Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten   2 comments

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Hier ein Auszug von Zitaten von berühmten und weniger berühmten Menschen bezüglich der „Wahrheiten des Christentums“. Auch Theologen sind darunter.

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„Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, dass das Wasser brennt und dass das Feuer löscht, dass ein Weib ohne Mann gebiert und dass ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur“.

(Goethe, an Lavater, 9.8.1782)

„Schon der Anfang der Vernunft selbst ist in der Bibel ein Verbrechen. Im übrigen geht es dort zu wie im wirklichen Leben: Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Genozid. An 100 Bibelstellen wird ausdrücklich im Namen Gottes getötet, an 1000 Stellen tötet dieser Gott selbst. Sein Sohn droht schließlich mit nie endenden Folterqualen über den Tod hinaus denjenigen, die ihn nicht lieben. Den Liebenden bringt er den eucharistischen Kannibalismus zur Seelenstärkung.
Was ist es für eine moralische Vernunft, die hier ihren Anfang und ihre Prinzipien erkennt und anerkennt“?

(Günther Schulte Professor für Philosophie an der Universität zu Köln)

„In Zeiten blinden und unwissenden Glaubens hat die Kirche festgesetzt, dass die Schriften, besonders die des Neuen Testaments, vollständig als authentisch und wahrhaftig zu gelten haben. Heute kann sie daher nicht mehr umkehren. Die Ergebnisse der modernen Wissenschaft müssen abgelehnt, als falsch bewiesen werden. Andererseits müssen die irrigen Entscheidungen der Kirche als wahr bewiesen werden. Deshalb muss man glauben, dass schwarz weiß ist“.

(Alighiero Tondi, ehem. päpstl.Theologe und Professor an der „Gregoriana“.)

„Ein Mythos, der auf einem anderen Mythos aufbaut wird zur Legende. Ein Mythos, der auf einer Legende aufbaut, wird zum Märchen“.

(unbekannt)

„Die Päpste und ihre Helfershelfer waren so sehr davon überzeugt, dass ihre Macht ausschließlich auf der Unwissenheit beruht, dass sie immer wieder die Lektüre des einzigen Buches verboten haben, das ihre Religion verkündet; sie sagten: Hier ist euer Gesetz, und wir verbieten euch, es zu lesen; ihr erfahrt daraus nur, was wir euch zu lehren geruhen. Diese absonderliche Tyrannei ist unbegreiflich, und trotzdem gibt es sie. Jede Bibel in lebender Sprache ist verboten; erlaubt ist sie nur in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.“
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)

„Wenn man das Kreuz anbetet, an dem Christus gestorben ist, muss man auch den Esel anbeten, auf dem er geritten ist“.
(Bischof Claudius von Turin, 9. Jh.)
„Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan“.
(Jean Cocteau, franz. Schriftsteller, 1889-1963)

„Zur selben Stunde, in der unser Herr Jesus Christ es zuließ, dass er für uns den Kreuzestod erlitt, flohen die Verteidiger von den Mauern durch die Stadt, und die Unsrigen folgten ihnen und trieben sie vor sich her, sie tötend und niedermetzelnd, bis zum Tempel Salomos, wo es ein solches Blutbad gab, dass die Unsrigen bis zu den Knöcheln im Blut wateten…
Nachdem die Unsrigen die Heiden endlich zu Boden geschlagen hatten durcheilten die Kreuzfahrer die ganze Stadt und rafften Gold und Silber. Dann, glücklich und vor Freude weinend, gingen die Unsrigen hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich Ihm gegenüber ihrer Dankesschuld“.
(Chronist über die Eroberung Jerusalems)

„Es ist nicht verwunderlich, dass sich gerade die freieren Geister… mit Grausen vom Christentum und von der Kirche insgesamt abwenden“.

(Hermann Detering, Theologe)

„Gestatten Sie mir, Ihnen zu sagen, dass unsere heutigen Religionen der Religion Christi so wenig gleichen wie jener der Irokesen. Jesus war ein Jude, und wir verbrennen Juden. Jesus predigte Duldung, und wir verfolgen. Jesus predigte eine gute Sittenlehre, und wir üben sie nicht aus. Jesus hat keine Dogmen aufgestellt, die Konzile der Kirche aber haben reichlich dafür gesorgt. Kurz, ein Christ des 3. Jahrhunderts ist einem Christen des 1. gar nicht mehr ähnlich“.
(Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander“.
(Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige)

„Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag“.

