Archiv für die Kategorie ‘Tierschutz

E I N E U N E N D L I C H ( E ) T R A U R I G E G E S C H I C H T E   Leave a comment

.

Kirche und Tierschutz

 

Einleitend sei Arthur Schopenhauer zitiert: »Himmelschreiende Ruchlosigkeit, mit
welcher der christliche Pöbel gegen Tiere
verfährt, sie lachend tötet, verstümmelt oder martert«.

Zu ergänzen wäre dazu lediglich : Und die Kronjuwelen der »Krone der Schöpfung«, die Pfaffen im schwarzen Gewand, segnen all das unchristliche Wüten der Dornenkrone Mensch per hoheitsvoll zelebrierten anthropozentrischen Kanzelreden ab. Gibt es für den Menschen noch eine größere Lust und Freude, als die öffentliche, hochpriesterliche Würdigung des eigenen Tuns und die Bestätigung des einzigartigen Wertes des Homo sapiens?

Lebensverachtende Formulierungen, wie im katholischen Katechismus gebraucht, fordern förmlich, gar wörtlich dazu auf, Leid und Schmerz empfindende tierische Mitgeschöpfe als bloße »Ressourcen« anzusehen.

Tiermord segnende Geistliche bei den – die Hubertuslegende verfälschenden – so genannnten »Hubertusmessen« kehren die so pharisäerhaft propagierte »christliche Nächstenliebe« mit weihevoll verbrämten Worten förmlich in den Dreck.

Bild: Hounshell-Putzgruber

Hubertusmesse (hier in Oberösterreich):
Der Priester segnet die Jäger, der umgebrachte Hirsch liegt vor dem Altar

Ein Priester segnet die getöteten Hasen –
mit Jesus und seiner Lehre hat das nichts zu tun!

»Hubertus, warum jagst du mich?«
Der Legende nach erblickte Hubertus im Geweih des Hirsches ein Kreuz und entsagte fortan der Jagd.

.

bg6r2l7xsy1

 

