Archiv für die Kategorie ‘Tiertransporte

Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten beenden!   Leave a comment

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Von Peta.de

Viele Menschen kennen die traurigen und angsterfüllten Augen von Schweinen, Rindern, Schafen oder Hühnern, die auf den Straßen transportiert werden – meist auf dem Weg zum Schlachthof. Laut einer Kleinen Anfrage wurden im Jahr 2018 insgesamt 6.662.774 sogenannte Zuchttiere aus Deutschland in Nicht-EU-Staaten exportiert, darunter Russland, die Türkei, Usbekistan, Marokko und der Libanon. Des Weiteren wurden 3.712 als sogenannte Schlachttiere gekennzeichnete Lebewesen in diese und weitere Drittstaaten transportiert.

Alleine in Deutschland werden jedes Jahr etwa 800 Millionen Tiere in Schlachthäusern getötet. Nicht selten sehen diese Tiere auf dem Transport zum Schlachthof zum ersten Mal Tageslicht, denn sie mussten ihr entbehrungsreiches Leben bis zu diesem Tag in Zucht- und Mastfabriken fristen.

Die vollständige Übersicht zu den einzelnen Tierarten finden Sie hier.

Benennung als „Zuchttier“ ist pure Augenwischerei

In den letzten Jahren werden immer mehr Rinder als „Zuchttiere“ statt als „Schlachttiere“ verkauft und in Nicht-EU-Staaten transportiert. Das liegt vor allem an TV-Beiträgen über Transporte, Abladungen und Schlachtungen, die das ganze grausame Ausmaß der leidvollen Tiertransporte zeigen. Doch statt die längst überfällige Konsequenz zu ziehen und zumindest Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten zu untersagen, redet sich die Politik erneut heraus und schränkt lediglich den Transport sogenannter Schlachttiere ein – also Tiere, die in den Zielländern umgehend getötet werden. Dagegen steigt der Anteil sogenannter Zuchttiere. Diese Tiere sollen den Zielländern helfen, eigene Tierherden zur Selbstversorgung aufzubauen oder „frisches Blut“ in die Herden zu bringen. Fakt ist jedoch, dass Deutschland schon seit Jahrzehnten Tiere zu angeblichen Zuchtzwecken, teilweise auch schwangere Tiere, an Nicht-EU-Länder verkauft, ohne dass in diesen Ländern eine vergleichbare Herdenstruktur aufzufinden ist. Es liegt also auf der Hand, dass auch sogenannte Zuchttiere zeitnah in den dortigen Schlachthöfen getötet werden – meist ohne Betäubung.

Deutsche Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten müssen sofort beendet werden!

Tiere leiden auf dramatische Weise bei Tiertransporten: Das hat zum wiederholten Mal auch der TV-Beitrag „Geheimsache Tiertransporte – Wenn Gesetze nicht schützen“ von November 2017 auf traurige Weise gezeigt. Appellieren Sie gemeinsam mit PETA an den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages und fordern Sie ein sofortiges Ende der grausamen Lebendtiertransporte in Drittländer.

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Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten beenden!

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Gruß Hubert

Story im Ersten: Tiertransporte gnadenlos   Leave a comment

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Es ist eine Schande und ein Verbrechen wie mit sogenannten „Nutztieren“ umgegangen wird.

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TV-Sendung vom 20.07.2020 – 23:00 Uhr –  daserste.de (ARD)

Video:

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/ab-12-tiertransporte-gnadenlos-viehhandel-ohne-grenzen-bearbeitete-version-ab-12-video-100.html

Eisiger Wind bläst unzählige Schneefäden über die russische Winterlandschaft. Es ist acht Uhr früh, die Sonne schiebt sich langsam durch die Wolken, als zwei Lastwagen eine Sammelstelle bei Smolensk an der weißrussisch-russischen Grenze verlassen. An Bord jeweils mehr als 30 deutsche Kühe aus Brandenburg – hochträchtig. Der Export soll angeblich dem Aufbau einer Zucht dienen. Ziel der Reise: Usbekistan. Bis dahin sind es noch mehr als 4000 Kilometer. Was die Fahrer nicht wissen: Die Lkw werden von Tierschützern der deutschen Organisation Animals Angels begleitet. Helana Bauer und ihre Mitstreiter sind auf solche Einsätze spezialisiert. Tagelang werden sie den Lkw folgen. Und auch dieses Mal feststellen, dass die Fahrer nicht anhalten, an Versorgungsstellen vorbeifahren bis zu ihrem Ziel in Usbekistan. Am Ende stehen die Tiere in ihren eigenen Exkrementen, vollkommen erschöpft.

Tiertransporte oft über tausende Kilometer, unter qualvollen Bedingungen.

Tiere werden oft tausende Kilometer weit transportiert, unter qualvollen Bedingungen. | Bild: Animal Welfare Foundation
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Auch in Marokko wird eine deutsche Kuh verkauft – und grausam geschlachtet

Ein ähnlicher Fall Wochen später, diesmal sind die Tierschützer in Marokko unterwegs. Sie besuchen Viehmärkte bei Marrakesch und Casablanca. Hier werden Kühe verkauft, vor allem Schlachtvieh. Auch hier werden die Aktivisten von Animals Angels fündig. Sie entdecken eine Kuh, deren Ohrmarke auf einen Hof bei Hannover verweist. Vor wenigen  Monaten wurde sie nach Marokko exportiert und wird nun auf dem Viehmarkt in Marrakesch verkauft. Noch am gleichen Tag landet sie in einem nahen Schlachthof, wo sie auf grausame Weise geschächtet wird: die Halsschlagader wird aufgeschnitten, bei vollem Bewusstsein des Tieres. Eine grausame und in Marokko übliche Praxis. Die Leute von Animals Angels sind empört. Sie vermuten: Die Kuh war nicht zur Zucht, sondern von vornherein als Schlachttier vorgesehen.  

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Viehmarkt in Marokko.

Viehmarkt in Marokko: Hier haben Tierschützer eine Kuh aus Hannover entdeckt, die später qualvoll geschlachtet wird. | Bild: SWR
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Die Dokumentation konfrontiert Politiker in Berlin und Brüssel

Mehr als 30.000 Rinder werden jedes Jahr angeblich zu Zuchtzwecken in Länder außerhalb der EU exportiert. Tierschutzexperten wie Iris Baumgärtner von der Organisation Animal Welfare Foundation beklagen, dass der Tierschutz bei solchen Exporten kaum zu überprüfen sei. Und darum finde er so gut wie nicht statt. Wie kann das sein? ARD-Filmemacher Edgar Verheyen hat solche Transporte gemeinsam mit Tierschützern nach Asien, nach Nordafrika und quer durch Europa begleitet. Er hat nicht nur grausame Zustände dokumentiert, er fragt auch nach den Ursachen, konfrontiert Politiker in Brüssel und Berlin sowie Verantwortliche in Industrie und Landwirtschaft.

