Archiv für die Kategorie ‘Tierschutz

Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen   Leave a comment

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Unglaublich welche Individuen es unter den Jägern gibt. Da droht so ein Jäger Hunde zu erschießen, die den Weg verlassen – sogar auf Grund von Besitzern.

Von vgt.at

Anzeige wegen Nötigung: Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Sogar Grundbesitzer_innen, die mit ihren Hunden auf ihrem eigenen Grund spazieren gehen, werden mit dem Abschuss ihrer Tiere bedroht. VGT fordert: Hundeabschuss verbieten!

Selbstherrlich hat ein Jagdaufseher eine Tafel an einer Forststraße angebracht: „Wege nicht verlassen! Frei laufende Hunde werden erschossen!“. Und das, obwohl das Forstgesetz das Gehen abseits von Wegen auch mit Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit erlaubt. Und obwohl in Tirol, wo sich diese Tafel befand, keine Leinenpflicht für Hunde herrscht. Und obwohl das Tiroler Jagdgesetz bei Haushunden keinen Abschuss erlaubt, wenn sich der Hund nur vorübergehend der Einwirkung seiner Halter_innen entzogen hat. Der Jagdaufseher hat damit eine rechtlich nicht gedeckte gefährliche Drohung ausgesprochen und die Wanderer mit Hunden genötigt, die Wege nicht zu verlassen und ihre Hunde auch in Bereichen, in denen keine Leinenpflicht gilt, angeleint zu halten.

Die Anzeige im vollen Wortlaut hier: https://martinballuch.com/anzeige-gegen-jagdaufseher-wegen-noetigung-droht-hund-zu-erschiessen/

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Jedes Jahr werden in Österreich etwa 100 Haushunde von Jäger_innen erschossen. Da die Jägerschaft in Österreich mehr oder weniger macht, was sie will – wie z.B. rechtswidrig Wölfe, Luchse und Bären abzuknallen – ist mit einer viel höheren Dunkelziffer zu rechnen. Argumentiert wird dieser Abschuss damit, dass die frei laufenden Hunde Rehe bedrohen würden. So etwa, wie Wölfe Rehe bedrohen. Aber die Jäger_innen wollen selbst die Rehe bedrohen und schalten deshalb die lästigen Konkurrenten, seien sie Wölfe oder Hunde, aus. Das ist der Hintergrund der völlig anachronistischen gesetzlichen Erlaubnis in den meisten Jagdgesetzen der Bundesländer, Haushunde abschießen zu dürfen. Dabei handelt es sich hier um Familienmitglieder, ein Abschuss löst größtes Leid unter den Menschen aus, wie z.B. den Kindern, die mit den betroffenen Hunden zusammen gelebt haben. Der VGT fordert daher ein Verbot, Haushunde abzuschießen. Stattdessen sollten die Hundehalter_innen im Falle einer Wildtiertötung Strafe zahlen und Schadenersatz leisten. Die Todesstrafe für den Hund ist längst nicht mehr zeitgemäß!

VGT-Obmann Martin Balluch: Es darf nicht mehr toleriert werden, dass sich Jäger_innen im Wald wie Blockwarte benehmen und Menschen abkanzeln und anpöbeln, und sogar bedrohen. Uns wurden sogar Fälle gemeldet, bei denen Grundbesitzer_innen auf ihrem eigenen Grund mit dem Abschuss ihrer Hunde gedroht wurde! Nach dem Buchstaben des Gesetzes ist das einwandfrei Nötigung. Wir erwarten in einem Rechtsstaat, dass auch die Jägerschaft nicht über dem Gesetz steht, sondern wie jeder andere Mensch bei entsprechendem Verhalten strafrechtlich verfolgt wird.

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Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Gruß Hubert

Szenen aus Australien, die einen nicht mehr loslassen   Leave a comment

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Es sind Bilder, die einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Blicke eines Koalas, der in Australien vor den Buschbränden gerettet wird. Und der mit letzter Kraft versucht, aus einem Glas zu trinken, das Patrick Boyle ihm reicht. Der Australier hat es sich zur Aufgabe gemacht, Koalas vor dem Tod zu retten. Die Szene, die Menschen auf der ganzen Welt ans Herz geht, zeigen wir im Video.

https://www.rtl.de/cms/koala-rettung-in-australien-patrick-boyle-zeigt-beruehrende-szenen-4469332.html

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Das würde man auch nicht denken. Aber bei Koalas kann trinken aus Trinkflaschen tödlich enden, wie man im folgenden Beitrag nachlesen kann.

