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Rosy, ein Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen   Leave a comment

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Wenn die bestehenden Gesetze eingehalten würden, würde der Live-Export, wie wir ihn heute kennen, enden.

Auf dem Markt von Perth in Schottland hat das Leben dem Lämmchen Rosy einen üblen Streich gespielt. Es ist verkauft worden. Aber nicht an einen Bauern aus der Umgebung, dessen Frau aus Rosys Wolle dicke Socken stricken wollte. Rosy wurde mit 700 anderen Lämmern versteigert. Die Tiere sind ein gutes halbes Jahr alt und bringen ihren Besitzern je 60 Pfund ein, das sind 90 Euro.

Was wird Rosy dann gefühlt haben, als sie sich wenig später in einem dreistöckigen Transporter wiederfand? Mit 400 Schafen so eng eingesperrt, dass sie nicht einmal umfallen kann, wenn der Wagen plötzlich bremst. Rosys erste Fahrt geht nach Dover, wo im Hafen schon ein Schiff wartet.

Die Lämmer werden aufs Festland verfrachtet und machen Zwischenstation in Holland. Mittlerweile sind viele Stunden vergangen. Beim Ausladen sind einige Tiere schon so geschwächt, dass sie nur noch torkeln, andere husten mit blutigem Auswurf, zwei bleiben tot liegen. Rosy hat durchgehalten.

Rosy hält weiter durch, als sie im holländischen Schaftransporter nach Italien gekarrt wird. Die Schafe sind wieder auf drei Ladeebenen untergebracht und am Verdursten. In Brindisi wird der Transporter auf ein Schiff verladen, Rosy liegt inzwischen bis zum Bauch im Urin und Kot ihrer Leidensgenossen.

Nach 20 Stunden Überfahrt landen die Schafe im Hafen von Patras. Jetzt kommt die Fahrt zum Schlachthof bei Athen. Rosy wird dort aber nichts mehr geschehen. Wie die vielen anderen toten Schafe aus der untersten Ladeebene wird Rosy weggeworfen. Das muntere schottische Lämmchen ist nach einer wahren Höllenfahrt auf einer Mülldeponie in Griechenland gelandet.

Rosy ist eines von weit über 416 Millionen Tieren, die jährlich durch Europa transportiert werden.

Original Foto: Animals Australia / Neugeborenes Lamm auf Todesschiff

https://www.facebook.com/AnimalsAustralia/videos/10158279985945299/

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Petition:

https://secure.animalsaustralia.org/take_action/live-export-shipboard-cruelty/?ua_s=facebook#action

Quelle: Facebook

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Gruß Hubert

 

VGT warnt: Fleischverzehr hat Coronavirus verursacht!   Leave a comment

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Da kann ich VGT.at nur voll recht geben! 75% aller Pandemien rühren aus Zoonosen, also Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen (meist durch Viren) übergingen.

Dass der neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 und damit die aktuelle COVID-19-Pandemie von einem Wildtiermarkt (einem sogenannten „wet market“) im chinesischen Wuhan stammt, gilt derzeit als fast gesichert.

Ahmad, T., M. Khan et al. (2020). „COVID-19: Zoonotic aspects.“ https://www.researchgate.net/publication/339529719_COVID-19_Zoonotic_aspects

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Aus VGT.at

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Massentierhaltungen wie diese österreichische Masthuhnanlage können über kurz oder lang zum Keimboden für Krankheitserreger werden. Der VGT appelliert an die Politik, Verstand walten zu lassen und dem System der Fleischindustrie endgültig Adieu zu sagen!

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Eine Reihe weltweiter Krankheitserreger in den letzten Jahrzehnten entstand in der Tierindustrie – VGT fordert Abkehr vom System der Fleischindustrie