Sein Fazit: Hier werden auf grausame Weise, ohne Rücksicht auf die Kreatur bei großer Hitze und extremer Kälte Tiertransporte durchgeführt, bei denen sich Spediteure und Viehhändler vielfach über geltendes Recht einfach hinwegsetzen. Eine aufrüttelnde Reportage.

Ein Film von Edgar Verheyen

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Story im Ersten: Tiertransporte gnadenlos

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Gruß Hubert

Deutschlands erfolgreichster Tierschützer: „40 Prozent der Tiere wachen beim Zerlegen auf“   Leave a comment

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Aus Focus.de

Friedrich Mülln im Interview

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Friedrich Mülln setzt sich seit langem für Tiere ein.
Foto: SOKO Tierschutz
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Tiere in Schlachthöfen werden oft bei lebendigem Leibe zerlegt, weil die Betäubung nicht funktioniert, sagt Tierschützer Friedrich Mülln. Zwischen Bio und herkömmlicher Produktion gibt es seiner Ansicht nach keine Unterschiede – und oftmals seien kleine Hofläden schlimmer als große Schlachtfabriken.

Friedrich Mülln hat schon früh sein Herz für Tiere erkannt. Seit seiner Kindheit ist er strenger Veganer und schon als Jugendlicher begann er, Missstände in bei der Tierhaltung aufzudecken. Nachdem er zunächst bei einer anderen Tierschutzorganisation arbeitete, gründete er 2012 die „Soko Tierschutz“, die seitdem in vielen Undercover-Missionen eine Reihe großer Skandale aufgedeckt hat. Zu den größten Erfolgen des 40-Jährigen gehört die Schließung des Tierversuchslabors LPT bei Hamburg im vergangenen Winter. Demnächst erscheint ein Buch, in dem er seine weltweite Arbeit und seine Erfahrungen schildert.

FOCUS Online: Sie kämpfen seit vielen Jahren gegen die brutalen Zustände in der Massentierhaltung. Im Zuge der Corona-Krise wird jetzt wieder einmal über die Lebensbedingungen der osteuropäischen Arbeiter diskutiert. Glauben Sie, dass sich diesmal etwas ändert?

Friedrich Mülln: Die reinen Zahlen der Fleischindustrie sehen nicht so aus, dass die Verbraucher sich umorientieren und weniger Fleisch essen. Das einzige Problem, dass die Unternehmen haben, ist, dass sie zurzeit wegen der Pandemie kaum noch Orte haben, wo sie die Tiere töten können. Es bleibt daher nur zu hoffen, dass die Menschen sich umorientieren. Wenn sie das nicht freiwillig tun, ist in meinen Augen der Staat gefordert. Das ist wie mit dem schnellen Fahren. Ohne Zwang und Verbot würden viele Autofahrer auch rasen, wie es ihnen gefällt. Leider aber buckelt der deutsche Staat regelmäßig vor der Fleischindustrie. Und das Versprechen, Werksverträge für die osteuropäischen Arbeiter abzuschließen, ist zwar schön und ich werde es mir irgendwo an die Wand hängen – mit dem Vermerk „Umsetzung unbekannt“. Denn die Industrie hat längst mit der üblichen Einlullungsstrategie begonnen und am Ende weiß sie, dass sie sich auf die Politik verlassen kann.

FOCUS Online: Zurzeit wird ja mehr über die schlimme Situation der Arbeiter aus Osteuropa diskutiert als über das Leid der Tiere. Ärgert Sie das als Tierschützer?

Mülln: Nein, gar nicht. Denn das Leid der Menschen ist vom Leid der Tiere gar nicht zu trennen. Ich bin allerdings immer wieder erstaunt, wenn ich in einer Diskussion versuche zu erklären, wie so ein Schlachthof eigentlich funktioniert und was das für die Tiere bedeutet – und dann kommt die Aufforderung, ich solle doch bitteschön endlich über die Menschen reden, die dort arbeiten. Man kann beide Themen nicht entkoppeln. Wer nicht weiß, was mit den Schweinen in der Gaskammer passiert, versteht auch nicht wirklich die Lage der Arbeiter. Es geht dabei nicht nur um die schlechte Bezahlung und die katastrophale Unterbringung, sondern auch um die Verrohung der Menschen, die diese brutale und grausame Arbeit jeden Tag machen müssen. Wenn man den ganzen Tag Tiere unter solchen Bedingungen tötet, hat das natürlich psychische Auswirkungen.

FOCUS Online: Wo sehen Sie die schlimmsten Missstände in den Schlachthöfen wie dem von Tönnies in Gütersloh?

Da geht es einmal schlicht um die Masse, vor allem in den Großschlachthöfen wie Tönnies, Danish Crown und all den anderen. Ein ganz großes Problem ist in allen Schlachthöfen die Betäubung der Tiere, bevor sie getötet werden. Sie ist so katastrophal, dass nach unseren Erfahrungen bis zu 40 Prozent aller Tiere während des Zerlegungsprozesses wieder aufwachen.

FOCUS Online: Sie erleben also bewusst mit, wenn sie zerlegt werden?

Mülln: Es passiert häufig, dass Kühe, denen einen Bein oder das Horn abgesägt wird, während dieses Prozesses aus ihrer Betäubung wieder aufwachen und dann natürlich den vollen, kaum vorstellbaren Schmerz spüren. Dass sich Länder wie Deutschland so etwas leisten, ist ein unfassbarer Skandal.

FOCUS Online: Warum funktioniert denn die Betäubung nicht?

Mülln: Die Tiere kommen mit einem riesigen Adrenalinschub an. Dann bekommen sie vom Kopfschlächter einen Bolzenschuss ins Gehirn, der aber genau sitzen muss. Das Problem: Die Stelle, an der der Bolzen eindringen muss, ist so groß wie ein Zwei-Euro-Stück. Da passiert es eben oft, dass danebengeschossen wird, zumal die Tiere sich ja wehren und nicht stillstehen. Manche Tiere bekommen mehrere Schüsse ins Gehirn, bis sie betäubt sind. Aber durch das Adrenalin und die Todesangst wachen sie oft viel schneller wieder auf, als geplant. Sie werden lediglich betäubt und nicht getötet, damit das Blut nicht ausläuft. Dadurch wird das Fleisch schmackhafter.

Schweine wiederum werden nach einem Stromschlag oder Gas ins Brühbad gekippt. Das geschieht, weil auf diese Weise die Borsten und die obere Hautschicht gelöst werden, weil man die beim Schlachten nicht gebrauchen kann. Wenn die Betäubung nicht funktioniert, werden sie eben lebendig in dieses kochende Wasser geworfen. Die Schmerzschreie dieser Tiere vergisst man nicht mehr, wenn man das einmal gehört hat.

