Archiv für die Kategorie ‘Tierschutz

Ab und zu muss doch auch ein Torero sein Leben lassen – und das ist gut so!   1 comment

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Am Sonntag war es wieder mal so weit. Ein Torero hauchte sein erbärmliches Leben aus.
Der Stier will ja nicht kämpfen und Menschen töten. Es ist ja eine Schande, dass diese vermeintlichen Helden nur den Mumm haben gegen ein geschwächtes Tier zu kämpfen. Die Toreros kommen in die Arena um Stiere zu töten – und nicht umgekehrt.

Stierkampf Stiere werden mindestens eine Woche vor dem „Kampf“ geschwächt. Es ist eine unheimliche Folter, die der Stier erleiden muss, verbunden mit unermeßlichen Schmerzen. Der Torero ist alles andere als ein „Held“, viel mehr ein Feigling, der es nur wagt gegen einen malträtierten und mit allen möglichen Methoden geschwächten Stier zu „kämpfen“. Deshalb gebe ich offen zu, dass es mich erfreut, wenn es wieder mal so ein Individum erwischt und er mit dem Leben bezahlen muss. Gut so, ein Tierquäler weniger! Verstehen kann ich am allerwenigsten Touristen, die so einer sadististischen Veranstaltung „beiwohnen“ und mit ihrem Eintrittsgelt diese Perversität und Grausamkeit unterstützen. Manche verlassen die Stierquälerei aber schon frühzeitig, regelrecht traumatisiert.

Die meisten Touristen, die zu so einem „Stierkampf“ gehen kommen aus den USA und Japan.

 

Auszug aus Focus.de

Von Stier aufgespießt. Stolperer kostet spanischem Torero das Leben

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Ivan Fandino

dpa Der spanische Stierkämpfer Ivan Fandino während eines Kampfes in Pamplona (Archivbild)
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Ein spanischer Stierkämpfer ist von einem Bullen mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich Medienberichten zufolge am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l’Adour im Südwesten Frankreichs.

Ähnliche „Corrida“-Unglücke gab es in der Vergangenheit schon in mehreren Ländern, in Frankreich wurde der bislang letzte Tod eines Toreros laut dem Sender France Info aber im Jahr 1921 verzeichnet.

Stolpert über Tuch

Laut der Regionalzeitung „Sud Ouest“ stolperte der 36-jährige Ivan Fandiño in der Arena über sein eigenes Tuch und wurde – im Staub liegend – zur leichten Beute für den verletzten Bullen. Dessen Hörner bohrten sich in den Oberkörper des bekannten Matadors, der schon 2011 und 2014 bei Stierkämpfen schwer verletzt worden war. … Und jetzt ist er tot. Game over!

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http://www.focus.de/panorama/frankreich-bulle-spiesst-torero-auf-tot_id_7254603.html

 

Hier sieht man ein Video von einem anderen Torero der ins Gras beißen musste auf focus.de

http://www.focus.de/panorama/videos/drama-in-der-arena-von-teruel-torrero-stirbt-bei-stierkampf-jetzt-soll-nicht-nur-der-bulle-getoetet-werden_id_5719111.html

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Hier kann man nachlesen mit welchen niederträchtigen und abscheulichen Methoden vor dem „Kampf“ geschwächt und vorbehandelt werden.

 

Auszug aus ariwa.org

Handelt es sich wirklich um einen „Kampf“?

Nein. Durch physische Manipulationen wird das Risiko für den Torero stark verringert. Der Stier wird schon Wochen vorher auf den „Kampf“ vorbereitet. Um durch einen veränderten Winkel ein zielgerechtes Zustoßen zu verhindern und somit die Gefahr für den Torero zu mindern, werden dem Stier die Hörner manchmal um mehrere Zentimeter abgeschliffen, wobei empfindliche Nerven verletzt werden können. Er wird vor dem Kampf in Dunkelheit gehalten, damit er beim Einlauf in die Arena vom grellen Tageslicht geblendet ist. Außerdem bekommt er eine riesige Dosis an Abführmitteln, was ihn schwächt. Untersuchungen belegen, dass viele Stiere mit Phenylbutazon (Entzündungshemmer) gedopt werden, was aufgrund der Nebenwirkungen zu einer Verhaltensänderung führt. Der Einsatz dieser Chemikalie ist EU-weit bei Tieren, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden, verboten.

Leidet nur der Stier?

Nein. Auch die Pferde, die beim Stierkampf mitwirken, leiden. Meistens sind es alte Pferde. Ihnen werden die Augen verbunden. Angeblich werden ihre Stimmbänder durchtrennt, damit sie nicht „schreien“ können, wenn sie vom Stier attackiert werden. Auch die Ohren werden ihnen verstopft. Vor dem „Kampf“ werden ihnen Beruhigungsmittel gespritzt. Sie tragen einen nur unzureichenden Schutz. Oft werden sie schwer verletzt, wenn der Stier seine Hörner in den Bauch des Pferdes stößt. Unbehandelt werden sie von Stierkampf zu Stierkampf transportiert, bis sie vollkommen am Ende sind. Bei einer anderen Spielart des Stierkampfes, der beritten ausgeführt wird, dem „Rejoneo“ und dem portugiesischen Stierkampf, bleiben die Pferde gänzlich ungeschützt und sterben oft unter großen Qualen.

https://www.ariwa.org/wissen-a-z/wissen-a-z/stierkampf.html

 

Aus Tierschutzverein.at

Der Ablauf eines Stierkampfes – Ein Drama in drei Akten

http://www.tierschutzverein.at/wir-kaempfen-fuer-tiere/stierkampf/ablauf-eines-stierkampfs

 

Aus PETA

Stierkampf – grausame „Tradition“

http://www.peta.de/stierkampf-eine-grausame-tradition

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Es leiden auch die Pferde die es bei dieser anachronistischen und grausamen Veranstaltung benützt werden. An die denkt man ja normalerweise gar nicht.

