Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten   2 comments

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Hier ein Auszug von Zitaten von berühmten und weniger berühmten Menschen bezüglich der „Wahrheiten des Christentums“. Auch Theologen sind darunter.

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„Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, dass das Wasser brennt und dass das Feuer löscht, dass ein Weib ohne Mann gebiert und dass ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur“.

(Goethe, an Lavater, 9.8.1782)

„Schon der Anfang der Vernunft selbst ist in der Bibel ein Verbrechen. Im übrigen geht es dort zu wie im wirklichen Leben: Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Genozid. An 100 Bibelstellen wird ausdrücklich im Namen Gottes getötet, an 1000 Stellen tötet dieser Gott selbst. Sein Sohn droht schließlich mit nie endenden Folterqualen über den Tod hinaus denjenigen, die ihn nicht lieben. Den Liebenden bringt er den eucharistischen Kannibalismus zur Seelenstärkung.
Was ist es für eine moralische Vernunft, die hier ihren Anfang und ihre Prinzipien erkennt und anerkennt“?

(Günther Schulte Professor für Philosophie an der Universität zu Köln)

„In Zeiten blinden und unwissenden Glaubens hat die Kirche festgesetzt, dass die Schriften, besonders die des Neuen Testaments, vollständig als authentisch und wahrhaftig zu gelten haben. Heute kann sie daher nicht mehr umkehren. Die Ergebnisse der modernen Wissenschaft müssen abgelehnt, als falsch bewiesen werden. Andererseits müssen die irrigen Entscheidungen der Kirche als wahr bewiesen werden. Deshalb muss man glauben, dass schwarz weiß ist“.

(Alighiero Tondi, ehem. päpstl.Theologe und Professor an der „Gregoriana“.)

„Ein Mythos, der auf einem anderen Mythos aufbaut wird zur Legende. Ein Mythos, der auf einer Legende aufbaut, wird zum Märchen“.

(unbekannt)

„Die Päpste und ihre Helfershelfer waren so sehr davon überzeugt, dass ihre Macht ausschließlich auf der Unwissenheit beruht, dass sie immer wieder die Lektüre des einzigen Buches verboten haben, das ihre Religion verkündet; sie sagten: Hier ist euer Gesetz, und wir verbieten euch, es zu lesen; ihr erfahrt daraus nur, was wir euch zu lehren geruhen. Diese absonderliche Tyrannei ist unbegreiflich, und trotzdem gibt es sie. Jede Bibel in lebender Sprache ist verboten; erlaubt ist sie nur in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.“
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)

„Wenn man das Kreuz anbetet, an dem Christus gestorben ist, muss man auch den Esel anbeten, auf dem er geritten ist“.
(Bischof Claudius von Turin, 9. Jh.)
„Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan“.
(Jean Cocteau, franz. Schriftsteller, 1889-1963)

„Zur selben Stunde, in der unser Herr Jesus Christ es zuließ, dass er für uns den Kreuzestod erlitt, flohen die Verteidiger von den Mauern durch die Stadt, und die Unsrigen folgten ihnen und trieben sie vor sich her, sie tötend und niedermetzelnd, bis zum Tempel Salomos, wo es ein solches Blutbad gab, dass die Unsrigen bis zu den Knöcheln im Blut wateten…
Nachdem die Unsrigen die Heiden endlich zu Boden geschlagen hatten durcheilten die Kreuzfahrer die ganze Stadt und rafften Gold und Silber. Dann, glücklich und vor Freude weinend, gingen die Unsrigen hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich Ihm gegenüber ihrer Dankesschuld“.
(Chronist über die Eroberung Jerusalems)

„Es ist nicht verwunderlich, dass sich gerade die freieren Geister… mit Grausen vom Christentum und von der Kirche insgesamt abwenden“.

(Hermann Detering, Theologe)

„Gestatten Sie mir, Ihnen zu sagen, dass unsere heutigen Religionen der Religion Christi so wenig gleichen wie jener der Irokesen. Jesus war ein Jude, und wir verbrennen Juden. Jesus predigte Duldung, und wir verfolgen. Jesus predigte eine gute Sittenlehre, und wir üben sie nicht aus. Jesus hat keine Dogmen aufgestellt, die Konzile der Kirche aber haben reichlich dafür gesorgt. Kurz, ein Christ des 3. Jahrhunderts ist einem Christen des 1. gar nicht mehr ähnlich“.
(Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander“.
(Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige)

„Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag“.

(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

„Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein“.

(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

„Die persönlichen Lehren Christi: Demut, Feindesliebe, Unweltlichkeit werden nirgends befolgt. Vielmehr ist es im gesamten Abendlande Sitte, sich mit seinem Nächsten nicht zu befassen, gegen Feinde vorzugehen, das Leben auf die Sorge für den kommenden Tag zu stellen, den, der einem auf den rechten Backen schlägt, niederzuschießen und die geistig Armen als minderwertig anzusehen“.
(Walther Rathenau, dt. Staatsmann u. Industrieller, 1867-1922)

„Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde“.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Philosoph, 1875-1965)

„Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher“.

(Dietrich Bonhoeffer, dt. ev. Theologe, 1906-1945)

„Es ist Religion, an keinen Gott zu glauben – ihn glauben heißt, ihn lästern“.
(Ludwig Anzengruber, österr. Dramatiker, 1839-1889)

„Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden“.
(Klaus Berger, Heidelberger Theologe 1940 -)

„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882)
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Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten

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Diese drei Zitate sind von Dr. Gunter Bleibohm

Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren.
(John Burroughs, am. Dichter, 1837-1921)

Religionen sind eine Ausgeburt der Angst. Sie sind die Antwort auf eine unverständliche und grausame Welt.
(Arthur C. Clarke, brit. Schriftsteller)

Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament – auf der Dummheit der Menschen.
(Otto von Corvin, dt. Schriftsteller, 1812-1886)

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 18. März 2013 von hubwen in Kirchenkritik, Religionskritik

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Nerze aus litauischen Horror-Pelzfarmen werden auch nach Österreich verkauft   2 comments

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Es ist kaum zu glauben wie heute immer noch Pelze verkauft werden können. Es ist klar, dass diese Pelzträger die Verantwortung für unermessliches Tierleid tragen – denn ohne Nachfrage gäbe es auch keine Nerzfarmen.

Aus vgt.at

Im Sommer wurden furchtbare Bilder aus litauischen Skandal-Pelzfarmen veröffentlich. Noch leben diese Tiere, doch nun beginnt die „Pelzernte“. Die Nerze werden über die nächsten Wochen getötet.

Klaffende Wunden, Kannibalismus, völlig apathische Tiere: das zeigen die schockierenden Bilder der litauischen Tierschutzorganisation Tušti narvai (übersetzt Offene Käfige), die bisher nie dagewesenene Grausamkeiten zu Tage fördern.

