Archiv für die Kategorie ‘Tiertransporte

Erste Veterinärämter stoppen Tiertransporte   Leave a comment

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Es ist eine Schande wie man mit Tieren um des Profits willen umgeht. Dabei wird oft gegen Gesetze verstoßen. Aber wenn Gesetze nicht schützen… Niemand kontrolliert die Transporte, wenn sie einmal die EU verlassen haben.

Aus Peta.de

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Update Mai 2020

Nachdem Schleswig-Holstein und Niedersachsen im September 2019 bestimmte Routen durch Russland nach Usbekistan und Kasachstan untersagt haben, beschlossen im April und Mai 2020 auch Brandenburg und Bayern einen kompletten Tiertransportstopp nach und durch Russland.

Grund dafür sind Berichte, die ein weiteres Mal belegen, was Tierschutzorganisationen wie PETA seit Jahren anprangern: Auf den Routen, beispielsweise nach Usbekistan und Kasachstan, können die Tiere nicht versorgt werden. Auf der gesamten Strecke fehlen Entlade- und Versorgungsstationen, was seit Jahren dazu führt, dass die Tiere auf den Transportern tage- oder wochenlang in Exkrementen und Enge ausharren müssen.

Nun sollten auch die anderen Bundesländer nachziehen, denn in manchen gelten bisher nur Einschränkungen bezüglich Tiertransporten in verschiedene Drittstaaten. Zudem muss es eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer geben, da sonst die Gefahr besteht, dass die Tiere von einem anderen Bundesland aus in solche Nicht-EU-Länder transportiert werden.

Leider gibt es an der neuen Tiertransportregelung einen Haken: Die Abfertigung der eigentlich untersagten Langstreckentransporte darf laut Vorgaben dennoch erfolgen, wenn der Antragsteller im Vorfeld plausibel darlegen kann, dass die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Dies ist nicht akzeptabel, denn selbst bei Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sind Langstreckentransporte eine Tortur für die Tiere, die oftmals schwer verletzt, völlig ausgezehrt oder tot am Zielort ankommen.
Wir fordern daher alle Bundesländer auf, zumindest die besonders grausamen Langstreckentransporte zu untersagen – bitte unterzeichnen Sie hierzu unsere Petition.

Update Februar 2019:

Am 18. Februar 2019 übergaben wir dem bayrischen Staatsminister Thorsten Glauber sage und schreibe 28.915 Unterschriften, die in nur 13 Tagen gesammelt wurden. Die Unterschriften sollten dazu beitragen, die Verweigerung von Tiertransporten durch mehrere bayrische Veterinärämter zu untermauern. Nur einen Tag später, am 19. Februar 2019, traf sich Glauber im Umweltministerium zu einem Runden Tisch bestehend aus Politikern, Züchtern, Tierschützern und Tierärzten, bei dem über die zukünftige Genehmigung von Tiertransporten in Drittländer beraten werden sollte. PETA appellierte im Vorfeld dieser Tagung an Glauber, eine Vorbildfunktion einzunehmen, damit weitere Bundesländer dem Beispiel Bayerns zeitnah folgen und die tierquälerischen – oftmals illegalen – Tiertransporte endgültig unterbinden.

Leider wurde jedoch beschlossen, dass Bayern Tiertransporte lediglich einschränken wird, sie jedoch weiter genehmigt, wenn alle Tierschutzstandards eingehalten werden. Diese Einhaltung zu kontrollieren, ist jedoch fast unmöglich. Wir appellieren deshalb weiter an die Bundesländer, nicht auf Entscheidungen des Bundes zu warten, sondern geltendes Recht eigenständig umzusetzen und Langstreckentransporte nicht mehr zu genehmigen.

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Die Fernsehbilder der schrecklichen Tiertransporte von Deutschland in ferne Länder haben sich in unsere Köpfe eingebrannt. Schwer verletzte Tiere, die an einem Bein aus den Lkws gezogen werden. Erschöpfte Tiere, die mehr tot als lebendig in brütender Hitze oder bei Eiseskälte tagelang an den Grenzübergängen auf den Transportern ausharren müssen. Das geschieht jeden Tag mit Tieren aus Deutschland – aus Profitgründen.

Endlich lehnen sich die ersten Amtsveterinäre aus Bayern gegen diese Tierquälerei auf. Sie verweigern aktuell die Ausstellung von Genehmigungen. Jetzt will das Bayerische Umweltministerium eine Regelung für ganz Bayern prüfen. Wenn Bayern die Langstrecken-Tiertransporte verbietet, dürften andere Bundesländer folgen.