FOCUS Online: Was noch?

Mülln: Sehr schlimme und brutale Szenen gibt es immer wieder, wenn die Tiere sich auf dem Weg zur Schlachtung wehren. Sie sind nicht blöd und begreifen, dass gleich etwas Schreckliches passieren wird. Dann wird gnadenlose Gewalt angewendet, mit Elektroschockern zum Beispiel. Als skandalös empfinde ich auch die Zwischenlagerung der lebenden Tiere in sogenannten Ruheräumen. Dieser Begriff suggeriert, dass es hier alles ganz ruhig zugeht und die Tiere sich entspannen können, bevor sie umgebracht werden. Das Gegenteil ist aber der Fall. Sie bekommen hier kein Futter und kaum Wasser und sie kommen mit fremden Artgenossen zusammen, mit denen sie sich oft stundenlang unter dem Stress, unter dem sie stehen, bekämpfen und sich gegenseitig schwere Verletzungen zufügen.

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Schweine beim Transport. – Foto SOKO Tierschutz
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FOCUS Online: Die Schlachthöfe stehen aber am Ende der Leidenskette, oder?

Mülln: Das System der Massentötung geht Hand in Hand mit dem System der Massentierhaltung. Das eine geht gar nicht ohne das andere. In einem großen Schlachthof werden bis zu 30.000 Schweine oder 700 Rinder an einem Tag getötet. Um auf diese Zahlen zu kommen, braucht es eine große Menge an riesigen Stallbetrieben, in denen die Tiere auf engstem Raum und unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Und bevor sie geschlachtet werden, werden sie auf langen, quälenden Transporten zu den Schlachtfabriken gebracht. Das ganze System basiert auf Leid und institutionalisiertem Rechtsbruch, denn vieles ist illegal. Vieles wird auch einfach geduldet, wie die Kastenstände, in denen sich die Sauen wochenlang nicht bewegen können – denn ohne diese Duldung würde das ganze System nicht funktionieren.

Zum Beispiel werden millionenfach Puten die Schnäbel abgebrannt, weil die Tiere sich sonst gegenseitig umbringen würden. Das ist eine Verstümmelung und die ist gesetzlich verboten. Aber dann wird einfach eine millionenfache Ausnahme ausgesprochen.

FOCUS Online: Es geht aber in der Massentierhaltung gar nicht nur um das Wohl der Tiere, sondern auch um die Gesundheit der Menschen. Machen sich die Verbraucher eigentlich klar, welche Gefahren es für die eigene Gesundheit gibt?

Mülln: Massentierhaltungen und die angeschlossenen Schlachthöfe sind eigentlich gigantische Petrischalen. Wenn man einen gefährlichen Erreger züchten möchte, schafft man ein heißes Klima mit vielen geschwächten Kreaturen und impft diese möglichst oft mit Antibiotika, so dass sich der Erreger gut an diese Abwehrmaßnahme gewöhnen kann. Genau so läuft das bei uns ab. Damit züchten wir uns eine Gefahr, gegen die Corona wirklich wie eine harmlose Grippe wirkt – nämlich die Gefahr der multiresistenten Keime. Diese werden der große Killer des 21. Jahrhunderts sein, sie kosten jetzt schon zehntausenden Menschen das Leben. Denn bald werden Infektionskrankheiten wie eine Lungenentzündung, Tuberkulose oder Syphilis plötzlich wieder tödlich. Sie sind dann wieder das, was sie vor der Erfindung des Antibiotikums waren: ein grausames Todesurteil. Bei TBC gibt es heute schon Stämme, die mit Antibiotikum nicht bekämpft werden können.

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Deutschlands erfolgreichster Tierschützer: „40 Prozent der Tiere wachen beim Zerlegen auf“

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Gruß Hubert

Grenzenlose Grausamkeit   Leave a comment

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Aus einem Newsletter von Peta.de

Ein ZDF-Beitrag mit Videoaufnahmen von Manfred Karremann zeigt den grausamen Weg, den unzählige Tiere wie Rinder und Schafe auf wochenlangen Tiertransporten um die halbe Welt zurücklegen, bevor sie für die Produktion von Leder getötet werden. Der globale Handel sorgt anschließend dafür, dass ihre Haut auch in unseren deutschen Geschäften landet – verarbeitet zu Schuhen, Taschen, Kleidung, Hundeleinen oder Möbeln.

Auf den zehrenden, oft Wochen andauernden Transporten auf Schiffen oder in Lkws erhalten die Tiere meist zu wenig Nahrung und Wasser. Sie sind Hitze und Kälte schutzlos ausgeliefert, kauern sich inmitten ihrer eigenen Ausscheidungen aneinander. Tiere, die nicht gesichert wurden, stoßen oft zusammen und können sich gegenseitig verletzen. Fallen sie hin, kann es leicht geschehen, dass sie totgetrampelt werden.

Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie hatte sich diese Situation in den letzten Wochen sogar noch verschlimmert, denn an den wenigen offenen Grenzen bildeten sich kilometerlange Staus, in denen sich natürlich auch Tiertransporte befanden. Für die Tiere bedeutete das viele weitere Stunden auf engen, kotverdreckten Lkws ohne Nahrung und genügend Wasser. In den Zielländern angekommen, dürfen die Tiere oftmals nicht direkt abgeladen werden – und somit zieht sich ihr Leid ins Unendliche.

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Obwohl es in Europa illegal ist, verletzte oder sterbende Tiere bis zum Schlachthof zu zerren, zeigen die Aufnahmen Arbeiter, die auch schwache, offensichtlich im Sterben liegende Rinder gewaltsam von Transportern ziehen. Anschließend schneiden sie ihnen im Schlachthof die Kehle durch. Selbst schwangere Tiere müssen alle Strapazen der Lebendexporte erleiden. Wenn sie sich unterwegs verletzen, werden auch sie in einen Schlachthof gezerrt und mitsamt dem Kind in ihrem Bauch getötet. Während die vorsätzliche Tötung schwangerer Tiere in Deutschland verboten ist, wird die Haut ungeborener Kälber in Ländern wie China sogar als besonders wertvolles Leder gehandelt und landet im Zuge des globalen Handels unter dem Begriff „Slunk“ auch in Europa.

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Wenn die Tiere nach Tagen oder Wochen des grausamen Transports endlich am Zielort entladen werden, ist ihr Fell mit einer dicken Schicht aus Kot und Urin verklebt. Manche von ihnen sind verletzt oder so schwach, dass sie nicht mehr die Kraft haben, sich eigenständig auf den Beinen zu halten. Sie werden mit Kränen von Bord gehievt, wobei sie mit ihrem gesamten Gewicht an einem einzigen Bein hängen. Da ein ausgewachsenes Rind mehrere hundert Kilo wiegt, können die Beine der Tiere dabei brechen und ihre Gelenke schmerzhaft auskugeln.