Videos der Tierschützer zeigen, wie jungen Nerzen von ihren eigenen Familienmitgliedern bei lebendigem Leibe Fleischstücke herausgerissen werden. Verzweifelt versuchen die Tiere, aus ihren Käfigen zu entkommen. Ihre offenen Wunden entzünden sich und werden nicht behandelt. Dementsprechend viele tote Tiere finden sich inden Käfigen.

Manche der Tiere waren zum Zeitpunkt der Aufnahmen erst wenige Tage alt.

Video auf englisch von Open Cages

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Diejenigen Tiere, die diese Zustände irgendwie überlebt haben, fallen nun der sogenannten Pelzernte zum Opfer. Das ist die Zeit, in der die Tiere getötet werden und ihnen der Pelz abgezogen wird. Ihr leidvolles Leben endet mit einem grausamen Tod.

Litauen ist einer der größten Pelzproduzenten Europas. In Österreich dank intensiver Kampagnenarbeit des VGT bereits seit Jahrzehnten undenkbar, werden dort über zwei Millionen Nerze jährlich getötet. Über europäische Auktionshäuser kann der litauische Tierqual-Pelz auch in österreichischen Geschäften landen.

Bereits 2016 gab es eine ähnliche Aufdeckung über die grausamen Zustände in litauischen Pelzfarmen, doch die neuen Aufnahmen, die noch ganz junge Nerze zeigen, überbieten alles bisherige noch einmal an Grausamkeit. Einige Tierschutzorganisationen haben daher sogar von einer Veröffentlichung abgesehen.

Normalerweise leben Nerze als Einzelgänger. Die Nähe zu Artgenossen und insbesondere, mit mehreren anderen Nerzen zusammen in einem engen Käfig eingesperrt zu sein, bedeutet unglaublichen Stress für die Tiere. Dies führt zu abnormen Verhaltensweisen. Aggressionen und Kannibalismus sind keine Seltenheit. Außerdem verbringen Nerze in der Natur den Großteil ihres Lebens im Wasser. In Pelzfarmen wird ihnen diese natürliche Verhaltensweise verwehrt.

Einziger Lichtblick für künftige Generationen an Nerzen: am Montag wurde im Litauischen Parlament ein Gesetzesentwurf für ein Pelzfarmverbot eingebracht. In Belgien, Tschechien und Norwegen wurden seit kurzem ähnliche Pelzfarmverbote erlassen.

VGT-Pelzcampaigner Georg Prinz erklärt: Nachdem dieses Tiere monatelang unter lebensfeindlichen Bedingungen in engen Drahtgitterkäfigen ihr Dasein fristen mussten, werden die Überlebenden bereits im November durch Vergasung getötet. Solange in Österreich immer noch Pelz verkauft wird, wird auch Pelz aus solchen Horror-Pelzfarmen in Österreich landen. Wir hoffen sehr, dass sich Litauen an Österreich ein Beispiel nimmt und diesem Tierleid bald ein Ende setzt. Auch ein Importverbot solcher Pelze für Österreich muss diskutiert werden.

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Nerze aus litauischen Horror-Pelzfarmen werden auch nach Österreich verkauft

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Aufgedeckt: So leiden Nerze auf Pelzfarmen in Kanada / PETA

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https://www.peta.de/Nerzfarmen-Kanada-Ontario

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Gruß Hubert

Undercover-Einsätze in biozertifizierten Schlachthöfen   Leave a comment

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In kurzer Zeit häufen sich die Skandale um nicht fachgerechte Betäubungen, sadistische und unqualifizierte Schlachthausarbeiter, die extrem gegen Tierschutzgesetze verstoßen und um Amtstierärzte, die alles für in Ordnung befinden. Das auch in „biozertifizierten Schlachthöfen“.

Von Phil Hörmann

Genau vor einem Jahr lagen zwei Undercover-Einsätze in biozertifizierten Schlachthöfen hinter mir. Eine dieser Todesfabriken war mittelgroß, Konzerne wie Mc Donalds gehörten zu den Kunden. Das zweite Horrorhaus war sehr klein und eher der umgangssprachliche „Metzger des Vertrauens“. Als Ermittler der Soko Tierschutz arbeitete ich mit versteckter Kamera in einer Kopfschlächter-Kolonne und stand nach wenigen Stunden bereits am Fließband. In einem Metzgerforum las ich erst kürzlich eine perfekte Beschreibung dieser Tätigkeit und zwar: „Wenn du in eine solche Kolonne gehst hast du zwei Möglichkeiten, überleben oder verrecken!“ Da ich diese Zeilen schreibe, fiel meine Entscheidung auf die erste Möglichkeit. Meine tierischen Freunde sind dagegen massenweise verreckt und ich hatte ihr Blut an meinen Händen und im Gesicht.

Zu den dokumentierten Verstößen gehörte die komplette Palette kaum vorstellbarer Qualen. Teilweise zeigte jedes zweite Tier gut sichtbare Abwehrreaktionen bei den ersten Arbeitsschritten und ich habe bei meinen umfangreichen Vernehmungen durch die Kriminalpolizei eine Fehlbetäubungsrate im Bereich der 30% angegeben. Zappelnde Schweine im Brühbad und fünf Bolzenschüsse auf ein einziges Tier gehörten zum Alltag. Interessant hierbei war die Erkenntnis, dass es in dem kleinen Betrieb genau das gleiche Verhältnis an Straftaten gab. Die Anzahl der anwesenden Tierärzte konnte als überdurchschnittlich beschrieben werden. Es wimmelte regelrecht von Aufsichtspersonen und selbst höchste Vertreter des Landratsamtes/Veterinäramtes gaben sich die Ehre.

Eschweiler wurde nach Ausstrahlung des Filmmaterials geschlossen und die Ermittlungen gegen Düren laufen bis zum heutigen Tag. Wie eingangs beschrieben bin ich zwar nicht körperlich verreckt, aber solche Dinge kann ich vermutlich nie mehr vergessen und es beschäftigt mich bis heute. Wie ihr der Presse in den letzten Wochen entnehmen konntet, ist es nicht bei diesen Aktionen geblieben und meinen Hut hänge ich noch lange nicht an die Garderobe. Ausbeutungsbetriebe dürften mittlerweile beim Namen „Soko Tierschutz“ regelrecht zusammenschrecken und die Liste geschlossener Betriebe wird länger länger länger……

Aktuell läuft die nächste Aufdeckung durch die Kolleginnen und Kollegen des „Deutschen Tierschutzbüros e.V.“ und einer der größten Schlachthöfe Deutschlands gerät ins Visier der Staatsanwaltschaft. Was Behörden in Jahrzehnten nicht geschafft haben, machen eine handvoll ehrenamtlicher Tierrechtler in wenigen Wochen.
Doch was bleibt nach dem qualvollen Tode dieser unzähligen sanftmütigen und wundervollen Lebewesen übrig? Die Betriebe werden im besten Fall geschlossen, die Transporter fahren zum nächsten Schlachthof, die Politik zeigt sich kurz erschrocken, Tierärzte werden ausgetauscht, Videoüberwachung wird eingeführt und das aufgezeichnete Material nach ein paar Monaten ungesehen vernichtet. Wenn ich mir diese Aufzählung durchlese, könnte man sich als Tierrechtler den Strick um den Hals legen. Aber wir haben etwas entscheidendes übersehen!

