Archiv für die Kategorie ‘Religionskritik

Jauchzet dem Herrn, alle Welt! – oder Wort zum Sonntag   Leave a comment

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Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

Ich hörte heute früh die Ansage in unserem klerikalem „Volksempfänger“, Rai Südtirol, von einem geistlichen Herrn, genauer gesagt von einem dem Orden der Benediktiner angehörenden Ordensmann, dass gleich das Lied Jauchzet dem Herrn, alle Welt!, folgen wird. Ich habe mir den Text geholt und sehe welcher weltfremden Sprache, voll von Unterwerfung, Danksagungen, Lobgesängen usw. gehuldigt wird – und die Gottesfurcht liest man zwischen den Zeilen heraus. Aber es sind auch Falschaussagen dabei.
Ich kenne keinen Mensch, der jemals gesagt hätte, er hätte gejauchzt.
Wer will mag ja jauchzen, von mir aus auch von früh bis spät frohlocken, Hallelujah rufen oder auch kreuzfidel sein. Hauptsache man lässt mich in Ruhe damit. Klar habe ich gleich weggeschaltet. Ich kritisiere hier nicht nur die christliche Religion, sondern alle. Es rettet sich in meinen Augen keine Religion, egal ob fernöstlich, wie Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, oder die westlichen Relgionen. Vom Islam gar nicht zu reden, da kriegerisch eingestellt (vor allem der Dschihadismus). Am schlimmsten ist es aber immer, wenn sich Politik und Relgion vermischen, oder es gar zu einem sogenannten Gottesstaat kommt, siehe Iran. Oder auch wenn sich Nationalisten, religiös Orthodoxe und Rechte verbinden, siehe Israel. Nun aber wieder zum sakralen Lied.

 

Im „Songtext“ 😉 (es gibt zwei verschiedene Ausgaben) steht zum Beispiel: „Er hat uns gemacht, er, und nicht wir selbst“. Stimmt ja nicht, machen tun uns unsere Eltern, Mann und Frau, heute auch noch gezielt an einen bestimmten Monat geplant mit der Empfängnisverhütung. Ja, ja, und danken und loben. Großer Gott wir loben dich. Für was denn frage ich mich? Wir müssen ja selbst mit unserer Hände Arbeit unser Brot verdienen. Ich habe für nichts einem höheren Wesen, wenn es so war gäbe, zu danken oder mir gar in den Staub zu werfen und mir selbst vorzusagen was ich doch für ein nichtsnutziger Sünder wäre. Ich sage danke für gar nichts. Diese Unterwürfigkeit und dieses ewige Dankerei sollen ist mir ein Gräuel.
Mir fällt auf, dass solche demonstrativ gläubigen Menschen sehr oft höchst kindisch und grausam sind.
Ich halte aber nichts von Herrgottszehenleckern und von diesem Pfaffengesindel.

Ich bin auch kein Schaf auf seiner Weide. An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen, so ist es. Ich unterwerfe mich niemandem. Man erkennt den Herrschaftsanspruch der Kirchen und Religionen. Genau für das wurden sie erfunden und nicht um Menschen „zu retten“ und ins Heil zu führen, Dazu sind die Priesterkasten zu große Egoisten. Hauptsache sie können gut leben durch die Dummheit der Gläubigen.

Ich hätte auch das Lied auf youtube gefunden. Den Link setze ich aber nicht rein. Wer es sich geben will, kann es sich ja holen.

Hier der „Songtext“

Version Nr. 1

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

Dient dem Herrn mit Freuden, und kommet vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Er ist Gott, unser Herr, er ist Gott,
Er hat uns gemacht, er, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
O geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben.
Danket ihm, lobet seinen Namen.
Denn der Herr ist freudlich, und seine Gnad’ und Wahret waltet ewig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste.
Wie es war zu Anfang jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Ob das etwa heißen sollte:

Denn der Herr ist freuNdlich, und seine Gnad’ und WahrHEIT waltet ewig?

http://www.boysoloist.com/lyrics.asp?TrackID=53199&AlbumID=7340&ArtistID=479

 

Version Nr. 2

Psalm 100
Jauchzet dem Herren, alle Welt;

Dienet dem Herren mit Freuden.
Kommet vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herr Gott ist.
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst,
zu seinem Volk und zu Schaafen (sic!)
seiner Weide.
Gehet zu seinen Thoren ein mit Danken,
Zu seinen Vorhöfen, mit Loben,
danket ihm, lobet seinem Namen.
Denn der Herr ist freundlich,
Und seine Gnade währet ewig,
und seine Wahrheit für und für.

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Über die Ewigkeit.

 

sterne-tod

Gut auch die Internet-Adresse… keine Tricks – nur Jesus

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Und hier das Angstmachen, die Drohung mit der Hölle

wiewirdesinderhc3b6llesein

 

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Gruß Hubert – von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen

 

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Schweizer Grundschullehrer dürfen aufklären   Leave a comment

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Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat entschieden, dass Grundschullehrer aufklären dürfen. Eine Mutter aus Basel hatte dagegen geklagt. Ich verstehe nicht, wie sehr sich manche super-religiöse Eltern gegen Sexualkunde wehren, indem sowieso nur mögliche Fragen ihrer Schüler beantwortet werden dürfen, es aber keinen „systematischen“ Sexualkundeunterricht geben kann.
Solche Eltern würden am liebsten Privatunterricht geben. So wie vor ein paar Tagen diese zwei Eheleute mit ihren 13 unterernährten Kindern in den USA, die für minderjährig gehalten wurden, obwohl die älteste Tochter schon 29 ist. Da wurde auch später berichtet, dass die Eheleute sehr religiös sind. Diese Assoziation hatte ich auch schon bei der ersten Meldung, denn sooo spinnen kann man nur wenn man religiös ist. Die Religionsfreiheit wird allzu oft missbräuchlich ins Feld geführt.

