Archiv für die Kategorie ‘Jäger

„Beiß rein, hol sie!“ – Jäger hetzt Jagdhund auf Wildschwein   Leave a comment

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Der Vorfall zeigt wieder mal wie rabiat und roh viele… sehr viele Jäger sind. Unglaublich diese Verachtung für Tiere.

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Nachdem bereits im März 2020 ein grausamer Fall aufgedeckt wurde, bei dem mehrere Jagdhunde ein verletztes Wildschwein attackierten, erreichen uns kurze Zeit später neue schockierende Aufnahmen von einer Jagd, mutmaßlich im Landkreis Bad Dürkheim. Darauf ist zu sehen, wie ein Jagdhund auf ein offenbar verletztes, geschwächtes Wildschwein gehetzt wird. Der Jäger ruft dabei immer wieder laut „beiß rein“, „hol sie“ und „pack sie“.

Schüler für Tiere Mitglied deckt auf – Verdacht auf massive Tierquälerei

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Der Jaghund bellt die ganze Zeit aufgeregt und versucht immer wieder, den aggressiven Befehlen des Jägers zu folgen und das Wildschwein zu packen oder zu beißen. Das vermutlich angeschossene Wildschwein versucht währenddessen, panisch zu entkommen und Schutz in Bodenkuhlen oder unter einem umgefallenen Baumstamm zu suchen. Dabei bricht es immer wieder erschöpft zusammen. Keiner der Beteiligten versucht, den Hund zurückzurufen oder die Attacken auf anderem Wege zu unterbinden.

Wir haben Strafanzeige erstattet

Wir von PETA Deutschland haben bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal Strafanzeige gegen den verantwortlichen Jäger, der den Hund auf das Wildschwein gehetzt hat, erstattet. Laut § 17 des Tierschutzgesetzes dürfen keinem Wirbeltier „länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden“ zugefügt werden.

„Wir fordern, die Täter hart zu bestrafen, ihnen den Jagdschein zu entziehen und die Hobbyjagd gänzlich zu verbieten, da solche Vorfälle keine Ausnahme sind.“
Nadja Michler, Fachreferentin bei PETA Deutschland

Auch im Fall vom März 2020 hatten wir gegen die Verantwortlichen Strafanzeige erstattet. Leider kommen nur sehr wenige Fälle an die Öffentlichkeit, und eine große Dunkelziffer vergleichbarer Taten bleibt ungestraft.

Die Hobbyjagd muss verboten werden

Während Tierfreunde von Aufnahmen wie die des gejagten Wildschweins entsetzt sind, ist Tierquälerei bei der Hobbyjagd leider kein Einzelfall. Bei Treib- oder Drückjagden werden Wildtiere aus ihren Verstecken aufgescheucht und mittels Treiber und Hunden vor die Gewehre der Jäger gehetzt. Oft werden die Tiere lediglich angeschossen und flüchten panisch mit blutenden Wunden. [2] Viele leiden stunden- oder sogar tagelang. Für die Hunde ist der Einsatz als „Helfer“ bei der Jagd kein Vergnügen. In der meist brutalen und strengen Jagdhundeausbildung werden sie mittels Gewalt zum Gehorsam gezwungen. Auch heute noch gehören Elektroreizgeräte, Stachelhalsbänder, Tritte auf die Pfoten, Kniffe in die Ohren und teils auch Schläge zu den Erziehungsmethoden der Jäger. Zahllose Hunde werden zudem jährlich bei Jagdeinsätzen von den sich wehrenden Wildtieren oder sogar durch den Jäger selbst schwer verletzt.

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Was Sie tun können

Wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden, melden Sie diese! Versuchen Sie, Bild- und Videoaufnahmen von der Tat zu machen und wenden Sie sich damit an die Polizei oder an uns.

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„Beiß rein, hol sie!“ – Jäger hetzt Jagdhund auf Wildschwein

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Gruß Hubert

Erschreckend die hohe Anzahl an Tieren die Jäger jährlich töten   Leave a comment

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Von Peta.de

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Herbst und Winter sind die Jahreszeiten, in denen die Jagdsaison beginnt und verstärkt wieder die großen Drück- und Treibjagden stattfinden. Viele Tierarten haben lediglich eine kurze Schonzeit, meist im Frühling und Sommer, wenn die Tierkinder auf die Welt kommen. Die Zeit soll den Elterntieren dienen, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Leider sind diese kurzen Zeiten nicht einmal ausreichend, um das Selbstständig werden der Welpen abzudecken. Einige Wildtiere genießen gar keine Schonzeit und dürfen ganzjährig getötet werden. Die Schonzeiten legt jedes Bundesland selbst fest. Immer wieder halten sich einige Jäger jedoch nicht mal an diese.

Einige Tiere geraten dabei besonders häufig in das Fadenkreuz der Jäger. Der Deutsche Jagdverband veröffentlicht nach jeder Jagdsaison eine Statistik darüber, wie viele Tiere von welcher Tierart in der Saison getötet wurden. Die Zahlen sind überaus erschreckend:

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Rund 1,3 Millionen Rehe

stehen auf der Abschussliste der Jäger ganz weit oben. In der Jagdsaison 2018/19 töteten sie rund 1,3 Million Rehe in Deutschland. Zählt man Damwild, Rotwild und Sikawild hinzu, kommt man auf über 1,4 Millionen Tiere, die in dieser Jagdsaison erschossen wurden.

