Archiv für die Kategorie ‘Kirchenkritik

Münchner Missbrauchsgutachten belastet Papst Benedikt und Kardinal Marx schwer   Leave a comment

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Der Berg an Missbrauchsfällen wird immer größer und schmutziger. Er ist nun ganz oben angekommen. Erschreckend und abstoßend sind die Lügen und wie der erimitierte ex-Papst Benedikt XVI. nicht zu seiner Verantwortung stehen will. Er hat pädophile Priester gedeckt und obwohl Psychiater sagten, dass der betreffende Priester NIE mehr mit Kindern zu haben dürfe, durfte er das weiterhin und der Missbrauch ging weiter.

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Früherer Papst Benedikt XVI. (AFP/VINCENZO PINTO)

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Das neue Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising hat den emeritierten Papst Benedikt XVI. und den amtierenden Erzbischof Reinhard Marx schwer belastet. Benedikt habe als damaliger Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger in vier Fällen nichts gegen des Missbrauchs beschuldigte Kleriker unternommen, teilten die Gutachter am Donnerstag in München mit. In einer Stellungnahme bestritt Benedikt demnach seine Verantwortung „strikt“, die Gutachter halten dies aber nicht für glaubwürdig.

Die beauftragte Anwaltskanzlei untersuchte für die Zeit von 1945 bis 2019 Missbrauchsfälle im Erzbistum. Die Studie geht von mindestens 497 Opfern und einer weit höheren Dunkelziffer aus. Viele Fälle liegen weit in der Vergangenheit. Allerdings meldeten die Autoren der Studie auch 42 noch lebende und tätige Kleriker und Kirchenbeschäftigte der Staatsanwaltschaft, weil sie einen Missbrauchsverdacht sehen. Die Prüfung dieser Fälle läuft den Angaben zufolge seit August.

Die Frage nach einer möglichen Mitverantwortung Benedikts, der von 2005 bis zu seinem Amtsverzicht 2013 als Papst die Geschicke der katholischen Kirche lenkte, hatte vor der Veröffentlichung des Gutachtens besondere Aufmerksamkeit ausgelöst. Von 1977 bis 1982 amtierte Joseph Ratzinger als Münchner Erzbischof.

In zwei der vier Fälle, bei denen die Gutachter ein Fehlverhalten Ratzingers sehen, sei es um Kleriker gegangen, denen mehrere, auch von staatlichen Gerichten attestierte Missbrauchstaten vorzuwerfen seien, erklärten die Autoren. Beide Priester seien in der Seelsorge tätig geblieben, kirchenrechtlich sei nichts unternommen worden. Ein Interesse an den Missbrauchsopfern sei bei Ratzinger „nicht erkennbar“ gewesen.

Die Gutachter sind mittlerweile auch überzeugt, dass Ratzinger Kenntnis von der Vorgeschichte des Priesters Peter H. hatte, der 1980 aus dem Bistum Essen nach München kam. H. war als Pädophiler verurteilt und beging später im Erzbistum München weitere Missbrauchstaten. Ratzinger habe in einer Stellungnahme bestritten, bei der Ordinariatssitzung im Januar 1980, in der die Einsetzung H.s beschlossen wurde, dabei gewesen zu sein.

„Wir halten die Aussage des Papstes Benedikt, er sei in dieser Sitzung nicht anwesend gewesen, für wenig glaubwürdig“, sagte Rechtsanwalt Ulrich Wastl. Dabei verwies er auf das Protokoll der Sitzung, in dem sich Aussagen des damaligen Kardinals zu anderen Themen fänden.

(Anmerkung: das ist eine schöne Umschreibung um nicht sagen zu müssen Papst Benedikt habe gelogen).

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller sagte dem Bayerischen Rundfunk, „erschreckend ist das Lügen, das Unwahrheitsagen von Joseph Ratzinger“. Der Sprecher der Betroffeneninitiative Eckiger Tisch, Matthias Katsch, sagte dem Sender „Welt“: „Wir wissen jetzt, dass Ratzinger bis heute lügt über seine Verantwortung.“

Der Pressesprecher des Vatikans, Matteo Bruni, kündigte an, der Kirchenstaat werde das zuvor dem Vatikan noch nicht bekannte Gutachten nun genau studieren. Der Heilige Stuhl bekräftige „sein Gefühl der Scham und Reue für den Missbrauch von Minderjährigen durch Geistliche“.

Auch Benedikt bekundete über seinen Sprecher Georg Gänswein „Schock und Scham über den Missbrauch von Minderjährigen durch Kleriker“. Bis zum Donnerstagnachmittag habe der 94-Jährige keine Kenntnis über den genauen Inhalt des Gutachtens gehabt, erklärte Gänswein. Benedikt werde das Papier in den kommenden Tagen studieren und bete „für alle Opfer“.

Der Münchner Kardinal Marx sagte, er sei „erschüttert und beschämt“. Er fühle sich als Erzbischof „mitverantwortlich“ für die Institution Kirche in den vergangenen Jahrzehnten und bitte um Entschuldigung. Konkret zum Inhalt des Gutachtens äußerte sich Marx nicht – er will dies nun prüfen und in einer Woche Stellung beziehen.

Die Gutachter warfen Marx insbesondere Untätigkeit vor. Es sei ungeachtet einer Vielzahl von Meldungen nur in „verhältnismäßig geringer Zahl“ festzustellen, dass sich der Kardinal überhaupt unmittelbar mit Missbrauchsfällen befasst habe, sagte Pusch. Außerdem sei Marx in zwei Verdachtsfällen ein konkretes fehlerhaftes Verhalten vorzuwerfen.

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Münchner Missbrauchsgutachten belastet Papst Benedikt und Kardinal Marx schwer

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Die Dunkelziffer ist weitaus höher!

