Archiv für die Kategorie ‘Tierschutz

8 Folterinstrumente, die in Tierversuchslaboren verwendet werden   Leave a comment

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Grauenhaft diese Tierversuche. Ein Armutszeugnis für die Moral der Menschheit.

Von Peta.de

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Bild von Peta.de

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Genau in diesem Moment sitzen weltweit Millionen Mäuse, Ratten, Kaninchen, Affen, Katzen, Hunde und andere Tiere in engen, sterilen Käfigen in Versuchslaboren. Sie leiden oft unter schrecklichen Schmerzen, sind von ihren Artgenossen isoliert und sehnen sich nach Freiheit. Sie sterben hinter verschlossenen Türen, ohne dass der Großteil der Bevölkerung auch nur ansatzweise ahnt, was dort geschieht. All dieses Leid ist völlig unnötig, denn aufgrund der anatomischen und physiologischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier lassen sich die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht sicher auf den Menschen übertragen.

Die folgenden Folterinstrumente sind keineswegs Requisiten aus einem Horrorfilm, sondern Bestandteil des ganz „normalen Laboralltags“.

1. Die Nagerguillotine

Jedes Jahr werden Millionen Mäuse und Ratten in Laboren in Tierversuchen gequält und getötet. Aus mittelalterlichen Filmen kennen wir die frühere Praxis, Menschen mit der Guillotine zu köpfen – bei Ratten und Mäusen in Tierversuchslaboren wird diese Tötungsmethode auch heute noch angewandt [1]. Vor der Tötung wird den Tieren in Versuchen Gift eingeflößt, ihnen werden Stromschläge verpasst oder Verbrennungen zugefügt. Sind die grausamen Experimente beendet, werden die Tiere getötet und landen im Müll.

2. Der Primatenstuhl

Im Primatenstuhl werden Affen zwangsfixiert und in dieser starren Position teilweise stundenlang gefangen gehalten. Dadurch entstehen häufig Schnitte oder Druckwunden. Um die verängstigten Tiere zu „trainieren“, werden sie beispielsweise durstig gehalten: Hierzu wird den Affen über längere Zeit das Trinken verweigert, damit sie in den Experimenten „kooperieren“, denn als Belohnung warten ein paar Tropfen Wasser oder Saft auf sie.

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Bild von Peta.de

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3. Die Metzenbaumschere

In Deutschland werden zahlreiche „Laborhunde“ in Versuchen gequält. Wenn den Experimentatoren das Bellen und Wimmern der Hunde auf die Nerven geht, kann es vorkommen, dass die Stimmbänder der Tiere kurzerhand durchtrennt werden. So beenden die Experimentatoren den vermeintlichen Lärm, und die Hunde sind nicht länger in der Lage, ihrem Leiden Gehör zu verschaffen.

4. Kohlendioxidkammern

In diesen Gaskammern werden jedes Jahr Millionen Ratten und Mäuse mit Kohlenstoffdioxid getötet. Wie qualvoll der Erstickungstod durch das schleimhautreizende Gas ist, ist aufgrund der kontinuierlichen Anwendung bei Schweinen mehr als bekannt: In Nase, Hals und Rachen setzt ein unangenehmes Brennen ein, bis die Tiere letztendlich auf grausame Weise ersticken.

5. Schüttelbox und Elektroschockplatte

Tiere wie Mäuse oder Ratten werden in grausamen psychologischen Experimenten in kleine Boxen gesperrt, in denen ihnen immer wieder Stromschläge verpasst werden. Andere Tiere werden in ihrem Käfig stundenlang geschüttelt. Diese grauenhaften Versuche dauern manchmal über Tage oder sogar Wochen an – Ziel der Experimente ist, den Tieren Angst anzutrainieren.

6. Hartplastikröhren

Mäuse, Ratten und sogar Affen werden in enge Röhren aus Hartplastik gezwängt, in denen sie sich nicht bewegen können und den Experimentatoren hilflos ausgeliefert sind. Zur Blutabnahme oder Injektion von Chemikalien werden ihnen Nadeln in Schwanz oder Beine gestochen. In Giftigkeitsexperimenten werden die Tiere in diesen Röhren festgehalten und gezwungen, giftige Chemikalien einzuatmen.

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Bild von Peta.de

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7. Elektroejakulatoren

Tiere in Versuchslaboren werden anal mit Stromstößen penetriert, damit sie ejakulieren. Auch Tiere in der Agrarwirtschaft, wie Schweine oder Rinder, müssen diese demütigende Prozedur über sich ergehen lassen – Alltag in der Zucht.

8. Halsbänder und Metallstäbe

Affen wird oft ein enges Metallband um den Hals geschnallt, damit Experimentatoren die Tiere besser „handhaben“ können. Dafür wird das Halsband mit einem langen Metallstab verbunden. Die panischen Tiere sind den Experimentatoren damit vollkommen ausgeliefert und werden in Primatenstühle oder andere Foltergeräte gezwungen.

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Bild von Peta.de

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Teils werden die Tiere am Hals aus ihren Käfigen gehoben, gezerrt und geschüttelt! [8]

Trotz der großen Verletzungsgefahr werden diese Metallstäbe noch immer häufig in Laboren eingesetzt. Hergestellt und verkauft werden sie von großen Primatenhändlern wie Primate Products, Inc.

Was Sie tun können

  • Bitte helfen Sie den Tieren, indem Sie Petitionen unterschreiben und teilen.

  • Ihre Freunde und Bekannten glauben, dass Tierversuche wissenschaftlich notwendig und gar nicht so schlimm sind? Klären Sie sie auf und informieren Sie sich mithilfe unserer Artikel zum Thema Tierversuche.

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8 Folterinstrumente, die in Tierversuchslaboren verwendet werden

Der arme Bauer…vergesst die Schweine, schnell! Die Märchenstunde der Frau H   Leave a comment

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Von Friedrich Mülln

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„Schweine seien keine Maschinen“ beginnt einer der Artikel, die in der Lokalpresse so gerne geschrieben werden, nach dem einer aus ihrer Mitte als Tierquäler enttarnt wurde. Da hat sie Recht, denn kein Bauer, würde seine Maschinen so schlecht behandeln, zerstören und vergammeln lassen.

