Archiv für die Kategorie ‘Tierschutz

Tiere – das schlechte Licht macht sich die Kirche schon selber   Leave a comment

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Bücher bringen die Kirche nicht „in ein schlechtes Licht“, das macht die Kirche schon selber; die Bücher berichten nur die Wahrheit.

Sind Sie womöglich ein unverbesserlicher Idealist, der von einem friedlichen, fast paradiesischen Zusammenleben von Mensch und Tier träumt?

Karlheinz Deschner: Und wenn! Wär´s so schlecht? Wär´s nicht tausendmal besser als die ewige Mord- und Gangstergeschichte, in der wir stecken und in die wir – das sehen, hören und lesen wir doch jeden Tag! – immer tiefer bis zum Fiasko hinein taumeln?! Wenn ich ein „unverbesserlicher Idealist“ bin, dann waren es auch viele andere, von Buddha, Pythagoras, Ovid und Seneca über Leonardo da Vinci bis zu Schopenhauer, Mark Twain, Mahatma Gandhi, Albert Schweitzer und Einstein. Und vergessen wir nie, was Tolstoi wusste: „Solange man Tiere schlachtet, schlachtet man auch Menschen.“

 

Unheilige Allianz von Kirche und Jagd

Kirche und Jagd – das war schon immer eine unheilige Allianz. Bis heute halten sowohl katholische, als auch evangelische Kirchen alljährlich Hubertusmessen ab und segnen die Waidmänner, ihre Waffen und die »Strecke« der getöteten Tiere.

Und dies, obwohl der heilige Hubertus der Legende nach der Jagd entsagte, als er im Geweih eines Hirsches ein strahlendes Kreuz erblickte und die Stimme von Christus hörte: »Hubertus, warum jagst du mich?« Wann folgen Jäger und Pfarrer Hubertus nach?
Bei der Hubertusmesse in Stuttgart am 9.11.2002 wurde eine friedliche Tierschützerin vor der evangelischen Leonhards-Kirche von einem Jäger verprügelt – vor den Augen der Polizei.

Kirche und Tiere – ein ebenso unseliges Kapitel. Dass die Tiere in unserer Gesellschaft millionenfach so unsagbar leiden müssen, ist nicht zuletzt auf die gefühllose Haltung der beiden großen Kirchen gegenüber den Tieren zurückzuführen. Jahrhundertelang und bis heute sprechen beide Kirchen den Tieren die Seele ab – und auch die Gefühle. Selbst Tierschützer innerhalb der Kirchen »werden von Kirchenkreisen häufig als überspannte, neurotische Spinner abgetan«, schreibt der Theologe und Tierschützer Guido Knörzer (Guido Knörzer: Töten und Fressen? Kösel-Verlag, 2001, S. 32).

Wann gab es jemals ein offizielles kirchliches Wort gegen Massentierhaltung und Tiertransporte? Wann haben sich die großen Kirchen jemals gegen Tierversuche ausgesprochen?
Die Kirche ist seit Jahrhunderten gegen die Tiere – und dies, obwohl Jesus und die ersten Christen Vegetarier waren. Dies wusste übrigens auch noch Kirchenvater Hieronymus, welcher bekanntlich die Bibel zusammenstellte: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt… Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.« (Adversus Jovianianum I, 30)

Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Erich Grässer, em. Ordinarius für Neues Testament an der Universiät Bonn: »Was ist mit Kirche und Tierschutz? Ich muss an dieser Stelle deutlich werden: Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema „Kirche und Tierschutz“ im 20. Jahrhundert dann ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie das Thema „Kirche und Hexenverbrennung“ im Mittelalter.«

Die evangelische Theologin Christa Blanke, ehemals aktiv bei AKUT, zum Thema Hubertusmessen (in: DER SPIEGEL 44/2001): »Die Geschichte einer Umkehr wird von beiden Konfessionen verfälscht und missbraucht«, beklagt Christa Blanke, langjährige Pfarrerin in Glauberg bei Offenbach. Hubertus sei eher zum Patron des Wildes als der Jäger berufen. Obwohl tief als Protestantin verwurzelt, ist die 69-jährige Theologin – ein bisher einmaliger Fall – im Jahr 2000 aus der Kirche ausgetreten: »Die segnet diejenigen, die Tiere töten. Diejenigen, hingegen, die Tiere schützen, werden beargwöhnt.«

Kein Wunder, dass immer mehr Tierschützer (und nicht nur diese) aus der Kirche austreten.