Aus Tagesschau.de

Sexuelle Aufklärung in der Grundschule? Eine Schweizer Mutter hielt das für viel zu früh und klagte. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hält die Sexualkunde für gerechtfertigt.

Sexuelle Aufklärung ist in der Schweiz bereits Thema in Grundschulen. Doch sind die Kinder dafür nicht noch zu jung? Nein, entschied nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) – zumindest nicht für die Form der Sexualkunde, wie sie in den Schweizer Grundschulklassen angeboten wird.

Privatsphäre oder Religionsfreiheit verletzt?

Grundlage für den Fall war eine Klage einer Schweizerin aus Basel, deren damals sieben Jahre alte Tochter 2011 in die zweite Klasse gekommen war. Von dem in dieser Stufe vorgesehenen Sexualkundeunterricht wollte die Mutter ihr Kind befreien lassen. Sie sah das Recht ihrer Tochter auf Achtung des Privat- und Familienlebens verletzt. Zudem führte die Mutter auch an, in einigen Fällen könne die Religionsfreiheit der Kinder eingeschränkt werden.

Beide Punkte wiesen die Straßburger Richter zurück. Ein Grund liegt in der Art und Weise der Aufklärung für die Grundschulkinder. Deren Lehrer sind angewiesen, mögliche Fragen ihrer Schüler zu beantworten, aber keinen „systematischen“ Sexualkundeunterricht zu erteilen, hieß es in der Urteilsbegründung. Dadurch bleibe den Eltern nach wie vor das Recht, ihre Kinder selbst aufzuklären. Und die Kinder könnten vor möglichem sexuellen Missbrauch geschützt werden.

Auch die Religionsfreiheit der Schulkinder sah der EGMR nicht verletzt. Denn die Religionsfreiheit schütze die Kinder nicht davor, in der Schule mit anderen Ideen oder Anschauungen in Kontakt zu kommen, sondern nur vor einer vehementen Indoktrination mit anderen Auffassungen.

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Schweizer Grundschullehrer dürfen aufklären

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 18. Januar 2018 von hubwen in Kultur, Politik, Religionskritik, Uncategorized

In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz   Leave a comment

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Die gegenständliche Angelegenheit ist schon länger her, aber leider immer noch aktuell, nämlich wie in katholisch-orthodoxen Ländern mit Tieren umgegangen wird. Es hat sich leider nichts geändert. Leider wird in islamischen Ländern noch schlimmer mit Tieren umgegangen, man braucht nur an Schlachthöfe in islamischen Ländern denken, zum Beispiel in Kairo wie Manfred Karremann dokumentierte. Aber was hier in Europa passiert ist schon mehr als schlimm genug. Es passieren unvorstellbare Krankheiten. Wer sich da von der katholischen Kirche Unterstützung wegen der Grausamkeiten gegen Tiere erwartet ist vollkommen auf dem Holzweg. Die Tiere sind der kath. Kirche egal, nicht zuletzt darin begründet in der dummen Behauptung, dass Tiere keine Seele hätten. Oder deutlicher geht es ja nicht, wenn aus dem Vatikan die Aussage kommt: In der Kirche haben Tiere keinen Platz. Einen Platz hat die Kirche auch nicht bei mir. Es besteht ein moralisches Totalversagen der katholischen Kirche gegenüber Tieren. Eine Moral, die Tiere davon ausschließt, ist für mich keine Moral.

Aus tierarztblog.com

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ETN-Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern schreibt zum alljährlichen Weihnachtsfest:

Immer wieder erleben wir in unserer Tierschutzarbeit, wie grausam und brutal mit Tieren umgegangen wird. Besonders in Süd- und Osteuropa, also in den katholisch-orthodoxen Ländern, müssen wir immer wieder erleben, dass ausgesetzte Hunde und Katzen auf der Straße ihrem Schicksal überlassen werden, ohne Liebe und Fürsorge, meist Opfer von Hunger, herannahenden Autos oder brutaler Gewalt werden.

So viele von ihnen werden geschlagen, eingesperrt, ein Leben lang an der Kette gehalten und misshandelt. Wie oft fand ich in Spanien schon Hunde und Katzen, denen man die Augen ausgestochen, die Schwänze oder die Ohren abgeschnitten hatte. Von den Tiertötungsstationen, den „Perreras“, in denen jedes Jahr hunderttausende Tiere teils bei lebendigem Leib verbrannt werden, ganz zu schweigen.

Letztes Jahr beendeten wir mit dem ETN e.V. ein Hundemassaker in Rumänien, wo man circa dreihundert Hunden pro Tag mit dem Spaten den Schädel einschlug. Seit 2004 sind in Rumänien circa zehn Millionen (!) Straßenhunde auf brutale Weise ermordet worden. Ginge es um Menschen, würde man hier sicher von „Völkermord“ sprechen.

