Archiv für die Kategorie ‘Kirchenkritik

E I N E U N E N D L I C H ( E ) T R A U R I G E G E S C H I C H T E   Leave a comment

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Kirche und Tierschutz

 

Einleitend sei Arthur Schopenhauer zitiert: »Himmelschreiende Ruchlosigkeit, mit
welcher der christliche Pöbel gegen Tiere
verfährt, sie lachend tötet, verstümmelt oder martert«.

Zu ergänzen wäre dazu lediglich : Und die Kronjuwelen der »Krone der Schöpfung«, die Pfaffen im schwarzen Gewand, segnen all das unchristliche Wüten der Dornenkrone Mensch per hoheitsvoll zelebrierten anthropozentrischen Kanzelreden ab. Gibt es für den Menschen noch eine größere Lust und Freude, als die öffentliche, hochpriesterliche Würdigung des eigenen Tuns und die Bestätigung des einzigartigen Wertes des Homo sapiens?

Lebensverachtende Formulierungen, wie im katholischen Katechismus gebraucht, fordern förmlich, gar wörtlich dazu auf, Leid und Schmerz empfindende tierische Mitgeschöpfe als bloße »Ressourcen« anzusehen.

Tiermord segnende Geistliche bei den – die Hubertuslegende verfälschenden – so genannnten »Hubertusmessen« kehren die so pharisäerhaft propagierte »christliche Nächstenliebe« mit weihevoll verbrämten Worten förmlich in den Dreck.

Bild: Hounshell-Putzgruber

Hubertusmesse (hier in Oberösterreich):
Der Priester segnet die Jäger, der umgebrachte Hirsch liegt vor dem Altar

Ein Priester segnet die getöteten Hasen –
mit Jesus und seiner Lehre hat das nichts zu tun!

»Hubertus, warum jagst du mich?«
Der Legende nach erblickte Hubertus im Geweih des Hirsches ein Kreuz und entsagte fortan der Jagd.