 

Auszug aus Anti-corrida.de

Die Fakten:

Die nachfolgenden Manipulationen sollen aufgetreten sein, müssen jedoch nicht immer auftreten. Sie wurden jedoch in den spanischen und ausländischen Medien dokumentiert.
Er wird vor der Corrida stundenlang in Dunkelheit gehalten, damit er beim Einlauf in die Arena vom grellen Licht geblendet ist.
Außerdem bekommt er eine Überdosis an Abführmitteln, deren Resultate man während des Kampfes, sehr zum Unwillen der Zuschauer, gut beobachten kann. Wie der Chef-Tierarzt der Plaza de Ventas in Madrid enthüllte, erhalten die Stiere 25 Kilogramm Epson-Salze (Bittersalze). Vier oder fünf Kilo wären schon eine enorme Dosis.Afeitado
Um durch einen veränderten Winkel ein zielgerechtes Zustoßen zu verhindern und somit die Gefahr für den Torero zu mindern, werden dem Stier die Hörner um mehrere Zentimeter abgeschliffen (laut einer Untersuchung bei mehr als 90 % der Stiere in 1987). Diese Manipulation nennt man „Afeitado“.
Ca. 20 Prozent der Kampfstiere werden mit Phenylbutazon gedopt (Studie der Universität von Salamanca). Der Einsatz dieser Chemikalie ist EU-weit bei Tieren, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden, verboten. Sie ist stark gesundheitschädigend für den Menschen. Die EU-Kommission hat sich deswegen bereits mit der spanischen Regierung in Verbindung gesetzt.
Nach Aussagen der spanischen Tierschutzorganisation ANPBA in Madrid, kommen diese Manipulationen eher selten bei den „großen“ Arenen, wie z.B. der „Plaza de las Ventas“ vor. Sie sind eher in kleineren Arenen anzutreffen.

 

[…]

Nur selten gelingt es dem Matador, den Stier durch einen gezielten Stoß ins Herz sauber zu töten. Statt dessen wird oft die Lunge getroffen. Meistens muss der Todesstoß mehrfach wiederholt werden.
Bricht der Stier anschließend nicht zusammen, wird er von den Gehilfen des Matadors mit den gelb- und pinkfarbenen Tüchern umringt. Sie wedeln mit den Tüchern, damit er ihren Bewegungen mit dem Körper folgt. Durch jede seiner Bewegungen wird der Stier weiter verletzt. Man muss sich vorstellen, dass das Schwert ganz in ihm steckt und seine Organe regelrecht zerstückelt werden.
Der Stier geht in die Knie oder bricht zusammen und liegt zappelnd auf der Seite.
Um das Publikum nicht mit dem Bild des leidenden Tieres unnötig zu quälen, wird ein Gehilfe herbeigerufen, der das Rückenmark mit einem oder mehreren Dolchstößen durchtrennt.
Der Stier zappelt jetzt nicht mehr, er ist bewegungsunfähig, aber bei vollem Bewusstsein. In diesem Zustand werden ihm die Ohren und der Schwanz abgeschnitten. Ebenfalls bei vollem Bewusstsein wird er von Maultieren aus der Arena geschleift.
Es gibt Berichte, dass auch der Dolchstoß nicht korrekt ausgeführt wurde und der Stier wieder aufstand, als er aus Arena geschleift werden sollte.
Außerdem existieren Fotos, die beweisen, dass der Stier noch lebt, während er in den Gewölben der Arena zerlegt wird.

 

Die Pferde

Die Vorbehandlung

Bei den Pferden handelt es sich meistens um sehr alte Pferde. Sie werden unter Drogen gesetzt. Man verbindet ihnen die Augen. Zeugen sagen aus, dass Pferden, um sie manövrierbar zu machen, die Augen einfach herausgerissen wurden. Die Pferde, die wir sahen, besaßen zwar beide Augen, jedoch wurden ihnen regelwidrig beide Augen verbunden. Laut einer Verordnung muss ein Auge immer frei bleiben. In ganz Spanien wird grundsätzlich dagegen verstoßen.
Um ihre Hörfähigkeit zu verringern, wird ihnen nasses Zeitungspapier in die Ohren gestopft. (Das ist legal.)
Damit das Publikum ihre „Angstschreie“ nicht hören muss, schneidet man ihnen angeblich die Stimmbänder durch.
Vor dem „Kampf“ werden sie nach Angaben von Leuten aus der Stierkampfszene mit Tranquilizern (Spritze hinter die Ohren) behandelt.

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Hier weiterlesen:

http://www.anti-corrida.de/stierkampf.htm

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Gruß Hubert

 

Forschung ohne Tierleid   Leave a comment

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Es gibt Alternativen zu den Tierversuchen. Mensch und Tier sind zu verschieden um zu brauchbaren Erkenntnissen durch Tierversuche zu kommen – ganz abgesehen von der ethischen Dimension.