Für Jäger sind Rehe überaus lukrativ, da sie das Fleisch der Rehe als Wildfleisch verkaufen können. Jäger bekommen in der Regel von Förstern die Abschusszahlen von Rehen vorgegeben, da diese angeblich durch „Wildschäden“ bzw. „Wildverbisse“ den Bäumen und Trieben schaden würden. Doch die Jagd selbst hat dieses Problem weitgehend erst verursacht: Rehe leben eigentlich in Graslandschaften, wo ausreichend Nahrung zur Verfügung steht. Durch den andauernden Jagddruck sind die Tiere jedoch scheu geworden und haben sich in die tieferen Wälder zurückgezogen, wo das Nahrungsangebot knapper ist. Dort ernähren sich die Tiere nun von Blättern, Trieben, Knospen und Rinde, was der Forstwirtschaft ein Dorn im Auge ist. Außerdem hat die Jägerschaft die natürlichen Feinde der Rehe – Wölfe – ausgeschaltet, welche sie behaupten ersetzen zu müssen. Dass sich die meisten Jäger nun gegen die Wiederansiedlung der Wölfe wehren und deren Abschuss fordern, macht ihre wahren Motive deutlich: Jäger dulden keine Konkurrenz im Wald. Auch fördern die in Herbst und Winter durchgeführten Drückjagden einen erhöhten Energieverbrauch der Tiere, der durch Knabbern an Rinde kompensiert wird. In einem natürlichen Wald gibt es keine „Wildschäden“.

Wussten Sie, dass Rehböcke jedes Jahr im Herbst ihr Geweih abwerfen und sofort ein neues nachwächst? Das Geweih dient ihnen als Waffe bei Konkurrenzkämpfen und verfügt zudem über Duftdrüsen, mit denen die Böcke ihr Revier markieren.

Rund 600.000 Wildschweine

In der Jagdsaison 2018/19 töteten Jäger rund 600.000 Wildschweine. Dass so viele Tiere erschossen wurden, ist auch der Panikmache um die afrikanische Schweinepest geschuldet. Da viele Landwirte befürchten, die Seuche würde aus den Nachbarländern auch nach Deutschland kommen und durch Wildschweine auf die Schweine in der Mast übertragen werden, wurde das „Schwarzwild“ großflächig zum Abschuss freigegeben und eine regelrechte Hetzjagd begann. Unter dem Vorwand der Vorbeugung wurden verstärkt Drückjagden durchgeführt, bei denen in regelrechten Massakern zahllose Wildschweine getötet wurden. Wildschweine flüchten sich immer mehr in Städte und Ortschaften, doch auch hier sind sie meist nicht willkommen. Dabei belegen Studien, dass gerade Wildschweine auf erhöhten Jagddruck mit erhöhter Fortpflanzungsrate regieren. [2]

Wussten Sie, dass Wildschweine „Gärtner des Waldes“ sind? Sie wühlen auf der Suche nach Futter den Waldboden auf und fördern so die Verjüngung des Waldes. Sie sind also für einen gesunden und starken Wald unerlässlich.

Über 400.000 Wildtauben

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Viele mag es überraschen, dass auf Platz 3 der meistgetöteten Tiere Wildtauben – insbesondere Ringeltauben – stehen. So wurden über 400.000 Tauben in der Jagdsaison 2018/19 von Jägern erschossen. Oftmals wird der Abschuss von ganzen Schwärmen damit gerechtfertigt, dass die Tauben Wildschäden auf Getreidefeldern verursachen würden. Doch auch hinter der Taubenjagd steckt oft die Freude der Jäger an ihrem blutigen Hobby. Auch kann revierlosen Jägern mit einer Sondergenehmigung bei Taubenjagden eine Gelegenheit zum Töten gegeben werden.

Wussten Sie, dass Tauben ihr ganzes Leben lang mit ihrem Partner an einem Ort zusammenleben? Gemeinsam ziehen die Taubeneltern ihren Nachwuchs groß.

Über 420.000 Füchse

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Jedes Jahr töten Jäger in Deutschland über 420.000 Füchse. Dabei werden in den meisten Bundesländern noch immer grausame Methoden wie die Fallenjagd angewendet. Die Tiere werden in Totschlagfallen oft bei lebendigem Leibe regelrecht zerquetscht und verstümmelt. Viele Füchse geraten mit den Pfoten oder dem Gesicht in die Falle und sterben einen langsamen und überaus qualvollen Tod. Auch die Baujagd, bei der Jagdhunde in den Fuchsbau geschickt werden, um die Tiere vor das Gewehr des Jägers zu treiben, sind eine schreckliche Tierquälerei – für Hund und Fuchs.

Jäger versuchen, die Jagd auf Füchse mit Argumenten zu rechtfertigen, die längst widerlegt wurden – wie beispielsweise die Regulierung der Fuchspopulation. Viele Wissenschaftler sind sich jedoch einig, dass die Jagd sogar einen Anstieg der Geburtenraten verursacht. Die zahlreichen getöteten Tiere werden somit schnell durch Nachkommen und Zuwanderung wieder ausgeglichen und überkompensiert. [3] Der wahre Grund für die Fuchsjagd ist vielmehr, dass die Beutegreifer Konkurrenten der Jäger bei der Jagd sind.

Wussten Sie, dass die Füchse die Gesundheitspolizei des Waldes sind? Sie erbeuten schwache und kranke Tiere, sodass Krankheitsherde eliminiert werden und die Tierart überlebt.

Petition gegen die fuchsjagd unterschreiben

Was die Jagdstatistik verschweigt

Es gibt zahlreiche weitere Tierarten in der Jagdstatistik, die von Jägern getötet werden. Dazu zählen beispielsweise Hasen und Kaninchen, Gänse und Enten, Dachse und Waschbären, Marder und Wiesel, Fasane und Rebhühner und viele andere. Besonders die als „invasive Arten“ betitelten Tierarten werden meist gnadenlos bejagt. Doch einige Tierarten, die regelmäßig zu Jagdopfern werden, tauchen nicht in der Statistik auf – wie beispielsweise Hunde und Katzen. Jedes Jahr erschießen Jäger in Deutschland ca. 350.000 freilaufende Hauskatzen, da die Tiere angeblich eine Gefahr für die Vogelpopulation darstellen. Auch ist es in vielen Bundesländern Jägern noch erlaubt, freilaufende Hunde zu erschießen, wenn sie beispielsweise Wildtieren nachstellen. Bei Katzen langt sogar lediglich eine gewisse Entfernung zum letzten Haus, um sie zu töten.