Es geht nicht um die Schlachthäuser oder Bauernhöfe oder Transportunternehmen. Nein, das Ziel sind die Verbraucher an der Kasse. Mit jedem Einkauf entscheiden die Menschen ob weiter bestialisch getötet wird, ob Kinder wegen Nutztieren verhungern und ob dieser Planet für Mastfutter irreversibel zerstört wird. Die Bilder aus den Aufdeckungen sind für Konsumenten auf der ganzen Welt. Nur wenn die Menschen aufhören tierische Produkte zu kaufen, werden diese Recherchen nicht mehr notwendig sein. Die Politik versucht diese Art der Aufklärungsarbeit zu unterbinden, doch solange Kontrollsysteme unkontrolliert versagen, hat die Öffentlichkeit ein Recht auf die Wahrheit.

Die Bilder sind auch für die wunderbaren Aktivistinnen und Aktivisten draußen auf der Straße, damit Aufklärungsarbeit betrieben werden kann. Lasst uns das Ziel niemals aus den Augen verlieren, wir sollten unsere Energie auch nicht in Kämpfen zwischen den eigenen Reihen verbrauchen.
Es geht um die Tiere und nicht um Personen oder Namen von Organisationen.

Aus: https://www.facebook.com/philipp.hormann.75?fref=hovercard&hc_location=none&__tn__=%2CdCH-R-R

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Siehe auch:

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1690824/?fbclid=IwAR3NJe-EWAjqN-LMyjavK_IT6auyVer-Ii5kuXuMzLSj3WpCXGM5-K0b9fg

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Gruß Hubert

 

Wahnsinnig sind nur die, die das NICHT wahnsinnig macht…   Leave a comment

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Es ist erschreckend wie wenig sich die Mehrheit der Menschen Gedanken über tierisches Leid machen. Erschreckend ist auch der Umgang mit allem Schwächeren, Wehrlosen. Die sogenannten „Nutztiere“ sind nur Ware, die bis zum geht nicht mehr ausgebeutet werden. Wenn man sich nur mal vorstellt, dass einer Frau sofort nach der Geburt ihres Kindes dieses genommen würde. Genau so passiert es bei den Milchkühen. Das Kind wird ihnen entrissen, damit man an die Milch kommt, die für das Kalb vorgesehen wäre.

„Die Tierquälerei, der verachtende Umgang mit Schwächeren ist global, fest verwurzelt in unserem Denken und bis auf eine belächelte Minderheit…“
Bettina Marie Schneider

Bettina Marie Schneider trifft mit ihrem Beitrag genau meine Gedanken.

Rebloggt von guteskarmatogoblog.wordpress.com – Bettina Marie Schneider

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Wahnsinnig sind nur die, die das NICHT wahnsinnig macht…

Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich nicht irgendwann einmal die erste Seite der Bildzeitung schmücken werde,
wenn die Sicherungen durchbrennen und ein wilder und wütender Amoklauf meiner Karriere als Tierschützer ein Ende setzt. Man sollte dann besser nicht in meiner Nähe sein.

Wir haben so unglaubliches, unvorstellbares Leid in den Wohnungen in der Nachbarschaft, auf den Feldern, den Weiden, den Schlachthöfen, den Zoos, Zirkussen, Versuchslabors, den Ställen … hier vor der Türe, dazu überall im Ausland… angeblich sind wir ja die Hochburg der Tierfreunde, haha…aber stimmt, schlimmer geht immer.

Und was dem einen sein lebendig gekochter Hummer und seine durch Todesfolter entstandene Gänsestopfleber, der bei lebendigem Leib ausgerissene Froschschenkel ist, das ist dem anderen sein halal Fleisch und Sex mit Schafen, Katzen für den Kochtopf weich prügeln oder gebrühter Hund zum Dessert. Geschenkt!
Die Tierquälerei, der verachtende Umgang mit Schwächeren ist global, fest verwurzelt in unserem Denken und bis auf eine belächelte Minderheit (die dann manchmal vielleicht anderen Menschen gegenüber ungenießbar und anstrengend sind) macht jeder dabei mit.

Tierschützer per se sind schwierig und seltsam und nach kurzer Zeit gründlich traumatisiert, …kein Wunder bei dem, was wir jeden Tag sehen, kein Wunder in welchem unvorstellbaren Notstand und Mangel wir kämpfen und arbeiten müssen, …das macht also auch nicht unbedingt Freude, die Tierschutzarbeit…mit den meisten jedenfalls…ich bin da keine Ausnahme.

Unsere Arbeit ist nämlich genau betrachtet ziemlich sinnlos.
Während ich gerade mit viel Einsatz EINE griechische Katze rette, züchten um die Ecke irgendwelche Idioten FÜNF neue „Rassekatzen“, sterben in Griechenland in der nächsten Straße FÜNFZIG Streunerkatzen leise vor sich hin, da schreien auf der Autobahn HUNDERT Schweine im Laster neben mir, vor Angst und Durst und es sterben minütlich 50.000 …jeden Moment… 5 Millionen …weltweit allein in den Schlachthöfen.
Weil wir es uns wert sind…einzig deshalb. Weil wir die größten Arschlöcher sind, die die Schöpfung je hervor gebracht hat.

Und überhaupt, …fehlt mir das Geld, für die Rettung der EINEN Katze in Griechenland dann an der Futterstelle für Hunde in Rumänien. Was für eine miese Wahl…aber ich treffe sie trotzdem. Dann habe ich also EINE gerettet. Dios mio!!! Wie soll man damit leben?

Während wir gerade darum kämpfen, das männliche Küken nicht ganz selbstverständlich zu Mus zerhackt werden, nach dem Schlüpfen (lebendig, versteht sich) liefert die Modeindustrie bereits die neuesten Pelz „Must Haves“ in die Läden. Die Weibchen unserer dämlichen Rasse sehen das in den Zeitschriften und müssen das unbedingt auch haben.. und in den zubetonierten Gärten und auf den Pestizid- verseuchten Feldern, verhungern Vögel, Insekten und Igel, am Stadtplatz verhungern die Tauben, während wir weihnachtlich schmücken und uns auf das Fest der Liebe vorbereiten.

