Archiv für die Kategorie ‘Jäger

Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen   Leave a comment

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Unglaublich welche Individuen es unter den Jägern gibt. Da droht so ein Jäger Hunde zu erschießen, die den Weg verlassen – sogar auf Grund von Besitzern.

Von vgt.at

Anzeige wegen Nötigung: Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Sogar Grundbesitzer_innen, die mit ihren Hunden auf ihrem eigenen Grund spazieren gehen, werden mit dem Abschuss ihrer Tiere bedroht. VGT fordert: Hundeabschuss verbieten!

Selbstherrlich hat ein Jagdaufseher eine Tafel an einer Forststraße angebracht: „Wege nicht verlassen! Frei laufende Hunde werden erschossen!“. Und das, obwohl das Forstgesetz das Gehen abseits von Wegen auch mit Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit erlaubt. Und obwohl in Tirol, wo sich diese Tafel befand, keine Leinenpflicht für Hunde herrscht. Und obwohl das Tiroler Jagdgesetz bei Haushunden keinen Abschuss erlaubt, wenn sich der Hund nur vorübergehend der Einwirkung seiner Halter_innen entzogen hat. Der Jagdaufseher hat damit eine rechtlich nicht gedeckte gefährliche Drohung ausgesprochen und die Wanderer mit Hunden genötigt, die Wege nicht zu verlassen und ihre Hunde auch in Bereichen, in denen keine Leinenpflicht gilt, angeleint zu halten.

Die Anzeige im vollen Wortlaut hier: https://martinballuch.com/anzeige-gegen-jagdaufseher-wegen-noetigung-droht-hund-zu-erschiessen/

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Jedes Jahr werden in Österreich etwa 100 Haushunde von Jäger_innen erschossen. Da die Jägerschaft in Österreich mehr oder weniger macht, was sie will – wie z.B. rechtswidrig Wölfe, Luchse und Bären abzuknallen – ist mit einer viel höheren Dunkelziffer zu rechnen. Argumentiert wird dieser Abschuss damit, dass die frei laufenden Hunde Rehe bedrohen würden. So etwa, wie Wölfe Rehe bedrohen. Aber die Jäger_innen wollen selbst die Rehe bedrohen und schalten deshalb die lästigen Konkurrenten, seien sie Wölfe oder Hunde, aus. Das ist der Hintergrund der völlig anachronistischen gesetzlichen Erlaubnis in den meisten Jagdgesetzen der Bundesländer, Haushunde abschießen zu dürfen. Dabei handelt es sich hier um Familienmitglieder, ein Abschuss löst größtes Leid unter den Menschen aus, wie z.B. den Kindern, die mit den betroffenen Hunden zusammen gelebt haben. Der VGT fordert daher ein Verbot, Haushunde abzuschießen. Stattdessen sollten die Hundehalter_innen im Falle einer Wildtiertötung Strafe zahlen und Schadenersatz leisten. Die Todesstrafe für den Hund ist längst nicht mehr zeitgemäß!

VGT-Obmann Martin Balluch: Es darf nicht mehr toleriert werden, dass sich Jäger_innen im Wald wie Blockwarte benehmen und Menschen abkanzeln und anpöbeln, und sogar bedrohen. Uns wurden sogar Fälle gemeldet, bei denen Grundbesitzer_innen auf ihrem eigenen Grund mit dem Abschuss ihrer Hunde gedroht wurde! Nach dem Buchstaben des Gesetzes ist das einwandfrei Nötigung. Wir erwarten in einem Rechtsstaat, dass auch die Jägerschaft nicht über dem Gesetz steht, sondern wie jeder andere Mensch bei entsprechendem Verhalten strafrechtlich verfolgt wird.

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Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Gruß Hubert

Einstieg in die Jagdkritik   Leave a comment

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Aus https://animal-spirit.at/news

Während dieser Tage besonders hierzulande wieder die Treib- und Drückjagden auf unschuldige und wehrlose Mitgeschöpfe vonseiten der selbsternannen Hobbymörder stattfinden, wächst auch international die Kritik an diesem scham- und sinnloisen Treiben, genannt „Jagd“:

simmersbach.de: Einstieg in die Jagdkritik

Hobby-Jäger fügen Tieren am meisten Qualen und Mißbrauch zu, besonders durch die Art des Tötens. Die Jagd widerspricht seit Jahrzehnten einem aufgeklärten, wissenschaftlichen und ethischen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste. Wildtiere sind gottgegebene Lebewesen, die man nicht einfach so im Rahmen einer falsch verstandenen Naturerfahrung wie Gemüse oder Früchte ernten kann. Zudem macht Wildbret krank.

Wer heute noch glaubt, man könne Wildtierbestände nur über die Tierquälereien der Jagd eingrenzen, ist schlecht informiert oder verdient daran. Die Jagd, wie sie derzeit durchgeführt wird, hat bei vielen “problematischen” Arten nicht zu weniger, sondern zu mehr Einheiten geführt. Tiere, wie Wildschwein, Fuchs, Hirsche und Rehe, vermehren sich unter jagdlichem Druck besonders stark. Jäger bejagen auch bedrohte Arten, wie den Feldhasen, den sie durch die Bejagung des Fuchses angeblich schützen wollen. Viele Freizeitjäger schießen auch schlicht zu schlecht. Wenn Tiere nicht richtig getroffen werden, verenden sie qualvoll.