Aus PETA

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Forschung der vergangenen Jahre gehört sicherlich die Erfahrung, dass die Ergebnisse von Tierversuchen in der Regel für den Menschen irrelevant sind. Veröffentlichungen in renommierten medizinischen Fachjournalen kommen immer wieder zu dem Schluss, dass Tierversuche aufgrund der fundamentalen Unterschiede zwischen den einzelnen Spezies keine zuverlässig auf den Menschen übertragbaren Ergebnisse produzieren können. Dieselben Studien folgern außerdem, dass eine überwältigende Mehrheit von Tierversuchen nicht nur keine medizinischen Neuerungen und Verbesserungen hervorbringt, sondern auch, dass tierexperimentelle Studien häufig sogar gefährlich in die Irre führen.

Hochkompetente Wissenschaftler in aller Welt haben aus diesen Ergebnissen ihre Schlüsse gezogen und widmen sich nun der Entwicklung und Einführung von Forschungs- und Testmethoden, die ohne tierisches Leid auskommen und die vor allem relevant sind für die menschliche Gesundheit, für die Erforschung menschlicher Erkrankungen und für die Entwicklung neuer, wirksamer Therapiemethoden.

Tierfreie Methoden sind meistens weniger langwierig als die unzeitgemäßen und grausamen Tierversuche, die sie ersetzen sollen. Außerdem verursachen sie nur einen Bruchteil der Kosten von Tierversuchen. Sie sind zuverlässig auf den Menschen übertragbar und bieten Verbrauchern und Patienten somit eine viel höhere Sicherheit. In-vitro- und genomische Techniken gehören ebenso zu diesen Forschungsansätzen wie Computermodelle und Studien an Freiwilligen und Patienten.

Quelle PETA

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Aus Ärzte gegen Tierversuche

Forschung ohne Tierleid

Auszug.

Dr. med. vet. Corina Gericke

Tierversuche sind aus ethischen, medizinischen und methodenkritischen Gründen abzulehnen. Tiere und Menschen sind so unterschiedlich, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragen werden können. In der tierexperimentellen Forschung geht man von der Annahme aus, man könne das komplexe Krankheits- und Heilungsgeschehen beim menschlichen Patienten in so genannten »Tiermodellen«, d.h. künstlich krankgemachten Tieren, nachahmen. Wichtige Faktoren der Krankheitsentstehung wie Ernährung, Lebensgewohnheiten, Verwendung von Suchtmitteln, Umwelteinflüsse, Stress, psychische und soziale Faktoren werden bei dieser Art der Forschung nicht berücksichtigt.
Tierversuche haben aufgrund dieses falschen methodischen Ansatzes weder zur Behandlung der menschlichen Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Rheumatismus und Allergien etwas Wesentliches beigetragen, noch sind sie in der Lage den Verbraucher vor schädlichen Chemikalien und Medikamenten wirkungsvoll zu schützen.

Im Gegensatz zum Tierversuch liefern moderne tierversuchsfreie Verfahren verlässliche, für den Menschen relevante Ergebnisse und sind dazu meist auch noch kostengünstiger. Trotzdem führen diese Methoden in der tierexperimentell dominierten Forschung und Medizin ein Schattendasein. Sie sind für junge Forscher oft nicht attraktiv. Die Beschäftigung mit tierversuchsfreien Verfahren ist weder für die Karriere zuträglich, noch fließen in diesem Bereich nennenswerte Forschungsgelder.

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Forschung ohne Tierleid

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WIST-Kongress – Wissenschaft statt Tierversuche

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http://www.wist-kongress.de/rueckblick
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Gruß Hubert

Giftköder für Hunde auslegen – sind das Menschen?   Leave a comment

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Getötete Hunde in Reinickendorf – Giftköder

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https://www.4shared.com/video/9zYXXzLuei/Gettete_Hunde_in_Reinickendorf.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/9zYXXzLuei
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Es ist unglaublich welche Menschen es gibt, wobei es mir schwer fällt sie Menschen zu nennen, bei diesen miesen Eigenschaften, die sie haben. Es ist absolut niederträchtig Hunde mit einem Köder zu vergiften. Solche Menschen möchte ich wohl eher dem menschlichen Abschaum zurechnen. Welche Strafe für solche Individuen gerecht wäre überlasse ich jedem selbst, ich wüsste jedenfalls welcher Strafe ich so einem Ungeheuer zuführen würde.
So ein Monster ermordet ja einen Hund hinterhältig und grausam, und fügt der ganzen Familie enormes Leid zu.
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Hier ein Auszug aus rbb

In den vergangenen Tagen sind sieben Hunde durch Giftköder am Tegeler See getötet worden. Berlins Justizsenator warnt jetzt nicht nur Hundehalter, sondern auch Eltern vor solchen Ködern. Den oder die Täter zu ermitteln sei aber schwierig.

Am Freitagmittag ist bereits der siebte Hund gestorben, nachdem er einen am Tegeler See ausliegenden Gitftköder gefressen hat. Tierarzt Kai Rödiger, dessen Praxis nur wenige Autominuten vom Tegeler See entfernt liegt, konnte dem Vierbeiner nicht mehr helfen. Rödiger sagte der rbb-Abendschau, dass er in den vergangenen Tagen sechs Hunde mit akuten Vergiftungs-Symptomen behandelt habe. „Sie waren matt, teilweise zittrig, die Zunge ging ins bläuliche, sie hatten teilweise Schaum vor dem Maul. Einer verstarb schon auf dem Weg hierher, andere verstarben teilweise innerhalb von 20 bis 30 Minuten“, berichtet der Veterinär.