Koala stirbt, weil ihm Helfer Wasser zu trinken gaben

Australien kämpft seit Monaten gegen Riesenbrände, mehr als eine Milliarde Tiere soll den Flammen bereits zum Opfer gefallen sein. Einige davon könnten noch leben, hätten Menschen ihnen nicht geholfen.
Das traurige Schicksal von Koala Arnie soll Menschen darauf aufmerksam machen, wie den Tieren auf die richtige Weise zu helfen ist. Arnie erlitt kleine Verbrennungen an den Pfoten, was ihn nicht getötet hätte.

Es war die Art und Weise, wie Menschen ihm zu trinken gaben: nämlich aus ihren Trinkflaschen, wie unter anderem „Daily Mail“ berichtet. Das Wasser geriet in die Lungen des Tieres, was zu einer Lungenentzündung und schließlich zu seinem Tod geführt hat.

„Die Leute wollten nur helfen“

Michelle Thomas, Besitzerin des Wildlife Tierschutzreservats in Vicotria, sagt zum Portal, sie wolle niemanden anfeinden, sondern nur darauf hinweisen, damit solche Fälle künftig vermieden werden können.

Immer wieder tauchen auf Social Media Bilder von Personen auf, die den Koalas Wasser aus ihren Trinkflaschen geben. „Die Leute wollten nur helfen“, so Thomas. Sie wüssten nicht, dass dies für die Tiere gefährlich ist.

Wenn jemand einem Koala etwas zu trinken geben wolle, solle er das Wasser in eine Schüssel füllen, sodass das Tier mit dem Kopf nach unten trinken könne. Dies sei der sichere Weg. Normalerweise würden die Tiere den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs mit den Verzehr von Eukalyptusblättern decken.

https://tierisch.heute.at/a/49289677/koala-stirbt-weil-ihm-helfer-wasser-zu-trinken-gaben

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Januar 2020 von hubert wenzl in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit ,

Feuerstier – helfen Sie das grausame Festival „Toro Júbilo“ zu stoppen   Leave a comment

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Das ist wieder eine unausstehliche Barbarei, die in Spanien beim sadistischen „Festival“ „Toro Júbilo“, das in der spanischen Stadt jedes Jahr am zweiten Novemberwochenende stattfindet.

Wenn ein Gott, Schöpfer, oder wie auch immer, diese Menschen erschaffen hätte, welchen Pfusch hätte er da abgeliefert…

Von Peta.de

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Toro Jubilo 2011 – Medinaceli – PACMA

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Update Oktober 2019

Im Oktober 2019 haben wir über 31.400 Unterschriften an die verantwortlichen Politiker übersandt und nachdrücklich ein Ende dieser Barbarei gefordert. Bitte unterschreiben Sie weiterhin unsere Petition, damit das sadistische „Festival“ endlich in die Geschichtsbücher verbannt wird.

Originalartikel:

In der spanischen Bilderbuchstadt Medinaceli in der Provinz Soria bringt eine „Tradition” namens „Toro Júbilo“ Schande über ganz Spanien. Am zweiten Novemberwochenende wird erneut Pech (eine klebrige schwarze Substanz aus Teer oder Terpentin) über den Kopf eines Stieres angebracht und angezündet. „Toro de Fuego“ wird er genannt, der „brennender Stier“.

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Feuerstier Toro Jubilo
Toro Jubilo 2011 – Medinaceli – PACMA by PACMA Fotos / CC by 2.0

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Danach wird der Stier auf die Straßen gejagt; er hat furchtbare Angst und kann nichts anderes tun, als unter Schmerzen zu rennen. Oftmals krachen die Tiere gegen eine Wand, wenn sie versuchen, das Feuer irgendwie zu löschen. Das Leid dieser Stiere ist unvorstellbar. Die Feuerbälle können stundenlang brennen und verbrennen dabei die Hörner, den Körper und die Augen des Stiers. Währenddessen klatschen die Zuschauer, grölen und rennen um das Opfer herum.

