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Wie mich zwei Ärzte von meinem Schwulsein heilen wollten – Teil 2   Leave a comment

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In Dresden erklärt mir der Arzt, welche Ursachen für Homosexualität aus seiner Sicht infrage kommen. Häufig wertschätze der Vater seinen Sohn nicht genug. Oder die Mutter überbehüte den Sohn. Oder seine potenziellen Patienten seien nicht in ihrer „Peergroup“ angekommen, fühlen sich also nicht als Junge unter Jungen oder als Mann unter Männern. Langsam werde ich wütend. Wie kann ein approbierter Arzt, der an einer Universität studiert hat, derlei behaupten?

Wer mag Hilfe bei ihm suchen? Es sind wohl junge Männer, die sich von Familie, Freunden oder Gemeinden unter Druck gesetzt fühlen. Für manche ist eine offen ausgelebte Homosexualität aus Glaubensgründen undenkbar. Ich spreche während der Recherche mit Menschen, die erfolglos an Seminaren teilgenommen haben, um von ihrer Homosexualität wegzukommen. Vieles laufe im Verborgenen ab, sagen sie, solche Angebote würden oft unter der Hand empfohlen. Zahlen über Teilnehmer und Patienten, über Seminare und Therapien gibt es nicht. Aber auch wenn es sich um eine kleine Minderheit der Ärzte handeln dürfte: Ihr Ansinnen ist gefährlich.

Die Bundesärztekammer warnt vor den gravierenden Folgen solcher Umpolungsversuche. Im vergangenen Herbst hat sie nach der Generalversammlung des Weltärztebundes noch einmal in einer öffentlichen Erklärung klargestellt, dass Homosexualität keine Erkrankung ist. Sogenannte Konversionstherapien seien nicht nur unwirksam, sondern könnten sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Auch die Oberärztin Lieselotte Mahler hat sich mit den möglichen Folgen solcher Veränderungsversuche beschäftigt: „Das Gefühl, in der Therapie versagt zu haben, kann zu tiefen Depressionen und Angststörungen bis hin zu Selbstmorden führen“, sagt sie. Mahler ist Psychiaterin an der Berliner Charité und leitet bei der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie das Referat für sexuelle Orientierung. Sie vermutet, dass kein Psychotherapeut heute noch offiziell Konversionstherapien anbietet, doch Diskriminierung und veraltete Therapieansätze kämen vermutlich vor. „Da gibt es sicher eine hohe Dunkelziffer“, so Mahler.

Umpolungstherapien können also nachweislich schlimme Folgen haben. Konsens unter allen Medizinern? Ganz offensichtlich nicht. Der katholische Arzt Gero Winkelmann beispielsweise hält die Warnung der Bundesärztekammer vor Veränderungsversuchen für eine „Katastrophe“ und für „wissenschaftlich nicht ganz ausgegoren“. Ich treffe ihn auf einem Christlichen Gesundheitskongress in Bielefeld – einer Messe für strenggläubige Ärzte und Pfleger. Bibeltreue Organisationen beider Konfessionen stellen hier aus, werben für ihre Positionen – engagieren sich zum Beispiel gegen jede Form von Schwangerschaftsabbruch. Die Teilnehmer beten gemeinsam und diskutieren über den Einfluss von Religion auf die Gesundheit.

Dort vertritt Gero Winkelmann an einem Stand den Bund Katholischer Ärzte. Die Medizinergruppe protestiert gegen Abtreibung und warnt außerdem vor „psychischen und medizinischen Gefahren eines Zusammenlebens ohne Trauschein“. Ihr Vorsitzender Winkelmann hat vor einigen Jahren auch einen sogenannten Forschungskreis Homosexualität gegründet. Nach eigenen Angaben gehören diesem Kreis inzwischen etwa zwanzig Mediziner an. Dabei gehe es „primär“ um das „Aufzeigen von Hilfs- und Therapiemöglichkeiten“, heißt es auf der Homepage.