Viele Tiere werden außerdem in der Jagdstatistik nicht erfasst, wenn sie beispielsweise angeschossen oder verletzt wurden und der Jäger sie nicht gefunden hat. Auch illegal erschossene Tiere – z. B. geschützte Arten oder während der Schonzeit getötete – oder Jagdopfer, die aus Bequemlichkeit nicht erfasst wurden, erscheinen nicht in der Statistik. [4] Zudem werden jedes Jahr zahlreiche Menschen von Jägern getötet, wie Sie in unserer Chronologie von Jagdunfällen nachlesen können.

Was Sie tun können

  • Essen Sie kein Wildfleisch und klären Sie auch Ihre Freunde und Bekannten über die sinnlose Jagd auf.

  • Bestellen Sie unsere Demo-Pakete gegen die Jagd und werden Sie selbst aktiv.

  • Unterschreiben Sie unsere Petitionen für ein Ende der Jagd.

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Erschreckend die hohe Anzahl an Tieren die Jäger jährlich töten

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Gruß Hubert

 

 

Tirol – Tötungsgatter – Jagd-Massaker war „professionell“   Leave a comment

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Unglaublich was da in Kaisers – Tirol geschah. Die Behörden deuteten Das Gemetzel an Rotwild als „professionell“ um.

Von animal-spirit.at

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Tiroler Jagd-Massaker: „Erlegung erfolgte professionell“: Tötungsgatter-Causa offenbart teuflische Absichten

RespekTiere.at: Wir erinnern uns noch an die furchtbaren Bilder vor gut 2 Monaten aus jenem Tötungsgatter in der kleinen Ortschaft Kaisers in Tirol, wo aufgrund drohender TBC-Gefahr Dutzende Hirsche und Hirschkühe, manche davon hochschwanger, von Amtswegen einfach niedergemäht worden waren. Der Aufschrei war groß; ’nie wieder‘, wurden alle Verantwortlichen hernach zitiert, nie wieder darf und wird ein derartiges Gemetzel stattfinden…
Wir wären jedoch nicht in Österreich, hätte die Angelegenheit nun nach dem Abklingen der Protestwelle keine drastische Kehrtwendung erfahren: Vorwürfe gegen die Obrigkeit drehen sich ‚bei uns‘ ganz schnell um, besonders offensichtlich im ‚heiligen Land Tirol‘. Im Wimpernschlag sind da Amtswürden von jeglicher Schuld wieder freigesprochen, und weil es aber immer irgendwelche Schuldige braucht, so bläst der Wind plötzlich denen entgegen, die das Unfaßbare in die Welt getragen haben.

Ganz in diesem Sinne verfaßte die ‚Tiroler Tageszeitung‘ nun einen wahrhaft bemerkenswerten Artikel, tituliert mit „Keine Tierquälerei bei Gatterjagd in Kaisers: „Erlegung erfolgte professionell“. Somit wäre das Problem für die Verantwortlichen gelöst…

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Siehe dazu der Leserbrief einer besorgten Tierschützerin aus Tirol:
(wurde auszugsweise sogar am 19.4.20 auf KRONE.at veröffentlicht!)

Reduktionsgatter Kaisers – Bilanz eines verordneten Blutbads

Wer in einem Haushalt lebt, weiß, daß unter den Teppich-Kehren auf Dauer nicht die sauberste Methode ist.  Doch zu Beginn stand ein perfider Plan: Ein Amtstierarzt, der ein Tötungsgatter mit ferngesteuerten Falltüren bauen läßt, der dafür sorgt, daß die Wildtiere in der Umgebung nicht mehr gefüttert werden, um den Leidensdruck durch Hunger zu steigern und sie dadurch in die Todeszone zu locken, wo das langersehnte Futter bereitsteht.
Für alle, die es nicht wissen – Rotwild ist ursprünglich ein Auentier, das vom Menschen aus seinem natürlichen Lebensraum verdrängt wurde, hinein in den Wald, hinauf in höhere Lagen. Dort kann es in schneereichen Wintern nicht überleben und ist auf Fütterung angewiesen. Für unsere Bauern ist der Futterverkauf an die Jagd eine wichtige Einnahmequelle, genauso wie die Jagdpacht für unsere Gemeinden. Jagd und Hege durch den Menschen sind Teil unserer ländlichen Identität, sie sichern Arbeitsplätze, pflegen unsere Kulturlandschaft und haben Tradition.

Doch zurück nach Kaisers. Unter dem Deckmantel der TBC-Bekämpfung wurde ein Verbrechen begangen, eine ganze Jagd ist am Boden, die ehemalige Fütterung ein Kriegsschauplatz. Der entstandene Schaden für Mensch und Tier ist enorm. Wochenlang wurde im Vorfeld in den Medien berichtet, und als die kritischen Stimmen immer lauter wurden, mußte es geschehen, bevor es zu spät war. Ein Wochenende mit Sturm und Schnee wurde ausgenützt, ein Schütze wurde organisiert, der mit einem Helfer bereit war, auf eine Gruppe ausgehungerter, in Todesangst umherlaufender Fluchttiere zu schießen, bis nach 45 Minuten, so lauten zahlreiche Augenzeugenberichte, auch der letzte Atemzug im Gatter getan war.
In der Schonzeit ließen die Behörden das Feuer eröffnen auf hochträchtige Hirschkühe in Begleitung ihrer Kälber, auf Hirsche, deren Abschuß schon erfüllt war und die gar nicht hätten getötet werden dürfen. Als das Gatter geschlossen wurde, befanden sich 34 Tiere darin, nur 20 hätten laut Verordnung getötet werden sollen. Der Amtstierarzt selbst war bei der Tötung nicht vor Ort, er kam erst später, hastig wurden Proben genommen und Trophäen entfernt. Sie verschwanden. Ungewöhnlich schnell lagen Ergebnisse vor über offizielle TBC-Träger unter den Tieren, jedoch wurde kein Test durch unabhängige Stellen zugelassen.

