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Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen   Leave a comment

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Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen sowie in der Ausbildung

Großartiger Erfolg gegen Tierversuche

Deutschland kann sich in punkto Tierversuche ein Beispiel nehmen an der Reigion Brüssel, die zumindest Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen verbietet. Nicht umsonst hat die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen nicht korrekter Umsetzung europäischer Tierversuchsvorgaben eingeleitet.

Die belgische Region Brüssel hat aktuell konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Tierversuchen angekündigt. Ab 1. Januar 2020 sind Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen verboten, ab 2025 kommt ein Verbot von Versuchen in der Ausbildung hinzu. Die Hauptstadt-Region will außerdem ab 2025 Tierversuche für Sicherheitsprüfungen, z.B. Giftigkeitstests, verbieten, „außer wenn es keine Alternativen gibt“, Tierversuche in der angewandten Forschung sollen um 20% reduziert werden. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche gratuliert zu einem wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Der Erfolg ist der jahrelangen intensiven Arbeit des belgischen Vereins GAIA zu verdanken, einem Partnerverein der Ärzte gegen Tierversuche. Brüssel hatte zunächst eine Reduktion der derzeit etwa 92.000 Tierversuche um 30% bis 2025 anvisiert. „Aufgrund des massiven Widerstands der Tierversuchslobby wurde das Ziel abgeschwächt, dennoch ein großartiger Erfolg und guter Anfang, dass Teilbereiche gesetzlich verboten werden“, findet Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende der Ärzte gegen Tierversuche.

Belgien besteht aus den drei Regionen Brüssel, Flandern und Wallonien. In Brüssel wurden in den letzten zwei Jahren nur sehr wenige Hunde (2-4) und Affen (0-5) sowie keine Katzen in Versuchen verwendet. Die Ausbildungsversuche beliefen sich auf etwa 470 pro Jahr (0,5%). Die regulatorischen Tierversuche lagen um die 14.000 Tiere und die angewandte Forschung, die um 20% reduziert werden soll, bei 10.000-12.000 Tieren. Da noch unklar ist, um wie viel die regulatorischen Tests reduziert werden, kommt man auf insgesamt 2,7 – 18% Reduktion, was 2.500 – 16.000 Tieren entspricht, die weniger in Tierversuchen leiden und sterben werden.

„Deutschland ist von solchen konkreten Maßnahmen leider noch weit entfernt. Bei uns werden nicht einmal Versuche an Menschenaffen gesetzlich verboten, obwohl sie seit 1991 nicht mehr durchgeführt werden“, erläutert Gericke“. „Mit der grundgesetzlich verbrieften Forschungsfreiheit im Rücken soll jedes Hintertürchen offen bleiben. Und das, obwohl auch das Staatsziel Tierschutz seit 2002 im Grundgesetz verankert ist.“

Neben den Niederlanden, die sich einen Ausstiegsfahrplan gegeben haben, ist nun auch Belgien Vorbild, was konkrete Schritte gegen Tierversuche angeht. Ärzte gegen Tierversuche setzt sich aus ethischen Gründen und wegen der fehlenden wissenschaftlichen Relevanz des Tierversuchs für seine komplette Abschaffung ein, begrüßt jedoch auch konkrete politische Schritte auf dem Weg dorthin.

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Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen

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Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission bestätigt: Deutschlands Tierversuchsrecht mangelhaft

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27. Juli 2018

Die EU-Kommission hat aktuell ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen nicht korrekter Umsetzung europäischer Tierversuchsvorgaben eingeleitet. Die bundesweit tätigen Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO begrüßen diese Maßnahme und sehen sich in ihrer jahrelang geäußerten Kritik bestätigt. Aus ihrer Sicht ist die Bundesregierung nun in der Pflicht endlich die notwendigen und umfassenden Korrekturen im deutschen Tierversuchsrecht vorzunehmen.

Aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission vom 19. Juli 2018 geht hervor, dass Deutschland zahlreiche Vorgaben der EU-Tierversuchsrichtlinie nicht korrekt umsetzt. Die EU verweist hierbei auf Defizite in Bezug auf Inspektionen, die Sachkunde des Personals und die Anwesenheit von Tierärzten.