PETA informiert die Öffentlichkeit über die grausamen Tiertransporte für die Lederindustrie. Außerdem drängen wir Unternehmen und Designer zur Herstellung tierfreundlicher Produkte und setzen uns dafür ein, dass Verbraucher solche Produkte in Ladengeschäften und im Onlinehandel mühelos finden.

Hier kann man spenden
https://www.peta.de/rettet-unsere-haut-H20GEE004?utm_source=PETA%20DE::E-Mail&utm_medium=Appeal&utm_campaign=0720::skn::PETA%20DE::E-Mail::Leather::ssm::ap6&supporter.appealCode=00000H20GEE004&ea.tracking.id=00000H20GEE004

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Gruß Hubert

Erste Veterinärämter stoppen Tiertransporte   Leave a comment

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Es ist eine Schande wie man mit Tieren um des Profits willen umgeht. Dabei wird oft gegen Gesetze verstoßen. Aber wenn Gesetze nicht schützen… Niemand kontrolliert die Transporte, wenn sie einmal die EU verlassen haben.

Aus Peta.de

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Update Mai 2020

Nachdem Schleswig-Holstein und Niedersachsen im September 2019 bestimmte Routen durch Russland nach Usbekistan und Kasachstan untersagt haben, beschlossen im April und Mai 2020 auch Brandenburg und Bayern einen kompletten Tiertransportstopp nach und durch Russland.

Grund dafür sind Berichte, die ein weiteres Mal belegen, was Tierschutzorganisationen wie PETA seit Jahren anprangern: Auf den Routen, beispielsweise nach Usbekistan und Kasachstan, können die Tiere nicht versorgt werden. Auf der gesamten Strecke fehlen Entlade- und Versorgungsstationen, was seit Jahren dazu führt, dass die Tiere auf den Transportern tage- oder wochenlang in Exkrementen und Enge ausharren müssen.

Nun sollten auch die anderen Bundesländer nachziehen, denn in manchen gelten bisher nur Einschränkungen bezüglich Tiertransporten in verschiedene Drittstaaten. Zudem muss es eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer geben, da sonst die Gefahr besteht, dass die Tiere von einem anderen Bundesland aus in solche Nicht-EU-Länder transportiert werden.

Leider gibt es an der neuen Tiertransportregelung einen Haken: Die Abfertigung der eigentlich untersagten Langstreckentransporte darf laut Vorgaben dennoch erfolgen, wenn der Antragsteller im Vorfeld plausibel darlegen kann, dass die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Dies ist nicht akzeptabel, denn selbst bei Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sind Langstreckentransporte eine Tortur für die Tiere, die oftmals schwer verletzt, völlig ausgezehrt oder tot am Zielort ankommen.
Wir fordern daher alle Bundesländer auf, zumindest die besonders grausamen Langstreckentransporte zu untersagen – bitte unterzeichnen Sie hierzu unsere Petition.

Update Februar 2019:

Am 18. Februar 2019 übergaben wir dem bayrischen Staatsminister Thorsten Glauber sage und schreibe 28.915 Unterschriften, die in nur 13 Tagen gesammelt wurden. Die Unterschriften sollten dazu beitragen, die Verweigerung von Tiertransporten durch mehrere bayrische Veterinärämter zu untermauern. Nur einen Tag später, am 19. Februar 2019, traf sich Glauber im Umweltministerium zu einem Runden Tisch bestehend aus Politikern, Züchtern, Tierschützern und Tierärzten, bei dem über die zukünftige Genehmigung von Tiertransporten in Drittländer beraten werden sollte. PETA appellierte im Vorfeld dieser Tagung an Glauber, eine Vorbildfunktion einzunehmen, damit weitere Bundesländer dem Beispiel Bayerns zeitnah folgen und die tierquälerischen – oftmals illegalen – Tiertransporte endgültig unterbinden.

Leider wurde jedoch beschlossen, dass Bayern Tiertransporte lediglich einschränken wird, sie jedoch weiter genehmigt, wenn alle Tierschutzstandards eingehalten werden. Diese Einhaltung zu kontrollieren, ist jedoch fast unmöglich. Wir appellieren deshalb weiter an die Bundesländer, nicht auf Entscheidungen des Bundes zu warten, sondern geltendes Recht eigenständig umzusetzen und Langstreckentransporte nicht mehr zu genehmigen.

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Die Fernsehbilder der schrecklichen Tiertransporte von Deutschland in ferne Länder haben sich in unsere Köpfe eingebrannt. Schwer verletzte Tiere, die an einem Bein aus den Lkws gezogen werden. Erschöpfte Tiere, die mehr tot als lebendig in brütender Hitze oder bei Eiseskälte tagelang an den Grenzübergängen auf den Transportern ausharren müssen. Das geschieht jeden Tag mit Tieren aus Deutschland – aus Profitgründen.

Endlich lehnen sich die ersten Amtsveterinäre aus Bayern gegen diese Tierquälerei auf. Sie verweigern aktuell die Ausstellung von Genehmigungen. Jetzt will das Bayerische Umweltministerium eine Regelung für ganz Bayern prüfen. Wenn Bayern die Langstrecken-Tiertransporte verbietet, dürften andere Bundesländer folgen.

Hintergrund

Tiere leiden auf dramatische Weise während Tiertransporten: Das hat zum wiederholten Mal auch der TV-Beitrag „Geheimsache Tiertransporte – Wenn Gesetze nicht schützen“ 2017 auf traurige Weise gezeigt. Die sogenannte Todesrate ist bei Tiertransporten eine einkalkulierte Größe. Tiere werden oft tagelang durch Europa oder über die Grenzen hinaus transportiert. Sobald die Tiere die EU verlassen, wird die Einhaltung der kümmerlichen Tierschutz-Vorgaben hinsichtlich Versorgung und Pausen nicht mehr effektiv überprüft.

Neben den teils sehr schlechten Witterungsbedingungen (Hitze, Kälte) stellen Kontrollen häufig überladene Transporter mit dehydrierten Tieren fest, oder solche mit einer zu geringen Deckenhöhe, sodass sich die Tiere den Rücken stoßen und aufscheuern. Nicht selten sind zudem eingeklemmte Körperteile sowie fehlende oder falsch angebrachte Trennwände, was zu Beinbrüchen, Quetschungen und anderen schlimmen Verletzungen bis hin zum Tod führen kann.

Was Sie tun können

Bitte geben Sie Ihre Stimme und unterschreiben Sie die Petition, um grausame Langstrecken-Tiertransporte jetzt zu verhindern.

Petition jetzt unterschreiben!