Wir, die kritischen Stimmen, sind nicht gegen die Bekämpfung von Seuchen, denn TBC bringt viel Leid über Mensch und Tier. Bei uns wurden stets ganze Rinderbestände auf Verdacht gekeult, trotz hoher Fehlerquote. Zum großen Glück haben wir im Bezirk Reutte schon seit 3 Jahren keine TBC-Fälle mehr bei Rindern. Unser Credo ist und bleibt: Auch bei der Seuchenbekämpfung heiligt der Zweck nicht alle Mittel!

Und die Menschen? Kaisers wurde aufmerksam auf das Massaker in jener Nacht, denn trotz Wegsperre aufgrund der Lawinensituation wurde der Weg geöffnet und die Panik im Gatter ab dem ersten Schuß ließ sich nicht verbergen. Die Gemeindebürger von Kaisers hatten ihre Plakate gegen das Gatter umsonst angefertigt, die medialen Bemühungen hatten nicht geholfen. Überhaupt hat niemand den Menschen dort geholfen, sie haben in einen Abgrund gesehen, blutgetränkte Pfosten, zerfetzte Körper, gebrochene Beine – eigentlich hätte es ein Kriseninterventionsteam gebraucht.

Dann kamen die Bilder des Massakers an die Öffentlichkeit, zumindest in die sozialen Medien, denn für die Öffentlichkeit waren sie zu hart und Zeitung und Fernsehen durften sie deshalb nicht zeigen. Doch die Bilder wirken bis heute und sprechen für sich. Für die Zeitung zerrten die Henker leblose Körper vom blutgetränkten Boden auf sauberen Schnee. Es erinnerte dann irgendwie an eine Jagdszene. Es hagelte Anzeige um Anzeige wegen schwerer Tierquälerei, auch von angesehenen gerichtlich beeidigten Sachverständigen – und was ist passiert? Die Ermittlungen wurden eingestellt, bevor sie beginnen konnten! Ein ganzes Dorf steht nun als Lügner da, als könnten die Menschen in Kaisers die Uhr nicht richtig lesen! Viele dort wissen, daß es 45 Minuten dauerte, bis alle Tiere zu Boden gegangen waren, doch die Behörden sprachen von 16 Minuten! Jeder, der einen Funken Verstand sein Eigen nennt oder die Bilder gesehen hat, kann sich vorstellen, was die Kreaturen erlebt haben müssen, unter Beschuß in einem Zaun! Wenn das keine Qual ist, was ist dann bitte eine Qual? Für wie dumm werden die Menschen in unserem Land gehalten?
Doch Zeugen wurden erst gar nicht angehört, die Gemeindebürger von Kaisers wurden gedemütigt und bloßgestellt. Ausgerechnet Kaisers als jahrelanges Aushängeschild homogener ÖVP-Parteitreue!

Zurecht können wir um unsere Kinder fürchten, wenn solche Menschen wie etwa der Schütze und sein Gehilfe frei und ungesühnt herumlaufen. Von den verantwortlichen Behörden, die wir mit unseren Steuergeldern bezahlen, will ich hier gar nicht erst anfangen zu sprechen. Es kam keine Silbe des Bedauerns, der Erklärung oder Rechtfertigung. Zuerst hieß es von offizieller Seite, das werde nie wieder passieren. Und jetzt? Jetzt kam sogar ein Lob für die so saubere Vorgehensweise! – Das spricht für sich, das brauche ich gar nicht weiter zu kommentieren.

Werden wir es vergessen? So wie es die ungnädigen Herrschaften der Behörde von uns braven Bürgern erwarten? Die Petition zum Verbot von Reduktionsgattern und für personelle Konsequenzen im Land Tirol haben bisher knapp 3100 Menschen unterzeichnet (siehe ).  Wird der Aufschrei ungehört verstummen?

Liebe Leser, auch auf die Gefahr hin, daß ich mir keinen Gefallen tue, mußte ich diesen Brief schreiben, denn noch herrscht in unserem Land Meinungsfreiheit und ich kann dazu einfach nicht schweigen. Jemand muß aufstehen und den Stimmlosen seine Stimme geben!

Mag. Christine Eberle-Haas

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Tirol – Tötungsgatter – Jagd-Massaker war „professionell“

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Gruß Hubert

 

Die, die behaupten sie würden Heger und Pfleger sein   Leave a comment

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Wenn Jäger Wildtiere im Winter füttern, so tun sie das nur dass sie danach mehr abzuschießen haben.

Von Peta.de

Von wegen Naturschutz: Tiere zum Abschuss bei der Jagd gezüchtet

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Jäger bezeichnen sich gerne als Naturschützer und behaupten oftmals, sie würden die Natur und die Tiere in ihrem Revier pflegen. Dass Jäger Wildtiere töten, ist an sich schon widersprüchlich genug – doch wussten Sie, dass Tiere sogar extra für die Jagd gezüchtet und dann freigelassen werden, damit Jäger sie bei Treibjagden als lebende Zielscheiben erschießen können?

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Dies ist besonders bei der Jagd auf Fasane, Enten und Rebhühner gängige Praxis. Jäger kaufen die Tiere und setzen sie vor der Jagd zum Töten aus. Fasane können beispielsweise für 10 bis 20 Euro bei eBay oder in Fasanerien gekauft werden, wo sie zu Tausenden auf engstem Raum gezüchtet werden. Auf einigen Internetseiten werden die Tiere je nach Jahreszeit zum Stückpreis von 10 bis 14 Euro angeboten. Noch makabrer: Bei Abnahme größerer Stückzahlen gibt es häufig bis zu 50 % Rabatt.