Hintergrund

Tiere leiden auf dramatische Weise während Tiertransporten: Das hat zum wiederholten Mal auch der TV-Beitrag „Geheimsache Tiertransporte – Wenn Gesetze nicht schützen“ 2017 auf traurige Weise gezeigt. Die sogenannte Todesrate ist bei Tiertransporten eine einkalkulierte Größe. Tiere werden oft tagelang durch Europa oder über die Grenzen hinaus transportiert. Sobald die Tiere die EU verlassen, wird die Einhaltung der kümmerlichen Tierschutz-Vorgaben hinsichtlich Versorgung und Pausen nicht mehr effektiv überprüft.

Neben den teils sehr schlechten Witterungsbedingungen (Hitze, Kälte) stellen Kontrollen häufig überladene Transporter mit dehydrierten Tieren fest, oder solche mit einer zu geringen Deckenhöhe, sodass sich die Tiere den Rücken stoßen und aufscheuern. Nicht selten sind zudem eingeklemmte Körperteile sowie fehlende oder falsch angebrachte Trennwände, was zu Beinbrüchen, Quetschungen und anderen schlimmen Verletzungen bis hin zum Tod führen kann.

Was Sie tun können

Bitte geben Sie Ihre Stimme und unterschreiben Sie die Petition, um grausame Langstrecken-Tiertransporte jetzt zu verhindern.

Petition jetzt unterschreiben!

Kaufen Sie keine tierischen Produkte wie Fleisch, Milch, Eier oder Honig. Hinter all diesen Erzeugnissen steckt großes Tierleid. Melden Sie sich noch heute für unser unverbindliches und kostenloses Veganstart-Programm an und erhalten Sie 30 Tage lang leckere vegane Rezepte und viele Tipps und Tricks, die den Einstieg in ein gesundes und tierfreundliches Leben erleichtern.

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Erste Veterinärämter stoppen Tiertransporte

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Gruß Hubert

 

Zukunftskommission Landwirtschaft: Keine Besserung für Tiere   Leave a comment

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Dem Bauernverband und Bundesministerin Julia Klöckner, die eine schamlose Lobbyistin ist, geht es um rein wirtschaftliche Interessen. Tierwohl spielt da nicht die geringste Rolle. Beide betreiben eine tierfeindliche, umweltschädliche und menschenverachtende Agrarpolitik.

Von Peta.de

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Jo-Anne McArthur / We Animals

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Anfang Dezember 2019 fand ein dreistündiger Agrargipfel im Kanzleramt statt, bei dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zusammen mit den teilnehmenden Verbänden die Bildung einer „Zukunftskommission Landwirtschaft“ beschlossen. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft soll die Kommission erarbeiten, wie die Agrarbranche in Deutschland wettbewerbsfähig bleibt und wie es einen „angemessenen Ausgleich der Interessen geben“ kann.

Für Tierhaltung keine Besserung in Sicht

Kurz vor Abschluss des Gipfels wurde entschieden, dass ausgerechnet Vertreter des Deutschen Bauernverbandes und der Bewegung „Land schafft Verbindung Deutschland“ Vorschläge zur künftigen Gestaltung der „Zukunftsmission Landwirtschaft“ erbringen sollen. Ihre Ausarbeitung wurde Merkel und Klöckner im März 2020 übergeben –Tierschutzverbände konnten bei dieser wichtigen Erarbeitung von Anfang an nicht mitwirken. Die Vorschläge zur Gestaltung der Kommission sind überdies nicht öffentlich einsehbar.

Bauernverband und Bundesministerin bekannt für tierfeindliche Politik

Der Deutsche Bauernverband und das Bundeslandwirtschaftsministerium fahren seit Jahren eine tier- und umweltfeindliche Politik. Die Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration und die Erlaubnis für Landwirte, in diesem Zusammenhang tierärztliche Tätigkeiten zu übernehmen, Sauen in Kastenständen oder qualvolle Tiertransporte – all das sind nur einige bekannte Beispiele für die legalisierte Tierquälerei der Politik auf Drängen der Verbände. Diese und weitere Entscheidungen haben in der Gesellschaft zu einem berechtigten schlechten Bild der Landwirtschaft geführt. Und nun sollen die gleichen Personen eine Zukunftskommission leiten, deren Ziel es ist, zu einer besseren Akzeptanz der Landwirtschaft in der Gesellschaft beizutragen?

Vieles deutet darauf hin, dass es bei der Zukunftskommission nur um eine weitere Imagekampagne geht, die aber keine weitreichenden Veränderungen in der Landwirtschaft herbeiführen wird – und für wirkliche Verbesserungen im Bereich Tierhaltung ist mit diesen Akteuren, denen es augenscheinlich rein um wirtschaftliche Interessen geht, nicht zu rechnen.

Was Sie tun können

Bitte informieren Sie sich darüber, wie tierfeindlich, klima- und umweltschädlich und letztlich auch menschenverachtend unsere derzeitige Agrarpolitik ist.

