Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten   2 comments

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Hier ein Auszug von Zitaten von berühmten und weniger berühmten Menschen bezüglich der „Wahrheiten des Christentums“. Auch Theologen sind darunter.

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„Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, dass das Wasser brennt und dass das Feuer löscht, dass ein Weib ohne Mann gebiert und dass ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur“.

(Goethe, an Lavater, 9.8.1782)

„Schon der Anfang der Vernunft selbst ist in der Bibel ein Verbrechen. Im übrigen geht es dort zu wie im wirklichen Leben: Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Genozid. An 100 Bibelstellen wird ausdrücklich im Namen Gottes getötet, an 1000 Stellen tötet dieser Gott selbst. Sein Sohn droht schließlich mit nie endenden Folterqualen über den Tod hinaus denjenigen, die ihn nicht lieben. Den Liebenden bringt er den eucharistischen Kannibalismus zur Seelenstärkung.
Was ist es für eine moralische Vernunft, die hier ihren Anfang und ihre Prinzipien erkennt und anerkennt“?

(Günther Schulte Professor für Philosophie an der Universität zu Köln)

„In Zeiten blinden und unwissenden Glaubens hat die Kirche festgesetzt, dass die Schriften, besonders die des Neuen Testaments, vollständig als authentisch und wahrhaftig zu gelten haben. Heute kann sie daher nicht mehr umkehren. Die Ergebnisse der modernen Wissenschaft müssen abgelehnt, als falsch bewiesen werden. Andererseits müssen die irrigen Entscheidungen der Kirche als wahr bewiesen werden. Deshalb muss man glauben, dass schwarz weiß ist“.

(Alighiero Tondi, ehem. päpstl.Theologe und Professor an der „Gregoriana“.)

„Ein Mythos, der auf einem anderen Mythos aufbaut wird zur Legende. Ein Mythos, der auf einer Legende aufbaut, wird zum Märchen“.

(unbekannt)

„Die Päpste und ihre Helfershelfer waren so sehr davon überzeugt, dass ihre Macht ausschließlich auf der Unwissenheit beruht, dass sie immer wieder die Lektüre des einzigen Buches verboten haben, das ihre Religion verkündet; sie sagten: Hier ist euer Gesetz, und wir verbieten euch, es zu lesen; ihr erfahrt daraus nur, was wir euch zu lehren geruhen. Diese absonderliche Tyrannei ist unbegreiflich, und trotzdem gibt es sie. Jede Bibel in lebender Sprache ist verboten; erlaubt ist sie nur in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.“
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)

„Wenn man das Kreuz anbetet, an dem Christus gestorben ist, muss man auch den Esel anbeten, auf dem er geritten ist“.
(Bischof Claudius von Turin, 9. Jh.)
„Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan“.
(Jean Cocteau, franz. Schriftsteller, 1889-1963)

„Zur selben Stunde, in der unser Herr Jesus Christ es zuließ, dass er für uns den Kreuzestod erlitt, flohen die Verteidiger von den Mauern durch die Stadt, und die Unsrigen folgten ihnen und trieben sie vor sich her, sie tötend und niedermetzelnd, bis zum Tempel Salomos, wo es ein solches Blutbad gab, dass die Unsrigen bis zu den Knöcheln im Blut wateten…
Nachdem die Unsrigen die Heiden endlich zu Boden geschlagen hatten durcheilten die Kreuzfahrer die ganze Stadt und rafften Gold und Silber. Dann, glücklich und vor Freude weinend, gingen die Unsrigen hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich Ihm gegenüber ihrer Dankesschuld“.
(Chronist über die Eroberung Jerusalems)

„Es ist nicht verwunderlich, dass sich gerade die freieren Geister… mit Grausen vom Christentum und von der Kirche insgesamt abwenden“.

