Archiv für Dezember 2017

Ja da war i gern wieder der depperte Buah   Leave a comment

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Der fremde Soldat – Ludwig Hirsch

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Der fremde Soldat – Songtext
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Du schau, dort drüben am Waldrand,
da liegt einer und schlaft.
Um Himmelswillen, geh ja nicht näher,
ich glaub, es ist ein fremder Soldat!
Du schau, er liegt so friedlich in der Wiesen,
du schau, er is no so jung.
Um Himmelswillen, sei trotzdem leise,
wenn er aufwacht, bringt er uns um!
Und der Sommerwind zerzaust ihm zärtlich die
Haar
und flüstert „schlaf gut, fremder Bub“.
Und die Sommersonn sie streichelt ihn zart
und deckt ihn ganz warm zu, den Buben.
Du schau nur, wie er lächelt,
was der jetzt wohl träumt?
Sicher das Allerschönste,
sicher träumt er von daheim.
Und der Vater zerzaust ihm zärtlich die Haar
und flüstert „schlaf gut, mein Bub“
Und die Mutter, sie streichelt ihn zart
und deckt ihn ganz warm zu, ihren Buben.
Du, was hat er da zwischen den Augen,
ein Loch, klein, giftig und rot.
Um Himmelswillen, nein, du der schlaft nicht,
der fremde Soldat ist tot.

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http://www.songtexte.com/songtext/ludwig-hirsch/der-fremde-soldat-53d8dfb1.html

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Gruß Hubert

In memoriam Mia (15)   Leave a comment

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Ich kann es nicht akzeptieren, wenn man Opfer von Tätern nicht nennt, wenn es Migranten, Flüchtlinge oder wie auch immer, sind. Der Bürgermeister von Kandel, Volker Poß, will den Afghanen nicht abschieben lassen, weil er Fremdenfeindlichkeit fürchtet. Solche Leute würden am liebsten alles vertuschen, wenn die Täter nicht Einheimische sind.

Hier ein Beitrag von fischundfleisch.com

 

Opfer haben einen Namen. Angela Merkel hört das bekanntlich nicht gerne, so hat es zumindest den Anschein… Als in Berlin bei einem Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt elf Menschen ums Leben kamen, herrschte Schweigen. Schweigen um die Identität der Menschen. Es schien so, als wollte man den Opfern kein Gesicht geben. Warum nicht? Da war doch was! Richtig! Man wollte keinen Fremdenhass schüren. Ach ja, genau. Jetzt ist Mia tot. Ermordet von einem afghanischen Flüchtling. Er hat die Probleme aus seinem Heimatland, die Gewalt und das viele Elend, mit nach Deutschland gebracht. Verständlich? Ja, würden Psychiater sagen. Nein, sage ich als Vater. Ich will dieses Risiko für meine Familie nicht und nehme mir das Recht heraus, das in einer Demokratie offen sagen zu dürfen.

Spätestens seit dem Mord in Freiburg an Maria L. wissen wir, dass die Altersangaben von Flüchtlingen mit Vorsicht zu genießen sind. Der Vater des verdächtigten Hussein K. hat dessen Alter mit 32 angegeben, womit Hussein K. fast doppelt so alt ist als er uns einreden wollte. Nicht böse sein, aber seht euch dieses Foto an, auch nicht der Vater des Opfer glaubte, dass der afghanische Flüchtling sein richtiges Alter angegeben habe.

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Screenshot von Facebook

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Ich frage mich vor allem eines: Müssen Behörden die Angaben von Flüchtlingen nicht schärfer überprüfen?

In der Zwischenzeit hat Burkhard Lischka, innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der SPD, die Abschiebung des Täters gefordert. Dem Bürgermeister von Kandel, Volker Poß, kommt diese Forderung zu früh und er fürchtet eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit.

Ich frage Sie, Herr Poß, machen Sie sich um die Sicherheit ihrer Kinder keine Sorgen?

Von Robert Cvrkal

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In memoriam Mia (15)

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 30. Dezember 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized

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Botox – unzählige Mäuse sterben qualvoll für eine fragwürdige Schönheit   Leave a comment

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Mir tut jedenfalls keine Frau leid (oder sollte ich besser Tussi sagen?), wenn bei der Botox-Anwendung etwas schief läuft. Im Fall auch kein Mann, wenn er so blöd und gewissenlos ist.

Hier ein Bericht von Ärzte gegen Tierversuche.

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Botox – Tierqual für eine fragwürdige Schönheit

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Ewig jugendliche Schönheit – mit Botox, der Wunderspritze, scheint der Traum wahr zu werden. Die Faltenglättung mit dem Nervengift Botulinumtoxin ist weltweit groß in Mode. Innerhalb weniger Jahre hat sich Botox zu einem echter Kassenschlager entwickelt. Tendenz weiter rapide steigend. Botox ist ein Handelsname eines der Botulinumtoxin-Präparate. Abgesehen von der Frage, warum sich Menschen auf der Suche nach dem ewigen Jungbrunnen eine hochgiftige Substanz ins Gesicht spritzen lassen, handelt es sich hier um ein gravierendes Tierschutzproblem.