Das innerhalb des Auftretens des ersten Symptoms bis zum Tod nur so eine kurze Zeitspanne vergehe, sei sehr, sehr ungewöhnlich, sagte Rödiger. Am Tegeler See hängt inzwischen ein Schild mit einer offiziellen Warnung, Hunde vom Fressen unbekannter Materialien fern zu halten. Diese lebensbedrohliche Gefahr für Vierbeiner hat sich inzwischen bei vielen Anwohnern des Sees herumgesprochen. „Ich gehe mit meinem Hund nicht mehr hierher“, sagte ein Spaziergänger dem rbb.

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27 Giftköder-Funde in Berlin dokumentiert

In den vergangenen Jahren hat es in Berlin immer wieder Vorfälle mit Giftködern gegeben. Da es bisher an den „unterschiedlichsten Ecken der Stadt“ vorgekommen sei, sieht der Justizsenator in den jetzigen Vorfällen keine Serie. „Wir vermuten, dass das einzelne sind, die das immer wieder machen“.

Im Giftköderatlas des Berliner Senats wurden innerhalb eines Jahres 27 nachgewiesene Funde veröffentlicht.
Giftköderatlas:   http://www.berlin.de/lb/tierschutz/service/giftkoederatlas/

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Giftköder für Hunde auslegen – sind das Menschen?

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Empfohlene Verhaltensweisen

– Tiere am besten anleinen (insbesondere in Ufernähe)
– Beobachten ob die Tiere etwas vom Boden aufnehmen
– bei kleinstem Verdacht, sofort einen Tierarzt kontaktieren

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Gruß Hubert

Grausame Schicksale von Bären in Vietnam   Leave a comment

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Nicht genug damit, dass diesen Bären ein Leben lang in rostigen Käfigen vegetieren und ihnen Galle abgezapft wird – vielen Bären schneidet man auch noch die Vordertatzen ab, weil es in Vietnam und im asiatischen Raum üblich ist, Bärentatzen als Fleisch oder oder als Bärentatzenwein zu konsumieren.
Für viele Tiere ist ihr Dasein die Hölle und die Teufel sind diese Menschen. Unfassbar wie da noch eine Regierung zuschauen kann.
Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ hat sich nun zum Ziel gesetzt zusammen mit lokalen Tierschutzorganisatinen dieser grausamen Praxis in den Bärenfarmen zu beenden. Es ist zu hoffen, dass man dieses Ziel in nicht zu ferner Zukunft erreichen kann.

Aus der Kronen-Zeitung. 27.05.2017

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Foto: Vier Pfoten
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Hoffnung für Vietnams leidende Gallebären

Es gibt Hoffnung für die rund 1300 Gallebären, die unter furchtbaren Bedingungen auf etwa 400 Bärenfarmen in Vietnam leben. Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ hat sich mit den lokalen Partnern „Education for Nature Vietnam“ und „World Animal Protection“ zu einer Koalition zusammengeschlossen, mit dem Ziel, gemeinsam mit der vietnamesischen Regierung die grausame Haltung von Bären auf vietnamesischen Bärenfarmen zu beenden.

Die neue Koalition hat einen strategischen Fahrplan für die Umsetzung dieses Ziels entwickelt. Dieser Fahrplan besteht aus einem phasenweisen Ansatz, der die Anzahl der Bären auf Bärenfarmen, die aktuell bei ungefähr 1300 liegt, im Laufe von drei Jahren in verschiedenen Phasen auf null reduzieren soll.

Bärengalle als „Heilmittel“

Die Bären fristen ein furchtbares Dasein voller Leid in winzigen Metallkäfigen, sie sind halb verhungert und dehydriert. Die „Vier Pfoten“veröffentlichte vor zwei Wochen schockierendes Videomaterial , das zeigt, wie mehreren Bären auf vietnamesischen Farmen illegal Galle abgezapft wird, obwohl das seit über zehn Jahren verboten ist. Bärengalle wird seit tausenden von Jahren als Heilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet und ist sowohl in Vietnam, als auch in weiteren asiatischen Ländern immer noch gefragt.

Bessere Kontrollen, Bären beschlagnahmen

Der Fahrplan sieht die Einführung eines strafferen Kontrollsystems auf Bärenfarmen vor. Dieses soll sicherstellen, dass die Bären besser versorgt werden und alle nicht registrierten und damit illegalen Tiere sofort konfisziert werden. Außerdem soll an der Stärkung von Gesetzen und Richtlinien in Vietnam gearbeitet werden, damit genügend Unterbringungsmöglichkeiten für konfiszierte Bären zur Verfügung stehen, Straftaten im Zusammenhang mit freilebenden Bären verhindert werden und die Nachfrage nach Produkten und Körperteilen von Bären reduziert wird.

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Foto: Vier Pfoten
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Die „Vier Pfoten“ bauen derzeit ein modernes Bärenschutzzentrum in Vietnam, das etwa 100 Bären ein neues Zuhause bieten und gleichzeitig der vietnamesischen Bevölkerung die Möglichkeit geben wird, über Bären zu lernen und sie in ihrem natürlichen, artgemäßen Lebensraum zu erleben. Die neue Auffangstation wird ihre Tore im kommenden Sommer öffnen und die ersten Tiere, die dringende Rettung benötigen, aufnehmen.

