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5 Folterinstrumente, mit denen Bauern Tiere quälen und verstümmeln   Leave a comment

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Von Peta.de

In der landwirtschaftlichen Tierhaltung geht es den meisten Bauern vor allem um eines: Profit. Die Tiere müssen möglichst viel Milch geben, viele Eier legen oder schnell wachsen, um möglichst viel Fleisch zu bringen. Sie sind an erster Stelle keine fühlenden Lebewesen, sondern Leistungsmaschine oder Produkt. Um die Tiere und ihre Leistung zu „optimieren“, werden Kühe, Schweine, Hühner, Ziegen und Schafe in Landwirtschaftsbetrieben oftmals mit regelrechten Folterinstrumenten verstümmelt. Wir stellen fünf grausame Werkzeuge der landwirtschaftlichen Tierhaltung vor und erklären, welches Leid sie bei den Tieren verursachen.

1. Kastrationszange

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In der Landwirtschaft werden Rinder, Schweine, Ziegen und Schafe meist kontrolliert gezüchtet, damit die Tiere optimale Gene weitervererben. Damit sich die Tiere nicht unkontrolliert vermehren und ein männliches Tier mit weniger gutem Erbmaterial ein weibliches Tier deckt, werden die männlichen Tiere kastriert. Auch soll eine Kastration helfen, Rinderbullen leichter unter Kontrolle zu halten und bei männlichen Schweinen wird so der unangenehme Geruch und Geschmack mancher unkastrierter Eber unterbunden.
Mit einer Kastrationszange werden die Samenstränge von männlichen Schweinen, Ziegen und Schafen durchtrennt – nicht immer mit Betäubung. Eine betäubungslose Kastration ist erst ab einem gewissen Alter verboten und variiert je nach Tierart, weshalb beispielsweise noch immer die betäubungslose Ferkelkastration erlaubt ist. Die Schweinebabys erleiden dabei unglaubliche Schmerzen.

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2. Saugentwöhner

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Kälber und junge Rinder trinken viele Monate lang die Milch ihrer Mutter und haben daher ein natürliches und stark ausgeprägtes Saugbedürfnis. Da die Muttermilch der Kühe in der Milchindustrie jedoch verkauft werden soll, werden die Kälber oftmals direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt. Kommen die Kälber dann nach einigen Wochen wieder mit anderen Tieren in einer Gruppe zusammen, leben sie ihr unbefriedigtes Saugbedürfnis an den Eutern oder gar Genitalien der anderen Rinder aus. Dies soll durch einen Saugentwöhner verhindert werden.

Saugentwöhnungsringe werden an der Nase des Kalbes befestigt. Einige Entwöhner haben nach außen gerichtete Zacken, mit denen das andere Rind gestochen wird, wenn das Kalb versucht zu saugen. Damit soll eine Abwehrreaktion bei dem besaugten Tier ausgelöst werden. Andere Saugentwöhner wiederum drücken dem Kalb in der Nase, wenn es einen Saugversuch unternimmt.

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3. Ohrmarkenzange

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Um die Tiere auseinanderhalten und nachverfolgen zu können, stechen Tierhalter ihnen Ohrmarken. Dies geschieht bereits kurze Zeit nach der Geburt und ohne Betäubung. Die Ohren von Kälbern, Lämmern und Zicklein werden mit einer Zange durchstochen und die Identifikationsmarke wird durch das entstandene kleine Loch gedrückt und befestigt. Die Tierkinder versuchen oft am Anfang, den Fremdkörper wieder loszuwerden und abzuschütteln, besonders, wenn die Marken übermäßig groß sind.
Die Ohrmarken werden vom Gesetzgeber vorgeschrieben, ungeachtet dessen, dass sie ein großes Verletzungsrisiko darstellen – die Marken können nämlich rausgerissen werden, wenn ein Tier beispielsweise damit hängen bleibt. Dabei gibt es tierfreundlichere Alternativen wie einen Chip, wie er bei Hunden und Katzen verwendet wird.

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4. Enthornungsgerät

Viele Rinder werden in Deutschland immer noch routinemäßig von Bauern enthornt. Dabei wird Kälbern mit einem mehrere hundert Grad heißen Brennstab der Hornansatz verbrannt und die Nerven- und Blutbahnen verödet. Laut Tierschutzgesetz muss das Kalb bei der Enthornung lediglich Schmerzmittel erhalten, die jedoch in keiner Weise die Schmerzen der Amputation verhindern. Eine Betäubung ist nicht vorgeschrieben.

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4. Enthornungsgerät

Eigentlich verbietet das deutsche Tierschutzgesetz die Amputation von Körperteilen. In der landwirtschaftlichen Tierhaltung werden jedoch Praktiken erlaubt und Ausnahmeregelungen erteilt, die man sich bei Hunden oder Katzen niemals vorstellen könnte. Dabei gibt es nur zwei Gründe, aus denen Bauern ihre Rinder enthornen wollen: Zum einen benötigen Rinder mit Hörnern mehr Platz in der Haltung. Brennt der Bauer den Tierkindern die Hörner weg, kann er sie in kleineren Ställen halten und mehr Profit rausschlagen. Zum anderen soll die Enthornung der Sicherheit dienen, damit die Rinder bei der Haltung auf engem Raum keine anderen Rinder oder Menschen verletzen.

