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Sybille Lewitscharoff – künstliche Halbwesen und die Erektion   Leave a comment

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Hier zur Abwechslung mal eine sehr unterhaltsame, auszugsweise Geschichte von „Morgenblatt“ über die fromme, pietistische, schwäbische Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, die sich über die künstliche Befruchtung echauffierte. Dass sie die in der Petrischale gezeugten Menschen als „Halbwesen“ bezeichnet, ist schon eine ungeheuerliche und kaum zu fassende Diskriminierung dieser Menschen.
Die Geschichte trug sehr zur meiner Erheiterung über das ansonsten ja doch ernstere, und nicht nur für Stammtischwitze geeignete Thema, bei.

 

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Die fromme Erektion

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Lewitscharoff also, unverheiratet und kinderlos, sozialisiert im fundamentalistischen Dunstkreis des als „Pietcong“ geschmähten schwäbischen Pietismusklüngels, gehört zu jenem Teil der Weiblichkeit, den die Schwaben sehr uncharmant als „fromme alte Jungfer“ titulieren und – nur einen Tick freundlicher – als „spätes Mädchen“.

Neulich toste ein Entrüstungshurrikan über den bundesdeutschen Gauen. Und selbst aus den feuilletonistischen Rührwerken der Kulturkläranlagen steigen immer noch die eklen Dünste jener Verbalfäkalien, die von einer veritablen Schriftstellerin abgesondert worden waren. Beileibe nicht irgendeine Schriftstellerin aus dem Weiler Schreiberbach, sondern die mit Literaturpreisen förmlich zugeschüttete Sibylle Lewitscharoff aus der Schwabenmetropole Stuttgart.
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Gleichwohl schwang sich die frömmigskeitsgestählte Lewitscharoff in Dresden dazu auf, die Anwendung der modernen Reproduktionsmedizin beim Menschen als „widerwärtig“ zu bezeichnen. Das in der Bibel postulierte Onanieverbot hält die Schwäbin für „weise“, denn – wie mag wohl das diesbezügliche Lewitscharoffsche Kopfkino aussehen? – der Mann müsse ja in der Arztpraxis mit Hilfe pornographisch-papierenen Erregungsmaterials sein Sperma manualiter in ein Reagenzglas…igitt! Nur die „natürliche“, weil durch coitale Bewegungsabläufe sich ergebende Insemination sei die einzig richtige Befruchtungsmethode, hämmerte die Rednerin ihr Credo dem Publikum ein.

Die durch künstliche Befruchtung in der Petrischale gezeugten Menschen fertigte die evangelikale Glaubensschwester sodann verächtlich als „Halbwesen“ ab. Bei solcherlei, von frömmlerischem Sendungsbewußtsein durchdrungenem Zynismus war es nebensächlich, dass Lewitscharoff geschichtsklitternd sich zu der Aussage verstieg: „…angesichts dieser Entwicklungen kommen mir die Kopulationsheime, welche die Nationalsozialisten einst eingerichtet haben, um blonde Frauen mit dem Samen von blonden blauäugigen SS-Männern zu versorgen, fast wie harmlose Übungsspiele vor.“ Literaturpreise schützen ganz offenkundig nicht vor Lesefaulheit und religiös unterfütterter Borniertheit.

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Was die Schriftstellerin in ihrem furor sexualis nicht bedacht hat, ist der Umstand, dass es männerseits zu einer gelungenen „natürlichen“ Insemination unbedingt eines Standvermögens bedarf. Nicht immer nämlich wollen die Schwellkörper so, wie die Herren der Schöpfung wollen oder können. Auch wenn Lewitscharoff nicht katholisch ist, sondern einer sehr orthodoxen evangelischen Glaubensrichtung anhangt, so mag die Romancière einen gewissen Trost darin finden, dass auch mit frommen Mitteln das erektionelle Ziel erreicht werden kann. Ein Musterbeispiel dazu lieferte vor Zeiten Herzog Philipp von Orleans, der Bruder des Sonnenkönigs.

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Weil vermutlich das über die geburtsfähigen Jahrgänge schon hinausgewachsene Pietistenfräulein Sibylle Lewitscharoff auch fürderhin keinen Wert auf persönliche Insemination legen wird, sind Ratschläge bezüglich frömmigkeitsgestützter Erektionshilfe überflüssig. Aber jüngeren, noch der befruchtenden Kopulation zugeneigte Glaubensbrüder und –-schwestern könnte die Schriftstellerin vielleicht empfehlen, zur Schwellkörperermunterung das evangelische Gesangbuch oder ein handliches Bündel Traktätchenschriften der pietistischen Sammlungsbewegung „Süddeutsche Vereinigung“ zu benützen. Hauptsache: Es wirkt!