Jede einzelne Produktionseinheit (Charge) wird auf ihre Giftigkeit getestet. Die Testsubstanz wird Mäusen in die Bauchhöhle gespritzt. Der Todeskampf mit Krämpfen, Lähmungen, Atemnot kann drei bis vier Tage dauern. Die Tiere sterben schließlich an Atemstillstand. Mindestens 100 Mäuse werden für jede Produktionseinheit zu Tode gequält, weltweit sind es jedes Jahr 600.000 Mäuse. Tendenz steigend. Zahlreiche tierversuchsfreie Testmethoden wurden bereits entwickelt, werden aber bislang kaum bis gar nicht eingesetzt.

Botox ist nicht mehr nur in den USA und bei Promis ein Thema, sondern wird zunehmend auch in der breiten Masse in Deutschland eingesetzt. Das immense Tierleid, das dahinter steht, ist in Deutschland noch gänzlich unbekannt. Öffentliche Aufklärung und Druck auf Firmen und Behörden zur Beschleunigung der Entwicklung, Validierung und Anerkennung tierversuchsfreier Verfahren sind dringend erforderlich.

Was ist Botox?

»Botox« ist ein Handelsname für ein Produkt, das aus dem Bakteriengift Botulinumtoxin hergestellt wird. Der Name »Botox« hat sich, vorangetrieben durch die Massenmedien, als Oberbegriff für Faltenglättung durch Injektionen mit dem Bakteriengift eingebürgert. So, wie sich »Tesafilm« für Klebeband oder »Uhu« für Klebstoff durchgesetzt haben.

Botulinumtoxin wird vom Bakterium Clostridium botulinum gebildet, das in verdorbenen Fleischkonserven vorkommen kann. Botulismus war früher eine gefürchtete, häufig tödlich verlaufenden Nahrungsmittelvergiftung. Betroffene Menschen starben unter schrecklichen Qualen an Atemlähmung.

Botulinumtoxin ist das stärkste derzeit bekannte Gift. Schon unvorstellbar winzige Mengen, ein hunderttausendstel Milligramm, können einen Menschen töten. Wenn man einen Esslöffel der Substanz in den Bodensee schütten würde, wäre dieser See vollständig vergiftet.

Wie wirkt Botulinumtoxin?

Botulinumtoxin blockiert die Signalübertragung vom Nerv zum Muskel. Es kommt zu Muskellähmungen. Bei einer Vergiftung wird der Atemmuskel gelähmt, der Mensch erstickt qualvoll. In starker Verdünnung wird sich diese Eigenschaft bei der Behandlungen verschiedenster Erkrankungen zu Nutze gemacht. Muskelkrämpfe, Dystonien (bestimmte Bewegungsstörungen), Schiefhals, Schreibkrampf, Lidzuckungen, übermäßiges Schwitzen, Schielen oder Migräne können so behandelt werden.

Durch Einspritzen von Botox in die Gesichtsmuskeln werden diese gelähmt, die Falten darüber werden geglättet. Die Wirkung lässt nach etwa zwei bis sechs Monaten nach. So lange braucht der Körper, um neue Nervenendigungen nachzubilden.

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Botox – unzählige Mäuse sterben qualvoll für eine fragwürdige Schönheit

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Botox-Tierzahlen

Mindestens 350.000 Mäuse allein in Europa

Zusammenfassung

Präparate aus dem Nervengift Botulinumtoxin („Botox“) werden getestet, bevor sie in den Verkauf gehen – und zwar nicht einmalig, sondern jede einzelne Charge (Produktionseinheit). Die meisten Firmen führen hierfür einen qualvollen Test an Mäusen durch. Der anhaltende Botox-Boom hat einen dramatischen Anstieg der Tierversuchszahlen zur Folge. Neueste Berechnungen des Vereins Ärzte gegen Tierversuche gehen von mindestens 350.000 bis 412.000 Mäusen im Jahr 2015 allein für Europa aus. Inklusive der riesigen Märkte in Nord-Amerika und Asien dürfte die weltweite Zahl der Mäuse, die für das Gift einen qualvollen Tod erleiden müssen, um ein Vielfaches höher sein.

Hintergrund

Botox ist der Handelsname eines Produkts aus dem Nervengift Botulinumtoxin, das vor allem als Faltenglätter bekannt ist. Da es bei der Herstellung des von Bakterien produzierten Gifts zu Schwankungen kommen kann, schreibt das Europäische Arzneibuch eine Testung jeder Charge (Produktionseinheit) vor. Üblicherweise wird dies im LD50-Test an Mäusen gemacht. Gruppen von Mäusen wird die Substanz in verschiedenen Verdünnungen in die Bauchhöhle gespritzt. Das Gift lähmt die Atemmuskulatur, die Tiere ersticken qualvoll. Es wird die Menge Gift ermittelt, bei der die Hälfte der Tiere stirbt.