Die sogenannte Hege: Zahme Tiere laufen ahnungslos vor das Gewehr der Jäger

Damit nicht allzu zahme Tiere bei der Jagd getötet werden, wurde in den jeweiligen Landesjagdgesetzen festgelegt, bis zu welcher Frist vor Beginn der Jagdsaison die Tiere ausgesetzt werden müssen. Hierzu werden Enten und andere Vögel oftmals zu hunderten gezielt an Gewässern freigelassen. Damit sie die Zeit bis zum Jagdbeginn auch dort bleiben, ist es erlaubt, sie zu füttern. Dabei schädigen das angebrachte Futter sowie der Kot der zahlreichen Vögel oftmals nachhaltig das Gewässer.  Außerdem bleiben die durch ihre Aufzucht an Menschen gewöhnten Tiere durch das Füttern weiterhin zahm und laufen bei der Jagd nichtsahnend auf ihre Mörder zu.

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Grausame Jagd auf Zuchtenten

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Todesangst bei der Treib- und Drückjagd

Bei Treib- und Drückjagden werden die Tiere von Treibern und Jagdhunden vor die Flinten und Gewehre der Jäger gescheucht. In Panik flüchten die Tiere um ihr Leben – oft auch über Straßen und durch Siedlungen. Wildunfälle bei Jagden sind leider keine Seltenheit und können insbesondere durch große Wildtiere wie Wildschweine für die Beteiligten tödlich enden. Auch kommt es oft vor, dass Tiere angeschossen, aber nicht gleich getötet werden. Sie fliehen dann panisch, mit Schusswunden am Körper oder an den Flügeln, bis sie ihren Verletzungen nach tagelangem Todeskampf erliegen und sterben.

Jagd ist kein Naturschutz

Das gezielte Aussetzen von Tieren für den Abschuss zeigt, dass die Jagd nichts mit Naturschutz zu tun hat. Ganz im Gegenteil – das Ökosystem wird völlig durcheinandergebracht. Renommierte Wildbiologen haben bereits vor vielen Jahren bestätigt, dass die Jagd nicht zur Regulierung von Wildtierpopulationen geeignet, sondern kontraproduktiv ist. Studien belegen, dass die Jagd zu einer früheren Geschlechtsreife bei Wildtieren führt. In bejagten Gebieten wächst die Population stärker, da Wildtiere die Sterberate mit stärkeren Geburten in den nächsten Generationen kompensieren und sich zudem mehr Individuen an der Fortpflanzung beteiligen als üblich. Eine natürliche Regulation der Wildtierpopulationen hingegen findet durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten statt. Gebiete wie der Schweizer Kanton Genf, in dem die Hobbyjagd seit über 40 Jahren verboten ist, zeigen deutlich, dass sich die Natur selbst reguliert.

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Was Sie tun können

  • Informieren Sie Freunde und Bekannte über die Grausamkeit der Jagd.

  • Bestellen Sie unser kostenloses Demo-Paket zur Jagd und veranstalten Sie friedliche Mahnwachen.

  • Unterschreiben Sie unsere Petitionen zu den Themen Jagd und Tierschutz.

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Die, die behaupten sie würden Heger und Pfleger sein

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Gruß Hubert

Trotz Artenschutz: Amt erlaubt Import von 197 Jagdtrophäen   Leave a comment

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Kaum zu glauben was da genehmigt wird. Trophäenjäger töten völlig grundlos stark bedrohte Tiere.

Von Peta.de

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Update März 2020

Auch im Jahr 2019 hat das Bundesamt für Naturschutz wieder zahlreiche Einfuhrgenehmigungen für Jagdtrophäen erteilt – darunter auch für Körperteile besonders geschützter und seltener Tierarten: 19 Afrikanische Elefanten, 32 Leoparden, 9 Geparden, 2 Südliche Breitmaulnashörner, 31 Flusspferde, 13 Löwen und 2 Eisbären starben durch Trophäenjäger und endeten als Wohnzimmerdekoration in Deutschland.

Der Ausverkauf der Tierwelt an Trophäenjäger geht weiter und die Bundesregierung macht mit.

Originalartikel:

Kaum zu glauben: Das Bundesamt für Naturschutz hat im Jahr 2018 tatsächlich die Einfuhr von 197 „Jagdtrophäen“ genehmigt, die von geschützten Tieren stammen. Das ergab eine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung. In anderen Ländern sind solche Importe längst verboten. Deutschland muss endlich ein Importverbot für alle Jagdtrophäen verhängen!

Welche Tiere waren betroffen?

Unter den eingeführten Trophäen befanden sich Körperteile von 92 Tieren, die akut vom Aussterben bedroht sind. Darunter etwa 48 afrikanische Elefanten, 31 Leoparden, 8 Geparden und 3 Breitmaulnashörner. Auch 34 Flusspferde, 17 Löwen und sogar 4 Eisbären wurden umgebracht. Und das alles nur, damit sich Jägerinnen und Jäger die Körperteile der Tiere als Trophäen an die Wand hängen können.

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Ist das wirklich erlaubt?

In vielen Ländern gibt es nur wenige oder keine Tierschutzgesetze. Und genau dorthin reisen reiche ausländische Jäger und befriedigen ihre Schießwut. Allein in Afrika erlegen 18.000 Großwildjäger aus dem Ausland jedes Jahr über 100.000 Wildtiere! Das reduziert teils stark gefährdete Tierbestände enorm. Aus einer wissenschaftlichen Studie über die Jagd auf Löwen in Tansania geht beispielsweise hervor, dass die legale Trophäenjagd der Hauptfaktor für den deutlichen Rückgang der Wildtiere ist – nicht etwa die Wilderei oder der Verlust von Lebensräumen.

Hilft die Jagd den Menschen in ärmeren Ländern?

Die horrenden Summen, die Hobbyjäger für eine Jagdreise ausgeben, landen nicht bei der armen Bevölkerung oder bei einer Nationalparkverwaltung, sondern fast ausschließlich in den Taschen der Reiseveranstalter und Jagdfarmbesitzer. Aus einer Wirtschaftsanalyse der Trophäenjagd in Afrika geht hervor, dass gerade einmal drei Prozent der Einnahmen durch Trophäenjagden bei der lokalen Bevölkerung ankommen. Die meisten Touristinnen und Touristen in diesen Ländern möchten auf Safari gehen und lebende Tiere bewundern – davon profitiert auch die Bevölkerung langfristig.