Ich schmücke gerade den Vorgarten und muss dabei immerzu an die Kuh denken, die mit gebrochenen Beinen versucht aus dem Schlachthaus wegzurobben, die panisch mit verdrehten Gliedmassen am Boden kriecht, und dabei geschlagen wird.
Um sie herum schwimmt der Boden vom Blut ihrer Vorgänger, und während die Arbeiter brutal auf sie einprügeln, lachen sie. Wirklich, sie haben dabei gelacht…

Aber was soll´s, höre ich oft… „nicht immer alles so schwer nehmen, sind doch nur Tiere..“.
Ist nicht eher jeder wahnsinnig, den das NICHT wahnsinnig macht???

Mein Amoklauf ist eigentlich unvermeidlich, die Frage ist nur…wann 

Besinnliche Vorweihnachtszeit, ihr Lieben ❤

 

wahnsinn

Wahnsinnig sind nur die, die das NICHT wahnsinnig macht…

 

Schlachthof Oldenburg. Getreten, gequält, lebendig abgestochen.   1 comment

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In Oldenburg steht einer der größten Rinder-Schlachthöfe in Deutschland. Die Tiere werden im Schlachthof getreten, gequält und lebendig abgestochen. Eine Video-Überwachung in Schlachthöfen, am besten schon bei den Tiertransporten, wäre unbedingt notwendig. Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros beweist mit Videos, dass viele Tiere noch leben als sie abgestochen werden. Das Tierschutzbüro hat rund 600 Stunden Videomaterial gesammelt, das mit versteckter Kamera aufgenommen wurde.

Ein Ausschnitt aus diesem Horrorszenario im Schlachthaus Oldenburg wurde heute (06.11.2018) um 17:00 und um 19:00 Uhr im ZDF gesendet. Es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gemacht.
Eines steht fest, SO kann es nicht weitergehen. Die Alternative kann nur sein auf pflanzliche Produkte umzustellen. Ich hoffe, dass es immer mehr vegane Produkte zu kaufen gibt und dass das Bewusstsein dafür sich verstärkt.

Schlachthof Oldenburg. Getreten, gequält, lebendig abgestochen.

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Realität Schlachthof

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Ministerium zeigt Schlachthof an – Betreiber äußert sich

Auf rund 600 Stunden Videomaterial der Tierschützer – hier ein Standbild der Aufnahmen – soll die Tierquälerei zu sehen sein. Unter anderem wurden Tiere ohne sachgerechte Betäubung getötet.

Bild: Tierschutzbüro e.V.2 / 4
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Oldenburg Die sofortige Schließung des Rinderschlachthofes Standard-Fleisch GmbH & Co in Tweelbäke – das fordert das Deutsche Tierschutzbüro. Sowohl die Tierschützer als auch das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hatten am Montag Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Oldenburg gestellt. Die Stadt prüfe derzeit, ob auch sie Anzeige erstatten werde, sagte Stadtsprecher Reinhard Schenke auf Anfrage der NWZ.

Lesen Sie auch: Tierschutzbüro fordert sofortige Schließung von Schlachthof

Die Vorwürfe wiegen schwer. „Die Tiere werden getreten, unnötig oft mit Elektroschockern malträtiert und, das ist unser Hauptvorwurf, nicht fachgerecht betäubt“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros mit Sitz in Sankt Augustin. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Oldenburg wurden am Dienstag die Recherche-Ergebnisse vorgestellt. Mit dabei waren die Veterinärmedizinerin Dr. Claudia Preuß-Ueberschär und Juristin Dr. Davina Bruhn. Im Anschluss fand eine Protestaktion vor dem Betriebsgelände von Standard-Fleisch statt.

NWZ-Kommentar zum Schlachthof-Skandal: Gefährliche Gier

Rund 600 Stunden Videomaterial, das von Aktivisten im September und Oktober mit versteckten Kameras aufgenommen wurde, liegt den Tierschützern vor. „Man erkennt, dass die Tiere Panik haben“, erklärt Preuß-Ueberschär. Nach der Betäubung sollten die Rinder im Idealfall schlaff sein. Das Videomaterial zeige aber in vielen Fällen, dass sie teilweise noch bei Bewusstsein sind oder, dass sie sich noch stark rudernd bewegen. „Das ist Tierquälerei“, so die Veterinärmedizinerin.

Das Deutsche Tierschutzbüro geht davon aus, dass rund 20 Prozent der von Standard-Fleisch geschlachteten Rinder nicht ordnungsgemäß betäubt werden, bevor sie gestochen werden und ausbluten. „Wird den Tieren vorsätzlich Leid zugefügt, handelt es sich um einen Straftatbestand und der ist aus meiner Sicht erfüllt“, sagt Dr. Davina Bruhn.

Lesen Sie auch über die Arbeiter bei Standard-Fleisch:„Wir wurden behandelt wie Sklaven“

In einem Statement bestätigte das Schlacht-Unternehmen die Vorwürfe. „Wir zweifeln weder die Authentizität der Bilder an, noch möchten wir die Vorfälle kleinreden. Im Gegenteil: Wir können nachvollziehen, dass das Deutsche Tierschutzbüro, aber auch die Öffentlichkeit empört über die Vorfälle sind“, teilte der Schlachtbetrieb weiter mit. Das gesamte Kontrollsystem werde kritisch hinterfragt.

Auch gegen Tierärzte und Amtstierärzte erhebt das Tierschutzbüro Vorwürfe. So würden die Aufnahmen zeigen, dass anwesende Veterinäre nicht einschreiten, wenn Tiere misshandelt werden. Bisher habe das Veterinäramt den Schlachthof stichprobenartig kontrolliert. „Ab Mittwoch wird der Hof während der gesamten Schlachtzeit beobachtet, um zu kontrollieren, ob das Tierschutzrecht eingehalten wird“, sagte Stadtsprecher Schenke auf Anfrage. Auch wolle man sich das Videomaterial genau anschauen.

Erst vor wenigen Wochen wurde ein Schlachtbetrieb in Bad Iburg vom Landkreis Osnabrück wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz stillgelegt.

Eine „Videoüberwachung vom Anhänger bis zum Haken“ fordert Dirk Toepffer, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) lässt in ihrem Haus derzeit juristisch prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, verbindlich ein Kamerasystem in Schlachthöfen anzuordnen.