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https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/projekte/stellungnahmen/2437

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Gruß Hubert

Homo Sapiens – wirklich?   Leave a comment

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Der heutige Mensch bezeichnet sich als Homo Sapiens. Dieser Ausdruck kommt aus dem Lateinischen.
Homo steht für Mensch.
Sapiens steht für einsichtsvoll, verständig, und weise.
Der heutige Mensch bezeichnet sich also selbst als den einsichtsvollen, verständigen und weisen Menschen.
Was für eine Selbst-Beweihräucherung!

Die treffendere Bezeichnung wäre wohl Homo Tyrannus.
Tyrannus bedeutet: Herrscher, Tyrann, Alleinherrscher.

Der Mensch möchte sich die ganze Welt untertan machen, sie allein beherrschen und entpuppt sich dabei zu einem Tyrannen.
Er nimmt anderen Lebewesen (Tieren und Pflanzen) den Lebensraum und damit die Lebensgrundlage.
Er (be)nutzt Tiere wie Wegwerfartikel.
Er baut furchtbare Waffen, die mit viel Geld und Energie stetig weiterentwickelt werden, und bekämpft damit seine eigenen Artgenossen.
Er nutzt gnadenlos, rücksichtslos und grausam alles zu seinen Zwecken.
Er breitet sich immer mehr aus, dringt in die entferntesten Winkel auf diesem Planeten vor. Nichts mehr ist vor ihm sicher. Alles wird erobert und verwertet und dabei geschädigt oder gar zerstört.
Er ist dabei, diesen wunderbaren Planeten, mit seiner reichen Artenvielfalt, in einen öden, toten Krümel zu verwandeln, der im Universum um die (unsere) Sonne eiert.
Er arbeitet gegen die Natur und zerstört dabei seinen eigenen Lebensraum und seine eigene Lebensgrundlage und reißt damit sich und vieles Andere ins Verderben.
Die Lebensqualität auf diesem Planeten nimmt kontinuierlich ab.

Was ist an diesem Handeln einsichtsvoll, verständig oder weise?

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Warum Tierversuche nicht notwendig sind  (externer Link)

oder unter Infos -> Allgemein:
Das Tierschutzgesetz  (externer Link)

oder unter Infos -> Humanmedizin:
Liste von Risikomedikamenten  (externer Link)

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[…]

Deutschland bezeichnet sich als zivilisiertes Land. Es werden aber bei uns durch unsere Steuern finanziert, mit staatlicher Förderung und durch entsprechende Gesetze legalisiert, Tiere auf alle nur erdenkliche Arten gequält. Sie werden verstrahlt, verbrüht, verbrannt, vergiftet, gequetscht, verätzt, geschnitten, mit allen möglichen Krankheiten infiziert, ihnen werden heiße Flüssigkeiten eingeflößt, ihnen werden gezielt Organe geschädigt oder zerstört (Augen, Nieren, Herz …) , ihnen werden schwere Verletzungen zugefügt, z.B. schwere Schädelverletzungen in der Hirnforschung, ihnen werden schwere Verbrennungen zugefügt, es werden gezielt Knochen gebrochen, in der Militärforschung wird auf lebende Tiere geschossen und und und. Man läßt sie hungern oder dursten oder quält sie auf sonst irgend eine Weise. Das ganze unter dem Deckmantel der Wissenschaft.

Ein Staat, der solche Verbrechen fördert und sogar gesetzlich vorschreibt, ist, meiner Meinung nach, alles andere als zivilisiert!
Es ist nicht alles moralisch und ethisch vertretbar, was in einem Staat als gesetzlich zulässig definiert wurde. An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass während der NS-Zeit in Deutschland medizinische Versuche an Menschen durchgeführt wurden. Zu der damaligen Zeit wurde das von der amtierenden Gesetzgebung als rechtens betrachtet.

Am 1. August 2002 wurde der Tierschutz als Staatsziel in unser Grundgesetz aufgenommen. Der Gesetzgeber werde Würde und Schutz der Tiere stärker ins Visier nehmen, wurde verkündet.
Bei den nach wie vor unglaublichen, tagtäglichen Grausamkeiten in den Tierversuchslaboratorien und in der Massentierhaltung ist diese Aussage der reinste Hohn. Nur wenn sich möglichst viele Tierfreunde in Tierschutzvereinen organisieren, kann daran etwas geändert werden.

Eine einzelne Schneeflocke bewirkt nichts, aber bedenken Sie, was für eine ungeheure Gewalt eine Lawine entwickelt. Diese besteht nur aus (vielen) Schneeflocken!

Ein einzelner Wassertropfen bewirkt auch nichts. Aber viele Wassertropfen können Kraftwerke betreiben oder gewaltige (Natur-)Kräfte in einer Flut entfalten der kein Damm auf Dauer standhalten kann.

Auch ein einzelner Mensch ist nahezu machtlos. Aber wenn sich viele Menschen zusammenschließen und sich gemeinsam für eine Sache einsetzen kann in allen Bereichen eine Veränderung (Verbesserung) bewirkt werden.

Ich bitte Sie darum, auch eine Schneeflocke, ein Wassertropfen, ein MENSCH zu sein, der mithilft, etwas zu bewirken.
Stellen Sie aber an sich selbst keine zu großen Ansprüche und setzen Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch an. Es besteht sonst die Gefahr, dass Sie schon bald entmutigt wieder aufgeben.
Jeder Schritt in die richtige Richtung, auch wenn er noch so klein sein sollte, ist besser als gar keiner.