In Ungarn und Polen kommen tausende Welpen zu Tode, die als billige „Wühltischware“ im Akkord gezüchtet und viel zu früh von ihren Müttern weggerissen werden, um sie auf Wochenmärkten in Deutschland zu verhökern. Immer wieder suchen wir nach Ursachen, warum Menschen Tiere so grausam behandeln. Und tatsächlich findet man in der katholischen Kirche eine Ursache für den schlimmen Umgang mit Tieren in Süd- und Osteuropa. Die katholische Kirche spricht Tieren nämlich eine Seele und Anspruch auf Fürsorge ab. Sie degradiert sie damit zu einer gefühllosen Sache, und genauso werden die Tiere dann oft auch behandelt.

Deshalb fordern wir „unseren“ deutschen Papst, der eigentlich eine andere Herzensbildung in Bezug auf Tiere haben sollte, immer wieder dazu auf, endlich anzuerkennen, dass Tiere Teil der Schöpfung sind und selbstverständlich eine Seele haben.

Würde er dies in nur einem Satz in seiner „Urbi & Orbi“-Rede sagen und seinen Priestern als Botschaft mit auf den Weg geben, dann könnte er Millionen Tieren das Leben retten. Wenn er wollte.

Leider haben sich weder der Papst noch die vom ETN e.V. angeschriebenen sechszehn Bistümer in Deutschland zur Zusammenarbeit im Tierschutz bereit erklärt und sich auch nicht zum Wohle der Tiere geäußert. Stattdessen erhielten wir die Antwort aus dem Vatikan:

„ In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz“.

Ein Satz wie ein Faustschlag und das Todesurteil für Millionen von Tieren. Möglicherweise hätten Tiere einen anderen Status, wenn sie Kirchensteuer zahlen würden.

Dabei lässt sich eine Ethik, die den Tieren eigene Rechte gegenüber den Menschen zugesteht, biblisch begründen. Wir fordern die Kirche daher auf, endlich moralische Verantwortung für das zu übernehmen, wofür sie vorgibt, einstehen zu wollen, nämlich für alle Geschöpfe der Erde, so wie es unmissverständlich aus der Bibelschrift hervorgeht.

Wenn ich in die Augen meiner Hunde schaue, die ich alle zehn aus den Fängen brutaler Tierquäler gerettet habe, dann weiß ich ganz bestimmt, dass sie eine Seele haben. Bei manchen Menschen bin ich mir jedoch nicht so sicher. Schließen Sie bitte unsere Tiere in Ihre Gebete mit ein, und denken Sie auch am Heiligen Abend an sie, denn sie gehören zu uns und bereichern unser Leben.

Herzlichst
Ihre
Maja Prinzessin von Hohenzollern
ETN-Botschafterin

P.S.: Bei mir gibt es zu Weihnachten sicher keine Ente oder Gans aus Massentierhaltung, und an meinem Weihnachtsbaum hängen auch dieses Jahr wieder ein paar Hundeleckerlis mit roter Schleife.

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In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz

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Gruß Hubert

Nora Illi, die Burka-Frau war früher ein Punk-Teenie   2 comments

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Diese Frau hat einige Lebens-Brüche hinter sich. Ich werde nie verstehen, wie jemand aus unserem Kulturkreis zum Islam übertreten kann, noch weniger bei einer Frau, da man weiß wie sehr Frauen im Islam unterdrückt werden. Noch weniger kann ich verstehen, dass junge Leute aus dem Westen sich vom IS anwerben lassen. Und ich will das auch gar nicht verstehen, weil ich dafür null Verständnis habe.

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Hier einiges dazu aus der Bild, sonst sicher nicht meine Lieblingszeitung.

Ihr Auftritt sorgte am Sonntagabend im Talk bei „Anne Will“ für einen Aufschrei der Empörung!

Die Schweizer Konvertitin Nora Illi rechtfertigte vor einem Millionen-Publikum, dass Teeanger nach Syrien in den „heiligen Krieg“ ziehen. Unfassbare Propaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, war die Meinung in den sozialen Netzwerken während und auch nach der Sendung.

Die Schweizer Konvertitin Nora Illi rechtfertigte vor einem Millionen-Publikum, dass Teeanger nach Syrien in den „heiligen Krieg“ ziehen. Unfassbare Propaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, war die Meinung in den sozialen Netzwerken während und auch nach der Sendung.

Stein des Anstoßes: Anne Will spielte einen Text von Illi ein, der wie eine Aufforderung zur Reise nach Syrien klingt …

„Muslime sind weltweit massivsten Repressionen ausgesetzt. Kein Wunder also, dass die Versuchung riesig sein muss, aus diesem Elend auszubrechen, ja, die Hijra, also die Einreise in ein islamisches Land nach dem Vorbild des Propheten zu vollziehen, um dann im gelobten Syrien gegen die Schergen Assads und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Daran ist aus islamischer Sicht auch gar nichts auszusetzen. Eine solche Überzeugung muss man, in den hiesigen Kontext übersetzt, als Zivilcourage hochloben.“

Heißt übersetzt: Es ist völlig okay, wenn Teenager, vor allem Mädchen, in den „heiligen Krieg“ ziehen.