Quelle:
http://www.lusttoeter.de/news/hubertuswarumjagstdumich/index.html

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ÖVP und FPÖ möchten nicht, dass Sie die folgenden Bilder sehen können!   Leave a comment

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Die neue Regierung von ÖVP und FPÖ in Österreich will das Betreten von Ställen zu einer Straftat machen.
ÖVP und FPÖ möchten nicht, dass Sie die folgenden Bilder sehen können! Die Regierung möchte solche Aufdeckungen kriminalisieren wie sie zum Beispiel in der Schweinemast oder in Schlachthöfen passieren.
Der Verein gegen Tierfabriken deckt auf.

Wir appellieren stark an die Regierung sich zu überlegen,
wo die Energien hinein gesteckt werden soll. In die Kriminalisierung derer, die diese Missstände aufdecken, oder in das Abstellen und Abschaffen dieser Missstände.

Die Regierung will nicht, dass Sie dies sehen können!

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Gruß Hubert

In Rumänien haben Hunde-Folterer freie Hand   Leave a comment

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Es ist unglaublich, dass man einen Hund so brutal foltern kann und der Folterer sich gewiss sein kann, dass ihm nichts passiert und er nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Es gibt in Rumänien keine Schutzgesetze für Hunde – wohl sicher auch für andere Tiere nicht. Auf welchen Zivilisationsstand sind die in Rumänien frage ich mich? Was für Menschen sind das? Solche Menschen verdienen es nicht Mensch genannt zu werden. Wenn es einen Gott gäbe, was hätte er da doch welche Monster, welche Bestien erschaffen? Aber diese Gedanken sind für mich sowieso sinnlos.
In Rumänien passt dieser Spruch von Gandhi gut:

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.
Mahatma Gandhi

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Hier die Geschichte von Spirit, wie sie später diese brutal gefolterte Hündin nannten.

Rumänien – Hund brutal gefoltert – Februar 2017

Übersetzt mit Google und teilweise ausgebessert.

Am 31. Januar 2017 wurde ein Hund mit schrecklichen Verletzungen in die Hunderettung Rumänien gebracht, ein Opfer der schlimmsten Folter. Ihr Bein und der Schwanz waren abgeschnitten, ihre Zähne mit einer Zange herausgezogen, sie war sexuell in der Vagina mit einem Messer misshandelt worden, ihr Rücken war gebrochen und verschiedene andere Frakturen an Mund und Körper. Dies war kein Einzelfall, und die Dame, die sie fand, eine Frau die Hunde füttert, erzählte GreenWorldTV, dass sie verschiedene verstümmelte Welpen in dieser Woche erlebt hatte. Die Daily Mail berichtete über die Geschichte, in der der Folterer zum Schlächter von Bukarest genannt wurde. Dieser Film wurde gemacht, um die Tatsache hervorzuheben, dass es in Rumänien keine Schutzgesetze für Straßenhunde gibt und dass trotz der Schwere des Falles so gut wie nichts passieren wird und der Täter nicht vor Gericht gestellt wird. Die gefolterte Hündin wurde Spirit genannt und wird unter der Schirmherrschaft der englischen Wohltätigkeitsorganisation IAWPA bleiben, die plant, Geld für ihre Pflege bereitzustellen und bei ihrer Adoption in das Vereinigte Königreich behilflich zu sein, sobald es ihr besser geht.