(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

„Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein“.

(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

„Die persönlichen Lehren Christi: Demut, Feindesliebe, Unweltlichkeit werden nirgends befolgt. Vielmehr ist es im gesamten Abendlande Sitte, sich mit seinem Nächsten nicht zu befassen, gegen Feinde vorzugehen, das Leben auf die Sorge für den kommenden Tag zu stellen, den, der einem auf den rechten Backen schlägt, niederzuschießen und die geistig Armen als minderwertig anzusehen“.
(Walther Rathenau, dt. Staatsmann u. Industrieller, 1867-1922)

„Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde“.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Philosoph, 1875-1965)

„Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher“.

(Dietrich Bonhoeffer, dt. ev. Theologe, 1906-1945)

„Es ist Religion, an keinen Gott zu glauben – ihn glauben heißt, ihn lästern“.
(Ludwig Anzengruber, österr. Dramatiker, 1839-1889)

„Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden“.
(Klaus Berger, Heidelberger Theologe 1940 -)

„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882)
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Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten

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Diese drei Zitate sind von Dr. Gunter Bleibohm

Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren.
(John Burroughs, am. Dichter, 1837-1921)

Religionen sind eine Ausgeburt der Angst. Sie sind die Antwort auf eine unverständliche und grausame Welt.
(Arthur C. Clarke, brit. Schriftsteller)

Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament – auf der Dummheit der Menschen.
(Otto von Corvin, dt. Schriftsteller, 1812-1886)

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 18. März 2013 von hubwen in Kirchenkritik, Religionskritik

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DITIB-Feiern in Deutschland   Leave a comment

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Es geht überhaupt nicht wenn Kinder für politische oder religiöse Zwecke missbraucht werden. Das ist typisch für totalitäre Regime oder Ideologien. Religionsunterricht sollte erst ab 13 bis 14 Jahren begonnen dürfen. Vor allem müssten das dann die Mitglieder dieser Religion selbst finanzieren. Warum sollten Leute, die mit dieser Religion nichts zu tun haben mitzahlen? Auch ist jede Indoktrination von Kindern ein Verbrechen. Die sind da schutzlos ausgeliefert und diese Inhalten prägen sich ganz tief ein.
Vor allem beim größte Moscheeverband Europas, dem türkischen DITIB stehen die Dinge sehr im Argen.

Aus tagesschau.de

Gedenken oder Kriegspropaganda?

Der größte Moscheeverband Europas, DITIB, steht erneut in der Kritik: Bundesweit fanden Gedenkveranstaltungen in Moscheen statt, bei denen auch kleine Kinder uniformiert auftraten.

Von Elmas Topcu und Isabel Schayani, WDR

Mit heller Stimme tritt ein kleiner, uniformierter Junge auf der Bühne nach vorne, salutiert und ruft so laut er kann: „Wenn es dem Vaterland dient, opfere ich mein Leben.“ Im Publikum sitzen die Eltern und Gemeindemitglieder der DITIB-Gemeinde von Güglingen.

„Bereit zum Krieg!“, ruft ein uniformierter Grundschüler. Dabei trägt er eine Militäruniform und ein Spielzeuggewehr. Applaus vom Publikum – in Duisburg. Ein Mädchenchor, die Jüngste vielleicht acht Jahre alt, singt: „Schlaf ruhig, mein Märtyrer, nie vergibt dieses Volk dem, der dich erschoss.“ Im Hintergrund Bilder von Soldaten – in Castrop-Rauxel.

Mehr als 80 Veranstaltungen in Deutschland

Nach WDR-Recherchen fanden im März bundesweit mehr als 80 solcher Gedenkveranstaltungen an den Ersten Weltkrieg auch mit Kindern und militärischem Bühnenprogramm in DITIB-Gemeinden statt. In den vergangenen Tagen tauchten zahlreiche Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken auf.

Das Muster ist stets ähnlich: Kinder auf der Bühne, die Jungen als Soldaten verkleidet, mal bewaffnet, mal nicht, spielen die Schlacht von 1915 nach und Chöre besingen den Krieg und Märtyrertod. In Vorträgen und Liedern werden Parallelen gezogen zwischen der Schlacht von Gallipoli im Jahr 1915 und zum Beispiel der Eroberung Afrins in diesem Jahr.