Petition im Link

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Feuerstier – helfen Sie das grausame Festival „Toro Júbilo“ zu stoppen

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Die Mitschuld der katholischen Kirche

Das Christentum gehört leider noch immer zur treibenden Kraft dieser Todesspiele. Stierkämpfe fanden/finden vor allem in Spanien, Portugal, Frankreich, Mexiko, Kolumbien und Venezuela statt – in Ländern, in denen der Katholizismus besonders tief verwurzelt ist. Tatsächlich zeigt sich eine „enge Verbindung von Stierkampf, Nationalstolz, katholischer Frömmigkeit und inniger Verehrung der Heiligen“). „Stierkampf ist nicht nur zu einem starken Symbol nationaler spanischer Identität geworden, sondern steht auch in enger Verbindung mit leidenschaftlicher Religionsausübung, weil sich die meisten Stierkämpfer offen zu ihrer Verehrung der Jungfrau Maria oder eines Nationalheiligen bekennen.
Angesichts dieser paradoxen Allianz zwischen christlichem Eifer und Folter der Tiere haben Tierschutzorganisationen in jenen Ländern, in denen Stierkämpfe verbreitet sind, die kirchliche Obrigkeit wiederholt aufgefordert, sich gegen solche Bräuche zu stellen. Unglücklicherweise ist die Antwort immer dieselbe: Schweigen.“

https://hubwen.wordpress.com/2018/09/27/der-feuerstier-von-medinaceli-grausame-tierquaelerei-im-namen-von-tradition-und-kirche/

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Gruß Hubert

So schädlich ist übermässiger Fleischkonsum für unsere Erde   Leave a comment

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Unglaublich wie hoch der Ressourcenverbrauch für die Fleisch-„Produktion“ sind.

Rebloggt von Tierfreund Wolfgang

Von Gina Gadis

Zum Frühstück ein Schinkenbrötchen mit Milchkaffee, am Mittag ein Schnitzel und abends ein paar Wiener mit Käsebrot: Wir Deutschen lieben Fleisch und Milchprodukte. Weltweit zählen wir mit zu den größten Fleisch-Essern. Doch das ist ein Problem.

Und nein, ich möchte jetzt nicht über die Auswirkungen von Fleisch-Konsum auf die Gesundheit oder die Behandlung der Tiere sprechen, denn wir wissen alle, dass Massen-Tierhaltung einem Horrorfilm gleicht. Ich möchte heute über eine einfache ökologische Bilanz sprechen.

Die Zahl der Menschen auf diesem Planeten hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt – dank besserer Gesundheits-Versorgung und weniger Kriegen. Aber unser Planet und damit der verfügbare Platz wird nicht größer. Neben dem Raum, den wir zum Leben benötigen, brauchen wir auch Fläche, um unsere Nahrung anzubauen.

Werden es immer mehr Menschen, brauchen wir immer mehr Nahrung und damit immer mehr Anbaufläche. Nun dient aber ein großer Teil der angebauten Nahrung nicht nur dem Menschen zum Verzehr, sondern auch dazu, Tiere zu ernähren, damit Menschen sie später essen können.

Auch diese Tiere brauchen wieder Fläche. Long story short: Zur Herstellung von Tierprodukten werden viel Platz und vor allem jede Menge wertvolle Ressourcen benötigt.

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Bild: Die Ressourcen, die zur Herstellung von einem Kilo Rindfleisch benötigt werden.

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Laut welt.de ist die Fläche, die wir derzeit für die Nutztier-Haltung verwenden, so groß wie der Kontinent Afrika (die Anbaufläche für das Futter noch nicht mit eingerechnet). Für kein anderes Konsumgut der Welt wird so viel Land benötigt, wie für die Herstellung von Fleisch und Milch.

Wir sprechen hier von ganzen 77 Prozent des globalen Agrarlands – obwohl gerade mal 17 Prozent des menschlichen Kalorienbedarfs durch Tierprodukte gestillt werden. Um die Tiere zu ernähren, wird etwa 50 Prozent der weltweiten Soja- und Weizenernte an sie verfüttert.

Doch die Krone setzt dem Ganzen der Wasser-Verbrauch auf: Zur Herstellung von einem Kilo Rindfleisch werden 15.000 Liter Wasser benötigt. Würde sich jeder Mensch auf diesem Planeten so ernähren, wie wir hier in Deutschland, dann bräuchten wir eine zweite Erde. Schluck.

Die Ökobilanz von Tierprodukten ist ein Abgrund ohne Boden. Gerade jetzt, wo Treibhausgas-Emissionen Dauerthema der Medien sind, sei erwähnt: Stolze 14,5 Prozent der weltweit von Menschen verschuldeten Treibhausgase kommen aus der Tierhaltung. Das ist genauso viel, wie der gesamte Transport-Sektor produziert.