Die Grünen im Landtag setzen auf mehr Personal in den Veterinärämtern und „schärfere Sanktionen bei nachgewiesenem, vorsätzlichem Wegschauen von Kontrolleuren“. Das System der staatlichen Kontrollen funktioniere nicht.Lesen Sie auch: Nach Tierquälerei in Bad Iburg – Land will Überwachung von Schlachthöfen verschärfen

Standard-Fleisch schlachtet nach eigenen Angaben mehr als 90 000 Rinder im Jahr und ist zudem Bio-zertifiziert. „Bei der Schlachtung hört die Bio-Idylle auf. Da wird kein Unterschied gemacht“, so Peifer weiter. Das Unternehmen gehört zu den größten Rinderschlachtbetrieben Deutschlands. In einer Rangliste der „Allgemeinen Fleischer Zeitung” von 2016 lag der Betrieb auf dem achten Platz deutschlandweit. Standard-Fleisch arbeitet mit der Böseler Goldschmaus GmbH zusammen, die unter anderem die Bünting-Gruppe beliefert.

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Schlachthof Oldenburg. Getreten, gequält, lebendig abgestochen.

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Ein weiterer Vorwurf, den das Tierschutzbüro erhebt, richtet sich gegen Tierärzte und Amtstierärzte im Schlachthof. Die Tierschützer werfen ihnen vor, nicht genau hingesehen, die Quälereien geduldet beziehungsweise sogar mitgemacht zu haben. Stadt und Staatsanwaltschaft wollen das nach NDR Informationen nun klären.

 

Nwz-Kommentar Zum Schlachthof-Skandal

Gier bestrafen

Rinder werden geschlagen, gequält und abgestochen, während sie sich wehren. Das zeugt von einer ekelhaften Gleichgültigkeit gegenüber Lebewesen. Aber solange Unmengen Fleisch konsumiert werden, wird sich an den widrigen Umständen in Schlachtbetrieben nichts ändern.

Nicht nur, dass der Fleischgenuss immer mehr zur Fleischgier wird, es soll auch noch so billig wie möglich sein. Deswegen drücken die Produzenten immer weiter die Kosten. Hinzu kommt, dass die Konsumenten am liebsten gar nicht wissen möchten, wie die Realität in Schlachthöfen aussieht – Hauptsache das Steak oder die Frikadelle liegt schön angerichtet auf dem Teller. Für die Großen in der deutschen Fleischindustrie, zu denen auch das Oldenburger Unternehmen Standard-Fleisch gehört, bedeutet das, dass sie immer mehr Nutztiere schlachten können.

Die Undercover-Recherchen in Oldenburg haben gezeigt, dass stichprobenartige Kontrollen angesichts von Kostendruck, Gleichgültigkeit und wohl auch Sadismus nicht helfen, das Leid der Tiere so gering wie möglich zu halten. Deswegen darf man einem solchen Schlachthof nicht weiterhin erlauben, Tausende Tiere in einen qualvollen Tod zu schicken. Er muss geschlossen werden.

https://www.nwzonline.de/meinung/oldenburg-nwz-kommentar-zum-schlachthof-skandal-gier-bestrafen_a_50,3,381212079.html

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Gruß Hubert

Artikel 13: Das Ende von Youtube & Co droht… nicht   Leave a comment

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Man sollte nach dem Grundsatz leben, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Schon wieder wird von vielen die große Panikmache betrieben.

Aus pcwelt.de

Eine Welle zieht gerade durchs Web, die ein besonders dunkles Bild zeichnet: Das Ende von Youtube oder gar des Internets drohe. #Saveyourinternet lautet der dazugehörige Hashtag. Youtube-Stars heulen vor laufender Kamera. Eine Petition zur Rettung des Internets hat schon fast 2 Millionen Unterschriften.

Was ist da los?

Anlass ist der Artikel 13, der Teil einer neuen Urheberrechtsrichtlinie der Europäischen Union ist. Sollte er – irgendwann – in Kraft treten, so die Befürchtung, dann bestehe Gefahr für die Zukunft des Internets. Fast 2 Million Nutzer haben mittlerweile eine Petition gegen den Artikel 13 hier auf Change.org unterzeichnet.

Fakt ist allerdings: In der aktuellen (mehrmals in der Vergangenheit veränderten) Formulierung richtet sich besagter Artikel gar nicht gegen die Internetnutzer, kleinere Gruppen oder etwa Wikipedia, sondern gegen große Internet-Unternehmen, wie etwa Youtube, Facebook und Twitter, die mit den Inhalten von Nutzern gutes Geld verdienen.

Diese Unternehmen, so heißt es in Artikel 13, sollen künftig direkt für die Urheberrechtsverstöße ihrer Mitglieder haftbar gemacht werden können.

Youtube schürt Angst und mobilisiert seine Nutzer

Dagegen wehren sich diese Unternehmen schon lange, schließlich stört dies ihr Geldverdienen. Entsprechend rührt auch Youtube derzeit verstärkt die Angst und fordert über diese Seite die Youtuber dazu auf, sich an dem Protest zu beteiligen.

„In der aktuellen Formulierung könnte Artikel 13 Millionen von Menschen in der EU daran hindern, Inhalte auf Plattformen wie YouTube hochzuladen. Hunderttausende Jobs wären gefährdet, darunter die von europäischen YouTubern, Unternehmern und Künstlern sowie ihrer Mitarbeiter“, sorgt sich Youtube. Und fügt hinzu: „Europäische Zuschauer könnten außerdem den Zugang zu Milliarden von Videos von YouTubern und Künstlern aus der ganzen Welt verlieren.“

In der Tat wird da ein Horrorszenario gezeichnet. Verschwiegen wird seitens Youtube allerdings auf besagter Seite, dass das Unternehmen bereits jetzt schon mit ContentID die von den Nutzern hochgeladenen Inhalte auf Urheberrechtsverstöße hin überprüft. Schlägt ContentID zu, dann erlaubt Youtube nicht die Veröffentlichung.

Ist es nun grundsätzlich Zensur, wie einige Youtuber aktuell in ihren Clips behaupten, wenn die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte verstärkt kontrolliert wird? Die Antwort darauf lautet nein, denn Urheberrechtsschutz hat nichts mit Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun.

Keine große Änderung durch Artikel 13 zu erwarten?

Warum sollte also Artikel 13 dafür sorgen, dass Youtube-Kanäle geschlossen werden müssen? Solange die Youtuber wie bisher ihr Ding machen, ändert sich auch nichts an der Lage. Hinzu kommt: Bisher ist der Artikel 13 noch gar nicht endgültig formuliert, weil zwischen den Verantwortlichen noch kräftig diskutiert wird und unterschiedliche Ansichten bestehen, die in diesem Blogeintrag sehr gut erläutert und verglichen werden.

Kurz zusammengefasst: Die eine Seite möchte beispielsweise Dienste ausnehmen, die bereits Upload-Filter einsetzt. Womit Youtube ohnehin aus dem Schneider wäre und alles beim Alten bliebe. Die andere Seite möchte diese Ausnahme nicht machen. Derzeit ist noch völlig unklar, welche Seite sich durchsetzen wird

In beiden Szenarien würde aber ziemlich sicher kein Ende von Youtube-Kanälen drohen. Außer für Youtube-Kanäle, die massiv Urheberrechtsverletzungen betreiben. Aber denen droht ja mit Content ID ohnehin schon jetzt die Schließung. Immer wieder betonen aber verantwortliche Politiker, dass sich Artikel 13 nicht gegen einzelne Youtuber richte, sondern auf den Dienstanbieter ziele.