Die „Krone Tierecke“ begleitete die „Vier Pfoten“ zum Lokalaugenschein nach Vietnam mehr dazu lesen Sie HIER .

Das tragische Schicksal von Kragenbärin „Hai Chan“

Eines von ihnen ist die Kragenbärin „Hai Chan“, die seit über zehn Jahren auf einer Bärenfarm in Ninh Binh lebt. Sie ist ein typisches trauriges Beispiel eines vietnamesischen Gallebären. „Hai Chan“ vegetiert in einem kleinen, rostigen Käfig. Jahrelang wurde ihr grausam Gallensaft abgezapft. Außerdem fehlen ihr wie vielen Gallebären beide Vordertatzen, denn in Vietnam und im asiatischen Raum ist es üblich, Bärentatzen als Fleisch oder als Bärentatzenwein zu konsumieren.

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Foto: Vier Pfoten
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„Wir haben etliche Anzeigen im Internet gesehen, in denen Bärengalleprodukte und auch Bärentatzenwein angeboten werden. Es gibt keine Zweifel, dass dieser Handel noch immer existiert und dass es notwendig ist, die Bären aus den Farmen zu befreien, um diese Praktiken ein für alle Mal zu beenden“, so Thomas Pietsch. „‚Hai Chan‘ ist nur eine Bärin von vielen, die verstümmelt in ihren winzigen Käfigen vegetieren und denen es an grundlegender Versorgung wie frischem Wasser, bärengerechtem Futter und Bewegung fehlt. Wir haben in den letzten zwei Jahren gesehen, wie sich die Anzahl der Bären in der Bärenfarm, in der ‚Hai Chan‘ lebt, von zwölf auf vier reduziert hat, weil die Bären langsam ihren Lebenswillen verlieren und den furchtbaren Lebensbedingungen erliegen. Leider sieht es auch aus, als würde Hai Chan sich aufgeben.“

Bitte helfen auch Sie!

Die „Vier Pfoten“ haben als zusätzliche Maßnahme eine internationale Kampagne gestartet. Tierfreunde weltweit können eine Petition unterschreiben , welche die vietnamesische Regierung ermutigen soll, alles Nötige zu tun, um Bärenfarmen endgültig zu beenden. Fast 100.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt.

Auch Spenden werden dringend benötigt jeder Euro zählt!

Spendenkonto: UniCredit Bank Austria AG
IBAN: AT20 1200 0097 0632 7511
Kennwort: GALLENBÄREN

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Grausame Schicksale von Bären in Vietnam

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 27. Mai 2017 von hubwen in Tierschutz, Uncategorized

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Grausame Tiertransporte   Leave a comment

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Es übersteigt jedes Vorstellungsvermögen wie grausam es bei Tiertransporten zugeht und was Tiere zu erleiden haben. Tiere befinden sich oft über 50 Stunden in einem Tiertranporter und erhalten kein Wasser. Oft stehen sie auch noch an Grenzen Stunden oder auch Tage bei 40° C. Hitze oder klirrender Kälte im Winter. Von Politikern sind nur leere Wort zu hören, die keinen Wert haben.

Bei Transporten in den Nahen Osten, Nordafrika und die Türkei ist es besonders schlimm. Das ist alles UNGLAUBLICH und UNFASSBAR!

Auszug aus VGT.at

Aktuelle Berichte zeigen: Unfassbare Tierquälerei bei Transporten in den Nahen Osten, Nordafrika und die Türkei

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Tausende Tiere werden jedes Jahr mit LKWs und Schiffen in Drittländer transportiert, die keinerlei Tierschutzgesetze besitzen, die mit den Österreichischen vergleichbar wären. Dabei herrschen katastrophale Zustände auf den Transportern. Unter anderem stehen die Tiere mehrere Zentimeter tief in ihren eigenen Exkrementen, Krankheiten und Todesfälle sind an der Tagesordnung. Ein EuGH Urteil von 2015 besagt, dass die Tierschutzbestimmungen für Transporte aus einem EU-Land auch über die EU-Grenzen hinaus für den gesamten Transport bis an den Zielort gelten müssen. Diese Regelung wird allerdings oftmals nicht eingehalten, wie erst heute bekannt wurde. Die Kleine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung haben Berichte über die tragischen Tiertransporte veröffentlicht, welche die Organisation Animals International aufgedeckt hat. Der VGT fordert die österreichische Regierung dazu auf, dem Urteil des EuGH nachzukommen und Transporte von österreichischen Tieren ins EU-Ausland nicht länger zuzulassen. Dazu hat der VGT eine Petition gestartet: www.vgt.at/tiertransporte

http://vgt.at/presse/news/2017/news20170418hl_2.php

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Warnung: sehr grausame Bilder im letzten Drittel des Videos.

Höllenqualen: Tiertransport per Schiff 

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Siehe auch:

Beamte prüften in den letzten drei Tagen an der A4 verschiedene Tiertransporte. Die Bilanz sieht erschreckend aus.

http://www.sz-online.de/sachsen/polizei-stoppt-grausame-tiertransporte-3411430.html

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http://vgt.at/presse/news/2017/news20170427y_2.php

 

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Hier noch die Geschichte einer kanadischen Tierrechtlerin, die vor Gericht stand, weil sie Schweinen Wasser gab.