Quelle: Morgenblatt

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Ergänzung.

Die „Pietcong“, Pietistenfräulein, Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff sollte das mal hier lesen, damit sie zumindest weiß wovon sie redet bei einer Erektion. Der hl. Geist als Erzeuger war ja nur bei Maria die große Ausnahme Frau S.L., oder? Hmmm, unglaublich was Gläubige so alles glauben.

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Gruß Hubert

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Alle zwei Tage ein neuer Milliardär   Leave a comment

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Den Beitrag muss ich nicht kommentieren, da die Faktenlage ja eindeutig ist. Wenn eine Näherin ein ganzes Leben arbeiten müsste umd das zu verdienen wie irgend so ein Chef in vier Tagen. Wer da noch lange hin und her diskutieren will was Gerechtigkeit ist, der will verwirren.  Oder er will Reiche in Schutz nehmen … als ob die darauf angewiesen wären. Wenn das nicht ungerecht wäre, dann kann man die Wörter (Un)-Gerechtigkeit aus dem Wortschatz streichen.
Von den jüngsten Vermögenszuwächsen gehen 82 Prozent an das reichste EIN Prozent!

Aus Tagesschau.de

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Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Organisation Oxfam einen Bericht zur sozialen Ungleichheit vorgestellt. Das Ergebnis: Der Reichtum der Reichen wächst rasant.

Die neuen Zahlen, mit denen Oxfam-Aktivist Nick Bryer hantiert, mögen bei den einen Achselzucken und bei den anderen Wut auslösen: Seinen Worten zufolge kommt alle zwei Tage irgendwo auf der Welt ein neuer Dollar-Milliardär hinzu. Inzwischen seien es mehr als 2000. Eine Näherin in Bangladesch müsse ihr ganzes Leben arbeiten, um so viel zu verdienen wie der Chef eines führenden Modekonzerns in vier Tagen. Und allein 42 Menschen besäßen zusammen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Die Schere zwischen Arm und Reich öffne sich, beklagt Bryer. „Wenn wir uns nur die jüngsten Vermögenszuwächse anschauen, dann gehen 82 Prozent davon – also vier von fünf Dollar – an das reichste ein Prozent“, sagt er. „Während der Wohlstand der unteren Hälfte der Menschheit, dreieinhalb Milliarden Menschen, gar nicht gewachsen ist.“

Kritik an der Datengrundlage und Interpretation

Die britische Hilfsorganisation Oxfam musste in der Vergangenheit Kritik einstecken: an der Grundlage der Daten und an deren Interpretation. Bryers Vergleiche beruhen zum einen auf der Milliardärsliste des US-Magazins „Forbes“, die teils Schätzwerte angibt. Zum anderen basieren sie auf dem „Globalen Wohlstandsreport“ der Schweizer Bank Credit Suisse, der für viele Länder nur eine schwache Datenbasis hat.

Nach der Oxfam-Methodik gilt etwa ein angehender Harvard-Jurist, der sich fürs Studium verschuldet, als arm – obwohl er später die Chance hat, viel Geld zu machen. Bryer verteidigt jedoch die Botschaft des neuen Berichts. „Es ist die zuverlässigste Schätzung, die sich ermitteln lässt“, sagt er. „Aber natürlich: Ohne einen globalen Zensus haben wir keine wirklich wissenschaftlichen Daten.

Das Muster ist aber klar: Wohlstand häuft sich bei denen an der Spitze an, während die meisten Menschen auf der Welt zurückgelassen werden.“

Erfolge der Globalisierung anerkannt

Oxfam verteufelt indes nicht die Globalisierung, sondern erkennt an, dass sich auch dank ihr der Anteil jener Menschen, die in extremer Armut leben, in den vergangenen 20 Jahren halbiert hat. Und es gibt Bryer Hoffnung, dass Regierungschefs und Konzernlenker aufgewacht sind, aufgeschreckt durch die Erfolge der Populisten. Sie registrieren die Ungleichheiten innerhalb eines Landes und auf der Welt nun immerhin als Problem.

