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Ludwig Hirsch – Der Wolf   1 comment

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Ludwig Hirsch, Der Wolf

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Ludwig Hirsch (* 28. Februar 1946 in Weinberg, Steiermark; † 24. November 2011 in Wien) war ein österreichischer Liedermacher und Schauspieler.

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Der Wolf – Songtext

 

Ganz hinten in dem kleinen alten Tiergarten

wo die Viecher ganz besonders traurig schaun

da lebt mir scheint’s schon ewig
in’m dunklen engen Käfig der alte
räudige Wolf.
Ein’n Hasen und ein’n Tanzbärn
die hat er dort als
Nachbarn

der alte
der räudige Wolf.

Den meisten Ärger hat er mit dem Hasen

ein Vegetarier
no
was willst noch mehr?
Das Gfrast schimpft immer umme

ist frech und zeigt die Zunge dem alten
hungrigen
Wolf.
Ja hinter einem Gitter san die Hasen sogar sicher
vor’m alten
an hungrigen Wolf.

Mit’m Tanzbärn kann er leider a net reden.
Wie der noch Tango tanzt hat
da war’s no net so
schlimm.
Seitdem man “ Schwanensee “ probiert und den
Spitzentanz studiert

da wern die anderen Viecher alle ignoriert.
Er ist zu jedem präpotent
der die Pawlowa net
kennt.
Was soll er machen
der alte
blöde Wolf?

Am Sonntag kommen oft ein Haufen Menschen

die schaun ihn dann durch’s Gitter deppert an.
Dann schimpfen’s fürchterlich und spucken ihm in’s
Gsicht

weil er die Geislein gfressen haben soll.
Ja
den Hasen
den ham’s gern
da capo schrein’s
beim Bärn.
Er hat’s net leicht
der alte
schiache Wolf.

Und einmal in der Wochen
jeden Freitag

da wird er vom Wärter dressiert.
Mit’m Schwanz muá er dann wedeln und das Pfoterl
muá er geben

der arme
alte Wolf.
Einmal hat er bissen – drauf ham s’ihm die Zähn
aus’m Maul auáegrissen

dem alten
armen Wolf.

Nur in der Nacht – so zwischen elfe und halb
zwölfe –
da singt er dann zum Mond das Lied der Wölfe:
Dort
wo der Regen net bitter schmeckt

dort
wo die Nacht die Zigeuner versteckt

dort
wo die Sonn‘ deine Wunden heilt

dort is des Land
das Freiheit heißt –
so glaubt er
der alte
blöde Wolf!

Dort
wo der Sturm die Baumspitzen quält

dort
wo der Wind keine Lügen erzählt

dort
wo ein Vieh kein Gitter kennt

dort is des Land
das er Freiheit nennt

der alte
räudige Wolf.

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http://www.songtexte.com/songtext/ludwig-hirsch/der-wolf-53d8dfc5.html

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 1. Januar 2018 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Ja da war i gern wieder der depperte Buah   Leave a comment

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Der fremde Soldat – Ludwig Hirsch

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Der fremde Soldat – Songtext
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Du schau, dort drüben am Waldrand,
da liegt einer und schlaft.
Um Himmelswillen, geh ja nicht näher,
ich glaub, es ist ein fremder Soldat!
Du schau, er liegt so friedlich in der Wiesen,
du schau, er is no so jung.
Um Himmelswillen, sei trotzdem leise,
wenn er aufwacht, bringt er uns um!
Und der Sommerwind zerzaust ihm zärtlich die
Haar
und flüstert „schlaf gut, fremder Bub“.
Und die Sommersonn sie streichelt ihn zart
und deckt ihn ganz warm zu, den Buben.
Du schau nur, wie er lächelt,
was der jetzt wohl träumt?
Sicher das Allerschönste,
sicher träumt er von daheim.
Und der Vater zerzaust ihm zärtlich die Haar
und flüstert „schlaf gut, mein Bub“
Und die Mutter, sie streichelt ihn zart
und deckt ihn ganz warm zu, ihren Buben.
Du, was hat er da zwischen den Augen,
ein Loch, klein, giftig und rot.
Um Himmelswillen, nein, du der schlaft nicht,
der fremde Soldat ist tot.