[…]
Für ihre Lieblinge zuhause ist den Deutschen fast nichts zu teuer, aber nur 20 oder 30 Euro Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft in einem Tierschutzverein ist scheinbar zu viel.
20 Euro Jahresbeitrag (nicht mal 5,5 Cent pro Tag oder 1,67 Euro pro Monat) kann sich doch so gut wie jeder leisten, auch Studenten und Arbeitslose!

Oder gibt es da noch andere Gründe?
Ist es Egoismus? Denken vielleicht viele, dass durch Tierversuche Medikamente gefunden werden, die ihnen bei evtl. künftigen Erkrankungen helfen werden?
Genau das Gegenteil ist der Fall! Die überwiegend unvorstellbar grausamen Tierversuche behindern die Medizin, bringen falsche Ergebnisse und sind deshalb für uns Menschen ein unkalkulierbares Risiko.

Hier nur zwei Beispiele:

Digitalis erhöht in gefährlicher Weise bei Hunden den Blutdruck und seine Anwendung beim Menschen wurde deshalb um Jahrzehnte verzögert. Später fand man seine gute Wirkung bei Herzinsuffizienzen und dass es den menschlichen Blutdruck senkt.

Die Cyanidsäure (als Salz Cyankali genannt) ist für den Menschen so giftig, dass er schon vom Geruch dieser Substanz sterben kann. Schafe, Kröten, Stachelschweine und andere Tierarten vertragen größte Mengen dieses Giftes ohne Reaktion.

Weitere Beispiele finden Sie hier auf meiner Homepage unter Wirkungsweisen bei Mensch und Tier“.

[…]

215000 Medikamentengeschädigte und 25000 bis 30000 Medikamententote pro Jahr nur in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. Diese Medikamente wurden alle an Tieren getestet. Sie wurden nicht nur für ungefährlich, sondern auch noch hilfreich für den Menschen befunden !!!!
Erkenntnisse aus der Forschung mit Versuchstieren auf den Menschen zu übertragen gleicht einem russischen Roulett.

Ein Flugzeugkonstrukteur testet neu konstruierte Bauteile und Flugzeuge ja auch nicht unter Wasser, sondern im Windkanal bzw. in der Luft. Ein Test unter Wasser bringt nur bei wenigen Einzelheiten vergleichbare, aber überwiegend falsche Ergebnisse.
Haben Sie schon mal ein U-Boot fliegen sehen?

Jetzt fragen Sie vielleicht: „Sollen solche Experimente etwa mit Menschen gemacht werden?“
Dafür gibt es nur eine Antwort: Niemals!

Es gibt aber Möglichkeiten für die medizinischen Forschung die nicht nur als Ersatz für Tierversuche angesehen werden können, sondern deren Aussagekraft weit übertreffen. Diese erbringen genauere und verlässlichere Ergebnisse als Tierversuche und sind somit weniger gefährlich für uns Menschen.
Hierzu zählen zum Beispiel In-vitro-Studien (im Reagenzglas) mit Zellkulturen, Gewebeproben, Mikroorganismen usw. Auch mit menschlichen Zellkulturen (Hautzellen, Blutzellen, Nervenzellen … aber keine Versuche mit Embryonen!!). Die Möglichkeiten der In-vitro-Methodik sind noch längst nicht ausgeschöpft.
Hier sollte geforscht werden, und nicht mit Tierversuchen, die eher gleichzusetzen sind mit Folterungen wie im Mittelalter. Tierversuche bringen falsche Ergebnisse und sind daher ein unkalkulierbares Risiko für uns Menschen. Tierversuche durchzuführen und die Erkenntnisse daraus auf den Menschen zu übertragen ist einfach unverantwortlich!

Lesen Sie dazu bitte auch auf den Seiten der Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ unter
„Wir über uns“ -> „Grundsatzerklärung“  (externer Link)

Sie fragen sich wahrscheinlich jetzt: „Wenn das wirklich so ist, warum werden dann Tierversuche weiterhin durchgeführt?“
Kurz gesagt: Wegen dem großen Geschäft das damit verbunden ist.
Hier arbeiten wieder Politik und Wirtschaft Hand in Hand. Die Tierversuche sind gesetzlich vorgeschrieben und die Politik hat die dafür nötigen Gesetze gestaltet (“unabhängige Politiker“ als Aufsichtsräte in der Pharmaindustrie!).

Die Weltgesundheitsorganisation hält 300 Medikamente für ausreichend. Bei uns in Deutschland werden aber derzeit mehr als 30000 Medikamente angeboten. Aber trotzdem forscht die Pharmaindustrie auf “Teufel komm raus“ um immer wieder neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Wenn ein Pharmakonzern ein Medikament hat, dass kurz vor der Zulassung steht, wird dadurch oft der Börsenkurs nach oben getrieben, weil erwartet wird, dass mit diesem Medikament der Umsatz und Gewinn gesteigert werden kann. Deshalb versuchen die Pharmakonzerne, immer wieder neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Am besten sind da Medikamente die nur die Symptome bekämpfen, aber nicht die Ursachen. So bleibt die Schar der Abnehmer groß und die Gewinne sprudeln kräftig und länger.