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Wer, wenn nicht die Amtskirchen, die auf ihren angehäuften weltlichen Schätzen brütenden selbsternannten Vertreter des Christentums, wäre mehr prädestiniert, sich unmissverständlich und engagiert für die von Gott geschaffene Welt mit all ihren Geschöpfen – Menschen wie Tieren und Pflanzen – einzusetzen? Jesus wäre gewiss an ihrer Seite!
Oder kann man sich einen jagenden Jesus mit einem Gewehr vorstellen, der mit vor Schießgier zittriger Hand Hasen, Rehe (oder auch böse Jagdkonkurrenz – »Raubzeug«, wie Nachbars Katze oder Hund) und anderes Getier »anschweißt«, d.h. verletzt, verkrüppelt? Denn viele Tiere bleiben nicht sofort tot »im Feuer« liegen, sondern krepieren erst elend nach Tagen oder Wochen unter furchtbaren Qualen. Oder einen Jesus mit einem Metzgermesser in der Hand, oder eilfertig ein Skalpell führend, tiefgebeugt über einem aufgeschnittenen, stöhnenden Versucnhtier, abgeschottet hinter Stahltüren der hauptsächlich an ihren Dividenden interessierten Pharmaindustrie ?
Oder können Sie sich einen Jesus vorstellen, von Amoniakdünsten umwabert, in den KZ-Hühnerhaltungen zuerst die Eier einsammelnd, danach durch Tierleichen watend die noch lebenden ausgelaugten Tierkörper knochenbrechend in Plastikkörbe verpackend, dann schließlich mit einem Metzgermesser in der Hand in einem Schlachthaus?
War es nicht Jesus, der Krämerseelen und Kleingläubige mit heißem Herzen aus dem Tempel jagte? Geheime alte Schriften zeugen von einer umfassenden Tierliebe Jesu. Weshalb werden diese unterschlagen und von der Amtskirche nicht anerkannt ?
Weil man es sich seit Jahrhunderten zusammen mit weltlichen Machthabern – Wasser predigend, Wein saufend – bequem eingerichtet hat und ungern Pfründe freiwillig aufkündigt. Statt sich mit Macht und heiligem Zorn für die Gesamtschöpflichkeit Gottes einzusetzen, ist die Amtskirche für die Schreie der geschändeten Kreatur taub. Seit jeher sind von ihr bestenfalls laue Lippenbekenntnisse zu vernehmen – von einigen wenigen mutigen kirchlichen Stimmen einmal abgesehen, die in letzter Konsequenz gar enttäuscht den Kirchendienst verlassen, wie die Theologin und engagierte Tierschützerin Christa Blanke. Große Hochachtung vor dieser Pfarrerin!
Anbiedernd und servil redet man vielfach in kirchlichen Kreisen beispielsweise auch extremistischen islamischen und mosaischen Riten des grauenvollen betäubungslosen Abmetzeln von Tieren (Schächten) nach dem Munde, unterstützt moralisch in verschiedensten Bereichen übelste Tierschinderei – oder praktiziert solche gar selbst, zum Beispiel als Träger der schwarzen Priesterkutte und des grünen Jägerkittels in Personalunion.-
Vielleicht als schöngeistigen Ausgleich präsentiert man im Gegenzug dafür den Gläubigen Jahr für Jahr ein rührseliges, öffentlich aufgeführtes Bühnenstück im Altarraum: ein harmonisches Miteinander zwischen göttlichem Christkindlein in der Krippe und den Tieren. Ochs, Esel und Schafe sind die standartisierten auserwählten Mitgeschöpfe, die einmal jährlich anbetend zusammen mit Hirten und Königen geschützt und friedlich Jesus zu Füßen liegen dürfen.-
Die Realität des heutigen, verlogenen, brutalen Alltagsgeschehens, dem die Tiere ansonsten millionenfach ausgesetzt sind, findet hingegen kaum Erwähnung.
Die Amtskirche braucht bei Laune gehaltene Christen, gutmütige, unkritische Zahler der Kirchensteuer, zwangseingetrieben von Vater Staat – ein sich gegenseitig seit Jahrhunderten genial (unter-)stützendes Konglomerat. Doch die Fassade bröckelt. Immer mehr ernsthafte Christen erwachen aus tradierter Duldungsstarre und drängen befreit aus den Fesseln der Amtskirche.
So auch Hans Apel. Der einsitge Bundesminister für Verteidigung und für Finanzen, sowie ehemaliger evangelischer Kirchenvorstand, ist aus der Amtskirche aus- und in eine Freikirche eingetreten. In seinem Buch »Volkskirche ohne Volk« (Brunnen-Verlag. 14,95 Euro) stellt er fest: »Wenn Menschen nach Gott suchen, suchen sie immer weniger bei der Evangelischen Kirche.(…) Neue Religiosität manifestiert sich vor allem außerhalb der beiden Großkirchen.«
Und er liest der Amtkirche die Leviten: »Für ihr weitgespanntes Netz ihrer Sozialeinrichtungen – Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser – zahlen der Staat und ihre Benutzer bis zu 95 Prozent der anfallenden Kosten. Insofern werden die Kirchensteuerzahler systematisch belogen, wenn ihnen vorgegaukelt wird, nur durch ihre Zahlungen würde die sozialkaritative Arbeit der beiden Großkirchen ermöglicht«. Und weiter: »… kirchliche Außenseiter (Anmerkung: Siehe beispielsweise die Urchristliche Vereinigung »Universelles Leben«, die u.a. vorbildlich aktiven Tierschutz praktiziert) und Sinnvermittler, die neu auf den Markt drängen, sollen durch Verleumdungen und Verdächtigungen kleingehalten werden.« Die »Drecksarbeit« der »Sektenbeauftragten« – so Apel wörtlich – werde die Volkskirche aber nicht retten.
Die einstige und heutige Amtskirche, armselig fixiert auf die »Krone der Schöpfung« und unfähig, über den Tellerrand anthropozentrischen Denkens zu blicken, ist leider ein unglaubwürdiger Torso. Menschen- und Tierschutz gehören in göttlichem Sinne untrennbar zusammen. – Und Christsein definiert sich keinesfalls zwingend über die Zugehörigkeit zu einer Großkirche!
Dieser schmerzhafte Lernprozess wird der Kirche nicht erspart bleiben. Verwiesen wird auf weiterführende Literatur von Eugen Drewermann, Karlheinz Deschner und Hubertus Mynarek.

Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus der Zeitschrift »Schutz für Mensch, Tier und Umwelt«, Dez. 2004

Jesus liebte die Tiere und trieb die Tierhändler mit der Peitsche aus dem Tempel. Die Tiere ließ er frei.

Jesus befreit die Opfertiere im Tempel: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!«
(Markus 11,17)

»Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft….
Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.«

Hieronymus (331 – 420), Übersetzer der Bibel

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abendblatt.de http://www.abendblatt.de/daten/2007/02/04/682516.html

Welche Tierfamilie könnte man „Krone der Schöpfung“ nennen?
Den Ameisen könnte man diesen Titel verleihen. Denn in den 100 Millionen Jahren ihrer Evolution haben sich die 20000 Arten dieser Familie an die verschiedensten Lebensräume rund um den Globus angepasst und dabei eine Vielzahl von verblüffenden und einzigartigen Überlebensstrategien entwickelt. Manche Arten sind Allesfresser, andere leben räuberisch oder nehmen nur spezielle Pflanzenkost zu sich. Viele sind sesshaft, andere wandern, manche bauen Pilze an oder hegen Blattlausherden, wobei sie sich noch bestimmter Bakterienarten als „Hilfspersonal“ bedienen, wieder andere halten kleinere Ameisen als Sklaven. Am beeindruckendsten aber ist sicherlich, dass sie sich alle zu riesigen Staaten organisieren.

Genauso vielgestaltig wie die Lebensweisen sind die Nester. Die aus Nadeln und Reisig errichteten Haufen hiesiger Waldameisen sind jedem Spaziergänger vertraut. Sie ragen bis zu zwei Meter in die Höhe und reichen ebenso tief in den Boden. Von anderen Ameisenarten kennt man unauffällige Gangsysteme unter Steinen oder hinter der Rinde von Bäumen, aus zerkautem Pflanzenmaterial hergestellte kunstvolle Kartonnester in Baumkronen. Ameisen stellen etwa zehn Prozent der gesamten globalen Biomasse. Die größte bekannte Ameise ist die Königin einer Wanderameise der Gattung Dorylus mit acht Zentimetern Länge. Die Nester von Waldameisen beherbergen 200000 bis zwei Millionen Tiere, Wanderameisenvölker können sogar aus mehr als 20 Millionen Tieren bestehen.

Aus Bild-Wissensbibliothek: „Tiere und Lebensräume“

Von Ulrich Dittmann, Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.

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Gruß Hubert

 

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Veröffentlicht 23. Mai 2018 von hubwen in Kirchenkritik, Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

Getaggt mit

Steuermillionen für die Kirchen   Leave a comment

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Seit 200 Jahren zahlt der Staat schon Millionen an die Kirchen. Soll das ewig so weiter gehen?

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Staat und Kirche sind in Deutschland getrennt. Vor mehr als 200 Jahren musste die Kirche Macht und Ländereien an die weltlichen Herrscher abgeben. Doch immerhin wurde die Kirche entschädigt, und zwar in Form einer regelmäßigen Zahlung – bis in alle Ewigkeit?

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Siehe Video auf https://daserste.ndr.de/

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Steuermillionen für die Kirchen

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 18. Mai 2018 von hubwen in Kirchenkritik, Uncategorized

Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld – komplette Dokumentation   Leave a comment

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Das ganze Video dauert 1:02 Stunden. Aber es genügt schon leicht, wenn man nur 10 Minuten von diesem „Verein“ sage ich mal beschönigend, anschaut. Nicht umsonst konnte Karlheinz Deschner ungehindert sein 10-bändiges Werk „Die Kriminalgeschichte des Christentums“ schreiben. Die Armada von Rechtsanwälten des Vatikans konnte dagegen nichts ausrichten, da KH Deschner alles penibel belegen konnte.

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Auszug Video-Text.