Nach Einschätzung der Vereine dürfte die Liste der Defizite jedoch weit umfangreicher sein. Die Vereine stützen sich auf mehrere juristische Expertengutachten, die mindestens 18 zum Teil schwerwiegende Fehler zulasten der Tiere im deutschen Tierversuchsrecht offenbaren. So hat Deutschland beispielsweise nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ einzuführen, obwohl dies verfassungsgemäß geboten wäre und eine klare Zielbestimmung der EU-Richtlinie darstellt. Auch der Umstand, dass das europäische Recht Angst als Leid definiert, wird in Deutschland komplett ignoriert. Zudem haben die deutschen Behörden nicht wie von der EU gefordert die Möglichkeit, jeden Tierversuchsantrag auf Sinnhaftigkeit und ethische Vertretbarkeit zu prüfen.

Bereits im März 2016 hatte Ärzte gegen Tierversuche eine umfassende Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt.

Mit ihrer aktuellen Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ fordern die Vereine insbesondere ein Verbot schwer belastender Tierversuche. Eine beim Bundestag eingereichte Petition, die von 200.000 Unterstützern mitgetragen wird, zeigt einen ersten Erfolg. Anfang Oktober können die Vereine ihr Anliegen vor dem Petitionsausschuss des Bundestags vorbringen.

„Es kann nicht angehen, dass Deutschland den Tierschutz mit Füßen tritt und nicht einmal die ohnehin unzureichenden Tierversuchsvorgaben der EU einhält“, so die Verbände abschließend.

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Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission bestätigt Deutschlands Tierversuchsrecht mangelhaft

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Gruß Hubert

 

 

Gefährdung durch veraltete Forschungsmethoden   Leave a comment

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Eine Maus oder eine Ratte ist kein Mensch. Also führen die Forschungsergebnisse sehr oft in die Irre. Dazu kommt noch der psychosoziale Aspekt. Aus meiner Sicht ist der ethische Standpunkt sowieso nicht verantwortbar.

Aus Tierschutznews.ch – leider ist der Artikel dort nicht mehr auffindbar.

Jede schwangere Frau sollte sich bewusst sein, dass sie bei Einnahme eines neuen Medikamentes genauso gut eine Münze werfen kann, um das Risiko für eine Fehlbildung abzuschätzen.
Hier ein Bericht von tierschutznews.ch

Bis 2003 wurden mehr als 150 Babys mit Fehlbildungen geboren, deren Mütter das Aknemedikament Roaccutan (Isotretinoin) der Schweizer Firma Roche einnahmen.

Noch wesentlich mehr Schwangerschaften endeten mit Fehlgeburten(1). 2006 und damit erst als bereits zahlreiche Kinder Schaden erlitten, erliess die amerikanische Zulassungsbehörde für Medikamente (FDA) das «iPLEDGE-Programm», das verlangte, dass jede Frau im gebärfähigen Alter über das Fehlbildungs-Risiko des Medikamentes Roaccutan aufgeklärt wird und ihr die Anwendung von zwei Verhütungsmethoden gleichzeitig angeraten wird.

Wie konnte es zu diesen Fehlbildungen kommen?

Für die Zulassung eines Medikamentes werden von den Zulassungsbehörden auch sogenannte Terratogenitätsprüfungen verlangt, also Tierversuche, welche die Gefahr für Fehlbildungen des Fetus bzw. Embryos erkennen sollen. Besonders gerne werden hierfür schwangere Menschenaffen verwendet. Der als Oberarzt tätige Alexander Walz weisst darauf hin, dass sich nur in 50% solcher Tierversuche eine Übereinstimmung mit dem Menschen zeigt: «Dies führt zu einem völlig inakzeptablen Risiko für Schwangere bzw. deren ungeborenen Kindern. Dies ist ein Skandal, denn jede schwangere Frau sollte sich bewusst sein, dass sie bei Einnahme eines neuen Medikamentes genauso gut eine Münze werfen kann, um das Risiko für eine Fehlbildung abzuschätzen. Damit wird sie keine schlechtere Vorhersage machen können als wenn sie auf die Tierversuchsergebnisse vertraut. Der eigentliche Skandal aber ist, dass schwangere Frauen heute noch dem gleichen Risiko für Fehlbildungen und Fehlgeburten bei Einnahme neuer Medikamente ausgesetzt sind wie noch vor 100 Jahren, weil unsere Forscher und Zulassungsbehörden immer noch an den mittelalterlichen, unzuverlässigen Tierversuchen festhalten». Weiter sagt Dr. med. Walz: «Auch beim Medikament Roaccutan täuschten die Tierversuche an Mäusen und Ratten eine falsche Sicherheit vor, wie der Forscher Nau bereits 2001 aufdeckte.(2)»