Auszug.

Tierrechtlerin nach ihrem Freispruch im Interview

Anita Krajnc
© Jo-Anne McArthur / WeAnimals.org

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Sie wurde angezeigt, weil sie an einem heißen Tag durstigen Schweinen auf dem Weg ins Schlachthaus Wasser gab. Anita Krajnc (gesprochen »Krainz«), die Mitbegründerin der kanadischen Tierrechtsgruppe Toronto Pig Save schüttete im Juni 2015 Wasser zu den Tieren in den Tiertransporter. Der Fahrer forderte sie auf, damit aufzuhören, beschimpfte sie und rief die Polizei. Sie wurde wegen Sachbeschädigung verklagt und ihr drohten im Falle einer Verurteilung eine Geldbuße oder sogar Haft. Der Fall sorgte international für Aufsehen. Anfang Mai 2017 sprach ein kanadisches Gericht die Angeklagte schließlich frei. Wir haben Anita Krajnc dazu interviewt.

Was hat Sie dazu bewegt, Toronto Pig Save zu gründen?

Ich habe ein paar Jahre in der Nähe eines Schweineschlachthofs im Zentrum von Toronto gelebt. Aktiv wurde ich erst Ende 2010, nachdem ich meinen Hund, Mr. Bean, adoptiert hatte. Bei einem Spaziergang mit Mr. Bean in meinem Viertel in Downtown-Toronto beobachtete ich eines Tages etwas Schreckliches – sieben oder acht Transportwagen voller junger Schweine auf dem Weg zum Schlachthof. Beim Blick ins Innere des Fahrzeugs schaute ich in die Gesichter von traurigen und völlig verängstigten Schweinen – jedes einzelne von ihnen ähnelte auf erschreckende Weise meinem Hund, der neben mir stand. Dieser Anblick erschütterte mich zutiefst und ich wusste, dass ich etwas tun musste. Kurz darauf gründete ich zusammen mit anderen Tierrechtlern Toronto Pig Save.

Was macht Toronto Pig Save?

Unsere wichtigste Strategie ist es, bei den leidenden Tieren zu sein und ihnen beizustehen. Wie bereits Dr. Albert Schweitzer sagte: »Denke gelegentlich an das Leid, dessen Anblick du dir ersparst.« In seinem Buch Kalender der Weisheit spricht Tolstoi von der Pflicht, sich nicht von Leid abzuwenden, sondern hinzuschauen: »Wenn das Leid eines anderen Lebewesens dich schmerzt, folge nicht deinem ersten Impuls, vor dem Leidenden zu fliehen. Im Gegenteil, komm näher, komm so nahe wie möglich an den Leidenden heran und versuche, ihm zu helfen.«

Toronto Pig Save hält wöchentliche Mahnwachen vor den Toren des Schlachthofs und an Ampeln, an denen die Tiertransporter kurz anhalten und wir die Möglichkeit haben, mit den Tieren in den Fahrzeugen Kontakt aufzunehmen. Im Sommer, wenn die Tiere in den überhitzten Transportern schwer keuchen und Schaum vor dem Mund haben, geben wir ihnen Wasser.

Indem wir die Fotos und Videos unserer Mahnwachen online veröffentlichen, stellen wir die Verbindung her zwischen dem in Zellophan verpackten Fleisch in Supermärkten und den einzelnen Tieren, die zum Schlachthaus transportiert werden. Viele Menschen entscheiden sich wie wir für das vegane Leben und beginnen, sich für Tiere einzusetzen. Es wurden bereits neue Gruppen in Kanada, den USA, Australien, Europa, Südamerika und eine in Asien (Hong Kong Pig Save) gegründet. Sie alle halten vor den örtlichen Schlachthäusern Mahnwachen und bilden zusammen The Save Movement.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Probleme bei Tiertransporten in Kanada?

Die Tiertransportbestimmungen in Kanada sind sehr schwach, sie gehören zu den schlechtesten in allen Industrieländern. Die Tiere werden über viele Stunden unter extremen Wetterbedingungen transportiert, ohne Ruhepausen oder Wasser. Viele von ihnen sind tot, wenn sie am Schlachthaus ankommen. Durch unsere Anträge auf Informationszugang fanden wir heraus, dass jeden Tag tote Schweine am Schlachthof Quality Meat Packers ankommen, weil sie aufgrund der sommerlichen Hitze beim Transport einen Herzinfarkt erlitten haben.

Anita Krajnc
© Jo-Anne McArthur / WeAnimals.org

Wie oft haben Sie bereits Tiere bei Transporten versorgt?

Wir versorgen durstige Schweine schon seit etwa 2013 mit Wasser. Das Ungewöhnliche an der Mahnwache am 22. Juni 2015, einem drückend heißen Sommertag, bestand darin, dass der Fahrer aus dem Transporter ausstieg und ich später wegen Eingriffs in fremdes Eigentum angezeigt wurde – weil ich durstigen Schweinen, die in der Hitze litten, Wasser zum Trinken angeboten hatte. Genau das haben viele von uns in den letzten zwei Jahren immer wieder getan, oftmals sogar vor den Augen der anwesenden Polizei, die sich nur um unsere Sicherheit sorgte, aber für unser mitfühlendes Handeln Verständnis zeigte.