Warten Sie nicht auf profitorientierte Politiker und Verbände, sondern helfen Sie den Tieren, dem Klima und der Umwelt nachhaltig, indem Sie Fleisch, Milch, Eier und Honig von Ihrem Speiseplan streichen und sich stattdessen gesund vegan ernähren. Das kostenlose und unverbindliche Veganstart-Programm bietet Ihnen praktische Unterstützung für den mühelosen Einstieg in das vegane Leben.

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Zukunftskommission Landwirtschaft: Keine Besserung für Tiere

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Gruß Hubert

In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz   1 comment

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… so lautete eine Antwort aus dem Vatikan auf ein Schreiben von Maja von Hohenzollern.

Von Pfotenkrieger.de

Prinzessinnen-Brief

Dank freundlicher Genehmigung von Prinzessin Maja von Hohenzollern, vertreten durch Dieter Ernst, dem 1. Vorsitzenden des ETN e.V. – Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. – sind die Pfotenkrieger in der Lage, ein nachdenkenswertes Schreiben Maja von Hohenzollerns anlässlich einer Sendung des SWF an den Pfarrer Clemens Mathias Wunderle, zu veröffentlichen. Prinzessin Maja von Hohenzollern wurde für ihre Arbeit für den Internationalen Tierschutz mit der ‘Aachener Tierschutzmedaille 2010’ ausgezeichnet. Ihre Rede zur Preisverleihung wird in Kürze ebenfalls hier veröffentlicht:

Maja von Hohenzollern schrieb:

Sehr geehrter Pfarrer Wunderle,

herzlichen Dank für Ihre Reaktion auf die  SWR Sendung „Unglaubliche Hundegeschichten“ in der ich zu Gast war.

Es ist ja schön, wenn überhaupt mal jemand seitens der kath. Kirche reagiert. Dass Sie enttäuscht sind über meine Äußerungen in Bezug auf die kath. Kirche und den Papst, weil dieser Tieren eine Seele abspricht und sie damit zu einer gefühllosen Sache degradiert kann ich verstehen, denn diese erbärmliche Haltung der Kirche kostet Millionen von Tieren das Leben.

Und das ist in der Tat mehr als enttäuschend.

Sie werfen mir vor die gequälten Tiere zur „ Antikirchlichen Medienpropaganda auszunutzen“.  Bevor Sie mit solch wenig substanziellen Äußerungen, die eh hin  nur als  verzweifelter Versuch zur Ablenkung des eigentlichen Problems  und als Mangel an Verantwortung gewertet werden können,  kommen, sollten Sie sich vorab vielleicht mit nachfolgender Realität  beschäftigen.

Möglicher Weise kommen Sie dann zu dem Schluss, dass die Kath. Kirche selbst für ihre eigene „Antikirchliche Propaganda“ sorgt und es dazu keineswegs der Mitwirkung ausstehender Personen bedarf:

Es ist eine Tatsache, dass insbesondere in Süd- und Osteuropa mit Tieren sehr grausam umgegangen wird. Dabei handelt es sich nun einmal um kath./orth. Länder, dass werden Sie wohl nicht leugnen wollen.

Wenn man sich auf die Suche nach den Ursachen begibt, trifft man neben, mangelender Bildung, fehlenden Tierschutzgesetzen, falscher Erziehung auch auf den Glauben. Gerade in diesen Ländern sind die Menschen oft sehr gläubig und die Kirche hat einen großen Einfluss. Wenn diese Kirche nun den Menschen predigt, dass Tiere keine Seele hätten und der Mensch über sie herrschen solle, dann liegt darin ein Hauptgrund für den Umgang mit Tieren. Und der ist in allen kath./orth. Ländern oft verheerend.

Allein in Rumänien wurden seit 2004 ca. 10 Millionen Straßenhunde bestialisch ermordet! Den Tanzbären reißen Ihre kath. Glaubensbrüder die Zehen und Zähne aus, mit Nadeln  stechen sie die Augen aus.

In Spanien werden jedes Jahr Millionen Hunde/Katzen in Tiertötungsstation z.T am lebendigen Leib verbrannt oder mit T61 vergast!  Ca. 100 000 Galgos (Hunde) werden im kath. Spanien jedes Jahr an Bäumen aufgehängt!  Samstags eine Tier massakrieren (Stierkampf) und Sonntags in die Kirche rennen. Kein Problem in der kath. Glaubensgemeinschaft.

In Bulgarien gibt es ein ähnliches Bild , Millionen von misshandelten und getöteten Straßenhunden- und Katzen. Gerade ging der Fall „Mima“ um die Welt, einer Hündin, der man alle! 4 Pfoten abgehackt hat!! Der Mann ließ sich dann für Geld mit dem armen Hund fotografieren. Es zu fürchten, dass dies Nachahmer findet..! Der arme Hunde lebt noch und ist indes in den Händen deutscher Tierschützer, die nun nach medizinischen Lösungen für das arme Tier suchen. Der Täter blieb ungestraft.