In einem Faltblatt behauptet der Bund Katholischer Ärzte, Homosexualität sei eine „psychische Störung“. Gero Winkelmann findet, Ärzte sollten Homosexuellen die schwere Last nehmen, die sie tragen, damit sie nicht mehr unter Druck stünden, sich sexuell derart zu benehmen. Winkelmann glaubt außerdem, dass man Homosexuelle homöopathisch therapieren kann und schlägt eine Art Entgiftung vor. So soll der Körper von Krankheiten vorheriger Generationen wie Syphilis und Tuberkulose gereinigt werden. Solche „Erbkrankheiten“ können seiner Ansicht nach der Grund für Homosexualität sein.

Ich hätte niemals gedacht, dass es im Jahr 2014 mitten in Deutschland tatsächlich Ärzte gibt, die Homosexuelle homöopathisch behandeln oder unter dem Deckmantel einer Psychotherapie umpolen wollen. Ich recherchiere weiter und entdecke im Internet einen niedergelassenen Arzt aus Hamburg. Er ist Internist und reist offenbar immer wieder durch Deutschland, um in freien Gemeinden für die Heilung von Gläubigen zu beten.

Die Gemeinden gehören zur pfingstlich-charismatischen Bewegung. Deren Anhänger glauben, dass der Heilige Geist ihnen bestimmte Gaben verleiht, sogenannte Charismen, zu denen das Heilen von Krankheiten gehört. Auch der Hamburger Arzt glaubt, dass selbst schwere Krankheiten wie Krebs durch Gott und Gebet heilbar sind. Ob er meine Homosexualität als Krankheit sieht?

92,50 Euro für die Behandlung einer psychischen Störung

Ich besuche den Heilungsgottesdienst einer Freikirche in Süddeutschland, bei dem er als Gastredner auftritt. Am Ende der Veranstaltung strömen viele Gläubige nach vorn, um persönlich um Heilung zu bitten. Auch ich gehe zu ihm, möchte den Arzt fragen, ob er meine Homosexualität für heilbar hält. „Keine Frage! Logisch!“, antwortet er. Aus einem kleinen Fläschchen reibt er mir Öl auf die Stirn und betet für mich. Ich solle ab jetzt alle zehn Minuten zu Gott beten. Wenn meine Homosexualität in einigen Tagen nicht verschwunden sei, solle ich in seine Hamburger Praxis kommen.

Knapp zwei Wochen später habe ich einen Termin in seiner Sprechstunde. Er lässt im Behandlungszimmer die Jalousien herunter; mir ist unheimlich zumute. Dann erklärt er, er wolle mir den „Geist der Homosexualität“ austreiben. Der Arzt legt mir seine Hände auf Kopf und Brust und drückt mich auf dem Stuhl langsam nach hinten. Wie schon beim Gottesdienst reibt er mir Öl auf die Stirn und betet. Anschließend erkundigt er sich nach dem Erfolg seiner Dämonenaustreibung. „Hast du das eben gemerkt? Dass da so eine Wolke rausgekommen ist?“ Ich habe nichts bemerkt, der Arzt schon: Mindestens ein Geist sei rausgegangen.

Ich sitze im Sprechzimmer eines approbierten Arztes und erlebe eine Art Exorzismus. Ich frage mich: Lässt er sich das von der Kasse bezahlen? Am Ende der Sprechstunde sagt er, das Gebet sei kostenlos, bittet mich aber um eine Spende. Er fügt hinzu, einen kleinen Betrag werde er über die Krankenkasse abrechnen. Der Dresdner Arzt erklärte mir dagegen ganz offen, dass er seinen Veränderungsversuch als „tiefenpsychologische Therapie“ mit der Krankenkasse abrechne. Zahlen also alle Versicherten für solche dubiosen Umpolungen?

Ich hatte mich bei beiden Ärzten als privat versichert ausgegeben, sodass ich die Abrechnungen mit der Post zugeschickt bekomme. Tatsächlich erhalte ich von beiden Ärzten Rechnungen, die für die Krankenkasse bestimmt sind. Der Dresdner Arzt verlangt für die erste Sitzung 92,50 Euro – für die Behandlung einer psychischen Störung. Und der Hamburger Arzt rechnet 40,22 Euro für die „Erörterung einer lebensverändernden Erkrankung“ ab. Mit solchen lebensverändernden Erkrankungen meint die Gebührenordnung eigentlich Krankheiten wie Krebs. Beide Ärzte haben mir versichert, dass die Abrechnung mit den Kassen völlig problemlos sei.