Angst vor Upload-Filtern ist berechtigt

Content ID beweist allerdings, wie schlecht solche Upload-Filter teils funktionieren. Es gibt viele Berichte von Youtubern, die ihre Inhalte nicht hochladen konnten, weil Content ID falschen Alarm schlug. Es gibt aber auch trotz Content ID unzählige Videos auf Youtube, bei denen ganz klar Urheberrechte verletzt werden – und dies seit Jahren, ohne dass Youtube sich darum kümmern würde.
Verschärfte oder erweiterte Upload-Filter bergen die Gefahr in viel mehr Fällen zu versagen. Für die Ersteller der Inhalte sorgt dies wiederum für mehr Ärger, wenn sie ihre Inhalte freischalten lassen wollen.

Auch weiterhin keine Angst müssen aber Internet-Nutzer und damit auch Youtuber haben, die wie bisher Urheberrechte achten und unter Umständen selbst als kreative Nutzer von dem verbesserten und aktualisierten Urheberschutz profitieren.

Cool bleiben – es besteht jetzt kein Grund zur Panik

Bei aller – doch auch berechtigter – Kritik an Artikel 13 heißt es letztendlich doch cool bleiben und sich informieren. Wie heißt es so schön: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Vor allem gilt es jetzt abzuwarten, wie die endgültigen Formulierungen des Artikel 13 lauten werden. In diesem Jahr wurde im Internet bereits einmal die große Angst geschürt: Vor der Einführung der DSVGO im Mai 2018. Man kann heute zur DSVGO stehen wie man will, der große, oft beschworene Gau für die Websites ist nicht eingetreten.

Verlage haben übrigens auch noch Artikel 11 im Blick. Hier geht es um das sogenannte Leistungsrecht und ob Internet-Dienste, wie Google oder Facebook, den Verlagen Geld bezahlen müssen, wenn sie Auszüge aus ihren Websites – sogenannte Snippets – verwenden. Auch hier ist noch nicht das letzte Wort gesprochen und der Internet-Riese Google hat bereits in Spanien gezeigt, dass er sich die Einführung einer Linksteuer nicht gefallen lässt und Google News in Spanien bereits im Jahr 2014 eingestellt.

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Artikel 13: Das Ende von Youtube & Co droht… nicht

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 6. November 2018 von hubwen in Internet, Medien, Uncategorized

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Fakten gegen die Jagd   Leave a comment

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Die wenigsten Menschen wollen es wahrhaben, und doch ist es in Deutschen Wäldern Blutige Realität: 350.000 Jäger bringen jedes Jahr 5 Millionen Wildtiere ums Leben. 5 Millionen Tiere jedes Jahr – das sind 13.700 jeden Tag, 570 pro Stunde, fast 10 Tiere pro Minute. Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand.

 

Natur-ohne-Jagd

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Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Jägern angepöbelt und bedroht werden – und sie protestieren gegen Ballerei in Stadtparks, auf Friedhöfen, in Naherholungsgebieten sowie gegen Massenabschüsse auf Treibjagden. Immer wieder ist in der Zeitung zu lesen, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld, Jagdkollegen oder Ponys auf der Weide mit Wildschweinen verwechseln – das kann einem draußen in der Natur durchaus Angst machen – ebenso wie Schüsse am Spazierweg oder Kugeln, die in Autos einschlagen. Und immer wieder schockieren Meldungen über Tote und Verletzte durch Beziehungstaten mit Jägerwaffen: wie »Jäger erschießt Ehefrau«, »Jäger erschießt Nebenbuhler« oder »Jäger erschießt Nachbarn im Streit«. Außerdem haben Millionen Tierfreunde kein Verständnis, wenn Jäger ihre Hauskatzen abknallen oder drohen, den Hund zu erschießen. Tierrechtsorganisationen decken immer wieder Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bei Treib- und Drückjagden sowie bei Gatterjagden auf, wo halbzahme Tiere gegen Geld abgeknallt werden. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der »Roten Liste« bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,7 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen.

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Von einem »schnellen Tod« kann dabei in vielen Fällen nicht die Rede sein: Rehe und Wildschweine werden oft nur angeschossen, wobei »Expansionsgeschosse« aus den schwer verwundeten, flüchtenden Tieren Blut und Darminhalte als »Pirschzeichen« herausschlagen. Die »Nachsuche« dauert oft Stunden oder Tage, das Tier verendet unter grausamsten Qualen. Fallen bereiten Füchsen und Mardern, aber auch Hunden und Katzen einen oft Tagelangen Todeskampf – oder hinterlassen Krüppel, z.B. Füchse oder Katzen mit abgeschlagenem Bein. Die ganzjährige Fuchsjagd führt zwangsläufig dazu, dass in den Monaten Mai und Juni unzählige junge Füchse im Bau verhungern und verdursten, weil die säugende Fähe erschossen wurde. Opfer der Waidmannslust sind aber auch jährlich einige Hunderttausend Haustiere wie Hunde und Katzen – durch Fallen oder Schrotschuss. Katzen sind beliebte Köder zum Anlocken von Füchsen.

Die Mär vom Jäger als Naturschützer ist längst widerlegt. Wissenschaftliche Studien belegen die Selbstregulierungsfähigkeit der Natur. Auch die Erfahrungen in großen europäischen Nationalparks zeigen: Es geht Natur und Tieren ohne Jagd viel besser!

Doch all die Zahlen können nicht das millionenfache Leid ausdrücken, das hinter ihnen steht. Denn von einem »schnellen Tod« kann bei der Jagd – und besonders bei Treib- und Drückjagden – in vielen Fällen nicht die Rede sein: Rehe und Wildschweine werden oft nur angeschossen. Jäger verwenden so genannte Expansions- oder Deformationsgeschosse, die riesige Wunden reißen. Expansionsgeschosse sind so konstruiert, dass sie sich nach dem Einschlag in den Körper durch den Gegendruck des Gewebes »aufpilzen«. Sie drücken sich platt, spreizen dabei auseinander oder zersplittern und zerreißen das Gewebe, die Organe und Knochen des Tieres. Beim Austritt aus dem Körper schlagen sie faustgroße Wunden. Doch mit zerfetzten Eingeweiden oder zerrissener Lunge stirbt das Tier nicht sofort. Es verblutet bzw. erstickt. Ein so getroffenes Tier legt auf seiner Flucht nicht selten noch Strecken von mehreren 100 Metern zurück. Mit nicht sofort tödlichen Lungenschüssen fliehen viele Rehe weite Strecken, bevor sie verenden. Andere flüchten mit zerschossenen Beinen, mit heraushängenden Eingeweiden, in die es sich beim Laufen verfängt und welche die »Pirschzeichen« für die »Nachsuche« hinterlassen.