5. Viehtreiber

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Ein Viehtreiber ist beispielsweise ein 6.000 Volt starker Elektroschocker, mit dem die Tiere in die gewünschte Richtung getrieben werden. Die Treiber kommen meist beim Verladen für den Transport oder im Schlachthof zum Einsatz, wenn die Schweine oder Rinder in das Schlachthaus getrieben werden. Viele Tiere sind in Todesangst und wollen nicht freiwillig weitergehen – als hätten sie eine Vorahnung, welches Schicksal sie im Schlachthaus erwartet. Die Arbeiter des Schlachthofes schocken die verängstigten Tiere, sodass sie vor Schmerzen weiterlaufen.

Per Gesetz sind die Viehtreiber nur beim Verladen der Tiere erlaubt. Obwohl die Schocker nur an bestimmten Körperteilen angewendet werden dürfen, missachten die Arbeiter diese Vorgaben oft und schocken die Tiere an empfindlichen Stellen wie Euter, Vulva oder im Gesicht.

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Schmerzen, Leid und Tod durch Werkzeuge

Es gibt noch unzählige weitere Werkzeuge, die Bauern zur „Optimierung“ der Tiere verwenden. Bullen wird mit Kastrierzangen die Blutzufuhr zu den Hoden abgeklemmt, bis diese absterben. Ferkeln werden mit einem Zahnschleifgerät die Eckzähne abgeschliffen, damit sie ihre Mutter beim Säugen nicht verletzen, die sich in ihrem Kastenstand nicht bewegen kann. Mit einem Kupiergerät werden Puten die Schnabelspitzen und Ferkeln die Schwänze abgetrennt. Zuchtbullen wird mit einer Nasenringzange ein Ring durch die empfindliche Nasenscheidewand gezogen, damit sie sich weniger gegen die Führung durch die Bauern wehren. Gänsen und Enten werden Füllschläuche in den Hals gerammt, über die sie zwangsgefüttert werden, um eine unnormal große Stopfleber zu erhalten. Die meisten Tiere erwartet im Schlachthof das Bolzenschussgerät, dass ihnen zur Betäubung einen Bolzen in das Gehirn schießt.

Was Sie tun können

Helfen Sie dabei, das Leid der Tiere in der Landwirtschaft zu beenden, und entscheiden Sie sich für eine tierleidfreie Lebensweise, indem Sie sich vegan ernähren und kein Fleisch, keine Eier und keine Milch konsumieren. Nur so kann verhindert werden, dass die Tiere der Folter von Kastrationszangen, Elektroschockern und Kupiergeräten ausgesetzt werden.

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Schlachthof Fürstenfeldbruck: Elektroschocker Einsatz // SOKO Tierschutz e.V.

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5 Folterinstrumente, mit denen Bauern Tiere quälen und verstümmeln

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 27. Januar 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Ölsandabbau in Kanada   Leave a comment

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Der Ölsandabbau hat ungeheuer negative Auswirkungen auf die Umwelt und auch auf die Gesundheit. Die USA hat ja gegen Nord Stream 2 Sanktionen verhängt und gibt an, dass sich Europa, vor allem Deutschland zu abhängig von Russland mache. Hintergrund ist aber, dass die USA ihr teureres LNG-Gas aus Fracking dann nicht mehr los wird.

Aus planet-wissen.de

Auszug.

Kanadas Ölschatz lagert tief im Waldboden Albertas. Auf einer Fläche doppelt so groß wie Bayern soll es hier mehr als 170 Milliarden Barrel abbaubares Öl geben (ein Barrel = 159 Liter). Größere Ölreserven sind weltweit nur in Saudi-Arabien bekannt.

Man weiß von diesen riesigen Vorkommen schon lange, ein Schatz sind sie für Kanadas Ölindustrie allerdings erst ungefähr seit der Jahrtausendwende. Denn lange Zeit lohnte sich die Ölförderung in Alberta einfach nicht.

Der Grund: Das Öl ist im Sand gebunden, als sogenanntes Bitumen – Kohlenwasserstoffe, die unter anderem aus abgestorbenen Pflanzen stammen.

Albertas Ölsande sind ein klebriges, schwarzes Gemisch aus 83 Prozent Sand, vier Prozent Wasser, drei Prozent Ton und zehn Prozent flüssigem Bitumen. Aus diesem Gemisch, das meist in Tiefen von 30 Metern lagert, brauchbares Erdöl zu gewinnen, ist ein aufwendiger und kostspieliger Prozess.

Erst technologische Neuerungen und vor allem die knapper werdenden Erdölreserven und der damit steigende Ölpreis machen aus dem Ölsandabbau ein lukratives Geschäft.