In Italien, vor der Haustür des Papstes,  laufen seit Monaten große Proteste gegen die staatlichen „Canili“, die Tierstationen. Zwar ist es in Italien ausnahmsweise verboten Tiere zu töten, aber man hält sich vieler Orts nicht daran. Es gibt Betreiberorganisationen  für dieses „Canili“, die vom ital. Staat für jeden Hund, den sie dort aufnehmen 7-8 € bekommen. Mancher Orts sind 2000 Hunde in riesigen Schweinezuchtanlagen in engen Käfigen eingepfercht, ohne Licht und grausamen Bedingungen, da die die Betreiber  (kath. Glaubensbrüder) ja riesig damit verdienen! Die Tiere verhungern sogar oft, weil  man sie nicht füttert, sie werden trotzdem tot im Käfig liegen gelassen und weiter mitgezählt, es gibt ja reichlich Geld dafür..

Auch in Italien töten Kinder unter 9 Jahren Hunde und Katzen…, weil man sie nicht entsprechend erzieht.

In Apullien werden jährlich 100 000 Hunde ausgesetzt und sterben auf der Straße, weil sie überfahren werden, verhungern oder an Krankheit sterben.

In Zypern werden jedes Jahr tausende Hunde und Katzen mit „Lannate“ vergiftet. Mittlerweile wurde das Mittel, was öffentlich erhältlich war, verboten, aber es gibt andere Gift im freien Handel, die weiter benutz werden. Die Tiere sterben grausam über Stunden und Tage hinweg. Ein zypriotischer Student namens Panayiotis Kyriakou filmte sich kürzlich dabei, wie er einen Hund mit einem Topf kochendem Öl übergoss und dabei hysterisch lachte! Das Video stellte er bei You tube ein. Er wurde bis heute nicht bestraft. Ebenso gibt es Videos wo man Katzen Silvesterkarcher in Ohren und Po steckt und sie dann explodieren sieht…

In Ungarn und Polen floriert eine unsäglicher Welpenhandel durch die Hundemafia. Sogenannte „Wühltischwelpen“ werden dort von Hundevermehrern, die Hündinnen als Zuchtmaschinen missbrauchen, zu Dumpingpreisen und viel zu jung  angeboten. Ab 20 € kann man einen Rassewelpen kaufen. Die armen Tiere sind oft nur 2-3 Wochen alt und viel zu früh der Mutter entrissen. In Drahtkäfigen zusammengepfercht werden sie auf Märkten angeboten, frieren bei eisigen Temperaturen und sterben oft nach kurzer Zeit. Auch in großen Zoogeschäften wie in Belgien werden diese Tiere angeboten und die Geschäfte verdienen am Zwischenhandel, aber vor allem am Leid der Tiere mit. Allein in Ungarn wurden 2008 vom Flughafen Budapest fery Hegy mehr als 10 000 Welpen verschickt.

Sie verwehren sich gegen meine Vorwürfe an die kath. Kirche und den Papst und behaupten dieser hätte  mehrfach  zur Bewahrung der Schöpfung aufgefordert.  Es stellt sich hier nur die Frage , ob der Papst die Tiere zur Schöpfung überhaupt dazu zählt! Dazu hat er sich nämlich nie bekannt und genau deshalb fordern wir ihn dazu auf, Tiere als Teil der Schöpfung ausdrücklich zu erwähnen und anzuerkennen!

Angesichts der oben geschilderten schlimmen Situation der Tiere in kath./orth. Ländern, frage ich Sie, warum dann das Leid der Tiere dort so groß ist, wenn der Papst sich doch angeblich einsetzt???

Angesichts dieser leidvollen Tatsachen und Millionen getöteter und gequälter Tiere in den kath./orth. Ländern stellen wir uns die berechtigte Frage:

WO IST DER PAPST, wenn dort Millionen Tiere getötet werden??? WO FORDERT ER SEINE GLAUBENSANHÄNGER BEI BESUCHEN/ KIRCHENTAGEN AUF; TIERE ALS TEIL DER SCHÖPFUNG ZU REPEKTIEREN??? WO UND WANN HAT DER PAPST JE BESTÄTIGT; DASS TIERE EINE SEELE HABEN?

Es wäre schön, wenn Sie mir hierzu entsprechende Belege unterbreiten könnten.

Sie werfen mir „flache Äußerungen“ in Bezug auf den Papst und die kath. Kirche vor. Dann schildere ich Ihnen gern  unsere Bemühungen und die Reaktionen der kath. Kirche.

Entscheiden Sie dann selbst , wer „flache Äußerungen„ abgibt.. :

Wir haben ganz konkret alle 16 Bistümer in Deutschland mit der Bitte um Stellungnahme zu Tieren in der kath. Kirche und Kooperation im Bereich Tierschutz angeschrieben, leider waren die Reaktionen ernüchternd bzw. es erfolgte erst gar keine Antwort  und es ergab sich daraus nicht einziger positiver Ansatzpunkt zur Kooperation oder ein Bekenntnis der Katholischen Kirche zu Tieren oder deren Schutz.