Wer, wenn nicht die Amtskirchen, die auf ihren angehäuften weltlichen Schätzen brütenden selbsternannten Vertreter des Christentums, wäre mehr prädestiniert, sich unmissverständlich und engagiert für die von Gott geschaffene Welt mit all ihren Geschöpfen – Menschen wie Tieren und Pflanzen – einzusetzen? Jesus wäre gewiss an ihrer Seite!
Oder kann man sich einen jagenden Jesus mit einem Gewehr vorstellen, der mit vor Schießgier zittriger Hand Hasen, Rehe (oder auch böse Jagdkonkurrenz – »Raubzeug«, wie Nachbars Katze oder Hund) und anderes Getier »anschweißt«, d.h. verletzt, verkrüppelt? Denn viele Tiere bleiben nicht sofort tot »im Feuer« liegen, sondern krepieren erst elend nach Tagen oder Wochen unter furchtbaren Qualen. Oder einen Jesus mit einem Metzgermesser in der Hand, oder eilfertig ein Skalpell führend, tiefgebeugt über einem aufgeschnittenen, stöhnenden Versucnhtier, abgeschottet hinter Stahltüren der hauptsächlich an ihren Dividenden interessierten Pharmaindustrie ?
Oder können Sie sich einen Jesus vorstellen, von Amoniakdünsten umwabert, in den KZ-Hühnerhaltungen zuerst die Eier einsammelnd, danach durch Tierleichen watend die noch lebenden ausgelaugten Tierkörper knochenbrechend in Plastikkörbe verpackend, dann schließlich mit einem Metzgermesser in der Hand in einem Schlachthaus?
War es nicht Jesus, der Krämerseelen und Kleingläubige mit heißem Herzen aus dem Tempel jagte? Geheime alte Schriften zeugen von einer umfassenden Tierliebe Jesu. Weshalb werden diese unterschlagen und von der Amtskirche nicht anerkannt ?
Weil man es sich seit Jahrhunderten zusammen mit weltlichen Machthabern – Wasser predigend, Wein saufend – bequem eingerichtet hat und ungern Pfründe freiwillig aufkündigt. Statt sich mit Macht und heiligem Zorn für die Gesamtschöpflichkeit Gottes einzusetzen, ist die Amtskirche für die Schreie der geschändeten Kreatur taub. Seit jeher sind von ihr bestenfalls laue Lippenbekenntnisse zu vernehmen – von einigen wenigen mutigen kirchlichen Stimmen einmal abgesehen, die in letzter Konsequenz gar enttäuscht den Kirchendienst verlassen, wie die Theologin und engagierte Tierschützerin Christa Blanke. Große Hochachtung vor dieser Pfarrerin!
Anbiedernd und servil redet man vielfach in kirchlichen Kreisen beispielsweise auch extremistischen islamischen und mosaischen Riten des grauenvollen betäubungslosen Abmetzeln von Tieren (Schächten) nach dem Munde, unterstützt moralisch in verschiedensten Bereichen übelste Tierschinderei – oder praktiziert solche gar selbst, zum Beispiel als Träger der schwarzen Priesterkutte und des grünen Jägerkittels in Personalunion.-
Vielleicht als schöngeistigen Ausgleich präsentiert man im Gegenzug dafür den Gläubigen Jahr für Jahr ein rührseliges, öffentlich aufgeführtes Bühnenstück im Altarraum: ein harmonisches Miteinander zwischen göttlichem Christkindlein in der Krippe und den Tieren. Ochs, Esel und Schafe sind die standartisierten auserwählten Mitgeschöpfe, die einmal jährlich anbetend zusammen mit Hirten und Königen geschützt und friedlich Jesus zu Füßen liegen dürfen.-
Die Realität des heutigen, verlogenen, brutalen Alltagsgeschehens, dem die Tiere ansonsten millionenfach ausgesetzt sind, findet hingegen kaum Erwähnung.
Die Amtskirche braucht bei Laune gehaltene Christen, gutmütige, unkritische Zahler der Kirchensteuer, zwangseingetrieben von Vater Staat – ein sich gegenseitig seit Jahrhunderten genial (unter-)stützendes Konglomerat. Doch die Fassade bröckelt. Immer mehr ernsthafte Christen erwachen aus tradierter Duldungsstarre und drängen befreit aus den Fesseln der Amtskirche.
So auch Hans Apel. Der einsitge Bundesminister für Verteidigung und für Finanzen, sowie ehemaliger evangelischer Kirchenvorstand, ist aus der Amtskirche aus- und in eine Freikirche eingetreten. In seinem Buch »Volkskirche ohne Volk« (Brunnen-Verlag. 14,95 Euro) stellt er fest: »Wenn Menschen nach Gott suchen, suchen sie immer weniger bei der Evangelischen Kirche.(…) Neue Religiosität manifestiert sich vor allem außerhalb der beiden Großkirchen.«
Und er liest der Amtkirche die Leviten: »Für ihr weitgespanntes Netz ihrer Sozialeinrichtungen – Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser – zahlen der Staat und ihre Benutzer bis zu 95 Prozent der anfallenden Kosten. Insofern werden die Kirchensteuerzahler systematisch belogen, wenn ihnen vorgegaukelt wird, nur durch ihre Zahlungen würde die sozialkaritative Arbeit der beiden Großkirchen ermöglicht«. Und weiter: »… kirchliche Außenseiter (Anmerkung: Siehe beispielsweise die Urchristliche Vereinigung »Universelles Leben«, die u.a. vorbildlich aktiven Tierschutz praktiziert) und Sinnvermittler, die neu auf den Markt drängen, sollen durch Verleumdungen und Verdächtigungen kleingehalten werden.« Die »Drecksarbeit« der »Sektenbeauftragten« – so Apel wörtlich – werde die Volkskirche aber nicht retten.
Die einstige und heutige Amtskirche, armselig fixiert auf die »Krone der Schöpfung« und unfähig, über den Tellerrand anthropozentrischen Denkens zu blicken, ist leider ein unglaubwürdiger Torso. Menschen- und Tierschutz gehören in göttlichem Sinne untrennbar zusammen. – Und Christsein definiert sich keinesfalls zwingend über die Zugehörigkeit zu einer Großkirche!
Dieser schmerzhafte Lernprozess wird der Kirche nicht erspart bleiben. Verwiesen wird auf weiterführende Literatur von Eugen Drewermann, Karlheinz Deschner und Hubertus Mynarek.

Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus der Zeitschrift »Schutz für Mensch, Tier und Umwelt«, Dez. 2004

Jesus liebte die Tiere und trieb die Tierhändler mit der Peitsche aus dem Tempel. Die Tiere ließ er frei.

Jesus befreit die Opfertiere im Tempel: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!«
(Markus 11,17)

»Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft….
Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.«

Hieronymus (331 – 420), Übersetzer der Bibel

*************

abendblatt.de http://www.abendblatt.de/daten/2007/02/04/682516.html

Welche Tierfamilie könnte man „Krone der Schöpfung“ nennen?
Den Ameisen könnte man diesen Titel verleihen. Denn in den 100 Millionen Jahren ihrer Evolution haben sich die 20000 Arten dieser Familie an die verschiedensten Lebensräume rund um den Globus angepasst und dabei eine Vielzahl von verblüffenden und einzigartigen Überlebensstrategien entwickelt. Manche Arten sind Allesfresser, andere leben räuberisch oder nehmen nur spezielle Pflanzenkost zu sich. Viele sind sesshaft, andere wandern, manche bauen Pilze an oder hegen Blattlausherden, wobei sie sich noch bestimmter Bakterienarten als „Hilfspersonal“ bedienen, wieder andere halten kleinere Ameisen als Sklaven. Am beeindruckendsten aber ist sicherlich, dass sie sich alle zu riesigen Staaten organisieren.

Genauso vielgestaltig wie die Lebensweisen sind die Nester. Die aus Nadeln und Reisig errichteten Haufen hiesiger Waldameisen sind jedem Spaziergänger vertraut. Sie ragen bis zu zwei Meter in die Höhe und reichen ebenso tief in den Boden. Von anderen Ameisenarten kennt man unauffällige Gangsysteme unter Steinen oder hinter der Rinde von Bäumen, aus zerkautem Pflanzenmaterial hergestellte kunstvolle Kartonnester in Baumkronen. Ameisen stellen etwa zehn Prozent der gesamten globalen Biomasse. Die größte bekannte Ameise ist die Königin einer Wanderameise der Gattung Dorylus mit acht Zentimetern Länge. Die Nester von Waldameisen beherbergen 200000 bis zwei Millionen Tiere, Wanderameisenvölker können sogar aus mehr als 20 Millionen Tieren bestehen.

Aus Bild-Wissensbibliothek: „Tiere und Lebensräume“

Von Ulrich Dittmann, Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.

.

Gruß Hubert

 

Advertisements

Veröffentlicht 23. Mai 2018 von hubwen in Kirchenkritik, Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

Getaggt mit

Italien: Fleisch-Mafia hinter bestialischer Wolf-Exekution   Leave a comment

.

Unglaublich welche Sadisten und Tierhasser es unter Menschen gibt. Die müssen ein Tier auch noch foltern, bevor sie es töten.

aus wildbeimwild.ch

.

Lupo ucciso con arma da fuoco appeso per zampe a fermata bus Coriano, nel Riminese

.

Sechs Monate, nachdem ein Wolf getötet und an einer Bushaltestelle in Coriano aufgehängt worden war, konnten die mutmaßlichen Urheber dieses abscheulichen Vorfalls ausfindig gemacht werden. Umfangreiche Ermittlungen der Forstabteilung der Carabinieri führten zu zwei Männern – 82 und 43 Jahre alt – welche beide zu einem großen landwirtschaftlichen Betrieb von Coriano di Rimini, eine Ortschaft im bergigen Hinterland des bekannten Touristenortes, gehören.

Schon am Tag, nachdem einige Schüler, die sich zum Unterricht begeben wollten, den schrecklichen Fund gemacht hatten, nahmen die Behörden die Ermittlungen auf. Die Bilder mehrerer Überwachungskameras der Umgebung brachten die Carabinieri schon bald auf die richtige Spur. Auf den Videos der „elektronischen Augen“ war ein weisser Volkswagen Transporter zu erkennen, wie er gegen 4.00 Uhr in der Früh – wenige Stunden vor dem Auffinden des toten Wolfs – in der Nähe der Bushaltestelle aufhielt. Eine Kontrolle des Kennzeichens und der Fahrzeugdaten des Lieferfahrzeugs ergab, dass der VW Transporter zu einem landwirtschaftlichen Grossbetrieb von Coriano gehörte, wie Südtirol News schreibt.