Weltrenommierte Wissenschaftler der Vereinigung Antidote Europe weisen seit Langem darauf hin, dass der Mensch nicht eine 70kg schwere Ratte ist und wir deshalb nicht mehr länger auf Tierversuche vertrauen sollten.(3) 2002 kam die toxikologische Arbeitsgruppe des englischen Regierungshauses «House of Lords» zu dem Ergebnis, dass die Verwendung zweier verschiedener Tierarten bei Sicherheitstests von Arzneien kein wissenschaftlich seriöses Unterfangen sind, sondern vielmehr als Eingeständnis zu werten sind, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf Menschen übertragen werden können.(4)

Für die radikale Tierschützerin Paris Hiltl lässt dies nur einen Schluss zu: «Forscher, die Tierversuche durchführen, wollen nicht Menschen helfen, sondern ihre sadistischen Neigungen ausleben und ihre Karrieregier befriedigen.»

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert seit langem die konsequente Förderung und Anwendung von tierversuchsfreien Forschungsmethoden statt der Verschwendung von Geldern für gefährliche, völlig veraltete Testmethoden. Innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche.
Die AG STG fordert endlich ein Umdenken in Politik und Forschung. Will die Schweiz auch in Zukunft zu den führenden Forschungsnationen gehören, müssen wir uns vom Tierversuch verabschieden und den Weg frei machen für schnellere, preiswertere und vor allem zuverlässigere Forschungsmethoden.

Viele weitere Beispiele gravierender Risiken für Menschen durch Tierversuche sowie Beispiele, wie der medizinische Fortschritt durch Tierversuche blockiert bis verhindert wurde und wird, finden Sie unter: http://www.agstg.ch

 

Quellen:
1) Accutane Birth Defects http://www.onlinelawyersource.com/accutane/birth-defects/ Zugriff 11.04.2012
2) Nau H.: Teratogenicity of isotretinoin revisited: species variation and the role of all-trans-retinoic acid. J Am Acad Dermatol. 2001 Nov; 45(5): S183-7 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11606951
3) People are not 70kg rats http://antidote-europe.org/campaigns/people-are-not-70kg-rats Zugriff 11.04.2012
4) House of Lords Select Committee on Animals in Scientific Procedures, 2002

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 28. Mai 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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Herz aus Stein-Verleihung   Leave a comment

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Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. hat am 12.4.2018 das „Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch des Jahres 2017 an das Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin in Berlin „verliehen“.
Manche Experimentatoren machen nur Tierversuche aus Neugier. Solche Leute sind für mich Verbrecher.

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Herz aus Stein-Verleihung der Ärzte gegen Tierversuche e.V.

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Siehe auch:

Ärzteverein fordert Ausstieg aus dem Tierversuch

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/2642-aerzteverein-fordert-ausstieg-aus-dem-tierversuch

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 27. April 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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VolkswagenStiftung finanzierte unfassbare Tierversuche   Leave a comment

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Eines ist sicher – einen VW würde ich mir bestimmt nicht kaufen, nachdem ich von diesen grausamen Tierversuchen lese, für die die VolkswagenStiftung die Verantwortung trägt. Jetzt spielen Leute wie der VW-Generalbevollmächtigte Thomas Steg die Unschuldsengel, als hätten sie „ganz oben“ nichts gewusst von den Tierversuchen. Absolut unglaubwürdig!

Aus Ärzte gegen Tierversuche.

VolkswagenStiftung finanzierte unfassbare Tierversuche an Singvögeln und anderen Tieren

ÄgT fordert Einwirken von VW auf die Stiftung, die den Namen des Autobauers trägt

30.01.2018

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche enthüllt: die VolkswagenStiftung ist für qualvolle und absurde Tierversuche in Deutschland verantwortlich. Vom Autobauer VW fordert der Verein, auf die Stiftung, die seinen Namen trägt, einzuwirken, das Tierversuchs-Sponsoring einzustellen.

Der Skandal um die von VW beauftragten Abgasversuche an Affen schlägt hohe Wellen. Autohersteller entschuldigen oder distanzieren sich, Politiker bis hin zur Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilen die Tierversuche. „Wir wollen Tierversuche für die Zukunft absolut ausschließen. Damit so etwas nicht noch einmal passiert“, wird der VW-Generalbevollmächtigte Thomas Steg in der Bild-Zeitung zitiert.

„Doch grausame und absurde Tierversuche wie die Dieseltests sind in Deutschland an der Tagesordnung“, sagt Dr. med. vet. Corina Gericke, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Ärzte gegen Tierversuche. Der Ärzteverein nennt Tierversuche, die von der VolkswagenStiftung mitfinanziert wurden.