(Hermann Detering, Theologe)

„Gestatten Sie mir, Ihnen zu sagen, dass unsere heutigen Religionen der Religion Christi so wenig gleichen wie jener der Irokesen. Jesus war ein Jude, und wir verbrennen Juden. Jesus predigte Duldung, und wir verfolgen. Jesus predigte eine gute Sittenlehre, und wir üben sie nicht aus. Jesus hat keine Dogmen aufgestellt, die Konzile der Kirche aber haben reichlich dafür gesorgt. Kurz, ein Christ des 3. Jahrhunderts ist einem Christen des 1. gar nicht mehr ähnlich“.
(Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander“.
(Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige)

„Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag“.

(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

„Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein“.

(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

„Die persönlichen Lehren Christi: Demut, Feindesliebe, Unweltlichkeit werden nirgends befolgt. Vielmehr ist es im gesamten Abendlande Sitte, sich mit seinem Nächsten nicht zu befassen, gegen Feinde vorzugehen, das Leben auf die Sorge für den kommenden Tag zu stellen, den, der einem auf den rechten Backen schlägt, niederzuschießen und die geistig Armen als minderwertig anzusehen“.
(Walther Rathenau, dt. Staatsmann u. Industrieller, 1867-1922)

„Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde“.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Philosoph, 1875-1965)

„Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher“.

(Dietrich Bonhoeffer, dt. ev. Theologe, 1906-1945)

„Es ist Religion, an keinen Gott zu glauben – ihn glauben heißt, ihn lästern“.
(Ludwig Anzengruber, österr. Dramatiker, 1839-1889)

„Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden“.
(Klaus Berger, Heidelberger Theologe 1940 -)

„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882)
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Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten

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Diese drei Zitate sind von Dr. Gunter Bleibohm

Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren.
(John Burroughs, am. Dichter, 1837-1921)

Religionen sind eine Ausgeburt der Angst. Sie sind die Antwort auf eine unverständliche und grausame Welt.
(Arthur C. Clarke, brit. Schriftsteller)

Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament – auf der Dummheit der Menschen.
(Otto von Corvin, dt. Schriftsteller, 1812-1886)

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 18. März 2013 von hubwen in Kirchenkritik, Religionskritik

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OBI hält Tiere unter entsetzlichen Zuständen   Leave a comment

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Kaum zu glauben, dass OBI neben Heimwerkerartikel auch noch Tiere und entsetzlichen Zuständen hält. Was haben Tiere neben Schrauben und Nägeln zu suchen?

Eine Recherche von PETA.

OBI BRICHT Versprechen und verkauft immer noch leidende Tiere / PETA

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2015 und 2016 sorgte PETA Deutschland mit erschütternden Recherchebildern über den deutschen Heimtierhandel für Empörung unter Tierfreunden. Auch OBI war unmittelbar betroffen. Die Aufnahmen zeigten tausende Kleintiere, die in Zuchtanlagen unter schlimmsten Bedingungen für den Handel „produziert“ werden.

Bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung einer Onlinepetition mit über 50.000 Unterschriften verkündete OBI 2015 unter großem medialem Echo, den Verkauf von Tieren zu beenden.

Doch OBI hat sein Wort gebrochen und damit seine Kunden und die Öffentlichkeit getäuscht. Drei Jahre nach der Bekanntgabe des Ausstiegs aus dem Tierverkauf finden sich in zahlreichen OBI-Märkten zwischen Regalen mit Nägeln, Wandfarben und Schrauben noch immer Tiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und sogar Reptilien. Die Baumarktkette OBI weigert sich, aus dem Verkauf lebender Tiere auszusteigen.

 

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In deutschen Haushalten leben ca. 31,6 Millionen Heimtiere. Mit der Veröffentlichung von Aufnahmen aus zwei erschütternden Recherchen konnte PETA 2015 und 2016 aufzeigen, woher die Tiere, die in Baumärkten und Zoohandlungen angeboten werden, stammen. Diese Recherchen ergaben, dass auch OBI einen großen Teil seiner Tiere mittels zwischengeschalteter Großhändler aus tierquälerischen Zuchtanlangen in den Niederlanden und Deutschland bezieht.