Ich frage mehrere große Krankenversicherungen, ob sie Fälle von Umpolungstherapien kennen. Von den Kassen heißt es, dass ihnen der Inhalt von Therapiegesprächen nicht bekannt sei. Ich möchte wissen, ob die Abrechnung solcher Veränderungsversuche denn grundsätzlich zulässig sei. Erstaunlicherweise weichen die Kassen aus: Techniker, AOK und Barmer verweisen auf die Therapiehoheit der Ärzte und auf komplexe Genehmigungsverfahren. Der Verband der Privaten Krankenversicherung schreibt, dies sei eine rechtliche Frage, die Entscheidung liege nicht beim Verband. Der Hamburger Arzt selbst hat ein Interview mit dem NDR aus Termingründen abgelehnt. Schriftliche Fragen lässt er unbeantwortet.

Auf die Frage, ob das erlaubt sei, antwortet keine Versicherung mit Nein

Manche Ärzte halten Homosexualität für eine Störung. Sie schicken Abrechnungen, um dubiose Behandlungen von den Krankenversicherungen bezahlen zu lassen. Auf die Frage, ob das erlaubt sei, antwortet keine einzige der angefragten Versicherungen mit einem klaren Nein. Das verstehe ich nicht.

Mit welchen Konsequenzen müssen Ärzte und Psychotherapeuten bei solchen Behandlungsmethoden rechnen? Die Bundesärztekammer schreibt, Homosexualität sei keine Krankheit und erfordere deshalb „keinerlei Heilung“ – auch keine „homöopathische Behandlung“. Sie erklärt, „Gebet und Dämonenaustreibung“ seien keine ärztlichen Behandlungsmethoden. Zu einer Psychotherapie mit dem Ziel, die sexuelle Orientierung zu verändern, äußert sich die Bundesärztekammer allerdings nicht. Ob ein Verstoß gegen eine ärztliche Berufsordnung vorliege, könne nur in Kenntnis des konkreten Falls und nur von der entsprechenden Ärztekammer beantwortet werden.

In Dresden glaubt der Arzt am Ende der Sitzung, den Grund für meine Homosexualität gefunden zu haben: Am Kinn habe ich seit meiner Geburt eine Narbe. Sie stammt von einem kleinen Blutschwamm, der mir wenige Wochen nach der Geburt während einer Operation herausgeschnitten wurde. Deshalb sei ich wahrscheinlich schwul geworden, sagt der Arzt. Manchmal entstehe Homosexualität dadurch, dass man mit dem eigenen Körper unzufrieden sei.

Co-Autoren: Oda Lambrecht, Jennifer Stange

Wie mich zwei Ärzte von meinem Schwulsein heilen wollten – Teil 2

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Liebe Verboten – Wo Schwulsein strafbar ist

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Gruß Hubert

Die Experten für Nächstenliebe und Barmherzigkeit   Leave a comment

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In den Kirchen wird ja so gerne die unendliche Liebe Gottes verkündet und Margot Käßmann, die ehemaligen Ratsvorsitzende der EKD, meinte sogar, mann solle muslimischen Terroristen mit Liebe und Gebet begegnen. Manche pseudo-progressive Christen sagen ja sogar Gott ist die Liebe. Bei verschiedenen Gelegenheiten bleibt aber von Liebe, Nächstenliebe, Barmherzigkeit nur mehr Hass übrig und man wünscht „unzüchtigen Sündern“ den Tod und bedauert noch, dass es nicht noch mehr Tote gegeben hat, so wie dieser Pastor Roger Jimenez von der Verity Baptist Church aus Sacramento, Kalifornien. Statt Liebe und Barmherzigkeit gibt es Intoleranz, Hass und Freude über Tote – und Bedauern, dass es nicht noch mehr waren.

 

Hier ein Artikel von Hugo Stamm auf watson.ch

Glaubensgemeinschaften sind Experten für Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Müsste man meinen.

Diesen Anspruch erheben sie zumindest. Vor allem die christlichen. Toleranz sollte auch zu ihren Kerneigenschaften gehören, schliesslich sind sie im Namen Gottes unterwegs, der nach ihrer Vorstellung seinen Sohn opferte, um seine Liebe zu demonstrieren.