Rotkehlchen und anderen wild gefangenen Singvögeln wurden die Augen zugeklebt, um ihren Orientierungssinn in verschiedenen magnetischen Feldern zu erforschen, anschließend wurden sie geköpft. Mäusen wurden Bestandteile von Chilischoten in die Füße injiziert, um die Schmerzreaktionen zu beobachten. An Ratten wurde ergründet, welche Nerven im Gehirn aktiv sind, während ihre Schnurrhaare durch einen Luftstrom bewegt werden. Bei Mäusen wurde ein künstlicher Schlaganfall durch Verstopfen einer Hirnarterie ausgelöst, anschließend mussten die Tiere schwimmen, bis sie aufgaben, um so festzustellen, ob Schlaganfall Depressionen auslöst. Selbst die seit Jahren umstrittenen Hirnversuche an Affen, bei denen die Tiere durch Durst gefügig gemacht werden, wurden von der VolkswagenStiftung gesponsert.

Als „reine Neugierforschung“ bezeichnet der Ärzteverein solche Experimente. „Ohne finanzielle Unterstützung durch Drittmittel wie über die VolkswagenStiftung müsste so mancher Forscher seine nutzlose Arbeit einstellen“, erklärt Gericke.

Medien hatten berichtet, wie Volkswagen an Affen belegen wollte, dass seine Dieselabgase nicht schädlich seien. Der Konzern hatte sich für die in den USA durchgeführte Studie, bei der zehn Javaneraffen in einem engen Glaskäfig Dieselabgabe einatmen mussten, entschuldigt und Tierversuche in Zukunft ausgeschlossen. Für Tierärztin Gericke ist das nicht genug. „Der Autohersteller muss sich auch von den durch die VolkswagenStiftung mitfinanzierten Tierversuchen distanzieren und dahingehend Einfluss nehmen, dass keine weiteren mehr gefördert werden!“

Bei der VolkswagenStiftung handelt es sich nicht um eine Unternehmensstiftung. Das Kapital entstammt dem Privatisierungsprozess der heutigen Volkswagen AG und die Fördermittel werden aus dem Kapital sowie aus den vom Land Niedersachsen gehaltenen VW-Aktien erwirtschaftet. Nach Ansicht von Ärzte gegen Tierversuche trägt der Autobauer jedoch als Namensgeber eine Mitverantwortung. Außerdem ist ein Vertreter des Autoherstellers Mitglied des Kuratoriums.

Wie kommt eine Stiftung, die Geistes-, Kultur- und Gesellschaftsprojekte fördert, dazu, Tierversuche zu finanzieren? „Im Kuratorium sitzt ein Affenhirnforscher und ausgemachter Tierversuchspropagandist“, weiß Dr. Gericke.

In einer Stellungnahme auf der Internetseite der Stiftung wird lapidar auf die „Wahrung aller rechtlichen Bestimmungen“ hingewiesen. Die Genehmigungspraxis in Deutschland sei aber laut Ärzte gegen Tierversuche lediglich eine bürokratische Hürde, die Ablehnungsquote liege bei unter 1 %. „Jeder noch so absurde Versuch wird genehmigt. Und wenn eine Behörde mal den Mut hat, einen Antrag abzulehnen, geht der Experimentator vor Gericht, wie gerade in Berlin geschehen“, erklärt die Tierärztin. Die Berliner Senatsverwaltung hatte ein Vorhaben abgelehnt, bei dem Nachtigallen ein Speicherchip in das Gehirn eingepflanzt werden sollte. Die Experimentatoren klagen jetzt dagegen.

Quellen der beschriebenen Tierversuche

In deutscher Zusammenfassung nachzulesen unter www.datenbank-tierversuche.de

Singvogelversuch: Henrik Mouritsen et al.: Night-vision brain area in migratory songbirds. PNAS 2005: 102(23), 8339-8344 Datenbank-ID: 4200

Schmerzversuch: Joao B, Pesquero et al.: Hypoalgesia and altered inflammatory responses in mice lacking kinin B1 receptors. PNAS 2000: 97 (14), 8140-8145 Datenbank-ID: 4280

Rattenschnurrhaare: Emilie C.J. Syed et al.: Effect of sensory stimulation in rat barrel cortex, dorsolateral striatum and on corticostriatal functional connectivity. European Journal of Neuroscience 2011: 33, 461-470 Datenbank-ID: 4416