Anlässlich der weltweiten Bedrohung durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2, insbesondere in Österreich, erinnert der VGT daran, dass dieses Virus auf einem Tiermarkt von einem Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Der Fleischverzehr hat also die COVID-19 Pandemie ausgelöst. Die Zustände auf diesen Tiermärkten sind katastrophal, sie hätten längst verboten gehört. Tatsächlich haben 75 % der neu auftauchenden Krankheitserreger für Menschen ihren Ursprung in Tieren, wie z.B. sämtliche Formen der Vogelgrippe, die Schweinegrippe, das Nipah-Virus, Ebola oder auch HIV. Die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO hat bereits 2008 darauf hingewiesen, dass insbesondere die industrielle Nutztierhaltung den idealen Nährboden für neue Krankheitserreger bietet. Zusätzlich werden 70-80 % der weltweit verwendeten Antibiotika in der Tierindustrie eingesetzt, wodurch resistente Keime entstehen, was die zukünftige Bekämpfung bakterieller Infektionen drastisch erschwert. Die massive Fleischproduktion für fast 8 Milliarden Menschen hat also nicht nur erschreckende Auswirkungen auf das Weltklima (zu 30 % für den Klimawandel verantwortlich) und unseren ökologischen Fußabdruck (70 % der Agrarflächen dienen dem Futtermittelanbau), sondern ist auch eine sehr konkrete Gefahr für unsere Gesundheit, wie die Coronavirus-Krise zeigt.

Der Lebensmittelwissenschaftler und Geophysiker Dr. Kurt Schmidinger hat dazu die Faktenlage zusammengefasstKonsum von Tierprodukten verursacht Pandemien wie COVID-19

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VGT warnt: Fleischverzehr hat Coronavirus verursacht!

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Gruß Hubert

Haustiere und Corona. Wenn die Presse Tiere ins Verderben schreibt!   Leave a comment

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Manche sind einfach zu dumm um einen klaren eindeutigen und auch einfachen Sachverhalt zu verstehen. Mit verheerenden Folgen für Haustiere. Völlig verantwortungslos was Journalisten da schreiben. Sie müssten sich schon zuerst informieren bevor sie solche unwahre Dinge schreiben. Solche Journalisten mit so einem Berufsethos kann ich nur verachten.

 

Rebloggt von Bettina Marie Schneider.

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An alle Nachrichtenportale, Redakteure und Journalisten:

Ich würde am liebsten all die toten Tiere vor eurer Haustüre ablegen!
All die ausgemergelten und gezeichneten Körper der Tiere, die euretwegen elend sterben!!!
Sie verhungern gerade irgendwo qualvoll oder irren hilflos durch die Straßen, weil sie wegen eurer sensationsgierigen und verantwortungslosen Schlagzeilen ausgesetzt wurden und täglich werden es mehr.

Corona ist immer für Auflage und Klicks gut. Aber bitte nicht auf Kosten der Wehrlosen!

Ihr habt den Besitzern von Haustieren Angst eingejagt, mit Gerüchten, Vermutungen und schlecht recherchierten Halbwahrheiten oder einer reißerischen Headline, die am Ende des Artikels dann erst relativiert wird. Die meisten lesen jedoch nur, was fett gedruckt als Titelzeile über News und Artikeln steht.

Haustiere stellen keine Gefahr dar und können ihre Menschen nach derzeitigem Kenntnisstand, nicht anstecken!!!
Darüber sind sich sämtliche Experten und Institute weltweit nach wie vor einig!

Was ist daran so schwer zu verstehen?
Könnte man diesen, für viele Haustiere, lebensrettenden Sachverhalt, nicht DEUTLICH kommunizieren,
anstatt darauf herum zu reiten, dass der Virus bei 3 (!) Haustieren, weltweit festgestellt wurde, man vermutet, sie waren kontaminiert, nicht angesteckt und Fakt ist: der Übertragungsweg war vom Menschen auf das Tier… Ein feiner aber entscheidender Unterschied, den die meisten Leser weder realisieren, noch verstehen.

Von Journalisten würde ich erwarten, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden, Sachverhalte verständlich zu vermitteln und sich zu informieren!

Könnt ihr noch in den Spiegel sehen, bei all dem unnötigen Leid, das ihr mit eurer Form der „Berichterstattung“ anrichtet, liebe Redakteure und Journalisten?
Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!

Die Tierschützer werden europaweit, niemals in der Lage sein, diese zusätzliche Flut von verhungernden Tieren zu versorgen.
Das Leiden und Sterben unzähliger Haustiere beginnt gerade erst.

Ich spucke vor euch aus!

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Haustiere und Corona. Wenn die Presse Tiere ins Verderben schreibt!

Appetit auf Wildtiere in China ungebrochen

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Bei den Wildtiermärkten leiden Tiere unvorstellbar.