 

Wie aus Nora die Burka-Frau wurde

Bern – Ihr Auftritt bei „Anne Will“ in der ARD war der Talkshow-Skandal des Jahres. In Vollverschleierung rechtfertigte die Schweizerin Nora Illi (32) den Terror-Krieg in Syrien. Ihre Ganzkörper-Verhüllung? Für sie „Freiheit“ und „Selbstbestimmung“. „Ich möchte nicht erkannt werden“, sagt sie zu BILD.

Wie wurde aus der jungen Frau, die als Punk herumlief, sich katholisch taufen ließ und für Buddhismus interessierte, eine Islamistin, die sogar für die Vielehe ist?

BILD ging in der Schweiz auf Spurensuche.

Ein Foto zeigt Nora Illi als junge Frau ohne Nikab. Nichts deutet auf eine Radikalisierung der gelernten Drucktechnikerin hin.

Die Konvertitin bekam fünf Kinder von ihrem Ehemann (34). Auch er ist Schweizer, heißt eigentlich Patric Jerome Illi – und nennt sich Abdel Azziz Quaasim.

Er ist nicht nur Pressesprecher der radikal-muslimischen Splittergruppe „Islamischer Zentralrat Schweiz“ (IZRS). Er ist eifernder Antisemit – und vorbestraft wegen verbotener Pornografie mit Exkrementen, Verstößen gegen das Waffengesetz und Rassendiskriminierung.

Die Konvertitin bekam fünf Kinder von ihrem Ehemann (34). Auch er ist Schweizer, heißt eigentlich Patric Jerome Illi – und nennt sich Abdel Azziz Quaasim.

Er ist nicht nur Pressesprecher der radikal-muslimischen Splittergruppe „Islamischer Zentralrat Schweiz“ (IZRS). Er ist eifernder Antisemit – und vorbestraft wegen verbotener Pornografie mit Exkrementen, Verstößen gegen das Waffengesetz und Rassendiskriminierung.

 

BILD besuchte auch Noras deutschen Vater in seiner Züricher Praxis, er ist Psychotherapeut. Über seine Tochter sprechen will er nicht: „Kein Kommentar!“

Auch die Sendung bei „Anne Will“ sorgte weiter für Kritikschließlich hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft vor der Propaganda des „IZRS“ gewarnt, die Redaktion über Ermittlungen gegen Mitglieder informiert.

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http://www.bild.de/news/inland/anne-will/zeigt-ihr-gesicht-48664306.bild.html

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Die Schleier-Frau war früher ein Punk-Teenie

… jetzt rechtfertigt sie den „Heiligen Krieg“ – Sender verteidigt Einladung

Die Schweizer Konvertitin Nora Illi rechtfertigte vor einem Millionen-Publikum, dass Teeanger nach Syrien in den „heiligen Krieg“ ziehen. Unfassbare Propaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, war die Meinung in den sozialen Netzwerken während und auch nach der Sendung.

Die Frauenbeauftragte im Islamischen Zentralrat der Schweiz und Ex-Punkerin textete in der Sendung weiter Aberwitziges durch ihren Niqab: „Mich fasziniert am Islam seine Vielfalt! Im Islam hat die Frau ganz viele Rechte und Möglichkeiten, sich auszuleben!“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach und der Autor Ahmad Mansour warfen Nora Illi in der Talkshow vor, sie verherrliche den Krieg in Syrien. Moderatorin Anne Will hielten die beiden vor, sie habe dem radikalen Islam mit dem Auftritt von Illi in der Sendung eine breite Plattform geboten.

[…]
Im Interview mit der Schweizer Zeitung „Blick“ hatte die umstrittenste Muslimin bereits vor einiger Zeit für Furore gesorgt.

Illi erklärt darin, warum sie für die Einführung der Mehr-Ehe ist:

„Polygamie hat viele Vorteile“, sagte sie. Ihr Mann soll Gerüchten zufolge noch eine weitere Frau haben. Bestätigen wollte Illi das in dem „Blick“-Interview nicht. Zeigte aber Verständnis für die Bedürfnisse der Männer.

„Im Islam ist das so festgeschrieben. Wenn eine Frau mehrere Männer hat, bringt das Probleme. Man weiss nicht, von wem die Kinder sind. Ausserdem ist es wissenschaftlich erwiesen, dass der sexuelle Trieb von Männern grösser ist als der von Frauen“, so Illi. Nicht ohne hinzuzufügen, dass sie kein Problem mit Eifersucht hat.

„Eifersucht liegt in der Natur der Frau, das gehört dazu. Doch der Nutzen einer solchen Beziehung ist grösser als die Eifersucht. Als Frau wird man entlastet“, sagt die Muslimin.

http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/konvertitin-nora-ille-bei-anne-will-wer-ist-die-frau-48635718.bild.html

 

Veröffentlicht 25. November 2017 von hubwen in Religionskritik, Uncategorized

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Muslim-Aktivistin Nora Illi vergleicht Burka-Verbot mit Holocaust   3 comments

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Es ist vollkommen unpassend so einen Vergleich wegen eines Burka-Verbotes zu ziehen. Mit dem in Österreich seit Oktober geltenden Burka-Verbot bin ich voll einverstanden. Es gab ja schon genug Terroranschläge in Europa, da muss man schon jemand ins Gesicht sehen können. Außerdem ist die Burka und der Niqab ein Symbol der Unterdrückung der Frau. Diese Nora Illy ist schon oft durch Provokationen aufgefallen. Die Konvertitin Nora Illi, ist Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS).