Doch das funktioniert meist nur bei den Sonntagspredigten. Im Alltag drückt dann nur allzu gern ihr radikaler Glaube durch, der zu Intoleranz, manchmal gar Fanatismus führen kann.

Glaube macht emotionale Eunuchen

Die Reaktionen einzelner Freikirchen auf das Massaker von Orlando, bei dem 49 Menschen im Kugelhagel von Omar Mateen umkamen, macht wieder einmal deutlich, dass der Glaube Menschen zu emotionalen Eunuchen machen kann. Religiöse Dogmen zählen dann mehr als menschliche Regungen und Empfindungen.

Politik und Islamvertreter verharmlosen Islamismus   Leave a comment

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Es wird so getan als sei der Anschlag auf Homosexuelle in Orlando nur gegen Homosexuelle gerichtet gewesen. Der Islamismus wendet sich gegen jede Form eines selbstbestimmten, befreiten, genussbetonten Lebens im Westen. Islamisten möchten uns ihre Lebensart aufzwingen und sind auf Expansion aus.

Terroranschlag auf LGBT-Bar in Orlando: Ausdruck islamistischen Hasses auf Homosexuelle und auf jede genussbetonte Lebensart.

Politik und Islamvertreter verharmlosen Islamismus

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Foto: © Frank Nicolai

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BERLIN. (aws) „Das Massaker in einer LGBT-Bar in Orlando / US-Bundesstaat Florida mit mindestens 49 Todesopfern und zahlreichen Verletzten ist der größte islamistische Terroranschlag in den USA seit dem 11. September 2001“, erklärt Alex Feuerherdt vom „Kompetenzzentrum Islamismus“ der Aktion 3.Welt Saar.

„Darin kommt der für Islamisten kennzeichnende Hass auf Homosexuelle zum Ausdruck.“ Dieses Verbrechen richte sich aber nicht nur gegen Homosexuelle. „Islamisten wenden sich mit ihrem ‚Heiligen Krieg‘ gegen jede Form eines selbstbestimmten, befreiten, genussbetonten Lebens“, so Feuerherdt. Dafür stehe bei ihnen „der Westen“, vor allem repräsentiert durch die USA und Israel.

„Daher ist es zynisch, wenn in Medien spekuliert wird, die Tat könne auch durch Hass auf Schwule motiviert sein“, betont Feuerherdt. „Oder wenn Thorsten Denkler in der Süddeutschen Zeitung die Tat als einen ausschließlich homophoben Akt charakterisiert, den er genauso gut als evangelikaler Christ hätte verüben können. Anteilnahme für die Opfer des Terroranschlags sieht anders aus.“

Im Herrschaftsbereich von Islamisten seien derartige Verbrechen üblich. So würden im Iran Schwule an Baukränen aufgehängt, Ehebrecherinnen gesteinigt oder unverschleierte Frauen verprügelt.

Die SPD und führende Sozialdemokraten wie Sigmar Gabriel zeigten in ihren Reaktionen dieselbe Verleugnung. Dort heiße es lapidar „Der Hass darf niemals siegen“, ohne den Islam auch nur zu erwähnen. „Dass Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, wie regelmäßig nach islamistischen Anschlägen auch diesmal verlauten lässt, das habe mit dem Islam nichts zu tun, ist keine Überraschung mehr“, so Feuerherdt. Im Zentralrat der Muslime ist auch die Islamische Gemeinde Saarland Mitglied.

Laut aktuellen Medienberichten sei der Täter möglicherweise selber schwul gewesen. Doch sei dies kein Einwand gegen die Kennzeichnung der Tat als homophob. „Doppelmoral ist ein Merkmal patriarchaler und schwulenfeindlicher  Gesellschaften. In der Vergangenheit haben sich die größten Schwulenhasser wiederholt als selbsthassende, die eigene Homosexualität versteckende Schwule entpuppt. Den islamistischen Charakter dieser Tat ohne Tabuisierung zu benennen ist Voraussetzung, Gegenstrategien zu entwickeln und präventiv tätig zu werden“, betont Feuerherdt.