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Quelle: tag24.de

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Australien: Kamele und Pferde sollen abgeschossen werden

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Seit Monaten wüten die Brände in Australien. Nach neusten Schätzungen sollen inzwischen mehr als eine Milliarde Tiere umgekommen sein. Das ist eine so unermessliche Menge, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann.

Wasser ist knapp. Die größten Wasser-Verschwender sind allerdings Milchbauern und Viehzüchter. Damit diese auch weiterhin Tiere züchten, einsperren, mästen und töten können, sollen jetzt andere Tiere erschossen werden: Kamele und Wildpferde. Die haben nämlich keinen Nutzen für den Menschen, sondern trinken angeblich nur das wertvolle Wasser.

Lass bitte auch Du die australische Regierung wissen, dass wir, obwohl wir weit weg sind, für die unschuldigen Tiere mit unserer Unterschrift betreffs nachfolgend verlinkter Petition unsere Stimmen erheben.

https://jedertag.lpages.co/petition-kamele/

Veröffentlicht 19. Januar 2020 von hubert wenzl in Politik, Tiere, Tierschutz, Uncategorized, Wirtschaft

Australien brennt: Was hat das mit Schlachthöfen zu tun?   1 comment

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Es ist unglaublich was in Australien passiert. Eine Milliarde (!) Tiere sind schon in den Flammen umgekommen. Jetzt will man auch noch über 10000 Kamele und tausende von Pferden abschießen, weil sie zu viel Wasser trinken heißt es von Behördenseite. Was sind die Australier nur für Leute, frage ich mich, wenn die Regierung es wagen kann so brutal vorzugehen?

Von Peta.de

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Australien brennt. Buschbrände wüten seit September auf dem Kontinent und zerstören das Land in einem atemberaubenden Tempo. Das Internet quillt über vor Fotos und Videos verkohlter Tiere, denen es nicht gelang, den lodernden Flammen zu entkommen.

Schätzungen gehen von über einer Milliarde Tiere aus, die dem Feuer bisher zum Opfer fielen. [1] Zusätzlich wurden über 10.000 wilde Kamele zum Abschuss freigegeben. Auch Menschen sterben oder verlieren ihr Zuhause. Die aktuelle Situation in Australien mutet beinahe apokalyptisch an.

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Wie eine mutige Frau diesen Koala aus den Flammen rettete

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Nun haben sich die Behörden eine absolut hirnrissige Taktik einfallen lassen, um einen vermeintlichen Teil des Problems zu lösen: Sie wollen bis zu 10.000 halb verdurstete Kamele aus Helikoptern heraus erschießen, nur weil die Tiere große Mengen Wasser trinken.

Über eine Milliarde Tiere sind bereits gestorben. Und die australischen Behörden wollen nun tausende weitere Individuen umbringen – Tiere, die genauso Bewohner von South Australia sind wie die Menschen, und die es genauso sehr verdient haben, diese Katastrophe unbeschadet zu überstehen.

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Das folgende Video zeigt dutzende tote, verbrannte Tiere, die die Straßen säumen:

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Dies sind Folgen des Klimawandels – und mehr denn je müssen wir jetzt etwas tun!

Viele Stellen gehen davon aus, dass der Klimawandel die Buschbrände verstärkt. So verbrannten in Australien bis heute bereits mehr Hektar Land als bei den jüngsten Bränden im Amazonasregenwald und in Kalifornien zusammen. Und auch in vielen anderen Ländern haben längere Hitze- und Dürreperioden saisonale Brände länger wüten lassen als sonst.

Der UNO zufolge müsste der Fleischkonsum um bis zu 90 Prozent zurückgehen, damit die katastrophalsten Auswirkungen des Klimawandels abgewendet werden könnten. Kein Wunder, denn: Die Kohlenstoffemissionen aller Flugzeuge, LKW, Schiffe und Autos der Welt ergeben zusammengerechnet etwa die gleiche Menge wie die Emissionen der tierhaltenden Landwirtschaft!

Wir können – und müssen – den Klimawandel bekämpfen. Das einfachste Mittel hierfür ist eine vegane Ernährung. Dafür braucht es keinerlei Regierungsinitiativen oder Versprechungen von Großkonzernen. Es braucht einzig und allein die Entscheidung, keine tierischen Produkte mehr zu kaufen, sondern im Supermarkt zu pflanzlichen Lebensmitteln zu greifen.