Eine neue Studie zu sexuellem Missbrauch im katholischen Erzbistum München und Freising listet mindestens 497 Opfer auf.
Dabei handele es sich überwiegend um männliche Kinder und Jugendliche im Zeitraum zwischen 1945 und 2019 (!!), teilte die Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) am Donnerstag in München mit. Sie hatte das Gutachten im Auftrag der Erzdiözese erstellt. Mindestens 235 mutmaßliche Täter gab es laut der Studie – darunter 173 Priester und 9 Diakone. Allerdings sei dies nur das sogenannte Hellfeld. Es sei von einer deutlich größeren Dunkelziffer auszugehen.
Quelle: yahoo.de

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Aha, Papst Benedikt betet für die Missbrauchsopfer. Das wird ihnen aber helfen.

Missbrauch in der katholischen Kirche: Was wusste Papst Benedikt?

Gänswein: Papst Benedikt betet für Missbrauchsopfer

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. bedauert nach den Worten seines Privatsekretärs Georg Gänswein den Missbrauch von Kirchenbediensteten an Minderjährigen. „Der emeritierte Papst drückt, wie er es bereits mehrmals in den Jahren seines Pontifikats getan hat, seine Scham und sein Bedauern aus über den von Klerikern an Minderjährigen verübten Missbrauch aus und erneuert seine persönliche Nähe und sein Gebet für alle Opfer“, zitierte das Medienportal „Vatican News“ Gänswein am Donnerstag.

Benedikt habe „bis heute Nachmittag“ das Gutachten der Kanzlei Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) nicht gekannt und wolle es in den kommenden Tagen studieren und prüfen, erklärte Kurienerzbischof Gänswein weiter. Das Gutachten lastet dem heute 94-Jährigen Fehlverhalten im Umgang mit sexuellem Missbrauch in seiner Zeit als Erzbischof der Diözese München und Freising an. Joseph Ratzinger, wie Benedikt XVI. mit bürgerlichem Namen heißt, lebt seit seinem Amtsverzicht in einem Kloster im Vatikan.

https://web.de/magazine/panorama/missbrauch-katholischen-kirche-wusste-papst-benedikt-36532540

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Sexueller Missbrauch in München/Freising: „Historische Erschütterung“ der Kirche

Der Sprecher der Opferinitiative „Eckiger Tisch“, Matthias Katsch, nennt das neue Gutachten zu sexuellem Missbrauch im katholischen Erzbistum München und Freising eine „historische Erschütterung“ der Kirche. „Dieses Lügengebäude, was zum Schutz von Kardinal Ratzinger, von Papst Benedikt, errichtet wurde hier in München, das ist heute krachend zusammengefallen“, sagte er der dpa.

Einige Taten hätten nur darum stattfinden können, weil Joseph Ratzinger in seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising die Entscheidung getroffen habe, einen Missbrauchstäter in seinem Bistum einzusetzen. Das „täterzentrierte System“ sei „an der Spitze belastet“, sagte Katsch – „im Vatikan, da wo Benedikt bis heute sitzt und leugnet“. „Jeder, der das jetzt hier gerade miterlebt hat, muss erkennen, dass dieses System an sein Ende gekommen ist.“

Missbrauchsexperte fordert Reaktion von Ratzinger

Missbrauchsexperte Pater Hans Zollner forderte ein konkretes Zeichen von Joseph Ratzinger. „Jetzt muss etwas vom emeritierten Papst Benedikt XVI. kommen. Er muss noch mal darauf reagieren“, sagte Zoller der dpa. Zollner ist Mitglied der 2014 eingerichteten Päpstlichen Kommission für den Schutz von Minderjährigen und fungiert damit als externer Berater für den Vatikan.

Diejenigen, die missbraucht wurden, bräuchten nun Gerechtigkeit und Zuwendung, forderte Zollner. „Für eine wirkliche Aufarbeitung sind die menschliche, psychische und spirituelle Seite wichtig. Nur dann begreift man, was mit den Opfern passiert ist.“ Es sei erschreckend, dass das nicht von der Kirche gesehen wurde, kritisierte der deutsche Jesuit.

Die Reformbewegung „Wir sind Kirche“ hofft nun auf weitere Untersuchungen in Deutschland. Sie forderte, „dass alle deutschen Bistümer unverzüglich und möglichst nach gleichem Standard Missbrauchsgutachten vorlegen, die Täter und Vertuschungsstrukturen offenlegen“, hieß es in einer Mitteilung von „Wir sind Kirche“ am Donnerstag.

Die Organisation berichtete von einem „toxischen Muster“ aus Vertuschung durch Leugnen, Versetzen und Wegschauen und erkannte eine „immer zwielichtiger werdende Rolle des damaligen Münchner Erzbischofs Joseph Ratzinger“.

Papst Benedikt lässt über Privatsekretär ausrichten, er bete für die Opfer.

https://web.de/magazine/panorama/sexueller-missbrauch-muenchenfreising-historische-erschuetterung-kirche-36531596

Die glorifizierten Auswüchse religiöser Vereinigungen – Mutter Teresa   Leave a comment

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„Mutter Teresa“ aus Albanien stammend, mit bürgerlichen Namen „Agnes Gonxha Bojaxhiu“ war nicht die Güte in Person, in Indien hatte sie auch noch einen anderen Namen: Der Todesengel von Kalkutta. Sie arbeitete bzw. ließ mit vollkommen unhygienischen Instrumenten arbeiten.
Sie verweigerte den Patienten jedes Schmerzmittel, Schmerzen waren für sie ein schnellerer Weg in den Himmel. Nur wandte sie das nicht bei sich selbst an als sie schwer krank in die USA zur Behandlung flog, Luxusklasse, versteht sich und sehr wohl Schmerzmittel nehmend. Die Medien, und die katholische Kirche sowieso, malten ein total falsches Bild von dieser angeblich so guten und „heiligen“ Frau.

Rebloggt von Andrea Walter

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Neben einem Gott, den es zu verehren gilt, bringen Religionen auch ihre irdischen Ikonen hervor.

