Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized

Trump verlangt Entschuldigung von CNN – weil Biden in Umfrage vorn liegt   1 comment

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Ich dachte ich lese nicht richtig. So geht es wenn man einen Politiker wählt (der eigentlich nur deals kennt), der mit einer sehr dürftigen Allgemeinbildung ausgestattet ist. Er liest ja auch keine Bücher, sagte er mal. Belgien glaubte er sei eine Stadt und der italienische Staatspräsident heißt bei ihm Mozzarella statt Mattarella. 🙂 Bei George W. Bush gibt es ja ein Buch über seine ganzen „Hoppalas“. Bei Trump würde das sicher noch dicker werden, dazu kommen seine ins unendlich gehenden Lügen.

Zurück zur unerwünschten Umfrage von Trump, weil nicht zu seinen Gunsten.

Von rnd.de

  • Der US-Sender CNN hat eine Wahlumfrage veröffentlicht, in der Joe Biden klar vor Donald Trump liegt.

  • Sehr zum Missfallen des US-Präsidenten.

  • Dessen Wahlkampfteam forderte den US-Sender nun auf, die Umfrage zurückzuziehen und sich zu entschuldigen.

Berlin/Washington. US-Präsident Donald Trump fühlt sich laut einem “CNN”-Bericht wegen einer Wahlumfrage des US-Senders ungerecht behandelt. In der Erhebung landete der Republikaner 14 Prozentpunkte hinter seinem designierten demokratischen Herausforderer Joe Biden. Während Biden Umfragewerte von 55 Prozent erreicht, kommt Trump nur auf 41 Prozent.

Knapp fünf Monate vor der US-Präsidentschaftswahl offenbar Grund genug für Trump, um dagegen vorzugehen. Der US-Sender erhielt eigenen Angaben zufolge einen Brief von Trumps Wahlkampfteam, in dem CNN aufgefordert wird, die Umfrage zurückzuziehen und sich für die Veröffentlichung zu entschuldigen.

Trumps Team fordert Rücknahme und Entschuldigung

“Es ist eine tricksende und falsche Umfrage, die Wähler vom Wählen abhalten, Schwung und Enthusiasmus für den Präsidenten unterdrücken und generell ein falsches Bild erzeugen soll über die derzeitige Unterstützung für den Präsidenten quer durch Amerika”, heißt es laut CNN in dem Brief.

Das Team des Präsidenten fordert deshalb eine “vollständige, faire und sichtbare Rücknahme der Umfrage, eine Entschuldigung und Klarstellung, um die irreführenden Schlussfolgerungen zu korrigieren”, zitiert CNN weiter aus dem Brief.

Zugleich stellt der US-Sender klar, dass er die Veröffentlichung nicht zurückziehen wird. “Wir stehen zu unserer Umfrage”, sagte ein CNN-Sprecher.

Forderungen wie sonst nur von Diktaturen

“Meines Wissens ist das das erste Mal in seiner 40-jährigen Geschichte, dass CNN rechtliche Schritte angedroht werden, weil einem amerikanischen Politiker oder seinem Kampagnenteam die Ergebnisse einer CNN-Umfrage nicht gefallen”, sagt CNNs Vizechef David Vigilante.

Bislang hätten allenfalls Staaten wie Venezuela rechtliche Schritte gegen den Sender unternommen. Staate

n eben, in denen eine freie Presse ohnehin wenig bis gar keinen Stellenwert habe. Man habe die Forderungen daher vollständig zurückgewiesen. Zudem wies CNN daraufhin, dass der US-Präsident Umfragen des Senders in der Vergangenheit gelobt habe, wenn diese für Trump positiv ausgefallen waren.

Schon nach Erscheinen der Umfrage hatte Donald Trump getwittert, er habe ein Team engagiert, dass die Erhebung analysieren solle. Denn angesichts des “unglaublichen Enthusiasmus”, der ihm begegne, habe er das Gefühl, die Umfrage sei Fake, schrieb Trump.

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Trump verlangt Entschuldigung von CNN – weil Biden in Umfrage vorn liegt

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Wenn er nicht so viel Macht hätte, könnte man über ihn nur lachen.

Präsident Mozzarella 🙂

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Gruß Hubert

Das Versagen des Deutschen Ethikrates   2 comments

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gbs (Giordano-Bruno-Stiftung) kritisiert Überrepräsentanz kirchlicher Interessen.

„Der Deutsche Ethikrat sollte rational, evidenzbasiert und weltanschaulich neutral argumentieren, was aber durch die Überrepräsentanz kirchlicher Interessenvertreter allzu oft verhindert wird“, kritisiert der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon. Die am 30. April erfolgte Neubesetzung des Gremiums habe dieses Problem keineswegs behoben, sondern eher noch verschärft.

„Dass sich die Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Ethikrates gegen Selbstbestimmungsrechte am Lebensende aussprachen und für ein Gesetz votierten, das per einstimmigen Beschluss der Karlsruher Richter für verfassungswidrig erklärt wurde, ist ein Skandal, der noch nicht hinreichend thematisiert wurde“, meint Schmidt-Salomon, der bei der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts als „Sachverständiger Dritter“ für die später erfolgte Aufhebung des § 217 StGB plädiert hatte. „Die Unterstützung eines verfassungswidrigen Gesetzes ist nur eines von vielen Indizien dafür, dass der Deutsche Ethikrat in seiner Funktion immer wieder versagt. Interessanterweise kommt es dazu vor allem dann, wenn religiöse Interessen im Spiel sind, wie auch die Debatten zur Knabenbeschneidung oder Präimplantationsdiagnostik gezeigt haben. In einem gewissen Ausmaß kann man solche Defizite tolerieren, aber: Wenn sich – wie im Fall der Sterbehilfe-Diskussion – herausstellt, dass die Mitglieder des wichtigsten Ethikrates des Landes mehrheitlich nicht in der Lage sind, auf dem ethischen Niveau des deutschen Grundgesetzes zu argumentieren, ist dies keine Lappalie, die man auf die leichte Schulter nehmen könnte.“

Nach der deutlichen Rüge aus Karlsruhe hätte man eigentlich eine Umorientierung in der inhaltlichen Ausrichtung sowie der personellen Zusammensetzung des Ethikrates erwarten dürfen, doch die am 30. April erfolgte Neubesetzung des Gremiums weise in eine andere Richtung, führt Schmidt-Salomon aus: „Durch die Neubesetzung ist der Rat nicht pluraler, liberaler oder kompetenter geworden. Immerhin gab es 2017 neun Ethikratsmitglieder, die sich in einem Minderheitsvotum für eine Stärkung der Selbstbestimmungsrechte am Lebensende ausgesprochen hatten. Von diesen liberalen Dissidenten sind nun zwei Drittel, also sechs Personen, nicht mehr im aktuellen Ethikrat vertreten. Bei den neu hinzugekommenen Mitgliedern des Rates sind Personen mit religiös-konservativen Werthaltungen überproportional stark vertreten – Menschen, von denen man leider annehmen muss, dass sie 2017 ebenfalls für ein verfassungswidriges Gesetz votiert hätten.“

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Die Besetzung des Deutschen Ethikrates ist nicht repräsentativ

Nehme man die aktuellen Mitglieder des Ethikrats unter die Lupe, falle eine „gravierende weltanschauliche Schieflage“ auf, so Schmidt-Salomon: „Unter den 24 Mitgliedern des Deutschen Ethikrats hat knapp die Hälfte einen eindeutig religiösen Hintergrund. Neun Mitglieder, überwiegend Theologinnen und Theologen, bekleiden Funktionen innerhalb der christlichen Kirchen oder deren Wohlfahrtsverbände, zwei weitere vertreten den Islam oder das Judentum, nur ein einziges Mitglied des aktuellen Ethikrats, nämlich der Philosoph Julian Nida-Rümelin, hat sich in der Vergangenheit wahrnehmbar für die Interessen konfessionsfreier Menschen eingesetzt.“ Hinzu komme, so Schmidt-Salomon, dass es weitere Ethikratsmitglieder gebe, „die zwar keine offiziellen Kirchenfunktionen wahrnehmen, aber doch entschieden für kirchliche Positionen eintreten“. Ein Beispiel hierfür sei der Jurist Steffen Augsberg, der die Anliegen radikaler „Lebensschützer“ mit entsprechenden Analysen untermaure (siehe etwa diesen Beitrag in der „Zeitschrift für Lebensrecht“) und der „rhetorisch äußerst geschickt für ein Verbot professioneller Freitodbegleitungen gestritten“ habe – sowohl als Mitglied des Deutschen Ethikrates als auch als Prozessbevollmächtigter der Bundesregierung in dem Verfahren zu § 217 StGB vor dem Bundesverfassungsgericht.