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http://www.songtexte.com/songtext/ludwig-hirsch/der-fremde-soldat-53d8dfb1.html

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Gruß Hubert

Heimatlos – Reinhard Mey   Leave a comment

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Reinhard Mey trifft es wieder mal haargenau mit seinem Lied „Heimatlos“.

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Heimatlos – Reinhard Mey

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https://www.4shared.com/web/embed/file/qNo5IcZbei

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Heimatlos

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Du kommst heim von der langen, anstrengenden Reise,
Schließt die Wohnungstür auf, gehst in die Küche und machst leise
Das Radio an, läßt dich auf einen Stuhl fall’n ganz benommen,
Du bist noch gar nicht so richtig angekommen.
Du blätterst in der Post, der Radiomann verspricht den Kids
Gebetsmühlenartig die größten Hits
Und die coolsten Oldies der letzten 200 Jahre
Und sie dudeln dich zu mit der immer gleichen Meterware
Wie von Helsinki bis hinunter nach Kampala,
Von links nach rechts über die ganze Radioskala
Und du merkst erst beim Verkehrslagebericht:
Dies ist das Land, in dem man angeblich deine Sprache spricht!

Doch du bist heimatlos,
Belogen,
Betrogen,
Übern Tisch gezogen,
Wie von ’nem schwarzen Loch aufgesogen.
Heimatlos,
Abgezockt,
Trocken gedockt,
Schwer geschockt,
In die Falle gelockt,
Und wie ein Schaf an den Hinterbeinen angepflockt.
Ein blödes Gefühl,
Du findest kein Asyl,
Du bist nackt und bloß,
Heimatlos.

Du beginnst im Stapel aufgestauter Zeitungen zu blättern
Und schon kommt das ganze Elend auf dich zu in großen Lettern
Und in den Fotos der Strahlemänner und der Schreibtischtäter,
Der Amigos, der Schmarotzer und der Niemalszurücktreter.
Du hast geglaubt, dem Sumpf für kurze Zeit entkommen zu sein,
Doch mit der ersten Schlagzeile hol’n sie dich alle wieder ein,
Die Heuchler, die Umfaller, die Aussitzer und Ausgrinser,
Die dunkle Konten Anleger und die Schwarzgelderverzinser.
Hab’n sie nicht alle laut und deutlich neulich noch vor aller Ohren
Allen Schaden vom Volk abzuwenden geschworen?
Und wieder hat das alte Vorurteil sich als richtig entpuppt:
Das ist nämlich gar kein Vorurteil: Macht macht sie wirklich korrupt.

Du fühlst dich heimatlos…

Kein Aufschrei geht durchs Land, nur stilles Ducken, kein Aufmucken,
Keiner geht mehr auf die Straße, nur ein müdes Achselzucken
Über Unterschlagung, Hinterziehung, Lügen und Skandale.
Eine schlappe Spaßgesellschaft, ohne Moral und Ideale.
Gib ihnen Brot und Spiele, das betäubt die Republik,
Ein Bißchen Love-Parade, Schmuddel-TV und Volksmusik.
Bißchen Unterleibskomik, bißchen nackten Hintern Zeigen
Und keiner hört mehr auf die Mahner und die Lästermäuler schweigen.
Gib ihnen hohle Plastik-Idole, die durch ihren Alltag geistern
Und bunte Werbung, um ihnen die Augen zu verkleistern,
Gib ihnen ihre Seifenoper und du hast sie in der Hand:
Heiterkeit und Lechz! und Freizeit, danach strebt das Vaterland!

Und du bist heimatlos…

Du hängst deine ganze Hoffnung an den letzten ehrlichen Knochen
Und dann siehst du in den Nachrichten, der ist auch bestochen!
Für’n Flugticket, ’nen Opernball, für ein paar Pirouetten
Auf dem roten Teppich für ein Bild in den bunten Gazetten…
Du möchtest aufheul’n vor Enttäuschung, ausrasten, stehst unter Schock,
Doch die Leute sind echt gut drauf, hab’n mehr auf Comedy Bock
Und sie johl’n, sie schlagen sich die Schenkel blutig vor Lachen
Und du spürst, du mußt dich schleunigst hier vom Acker machen.
Aber du kannst nicht gleichgültig zusehn, wie sie das Volk bescheißen,
Du hast lang genug geknurrt, jetzt kriegst du Lust, zu beißen!
Und wo wolltest du denn auch hin, wenn deine Wut verraucht?
Hier hast du lebenslänglich und hier wird dein Zorn gebraucht!