Mutter Teresa, die gepriesene Missionarin der Nächstenliebe und Barmherzigkeit, ist eine davon. Anjezë Gonxhe Bojaxhiu, wie sie mit bürgerlichem Namen hieß, war Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin und wurde durch ihre Arbeit in den Slums von Kalkutta ein verehrungswürdiges Vorbild für Katholiken. Von 1937 an war Anjezë Gonxhe Bojaxhiu Ordensmitglied auf Lebenszeit und wird bis heute als Popstar unter den Nonnen gefeiert. Nach einer Hungersnot in Bengalen stürzten Unruhen zwischen Moslems und Hindus im August 1946 die Stadt ins Chaos. Kurz darauf, am 10. September 1946, widerfuhr Schwester Teresa das, was sie als „Befehl Gottes“ schilderte. Auf dem Weg von Kalkutta nach Darjeeling soll sie der Ruf ereilt haben, den Konvent zu verlassen und bei den Armen zu leben. Um die Hungrigen, die Nackten, die Obdachlosen, die Verkrüppelten, die Blinden und die Leprakranken solle sie sich kümmern, sowie um all jene, die sich ungewollt, ungeliebt, unversorgt fühlen. 1952 eröffnete sie in einem verlassenen Hindu-Tempel ein Kranken- und „Sterbehaus“: „Ein schöner Tod für Menschen, die wie Tiere lebten, bedeutet für sie, wie Engel zu sterben“, wird Mutter Teresa zitiert. In dieser Zeit solle sie im Gebet Menschen geheilt haben. Zwei „Wunder“ sollen sich zugetragen haben – zwei Wunder, für die Mutter Teresa 19 Jahre nach ihrem Tod von Papst Franziskus heiliggesprochen worden ist. Die „Heilung“ von Monica Besra war einer der Gründe für Mutter Teresas Heiligsprechung.

Die Inderin Monica Besra litt an einem Tumor im Bauchraum, der nach dem Auflegen eines Bildnisses von Mutter Teresa verschwunden sein soll. Um diesen Fall hat es viele Diskussionen gegeben. Der Ehemann von Monica Besra behauptet bis heute, es sei gar kein Wunder gewesen. Seine Frau habe schon seit vielen Monaten Medikamente eingenommen, welche in Wahrheit zur Heilung führten. Auch soll es sich nicht um Krebs gehandelt haben, sondern um ein gutartiges Gewächs, das durch ihre Tuberkulose ausgelöst worden war.

Das zweite sogenannte „Wunder“, das vom Papst anerkannt worden ist, ereignete sich um die Genesung eines Brasilianers namens Marcilio. Eine bakterielle Infektion soll die Ursache für mehrere Tumore in seinem Gehirn gewesen sein. Als sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, betete seine Frau neun Tage lang zu Mutter Teresa. Marcilio fiel ins Koma und musste sich einer Not-OP unterziehen. Es gab Komplikationen bei der Operation, sodass der Arzt einen Kollegen hinzuziehen musste. Als die beiden Ärzte wieder in den Operationssaal kamen, soll der Patient wach und gesund gewesen sein, so besagt der Mythos. In beiden Fällen dieser angeblichen Gebetsheilung durch Mutter Teresa, blieben die Krankenakten unter Verschluss.

Mehr als ein Jahrzehnt nach Mutter Teresas Tod gehen Wissenschaftler dem Mythos um Mutter Teresa nach. Kritische Medien nennen Mutter Teresa nun den „Todesengel von Kalkutta“. Zurecht, wie die Wissenschaftler feststellen mussten. Die Zustände in ihren Sterbehäusern waren katastrophal. Auf ihre Anordnung hin herrschten dort nicht einmal die hygienischen Mindeststandards, und die Verabreichung von Medizin unterlag ihrer strengen Verordnung. Es scheint, als hätte Mutter Teresa das Sterben der Kranken gleichgültig in Kauf genommen, denn ihre Sorge galt dem Leben nach dem Tod, nicht dem irdischen Dasein. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie den Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Medikamente verabreichen ließ, da die Kranken und Sterbenden in ihrem Leid und ihrem Schmerz Jesus Christi so viel näher seien. „Ich glaube, dass es eine sehr schöne Sache ist, wenn die Armen ihr Los akzeptieren, es mit dem Leid Christi teilen. Ich glaube, das Leid der Armen ist eine große Hilfe für den Rest der Welt “ verkündetet Mutter Teresa 1981 in einem Interview und hob auch immer wieder hervor, wie wichtig es wäre, die Kranken daher mit den einfachsten Mitteln zu behandeln.

Fast noch unvorstellbarer, als die Grausamkeiten dieses religiösen Hinrichtungsinstrumentes, ist die unkritische Verbreitung dieser Heilslehre in unseren westlichen Medien.

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Die glorifizierten Auswüchse religiöser Vereinigungen – Mutter Teresa

Macht Kinder – sagt der kinderlose Mann   Leave a comment

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Twitter-Shitstorm: Papst bringt Haustierbesitzer gegen sich auf

Mit 18,8 Millionen Fans auf Twitter und 8,7 auf Instagram weiß Papst Franziskus um die Macht von Social Media.

Die bekommt er nun mit voller Wucht zu spüren: Nach seiner Kritik an kinderlosen Haustierbesitzern wird er nun gnadenlos durch den Kakao gezogen.

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Hubert: Aha, ein Kind wäre also viel zu wenig. Wie viele hätten’s denn gern: 4 oder 5… darfs ein bisschen mehr sein? Früher machten die Leute ja auch 10 oder noch mehr, vor lauter Angst vor diesen Pfa… pardon Priestern. Nein, diese Zeiten, wo ihr noch „Kirschta“ (Kirchtag) hattet, sind endgültig vorbei! Kapiert?