Hier ein Artikel auf yahoo.de

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Nora Illi sorgt auf Twitter für einen Eklat (Bild: ddpimages)

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Mit gerade einmal 18 Jahren traf die Zürcherin Nora Illi die wohl drastischste Entscheidung ihres Lebens: Sie konvertierte zum Islam und beschloss, vollverschleiert durchs Leben zu laufen. Nun hat die Schweizer Muslim-Aktivistin mit einem Twitter-Beitrag Empörung ausgelöst.

Eine Frau mit einer Burka steht neben dem Eingang des Konzentrationslagers Dachau mit der Aufschrift “Arbeit macht frei“. Darunter steht “‘Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.’ Nicht erst wenn es soweit ist.”

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Hashtags wie #Dachau und #Neveragain verweisen auf den Holocaust. Nora Illi, die Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), hat das Bild getwittert und damit für jede Menge Aufregung gesorgt.

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Der Journalist Kurt Pelda reagierte auf Twitter fassungslos: “Nora Illi vergleicht das Niqab-Verbot in Österreich mit der Judenvernichtung. Dabei ist sie mit einem Mann verheiratet, der wegen antisemitischer Rassendiskriminierung verurteilt wurde. Geht‘s noch?”

Doch Illi verteidigt ihren Tweet. “Mit meinem Post wollte ich darauf aufmerksam machen, zu was gezielt gegen eine Minderheit gerichtete Gesetze führen können”, erklärt sie gegenüber der “Huffington Post“.

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Die Aktivistin ist bekannt für ihre provokanten Aktionen. In Österreich gilt seit dem Oktober das Burka-Verbot. Das hinderte Illi nicht daran, mit Mitstreiterinnen vollverschleiert durch Wiens Innenstadt zu schlendern. Der Islamrat berichtete auf Twitter darüber. Laut österreichischen Medien wurden Illi und drei weitere Frauen zur Polizeiwache gebracht. Nun droht ihnen eine Anzeige. Der IZRS meldete, jede habe 100 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen müssen.

Wirbel um Illi gab es auch schon im deutschen Fernsehen. Vor einem Jahr trat sie voll verschleiert in der Talkshow “Anne Will” auf, weil dies für sie Freiheit und Selbstbestimmung bedeute und betonte, muslimische Frauen hätten “ganz viel Rechte, sich auszuleben“.

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Muslim-Aktivistin Nora Illi vergleicht Burka-Verbot mit Holocaust

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Hier noch einige Kommentare auf Twitter dazu.

 

Islam_N-Illi_Burka-Holocaust

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Gruß Hubert

Herrschaftskritisch-emanzipatorische Islamkritik   2 comments

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Es geht darum Islamkritik in einer differenzierten Weise zu sehen und zu bearbeiten. Nicht mit der Hammer- (wenn nicht sogar Schlegel-) Methode von RECHTEN. Der Islam wird von Rechten doch nur instrumentalisiert, zugrunde liegt dem eine fundamentale Fremdenfeindlichkeit. Für Rechte sind nur weiße Christen willkommen. Wenn man Religionskritik betreibt, sollte das eine generelle Kritik von Religionen sein und nicht nur eine sich davon heraus picken. Bei RECHTEN hört die Religionskritik bei der Islamkritik auf. Schon Marx sagte: … die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik. Ich verurteile jedenfalls besonders alles Reaktionäre an ALLEN Religionen.

Hier ein Artikel aus Linke Zeitung.

Es müsste also darum gehen, den reaktionären Gehalt der rechtsextremistischen „Anti-Islam-Ideologie“ herauszuarbeiten, ohne in eine undistanzierte Verteidigungshaltung gegenüber der islamischen Herrschaftskultur zu verfallen.

Unterlässt man diese gleichgewichtige Doppelabgrenzung gegenüber a) dem autochtonen Rechtsextremismus (der sich zum Teil auch mit dem Islamismus verbrüdert) und b) dem eingewanderten religiös-totalitären Rechtsextremismus, dann leistet man objektiv Schützenhilfe für die reaktionären Akteure der islamischen Herrschaftskultur. Die Abgesandten Erdogans, Milli Görüs und die MHP-Alamancis werden sich auch diesmal ins Fäustchen lachen, wenn die deutschen „Blockierer“ einseitig und voller Vehemenz gegen Pro-Köln und Co. demonstrieren, aber immer dann – wie zum Beispiel anlässlich des Auftritts von Erdogan und seiner reaktionären Anhängerschar –

auf politisch-ideologische Tauchstation gehen, wenn gegen Islamisten, Ehrenmörder, Zwangsverheirater, Karikaturenschänder, muslimische Mordhetzer und Judenhasser etc. aufzumarschieren wäre.