Kaufen Sie keine tierischen Produkte wie Fleisch, Milch, Eier oder Honig. Hinter all diesen Erzeugnissen steckt großes Tierleid. Melden Sie sich noch heute für unser unverbindliches und kostenloses Veganstart-Programm an und erhalten Sie 30 Tage lang leckere vegane Rezepte und viele Tipps und Tricks, die den Einstieg in ein gesundes und tierfreundliches Leben erleichtern.

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Erste Veterinärämter stoppen Tiertransporte

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Gruß Hubert

 

Zukunftskommission Landwirtschaft: Keine Besserung für Tiere   Leave a comment

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Dem Bauernverband und Bundesministerin Julia Klöckner, die eine schamlose Lobbyistin ist, geht es um rein wirtschaftliche Interessen. Tierwohl spielt da nicht die geringste Rolle. Beide betreiben eine tierfeindliche, umweltschädliche und menschenverachtende Agrarpolitik.

Von Peta.de

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Jo-Anne McArthur / We Animals

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Anfang Dezember 2019 fand ein dreistündiger Agrargipfel im Kanzleramt statt, bei dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zusammen mit den teilnehmenden Verbänden die Bildung einer „Zukunftskommission Landwirtschaft“ beschlossen. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft soll die Kommission erarbeiten, wie die Agrarbranche in Deutschland wettbewerbsfähig bleibt und wie es einen „angemessenen Ausgleich der Interessen geben“ kann.

Für Tierhaltung keine Besserung in Sicht

Kurz vor Abschluss des Gipfels wurde entschieden, dass ausgerechnet Vertreter des Deutschen Bauernverbandes und der Bewegung „Land schafft Verbindung Deutschland“ Vorschläge zur künftigen Gestaltung der „Zukunftsmission Landwirtschaft“ erbringen sollen. Ihre Ausarbeitung wurde Merkel und Klöckner im März 2020 übergeben –Tierschutzverbände konnten bei dieser wichtigen Erarbeitung von Anfang an nicht mitwirken. Die Vorschläge zur Gestaltung der Kommission sind überdies nicht öffentlich einsehbar.

Bauernverband und Bundesministerin bekannt für tierfeindliche Politik

Der Deutsche Bauernverband und das Bundeslandwirtschaftsministerium fahren seit Jahren eine tier- und umweltfeindliche Politik. Die Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration und die Erlaubnis für Landwirte, in diesem Zusammenhang tierärztliche Tätigkeiten zu übernehmen, Sauen in Kastenständen oder qualvolle Tiertransporte – all das sind nur einige bekannte Beispiele für die legalisierte Tierquälerei der Politik auf Drängen der Verbände. Diese und weitere Entscheidungen haben in der Gesellschaft zu einem berechtigten schlechten Bild der Landwirtschaft geführt. Und nun sollen die gleichen Personen eine Zukunftskommission leiten, deren Ziel es ist, zu einer besseren Akzeptanz der Landwirtschaft in der Gesellschaft beizutragen?

Vieles deutet darauf hin, dass es bei der Zukunftskommission nur um eine weitere Imagekampagne geht, die aber keine weitreichenden Veränderungen in der Landwirtschaft herbeiführen wird – und für wirkliche Verbesserungen im Bereich Tierhaltung ist mit diesen Akteuren, denen es augenscheinlich rein um wirtschaftliche Interessen geht, nicht zu rechnen.

Was Sie tun können

Bitte informieren Sie sich darüber, wie tierfeindlich, klima- und umweltschädlich und letztlich auch menschenverachtend unsere derzeitige Agrarpolitik ist.

Warten Sie nicht auf profitorientierte Politiker und Verbände, sondern helfen Sie den Tieren, dem Klima und der Umwelt nachhaltig, indem Sie Fleisch, Milch, Eier und Honig von Ihrem Speiseplan streichen und sich stattdessen gesund vegan ernähren. Das kostenlose und unverbindliche Veganstart-Programm bietet Ihnen praktische Unterstützung für den mühelosen Einstieg in das vegane Leben.

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Zukunftskommission Landwirtschaft: Keine Besserung für Tiere

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Gruß Hubert

In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz   1 comment

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… so lautete eine Antwort aus dem Vatikan auf ein Schreiben von Maja von Hohenzollern.

Von Pfotenkrieger.de

Prinzessinnen-Brief

Dank freundlicher Genehmigung von Prinzessin Maja von Hohenzollern, vertreten durch Dieter Ernst, dem 1. Vorsitzenden des ETN e.V. – Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. – sind die Pfotenkrieger in der Lage, ein nachdenkenswertes Schreiben Maja von Hohenzollerns anlässlich einer Sendung des SWF an den Pfarrer Clemens Mathias Wunderle, zu veröffentlichen. Prinzessin Maja von Hohenzollern wurde für ihre Arbeit für den Internationalen Tierschutz mit der ‘Aachener Tierschutzmedaille 2010’ ausgezeichnet. Ihre Rede zur Preisverleihung wird in Kürze ebenfalls hier veröffentlicht:

Maja von Hohenzollern schrieb:

Sehr geehrter Pfarrer Wunderle,

herzlichen Dank für Ihre Reaktion auf die  SWR Sendung „Unglaubliche Hundegeschichten“ in der ich zu Gast war.

Es ist ja schön, wenn überhaupt mal jemand seitens der kath. Kirche reagiert. Dass Sie enttäuscht sind über meine Äußerungen in Bezug auf die kath. Kirche und den Papst, weil dieser Tieren eine Seele abspricht und sie damit zu einer gefühllosen Sache degradiert kann ich verstehen, denn diese erbärmliche Haltung der Kirche kostet Millionen von Tieren das Leben.

Und das ist in der Tat mehr als enttäuschend.

Sie werfen mir vor die gequälten Tiere zur „ Antikirchlichen Medienpropaganda auszunutzen“.  Bevor Sie mit solch wenig substanziellen Äußerungen, die eh hin  nur als  verzweifelter Versuch zur Ablenkung des eigentlichen Problems  und als Mangel an Verantwortung gewertet werden können,  kommen, sollten Sie sich vorab vielleicht mit nachfolgender Realität  beschäftigen.

Möglicher Weise kommen Sie dann zu dem Schluss, dass die Kath. Kirche selbst für ihre eigene „Antikirchliche Propaganda“ sorgt und es dazu keineswegs der Mitwirkung ausstehender Personen bedarf:

Es ist eine Tatsache, dass insbesondere in Süd- und Osteuropa mit Tieren sehr grausam umgegangen wird. Dabei handelt es sich nun einmal um kath./orth. Länder, dass werden Sie wohl nicht leugnen wollen.