Aber auch zuletzt seien etwa Löhne und Gehälter geringer gestiegen als die Produktivität. Den wohlfeilen Worten, die auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos wieder zu hören sein werden, müssten jetzt Taten folgen, fordert Bryer. „Regierungen sollten gesetzliche Mindestlöhne einführen und kontrollieren. Sie sollten die Arbeitnehmerrechte stärken, vor allem für Frauen“, erklärt er. „Sie sollten exzessive Managergehälter und Ausschüttungen an Aktionäre begrenzen. Und sie sollten die Steuervermeidung in großem Stil von Konzernen und Superreichen bekämpfen.“

Kritik an US-Steuersenkungen

Die auch von der ARD veröffentlichten „Paradise Papers“ haben gezeigt, mit welchen Tricks Firmen und vermögende Prominente ihre Einnahmen in Steuerparadiese verschieben. Die Steuersenkungen von US-Präsident Donald Trump für Unternehmen kritisiert Bryer – auch wenn er es einen „Schritt in die richtige Richtung“ nennt, dass Apple nun seine Milliardenreserven aus dem Ausland in die USA transferiert und dort versteuert.

Als vorbildlichen Steuerzahler aber solle man den Tech-Giganten deshalb nicht gleich feiern, meint der Oxfam-Vertreter. Dass die EU kürzlich eine Schwarze Liste mit Steueroasen veröffentlicht hat, findet Bryer gut – sie hätte aber aus seiner Sicht etwa auch Irland und Luxemburg sowie die City of London enthalten sollen.

Von Stephanie Pieper, ARD-Studio London

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Alle zwei Tage ein neuer Milliardär

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 22. Januar 2018 von hubwen in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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Jauchzet dem Herrn, alle Welt! – oder Wort zum Sonntag   Leave a comment

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Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

Ich hörte heute früh die Ansage in unserem klerikalem „Volksempfänger“, Rai Südtirol, von einem geistlichen Herrn, genauer gesagt von einem dem Orden der Benediktiner angehörenden Ordensmann, dass gleich das Lied Jauchzet dem Herrn, alle Welt!, folgen wird. Ich habe mir den Text geholt und sehe welcher weltfremden Sprache, voll von Unterwerfung, Danksagungen, Lobgesängen usw. gehuldigt wird – und die Gottesfurcht liest man zwischen den Zeilen heraus. Aber es sind auch Falschaussagen dabei.
Ich kenne keinen Mensch, der jemals gesagt hätte, er hätte gejauchzt.
Wer will mag ja jauchzen, von mir aus auch von früh bis spät frohlocken, Hallelujah rufen oder auch kreuzfidel sein. Hauptsache man lässt mich in Ruhe damit. Klar habe ich gleich weggeschaltet. Ich kritisiere hier nicht nur die christliche Religion, sondern alle. Es rettet sich in meinen Augen keine Religion, egal ob fernöstlich, wie Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, oder die westlichen Relgionen. Vom Islam gar nicht zu reden, da kriegerisch eingestellt (vor allem der Dschihadismus). Am schlimmsten ist es aber immer, wenn sich Politik und Relgion vermischen, oder es gar zu einem sogenannten Gottesstaat kommt, siehe Iran. Oder auch wenn sich Nationalisten, religiös Orthodoxe und Rechte verbinden, siehe Israel. Nun aber wieder zum sakralen Lied.

 

Im „Songtext“ 😉 (es gibt zwei verschiedene Ausgaben) steht zum Beispiel: „Er hat uns gemacht, er, und nicht wir selbst“. Stimmt ja nicht, machen tun uns unsere Eltern, Mann und Frau, heute auch noch gezielt an einen bestimmten Monat geplant mit der Empfängnisverhütung. Ja, ja, und danken und loben. Großer Gott wir loben dich. Für was denn frage ich mich? Wir müssen ja selbst mit unserer Hände Arbeit unser Brot verdienen. Ich habe für nichts einem höheren Wesen, wenn es so war gäbe, zu danken oder mir gar in den Staub zu werfen und mir selbst vorzusagen was ich doch für ein nichtsnutziger Sünder wäre. Ich sage danke für gar nichts. Diese Unterwürfigkeit und dieses ewige Dankerei sollen ist mir ein Gräuel.
Mir fällt auf, dass solche demonstrativ gläubigen Menschen sehr oft höchst kindisch und grausam sind.
Ich halte aber nichts von Herrgottszehenleckern und von diesem Pfaffengesindel.