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Die Weltbevölkerung werde immer älter und es fehle ihr an Menschlichkeit, sagte Papst Franziskus am Mittwoch bei der Generalaudienz vatikanischen Audienzhalle. Ein Umstand, der dem Pontifex freilich gar nicht passt. Und einen Schuldigen hat er ebenfalls bereits identifiziert: kinderlose Paare mit Haustieren.

Hunde und Katzen würden den Platz von Kindern einnehmen, klagte der Papst: „So viele Paare haben keine Kinder, weil sie keine wollen, oder sie haben nur eins, weil sie nicht mehr wollen, aber sie haben zwei Hunde, zwei Katzen“, zitiert ihn die dpa. Ohne den Reichtum von Mutter- oder Vaterschaft gehe die Menschlichkeit verloren, und ein kinderloses Land leide, so Franziskus.

Hubert:

Franz, dann hättest halt du heiraten sollen, statt Priester zu werden! Von diesen kirchlichen Tierfeinden lasse ich mir nichts sagen. Sonst keinen Mucks sagen, wenn Tiere milliardenfach gequält werden und andere kritisieren wollen, weil sie ein Haustier haben.

Die Zeiten sind zum Glück vorbei als Priester es noch wagten in Häuser zu gehen und Ehepaare ermahnten doch Kinder zu zeugen, wenn ein Jahr mal keines war!

kasch
@ambrosianuss
Sagt der kinderlose Mann. Die Beziehung zu Haustieren sei „unkomplizierter“. Der kennt eben meine Haustiere nicht und hatte offenbar noch nie eine Katze. #Papst
https://t1p.de/Papst-Sagt-der-kinderlose-Mann

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Macht Kinder – sagt der kinderlose Mann

In Memory of Karlheinz Deschner (Teil6)   1 comment

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Rebloggt von Tierfreund und Religionskritiker Wolfgang – wolodja51.wordpress.com

 

Er ließ sich nie von Autoritäten täuschen

Laudatio auf Karlheinz Deschner von Karl Corino anlässlich der Verleihung des Wolfram-von-Eschenbach-Preises an Karlheinz Deschner im Jahre 2004

«Man müßte schreiben, ohne eine Sekunde nachzudenken, man müßte drauflosschreiben wie eine Maschine, so schnell und ohne alle Hemmungen, man müßte alles herausschleudern wie ein Vulkan oder wie man sich erbricht oder was weiß ich, sobald man denkt, ist es schon vorbei, das ist meine Erfahrung». So steht es in Karlheinz Deschners erstem Roman «Die Nacht steht um mein Haus», mit dem er 1956, mit 32 Jahren, die literarische Szene betrat.

Es war ein Debüt, das im wahren Wortsinn Furore machte und die Öffentlichkeit, wie später so oft, in zwei Lager spaltete. «Deschners Prosa vom Leben und Leiden des einzelnen an der allgemeinen Unmenschlichkeit der Epoche hat an ihren besten Stellen die Durchschlagskraft eines Geschosses. Als Erstlingsbuch: eine großartige Begabungsleistung!», schrieb Karl Krolow damals, und Leslie Meier alias Peter Rühmkorf: «Ein Buch mit wunderbaren Naturschilderungen und wunderbaren Herausforderungen, lyrisch und provokant, anstößig und stimmungsgeladen, vor allem aber: von der Form her interessant» – ein Lob, das dem von Wolfgang Koeppen, Hermann Kesten, Hanns Henny Jahnn, Hans Erich Nossack, Ernst Kreuder oder Albert Vigoleis Thelen glich, während andere von einem «einzigen Zeugnis von Kraftlosigkeit» sprachen oder von einer «Roßkur».

Wenn man heute, aus einer Entfernung von fast 50 Jahren, auf dieses Buch zurückblickt, so muss man sagen, es gehört zu den wichtigen Leistungen jener Generation, die im III. Reich aufwuchs und dann in den II.Weltkrieg geworfen wurde.

Kein Zweifel, das knappe Dutzend von Deschners Essays über «Franken, die Landschaft [s]eines Lebens», die unter dem Titel «Dornröschenträume und Stallgeruch» in mehreren Auflagen erschienen, sind Filiationen jener frühen Prosa, und es ist nicht verwunderlich, dass das Verhältnis zur Natur und die Fähigkeit, sie Wortmagie werden zu lassen, für Deschner immer ein eminent wichtiges Kriterium war für poetisches Genie.

Es ist kein Zweifel, dass meine Generation, die im II. Weltkrieg, oder kurz davor, bald danach zur Welt kam, von Deschner geprägt wurde. Das gilt nicht zuletzt für die literarische Urteilsfähigkeit. 1957 erschien Deschners literarische Streitschrift «Kitsch, Konvention und Kunst», ein Büchlein von ca. 170 Seiten, das bei vielen Schülern und Studenten Epoche machte.

Es stürzte die Götter vieler unserer Deutschlehrer – Bergengruen, Carossa, Hesse – und holte die Autoren Broch, Jahnn, Musil, Trakl heim aus dem Exil und entriss sie der Vergessenheit. Deschner ließ sich nie von Autoritäten und Zelebritäten täuschen. Mochte Hermann Hesse auch seinen Nobelpreis haben – Deschner zeigte, wie epigonal dessen Prosa und seine Lyrik seien – und umgekehrt, wie originell und modern die «Schlafwandler», der «Fluß ohne Ufer», die Entwürfe zum «Mann ohne Eigenschaften».

Deschner ist als Literaturkritiker eine Potenz, und er hätte das Zeug gehabt, der führende Mann Deutschlands auf diesem Gebiet zu werden, wenn sich seine Interessen später – und mit weitreichenden Folgen – nicht verlagert hätten. Man muss nur wieder einmal in seinem Band «Talente, Dichter, Dilettanten» aus dem Jahre 1964 blättern, um mit Genuss zu sehen, wie er die Schein-Blüten entblätterte.