Jagd wird mit Krieg verglichen, wobei der Jäger von heute meist faul, feige und technisch hochgerüstet auf einem Hochsitz sitzt oder in Deckung lauert. Dabei sehnt sich der Jäger angeblich nach dem aktiven Naturerlebnis. Doch was für eine surreale Natur hat der Jäger geschaffen? Er muß mit Feldstecher und Zielfernrohr (und ggf. Pointer) die scheuen Wildtiere in der Natur suchen, welche man in nicht bejagten Gebieten mit bloßen Augen zutraulich sehen kann. Nicht Naturnähe, sondern Distanzierung und Feindseligkeit lebt und schafft der Jäger gemäß dem Charakter und der Essenz der Jagd. Die Natur wird durch die Jäger zu einer Montage degradiert, was für normale Menschen und die Wildtiere eine enorme Minderung an Lebensqualität bedeutet. Jagd, Jäger, deren Schießereien, Umweltverschmutzung, Hochsitze, Lärm usw. schaffen ganzjährig ein Klima – Energiefeld – des Unwohlseins für Mensch und Tier.

Jägerparolen sind reine Augenwischerei. Analysiert man in der Politik die Jägerfraktion, erkennt man schnell, daß sie sich selten bis gar nie für die Natur engagieren – klar wird dagegen, daß Ausbeutung und Eigennutz deren wahre Interessen sind. Die Experten der Jäger sind meistens nur Interessenvertreter einer egoistischen Lobby, um eine Unkultur zu erhalten und schön zu reden. Im Umweltranking belegen Jäger den letzten Platz…! Wo auch sonst…?

Jäger schleichen wie Diebe in der Natur umher und suchen für die Tierquälerei Gleichgesinnte. Mit tierverachtendem Jägerlatein missionieren sie in den Grundschulen, obwohl sie keine pädagogische Berufung haben.

Keine Wildtiergruppe hat einen miserableren ökologischen Fußabdruck, als Hobby-Jäger.

Viele Menschen haben den Eindruck, daß es Fuchs, Reh, Hirsch, Hase usw. in der freien Natur gar nicht mehr gebe. Die Wälder bzw. Baumplantagen gleichen einem Friedhof. Jeder Baum ist ein Grabstein. Ohne das Gezwitscher der Vögel hätten wir sogar Totenstille. Wie sollen sich Kinder der Gegenwart in Zukunft richtig für die Natur einsetzen, wenn sie diese nicht mehr richtig erleben können?

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

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Einstieg in die Jagdkritik

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 13. Januar 2020 von hubert wenzl in Jagd abschaffen!, Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit

Jäger prügelt Waschbären offenbar mit Knüppel tot   Leave a comment

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Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich diese Jäger aus tiefstem Herzen verachte. Denen geht jedes Mitgefühl für ein fühlendes Lebewesen ab. So kann sich nur jemand verhalten, der psychisch schwer gestört ist.

Aus Peta.de

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Ende Februar 2019 machten Spaziergänger bei Niedergörsdorf in Brandenburg einen grausamen Fund: Nahe dem Ortsteil Altes Lager lagen neun tote Waschbären in einer Grube im Wald, einige davon waren bereits teilweise verwest. Blutige Wunden an den Köpfen der Tiere – so die Augenzeugen – deuteten auf den grausamen Tod hin, den sie erleiden mussten: Sie wurden offenbar brutal mit einem Knüppel erschlagen.

Ein weiterer Waschbär wurde wenige Meter entfernt in einer alten Milchkanne eingesperrt gefunden, aus der es kein Entkommen gab – er starb wohl elendig in der rostigen Kanne.

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Unweit der Grube mit den Waschbären fanden die Augenzeugen eine mit Tannenzweigen verdeckte Lebendfalle. An einem Baum in unmittelbarer Nähe war eine auf die Falle gerichtete Kamera installiert.

Jäger gibt Tötung der Waschbären offen zu

Ein ortsansässiger Jäger gab nach dem Fund die Tat in den Medien zu, bestreitet aber, die Waschbären erschlagen zu haben. Er behauptet, die Tiere jagdrechtlich konform mit einem Schrotgewehr erschossen und im Wald zwischengelagert zu haben. Den Augenzeugen zufolge wiesen die Tierleichen jedoch keinerlei Schusswunden auf. Nachdem Anzeige gegen den Jäger erstattet wurde, waren die Waschbärleichen plötzlich aus dem Wald verschwunden. Auch die Falle wurde entfernt.

PETA erstattete Strafanzeige

Es ist davon auszugehen, dass der Jäger gegen das Tierschutz- und Jagdgesetz verstoßen hat. Das Jagen von Waschbären ist zwar in Deutschland ganzjährig erlaubt, jedoch dürfen Tieren nach § 17 des Tierschutzgesetzes keine erheblichen oder länger anhaltenden Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Das Erschlagen mit einem Knüppel und das Einsperren in eine Milchkanne bedeuten einen schmerzvollen und langsamen Tod für die Tiere. Auch ist das Erschlagen von Tieren nach Jagdrecht keine zulässige Jagdmethode.
Wir fordern mit unserer Anzeige, dass der Jäger angemessen bestraft und ihm der Jagdschein entzogen wird.

„Der Hass der Jäger auf die Waschbären macht uns sprachlos. Die Art, wie der Jäger diese grausame Tat in der Öffentlichkeit verteidigt, zeigt, wie wenig Mitgefühl und Achtung Jäger vor fühlenden Lebewesen haben“

Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere PETA

Waschbären schützen statt bekämpfen

Wir von PETA kämpfen nicht nur für Gerechtigkeit für die getöteten Waschbären, sondern setzen uns für ein generelles Jagdverbot der Tiere ein. Jedes Jahr werden etwa 170.000 Waschbären in Deutschland getötet – mit der Begründung, von ihnen würde eine ökologische Gefahr ausgehen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch nachgewiesen, dass Waschbären keine Bedrohung für die heimische Artenvielfalt darstellen, da sie sich von leichter Beute wie Regenwürmern, Insekten oder Obst ernähren.