Eine vegane Ernährung kann dazu beitragen, dass keine Tiere mehr in Buschbränden oder im Schlachthaus getötet werden.

Schätzungen gehen davon aus, dass bisher bereits über eine Milliarde Tiere in den australischen Bränden zu Tode kamen. Ungefähr genauso viele Landtiere werden innerhalb weniger Tage geschlachtet, nur damit die Menschen ihr Fleisch essen können.

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Bild von bradfleet auf Instagram

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Ganz egal, ob es um ein Känguru geht, das auf der Flucht vor dem Feuer in einem Stacheldraht hängenbleibt, oder um eine Kuh, die kopfüber zum Ausbluten aufgehängt wird und um ihr Leben schreit: Jedes Tier hängt an seinem Leben und tut alles, um es zu schützen.

Der beste Zeitpunkt zum Umstieg auf eine vegane Ernährung war gestern – der zweitbeste ist jetzt.

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Australien brennt: Was hat das mit Schlachthöfen zu tun?

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Gruß Hubert

Dieser Affenjunge wurde aus einem Tierversuchslabor gerettet   Leave a comment

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Tierversuche sind ein schreckliches Verbrechen das Tieren angetan wird. Sie sind an Niedertracht nicht zu toppen.

Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“

„Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.“

(Mahatma Gandhi)

Von Peta.de

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In den ersten fünf Wochen seines Lebens kannte Britches nichts als Isolation und Dunkelheit. Das Affenbaby war in einem Tierversuchslabor zur Welt gekommen, sogenannte Forscher entrissen Britches seiner Mutter direkt nach der Geburt. Was folgte, könnte aus einem Horrorfilm stammen: Experimentatoren nähten die Augen des kleinen Affenjungen zu und schnallten ein schweres Sonargerät auf seinen Kopf, das ein permanent kreischendes Geräusch aussandte. Dann sperrten sie Britches in einen kahlen Drahtkäfig.

Mutterseelenallein in diesem Käfig gefangen konnte sich das Affenbaby lediglich an einem traurigen „Mutterersatz“ festhalten – einem mit Stoff umwickelten Drahtgestell. Nahrung bekam Britches aus der Flasche. Kaum vorstellbar, was ein solcher Missbrauch mit einem neugeborenen Tierkind machen muss.

Das Leben von Britches begann im März 1985 in einem Labor der US-amerikanischen University of California, Riverside. Wäre es nach den Experimentatoren des Labors gegangen, hätte das Martyrium des kleinen Affen drei Jahre gedauert. Doch Britches hatte Glück.

Nach fünf grauenhaften Wochen voller Einsamkeit und Verzweiflung wurde er im April 1985 befreit – in einer illegalen Aktion von Mitgliedern der Animal Liberation Front. Gemeinsam mit Britches wurden hunderte weitere Tiere gerettet, darunter Katzen, denen ein Auge zugenäht worden war, Opossums mit verstümmelten Augen und halb verhungerte Kaninchen. [1-5]

Zum Zeitpunkt seiner Rettung war Britches in einem katastrophalen Zustand: Auf seinem Kopf befanden sich offene Wunden; seine Augenlider waren durch die dicken Fäden eingerissen und dauerhaft deformiert. Seine Muskeln waren unterentwickelt, er litt unter Krämpfen und unregelmäßigen Kreischanfällen. Ein Tierarzt, der Britches nach seiner Rettung untersuchte, sagte: „Es gibt schlichtweg keine Rechtfertigung für dieses schamlose, schmerzhafte Experiment.“

Britches wurde fürsorglich aufgepäppelt. Als er fünf Monate alt war, konnte er in eine Auffangstation gebracht werden, wo er in einem großen Außengehege mit anderen Affen spielen konnte. Eine Affendame adoptierte Britches und kümmerte sich um ihn, als sei er ihr leibliches Kind. Die Verbindung der beiden festigte sich und schnell zeigte sich, dass Britches genau das liebte, was die Experimentatoren ihm für immer verwehren wollten: Umarmungen und eine innige Mutter-Kind-Beziehung. Die Geschichte von Britches hat ein Happy End, denn trotz der Qualen in den ersten Lebenswochen konnte er noch 20 Jahre lang ein ziemlich normales Affenleben führen.