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Was Sie tun können

Frankreich und Australien stoppten 2015 die Einfuhr von Löwentrophäen. Die Niederlande zogen 2016 mit einem umfassenden Importverbot von 200 bedrohten Arten nach.

Bitte fordern Sie das Bundesamt für Naturschutz auf, ein Importverbot für Jagdtrophäen zu erlassen. Unterschreiben Sie unsere Petition.

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Trotz Artenschutz: Amt erlaubt Import von 197 Jagdtrophäen

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Blutiges Hobby mit fatalen Folgen

In Deutschland ist das Töten von Tieren zum Zweck des Trophäenerwerbs verboten und verstößt gegen Paragraf 17 Nummer 1 des Tierschutzgesetzes, da es durch keinen „vernünftigen Grund“ im Sinne des Gesetzes zu rechtfertigen ist. Zudem kann hierbei nicht von „Weidgerechtigkeit“, also vermeintlich verantwortungsbewusster oder gar tierschutzgerechter Jagd, gesprochen werden. In vielen anderen Ländern ist die Tier- und Naturschutzgesetzgebung jedoch nicht ausreichend. Die Aussicht auf Devisen zahlungskräftiger Jäger macht es vielerorts noch immer möglich, seltene Tiere zum Trophäenerwerb zu töten. Allein in Afrika erlegen 18.000 Großwildjäger aus dem Ausland jedes Jahr über 100.000 Wildtiere. Für die Gier nach einer besonderen Jagdtrophäe reduzieren Trophäenjäger die Tierbestände in erheblichem Ausmaß. Aus einer wissenschaftlichen Studie über die Jagd auf Löwen in Tansania geht beispielsweise hervor, dass die legale Trophäenjagd – und nicht etwa Wilderei oder der Verlust von Lebensräumen – der Hauptfaktor für den deutlichen Rückgang der Wildtiere ist.

https://www.peta.de/traurige-bilanz-2018-deutsche-behoerde-gestattet-einfuhr-von-197-koerperteilen

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Gruß Hubert

Jäger und die „Big Five“   Leave a comment

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Jedes Jahr werden in Deutschland rund 4 Millionen Wildtiere von Jägern getötet. Gerne wird behauptet, dies geschehe zum Schutz des Waldes oder zur Erhaltung von Arten. Doch wer einschlägige Veröffentlichungen oder gar Foren von Jägern liest, gewinnt schnell ein anderes Bild. Besonders, wenn er sich die Angebote der Jagdreiseveranstalter ansieht.

Egal wie bedroht eine Tierart ist, wer genug zahlt, darf Jagd auf sie machen. Besonders begehrt sind die sogenannten „Big Five“: Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn. Je stattlicher die Tiere, desto teurer.

Während ein zahnloser Elefant nur 4500 US Dollar kostet, müssen für einen Bullen mit Stoßzähnen schon 18.000 US Dollar gezahlt werden. Damit die Jagd auch erfolgreich ist, wird sie von lokalen Guides begleitet, die auch schon mal mit Schüssen in die Beine der Tiere nachhelfen, um den „Großwildjägern“ mit mangelnder Treffsicherheit oder Kondition den Abschuss zu erleichtern. Denn gezahlt werden müssen auch „angeschweißte“ Tiere, also solche, die schwer verletzt flüchten können und sich über Stunden oder Tage zu Tode quälen.

Rund 18.000 Jäger aus aller Welt reisen jedes Jahr nach Afrika um dort über 100.000 Wildtiere zu erschießen. Neben Amerikanern und Spaniern gehören Deutsche zu den häufigsten Kunden.
Buchen kann man diese Reisen ganz bequem über das Internet oder auf Messen, wie der „Jagd und Hund“ in Dortmund. Gemeinsam mit 11 anderen Tier- und Artenschutzvereinen haben wir (animal-public.de) bereits zu Beginn des Jahres die Fraktionen des Dortmunder Stadtrats angeschrieben und sie gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die Anbietern von tier- und artenschutzwidrigen Jagdreisen keine Standflächen mehr in der Dortmunder Messehalle erhalten. Reagiert hat man dort nicht. Die Messe hat wie gewohnt stattgefunden, begleitet von Negativschlagzeilen im In- und Ausland.

Quelle: animal-public.de

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Gruß Hubert

 

 

Jagdhunde attackieren Wildschwein 10 Minuten – Jäger untätig   Leave a comment

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Unglaublich die Brutalität von Jägern, die zuschauen wie Jagdhunde ein Wildschwein mindesten 10 Minuten lang attackieren und beißen.

Von Peta.de

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Im November 2019 beobachtete ein Whistleblower einen grausamen Zwischenfall bei Gelnhausen: Mehrere Jagdhunde attackierten und bissen mindestens zehn Minuten lang ein Wildschwein – erst dann schritt ein Jäger ein. Das Schwein muss unglaubliche Schmerzen bei den Attacken gelitten haben. Auf dem Video ist zu sehen, wie es immer schwächer wurde und den Bissen immer weniger ausweichen konnte.

Wie kam es zu der Tat?

In dem Gebiet um die Deponie bei Gelnhausen fand eine Jagd statt, mehrere Schilder machten darauf aufmerksam. Auch berichtete der Augenzeuge, dass in dem Gebiet ständig geschossen wurde und ein weiteres verletztes Tier flüchtete.

Leider benutzen viele Jäger immer noch Hunde, um Wildtiere aufzuscheuchen und aufzuspüren. Die Hetzjagd ist in Deutschland offiziell verboten, jedoch kommt es immer wieder zu Vorfällen – insbesondere bei Drückjagden – bei denen die Hunde der Jäger außer Kontrolle geraten.

Die Hunde werden für die Jagd einer brutalen Ausbildung unterzogen, bei der sie meist durch Gewalt und Unterdrückung lernen müssen, den Befehlen der Jäger zu folgen.