Wenn sich herausstellt, dass ein Medikament gesundheitliche Schädigungen hervorruft, dann wird das erst mal verschwiegen und verharmlost. Es werden „unabhängige Gutachter“ eingeschaltet und es wird auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (Tierversuche!!) verwiesen.

Irgendwann läßt sich dann das ganze nicht mehr vertuschen und das Medikament muss vom Markt genommen werden. Aber bis dahin wurden damit schon Millionen verdient.
Die Geschädigten haben so gut wie keine Chance mit einer Schadenersatzklage durchzukommen. Der Pharmakonzern hat, wie schon gesagt, alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten und es war nicht abzusehen, dass das Medikament für den Menschen eine schädliche Wirkung entfaltet.
Das heißt: Keine Entschädigung — Basta!
Hier dienen die Tierversuche als Absicherung und Alibifunktion für die Pharmakonzerne!
Schadenersatzforderungen werden damit abgeblockt!

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http://www.homo-tyrannus.de/

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Gruß Hubert

 

 

Viel Geld für Silvesterfeuerwerke – und die Folgen   Leave a comment

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Für mich ist der wichtigste Punkt, dass diese Silvesterfeuerwerke und diese Knallerei Hunde und andere Tiere allergrößten Stress verschafft, sie in Pankik geraten bis hin zu Todesängsten. Auch das Wild leidet sehr darunter – und noch andere Tiere. Warum muss man so eine Knallerei veranstalten nur weil man in wenigen Stunden eine andere Jahreszahl schreibt? Man kann auch feiern ohne dass geknallt werden muss.

Außerdem ist dieses „Feuerwerken“ eine große Belastung für die Umwelt, wie man hier bei tagesschau.de lesen kann.

Viel Geld für viel Feinstaub

Für die Hersteller ist das Silvesterfeuerwerk ein Höhepunkt des Jahres. Verbraucher geben immerhin einen dreistelligen Millionenbetrag aus. Gleichzeitig entstehen durch Raketen, Knaller und Böller hierzulande rund 5000 Tonnen Feinstaub.

Der Verkauf von Böllern und Silvesterraketen für den bevorstehenden Jahreswechsel hat begonnen – auch dieses Jahr wird es die Produkte nur für drei Tage im Handel geben. Diese Tage entscheiden über den Löwenanteil des gesamten Jahresumsatzes. Die deutsche Feuerwerksbranche rechnet mit einem gleichbleibend hohen Silvesterumsatz von 137 Millionen Euro.

Der Spendenaufruf unter dem Motto „Brot statt Böller“ dürfte der pyrotechnischen Industrie ein Dorn im Auge sein. Aber auch dieses Jahr appelliert das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ zum Jahreswechsel wieder an die Spendenbereitschaft der Deutschen.

„‚Brot statt Böller‘ ist eine Einladung an alle, denen Silvesterfeuerwerk eher Unbehagen bereitet, weil hier Millionen Euro im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert werden“, erklärte die Präsidentin des Hilfswerkes, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Das Hilfswerk unterstützt Projekte in mehr als 90 Ländern.

Anmerkung: auch zu Weihnachten gibt es unzählige Aktionen wo Spendengelder gesammelt werden. Aber niemand von diesen Organisatoren fiele es ein auch einmal so eine Aktion für Tiere zu machen. Warum müssen das so viele Leute in die lächerliche Ecke stellen? Es ist ja traurig, dass es das Wort Tierschutz überhaupt braucht, genauer gesagt ist es eine Schande wie es Tieren geht, wie damit umgegangen wird. Der Mensch allein ist dafür verantwortlich wie es Tieren geht. Ich sage so lange man so respektlos und würdelos mit Tieren umgeht wird es auch Kriege geben. Denn genau aus dieser Geisteshaltung entspringen auch Kriege. Genug jetzt davon, es wäre ein eigenes gaaaaanz langes Kapitel.

Die Schattenseiten des bunten Treibens

Ein Feuerwerk mit lauten, bunten Böllern und Raketen gehört fest zu Silvester. Was schön am Himmel funkelt, kann aber auch schädlich sein. Denn durch Feuerwerk entsteht Feinstaub. In einer Silvesternacht sind das rund 5000 Tonnen, wie das Umweltbundesamt angibt. Das entspricht etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr freigesetzten Feinstaubmenge. An Silvester ist die Luftbelastung somit häufig – vor allem in Städten – so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/verkauf-feuerwerk-101.html

 

PETA schreibt:

Ab heute startet wieder der Verkauf von Feuerwerkskörpern. Doch während Raketen & Co. für Menschen spannende Unterhaltung sind, geraten Tiere in Todesangst und Panik. Viele Wildtiere, Hunde, Katzen und Kleintiere nehmen den ohrenbetäubenden Lärm, die hellen Blitze und die unbekannten Gerüche als lebensbedrohliche Situation wahr. Für heimische Wildtiere kann das Feuerwerk in der Silvesternacht schnell zur tödlichen Gefahr werden. Insbesondere für Vögel wird der Silvesterhimmel in den Städten zum Inferno.