Und nicht minder brillant ist Deschners Analyse von Walter Jens’ Buch «Deutsche Literatur der Gegenwart» aus dem Jahr 1968. Man kann nur bedauern, dass Deschner sich nicht weitere Geistesheroen aus Jensens Umkreis zur Brust genommen hat. Es lag, wie schon angedeutet, daran, dass sich Deschners Interessen verlagerten. Von der Literatur weg zur Religionsphilosophie und zur Kirchengeschichte. Zwar schrieb er nach seinem Roman-Erstling noch ein zweites erzählendes Buch, «Florenz ohne Sonne», das ich ebenfalls gerne lese, und ein drittes, das er aber nicht mehr veröffentlichte, die Jahre zwischen 1958 und 1962 widmete er indes einem 700-Seiten-Wälzer unter dem Titel «Abermals krähte der Hahn», einer Historie des Christentums von den Anfängen bis zu Pius XII.

Es gab manche Vorausdeutungen in Deschners erstem Roman, die den Schwenk seines Denkens schon ahnen ließen: «Natürlich gibt es den Glauben, ruft nur, ruft nur, daß es den Glauben gibt, aber der Glaube ist auch nur eine Vermutung, eine Vermutung, die man sich suggerieren kann, aus Schwäche, aus Verzweiflung, aus Dummheit, aus ‹Demut›, aus ‹Ehrfurcht›, aus ‹Kraft›, aber auch der Glaube ist nur eine Vermutung unter den anderen Vermutungen, und selbst wenn ihr von eurem Glauben überzeugt seid, blindlings davon überzeugt seid, er bleibt eine Vermutung, und niemand weiß, ob dieser Vermutung etwas entspricht», so lesen wir. Es scheint, als habe Deschner gegen Ende der 50er-, Anfang der 60er-Jahre diesen Vermutungen auf den Grund gehen wollen. Er mutete sich eine unglaublich anmutende wissenschaftliche Lektüre zu, die, wenn ich richtig gezählt habe, seinerzeit schon ca. 1000 Titel umfasste.

Er dürfte alles verarbeitet haben, was die Entstehung und die Geschichte des Christentums angeht. Die Bilanz war, was die Nachfolge Christi angeht, niederschmetternd, und ich kenne Kommilitonen, die nach der Lektüre von Deschners frühem Opus magnum das Studium der Theologie aufgaben.

Mit leidenschaftlicher Exaktheit demonstrierte Deschner, wie die Lehren der Bergpredigt, ihr zum Teil revolutionärer, mit dem Alten Testament brechender Ansatz mit der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion durch Kaiser Konstantin in ihr Gegenteil verkehrt wurden. Wie die Gebote der Nächsten- und der Feindesliebe, die den Christen ein paar Jahrhunderte lang den Militärdienst verboten, umgebogen und staatsdienlich, kriegstauglich gemacht wurden. Aus Wehrdienstverweigerern und Märtyrern unter den früheren römischen Kaisern wurden nun Waffenträger und Feldprediger, die die Schwerter und Lanzen segneten. Er zeigte, wie die urchristliche Gütergemeinschaft einem urwüchsig-dauerhaften Besitzdenken wich, wie sich die kirchliche Hierarchie unter dem römischen Episkopat verfestigte, wie konkurrierende christliche Glaubensrichtungen bekämpft, verleumdet, notfalls auf Konzilien mit Stöcken niedergeschlagen wurden und wie das Papsttum mit allen Mitteln machiavellistischer Politik, lang vor Machiavelli, zu Großgrundbesitz, Größtgrundbesitz und zur weltlichen Großmacht aufstieg, gegebenenfalls anhand massiver Fälschungen: man denke nur an die sogenannte Konstantinische Schenkung, der wir den Kirchenstaat verdanken.

Immer wieder stieß Deschner auf die peinigenden Widersprüche zwischen den Geboten Christi, soweit wir sie rekonstruieren können, und der Praxis der Kirche und ihrer Diener, und die Zahl der himmelschreienden Untaten, auf die man beim Gang durch die Jahrhunderte stößt, ist wahrhaft Legion. Man denke nur an die Kreuzzüge, an die Vernichtung der Katharer, Albigenser und Waldenser (von denen ich vermutlich abstamme), an die Bauernkriege, an die Hexenverfolgungen, von denen man auch in der Markgrafschaft Ansbach und in den fränkischen Bistümern von Bamberg über Würzburg bis Eichstätt ein langes, blutiges und im wahren Wortsinne feuriges Lied singen müsste, und man stellt mit Deschner fest, dass sich Katholizismus und Protestantismus bei aller Feindschaft, der wir ja den Dreißigjährigen Krieg verdanken, mitunter in ihrer Menschenfeindlichkeit und Grausamkeit, auch in ihrem Antisemitismus verdammt wenig unterschieden.

Es gab die fatalsten Brückenschläge – was etwa Luther hetzend über die Juden schrieb, das konnte 400 Jahre später gut der «Stürmer» brauchen –, und es gab die verrücktesten Allianzen und Spaltungen. Man braucht nur an die anfeuernde Rolle der Kirchen in den zwei Weltkriegen des 20. Jahrhunderts zu denken, als Christen gegen Christen kämpften und die Kirchen allen Kriegsparteien versicherten «Gott mit uns», «Gott mit euch», anstatt jeden zu exkommunizieren, der die diplomatischen Feindseligkeiten eröffnete und die Waffe hob. Wenn heute einzelne Kirchenvertreter behaupten, die Auszeichnung Deschners sei ein Schlag gegen die Kirche, so muss man leider entgegnen, die schrecklichsten Schläge hat die Kirche in den vergangenen 2000 Jahren, nehmt nur alles in allem, immer gegen sich selbst geführt, gegen ihre eigenen Gläubigen, gegen die Anhänger konkurrierender christlicher Glaubensrichtungen oder die anderen monotheistischen Religionen aus dem Morgenland.