Was Sie tun können

Bitte schauen Sie nicht weg, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden. Informieren Sie die zuständigen Behörden und melden Sie uns den Vorfall über unser Whistleblower-Formular. Dank solchen Meldungen können wir Tierquälerei aufdecken und anzeigen, um weiteren Tieren viel Leid zu ersparen.

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Jäger prügelt Waschbären offenbar mit Knüppel tot

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Gruß Hubert

Holland führt Psycho-Test für Jäger ein   Leave a comment

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Aus Peta.de

Rund 25 % der Jäger fallen bei diesem Test durch.

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Anfang Oktober 2019 führten die Niederlande einen Onlinetest ein, der Waffenbesitzer wie Jäger auf ihre psychische Verfassung prüfen soll. Bei dem sogenannten „E-Screener“ müssen die Teilnehmer 100 Fragen beantworten, deren Antworten von der Polizei ausgewertet werden. [1] Beispielsweise werden die Waffenbesitzer gefragt, ob sie manchmal traurig oder depressiv sind. Besteht ein Teilnehmer den Test nicht, werden ihm alle Waffen und der Jagdschein, und damit auch die Erlaubnis zum Waffenbesitz, genommen. Grund für die Einführung des Testes sei ein Amoklauf im Jahre 2011.

Rund 25 % der Teilnehmer fallen durch

Die ersten Ergebnisse des E-Screeners sind schockierend: So sind in der Provinz Limburg im Süden der Niederlande rund 25 % der Waffenbesitzer nicht in der Verfassung, überhaupt eine Waffe zu führen. Im Rest der Niederlande fielen ca. 20 % der Teilnehmer durch den Test. Auch ihnen wurden Waffen und Jagderlaubnis entzogen – darunter sogar ein ehemaliger Schießlehrer, der seinen Jagdschein ebenfalls abgeben musste.

In den Niederlanden werden derzeit aus organisatorischen Gründen Waffenbesitzer über 60 und unter 25 Jahren geprüft. Künftig müssen jedoch alle 27.000 landesweiten Jäger sowie alle, die einen Jagdschein machen wollen, den Test absolvieren.

Psycho-Test für Jäger bitte auch in Deutschland!

Wir von PETA fordern einen solchen Test auch für Waffenbesitzer und Jäger in Deutschland. Jedes Jahr ereignen sich durch Jäger zahlreiche schwere Unfälle und Gewalttaten, die deutlich zeigen, dass das Waffengesetz in Deutschland verschärft werden sollte. So schoss beispielsweise im September 2019 ein betrunkener Jäger auf seinem Grundstück unkontrolliert um sich. [2] Im Juli 2018 griff ein alkoholisierter Jäger seine Lebensgefährtin sowie seine Schwiegereltern an und schoss dabei mit seinem Gewehr um sich. Anschließend versuchte er, sich selbst zu erschießen. [3] Im November 2016 nahm ein Jäger nach einem Streit mit seiner Ex-Frau deren Freundin als Geißel und drohte, sie mit seinen Waffen zu erschießen. [4] Auch verwechseln zahlreiche Jäger Menschen und Autos mit Wildtieren und schießen auf sie. Viele Menschen mussten auf diese Weise bereits ihr Leben lassen.

Wer in Deutschland einen Waffen- oder Jagdschein erwerben will, muss in der Regel lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Dies ist keinesfalls eine Garantie für die Zuverlässigkeit des Antragstellers, wie die zahlreichen Vorfälle der vergangenen Jahre zeigen.

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Holland führt Psycho-Test für Jäger ein

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Von animal.spirit.at

Jedes Jahr werden in Deutschland über 5 Millionen Wildtiere von Hobbyjägern verfolgt und getötet. Auch wenn sich Jäger gerne als Naturschützer darstellen, ist die Wirklichkeit doch eine andere. Interessant sind große „Strecken“ und „kapitale“ Trophäen, die am Ende der Jagd zur Schau gestellt werden. Dafür wird kräftig gefüttert und sogar gezüchtete Tiere ausgesetzt.
Sogenannte „Beutegreifer“ werden gnadenlos verfolgt, angeblich zum Schutz von Singvögeln und „Niederwild“, das dann zu Hunderttausenden von den Jägern erschossen wird. Wem die heimische Fauna nicht reicht, der fährt ins Ausland und kommt mit exotischen Trophäen für die heimische Wohnzimmerwand zurück.

Mit Liebe zur Natur oder Achtung vor Tieren hat dies nichts zu tun. Schon Prof. Dr. Theodor Heuss, 1. Präsident der Bundesrepublik Deutschland, brachte es vor über 50 Jahren auf den Punkt: „Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit“.

In den Niederlanden wurde jetzt ein Psychotest für Jäger eingeführt, den alle Jagdscheininhaber absolvieren müssen. Die Testergebnisse werden von der Polizei ausgewertet. Besteht ein Jäger den Test nicht und stellt damit eine mögliche Gefahr für die Allgemeinheit dar, muss er Jagdschein und Waffen abgeben. Ersten Erhebungen zufolge werden das rund 25% der niederländischen Jäger, also ein Viertel (!) der Jägerschaft sein.

In Deutschland gibt es einen solchen Test nicht. Daher ist es an uns, die Bevölkerung über die Tierquälerei, die sich hinter dem Weidwerk verbirgt, zu informieren. Bitte helfen Sie uns dabei, zum Beispiel indem Sie Anti-Jagd-Flyer über unseren Shop bestellen und großzügig verteilen oder mit einer Spende, die uns hilft unsere Aufklärungskampagnen zu intensivieren.

https://www.animal-public.de/newsletter/newsletter-24-11-2019/

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Gruß Hubert

 

Die Jägerlogik. Penetrante Ignoranz der Realität.   Leave a comment

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Da habe ich nichts zu ergänzen. Genau so ist es.