IAPWA (International Aid for the Protection and Welfare of Animals) ist eine britische Wohltätigkeitsorganisation, die sich der Unterstützung von Tieren in Not widmet. Um an Spirit zu spenden, besuchen Sie bitte www.iapwa.org und „Liken“ Sie www.facebook.com/iapwa. Der Film zeigt GreenWorld TV-Moderatorin Anneka Svenska, die die Wohltätigkeitsorganisation IAPWA in Rumänien beobachtet. (Gründer Nicky Stevens und Treuhänderin Amanda Leask)

Noch ein Spruch von Morgenstern.

Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
Christian Morgenstern

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Hier zwei Videos

DOG BRUTALLY TORTURED IN ROMANIA – but is rescued by Vets & saved

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TORTURED ROMANIAN DOG ‚SPIRIT‘ – UPDATE ON RECOVERY

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Gruß Hubert

Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch: Tierversuche in der Chirurgie   4 comments

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Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie erklärt wie unsinnig Tierversuche auch auf chirurgischen Fachgebiet sind und dass sie sogar gefährlich sein können, weil sie zu falschen Schlüssen führen können. Man fragt sich klarerweise warum werden dann solche Tierversuche gemacht? Man muss nicht drei mal raten. Wie immer wenn etwas nicht logisch erscheint stehen Geschäfte dahinter. Es verdienen verschiedene Leute an den Tierversuchen.

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Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch: Tierversuche in der Chirurgie

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Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie erklärt, warum Tierversuche in der Chirurgie unsinnig sind und welche Möglichkeiten es gibt, chirurgische Eingriffe ohne Tierversuche zu lernen.

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Gruß Hubert

Kirche und Tierschutz – So sieht’s aus   Leave a comment

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Die Kirche schämt sich nicht ihres Verrates an den Tieren. Sie schweigt zum millardenfachen Leid der Tiere oder fällt durch Aussagen auf, die dem Recht der Tiere auf Würde Hohn sprechen. Würde hat nur der Mensch. Alle andere Lebewesen und die Natur hat ihm zu Füßen zu liegen. Macht euch die Erde untertan!

Hier eine gute Abrechnung zum Thema Kirche und Tierschutz von Prof. Dr. theol. Erich Gräßer – also ein Theologe und kein Antikleriker!

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Kirche und Tierschutz

Tierschutz ist kein Anlaß zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, daß wir ihn überhaupt brauchen.

Diese Scham wird von den christlichen Kirchen nicht geteilt. Diese unsere christliche Gesellschaft in diesem unseren christlichen Abendland lebt in einer beispiellosen Ehrfurchtslosigkeit vor der Schöpfung. Vom Robbenschlachten im hohen Norden bis zum Vogelmord im Süden, von der Vernichtung der Regenwälder im Westen bis zur Ausrottung der Wale in den fernöstlichen Meeren, auf der ganzen Linie liefert der Mensch den Beweis, dass es nie eine heuchlerischere Anmaßung gab als die, sich selbst „Krone der Schöpfung“ zu nennen.

In Wahrheit ist der Mensch ihr gefährlichster Ausbeuter und ihr größter Zerstörer. Und der Würde des Menschen, diesem hohen Verfassungsgut, dessen Unantastbarkeit unsere Politiker so gerne betonen, schlägt die gigantische industrialisierte Massentierquälerei brutal ins Gesicht. Es ist kein Zeichen von Menschenwürde, schwächere Lebewesen auszubeuten und zu quälen. Tiere sind schwach. Wenn wir ihre Schwäche ausnutzen, wenn wir mit ihrem unnötigen Leiden und mit ihrem unnötigen Sterben unseren Wohlstand und unseren Luxus mehren, wenn wir für jeden beliebigen Nutzen jedes beliebige Tieropfer fordern, dann haben wir unsere Menschenwürde verspielt und verdienen es nicht, eine sittliche Rechtsgemeinschaft genannt zu werden.

Und die Kirchen? Was ist mit Kirche und Tierschutz? Ich muß an dieser Stelle deutlich werden:

Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema „Kirche und Tierschutz“ im 20. Jahrhundert darin ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie einst das Thema „Kirche und Hexenverbrennung“ im Mittelalter.