Anmerkung: LGBT steht für „Lesbian, Gay, Bisexuell, Transgender“ und bezeichnet die Gesamtheit derer, die nicht der heterosexuellen Geschlechternorm entsprechen.

Von Aktion 3. Welt Saar 16. Jun 2016

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Politik und Islamvertreter verharmlosen Islamismus

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Gruß Hubert

 

„Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestorben sind“   Leave a comment

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Der islamische Attentäter von Orlando, der 49 Menschen in einer Disco erschoss, die von Homosexuellen besucht wurde, soll selbst homosexuell gewesen sein. Sein Vater soll ein Homosexuellen-Hasser sein. Ich bin jetzt bei der Recherche gehäuft auf die These gestoßen, dass homophobe Menschen selbst homosexuelle Neigungen haben oder homosexuell sein. Bekannt ist dass streng Religiöse und Nazis fast durchgehend Homosexuelle hassen.

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„Doppelmoral ist ein Merkmal patriarchaler und schwulenfeindlicher  Gesellschaften. In der Vergangenheit haben sich die größten Schwulenhasser wiederholt als selbsthassende, die eigene Homosexualität versteckende Schwule entpuppt. Den islamistischen Charakter dieser Tat ohne Tabuisierung zu benennen ist Voraussetzung, Gegenstrategien zu entwickeln und präventiv tätig zu werden“, betont Feuerherdt.

http://hpd.de/artikel/politik-und-islamvertreter-verharmlosen-islamismus-13212

 

Jetzt aber zu einem christlichem Pfarrer in den USA. Was der so vom Stapel lässt muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Aber vielleicht hat er ja auch homosexuellen Neigungen und kann sie sich als Pfarrer nicht zugestehen. Jedenfalls könnte er sich eine solche Hetze in Europa nicht leisten, vielleicht in Russland. In Europa wäre er ein Fall für den Staatsanwalt und würde vor Gericht landen.

Vom christlichen Kinderficker-Verein hat dieser Pastor Roger Jimenez wohl noch nie nichts gehört (und vom Stein um den Hals und ins Meer versenken). Außerdem bringt dieser Pfaffe alles durcheinander. Er kann nicht zwischen Sodomie, Pädophilie und Homosexualität unterscheiden. Homosexuell ist nicht pädophil und Sodomie ist Geschlechtsverkehr mit Tieren.

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Pastor Roger Jimenez

Pastor Roger Jimenez bedauert, dass beim Massaker von Orlando nicht noch mehr Homosexuelle gestorben sind. Screenshot

 

BERLIN. (hpd) Pastor Roger Jimenez von der Verity Baptist Church im kalifornischen Sacramento vertritt die Auffassung, dass Christen nicht um die Opfer von Orlando trauern sollten, da Gott für Homosexuelle die Todesstrafe vorgesehen habe.

USA: Christlicher Pfarrer wettert gegen Opfer von Orlando

„Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestorben sind“

 

Als am Wochenende 49 Menschen in einem vorwiegend von Homosexuellen besuchten Nachtclub in Orlando durch einen homophoben IS-Sympathisanten mit homosexuellen Neigungen getötet wurden, war das Entsetzen in der westlichen Welt groß. Entsetzt war man auch darüber, dass die grausame Tat in der islamischen Welt lautstarke Befürworter fand, während muslimische Stimmen, die das Massaker verurteilten, kaum Gehör fanden.

Dass diese Morde an Homosexuellen nicht nur von Anhängern des Islam, sondern auch von einigen Christen in der westlichen Welt bejubelt werden, wurde durch ein Video bekannt, das sich in den vergangenen Tagen über die sozialen Medien verbreitete. Das Video zeigt die Sonntagspredigt von Roger Jimenez, Pastor der Verity Baptist Church in Sacramento, einen Tag nach dem brutalen Massaker von Orlando. In dieser Predigt spricht Jimenez seiner Gemeinde Empfehlungen aus, wie man als Christ auf Ereignisse wie das von Orlando reagieren solle. Auf jeden Fall, so Jimenez, solle man nicht um die toten Homosexuellen – die er als „Sodomiten“ bezeichnet – trauern, denn Gott habe für Homosexuelle ohnehin die Todesstrafe vorgesehen. – Eine Auffassung, die sich auch auf der Homepage der Verity Baptist Church findet:

„Wir glauben, dass Sodomie (Homosexualität) eine Sünde und abscheuliche Tat vor Gott ist, die Gott mit der Todesstrafe ahndet. Keinem Sodomiten (Homosexuellen) ist es erlaubt, Mitglied der Verity Baptist Church zu werden oder an ihren Gottesdiensten teilzunehmen.“

Wörtlich sagte Pastor Jimenez in seiner Predigt:

„Die Menschen fragen mich, warum ich nicht traurig bin, dass 50 Sodomiten gestorben sind. Das ist in etwa so, als würde man mich fragen, ob ich traurig bin, dass heute 50 Pädophile gestorben sind. – Nein. Ich glaube, dass das toll ist. Ich glaube, dass das der Gesellschaft hilft. Ich denke, dass Orlando heute Nacht ein bisschen sicherer ist. Die Tragödie ist, dass nicht noch mehr von ihnen gestorben sind. Ich ärgere mich, dass er seinen Job nicht zu Ende gebracht hat!“

Allerdings betonte Jimenez ausdrücklich, dass er mit solchen Äußerungen niemanden zur Gewalt aufrufen wolle. Er ginge ihm lediglich darum, deutlich zu machen, dass in einem Staat, der sich tatsächlich an den Gesetzen Gottes orientiere, die Regierung sich um solche Leute kümmere:

„Ich wünschte, die Regierung würde sie alle zusammentreiben, an die Wand stellen, ein Erschießungskommando vor ihnen antreten lassen und ihnen die Hirne rausblasen.“

Unter dem Titel „Die christliche Antwort auf die Orlando Morde“ ist die Predigt auf der Homepage der Verity Baptist Church nachzuhören. Das Video der Predigt findet sich nach kurzzeitiger Löschung wegen Verstoßes gegen die Youtube-Richtlinien nun wieder auf dem Youtube-Kanal der Kirche.

Jimenez erntete mit seiner Predigt viel Kritik – auch von Vertretern anderer christlicher Gemeinschaften. Allerdings erhielt er auch Unterstützung von einem weiteren baptistischen Prediger. Steven Anderson von der Faithful Word Baptist Church in Tempe feierte das Massaker in Orlando ebenso wie Jimenez:

„Die gute Nachricht ist, dass mindestens 50 von diesen Pädophilen Kindern nichts mehr antun können. Die schlechte Nachricht ist, dass jede Menge von den Homos in der Bar noch am Leben sind und weiterhin Kinder sexuell belästigen und Menschen für ihre schmutzige homosexuelle Lebensweise rekrutieren können.“

(Anmerkung: Den Kirchen steht es als letztes zu sich über Kinder sexuell zu belästigen zu echauffieren, denn sie haben da Dreck am Stecken wie sonst niemand! Dieser Jimenez soll mal in Boston nachfragen!)

http://www.spiegel.de/panorama/missbrauchsskandal-in-us-kirchen-schuldig-reuig-pleite-a-676748.html

http://www.welt.de/vermischtes/article149525244/Wie-eine-Zeitung-die-Kirche-zum-Hinschauen-brachte.html

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Besonders zu befürchten sei nun laut Anderson, dass die Geschehnisse in Orlando nicht nur als Propaganda gegen Muslime, sondern auch gegen bibeltreue Christen ausgenutzt würden, die doch nur aussprächen, was in der Bibel stünde, nämlich dass Gott Homosexuelle mit dem Tod bestraft.

(Anmerkung: wie in Kenia: http://www.queer.de/detail.php?article_id=26369 )

Stattdessen würde nun wieder überall zu hören sein, dass man Homosexuelle lieben solle und aufhören müsse, sie zu hassen, weil dadurch gewalttätige Akte wie dieser provoziert würden. Der Teufel, so Anderson, freue sich über Orlando, weil er nun mit Hilfe dieser Propaganda seine Agenda vorantreiben könne. 

(Anmerkung: aha, der Teufel kommt auch noch daher, wer fürchtet sich noch vor dem?)

