Archiv für die Kategorie ‘Jäger

Trotz Artenschutz: Amt erlaubt Import von 197 Jagdtrophäen   Leave a comment

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Kaum zu glauben was da genehmigt wird. Trophäenjäger töten völlig grundlos stark bedrohte Tiere.

Von Peta.de

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Update März 2020

Auch im Jahr 2019 hat das Bundesamt für Naturschutz wieder zahlreiche Einfuhrgenehmigungen für Jagdtrophäen erteilt – darunter auch für Körperteile besonders geschützter und seltener Tierarten: 19 Afrikanische Elefanten, 32 Leoparden, 9 Geparden, 2 Südliche Breitmaulnashörner, 31 Flusspferde, 13 Löwen und 2 Eisbären starben durch Trophäenjäger und endeten als Wohnzimmerdekoration in Deutschland.

Der Ausverkauf der Tierwelt an Trophäenjäger geht weiter und die Bundesregierung macht mit.

Originalartikel:

Kaum zu glauben: Das Bundesamt für Naturschutz hat im Jahr 2018 tatsächlich die Einfuhr von 197 „Jagdtrophäen“ genehmigt, die von geschützten Tieren stammen. Das ergab eine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung. In anderen Ländern sind solche Importe längst verboten. Deutschland muss endlich ein Importverbot für alle Jagdtrophäen verhängen!

Welche Tiere waren betroffen?

Unter den eingeführten Trophäen befanden sich Körperteile von 92 Tieren, die akut vom Aussterben bedroht sind. Darunter etwa 48 afrikanische Elefanten, 31 Leoparden, 8 Geparden und 3 Breitmaulnashörner. Auch 34 Flusspferde, 17 Löwen und sogar 4 Eisbären wurden umgebracht. Und das alles nur, damit sich Jägerinnen und Jäger die Körperteile der Tiere als Trophäen an die Wand hängen können.

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Ist das wirklich erlaubt?

In vielen Ländern gibt es nur wenige oder keine Tierschutzgesetze. Und genau dorthin reisen reiche ausländische Jäger und befriedigen ihre Schießwut. Allein in Afrika erlegen 18.000 Großwildjäger aus dem Ausland jedes Jahr über 100.000 Wildtiere! Das reduziert teils stark gefährdete Tierbestände enorm. Aus einer wissenschaftlichen Studie über die Jagd auf Löwen in Tansania geht beispielsweise hervor, dass die legale Trophäenjagd der Hauptfaktor für den deutlichen Rückgang der Wildtiere ist – nicht etwa die Wilderei oder der Verlust von Lebensräumen.

Hilft die Jagd den Menschen in ärmeren Ländern?

Die horrenden Summen, die Hobbyjäger für eine Jagdreise ausgeben, landen nicht bei der armen Bevölkerung oder bei einer Nationalparkverwaltung, sondern fast ausschließlich in den Taschen der Reiseveranstalter und Jagdfarmbesitzer. Aus einer Wirtschaftsanalyse der Trophäenjagd in Afrika geht hervor, dass gerade einmal drei Prozent der Einnahmen durch Trophäenjagden bei der lokalen Bevölkerung ankommen. Die meisten Touristinnen und Touristen in diesen Ländern möchten auf Safari gehen und lebende Tiere bewundern – davon profitiert auch die Bevölkerung langfristig.

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Was Sie tun können

Frankreich und Australien stoppten 2015 die Einfuhr von Löwentrophäen. Die Niederlande zogen 2016 mit einem umfassenden Importverbot von 200 bedrohten Arten nach.

Bitte fordern Sie das Bundesamt für Naturschutz auf, ein Importverbot für Jagdtrophäen zu erlassen. Unterschreiben Sie unsere Petition.

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Trotz Artenschutz: Amt erlaubt Import von 197 Jagdtrophäen

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Blutiges Hobby mit fatalen Folgen