Und so, wie die Kirchen im 19. Jahrhundert bei der sozialen Frage versagten, und die Arbeiter aus der Kirche heraustrieben, so versagten sie heute im Tier- und Naturschutz und treiben die Tierschützer aus der Kirche heraus. Denn für Tierschutz hält sich die Kirche nicht für zuständig. Kirche sei für die Menschen da. Aber dieser Mensch ist doch gerade nach biblischer und kirchlicher Lehre ein Geschöpf Gottes inmitten anderer Geschöpfe Gottes. Er lebt als Geschöpf in der Schöpfung. Noch deutlicher: Er hat von Gott her das Amt, Haushalter und nicht Ausbeuter der göttlichen Schöpfung zu sein. Allmählich gewinnt die Kirche diese Einsicht zurück, wie das jüngst von beiden Kirchen herausgegebene Dokument „Verantwortung wahrnehmen für die Schöpfung“ beweist.

Aber viel zu lange hat auch die Kirche statt vom Heil der Schöpfung nur vom Heil des Menschen gesprochen, und damit jene Grundeinstellung gefördert, die da sagt: Wir Menschen sind alles, alles andere ist nichts. Die gnadenlosen Folgen dieser Einstellung, die den Menschen zum höchsten Wesen übersteigert, die Natur aber zum frei disponiblen Objekt entwertet, bekommen wir immer deutlicher zu spüren. Die Ressourcen schwinden, die Böden versauern, die Gewässer verfaulen, die Lüfte verpesten, die Wälder sterben, die Wüsten wachsen, die Äcker und Tierbestände schrumpfen, nur die Menschheit wächst und wächst. Ein globaler ökologischer Kollaps ist nicht mehr nur Alptraum ängstlicher Gemüter, er ist möglich.

Weltuntergang, na und? In unzähligen Dokumenten betonen die Kirchen ihre „Friedensverantwortung“, die allein auf den Menschen beschränkt bleibt. Auf dem Kriegsschauplatz Natur dagegen und in dem Verbrecherstück der industrialisierten Tierquälerei tritt die Kirche nicht einmal als Samariter auf. Da ist sie Priester und Levit. Da geht sie vorüber. Sie vergißt den Ersten Artikel des Glaubensbekenntnisses, den Martin Luther mit den Worten erklärt hat: „Ich glaube, daß mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.“ Die hier noch gewahrte Ganzheit der Schöpfung ist kirchlich allenfalls Lippenbekenntnis. In der Ethik entspricht ihm jedenfalls nichts. Veruntreuung der Schöpfung aber ist heute jene Sünde wider den Heiligen Geist, die nach dem Markusevangelium (3.29) die unvergebbare heißt. Die Ehrfurcht vor allem Lebendigen, diese im Namen des dreieinigen Gottes ureigenste Domäne, überlassen die christlichen Kirchen den Natur- und Tierschützern, die sich dafür von den Regierenden als Weltverbesserer und Phantasten im grünen Mäntelchen verspotten lassen müssen. Von der Kirche dürften sie jedoch unter keinen Umständen so behandelt werden. Vielmehr müsste diese hier selbst Partei ergreifen, und der stärkste Anwalt der Ehrfurcht vor allem Lebendigen sein.

Daß man Franz von Assisi verehrt und Albert Schweitzer als Genie der Menschlichkeit feiert, genügt hier nicht!

Woher kommt diese Tiervergessenheit in der Kirche? Nun, es liegt daran, daß die Ethik, die theologische wie die philosophische, meint, sie habe es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen und zur Gesellschaft zu tun. Das von Albert Schweitzer gewählte Bild ist deutlich: „Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, daß die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht herein komme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, daß ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen.“ Was sie sich an Torheiten leisten, um die überlieferte Engherzigkeit aufrechtzuerhalten und auf ein Prinzip zu bringen, grenzt ans Unglaubliche. Entweder lassen sie das Mitgefühl gegen Tiere ganz weg oder sie sorgen dafür, daß es zu einem nichtssagenden Rest zusammenschrumpft.