Wer geglaubt hatte, das Thema Kirche sei mit «Abermals krähte der Hahn»erschöpft gewesen, der irrte sich. Es ließ Deschner bis zu seinem 80 Geburtstag und darüber hinaus nicht mehr los. In wöchentlich 100-stündiger Arbeit legte er seit 1986 acht Bände seiner «Kriminalgeschichte des Christentums» vor, rund 4600 Seiten, denen noch zwei weitere Bände folgen sollten.

Immer eingeräumt, dass es auch vorbildliche, ebenso demütige wie mutige Christen gab, die ihr Leben für ihre Prinzipien opferten – man denke nur an den christlichen Widerstand im III. Reich, an die Bekennende evangelische Kirche und die katholischen Pfarrer in den KZs –, dies immer eingeräumt, wird es wohl keine nennenswerte Schandtat im Namen des Christentums geben, die Deschner entgangen wäre, handle es sich, weil wir in Wolframs-Eschenbach sind, nun um das Wüten des Deutschen Ordens in Polen und im Baltikum, oder um die unbarmherzige Niedermetzelung der Indios in Lateinamerika durch die spanischen Conquistadoren, von der wir beispielsweise durch Las Casas wissen.

Es gibt wohl keinen Zweifel: hätte ein Zufall oder eine «Fügung» einen Mann vom Schlage Deschners in ein früheres Jahrhundert hineingeboren, er wäre mit höchster Wahrscheinlichkeit wie Giordano Bruno auf dem Scheiterhaufen gelandet und man hätte ihn, mit besonderer Grausamkeit, vielleicht auf kleinem Feuer geröstet.

Es ist gewiss nicht übertrieben, wenn der Münchner Philosophieprofessor Wolfgang Stegmüller Karlheinz Deschner den «bedeutendsten Kirchenkritiker»des 20. Jahrhunderts genannt hat, und es ist nicht nur die «herrliche Mischung von leidenschaftlichem Engagement, klarster Logik, beißendem Sarkasmus und überwältigendem Wissen», die ihn zum «modernen Voltaire» stempelt (Nelly Moya), es ist auch die Einheit von Denken und Tun.

Aufgewachsen wie alle Franken – Bratwurstland – in bedenkenlosem Fleischkonsum, vom Vater her gewöhnt an Jagen, Fischen und Töten, hatte er alsbald sein Saulus-Paulus-Erlebnis. Schon in seinem Erstlingswerk lesen wir:

«… ich glaube, daß wir kein Recht haben, die Tiere zu töten, es sei denn das Recht der Gewalt. Nein, ich mache keinen wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier … wie das die Christen tun, die demütigen Christen, die so demütig sind, daß sie sich für das Ebenbild Gottes halten, für das Ebenbild eines allgütigen, allweisen und allmächtigen Gottes, für das Ebenbild des Schöpfers Himmels und der Erde. Du lieber Himmel. Was für ein Gott das sein muß, wenn man ihn beurteilt nach seinen Ebenbildern! Nein, ich habe die Jagd aufgegeben, und da ich dachte, daß jeder Fleischesser schlimmer als ein Jäger ist, und schlimmer als ein Metzger ist, da ich dachte, und ich denke es heute noch, daß es nur Gedankenlosigkeit ist und Inkonsequenz und eine gemütsmuffige Verlogenheit, wenn sie sagen: nein, ich könnte kein Tier töten, ich könnte keinem Tier was zuleide tun, wobei sie sich schütteln und entsetzte Augen machen und sich den Bauch vollschlagen mit Fleisch …, habe ich auch das Fleischessen aufgegeben».

Deschner fühlt sich in dieser, sagen wir, vegetarischen Enthaltsamkeit, die Religionen und Weltanschauungen miteinander vergleichend, den Pythagoräern und den Buddhisten wesentlich näher als dem Alten Testament mit seinem Gebot «Machet euch die Erde untertan», das ein Todesurteil für Milliarden von Tieren impliziert.

So energisch Deschner mit sprachlicher und gedanklicher Schlamperei, mit Heuchelei, Intoleranz und Grausamkeit verfährt, so entschieden vertritt er sein Plädoyer der Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft. «Denn jeder Mensch braucht Hilfe von allen», wie Brecht es formulierte.

Es ist ein Paradox, dass Deschner, auch in viele Sprachen übersetzt, eine nach Millionen zählende Leserschaft hat, dass er aber auf weite Strecken nicht überlebt hätte, nicht hätte weiterarbeiten können ohne die Unterstützung einiger Mäzene. Insofern ist der Wolfram-von-Eschenbach-Preis, der diesem Autor heute verliehen wird, nicht nur eine Anerkennung für das Geleistete, sondern hoffentlich auch eine Hilfe zur Vollendung seines Lebenswerks.

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In Memory of Karlheinz Deschner (Teil6)

Veröffentlicht 2. Januar 2022 von hubert wenzl in Kirchenkritik, Religionskritik

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Aus der Kirche auszutreten ist gar nicht so schwer…   Leave a comment

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Wenn man sich auch nur ein bisschen in die Materie vertieft und sieht wie die Priester, vor allem die höheren Kategorien in Saus und Braus leben und was sie dem gemeinen Volk so alles auftischen und es bei der Nase herum führen, dürfte der Entschluss aus der Kirche auszutreten gar nicht so schwer fallen. Oder anders gesagt, wer da noch drin bleibt und dafür auch noch Kirchensteuer zahlt, ist selber schuld.

Hier ein Auszug von Richard Dan Nautus.