 

Das sinnlose Töten aus Spaß und Lust, akzeptiert die Öffentlichkeit nicht. Also braucht die Jägerschaft Argumente, um aus der heutigen Jagd gegenüber der Bevölkerung eine Notwendigkeit zu machen. Dabei geht sie nicht ungeschickt vor, denn die scheinbar logische Argumentationsführung hielte nur einer oberflächlichen Prüfung stand. Doch wer hinterfragt schon scheinbare Fakten, wenn sie obendrein auch noch plausibel erscheinen?

Mehrere Strategien.


Zwei Richtungen fährt die Jägerschaft im Groben. Zum einen die angeblich nötige Regulation, da andernfalls bestimmte Tierarten überhand nehmen würden. Zum anderen den Schutz der Gesellschaft vor Krankheiten oder den Tieren selbst.

Überpopulationen einer Tierart würden den Jägern zufolge die Vernichtung anderer Arten nach sich ziehen. Gerne wird in diesem Zusammenhang die heutige Kulturlandschaft erwähnt, die angeblich manchen Tierarten besseren Lebensraum bietet als anderen und daher für das Ungleichgewicht sorgt.
Doch bei objektiver Betrachtung enttarnt sich diese Aussage selbst als Lüge. Eine Fläche kann unabhängig von ihrer Größe und ihrer Beschaffenheit immer nur so viele Tiere jeder Art beherbergen, wie sie ernähren kann und für die sie Lebensraum bietet. So werden in einem mäusereichen Gebiet mehr Füchse leben als dort, wo es kaum Mäuse gibt. Rehe finden sich häufiger in Regionen mit viel Äsungsflächen, als in Gebieten mit dichtem Unterholz. Wäre das nicht so, würde sowohl der Beutegreifer als auch der Pflanzenfresser mit der Ausrottung seiner Nahrung letztlich sich selbst vernichten.
Aber es kommt noch ein nicht unwesentlicher Aspekt hinzu. Wir Menschen nehmen den Tieren immer mehr Lebensraum, was automatisch zu immer kleineren Populationen der Wildtiere führt. Doch je weniger Tiere allgemein vorhanden sind, desto weniger ist es der Jägerschaft überhaupt möglich, ihrem Hobby zu frönen. Wer töten will, der muss ja auch etwas zum Töten finden. Darum wird das alte und wichtigste Naturgesetz von der Jägerschaft einfach ignoriert.

Krankheiten unter Wildtieren sind normal. Auch sie sind ein Teil des natürlichen Regulationsmechanismus der Natur und in den meisten Fällen von uns Menschen völlig unbemerkt und auch keine Gefahr für uns. Und auch die wenigen auf uns übertragbaren Krankheiten, wie bspl. die Tollwut oder der Fuchsbandwurm, stellen keine wirkliche Gefahr da. Täglich sterben mehr Menschen im Straßenverkehr, als sich jährlich an Krankheiten infizieren, die theoretisch von Wildtieren übertragbar wären. Sogar die Zahl der normalen Bürger, die bei sogenannten Jagdunfällen verletzt und getötet werden, ist Jahr für Jahr deutlich höher.
Auftretende Krankheiten oder Seuchen unter Wildtieren werden zudem durch die Bejagung nicht eingedämmt, sondern massiv weiter verbreitet. Je mehr vernichtet wird, desto stärker breitet sich die Krankeit aus, wie bspl. in den 70er Jahren gegen den Fuchs in Folge einer Tollwutepedemie. Überlebende infizierte Tiere wanderten viel weiter ab, um die leergeschossenen Reviere wieder zu besetzen und schleppten so die Krankheit in bis dato uninfizierte Gebiete ein.

Überpopulation beim Wildschwein (Schwarzwild).


Oft werden wir gefragt: „Gibt es denn nun zu viele Wildschweine oder nicht?“ Und wir ernten ebenso oft verdutzte Gesichter, wenn wir korrekterweise antworten: Ja.

Doch müssen wir einen Schritt weiter denken und fragen, warum ist das so?

Die Jägerschaft bringt durch Kirrungen und als Kirrungen getarnte Fütterungen pro getötetem Wildschwein rund 300 Kg Kraftfutter im Wald aus. Ganze Maisfelder werden in den Wäldern oder den Waldrändern verbotenerweise als Fütterung angelegt. Man erkennt sie z.B. an dem direkt daneben stehenden Hochsitz.

-> Fütterung

Wildschweine leben in Rotten (großen Gruppen) zusammen. Innerhalb der Rotte gibt es feste Regeln. So bekommt bspl. nur die Leitbache Nachwuchs. Jäger töten nun gerne die Leitbache, da in diesem Fall die Rotte zerfällt. Es bilden sich viele kleine Gruppen, in denen die weiblichen Tiere empfängnisbereit und gedeckt werden.

Die Folge dieses Jagdfrevels ist die gewollte explosionsartige Vermehrung der Wildschweine. Nicht nur die Zahl der Frischlinge (Jungtiere) steigt um ein vielfaches an, die Tiere haben sogar bis zu zweimal im Jahr Nachwuchs.
Norbert Happ, Wildscheinexperte des DJV (Deutscher Jagdschutzverband) dazu auf einer Tagung: „Das deutsche Wildschweinproblem ist jägergemacht!“ Beim Abschuss von Leitbachen würden sich die Sauen nicht nur unkontrolliert vermehren, sondern auch deutlich höhere Schäden verursachen.