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Konsequenzen der Tierbefreiung

Als PETA die von den Tierbefreiern zur Verfügung gestellten Fotos, Videoaufnahmen und Dokumente veröffentlichte, folgte ein enormer öffentlicher Aufschrei. Acht von 17 weiteren geplanten Tierversuchen wurden eingestellt; zudem verbot die Einrichtung die Praxis, Affenbabys die Augen zuzunähen. Ein Ausbilder gab seine Arbeit auf und misshandelt seither keine Tiere mehr in Versuchen.

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (National Institutes of Health, NIH) führte eine achtmonatige Untersuchung des Tierpflegeprogramms in den Laboren der Universität durch und kam zu dem Schluss, dass es sich um „angemessene“ Tierpflege handele und keine Korrekturmaßnahmen erforderlich seien. [6] Konsequenzen für die Verantwortlichen blieben aus.

Die heutigen Zustände in Tierversuchslaboren

Obwohl sich die Geschichte von Britches vor mehr als 30 Jahren ereignete, werden auch heute noch Tiere überall auf der Welt auf grausamste Art in Tierversuchen misshandelt. Unsere Arbeit ist es, solche Fälle publik zu machen, die Bevölkerung aufzuklären und den Druck auf verantwortliche Einrichtungen und Behörden zu erhöhen. Britches hatte mehr Glück als die meisten Tiere, die in Versuchslaboren gefangen sind, denn in der Regel finden die Tiere dort einen leidvollen Tod. Die meisten Quälereien, denen Britches vor Jahrzehnten ausgesetzt war, werden Affen auch heute noch angetan. So werden an der US-amerikanischen University of California, Davis beispielsweise Experimente durchgeführt, bei denen Affenjunge ihren Müttern weggenommen und stressvollen Situationen ausgesetzt werden. Dank der jahrelangen intensiven Arbeit von PETA USA und ihren Partnerorganisationen wurden 2015 grausame Experimente beendet, bei denen Affenbabys ihren Müttern entrissen und brutalen Experimenten unterzogen wurden. Auch deutsche Wissenschaftler waren an diesen Versuchen beteiligt.

Tierversuchslabore sind heutzutage hermetisch abgeriegelt. Die Gräuel, die weltweit hinter Labormauern an Tieren verübt werden, sind jedoch nicht weniger entsetzlich als vor einigen Jahrzehnten – auch in Deutschland.

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Dieses Affenjunge wurde aus einem Tierversuchslabor gerettetDieses Affenjunge wurde aus einem Tierversuchslabor gerettet

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Als Arzt stelle ich die Frage, warum Herr Kreiter als Nichtarzt und Nichttierarzt überhaupt Operationen an Tieren durchführen darf. Wenn die Belastung für die Tiere so gering ist, wie Herr Kreiter (*) vorgibt, und wenn die Tiere nicht leiden, dann frage ich mich auch, warum Herr Kreiter die Versuche nicht an sich selbst durchführt und nachher selbst auswertet. Nur so wäre sichergestellt, dass er verwertbare Ergebnisse für den Menschen erhält. Das grundsätzliche Problem der Tierversuche besteht ja bekanntlich darin, dass sie meistens nicht auf den Menschen übertragbar sind. Dadurch werden Tierversuche zum reinen Glücksspiel. Die verheerenden Nebenwirkungen von im Tierversuch getesteten Medikamenten wie Contergan usw. beweisen dies eindeutig. Wo ist zumindest ein Resultat aus den über zehn Jahren dauernden Tierversuchen Kreiters, das wenigstens einem Menschen geholfen hat? Fehlanzeige! Ich verurteile als Arzt eine Wissenschaft, die Mitgeschöpfe quält und tötet, als moralische Bankrotterklärung. Wie schon Gandhi sagte: „Der Tierversuch ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“ Dr. Ernst W. Henrich, Staad (CH)
*) Kreiter macht Tierversuche an Affen in Bremen

https://www.fr.de/meinung/schwaerzeste-aller-schwarzen-verbrechen-11609055.html

Tierversuche: Das schwärzeste Verbrechen der Menschheit – gebilligt und gefördert durch unsere Regierung

Der 24. April ist der internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Obwohl jedes Jahr an diesem Tage weltweit Protestkundgebungen stattfinden, geht dieses verabscheuungswürdige Verbrechen der Menschheit an den Tieren unvermindert weiter. Die Zahl der Tierversuche hat sich in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland sogar mehr als verdoppelt und liegt heute bei mehr als 2,8 Millionen Tieren.
Quelle: Tierschutzpartei.de

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Wirklich moralisch ist nur der, der altes Leben rettet, dem er helfen kann, und der sich enthält, aller Kreatur, die lebt, unrecht zu tun.