16 katholische Bistümer und deren Bischöfe /Erzbischöfe, die regelmäßig im Vatikan verkehren, in Deutschland hatten kein Interesse am Thema Tiere, Tierschutz oder sich zu Tieren zu bekennen.

Ferner haben wir ganz konkret den Papst, also den „Heiligen Vater“  (= Oberhaupt des Vatikans) angeschrieben und ihn auf die schlimme Situation der Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern hingewiesen und ihn gebeten dazu Stellung zu nehmen und sich dazu zu bekennen, dass Tiere eine Seele haben und so den Tieren zu helfen. Leider ohne Erfolg.

Dass ein deutscher Papst, der hier eine andere Kultur im Umgang mit Tieren kennengelernt haben sollte und er im VATIKAN in Italien lebt, wo quasi vor seiner Haustür derzeit ca. 550 000 Hunde in grausamen „Canili“ kaserniert sind und zu Tode gequält werden und der dazu nichts sagt und diesen Geschöpfen trotz vieler Bitten nicht helfen will, der sich nicht mit einem Satz dazu äußern möchte, dass Tiere Teil der Schöpfung sind und eine Seele haben –  das ist in der Tat trauriger Stoff für die Boulevard-Presse.

Ebenso habe ich ganz konkret auf dem ersten Kirchentag „Mensch & Tier“  27-29. 08.2010 in Dortmund , der von der evangelischen Kirche initiiert (WO WAR DIE KATHOLISCHE KIRCHE??) wurde, Vorträge über die Situation der Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern gehalten und den Papst und die katholische Kirche aufgefordert,  sich dazu zu bekennen, dass Tiere Teil der Schöpfung sind und eine Seele haben. Dies wurde auch durch internationale TV Teams in 17 Länder berichtet, genau wie die vielen Reden und Bitten der anderen Redner/innen über die grausame Situation der Tiere und ihre Rolle in der kath. Kirche.

Leider  erfolgte auch hier keinerlei positive Reaktion der katholischen Kirche.

Auch den Bruder des Papstes, Prof. Dr. Georg Ratzinger, der auch im VATIKAN verkehrt, schrieben wir ganz konkret an, mit der Bitte sich für ein Bekenntnis zu den Tieren und ihren Schutz beim Heiligen Vater einzusetzen. Dieser schrieb uns ganz konkret, „dass er generell keine Briefe an seinen Bruder, den Papst weitergibt und dass sich viele Menschen so sowieso nicht an die die Ermahnungen des Papstes hielten.“

Also auch hier keine Hilfe für Tiere, kein Bekenntnis zu Tieren, sondern die klare Abfuhr noch nicht einmal einen dringenden Brief für die Sache der Tiere weiterzugeben. Tiere interessieren die kath. Kirche nicht.

P. Eberhard v. Gemmingen vom RADIO VATIKAN schrieben wir auch und er antwortete: „Die Kirche tut viel für die Gewissensbildung der Menschen, damit sie die Schöpfung respektieren.

Das ist ihre Aufgabe, NICHT der Tierschutz im strengen Sinn.“ Also auch wieder  die klare Absage an die Tiere, die NICHT zur  Aufgabe der katholischen Kirche sollen und somit keinen Platz in ihr haben.

In einem weiteren Schreiben zementiert P. Eberhard v. Gemmingen vom RADIO VATIKAN diese Absage der kath. Kirche an die Tiere noch einmal ganz konkret, in dem er auf eine erneute dringliche Bitte, sich endlich zu Tieren als Teil der Schöpfung mit Seele zu bekennen und sie aus ihrer schlimmen Lage in den kath./orhod. Ländern zu retten, wie folgt antwortete:

Besten Dank für die Zusendung, die Thematik der Tiere ist zu weit entfernt vom Radio Vatikan und den ZENTRALEN AUFGABEN des VATIKANS. Ich kann Ihnen nicht helfen. Nehmen Sie Ihre Unterlagen bitte anbei zurück.“  Tiere haben in der katholischen Kirche keinen Platz.

Diese Erkenntnis  ist real und sie kostet Millionen von Tieren in kath./orth. Ländern das Leben.

Wenn der Papst die Tiere in seine Predigten einbeziehen , sie als Lebewesen mit Seele und Teil der Schöpfung anerkennen  würde und dies seinen Priestern als Botschaft auf den Weg geben würde, dann könnte er nachhaltig im Umgang mit Tieren in den besagten Ländern etwas verändern und Millionen Tieren das Leben retten.

Wenn er wollte.

Wer zusieht und schweigt, macht sich zum Mittäter.