Das Jagd die Zahl der Wildschweine nicht nachhaltig regulieren kann, gibt Deutschlands größte Jagdzeitschrift WILD UND HUND jetzt offen zu: „Bis Ende der 1980er-Jahre belief sich die gesamteuropäische Schwarzwildstrecke auf 550 000 Stück. Im Jagdjahr 2012/13 wurden alleine in Deutschland 644 239 Sauen erlegt“, heißt es in WILD UND HUND 9/2014. Und weiter: „Angesichts dieser Zahlen wird klar, dass wir die Sauen mit jagdlichen Mitteln offenbar nicht mehr nachhaltig regulieren können“.
Deutlicher könnte das Eingeständnis der Jäger nicht sein: Jagd kann Wildschweine nicht regulieren. Trotzdem wird diese Lüge weiter von den Jägern verbreitet.

Verbiss an Wäldern und landwirtschaftliche Schäden durch Reh & Co.


„Die Rehe fressen unsere Wälder auf“, so die Meinung vieler Mitbürger. Ganz ähnlich wie bei den Wildschweinen, wird auch diese Lüge gezielt von den Jägern gestreut. Und auch hier verschweigen die Jäger wieder die massive Fütterung, die bedingt durch das damit viel zu hohe Nahrungsangebot auf der Fläche für deutlich höhere Population sorgt. Aber die Grünröcke gehen hier noch weiter.

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Salzlecksteine fördern den Verbiss.

Das Organsystem der Rehe ist auf eine plötzliche und hohe Konzentration von Mineralstoffen nicht ausgelegt. Um eine starke Mineralaufnahme zu kompensieren, fressen Rehe die jungen Knospen von Bäumen. Das Auslegen solcher Salzsteine durch die Jägerschaft ist somit nichts anderes, als die Förderung von Verbiss an Bäumen und Sträuchern.
Der massive Jagdruck treibt die Rehe zudem immer tiefer in die Wälder und aus ihren natürlichen Äsungsflächen wie Waldränder oder Felder heraus. Im Wald aber gibt es keine Äsungsflächen und so müssen die Tiere auf die jungen Triebe der Bäume ausweichen.

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Das jägergemachte Bild vom Reh als Waldfresser ist somit perfekt.

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Die Landwirtschaft bietet keine Nahrung für Wildtiere.


Immer wieder wird der Anbau von Getreide oder Mais für den menschlichen Gebrauch als Ursache für überhöhte Wildtierbestände angegeben. Das große Futterangebot sorge für mehr Nachwuchs und gleichzeitig richten die Tiere Schäden auf den Feldern an, die von den Jägern ersetzt werden müssten.
Diese Jägerlüge enttarnt sich, betrachtet man die Standzeiten von Getreide auf den Feldern. Zwar ist es korrekt, dass den Wildtieren in dieser Zeit theoretisch mehr Nahrung zur Verfügung steht, doch ist dies ja nur einige wenige Wochen der Fall, bis die Felder abgeerntet werden. Und dann? Natürliche Regulationsmechanismen – die Natur eben – „sehen“ das Nahrungs- und Revierangebot über das ganze Jahr. Ein übermäßiges Nahrungsangebot für ein paar Tage wird dabei nicht berücksichtigt, da alle die Tiere, die ausschließlich vom Getreide der Ackerflächen leben würden, nach der Ernte verhungerten. Ganz davon abgesehen, dass in der kurzen Zeit der Feldfrüchte gar kein Nachwuchs aufgezogen werden könnte.
Da zur Zeit der Feldfrüchte bei unveränderter Populationsdichte an Wildtieren ein kurzfristiges, dafür aber um so höheres Überangebot an Nahrung vorhanden ist, sind auch die angerichteten Schäden in den Feldern erschwindend gering. Natürlich kann das eine von Wildschweinen heimgesuchtes Maisfeld stark beschädigt sein, dafür aber ist das andere unberührt. Im Gesamtbild kann also nicht von Schäden gesprochen werden. Doch da die Jägerschaft durch massive Fütterungen über das ganze Jahr hindurch die Populationen künstlich und bewusst steigert, sind diese bereits deutlich höher als von der Natur vorgesehen. Folglich können auch Schäden auf den Feldern höher ausfallen. Das die Jägerschaft den somit eigentlich von ihr und nicht von den Wildschweinen angerichteten Schaden zu ersetzen hat, ist nur recht und billig.

-> Fütterung

Doch mal offen gefragt, wie hoch sind die Schäden eigentlich?
Stetig malen Jäger das Schreckgespenst von völlig aus dem Ruder laufende Wildschäden an die Wand. Angeblich nehmen Flurschäden durch Schwarzwild dramatisch zu. Doch wie können Jäger diese Behauptung aufstellen, obwohl bislang Flurschäden durch Schwarzwild amtlich gar nicht erfasst werden?
Die Fakten zeigen mal wieder die Jägerlüge. Nach einer Erhebungen der Wildforschungsstelle Aulendorf, beläuft sich der jährliche Schaden hierzulande auf durchschnittlich 2 Euro pro Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche (das entspricht 1 bis 3 Mio. € insgesamt). Das sind gerade mal 10 bis 30 Cent Schaden pro Einwohner und Jahr.


Beutegreifer müssen reguliert werden.


Dies ist wohl die glaubhafteste Jägerlüge. Die Ursache: In der Regel geht man davon aus, dass Beutegreifer die Populationen ihrer Beutetiere regulieren, wobei die meisten unserer heimischen Beutegreifer selbst keine natürlichen Feinde haben und darum vom Jäger reguliert werden müssen.

In der Realität aber haben und hatten Beutegreifer nie die Aufgabe, Bestände zu regulieren. Allenfalls können sie Bestände gesund erhalten, da sie in der Regel kranke und schwache Tiere erbeuten.

