Grund: Das lateinische Wort ‚perversus‘ bedeutet so viel wie ‚verkehrt‘ oder ‚verdreht‘. Eine ‚perverse Sexualität‘ würde aber voraussetzen, dass es so etwas wie eine ‚ordnungsgemäße‘ Form von Sexualität gibt – und dazu gehört, dass sich fast alle darüber einig wären, wie diese Form auszusehen habe. Tatsächlich zerfällt unsere Gesellschaft aber inzwischen in sehr viele verschiedene unterschiedliche Gruppen, mit komplett unterschiedlichen Auffassungen, wenn es um Sexualität geht (etwa strenggläubige Muslime, Raver, Feministinnen, katholische Fundamentalisten, die SM-Szene). Wo aber jeder wild durcheinanderquatscht, kann man von einer allgemein gültigen Übereinstimmung nicht sprechen.

Hier die Seiten 146 und 147.

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 28. Februar 2014 von hubert wenzl in Erotik, Medizin, Psychologie, Wissenschaft

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Was Männer über Sex wissen sollten   Leave a comment

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Ein interessantes Interview (finde ich halt – manche werde da ja was anderes dazu sagen – ist dann aber nicht meine Sache und ist mir auch egal ) der Münchner Abendzeitung mit Arne Hoffmann, über sein Buch „50 einfache Dinge, die Männer über SEX wissen sollten“. Ist schon bedenkenswert, dass die Sex-Häufigkeit bezogen auf die 80-er Jahre pro Monat so stark zurück ging, wie man weiter unten lesen kann. Der größte Fehler, den Männer begehen, wie Arne Hoffmann sagt ist: „Männer sind so sehr damit beschäftigt, „perfekte Liebhaber” zu sein und im Bett Leistung abzurufen, dass vor lauter Stress oft gar nichts mehr geht.“ Viele meinen auch sie müssen ganz „soft“ vorgehen (Resultat der Männerschelte).

 

Was Männer über Sex wissen sollten

 
Damit Männer Spaß im Bett haben: Medienwissenschaftler und Geschlechtsforscher Arne Hoffmann hat „50 einfache Dinge” zusammengetragen, „die Männer über Sex wissen sollten”. Klicken sie sich durch die wichtigsten Ratschläge für das Sexleben eines Mannes. Foto: Schlüter/dpa

 

Damit Männer Spaß im Bett haben: Medienwissenschaftler und Geschlechtsforscher Arne Hoffmann hat „50 einfache Dinge” zusammengetragen, „die Männer über Sex wissen sollten”. Klicken sie sich durch die wichtigsten Ratschläge für das Sexleben eines Mannes.Foto: Schlüter/dpa

Pornos schauen ist übel? Socken im Bett killen die Lust?  Alles Quatsch, sagt der Geschlechter-Forscher Arne Hoffmann – und räumt mit ein paar Tabus auf

Da kann man sich schon mal mies fühlen als Mann: Über den „kaputten Kerl” gab es zuletzt viel zu lesen, „den Mann, das benachteiligte Wesen” oder: den „lustlosen Liebhaber”. Nur noch vier bis zehn Mal pro Monat haben junge Männer unter 30 Jahren heute Sex, errechnete die Hamburger Uniklinik Eppendorf – anders als in den 80-er Jahren, als noch 22- bis 28 Mal gezählt wurden. Tatsächlich klagen immer mehr Frauen in Deutschland über lasche Liebhaber oder totale Flauten im Bett.

 

Das kratzt am Selbstbewusstsein, schimpft der Geschlechter-Forscher Arne Hoffmann (41), kein Wunder sei es, dass immer weniger Männer sich noch trauen, entspannt ihre Lust zu genießen. Jetzt hat er – zur Hilfe und Ermunterung – „50 einfache Dinge” zusammengetragen, „die Männer über Sex wissen sollten” (Westend Verlag).

AZ: Herr Hoffmann, was stimmt denn nicht mit dem Sex-Leben der Männer?

ARNE HOFFMANN: Männersex taucht – anders als Frauensex – in den Medien nur selten als etwas Erfreuliches auf. Da geht es um Lustlosigkeit, Sex und Gewalt. Junge Männer verunsichert dieser Fokus. Sie glauben, sie müssten softeren Sex haben, die trauen sich kaum, ihre natürliche männliche Rolle einzunehmen und auch mal dominant zu lieben.