WER WEITER GLAUBT IST BALD ALLEINE

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vergrößern. Und dafür bedurften sie einer Rechtfertigung, sie sollten von was Höherem zum
Herrschen berufen werden; so schufen sie sich einen Gott, der ihnen ihre Herrschaft auftrug,
der dann angeblich auch befohlen hatte, dass das gemeine Volk diesen selbsternannten
Stellvertretern Gottes auf Erden zu huldigen hat, ihnen zu dienen und zu gehorchen hat und
sie mit allen erdenklichen Gaben an Gold und Luxusgütern zu versorgen hat. Und damit die
Macht ja auch immer in den Händen dieser kleinen Oberschicht bleibt, waren diese Führungs-
posten fast immer erblich. So haben Päpste ihresgleichen zu Könige und Kaiser gekrönt, oder
Könige und Kaiser haben ihre Brüder, Söhne oder Neffen zu Päpsten gemacht; sich salbten sich
gegenseitig in ihre Machtellung hinein. Das führte sogar mal dazu, dass Gott zeitweise gleich
drei selbsternannte Stellvertreter auf Erden hatte. Hat den lieben Gott aber gar nicht gestört
und der Kirche hat es auch nicht geschadet.

https://books.google.it/books/about/WER_WEITER_GLAUBT_IST_BALD_ALLEINE.html?id=EeAxAwAAQBAJ&printsec=frontcover&source=kp_read_button&hl=de&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

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Richard Dan Nautus liest die Bibel gegen den Strich   Leave a comment

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Die Bibel heißt nichts anderes als Papyrusrolle, das steht auch für Buch. Keine Rede von einem „heiligen Buch“, das hat nur die katholische Kirche erfunden. Man pickt sich die Essential und die Rosinen raus und macht um den ganzen Rest einen großen Bogen.

In Wirklichkeit haben sich die Kirchen nur einen Bruchteil der Texte aus dem Alten Testament heraus gepickt, und zwar nur die, die ihnen in den Kram passten.

Ein Interview – Auszug.

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Die Schlagwörter Fake News und Alternative Fakten geistern seit der Trump Wahl durch die Presse. Es ist nun Gott sei Dank allgemeiner Konsens, dass wir uns dringend um die wahren Fakten kümmern müssen.

Das tue ich in meinem Buch: Wer weiter glaubt ist bald alleine

2. Du hast das Buch Wer weiter glaubt ist bald alleine mit auf die Messe gegeben. Was macht dieses Buch besonders und für wen ist es die perfekte Lektüre?

Für alle Leser, die neugierig sind und wissen wollen, ob das, was wir alles so glauben mussten, also das was uns die Kirchen immer so erzählt haben, auch wirklich so in der Bibel steht, ist dieses Buch ein unbedingtes Muss. Denn in Wirklichkeit haben sich die Kirchen nur einen Bruchteil der Texte aus dem Alten Testament heraus gepickt, und zwar nur die, die ihnen in den Kram passten. Der große Rest bleibt unerwähnt, der hat es aber in sich, der macht den Kirchen die größten Probleme; und deshalb wird darüber lieber geschwiegen. Man pickt sich die Essential und die Rosinen raus und macht um den ganzen Rest einen großen Bogen.

Im Alten Testament können wir von einem Gott Jahwe lesen, der weder allmächtig noch barmherzig ist; er agiert dort schlicht und ergreifend äußerst grausam; er legt sogar immer mal wieder selber Hand an und merzt auch völlig unschuldige Menschen eigenhändig aus. Er ist außerdem auch nur einer unter vielen Göttern im Alten Testament; er ist laufend eifersüchtig auf seine Kollegen und bestraft deshalb das Fremdgehen, also das Opfern an fremde Götter, ganz grausam mit Pfählen, einem ganz besonders grausamen Tod.

Außerdem will Gott Jahwe ganz explizit nur für die Israeliten Gott sein und für sonst niemanden; das wiederholt er immer und immer wieder. Das wollen die Christlichen Kirchen aber nicht wahr haben.

Dann zeigt er sich weder allwissend noch allmächtig; er hatte noch nicht einmal gecheckt, dass Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis genascht hatten, auch musste er fragen, wo sich denn die beiden im Garten Eden versteckt hielten.

Die Katholische Kirche aber behauptet oft das genaue Gegenteil von dem, was in der Bibel geschrieben steht, so als würde sie die Texte der Bibel nicht kennen! Die Kirchen behaupten, ihr Gott sei einzigartig und sehr gütig. Stimmt aber nicht! Wieso ließ man den Kirchenleuten diese Unwahrheiten so lange durchgehen? Auch erzählt Gott Jahwe niemandem, nicht einmal dem Mose, seinem größten und wichtigsten Propheten, auch nur ein einziges Wort von seinem Sohn Namens Jesus, den er später mal auf die Erde schicken will, um die Menschheit von der Erbsünde zu erlösen. Das ist mehr als unverständlich, das kann eigentlich gar nicht sein. Im ganzen Alten Testament spricht Gott Jahwe nie über einen Sohn, kein Sterbenswörtchen! Er sagt auch nie, dass Er seinen Sohn als Erlöser schicken wird! Gott Jahwe redet auch überhaupt nie von einer Erbsünde. Die ist eine schlichte Erfindung der Katholischen Kirche, der Bischof von Hippo hat sie im dritten Jahrhundert nach Christus erst erfunden! Warum sollte denn nun sein angeblicher Sohn Jesus, von dem Jahwe ja nie was erzählt hatte, auf die Erde kommen und hier sterben, um uns von etwas zu erlösen, was es auch nie gab?