Depression: Golo Kronenberg et al.: Exofocal dopaminergic degeneration as antidepressant target in mouse model of poststroke depression. Biological Psychiatry 2012, 72(4), 273-281 Datenbank-ID: 4336

Affenhirnversuche: Daniela Vallentin et al: Numerical rule coding in the prefrontal, premotor, and posterior parietal cortices of macaques: The Journal of Neuroscience 2012: 32 (19); 6621-6630 Datenbank-ID: 4511

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VolkswagenStiftung finanzierte unfassbare Tierversuche

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Gruß Hubert

Homo Sapiens – wirklich?   Leave a comment

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Der heutige Mensch bezeichnet sich als Homo Sapiens. Dieser Ausdruck kommt aus dem Lateinischen.
Homo steht für Mensch.
Sapiens steht für einsichtsvoll, verständig, und weise.
Der heutige Mensch bezeichnet sich also selbst als den einsichtsvollen, verständigen und weisen Menschen.
Was für eine Selbst-Beweihräucherung!

Die treffendere Bezeichnung wäre wohl Homo Tyrannus.
Tyrannus bedeutet: Herrscher, Tyrann, Alleinherrscher.

Der Mensch möchte sich die ganze Welt untertan machen, sie allein beherrschen und entpuppt sich dabei zu einem Tyrannen.
Er nimmt anderen Lebewesen (Tieren und Pflanzen) den Lebensraum und damit die Lebensgrundlage.
Er (be)nutzt Tiere wie Wegwerfartikel.
Er baut furchtbare Waffen, die mit viel Geld und Energie stetig weiterentwickelt werden, und bekämpft damit seine eigenen Artgenossen.
Er nutzt gnadenlos, rücksichtslos und grausam alles zu seinen Zwecken.
Er breitet sich immer mehr aus, dringt in die entferntesten Winkel auf diesem Planeten vor. Nichts mehr ist vor ihm sicher. Alles wird erobert und verwertet und dabei geschädigt oder gar zerstört.
Er ist dabei, diesen wunderbaren Planeten, mit seiner reichen Artenvielfalt, in einen öden, toten Krümel zu verwandeln, der im Universum um die (unsere) Sonne eiert.
Er arbeitet gegen die Natur und zerstört dabei seinen eigenen Lebensraum und seine eigene Lebensgrundlage und reißt damit sich und vieles Andere ins Verderben.
Die Lebensqualität auf diesem Planeten nimmt kontinuierlich ab.

Was ist an diesem Handeln einsichtsvoll, verständig oder weise?

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Warum Tierversuche nicht notwendig sind  (externer Link)

oder unter Infos -> Allgemein:
Das Tierschutzgesetz  (externer Link)

oder unter Infos -> Humanmedizin:
Liste von Risikomedikamenten  (externer Link)

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[…]

Deutschland bezeichnet sich als zivilisiertes Land. Es werden aber bei uns durch unsere Steuern finanziert, mit staatlicher Förderung und durch entsprechende Gesetze legalisiert, Tiere auf alle nur erdenkliche Arten gequält. Sie werden verstrahlt, verbrüht, verbrannt, vergiftet, gequetscht, verätzt, geschnitten, mit allen möglichen Krankheiten infiziert, ihnen werden heiße Flüssigkeiten eingeflößt, ihnen werden gezielt Organe geschädigt oder zerstört (Augen, Nieren, Herz …) , ihnen werden schwere Verletzungen zugefügt, z.B. schwere Schädelverletzungen in der Hirnforschung, ihnen werden schwere Verbrennungen zugefügt, es werden gezielt Knochen gebrochen, in der Militärforschung wird auf lebende Tiere geschossen und und und. Man läßt sie hungern oder dursten oder quält sie auf sonst irgend eine Weise. Das ganze unter dem Deckmantel der Wissenschaft.

Ein Staat, der solche Verbrechen fördert und sogar gesetzlich vorschreibt, ist, meiner Meinung nach, alles andere als zivilisiert!
Es ist nicht alles moralisch und ethisch vertretbar, was in einem Staat als gesetzlich zulässig definiert wurde. An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass während der NS-Zeit in Deutschland medizinische Versuche an Menschen durchgeführt wurden. Zu der damaligen Zeit wurde das von der amtierenden Gesetzgebung als rechtens betrachtet.