Nicht der Beutegreifer regelt seine Beute, sondern die Beute regelt den Beutegreifer.

Gibt es bspl. viele Mäuse, gibt es viele Füchse. Geht die Mäusepopulation dagegen zurück, werden auch die Füchse weniger. Sie wandern ab in andere Reviere und haben weniger Nachwuchs.

-> Über Füchse

Beutegreifer handeln nach dem sogenannten Schwelleneffekt. Ihr Ziel ist es, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Energie zu bekommen. Der Schwelleneffekt sorgt also dafür, dass Beutegreifer sich immer an die Tierart halten, die am häufigsten vorkommt. Würden Beutegreifer ihre Nahrung ausrotten, wäre das gleichbedeutend mit der eigenen Vernichtung.

Wolf, Luchs und Bär vom Jäger ausgerottet.

Damit die Natur auch in unseren Regionen funktioniert, sind also größere Beutegreifer wie Luchs oder Wolf nicht zwingend erforderlich. Trotzdem aber soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass diese Tiere von den Jägern ausgerottet wurden und werden, sobald sie sich blicken lassen, denn in den Augen des Jägers stellen sie eine Konkurrenz da.

Hier noch zwei Hass-Mail von zwei rabiaten Jägern (keine Fotomontage).

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„Es macht Spaß dem Wild nachzustellen, Beute zu machen. […] Lusttöter – Ja gut, das sind wir dann eben. Na und? Wir haben ein Hobby wie einige an ihrem Fahrrad schrauben oder sich für Naturschutz einsetzen. Aber Sie sollten nicht vergessen, dass es sich hier nur um Tiere handelt und wir Menschen, denen wesentlich mehr Rechte zustehen und eine viel größere Bedeutung in der Welt zukommt, auch wesentlich größere Probleme haben, um die wir uns zuerst kümmern müssen. Wenn das einmal erreicht ist, dann kümmern wir uns auch um die kleinen, armen Füchse.
Aber mal im wirklich, wo liegt noch das Problem? Was spricht denn nun gegn die Jagd? Dass Tiere getötet werden? Nein. Man kann diese zum einen essen oder auch Kleidung herstellen. Des Weiteren kann man an ihnen seine niedrigsten Gelüste ausleben, sodass man diese nicht an seinen Mitmenschen ausleben muss, die ja viel mehr Wert sind als ein Tier. Stellen Sie sich einmal vor, weil 330.000 Menschen nicht mehr zur Jagd gingen, lebten diese ihre perversen, gewaltvollen Gelüste an Menschen aus! Nicht vorzustellen, oder? Da doch lieber die niedriger gestellten Tiere für so etwas auswählen, nicht wahr!? […] MfGT. Liefers“
per Mail

Im folgenden Link sind noch mehrerer solcher Hass-Mails.

Hier weiterlesen:

Die Jägerlogik. Penetrante Ignoranz der Realität

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 7. Dezember 2019 von hubert wenzl in Jagd abschaffen!, Jäger, Uncategorized

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NRW-Jagdgesetz – Schwarz – gelb beschließt massive Verschlechterung   1 comment

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Von Tierrechte.de

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Das vor vier Jahren von SPD und Grünen in NRW eingeführte Ökologische Jagdgesetz (ÖJG) wurde damals in weiten Teilen von Tier- und Naturschutzverbänden begrüßt, da es viele grausame Jagdformen und ökologisch schädliche Praktiken untersagte. Die konservative Jägerschaft lehnte das ÖJG jedoch von Beginn an ab und drängte darauf, die Verbesserungen wieder rückgängig zu machen. Dies wollen CDU und FDP nun mit der Reform des Jagdgesetzes umsetzen.

Verschlechterungen inakzeptabel

Die Tier- und Naturschutzverbände befanden bereits in ihren Stellungnahmen die Mehrzahl der geplanten Änderungen als inakzeptabel und lehnten den Entwurf einhellig ab. Kritikpunkte waren unter anderem: die Liste der jagdbaren Tierarten soll deutlich erweitert werden, tierschutzwidrige Jagd- und Ausbildungsmethoden sollen wieder erlaubt werden, die Jagdzeiten sollen verlängert und der Nachweis einer ausreichenden Schiessfertigkeit wegfallen.

Gesetzentwurf ist „Kniefall vor der Jagd-Lobby“

„Der vorliegende Gesetzentwurf ist ein Kniefall vor der Jagd-Lobby. Viele grausame Praktiken, wie die Baujagd auf Füchse und Dachse, die Jagdhundausbildung an lebenden Stockenten und Wildschweinen oder der Abschuss eigens ausgesetzter Zuchttiere, sollen wieder möglich sein. Statt einem modernen Jagdrecht, das auf aktuellen wildbiologischen Erkenntnissen und tierschutzethischen Grundsätzen beruht, steht diese Novelle für ein überwunden geglaubtes Nutzungsrecht zu Gunsten einer privilegierten Freizeitjagd,“ kritisiert Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzende von Menschen für Tierrechte.

Vorgaben teilweise rechtswidrig

Nach Ansicht der Tierschutzverbände sprechen nicht nur ethische und wissenschaftliche Argumente gegen den vorliegenden Gesetzentwurf. Die Regelungen sind aus ihrer Sicht auch teilweise rechtswidrig, da sie weder mit der Landesverfassung noch mit dem Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz vereinbar seien. Hinzu käme, dass bestimmte Tierarten, die jetzt auf der Liste der jagdbaren Arten stünden, nach EU-Recht gar nicht bejagt werden dürften.