Was als Nächstes kommt, ist etwas Besonderes, was man sonst von anderen Straftaten nicht kennt. Denn wo sind die Artikel: „Der Fahrraddieb meldet sich zu Wort“, „Der handgreifliche Ehemann erklärt sich“ und „Der Brandstifter lädt zum Besuch mit seinem Hund und erzählt warum das Feuerchen gar nicht so schlimm war“? So etwas gibt es nur bei Tierquälern, denn nur dort wird so etwas akzeptiert und benötigt, um die Wogen schnell wieder zu glätten, damit das ermordete Tier wieder schmeckt.

Es geht weiter damit, dass man unseren letzten Post in ein schräges Licht rückt. Wir hatten darauf hingewiesen, dass die Aussage der Behörde von der schnellst möglichen Räumung des Stalles nicht dazu passt, dass dort jetzt wohl noch Monate lang Tiere sein werden.

Die Bäuerin redet dann von natürlichen Kreisläufen. Und erwähnt dabei nicht, dass die Tiere dazu in, eigentlich seit einem Jahrzehnt illegal, Käfige gesperrt werden müssen und dort auch mal in ihrer eigen Gülle liegen. Zwang statt Freiheit und Selbstbestimmung.

Als nächstes versucht man das Massaker im Stall mit der Neugier der Tiere zu erklären. Sie knabberten halt gerne und schließlich sei man ja auch schon mal angeknabbert worden und „Außerdem juckt es Schweine immer an den Ohren. Sie lassen sich deshalb anknabbern von ihren Artgenossen.“

Aha, die blutigen Ohren sind also nur eine Hilfeleistung, wenn es juckt. Und ist ja praktisch, denn abgebissene Ohren jucken nicht. Spätestens hier würde man erwarten, dass ein Journalist mal einhakt und fragt: Ist das ein Scherz oder haben sie jegliche Empathie verloren?

Ganz nebenbei erwähnt man, dass der Stall um 150% überbelegt war. Dass das eine schwere Straftat ist, erklärt man nicht. Hätte man die Tiere nicht besser halten können und leer stehende Stallflächen nutzen können?

Stattdessen kommt mal wieder Corona zum Einsatz. Denn Corona ist der neue Hund, der die Hausaufgaben gefressen hat. Keiner fragt, wie lange es die Probleme schon gab. Keiner fragt, wie das Veterinäramt so lange nichts bemerken konnte und natürlich will auch keiner wissen, wie es dazu kam, dass der Landwirt nur Minuten nach unserer Anzeige gewarnt wurde.

Stattdessen spielt man Opfer und versucht, Andere zu Tätern zu machen, droht mit rechtlichen Schritten, spricht vom armen Landwirt, der in seinem privaten Umfeld gefilmt wurde. Dass es das private Umfeld der Schweine war, die der gefilmte Bauer, der ja sonst keine Kamera scheute, an einem Bein durch den Stall schleifte, schlug oder warf, erwähnt man nicht.

Stattdessen drückt man auf die Tränendrüse, spricht vom eigenen Leid, zeigt sich enttäuscht über das Schwächeln der bewährten Netzwerke, zeigt Showbilder von Schweinen im Stroh und spricht von den Rindern, bei denen ja auch alles in Ordnung wäre. Die Ketten, die diese armen Tiere zu einem Leben in Bewegungslosigkeit verdammen, erwähnt man nicht.

So geht Täter Opfer Umkehr.

Im dem Stall werden also mindestens bis März 2021 Tiere gehalten. Bald werden wohl Videokameras das Gebäude abschirmen. Ein Tierhaltungsverbot für den Mann kann übrigens leicht umgangen werden, indem die Ehefrau übernimmt. Eine bewährte Strategie. Angesichts ihrer Ansichten macht uns das Angst.

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Der arme Bauer…vergesst die Schweine, schnell! Die Märchenstunde der Frau H

Veröffentlicht 27. November 2021 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

Getaggt mit ,

Fohlenkinder nach dem Sommer zum Schlachter   Leave a comment

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Die Fohlen werden nach der Sommersaison dem Schlachter verkauft, weil das Futter dafür zu schade ist… 😰

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Haflinger Fohlen – Bild von fotocommunity

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Aus animal-spirit.at

Ein Fohlen ist ein Pferdekind

Auf dem Maishofener Fohlenmarkt und anderen Pferdeversteigerungen zählt so ein Pferdchen wenig, wenn es nicht dem gefragten Modetyp entspricht oder eine „prominente“ Abstammung vorweisen kann. Dann muß man es loswerden. So schnell wie möglich. Zum Kilopreis von ca. 1,60 bis 2 Euro. Da nimmt man auch schon mal irgendeinen Stock und das Fohlen wird von der Mutterstute weggeprügelt, zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten. Verkauft an den „Vieh“-Händler, dessen Transporter schon bereit steht für die Horror-Fahrt zum Mast- und dann weiter zum Schlachthof. Was wird so ein Fohlen empfinden? Was die Mutterstute? Kein Mensch fragt danach in Maishofen im Salzburger Pinzgau oder auf den anderen Märkten. Auch nicht in den österreichischen Zuchtverbänden, die u.a. mit Empfehlungen wie „eine Stute soll nie leer stehen“ die „Produktion“ anheizen. Kein Mensch fragt danach, aber wir von ANIMAL SPIRIT wollen verhindern, daß jeden Herbst wieder unzählige Fohlen umgebracht werden. Und wir bitten Sie, uns dabei zu unterstützen.

Was erlebt die Stute?