Politisierung seit Jahren zu beobachten

Diese Gedenkveranstaltungen werden jedes Jahr von zahlreichen Verbänden und Gemeinden begangen. Doch was sich seit zwei Jahren in den DITIB-Moscheen abspielt, ist neu, beobachtet der Leiter der Essener Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Haci-Halil Uslucan: „Früher hat so etwas nicht in der Moschee stattgefunden. Es ist ein Novum, dass politische und nationalistische Mythen Einzug in die Moschee halten. Bedenklich ist es, Afrin und 1915 gleichzusetzen. Das sind historisch völlig andere Konstellationen.“

Vor allem dass Kinder auf der Bühne auftreten, sei nicht hinnehmbar: „Kinder dort mit Waffen und Uniform auftreten zu lassen, ist in Deutschland untypisch. Die Kinder bekommen durch solche Theaterstücke und Rollen eine positive Assoziation zu Krieg und Waffen. Das hat mit dem deutschen Verständnis von Kindeswohl und Kinderschutz nichts zu tun“, sagt Uslucan.

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Hier weiterlesen:

DITIB-Feiern in Deutschland

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 20. April 2018 von hubwen in Politik, Religionskritik, Uncategorized

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Burn, Baby burn…Hilfe bei autoimmun- entzündlichen Erkrankungen.   2 comments

Ein sehr guter und interessanter Beitrag. Nur Symptome bekämpfen löst nicht die Probleme, die Ursache der Erkrankung. Aber genau so geht die Schulmedizin vor. Das ist als wenn man im Auto eine Warnlampe einfach überkleben würde. Man muss die Ursache der Erkrankung finden und diese dann behandeln. Eventuell sind auch verschiedene Lebensgewohnheiten, Ernährungsweisen usw. zu ändern.

Gutes Karma to go ®

Entzündungen gehören zu fast jeder Form von chronischen Erkrankungen. Allergien, Arthritis, selbst Depression wird damit in Verbindung gebracht.

Die Schulmedizin antwortet auf chronische Entzündungen mit Medikamenten, wie zum Beispiel Cortison, die diese künstlich unterdrücken.  Die wirklichen Ursachen werden vernachlässigt. Verborgene Allergien, Infektionen, Umweltgifte, Ernährung die entzündliche Prozesse fördert, (Milch, Schweinefleisch, Zucker, Zusatzstoffe ) , und vor allem Stress sind die eigentlichen Übeltäter für unzählige Autoimmunerkrankungen.

Autoimmunerkrankungen nehmen explosionsartig zu. Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen, Lupus, entzündliche Darmleiden, Hauterkrankungen, Arthritis, …die Liste des Leidens ist unendlich und die schulmedizinischen Ansätze beschränken sich auf Symptombekämpfung, auf Unterdrückung des entzündlichen Prozesses, nicht auf Heilung. Das ist vereinfacht ausgedrückt etwa so, als würde man jede Menge Schmerzmittel schlucken, während man auf einem Glasscherben steht. Die Lösung ist nicht,  noch mehr Aspirin oder mehr Cortison, um die gesunde Schmerzreaktion zu unterdrücken sondern die Entfernung des Glasscherbens aus dem Fuß.

Wenn man also die Entzündungen im eigenen Körper herunterfahren…

Ursprünglichen Post anzeigen 541 weitere Wörter

Veröffentlicht 20. April 2018 von hubwen in Uncategorized

Alexa Feser – Das Gold von Morgen   Leave a comment

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Alexa Feser – Das Gold von Morgen (Akustik Piano Clip)

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Das Gold von morgen

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Lang der Tag und kurz die Nacht
Oh Oh Oh Oh Oh
Schon wieder kopflos aufgewacht
Oh Oh Oh Oh Oh
Das Herz ist leer, der Kopf zu voll
Nichts gelingt und alles soll
Der nächste Tag, das reicht als Ziel
Der nächste Tag, ist schon das Ziel

Augen zu und durch, das stimmt
Oh Oh Oh Oh Oh
Sieh nicht hin, sonst wirst du blind
Oh Oh Oh Oh Oh
Das Leben hat ’ne Eisenfaust
Weicht dem Haben, schweben aus
Scheuklappen auf, flieg g’rade aus
Blaues Auge, Brille auf