Wer mit Tieren experimentiert, sollte sein Gewissen niemals beruhigen, dass er behauptet, dass diese Grausamkeiten einen lobenswerten Zweck hätten. (KI 51/12)

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.

Prof. Dr. Robert Spaemann
Philosoph. Institut der Universität München

Die absichtliche Verwandlung eines Lebewesens in ein Bündel von Leiden und stummer Verzweiflung ist ein Verbrechen – was sollte eigentlich sonst ein Verbrechen sein?

Dalai-Lama (1935-)
Oberhaupt des Lamaismus

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Gruß Hubert

Neue „Highlights“ in unserer Datenbank – Ärzte gegen Tierversuche   Leave a comment

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Tierversuche sind an Niedertracht nicht zu toppen. Was sind solche „Forscher“ nur für Menschen. Statt Menschen sollte man sie Monster nennen.

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Von aerzte-gegen-tierversuche.de

Ratten alkoholsüchtig gemacht

Neue „Highlights“ in unserer Datenbank

Mit unserer weltweit einzigartigen Datenbank dokumentieren wir seit 3 Jahrzehnten ausschnitthaft Tierversuche in Deutschland. Dabei werten wir Fachzeitschriften aus, in denen Tierexperimentatoren ihre Artikel publizieren. Im Jahr 2019 haben wir der Datenbank 117 neue Beschreibungen hinzugefügt. Insgesamt sind es jetzt fast 5.000 Einträge. Die Sammlung ist bei weitem nicht vollständig, bietet aber angesichts des vollständigen Mangels an offiziellen Informationen einen wichtigen Einblick in die Tierversuchspraxis in Deutschland.

Im Folgenden haben wir 10 „Highlights“ der aktuellen Neueinträge zusammengestellt, die wieder einmal belegen, wie grausam, unsinnig und widersprüchlich Tierversuche sind. Besonders absurd ist, wenn psychische Krankheiten des Menschen, die vielfältigste Ursachen haben, im „Tiermodell“ dargestellt werden sollen. Durch wochenlange Konfrontation mit einem aggressiven Artgenossen wird mal Depression, mal eine posttraumatische Belastungsstörung ausgelöst. Mal entstehen aufgrund von Nahrungsentzug Depressionen, mal Magersucht.

Künstlich hervorgerufene posttraumatische Belastungsstörungen

In Ulm wollen Experimentatoren herausfinden, wie posttraumatische Belastungsstörungen und Herzerkrankungen, die beim Menschen oft zusammen auftreten, auf biochemischer Ebene zusammenhängen. Bei einigen Mäusen wird zunächst unter Narkose ein Herzfrequenzmessgerät in die Bauchhöhle einoperiert. Eine Maus wird 19 Tage lang zusammen mit einer durch Zuchtselektion aggressiven Maus gehalten, die sie ständig bekämpft und unterdrückt. Damit sich die Tiere nicht aneinander gewöhnen, wird die aggressive Maus nach 8 und 15 Tagen gegen einen neuen Aggressor ausgetauscht. Ab Tag 20 wird mit dem eingepflanzten Gerät die Herzfrequenz der Tiere gemessen. Einige Tage später werden sie nochmals mit einer Aggressor-Maus konfrontiert, die diesmal in einem Drahtkäfig sitzt. Langes Verweilen weit ab vom Käfig in den Ecken soll ein Zeichen für soziale Ängste sein.
Datenbank-ID: 5039

Depression durch chronischen Stress

In einer Doktorarbeit aus Göttingen zur Erlangung des Dr. phil. sollen Veränderungen im Gehirn bei schwerer Depression untersucht werden. Dazu wird jeweils ein Rattenmännchen in den Käfig eines überlegenen Männchens gesetzt. Dieses attackiert und verletzt den Eindringling und besiegt ihn. Unmittelbar nach dem Kampf wird das unterlegene Männchen in einen kleinen Drahtkäfig gesteckt und im Wohnkäfig des überlegenen Männchens untergebracht. Zwar ist er vor Verletzungen geschützt, muss aber den Sieger eine Stunde lang sehen, hören und riechen, was extremen Stress bedeutet. Dieses Stressprotokoll wird 5 Wochen lang täglich wiederholt. Nun gelten die unterlegenden Ratten als depressiv und bekommen das Antidepressivum Citalopram ins Trinkwasser, das seit 1989 am Menschen Anwendung findet und mittlerweile das am meisten verordnete Antidepressivum ist. Schließlich werden die Tiere geköpft, um ihr Gehirn zu untersuchen. Zum Erstaunen der Experimentatoren bewirkt das Medikament aber keine Reparatur des geschädigten Hirngewebes, sondern verursacht die gleichen krankhaften Veränderungen an der Hirnsubstanz wie der chronische Stress. Dies sei nicht erklärbar und erfordere weitere Studien.
Datenbank-ID: 4967