Am 1. August 2002 wurde der Tierschutz als Staatsziel in unser Grundgesetz aufgenommen. Der Gesetzgeber werde Würde und Schutz der Tiere stärker ins Visier nehmen, wurde verkündet.
Bei den nach wie vor unglaublichen, tagtäglichen Grausamkeiten in den Tierversuchslaboratorien und in der Massentierhaltung ist diese Aussage der reinste Hohn. Nur wenn sich möglichst viele Tierfreunde in Tierschutzvereinen organisieren, kann daran etwas geändert werden.

Eine einzelne Schneeflocke bewirkt nichts, aber bedenken Sie, was für eine ungeheure Gewalt eine Lawine entwickelt. Diese besteht nur aus (vielen) Schneeflocken!

Ein einzelner Wassertropfen bewirkt auch nichts. Aber viele Wassertropfen können Kraftwerke betreiben oder gewaltige (Natur-)Kräfte in einer Flut entfalten der kein Damm auf Dauer standhalten kann.

Auch ein einzelner Mensch ist nahezu machtlos. Aber wenn sich viele Menschen zusammenschließen und sich gemeinsam für eine Sache einsetzen kann in allen Bereichen eine Veränderung (Verbesserung) bewirkt werden.

Ich bitte Sie darum, auch eine Schneeflocke, ein Wassertropfen, ein MENSCH zu sein, der mithilft, etwas zu bewirken.
Stellen Sie aber an sich selbst keine zu großen Ansprüche und setzen Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch an. Es besteht sonst die Gefahr, dass Sie schon bald entmutigt wieder aufgeben.
Jeder Schritt in die richtige Richtung, auch wenn er noch so klein sein sollte, ist besser als gar keiner.

[…]
Für ihre Lieblinge zuhause ist den Deutschen fast nichts zu teuer, aber nur 20 oder 30 Euro Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft in einem Tierschutzverein ist scheinbar zu viel.
20 Euro Jahresbeitrag (nicht mal 5,5 Cent pro Tag oder 1,67 Euro pro Monat) kann sich doch so gut wie jeder leisten, auch Studenten und Arbeitslose!

Oder gibt es da noch andere Gründe?
Ist es Egoismus? Denken vielleicht viele, dass durch Tierversuche Medikamente gefunden werden, die ihnen bei evtl. künftigen Erkrankungen helfen werden?
Genau das Gegenteil ist der Fall! Die überwiegend unvorstellbar grausamen Tierversuche behindern die Medizin, bringen falsche Ergebnisse und sind deshalb für uns Menschen ein unkalkulierbares Risiko.

Hier nur zwei Beispiele:

Digitalis erhöht in gefährlicher Weise bei Hunden den Blutdruck und seine Anwendung beim Menschen wurde deshalb um Jahrzehnte verzögert. Später fand man seine gute Wirkung bei Herzinsuffizienzen und dass es den menschlichen Blutdruck senkt.

Die Cyanidsäure (als Salz Cyankali genannt) ist für den Menschen so giftig, dass er schon vom Geruch dieser Substanz sterben kann. Schafe, Kröten, Stachelschweine und andere Tierarten vertragen größte Mengen dieses Giftes ohne Reaktion.

Weitere Beispiele finden Sie hier auf meiner Homepage unter Wirkungsweisen bei Mensch und Tier“.

[…]

215000 Medikamentengeschädigte und 25000 bis 30000 Medikamententote pro Jahr nur in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. Diese Medikamente wurden alle an Tieren getestet. Sie wurden nicht nur für ungefährlich, sondern auch noch hilfreich für den Menschen befunden !!!!
Erkenntnisse aus der Forschung mit Versuchstieren auf den Menschen zu übertragen gleicht einem russischen Roulett.

Ein Flugzeugkonstrukteur testet neu konstruierte Bauteile und Flugzeuge ja auch nicht unter Wasser, sondern im Windkanal bzw. in der Luft. Ein Test unter Wasser bringt nur bei wenigen Einzelheiten vergleichbare, aber überwiegend falsche Ergebnisse.
Haben Sie schon mal ein U-Boot fliegen sehen?

Jetzt fragen Sie vielleicht: „Sollen solche Experimente etwa mit Menschen gemacht werden?“
Dafür gibt es nur eine Antwort: Niemals!