In Deutschland ist das Töten von Tieren zum Zweck des Trophäenerwerbs verboten und verstößt gegen Paragraf 17 Nummer 1 des Tierschutzgesetzes, da es durch keinen „vernünftigen Grund“ im Sinne des Gesetzes zu rechtfertigen ist. Zudem kann hierbei nicht von „Weidgerechtigkeit“, also vermeintlich verantwortungsbewusster oder gar tierschutzgerechter Jagd, gesprochen werden. In vielen anderen Ländern ist die Tier- und Naturschutzgesetzgebung jedoch nicht ausreichend. Die Aussicht auf Devisen zahlungskräftiger Jäger macht es vielerorts noch immer möglich, seltene Tiere zum Trophäenerwerb zu töten. Allein in Afrika erlegen 18.000 Großwildjäger aus dem Ausland jedes Jahr über 100.000 Wildtiere. Für die Gier nach einer besonderen Jagdtrophäe reduzieren Trophäenjäger die Tierbestände in erheblichem Ausmaß. Aus einer wissenschaftlichen Studie über die Jagd auf Löwen in Tansania geht beispielsweise hervor, dass die legale Trophäenjagd – und nicht etwa Wilderei oder der Verlust von Lebensräumen – der Hauptfaktor für den deutlichen Rückgang der Wildtiere ist.

https://www.peta.de/traurige-bilanz-2018-deutsche-behoerde-gestattet-einfuhr-von-197-koerperteilen

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Gruß Hubert

Jäger und die „Big Five“   Leave a comment

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Jedes Jahr werden in Deutschland rund 4 Millionen Wildtiere von Jägern getötet. Gerne wird behauptet, dies geschehe zum Schutz des Waldes oder zur Erhaltung von Arten. Doch wer einschlägige Veröffentlichungen oder gar Foren von Jägern liest, gewinnt schnell ein anderes Bild. Besonders, wenn er sich die Angebote der Jagdreiseveranstalter ansieht.

Egal wie bedroht eine Tierart ist, wer genug zahlt, darf Jagd auf sie machen. Besonders begehrt sind die sogenannten „Big Five“: Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn. Je stattlicher die Tiere, desto teurer.

Während ein zahnloser Elefant nur 4500 US Dollar kostet, müssen für einen Bullen mit Stoßzähnen schon 18.000 US Dollar gezahlt werden. Damit die Jagd auch erfolgreich ist, wird sie von lokalen Guides begleitet, die auch schon mal mit Schüssen in die Beine der Tiere nachhelfen, um den „Großwildjägern“ mit mangelnder Treffsicherheit oder Kondition den Abschuss zu erleichtern. Denn gezahlt werden müssen auch „angeschweißte“ Tiere, also solche, die schwer verletzt flüchten können und sich über Stunden oder Tage zu Tode quälen.

Rund 18.000 Jäger aus aller Welt reisen jedes Jahr nach Afrika um dort über 100.000 Wildtiere zu erschießen. Neben Amerikanern und Spaniern gehören Deutsche zu den häufigsten Kunden.
Buchen kann man diese Reisen ganz bequem über das Internet oder auf Messen, wie der „Jagd und Hund“ in Dortmund. Gemeinsam mit 11 anderen Tier- und Artenschutzvereinen haben wir (animal-public.de) bereits zu Beginn des Jahres die Fraktionen des Dortmunder Stadtrats angeschrieben und sie gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die Anbietern von tier- und artenschutzwidrigen Jagdreisen keine Standflächen mehr in der Dortmunder Messehalle erhalten. Reagiert hat man dort nicht. Die Messe hat wie gewohnt stattgefunden, begleitet von Negativschlagzeilen im In- und Ausland.

Quelle: animal-public.de

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Gruß Hubert

 

 

Jagdhunde attackieren Wildschwein 10 Minuten – Jäger untätig   Leave a comment

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Unglaublich die Brutalität von Jägern, die zuschauen wie Jagdhunde ein Wildschwein mindesten 10 Minuten lang attackieren und beißen.

Von Peta.de

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Im November 2019 beobachtete ein Whistleblower einen grausamen Zwischenfall bei Gelnhausen: Mehrere Jagdhunde attackierten und bissen mindestens zehn Minuten lang ein Wildschwein – erst dann schritt ein Jäger ein. Das Schwein muss unglaubliche Schmerzen bei den Attacken gelitten haben. Auf dem Video ist zu sehen, wie es immer schwächer wurde und den Bissen immer weniger ausweichen konnte.

Wie kam es zu der Tat?

In dem Gebiet um die Deponie bei Gelnhausen fand eine Jagd statt, mehrere Schilder machten darauf aufmerksam. Auch berichtete der Augenzeuge, dass in dem Gebiet ständig geschossen wurde und ein weiteres verletztes Tier flüchtete.