Was wir heute erleben, ist ein mit dem Rechenstift ausgeklügeltes schreckliches Höllenspiel, in dem wir unsere Nutztiere in der Massentierhaltung zu Tiermaschinen herabstufen. Die Übermenge an Eiern, Fleisch und Butter, die die westlichen Wohlstandsgesellschaften auf diese Weise produzieren, ist mit menschenunwürdiger Tierquälerei bezahlt. Gegenüber dieser überall straflos praktizierten Ungeheuerlichkeit liest sich Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben wie eine Botschaft von einem anderen Stern. Und eine Kirche, die zu dem allem schweigt, erklärt damit den Bankrott ihrer Barmherzigkeitspredigt!

Dabei ist die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben biblisch. Die Bibel Alten und Neuen Testamentes ist voller Zeugnisse von Gottes Fürsorge für alle Geschöpfe. Weil das Gutsein zu den Tieren eine Selbstverständlichkeit ist, darum hat man das Zentrum des christlichen Glaubens, die Dahingabe des Lebens Jesu für die Sünden der Menschen, mit dem Bilde vom guten Hirten umschrieben: „Ich bin der gute Hirte, der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.“

 Prof. Dr. theol. Erich Gräßer

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Quelle:

Kirche und Tierschutz – So sieht’s aus

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Gruß Hubert

Der Betrug   Leave a comment

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Der Betrug

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Man hat mich gesehen

und kaufte mich prompt,
denn ich bin ein Hund,

der vom Züchter kommt.
Und wird es nicht allenthalben empfohlen,
man soll gute Hunde beim Züchter holen?
Und alle Erwartungen trafen ein:
Ich bin lieb und hübsch

und kann auch folgsam sein.

Mich hat man am Strand draußen aufgelesen,

da bin ich seit Monaten schon gewesen.

Man hat mich getreten,

es gab nichts zu fressen,

dann stieß man mich weg

und hat mich vergessen.
Bin alt nun und krank,

mein Herz tut mir weh.

Hab nur gelernt,

daß ich gar nichts versteh.

Ich wurde in einer Tonne geboren,

meine Finder gaben mich schon verloren.

Meine rechtes Ohr hängt,

das linke blieb stehen,

und auf einem Auge

kann ich nicht sehen.

Ich liebe die Menschen

und weiß nicht warum.

Sie finden mich häßlich,

mickrig und dumm.

Ihr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.

Man pflegte mich gut in der großen Stadt.

Sie haben mich sogar angezogen,

operiert und die Ohren hochgebogen.

Dann wurde ich an einen Baum gebunden,

dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.

Und du? Wer bist du?

Hast noch nicht gesprochen.
Hast bis jetzt mit der Nase

nur am Gitter gerochen.

Wenn sie kommen um einen auszusuchen,

verschmähst du all ihre Hundekuchen.

Siehst niemanden an

und willst dich nicht binden.
Möchtest du keine neue Familie finden?

Eine Pause tritt ein.

Niemand sagt ein Wort.

Der Blick des Gefragten driftet weit fort.

Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,

der Körper ist mager und doch voller Kraft.
Dann dreht er sich um,

sein Schwanz fächelt leicht –

der Wind, der von Norden herüberstreicht.

Der Blick seiner blauen Huskyaugen

scheint sich am Fragenden festzusaugen.
Versteht Ihr nicht, flüstert er in den Wind,

daß wir nur eine Laune der Menschen sind?

Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen

und wissen doch nicht, wohin mit uns allen.

In dieser Sekunde sind wir schon verloren,

denn es werden tausend Welpen geboren.

Wir sind viel zu viele, das ist der Betrug,

denn Menschen bekommen niemals genug!

Sie wissen es alle, doch die endlose Flut

immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.

Die endlosen Züge der Überschußfracht

sind im Tierheim ja wunderbar untergebracht.

Sanft hebt er die Schnauze,

setzt an zum Gesang.
Ein klagender Ton

zieht die Gitter entlang.

Eine Türe schlägt zu,

und dann schweigt er still,

weil das, was er weiß,

niemand wissen will.