Das kritische intellektuelle Minimum für eine halbwegs angemessene Herangehensweise wäre zumindest das traditionskommunistisch erreichte Einsichtsniveau bzgl. der Konstitution der islamisch codierten Herrschaftsverhältnisse:

„In Bezug auf die zurückgebliebenen Staaten und Nationen, in denen feudale oder patriarchalisch-bäuerliche Verhältnisse überwiegen, muß man insbesondere im Auge behalten … die Notwendigkeit, die Geistlichkeit und sonstige reaktionäre und mittelalterliche Elemente zu bekämpfen, die in den zurückgebliebenen Ländern Einfluss haben; …. die Notwendigkeit, den Panislamismus und ähnliche Strömungen zu bekämpfen, die die Befreiungsbewegungen gegen den europäischen und amerikanischen Imperialismus mit einer Stärkung der Positionen der Khane, der Gutsbesitzer, der Mullahs usw. verknüpfen wollen.“ (Lenin Werke Band 32, S.137; Hervorhebung von mir, H. K.).

Auch Karl Marx, der bekanntlich nie Marxist sein wollte und heute sicher von Lafontaine und Paech für die nachstehende Aussage mit einem PO-Verfahren behelligt und von Claudia Roth vor ein Sondertribunal gezerrt würde, äußerte sich über den Islam und das diesem normativ eingeschriebene Freund-Feind-Denken klarsichtiger als die Armada heutiger kulturrelativistisch verzogener Migrationspädagogen und Sprecher der Integrationsindustrie:

„Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist ‚harby’, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In diesem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam.” (Marx-Engels-Werke, Band 10, S. 170; Hervorhebung von mir, H. K.).

Wenn sich die heutigen poststalinistischen Islamverteidiger auf Marx berufen, so handelt es sich hierbei lediglich um ein plumpes Täuschungsmanöver für Mitläufer der allerdümmsten Sorte.

[…]

Die Religion entpuppt sich damit als selbstentmächtigende Versöhnungsdroge mit der schlechten Wirklichkeit oder anders formuliert: „Religion schmückt die Kette der Unfreiheit nur mit phantastischen Trostblumen“ (Post 1969, S. 170).

Folglich reklamiert Marx nicht nur wie Feuerbach die Vertauschung von Subjekt und Prädikat (Projektionsthese), sondern findet darüber hinaus eine Begründung für diese Verkehrung: Das falsche, verdrehte Bewusstsein entsteht aus dem falschen, verdrehten Zustand der Welt: Weil die Welt verkehrt ist, muss das Bewusstsein religiös werden. Der durch antagonistische Herrschaftsverhältnisse zerrissene Mensch erzeugt die Religion als letztendlich regressiv-irreleitendes Mittel der Widerspruchsbewältigung. In diesem Sinne ist die Religion „nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt“ (MEW 1, S. 379).

Die Überwindung der religiösen Entfremdung war für Marx und Engels folglich die conditio sine qua non der menschlichen Emanzipation und die Voraussetzung für die Aufhebung der wertzentrierten kapitalistischen Subjekt-Objekt-Verkehrung. Ohne Überwindung der Gottesreligion ist letztlich auch keine Überwindung der Marktreligion möglich. Andererseits gilt aber wohl auch: Solange die kapitalistischen Fetischformen das gesellschaftlich-durchschnittliche Bewusstsein beherrschen, ist auch keine Überwindung der (bürgerlich adaptierten) Gottesreligion möglich.

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Herrschaftskritisch-emanzipatorische Islamkritik

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 14. November 2017 von hubwen in Religionskritik, Uncategorized

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Über Impulse und Ideen von außen   Leave a comment

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Ich kann mich oft nur wundern wie bei Gläubigen ein mächtiger Verdrängungsmechanismus wirksam wird, wenn es zu für sie unliebsamen Inhalten kommt. Als Beispiele dienen mir der Mythos von der angeblich herzensguten Mutter Teresa und ein Seliger (geplante Heiligsprechung 2014 aufgrund von Protesten gestoppt), der eher den Kriegsverbrechern zugerechnet werden muss: der kroatische Kardinal Aloizijus Stepinac (1898-1960), der 1998 von Papst Johannes Paul II. als Märtyrer seliggesprochen wurde.

Unwiderlegbare Fakten werden da nicht wahrgenommen und vom Tisch gefegt. Die Immmunisierungsfähigkeit gegen unliebsame Wahrheiten ist schon erstaunlich. Die schöne (schein)-heilige Welt darf nicht gestört werden, weil nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf.

Mutter Teresa:

Solche Fakten wie: Schon zu Lebzeiten umgab die kleine Ordensgründerin ein Mythos, der die höchst unerfreuliche Wirklichkeit öffentlichkeitswirksam kaschierte. www.mutter-teresa.info dokumentiert die gerne verdrängten Schattenseiten der Ordensgründerin: So hielt die Freundin von Diktator „Baby Doc“ Duvalier die Demokratie für „Teufelswerk“, zweifellos in der Annahme, dass das „Gute stets von oben kommt“. Die millionenfach eingesammelten Spendengelder setzte sie nicht dazu ein, um die Not vor Ort (beispielsweise in Kalkutta) zu lindern, sondern hortete sie auf Konten des Vatikans. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie ihren Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Tabletten geben ließ, da die Kranken in ihrem Leid und ihrem Schmerz dem Herrn Jesu Christi so viel näher seien.

Und aus ihrem Blickwinkel hat Mutter Teresa zweifellos richtig gehandelt! Ist nicht das Seelenheil wertvoller als das körperliche Wohl? Das Leiden in der diesseitigen Welt wird in der jenseitigen Welt belohnt werden. Alle Ungerechtigkeit, alles Leiden zahlt sich aus, wenn man schließlich in den Himmel gelangt. Ist es da nicht besonders gut, wenn die Menschen möglichst viel leiden, wenn sie dafür die Belohnung des Ewigen Lebens im Himmel erhalten?