Leider benutzen viele Jäger immer noch Hunde, um Wildtiere aufzuscheuchen und aufzuspüren. Die Hetzjagd ist in Deutschland offiziell verboten, jedoch kommt es immer wieder zu Vorfällen – insbesondere bei Drückjagden – bei denen die Hunde der Jäger außer Kontrolle geraten.

Die Hunde werden für die Jagd einer brutalen Ausbildung unterzogen, bei der sie meist durch Gewalt und Unterdrückung lernen müssen, den Befehlen der Jäger zu folgen.

Jagdhunde – brutale Ausbildung und gefährliche Einsätze –

https://www.peta.de/jagdhund

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Gruß Hubert

Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen   Leave a comment

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Unglaublich welche Individuen es unter den Jägern gibt. Da droht so ein Jäger Hunde zu erschießen, die den Weg verlassen – sogar auf Grund von Besitzern.

Von vgt.at

Anzeige wegen Nötigung: Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Sogar Grundbesitzer_innen, die mit ihren Hunden auf ihrem eigenen Grund spazieren gehen, werden mit dem Abschuss ihrer Tiere bedroht. VGT fordert: Hundeabschuss verbieten!

Selbstherrlich hat ein Jagdaufseher eine Tafel an einer Forststraße angebracht: „Wege nicht verlassen! Frei laufende Hunde werden erschossen!“. Und das, obwohl das Forstgesetz das Gehen abseits von Wegen auch mit Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit erlaubt. Und obwohl in Tirol, wo sich diese Tafel befand, keine Leinenpflicht für Hunde herrscht. Und obwohl das Tiroler Jagdgesetz bei Haushunden keinen Abschuss erlaubt, wenn sich der Hund nur vorübergehend der Einwirkung seiner Halter_innen entzogen hat. Der Jagdaufseher hat damit eine rechtlich nicht gedeckte gefährliche Drohung ausgesprochen und die Wanderer mit Hunden genötigt, die Wege nicht zu verlassen und ihre Hunde auch in Bereichen, in denen keine Leinenpflicht gilt, angeleint zu halten.

Die Anzeige im vollen Wortlaut hier: https://martinballuch.com/anzeige-gegen-jagdaufseher-wegen-noetigung-droht-hund-zu-erschiessen/

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Jedes Jahr werden in Österreich etwa 100 Haushunde von Jäger_innen erschossen. Da die Jägerschaft in Österreich mehr oder weniger macht, was sie will – wie z.B. rechtswidrig Wölfe, Luchse und Bären abzuknallen – ist mit einer viel höheren Dunkelziffer zu rechnen. Argumentiert wird dieser Abschuss damit, dass die frei laufenden Hunde Rehe bedrohen würden. So etwa, wie Wölfe Rehe bedrohen. Aber die Jäger_innen wollen selbst die Rehe bedrohen und schalten deshalb die lästigen Konkurrenten, seien sie Wölfe oder Hunde, aus. Das ist der Hintergrund der völlig anachronistischen gesetzlichen Erlaubnis in den meisten Jagdgesetzen der Bundesländer, Haushunde abschießen zu dürfen. Dabei handelt es sich hier um Familienmitglieder, ein Abschuss löst größtes Leid unter den Menschen aus, wie z.B. den Kindern, die mit den betroffenen Hunden zusammen gelebt haben. Der VGT fordert daher ein Verbot, Haushunde abzuschießen. Stattdessen sollten die Hundehalter_innen im Falle einer Wildtiertötung Strafe zahlen und Schadenersatz leisten. Die Todesstrafe für den Hund ist längst nicht mehr zeitgemäß!

VGT-Obmann Martin Balluch: Es darf nicht mehr toleriert werden, dass sich Jäger_innen im Wald wie Blockwarte benehmen und Menschen abkanzeln und anpöbeln, und sogar bedrohen. Uns wurden sogar Fälle gemeldet, bei denen Grundbesitzer_innen auf ihrem eigenen Grund mit dem Abschuss ihrer Hunde gedroht wurde! Nach dem Buchstaben des Gesetzes ist das einwandfrei Nötigung. Wir erwarten in einem Rechtsstaat, dass auch die Jägerschaft nicht über dem Gesetz steht, sondern wie jeder andere Mensch bei entsprechendem Verhalten strafrechtlich verfolgt wird.