Wenn man sich auf die Suche nach den Ursachen begibt, trifft man neben, mangelender Bildung, fehlenden Tierschutzgesetzen, falscher Erziehung auch auf den Glauben. Gerade in diesen Ländern sind die Menschen oft sehr gläubig und die Kirche hat einen großen Einfluss. Wenn diese Kirche nun den Menschen predigt, dass Tiere keine Seele hätten und der Mensch über sie herrschen solle, dann liegt darin ein Hauptgrund für den Umgang mit Tieren. Und der ist in allen kath./orth. Ländern oft verheerend.

Allein in Rumänien wurden seit 2004 ca. 10 Millionen Straßenhunde bestialisch ermordet! Den Tanzbären reißen Ihre kath. Glaubensbrüder die Zehen und Zähne aus, mit Nadeln  stechen sie die Augen aus.

In Spanien werden jedes Jahr Millionen Hunde/Katzen in Tiertötungsstation z.T am lebendigen Leib verbrannt oder mit T61 vergast!  Ca. 100 000 Galgos (Hunde) werden im kath. Spanien jedes Jahr an Bäumen aufgehängt!  Samstags eine Tier massakrieren (Stierkampf) und Sonntags in die Kirche rennen. Kein Problem in der kath. Glaubensgemeinschaft.

In Bulgarien gibt es ein ähnliches Bild , Millionen von misshandelten und getöteten Straßenhunden- und Katzen. Gerade ging der Fall „Mima“ um die Welt, einer Hündin, der man alle! 4 Pfoten abgehackt hat!! Der Mann ließ sich dann für Geld mit dem armen Hund fotografieren. Es zu fürchten, dass dies Nachahmer findet..! Der arme Hunde lebt noch und ist indes in den Händen deutscher Tierschützer, die nun nach medizinischen Lösungen für das arme Tier suchen. Der Täter blieb ungestraft.

In Italien, vor der Haustür des Papstes,  laufen seit Monaten große Proteste gegen die staatlichen „Canili“, die Tierstationen. Zwar ist es in Italien ausnahmsweise verboten Tiere zu töten, aber man hält sich vieler Orts nicht daran. Es gibt Betreiberorganisationen  für dieses „Canili“, die vom ital. Staat für jeden Hund, den sie dort aufnehmen 7-8 € bekommen. Mancher Orts sind 2000 Hunde in riesigen Schweinezuchtanlagen in engen Käfigen eingepfercht, ohne Licht und grausamen Bedingungen, da die die Betreiber  (kath. Glaubensbrüder) ja riesig damit verdienen! Die Tiere verhungern sogar oft, weil  man sie nicht füttert, sie werden trotzdem tot im Käfig liegen gelassen und weiter mitgezählt, es gibt ja reichlich Geld dafür..

Auch in Italien töten Kinder unter 9 Jahren Hunde und Katzen…, weil man sie nicht entsprechend erzieht.

In Apullien werden jährlich 100 000 Hunde ausgesetzt und sterben auf der Straße, weil sie überfahren werden, verhungern oder an Krankheit sterben.

In Zypern werden jedes Jahr tausende Hunde und Katzen mit „Lannate“ vergiftet. Mittlerweile wurde das Mittel, was öffentlich erhältlich war, verboten, aber es gibt andere Gift im freien Handel, die weiter benutz werden. Die Tiere sterben grausam über Stunden und Tage hinweg. Ein zypriotischer Student namens Panayiotis Kyriakou filmte sich kürzlich dabei, wie er einen Hund mit einem Topf kochendem Öl übergoss und dabei hysterisch lachte! Das Video stellte er bei You tube ein. Er wurde bis heute nicht bestraft. Ebenso gibt es Videos wo man Katzen Silvesterkarcher in Ohren und Po steckt und sie dann explodieren sieht…

In Ungarn und Polen floriert eine unsäglicher Welpenhandel durch die Hundemafia. Sogenannte „Wühltischwelpen“ werden dort von Hundevermehrern, die Hündinnen als Zuchtmaschinen missbrauchen, zu Dumpingpreisen und viel zu jung  angeboten. Ab 20 € kann man einen Rassewelpen kaufen. Die armen Tiere sind oft nur 2-3 Wochen alt und viel zu früh der Mutter entrissen. In Drahtkäfigen zusammengepfercht werden sie auf Märkten angeboten, frieren bei eisigen Temperaturen und sterben oft nach kurzer Zeit. Auch in großen Zoogeschäften wie in Belgien werden diese Tiere angeboten und die Geschäfte verdienen am Zwischenhandel, aber vor allem am Leid der Tiere mit. Allein in Ungarn wurden 2008 vom Flughafen Budapest fery Hegy mehr als 10 000 Welpen verschickt.

Sie verwehren sich gegen meine Vorwürfe an die kath. Kirche und den Papst und behaupten dieser hätte  mehrfach  zur Bewahrung der Schöpfung aufgefordert.  Es stellt sich hier nur die Frage , ob der Papst die Tiere zur Schöpfung überhaupt dazu zählt! Dazu hat er sich nämlich nie bekannt und genau deshalb fordern wir ihn dazu auf, Tiere als Teil der Schöpfung ausdrücklich zu erwähnen und anzuerkennen!

Angesichts der oben geschilderten schlimmen Situation der Tiere in kath./orth. Ländern, frage ich Sie, warum dann das Leid der Tiere dort so groß ist, wenn der Papst sich doch angeblich einsetzt???

Angesichts dieser leidvollen Tatsachen und Millionen getöteter und gequälter Tiere in den kath./orth. Ländern stellen wir uns die berechtigte Frage:

WO IST DER PAPST, wenn dort Millionen Tiere getötet werden??? WO FORDERT ER SEINE GLAUBENSANHÄNGER BEI BESUCHEN/ KIRCHENTAGEN AUF; TIERE ALS TEIL DER SCHÖPFUNG ZU REPEKTIEREN??? WO UND WANN HAT DER PAPST JE BESTÄTIGT; DASS TIERE EINE SEELE HABEN?

Es wäre schön, wenn Sie mir hierzu entsprechende Belege unterbreiten könnten.

Sie werfen mir „flache Äußerungen“ in Bezug auf den Papst und die kath. Kirche vor. Dann schildere ich Ihnen gern  unsere Bemühungen und die Reaktionen der kath. Kirche.

Entscheiden Sie dann selbst , wer „flache Äußerungen„ abgibt.. :

Wir haben ganz konkret alle 16 Bistümer in Deutschland mit der Bitte um Stellungnahme zu Tieren in der kath. Kirche und Kooperation im Bereich Tierschutz angeschrieben, leider waren die Reaktionen ernüchternd bzw. es erfolgte erst gar keine Antwort  und es ergab sich daraus nicht einziger positiver Ansatzpunkt zur Kooperation oder ein Bekenntnis der Katholischen Kirche zu Tieren oder deren Schutz.

16 katholische Bistümer und deren Bischöfe /Erzbischöfe, die regelmäßig im Vatikan verkehren, in Deutschland hatten kein Interesse am Thema Tiere, Tierschutz oder sich zu Tieren zu bekennen.