Von Daniela Wakonigg
16. Jun 2016

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„Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestorben sind“

 

 

Jetzt noch zu Homophoben, die selbst Homophobe sind.

NPD-Mann Holger Apfel hat Erklärungsbedarf.

NPD in der Krise Apfel in Erklärungsnot

Wenn Holger Apfel die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung eines „jungen Kameraden“ nicht entkräftigen kann, droht ihm der Parteiausschluss. Das Präsidium hält den Mann für glaubwürdig.

http://www.tagesspiegel.de/politik/npd-in-der-krise-apfel-in-erklaerungsnot/9257304.html

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Die Nachricht klingt, als wäre sie einem Ballermann-Besucher nach dem Eimersaufen durch die Rübe gerauscht: Holger Apfel, der ehemalige Chef der rechtsextremen NPD, versucht sich jetzt als Wirt auf Mallorca. Nach einem Bericht der Onlineausgabe des deutschsprachigen Wochenblattes „Mallorca Zeitung“ betreibt der 43-Jährige mit seiner Frau Jasmin am Strand von Palma de Mallorca ein Restaurant, das nicht etwa „Deutsches Eck“ oder „Zum braunen Hirschen“ heißt, sondern „Maravillas Stube“.

In der rechtsextremen Partei hatte zuvor ein monatelanger Machtkampf getobt. Es wurden Gerüchte lanciert, dass Apfel sich im August 2013 einem Parteikameraden unsittlich genähert habe. Der sächsische Landeschef Holger Szymanski sagte nach Apfels Rücktritt, dieser habe „in zwei Fällen im betrunkenen Zustand junge Männer belästigt“.

Bis heute wurden die Vorwürfe nicht geklärt. Apfel sagte der „Mallorca-Zeitung“, es handele sich um Intrigen von verfeindeten NPD-Mitgliedern. Diese fallen immer wieder mit homosexuellenfeindlichen Ausfällen auf.

Nach Auffassung der NPD tragen Homosexuelle „biologisch nichts zum Fortbestand der Volksgemeinschaft bei“. Das Rezept der NPD gegen den Fachkräftemangel, Deutsche sollten in der Heimat bleiben und nicht in fremden Ländern arbeiten, befolgt ihr ehemaliger Chef zumindest nicht mehr.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article128269710/Ex-NPD-Chef-Apfel-ist-Zuwanderer-auf-Mallorca.html

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Aus Gutefrage.net

fraggle16
Wie sagte Hesse schon?
Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.
Sprich – die Leute, die was gegen Lesben und Schwule haben, tragen meistens Homosexualität in sich, nur gestehen sie sich diese nicht ein.
ein sehr schönes Beispiel dazu gibt es in dem Film: American Beauty

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Fremdschaemer

Ich denke, es ist bei vielen ganz einfach eine Mischung aus religiös bedingtem Hintergrund, kleinbürgerlichem Weltbild und schlichtweg keine Ahnung haben. Das Thema Homosexualität ist so alt wie die Menschheit, aber seit einpaar Jahren wird daraus ein Theater gemacht, als wäre es das Allerneuste und Ungewöhnlichste auf der Welt.

Sicher: ob man die sexuellen Praktiken insbesondere zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Männer für appetitlich hält, steht auf einem anderen Blatt. Und ehrlich gesagt bin ich auch nicht scharf drauf, knutschende oder Händchenhaltende Männer in der Öffentlichkeit zu sehen. Trotzdem werden diese Menschen für etwas verurteilt, für das sie im Prinzip nichts können, obwohl sie selbst schon genügend Schwierigkeiten haben, mit ihrer Sexualität umzugehen und diese nach außen zu tragen bzw. zu verheimlichen. Abgesehen davon gibt es jede Menge anderer erotischer Varianten (z.B. S/M), die bestimmt nicht jedermanns Sache sind, jedoch völlig legal und erlaubt sind, ohne dass gleich ein Staatsakt drauß gemacht wird. Ich bin schon auch schon Schwulen und Lesben begegnet, wobei mir die sexuelle Ausrichtung jedes Mal eigentlich total egal war, denn für mich war es letztendlich immer der Mensch, der Charakter und die Intelligenz, die gezählt hatten.