Spenden statt Böllern!
Die Idee – lieber 5 €, 15 € oder 30 € in die Arbeit für Tierrechte investieren, statt das Geld zu verpulvern und die Tiere zu gefährden.

Ich kenne auch jemand, der an Silvester mit seinem Hund in einem entfernten Wald fährt, in welchem die Knallerei allerdings immer noch hörbar zu vernehmen ist und dessen Hund aber schnell ins Auto zurück will und nicht daran denkt sein Geschäft zu erledigen. Er hat sich an diesem Silverstertag vom Tierarzt eine Beruhigungs-Tabelette verschreiben lassen und hofft, dass es für den Hund damit erträglicher ist.

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Gruß Hubert

 

Zum Gedenken für alle zu Tode gemarterten Tiere   Leave a comment

Traurige Wahrheiten!

Für die Freiheit und das Leben aller Tiere!

Alle Jahre wieder – kommt der Henkersknecht der Schlachthoefe

Hier moechte ich an Unheilig-Abend der Tierkadaver-Schlemmerei runterspringen

Ja liebe Freunde und Leser dieses Blogs, eitel Freude kann ich euch heute keine verkuenden, denn das Weihnachts-Schlachtfest ist zusammen mit dem Ostergemetzel und dem Aid el Kebir der Muselmanen, das grausigste alljaehrlich wiederkehrende Toeten auf Erden! Dazu duerfen ja dann bei der ganzen Horrorschlemmerei dieser biederen Christen die goldgelockten Englein singen: Oh du Froehliche, oh du Seelige! Ja – ihr verfluchten Heuchler, weshalb geht ihr denn nicht in den Schlachthof, um euer holdes Liedlein zu traellern?

Die grauenhaften Schreie der fehlbetaeubten Tiere, welche fuer euren Weihnachtsbraten abgestochen, erwuergt, zu Tode geworfen und lebend verbrueht werden, sind doch die richtige Begleitmusik zu eurem jaemmerlichen Mummenschanz! Aber so haltet ihr’s! Weit vom Schlachthof gibt gute Christen! Nicht mal an Weihnachten ehrlich! Schaemt euch in Grund und Boden! Deshalb versteh ich ja auch, weshalb ihr…

Ursprünglichen Post anzeigen 455 weitere Wörter

Veröffentlicht 25. Dezember 2017 von hubwen in Uncategorized

„Sieg für die Katalanische Republik über die Monarchie des 155“   Leave a comment

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Wenn ich das folgende von heise.de – Telepolis durchlese, dann scheint mir Spanien näher am Postfaschismus als an der Demokratie zu sein – zumindest unter Rajoy. Die EU wird mit ihrem gleichgültigen Verhalten und sich auf die Seite Spaniens zu schlagen weitere Befürworter verlieren. Es wäre endlich an der Zeit sich in der EU Gedanken um die Regionen und Minderheitenrechte zu machen und es zu unterstützen, dass Minderheiten bessere Autonomierechte bekommen. Die Autonomie wie sie die Katalanen bis jezt haben reicht auf jedem Fall nicht. Rajoy ignoriert das – hat er ja schon die besseren Autonomierechte von 2006 beim Verfassungsgericht angefochten – wo sie dann prompt in die Mülltonne verbannt wurde. Auch die spanische Justiz sollte die EU zur Ordnung rufen, nicht nur die polnische!

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Trotz Repression und Angstkampagne hat die Unabhängigkeitsbewegung ihre Mehrheit verteidigt, während die spanische Regierungspartei abgestraft wurde, aber an der Repression festzuhalten scheint

Dann haben die Wahlen in Katalonien am späten Donnerstag doch noch mit einigen Überraschungen aufgewartet. Als um 18 Uhr neue Daten zur Wahlbeteiligung veröffentlicht worden sind, zeichnete sich ab, anders als noch um 13 Uhr, dass die Beteiligung nicht leicht unter von 2015, sondern deutlich darüber liegen würde. Darauf hatten die spanische Regierung und die drei Parteien gesetzt, die die Auflösung der katalanischen Regierung und des Parlaments über den Paragraphen 155 unterstützt haben, mit denen die katalanische Autonomie ausgesetzt und die Zwangswahlen angesetzt worden waren.

Die Unionistenparteien haben sich Hoffnungen auf eine „schweigende Mehrheit“ gegen den Unabhängigkeitsprozess gemacht, die sie seit Wochen erfolglos zu mobilisieren versuchten. Die Unionisten aus rechtsradikaler Volkspartei (PP), der rechts-neoliberalen Ciudadanos (Bürger) und der katalanischen Sektion der spanischen Sozialdemokraten (PSC) wollten gemeinsam die Wahlen gewinnen. Sie wollten die Parteien aus der katalanischen Regierung treiben, die für die Unabhängigkeit eintreten. Extra deswegen hatte die regierende PP unter Regierungschef Mariano Rajoy aus Madrid bestimmt, die Wahlen erstmals an einem Wochentag durchzuführen, um eine sehr hohe Beteiligung zu erreichen.