[…]
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Liegt der Ölsand für den Tagebau zu tief im Erdreich, wird ein Verfahren angewendet, bei dem zwei parallele Schächte in den Boden gebohrt werden. Unter Hochdruck wird Wasserdampf durch einen Schacht gepresst, der das Bitumen löst und durch den anderen Schacht nach oben pumpt.

Hierbei müssen zwar keine Wälder gerodet werden. Allerdings verschlingt dieses Verfahren noch mehr Energie und setzt mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) frei.

Folgen für Umwelt und Mensch

Beim Ölsandabbau geht es um gewaltige Mengen, was man allein daran sieht, dass man zwei Tonnen Ölsand benötigt, um ein Barrel Öl zu gewinnen. 2012 wurden in Alberta täglich 1,5 Millionen Barrel Öl aus Ölsanden gewonnen.

Geht es nach dem Willen der Erdölproduzenten, könnten es 2020 mindestens drei bis fünf Millionen Barrel pro Tag sein. Dass dieses „größte Industrieprojekt des Planeten“, wie Greenpeace den Ölsandabbau in Kanada nennt, nicht ohne Folgen für die Umwelt bleiben kann, ist klar und fällt sofort ins Auge:

Aus riesigen Flächen Nadelwald sind trostlose Mondlandschaften mit Giftteichen und Schwefelbergen geworden.

Um einen Liter Bitumen aus dem Sand zu waschen, braucht man fünf Liter Wasser – Wasser, das danach ein mit Schwermetallen und zum Teil krebserregenden Kohlenwasserstoffen verseuchter Schlick ist und in Klärteichen gelagert wird.

Diese künstlichen Seen voller Giftbrühe sind zusammengenommen mit 130 Quadratkilometern bereits halb so groß wie Frankfurt am Main. Das kanadische „Pembina Institute“, das sich mit Energie- und Umweltfragen beschäftigt, schätzt, dass elf Millionen Liter des giftigen Abwassers täglich ins Grundwasser und die umliegenden Flüsse sickern.

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Wo früher Wald stand, regiert jetzt Ödnis

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Für diese Schätzung sprechen auch Untersuchungen, die im Wasser und in den Fischen des Athabascas, der an den Abbaugebieten und Klärbecken vorbeifließt, hohe Konzentrationen an Quecksilber, Arsen und krebserregenden Kohlenwasserstoffen festgestellt haben.

Und im etwas mehr als 200 Kilometer flussabwärts gelegenen Dörfchen Fort Chipewyan haben die Krebserkrankungen auffallend zugenommen.

Zudem verschlingt die Umwandlung des Sandes in Rohöl gigantische Mengen Erdgas. Auch die Klimabilanz des Ölsandabbaus ist sehr schlecht: Laut Greenpeace werden je nach Abbauart 62 bis 176 Kilogramm CO2 freigesetzt – drei- bis fünfmal so viel wie bei der konventionellen Ölförderung.

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Ölsandabbau in Kanada

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Aus salto.bz.de (Auszug).
Befürworter der Pipeline, allen voran Deutschland argumentieren, dass die neue Pipeline die Energie-Versorgungssicherheit in Europa erhöhe und zudem für günstigere Gaspreise sorge, im Vergleich zum teureren LNG*(Flüssiggas) aus den USA. Anfang 2019 einigte sich die EU auf einen Kompromiss bezüglich Nord Stream 2.

[…]
Gründe für die US-Sanktionen

Als Folge der Fracking-Technologie haben die USA die Gasförderung seit Mitte des vorigen Jahrzehnts stark erhöht und weiten kontinuierlich ihre Exportkapazitäten aus, für die sie neue Absatzmärkte brauchen. Seit 2016 exportiert die USA Flüssiggas nach Europa und möchte sich in Zukunft auf dem Europäischen Markt stärker etablieren. Zusätzliches Gas aus Russland ist eine Konkurrenz für die Amerikaner, zumal der Preis für russisches Gas auch deutlich günstiger ist als der für amerikanisches Flüssiggas. Es geht also bei den Sanktionen in erster Linie um wirtschaftliche und geopolitische Interessen der USA und nicht, wie von offizieller Seite gesagt wird, um die Energiesicherheit für Europa.

[…]
Scharfe Kritik kommt aus Russland. Die USA würden einen „Wirtschaftskrieg“ führen. Präsident Putin hat bereits angekündigt, russische Schiffe für die Fertigstellung der Pipeline in die Ostsee zu entsenden.

Die deutsche Bundesregierung hat die US-Sanktionen auch scharf kritisiert. „Die europäische Energiepolitik wird in Europa entschieden, nicht in den USA“, erklärte der deutsche Außenminister. Auch die EU-Kommission kritisierte die Sanktionen der USA.

*LNG ist verflüssigtes Gas. Es wird in einer Gasverflüssigungsanlage auf -164 °C abgekühlt und unter atmosphärischem Druck verflüssigt, so dass das ursprüngliche Volumen des Erdgases auf ein Sechshundertstel reduziert wird. LNG wird dann in LNG-Tankern transportiert. Im Importland wird das Gas in speziellen LNG Terminals (Regasifizierungs-Terminals) wieder in seinen gasförmigen Zustand zurückversetzt, bevor es in die Verteilerpipelines eingespeist wird.