Schmidt-Salomons Fazit: „Insgesamt muss man feststellen, dass der Deutsche Ethikrat in seiner aktuellen Zusammensetzung nicht repräsentativ für die Wertehaltungen der deutschen Bevölkerung ist (siehe hierzu auch die zahlreichen referierten Studien auf der Website der „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“). Er spiegelt weder die Überzeugungen der konfessionsfreien Menschen wieder, die immerhin 38 Prozent der deutschen Bevölkerung stellen, noch die Überzeugungen der nominellen Kirchenmitglieder, die in ethischen Fragen von den amtskirchlichen Vorgaben mehrheitlich abweichen.“ Hinzu kommt für den Stiftungssprecher noch ein zweites Problem: „Bedauerlicherweise repräsentiert der Deutsche Ethikrat summa summarum auch nicht das Niveau der akademischen Debatte auf dem Gebiet der Praktischen Ethik. Zwar gibt es Ethikratsmitglieder, die sehr wohl auf der Höhe des universitären Diskurses argumentieren, aber sie bilden in dem Gremium eher eine Minderheit. Hier rächt sich, dass für die Berufung in den Ethikrat die Übereinstimmung mit parteipolitischen Präferenzen größere Bedeutung hat als die fachliche Qualifikation der jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten.“

Lesen Sie weiter unter:
https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/versagen-ethikrat

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Gruß Hubert

So leiden die eingesperrten Tiere im Pata Zoo   Leave a comment

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Was soll das für ein Zoo sein? Es ist ein Skandal Tiere so zu halten.

Von Peta.de

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So sehr leiden diese eingesperrten Tiere im Pata Zoo

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Der Pata Zoo befindet sich über einem Einkaufszentrum im thailändischen Bangkok und gehört zu den traurigsten Orten der Welt.

PETA Asiens jüngste Ermittlung zeigt, dass die dort eingesperrten Tiere in kahlen, dunklen Käfigen sitzen. Verhaltensanreicherung (Enrichment), z. B. durch Beschäftigungsmaterial, gibt es nicht oder kaum. Den Tieren geht es ganz offensichtlich schlecht – so etwa dem Orang-Utan Kat, dem so gut wie nichts zur geistigen Stimulation zur Verfügung steht und der sich nie auch nur annähernd ausreichend bewegen kann. Oder Bua Noi, einer Gorilla-Dame, die ganz allein ist und seit 1983 hinter Gittern sitzt.

Im November 2019 veranstalteten Aktivisten von PETA Asien einen farbenfrohen Protest vor dem Einkaufszentrum. Dies führte zu einem Treffen mit dem Besitzer des Zoos, um die Bedingungen im Zoo und die Möglichkeit zu besprechen, die Tiere an eine anerkannte Auffangstation anzugeben. PETA Asien hat angeboten, alle Tiere in eine Auffangstation zu überführen, wo sie Bäume zum Klettern, Gras zum Wälzen und viele andere Tiere zum Spielen hätten. Obwohl der Eigentümer eine offene Kommunikation zugesichert hat, um diese Angelegenheit weiter zu diskutieren, hat PETA Asien seitdem keine Antwort erhalten.

Die Tiere brauchen Ihre Hilfe

Bitte appellieren Sie an den Manager des Pata Zoos, das Angebot von PETA Asien anzunehmen und die Tiere an eine anerkannte Auffangstation abzugeben.

Online Petition

So leiden die eingesperrten Tiere im Pata Zoo

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Gruß Hubert

Fake Facts   2 comments

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Fake Facts

„Fake Facts“ ist ein Buch von Katharina Nocun und Pia Lamberty.

EINFACHE WAHRHEITEN FÜR EINE KOMPLIZIERTE WELT

Corona ist eine Erfindung der Pharmaindustrie! Menschen, die daran erkranken, müssen so für ihre Sünden büßen! Oder: Das Virus wurde in chinesischen Geheimlaboren gezüchtet!

Verschwörungstheorien verbreiten sich nicht nur im Netz wie Lauffeuer und sind schon lange kein Randphänomen mehr. Katharina Nocun und Pia Lamberty beschreiben, wie sich Menschen aus der Mitte der Gesellschaft durch Verschwörungstheorien radikalisieren und die Demokratie als Ganzes ablehnen.

Welche Rolle spielen neue Medien in diesem Prozess? Wie schnell wird jeder von uns zu einem Verschwörungstheoretiker? Und wie können wir verdrehte Fakten aufdecken und uns vor Meinungsmache schützen?

Aus dem Inhalt:

„Fake News und Verschwörungserzählungen, darin waren sich Experten weltweit einig, haben sich direkt zu Beginn der COVID-19-Pandemie ähnlich rasant verbreitet wie das Virus selbst. Bereits im Februar 2020 warnte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, dass die Welt es nicht nur mit einer Pandemie, sondern auch mit einer „Infodemie“ zu tun habe. Viele der Mythen, die weltweit Verbreitung fanden, kreisten um die Idee, dass es sich bei dem Virus um eine Biowaffe handele, die angeblich in einem Labor, dem Wuhan Institute of Virology, hergestellt worden sei. Einige Medien zitierten noch im Januar 2020 „Experten“, die darüber spekulierten, ob das Virus das Produkt eines chinesischen Biowaffenexperiments sein könnte. Im Netz kursierten zahllose Verschwörungserzählungen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus befassten. In YouTube-Videos und Blogs wurde etwa verbreitet, Microsoft-Gründer Bill Gates sei für die Pandemie verantwortlich. Einige Verschwörungsideologen mutmaßten zudem, es hätte bei der COVID-19 Pandemie keine Todesopfer gegeben und bei den Angehörigen und ehemals Erkrankten, die in der Presse zu sehen waren, handele es sich allesamt um bezahlte Schauspieler. Eine solche Haltung kann gefährliche Konsequenzen haben. Wer meint, dass das Virus nicht gefährlicher sei als eine Erkältung, hält sich nicht an empfohlene Maßnahmen. So gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern wird auch zum Risiko für andere.“

Portrait
Katharina Nocun ist Wirtschafts- und Politikwissenschaftlerin. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit dem Spannungsfeld Digitalisierung und Demokratie auseinander. In ihrem Blog kattascha.de und ihrem Podcast Denkangebot beleuchtet sie die Auswirkungen neuer Technologien für die Gesellschaft. Ihr erstes Buch „Die Daten, die ich rief“ wurde in zahlreichen namhaften Medien aufgegriffen (HANDELSBLATT, SPIEGEL-Online, Zeit-Online, Focus).

Pia Lamberty ist Psychologin und Expertin im Bereich Verschwörungsideologien. Ihre Forschung führte sie an die Universitäten in Köln, Mainz und Beer Sheva (Israel). Darüber hinaus ist sie Mitglied im internationalen Fachnetzwerk „Comparative Analysis of Conspiracy Theories“. Interviews und Berichte über ihre Forschung sind in zahlreichen nationalen und internationalen Medien erschienen (u.a. Tagesschau, Report München, BILD, SWR, WDR, FOCUS, SonntagsZeitung, Vice).

Fake Facts

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Ken Jebsen – KenFM ist auch so ein Verschwörungstheoretiker, der Leute dazu aufstachelt sich an Corona-Protesten zu beteilgen. Er war früher ein rbb Journalist.