Dank einer Auswertung der Liste der Telefongespräche entdeckten die Ermittler, dass in jenen Stunden ein 43-jähriger Angestellter des Betriebes versucht hatte, mit dem 82-jährigen Vater des Inhabers Kontakt aufzunehmen. Bei der darauffolgenden Durchsuchung des Volkwagen Transporters stellten die Carabinieri im Frachtraum Wolfshaare und Blutspuren sicher. Daraufhin nahmen die Beamten den ganzen Hof in Augenschein und konnten dabei mehrere Straftaten wie Misshandlung von Tieren, illegale Schlachtungen, Haltung von gefährlichen Tieren bis hin zu illegaler Müllablagerung feststellen. Wegen dieser schweren Vergehen wurden der 43-Jährige und der 82-Jährige auf freiem Fuß angezeigt.

.

.
.
.

Italien: Fleisch-Mafia hinter bestialischer Wolf-Exekution

Veröffentlicht 17. Mai 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit ,

Die Kriminalisierung von Tierschützern verhindern!   Leave a comment

.

„Regelmäßig decken Tierschützer auf, unter welcher Grausamkeit Tiere in der Massentierhaltung mitten in Deutschland leiden. Wieder und wieder kommen nur durch das Engagement dieser Tierschützer schockierende Haltungsbedingungen, qualvolle Praktiken und auch eklatante Verstöße gegen Tierschutzrichtlinien überhaupt ans Tageslicht. Und wieder und wieder zeigt sich, in welch erschreckendem Ausmaß die behördlichen Kontrollen von Nutztierbetrieben versagen.“

.

An GroKo und FDP: Tierschutz ist kein Verbrechen!

.

.

Text aus einer Petition von Animal Equality Deutschland.

.

Dem Tierschutz in Deutschland soll ein Riegel vorgeschoben werden – anders lassen sich die aktuellen Bestrebungen aus der Politik nicht deuten. Sowohl die Große Koalition als auch die FDP versuchen gegenwärtig, unverzichtbare Tierschutz-Arbeit zu kriminalisieren. Hier wird ein politisches Bemühen deutlich, die Wirkung von Tierschützern und Organisationen in Deutschland maßgeblich einzuschränken oder möglichst gar ganz außer Kraft zu setzen.

Während die Große Koalition die Kriminalisierung von Tierschützern sogar im Koalitionsvertrag festgeschrieben hat, greift die FDP derzeit im Bundestag die Gemeinnützigkeit von Vereinen an, die sich für Tiere einsetzen.

Regelmäßig decken Tierschützer auf, unter welcher Grausamkeit Tiere in der Massentierhaltung mitten in Deutschland leiden. Wieder und wieder kommen nur durch das Engagement dieser Tierschützer schockierende Haltungsbedingungen, qualvolle Praktiken und auch eklatante Verstöße gegen Tierschutzrichtlinien überhaupt ans Tageslicht. Und wieder und wieder zeigt sich, in welch erschreckendem Ausmaß die behördlichen Kontrollen von Nutztierbetrieben versagen.

Unter diesen Umständen sind Tierschutz-Engagement und insbesondere Tierschutz-Recherchen aus der Zivilgesellschaft der einzige Weg, das systematische Tierleid durch die Massentierhaltung an die Öffentlichkeit zu bringen.

Doch die Große Koalition verfolgt den Plan, ausgerechnet jene engagierten Bürgerinnen und Bürger zu bestrafen, die dieses Leid aufdecken – und damit auch Verstöße gegen geltende Gesetze und grundgesetzlich verankerte ethische Werte unserer Gesellschaft offenlegen. Wenn der Koalitionsvertrag ankündigt, “Einbrüche in Tierställe als Straftatbestand effektiv [zu] ahnden”, bedienen sich die Regierungsparteien dabei einer kriminalisierenden, wie auch populistischen Wortwahl.

Diese Wortwahl durch die Große Koalition verzerrt die Rechtslage und ist faktisch falsch.

Die Politik ignoriert zudem, dass die deutsche Rechtsprechung immer wieder nicht nur die Notwendigkeit von Tierschutz-Recherchen bestätigt, sondern auch ein erhebliches öffentliches Interesse daran attestiert hat. Erst im Frühjahr 2018 erkannte zum Beispiel das Oberlandesgericht Naumburg eine Undercover-Recherche in einem Nutztierbetrieb durch Tierschützer als gerechtfertigt an, weil im schockierenden Zustand des Schweinemastbetriebs ein “rechtfertigender Notstand” vorlag (OLG Naumburg, Urt. v. 22.02.2018, Az. 2 Rv 157/17).