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North Stream 2 Pipeline: US-Sanktionen

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 25. Januar 2020 von hubert wenzl in Umwelt, Uncategorized

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Historiker: «Leider liest Trump keine Bücher»   Leave a comment

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Ich finde das ist eine gute Analyse des Schweizer Historikers Jakob Tanner unter besonderer Berücksichtigung der Beziehungen zwischen den USA und der Schweiz. Er zeigt gut auf wie Trump tickt. Der Beitrag stammt vom Anfang von Trump als Präsident. Aber das tut der Charakterisierung keinen Abbruch.

Aus aargauerzeitung.ch

Der Zürcher Historiker Jakob Tanner sagt, wie die Schweiz auf den neuen US-Präsidenten reagieren soll

Herr Tanner, im Juni schrieben Sie in dieser Zeitung, eine Wahl Trumps käme einem Schwanengesang der zwei SchwesterRepubliken Schweiz und USA gleich. Trump ist gewählt. Ist die amerikanisch-schweizerische Freundschaft vorbei?

Jakob Tanner: Was vorherrscht, ist Unsicherheit, absolute Unberechenbarkeit. Trump gibt allen zu verstehen, dass man mit ihm Überraschungen erleben wird. Er praktiziert einen politischen Autoritarismus. Man kann bei ihm – anders als bei Obama oder bei Reagan – kaum prognostizieren, was passieren wird. Man weiss noch nicht einmal, ob sein Gebaren Ausdruck
von geballter Inkompetenz ist oder ob er doch eine Agenda hat. Ich vermute Ersteres.

Haben die Medien ihn nicht konsequent genug durchleuchtet?

Die Medien boten Trump eine Plattform in der Annahme, dass er sich mit seinen Aussagen selber erledigt. In Abwandlung einer Aussage des Investors Peter Thiel lässt sich sagen: Seine Anhänger nahmen ihn immer ernst, aber nie wörtlich. Die meisten Medien nahmen ihn hingegen wörtlich, aber nicht ernst. So haben sie auch noch die dümmsten seiner Botschaften verbreitet. Das Ergebnis sehen wir jetzt.

Und was bedeutet dieses Ergebnis konkret für die Schweiz?

Seit dem 18. Jahrhundert gibt es die Rede von den «Two Sister Republics». Die USA und die Schweiz waren sich offenbar sympathisch und lernten voneinander. In der Eidgenossenschaft waren viele von der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 beeindruckt. Die USA erteilten den absolutistischen Systemen in Europa eine Absage und wagten ein demokratisches Experiment. Die schweizerische Bundesverfassung von 1848 war durch das amerikanische Vorbild beeinflusst. Trump erteilt der Tradition der Aufklärung eine Absage. Ebenso der transatlantischen Freundschaft, auf welcher der sogenannte «Westen» basiert.

Muss uns als Schweiz denn überhaupt kümmern, dass Trump das aufgeklärte Amerika auf den Kopf stellt?

In der schweizerischen politischen Kultur kommt die protzende Zurschaustellung von Reichtum, wie sie Trump in seinem Tower inszeniert, schlecht an. Hierzulande sind die linken und liberalen Kräfte stark genug, um ein Kippen in einen «Trumpismus» zu verhindern. Dennoch muss uns die Entwicklung in den USA zu denken geben. Trump hat mit seinen Hasstiraden enorm polarisiert, es gibt Hunderte gewalttätiger Übergriffe, die durch diesen Rassismus von oben motiviert wurden. Auch in der Schweiz sind solche Spannungen zu bemerken. Wirtschaftlich war das Verhältnis Schweiz – USA immer asymmetrisch. Die Meinung, der «Business-Präsident» Trump habe Verständnis für die schweizerische Wirtschaft, ist trügerisch. Zur neuen Unsicherheit gehört, dass Trump willkürlich einzelne Unternehmen angreift. Es schwebt ein digitales Damokles-schwert über allem, da könnte auch die Schweiz in den Hammer laufen.

Trump unterteilt die ganze Welt in Winner und Loser. Wie erklären Sie sich als Historiker sein radikales Denken?

Trumps Weltbild ist stark beeinflusst von seinen Juristen. Wenn man nur lange genug repetiert, dass etwas nicht stimmt, dann entsteht irgendwann der Eindruck, es stimme nicht. So denkt er. Das mag in einer emotional aufgeladenen Wahlkampagne funktionieren, aber sicher nicht in Auseinandersetzungen mit China, Russland oder der EU. Da hilft eine Winner-Attitüde rasch nicht mehr weiter. Das wird zu schwierigen, auch unkontrollierbaren Situationen führen.

Wie gefährlich ist es, dass Trump auf allgemein anerkannte Fakten pfeift?