Ich bin auch kein Schaf auf seiner Weide. An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen, so ist es. Ich unterwerfe mich niemandem. Man erkennt den Herrschaftsanspruch der Kirchen und Religionen. Genau für das wurden sie erfunden und nicht um Menschen „zu retten“ und ins Heil zu führen, Dazu sind die Priesterkasten zu große Egoisten. Hauptsache sie können gut leben durch die Dummheit der Gläubigen.

Ich hätte auch das Lied auf youtube gefunden. Den Link setze ich aber nicht rein. Wer es sich geben will, kann es sich ja holen.

Hier der „Songtext“

Version Nr. 1

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

Dient dem Herrn mit Freuden, und kommet vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Er ist Gott, unser Herr, er ist Gott,
Er hat uns gemacht, er, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
O geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben.
Danket ihm, lobet seinen Namen.
Denn der Herr ist freudlich, und seine Gnad’ und Wahret waltet ewig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste.
Wie es war zu Anfang jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Ob das etwa heißen sollte:

Denn der Herr ist freuNdlich, und seine Gnad’ und WahrHEIT waltet ewig?

http://www.boysoloist.com/lyrics.asp?TrackID=53199&AlbumID=7340&ArtistID=479

 

Version Nr. 2

Psalm 100
Jauchzet dem Herren, alle Welt;

Dienet dem Herren mit Freuden.
Kommet vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herr Gott ist.
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst,
zu seinem Volk und zu Schaafen (sic!)
seiner Weide.
Gehet zu seinen Thoren ein mit Danken,
Zu seinen Vorhöfen, mit Loben,
danket ihm, lobet seinem Namen.
Denn der Herr ist freundlich,
Und seine Gnade währet ewig,
und seine Wahrheit für und für.

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Über die Ewigkeit.

 

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Gut auch die Internet-Adresse… keine Tricks – nur Jesus

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Und hier das Angstmachen, die Drohung mit der Hölle

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Gruß Hubert – von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen

 

Freundesbrief an einen Melancholischen   1 comment

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Ja, ja, es gäbe viele Arten zu sterben, aber man kann auch langsam sterben, unmerklich für andere. Ich würde nichts mehr fürchten als ein ewiges Leben. Die ewige Ruhe ist so friedlich und süß. Also wovor Angst haben? Also die Zeit die bleibt mit Courage leben ist das ehrenvollste.

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Du klagst, mein Freund, und jammerst sehr,
Wie elend dieses Leben wär;
Es sei nicht auszuhalten. –
Was klagst du denn? Es ist dein Recht,
Bist du ein müd und fauler Knecht,
Dich gänzlich auszuschalten.
Kauf dir, o Freund, ein Pistolet
Und schieß dich tot, – hurra, juchhe!
Dann bist du gleich gestorben.

Doch macht des Pulvers Knallgetös
Dich, weil nervös du bist, nervös,
Brauchst du nicht zu verzagen.
Ich weiß ein Mittel ohne Knall,
Geräuschlos, prompt; für jeden Fall
Will ich dirs hiermit sagen:
O speise, Freundchen, Strychenin!
Das wird dich in den Himmel ziehn.
Dort geigst du mit den Engeln.

Falls aber, weil du heikel bist,
Strychnin dir unsympathisch ist
(Es schmeckt ein bisschen fade),
So brauchst du nicht gleich bös zu sein;
Mir fällt schon etwas andres ein:
Geh auf die Promenade
Und hänge dich an einen Ast.
Sobald du ausgezappelt hast,
Hängst du für ewig stille.

Wie? Kitzlig bist du an dem Hals?
Wohl, mein Geliebter! Diesesfalls
Gilts anderes Gebaren:
Spring in den Fluss, stürz dich vom Turm,
Lass dich gleich einem Regenwurm
Elektrisch überfahren.
Auch ist ein ziemlich sichrer Tod
Der durch komplette Atemnot
Infolge Ofengasen.

Du schüttelst immer noch den Kopf?
Ei, du verruchter Sauertopf,
Geh hin, dich zu purgieren!
Mach dir Bewegung, fauler Bauch,
So wird die liebe Seele auch
Vergnügt im Sein spazieren.
Ein wackres Wort heißt: resolut!
Hast du zum Sterben nicht den Mut,
So lebe mit Courage!

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Otto Julius Bierbaum (1865-1910)

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Verrückte Welt – ein Schlachthaus – und vor allem für die Tiere – die wahren Unschuldigen. Zu was auf die Welt kommen?