Eine Stute ist elf Monate trächtig und wird gleich nach der Geburt des Fohlens wieder gedeckt. Nach dem Sommer auf der Alm werden Stute und Fohlen meist gemeinsam zum Markt gebracht, weil das kleine Pferd sonst überhaupt nie in den Transporter steigen würde. Wie viele Fohlen wird eine Stute wohl zur Versteigerung begleiten? Wie viele wird sie dort verschwinden sehen nach dem immergleichen grausamen Kreislauf von Geburt, sommerlicher Aufzucht, Pferdemarkt und Abtransport des Fohlens zum Schlachthof?

Der Transport zum Schlachthof

Pferde gehören zu jenen Tieren, die sich am schlechtesten zum Transport eignen, weil sie nur schwer ihr Gleichgewicht halten können. Wenn man sich ihren Körperbau ansieht, ist es klar: Der Schwerpunkt liegt hoch, die Stehbreite ist schmal. Das ist auch der Grund, warum Pferde höchst sensibel sind, wenn es um den Boden geht, auf dem sie stehen und gehen. Sie steigen freiwillig auf nichts, was vibriert. Ein Fohlen wird alles tun, um nicht in den Transporter steigen zu müssen. Also wird es geprügelt und manchmal sogar mit Elektroschocks dazu gezwungen.
Nach einer stundenlangen, manchmal auch tagelangen Fahrt, oft ohne Futter, zum erstenmal weg von der Mutterstute und eingesperrt mit viel zu vielen anderen Pferden, landet das Fohlen erschöpft und oft verletzt im Mastbetrieb oder am Schlachthof.

Auch das Ende ist gnadenlos

In den Hochleistungsschlachthöfen der EU geht es nur um Effizienz, jeder Arbeiter soll pro Minute ein Tier töten. Hier ist kein Platz für Mitgefühl und so werden die Fohlen auch in ihren letzten Stunden nicht geschont. Die Tiere bekommen alles mit, was mit ihnen geschehen soll, denn sie müssen ihren Leidensgenossen zusehen. Wer einmal dabei war, wird das bezeugen. In Panik verletzen sie sich, brechen sich die Beine, um schließlich den Bolzenschußapparat angesetzt zu bekommen und mittels Kehlschnitts umgebracht zu werden.

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Fohlenkinder nach dem Sommer zum Schlachter

Sterben Millionen Jahre alte Krebse wegen Medizintests aus?   Leave a comment

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Wieder einmal unsinnige und grausame Tierversuche des Profits wegen für ein paar Leute gemacht. Wir Menschen haben auch kein Recht dass Tiere wegen uns für irgend etwas herhalten müssen.

Von Peta.de

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Bild von Peta.de

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Pfeilschwanzkrebse lebten bereits vor 150 Millionen auf dem Meeresgrund und haben damit sogar die Dinosaurier überlebt – doch heute gelten die Tiere als gefährdet. Das liegt nicht zuletzt daran, dass jährlich über eine Million Pfeilschwanzkrebse eingefangen werden, denn für pharmazeutische Tests werden ihnen große Mengen Blut entnommen. Obwohl es inzwischen tierfreie Alternativen gibt, hält die Pharmaindustrie weiter an der antiquierten Methode fest.

Unnötiges Tierleid: 15.000 Euro für einen Liter Blut von gefährdeten Krebsen

Während ihrer Paarungszeit werden jedes Jahr über eine Million Pfeilschwanzkrebse eingefangen und zu Laboren gebracht. Dort wird den Tieren eine Kanüle ins Herz gestochen, über die bis zu einem Drittel ihres hellblauen Blutes entnommen wird. Danach werden die Krebse wieder ins Meer entlassen. Das abgezapfte Blut der Tiere wird für sogenannte LAL-Tests verwendet, mit denen pharmazeutische Produkte standardmäßig auf Endotoxine untersucht werden. Endotoxine sind bakterielle Stoffe wie Kolibakterien oder Salmonellen, die für den Menschen gesundheitsgefährdend sind. Die Blutzellen der Pfeilschwanzkrebse enthalten ein Protein, das auf solche Endotoxine reagiert, indem es zur Gerinnung führt und Bakterien an Ort und Stelle bindet.

Die Blutentnahme gefährdet die Spezies der Millionen Jahre alten Pfeilschwanzkrebse, denn es ist unklar, ob die Tiere diesen Eingriff überleben. Außer Frage steht allerdings, dass diese Methode völlig unnötig ist!

Um Medikamente für den menschlichen Gebrauch zu zertifizieren, gibt es heute biotechnologisch hergestellte tierfreie Alternativen zum Blut der Krebse. Hinter der grausamen Praktik steckt jedoch eine riesige Industrie, die Chancen auf hohe Profite wittert – ein Liter des Krebsblutes bringt nämlich bis zu 15.000 Euro ein.

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Über eine Million Pfeilschwanzkrebse werden eingefangen, um ihnen Blut zu entnehmen. Bild von Peta.de

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Blutentnahme trotz tierfreier Alternativen

Die Blutentnahme bei Pfeilschwanzkrebsen für pharmazeutische Tests wird bereits seit den 1970er-Jahren durchgeführt. Inzwischen wurden allerdings Testalternativen entwickelt, bei denen neben der Zuverlässigkeit der Tests auch Tierschutz und Nachhaltigkeit im Fokus stehen.  Wirksame synthetische Alternativen wie der rekombinante Faktor C (rFC) machen den Einsatz tierischer Produkte beim Endotoxin-Nachweis heute überflüssig.

Förderung tierfreier Methoden durch PETA Science Consortium International

Das PETA Science Consortium International fördert die Entwicklung tierfreier Methoden und setzt sich für deren behördliche Akzeptanz ein. Dabei arbeitet PETAs Konsortium mit zukunftsorientierten Wissenschaftler:innen, Behörden und politischen Organen zusammen – denn die Zukunft der Wissenschaft liegt in humanrelevanten Methoden, die für den Menschen aussagekräftige Ergebnisse hervorbringen und gleichzeitig Tierleben retten.