Wenn dich das Leben wieder niederstreckt
Und du liegst mit dem Gesicht im Dreck
Fang an zu graben
Denn dort ist es verborgen
Genau da findest du
Das Gold von morgen

Der Weg von A nach B ist leicht
Oh Oh Oh Oh Oh
Nur hat dir leicht noch nie gereicht
Bau dir ’nen Bagger aus Geduld
Mit Fantasie als Katapult
Dein Segel in den Gegenwind
Du spielst auf Zeit und Zeit gewinnt

Wenn dich das Leben wieder niederstreckt
Und du liegst mit dem Gesicht im Dreck
Fang an zu graben
Denn dort ist es verborgen
Genau da findest du
Das Gold von morgen

Jeder ein König, jeder stolz
Ein Königreich aus Katzengold
Die Stadt versinkt im Neondunst
Nicht mit zu sinken eine – Kunst

Wenn dich das Leben wieder niederstreckt
Und du liegst mit dem Gesicht im Dreck
Fang an zu graben
Denn dort ist es verborgen
Genau da findest du
Fang an zu graben
Denn dort ist es verborgen
Genau da findest du
Das Gold von morgen

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http://www.songtexte.com/songtext/alexa-feser/das-gold-von-morgen-234a74b3.html

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IAMJJ – Different Kind Of Blues (official video)

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LEONARD COHEN ~ LOVE ITSELF

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Gruß vom Solo-Hubert

Veröffentlicht 18. April 2018 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Unsere Mutter – Unser Vater – Eisbrecher – Keine Liebe   Leave a comment

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Unsere Mutter – Unser Vater – Eisbrecher – Keine Liebe

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Saltatio Mortis – Wir sind Papst

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In Extremo – Lieb Vaterland, magst ruhig sein (Official Video)

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Gruß Hubert

Mozart – Metallica – Symphony No. 40   Leave a comment

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Mozart – Metallica (Symphony No. 40 – Enter Sandman : MOZART HEROES [OFFICIAL VIDEO]

The swiss band MOZART HEROES are Chris on Violoncello and Phil on guitar are rockin` through musical worlds.

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. April 2018 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Kampagne „Pferde raus!“   Leave a comment

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Pferde sind unheimlich schöne Tiere und sie bräuchten unbedingt Freiheit und genügend Platz zum Auslaufen. Für mich sind sie ein Sinnbild für Freiheit. Stattdessen werden sie oft ausgebeutet, beim Sport gedopt und zu Höchstleistungen getrieben, die sie mit ihrer Gesundheit bezahlen. Wenn sie die Leistung nicht mehr bringen scheut man nicht den Frevel sie dem Metzger zu übergeben. Ich kann nur ausspucken vor solchen Leuten.

Von wildbeimwild.com

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Gäbe man Pferden eine Wahl, würden sie sich für eine Haltung in der Gruppe, mit freiem Auslauf und Weide entscheiden. In der Schweiz lebt jedoch die Mehrheit der Pferde oft 23 Stunden täglich in beengten Einzelboxen im Stall. Dies gilt insbesondere für wertvolle Sportpferde und sogenannte «Schulpferde» in Reitschulen. Mit der landesweiten Kampagne «Pferde raus!» will der Schweizer Tierschutz STS jedem Pferd in der Schweiz regelmässigen Auslauf und Weidegang verschaffen. In den vergangenen Monaten recherchierte der Schweizer Tierschutz STS die Haltungsbedingungen in Schweizer Pferdebetrieben. Die Schlussfolgerung: Es sind oftmals wertvolle Sportpferde und viele Reitschulpferde, die ein schweres Los gezogen haben – sie stehen häufig zwischen 20 und 23 Stunden pro Tag alleine im Stall in einer beengten Box.

Pferdewohl fördern

Pferde sind Herden- und Bewegungstiere. Der Schweizer Tierschutz STS fordert und fördert deshalb seit vielen Jahren regelmässigen Auslauf, Weidegang und Sozialkontakt für alle Pferde. Das seit 2011 bestehende, vom STS-Kontrolldienst überwachte STS-Pferdelabel zeichnet Betriebe aus, die ihre Pferde Tag und Nacht in Gruppen halten und ihnen freien Auslauf und Weidegang gewähren – mit fachgemässen Management und Pferdeverstand.