Stepinac

„Stepinac hat sich lange mit dem Ustascha-Regime arrangiert. Er hat sich hier und da für Juden eingesetzt, für Serben im Einzelfall auch, für Roma jedoch hat er nie etwas getan; das ist das Schrecklichste. Er hat sich zwar bei der Ustascha über die Transportbedingungen beschwert, gegen Konzentrationslager (Jasenovac) selbst hat er aber nie etwas gesagt.“

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Aus awq.de – NACHGEDACHT

Menschen neigen oft dazu, etwas vor allem dann als Bereicherung zu empfinden, wenn es die Denk- und Sichtweise bestätigt. Diese Bestätigung erweckt den Eindruck, die eigene Sichtweise sei stimmig und richtig. Und es schmeichelt natürlich dem Ego, wenn man feststellt, dass man nicht ganz alleine dasteht mit seinen Ansichten.
Über die tatsächliche “Wahrhaftigkeit” der eigenen Sichtweise sagt dies freilich noch nichts aus, im Gegenteil. So wird zum Beispiel eine Lüge nicht dadurch wahrer, dass viele sie für wahr halten. Und umgekehrt ist die Wahrheit wahr, egal, ob jemand an sie glaubt oder nicht. Die Vermutung, dass etwas deshalb wahr oder real sein müsste, weil viele Menschen es für wahr oder real halten, ist ein immer wieder anzutreffender Denkfehler.

Positive Verstärkung

Der Effekt einer gegenseitigen positiven Verstärkung wirkt auch völlig unabhängig von den Inhalten. Das passiert zum Beispiel jedes Mal dann, wenn sich gläubige Menschen gegenseitig in ihrem Aberglauben bestärken. Der wird dadurch freilich auch nicht realer. Aber es fühlt sich gut an, wenn auch andere die eigene (Schein-)wirklichkeit teilen.
Weil gruppendynamische oder zwischenmenschliche Verstärkungsprozesse oft nicht ausreichen, neigen viele Gläubige dazu, ihre Glaubensinhalte ständig noch mit anderen vermeintlichen Belegen für die Richtigkeit ihrer Vorstellungen zu untermauern. Zusammengefasst sieht das dann meist so aus, dass alles positiv Wahrgenommene der Gnade des “lieben Gottes” zugeschrieben und alles andere nach Möglichkeit ignoriert oder einem erfundenen “freien Willen” des Menschen zugeschrieben wird. Oder, wenn das nicht geht (wie etwa bei Naturkatastrophen), der Unergründlichkeit Gottes.

Wobei es auch Christen gibt, die zum Beispiel in einem verheerenden Wirbelsturm durchaus eine Bestrafung Gottes erkennen können. Schließlich war Jahwe vor seiner “Tätigkeit” als “lieber” Gott ja auch lange Jahre als Wettergott “tätig”.

Theodizee: Am besten ignorieren

Läuft alles nach (dem eigenen) Plan, war es der liebe Gott, der damit seine Liebe beweist. Stolpert der Papst, war es halt ein dummes Missgeschick. Verhungern jeden Tag tausende Kinder – wechseln Gläubige am besten schnell das Thema, um der Theodizee-Frage aus dem Weg zu gehen. Das ist noch die effektivste Methode, die Frage zu bewältigen, warum ein angeblich allmächtiger, allwissender und liebender Gott nichts gegen das Leid und Elend auf Erden unternimmt.

Würde man etwa ein irgendein anderes als das innerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft anerkannte imaginäre Wesen für real halten , es verehren und behaupten, von diesem beschützt und geleitet zu werden, dürfte man früher oder später eine psychische (Wahn-)Erkrankung diagnostiziert bekommen. Zumindest dann, wenn man öffentlich darauf bestehen würde, dass das wirklich so ist. Und das vielleicht sogar auch noch Kindern und Jugendlichen erzählen würde.

Ich mach dir die Welt, wie sie dir gefällt

Der Effekt der positiven Verstärkung ist das wohl wichtigste “Erfolgsgeheimnis” sozialer Netzwerke. Facebook zum Beispiel sorgt dafür, dass die Benutzer möglichst nur Beiträge sehen, die die eigenen Ansichten der Nutzer bestätigen. Und diese damit positiv verstärken. Und auch der Nutzer hat natürlich die Möglichkeit, unliebsame Meinungen mit einem Klick auszublenden. Oder auf eigenen Seiten und in eigenen Gruppen nicht zuzulassen.
Das funktioniert umso besser, je mehr Facebook über seine Nutzer weiß. Egal, was jemand gut oder schlecht, wahr oder falsch, interessant oder uninteressant findet: Jeder bekommt möglichst genau das, was am ehesten der eigenen Meinung entspricht. Ein soziales Netzwerk, dass diese positive Verstärkung der eigenen Meinung nicht bietet, wäre zwar objektiver. Aber es wäre auch niemals so erfolgreich wie Netzwerke, die dies tun. Bestes Beispiel, wie selbst der Branchenriese scheitert, ist Google+.