Aus diesem Grund zeichnet PETAs Wissenschaftskonsortium auch Nachwuchswissenschaftler:innen  für vielversprechende Leistungen aus und stellt damit sicher, dass die nächste Generation von Toxikolog:innen moderne tierversuchsfreie Tests vorantreibt. Für die Entwicklung und Verbesserung von tierversuchsfreien Testmethoden wurden bereits Millionen von Euro gespendet. Daneben organisiert das Wissenschaftskonsortium kostenlose Workshops, Webinare und Schulungsmöglichkeiten für Wissenschaftler:innen.

Helfen Sie, das Leid von Millionen Tieren in Experimenten zu beenden

Um die Forschung mit tierfreien Methoden voranzutreiben, haben wir von PETA Deutschland gemeinsam mit unseren internationalen Partnerorganisationen den Research Modernisation Deal entwickelt.

wissenschaft statt tierversuche

Dieses lösungsorientierte Strategiepapier zeigt Entscheidungsträgern aus Politik und Wissenschaft detailliert auf, wie sich grausame und unnötige Tierversuche in der Forschung durch moderne, tierfreie Methoden ersetzen lassen. Davon würden nicht nur wir Menschen profitieren – vor allem hätte auch das unvorstellbare Leid von Millionen Tieren wie Mäusen, Hunden, Katzen und Affen ein Ende.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition, mit der wir die Verantwortlichen auffordern, eine verbindliche Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen auszuarbeiten und die Forschung zu modernisieren.

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Sterben Millionen Jahre alte Krebse wegen Medizintests aus?

EU will mehr sinnlose Tierversuche zur Wirkung von Chemikalien   Leave a comment

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Von Peta.de

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Die neueste Strategie zur Regulierung von Chemikalien in der EU fordert noch mehr Tierleben als bisher – ohne einen Nutzen für den Menschen zu bringen. Laut der Strategie sollen ab Oktober 2021 zusätzliche Tierversuche durchgeführt werden, um zu untersuchen, ob bestimmte Chemikalien endokrin wirksam sind, also den menschlichen Hormonhaushalt beeinflussen. Gemäß dieser Strategie müssten noch mehr Tiere in grausamen Versuchen leiden und sterben – obgleich die Wirksamkeit einer Substanz beim Menschen mit Tierversuchen nicht sicher ermittelt werden kann. Tierversuche bieten keinen Schutz für die menschliche Gesundheit.

Was sind endokrin wirksame Chemikalien?

Der menschliche Körper hält ein empfindliches Gleichgewicht von Hormonen, wie beispielsweise Östrogenen, aufrecht. Sie regeln unsere wichtigsten Funktionen, darunter etwa Entwicklung, Stoffwechsel und Fortpflanzungsfähigkeit. Chemikalien mit endokriner Wirksamkeit, auch endokrine Disruptoren genannt, interagieren mit den Hormonen des Körpers.

Um sicherzustellen, dass bestimmte Chemikalien unser hormonelles Gleichgewicht nicht stören, beauftragen Aufsichtsbehörden also Tests. Doch statt Methoden anzuwenden, die für den Menschen relevante Ergebnisse bieten, bestehen die Behörden weiterhin auf Tierversuchen, die Reaktionen beim Menschen nicht verlässlich vorhersagen können.

Tierversuche lassen sich nicht zuverlässig auf den Menschen übertragen

Tierversuche liefern nicht die Ergebnisse, die nötig sind, um die Sicherheit von Stoffen beim Menschen zu gewährleisten.

Es dürfte keine überraschende Erkenntnis sein, dass sich der Hormonhaushalt von Ratten oder Mäusen von dem des Menschen unterscheidet. Dennoch verglich eine Forschungsgruppe die Wirkung von sechs möglichen endokrinen Disruptoren auf die Funktion der Hoden von Ratten, Mäusen und Menschen. Nur bei zwei der sechs Substanzen fanden sie ähnliche Reaktionen bei Menschen und den Nagetieren. Bei zwei weiteren Chemikalien waren die Effekte zwar ähnlich, doch den Mäusen und Ratten musste eine viel höhere Dosis verabreicht werden als den Menschen. Noch beunruhigender ist es, dass die bei den Nagetieren beobachteten Wirkungen auf die letzten beiden Substanzen bei Menschen überhaupt nicht auftraten.

Daneben muss berücksichtigt werden, dass die in den Versuchen missbrauchten Tiere oft verängstigt und gestresst sind und unter Schmerzen leiden. All diese Faktoren beeinträchtigen ihren Hormonhaushalt, was die Aussagekraft der Experimente weiter schwächt. Solch mangelhafte Verfahren verursachen nicht nur sinnloses Tierleid, sondern setzen zudem Menschen einem gesundheitlichen Risiko aus. Die für unsere Sicherheit zuständigen Behörden müssen endlich von Tierversuchen abrücken.

Was ist die Lösung?

Die Lösung ist einfach: Deutschland und Europa müssen die Entwicklung von tierfreien Methoden voranbringen, die für den Menschen relevant sind. Ergebnisse aus Tierversuchen können zu falschen Schlussfolgerungen führen und zur Folge haben, dass Aufsichtsbehörden ihre Versprechen gegenüber der Öffentlichkeit – die Sicherheit von Chemikalien zu gewährleisten – nicht einhalten können. Heute gibt es eine Vielzahl an modernen und tierfreien Forschungsmethoden, die Tierversuche ersetzen können und verlässliche Ergebnisse liefern.

Helfen Sie den Tieren in Versuchslaboren

Tierversuche sind unzuverlässig und grausam. Rufen Sie die EU-Verantwortlichen dazu auf, alle Tierversuche zu beenden und moderne, tierfreie Methoden voranzubringen: Unterstützen Sie unsere Europäische Bürgerinitiative für ein Europa ohne Tierversuche.

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EU will mehr sinnlose Tierversuche zur Wirkung von Chemikalien

 

Aufgedeckt: Beagle-Welpen in „Hundefabrik“ für Tierversuche gezüchtet   Leave a comment

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Unglaublich was man mit Tieren alles tun darf und unvorstellbar wie Tiere darunter leiden.