Landesregierung steht vor tierschutzpolitischen Scherbenhaufen

Aus Sicht des Tierrechtsverbandes tut sich die schwarz-gelbe Landesregierung mit dem geplanten Landesjagdgesetz selbst keinen Gefallen: „Die Jagd wird nicht ohne Grund von weiteren Teilen der Bevölkerung kritisch gesehen. Dieses aus Tierschutzsicht katastrophale Jagdgesetz wird dieses Misstrauen weiter schüren. Nimmt man die Abschaffung der Tierschutz-Verbandsklage, den Fall Schulze Föcking und die Einstellung der Stabstelle Umweltkriminalität hinzu, steht die NRW-Landesregierung in Sachen Tier- und Naturschutz vor einem tierschutzpolitischen Scherbenhaufen“, schließt Ledermann.

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NRW-Jagdgesetz – Schwarz – gelb beschließt massive Verschlechterung

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Gruß Hubert

Psychopathen, Narzissten, Sadisten und Hobby-Jäger teilen einen „dunklen Kern“   Leave a comment

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Aus wildbeimwild.com

Laut einer Studie besteht eine Verbindung zwischen dunklen Charaktereigenschaften und der Tendenz, die eigenen Interessen immer über alles zu stellen. Leute wie zum Beispiel Hobby-Jäger, quälen oft und auch gerne.

Jagdschweiz

Sadismus, Psychopathie oder gar Gemeinheit sowie Bösartigkeit: Die Eigenschaften, welche die dunklere Seite der Menschheit zeigen, haben einen ‚dunklen Kern‘ gemeinsam, sind aber nicht bei allen gleich. Und wer eine dieser Tendenzen hat, dürfte auch einige andere aufweisen. Egoismus scheint vielleicht nicht so extrem, wie Psychopathie. Doch eine neue Studie kommt zum Schluss, dass Leute mit diesen so genannt dunklen Charaktereigenschaften die Tendenz haben, immer und vor allem ihre eigenen Interessen zu verfolgen. In vielen Fällen quälen solche Menschen auch gerne andere.

Die dunkle Seite des Menschen hat viele Facetten. Psychologen aus Ulm, Landau und Kopenhagen haben nun gezeigt, dass Egoisten, Machiavellisten, Narzissten, Psychopathen und Sadisten mehr gemeinsam haben, als sie trennt. Den Forschern gelang es, viele dieser problematischen Persönlichkeitseigenschaften auf wenige grundlegende Prinzipien zurückzuführen: den „dark factor“ (D-Faktor) der Persönlichkeit. Veröffentlicht wurde die Studie in der international renommierten Fachzeitschrift Psychological Review.

„Kernbestandteil dieses dunklen Faktors der Persönlichkeit ist ein übertriebener Egoismus, der negative Auswirkungen auf andere oder die Gesellschaft im Allgemeinen hat. Dieser wird begleitet von Überzeugungen, die Schuldgefühle, Gewissensbisse und moralische Skrupel verhindern“, erklärt Professor Morten Moshagen. Explizit sprechen die Wissenschaftler beim D-Faktor von einer extremen Form der individuellen Nutzenmaximierung, die sprichwörtlich über Leichen geht; also einen Schaden für andere bereitwillig in Kauf nimmt oder sogar absichtlich herbeiführt. Begleitet wird diese Tendenz von der Neigung, das eigene Verhalten vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen.

Der D-Faktor aufgeschlüsselt

In der Studie wird der gemeinsame Nenner aller dunklen Eigenschaften definiert. Die Forscher nennen ihn den ‚D- Faktor‘ und stellen fest, dass dieser der dunklen Seite der menschlichen Persönlichkeit zugrunde liegen.

Bei ihren Analysen haben die Wissenschaftler neun Persönlichkeitseigenschaften untersucht. Dazu zählen Egoismus, Gehässigkeit, Machiavellismus, moralische Enthemmung, Narzissmus, Psychopathie, Sadismus, Selbstbezogenheit und übertriebene Anspruchshaltung. Die Forscher fanden dabei heraus, dass sich praktisch alle diese Eigenschaften auf den D-Faktor als dunklen Persönlichkeitskern zurückführen lassen. Praktisch bedeutet dies, dass beispielsweise Menschen mit einer hohen Narzissmus-Tendenz mit grosser Wahrscheinlichkeit auch ausgeprägte machiavellistische und psychopathische Persönlichkeitszüge zeigen.

Ausserdem ist bei Menschen mit einem starken D-Faktor statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit hoch, kriminell oder gewalttätig zu werden oder anderwärtig gegen soziale Regeln zu verstossen, so die Forscher.

Der ‘D-Faktor’ verbindet all diese Tendenzen. Dabei geht es um die Neigung, die Nöte anderer zu ignorieren oder sogar zu verursachen, um die eigenen Ziele und Interessen zu verfolgen. Dazu gehört laut den Forschern auch die Überzeugung, stets im Recht zu sein.

Der Wissenschaftler Spearman zeigte als erster auf, dass diese Eigenschaften einer Art Intelligenz gleichen. “Auch die dunklen Aspekte des menschlichen Charakters haben einen gemeinsamen Nenner. Das heisst, dass sie ähnlich wie die Intelligenz alle die gleichen Neigungen und Tendenzen ausdrücken“, so Ingo Zettler, Psychologieprofessor an der Universität Kopenhagen.

In diesem Begriff werden die drei Charaktereigenschaften Narzissmus, Psychopathie und Machiavellismus zusammengefasst. Wenn alle drei Eigenschaften in einer Person zu finden sind, deutet das auf eine böswillige Persönlichkeit hin.