Jüngst bestätigte auch der Bundesgerichtshof in einem historischen Urteil, dass die Verbreitung solcher Recherche-Aufnahmen rechtmäßig ist (BGH, Urt. v. 10.04.2018, Az. VI ZR 396/16): Die Allgemeinheit hat das Recht zu erfahren, was Massentierhaltung wirklich bedeutet.

Trotzdem versucht aktuell auch die FDP mit einem Antrag im Bundestag, wichtige Tierschutz-Arbeit zu verhindern, indem sie ausgerechnet die Gemeinnützigkeit von Organisationen angreift. Auch dieser Antrag bemüht sich, Tierschützer als kriminell zu diskreditieren, und torpediert ebenfalls jene Organisationen, die durch investigative Recherchen Missstände und Tierschutzverstöße in der Massentierhaltung an die Öffentlichkeit bringen.

Mit diesen Kriminalisierungs-Versuchen zielen die Große Koalition und die FDP auf das Herz der Tierschutz-Bewegung in Deutschland: das dafür schlägt, die grausame Wahrheit hinter den hohen Mauern der Tierindustrie zu enthüllen.

Wir bitten Sie: Appellieren Sie mit uns an die Große Koalition sowie die FDP, diesen empörenden Feldzug gegen den Tierschutz in Deutschland zu stoppen. Fordern Sie ein Ende der politisch vorangetriebenen Kriminalisierung von Tierschützern, die ganz offensichtlich einseitig die Interessen der Nutztierindustrie bedient. Verteidigen Sie Ihr demokratisch festgeschriebenes Informationsrecht zu erfahren, was Massentierhaltung wirklich bedeutet. Bestehen Sie auf dem Schutz zivilgesellschaftlichen Engagements, einem wertvollen Gut, das für das Selbstverständnis sowie das Funktionieren und die Weiterentwicklung unserer demokratischen Gesellschaft unerlässlich ist.

Und vor allem: Fordern Sie mit uns eine konsequentere Bekämpfung von Tierleid, wie es tagtäglich und systematisch in der Massentierhaltung geschieht.

Der Vogel-Killer-Strom   3 comments

.

Es ist unglaublich wie viele Vögel durch Windräder zu Tode kommen.

„Auf deutschem Boden und in deutschen Küstengewässern zerschlagen rund 30 000 Windstromanlagen*) unbestritten seit Jahren und in den nächsten Jahrzehnten hunderttausende Vögel und Fledermäuse, jährlich derzeit rund 100 000 bis 150 000. Es sind Morde aus niedrigen Motiven. Die Betreiber der Anlagen handeln aus Gewinnsucht.“

Von eike-klima-energie.eu

 

kranich_vb_p1080965-mail-e1493115949641-678x381

Schlagopfer Kranich; Bild Gegenwind Vogelsberg

.

30 000 Windkraftanlagen in Deutschland zerschlagen Vögel und Fledermäuse zu Hunderttausenden – Töten aus niedrigen Motiven, das bisher ungeahndet bleibt – Julia Klöckner (CDU): Tie­re sind Mit­ge­schöp­fe, kei­ne Weg­werf­wa­re – Aber Vögel und Fledermäuse sind es – Warum schweigen die Naturschutzverbände? – Die deutschen Intellektuellen: Wieder einmal versagen sie – Bienen sind „systemrelevant“, Vögel und Fledermäuse offenkundig nicht.

Klar ist: Wenn je­mand ge­gen un­se­ren Tier­schutz ver­stößt, muss das be­straft wer­den.“ Gesagt hat das die neue Ministerin im Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Hört, hört, denn in der strafrechtlichen Praxis ist das leider überhaupt nicht klar. Auf deutschem Boden und in deutschen Küstengewässern zerschlagen rund 30 000 Windstromanlagen*) unbestritten seit Jahren und in den nächsten Jahrzehnten hunderttausende Vögel und Fledermäuse, jährlich derzeit rund 100 000 bis 150 000. Es sind Morde aus niedrigen Motiven. Die Betreiber der Anlagen handeln aus Gewinnsucht. Aber ist je ein Betreiber für diese Morde vor Gericht gestellt und bestraft worden? Hat man je einen Bericht darüber gelesen? Frau Klöckner handeln Sie.