Gern übersende ich Ihnen die zahlreichen Zusendungen von Menschen, die sie Sendung ebenfalls gesehen haben und aus besagten Gründen/Umgang mit Tieren aus der kath. Kirche ausgetreten sind.

Mit freundlichen Grüßen

Maja Prinzessin von Hohenzollern
Botschafterin des ETN e.V.

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In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz

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Aus Facebook

Rosy, ein Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen   Leave a comment

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Wenn die bestehenden Gesetze eingehalten würden, würde der Live-Export, wie wir ihn heute kennen, enden.

Auf dem Markt von Perth in Schottland hat das Leben dem Lämmchen Rosy einen üblen Streich gespielt. Es ist verkauft worden. Aber nicht an einen Bauern aus der Umgebung, dessen Frau aus Rosys Wolle dicke Socken stricken wollte. Rosy wurde mit 700 anderen Lämmern versteigert. Die Tiere sind ein gutes halbes Jahr alt und bringen ihren Besitzern je 60 Pfund ein, das sind 90 Euro.

Was wird Rosy dann gefühlt haben, als sie sich wenig später in einem dreistöckigen Transporter wiederfand? Mit 400 Schafen so eng eingesperrt, dass sie nicht einmal umfallen kann, wenn der Wagen plötzlich bremst. Rosys erste Fahrt geht nach Dover, wo im Hafen schon ein Schiff wartet.

Die Lämmer werden aufs Festland verfrachtet und machen Zwischenstation in Holland. Mittlerweile sind viele Stunden vergangen. Beim Ausladen sind einige Tiere schon so geschwächt, dass sie nur noch torkeln, andere husten mit blutigem Auswurf, zwei bleiben tot liegen. Rosy hat durchgehalten.

Rosy hält weiter durch, als sie im holländischen Schaftransporter nach Italien gekarrt wird. Die Schafe sind wieder auf drei Ladeebenen untergebracht und am Verdursten. In Brindisi wird der Transporter auf ein Schiff verladen, Rosy liegt inzwischen bis zum Bauch im Urin und Kot ihrer Leidensgenossen.

Nach 20 Stunden Überfahrt landen die Schafe im Hafen von Patras. Jetzt kommt die Fahrt zum Schlachthof bei Athen. Rosy wird dort aber nichts mehr geschehen. Wie die vielen anderen toten Schafe aus der untersten Ladeebene wird Rosy weggeworfen. Das muntere schottische Lämmchen ist nach einer wahren Höllenfahrt auf einer Mülldeponie in Griechenland gelandet.

Rosy ist eines von weit über 416 Millionen Tieren, die jährlich durch Europa transportiert werden.

Original Foto: Animals Australia / Neugeborenes Lamm auf Todesschiff

https://www.facebook.com/AnimalsAustralia/videos/10158279985945299/

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Petition:

https://secure.animalsaustralia.org/take_action/live-export-shipboard-cruelty/?ua_s=facebook#action

Quelle: Facebook

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Gruß Hubert

 

Brief an die EU: Tiertransporte während der Corona-Krise stoppen!   Leave a comment

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An die Tiere denken diese Herren wieder mal nicht!

Von Peta.de

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Corona: Tiere müssen zusätzliche Stunden in kilometerlangen Staus an Landesgrenzen verbringen

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Die Welt steht Kopf aufgrund des neuartigen Corona-Virus, das bereits vielen Menschen das Leben gekostet hat. Das Thema ist omnipräsent und hat weitreichende Folgen für unser soziales Leben. Um Menschenleben zu retten, werden sinnvolle Maßnahmen eingeleitet, die momentan jedoch auf Kosten der Tiere gehen können. Denn an den wenigen offenen Grenzen bilden sich kilometerlange Staus. Auch Tiertransporte befinden sich darin. Für die Tiere bedeutet dies: Weitere Stunden auf engen und kotverdreckten Lkws ohne Nahrung und oftmals ausreichend Wasser. Zudem dürfen die Tiere in den Zielländern oftmals nicht abgeladen werden – somit zieht sich das Leid der Tiere ins Unendliche.

Brief an die EU: Tiertransporte zum Wohle aller stoppen!

Dieses vorhersehbare Tierleid ist bekannt und muss gestoppt werden, weshalb sich PETA zusammen mit vielen anderen Organisationen an die Präsidentin des EU-Agrarrates, den Vizepräsidenten sowie die Kommissarin und den Kommissar der Europäischen Kommission gewandt hat.

Die Forderungen sind klar:

  • Aussetzen aller Exporte lebender Nutztiere zu Land und Wasser in Nicht-EU-Länder.

  • Aussetzen aller Tiertransporte lebender Nutztiere von mehr als acht Stunden zwischen den Mitgliedstaaten.

  • schnelle Kommunikation zwischen den Veterinärbehörden und den zuständigen Anlaufstellen der Mitgliedstaaten sicherstellen.