Tausende Lebewesen leiden Tag für Tag schreckliche Qualen, damit OBI-Baumärkte lebende Tiere anbieten kann. In den Zuchtanlagen sitzen die Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster und viele andere Kleintiere teils zentimeterhoch in ihren eigenen Fäkalien. Verletzungen, Krankheit und Tod sind in diesem skrupellosen Geschäft an der Tagesordnung.

 

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Bei einigen Großhändlern werden auch Reptilien für den Verkauf in kleinen Plastikboxen, den sogenannten Racksystemen, vorrätig gehalten. Ahnungslosen Kunden wird hingegen suggeriert, dass die Tiere aus guten Verhältnissen stammen.
OBI zeigt sich weder gesprächsbereit, noch wurde der Verkauf von Tieren gestoppt.

Was Sie tun können

  • Teilen Sie die Forderung nach einem Ausstieg aus dem Tierverkauf auch auf Facebook und Twitter.

  • Posten Sie folgendes Statement auf der Facebook-Seite von OBI:

„Bitte stoppen Sie umgehend den Verkauf von Tieren. Sie haben Ihr Versprechen gebrochen und halten weiterhin am Verkauf von Tieren aus tierquälerischen Zuchtanlagen fest. Tiere gehören nicht in Baumärkte. Solange Sie lebende Tiere verkaufen, werde ich nicht mehr bei OBI einkaufen.“

  • Bitte kaufen Sie niemals ein Tier im Handel oder bei einem Züchter, sondern adoptieren Sie einen tierischen Mitbewohner aus einem Tierheim. Jedes Jahr werden etwa 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt. Sie alle warten sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.

OBI hält Tiere unter entsetzlichen Zuständen

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Siehe auch:

https://www.welt.de/wirtschaft/article144844045/Obi-nimmt-Hasen-und-Hamster-aus-dem-Sortiment.html

https://www.merkur.de/leben/tiere/nach-peta-kampagne-obi-stoppt-kleintier-verkauf-zr-5324394.html

https://www.businessinsider.de/die-oeffentlichkeit-getaeuscht-baumarkt-obi-sorgt-mit-einem-umstrittenen-angebot-fuer-proteste-2018-5?IR=T

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Gruß Hubert

 

Dramatischer Insektenschwund in Deutschland   Leave a comment

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Man weiß noch nicht genau was der Grund für das dramatische Insektensterben ist. Ich denke aber doch, dass der Mensch bzw. vor allem auch die Landwirtschaft eine wichtige und entscheidende Rolle spielt.

Aus der SZ

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Insektensterb-bienen

Die Blutbiene Sphecodes albilabris gilt als stark gefährdet.

(Foto: Entomologischer Verein Krefeld)

 

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  • Seit 1989 ist die Masse der Insekten in Deutschland dramatisch geschrumpft, belegt eine langjährige Untersuchung.

  • An 63 Orten im Bundesgebiet – allesamt Naturschutzgebiete – verzeichneten Forscher einen Rückgang um durchschnittlich 76 Prozent.

  • Experten sprechen von einem „Beleg dafür, dass wirklich ein größerflächiges Phänomen vorliegt“.

  • Eine Ursache für das Massensterben könnten Stickstoffverbindungen sein, die als Düngemittel in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Von Tina Baier

Bislang war es nicht viel mehr als ein ungutes Gefühl, das allerdings immer mehr Menschen beschlich. Gab es früher nicht weitaus mehr Schmetterlinge, Fliegen, Hummeln, Käfer und auch Mücken? Sterben in Deutschland etwa nicht nur die Bienen, sondern ist alles noch viel schlimmer? Gibt es ein allgemeines Insektensterben?