Es gibt aber Möglichkeiten für die medizinischen Forschung die nicht nur als Ersatz für Tierversuche angesehen werden können, sondern deren Aussagekraft weit übertreffen. Diese erbringen genauere und verlässlichere Ergebnisse als Tierversuche und sind somit weniger gefährlich für uns Menschen.
Hierzu zählen zum Beispiel In-vitro-Studien (im Reagenzglas) mit Zellkulturen, Gewebeproben, Mikroorganismen usw. Auch mit menschlichen Zellkulturen (Hautzellen, Blutzellen, Nervenzellen … aber keine Versuche mit Embryonen!!). Die Möglichkeiten der In-vitro-Methodik sind noch längst nicht ausgeschöpft.
Hier sollte geforscht werden, und nicht mit Tierversuchen, die eher gleichzusetzen sind mit Folterungen wie im Mittelalter. Tierversuche bringen falsche Ergebnisse und sind daher ein unkalkulierbares Risiko für uns Menschen. Tierversuche durchzuführen und die Erkenntnisse daraus auf den Menschen zu übertragen ist einfach unverantwortlich!

Lesen Sie dazu bitte auch auf den Seiten der Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ unter
„Wir über uns“ -> „Grundsatzerklärung“  (externer Link)

Sie fragen sich wahrscheinlich jetzt: „Wenn das wirklich so ist, warum werden dann Tierversuche weiterhin durchgeführt?“
Kurz gesagt: Wegen dem großen Geschäft das damit verbunden ist.
Hier arbeiten wieder Politik und Wirtschaft Hand in Hand. Die Tierversuche sind gesetzlich vorgeschrieben und die Politik hat die dafür nötigen Gesetze gestaltet (“unabhängige Politiker“ als Aufsichtsräte in der Pharmaindustrie!).

Die Weltgesundheitsorganisation hält 300 Medikamente für ausreichend. Bei uns in Deutschland werden aber derzeit mehr als 30000 Medikamente angeboten. Aber trotzdem forscht die Pharmaindustrie auf “Teufel komm raus“ um immer wieder neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Wenn ein Pharmakonzern ein Medikament hat, dass kurz vor der Zulassung steht, wird dadurch oft der Börsenkurs nach oben getrieben, weil erwartet wird, dass mit diesem Medikament der Umsatz und Gewinn gesteigert werden kann. Deshalb versuchen die Pharmakonzerne, immer wieder neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Am besten sind da Medikamente die nur die Symptome bekämpfen, aber nicht die Ursachen. So bleibt die Schar der Abnehmer groß und die Gewinne sprudeln kräftig und länger.

Wenn sich herausstellt, dass ein Medikament gesundheitliche Schädigungen hervorruft, dann wird das erst mal verschwiegen und verharmlost. Es werden „unabhängige Gutachter“ eingeschaltet und es wird auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (Tierversuche!!) verwiesen.

Irgendwann läßt sich dann das ganze nicht mehr vertuschen und das Medikament muss vom Markt genommen werden. Aber bis dahin wurden damit schon Millionen verdient.
Die Geschädigten haben so gut wie keine Chance mit einer Schadenersatzklage durchzukommen. Der Pharmakonzern hat, wie schon gesagt, alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten und es war nicht abzusehen, dass das Medikament für den Menschen eine schädliche Wirkung entfaltet.
Das heißt: Keine Entschädigung — Basta!
Hier dienen die Tierversuche als Absicherung und Alibifunktion für die Pharmakonzerne!
Schadenersatzforderungen werden damit abgeblockt!

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http://www.homo-tyrannus.de/

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Gruß Hubert

 

 

Ein Arzt ohne Tierversuche   Leave a comment

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Ich sage zu dem Video nicht viel, da Leute, die in der Materie drin sind sowieso schon viel wissen und viele andere sind überzeugt, dass es die Tierversuche braucht, weil sie glauben, dass es ihrer Gesundheit dient und viele davon es auch noch gleichgültig ist, dass Tiere dafür gefoltert (nichts anderes ist es) werden.

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Ein Arzt ohne Tierversuche – Dr. med. Andreas Ganz

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Hier sieht man wie die Leute ticken und denken. Tierleid interessiert sie nicht.

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Aus der Braunschweiger Zeitung.

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Tierversuche Dritte Wahl – Schreie hinter Glas

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„In der Welt läuft soviel schief, weil die Dummen immer so sicher sind und die Gescheiten immer Zweifel haben.”
Bertrand Russel

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Hier noch einige Zitate von Tierfreund Wolfgang.