Das gelang mit fast 82%, womit sie nochmal vier Punkte über der Rekordbeteiligung 2015 gelegen hat. Aber ihr Ziel, das die Unionisten darüber verfolgt haben, haben sie verfehlt. Trotz der hohen Beteiligung konnten die Unabhängigkeitsparteien ihre Mehrheit im Parlament verteidigen. Sie kamen mit knapp 48% fast genau auf das Ergebnis, das sie schon 2015 erreicht hatten, als sie den Unabhängigkeitsweg einleiteten. Über 50% der Stimmen zu kommen, was viele Anhänger der Bewegung erhofft hatten, gelang allerdings nicht.

Die Bewegung hat trotz der massiven Repression, so sitzt zum Beispiel der Spitzenkandidat der Republikanischen Linken (ERC), Oriol Junqueras, weiter im Knast und der „legitime Präsident“ Carles Puigdemont konnte nur aus dem fernen Exil in Brüssel am Wahlkampf teilnehmen, sogar 100.000 Stimmen gegenüber 2015 hinzugewonnen. Junqueras ERC und Puigdemonts neue Liste „Junts per Catalunya“ (JxCat), die 2015 auf einer gemeinsamen Liste „Junts pel Si“ angetreten waren, kamen nun statt auf 62 auf 66 Sitze. Statt auf 39,5 kamen beide Formationen nun auf 43%. Und hier zeigte sich die nächste Überraschung: Nicht die ERC lag vorne, wie die Partei und alle Prognosen erwartet haben, sondern die Formation von Puigdemont errang mit 21,7 Prozent ein leicht besseres Ergebnis als die ERC mit 21,4%. Das ist allerdings das beste Ergebnis, dass die katalanische Linke seit dem Ende der Franco-Diktatur erreicht hat, obwohl ihr Chef im Knast sitzt und sie im Wahlkampf stark behindert war.

Puigdemonts JxCat konnte von der „nützlichen Wahl“ (voto útil) profitieren, da etliche Wähler den geschassten Präsidenten im Exil und seine Rückkehr nach Katalonien unterstützten wollten, statt die linken Parteien zu wählen. Besonders hatte unter diesem Phänomen die linksradikale CUP zu leiden, die 3,7 Prozentpunkte verlor. Sie verlor darüber gleich sechs der zehn Parlamentarier, weil das absurde spanische Wahlsystem große Formationen deutlich bevorteilt. Allerdings kommt die Unabhängigkeitsbewegung mit den vier Sitzen der CUP wieder auf eine stabile absolute Mehrheit von 70 Sitzen. Im Parlament ist die CUP weiter ein zentrales Element, da ohne sie wie seit 2015 nichts geht. Das war stets das Ziel der Antikapitalisten, die die soziale Frage mit Vehemenz vertreten und Motor des Unabhängigkeitsprozesses sind.

Siegende Verlierer auf der rechten Seite

Vom spanischen „voto útil“ profitierten vor allem die rechts-neoliberale Ciudadanos. Die „Bürger“ wurden, weil sie die rechtsradikale PP vom spanischen Regierungschef Rajoy fast aus dem katalanischen Parlament katapultierten, nun sogar offiziell Wahlsieger. Das Kalkül der Spitzenkandidatin Inés Arrimadas ist in dem Punkt aufgegangen. Doch es war ein sehr bitterer „Wahlsieg“ für sie, den sie am späten Abend in Barcelona für sich reklamiert hat, da sie auf 25,4% kam. Die Bürger haben zwar sogar das Ergebnis übertroffen, dass Arrimadas erwartet hatte. Doch das ging eben praktisch nicht zu Lasten der Unabhängigkeitsbewegung.

Da sich in den beiden großen Blöcken nur wenig verschoben hat, kamen die Stimmen vor allem von der PP, die nun wie erwartet schwächste Partei ist und in Deutschland ganz aus dem Parlament geflogen wäre, weil sie mit 4,2% unter der Hürde von 5% geblieben wäre. Sie hat noch einmal die Hälfte aller Stimmen verloren, ist nun schwächer als die CUP und hat nur noch drei statt der bisherigen elf Parlamentarier. So steht Arrimadas doch als siegende Verliererin da, da sie versprochen hatte, den Wahldonnerstag zum „Verfallsdatum“ der Unabhängigkeitsbewegung zu machen.

Ein Teil des Stimmenzuwachses, den die Unionisten verbuchen konnten, kam aus der Linkspartei Comu Podem (Gemeinsam können wir es). Die 1,5 Prozentpunkte, die die Formation verloren hat, die allerdings auch für das Selbstbestimmungsrecht der Katalanen eintritt, flossen zurück an die sozialdemokratische PSC, der die Formation vor zwei Jahren viele Stimmen abgenommen hatte. Die PSC, einst bisweilen stärkste Partei in Katalonien, legte deshalb nach dem Absturz 2015 leicht auf 13,9% zu. Sie hat mit 17 Sitzen einen mehr als bisher. Ob die Auslandsstimmen noch etwas ändern, die noch nicht ausgezählt sind, ist unwahrscheinlich. Allerdings dürften die Stimmen vor allem die Unabhängigkeitsparteien weiter stärken. 2015 wählten mehr als 60% der Auslandskatalanen die Unabhängigkeitsbewegung.