Tierschutzverstöße: Häufung von Einzelfällen oder Systemversagen?

Der eingangs zitierte Satz von Julia Klöckner stammt aus einem Interview mit der FAZ vom 26. März, dort auf Seite 4. Er fiel im Zusammenhang mit Tierschutzverstößen in der viehhaltenden Landwirtschaft, also nicht im Zusammenhang mit Windstromanlagen, an denen viele Landwirte durch Pachteinnahmen allerdings ebenfalls viel verdienen. Tierschutz in diesem Zusammenhang ist auch für die FAZ  kein Thema, denn: Windkraft für den „Klimaschutz“ ist doch etwas Gutes, Vogelmord daher hinzunehmen. Klimaschutz ja, Vogelschutz nein. Die Interviewer-Frage lautete: „Ver­stö­ße ge­gen Tier­schutz ge­hö­ren, glaubt man dem me­dia­len Grund­rau­schen, zum All­tag. Ist das ei­ne Häu­fung von Ein­zel­fäl­len oder Sys­tem­ver­sa­gen?“

Julia Klöckner (CDU): Tie­re sind Mit­ge­schöp­fe, kei­ne Weg­werf­wa­re

Klöckners Antwort: „Es ist falsch, Land­wir­te pau­schal un­ter Ge­ne­ral­ver­dacht zu stel­len. Klar ist: Wenn je­mand ge­gen un­se­ren Tier­schutz ver­stößt, muss das be­straft wer­den.“ Die beiden Interviewer haken nach: „Aber es geht da­bei doch auch um Preis­druck, um gleich­gül­ti­ge Ver­brau­cher, um Tier­zucht­kon­zer­ne, und den Land­wirt, der am En­de ei­ner kom­pli­zier­ten Ket­te al­lein da­steht.“ Klöckners Antwort: „Wir ha­ben in Eu­ro­pa und vor al­lem na­tio­nal ho­he Tier­schutz­stan­dards. Es geht in den meis­ten Fäl­len nicht um ein Ge­set­zes­de­fi­zit, son­dern um ein Voll­zugs­de­fi­zit, al­so um ef­fek­ti­ve Kon­trol­len durch die zu­stän­di­gen Be­hör­den. Tie­re sind Mit­ge­schöp­fe, kei­ne Ma­schi­nen oder Weg­werf­wa­re.“

Aber Vögel und Fledermäuse sind es

Also, wir haben hohe Tierschutzstandards. Schön zu wissen. Aber Vögel und Fledermäuse haben nichts davon, für sie sind sie offenkundig außer Kraft gesetzt. Sie also sind Wegwerfware. Ein Gesetzesdefizit, Frau Klöckner, oder ein Vollzugsdefizit? Möglicherweise hat die nunmehr Ministerin in ihrer verinnerlichten politischen Korrektheit noch nie oder noch nie so genau mitbekommen, was mit diesen Tieren der Lüfte geschieht, wenn sie in die Nähe der 30 000 Windkraftanlagen in Deutschland geraten. Der Naturschützer Dr. Friedrich Bruer hat das einmal so beschrieben:

Wie das fliegende Getier in die Rotorblätter hineingesaugt wird

„Kommt ein Vogel oder eine Fledermaus auch nur in die Nähe des Rotorblattes, saugt sie der Unterdruck unweigerlich gegen das Rotorblatt und es ist um sie geschehen. Dieser Unterdruck baut sich immer dann auf, wenn der Wind langsamer wird und sich das Rotorblatt wegen seines hohen Trägheitsmomentes nur verzögert verlangsamen kann. Da der Wind ständig wechselt, wechseln auch der Unterdruck und der resultierende Sog ständig. Verstärkt werden die Druckschwankungen und der Sog durch den Turmschatten-Effekt, weil immer dann, wenn ein Rotorblatt hinter dem Turm vorbei saust, es durch den Windschatten muss, den der Turm erzeugt. Obwohl sich die Druckwellen mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten und sich dabei mit dem Quadrat der Entfernung abschwächen, hört man ihr Wummern noch kilometerweit. Daran erkennt man die enorme Wucht der Druckschwankungen und ihre Gefährlichkeit für Vögel und Fledermäuse. Die Hersteller wissen das natürlich, weil die Druckschwankungen, die sich ja pausenlos wiederholen, sogar die Rotorblätter zerstören können. Deshalb führen sie millionenteure Prüfungen durch, um zu testen, ob die Rotorblätter die Druckschwankungen aushalten. Vögel und Fledermäuse kommen in den Tests aber nicht vor.“

Warum schweigen die Naturschutzverbände?