Von Peta.de – Auszug

Hunde sind ständigem, ohrenbetäubendem Lärm ausgesetzt

Die Hunde werden in langen, ohrenbetäubend lauten Ställen gehalten. Wenn Hunderte von ihnen gleichzeitig bellen, erreicht der Geräuschpegel mehr als 117 Dezibel – lauter als ein Rockkonzert. Die Hunde haben keine Möglichkeit, dem praktisch ständigen Lärm zu entkommen. Das Gehör von Hunden ist dabei viel empfindlicher als das von Menschen – sie hören Geräusche, die wir nicht wahrnehmen können, und das aus viel größerer Entfernung.

Die beengten und stressigen Bedingungen führen dazu, dass die Tiere miteinander kämpfen, was oft Verletzungen zur Folge hat, insbesondere an den Ohren.

Weibliche Hunde werden über Jahre hinweg immer wieder geschwängert. Viele bringen ihre Welpen auf dem harten Boden zur Welt. Während der Recherche bemerkten Aufseher:innen eine trächtige Hündin, die an Fieber litt. Am nächsten Tag fand ein Arbeiter dieselbe Hündin „tot – steif wie ein Brett“, mit „zwei Welpen in ihr und … sie hatten ihre Gebärmutter zerrissen [und] trieben einfach in ihrem Bauch herum. Also war die ganze Nachgeburt … in ihrem Bauch. Und ich glaube, das hat zu einer massiven Infektion geführt.“

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Tote und sterbende Welpen: ein fast tägliches Vorkommnis

Im Laufe der Ermittlungen fand die bezeugende Person mehr als 350 tote Welpen inmitten ihrer lebenden Geschwister und Mütter. Einige Welpen waren von ihren Müttern in den engen Käfigen versehentlich erdrückt worden, andere litten an einem Wasserkopf (dabei sammelt sich Flüssigkeit im Schädel und übt Druck auf das Gehirn aus), ihnen waren die Eingeweide entfernt worden oder sie konnten die harten Bedingungen einfach nicht überleben.

An einem Montag fand die ermittelnde Person einen Welpen, dessen Körper aufgeschlitzt und verrottet war und nach Verwesung roch. Der tote Körper des Hundekindes lag in einem Käfig mit der Mutter und den Geschwistern. Ein:e Mitarbeiter:in sagte: „Der Welpe ist wahrscheinlich seit Freitag da drin.“

Einige Welpen fielen durch Löcher in den Käfigen und landeten in der Kanalisation, klatschnass und bedeckt mit Fäkalien, Einstreu und Abfall. In der Regel überlebten sie nicht.

Welpen durch Injektion ins Herz qualvoll getötet

Die Mitarbeiter:innen töteten einige Welpen, indem sie versuchten, ihnen eine Lösung zum Einschläfern ins Herz zu injizieren, während die Tierkinder bei Bewusstsein waren und spüren konnten, wie die Nadel in ihren Brustkorb eindrang – ein Verstoß gegen die tierärztlichen Richtlinien für die Einschläferung.

Nachdem ein:e Mitarbeiter:in geleugnet hatte, dass man die Welpen betäuben müsste, bevor man sie einschläfern durfte, hob ein Welpe seinen Kopf. Als die ermittelnde Person darauf hinwies, dass „sie noch … wach ist“, reagierte das Personal nicht – stattdessen steckte die Person die Nadel einfach in die Brust des Tieres und injizierte die Lösung.

Eine:r Vorgesetzten war diese Praxis bekannt und wusste, dass mindestens eine mitarbeitende Person sie anwandte. Zudem unternahmen einige Mitarbeiter:innen wenig oder gar nichts, um sich zu vergewissern, dass die Tiere tot waren, bevor sie sie in Plastiksäcke steckten.

Aufgedeckt: Beagle-Welpen in „Hundefabrik“ für Tierversuche gezüchtet

Tödliche Gefahr: Antibiotikaeinsatz in deutschen Ställen   Leave a comment

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Der Landwirtschaft haben wir es zu verdanken, dass bei einer Krankhauseinlieferung und Antibiotikabedarf die Gefahr besteht auf eine Antibiotikaresistenz zu stoßen. Das kann höchste Lebensgefahr bedeuten. Unverantwortlich, dass man auch Reserveantibiotika in der Landwirtschaft benützt, die als eiserne Reserve für Menschen gedacht ist.

Von Peta.de

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Die landwirtschaftliche Tierhaltung kostet tagtäglich Millionen Tieren das Leben und schadet unserer Umwelt. Doch das ist noch nicht alles, denn sie kann uns Menschen auch in vielerlei Hinsicht krank machen. Laut des Robert Koch-Instituts sterben jährlich über 30.000 Menschen in Europa an Infektionen, die wegen antibiotikaresistenten Keimen nicht behandelt werden konnten.

Worin besteht die Gefahr?

Bakterien sind nicht per se krankheitserregend – an der falschen Stelle oder im Ungleichgewicht können sie jedoch schwere Entzündungen, Vergiftungen oder andere Infektionen auslösen. Glücklicherweise können viele bakterielle Infektionen seit der Entdeckung des Penicillins, und damit der Entwicklung des Antibiotikums, relativ einfach und schnell behandelt werden. Leider aber werden Antibiotika seitdem nicht nur falsch, sondern auch unnötig eingesetzt.

Durch diese fehlerhafte Anwendung können die Bakterien Resistenzen gegenüber einem oder mehreren Antibiotika entwickeln und diese so wirkungslos machen – bakterielle Infektionen können also wieder vermehrt tödlich enden. Dort wo die meisten Antibiotika verabreicht werden, entwickeln sich auch die meisten Resistenzen. Es verwundert also nicht, dass neben Krankenhäusern unter anderem auch Tierställe Brutstätten für Resistenzentwicklungen sind.

Was sind Reserveantibiotika?