Das komplette Schreiben können Sie auf Deutsch und Englisch lesen.

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Brief an die EU: Tiertransporte während der Corona-Krise stoppen!

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Gruß Hubert

Corona – Tiertransporte stecken in kilometerlangen Staus an Grenzen fest   Leave a comment

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Es ist vollkommen unverantwortlich Tiertransporte starten zu lassen, wenn lange Wartezeiten an den Grenzen vorprogrammiert sind. Das Martyrium der Tiertransporte wird so noch verschlimmert.

Von VgT.at

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Tiertransporte aus Österreich finden trotz vieler Unsicherheiten und stundenlanger Verzögerungen weiter statt.

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VGT fordert sofortigen Export-Stopp

Tiertransporte werden in Österreich weiter abgefertigt, obwohl bekannt ist, dass diese stunden- oder gar tagelang an den Grenzen feststecken können. Ob sie ihre Zieldestination erreichen werden, ist ebenso ungewiss, denn die Ein- und Durchfuhrbedingungen der Länder können sich stündlich ändern, Grenzen sogar geschlossen werden. Der VGT fordert aufgrund der prekären Lage einen sofortigen Export-Stopp.

Nicht nur Menschen, auch Tiere leiden in den kilometerlangen Staus an den Grenzen – Transportfahrzeuge heizen sich in der prallen Sonne schnell auf, eine Versorgung auf den LKW ist oft unmöglich. In Deutschland musste die Feuerwehr bereits ausrücken, um Tiere in Transportern mit Wasser zu versorgen. Auch werden in der Nähe von Grenzen Bauernhöfe für Notabladungen gesucht, wo Tiere versorgt werden können. Die Situation ist an vielen Grenzübergängen katastrophal.

Es ist für uns unbegreiflich, dass weiterhin Tiertransporte starten dürfen, obwohl stundenlange Wartezeiten vorprogrammiert sind und die Versorgung der Tiere nicht sichergestellt werden kann, sagt Tobias Giesinger, Kampagnenleiter des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN (VGT).

Dabei ist die EU-Verordnung unmissverständlich: Es darf kein Transport durchgeführt werden, wenn das Wohlbefinden der Tiere nicht sichergestellt werden kann. Zusätzlich ist die Beförderungsdauer so kurz wie möglich zu halten und der Transport ohne Verzögerungen durchzuführen. Trotzdem werden aus Österreich Tiertransporte abgefertigt. Kilometerlange Staus an den Grenzen und unvorhersehbare Entwicklungen in den Ziel- und Transitländern werden ignoriert.

Exportstopp als einzige Lösung

Die Behörden sind verpflichtet, einen Transport zu untersagen, wenn eine berechtigte Annahme besteht, dass den Tieren dabei unnötiges Leid zugefügt werden könnte. Der VGT fordert einen sofortigen Stopp von Tiertransporten aus Österreich hinaus.

Tobias Giesinger, Kampagnenleiter VGT: Unermessliches Tierleid durch stundenlange Verzögerungen an den Grenzen und unvorhersehbare Entwicklungen fordern einen sofortigen Exportstopp von lebenden Tieren. Wir appellieren an das Ministerium und die zuständigen Behörden aller Bundesländer, aufgrund der akuten Notsituation keine Transporte mehr von Tieren ins Ausland zuzulassen.

Die EU hat gestern in einem Schreiben an alle Ministerien der Mitgliedstaaten nicht an die Tiere gedacht – so sollen die Transporte während der Corona-Krise aufgrund der Infektionsgefahr von Fahrer_innen und Veterinär_innen auch ohne die Begutachtung eines Amtstierarztes abgefertigt werden können. Wie die Tiere geschützt werden könnten, wird nicht thematisiert.

Der VGT hat gemeinsam mit weiteren Tierschutzorganisationen einen Brief der Eurogroup for Animals an die EU unterzeichnet, in dem ein sofortiger Transportstopp aller grenzüberschreitenden Transporte gefordert wird – dieser richtet sich zusätzlich auch an das österreichische Ministerium.

Das Martyrium, dem die Tiere auf Transporten ausgesetzt sind, wird jetzt wegen Corona noch zusätzlich verschlimmert. Wir fordern das Ministerium auf, unverzüglich zu handeln, um das maßlose Leid der Tiere zu stoppen, endet Tobias Giesinger verärgert.

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Corona – Tiertransporte stecken in kilometerlangen Staus an Grenzen fest

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Gruß Hubert

 

VIER PFOTEN: Rund 27 Millionen Tiere werden jährlich aus Österreich transportiert   1 comment

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Es ist eine Schande, dass zum Beispiel bei noch nicht entwöhnten Kälbern, zum Teil erst 14 Tage alt, solche Höllentransporte gemacht werden und am Ende außerhalb der EU in Nahost-Ländern grausam getötet werden, ihnen auch in die Augen gegriffen wird bis zum in die Augen stechen. Und die Politik schaut zu und weg.