Eine Studie, die niederländische, deutsche und britische Wissenschaftler jetzt in der Fachzeitschrift Plos one veröffentlicht haben, belegt nun erstmals, dass die Wahrnehmung, dass sich etwas verändert hat in der Welt der Insekten, richtig ist: In weiten Teilen Deutschlands hat die Zahl der fliegenden Insekten tatsächlich dramatisch abgenommen. Zu diesem Schluss kommen die Studienautoren, nachdem sie den Inhalt von Insektenfallen gründlich analysiert haben.

Die ehrenamtlichen Mitglieder des Entomologischen Vereins Krefeld hatten in den vergangenen 27 Jahren an insgesamt 63 verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz Fallen aufgestellt. Darin verfingen sich über die Jahre Millionen Fliegen und Falter, Käfer, Wespen, Bienen und alle möglichen anderen fliegenden Insekten, die von den Forschern gewogen wurden. Das erschreckende Ergebnis: Seit 1989 ist die Masse der Insekten um durchschnittlich 76 Prozent zurückgegangen. „Mitten im Sommer, wenn viele Insekten ihren Höhepunkt erreichen, war sogar ein Rückgang von 82 Prozent in den untersuchten Gebieten zu verzeichnen“, schreiben die Autoren.

„Wir warten schon lange auf diese Arbeit“

„Die Publikation liefert nun den Beleg dafür, dass wirklich ein größerflächiges Phänomen vorliegt“, sagt Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle. Drastischer ausgedrückt: Das Insektensterben ist jetzt nicht mehr nur ein vages ungutes Gefühl, sondern wissenschaftlich erwiesene Realität – zumindest für die Teile Deutschlands, in denen die Untersuchung gemacht wurde. „Wir warten schon lange auf diese Arbeit“, sagt Wolfgang Wägele, Direktor des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig in Bonn. „Es ist das erste Mal, dass ein Datensatz dieser Qualität erhoben worden ist.“ Dass die Insekten tatsächlich weniger werden, kann nämlich nur mithilfe von Langzeitbeobachtungen wie der jetzt vorliegenden Arbeit nachgewiesen werden, da starke Schwankungen von einem Jahr auf das andere bei Insekten ganz normal sind und noch keinen Trend belegen.

Noch erschreckender wird das Ergebnis der aktuellen Studie, wenn man weiß, dass die Proben, die den drastischen Rückgang belegen, allesamt aus Naturschutzgebieten stammen – aus Regionen also, von denen man annehmen würde, dass die Natur dort zumindest noch halbwegs intakt ist. „Wenn die Biomasse an Insekten bereits an geschützten Standorten so drastisch zurückgeht, ist klar, dass die Entwicklung in nicht geschützten Ökosystemen mindestens genauso gravierend ist – vermutlich sogar gravierender“, sagt Johannes Steidle, Tierökologe an der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Was passieren könnte, wenn die Zahl der Insekten noch weiter zurückgeht, ist kaum absehbar. Klar ist, dass etwa 80 Prozent der wild wachsenden Pflanzen von Insekten bestäubt werden. Bleiben die Insekten weg, können sich auch die Pflanzen nicht mehr vermehren. Außerdem sind Insekten eine wichtige Nahrungsquelle für viele andere Tiere, zum Beispiel ernähren sich etwa 60 Prozent aller Vogelarten von ihnen. Vor diesem Hintergrund ließen die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung auch die andernorts beobachteten Rückgänge insektenfressender Vogel- und Säugetierarten in einem neuen Licht erscheinen, sagt Hans de Kroon, einer der Studienautoren von der Radboud-Universität im niederländischen Nijmegen.