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Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Gruß Hubert

Einstieg in die Jagdkritik   Leave a comment

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Aus https://animal-spirit.at/news

Während dieser Tage besonders hierzulande wieder die Treib- und Drückjagden auf unschuldige und wehrlose Mitgeschöpfe vonseiten der selbsternannen Hobbymörder stattfinden, wächst auch international die Kritik an diesem scham- und sinnloisen Treiben, genannt „Jagd“:

simmersbach.de: Einstieg in die Jagdkritik

Hobby-Jäger fügen Tieren am meisten Qualen und Mißbrauch zu, besonders durch die Art des Tötens. Die Jagd widerspricht seit Jahrzehnten einem aufgeklärten, wissenschaftlichen und ethischen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste. Wildtiere sind gottgegebene Lebewesen, die man nicht einfach so im Rahmen einer falsch verstandenen Naturerfahrung wie Gemüse oder Früchte ernten kann. Zudem macht Wildbret krank.

Wer heute noch glaubt, man könne Wildtierbestände nur über die Tierquälereien der Jagd eingrenzen, ist schlecht informiert oder verdient daran. Die Jagd, wie sie derzeit durchgeführt wird, hat bei vielen “problematischen” Arten nicht zu weniger, sondern zu mehr Einheiten geführt. Tiere, wie Wildschwein, Fuchs, Hirsche und Rehe, vermehren sich unter jagdlichem Druck besonders stark. Jäger bejagen auch bedrohte Arten, wie den Feldhasen, den sie durch die Bejagung des Fuchses angeblich schützen wollen. Viele Freizeitjäger schießen auch schlicht zu schlecht. Wenn Tiere nicht richtig getroffen werden, verenden sie qualvoll.

Jagd wird mit Krieg verglichen, wobei der Jäger von heute meist faul, feige und technisch hochgerüstet auf einem Hochsitz sitzt oder in Deckung lauert. Dabei sehnt sich der Jäger angeblich nach dem aktiven Naturerlebnis. Doch was für eine surreale Natur hat der Jäger geschaffen? Er muß mit Feldstecher und Zielfernrohr (und ggf. Pointer) die scheuen Wildtiere in der Natur suchen, welche man in nicht bejagten Gebieten mit bloßen Augen zutraulich sehen kann. Nicht Naturnähe, sondern Distanzierung und Feindseligkeit lebt und schafft der Jäger gemäß dem Charakter und der Essenz der Jagd. Die Natur wird durch die Jäger zu einer Montage degradiert, was für normale Menschen und die Wildtiere eine enorme Minderung an Lebensqualität bedeutet. Jagd, Jäger, deren Schießereien, Umweltverschmutzung, Hochsitze, Lärm usw. schaffen ganzjährig ein Klima – Energiefeld – des Unwohlseins für Mensch und Tier.

Jägerparolen sind reine Augenwischerei. Analysiert man in der Politik die Jägerfraktion, erkennt man schnell, daß sie sich selten bis gar nie für die Natur engagieren – klar wird dagegen, daß Ausbeutung und Eigennutz deren wahre Interessen sind. Die Experten der Jäger sind meistens nur Interessenvertreter einer egoistischen Lobby, um eine Unkultur zu erhalten und schön zu reden. Im Umweltranking belegen Jäger den letzten Platz…! Wo auch sonst…?

Jäger schleichen wie Diebe in der Natur umher und suchen für die Tierquälerei Gleichgesinnte. Mit tierverachtendem Jägerlatein missionieren sie in den Grundschulen, obwohl sie keine pädagogische Berufung haben.

Keine Wildtiergruppe hat einen miserableren ökologischen Fußabdruck, als Hobby-Jäger.

Viele Menschen haben den Eindruck, daß es Fuchs, Reh, Hirsch, Hase usw. in der freien Natur gar nicht mehr gebe. Die Wälder bzw. Baumplantagen gleichen einem Friedhof. Jeder Baum ist ein Grabstein. Ohne das Gezwitscher der Vögel hätten wir sogar Totenstille. Wie sollen sich Kinder der Gegenwart in Zukunft richtig für die Natur einsetzen, wenn sie diese nicht mehr richtig erleben können?

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

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Einstieg in die Jagdkritik

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 13. Januar 2020 von hubert wenzl in Jagd abschaffen!, Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit

Jäger prügelt Waschbären offenbar mit Knüppel tot   Leave a comment

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Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich diese Jäger aus tiefstem Herzen verachte. Denen geht jedes Mitgefühl für ein fühlendes Lebewesen ab. So kann sich nur jemand verhalten, der psychisch schwer gestört ist.