Diese Post-Truth-Diskussion ging schon vor Trump los. Trump verschärfte sie. Seine Behauptungen sind nur zu einem geringen Prozentsatz durch Fakten fundiert. Und er versteht nichts von Ökonomie. Er will mit protektionistischen Zöllen Arbeitsplätze in den Rustbelt zurückbringen, die dort vor allem aufgrund technologischer Innovation und Produktivitätssteigerungen verloren gingen. Er will den Reichen gigantische Steuergeschenke machen, die Staatsverschuldung senken, gleichzeitig das Militär aufrüsten und riesige Infrastrukturprogramme auslösen. Das geht rechnerisch nicht auf. Bleibt zu hoffen, dass das US-System der «Checks and Balances» das Schlimmste verhindern kann.

Muss sich die Schweiz als kleiner Staat nun Trumps Visionen beugen? Oder darf man die «sister republic» auch mal ganz unschweizerisch zurechtweisen?

Der neutrale Kleinstaat verhielt sich immer opportunistisch nach aussen. Das zeigte sich in der Zeit des Nationalsozialismus ebenso wie im Kalten Krieg. Trump wird sich von der schweizerischen Haltung nicht beeindrucken lassen. Dies sollte die Schweiz aber nicht entmutigen, eine konstruktive Aussenpolitik zu betreiben. Es wird viele Konflikte geben, wo eine solche wichtig werden könnte.

Der Einfluss der USA auf die Schweiz war ja bisher immer auch kultureller Art. Kunst, Literatur, Hollywood …

Trump ist eine Antithese zur faszinierenden kulturellen Vielfalt der USA. Er grenzt Gegner aus. Die «Soft Power», bislang eine der grossen Stärken Amerikas, wird abnehmen. Aber das «Jahrhundert der Amerikanisierung» ist sowieso abgelaufen.

Haben Sie einen Lese-Tipp für Donald Trump? Er scheint ja durchaus noch die eine oder andere Wissenslücke zu haben.

Leider liest er keine Bücher. Deshalb: Nein.

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Historiker: «Leider liest Trump keine Bücher»

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 24. Januar 2020 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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Tierversuche in der Medizin   Leave a comment

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Tierversuche sind einfach niederträchtig und verwerflich!

Von Peta.de

Medizinische Forschung

Medizinische Forschung kann sowohl im Bereich der Grundlagen- als auch der angewandten Forschung stattfinden. Während bei der Grundlagenforschung erlangte Erkenntnisse fast nie zu einer Anwendung beim Menschen führen und der direkte Nutzen solcher Tierversuche für den Menschen nicht nachweisbar ist, ist die angewandte medizinische Forschung dem Einsatz beim Menschen nahezu direkt vorgelagert. Hier soll beispielsweise die Wirksamkeit von Medikamenten getestet werden.

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Auch der weitere Verlauf der Medikamentenentwicklung findet in Tierversuchen statt – gesetzlich vorgeschrieben, obwohl die Zahlen erschreckend sind: 92 bis 95 Prozent aller medizinischen Wirkstoffe, die im Tierversuch funktionieren und als sicher eingestuft werden, kommen niemals auf den Markt – weil das Medikament beim Menschen nicht wirkt oder teils gefährliche Nebenwirkungen auftreten. Offensichtlich wird dieses Problem der mangelnden Übertragbarkeit, wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Pharmaskandalen wie beispielsweise um Contergan, TGN1412 oder Viagra kommt.

Trotzdem werden bei Tieren künstlich Schlaganfälle herbeigeführt, ihre Gene werden manipuliert und sie werden dadurch künstlich krankgemacht, sie werden geklont oder ihnen werden Krebszellen implantiert. Dabei sind die Misserfolgsquoten enorm: Für Alzheimer und Krebs liegt die Misserfolgsrate für die Zulassung neuer Medikamente bei 96,6 %. Im Fall der Schlaganfall-Forschung sogar bei einer unglaublichen Misserfolgsquote von 100 % bei 1.000 neuen, an Tieren getesteten Wirkstoffen und 100 klinischen Studien.

Beispielsweise wird seit den 1980er-Jahren an Hunden geforscht, um eine Heilmethode für Muskeldystrophie (MD) zu finden. Die Hunde, denen gezielt lähmende Muskelerkrankungen angezüchtet wurden, können nur unter großer Anstrengung gehen, schlucken und atmen. Sie sterben schließlich an den Folgen. Doch selbst Jahrzehnte dieser Forschung mit missbrauchten Hunden haben noch keine Heilungs- oder Therapiemöglichkeit für Menschen mit dieser schrecklichen Krankheit hervorgebracht – die künstlich erzeugte Muskelerkrankung der Hunde ist schlichtweg nicht mit MD beim Menschen vergleichbar: Eine Analyse von Studien zu MD an Hunden hat gezeigt, dass eine Übertragung der Ergebnisse auf den Menschen problematisch ist. Einige Studien kommen beim Menschen sogar zu völlig entgegengesetzten Ergebnissen. Es gibt zudem bessere Möglichkeiten, Patienten mit MD zu helfen: Verschiedene innovative, humanrelevante Techniken haben bereits zur Entwicklung vielversprechender Therapien geführt.