„Spätestens seit dem skandalösen Prunkbau des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst, kommt bei vielen Menschen die Frage auf: Woher stammt das ganze Geld der Kirche, über das die Kirchenoberen offenbar ganz ungehemmt verfügen können? Die Dokumentation beantwortet diese Fragen und gibt Einblicke in ein Jahrhunderte altes System der Bereicherung im Namen Gottes.“

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Gruß Hubert

Die Geheimdokumente des Vatikans   Leave a comment

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Die Geheimdokumente des Vatikans

Warum gibt es denn beim Vatikan so viele streng geheime Dokumente, möchte man meinen? Theologisches dürfte ja nicht geheim sein. Aber es ist eben anders als man als Ahnungsloser annehmen könnte. Im Vatikan gibt und gab es seit jeher viele Intrigen und Machenschaften. Da geht es von Geldwäsche in der Vatikanbank IOR bis zu ungeklärten Sterbefällen, wie zum Beispiel beim 33-Tage Papst Johannes Paul I., wo das Kardinalskollegium eine Obduktion verweigerte.
„Der Heilige Geist hat uns da einen guten Dienst erwiesen“, ließ sich ein Geistlicher vernehmen, „indem er uns von Luciani befreite, bevor er zu großen Schaden anrichtete.“
Siehe:

http://www.sopos.org/aufsaetze/3f6b795ef2f79/1.phtml

(da ist auch von anderen Papstmorden die Rede).

 

Hier ein Bericht zu den letzten Ereignissen im Vatikan:

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Vatileaks und Gianluigi Nuzzi

Schon seit Anfang des Jahres gelangen immer wieder streng vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit und werden in den Medien ausgeschlachtet – darunter Briefe an den Papst, Interna über die Vatikanbank und Protokolle von vertraulichen Audienzen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Enthüllungsjournalist Gianluigi Nuzzi. Der Vatikan hat jetzt angeblich seinen Raben “corvi” gefunden. Festgenommen wurde der Kammerdiener Paolo Gabriele, ein Mann, der dort ein- und ausgeht und den Papst treu sorgend durch den Tag begleitet. Bisher wurde Anklage wegen „schweren Diebstahls“ gegen ihn erhoben. In seiner Wohnung waren tatsächlich hochvertrauliche Dokumente gefunden worden waren, die dort nichts zu suchen hatten. Möglicherweise wird die Anklage noch ausgeweitet. Ist er nur ein Bauernopfer? Vielleicht hadert aber, ein allwissenden älterer Herr mit einem langen weißen Bart, mit seinen irdischen Vertretern, und spricht durch den Mund des Kammerdieners. Der Vatikan denkt aber jetzt nicht über die Ursachen, z.B. über die Skandale in der Vatikanbank, nach, sondern sucht lieber weitere Raben.  “Jagd auf Komplizen im Vatikan”, titelte die Tageszeitung “La Stampa” am Sonntag. “Il Messaggero” schrieb am Montag, ohne einen Namen zu nennen: “Ein Kardinal hat den Verräter gesteuert”.
Die “Verräter” müssen doch gefunden werden und das obwohl sie doch nur dem 8. Gebot gehorchen… “Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben wider deinem Nächsten.”

Aber wir wissen ja, das Transparenz, Offenheit und Wahrheit nicht gerade zu den Tugenden des Vatikans gehört.
Priester die kleine Kinder missbrauchen, sind nur irregführte Schafe, Priester die aber die Wahrheit über den Vatikan verbreiten wollen, das sind Verräter!

Quelle: http://www.kirchensumpf.to/category/doppelmoral/

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Gruß Hubert

Von was leben Kleriker?   Leave a comment

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Von was leben Kleriker?