Die Überschrift zu Bruers Beitrag lautet „Das Fukushima des Naturschutzes – Windräder töten Vögel und Fledermäuse und warum die Naturschutzverbände dazu schweigen“. Der ganze Beitrag hier. Veröffentlicht hat ihn das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) am 10. Oktober 2011, dazu zahlreiche Leserkommentare – auch mit kritischer Meinung dazu. Sein Mitglied im wissenschaftlichen Fachbeirat, der Physiker Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, schreibt dazu: „Langsam sich drehende Windräder suggerieren eine heile Energiewelt. Welcher Laie weiß schon, wie weit die Wirklichkeit davon entfernt ist? Und warum schweigen die Naturschutzverbände zur grausamen Realität, wie mit Lebewesen umgegangen wird, zu deren Schutz wir ethisch und insbesondere auch als Christen verpflichtet sind?

Von Klaus-Peter Krause

Hier weiterlesen:

Der Vogel-Killer-Strom

.

Gruß Hubert

Wiesen: Horrorentdeckung im Kuhstall   Leave a comment

.

Unglaublich was da in Wiesen bei Pfitsch (Süd-Tirol) passiert ist. Es ist ja unmöglich, dass da niemand etwas bemerkt haben will. Diese Gleichgültigkeit und Kaltherzigkeit ist schon erschreckend. 19 Kühe sind da im Dreck und Mist elendiglich zugrunde gegangen. Kam da nie ein Tierarzt in diesem Stall vorbei? Total unverständlich!

.

Aus stol.it

Wiesen: Horrorentdeckung im Kuhstall

Die Behörden hatten einen Hinweis erhalten, dass sie auf einem Bauernhof in der Wipptaler Gemeinde nach dem Rechten sehen sollten. Es ging um die Kühe im Stall. Was Tierarzt, Feuerwehr und Carabinieri dort entdeckten, ist unfassbar.

.

An die 20 Tiere verendeten qualvoll im Stall. (Symbolbild)

An die 20 Tiere verendeten qualvoll im Stall. (Symbolbild)

.

In dem völlig verwahrlosten Stall des Bauernhofes soll kniehoch Mist und Gülle gelegen haben. Die Tür ließ sich kaum öffnen. Die Entdeckung dann war der reinste Alptraum: Rund 20 Rinder sind darin qualvoll verendet. Viele von ihnen sollen vom Mist völlig bedeckt gewesen sein. Nur noch 8 Tiere konnten lebend gerettet werden. Sie sollen zwischen den Kadavern der toten Rinder, Kot und Jauche gelebt haben.

Kadaver teils vollständig vom Mist verdeckt

Im Stall habe sich das Ausmaß der Verwahrlosung gezeigt: 8 Tiere der rund 30 Rinder sollen zwischen Kadavern, Kot und Jauche gelebt haben. Von den rund 20 toten Tieren sollen viele vom Mist völlig bedeckt gewesen sein. Mitglieder der Feuerwehr, die selbst Landwirte sind, befreiten die lebenden, zum Teil panischen 8 Tiere aus dem fast ein Meter tiefen Schlamm aus Jauche und Kot. Die Männer bauten für die Rinder am Hof eine Umzäunung. Sie versorgten die Tiere bis zum gestrigen Montag mit Futter und Wasser. Der Staatsanwalt ließ den Stall versiegeln.

Versteigerung der überlebenden Tiere 

Amtstierarzt Dr. Covi begann mit der Organisation der Aufräumarbeiten. Die lebenden Tiere sollen möglichst bald nach Freigabe durch die Staatsanwaltschaft versteigert werden. Der Mist und die Kadaver im Stall müssen von einer Spezialfirma entsorgt werden. Erst bei den Aufräumarbeiten wird sich zeigen, wie viele tote Rinder unter dem Mist begraben sind.