Einige Zitate zu Tierversuchen:

„Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“
(Mahatma Gandhi)

„Der Mensch ist keine 70-Kilogramm-Ratte“
(Prof. Dr. Thomas Hartung)

„Egal, ob Sie mit Mäusen, Hunden oder Affen experimentieren, die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen ist nicht gegeben.“
(Dr. Dr. Christopher Anderegg (ehemaliger Tierexperimentator)

„99,7 % der Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar.“
(Prof. Dr. Tony Lindl)

„Wer nicht davor zurückschreckt, Tierversuche zu machen, der wird auch nicht zögern, darüber Lügen zu verbreiten.“
(George Bernard Shaw, Nobelpreisträger)

„Tierversuche dienen in erster Linie dazu, „wissenschaftliche“ Arbeiten zur Förderung der eigenen Karriere skrupellos zu generieren und um Steuergelder als Forschungsgelder von strohdummen Politikern zu erhalten, die denken, dass Tierversuche notwendig seien.“
(Dr. Ernst Walter Henrich)

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 16. September 2017 von hubwen in Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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Forschung ohne Tierleid   Leave a comment

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Es gibt Alternativen zu den Tierversuchen. Mensch und Tier sind zu verschieden um zu brauchbaren Erkenntnissen durch Tierversuche zu kommen – ganz abgesehen von der ethischen Dimension.

Aus PETA

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Forschung der vergangenen Jahre gehört sicherlich die Erfahrung, dass die Ergebnisse von Tierversuchen in der Regel für den Menschen irrelevant sind. Veröffentlichungen in renommierten medizinischen Fachjournalen kommen immer wieder zu dem Schluss, dass Tierversuche aufgrund der fundamentalen Unterschiede zwischen den einzelnen Spezies keine zuverlässig auf den Menschen übertragbaren Ergebnisse produzieren können. Dieselben Studien folgern außerdem, dass eine überwältigende Mehrheit von Tierversuchen nicht nur keine medizinischen Neuerungen und Verbesserungen hervorbringt, sondern auch, dass tierexperimentelle Studien häufig sogar gefährlich in die Irre führen.

Hochkompetente Wissenschaftler in aller Welt haben aus diesen Ergebnissen ihre Schlüsse gezogen und widmen sich nun der Entwicklung und Einführung von Forschungs- und Testmethoden, die ohne tierisches Leid auskommen und die vor allem relevant sind für die menschliche Gesundheit, für die Erforschung menschlicher Erkrankungen und für die Entwicklung neuer, wirksamer Therapiemethoden.

Tierfreie Methoden sind meistens weniger langwierig als die unzeitgemäßen und grausamen Tierversuche, die sie ersetzen sollen. Außerdem verursachen sie nur einen Bruchteil der Kosten von Tierversuchen. Sie sind zuverlässig auf den Menschen übertragbar und bieten Verbrauchern und Patienten somit eine viel höhere Sicherheit. In-vitro- und genomische Techniken gehören ebenso zu diesen Forschungsansätzen wie Computermodelle und Studien an Freiwilligen und Patienten.

Quelle PETA

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Aus Ärzte gegen Tierversuche

Forschung ohne Tierleid

Auszug.

Dr. med. vet. Corina Gericke

Tierversuche sind aus ethischen, medizinischen und methodenkritischen Gründen abzulehnen. Tiere und Menschen sind so unterschiedlich, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragen werden können. In der tierexperimentellen Forschung geht man von der Annahme aus, man könne das komplexe Krankheits- und Heilungsgeschehen beim menschlichen Patienten in so genannten »Tiermodellen«, d.h. künstlich krankgemachten Tieren, nachahmen. Wichtige Faktoren der Krankheitsentstehung wie Ernährung, Lebensgewohnheiten, Verwendung von Suchtmitteln, Umwelteinflüsse, Stress, psychische und soziale Faktoren werden bei dieser Art der Forschung nicht berücksichtigt.
Tierversuche haben aufgrund dieses falschen methodischen Ansatzes weder zur Behandlung der menschlichen Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Rheumatismus und Allergien etwas Wesentliches beigetragen, noch sind sie in der Lage den Verbraucher vor schädlichen Chemikalien und Medikamenten wirkungsvoll zu schützen.

Im Gegensatz zum Tierversuch liefern moderne tierversuchsfreie Verfahren verlässliche, für den Menschen relevante Ergebnisse und sind dazu meist auch noch kostengünstiger. Trotzdem führen diese Methoden in der tierexperimentell dominierten Forschung und Medizin ein Schattendasein. Sie sind für junge Forscher oft nicht attraktiv. Die Beschäftigung mit tierversuchsfreien Verfahren ist weder für die Karriere zuträglich, noch fließen in diesem Bereich nennenswerte Forschungsgelder.

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Forschung ohne Tierleid

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WIST-Kongress – Wissenschaft statt Tierversuche

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http://www.wist-kongress.de/rueckblick
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Gruß Hubert