Puigdemont: „Das Rezept von Rajoy ist gescheitert“

Da sich die Bewegung behaupten konnte, gab es große Feiern. In Barcelona feierte der große Katalanische Nationalkongress (ANC), dessen bisheriger Chef Jordi Sànchez ebenfalls inhaftiert ist. Er kandidierte auf Platz 2 für Puigdemonts JxCat und forderte die Freiheit der politischen Gefangenen. Dass man gegen Wind und Sturm, „gegen den Angriff aus der Luft, dem Meer und dem Boden“, standgehalten habe, sei ein riesiger Erfolg, erklärte das ANC-Mitglied Nuria gegenüber Telepolis. „Unabhängigkeit, Unabhängigkeit“, wurde immer wieder skandiert und „Puigdemont Präsident, Puigdemont Präsident“ die Rückkehr des legitimen Präsidenten gefordert.

Der trat auch gegen Mitternacht mit den vier Ministern seiner „legitimen Regierung“ im Exil mit strahlendem Gesicht vor die Presse. Er und seine JxCat hatten nicht erwartet, gestärkt aus den Wahlen hervorzugehen und sogar knapp vor der ERC zu liegen. „Das Rezept von Rajoy ist gescheitert“, erklärte Puigdemont. Die „Katalanische Republik“, die er am 27. Oktober ausgerufen hatte, „hat die Monarchie und den § 155 besiegt“, erklärte er. Der spanische Staat und die drei Parteien, die über den § 155 vorgegangen sind, „haben von den Katalanen einen Schlag ins Gesicht erhalten und das Plebiszit verloren, mit dem sie den 155 legitimieren wollten“.

Er bot dem spanischen Regierungschef einen Dialog „irgendwo in Europa“, allerdings nicht in Spanien, um eine Lösung zu suchen. In Spanien besteht weiter Haftbefehlt gegen ihn. Er forderte auch, den Haftbefehl gegen ihn zurückzuziehen und seine Rückkehr zu ermöglichen. „Es gibt keine Handhabe“, sagte er mit Blick darauf, dass Spanien den europäischen Haftbefehl und den Auslieferungsantrag zurückgezogen hat, bevor Belgien sie mit größter Wahrscheinlichkeit abgelehnt hätte. Die Vorwürfe Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung – weil Geld für das verbotene Unabhängigkeitsreferendum eingesetzt wurde – sind offensichtlich außerhalb Spaniens unhaltbar.

Puigdemont forderte am Freitagmittag, seine Regierung zu restituieren, „wenn man die Spielregeln einhält, die von der spanischen Regierung geändert worden sind“. Spanien und die Europäische Gemeinschaft müssten nun begreifen, dass ein anderer Weg eingeschlagen werden müsse. Er forderte erneut ein abgestimmtes Referendum über die Unabhängigkeit nach schottischem Vorbild. Da auch Comu Podem für das Selbstbestimmungsrecht eintritt, hätte diese Option im Parlament eine sehr klare Mehrheit von 78 Sitzen, während die Unionisten nur auf 57 kommen, erklärte er.

Der Spitzenkandidat der Linken Comu Podem meinte, dass der „große Verlierer der Wahlen Rajoy und seine Regierung“ seien. Xavier Domènech gab zu, dass er ein schlechtes Ergebnis erzielt hat. „Die Ausnahmesituation in Katalonien besteht weiter“, sagte er. Doch das Wahlergebnis zeige sehr klar, dass die „repressive Politik“ gescheitert ist und die PP von Rajoy „keine Vorschläge“ habe. Puigdemont werde man aber nicht unterstützen und in die Opposition gehen, kündigte er an. Eine andere Regierung kann es ohnehin nicht geben.

Klar ist aber, dass Spanien wohl nach dem Scheitern in Katalonien an der Repression festhalten wird, und man darf gespannt sein, wie lange Spanien nach der Bestätigung der Puigdemont-Regierung an den Urnen die Autonomie über den 155 undemokratische weiter aussetzen will. Es ist aber kein Zufall, dass die wenig unabhängige spanische Justiz nach dem Scheitern in Katalonien nun die Ermittlungen ausweitet. Nun rücken auch die stellvertretende ERC-Chefin Marta Rovira, die bisherige Gallionsfigur der CUP, Anna Gabriel, und etliche andere ins Fadenkreuz der Justiz. Es fällt auf, dass die CUP nun ganz besonders im Zielfernrohr auftaucht, die bisher verschont blieb.

Sich an der demokratischen Entscheidung der Bevölkerung zu orientieren, scheint weiter nicht im Sinne der spanischen Postfaschisten von Mariano Rajoy zu liegen.

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„Sieg für die Katalanische Republik über die Monarchie des 155“

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 25. Dezember 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized

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