Pestizide und Stickstoffverbindungen könnten den Insekten zusetzen

Was genau die Ursachen für das Insektensterben sind, können die Autoren allerdings nicht sagen. Sie haben aber versucht, mithilfe statistischer Methoden zumindest einige Faktoren auszuschließen. Demnach hat sich zwar die Landschaft und damit auch das Spektrum der Pflanzen in den meisten der untersuchten Gebiete im Laufe der vergangenen 30 Jahre verändert. Doch beides kann nach Auffassung der Wissenschaftler die dramatischen Rückgänge nicht erklären. Genauso wenig wie der Klimawandel. „Ein Anstieg der Temperaturen müsste ja im Gegenteil eher zu einer stärkeren Vermehrung der Insekten führen“, sagt Wägele. Schließlich entwickeln sich die meisten Kerbtiere bei Wärme besser als bei Kälte. Das sei aber offensichtlich nicht der Fall. Settele sieht diesen Teil der Arbeit kritischer: „Die Autoren konnten nicht alle klimatisch relevanten Faktoren einschließen“, sagt er. Daher könne das Klima als wichtiger Faktor nicht ausgeschlossen werden.

Mit solchen Fallen gingen die Insektenforscher auf die Jagd. (Foto: Entomologischer Verein Krefeld)

Doch was setzt den Insekten dann derart zu? Die Tatsache, dass der Schwund nicht lokal begrenzt ist und dass außerdem nicht nur bestimmte Arten leiden, sondern alle, deutet nach Ansicht der Autoren auf Verursacher hin, die großflächig in die Natur eingreifen. Infrage kommen ihrer Ansicht nach die allgegenwärtigen Stickstoffverbindungen, die teils aus Düngemitteln stammen, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Weniger bekannt ist, dass auch durch Abgase aus Autos und Fabriken Unmengen von Stickstoffverbindungen in die Umwelt gelangen. Gegen diese Substanzen helfen auch keine Naturschutzgebiete, da sie mit Luftströmungen nahezu überallhin gelangen und als saurer Regen in die Böden eindringen. Dort verändern sie zunächst die Vegetation: Pflanzen, die auf stickstoffarmen Böden gedeihen, werden von Allerweltsarten wie Brennnessel und Löwenzahn verdrängt, und mit ihnen auch die Insekten, die auf diese Pflanzen zum Überleben angewiesen sind.

Mindestens genauso verdächtig sind Pestizide im Allgemeinen und speziell die so genannten Neonicotinoide. „Diese Substanzen sind hochgiftig“, sagt Wägele. „Wenn beispielsweise eine Schnecke ein solches Pestizid frisst und anschließend von einem Käfer gefressen wird, stirbt der Käfer.“ Hinzu kommt, dass Neonicotinoide nicht spezifisch bestimmte Schädlinge töten, sondern auch viele andere Insekten-Arten. Sie greifen nämlich das Nervensystem der Tiere an, eine zentrale Stelle also, die für alle Insekten gleichermaßen überlebenswichtig ist. Doch auch wenn der Verdacht naheliegt: Dass diese Substanzen wirklich der Grund für das Sterben der Insekten sind, konnten auch die Autoren der aktuellen Studie nicht beweisen. Und das ist vielleicht die erschreckendste Erkenntnis: Solange man nicht weiß, was die Ursache ist, kann man auch nur wenig tun, um den Schwund der Insekten zu stoppen.

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Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 13. Juli 2018 von hubwen in Umwelt, Uncategorized

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Glaubst Du noch oder denkst Du schon?   1 comment

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Rebloggt von Tierfreund Wolodja auf wolodja51.wordpress.com

Ich hoffe ich darf ihn auch Kirchen- und Religionskritiker nennen.

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Edward Current´s satirischer Feldzug gegen den Atheismus:

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Kriege gehen NICHT von Christen aus!

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Veröffentlicht 11. Juli 2018 von hubwen in Kirchenkritik, Religionskritik, Uncategorized

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Pervers: eine Jägerin Jägerin päppelt krankes Tier auf, um es für die Jagd auszubilden   Leave a comment

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Ich kann gar nicht sagen wie viel ich bei so einer verfluchten und verdammten Jägerin kotzen könnte. Die Jägerin überlegt sich den aufgepäppelten Fuchs für eine Schliefanlage zu verwenden, wo Jagdhunde ausgebildet werden, um Füchse aus ihren Bauen zu treiben. Der junge Fuchs soll also seine eigenen Artgenossen für perverse Jäger ans Messer liefern.