Covid-19-Pandemie

Das Fernsehmagazin Monitor bezeichnet KenFM im April 2020 als „eine der bekanntesten ‚alternativen‘ Plattformen in Deutschland“, auf der „voreilige Verharmlosungen zur Grundlage für wütende Kommentare gegen das System“ würden. Die staatlichen Maßnahmen nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie würden in verschiedenen Beiträgen als „Corona-Diktatur“, „Machtergreifung“ und „‚asymmetrischer Krieg‘ der ‚Superreichen gegen die restlichen 99 Prozent‘“ bezeichnet. Wissenschaftler bewerteten entsprechende Beiträge als „klassische Verschwörungstheorien“. Man wolle „eine ‚Vielfalt von Perspektiven‘ aufzeigen“, entgegnete demgegenüber die KenFM-Redaktion auf eine Anfrage von Monitor

[…]

Schwangerschaftsabbrüche

Im Februar 2017 spekulierte Jebsen laut Tagesspiegel auf KenFM, dass die Proteste des Women’s March on Washington für Frauen- und Menschenrechte vom Investor George Soros gelenkt worden seien. Dieser „erhoffe sich eine Zunahme an Abtreibungen, damit er am Verkauf toter Embryonen an die Pharmaindustrie verdiene“. Jebsen, der sich laut Sebastian Leber gerne darüber beschwere, dass Journalisten nur über ihn schreiben, aber nie mit ihm sprechen würden, ließ eine Interviewanfrage dazu unbeantwortet, eine weitere lehnte eine Mitarbeiterin Jebsens ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/KenFM

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Ken Jebsen, der gefährliche Querfront-Demagoge

 

Hier noch ein paar Videos zu Verschwörungserzählungen.

Lutz van der Horst trifft auf Impfverweigerer | heute-show vom 10.11.2017

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Hier noch ein paar Tipps wie sich Alte vor der Altersarmut schützen können.

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Friedemann Weise hat Tipps, um der Altersarmut zu entfliehen | heute-show vom 10.11.2017

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Gift aus Flugzeugen!? Lutz van der Horst beim Marsch der Verschwörungstheoretiker | heute-show

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Gruß Hubert

Schlachthöfe in Corona-Zeiten: Gefahr für Mensch und Tier   Leave a comment

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Aus Peta.de

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Trotz steigender Zahlen von bestätigten Corona-Infizierten in Schlachthöfen bleiben die Betriebe zum Teil weiterhin geöffnet, da sie angeblich systemrelevant sind. Diese Entscheidung kostet nicht nur zahllose Tiere das Leben, sondern birgt auch ein gesundheitliches Risiko für die Schlachthofmitarbeiter und die gesamte Bevölkerung.

Ausbeutung von Menschen: Teil eines skrupellosen Systems

Kontrollberichte bestätigen immer wieder aufs Neue, dass in Schlachthöfen nicht nur Tiere, sondern auch Menschen ausgebeutet werden. Die in deutschen Schlachthöfen tätigen Arbeiter stammen fast ausschließlich aus Osteuropa, denn kaum ein Deutscher will unter den gegebenen Umständen arbeiten. Die Arbeiter sind oftmals in beengten Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, schuften unter miserablen Arbeitsbedingungen, leisten ständig Überstunden unter teilweise gravierenden Arbeitsschutzmängeln – und dies meist unter dem Mindestlohn. Die Sprachbarriere erschwert es ihnen, ihre Rechte durchzusetzen; die meisten von ihnen arbeiten im Rahmen von Werkverträgen – was die Industrie zu ihren Gunsten nutzt. Die Tötung und Zerlegung hilfloser Tiere am Fließband führt oft zu psychischem Stress. Da bei längerer krankheitsbedingter Fehlzeit mit Jobverlust zu rechnen ist, gehen Schlachthofmitarbeiter oftmals zur Arbeit, selbst wenn sie krank sind [1]. Dadurch gefährden sie jedoch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Kollegen und Familien.

Schlachthöfe als Corona-Hotspots

In der Schlachtbranche arbeiten und wohnen Tausende Menschen dicht aneinandergedrängt – ohne ausreichende Möglichkeiten zur Einhaltung von Hygienemaßnahmen. Es ist daher kein Zufall, dass es ausgerechnet in der Fleischindustrie vermehrt zu Corona-Ausbrüchen kommt. Von den bisher Corona-positiv getesteten Mitarbeitern in deutschen Schlachtbetrieben zeigte kaum jemand Symptome. Obgleich dies die Gefahr und Fahrlässigkeit der Weiterführung der Betriebe unterstreicht, bleiben die meisten Schlachthöfe weiterhin geöffnet. Die Fortführung der Produktion vor diesem Hintergrund zeigt einmal mehr, dass im System der Fleischindustrie Profit über dem Wohl von Tieren und Menschen steht und die Ausbeutung der Arbeiter zur Tagesordnung gehört. Die Menschen sind Opfer, genau wie die Tiere. Wenn in der Fleischindustrie so mit Menschen umgegangen wird, dann dürfte jedem klar sein, wie katastrophal die Situation für die Tiere bei der Haltung und Schlachtung sein muss.

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Tierwirtschaft gefährdet die Bevölkerung

Trotz der hohen Zahl an Corona-Infektionen bleiben Schlachthöfe geöffnet, da sie als „systemrelevant“ eingestuft werden. Doch Fleisch ist alles andere als lebensnotwendig – im Gegenteil: Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht sich eindeutig für eine fleischärmere, abwechslungsreichere und auf pflanzlichen Lebensmitteln basierende Kost aus. Sie verdeutlicht, dass Fleischkonsum zu einem erhöhten Risiko für u. a. Diabetes Typ 2, Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten führen kann. [2] Zudem begünstigt die Gier nach Fleisch Infektionskrankheiten wie die Vogelgrippe H5N1, SARS und multiresistente Keime. Tiermärkte, Agraranlagen und Schlachthöfe sind Brutstätten für tödliche Keime und somit auch Hotspots für Zoonosen wie COVID-19. Die Tiere fristen ihr Leben oftmals zusammengepfercht auf engstem Raum in ihren eigenen Exkrementen, was die Wahrscheinlichkeit der Entstehung und Verbreitung von Krankheitserregern erhöht. Bei 75 Prozent – und somit bei drei von vier aller neu auftretenden Infektionskrankheiten – handelt es sich um Zoonosen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden. [3] Bereits 2004 nannte die Weltgesundheitsorganisation WHO die steigende Nachfrage nach tierischen Produkten als eine der Hauptursachen für die Entstehung von Zoonosen. [4] Zudem ist der Konsum tierischer Produkte für viele weitere Umwelt– und Gesundheitsprobleme unserer Zeit verantwortlich.

Millionen sterben einen gewaltsamen Tod bei vollem Bewusstsein

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Jedes Jahr werden in Deutschland rund 800 Millionen Landlebewesen getötet – Tiere, die wie wir Menschen Freude, Angst und Schmerz empfinden. Nachdem sie ihr Leben lang meist eingepfercht und getrennt von ihren Familien dahinvegetieren, erwartet sie weit vor ihrer natürlichen Lebenserwartung ein gewaltsamer Tod. Aufgrund unmenschlicher Arbeitszeiten und der Schlachtung im Akkord stehen Fehlbetäubungen in vielen Schlachthäusern an der Tagesordnung, d. h. die Tiere erleben den Kehlenschnitt bei vollem Bewusstsein. Zusätzlich werden die gesetzlich festgelegten Zeiten zwischen Betäubung und tatsächlicher Tötung oftmals nicht eingehalten, was dazu führt, dass die Tiere vor oder während der Tötung wieder zu Bewusstsein kommen. Je nach Betäubungsart liegt die Rate der unzureichenden Betäubung laut Bundesregierung bei Schweinen zwischen 3,3 und 12,5 Prozent und bei Rindern zwischen 4 und 9 Prozent, wenn sie getötet werden [5]. Das sind jährlich bis zu 7,5 Millionen Schweine und weit über 300.000 Rinder – die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Dass die Fehlbetäubungsrate für Hühner und Puten noch nicht ermittelt wurde, könnte damit zusammenhängen, dass diese Lebewesen im Schlachthof gar nicht als Individuen angegeben werden, sondern lediglich als Schlachtmenge in Tonnen.