Ich sehe sie jedenfalls nur als Parasiten und Schmarotzer, weil sie von der Arbeit anderer Menschen leben und nichts als leere Versprechungen als Tausch dafür geben. Aber selber blöd, wer dieser Jesus GmbH oder anderen religiösen Organisationen angehört und vielleicht auch noch so dumm ist für die superreiche katholische Kirche zu spenden. Zum Beispiel ist die kath. Kirche in den allermeisten Ländern wo sie präsent ist der größte Grundbesitzer – gar nicht zu reden von den Aktienbeteiligungen – auch bei Rüstungsfirmen und Pharmafirmen, die die Antibabypillen herstellen (Serono in der Schweiz)

(ENZYKLIKA
SEINER HEILIGKEIT PAUL PP. VI. HUMANAE VITAE) https://w2.vatican.va/…/hf_p-vi_enc_25071968_humanae-vitae.… – Ich lebe ja in Südtirol / Italien, und bin aus Prinzip aus der kath. Kirche ausgetreten, weil es in Italien ja keine Kirchensteuer gibt und daher auch keine vom Lohnstreifen oder der Pension einbehalten wird (dann auch noch an die Kirche weitergeschickt wird – sie brauchen nur aufhalten). Sehr wohl bezahlt aber jeder italieinische Staatsbürger mit, da die Kath. Kirche ja durch die Lateranverträge  1929 mit Mussolini abgeschlossen, JEDES JAHR einen erklecklichen Beitrag vom Staat bekommt.. als bezahlt von ALLEN, auch von Ausgestretenen, Atheisten, Andersgläubigen. Denen ist aber ja nichts zu blöd, Hauptsache kassieren!

Die wenigsten Menschen machen sich eigentlich Gedanken wie die Kleriker überhaupt leben können. Denn sie arbeiten ja nicht im Sinn, dass sie etwas produzieren. Sie bieten religiöse Dienstleistungen an, wie Trauungen, Beerdigungen, Taufen sowieso, denn dadurch bekommen sie ihre Mitglieder. Aber was nützen diese Dienstleistungen? Es passiert kein Unfall weniger, weil ein Auto gesegnet wurde, oder eine Ehe weniger getrennt weil sie den kirchlichen Segen bekam. Und die größte Versprechung von einem ewigen Leben kann niemand überprüfen. Da ist die Kirche ja viel schlimmer als Politiker beim Versprechen vor Wahlen. Denn da kommen die Leute drauf, wenn was nicht eingehalten wurde. Aber beim ewigen Leben…hmmm ein schlaues Marketing. Aber die Leute suchen es sich ja selbst aus – was soll man dann sagen…

 

Humanae Vitae (25. Juli 1968) | Paul VI.

Enzyklika, HUMANAE VITAE, Weitergabe des Lebens, eheliche Pflichten, Ehe, Familie, Leben, ehelicher Akt, Fortpflanzung, Frau, Natur, Selbstbeherrschung, verantwortliche Elternschaft, liebende Vereinigung,…

w2.vatican.va

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Hier noch etwas zur katholischen Ansicht wie das mit dem Eheleben und der Fortpflanzung abzulaufen hat.

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Dann lest mal schön ihr katholischen Frauen und Männer was ihr alles NICHT dürft. Der Geschlechtsakt, der nicht auf die Fortpflanzung zielt ist verwerflich. Und nicht vergessen – Humanae Vitae ist immer noch gültig. Es wird ja nichts abgesagt was ein Papst (hier Paul VI.) mal in einer Enzyklika verkündet hat.