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Береза С Есенин

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Die russische Seele und die Lust am Leiden

http://www.deutschlandfunk.de/die-russische-seele-und-die-lust-am-leiden.1184.de.html?dram:article_id=185459

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Januar 2018 von hubwen in Lyrik, Uncategorized

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Tiere – das schlechte Licht macht sich die Kirche schon selber   Leave a comment

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Bücher bringen die Kirche nicht „in ein schlechtes Licht“, das macht die Kirche schon selber; die Bücher berichten nur die Wahrheit.

Sind Sie womöglich ein unverbesserlicher Idealist, der von einem friedlichen, fast paradiesischen Zusammenleben von Mensch und Tier träumt?

Karlheinz Deschner: Und wenn! Wär´s so schlecht? Wär´s nicht tausendmal besser als die ewige Mord- und Gangstergeschichte, in der wir stecken und in die wir – das sehen, hören und lesen wir doch jeden Tag! – immer tiefer bis zum Fiasko hinein taumeln?! Wenn ich ein „unverbesserlicher Idealist“ bin, dann waren es auch viele andere, von Buddha, Pythagoras, Ovid und Seneca über Leonardo da Vinci bis zu Schopenhauer, Mark Twain, Mahatma Gandhi, Albert Schweitzer und Einstein. Und vergessen wir nie, was Tolstoi wusste: „Solange man Tiere schlachtet, schlachtet man auch Menschen.“

 

Unheilige Allianz von Kirche und Jagd

Kirche und Jagd – das war schon immer eine unheilige Allianz. Bis heute halten sowohl katholische, als auch evangelische Kirchen alljährlich Hubertusmessen ab und segnen die Waidmänner, ihre Waffen und die »Strecke« der getöteten Tiere.

Und dies, obwohl der heilige Hubertus der Legende nach der Jagd entsagte, als er im Geweih eines Hirsches ein strahlendes Kreuz erblickte und die Stimme von Christus hörte: »Hubertus, warum jagst du mich?« Wann folgen Jäger und Pfarrer Hubertus nach?
Bei der Hubertusmesse in Stuttgart am 9.11.2002 wurde eine friedliche Tierschützerin vor der evangelischen Leonhards-Kirche von einem Jäger verprügelt – vor den Augen der Polizei.

Kirche und Tiere – ein ebenso unseliges Kapitel. Dass die Tiere in unserer Gesellschaft millionenfach so unsagbar leiden müssen, ist nicht zuletzt auf die gefühllose Haltung der beiden großen Kirchen gegenüber den Tieren zurückzuführen. Jahrhundertelang und bis heute sprechen beide Kirchen den Tieren die Seele ab – und auch die Gefühle. Selbst Tierschützer innerhalb der Kirchen »werden von Kirchenkreisen häufig als überspannte, neurotische Spinner abgetan«, schreibt der Theologe und Tierschützer Guido Knörzer (Guido Knörzer: Töten und Fressen? Kösel-Verlag, 2001, S. 32).

Wann gab es jemals ein offizielles kirchliches Wort gegen Massentierhaltung und Tiertransporte? Wann haben sich die großen Kirchen jemals gegen Tierversuche ausgesprochen?
Die Kirche ist seit Jahrhunderten gegen die Tiere – und dies, obwohl Jesus und die ersten Christen Vegetarier waren. Dies wusste übrigens auch noch Kirchenvater Hieronymus, welcher bekanntlich die Bibel zusammenstellte: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt… Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.« (Adversus Jovianianum I, 30)

Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Erich Grässer, em. Ordinarius für Neues Testament an der Universiät Bonn: »Was ist mit Kirche und Tierschutz? Ich muss an dieser Stelle deutlich werden: Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema „Kirche und Tierschutz“ im 20. Jahrhundert dann ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie das Thema „Kirche und Hexenverbrennung“ im Mittelalter.«

Die evangelische Theologin Christa Blanke, ehemals aktiv bei AKUT, zum Thema Hubertusmessen (in: DER SPIEGEL 44/2001): »Die Geschichte einer Umkehr wird von beiden Konfessionen verfälscht und missbraucht«, beklagt Christa Blanke, langjährige Pfarrerin in Glauberg bei Offenbach. Hubertus sei eher zum Patron des Wildes als der Jäger berufen. Obwohl tief als Protestantin verwurzelt, ist die 69-jährige Theologin – ein bisher einmaliger Fall – im Jahr 2000 aus der Kirche ausgetreten: »Die segnet diejenigen, die Tiere töten. Diejenigen, hingegen, die Tiere schützen, werden beargwöhnt.«

Kein Wunder, dass immer mehr Tierschützer (und nicht nur diese) aus der Kirche austreten.