Im Jahr 2020 wurden allein in Deutschland insgesamt 701 Tonnen Antibiotika an Schweine, Puten, Hühner, Rinder und andere Tiere verabreicht. Damit stieg die Menge im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht an. Darunter befinden sich auch Präparate, die in der Humanmedizin angewendet werden, und sogar solche, die für den Menschen sogenannte Reserveantibiotika darstellen – also jene Antibiotika, die die letzte Rettung sein sollen, wenn andere Präparate zuvor aufgrund von Resistenzbildungen unwirksam waren.

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Gesundheitskrise durch resistente Keime

Aufgrund des massiven Einsatzes antibiotisch wirksamer Medikamente in der Tierhaltung werden immer mehr Keime resistent, was dazu führt, dass eines, mehrere oder alle Antibiotika nicht mehr wirken. Der kanadische Wirtschaftsprofessor Aidan Hollis von der University of Calgary warnte schon vor Jahren vor einer Gesundheitskrise im globalen Maßstab: „Ihr [Antibiotika] wahrer Wert ist, Menschen vor dem Tod zu retten. Alles andere ist trivial.“ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) listete antibiotikaresistente Keime sogar als eine der zehn Bedrohungen für die globale Gesundheit im Jahr 2019.

Da Wissenschaftler seit Jahren Alarm schlagen, sinkt der Antibiotikaeinsatz in Deutschland zwar stetig, doch der Einsatz an Reserveantibiotika ist weiterhin hoch und steigt in Teilen sogar [5]. Unter anderem durch den Medikamentenmissbrauch in der Tierindustrie entwickeln sich aber auch gegen diese Reserveantibiotika vermehrt Resistenzen, und so muss im Krankheitsfall entweder auf alte Medikamente mit schwerwiegenden Nebenwirkungen zurückgegriffen werden oder der Krankheitsverlauf endet im schlimmsten Fall tödlich. Unter anderem das Methillicin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) spielt eine große Rolle als livestock-assoziiertes (LA-MRSA), also aus der Tierhaltung kommendes, Bakterium, das gegen die meisten oder alle wirksamen Antibiotika resistent ist.

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Was ist MRSA?

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus, kurz MRSA, sind Bakterien, die im Laufe der Zeit resistent gegen das Antibiotikum Methicillin oder gegen andere Antibiotika geworden sind. Einige diese resistenten Staphylococcus aureus entwickeln sich aufgrund falscher oder zu häufiger Antibiotika-Gaben im Darm der Abermillionen Schweine, Hühner, Puten und Rinder, die in Deutschland zur Produktion von Fleisch, Milch und Eiern gehalten werden. Aufgrund der Herkunft werden diese Bakterien „livestock-assoziierte“ MRSA (LA-MRSA) genannt. Vergleichende Analysen haben gezeigt, dass im Zuge der Intensivtierhaltung eine Anpassung von ursprünglich beim Menschen vorkommenden Erregern an die Tiere in den Ställen erfolgte.

Laut des Robert Koch-Instituts haben umfangreiche Studien in konventionell geführten Mastanlagen gezeigt, dass insbesondere Schweine und Geflügel mit LA-MRSA besiedelt sind. Fleisch, das im Handel angeboten wird, ist also ein häufiger Übertragungsweg auf den Menschen. Ein weiterer Weg ist der direkte Tierkontakt. Bis zu 86 % der Landwirte, die in MRSA-positiven Ställen arbeiten, sind mit LA-MRSA besiedelt – und können diese Resistenzen natürlich an andere Menschen weitergeben. Schon heute erhalten Landwirte in einigen Krankenhäusern eine weitaus kostenintensivere Sonderbehandlung und werden von anderen Patienten isoliert untergebracht.

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Hier weiterlesen:

Tödliche Gefahr: Antibiotikaeinsatz in deutschen Ställen

Sadistische Tierquälerei: Mann zu drei Jahren Haft verurteilt   Leave a comment

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Was gibt es doch für Elemente…

Zuerst quälen sie Tiere, dann begehen sie Verbrechen an Menschen.

GUT SO, wenn dieser nichtswertige „Mensch“ drei Jahre Haft bekam.

Ich kann gar nicht schreiben was ich mit so einem Element täte.

Von Peta.de

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Bild von Peta.de
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Anfang November 2021 verurteilte das Landgericht Weiden in der Oberpfalz einen Mann zu drei Jahren Haft, weil er im Frühjahr 2020 auf sadistische Weise Ratten gequält und getötet hatte – die Taten filmte er mit dem Handy.

Nach sadistischer Tierquälerei und fehlender Einsicht: Mann zu drei Jahren Haft verurteilt

Im Frühjahr 2020 hatte der Mann Ratten auf grausame Weise gequält und getötet. Insgesamt hatte der Mann 18 Ratten in einer Zoohandlung gekauft, die er auf unterschiedliche Weise quälte: Der Mann briet beispielsweise eine Ratte lebend in der Pfanne, vier Ratten steckte er in eine Mikrowelle, wo sie panisch herumliefen, bis sie nach etwa 20 Sekunden qualvoll starben. Ein weiteres Tier übergoss er mit Benzin und zündete es an – das Tier rannte brennend davon und starb unter Schmerzen.

Das von ihm aufgenommene Videomaterial soll zeigen, wie er die Taten kommentiert und sich über das Leid der Tiere amüsiert. Laut Medienberichten war der Vorsitzende Richter über die grausamen Taten und die fehlende Einsicht des Mannes vor Gericht entsetzt.

Der Tierquäler wurde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz in zweiter Instanz zu drei Jahren Haft verurteilt. Nach dem ersten Urteilsspruch hatte der Mann Revision eingelegt – mit dem zweiten Urteil wurde seine Haft nun um drei Monate verlängert. Der Täter hat nun erneut Revision gegen das Urteil eingelegt. Ob der Fall nochmal aufgerollt wird, entscheidet das Oberlandesgericht Nürnberg.