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FOTO: Torsten Richter-Zippack / Elke Faber

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Peickwitz/Kleinkoschen. Ein bei Peickwitz gefundener Jungfuchs sorgt für Wirbel. Eine Jägerin päppelt das kranke Tier auf, um es für die Jagd auszubilden. Doch Tierschützer protestieren. Von Torsten Richter-Zippack

Vor einigen Tagen hat Marie S.* an der Straße zwischen Niemtsch und Peickwitz einen kleinen, erst wenige Wochen alten Fuchs entdeckt. „Er befand sich direkt an der Straße“, erzählt die Finderin, eine junge Frau aus Brieske. „Der Fuchs hob seinen Kopf. Der war komplett mit Fliegen und Maden übersät“, berichtet sie. Die Frau hat das Tier mitgenommen, um ihm zu helfen. Mehrere Tierärzte hat die Brieskerin kontaktiert, bevor sie an Elke Faber, die Vorsitzende des Jagdverbandes Senftenberg, vermittelt wurde. „Sie machte auf mich einen kompetenten Eindruck. Ich war richtig erleichtert“, sagt die Fuchs-Finderin. Elke Faber nahm sich des Tieres, einer jungen Fähe, an.

Wenige Stunden später, so erzählt die Brieskerin weiter, sei sie durch die Jägerin angerufen worden. Die habe ihr mitgeteilt, dass sich die Füchsin erholt habe und dass sie sich den Einsatz des Tieres in ihrer Hundeausbildungsanlage in Kleinkoschen vorstellen könne. Dabei handelt es sich um eine Schliefanlage, ein Röhrensystem unter der Erde. Dort werden Jagdhunde ausgebildet, um Füchse aus ihren Bauen zu treiben.

„Als ich das recherchiert hatte, läuteten bei mir die Alarmglocken“, berichtet die Fuchs-Finderin, die sich für den Tierschutz engagiert. Über das soziale Netzwerk habe sie sich an den Verein Wildtierschutz Deutschland gewandt. Das Gremium, das die Senftenberger Fähe auf den Namen Foxi getauft hat, fordert schon länger das Verbot der seiner Ansicht nach „sinnlosen Fuchsjagd“. Nicht näher zitierte wissenschaftliche Erkenntnisse werden als Begründung herangezogen. „Die Ausbildung von Jagdhunden mittels lebender Füchse ist gemäß diverser Gutachten als tierquälerisch einzuordnen“, erklärt Vereinsvorsitzender Lovis Kauertz.

Die Tierschützer haben eine Petition unter dem Motto „Freiheit für Foxi – Gegen Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen“ gestartet. Schlief­anlagen werden als „Guantanamo für Füchse“ bezeichnet. Guantanamo ist ein berüchtigtes US-Gefängnis auf Kuba. Mit Stand Donnerstag gab es bereits über 45 000 Unterschriften.

Jägerin Elke Faber, die gleichzeitig Vorsitzende des Jagdverbandes Senftenberg ist, erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht: „Richtig ist, dass ich den gefundenen Fuchs auf meinem Grundstück einquartiert hatte. Er bekam eine Wurmkur und wurde nach wenigen Stunden wieder munter“, berichtet die Waidgenossin, die bereits seit etwa 30 Jahren den Jagdschein besitzt. „Ich habe schon mehrere Füchse aufgepäppelt, beispielsweise Tiere, die im Großkoschener Familienpark gefunden worden waren“, erzählt Faber. Tatsächlich gab es die Idee, die junge Füchsin für die Schliefanlage auszubilden. „Das ist ein ganz normaler Vorgang“, erklärt Elke Faber. „Die Jagdhunde, die dort für die Fuchsjagd fit gemacht werden, kommen an die Füchse gar nicht heran, sondern verbellen diese lediglich.“ Diese Aussage unterstützt Matthias Schannwell, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes (LJV) Brandenburg, voll und ganz: „Die Hunde sollen die Füchse tierschutzgerecht aus dem Bau treiben. Nur geprüfte Hunde dürfen letztlich zum Einsatz kommen.“ Nach Angaben des Verbandes existieren in Brandenburg etwa 13 Schliefanlagen.