„National Geographic“ schreibt: „Auf den Märkten geht es den Tieren oft furchtbar. Sie liegen im Sterben, sind durstig, stecken in rostigen Käfigen und sind dreckig. Manchen fehlen Gliedmaßen oder sie haben offene Wunden. Manche verletzten sich auch während des Transports. Die Händler gehen nicht sehr sorgsam mit ihnen um. Sie schmeißen die Käfige auf den Boden, wenn sie sie ver- und entladen. Die Tiere leiden sehr.“

Von orf.at

Trotz Verbots wegen CoV ist der Appetit auf Wildtiere in China ungebrochen.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die chinesische Regierung Ende Jänner den Handel mit Wildtieren vorübergehend verboten. Doch laut einem aktuellen Bericht scheint das Verlangen trotz des Gesundheitsrisikos ungebrochen zu sein. Wissenschaftler und Umweltschützer hoffen indes auf ein permanentes Verbot.

In den vergangenen zwei Wochen durchsuchte die chinesische Polizei Häuser, Restaurants und provisorische Märkte im ganzen Land. Rund 700 Menschen wurden laut einem aktuellen Reuters-Bericht festgenommen, weil sie gegen das vorübergehende Wildtierverbot verstoßen hatten. Bei den Razzien seien zudem fast 40.000 Tiere sichergestellt worden.

Zahlen, die darauf schließen ließen, dass in China der „Hunger auf Wildtiere wahrscheinlich nicht über Nacht verschwinden“ wird, so die Autoren des Berichts. Auch Esel-, Hunde- und Krokodilfleisch-Händler teilten Reuters mit, ihre Geschäfte wieder aufnehmen zu wollen, so bald die Märkte geöffnet sind. Viele würden das Fleisch bis dahin in großen Gefrierschränken lagern.

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Den Ausgang nahm das Virus wahrscheinlich auf einem Fisch- und Geflügelmarkt in Wuhan – APA/AFP/Noel Celis

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Häufig werden die Tiere – darunter auch gefährdete Arten wie Tiger oder Schuppentiere – aber nicht nur verzehrt, sondern auch zur Herstellung traditioneller Medizin genutzt. Laut der Umweltorganisation Environmental Investigation Agency (EIA) habe sich der Handel mit Wildtieren seit dem Ausbruch des Coronavirus deshalb sogar noch verstärkt. Händler in China und Laos verkaufen etwa Nashornpräparate zur Behandlung von Fieber.

Züchtung, Transport und Handel temporär verboten

Das Verbot schreibt vor, dass das Züchten sowie der Transport und Handel von Wildtieren bis zum Ende der nationalen Epidemie „streng verboten“ ist. Die Verbraucher und Verbraucherinnen müssten sich der Gesundheitsrisiken des Verzehrs von Wildtieren bewusst sein und „sich gesund ernähren“, hieß es in der amtlichen Mitteilung von Ende Jänner.

Es wird davon ausgegangen, dass sich der Erreger von einem Markt in Wuhan aus verbreitete, auf dem auch Wildtiere verkauft wurden. Zumindest konnte das Virus im Marktbereich mit lebenden Wildtieren nachgewiesen werden. Manchen Wissenschaftlern zufolge waren ursprünglich möglicherweise Fledermäuse der Träger. Später wurde das Virus von einem Zwischenwirt auf den Menschen übertragen. Einige vermuten, dass es Zibetkatzen oder Schlangen gewesen sein könnten.

Andere wiederum sprechen vom Schuppentier als möglichem Zwischenwirt. Die mit Hornschuppen bedeckten Säugetiere werden illegal gehandelt, ihr Fleisch gilt in Asien als Spezialität, und auch ihre Schuppen werden in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hoch geschätzt. TCM, so schreibt „National Geographic“, sei eine der „großen treibenden Faktoren“ hinter dem Handel.

Tiermärkte als „Infektionskessel“

Gesundheitsexperten zufolge stellt der Wildtierhandel statt seiner vermeintlichen Heilkräfte ein wachsendes Gesundheitsrisiko dar, da die Tiere Viren übertragen können, mit denen der Mensch normalerweise nicht in Berührung käme. Auch wenn die Tiere selbst nicht krank seien, fungierten sie oft als „stille Reservoirs“, so der Cheftierarzt der Wildlife Conservation Society (WCS), Christian Walzer, gegenüber „National Geographic“. Er spricht bei den Märkten von „Infektionskesseln“: Durch die Durchmischung der Luft und der Ausscheidungen vieler verschiedener Tierarten werde der Austausch von Viren ermöglicht, sodass sich potenziell neue Stämme entwickeln könnten.