„Die Brutalität, mit der der Täter die Tiere gequält hat, ist schockierend. Die völlige Empathielosigkeit gegenüber fühlenden Lebewesen wirft die Frage auf, ob begleitend zur Strafe auch eine psychologische Therapie erfolgen muss.“

Peter Höffken, PETA Deutschland

Gewalt bei Tieren führt oft zu Gewalt gegenüber Menschen

Mittlerweile sind sich Psycholog:innen, Gesetzgeber und Gerichte einig, dass Vergehen an Tieren besondere Aufmerksamkeit erfordern – zum Schutz von Tier und Mensch: Tierquälerei kann auf schwerwiegende Persönlichkeitsstörungen hindeuten und ein Warnsignal für Gewalttaten gegenüber Menschen sein.

Melden Sie Tierquälerei!

Es kommt leider immer wieder vor, dass Tiere misshandelt werden. Sollten Sie Zeug:in von Tierquälerei werden, können Sie uns Missstände über unser Formular, um Tierquälerei zu melden – auch anonym!

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Sadistische Tierquälerei: Mann zu drei Jahren Haft verurteilt

Norwegen: Walfleisch wird zu Hundenahrung verarbeitet   Leave a comment

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Der Walfischfang ist total abzulehnen!

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Bild von Peta.de

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Immer mehr Menschen in Norwegen lehnen Walfleisch aus ethischen Gründen ab, und die Nachfrage schwindet. Doch anstatt die grausamen Tötungen zu beenden, wird das Fleisch der bedrohten Meeressäuger jetzt zu Hundenahrung verarbeitet oder einfach im Meer entsorgt. [1] Wir von PETA Deutschland fordern, dass der Walfang in europäischen Gewässern endlich verboten wird!

Petition gegen Walfang unterschreiben!

2021 tötete Norwegen fast 600 Wale

Noch vor Japan und Island ist Norwegen die größte Walfangnation weltweit. Allein 2021 töteten norwegische Walfänger:innen trotz sinkender Nachfrage fast 600 Zwergwale – und haben nun Schwierigkeiten, das Fleisch zu verkaufen. So wurden zwei Drittel der knapp 600 Tonnen Walfleisch aus der letzten Jagdsaison als Hundenahrung verkauft oder entsorgt. Beispielsweise wurde tonnenweise Walfleisch als Hundenahrung an ein norwegisches Tourismusunternehmen geliefert, das Schlittenhunde-Touren anbietet.

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Sea Shepherd Global

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„Tradition“ trotz Artensterben, Überfischung und Klimakatastrophe

Trotz internationaler Proteste erlaubt Norwegen noch immer die Jagd auf Wale. Damit ignoriert das Land nicht nur das kommerzielle Walfangverbot der Internationalen Walfangkommission (IWC) und das internationale Handelsverbot für Walprodukte, sondern missachtet auch die negativen Folgen für den Artenbestand und das Klima. Denn Wale sind nicht nur faszinierende Individuen, die das Recht auf ein unversehrtes Leben haben – die Meeressäuger binden auch Kohlenstoff.

„Wale sind unersetzlich wichtig für die Gesundheit der Ozeane – sie sind unsere Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Ihre mutwillige Schlachtung ohne Sinn und Verstand ist eine Geste der Achtlosigkeit gegenüber den kleinen Inselstaaten und Ländern, die schon jetzt massiv vom Klimawandel betroffen sind.“

Astrid Fuchs, Kampagnenleiterin bei WDC

Die Jagd auf bedrohte Zwergwale wird mit dem Verweis auf „eine alte Tradition“ gerechtfertigt und in Norwegen sogar staatlich gefördert. Dabei ergab eine repräsentative Umfrage, dass lediglich zwei Prozent der norwegischen Bevölkerung Walfleisch konsumieren.

Explodierende Harpunen: So grausam ist der Walfang

Die Jagd auf Wale erfolgt mit sogenannten Harpunenkanonen, die mit einer Sprengladung versehen sind. Sobald das Geschoss im Fleisch der Wale steckt, explodiert die Granate. Angeblich sollen die Tiere dadurch schneller getötet werden, doch in der Praxis funktioniert das meist nicht. Die panischen Wale leiden häufig minutenlang an schwersten Kopfverletzungen, bis sie unter schrecklichen Qualen sterben.

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Norwegen: Walfleisch wird zu Hundenahrung verarbeitet

 

Das Leid australischer Tiere in indonesischem Schlachthof   1 comment

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Es ist ganz hässlich wie Menschen mit Tieren umgehen.

Von Peta.de

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Es sind grausame Aufnahmen, die 2021 in indonesischen Schlachthäusern entstanden. Sie zeigen das Leid australischer Tiere, die Opfer der Lebendexportindustrie wurden. Da die australische Regierung nichts gegen diese Tortur unternimmt, ist es nun an uns allen, diese Tierquälerei zu stoppen.

Die Aufnahmen sind nur ein kleiner, aber erschütternder Einblick in eine Industrie, die Fleisch an Tiermärkte und Häute an die globale Lederindustrie liefert. Einige der Betriebe, die PETA Asien prüfte, sind sogar Teil des sogenannten ESCAS-Systems (Exporter Supply Chain Assurance System) der australischen Regierung. Das macht unmissverständlich deutlich, dass Siegel in Sachen Tierschutz oftmals völlig versagen.

Im gleichen Monat, in dem die Aufnahmen entstanden, sicherte der Geschäftsführer des Australian Livestock Exporters‘ Council (ALEC), Mark Harvey-Sutton, zu, er habe „vollstes Vertrauen in die Standards der australischen Industrie“. Sehen Sie sich die Bilder bitte an und entscheiden Sie selbst. Sollten Sie sein „Vertrauen“ nicht teilen, dann kaufen Sie bitte keine Lederprodukte.

Fehlende Betäubung, unzureichender Bolzenschuss

Von April bis Mai 2021 überprüfte PETA Asien sieben willkürlich ausgewählte Schlachthäuser in Indonesien. Die Anwesenden sahen Ochsen und Bullen, die in Boxen gezwungen wurden, bevor man ihnen ein Bolzenschussgerät am Kopf ansetzte. Viele Tiere realisierten schnell, was mit ihnen geschah. Sie warfen sich mit ihrem ganzen Körpergewicht gegen die Metallwände, zwischen denen sie gefangen waren, und versuchten verzweifelt, sich umzudrehen und zu entkommen.