Wir produzieren lauter Sex-Softies?

Kann man so sagen – und Frauen sind gar nicht froh damit. Die meisten äußern, sie haben viel lieber einen fordernden und zupackenden Mann im Bett.

 

Welchen Irrtümern hängen Männer denn nach?

Dass Pornografie gucken Aggressionen auslöst zum Beispiel und Männer quasi zwangsläufig zu groben Sex-Monstern macht. Absoluter Unsinn. Die Zeitschrift „Psychology Today” beruft sich auf eine große Studie: Wo mehr Porno konsumiert wird, geht Gewalt gegen Frauen zurück.

 

Was ist der verbreitetste Fehler im Bett?

Männer sind so sehr damit beschäftigt, „perfekte Liebhaber” zu sein und im Bett Leistung abzurufen, dass vor lauter Stress oft gar nichts mehr geht. Sie beschäftigen sich auch viel zu wenig mit ihren eigenen erogenen Zonen und sie verraten sie ihren Frauen nicht. Darum sind viele Frauen so ahnungslos.

Erzählen Sie doch mal.

Wir lieben Berührungen am Damm. Wir sind auch sehr erregbar über die Berührung der Prostata.

Der G-Punkt des Mannes?

Exakt. Nur traut sich leider kaum ein Mann, seine Liebste zu bitten, doch bitte mal die Prostata zu stimulieren.

Die „Geheimakte Frau”, von der Sie gern reden – was ist das?

Viele Männer können heute die Signale, die eine Frau bewusst oder unbewusst aussendet, nicht mehr lesen. Dabei kann man an einer Frau relativ schnell ablesen, wie sie sich beim Sex verhält – und ob das mit dem Mann harmoniert.

Ach.

Schnell- und Vielrednerinnen sind wilder im Bett, als nachdenkliche Langsam-Sprecherinnen. Gleicht ihr Sprechtempo dem seinen? Dann passen die beiden auch im Bett gut zusammen.

Wie verräterisch ist essen?

Eine Frau, die lustlos im Salat stochert, wird auch nicht sehr lustvoll beim Lieben sein. Eine dagegen, die mit sichtbarem Appetit ihr Steak verschlingt, ist auch heißhungriger im Bett – das haben Forscher nachgewiesen. Spannend ist auch die Frage, welche Sorten Eis eine Frau mag.

Eisschlecken zur Pärchenfindung?

Oh ja! Ein amerikanische Neurologe hat in einer Vergleichsstudie zum Beispiel rausgefunden, dass Menschen, die Eiskaffee lieben, oft ein verführerisches Flirtverhalten zeigen und romantisch am besten zu Erdbeereisfans passen.

Haben Sie Benimm-Tipps fürs Liebemachen?

Rasieren vor dem Verführen ist mal nicht schlecht. Aber noch viel wichtiger: Männer, lasst den Frauen ihre warmen Socken!

Sex mit Söckchen, im Ernst?

Es gibt eine Studie, die belegt: Wenn Frauen im Bett Socken tragen, steigert das ihre Orgasmusfähigkeit. Vermutlich, weil sie sich dann umso mehr geborgen und gewärmt fühlen – da geht’s einer Frau einfach gut. Noch was: Männer, gebt Rückmeldung beim Sex!

Sie sollen Laut geben beim Höhepunkt?

Viele Frauen beklagen, dass Männer wenig darüber merken lassen, an welchem Punkt ihrer Lustkurve sie sich gerade befinden.
Gerade Männer, die viel selber Hand anlegen und dabei in ihr Kopfkino eintauchen, sind dann aus Gewohnheit auch beim Sex ganz leise. Dann werden sie wie stumme Fische. Dabei hören Frauen genau so gern mit wie Männer – und am Ende stellt sich nicht die bange Frage: Hat’s Spaß gemacht?

Interview: Irene Kleber

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-ratgeber-was-maenner-ueber-sex-wissen-sollten.43bad233-26c1-4ea7-806a-dcda9d84296c.html

 

Gruß Hubert