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In Asien, hier in Indonesien, boomt der Handel mit Wildtieren – als Lebensmittel genauso wie für medizinische Zwecke – APA/AFP/Ronny Adolof Buol

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Laut einer Studie des Global Virome Project, einer weltweiten Initiative zur Pandemievorsorge, gibt es im Tierreich schätzungsweise 1,7 Millionen unentdeckte Viren, von denen fast die Hälfte für den Menschen schädlich sein könnten. Dem Virologen Peter Daszak zufolge ist damit zu rechnen, dass jedes Jahr rund fünf neue Krankheitserreger vom Tier auf den Menschen übertragen werden.

„Tiere leiden sehr“ – Debatte neu befeuert

Durch den Ausbruch des Virus wurde auch die Debatte über den Wildtierhandel wiederbelebt. Tierschützer werfen der chinesischen Regierung schon lange vor, den Handel mit exotischen Tieren zu tolerieren. „In den Augen vieler Menschen leben Tiere für den Menschen und teilen die Erde nicht mit dem Menschen“, sagte Wang Song, ein pensionierter Zoologieforscher an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften gegenüber Reuters.

Und „National Geographic“ schreibt: „Auf den Märkten geht es den Tieren oft furchtbar. Sie liegen im Sterben, sind durstig, stecken in rostigen Käfigen und sind dreckig. Manchen fehlen Gliedmaßen oder sie haben offene Wunden. Manche verletzten sich auch während des Transports. Die Händler gehen nicht sehr sorgsam mit ihnen um. Sie schmeißen die Käfige auf den Boden, wenn sie sie ver- und entladen. Die Tiere leiden sehr.“

Dauerhaftes Verbot gefordert

Viele Wissenschaftler, Umweltschützer und Einwohner Chinas fordern daher ein dauerhaftes Verbot sowie eine dauerhafte Schließung der Wildtiermärkte. In einer Umfrage aus dem Jahr 2014 sprachen sich landesweit mehr als die Hälfte der Befragten gegen den Verzehr von Wildtieren aus. Experten befürchten jedoch, dass ein überstürztes Verbot den gesamten Wildtierhandel einfach in den Untergrund wechseln lassen könne.

„Damit ein Verbot wirksam ist, wird es wichtig sein, auch die Bürger zu überzeugen“, sagte etwa Evolutionsbiologin Caroline Dingle, die zu Wildtierverbrechen forscht, gegenüber „National Geographic“. „Die Menschen müssen daran glauben, dass der Verzehr von Wildtieren für sie persönlich schlecht ist, damit ein Verbot langfristig funktioniert.“

Vor dem temporären Verbot war die Aufzucht sowie der Verkauf von 54 Wildtierarten legal. Oft findet auf legalen Aufzuchtfarmen auch illegaler Handel mit Tieren statt, die eigentlich in die Wildnis entlassen werden sollten. Die Vereinten Nationen schätzen, dass der weltweite illegale Handel mit Wildtieren einen Wert von etwa 23 Milliarden US-Dollar pro Jahr hat. China ist mit Abstand der größte Markt, sagen Umweltgruppen.

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Parallelen zu SARS

Auch die gefährliche Atemwegserkrankung SARS, an der in den Jahren 2002/2003 mehr als 700 Menschen in China und Hongkong starben, ging von Wildtieren aus.

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Appetit auf Wildtiere in China ungebrochen

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Gruß Hubert

Appell an die Nationale Gesundheitskommission der Volksrepublik China   Leave a comment

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Die chinesische Nationale Gesundheitskommission empfiehlt eine Injektion mit Bärengalle zur Behandlung von COVID-19, was definitiv nicht ein Mittel gegen COVID-19 ist. Es wird unter sehr schmerzhaften Methoden Gallensaft von Bären abgesaugt, mit großer Infektionsgefahr.

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Asian black bear (Ursus thibetanus) kept for the extraction of bile which is used in traditional medicine.

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Übersetzung.

In einem enttäuschenden Rückschritt in Bezug auf Tierrechte und menschliche Gesundheit empfiehlt die chinesische Nationale Gesundheitskommission eine Injektion mit Bärengalle zur Behandlung von COVID-19, obwohl die WHO darauf besteht, dass es derzeit keine Heilung für Coronavirus gibt.