Du bist heimatlos…

Der Dax, der Dow Jones, der Euro, die Gewinnzahlen des Tages –
das Wetter von morgen.

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 23. Dezember 2017 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Element of Crime – Wann kommt der Wind   Leave a comment

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Element of Crime – Wann kommt der Wind

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Wann kommt der Wind

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Wann kommt der Wind,
der uns weitertreibt,
irgendwohin,
wo keine Erinnerung bleibt
an jene Zeit,
die uns glücklich sah,
nüchtern und klar,
zu jedem Opfer bereit

Meine Seele ist irgendwie hängen geblieben,
mein Körper ist alt und verwohnt
die Sterne wärmen den Himmel nicht mehr
und eiskalt ist der Mond

Wann kommt der Wind,
der uns weitertreibt,
irgendwohin,
wo keine Erinnerung bleibt

Mein Sohn ist zu alt um dein Vater zu sein,
deine Mutter zu schön für mein Haus
im Garten der Liebe hab ich Träume vergraben
die holt da keiner mehr raus

Wann kommt der Wind,
der uns weitertreibt,
irgendwohin,
wo keine Erinnerung bleibt

Wenn du nicht so jung wärst wie ich es nie war,
dann wärst du nur halb so betrübt
verloren sind die die im Dunkeln was seh’n
du bist bloß verliebt

Wann kommt der Wind,
der uns weitertreibt
irgendwohin,
wo keine Erinnerung bleibt

Dein Bild dringt bis an meine Netzhaut vor
ich wünscht‘, ich könnt‘ es nicht seh’n
dein Lachen kitzelt mein Innenohr
und ich würd‘ so gern mit dir geh’n

Wann kommt der Wind,
der uns weitertreibt,
irgendwohin,
wo keine Erinnerung bleibt

Versuch‘ doch noch einmal mich anzusehen
geb‘ mir noch einmal dein Wort
versuch‘ doch noch einmal mich umzudreh’n
und dann geh‘ schnell von hier fort

Wann kommt der Wind,
der uns weitertreibt,
irgendwohin,
wo keine Erinnerung bleibt
an jene Zeit,
die uns glücklich sah,
nüchtern und klar,
zu jedem Opfer bereit

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http://www.songtexte.com/songtext/element-of-crime/wann-kommt-der-wind-7bd9a6d0.html

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 8. Dezember 2017 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod   Leave a comment

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Hier ein Lied vom Schauspieler und Regisseur Ulli Lommel. Wenn Sie ihn noch nicht gekannt haben, keine Angst, mir ging es bis heute gleich. Es klingt schon befremdlich, wenn er singt die Liebe ist kälter als der Tod. Ich könnte mir aber vorstellen, dass jemand so fühlt, wenn eine Liebe zu Ende geht, jemand verlassen wird. Mir gefällt das Lied und der Text.

Der Schauspieler und Regisseur Ulli Lommel (72) starb am Samstag an den Folgen eines Herzinfarkts. Jetzt nicht erschrecken, ein Bekannter, dem ich heute begegnet bin, sagte zu mir der Herzinfarkt sei ein gesunder Tod. Ich fragte wieso? Er entgegnete: man hatte auf jedem Fall davor kein Siechtum. Schlimm ist es auf jedem Fall für die Angehörigen. Vor kurzem starb ein Bekannter in meiner Nähe über Nacht im Bett an einem Herzinfarkt. Es muss ein Schock für den Partner sein.

https://de.yahoo.com/kino/schauspieler-regisseur-ulli-lommel-tot-112310529.html

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Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod

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Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod

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Wenn dich dein Schatten liebt
und dich hinter sich her,
um die Häuser zum Rabenbaum zieht,
wo die dunklen Spaßvögel nur,
aus schier Schandudel versammelt
und auf Schabernack getrimmt
auf alles was da kommt scheissen
auf Party eingestellt sind