Aus Peta.de

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Ende Februar 2019 machten Spaziergänger bei Niedergörsdorf in Brandenburg einen grausamen Fund: Nahe dem Ortsteil Altes Lager lagen neun tote Waschbären in einer Grube im Wald, einige davon waren bereits teilweise verwest. Blutige Wunden an den Köpfen der Tiere – so die Augenzeugen – deuteten auf den grausamen Tod hin, den sie erleiden mussten: Sie wurden offenbar brutal mit einem Knüppel erschlagen.

Ein weiterer Waschbär wurde wenige Meter entfernt in einer alten Milchkanne eingesperrt gefunden, aus der es kein Entkommen gab – er starb wohl elendig in der rostigen Kanne.

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Unweit der Grube mit den Waschbären fanden die Augenzeugen eine mit Tannenzweigen verdeckte Lebendfalle. An einem Baum in unmittelbarer Nähe war eine auf die Falle gerichtete Kamera installiert.

Jäger gibt Tötung der Waschbären offen zu

Ein ortsansässiger Jäger gab nach dem Fund die Tat in den Medien zu, bestreitet aber, die Waschbären erschlagen zu haben. Er behauptet, die Tiere jagdrechtlich konform mit einem Schrotgewehr erschossen und im Wald zwischengelagert zu haben. Den Augenzeugen zufolge wiesen die Tierleichen jedoch keinerlei Schusswunden auf. Nachdem Anzeige gegen den Jäger erstattet wurde, waren die Waschbärleichen plötzlich aus dem Wald verschwunden. Auch die Falle wurde entfernt.

PETA erstattete Strafanzeige

Es ist davon auszugehen, dass der Jäger gegen das Tierschutz- und Jagdgesetz verstoßen hat. Das Jagen von Waschbären ist zwar in Deutschland ganzjährig erlaubt, jedoch dürfen Tieren nach § 17 des Tierschutzgesetzes keine erheblichen oder länger anhaltenden Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Das Erschlagen mit einem Knüppel und das Einsperren in eine Milchkanne bedeuten einen schmerzvollen und langsamen Tod für die Tiere. Auch ist das Erschlagen von Tieren nach Jagdrecht keine zulässige Jagdmethode.
Wir fordern mit unserer Anzeige, dass der Jäger angemessen bestraft und ihm der Jagdschein entzogen wird.

„Der Hass der Jäger auf die Waschbären macht uns sprachlos. Die Art, wie der Jäger diese grausame Tat in der Öffentlichkeit verteidigt, zeigt, wie wenig Mitgefühl und Achtung Jäger vor fühlenden Lebewesen haben“

Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere PETA

Waschbären schützen statt bekämpfen

Wir von PETA kämpfen nicht nur für Gerechtigkeit für die getöteten Waschbären, sondern setzen uns für ein generelles Jagdverbot der Tiere ein. Jedes Jahr werden etwa 170.000 Waschbären in Deutschland getötet – mit der Begründung, von ihnen würde eine ökologische Gefahr ausgehen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch nachgewiesen, dass Waschbären keine Bedrohung für die heimische Artenvielfalt darstellen, da sie sich von leichter Beute wie Regenwürmern, Insekten oder Obst ernähren.

Was Sie tun können

Bitte schauen Sie nicht weg, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden. Informieren Sie die zuständigen Behörden und melden Sie uns den Vorfall über unser Whistleblower-Formular. Dank solchen Meldungen können wir Tierquälerei aufdecken und anzeigen, um weiteren Tieren viel Leid zu ersparen.

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Jäger prügelt Waschbären offenbar mit Knüppel tot

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Gruß Hubert

Holland führt Psycho-Test für Jäger ein   Leave a comment

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Aus Peta.de

Rund 25 % der Jäger fallen bei diesem Test durch.

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Anfang Oktober 2019 führten die Niederlande einen Onlinetest ein, der Waffenbesitzer wie Jäger auf ihre psychische Verfassung prüfen soll. Bei dem sogenannten „E-Screener“ müssen die Teilnehmer 100 Fragen beantworten, deren Antworten von der Polizei ausgewertet werden. [1] Beispielsweise werden die Waffenbesitzer gefragt, ob sie manchmal traurig oder depressiv sind. Besteht ein Teilnehmer den Test nicht, werden ihm alle Waffen und der Jagdschein, und damit auch die Erlaubnis zum Waffenbesitz, genommen. Grund für die Einführung des Testes sei ein Amoklauf im Jahre 2011.