Großflächige PETA-Schlachthof-Anzeigen in mehreren Tageszeitungen

Das Leid der Tiere wird in den meisten Medienberichten derzeit nicht erwähnt. Deshalb schalten wir derzeit an mehreren Corona-Schlachthof-Hotspots wie Coesfeld und Birkenfeld großflächige Zeitungsanzeigen, um für eine dauerhafte Schließung dieser Tierhöllen zu werben. In einer überregionalen Zeitung konfrontieren wir die Leser mit dem Bild einer angsterfüllten Kuh mit einem Schlagbolzen am Kopf und dem Appell, Fleisch vom Teller zu verbannen.

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Was Sie tun können

Bitte sehen Sie von der Unterstützung dieser skrupellosen Industrie und der damit verbundenen Ausbeutung von Arbeitern und Tieren ab. Greifen Sie beim Einkauf stets zu pflanzlichen Produkten. Mit jedem Kauf tierischer Produkte wird eine Reihe von Ereignissen in Gang gesetzt, die möglicherweise die nächste Zoonose auslösen könnte. Helfen Sie mit, das Risiko einer weiteren Pandemie zu vermindern. Melden Sie sich noch heute für unser kostenloses und unverbindliches Veganstart-Programm an und machen Sie einen Unterschied.

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Schlachthöfe in Corona-Zeiten: Gefahr für Mensch und Tier

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Gruß Hubert

Pelztiere erkranken massenhaft an Covid-19   5 comments

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Aus der SZ

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Ein Nerz blickt aus einem Versteck in dem rund 40 Quadratmeter großen Zuchtgehege in der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen in Niedersachsen. Auch Nerze können an dem neuen Coronavirus erkranken. (Foto: dpa)

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Der neue Erreger grassiert in niederländischen Nerzfarmen. Können sich auch Menschen dort anstecken?

Nerze sind possierliche Tiere aus der Familie der Marder, werden zwischen 30 und 40 Zentimeter groß, ihr flacher Kopf und Schwimmhäute zwischen einigen Zehen kennzeichnen sie als exzellente Schwimmer. Sie haben ein dichtes, weiches, wasserabweisendes Fell, weswegen der Mensch sie züchtet. Sie können sich mit Sars-CoV-2 infizieren.

Am 26. April wurde bekannt, dass Tiere auf zwei niederländischen Nerzfarmen das neuartige Coronavirus in sich tragen, daran erkranken und den Erreger sehr wahrscheinlich auch an ihre Artgenossen weitergeben. Die ersten Untersuchungen ergaben, dass an Covid-19 erkrankte Mitarbeiter der Zuchtbetriebe den Erreger eingeschleppt haben. Infizierte Nerze leiden wie Menschen an Atemwegsbeschwerden, manche haben Probleme mit dem Verdauungstrakt, die Sterblichkeit in den Ställen stieg an.

Mittlerweile ist der Erreger auf zwei weiteren Farmen angekommen. Neuinfektionen in den Ställen müssen an die zuständigen Überwachungsbehörden gemeldet werden. Die Regierung hat entschieden, dass die Nerze vorerst nicht mehr transportiert werden dürfen, auch die Fäkalien müssen bei den Farmen verbleiben, bis das Infektionsrisiko geklärt ist. Das niederländische Landwirtschaftsministerium schätzt das Infektionsrisiko in der Umgebung der Ställe zwar als gering ein, dennoch wurden und werden Luft- und Staubproben aus dem Umfeld untersucht. In den ersten Luftproben wurden nach Angaben des Ministeriums keine Viren gefunden. Allerdings wurden die Wissenschaftler bei Staubpartikeln im Gebäude fündig. Unklar ist, ob sich Menschen über solche Stäube infizieren können. Die Behörden empfehlen, 400 Meter Abstand zu den Stallungen zu wahren.

Zuchtbetriebe, in denen viele Tiere auf engem Raum leben, bergen grundsätzlich ein hohes Risiko

Das niederländische Nationale Institut für öffentliche Gesundheit schätzt das Risiko, dass infizierte Tiere einen Menschen anstecken, als gering ein – zumindest im Vergleich mit der Ansteckungsgefahr zwischen zwei Menschen. Dass dieses Risiko besteht, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Immerhin stammt das neue Coronavirus aus dem Tierreich.

Die Virologin Isabella Eckerle vom Geneva Centre for Emerging Viral Diseases der Universität Genf ist deshalb auch nicht überrascht, dass der Erreger bei Nerzen gefunden wurde. „Frettchen werden als Tiermodell zur Forschung an Sars-CoV-2 verwendet, auch das sind kleine Fleischfresser aus der Familie der Marder. Wenn die sich infizieren können, dann ist es naheliegend, dass es auch bei Nerzen funktioniert.“

Ziemlich sicher kursierten Virusvorgänger von Sars-CoV-2 in Fledermäusen, bevor sie über einen Zwischenwirt zum Menschen gelangten. So war es sehr wahrscheinlich auch beim ersten Sars-Virus vor bald 20 Jahren. Damals wurden Schleichkatzen oder Marderhunde als Zwischenwirte diskutiert, ebenfalls kleine Fleischfresser. Zuchtbetriebe für solche Tiere halten Eckerle und viele andere Expertinnen und Experten für Risikofaktoren für die Ausbreitung von Krankheiten. „Das sind menschengemachte Evolutionsbeschleuniger. So viele Tiere leben natürlicherweise nicht zusammen auf engem Raum“, sagt Eckerle. Auch beim Sprung von Sars-CoV-2 auf den Menschen werden mittlerweile Marderhunde als Zwischenwirte diskutiert. „Das ist so ein Szenario. Die werden in China in großem Stil wegen ihres Fells gezüchtet“, sagt Eckerle.

Wahrscheinlich verbreitet sich das Virus per Tröpfcheninfektion zwischen den Tieren

Die Virologin glaubt allerdings nicht, dass von den infizierten Nerzen in den Niederlanden eine besondere Gefahr für Menschen ausgeht. „Eventuell wird sich der Erreger auch in den Tieren verändern, aber die Zahl der Infektionen dort ist im Vergleich zu den vielen Millionen infizierten Menschen weltweit doch sehr gering.“ Außerdem machen Mutationen das Virus nicht zwangsläufig gefährlicher. Auch eine Abschwächung wäre denkbar.

Tiermediziner der Universität Wageningen haben bereits ein kleines Forschungsprogramm aufgelegt, das sie nun in den infizierten Zuchtbetrieben abarbeiten wollen. Insgesamt gibt es etwa 140 Nerzfarmen in den Niederlanden. Die Forscher wollen zum Beispiel klären, ob und wie stark sich die Tiere untereinander infizieren. Sie schreiben in einer Stellungnahme, es sei plausibel, dass sich der Erreger zwischen den Tieren per Tröpfchen durch die Luft verbreite, wie bei Menschen. Alle marderartigen Tiere seien extrem empfänglich für Coronaviren. Sie haben in ihren Lungen dieselben Rezeptormoleküle, die es den Viren auch in menschlichen Organen ermöglichen, in die Zellen einzudringen. Auch scheinbar gesunde Tiere wollen die Forscher auf das Virus testen. Genau wie Menschen könnten Nerze infiziert sein, ohne Symptome zu entwickeln. Außerdem sollen alle Katzen auf den betroffenen Farmen auf das Virus getestet werden.

China schlägt derweil einen riskanten Kurs ein. Viele Arten wie Nerze und Marderhunde, die als Überträger von Coronaviren und anderen Erregern infrage kommen, sollen nicht mehr als Wildtiere eingestuft werden, um den Handel zu erleichtern. Das berichtet die britische Zeitung Independent. Demnach werden in China jährlich 50 Millionen Tiere wegen ihres Fells getötet. Durch die Reklassifizierung steige die Gefahr, dass Krankheitserreger von Tieren auf den Menschen überspringen.