Jagdhunde – brutale Ausbildung und gefährliche Einsätze –

https://www.peta.de/jagdhund

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Gruß Hubert

Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen   Leave a comment

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Unglaublich welche Individuen es unter den Jägern gibt. Da droht so ein Jäger Hunde zu erschießen, die den Weg verlassen – sogar auf Grund von Besitzern.

Von vgt.at

Anzeige wegen Nötigung: Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Sogar Grundbesitzer_innen, die mit ihren Hunden auf ihrem eigenen Grund spazieren gehen, werden mit dem Abschuss ihrer Tiere bedroht. VGT fordert: Hundeabschuss verbieten!

Selbstherrlich hat ein Jagdaufseher eine Tafel an einer Forststraße angebracht: „Wege nicht verlassen! Frei laufende Hunde werden erschossen!“. Und das, obwohl das Forstgesetz das Gehen abseits von Wegen auch mit Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit erlaubt. Und obwohl in Tirol, wo sich diese Tafel befand, keine Leinenpflicht für Hunde herrscht. Und obwohl das Tiroler Jagdgesetz bei Haushunden keinen Abschuss erlaubt, wenn sich der Hund nur vorübergehend der Einwirkung seiner Halter_innen entzogen hat. Der Jagdaufseher hat damit eine rechtlich nicht gedeckte gefährliche Drohung ausgesprochen und die Wanderer mit Hunden genötigt, die Wege nicht zu verlassen und ihre Hunde auch in Bereichen, in denen keine Leinenpflicht gilt, angeleint zu halten.

Die Anzeige im vollen Wortlaut hier: https://martinballuch.com/anzeige-gegen-jagdaufseher-wegen-noetigung-droht-hund-zu-erschiessen/

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Jedes Jahr werden in Österreich etwa 100 Haushunde von Jäger_innen erschossen. Da die Jägerschaft in Österreich mehr oder weniger macht, was sie will – wie z.B. rechtswidrig Wölfe, Luchse und Bären abzuknallen – ist mit einer viel höheren Dunkelziffer zu rechnen. Argumentiert wird dieser Abschuss damit, dass die frei laufenden Hunde Rehe bedrohen würden. So etwa, wie Wölfe Rehe bedrohen. Aber die Jäger_innen wollen selbst die Rehe bedrohen und schalten deshalb die lästigen Konkurrenten, seien sie Wölfe oder Hunde, aus. Das ist der Hintergrund der völlig anachronistischen gesetzlichen Erlaubnis in den meisten Jagdgesetzen der Bundesländer, Haushunde abschießen zu dürfen. Dabei handelt es sich hier um Familienmitglieder, ein Abschuss löst größtes Leid unter den Menschen aus, wie z.B. den Kindern, die mit den betroffenen Hunden zusammen gelebt haben. Der VGT fordert daher ein Verbot, Haushunde abzuschießen. Stattdessen sollten die Hundehalter_innen im Falle einer Wildtiertötung Strafe zahlen und Schadenersatz leisten. Die Todesstrafe für den Hund ist längst nicht mehr zeitgemäß!

VGT-Obmann Martin Balluch: Es darf nicht mehr toleriert werden, dass sich Jäger_innen im Wald wie Blockwarte benehmen und Menschen abkanzeln und anpöbeln, und sogar bedrohen. Uns wurden sogar Fälle gemeldet, bei denen Grundbesitzer_innen auf ihrem eigenen Grund mit dem Abschuss ihrer Hunde gedroht wurde! Nach dem Buchstaben des Gesetzes ist das einwandfrei Nötigung. Wir erwarten in einem Rechtsstaat, dass auch die Jägerschaft nicht über dem Gesetz steht, sondern wie jeder andere Mensch bei entsprechendem Verhalten strafrechtlich verfolgt wird.

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Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Gruß Hubert

Einstieg in die Jagdkritik   Leave a comment

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Aus https://animal-spirit.at/news

Während dieser Tage besonders hierzulande wieder die Treib- und Drückjagden auf unschuldige und wehrlose Mitgeschöpfe vonseiten der selbsternannen Hobbymörder stattfinden, wächst auch international die Kritik an diesem scham- und sinnloisen Treiben, genannt „Jagd“:

simmersbach.de: Einstieg in die Jagdkritik

Hobby-Jäger fügen Tieren am meisten Qualen und Mißbrauch zu, besonders durch die Art des Tötens. Die Jagd widerspricht seit Jahrzehnten einem aufgeklärten, wissenschaftlichen und ethischen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste. Wildtiere sind gottgegebene Lebewesen, die man nicht einfach so im Rahmen einer falsch verstandenen Naturerfahrung wie Gemüse oder Früchte ernten kann. Zudem macht Wildbret krank.

Wer heute noch glaubt, man könne Wildtierbestände nur über die Tierquälereien der Jagd eingrenzen, ist schlecht informiert oder verdient daran. Die Jagd, wie sie derzeit durchgeführt wird, hat bei vielen “problematischen” Arten nicht zu weniger, sondern zu mehr Einheiten geführt. Tiere, wie Wildschwein, Fuchs, Hirsche und Rehe, vermehren sich unter jagdlichem Druck besonders stark. Jäger bejagen auch bedrohte Arten, wie den Feldhasen, den sie durch die Bejagung des Fuchses angeblich schützen wollen. Viele Freizeitjäger schießen auch schlicht zu schlecht. Wenn Tiere nicht richtig getroffen werden, verenden sie qualvoll.