Aber nicht jeder Betrieb kann oder will für alle Pferde eine Gruppenhaltung im Stall realisieren. Um unabhängig vom Stallsystem (Gruppen- oder Einzelhaltung) allen Pferden in der Schweiz wenigstens möglichst viel freie Bewegung mit Auslauf und Weidegang zu ermöglichen, lanciert der STS nun die landesweite Kampagne «Pferde raus!». Hier können auch Höfe teilnehmen, die ihre Pferde in Einzelboxen halten. Voraussetzung ist jedoch der tägliche Auslauf in der Gruppe, wenn immer realisierbar auf einer Weide, ansonsten auf einem Allwetterauslaufplatz. Wer diese Verpflichtung gegenüber seinen Pferden eingeht, wird zum «Botschafter» für eine artgerechte Pferdehaltung, erhält vom Schweizer Tierschutz STS eine Urkunde und wird als «pferdefreundlich» anerkannt und gelistet.

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Kampagne „Pferde raus!“

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. April 2018 von hubwen in Tiere, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Von was leben Kleriker?   Leave a comment

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Von was leben Kleriker?

Ich sehe sie jedenfalls nur als Parasiten und Schmarotzer, weil sie von der Arbeit anderer Menschen leben und nichts als leere Versprechungen als Tausch dafür geben. Aber selber blöd, wer dieser Jesus GmbH oder anderen religiösen Organisationen angehört und vielleicht auch noch so dumm ist für die superreiche katholische Kirche zu spenden. Zum Beispiel ist die kath. Kirche in den allermeisten Ländern wo sie präsent ist der größte Grundbesitzer – gar nicht zu reden von den Aktienbeteiligungen – auch bei Rüstungsfirmen und Pharmafirmen, die die Antibabypillen herstellen (Serono in der Schweiz)

(ENZYKLIKA
SEINER HEILIGKEIT PAUL PP. VI. HUMANAE VITAE) https://w2.vatican.va/…/hf_p-vi_enc_25071968_humanae-vitae.… – Ich lebe ja in Südtirol / Italien, und bin aus Prinzip aus der kath. Kirche ausgetreten, weil es in Italien ja keine Kirchensteuer gibt und daher auch keine vom Lohnstreifen oder der Pension einbehalten wird (dann auch noch an die Kirche weitergeschickt wird – sie brauchen nur aufhalten). Sehr wohl bezahlt aber jeder italieinische Staatsbürger mit, da die Kath. Kirche ja durch die Lateranverträge  1929 mit Mussolini abgeschlossen, JEDES JAHR einen erklecklichen Beitrag vom Staat bekommt.. als bezahlt von ALLEN, auch von Ausgestretenen, Atheisten, Andersgläubigen. Denen ist aber ja nichts zu blöd, Hauptsache kassieren!

Die wenigsten Menschen machen sich eigentlich Gedanken wie die Kleriker überhaupt leben können. Denn sie arbeiten ja nicht im Sinn, dass sie etwas produzieren. Sie bieten religiöse Dienstleistungen an, wie Trauungen, Beerdigungen, Taufen sowieso, denn dadurch bekommen sie ihre Mitglieder. Aber was nützen diese Dienstleistungen? Es passiert kein Unfall weniger, weil ein Auto gesegnet wurde, oder eine Ehe weniger getrennt weil sie den kirchlichen Segen bekam. Und die größte Versprechung von einem ewigen Leben kann niemand überprüfen. Da ist die Kirche ja viel schlimmer als Politiker beim Versprechen vor Wahlen. Denn da kommen die Leute drauf, wenn was nicht eingehalten wurde. Aber beim ewigen Leben…hmmm ein schlaues Marketing. Aber die Leute suchen es sich ja selbst aus – was soll man dann sagen…

 

Humanae Vitae (25. Juli 1968) | Paul VI.

Enzyklika, HUMANAE VITAE, Weitergabe des Lebens, eheliche Pflichten, Ehe, Familie, Leben, ehelicher Akt, Fortpflanzung, Frau, Natur, Selbstbeherrschung, verantwortliche Elternschaft, liebende Vereinigung,…

w2.vatican.va

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Hier noch etwas zur katholischen Ansicht wie das mit dem Eheleben und der Fortpflanzung abzulaufen hat.