HUMANAE VITAE
ÜBER DIE WEITERGABE DES LEBENS

Unerlaubte Wege der Geburtenregelung

14. Gemäß diesen fundamentalen Grundsätzen menschlicher und christlicher Eheauffassung müssen Wir noch einmal öffentlich erklären: Der direkte Abbruch einer begonnenen Zeugung, vor allem die direkte Abtreibung – auch wenn zu Heilzwecken vorgenommen -, sind kein rechtmäßiger Weg, die Zahl der Kinder zu beschränken, und daher absolut zu verwerfen (14). Gleicherweise muß, wie das kirchliche Lehramt des öfteren dargetan hat, die direkte, dauernde oder zeitlich begrenzte Sterilisierung des Mannes oder der Frau verurteilt werden (15). Ebenso ist jede Handlung verwerflich, die entweder in Voraussicht oder während des Vollzugs des ehelichen Aktes oder im Anschluß an ihn beim Ablauf seiner natürlichen Auswirkungen darauf abstellt, die Fortpflanzung zu verhindern, sei es als Ziel, sei es als Mittel zum Ziel (16). Man darf, um diese absichtlich unfruchtbar gemachten ehelichen Akte zu rechtfertigen, nicht als Argument geltend machen, man müsse das Übel wählen, das als das weniger schwere erscheine; auch nicht, daß solche Akte eine gewisse Einheit darstellen mit früheren oder nachfolgenden fruchtbaren Akten und deshalb an ihrer einen und gleichen Gutheit teilhaben. Wenn es auch zuweilen erlaubt ist, das kleinere sittliche Übel zu dulden, um ein größeres zu verhindern oder um etwas sittlich Höherwertiges zu fördern (17), so ist es dennoch niemals erlaubt – auch aus noch so ernsten Gründen nicht -, Böses zu tun um eines guten Zweckes willen18: das heißt etwas zu wollen, was seiner Natur nach die sittliche Ordnung verletzt und deshalb als des Menschen unwürdig gelten muß; das gilt auch, wenn dies mit der Absicht geschieht, das Wohl des einzelnen, der Familie oder der menschlichen Gesellschaft zu schützen oder zu fördern. Völlig irrig ist deshalb die Meinung, ein absichtlich unfruchtbar gemachter und damit in sich unsittlicher ehelicher Akt könne durch die fruchtbaren ehelichen Akte des gesamtehelichen Lebens seine Rechtfertigung erhalten.

Und das ist ja schon wieder lustig, fast putzig 🙂 😉 ha ha ha ha

Die Weitergabe des Lebens

1. Die überaus ernste Aufgabe, menschliches Leben weiterzugeben, durch die die Gatten freie und bewußte Mitarbeiter des Schöpfergottes sind, erfüllt sie immer mit großer Freude; doch ist die Freude vielfach mit nicht geringen Schwierigkeiten und Bedrängnissen verbunden. Zu allen Zeiten stellte die Erfüllung dieser Aufgabe das Gewissen der Gatten vor schwere Probleme. Die jüngste Entwicklung jedoch, die die menschliche Gesellschaft nimmt, bringt derartige Veränderungen mit sich, daß sich neue Fragen erheben, denen die Kirche sich stellen muß, weil sie aufs engste mit menschlichem Leben und Glück zusammenhängen.

Humanae Vitae (25. Juli 1968) | Paul VI.

Enzyklika, HUMANAE VITAE, Weitergabe des Lebens, eheliche Pflichten, Ehe, Familie, Leben, ehelicher Akt, Fortpflanzung, Frau, Natur, Selbstbeherrschung, verantwortliche Elternschaft, liebende Vereinigung,…

w2.vatican.va
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Mit unchristlichen Grüßen – Hubert

Der Krieg der Theologen gegen die Tiere   Leave a comment

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Man kann das Verhalten und die Sichtweise nur als Krieg gegen Tiere bezeichnen. Einen schlimmeren Feind können sich Tiere nicht vorstellen.

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Aus theologe.de

Betrachtet man die Entwicklung von Jesus und dem Urchristentum bis hin zur Verfälschung der christlichen Lehre in der heutigen Kirche, dann kann man mit Fug und Recht von einem immer mehr eskalierenden Krieg der Kirche gegen die Tiere sprechen. Dazu gehört nicht nur die Rechtfertigung des Fleischkonsums mit allen seinen zerstörerischen ökologischen Begleiterscheinungen, sondern auch die Rechtfertigung von Jagd und grausamen Tierversuchen. In unserer Zeit wird kirchlicherseits allenfalls von „artgerechter“ Tierhaltung gesprochen, was aber aus kirchlicher Sicht noch nicht einmal unbedingt notwendig sei. Auch Massentierhalter haben ihren festen Platz im kirchlichen Gefüge. Tierfreunde haben es hingegen sehr schwer, wenn sie sich dort engagieren wollen, werden jedoch gerne als „Feigenblatt“ bzw. Alibi für diese Institutionen willkommen geheißen, wenn ihnen das Wohl der Kirche wichtiger ist als ihre Tierliebe. Denn der Kirche ist jedes Mittel recht, um auch solche Mitglieder bei der Stange zu halten, deren Gewissen allmählich erwacht und die kurz vor dem Kirchenaustritt stehen.