Ferner haben wir ganz konkret den Papst, also den „Heiligen Vater“  (= Oberhaupt des Vatikans) angeschrieben und ihn auf die schlimme Situation der Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern hingewiesen und ihn gebeten dazu Stellung zu nehmen und sich dazu zu bekennen, dass Tiere eine Seele haben und so den Tieren zu helfen. Leider ohne Erfolg.

Dass ein deutscher Papst, der hier eine andere Kultur im Umgang mit Tieren kennengelernt haben sollte und er im VATIKAN in Italien lebt, wo quasi vor seiner Haustür derzeit ca. 550 000 Hunde in grausamen „Canili“ kaserniert sind und zu Tode gequält werden und der dazu nichts sagt und diesen Geschöpfen trotz vieler Bitten nicht helfen will, der sich nicht mit einem Satz dazu äußern möchte, dass Tiere Teil der Schöpfung sind und eine Seele haben –  das ist in der Tat trauriger Stoff für die Boulevard-Presse.

Ebenso habe ich ganz konkret auf dem ersten Kirchentag „Mensch & Tier“  27-29. 08.2010 in Dortmund , der von der evangelischen Kirche initiiert (WO WAR DIE KATHOLISCHE KIRCHE??) wurde, Vorträge über die Situation der Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern gehalten und den Papst und die katholische Kirche aufgefordert,  sich dazu zu bekennen, dass Tiere Teil der Schöpfung sind und eine Seele haben. Dies wurde auch durch internationale TV Teams in 17 Länder berichtet, genau wie die vielen Reden und Bitten der anderen Redner/innen über die grausame Situation der Tiere und ihre Rolle in der kath. Kirche.

Leider  erfolgte auch hier keinerlei positive Reaktion der katholischen Kirche.

Auch den Bruder des Papstes, Prof. Dr. Georg Ratzinger, der auch im VATIKAN verkehrt, schrieben wir ganz konkret an, mit der Bitte sich für ein Bekenntnis zu den Tieren und ihren Schutz beim Heiligen Vater einzusetzen. Dieser schrieb uns ganz konkret, „dass er generell keine Briefe an seinen Bruder, den Papst weitergibt und dass sich viele Menschen so sowieso nicht an die die Ermahnungen des Papstes hielten.“

Also auch hier keine Hilfe für Tiere, kein Bekenntnis zu Tieren, sondern die klare Abfuhr noch nicht einmal einen dringenden Brief für die Sache der Tiere weiterzugeben. Tiere interessieren die kath. Kirche nicht.

P. Eberhard v. Gemmingen vom RADIO VATIKAN schrieben wir auch und er antwortete: „Die Kirche tut viel für die Gewissensbildung der Menschen, damit sie die Schöpfung respektieren.

Das ist ihre Aufgabe, NICHT der Tierschutz im strengen Sinn.“ Also auch wieder  die klare Absage an die Tiere, die NICHT zur  Aufgabe der katholischen Kirche sollen und somit keinen Platz in ihr haben.

In einem weiteren Schreiben zementiert P. Eberhard v. Gemmingen vom RADIO VATIKAN diese Absage der kath. Kirche an die Tiere noch einmal ganz konkret, in dem er auf eine erneute dringliche Bitte, sich endlich zu Tieren als Teil der Schöpfung mit Seele zu bekennen und sie aus ihrer schlimmen Lage in den kath./orhod. Ländern zu retten, wie folgt antwortete:

Besten Dank für die Zusendung, die Thematik der Tiere ist zu weit entfernt vom Radio Vatikan und den ZENTRALEN AUFGABEN des VATIKANS. Ich kann Ihnen nicht helfen. Nehmen Sie Ihre Unterlagen bitte anbei zurück.“  Tiere haben in der katholischen Kirche keinen Platz.

Diese Erkenntnis  ist real und sie kostet Millionen von Tieren in kath./orth. Ländern das Leben.

Wenn der Papst die Tiere in seine Predigten einbeziehen , sie als Lebewesen mit Seele und Teil der Schöpfung anerkennen  würde und dies seinen Priestern als Botschaft auf den Weg geben würde, dann könnte er nachhaltig im Umgang mit Tieren in den besagten Ländern etwas verändern und Millionen Tieren das Leben retten.

Wenn er wollte.

Wer zusieht und schweigt, macht sich zum Mittäter.

Gern übersende ich Ihnen die zahlreichen Zusendungen von Menschen, die sie Sendung ebenfalls gesehen haben und aus besagten Gründen/Umgang mit Tieren aus der kath. Kirche ausgetreten sind.

Mit freundlichen Grüßen

Maja Prinzessin von Hohenzollern
Botschafterin des ETN e.V.

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In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz

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Aus Facebook

Rosy, ein Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen   Leave a comment

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Wenn die bestehenden Gesetze eingehalten würden, würde der Live-Export, wie wir ihn heute kennen, enden.

Auf dem Markt von Perth in Schottland hat das Leben dem Lämmchen Rosy einen üblen Streich gespielt. Es ist verkauft worden. Aber nicht an einen Bauern aus der Umgebung, dessen Frau aus Rosys Wolle dicke Socken stricken wollte. Rosy wurde mit 700 anderen Lämmern versteigert. Die Tiere sind ein gutes halbes Jahr alt und bringen ihren Besitzern je 60 Pfund ein, das sind 90 Euro.

Was wird Rosy dann gefühlt haben, als sie sich wenig später in einem dreistöckigen Transporter wiederfand? Mit 400 Schafen so eng eingesperrt, dass sie nicht einmal umfallen kann, wenn der Wagen plötzlich bremst. Rosys erste Fahrt geht nach Dover, wo im Hafen schon ein Schiff wartet.

Die Lämmer werden aufs Festland verfrachtet und machen Zwischenstation in Holland. Mittlerweile sind viele Stunden vergangen. Beim Ausladen sind einige Tiere schon so geschwächt, dass sie nur noch torkeln, andere husten mit blutigem Auswurf, zwei bleiben tot liegen. Rosy hat durchgehalten.

Rosy hält weiter durch, als sie im holländischen Schaftransporter nach Italien gekarrt wird. Die Schafe sind wieder auf drei Ladeebenen untergebracht und am Verdursten. In Brindisi wird der Transporter auf ein Schiff verladen, Rosy liegt inzwischen bis zum Bauch im Urin und Kot ihrer Leidensgenossen.

Nach 20 Stunden Überfahrt landen die Schafe im Hafen von Patras. Jetzt kommt die Fahrt zum Schlachthof bei Athen. Rosy wird dort aber nichts mehr geschehen. Wie die vielen anderen toten Schafe aus der untersten Ladeebene wird Rosy weggeworfen. Das muntere schottische Lämmchen ist nach einer wahren Höllenfahrt auf einer Mülldeponie in Griechenland gelandet.