Quelle:
http://www.lusttoeter.de/news/hubertuswarumjagstdumich/index.html

Schweizer Grundschullehrer dürfen aufklären   Leave a comment

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Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat entschieden, dass Grundschullehrer aufklären dürfen. Eine Mutter aus Basel hatte dagegen geklagt. Ich verstehe nicht, wie sehr sich manche super-religiöse Eltern gegen Sexualkunde wehren, indem sowieso nur mögliche Fragen ihrer Schüler beantwortet werden dürfen, es aber keinen „systematischen“ Sexualkundeunterricht geben kann.
Solche Eltern würden am liebsten Privatunterricht geben. So wie vor ein paar Tagen diese zwei Eheleute mit ihren 13 unterernährten Kindern in den USA, die für minderjährig gehalten wurden, obwohl die älteste Tochter schon 29 ist. Da wurde auch später berichtet, dass die Eheleute sehr religiös sind. Diese Assoziation hatte ich auch schon bei der ersten Meldung, denn sooo spinnen kann man nur wenn man religiös ist. Die Religionsfreiheit wird allzu oft missbräuchlich ins Feld geführt.

Aus Tagesschau.de

Sexuelle Aufklärung in der Grundschule? Eine Schweizer Mutter hielt das für viel zu früh und klagte. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hält die Sexualkunde für gerechtfertigt.

Sexuelle Aufklärung ist in der Schweiz bereits Thema in Grundschulen. Doch sind die Kinder dafür nicht noch zu jung? Nein, entschied nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) – zumindest nicht für die Form der Sexualkunde, wie sie in den Schweizer Grundschulklassen angeboten wird.

Privatsphäre oder Religionsfreiheit verletzt?

Grundlage für den Fall war eine Klage einer Schweizerin aus Basel, deren damals sieben Jahre alte Tochter 2011 in die zweite Klasse gekommen war. Von dem in dieser Stufe vorgesehenen Sexualkundeunterricht wollte die Mutter ihr Kind befreien lassen. Sie sah das Recht ihrer Tochter auf Achtung des Privat- und Familienlebens verletzt. Zudem führte die Mutter auch an, in einigen Fällen könne die Religionsfreiheit der Kinder eingeschränkt werden.

Beide Punkte wiesen die Straßburger Richter zurück. Ein Grund liegt in der Art und Weise der Aufklärung für die Grundschulkinder. Deren Lehrer sind angewiesen, mögliche Fragen ihrer Schüler zu beantworten, aber keinen „systematischen“ Sexualkundeunterricht zu erteilen, hieß es in der Urteilsbegründung. Dadurch bleibe den Eltern nach wie vor das Recht, ihre Kinder selbst aufzuklären. Und die Kinder könnten vor möglichem sexuellen Missbrauch geschützt werden.

Auch die Religionsfreiheit der Schulkinder sah der EGMR nicht verletzt. Denn die Religionsfreiheit schütze die Kinder nicht davor, in der Schule mit anderen Ideen oder Anschauungen in Kontakt zu kommen, sondern nur vor einer vehementen Indoktrination mit anderen Auffassungen.

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Schweizer Grundschullehrer dürfen aufklären

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 18. Januar 2018 von hubwen in Kultur, Politik, Religionskritik, Uncategorized

ÖVP und FPÖ möchten nicht, dass Sie die folgenden Bilder sehen können!   Leave a comment

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Die neue Regierung von ÖVP und FPÖ in Österreich will das Betreten von Ställen zu einer Straftat machen.
ÖVP und FPÖ möchten nicht, dass Sie die folgenden Bilder sehen können! Die Regierung möchte solche Aufdeckungen kriminalisieren wie sie zum Beispiel in der Schweinemast oder in Schlachthöfen passieren.
Der Verein gegen Tierfabriken deckt auf.

Wir appellieren stark an die Regierung sich zu überlegen,
wo die Energien hinein gesteckt werden soll. In die Kriminalisierung derer, die diese Missstände aufdecken, oder in das Abstellen und Abschaffen dieser Missstände.

Die Regierung will nicht, dass Sie dies sehen können!

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Gruß Hubert