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

Wenn dich die Sonne liebt
und dich überall sucht,
alle Gardinen verbrennt, die es in deinem Haus gibt
und die Sonnenmilch und die Brille,
das Kreuz und das Batiktuch
und die Glückspillen nichts bringen
und du ihrem Charme erliegst

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

Wenn dich das Schicksal liebt
und dich irgendwo hin
treibt, wo es nicht mehr wehtut
und du fragst nach dem Sinn
eines Lebens, in dem man nicht spürt,
wie die Seele langsam erfriert,
dann fragst du den Falschen,
dann bist du bei mir

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

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http://www.songtexte.com/songtext/element-of-crime/liebe-ist-kalter-als-der-tod-3b4ab030.html

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 5. Dezember 2017 von hubwen in Lyrik, Musik, Uncategorized

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Pictures Of Luis Royo – Werben   Leave a comment

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Pictures Of Luis Royo – Werben

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gruß hubert

Veröffentlicht 7. November 2017 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Ich bedaure nichts, ich rufe nicht …   Leave a comment

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Der russische Dichter Sergej Jessenin gefällt mir sehr, der passt irgendwie zu mir.

Sergei Alexandrowitsch Jessenin
wurde am 21. September 1895 in Konstantinowo, Gouvernement Rjasan in Russland geboren.
Er starb am 28. Dezember 1925 In Leningrad (Suizid).
Unter den Lyrikern Russlands gilt er noch heute als einer der größten.

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Ich bedaure nichts, ich rufe nicht …

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Ich bedaure nichts, ich rufe nicht und klage,
Alles geht wie auch der weißen Blüten Dunst.
Wenn das Gold des Abschieds ich heut trage,
hab verloren ich der Jugend Gunst.

Deine Schläge früher kraftvoll klangen,
liebes Herz, in Kälte nun erstarrt!
Doch dies Land, von Birkenflor umfangen,
nie mehr meiner bloßen Füße harrt.

Wanderlust, ich hab‘ dich nicht gefunden!
Wo ist nur der Jugend Leidenschaft?
Meine Frische lang schon ist geschwunden,
wie des Auges Feuer und des Fühlens Kraft.

So bescheiden meine Wünsche heute!
Und mein Leben? Träumte ich dich nur?
Laut und jagend ich durch meinen Frühling reite,
auf dem Rosen-Ross verlor die Spur.

Alle sind wir Gast in diesem Leben.
Stille fließt wie schwerer Honig übers Laub.
Dank sei dir, uns nun anheim gegeben,
um zu blüh’n, zu sinken in den Staub.


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Abend seine schwarzen Brauen senkte

Abend seine schwarzen Brauen senkte.
Fremde Pferde stehen vor der Tür.
War’s gestern, als die Jugend ich ertränkte?
Schwand auch gestern die Liebe zu dir?

Ach, verspätete Troika du, schnaub‘ nicht!
So spurlos unser Leben verrann.
Und vielleicht bin schon morgen todkrank ich,
dass für immer ich Ruhe hab‘ dann.

Vielleicht morgen, so ganz ohne Träume,
ohne Ziel geh‘ ich fort von hier und
lausch‘ den Liedern des Regens, der Bäume,
werd‘ an Leib und Seele gesund.

Werd‘ die finsteren Mächte vergessen,
die zerstörend peinigten mich.
Deinen Liebreiz, den ich besessen,
werd‘ ich immer bewahren für mich.

Auch wenn dann eine and’re ich liebe,
werd‘ erzählen ich ihr nur von dir,
erzählen von dir, meine Liebe,
die einst alles bedeutete mir.

Werd‘ erzählen von uns’rem Leben,
von Vergang’nem noch ganz unberührt…
Wohin, du mein Sinn, so verwegen,
ach, wohin nur hast du mich geführt?

http://www.gratis-webserver.de/mable/4.html

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Есенин, Отговорила роща… / Esenin, Golden Grove (subs by V. Chetin)

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Н. КАДЫШЕВА “ ОТГОВОРИЛА РОЩА ЗОЛОТАЯ“

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 30. Oktober 2017 von hubwen in Lyrik, Musik, Uncategorized

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