Dann legt er sich nieder,

bettet ruhig sein Haupt.

Oh ja, es sind viele!

Viel mehr, als man glaubt..!

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Winiawsky

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Quelle:

http://www.tierfreunde-rheinland.de/zumnachdenken.htm

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 4. Januar 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Rechtsstaatlichkeit auch bei Tierschützern in Österreich? Wohl kaum…   Leave a comment

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Wie dieser konkrete Fall bei martinballuch.com zeigt ist das Gerede von Rechtsstaatlichkeit ein Hohn. Willkürlicher kann ein Staat nicht handeln, der durch diese Handlungen selbst Recht bricht. Vor so einem Staat kann sich ein Tierschützer nur fürchten, denn er ist so total ausgeliefert. So etwas kommt sonst nur in totalitären Staaten vor. Ich muss sagen ich bin echt sprachlos, aber auch erzürnt und erbost. So etwas dürfte es in Europa nicht geben. Wo landen wir denn da? Es scheint wirklich, dass man in Österreich bei Tierschützern tun kann was man will. Das ist ja mehr als nur hanebüchen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft verdreht Tatsachen und hälte eigene Gesetze nicht ein. Das ist ein Skandal!

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Hier ein Auszug von martinballuch.com

 

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Polizeistaatmethoden: Aktivist wird rechtswidrig festgenommen – aber wegen Widerstand gegen Staatsgewalt angeklagt

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Die Geschichte begann im Dezember 2015. Eine friedliche Demo vor einem pelzführenden Geschäft von Turek führte dazu, dass Herr Turek die Innenministerin darum bat, einzugreifen. Sie schickte eine Polizeistreife, die offenbar die AktivistInnen belästigen sollte. Man verlangte die Ausweise, obwohl in Österreich weder die Ausweispflicht herrscht, noch man ohne Grund der Polizei gegenüber die Identität preisgeben muss. Ein Aktivist weigerte sich und wurde brutal festgenommen.

Hier ein Video davon: https://www.youtube.com/watch?v=_wq1wolPZgQ.  (Anmerkung: Kopfschütteln wenn man das Video sieht – völlig gegen jede Rechtsstaatlichkeit – zum Schämen für den österreichischen Staat). Anschließend steckte die Polizei den Mann in eine Gummizelle und zwang ihn so zu sagen, wer er ist. Wir brachten dagegen eine Maßnahmenbeschwerde ein und das Landesverwaltungsgericht Wien stellte unzweideutig fest, dass die Identitätsfeststellung samt den Zwangsmaßnahmen rechtswidrig war: http://www.martinballuch.com/gericht-erklaert-festnahme-eines-tierschuetzers-weil-er-ausweis-nicht-zeigt-fuer-rechtswidrig/.

 

Die Polizei dagegen zeigte den Aktivisten wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt an, behauptete, von ihm verletzt worden zu sein, schickte mir einen Strafbescheid wegen Anstandsverletzung (ich hätte zu laut gegen das Polizeivorgehen protestiert), zeigte den Aktivisten an, weil er seine eigene Demo durch zu lautes Schreien bei seiner Festnahme gestört hätte und schickte mir eine Zivilklage, weil ich davon berichtet hatte. Ist das schon so ziemlich unfassbar, so schlägt das, was folgt, dem Fass den Boden aus. Der Aktivist wurde einerseits von der Staatsanwaltschaft Wien nun tatsächlich wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt! Und andererseits stellte dieselbe Staatsanwaltschaft unsere Anzeige wegen Amtsmissbrauch gegen die BeamtInnen ein. Begründung: die Identitätsfeststellung sei rechtmäßig gewesen!

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Und das, obwohl ein Gericht bereits festgestellt hat, dass dieselbe Identitätsfeststellung rechtswidrig war und die Staatsanwaltschaft dieses Urteil längst vorgelegt bekommen hat:

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Hier weiterlesen:

Rechtsstaatlichkeit auch bei Tierschützern in Österreich? Wohl kaum…

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Gruß Hubert