Jagd wird mit Krieg verglichen, wobei der Jäger von heute meist faul, feige und technisch hochgerüstet auf einem Hochsitz sitzt oder in Deckung lauert. Dabei sehnt sich der Jäger angeblich nach dem aktiven Naturerlebnis. Doch was für eine surreale Natur hat der Jäger geschaffen? Er muß mit Feldstecher und Zielfernrohr (und ggf. Pointer) die scheuen Wildtiere in der Natur suchen, welche man in nicht bejagten Gebieten mit bloßen Augen zutraulich sehen kann. Nicht Naturnähe, sondern Distanzierung und Feindseligkeit lebt und schafft der Jäger gemäß dem Charakter und der Essenz der Jagd. Die Natur wird durch die Jäger zu einer Montage degradiert, was für normale Menschen und die Wildtiere eine enorme Minderung an Lebensqualität bedeutet. Jagd, Jäger, deren Schießereien, Umweltverschmutzung, Hochsitze, Lärm usw. schaffen ganzjährig ein Klima – Energiefeld – des Unwohlseins für Mensch und Tier.

Jägerparolen sind reine Augenwischerei. Analysiert man in der Politik die Jägerfraktion, erkennt man schnell, daß sie sich selten bis gar nie für die Natur engagieren – klar wird dagegen, daß Ausbeutung und Eigennutz deren wahre Interessen sind. Die Experten der Jäger sind meistens nur Interessenvertreter einer egoistischen Lobby, um eine Unkultur zu erhalten und schön zu reden. Im Umweltranking belegen Jäger den letzten Platz…! Wo auch sonst…?

Jäger schleichen wie Diebe in der Natur umher und suchen für die Tierquälerei Gleichgesinnte. Mit tierverachtendem Jägerlatein missionieren sie in den Grundschulen, obwohl sie keine pädagogische Berufung haben.

Keine Wildtiergruppe hat einen miserableren ökologischen Fußabdruck, als Hobby-Jäger.

Viele Menschen haben den Eindruck, daß es Fuchs, Reh, Hirsch, Hase usw. in der freien Natur gar nicht mehr gebe. Die Wälder bzw. Baumplantagen gleichen einem Friedhof. Jeder Baum ist ein Grabstein. Ohne das Gezwitscher der Vögel hätten wir sogar Totenstille. Wie sollen sich Kinder der Gegenwart in Zukunft richtig für die Natur einsetzen, wenn sie diese nicht mehr richtig erleben können?

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

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Einstieg in die Jagdkritik

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 13. Januar 2020 von hubert wenzl in Jagd abschaffen!, Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit

Jäger prügelt Waschbären offenbar mit Knüppel tot   Leave a comment

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Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich diese Jäger aus tiefstem Herzen verachte. Denen geht jedes Mitgefühl für ein fühlendes Lebewesen ab. So kann sich nur jemand verhalten, der psychisch schwer gestört ist.

Aus Peta.de

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Ende Februar 2019 machten Spaziergänger bei Niedergörsdorf in Brandenburg einen grausamen Fund: Nahe dem Ortsteil Altes Lager lagen neun tote Waschbären in einer Grube im Wald, einige davon waren bereits teilweise verwest. Blutige Wunden an den Köpfen der Tiere – so die Augenzeugen – deuteten auf den grausamen Tod hin, den sie erleiden mussten: Sie wurden offenbar brutal mit einem Knüppel erschlagen.

Ein weiterer Waschbär wurde wenige Meter entfernt in einer alten Milchkanne eingesperrt gefunden, aus der es kein Entkommen gab – er starb wohl elendig in der rostigen Kanne.

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Unweit der Grube mit den Waschbären fanden die Augenzeugen eine mit Tannenzweigen verdeckte Lebendfalle. An einem Baum in unmittelbarer Nähe war eine auf die Falle gerichtete Kamera installiert.

Jäger gibt Tötung der Waschbären offen zu

Ein ortsansässiger Jäger gab nach dem Fund die Tat in den Medien zu, bestreitet aber, die Waschbären erschlagen zu haben. Er behauptet, die Tiere jagdrechtlich konform mit einem Schrotgewehr erschossen und im Wald zwischengelagert zu haben. Den Augenzeugen zufolge wiesen die Tierleichen jedoch keinerlei Schusswunden auf. Nachdem Anzeige gegen den Jäger erstattet wurde, waren die Waschbärleichen plötzlich aus dem Wald verschwunden. Auch die Falle wurde entfernt.

PETA erstattete Strafanzeige

Es ist davon auszugehen, dass der Jäger gegen das Tierschutz- und Jagdgesetz verstoßen hat. Das Jagen von Waschbären ist zwar in Deutschland ganzjährig erlaubt, jedoch dürfen Tieren nach § 17 des Tierschutzgesetzes keine erheblichen oder länger anhaltenden Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Das Erschlagen mit einem Knüppel und das Einsperren in eine Milchkanne bedeuten einen schmerzvollen und langsamen Tod für die Tiere. Auch ist das Erschlagen von Tieren nach Jagdrecht keine zulässige Jagdmethode.
Wir fordern mit unserer Anzeige, dass der Jäger angemessen bestraft und ihm der Jagdschein entzogen wird.

„Der Hass der Jäger auf die Waschbären macht uns sprachlos. Die Art, wie der Jäger diese grausame Tat in der Öffentlichkeit verteidigt, zeigt, wie wenig Mitgefühl und Achtung Jäger vor fühlenden Lebewesen haben“

Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere PETA

Waschbären schützen statt bekämpfen

Wir von PETA kämpfen nicht nur für Gerechtigkeit für die getöteten Waschbären, sondern setzen uns für ein generelles Jagdverbot der Tiere ein. Jedes Jahr werden etwa 170.000 Waschbären in Deutschland getötet – mit der Begründung, von ihnen würde eine ökologische Gefahr ausgehen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch nachgewiesen, dass Waschbären keine Bedrohung für die heimische Artenvielfalt darstellen, da sie sich von leichter Beute wie Regenwürmern, Insekten oder Obst ernähren.

Was Sie tun können

Bitte schauen Sie nicht weg, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden. Informieren Sie die zuständigen Behörden und melden Sie uns den Vorfall über unser Whistleblower-Formular. Dank solchen Meldungen können wir Tierquälerei aufdecken und anzeigen, um weiteren Tieren viel Leid zu ersparen.

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Jäger prügelt Waschbären offenbar mit Knüppel tot

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Gruß Hubert