Vier Pfoten behandelt hier die Tiertransporte. Diese sind schon mehr als schlimm. Aber noch schlimmer ist das was bei der Schlachtung in Drittstaaten passiert. Das ist unsagbares Leid für diese armen Tiere. Was tut der Mensch diesen armen Seelen an?

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Von vier-pfoten.at

Nicht immer kann laut VIER PFOTEN ausgeschlossen werden, dass österreichische Tiere in Drittstaaten landen, auch wenn der eigentliche Zielort innerhalb der EU liegt. Überhaupt lässt die Transparenz der Zahlen und Routen generell sehr zu wünschen übrig.

„Diese große Zahl ist mehr als erschreckend“, sagt VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg. „Das System kann nur als pervers bezeichnet werden. Wie kann es eine Normalität und vor allem lukrativ sein, Tiere lebendig über zigtausende Kilometer, oft wochenlang, durch mehrere Länder zu transportieren?“
Auch österreichische Zuchtrinder in Drittstaaten transportiert

Die ZDF-Doku berichtete konkret über schwere Missstände bei Rindertransporten, wobei auch österreichische Tiere betroffen sind. Denn auch Österreich exportiert Zuchtrinder in Drittländer. Von 2008 bis 2018 waren es insgesamt 1.014.721 heimische Tiere, die ins Ausland transportiert wurden. 221.464 davon gingen in Drittstaaten. Die häufigsten Exportländer sind die Türkei (117.151 Tiere), Algerien (38.133), Russland (15.356), Usbekistan (12.675) und Aserbaidschan (9.301).

In den Jahren 2008 bis 2018 sind insgesamt 199.891 Kälber aus Österreich exportiert worden, 1.202 davon in Drittstaaten und 198.689 innerhalb der EU. Gerade bei Kälbern ist bekannt, dass immer wieder Transporte von Österreich nach Spanien gehen. Auffällig ist jedoch, dass Spanien gerade in den letzten Jahren seine Rolle als Exporteur von Lebendvieh in Drittstaaten stark ausgebaut hat. Von 2016 auf 2017 alleine stiegen die Lebendtiertransporte in Drittländer um knapp 78 Prozent auf fast 120.000 Tiere. Die Hauptdestination ist Libyen, gefolgt vom Libanon, der Türkei und Algerien. Eva Rosenberg: „Wie die ZDF-Doku erneut deutlich gemacht hat, gibt es in dieser Branche viele Schlupflöcher. Dadurch können die Tiere möglichst unauffällig in Länder verbracht werden, in denen sowohl die Haltungs- als auch die Schlachtungsbedingungen weit unter den österreichischen Standards sind. Wir verlangen, dass die EU endlich ihrem Tierschutzauftrag nachkommt und angemessen reagiert.“

VIER PFOTEN fordert Verbesserungen bei der Gesetzgebung. Eva Rosenberg: „Die Tiere leiden Höllenqualen. Immer wieder haben Tierschutzorganisationen und auch Tierärzte dokumentiert, dass Transporte gegen die ohnehin viel zu lasche Gesetzgebung verstoßen. Passiert ist dennoch überhaupt nichts!“

Seit 2007 ist die EU-Transportverordnung in Kraft. Fast ebenso lang sind die Probleme bekannt: „Die fehlende Implementierung in den Ländern und die Missstände werden oft nur durch Skandale aufgedeckt“, sagt Rosenberg. „In vielen Fällen werden nicht einmal diese ohnehin erbärmlichen Mindeststandards eingehalten.“

Laut EU-Verordnung dürfen Rinder insgesamt 29 Stunden transportiert werden, wobei eine Stunde Pause eingehalten werden muss. Bei Schweinen beträgt die zulässige Transportdauer 24 Stunden. Nach einer Pause von 24 Stunden darf die Maximaldauer aber beliebig oft wiederholt werden. Auch nicht-entwöhnte, also noch säugende Jungtiere dürfen transportiert werden.

„Diese Bestimmungen sind einfach eine Schande“, sagt Rosenberg. Neben einem Stopp von Lebendtiertransporten in Drittstaaten und einer Begrenzung der Transportzeit auf acht Stunden fordert VIER PFOTEN auch ein Verbot des Transports von nicht-entwöhnten Jungtieren. „Was diese Jungtiere mitmachen, ist unfassbar“, so Rosenberg. „Sie bräuchten die Muttermilch, aber oft gibt es bei Transporten nur Wasser aus Tränkanlagen, die sie noch nicht bedienen können. Kälber sollten an sich mindestens zwölf Wochen von ihren Müttern gesäugt werden; nicht selten werden aber nur zwei Wochen alte Kälbchen quer durch Europa gekarrt.“

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Gruß Hubert