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Pelztiere erkranken massenhaft an Covid-19

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Gruß Hubert

 

 

Das ist dran an Ken Jebsens großer Gates-Verschwörung   1 comment

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Wie es im Beitrag heißt ist es mühsam und zeitaufwändig 30-minütige Videos von Ken Jebsen ernst zu nehmen und dann auch noch zu widerlegen. Aber trotzdem ist es notwendig.

Von t-online.de – Auszug.

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Der Querfront-Aktivist Ken Jebsen ist angeblich einer großen Sache auf der Spur: Das Ehepaar Gates regiere die Welt und wolle alle Menschen mit Corona-Impfungen versklaven. Urteilen Sie selbst. 

Sollten Sie diesen Text wirklich lesen wollen, müssen Sie zwei Dinge im Vorhinein wissen: Erstens ist Ken Jebsen ein ehemaliger Moderator, der vor fast zehn Jahren seinen Job beim rbb nach antisemitischen Äußerungen verlor – damals bezeichnete er den Holocaust als PR. Zweitens stellen sich auch sonst die meisten seiner Behauptungen als falsch heraus. Deswegen ist es sowohl anstrengend, als auch zeitaufwändig eines seiner 30-minütigen Videos ernst zu nehmen und dann auch noch zu widerlegen. t-online.de macht sich trotzdem die Mühe, da sich das fragliche Video zur Corona-Krise mittlerweile fast drei Millionen Menschen auf YouTube angeschaut haben.

Das sind zwar immer noch 8 Millionen Klicks weniger, als diese tolle Zusammenstellung der besten Skateboard-Tricks von Tony Hawk hat und rund 906 Millionen Klicks weniger als dieser Hit von Rapstar Eminem – es sind aber wohl genug, dass t-online.de erklären muss, warum Ken Jebsen Unsinn redet. Gehen wir den roten Faden des kleinen Klickhits also Schritt für Schritt durch. Warnung: Es wird unangenehm.

Ken Jebsens Kernthese: Bill und Melinda Gates haben die WHO gekauft und regieren auf diesem Wege diktatorisch die Welt – um Zwangsimpfungen zu verteilen, mit denen sie die Weltbevölkerung reduzieren, und ganz nebenher auch noch Profit scheffeln wollen

Bewertung (Achtung Spoiler): falsch, falsch, falsch, falsch

An dieser Stelle könnte der Text eigentlich enden. Das Wichtigste wissen Sie nun. Die Skateboad-Tricks von Tony Hawk und Eminems Welthit stehen noch immer etwas weiter oben als Empfehlung. Damit ist die Zeit besser genutzt. Wenn Sie aber unbedingt im Detail wissen wollen, ob das Ehepaar Gates uns mit Impfungen versklavt oder nicht: Sehen wir uns den Jebsen’schen Verschwörungsmythos im Detail an.

Behauptung: Bill und Melinda Gates haben die WHO gekauft, indem sie die Weltgesundheitsorganisation zu über 80 Prozent finanzieren

Bewertung: falsch

Schon die erste, zentrale Behauptung ist falsch. Zwar finanziert sich die WHO mittlerweile zu 80 Prozent aus Spenden von privaten Geldgebern, Regierungen und Stiftungen und nur noch zu 20 Prozent aus festen Pflichtbeiträgen der Mitgliedstaaten. Daran gibt es seriöse Kritik, Staaten müssten einfach mehr zahlen. Die Gates-Stiftung steuert aber nur einen Teil der freiwilligen Spenden bei: Im Jahr 2017 waren es laut dieser WHO-Aufstellung rund 327 Millionen US-Dollar von insgesamt 2,1 Milliarden Dollar privater Zuwendungen. Ähnlich sieht es auch heute noch aus. An der Größenordnung ändert sich auch durch die zusätzlichen Spenden der Impfallianz Gavi nichts Wesentliches.

Behauptung: Bill und Melinda Gates haben auch die Impfallianz Gavi gekauft und kontrollieren sie zu 70 Prozent, womit sie ihren Einfluss auf die WHO vergrößert haben

Bewertung: falsch

Die Gates-Stiftung hat 1999 die Gründung von Gavi zwar mit einer Spende von 750 Millionen US-Dollar überhaupt erst möglich gemacht und mittlerweile mit fast 4 Milliarden US-Dollar unterstützt, wie Gavi angibt. Auch hat die Stiftung einen Sitz im Aufsichtsrat. Tatsächlich finanziert sich die Allianz aber laut eigenen Angaben nur noch zu 77 Prozent aus Spenden – und wiederum vier Fünftel dieser Zuwendungen kommen von Staaten, wie die Aufstellung für das Jahr 2019 zeigt. Die Gates-Stiftung trägt nur rund 17 Prozent des gesamten Spendenaufkommens bei, was allerdings noch etwa 1,5 Milliarden US-Dollar entspricht.

Behauptung: Bill und Melinda Gates haben sich auch in die „höchst korrupte“ Bundesregierung eingekauft

Bewertung: diffus und böswillig

Es ist unklar, was Jebsen damit genau meint. Angeblich stützt sich die Regierung ausschließlich auf Berater, die „auf der Gates-Lohnliste“ stehen. Das Robert Koch-Institut, der prominente Virologe Christian Drosten: Alle sind sie demnach von ganz oben kontrolliert. Hier mischt Jebsen Fakten mit böswilligen Unterstellungen. Das Robert Koch-Institut erhält laut Gates-Foundation beispielsweise projektgebundenes Geld zur Erforschung der Pocken-Impfung. Drosten hat bereits im März öffentlich berichtet, dass auch die Gates-Stiftung neuerdings sein Virologie-Team an der Berliner Charité finanziell unterstütze.

Werden das Institut und ein renommierter Wissenschaftler in Festanstellung an Deutschlands bekanntestem Krankenhaus dadurch zu willenlosen Marionetten? Wahrscheinlicher ist, dass eine Stiftung, die sich seit Jahrzehnten dem Kampf gegen Infektionskrankheiten widmet, besonders aussichtsreiche Forschungen unterstützt. Das Wissenschaftsmagazin „Science“ zählt zum Beispiel Drosten zu den „weltweit führenden Experten im Hinblick auf Coronaviren“.

Behauptung: Der Beweis für die Verschwörung: Unsere Grundrechte werden eingeschränkt! Bei der Hygiene-Demo in Berlin wurden sogar Menschen verhaftet!

Bewertung: falsch

Bei der Hygiene-Demo in Berlin von der Jebsen berichtet, wurden zwar   Menschen festgenommen (von Verhaftungen ist nichts bekannt), und das auch mit „Grundgesetz in Händen“. Auch das Grundgesetz schützt bei entsprechendem Verhalten nicht vor der Festnahme bei einer Versammlung, die in weiten Teilen gegen die Corona-Auflagen verstieß. Tatsächlich konnten viele Menschen dort völlig unbehelligt demonstrieren, auch Jebsen selbst.*

Vielmehr berichtet die Polizei Berlin HIER von 91 Identitätsfeststellungen, Ordnungswidrigkeitsanzeigen und Strafverfahren aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Verordnung und das Infektionsschutzgesetz. Zusätzlich gab es Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Beleidigung. Und auch der Anmelder der Demonstration wurde festgenommen. Warum, das können Sie hier im Video sehen. Vorweg: Es sieht nicht nach Verhaftung wegen Grundgesetz aus.

Behauptung: Die Bundesregierung führt aber doch schon jetzt die Zwangsimpfung ein

Bewertung: falsch

Nein, tut sie nicht. t-online.de hat sich der Behauptung bereits ausführlich gewidmet. Zwar stimmt es, dass die CDU/CSU in einem Gesetzentwurf einen sogenannten Immunitätsnachweis vorsah – mit ihm sollte Bürgern, die Covid-19 bereits überstanden haben oder geimpft wurden, aufgrund ihrer Immunität mehr Bewegungsfreiheit gegeben werden. Aufgrund der großen Bedenken in den anderen Parteien, unter anderem der regierungsbeteiligten SPD, wurde der Nachweis aber aus dem Entwurf gestrichen. Zu groß schien die Gefahr, dass eine solche Regelung zu Diskriminierung derjenigen führen könnte, die noch keine Immunität aufgebaut haben.