Indes bezeichnet Schannwell die Senftenberger Fuchsgeschichte als „sehr abenteuerlich“. Zum einen, weil die Tierschützer eine „beispiellose Hetzkampagne“ gegen eine erfahrene Jägerin losgetreten hätten. Zum anderen, weil sich die Finderin des Fuchses strafbar gemacht habe. „Nur der dort Jagdausübungsberechtigte darf sich das Wild aneignen. Alles andere fällt unter Wilddieberei“, erklärt Matthias Schannwell.

Indes befindet sich der Fundfuchs nicht mehr bei Elke Faber, sondern in der Wildtierauffangstation in Oranienburg bei Berlin. „Dort wird die Fähe weiter gesund gepflegt und anschließend in die freie Wildbahn entlassen“, sagt Elke Faber.

Trotz dieser Nachricht läuft die Petition des Vereins Wildtierschutz Deutschland weiter. Ein Punkt, der die versierte Jägerin besonders ärgert: „Wir lassen uns nicht in Misskredit bringen und prüfen rechtliche Schritte.“

Mitinitiator Lovis Kauertz sagt hingegen, dass die Petition bis auf Weiteres fortgeführt werde, allerdings mit inhaltlichen Änderungen, Schwerpunkt „Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen“.

*Name geändert

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Pervers: eine Jägerin Jägerin päppelt krankes Tier auf, um es für die Jagd auszubilden

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Hier noch etwas vom FDP-Chef Lindner.

Christian Lindner darf jetzt tun, was Kindern Tränen in die Augen treibt und jene Fleischesser entsetzt, die glauben, ihr Schinken komme als 100-Gramm-Packung auf die Welt. Zu einem FDP-Chef mit Steve-McQueen- Fimmel passt es aber ganz gut: Lindner darf jetzt Rehe und Wildschweine schießen.

Vor wenigen Tagen bekam Deutschlands oberster Freidemokrat auf Gut Grambow in Mecklenburg-Vorpommern eine Urkunde für die erfolgreich absolvierte Prüfung überreicht, er besitzt nun einen Jagdschein. Lindner gehört also zu jenen Männern, die sich im Zeitalter von #MeToo, gendergerechter Sprache und dem dritten Geschlecht noch gänzlich mental ungebremst mit den Insignien echter Männlichkeit schmücken. Meine Zigarre, mein gestählter Oberkörper, mein erlegter Achtender.

Wir sind sehr versucht, Lindner unsere Hochachtung auszusprechen, weil die Jägerprüfung als ähnlich kompliziert und schwierig gilt, wie eine aus dem Parlament geflogene Partei mit 10,7 Prozent der Wählerstimmen wieder hineinzubringen. Doch bevor man sich nun für den talentierten Herrn Lindner begeistert, muss man zunächst einmal wissen, wie er den Schein gemacht hat: Geübt hat er mit dem Smartphone. Selbst der dreiwöchige Kompaktkurs war ihm nicht kompakt genug, stattdessen buchte er Einzeltermine. Das Gut Grambow wirbt mit dem Slogan „shoppen, schießen und genießen“. Hart büffeln stellt man sich anders vor.

Womit wir bei einem weiteren Punkt sind. Mit den angehenden Jägern und Mecklenburg-Vorpommern verhält es sich heute so, wie es sich früher mit den angehenden Abiturienten und Hessen verhalten hat: Wenn Gymnasiasten in südlichen Bundesländern mit der Schule nicht so klarkamen, wie ihre Eltern sich das vorstellten, wurden sie nach Hessen ins Internat verfrachtet, weil Mathematik und andere fiese Fächer dort einfacher waren. Und so ähnlich ist es auch mit dem Jagdschein und Mecklenburg-Vorpommern. Sagen zumindest die, die ihren Jagdschein in einem der anderen 15 Bundesländer gemacht haben. Und natürlich auch viele, die die FDP nicht mögen.