Die »Nachsuche« – sofern sie überhaupt stattfindet – dauert oft Stunden oder Tage. Viele Tiere werden erst Tage später gefunden, wenn sie irgendwo elendig an der Verwundung verendet sind. Manche Tiere sterben überhaupt nicht an der Schusswunde, sondern an den Folgen, weil sie z.B. mit zerschossenem Kiefer keine Nahrung mehr aufnehmen können.

Bei den großen Treib- und Drückjagden im Herbst und Winter werden außerdem die Sozialstrukturen der Tiere auseinandergesprengt. Jungtiere verlieren ihre Eltern und sind meist ebenfalls dem Tod ausgeliefert. Auch die ganzjährige Fuchsjagd führt zwangsläufig dazu, dass in den Monaten Mai und Juni unzählige junge Füchse im Bau verhungern und verdursten, weil die säugende Fähe erschossen wurde.

 

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Was sind die wahren Gründe für die Fuchsjagd?

In Jagdzeitschriften und Jäger-Foren ist von der »Lust am Nachstellen und Erbeuten« die Rede, von der »Waidmannsfreude, einen Fuchs im Schrotschuss rollieren (sich überschlagen) zu lassen«, vom »Reiz der winterlichen Fuchsjagd«, vom »Jagdfieber« und vom »Kick«, den der Jäger beim tödlichen Schuss erlebt. Da Füchse nicht essbar und die Pelze schwer zu vermarkten sind, werden die Kadaver meist in der Tierkörperbeseitigung entsorgt. · Bild: Pelli

 

Diese schwangere Bache wurde angeschossen,

konnte aber entkommen. Tierfreunde fanden das verendete Tier und die ungeborenen Frischlinge. Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. sterben, vor allem bei der Drückjagd, bis zu 70 Prozent der Wildtiere nicht sofort, sondern erleiden qualvolle Kiefer-, Bauch- und Laufschüsse. ·: Bild: Brennglas

 

Unterkiefer weggeschossen:

Dieses junge Wildschwein musste verhungern und verdursten.

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Schrotschüsse: Unzählige angeschossene Tiere

Beim Schrotschuss werden viele kleine Kugeln gemeinsam verschossen. So kommt es, dass bei Schüssen in eine Tiergruppe, wie einen Vogelschwarm, nur einzelne Tiere tödlich getroffen werden. Viele bekommen so genannte Randschrote ab, werden also nur von einzelnen Kugeln getroffen. Sie sterben elendig an Bleivergiftung und verhungern in Folge der Verletzungen. Biologen nehmen nach Auswertung umfangreichen Untersuchungsmaterials an, dass die Zahl der mit Schrot beschossenen und verletzten Vögel die Zahl der getöteten übertrifft. Ähnliche Relationen sind auch für Schrotschüsse auf Hasen oder Wildkaninchen anzunehmen.

Bei größeren Tieren wie Füchsen können einzelne Schrotkugeln kaum ernsthafte Verletzungen erzeugen. Aber in der Menge und der großen getroffenen Körperfläche wird ein Schockzustand ausgelöst, an dem das Tier eigentlich sterben soll. Nicht selten aber stirbt das Tier an einer Bleivergiftung oder an den Folgen, weil es zum Beispiel keine Beute mehr fangen kann.

In einem Jagd-Forum im Internet wird diese Tatsache von Jägern deutlich unterstrichen:


»Jagdhelfer« schildert: »Gestern Abend auf 30 m (mit zwei Mann nachgemessen) Fuchs mit 3,5er Schrot beschossen, der dann mal eben fast einen Kilometer bis ins Nachbarrevier gegangen ist. Hat so was schon mal einer erlebt? Ich bin ganz sicher gut abgekommen [= gut getroffen], worauf auch alle Pirsch- und Schusszeichen im Schnee hindeuten [= Blut, Organ- und Knochenteile, die durch den Schuss aus dem Körper des Tieres geschlagen werden]. Ich habe auf dem Autodach aufgelegt und geschossen, weswegen ich mir meiner Sache absolut sicher bin, gut abgekommen zu sein. Im Schnee konnte man die Riefen der wenigen Schrote erkennen, die nicht getroffen haben (was übrigens ein sehr interessantes Bild ist). Schweiß [= Blut] war auf der gesamten Fährte wie hingetupft ungefähr alle paar Meter in unterschiedlicher Stärke zu erkennen.«

»30.06spr« schreibt: »Bei unserer Treibjagd hat ein Schütze auf ideale Schrotschussentfernung einen Fuchs beschossen und der rollierte auch sofort [= überschlug sich mehrmals]. Ein junger Hund sofort drauf, doch der Fuchs hatte noch was dagegen, sich apportieren [= vom Jagdhund wegtragen] zu lassen. Der junge Hund nur noch halbherzig an den Fuchs und schießen war nicht mehr möglich. Auch dieser Fuchs hat stark geschweißt [= geblutet] und man konnte ihn bis zu einen Kunstbau ausgehen [= verfolgen]. Diesmal die Eingänge verschlossen und am nächsten Tag mit dem Terrierführer dahin. Da war ich nicht mehr dabei. Aber Resultat war: Fuchs gesprungen [= aus dem Bau geflüchtet], Schützen noch nicht richtig fertig, weil alle der Meinung waren: Der ist bestimmt schon tot! Fuchs zum zweiten Mal weg.«

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Fuchs mit Bauchschuss.

Bild: Pelli

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Fakten gegen die Jagd

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Gruß Hubert

 

Horror in Schlachthöfen   Leave a comment

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Es ist leider fast die Regel, dass Tiere vor dem Schlachten nicht richtig betäubt sind. Leider wissen das die meisten Leute nicht und so entsteht kein Druck dass man darauf achtet, dass die Tiere auf jedem Fall richtig betäubt sind bevor man sie auseinander nimmt. Was das für das Tier bedeutet muss nicht erläutert werden. Es ist ein Horror, die Hölle.
Wegen der BSE-Gefahr verbietet die EU den Rückenmarkszerstörer, der Qualen beim Tier großteils verhindern würde.

Das widerspricht ganz klar dem deutschen Tierschutzgesetz wo es heißt: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen. Leider nur ein schöner Satz in der Realität, der in Schlachthöfen nicht sanktioniert wird.