Für ihre Galle geerntete Bären werden qualvollen und invasiven Extraktionsmethoden unterzogen, darunter das Schneiden eines Lochs in ihren Körper und das Drücken eines Metallrohrs durch die Wunde. Sie werden in engen Käfigen gehalten und leiden unter Hunger, Dehydration, Infektionen und anderen unbehandelten medizinischen Problemen. Diese Gallenfarmen sind wie lebende Tiermärkte potenzielle Umgebungen für bakterielle Infektionen und Viren, um den Sprung von Tieren zu Menschen zu schaffen.

Erstaunlicherweise wird Tan Re Qing, ein Medikament, das Bärengalle enthält, auf einer von der Regierung gesponserten Liste empfohlener Coronavirus-Behandlungen empfohlen. China soll seinen Handel mit Wildtieren wegen seiner Verbindung zur Verbreitung von Zoonosekrankheiten einschränken, was diesen Bemühungen direkt widerspricht.

Inmitten der Coronavirus-Pandemie, die aufgrund schlechter Tierschutzstandards begann, ist genug genug. Durch die Empfehlung von Bärengalle als COVID-19-Behandlung fördert die chinesische Regierung Tierquälerei und verlängert den Handel mit Wildtieren, was ein globales Gesundheitsrisiko darstellt. China hat mit seinem jüngsten Verbot des Konsums von Wildtieren enorme Fortschritte gemacht, aber wir müssen sie bitten, ihren Anwendungsbereich zu erweitern und jegliche Ausbeutung von Wildtieren zu beenden.

Unterzeichnen Sie diese Petition und fordern Sie die chinesische nationale Gesundheitskommission auf, Tan Re Qing von der Liste der empfohlenen Coronavirus-Behandlungen zu streichen und die Verwendung aller Wildtiere in der Medizin zu verbieten.

Petition:

https://ladyfreethinker.org/sign-stop-chinas-promotion-of-bear-bile-as-coronavirus-treatment/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email

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Gruß Hubert

Wenn es schnell gehen muss … geht es auch ohne Tierversuche   Leave a comment

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So müsste es ja immer gehen, aber mit den grausamen Tierversuchen verdienen wohl viele Leute mehr.

Von Peta.de

Corona-Impfstoff: Behörde wartet nicht auf sinnlose Tierversuche

Seit Jahren versuchen wir bei PETA, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass Tierversuche sinnlos sind: Sie bremsen die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente aus, statt dazu beizutragen. Mal ganz davon abgesehen, dass es ethisch nicht vertretbar ist, fühlende Lebewesen zu vergiften, sie mit Elektroschocks zu quälen, gegen das Ertrinken anschwimmen zu lassen und sie zu töten. Immer mehr Wissenschaftler und andere Experten sehen das mittlerweile genauso.

Angesichts von COVID-19 wurden unsere Appelle von der US-Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) scheinbar erhört: Wie unter anderem der Sender BBC [2] berichtete, setzt die Behörde beim Testen eines neuen Impfstoffs gegen das Coronavirus nicht auf die üblichen, langwierigen Tierversuche. Stattdessen startet sie direkt mit klinischen Studien an Menschen. Den Berichten zufolge haben sich in Seattle 45 gesunde Freiwillige bereiterklärt, in der ersten Testreihe für einen Impfstoff, der vor COVID-19 schützen soll, teilzunehmen.

Moderna Therapeutics – das Unternehmen, das hinter dem gerade getesteten Impfstoff steht – sagt den Berichten zufolge, dass „der Impfstoff nach einem bewährten Verfahren hergestellt wurde“ und so die Sicherheit der Studienteilnehmer gewährleistet wird.

Diese Studie wird zwar nicht alle Tierversuche für Impfstoffe stoppen, aber sie wird hoffentlich den Weg ebnen für die zukünftige Entwicklung sicherer Impfstoffe mit für den Menschen aussagekräftigen Testmethoden.

Ratten, Mäuse und andere Tiere sind nie Freiwillige.

Im Gegensatz zu Menschen können Tiere nicht einwilligen, an einem Versuch teilzunehmen. Außerdem: 95 Prozent aller Wirkstoffe, die in Tierversuchen als wirksam und sicher eingestuft werden, versagen in den nachfolgenden klinischen Studien am Menschen – das sagen die NIH selbst. Tierversuche verschwenden somit wertvolle Zeit bei der Entwicklung von medizinischen Wirkstoffen. Experten wissen das, wie die gerade durchgeführte Testreihe zeigt.