Immer wieder wurden Rinder unzureichend betäubt. Ein Rind war nach dem Bolzenschuss ganz offensichtlich noch bei Bewusstsein. Arbeiter stachen 64 Mal mit einer Art Messer in sein Gesicht und seinen Körper ein, um es zum Aufstehen zu bewegen und den Bolzenschuss erneut ansetzen zu können. Sie knickten den Schwanz des Tieres mehrfach um, bis dieser brach. In einem letzten Versuch, das panisch um sich schlagende Rind zu bewegen, zogen sie Dutzende Male an seinem gebrochenen Schwanz.

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Bild von Peta.de

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Und dann gab es noch Tiere, die überhaupt nicht betäubt wurden. Einige Rinder wurden lediglich fixiert, bevor man ihnen die Kehle durchtrennte. Kaum zu glauben, aber das ist tatsächlich eine von der australischen Regierung anerkannte Tötungsmethode. ALEC behauptet auf seiner Website, 95 Prozent aller nach Indonesien exportierten australischen Rinder würden mittlerweile vor der Schlachtung betäubt. Das entspricht jedoch nicht dem, was PETA Asien in den Schlachthäusern mit eigenen Augen erleben musste.

Bei vollem Bewusstsein getötet

Angestellte des Schlachthauses zerrten am Schwanz von Tieren oder traten absichtlich darauf – scheinbar um festzustellen, ob die Tiere noch bei Bewusstsein waren. Einige Rinder traten um sich, wurden aber dennoch ohne weitere Betäubungsversuche getötet.

Rinder, die sich noch bewegten und deren Kopf nach dem Kehlschnitt nur noch an einem Stück Fleisch hing, wurden am Hals an einem Metallhaken aufgehängt. Sie traten noch um sich, während sie über den blutigen Fußboden gezerrt und hochgehievt wurden. PETA Asien sah Tiere, die noch blinzelten, nachdem man ihnen die Kehle aufgeschnitten hatte. Sie rangen nach Luft, während Blut ihre Kehle füllte. Bis zu 12 Minuten waren einige Tiere dieser Tortur nach dem Bolzenschuss ausgeliefert.

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Bild von Peta.de

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10 Jahre Versagen auf ganzer Linie

Angestellte erzählten PETA Asien, dass die getöteten Kühe aus Australien stammen. Die meisten der Tiere trugen Ohrmarken des Australian National Livestock Identification System.

Diese Tiere sind nur ein winziger Bruchteil der Millionen von Opfern der australischen Lebendexportindustrie. Im Jahr 2020 exportierte Australien über 1,8 Millionen Tiere, größtenteils Rinder. Aber auch Schafe, die für die australische Wollindustrie keinen Nutzen mehr haben, werden zu Hunderttausenden in die ganze Welt transportiert und qualvoll getötet.

Schon vor 10 Jahren konnte Animals Australia in der Sendung Four Corners aufdecken, welche Tierquälerei im Lebendexporthandel mit Indonesien verübt wird. Daraufhin wurde ein Programm zur Nachverfolgung eingeführt, das Export Supply Chain Assurance System. Doch das Programm war bisher ein absoluter Fehlschlag. Es hatte eigentlich die Aufgabe, derartige Tierquälerei zu stoppen. Doch seit seiner Einführung gab es bereits 184 Meldungen über Verstöße – und das sind nur die Meldungen, die tatsächliche Anzahl aller Vorfälle liegt sicherlich weitaus höher.

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Bild von Peta.de

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Als die aktuellen Aufnahmen entstanden, ging das australische Landwirtschaftsministerium noch Tierquälerei-Vorwürfen gegen ein indonesisches Schlachthaus nach, die 2020 von Animals Australia erhoben worden waren.

Auch wenn sich die Regierung quer stellt: Wir haben die Macht, dieses Leid zu stoppen!

Die australische Regierung sollte auf eine Zukunft ohne Lebendexporte hinarbeiten. Doch das tut sie nicht. Jede neue Enthüllung dieser Art „schockiert“ die Verantwortlichen – aber kann uns all das tatsächlich noch überraschen? Wenn Tiere wie Ware auf Schiffe gepfercht und zum Schlachten verkauft werden, kann man dann wirklich davon ausgehen, dass ihnen Mitgefühl zuteilwird?

Diese Rinder wurden im Schlachthaus getötet, damit ihr Fleisch und ihre zu Leder verarbeitete Haut in der ganzen Welt verkauft werden können – möglicherweise auch in Deutschland. Die Lebendexportindustrie ist die Fleisch- und Lederindustrie. Alle, die Fleisch oder Lederschuhe kaufen, unterstützen damit genau die Unternehmen, die Tiere auf diese grauenvollen Transporte schicken.

Das in Indonesien hergestellte Leder wird in die ganze Welt exportiert. Es ist also gut möglich, dass Ihre Lederjacke oder Ihr Ledersofa aus der Haut von Tieren hergestellt wurde, die wie die Tiere in unserem Video unsäglich gelitten haben. Wie PETA Asien in Erfahrung brachte, werden die Häute australischer Rinder teils an eine Modemarke verkauft, die Lederschuhe in die ganze Welt exportiert.

Was Sie tun können

  • Wenn Sie das Fleisch oder die Haut von Tieren kaufen, geben Sie den Produzenten genau das zu verstehen, was auch die australische Regierung vermittelt: dass die Industrie vor aller Augen wie bisher weitermachen und sich auf eine rosige Zukunft freuen kann.

  • Bitte werden Sie aktiv: Verändern Sie den Markt und retten Sie mit jedem Einkauf Tieren das Leben. Unser persönliches Handeln kann diese Industrie stoppen!

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Das Leid australischer Tiere in indonesischem Schlachthof