Der Bauer soll insgesamt rund 30 weibliche und männliche Schlachttiere gehalten haben. Carabinieri und Staatsanwaltschaft ermitteln in dem Fall.

D/mf/mpi

.

Foto: http://www.suedtirolnews.it

.

Wiesen: Horrorentdeckung im Kuhstall

.

Gruß Hubert

Augen, die jeder gesehen haben sollte…   Leave a comment

.

Ja es stimmt, alles Fleisch was man im Supermarkt kauft war ein lebendes Tier, dass zuerst gewaltsam zu Tode gebracht werden musste, bevor man es essen kann. Das vergisst „man“ allzu leicht.

Von esser1.wordpress.com

…bevor er in den Supermarkt geht, und Wurst, Fleisch und Tierprodukte kauft!

Augen, die man nie vergessen sollte, bevor man in den Supermarkt geht..

 

TT Schweine6

 

Es sind Augen von einem Lebewesen,

  • dass genauso gerne lebt
  • dass genauso gerne eine Familie hätte
  • dass genauso ein Recht auf ein Dasein hat
  • dass genauso ein Recht auf Respekt hat
  • dass genauso Liebe und Wärme fühlt
  • dieses einfach nur „SEIN“ möchte

…diese Liste könnte man endlos weiter führen

Jedoch wird all das von uns Menschen nicht erkannt!

TT Schweine16

Diese Augen erzählen Schmerz, Angst, Hilflosigkeit, Trauer, Kummer, Leid, Ohnmacht..Todesangst..

TT Schweine5

TT Schweine3

All diese Tatsachen werden von uns Menschen nicht gesehen – einfach ignoriert!

Jeder Mensch hat die Möglichkeit frei zu entscheiden, ob er sich von profitgierigen Manipulationen diktieren lassen möchte, oder seine eigenen Entscheidungen trifft.

Jeder hat die Möglichkeit zum Tierleid, dass uns eigentlich eiskalt aufgezwungen wird NEIN zu sagen, indem er keine Tierprodukte mehr kauft!

..denn im Supermarkt hat das Schnitzel, die Wurst keine Augen mehr..

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 8. Mai 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit

Christina Schulze Föcking (CDU) im Kreuzfeuer   Leave a comment

.

Christina Schulze Föcking (CDU) ist Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Steinfurt und Vorsitzende des Bundesfachausschusses Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU Deutschlands. Sie verwickelt sich in Sachen Tierschutz immer mehr in Widersprüche.
Im Bericht von wdr.de ist im Beitrag ein Video zu sehen.

.

Min-in-NRW-TS

.

„Die Kritik an NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking reißt nicht ab: In dieser Woche musste sie zum dritten Mal im Landtag Rede und Antwort stehen. Gleichzeitig wurden neue Vorwürfe bekannt: So soll es im familieneigenen Schweinemastbetrieb jahrelang Tierschutzverstöße gegeben haben. Westpol über eine Ministerin im Kreuzfeuer.“

.

Christina Schulze Föcking (CDU) im Kreuzfeuer

.

Aus Wikipedia:

In einem Bericht der Fernsehsendung Stern TV im Juli 2017 geriet ein Hof in die Kritik, an dem die Ministerin und ihr Mann, Frank Schulze Föcking, zum Zeitpunkt von Filmaufnahmen jeweils zu 50 Prozent beteiligt waren und der seit Juli 2017 allein von ihrem Mann verwaltet wird. Das Magazin veröffentlichte in einem Beitrag Filmmaterial der Tierschutzorganisation tierretter.de e. V., das mutmaßliche Verstöße gegen den Tierschutz im Schweinemastbetrieb des Familienbetriebes aufdecken sollte. Die bei nächtlichen Einbrüchen entstandenen Aufnahmen zeigten eine teilweise abgestellte Wasserversorgung in den Ställen, fortgeschrittene und entzündete Verletzungen an Gelenken und Schwanzansätzen sowie einen über Grenzwerte erhöhten Ammoniak-Wert. Eine Veterinärin bestätigte in der Sendung, dass die vorhandenen Verletzungen über einen längeren Zeitraum entstanden sein müssten und die Tiere nur noch eingeschläfert werden könnten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_Schulze_F%C3%B6cking

.

Gruß Hubert