Was hat Sie bei dem Verfahren gegen Sie am meisten bewegt?

Ich glaube, die größte Auswirkung des sogenannten »Schweine-Prozesses« war die weltweite Aufmerksamkeit, die der Prozess für die Anwendung der Goldenen Regel bei notleidenden Tieren erzielte. Der Richter war aufgeschlossen und gestattete der Verteidigung die Präsentation von Beweismitteln über die fatalen ethischen, wissenschaftlichen, umweltbezogenen und gesundheitlichen Folgen der Fleisch-, Milch- und Eierindustrie. Dank seiner informierten Entscheidung wurde ich von der Anklage freigesprochen. Trotzdem hätte der Prozess eine noch viel größere Auswirkung haben können – wenn der Richter auf dem Weg zur unvermeidlichen Anerkennung der Rechte von Tieren als fühlende Wesen und Personen einen weiteren Schritt gemacht hätte. Aber das tat er leider nicht, sondern bezeichnete Schweine und andere Tiere gemäß kanadischem Recht einfach nur als Eigentum – was für die Tiere natürlich entwürdigend ist.

Was denken Sie über die Begründung des Gerichts für Ihren Freispruch?

Die Anklage wegen Eingriff in fremdes Eigentum wurde fallen gelassen, aber nur, weil ich nicht in fremdes Eigentum, also die Schweine auf dem Weg zum Schlachthof, eingegriffen habe. Ich habe den Transporter nicht angehalten. Ich habe nicht verhindert, dass die Schweine geschlachtet wurden. Daher erklärte der Richter, dass ich aus verfahrenstechnischen Gründen nicht schuldig bin. Allerdings finde ich es grundsätzlich falsch, Tiere als Eigentum zu erachten – genauso wie es vor Hunderten von Jahren falsch war, menschliche Sklaven als Eigentum und Frauen als Hab und Gut, als das Eigentum von Männern, anzusehen. Die Gesetze müssen zugunsten unserer tierischen Freunde geändert werden.

Wie haben Sie die Berichterstattung über Ihren Fall empfunden?

Ich denke, die Medienberichterstattung war ausgesprochen positiv. Sowohl die sozialen Medien als auch die Massenmedien haben das Bewusstsein und die Unterstützung für unsere Sache gestärkt. Vor diesem Prozess wussten die meisten Menschen nichts über die Situation der Tiere auf dem Weg zum Schlachthof, aber dank der enormen Medienberichterstattung konnte die Öffentlichkeit tatsächlich einen Blick in die Tiertransporter werfen. Die etablierten Fernsehsender berichteten ununterbrochen über den Vorfall vom 22. Juni, der zu meiner Verhaftung führte und den wir glücklicherweise auf Video aufgezeichnet hatten. Wenn ich in den Interviews sagte, dass die Schweine am Verdursten waren, spielten die Sender einen Videoclip ein, der die armen Schweine im Transporter zeigte, keuchend, mit Schaum vor dem geöffneten Mund. Es war klar und deutlich zu sehen, dass die Schweine extrem durstig waren.

Als die Medien unser Video Water for Poor Angel Pig Victims verlinkten, stieg die Zahl der Seitenaufrufe um 150.000 an. Die Medien verbreiteten Informationen über unsere Arbeit. Zum ersten Mal wurden unsere Aufnahmen der Schweine in den Transportern im großen Stil ausgestrahlt und erreichten die Massenmedien. Das hat dazu geführt, dass sich mehr Menschen an unserer Arbeit beteiligen, was von Anfang an unser Ziel war. Wir wollen nicht nur, dass die Menschen auf die vegane Ernährung umsteigen, sondern dass sie sich auch aktiv für die Tiere einsetzen!

Hier weiterlesen:

Grausame Tiertransporte

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Gruß Hubert

 

Gratulation dem Rehbock. Rehbockheil!   Leave a comment

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Da kann ich nur sagen super! Eine super gerechte Strafe für den Jäger. Er bestrafte sich selbst mit der Todesstrafe. Er möge nicht in Frieden ruhen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Steffen S. versucht haben muss das aufbäumende Schalenwild mit dem Gewehrkolben zu erschlagen, sich dabei ein Schuss löste und den Jäger im Bauch traf. Siehe ganz am Schluss.

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Aus tag24.de

Jäger starb nach Kampf mit angeschossenem Rehbock

 

Polizisten sichern die Zufahrt zum Waldstück, in dem der tote Jäger und der Rehbock gefunden wurden.
Polizisten sichern die Zufahrt zum Waldstück, in dem der tote Jäger und der Rehbock gefunden wurden.

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Grimma – Dem Tod des Grimmaer Jägers Steffen S. (67) ist ein dramatischer Kampf mit einem angeschossenen Rehbock vorausgegangen. Wie die Ermittlungen ergaben, löste sich dabei der tödliche Schuss.

Als der tote Jäger am Dienstagmorgen in einem Waldstück bei Schkortitz gefunden wurde, lag neben ihm nicht nur sein Gewehr, sondern auch ein verendeter Rehbock. Dies erfuhr TAG24 am Mittwoch aus Ermittlerkreisen.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der kriminalpolizeilichen Untersuchungen hatte Steffen S. den Bock angeschossen. Bei der Absuche muss der Waidmann dann festgestellt haben, dass das getroffene Tier noch lebt.