https://theologe.de/theologe7.htm#5

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Das Leid von Tieren sei nicht mehr als das „Quietschen von Maschinen“

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An diese bis heute in der römisch-katholischen Kirche verbindliche Lehre des Thomas von Aquin kann später der „Aufklärer“ und Katholik René Descartes (1596 – 1650) anknüpfen. Er war trotz seiner Philosophie, die manchmal nicht mit dem kirchlichen Dogma übereinstimmte, stark vom Katholizismus geprägt und stellte Tiere und Maschinen auf eine Stufe. Die Empfindungen und Bewegungen von Tieren würden nach Descartes rein mechanischen Gesetzen folgen. Das Leid von Tieren sei nicht real und sei nicht mehr als das „Quietschen von Maschinen“.
Wer so denkt, hat kein Problem mit Tierversuchen, Massentierhaltung, gnadenloser Bejagung und Tierquälereien aller Art. Und in diesem Punkt hat ihm die Kirche auch nicht widersprochen, sondern in Descartes Geringschätzung des kirchlichen Zeremonienkults. Zu den Zeichen, dass auch er nichtsdestotrotz Teil der Kirche war und ist, zählt sein Grab in der renommierten katholischen Abtei Saint-Germain-des-Prés in Paris neben Bischof, Königssohn und Adligen.
Die Hauptschuld für diese Entwicklung trägt also die Institution Kirche, und die Zeit wird es früher oder später bringen, dass sie auf der Anklagebank sitzt und ihre Führer ein gerechtes Urteil empfangen werden, und diese Zeit erscheint sehr nahe.

Dies gilt genauso für die evangelischen Kirchen und ihre Gründerväter. Beispielhaft sei an dieser Stelle nur an den Spott des Reformators Johannes Calvin (1509-1564) aus Genf über die Eingangsworte des Propheten Jesaja hingewiesen. Durch den Gottespropheten Jesaja sprach Gott: „Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt´s nicht, und mein Volks versteht´s nicht.“ (1, 3)
Calvin macht sich nun über die Katholiken, die „Papisten“, lustig, wenn diese behaupten: „Ochsen und Esel hätten Christum … in der Krippe angebetet – womit sie sich selber als hervorragende Esel bewiesen haben“ (zit. nach Ebermut Rudolph, Vertrieben aus Eden, München 1979, S. 70; vgl. den Spott heutiger evangelischer Theologen über Tiere). In Wirklichkeit weist Jesaja darauf hin, wie die Tiere in Einheit mit dem Schöpfergott leben, was man auch als eine Anbetung Gottes durch ihr ganzes Leben verstehen kann. Und das gilt natürlich auch noch einmal in besonderer Weise bei der Inkarnation des Christus, des Mitregenten der Schöpfung, der Überlieferung nach im Stall von Bethlehem.

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Damwild

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Dank der Jesuiten: Fleisch für Japan

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Mit der kirchlichen Missionierung der restlichen Welt trugen die Kirchenchristen ihre barbarische Ethik auch in ferne Kontinente und sie verbreiteten damit weltweit unvorstellbares Leiden auch für die Tiere. So führten z. B. die Jesuiten in Japan um 1600 den allgemeinen Verzehr von Fleisch in dem asiatischen Land ein, was bis dahin nur in rituellen Zeremonien von Samurai-Kriegern praktiziert wurde. „Der erste Schlachthof wird 1621 in Nagasaki eingerichtet. Während der Ausbreitung des Christentums in Japan wird Fleisch von Schlachttieren im ganzen Land verzehrt“ (Japan Magazin Nr. 4/2000), zuvor lebte man vegetarisch oder ernährte sich von Fischen. Und in Amerika werden im 18. und 19. Jahrhundert Hunderttausende von Büffeln zum Vergnügen der kirchenchristlichen Eroberer aus Europa abgeschlachtet, um nur eines von zahllosen Beispielen der Raubzüge der katholischen oder evangelischen Eroberer zu nennen, die mehr und mehr den gesamten Erdball umfassten.