Depression durch Nahrungsentzug

Tiefe Hirnstimulation wird bereits erfolgreich bei Menschen mit therapieresistenter Depression eingesetzt. Unbekannt ist aber, welche Hirnregion stimuliert werden muss, um nachhaltige Verbesserungen der Symptome zu bekommen. In Lübeck wird ein bestimmter Bereich im Gehirn von Ratten mit künstlicher Depression stimuliert. Einzelhaltung und Futterentzug (85% des Normalgewichts) führen bei den Ratten zu Symptomen, die der menschlichen Depression ähneln. Das depressive Verhalten wird im forcierten Schwimmtest beurteilt. Wenn eine Ratte aufhört, in einem Wasserglas zu schwimmen und sich treiben lässt, gilt sie als depressiv. Über ein implantiertes Rohr im Schädel werden in das Gehirngewebe Elektroden eingeführt und Stromstöße abgegeben. Danach wird der Schwimmtest erneut für 5 Minuten durchgeführt. Schwimmt die Ratte jetzt länger, soll die Behandlung der Depression mit der Elektrostimulation gewirkt haben. Anschließend werden alle Ratten getötet.
Datenbank- ID: 5071

In einer Versuchsanordnung wird Nahrungsentzug bei Ratten als Modell für Depression verwendet, in einer anderen für Magersucht.

Magersucht bei Ratten

Aus Patientenstudien ist bekannt, dass das Gehirnvolumen bei Magersucht abnimmt. In einer Studie aus Aachen sollen die zugrundeliegenden Mechanismen an hungernden Ratten ergründet werden. Junge Ratten erhalten nur 40% der normalen Futterration, mit der Folge, dass sie innerhalb einer Woche 25% ihres Gewichts verlieren (akutes Hungern). Dann wird dieses Gewicht 2 Wochen gehalten, indem die Tiere täglich gewogen werden und die Futtermenge angepasst wird (chronisches Hungern). Am Ende wiegen die Ratten der Hungergruppe nur knapp halb so viel wie ihre gefütterten Artgenossen. Schließlich werden alle Tiere getötet.
Datenbank-ID: 5016

Menschen leben in einer besonders abwechslungsreichen Umwelt und sind vielfältigsten Einflüssen ausgesetzt, die die Entstehung von Stress und die damit in Verbindung gebrachten Krankheiten beeinflussen. Und jeder von uns reagiert anders darauf. Bei dieser Vielfalt möglicher Auslöser verwundert es, wie Forscher überhaupt auf die Idee kommen können, Stress im Tierversuch simulieren zu wollen. Doch sie lassen sich was einfallen:

8 Wochen Dauerstress

Aus Beobachtungen an Parkinson-Patienten weiß man, dass Stress zu einer Verschlimmerung der Symptome bei dieser Erkrankung führen kann. In einer Arbeit aus Tübingen werden transgene und nicht genveränderte Mäuse starkem Stressleiden ausgesetzt, um dieses bereits bekannte Phänomen an ihnen nachzustellen, und um die Mechanismen im Gehirn zu untersuchen. 8 Wochen werden die Tiere täglich folgenden 8 verschiedenen Arten von Stress in wechselnder Reihenfolge ausgesetzt: 1 Stunde in enger Röhre, 2 Stunden schiefer Käfig, 30 Minuten Konfrontation mit einer Ratte, 16 Stunden Wasserentzug, 16 Stunden Futterentzug, 12 Stunden Licht in der Nacht, 2 Tage vertauschter Licht-Dunkel-Zyklus. Es werden verschiedene Angst-Verhaltenstests gemacht und die Mäuse nach 8 Wochen getötet.
Datenbank-ID: 5020

Auch andere psychische Krankheiten wie Sucht werden routinemäßig im Tierversuch nachgeahmt.

Hier weiterlesen:

Neue „Highlights“ in unserer Datenbank – Ärzte gegen Tierversuche

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Gruß Hubert