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Oft werden medizinische Errungenschaften als Argument für die Notwendigkeit von Tierversuchen angeführt. Es gibt jedoch auch Gegenbeispiele: Bei der Erforschung von Polio (Kinderlähmung) beispielsweise wurde lange der falsche Infektionsweg untersucht – hätte man sich bei der Forschung nicht auf Rhesusaffen, sondern auf menschliche Patienten konzentriert, hätte deutlich schneller ein Impfstoff gefunden werden können. Auch wenn Tierversuche an vielen Forschungsergebnissen beteiligt waren, bedeutet das nicht, dass diese Errungenschaften nicht auch mit tierfreien Methoden hätten erreicht werden können. Auch einzelne medizinische Erfolge ändern nichts daran: Tierversuche sind unzuverlässig. Das Hauptproblem: Sie finden schlichtweg im falschen Organismus statt – ein Ergebnis aus Tierversuchen sagt nichts darüber aus, wie der menschliche Organismus reagieren wird. Es gibt bereits zahlreiche tierfreie Methoden, die tatsächlich für den Menschen relevante Ergebnisse liefern. Die Entwicklung in diesem Bereich ist rasant, dennoch müssen Entwicklung und Validierung dieser zuverlässigen Methoden deutlich stärker gefördert werden.

Tierversuchsfreie Methoden

Pluripotente Stammzellen eröffnen viele Möglichkeiten: In Zellkulturen können so menschliche Gewebe kultiviert werden. Beispielweise ist es Biotechnologen gelungen, aus menschlichen Stammzellen voll funktionierende Blutgefäße zu kultivieren. Die einen Millimeter großen Kapillargebilde ermöglichen erstmals die Erforschung von Erkrankungen der Blutgefäße direkt an menschlichem Gewebe. Somit gibt es für u. a. für Diabetiker die Hoffnung auf neue, wirksame Medikamente!

Auch durch sogenannte Organoide konnten schon Erfolge erzielt werden. Organoide sind aus menschlichen Zellen gezüchtete Organe im Mini-Format. Beispielsweise konnten Wissenschaftler durch die Nutzung sogenannter Hirn-Organoide eine potenzielle Ursache für tödliche Hirnmissbildungen finden, die durch eine seltene genetische Störung ausgelöst werden. Die als Miller-Dieker-Syndrom bekannte Störung war zuvor bereits erfolglos an Mäusen erforscht worden.

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Der „Human-on-a-chip“ ist ein Testsystem, das den Spagat zwischen Zellkultur und einem ganzen Organismus schaffen will. Bei dieser Methode sind alle relevanten Organe in Miniaturformat zu einem Organismus zusammengefügt: Testsubstanzen können so also den kompletten simulierten menschlichen Körper durchlaufen. Das Modell ist die nächste Generation der Modelle „2-Organ-Chip“ und „4-Organ-Chip“ des Berliner Biotechnologie-Unternehmens TissUse.

In-silico-Verfahren können beispielsweise die menschliche Biologie und das Fortschreiten sich entwickelnder Krankheiten simulieren. Diese ausgeklügelten computergestützten Techniken können etwa vorhersagen, wie neue Medikamente im menschlichen Körper reagieren.

Zudem wird personalisierte Medizin immer mehr in den Fokus rücken: Die Wirkung von Medikamenten unterscheidet sich oft selbst von Person zu Person. Deswegen lässt sich nur schwer voraussagen, ob ein Medikament einem bestimmten Patienten tatsächlich hilft oder vielleicht sogar zu unerwünschten Nebenwirkungen führt. In Zukunft könnte durch die Analyse der kompletten DNA ein „digitaler Zwilling“ angelegt werden, um geplante Behandlungen durchzuspielen. Auch die oben genannten Beispiele wie Zellkulturen, Organoide oder Multiorganchips lassen sich personalisieren.

Erfahren Sie mehr über tierversuchsfreie Methoden.

https://www.peta.de/tierversuchsalternativmethoden

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Tierversuche in der Medizin

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Gruß Hubert

Tierversuche in der Forschung   Leave a comment

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Traurig und verwerflich, dass immer noch Tierversuche gemacht werden, obwohl es Alternativen dazu gäbe. Enttäuschend auch dass sich kaum Menschen über die grausamen Tierversuche Gedanken machen.

Von Peta.de

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Warum werden Tierversuche in der Forschung durchgeführt?

Grundsätzlich liegt das Ziel der Forschung darin, neues Wissen zu generieren – was, für sich gesehen, durchaus ein erstrebenswertes Ziel ist. Sind jedoch Tierversuche involviert, geschieht das leider auf Kosten fühlender Lebewesen. In der Forschung können Tierversuche im Bereich der Grundlagenforschung stattfinden, aber auch zur Entwicklung neuer Medikamente oder neuer Technologien, wie beispielsweise für die Raumfahrt. Oftmals sind die Ergebnisse jedoch irrelevant oder nicht auf den Menschen übertragbar – neues Wissen mit dem Leid von Tieren aufzuwiegen, ist zudem ethisch nicht zu rechtfertigen.