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https://theologe.de/theologe7.htm#Quietschen_von_Maschinen

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Gruß Hubert

 

 

Die Kirche und ihr Umgang mit Tieren   Leave a comment

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Wenn man sieht, wie die Kirche jedem Tierleid vollkommen gleichgültig gegenübersteht, kann man nur fragen, wie groß ist ihr Hass auf Tiere? Animalisch ist für die Kirche ein Synonym für das Böse. Wer Tiere nicht liebt kann nie ein Freund von mir sein. Deswegen habe ich der Kirche schon lange den Rücken gekehrt. Im Mittelalter ließ die Kirche Vegetarier aufhängen, die sich weigerten Tiere zu töten, so wie sie es zum Beispiel mit Katharern und Waldenserns taten.

Auch heute steht noch im Katechismus man solle für Tiere kein Geld ausgeben. Die ersten Tierschutzvereine in den 1920-er Jahren wurden vom damaligen Papst massivst bekämpft. Diesen Hass auf Tiere kann man schon pathologisch nennen.

Aus theologe.de

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Bischofskonferenz: Wer keinem Huhn den Hals umdreht, wird aufgehängt

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Im Mittelalter lässt die kirchliche Inquisition zum Beispiel Menschen aufhängen, die sich weigerten, Tiere zu töten. Als Beweis ihres rechten römisch-katholischen Glaubens müssen Verdächtige in bekannt gewordenen Fällen öffentlich ein Tier schlachten. Der Philosoph Graf von Hoensbroech schreibt: „Durch eine Bischofsversammlung in Goslar im Jahr 1051 wurden mehrere als Ketzer zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten; denn es entspräche den Anschauungen der Katharer, keine Tiere zu töten“ (mehr zu den auf Befehl des Papstes ermordeten Katharern in Südfrankreich siehe hier und in dem Buch Verfolgte Gottsucher). „Ja selbst das Aussehen der Angeschuldigten genüge, sie als Ketzer zu verurteilen, weil ihre Blässe zurückzuführen sei auf den der Lebensführung der Katharer entsprechenden ausschließlichen Genuss von Pflanzennahrung.“ (Paul Graf von Hoensbroech, Das Papsttum in seiner sozial-kulturellen Wirksamkeit, Leipzig 1904, S. 35; PS: In Bezug auf eine vernünftige vegetarische Ernährung ist die angebliche „Blässe“ eine Verleumdung)

Und da auch die Waldenser in Verdacht stehen, keine Tiere zu töten und vegetarisch zu leben, müssen sie folgendes Glaubensbekenntnis sprechen, wenn sie eine Verfolgung vermeiden und in die Kirche zurück kehren wollen: Den Genuss von Fleisch missbilligen wir nicht im Geringsten (= Carnium perceptionem minime culpamus). Die katholische Dogmensammlung Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen von Heinrich Denzinger, überarbeitet von Peter Hünermann (42. Auflage, Freiburg 2009) hat dieses Bekenntnis aus dem Jahr 1207 unter der Nummer 795 bis heute unter die bedeutenden „Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen“ aufgenommen.

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Die furchtbaren Traditionen der Kirche

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Und wie ergeht es den Tieren selbst? Zu Ehren des „heiligen“ Vinzenzus wird bis heute jährlich eine Ziege in Manganeses de la Polverosa in Spanien lebend vom Kirchturm geworfen. In anderen Orten werden Stiere zur Ehre des katholischen Schutzheiligen des Ortes durch die Straßen getrieben und am Ende der Festlichkeiten abgestochen (das berühmteste Spektakel dieser Art findet alljährlich in Pamplona statt). Diese und viele weitere grausame Bräuche und Traditionen entstehen in der katholischen Bevölkerung. Zahllose Tiere werden zudem als Weihnachts- und Osterfestbraten in allen kirchlich geprägten Ländern bis heute qualvoll gemästet und verzehrt, und in dem überwiegend katholischen Frankreich erklärt die Nationalversammlung erst im Jahr 2005 die Gänsestopfleber zum „nationalen Kulturerbe“. Dafür werden die Tiere zuvor „gestopft“, d. h. mit qualvollen Mitteln aufgebläht und aufgedunsen.

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Die Kirche und ihr Umgang mit Tieren

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Gruß Hubert