Rosy ist eines von weit über 416 Millionen Tieren, die jährlich durch Europa transportiert werden.

Original Foto: Animals Australia / Neugeborenes Lamm auf Todesschiff

https://www.facebook.com/AnimalsAustralia/videos/10158279985945299/

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Petition:

https://secure.animalsaustralia.org/take_action/live-export-shipboard-cruelty/?ua_s=facebook#action

Quelle: Facebook

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Gruß Hubert

 

Brief an die EU: Tiertransporte während der Corona-Krise stoppen!   Leave a comment

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An die Tiere denken diese Herren wieder mal nicht!

Von Peta.de

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Corona: Tiere müssen zusätzliche Stunden in kilometerlangen Staus an Landesgrenzen verbringen

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Die Welt steht Kopf aufgrund des neuartigen Corona-Virus, das bereits vielen Menschen das Leben gekostet hat. Das Thema ist omnipräsent und hat weitreichende Folgen für unser soziales Leben. Um Menschenleben zu retten, werden sinnvolle Maßnahmen eingeleitet, die momentan jedoch auf Kosten der Tiere gehen können. Denn an den wenigen offenen Grenzen bilden sich kilometerlange Staus. Auch Tiertransporte befinden sich darin. Für die Tiere bedeutet dies: Weitere Stunden auf engen und kotverdreckten Lkws ohne Nahrung und oftmals ausreichend Wasser. Zudem dürfen die Tiere in den Zielländern oftmals nicht abgeladen werden – somit zieht sich das Leid der Tiere ins Unendliche.

Brief an die EU: Tiertransporte zum Wohle aller stoppen!

Dieses vorhersehbare Tierleid ist bekannt und muss gestoppt werden, weshalb sich PETA zusammen mit vielen anderen Organisationen an die Präsidentin des EU-Agrarrates, den Vizepräsidenten sowie die Kommissarin und den Kommissar der Europäischen Kommission gewandt hat.

Die Forderungen sind klar:

  • Aussetzen aller Exporte lebender Nutztiere zu Land und Wasser in Nicht-EU-Länder.

  • Aussetzen aller Tiertransporte lebender Nutztiere von mehr als acht Stunden zwischen den Mitgliedstaaten.

  • schnelle Kommunikation zwischen den Veterinärbehörden und den zuständigen Anlaufstellen der Mitgliedstaaten sicherstellen.

Das komplette Schreiben können Sie auf Deutsch und Englisch lesen.

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Brief an die EU: Tiertransporte während der Corona-Krise stoppen!

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Gruß Hubert

Corona – Tiertransporte stecken in kilometerlangen Staus an Grenzen fest   Leave a comment

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Es ist vollkommen unverantwortlich Tiertransporte starten zu lassen, wenn lange Wartezeiten an den Grenzen vorprogrammiert sind. Das Martyrium der Tiertransporte wird so noch verschlimmert.

Von VgT.at

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Tiertransporte aus Österreich finden trotz vieler Unsicherheiten und stundenlanger Verzögerungen weiter statt.

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VGT fordert sofortigen Export-Stopp

Tiertransporte werden in Österreich weiter abgefertigt, obwohl bekannt ist, dass diese stunden- oder gar tagelang an den Grenzen feststecken können. Ob sie ihre Zieldestination erreichen werden, ist ebenso ungewiss, denn die Ein- und Durchfuhrbedingungen der Länder können sich stündlich ändern, Grenzen sogar geschlossen werden. Der VGT fordert aufgrund der prekären Lage einen sofortigen Export-Stopp.

Nicht nur Menschen, auch Tiere leiden in den kilometerlangen Staus an den Grenzen – Transportfahrzeuge heizen sich in der prallen Sonne schnell auf, eine Versorgung auf den LKW ist oft unmöglich. In Deutschland musste die Feuerwehr bereits ausrücken, um Tiere in Transportern mit Wasser zu versorgen. Auch werden in der Nähe von Grenzen Bauernhöfe für Notabladungen gesucht, wo Tiere versorgt werden können. Die Situation ist an vielen Grenzübergängen katastrophal.

Es ist für uns unbegreiflich, dass weiterhin Tiertransporte starten dürfen, obwohl stundenlange Wartezeiten vorprogrammiert sind und die Versorgung der Tiere nicht sichergestellt werden kann, sagt Tobias Giesinger, Kampagnenleiter des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN (VGT).

Dabei ist die EU-Verordnung unmissverständlich: Es darf kein Transport durchgeführt werden, wenn das Wohlbefinden der Tiere nicht sichergestellt werden kann. Zusätzlich ist die Beförderungsdauer so kurz wie möglich zu halten und der Transport ohne Verzögerungen durchzuführen. Trotzdem werden aus Österreich Tiertransporte abgefertigt. Kilometerlange Staus an den Grenzen und unvorhersehbare Entwicklungen in den Ziel- und Transitländern werden ignoriert.

Exportstopp als einzige Lösung

Die Behörden sind verpflichtet, einen Transport zu untersagen, wenn eine berechtigte Annahme besteht, dass den Tieren dabei unnötiges Leid zugefügt werden könnte. Der VGT fordert einen sofortigen Stopp von Tiertransporten aus Österreich hinaus.

Tobias Giesinger, Kampagnenleiter VGT: Unermessliches Tierleid durch stundenlange Verzögerungen an den Grenzen und unvorhersehbare Entwicklungen fordern einen sofortigen Exportstopp von lebenden Tieren. Wir appellieren an das Ministerium und die zuständigen Behörden aller Bundesländer, aufgrund der akuten Notsituation keine Transporte mehr von Tieren ins Ausland zuzulassen.

Die EU hat gestern in einem Schreiben an alle Ministerien der Mitgliedstaaten nicht an die Tiere gedacht – so sollen die Transporte während der Corona-Krise aufgrund der Infektionsgefahr von Fahrer_innen und Veterinär_innen auch ohne die Begutachtung eines Amtstierarztes abgefertigt werden können. Wie die Tiere geschützt werden könnten, wird nicht thematisiert.

Der VGT hat gemeinsam mit weiteren Tierschutzorganisationen einen Brief der Eurogroup for Animals an die EU unterzeichnet, in dem ein sofortiger Transportstopp aller grenzüberschreitenden Transporte gefordert wird – dieser richtet sich zusätzlich auch an das österreichische Ministerium.

Das Martyrium, dem die Tiere auf Transporten ausgesetzt sind, wird jetzt wegen Corona noch zusätzlich verschlimmert. Wir fordern das Ministerium auf, unverzüglich zu handeln, um das maßlose Leid der Tiere zu stoppen, endet Tobias Giesinger verärgert.

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Corona – Tiertransporte stecken in kilometerlangen Staus an Grenzen fest

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Gruß Hubert