Gingen die Ermittler in ihrer ersten Unglücksversion noch davon aus, dass der Rehbock vor dem Fangschuss den Jäger angriff und mit dem Gehörn schwer im Bauchraum verletzte, revidierten die rechtsmedizinischen Untersuchungen später diese Annahme.

Nach der Leichenschau gehen die Ermittler jetzt davon aus, dass Steffen S. gegen jede waidmännische Regel versucht haben muss, das aufbäumende Schalenwild mit dem Gewehrkolben zu erschlagen. „Dabei löste sich ein Schuss und traf den Jäger in den Bauch“, so ein Ermittler.

Steffen S. schaffte es nicht mehr, Hilfe zu holen. Laut rechtsmedizinischem Gutachten verstarb er aufgrund des hohen Blutverlustes.

(Anmerkung: und das war gut so… dieses verdammte Schwein! Wieder ein Jäger weniger.)

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Ein Rehbock steht auf weiter Flur. Im Kampf mit einem angeschossenen Tier kam der Jäger ums Leben.
Ein Rehbock steht auf weiter Flur. Im Kampf mit einem angeschossenen Tier kam der Jäger ums Leben.

 

Von Alexander Bischoff

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Gratulation dem Rehbock. Rehbockheil!

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Gruß Hubert

Das leise Sterben der Bienen   1 comment

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Es ist erschreckend wie immer noch mit Pestiziden weiter gearbeitet wird, obwohl man weiß welche katastrophalen Auswirkungen das auf die Bienen hat. Prof. Randolf Menzel, Leiter des Instituts für Neurobiologie an der FU Berlin hat das Leben der Bienen erforscht. Er ist erstaunt welch wunderbare Kommunikationsmittel die Bienen einsetzen und welch hohe Intelligenz sie haben. Man gerät ins Staunen. Bienen sind für unser Leben unersetzlich. Auch Schmetterlinge sind von den Pestiziden betroffen.

Hier ein Video von RBB, von Sabine zur Verfügung gestellt.

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

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  Zum Anschauen des Videos ins Bild klicken.

https://www.4shared.com/video/Aydixql_ca/rbb_Mediathek_Das_leise_Sterbe.html

https://www.4shared.com/web/embed/file/Aydixql_ca

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Hier noch zwei Auszüge aus Petitionen.

Von „Berufsimker“

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„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Albert Einstein.
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Bienen auf der ganzen Welt sterben. Ihr Verschwinden bedroht unsere Nahrungskette und die natürliche Vielfalt. Eine der Ursachen: giftige Pestizide, in denen sogenannte Neonikotinoide enthalten sind. Am 31. Januar könnte die Europäische Kommission diese giftigen Stoffe verbieten. Wir müssen schnell handeln.

Zum ersten Mal hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Studie bestätigt, dass der Einsatz von Neonikotinoiden mitverantwortlich für das Bienensterben ist! Eine Meinung, die wir Imker, Bürger und Verbände schon lange vertreten.

Im Verdacht hat die Aufsichtsbehörde Insektizide des deutschen Herstellers Bayer und des Schweizer Syngenta-Konzerns. Die EFSA warnt ausdrücklich vor den Gefahren für Bienen durch die drei Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam.

Rund ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion und wahrscheinlich zwei Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen sind von Bestäubern wie Bienen abhängig.

Doch unter dem Druck der Pestizid-Industrie könnten die europäischen Behörden beschließen, dem Rat der EFSA nicht zu folgen und kein vollständiges Verbot dieser Pestizide beschließen.

Quelle:
http://www.berufsimker.de/index.php/7-website/53-petition-bienensterben-stoppen-neonikotinoide-in-pestiziden-verbieten

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Von sumofus.org

In Großbritannien dürfen wieder Bienenkiller-Pesitzide versprüht werden — trotz eines EU weiten Verbots. Besonders pikant: Überzeugen ließ sich die britische Regierung von Bayer und Syngenta — beide Firmen nahmen an einem entscheidenden Treffen über die Erlaubnis der sogenannten Neonikotinoide teil.

Weil diese Nervengifte für Bienenvölker tödlich sind, hatte die Europäische Kommission sie 2013 zunächst für zwei Jahre weitgehend verboten.

Noch dieses Jahr entscheidet sie über eine Verlängerung des Verbots — und wir können davon ausgehen, dass Bayer und Co. alles dafür tun werden, dass ihre Bienengifte wieder auf den Feldern versprüht werden. Verteidigen wir das EU-Verbot und verhindern wir, dass Bayer mit seiner Lobbyarbeit auch auf EU-Ebene Erfolg hat!

Fordern Sie die EU-Kommission auf, das Verbot der Bienenkiller-Pestizide zu erneuern und die Bienen auch in Zukunft zu schützen!

Bienen sind für 80 Prozent der weltweiten Bestäubung verantwortlich. Getreide, Gemüse, Obst — jedes dritte pflanzliche Nahrungsmittel, das wir zu uns nehmen, hängt von der Arbeit von Bienen ab. Es ist daher nicht übertrieben zu sagen, dass das weltweite Bienensterben unser Überleben und das unserer Kinder gefährdet.

Deshalb ist klar: Wir können nicht zulassen, dass auf unseren Feldern Pestizide versprüht werden, die Bienen töten.

Quelle:
https://actions.sumofus.org/a/bienenkiller-uk-de

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 18. Mai 2017 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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