Machen Tierversuche Sinn?

Macht es Sinn, Tiere in Laboren gefangen zu halten und sie künstlich krank oder beispielsweise taub zu machen, sie ersticken zu lassen oder Verhaltensexperimenten auszusetzen und anschließend zu töten und aufzuschneiden – einfach um zu wissen, was passiert? Neue Erkenntnisse sind oft wertvoll – doch der Missbrauch von Tieren im Namen der Forschung ist dafür nicht nötig und damit moralisch nicht zu rechtfertigen.

Hinzu kommt: Tierversuche können Reaktionen beim Menschen nicht verlässlich vorhersagen. Die physiologischen Unterschiede zwischen verschiedenen Spezies sind einfach zu groß, als dass sich die Ergebnisse zuverlässig auf den Menschen übertragen ließen – dies wird durch immer mehr Daten belegt. Selbst bei Mäusen und Ratten wirken Substanzen oft komplett unterschiedlich [1, 2] – verständlich also, dass der Unterschied zum Menschen ebenfalls riesig ist. Es ist schlichtweg nicht möglich, mittels Tierversuchen sichere Schlussfolgerungen für den Menschen zu ziehen. Tierversuche sind nicht nur grausam, sondern auch unwissenschaftlich und oft sogar gefährlich.

Grundlagenforschung

Die Hälfte aller Tierversuche in Deutschland findet im Bereich der Grundlagenforschung statt – das bedeutet, ohne direkt anwendungsorientiert zu sein. Forschung zum Selbstzweck also, aus „wissenschaftlicher“ Neugier heraus. Mit ihr soll das allgemeine medizinische und naturwissenschaftliche Wissen vermehrt werden. Neugier als Antrieb dafür, neues Wissen zu schaffen, ist grundsätzlich nicht verwerflich – wenn darunter Lebewesen leiden, allerdings schon.

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Die Absurdität und Grausamkeit der Versuche kennen dabei keine Grenzen: Beispielsweise saugten „Forscher“ Ratten einen Teil des Gehirns ab, um herauszufinden, welche Nerven aktiviert werden, wenn Druck auf ihre Schnurrhaare ausgeübt wird. Anschließend wurde eine Elektrode in den Kopf der Ratten implantiert, um Nervenimpulse bei Berührung der abgeschnittenen Schnurhaare zu messen. In einer anderen Studie wurde das Spielverhalten von Ratten untersucht – das Ergebnis: Ratten haben Spaß am Versteckspiel. Klingt süß, allerdings wurden den Ratten auch hierfür Elektroden ins Gehirn implantiert – nach dem Experiment wurden sie getötet, ihr Gehirn wurde entnommen und in Scheiben geschnitten. In Versuchen zur Stressforschung werden Mäuse monatelang in einen Zustand ständiger Angst und Schmerzen versetzt: Sie werden bewegungsunfähig in enge Plastikröhren gesteckt, bekommen nicht genug zu Essen und Trinken und werden mit aggressiven Mäusen eingesperrt, die sie immer wieder attackieren. [6] Mit heißen Platten und anderen Instrumenten wird ihnen Schmerz zugefügt, um ihr Verhalten zu beobachten.

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Was das Ganze noch verschlimmert: Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung kommen kaum zur klinischen Anwendung, und ein direkter Nutzen von Tierversuchen für den Menschen ist nicht nachweisbar. Die Bezeichnung der reinen „Neugierforschung“ hat daher durchaus ihre Berechtigung.

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Tierversuche in der Forschung

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Gruß Hubert

 

Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen   Leave a comment

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Unglaublich welche Individuen es unter den Jägern gibt. Da droht so ein Jäger Hunde zu erschießen, die den Weg verlassen – sogar auf Grund von Besitzern.

Von vgt.at

Anzeige wegen Nötigung: Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Sogar Grundbesitzer_innen, die mit ihren Hunden auf ihrem eigenen Grund spazieren gehen, werden mit dem Abschuss ihrer Tiere bedroht. VGT fordert: Hundeabschuss verbieten!

Selbstherrlich hat ein Jagdaufseher eine Tafel an einer Forststraße angebracht: „Wege nicht verlassen! Frei laufende Hunde werden erschossen!“. Und das, obwohl das Forstgesetz das Gehen abseits von Wegen auch mit Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit erlaubt. Und obwohl in Tirol, wo sich diese Tafel befand, keine Leinenpflicht für Hunde herrscht. Und obwohl das Tiroler Jagdgesetz bei Haushunden keinen Abschuss erlaubt, wenn sich der Hund nur vorübergehend der Einwirkung seiner Halter_innen entzogen hat. Der Jagdaufseher hat damit eine rechtlich nicht gedeckte gefährliche Drohung ausgesprochen und die Wanderer mit Hunden genötigt, die Wege nicht zu verlassen und ihre Hunde auch in Bereichen, in denen keine Leinenpflicht gilt, angeleint zu halten.