Behauptung: Zwangsimpfungen sollen dazu genutzt werden, Frauen heimlich zu sterilisieren

Bewertung: falsch

Nein. Erstens gibt es keine Zwangsimpfungen, zweitens wird auch niemand mit Impfungen sterilisiert. Aber Jebsen vermischt hier offenbar alles, was er mal irgendwo im Internet gelesen hat. Die Falschbehauptung, die WHO und die Gates-Stiftung hätten Impfungen in Kenia genutzt, um heimlich Sterilisationen durchzuführen, ist so alt wie auch widerlegt. Mimikama hat die Falschbehauptung kürzlich noch einmal auf ihren Gehalt geprüft.

Behauptung: Der große Plan von Bill und Melinda Gates ist es aber, die Menschheit per Zwangsimpfungen mit Mikrochips zu versehen und digital zu versklaven 

Bewertung: falsch

Das ist sozusagen die Krönung des Mythos, das große Geschütz: Wofür wäre es sonst gut, die WHO, die Bundesregierung und die prominenten Virologen zu kontrollieren? Unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters hat das in bestimmten Kreisen im Internet beliebte Gerücht schon vor Wochen überprüft. Auch weitere Faktenchecks sind dem nachgegangen. Ergebnis: An der Behauptung ist nichts dran. Weder forscht die Gates-Stiftung an Mikrochips, die injiziert werden sollen. Noch sollen mit sogenannten digitalen Zertifikaten beispielsweise Bewegungen von Individuen verfolgt werden können.

Fazit: Warum das alles?

Jebsen ist – anders als er behauptet – kein Journalist. Er ist ein politischer Aktivist mit einer radikalen Agenda, die Links- und Rechtsradikale vereinen soll. Im Video sagt er sogar deutlich: „Auf dem Weg an die Front (…) spielt es keine Rolle, ob du auf der rechten oder linken Seite marschierst.“ Er ruft ausdrücklich dazu auf, der Regierung „in den Arm zu fallen“ und vom grundgesetzlich verbrieften „Recht auf Widerstand“ Gebrauch zu machen. Er verspricht Strafprozesse, Enteignungen und die Gleichschaltung der Presse. Das ist kein Journalismus.

Für seine Agenda nutzt er dabei auch immer wieder antisemitische Motive – da schließt sich der Kreis zu den Gründen, warum er seinen Job beim rbb verlor. Bei Jebsen geht es auch im aktuellen Video um eine „Weltverschwörung“, die aus einem „religiösen Wahn“ heraus Menschen vergiftet und damit an „Euthanasie erinnert“, die „in Auschwitz endete“. Das Ehepaar Gates habe mehr Macht als „Roosevelt, Churchill, Stalin und Hitler zusammen“. Er reproduziert damit nicht nur antisemitisch anschlussfähige Konzepte, sondern relativiert en passant auch noch den Holocaust. 30 Minuten lassen sich sinnvoller verbringen.

In einer vorherigen Version hieß es, die WHO finanziere sich mittlerweile zu 80 Prozent aus Spenden privater Geldgeber und nur noch zu 20 Prozent aus festen Pflichtbeiträgen der Mitgliedstaaten. Richtig ist dagegen, dass sich die 80 Prozent nicht nur aus Spenden privater Geldgeber, sondern auch von Regierungen oder Stiftungen zusammensetzen. Wir bedauern diesen Fehler.

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Das ist dran an Ken Jebsens großer Gates-Verschwörung

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Gruß Hubert

Drosten kritisiert falsche Experten: „Das ist unverantwortlich“   4 comments

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Auf dem Rücken der Coronakrise wollen einige ein ganz eigenes Süppchen kochen. Corona ist da nur ein trojanisches Pferd. Ganz abgesehen von den abstrusen Argumenten von Impfgegnern, die glauben, Bill Gates möchte ihnen weiß Gott was durch den Körper jagen. Das auch noch lange vor dem Vorliegen eines Impfstoffes.

Solche Leute kann ich nur als gefährliche Spinner bezeichnen.

Von t-online.de

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Virologe Drosten wird deutlich

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Virologe Drosten greift falsche Corona-Experten an: "Unverantwortlich!". Geht mit Kollegen hart ins Gericht: Virologe Christian Drosten. (Quelle: imago images/Jürgen Heinrich)

Geht mit Kollegen hart ins Gericht: Virologe Christian Drosten. (Quelle: Jürgen Heinrich/imago images)

 

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In der Corona-Krise verbreiten sich vor allem Fake-News rasend schnell. Virologe Christian Drosten ist fassungslos über die Inhalte, die im Internet kursieren – und greift vermeintliche „Experten“ scharf an.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat sich für die Gesellschaft nicht nur in Deutschland eine weitere Herausforderung aufgetan: Der Kampf gegen die Verbreitung von Falschinformationen zur Pandemie. Virologe Christian Drosten hat nun scharfe Kritik an sozialen Netzwerken und auch an Berufskollegen geäußert. „Es lässt sich kaum noch zusammenfassen, was in den sozialen Medien kursiert, meist in Form von Videos, die zum Teil Millionen Abrufe haben und voller Unsinn sind“, führt Drosten in der aktuellen Ausgabe des NDR-Podcasts „Corona-Virus Update“ aus.

Drosten und viele weitere Wissenschaftler weltweit hatten zuletzt einen offenen Brief unterzeichnet, in dem gefordert wird, dass von den Unternehmen, die hinter den sozialen Netzwerken stehen, vehementer gegen Fake-News vorgegangen wird. Ein Problem sieht der Wissenschaftler der Berliner Charité auch in den Äußerungen von Berufskollegen: „Es sind zum Teil Ärzte und Professoren dabei, die irgendeinen Quatsch in die Welt setzen, die nie an diesen Themen gearbeitet haben. Denen man aber aufgrund ihrer akademischen Qualifikation glaubt. Und es sind natürlich auch richtige Verschwörungstheoretiker dabei.“ Und weiter: „Ich bekomme das Echo zurück in Form von Anschuldigungen und Fragen.“

„Was ich höre, entbehrt jeder Grundlage“

Personen würden sich anmaßen, zu Themen Expertise vorzugeben, die überhaupt nicht in ihrem Fachbereich liegen: „Ich bin auch Professor. Aber ich würde mich nie trauen, irgendwelche Dinge an die Öffentlichkeit zu geben, die auch noch so viel Meinung beinhalten.