Keine Tierversuche durchzuführen, sollte der Standard sein – und nicht nur eine Ausnahme in gesundheitlichen Notfallsituationen.

PETA fordert schon seit Jahren tierfreie Testmethoden, die aussagekräftige Ergebnisse für den Menschen hervorbringen. Vielversprechend sind beispielsweise Systeme wie der Human-on-a-chip oder computerbasierte Methoden. Gelder, die für Tierversuche verschwendet werden, müssen umverteilt und stattdessen in die Entwicklung und Etablierung tierfreier Methoden fließen.

Was Sie tun können

Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift dabei, die Regierung dazu zu drängen, tierfreie Methoden finanziell stärker zu fördern und weniger Geld in grausame und unnötige Tierversuche zu stecken.

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Wenn es schnell gehen muss … geht es auch ohne Tierversuche

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Petition:

https://www.peta.de/petition-alternativmethoden-foerdergelder-gerechter-verteilen#anchor-Petition

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Gruß Hubert

„Deutschland rechts außen“   Leave a comment

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Matthias Quent behandelt in seinem Buch den Rechtsradikalismus und das Streben dieser Kräfte, die sich selbst auf dem Weg zur Macht sehen.

Von deutschlandfunk.de

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„Deutschland rechts außen“

Die These zieht sich durch das gesamte Buch: Die Gesellschaft in Deutschland sei viel liberaler und offener, als die Rechten glauben machen wollen. Nicht nur darum sei „Deutschland rechts außen“ vor den Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern das Buch der Stunde, findet unser Rezensent.

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Rechtsextremismusforscher Matthias Quent warnt davor, die Neue Rechte zu unterschätzen

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2019 könne niemand mehr die Bedrohung der Demokratie durch die populistische und radikale Rechte leugnen, schreibt Matthias Quent in der Einleitung. Er selbst ist mit dieser Bedrohung aufgewachsen. Eindrücklich beschreibt der 1986 geborene Soziologe seine Jugend in Thüringen – von Gewalterfahrungen durch Neonazis geprägt.

„Als ich das erste Mal von Neonazis überfallen wurde, war ich gerade vierzehn geworden. Im Schulbus hielten sie mich fest und gingen mit einem Messer auf mich los, um mir meine Haar abzuschneiden. Der Bus war voll besetzt, niemand griff ein.“

„Und ich denke, das ist eine Biographie, die gar nicht einmalig ist in der Form, weil ich immer wieder, und zwar in allen möglichen Kontexten Menschen treffe, die in den 1990er, in den 2000er Jahren ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Und die darum auch einen ganz anderen Blick haben auf das, was in Deutschland passiert im Moment, was im Bereich des Rechtsradikalismus passiert, als das beispielsweise Kollegen aus Westdeutschland haben, die diese Erfahrung, insbesondere diese Gewalterfahrung oftmals gar nicht mehr so präsent haben.“

Erst später habe er verstanden, dass es in einer Demokratie nicht normal sei, ständig auf der Hut vor rechten Angriffen sein zu müssen, schreibt Matthias Quent weiter. Dennoch sei ein Teil des Problems, dass viele Rechtsextremismus lange als „ostdeutsches Problem“ abgetan hätten.

Eine Warnung, die Neue Rechte nicht zu unterschätzen

Seinen persönlichen Schilderungen lässt er eine gründliche und aktuelle Analyse der Situation der Extremen Rechten in Deutschland folgen. Er selbst benutzt dabei den soziologischen Begriff rechtsradikal. Und beschreibt die Strategien der Neuen Rechten, die wie in den 1920er Jahren versuchen wollten, die Demokratie auszuhöhlen:

„Man versucht die Gesellschaft zu spalten in ‘wir, die wahren Patrioten‘ und dort ‘die Volksfeinde‘. Man konstruiert übergreifende Bedrohungen, wie das früher im Antisemitismus auch gemacht wurde, es gäbe ein Weltjudentum, einen jüdischen Kulturbolschewismus, der das deutsche Volk grundsätzlich bedroht und in Frage stellt. Dagegen müsse man sich wehren. Man verbreitet Angst, man verbreitet Unsicherheit, man schürt Kulturpessimismus. Das bedeutet, permanent wird seitens der AFD und anderer rechtsradikaler Akteure die liberale Demokratie als im Niedergang begriffen dargestellt. Und gegen diesen Niedergang, diesen drohenden, müsse man sich auch mit radikalen Mitteln zur Wehr setzen.“