Rund 25 % der Teilnehmer fallen durch

Die ersten Ergebnisse des E-Screeners sind schockierend: So sind in der Provinz Limburg im Süden der Niederlande rund 25 % der Waffenbesitzer nicht in der Verfassung, überhaupt eine Waffe zu führen. Im Rest der Niederlande fielen ca. 20 % der Teilnehmer durch den Test. Auch ihnen wurden Waffen und Jagderlaubnis entzogen – darunter sogar ein ehemaliger Schießlehrer, der seinen Jagdschein ebenfalls abgeben musste.

In den Niederlanden werden derzeit aus organisatorischen Gründen Waffenbesitzer über 60 und unter 25 Jahren geprüft. Künftig müssen jedoch alle 27.000 landesweiten Jäger sowie alle, die einen Jagdschein machen wollen, den Test absolvieren.

Psycho-Test für Jäger bitte auch in Deutschland!

Wir von PETA fordern einen solchen Test auch für Waffenbesitzer und Jäger in Deutschland. Jedes Jahr ereignen sich durch Jäger zahlreiche schwere Unfälle und Gewalttaten, die deutlich zeigen, dass das Waffengesetz in Deutschland verschärft werden sollte. So schoss beispielsweise im September 2019 ein betrunkener Jäger auf seinem Grundstück unkontrolliert um sich. [2] Im Juli 2018 griff ein alkoholisierter Jäger seine Lebensgefährtin sowie seine Schwiegereltern an und schoss dabei mit seinem Gewehr um sich. Anschließend versuchte er, sich selbst zu erschießen. [3] Im November 2016 nahm ein Jäger nach einem Streit mit seiner Ex-Frau deren Freundin als Geißel und drohte, sie mit seinen Waffen zu erschießen. [4] Auch verwechseln zahlreiche Jäger Menschen und Autos mit Wildtieren und schießen auf sie. Viele Menschen mussten auf diese Weise bereits ihr Leben lassen.

Wer in Deutschland einen Waffen- oder Jagdschein erwerben will, muss in der Regel lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Dies ist keinesfalls eine Garantie für die Zuverlässigkeit des Antragstellers, wie die zahlreichen Vorfälle der vergangenen Jahre zeigen.

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Holland führt Psycho-Test für Jäger ein

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Von animal.spirit.at

Jedes Jahr werden in Deutschland über 5 Millionen Wildtiere von Hobbyjägern verfolgt und getötet. Auch wenn sich Jäger gerne als Naturschützer darstellen, ist die Wirklichkeit doch eine andere. Interessant sind große „Strecken“ und „kapitale“ Trophäen, die am Ende der Jagd zur Schau gestellt werden. Dafür wird kräftig gefüttert und sogar gezüchtete Tiere ausgesetzt.
Sogenannte „Beutegreifer“ werden gnadenlos verfolgt, angeblich zum Schutz von Singvögeln und „Niederwild“, das dann zu Hunderttausenden von den Jägern erschossen wird. Wem die heimische Fauna nicht reicht, der fährt ins Ausland und kommt mit exotischen Trophäen für die heimische Wohnzimmerwand zurück.

Mit Liebe zur Natur oder Achtung vor Tieren hat dies nichts zu tun. Schon Prof. Dr. Theodor Heuss, 1. Präsident der Bundesrepublik Deutschland, brachte es vor über 50 Jahren auf den Punkt: „Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit“.

In den Niederlanden wurde jetzt ein Psychotest für Jäger eingeführt, den alle Jagdscheininhaber absolvieren müssen. Die Testergebnisse werden von der Polizei ausgewertet. Besteht ein Jäger den Test nicht und stellt damit eine mögliche Gefahr für die Allgemeinheit dar, muss er Jagdschein und Waffen abgeben. Ersten Erhebungen zufolge werden das rund 25% der niederländischen Jäger, also ein Viertel (!) der Jägerschaft sein.

In Deutschland gibt es einen solchen Test nicht. Daher ist es an uns, die Bevölkerung über die Tierquälerei, die sich hinter dem Weidwerk verbirgt, zu informieren. Bitte helfen Sie uns dabei, zum Beispiel indem Sie Anti-Jagd-Flyer über unseren Shop bestellen und großzügig verteilen oder mit einer Spende, die uns hilft unsere Aufklärungskampagnen zu intensivieren.

https://www.animal-public.de/newsletter/newsletter-24-11-2019/

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Gruß Hubert