Beispielsweise über Bakterien. Ich bin Virologe. Ich würde mich nie zu einem bakteriologischen Thema äußern. Doch das ist für den normalen Zuschauer fast dasselbe, Viren und Bakterien. Für einen Wissenschaftler aber nicht.“

Er sei bestürzt über den Mangel an Fachkenntnis: „Was ich höre, von scheinbaren Fachleuten – sicherlich sind oder waren sie auch Fachleute, aber auf ihrem eigenen Forschungsgebiet –, das entbehrt jeder Grundlage. Das sind Allgemeinplätze, die nicht über Kenntnisse von Studentenlehrbuchwissen hinausgehen.“ Die Folgen seien fatal: „So stärkt man den wirklich gefährlichen Verschwörungstheoretikern den Rücken. Das ist unverantwortlich.“

Laien sollten daher darauf achten, welches Fachgebiet ein möglicher Experte, der sich öffentlich äußert, hat. „Und da muss man dann auch noch mal ganz genau hinschauen, wie er sich spezialisiert hat. Und gibt es Hinweise, dass die Fach-Community diesen als Experten respektiert? Und wenn das nicht der Fall ist, dann sollte man einfach die Finger davon lassen.“

Drosten verteidigt Lauterbach

In diesem Zusammenhang nimmt Drosten auch SPD-Politiker Karl Lauterbach in Schutz, der in den sozialen Medien zuletzt für einige seiner öffentlichen Auftritte angegriffen wurde. „Ich habe gelesen, wie er in die Kritik geraten ist. Da haben Kommentatoren geschrieben, er solle mal weniger in Talkshow gehen und mal darauf achten, wie er sich so verhält“, so Drosten. Damit würden auch Lauterbachs kompetente Äußerungen in Frage gestellt werden. „Das ist ein Zielen auf eine Person und damit ein Treffen des Inhalts, den die Person von sich gibt – aber dieser Inhalt ist vollkommen richtig.“

Lauterbach gelte zu Recht als Medizinexperte der SPD. „Was er so in den sozialen Medien von sich gibt, das ist einfach Stand der Dinge. Der kennt sich aus und ist von seiner Grundausbildung Epidemiologe. Und da ist es auch erstmal egal, ob irgendjemand findet, dass er zu viel in Talkshows sitzt. Er geht in die Öffentlichkeit und informiert mit richtigen Inhalten.“

Drosten: Zwei-Meter-Abstand in Außenzonen von Restaurants „nicht notwendig“

Lauterbachs Kritik an der Öffnung von Restaurants im Zuge der Lockerung der Corona-Maßnahmen sei berechtigt – dort entstünden durch Ausatmen und Husten Aerosole. Drosten betont, dass auch in geschlossenen Räumen Luftzirkulation wichtig sei.

„Es sollte ein dezenter Luftstrom entstehen, um Luft nach draußen zu ziehen.“ Außenbereiche von Restaurants seien allerdings relativ sichere Zonen, in denen „ein Zwei-Meter-Abstand wahrscheinlich gar nicht notwendig“ ist. „Denn das weht eh weg, was über Aerosol-Übertragung verbreitet wird.“ Im Innenbereich, meint Drosten, sollte man besser mit weit offenen Fenstern sitzen. Und an schlechten, kalten Tagen, wo man das Fenster nicht öffnen kann, eher weniger Gäste bewirten.

Drosten hat zudem einen Vorschlag: „Warum erlaubt man Gastronomen nicht, die Bürgersteige mitzubenutzen? In diesen Zeiten kann man doch auch mal bei den Kommunen Ausnahmen machen und sagen, dass die Kneipen ihre Tische auf den Bürgersteig stellen – solange sie damit nicht Passanten gefährden.“

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Kleine Kostprobe von Unsinn.

Von t-online.de

Die dunklen Geheimnisse der Corona-Krise

Vielleicht wussten Sie es noch nicht. Dann wissen Sie es jetzt: Sie sind belogen worden. Systematisch. Seit Wochen. Das sollten Sie sich nicht länger gefallen lassen. Wachen Sie auf! Öffnen Sie die Augen und schauen Sie mal im Internet, da steht die Wahrheit doch überall: Das Coronavirus ist absichtlich in die Welt gesetzt worden, ziemlich wahrscheinlich von mehreren Regierungen, die sich auf einer Bilderberg-Konferenz abgesprochen haben. Sie nutzen es als Vorwand, um unsere Bürgerrechte einzuschränken. Hat erschreckend gut geklappt, obwohl Covid-19 eigentlich nicht gefährlicher ist als die Grippe. Auch der Milliardär Bill Gates hat seine Finger im Spiel. Was er früher bereits mit seinem Computerprogramm Windows gemacht hat, tut er jetzt wieder: Er errichtet ein globales Monopol, diesmal in der Pharmabranche. So reißt er den Milliardenmarkt der Impfstoffe an sich und macht damit noch mehr Geld. Dafür hat er die Weltgesundheitsorganisation WHO gekauft und lässt sie Druck auf Regierungen ausüben, damit alle Menschen zwangsweise geimpft werden. Sie wissen schon: Damit er noch mehr Geld verdient und …

[…]

Zu meiner Entlastung möchte ich vorbringen, dass ich die Geschichte nicht gedankenlos verzapft habe. Vielmehr möchte ich versuchen, Ihnen zu erklären, auf welchen Irrwegen immer mehr unserer Mitbürger unterwegs sind. So wie diese Leute in Berlin, deren wunderliche Umtriebe der Fotojournalist Lutz Jäkel dokumentiert hat.

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https://www.t-online.de/nachrichten/id_87863576/coronavirus-in-deutschland-die-sechs-dunklen-geheimnisse-der-corona-krise.html

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Sind das Wutbürger oder sind das besorgte Bürger?

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Der SPIEGEL schreibt in seiner aktuellen Ausgabe: „Das Virus vereint Menschen im Protest, die bislang wenig gemeinsam und kaum etwas miteinander zu tun hatten. Rechtsextremisten, Impfgegner, Antisemiten, Verschwörungsideologen, Linksradikale, Alt-Autonome und Esoteriker. Und ganz normale Bürger, denen politisches Engagement bislang eher fremd war.“

[…]
Dabei komme ich am Alexanderplatz vorbei, sehe schon von weitem ein massives Polizeiaufgebot. Und das, was ich dann erleben muss, ist verstörend. Denn es ist zunächst überhaupt nicht ersichtlich, warum die Menge so aufgebracht, so aggressiv ist. Auch hier hatten sich am Nachmittag Demonstranten gegen die Corona-Vorsichtsmaßnahmen versammelt. Von denen ist aber eigentlich nicht mehr viel zu sehen, es ist früher Abend. Und dann wird klar, worum es geht: Die Meute richtet ihren Ärger, ihre Wut, ihren Hass gegen die Polizei. Offenbar nur, weil sie Lust daran haben.

Sie skandieren, schreien, brüllen: „WI-DER-STAND! WI-DER-STAND!“, „Wir sind das Volk! Wir sind das Volk!“, einige bauen sich direkt vor der Polizei auf: „Ihr steht auf der falschen Seite! Ihr Verräter!“, „WIR bezahlen euch, NICHT IHR UNS!“, „Schämt euch!!“. Die Polizei-Hunde bellen dagegen an, eine Frau schreit: „Die armen Hunde! Ihr Tierquäler!“

Dann brüllen einige: „DIK-TA-TUR! DIK-TA-TUR!!“

In diesem Moment möchte ich jeden Demonstranten und jede Demonstrantin schütteln und zurückbrüllen: „Jeder einzelne von Euch hier, jeder einzelne Ruf, jede einzelne Hasstirade ist ein Beweis, dass wir eben *nicht* in einer Diktatur leben. In einer Diktatur würdet ihr alle verhaftet und weggesperrt! Mindestens.“

Zu beobachten ist auch, dass die Polizei vereinzelt diejenigen festnehmen, die erkennbar nicht nur brüllen, sondern mit Parolen die Meute aufzuheizen versuchen. So soll wohl eine weitere Eskalation verhindert werden. Und was für ein Bild: zwei, drei Polizisten ziehen den Festgenommen aus der Menge, und um die zwanzig Polizistinnen und Polizisten schützen dabei die Kolleginnen und Kollegen vor den Demonstranten.

Wir leben also in einem Land, wo die Polizistinnen und Polizisten erkennbar einer Deaskalationsstrategie folgen, die sich anbrüllen und anschreien lassen müssen, ohne dass den Demonstranten etwas passiert. Und denen fällt nichts besseres ein, als DIK-TA-TUR zu brüllen!

 

 

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Siehe auch:

https://www.focus.de/politik/deutschland/demos-in-deutschland-diese-leute-haben-es-nicht-verstanden_id_11973532.html

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Gruß Hubert

 

Ohrmarken – die schmerzhafte Verstümmelung von Tierohren   Leave a comment

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Es ist eine Schande was bei Tieren legal ist. Diese schmerzhaften Verstümmelung von Tierohren kommt einer Folter gleich. Eine Betäubung kommt bei Tieren bei solchen Praktiken sowieso nie vor. Jeder Tierbesitzer darf sie vornehmen.