Die Anzeige im vollen Wortlaut hier: https://martinballuch.com/anzeige-gegen-jagdaufseher-wegen-noetigung-droht-hund-zu-erschiessen/

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Jedes Jahr werden in Österreich etwa 100 Haushunde von Jäger_innen erschossen. Da die Jägerschaft in Österreich mehr oder weniger macht, was sie will – wie z.B. rechtswidrig Wölfe, Luchse und Bären abzuknallen – ist mit einer viel höheren Dunkelziffer zu rechnen. Argumentiert wird dieser Abschuss damit, dass die frei laufenden Hunde Rehe bedrohen würden. So etwa, wie Wölfe Rehe bedrohen. Aber die Jäger_innen wollen selbst die Rehe bedrohen und schalten deshalb die lästigen Konkurrenten, seien sie Wölfe oder Hunde, aus. Das ist der Hintergrund der völlig anachronistischen gesetzlichen Erlaubnis in den meisten Jagdgesetzen der Bundesländer, Haushunde abschießen zu dürfen. Dabei handelt es sich hier um Familienmitglieder, ein Abschuss löst größtes Leid unter den Menschen aus, wie z.B. den Kindern, die mit den betroffenen Hunden zusammen gelebt haben. Der VGT fordert daher ein Verbot, Haushunde abzuschießen. Stattdessen sollten die Hundehalter_innen im Falle einer Wildtiertötung Strafe zahlen und Schadenersatz leisten. Die Todesstrafe für den Hund ist längst nicht mehr zeitgemäß!

VGT-Obmann Martin Balluch: Es darf nicht mehr toleriert werden, dass sich Jäger_innen im Wald wie Blockwarte benehmen und Menschen abkanzeln und anpöbeln, und sogar bedrohen. Uns wurden sogar Fälle gemeldet, bei denen Grundbesitzer_innen auf ihrem eigenen Grund mit dem Abschuss ihrer Hunde gedroht wurde! Nach dem Buchstaben des Gesetzes ist das einwandfrei Nötigung. Wir erwarten in einem Rechtsstaat, dass auch die Jägerschaft nicht über dem Gesetz steht, sondern wie jeder andere Mensch bei entsprechendem Verhalten strafrechtlich verfolgt wird.

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Jagdaufseher droht auf Tafel, freilaufende Hunde zu erschießen

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Gruß Hubert

Szenen aus Australien, die einen nicht mehr loslassen   Leave a comment

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Es sind Bilder, die einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Blicke eines Koalas, der in Australien vor den Buschbränden gerettet wird. Und der mit letzter Kraft versucht, aus einem Glas zu trinken, das Patrick Boyle ihm reicht. Der Australier hat es sich zur Aufgabe gemacht, Koalas vor dem Tod zu retten. Die Szene, die Menschen auf der ganzen Welt ans Herz geht, zeigen wir im Video.

https://www.rtl.de/cms/koala-rettung-in-australien-patrick-boyle-zeigt-beruehrende-szenen-4469332.html

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Das würde man auch nicht denken. Aber bei Koalas kann trinken aus Trinkflaschen tödlich enden, wie man im folgenden Beitrag nachlesen kann.

Koala stirbt, weil ihm Helfer Wasser zu trinken gaben

Australien kämpft seit Monaten gegen Riesenbrände, mehr als eine Milliarde Tiere soll den Flammen bereits zum Opfer gefallen sein. Einige davon könnten noch leben, hätten Menschen ihnen nicht geholfen.
Das traurige Schicksal von Koala Arnie soll Menschen darauf aufmerksam machen, wie den Tieren auf die richtige Weise zu helfen ist. Arnie erlitt kleine Verbrennungen an den Pfoten, was ihn nicht getötet hätte.

Es war die Art und Weise, wie Menschen ihm zu trinken gaben: nämlich aus ihren Trinkflaschen, wie unter anderem „Daily Mail“ berichtet. Das Wasser geriet in die Lungen des Tieres, was zu einer Lungenentzündung und schließlich zu seinem Tod geführt hat.

„Die Leute wollten nur helfen“

Michelle Thomas, Besitzerin des Wildlife Tierschutzreservats in Vicotria, sagt zum Portal, sie wolle niemanden anfeinden, sondern nur darauf hinweisen, damit solche Fälle künftig vermieden werden können.

Immer wieder tauchen auf Social Media Bilder von Personen auf, die den Koalas Wasser aus ihren Trinkflaschen geben. „Die Leute wollten nur helfen“, so Thomas. Sie wüssten nicht, dass dies für die Tiere gefährlich ist.

Wenn jemand einem Koala etwas zu trinken geben wolle, solle er das Wasser in eine Schüssel füllen, sodass das Tier mit dem Kopf nach unten trinken könne. Dies sei der sichere Weg. Normalerweise würden die Tiere den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs mit den Verzehr von Eukalyptusblättern decken.

https://tierisch.heute.at/a/49289677/koala-stirbt-weil-ihm-helfer-wasser-zu-trinken-gaben

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Januar 2020 von hubert wenzl in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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