Ein ausgezeichnetes Schießergebnis bescheinigte der Jagdschulen-Leiter dem Prüfling Lindner. Außerdem lobte er die Einstellung des Prüflings, sein „Leuchten in den Augen“. Schuldirektoren, die Schüler loben, obwohl sie kaum im Unterricht waren, das gab es früher noch nicht mal in Hessen.

https://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/28/christian-lindner-jagd-gesellschaftskritik

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 11. Juli 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Katze verliert Bein in Tellereisen   1 comment

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Es ist ein Skandal, dass der Gebrauch von Tellereisen bereits seit 1995 in der Europäischen Union verboten wurde, aber der Handel mit diesen Fallen in Deutschland weiterhin erlaubt ist? Der deutsche Gesetzgeber ist also auf der Seite der Tellereisen-Hersteller und der Hersteller von Schlageisen. So eine Schande!

Von veganblog.de

falle

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Ein grausamer Alptraum, jedes Tierbesitzers, hat sich im Kreis Kassel ereignet. Eine Katze ist bei ihrem Spaziergang durch „Nachbars-Garten“ in eine illegal aufgestellte Schlagfalle geraten. Diese war an einem Zaun befestigt.

Die Katze hing bis zu ihrem Fund mit der Vorderpfote in der Falle fest. Erst unter großer Anstrengung ihrer Retter, konnte sie aus der Schlagfalle befreit werden.

Weil das Katzenbein so schwer zertrümmert war, musste dem Tier in der Klinik das ganze Vorderbein amputiert werden.

Die Verwendung eines Tellereisens verstößt gegen straf- und jagdrechtliche Vorschriften, und in diesem Fall ist auch von Verstößen das Tierschutzgesetz auszugehen. Unter anderem gegen §17  Nr.2b des Tierschutzgesetzes, welcher besagt, dass …

…niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf.

Dieser schreckliche Fall von Tierquälerei muss rechtlich belangt werden.

Aus diesem Grund haben wir von PETA Strafanzeige gegen den verantwortlichen Mann erstattet.

Wusstest du, dass …

… der Gebrauch von Tellereisen bereits seit 1995 in der Europäischen Union verboten, aber der Handel mit diesen Fallen in Deutschland weiterhin erlaubt ist?

… trotz des Verbots Tellereisen aufzustellen, diese Fallen immer wieder illegal zum Einsatz kommen?

… die Jagd mit Totschlagfallen aber eine gängige Jagdpraxis in Deutschland darstellt?

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Katze verliert Bein in Tellereisen

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Fuchs in Tellereisen gefangen

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Gruß Hubert

Wie Demokratien sterben   Leave a comment

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Der Artikel in den Dolomiten (Tageszeitung aus Südtirol) vom 7./8. Juli ist m.M.n. eine gute Analyse wie Demokratien in Gefahr geraten oder sterben. Gefahren gehen vor allem von einer extremen Polarisierung in der Gesellschaft aus. Wenn jede Seite meint im Recht zu sein, nicht fähig oder willens ist Toleranz zu üben, Kompromisse zu schließen, kann es nur zur Konfrontation kommen. Man muss sich dann der Konfrontation stellen, sofern die Argumente akzeptabel, diskussionswürdig und nicht auf Polemik und Provokation ausgerichtet sind. Wenn mal eine autokratische Regierungsform oder Diktatur fest installiert ist, wird es sehr schwer diese mit demokratischen Mitteln abzulösen.

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 10. Juli 2018 von hubwen in Politik, Uncategorized

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EPICA – Unleashed   Leave a comment

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Der Wahnsinn – oder in den Wahnsinn getrieben…

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EPICA – Unleashed (OFFICIAL MUSIC VIDEO)

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 8. Juli 2018 von hubwen in Musik, Uncategorized

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