Von Peta.de

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Die Ohrmarke – als Kennzeichnung in der EU ist sie für Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine immer noch per Gesetz vorgeschrieben. Hierbei ist es völlig egal, ob es sich um landwirtschaftlich genutzte Tier handelt oder um Tiere in privater Haltung – die Ohrmarke ist Pflicht. Diese Art der Markierung soll der Nachverfolgung dienen, vor allem im Seuchenfall. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine schmerzhafte Verstümmelung der empfindsamen Ohren von Tieren.

Tierbesitzer dürfen Verstümmelung selbst vornehmen

Tiere werden zur „Produktion“ von Fleisch, Wolle und Milch nicht nur ausgenutzt und gequält, sondern dabei auch noch regelrecht verstümmelt – und das, obwohl es längst praktikable Alternativen gibt, wie etwa einen elektronischen Transponder, der auch bei sogenannten Haustieren bereits erfolgreich Anwendung findet.

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Beim Anbringen der Ohrmarke werden die Ohren der Tiere mit einer Ohrmarkenzange auf schmerzhafte Weise durchstochen. Hierbei gibt es keinerlei Vorschriften zur Betäubung, um den Eingriff für die Tiere erträglicher zu machen. Hinzu kommt, dass jeder Tierhalter die Ohrmarke selbst anbringen darf. Aufgrund mangelnder Stallhygiene kommt es oftmals zu schweren Entzündungen und in der Folge zu entstellten Ohren, die in ihrer Funktion eingeschränkt sind. Manche Tiere reißen sich die Ohrmarken auch versehentlich aus, was mit immensen Schmerzen verbunden ist.

Vom Tier zur ausgebeuteten Nummer

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Die umstrittene Ohrmarke mit individueller Nummer soll sicherstellen, dass beim Ausbruch einer Tierseuche der betroffene Stall schnell ausfindig gemacht werden kann. Außerdem soll sie fälschungssicher sein. Dabei ist zu beachten, dass vom Gesetzgeber bei Rindern immer zwei Ohrmarken vorgeschrieben sind, bei Schweinen eine und bei Schafen und Ziegen ebenfalls zwei, eine davon elektronisch. Manchmal bringen die Landwirte zusätzlich zu den verpflichtenden noch eigene Ohrmarken an und setzen die Tiere damit unnötig weiteren Qualen aus.

Nicht nur das Anbringen der Ohrmarken ist äußerst schmerzhaft für die Tiere; das alleinige Vorhandensein einer solchen Ohrmarke ist für sie unangenehm und stört die eigentliche Funktion der Ohren. Viele Tiere versuchen, die lästigen Plastikmarken loszuwerden; andere bleiben an den Marken hängen. Dabei tragen sie oftmals schwere Verletzungen und abgerissene Ohren davon, was nicht nur  ausgesprochen schmerzhaft ist, sondern zudem nur schwer verheilt.

Was Sie tun können

Wenden Sie sich an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und fordern Sie, die grausame Art der Kennzeichnung zu untersagen und stattdessen auf den Einsatz von elektronischen Transpondern umzusteigen.

Am besten helfen Sie den Tieren aber, indem Sie dazu beitragen, dass Tiere nicht mehr als bloße Nummern angesehen werden. Entscheiden Sie sich für die rein pflanzliche Ernährung und retten Sie damit Tierleben. Das kostenfreie und unverbindliche Veganstart-Programm unterstützt Sie beim mühelosen Umstieg.

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Ohrmarken – die schmerzhafte Verstümmelung von Tierohren

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Gruß Hubert

 

Tierversuche – 3,9 Millionen Tiere als Überschuss gezüchtet und getötet   Leave a comment

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Unglaublich wie leichtfertig und wie grausam man mit Millionen Tieren umgeht.

Aus Peta.de

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Anscheinend sind die offiziellen Tierversuchszahlen unvollständig: Auf eine Kleine Anfrage von Renate Künast und weiteren Bundestagsabgeordneten gab die Bundesregierung an, dass zusätzlich zu den 2,8 Millionen Tieren, die für Tierversuche missbraucht wurden, weitere 3,9 Millionen Tiere als Überschuss gezüchtet und getötet wurden. [1] Das heißt, dass allein in Deutschland jedes Jahr 6,7 Millionen Mäuse, Ratten, Fische, Hunde, Primaten und andere Tiere für Tierversuche missbraucht und/oder getötet werden (Zahlen von 2017).

Tierversuchszahlen offensichtlich geschönt

Im Jahr 2017 schmachteten erschütternde 3,9 Millionen von ihnen in Deutschland in Käfigen, ohne für Experimente verwendet zu werden, bevor sie schließlich starben oder getötet wurden. Das zeigen die erstmals veröffentlichten Zahlen. Bisher habe die Bundesregierung lediglich angegeben, wie viele Tiere für Versuche missbraucht oder zum Beispiel für den Zweck der Organentnahme getötet wurden, 2017 waren das 2,8 Millionen Tiere. Die Grünenpolitikerin Renate Künast kritisierte die bisherige Statistik als „offensichtlich geschönt“. Sie forderte die Bundesregierung dazu auf, einen Plan zum Ausstieg aus Tierversuchen zu erarbeiten. „Für jedes Tier, das in der jährlichen Statistik auftaucht, werden ein bis zwei weitere Tiere getötet“, sagte sie. [2]

Entsorgung von „überschüssigen“ Tieren

Jedes Tier, das die „richtigen“ Kriterien zum „richtigen“ Zeitpunkt nicht erfüllt, kann wie ein gefühlloser, lebloser Gegenstand entsorgt werden. Mäuse machten 85 Prozent der „ungenutzten“ Tiere aus – das sind mehr Mäuse als Menschen in Köln leben. Aber die Tatsache, dass sie nicht „benutzt“ wurden, bedeutet nicht, dass sie nicht gelitten haben. Beispielsweise stechen Experimentatoren ihnen oft Löcher in die Ohren oder schneiden ihnen die Schwanzspitzen oder sogar die Zehen ab, um Mäuse individuell zu kennzeichnen.

Mäuse sind intelligente, sensible Tiere. In ihrem natürlichen Lebensraum leben sie in komplexen sozialen Gruppen, kommunizieren über Duftmarkierungen und singen als Teil ihrer Balzrituale Liebeslieder.

Das Leben im Labor

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In einer Laborzuchtanlage gibt es kein selbstbestimmtes Leben: Junge Mäuse werden ihren Müttern im Alter von nur zwei bis drei Wochen entrissen. Helles Licht und laute Geräusche verstärken den Stress dieser empfindlichen, nachtaktiven Tiere. Hinzu kommen die sterilen Käfige, die kaum groß genug sind, um auf den Hinterbeinen zu stehen und die keine Abwechslung bieten. Bei Inspektionen werden die Mäuse grob am Schwanz gepackt. Sie sind gezwungen, in unbekannten sozialen Gruppen zu leben und haben keine Möglichkeit, aggressiven Käfiggenossen zu entkommen, was zu schlimmen Wunden führen kann.

Kein Tier sollte so leben müssen, dass man ihm alles verweigert, was für es natürlich und wichtig ist. Zudem sind Tierversuche nicht nur grausam, sondern auch unwissenschaftlich. Mittlerweile stehen zahlreiche tierversuchsfreie Methoden zur Verfügung.

Was Sie tun können

Es steht uns nicht zu, mit Tieren zu experimentieren oder sie auf andere Weise für unsere Zwecke zu missbrauchen. Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel weg von Tierversuchen und hin zu effizienten und modernen, für den Menschen relevanten, tierversuchsfreien Methoden. PETA liefert mit seinem Research Modernisation Deal eine Strategie, wie dieser Umstieg gelingen kann. Unterstützen Sie unser Vorhaben!

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Tierversuche – 3,9 Millionen Tiere als Überschuss gezüchtet und getötet

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Siehe auch:
https://www.peta.de/wissenschaft-statt-tierversuche

7 Fragen an PETA zum Thema Tierversuche

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Gruß Hubert