Quents Buch ist eine eindringliche Warnung, die Neue Rechte nicht zu unterschätzen und zu verharmlosen. Die Gewalt sei im Rechtradikalismus mit seinen verbalen Zuspitzungen zwangsläufig enthalten. In Anlehnung an den US-amerikanischen Historiker Timothy Snyder hält Matthias Quent auch einen neuen Holocaust für denkbar – bedingt durch die radikale Rhetorik etwa eines Björn Höcke. Die Rechten allerdings, die sich selbst auf dem Weg zur Macht sehen, führten historisch gesehen tatsächlich den Abwehrkampf eines zutiefst verbitterten Milieus.

„Dieses Milieu war schon immer Teil des ‘Establishments‘ und des Mentalitätshaushalts der Deutschen. Es wurde in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund fortschreitender Demokratisierung und Liberalisierung zunehmend und aus gutem Grund in die Defensive gedrängt, und jetzt sieht es seine Felle davonschwimmen.“

Gesellschaftliche Diskussionen nachholen und nutzen

Quents These zieht sich durch das gesamte Buch: Die Gesellschaft in Deutschland sei heute viel liberaler und offener, als die Rechten glauben machen wollen.

„Wenn man sich aber Studien anschaut, wenn man sich die Einstellungen anschaut, dann ist festzustellen, dass es überhaupt keinen Rechtsruck in der Bevölkerung gibt, in den Einstellungen der Bevölkerung, sondern im Gegenteil, dass die Bevölkerung deutlich liberaler ist. Dass man viel offener ist, Menschen in Notsituationen zu helfen, geflüchtete Menschen aufzunehmen, als das noch vor 10, zwanzig Jahren der Fall war.“

Und so entstehe aus der aktuellen sichtbaren Stärke der Rechten auch die Chance: Dass gesellschaftliche Diskussionen nachgeholt werden. Und dass mehr Menschen sich für Demokratie und eine offene Gesellschaft einsetzen. Denn die deutsche Demokratie sei heute deutlich wehrhafter als in den 1920er Jahren. Im Westen zumal, wo die Gesellschaft mehr Erfahrung mit der Demokratie besitze. Der Osten habe Nachholbedarf. Aber gerade deshalb brauche der „andere Osten“, wie Matthias Quent schreibt, bundesweite Solidarität. Denn anders als im Westen, wo Engagement gegen Rechtsextremismus auch aus der Mitte der Gesellschaft komme, gehe sie im Osten bisher mehr von links aus. Und werde von den Sicherheitsbehörden etwa in Sachsen als „linksextrem“ diffamiert. Matthias Quent rät zur konsequenten Ausgrenzung Rechtsradikaler.

„Es gibt viele internationale Beispiele, die zeigen, wie etwa das Buch ‘Wie Demokratien sterben‘, dass Demokratien dann sterben, wenn Konservative gemeinsame Sache machen mit Rechtsradikalen. Rechtspopulisten und Rechtsradikale haben es nirgendwo aus eigener Kraft geschafft, Demokratien zu übernehmen, Macht zu übernehmen. Das passiert nur, wenn das demokratische Milieu mit ihnen kollaboriert. Und das ist die Herausforderung, vor der wir insbesondere in Sachsen, Brandenburg, Thüringen und bald auch in Sachsen-Anhalt stehen. Das bedeutet, die eigenen demokratischen, liberalen, auch die konservativen Werte stärker zu vertreten in Abgrenzung zu dem, wofür die AfD und ihr reaktionäres Milieu steht. Denn das ist nicht mit einem demokratischen Konsens vereinbar.“

Stets gut belegt, eindrücklich, ohne zu dramatisieren, bietet „Deutschland rechts außen“ auch eine Argumentationshilfe im Freundeskreis. Matthias Quents Thesen sind nicht neu. Herausragend ist aber die kompakte und gut lesbare Zusammenfassung, die diesen Titel vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen zum Buch der Stunde machen.

Von Bastian Brandau

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„Deutschland rechts außen“

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Gruß Hubert