Was ist das Gegenteil von Empathie?
Was ist das Gegenteil von Empathie? Foto: Thesaurus.plus

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Die drei Eigenschaften sind zwar unterschiedlich, überschneiden sich aber oft. Narzissmus wird charakterisiert durch Grössenwahn, Stolz, Egoismus und fehlende Empathie. Machiavellismus zeigt sich in Manipulation und der Ausnutzung anderer. Er geht oft einher mit einer zynischen Missachtung von Moral, einer Konzentration auf die eigenen Interessen und Täuschung. Psychopathie zeigt sich in dauernd antisozialem Verhalten, Impulsivität, Selbstsucht, Herzlosigkeit und Unbarmherzigkeit, was typische Merkmale von Hobby-Jägern sind.

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Bei der Behandlung solcher Menschen kann die Identifizierung eines gemeinsamen Nenners eine wichtige Rolle spielen. “Das sehen wir zum Beispiel in Fällen von extremer Gewalt, Missachtung von Regeln, Lügen und Täuschung in Unternehmen wie auch in der Gemeinschaft“, fügt Zettler an. Mitgefühl ist der Grundstein eines jeden guten Charakters.

Da kann das Erkennen des D-Faktors in einer Person wichtig sein, um zum Beispiel festzustellen, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass jemand rückfällig wird oder sich noch gefährlicher verhalten könnte.

Menschen mit einem hohen D-Faktor neigen stärker zum Regelverstoss

Von besonders grundsätzlichem Interesse ist in den Augen der Forscher die Analogie zum „g Faktor“ – einem Konzept des berühmten britischen Intelligenzforschers und Psychologen Professor Charles Spearman. Dieser „general factor of intelligence“ erklärt, dass Menschen, die gute Ergebnisse in einer bestimmten Form von Intelligenztests zeigen, auch bei anderen Arten von Intelligenztests gut abschneiden. „Wie der g-Faktor ist der D-Faktor ein allgemeines Konzept, das verschiedene Ausprägungen haben kann“, erläutert Professor Benjamin Hilbig von der Universität Koblenz-Landau. Dies heisst im Umkehrschluss, dass sich ein hoher Dark-Faktor in ganz verschiedenen problematischen Verhaltensweisen und Persönlichkeiten äussern kann. „Zugespitzt formuliert könnte man sagen, dass wenn ein Chef genüsslich seine Mitarbeiter herunterputzt, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er auch seine Geschäftspartner ausnutzt, Steuern hinterzieht oder seine Frau betrügt“, illustriert der Ulmer Psychologe Morten Moshagen.

Beim Töten von Tieren Freude haben

Trophäenjagd

Wie ticken Hobby-Jäger? Laut einer Studie, die der Wissenschaftler Marc Bekoff, in „Psychology Today“ vorstellte, geht es auch darum, Kosten zu signalisieren. Für die Jagd auf die grössten und am schwierigsten zu jagenden Tiere werden grosse Summen bezahlt und man will zeigen, dass man es sich leisten kann, für die Fotografie eines getöteten Tiers einen exorbitanten Preis zu zahlen. Es geht um Status und Angeberei: Ein Löwe ist ein wie ein Cadillac, eine Yacht oder eine Villa mit den Köpfen geschossener Tiere an den Wänden.

Und wie kann man besser seinen Status zeigen, als mit Bildern in den sozialen Medien, auf denen man mit einem makabren Grinsen neben einem toten Tier steht? Wenn man es aber näher betrachtet, steckt hinter dieser Zurschaustellung mehr als ein blödes Grinsen. Denn laut einer Studie wollen Jäger, die ihr “freudiges Lächeln” neben Tierleichen zeigen, zum Ausdruck bringen, dass die Gefahr der Jagd und das Töten der Tiere viel grösser sind, als man gemeinhin denkt. Der Forscher Chris Darimont sagt dazu: „Man kann ein freudiges Lächeln nicht vormachen, man kann das nicht auf Befehl tun. Natürlich macht das Töten eines Tiers einen Jäger sehr glücklich, aber noch glücklicher sind sie, wenn sie nicht ein kleines, sondern ein richtig grosses Tier einer Art getötet haben.“

Auch die Kriminalistin Xanthe Mallett studierte Leute, für die das Jagen ein Hobby ist, und kam zum Schluss, dass sie eine ‚dunkle Triade‘ von Persönlichkeitszügen aufweisen. Dazu gehören Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie – die gleichen Charakterzüge, die man bei Leuten findet, die Menschen ermorden. Und es gibt noch mehr Ähnlichkeiten: Hobby-Jäger planen ihre Jagd sehr genau – und sie löschen voller Freude ein Leben nach dem anderen aus, um ihre eigenen abnormen Wünsche zu erfüllen. Wenn Hobby-Jäger auf Opposition stossen, kommen sie schnell mit Begriffen wie “Bestand regulieren“, „Umweltschutz“ und „Entschleunigen“. Aber wer Tiere als solche liebt und möchte, dass man sie in Ruhe lässt, statt sie zu zerstückeln, glaubt das nicht. Diese Leute sind Mörder, sie sammeln Leichen als Trophäen. Alles, was sie damit „gewinnen“, ist die Abscheu anderer Menschen, wenn diese sehen, wie sich die Hobby-Jäger für das freudige Töten von Tieren selber beweihräuchern.

Bei der Behandlung solcher Menschen kann die Identifizierung eines gemeinsamen Nenners eine wichtige Rolle spielen. “Das sehen wir zum Beispiel in Fällen von extremer Gewalt, Missachtung von Regeln, Lügen und Täuschung in Unternehmen wie auch in der Gemeinschaft“, fügt Zettler an. Mitgefühl ist der Grundstein eines jeden guten Charakters.

Da kann das Erkennen des D-Faktors in einer Person wichtig sein, um zum Beispiel festzustellen, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass jemand rückfällig wird oder sich noch gefährlicher verhalten könnte.

 

Veröffentlicht 7. April 2019 von hubert wenzl in Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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