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Dann lest mal schön ihr katholischen Frauen und Männer was ihr alles NICHT dürft. Der Geschlechtsakt, der nicht auf die Fortpflanzung zielt ist verwerflich. Und nicht vergessen – Humanae Vitae ist immer noch gültig. Es wird ja nichts abgesagt was ein Papst (hier Paul VI.) mal in einer Enzyklika verkündet hat.

HUMANAE VITAE
ÜBER DIE WEITERGABE DES LEBENS

Unerlaubte Wege der Geburtenregelung

14. Gemäß diesen fundamentalen Grundsätzen menschlicher und christlicher Eheauffassung müssen Wir noch einmal öffentlich erklären: Der direkte Abbruch einer begonnenen Zeugung, vor allem die direkte Abtreibung – auch wenn zu Heilzwecken vorgenommen -, sind kein rechtmäßiger Weg, die Zahl der Kinder zu beschränken, und daher absolut zu verwerfen (14). Gleicherweise muß, wie das kirchliche Lehramt des öfteren dargetan hat, die direkte, dauernde oder zeitlich begrenzte Sterilisierung des Mannes oder der Frau verurteilt werden (15). Ebenso ist jede Handlung verwerflich, die entweder in Voraussicht oder während des Vollzugs des ehelichen Aktes oder im Anschluß an ihn beim Ablauf seiner natürlichen Auswirkungen darauf abstellt, die Fortpflanzung zu verhindern, sei es als Ziel, sei es als Mittel zum Ziel (16). Man darf, um diese absichtlich unfruchtbar gemachten ehelichen Akte zu rechtfertigen, nicht als Argument geltend machen, man müsse das Übel wählen, das als das weniger schwere erscheine; auch nicht, daß solche Akte eine gewisse Einheit darstellen mit früheren oder nachfolgenden fruchtbaren Akten und deshalb an ihrer einen und gleichen Gutheit teilhaben. Wenn es auch zuweilen erlaubt ist, das kleinere sittliche Übel zu dulden, um ein größeres zu verhindern oder um etwas sittlich Höherwertiges zu fördern (17), so ist es dennoch niemals erlaubt – auch aus noch so ernsten Gründen nicht -, Böses zu tun um eines guten Zweckes willen18: das heißt etwas zu wollen, was seiner Natur nach die sittliche Ordnung verletzt und deshalb als des Menschen unwürdig gelten muß; das gilt auch, wenn dies mit der Absicht geschieht, das Wohl des einzelnen, der Familie oder der menschlichen Gesellschaft zu schützen oder zu fördern. Völlig irrig ist deshalb die Meinung, ein absichtlich unfruchtbar gemachter und damit in sich unsittlicher ehelicher Akt könne durch die fruchtbaren ehelichen Akte des gesamtehelichen Lebens seine Rechtfertigung erhalten.

Und das ist ja schon wieder lustig, fast putzig 🙂 😉 ha ha ha ha

Die Weitergabe des Lebens

1. Die überaus ernste Aufgabe, menschliches Leben weiterzugeben, durch die die Gatten freie und bewußte Mitarbeiter des Schöpfergottes sind, erfüllt sie immer mit großer Freude; doch ist die Freude vielfach mit nicht geringen Schwierigkeiten und Bedrängnissen verbunden. Zu allen Zeiten stellte die Erfüllung dieser Aufgabe das Gewissen der Gatten vor schwere Probleme. Die jüngste Entwicklung jedoch, die die menschliche Gesellschaft nimmt, bringt derartige Veränderungen mit sich, daß sich neue Fragen erheben, denen die Kirche sich stellen muß, weil sie aufs engste mit menschlichem Leben und Glück zusammenhängen.

Humanae Vitae (25. Juli 1968) | Paul VI.

Enzyklika, HUMANAE VITAE, Weitergabe des Lebens, eheliche Pflichten, Ehe, Familie, Leben, ehelicher Akt, Fortpflanzung, Frau, Natur, Selbstbeherrschung, verantwortliche Elternschaft, liebende Vereinigung,…

w2.vatican.va
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Mit unchristlichen Grüßen – Hubert