 

[…]

…durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben

Weil Religionen davon leben, dass Menschen möglichst gerade eben nicht offen für Impulse und Ideen von außen sind, schreibt die Bibel mehrfach unmissverständlich vor, dass man sich tunlichst vor allen (für die Religion) gefährlichen Einflüssen fernzuhalten hat (Hervorhebungen von mir):

Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben. (Quelle: 1. Kor 1,18-21 LUT1984)

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. (Quelle: Mt 23, 13 LUT)

Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten!

Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! Dass doch die Blutgierigen von mir wichen! Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich mit frechem Mut. Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben? Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden. die daran glauben. (Quelle: Psalm 139, 19-22 LUT)

Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird’s auch am Ende der Welt gehen. Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. (Quelle: Mt 13,37.42 LUT)

Wem diese vier Beispiele über den Umgang mit Un- und Andersgläubigen in der Bibel noch nicht genügen, findet hier ( http://bibelzitate.npage.de/kat-05.html ) eine große Auswahl weiterer Bibelstellen zum Thema “Umgang mit Impulsen und Ideen von außen.”

Immunisierung gegen Impulse und Ideen von außen

Mit diesen und weiteren Methoden versuchen die Vertreter der christlichen Lehre, Menschen gegen Impulse und Ideen von außen zu immunisieren. Oder, wie sie es ausdrücken, sie davor zu “bewahren.”
Das hat dann oft zur Folge, dass religiöse Schafe alles, was ihre Herde oder ihre Hirten auch nur in Frage stellt, als massiven persönlichen Angriff verstehen. Und dass sie deshalb auf Impulse und Ideen von außerhalb des eigenen Holzweges oft mit Ignoranz, mitunter aber auch feindselig und trotzig wie ein kleines Kind reagieren. Eine wichtige Rolle hierbei spielt auch das Phänomen der kognitiven Dissonanz, also unangenehme Gefühl, wenn einem der Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit bewusst wird.

Diese wirklich sehr oft zu beobachtende Abwehrhaltung hält Gläubige keineswegs davon ab, trotzdem immer wieder darauf hinzuweisen, wie wichtig doch der Dialog, das Miteinander-reden sei. Oder auch, dass man natürlich offen für Impulse und Ideen von außen sein solle.
Ohne freilich zu erkennen, dass gerade ein religiöses Bekenntnis eine solche Offenheit oder auch Dialogbereitschaft weder vorsieht, noch nahe legt. Eine monotheistische Religion wie das Christentum basiert auf Abgrenzung zwischen einer überhöhten “Ingroup” (die Zugehörigen) und einer erniedrigten “Outgroup” (alle anderen).

Alle Heilsversprechen gelten nur für die Ingroup. Un- und Andersgläubige sind entweder zu bekehren oder aber dem lieben Gott für die postmortale Bestrafung zu überlassen. Mindestens, solange der Bibel noch eine übergeordnete Bedeutung zugesprochen wird, wird sich daran auch durch die noch so liberalste Theologie nichts ändern, solange sich diese noch wenigstens auf dem Papier als “christlich” bezeichnen können möchte.

Meine Impulse und Ideen dürften aus Ihrer Sicht tatsächlich “von außen” stammen, nämlich von außerhalb einer religiös erweiterten Gedankenwelt. Sie stammen aus der Welt, in der auch Kirchen einen Blitzableiter haben. Und in der auch Katholiken nach links und rechts schauen, bevor sie über die Straße gehen. In der noch niemals seriös belegbar das Wirken von Göttern, Geistern oder Gottessöhnen beobachtet werden konnte. Und in der noch niemals auch nur ein einziges Gebet je von einem überirdischen Wesen erhört wurde, das daraufhin erkennbar und nachweislich ins Geschehen eingegriffen hätte.

NACHGEDACHT: Beim Wort genommen

Meine Intention dabei ist nicht, Sie in irgendeiner Art anzugreifen. Ich befasse mich mit den von Ihnen veröffentlichten Aussagen. Oft werfen Ihre Beiträge viele Fragen auf, deren Antworten ich sehr spannend finden würde. Und auch umgekehrt hätte ich viele Fragen, zu denen Antworten aus “liberal-theologischer” Sicht interessant wären.

Die Gedanken sind frei und jede/r möge sich die Wirklichkeit erschaffen, wie sie ihm oder ihr gefällt. Ich halte allerdings das Veröffentlichen von Lebenstipps, die nicht auf der realen, natürlichen Wirklichkeit basieren, für äußerst fragwürdig. Warum und inwiefern, das versuche ich, in meinen Beiträgen so ausführlich wie nötig und so verständlich wie möglich darzulegen.
Menschen mit schwach ausgeprägtem Sinn für die Realität, naive, aber auch unkritische oder religiös entsprechend vorgeprägte Menschen könnten sonst auf die Idee kommen, dass Gott tatsächlich eine reale Größe sei. Etwas, das zudem noch irgendetwas mit irdischen (oder sonstigen) Dingen zu schaffen habe. Etwas, das man ernsthaft um etwas bitten könne. Diese Behauptung ist und bleibt bis zum Beweis des Gegenteils eine bestenfalls hoffnungsvolle Illusion. Und Illusionen können kaum wirklich hilfreiche Lebenstipps sein. Und deshalb gebe ich Impulse und Ideen von außen.

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Über Impulse und Ideen von außen

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Gruß Hubert