Von Panorama, daserste.ndr.de

Es ist Grillsaison, und auf unseren Rost muss vor allem eins: viel Fleisch. Qualität? Egal, vergrillt sich. Aber war da nicht mal was? BSE? Längst vergessen! Wir essen genauso viel Rind wie vorher. Auch die scheußlichen Bilder aus den Schlachthöfen sind ja aus den Nachrichten verschwunden. Kein Mensch will wissen, geschweige denn sehen, wie aus der Kuh ein Steak wird. Panorama zeigt es Ihnen trotzdem, denn die Tiere müssen heute qualvoller sterben – wegen neuer Vorschriften zu unserem Schutz.

Die Bilder sind fies und eklig, Sie werden vielleicht am liebsten die Augen zumachen. Die schlimmsten Szenen sind rausgelassen oder verfremdet. Tierquälerei, ganz nach Vorschrift.

Schlachthof-zerteilt

 

Video bei ndr.de in der Verlinkung unten.

Horror in Schlachthöfen

Es ist Grillsaison, und auf unseren Rost muss vor allem eins: viel Fleisch. Qualität? Egal, vergrillt sich. Aber war da nicht mal was? BSE? Längst vergessen! Wir essen genauso viel Rind wie vorher.

Auch im Schlachthof Jena sind deutsche Rinder auf ihrem letzten Gang. Vier Millionen sind es jährlich, bundesweit. Die Betäubung der Tiere erfolgt auch in Jena, wie überall in Deutschland, mit dem Bolzenschussgerät. Dabei wird ein Stahlstift mehrere Zentimeter tief ins Gehirn geschossen. Nur die richtige Handhabung dieses Gerätes garantiert, dass das Tier auf der Schlachtbank auch keinen Schmerz mehr empfindet.

Bis Anfang dieses Jahres wurden, um Qualen zu verhindern, den Tieren zusätzlich noch die Nerven durchtrennt. Doch den Rückenmarkszerstörer hat die EU verboten. Das bedeutet schlimme Folgen für die Tiere. Ein Rind nicht richtig betäubt, ein Opfer des EU-Verbots der Nerventrennung.

Beate Gminder von der EU-Kommission erläutert den Hintergrund: „Wir haben das verboten, weil es eine gewisse Gefahr gibt, dass sich die Gehirnpartikel dann im Umfeld verbreiten und damit der BSE-Erreger verbreitet werden könnte.“ Doch die Entscheidung gegen den Rückenmarkszerstörer wegen der BSE-Gefahr kann für die Tiere quälend sein. Die Bilder von Rindern am Schlachthaken lassen an einer ausreichenden Betäubung nur durch den Bolzenschuss zweifeln. Ein Schlachter antwortet auf die Frage, ob die Tiere noch etwas empfänden: „Würde ich sagen, ja, ….., möchte ich sagen.“

Nicht einmal die Schlachter selbst glauben also, dass die Bilder von zappelnden Tieren nur die letzten Reflexe gut betäubter Rinder zeigen. Zu häufig kommt es vor, dass ein Tier nach einem schlecht gesetzten Bolzenschuss bereits vor dem eigentlichen Schlachten wieder zu sich kommt.

Ein Schlachter beschreibt: „Die 15 oder 20 Sekunden, die die liegen, können ohne Rückenmarkszerstörer ausreichen, dass das Bewusstsein stückchenweise zurückkommt, zumindest so weit, dass sie Schmerzen empfinden und grobe Wahrnehmungen haben.“

Ohne Rückenmarkszerströrer bleibt als Betäubung also allein der Bolzenschuss. Und dessen richtige Anwendung ist nicht einfach. Häufig wird das Gerät schlecht angesetzt, da die Tiere ausweichen. In dieser Situation die richtige Stelle am Kopf zu treffen, ist schwer. Hat das Tier gar Panik, ist es fast unmöglich. Bei Rindern mit dickem Schädel betäubt der Schuss überhaupt nicht.

Ein Schlachter rekonstruiert den Bolzenschuss an einem Rinderschädel: „Hier sehen wir den Kopf eines Bullen. Und die Tatsache, dass hier mindestens drei Zentimeter Schädeldicke sind, dann noch den Schusskanal hinzugefügt, das ist ein Zentimeter bis zwei Zentimeter Wolle – bleiben also maximal etwa zwei Zentimeter Betäubungswirkung im Gehirn übrig. Und das reicht nicht aus, um eine dauerhafte Betäubung zu erreichen bzw. die Gefühlslosigkeit und die Schmerzlosigkeit zu erreichen.“

Egal. Und deshalb gibt es seit dem EU-Verbot des Rückenmarkszerstörers immer häufiger Szenen wie in Jena.

Etwa in Österreich, in einem anderen EU-Schlachthof. Die Tiere sind so schlecht betäubt, dass sie sich wehren und noch während der Tötung brüllen. Schlimme, qualvolle Szenen – für Tiere und ihre Schlächter.

Die Bilder zeigen wir dem Institutsleiter Klaus Troeger an der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach. Dort werden in staatlichem Auftrag Schlachtmethoden untersucht. Der Fachmann kommt bei der Analyse zu einem klaren Ergebnis: „Ich denke, es ist eindeutig zu erkennen, dass die Tiere nicht effektiv betäubt sind. Es ist Augenzwinkern zu sehen, es sind Lautäußerungen zu hören, die Tiere ziehen seitlich den Kopf hoch. Das sind also Anzeichen dafür, dass das Empfindungs- und Wahrnehmungsvermögen nicht ausgeschaltet ist.“

Der Reporter fragt nach: „Heißt das, dass die Tiere Schmerz empfinden? Kann man das sagen?“ Klaus Troeger: „Ich denke, so kann man das ausdrücken, ja.“

Trotz solcher Zustände in europäischen Schlachthöfen – die EU-Kommission bleibt dabei: Das Verbot des Rückenmarkszerstörers war richtig. Beate Gminder von der EU-Kommission: „Also musste abgewogen werden zwischen dem Gesundheitsschutz der Arbeiter und der Bevölkerung und dem Tierschutz – eine nicht leichte Entscheidung.“

Die Schlachter aber wollen mit aller Macht zurück zum Rückenmarkszerstörer. „Ich stehe übrigens mit dieser Meinung nicht allein“, sagt einer. „Es gibt sehr viele Kollegen, die die gleiche Meinung vertreten, nur die aus irgendwelchen Gründen nicht laut sagen. Wer von den amtlichen Kollegen will schon offen gegen EU-Richtlinien auftreten, ohne zu riskieren, dass er damit amtlicherseits irgendwelche Schwierigkeiten erhält.“

Und so bleibt alles wie gehabt. In Zeiten der BSE-Angst ist mit dem Leid der Tiere eben schlecht zu argumentieren.

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Horror in Schlachthöfen

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Dazu noch ein Video vom SWR

Horror im Schlachthof _ Odysso – Das will ich wissen!

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. November 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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