Auch das mit der Beschneidung der Buben stellt sich in der Bibel völlig anders dar, als es uns die Rabbiner weismachen wollen; die Beschneidung ist laut Altem Testament überhaupt nicht für alle Juden zwingend, nur für diejenigen, die Landbesitz in Kanaan geschenkt bekommen; selbst Mose war nicht beschnitten, er hat ja auch nie Kanaan betreten. Und im Fünften Buch Mose, wo alle Gesetze und Vorschriften noch einmal aufgelistet und wiederholt werden, kommt das Wort Beschneidung gar nicht mehr vor; sie ist offensichtlich so unwichtig, dass sie nicht einmal mehr erwähnt wird. Dafür finden aber viele Bagatell-Vorschriften Platz, wie zum Beispiel die Forderung von Gott Jahwe, dass sich die Israeliten beim Stuhlgang mit einem Spaten ein Loch graben sollen, um ihre Notdurft hinein fallen zu lassen, oder dass man auf den Flachdächern der Häuser Geländer anbringen muss, um zu verhindern, dass jemand hinunterstürzen kann. Kann man fordern, ist ja auch sinnvoll, aber dass ein Gott, der das ganze Weltall mit seinen Milliarden von Sternen und Planeten erschaffen haben soll, sich allen Ernstes Gedanken gemacht hat, dass hier unten auf der winzigen Erde ein kleines Volk von Schafshirten seinen Kot vergraben sollte, um nicht hinein zu stolpern, das halte ich für groben Unsinn. Einem Gott sowas zu unterstellen halte ich sogar für Blasphemie. Und kein einziges Wort über die Beschneidung in diesem wichtigen fünften Buch.

Und im Fünften Buch Mose, wo alle Gesetze und Vorschriften noch einmal aufgelistet und wiederholt werden, kommt das Wort Beschneidung gar nicht mehr vor; sie ist offensichtlich so unwichtig, dass sie nicht einmal mehr erwähnt wird. Dafür finden aber viele Bagatell-Vorschriften Platz, wie zum Beispiel die Forderung von Gott Jahwe, dass sich die Israeliten beim Stuhlgang mit einem Spaten ein Loch graben sollen, um ihre Notdurft hinein fallen zu lassen, oder dass man auf den Flachdächern der Häuser Geländer anbringen muss, um zu verhindern, dass jemand hinunterstürzen kann. Kann man fordern, ist ja auch sinnvoll, aber dass ein Gott, der das ganze Weltall mit seinen Milliarden von Sternen und Planeten erschaffen haben soll, sich allen Ernstes Gedanken gemacht hat, dass hier unten auf der winzigen Erde ein kleines Volk von Schafshirten seinen Kot vergraben sollte, um nicht hinein zu stolpern, das halte ich für groben Unsinn. Einem Gott sowas zu unterstellen halte ich sogar für Blasphemie. Und kein einziges Wort über die Beschneidung in diesem wichtigen fünften Buch.

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Richard Dan Nautus liest die Bibel gegen den Strich

Weihnachten, Fest der Liebe, des Friedens und der Freude – aber nicht für ALLE   Leave a comment

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Rebloggt von Tierfreund Wolfgang – wolodja51.wordpress.com

Von Ulrich Dittmann

Gott ist die Liebe, Weihnachten das Fest der Liebe und der Mensch ist edel und gut und die „Krone der Schöpfung“ – so singen es die himmelischen Heerscharen und so klingt es von den schwarz- oder faschingsbunt gekleideten „Kronjuwelen der Schöpfung“ von der Kanzel herab.

Und das Volk stimmt ergriffen Lobgesänge an, über das eigene wichtige Dasein und gottesfürchtiges Gutsein zu den Weihnachtsfeiertagen und läßt auch mildtätig einige Cent oder Eurostücke, gedacht für „arme Menschen“, in den Klingelbeutel fallen.

Zu Hause dann wird kulinarisch dankbar für all das Wohlergehen tüchtig aufgetischt, man labt sich an fettigem Gänsebraten oder anderen fleischlichen Genüssen.

Denn Tiere (immerhin auch Gottesgeschöpfe!) sind ausgeschlossen von weihnachtlichem Empathieempfinden. Ochs und Esel sind als Dekorationsfiguren beim Jesulein an der Krippe zwar wohlgelitten – ansonsten sieht man sie lieber als Braten oder Salamischeiben auf dem Teller.-

So sei hier auch der Tiere gedacht, die gerade zur „friedlichen Weihnachtszeit“ zu Milliarden, zu menschlichem „Gaumenschmaus“ degradiert – ekelerregend pharisäerhaft – brutalst zu Tode gefoltert werden:

Hier den ganzen Beitrag lesen …

 

Weihnachten, Fest der Liebe, des Friedens und der Freude – aber nicht für ALLE

WER WEITER GLAUBT IST BALD ALLEINE (3)   Leave a comment

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Als Grundlage für das üble Treiben diente ihnen die Bibel.

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Vermögen; um Juden zu vertreiben oder zu verbrennen brauchte es keiner großen Begründung, das nahmen die Herren der Kirche ganz sportlich, das ging ratz fatz.
Als ein absolutes Paradebeispiel für dieses frevelhafte Vorgehen gelten die Fürstbischöfe von Würzburg im 16. und 17. Jahrhundert. Sie waren fast alle unerbittliche Hexenverbrenner und Judenverfolger.

Von Richard Dan Nautus

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WER WEITER GLAUBT IST BALD ALLEINE (3)

WER WEITER GLAUBT IST BALD ALLEINE: Glauben heißt nicht wissen   Leave a comment

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…dann reute es den Herrn, den Menschen gemacht zu haben – den Menschen, den er selbst so gemacht hat. Was soll das für ein Gott sein, der alles weiß? 😮‍💨

Von Richard Dan NAUTUS

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WER WEITER GLAUBT IST BALD ALLEINE: Glauben heißt nicht wissen

 

Veröffentlicht 24. Dezember 2021 von hubert wenzl in Kirchenkritik, Religionskritik

Wer weiter glaubt ist bald alleine: Glauben heißt nicht wissen   Leave a comment

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Wer bei diesen Fakten der kath. Kirche noch glaubt und an Gott der ist selbst schuld. Dem ist nicht mehr zu helfen und es wäre unsinnig noch mehr Argumente vorzulegen.

Noch heute sind Gehorsam, Demut und Bescheidenheit neben dem absoluten Glauben die gebräuchlichsten Wörter in der Katholischen Kirche; das gilt natürlich immer nur für die Schäfchen, die Hirten können es krachen lassen.

Von Richard Dan NAUTUS

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