Und wie an anderer Stelle schon richtig bemerkt wurde: die allermeisten Schwulen- und Lesbenfeinde haben selbst homosexuelle Züge, für die sie sich insgeheim selbst hassen! Das Thema ruft irgendwelche verborgenen Ängst hervor – und je dümmer und kleingeistiger die Person ist, mit desto mehr vordergründiger Aggression antwortet sie darauf.

http://www.gutefrage.net/frage/warum-haben-so-viele-leute-was-gegen-lesben-und-schwule

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Die Ablehnung von Homosexualität wird zu einem großen Teil durch die Angst vor eigenen homosexuellen Neigungen gespeist. Das bedeutet nichts anderes, dass homophobe Menschen selbst ein bisschen schwul sind, es aber nicht wahrhaben wollen. Es gibt mittlerweile auch Forschung, die in diese Richtung geht und bewiesen hat, dass bei Männern, die besonders homophobe Ansichten hatten, beim Konsum homosexueller Pornografie sexuelle Erregung festgestellt wurde. Die Angst vor den eigenen, geheimen sexuellen Neigung schlägt bei diesen Männern oftmals in krasse Ablehnung von Homosexuellen um. Der Hass gegenüber der eigenen Sexualität ist Nährboden für den Hass von Homosexuellen.

https://justdavesblog.wordpress.com/2014/03/03/homophobe-sind-schwul-grunde-fur-den-hass-auf-schwule/

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[…]
„Wir sind homophob und hassen Schwule“, sagt in einem solchen Clip Maxim Marzinkewitsch, ein muskulöser Mann mit Glatze. Die Aufnahmen zeigen, wie er ein Opfer mit einem Messer einschüchtert und dem Mann droht, ihn zu vergewaltigen. Schwule seien „keine normalen Menschen“, fährt er fort. Marzinkewitsch, auch „Beil“ genannt, hatte zuvor Videos mit inszenierten Morden an Migranten veröffentlicht und war wegen Anstachelung zu religiösem Hass zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Ausgerechnet er gründete die Bewegung „Occupy Pädophilie“ mit Mitgliedern in mehreren russischen Städten. Sie erklären, nach „Kinderschändern“ zu suchen, und machen dabei Jagd auf Homosexuelle. Nur ein einziges Mal wurde gegen die Nationalisten bisher ein Verfahren eingeleitet. Der russische Kinderbeauftragte Pawel Astachow hat sich im Juli zwar skeptisch über die Methoden von „Occupy Pädophilie“ geäußert, aber nicht, weil sie diskriminierend wären, sondern weil man „solche Menschen auf die Anklagebank setzen muss und nicht freilassen, nachdem man sie mit Dreck übergossen und erniedrigt hat“.

http://www.welt.de/politik/ausland/article118892124/Wir-sind-homophob-und-hassen-Schwule.html

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 17. Juni 2016 von hubwen in Kirchenkritik, Religionskritik, Uncategorized

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Die Ratzingers über Homosexualität – SchleichFernsehen | BR   Leave a comment

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Ex-Papst (mir fällt jetzt die offizielle vatikanische Titulierung nicht ein) Benedikt XVI unterhält sich mit seinem Bruder Georg (für ganz gut Bekannte auch Schorschi und Peppi) über Leute vom anderen Ufer, vulgo Schwule.

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Die Ratzinger-Brueder und der Untergang Roms | SchleichFernsehen | BR

 

 
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glG Hubert

Papst fordert von Nonnen Gehorsam   1 comment

Für mich ist es überhaupt nicht überraschend dass der neue hochgelobte Papst Franziskus keinen Reformwillen hat und dass er angeordnet hat die für ihn gar zu liberalen Nonnen zu überwachen und eine sehr konservative Linie einhält, das hatte man ja schon im Vorfeld gleich nach der Papstwahl vernommen. Aber was soll man dazu sagen? Selbst schuld wer sich in die Fänge und Umklammerung der katholischen Kirche begibt. Man kann ja die Freiheit wählen und mit dem eigenen Kopf denken, anstatt sich diktatorisch vorgeben zu lassen was Mann oder Frau zu denken und zu glauben hat. Blind zu gehorchen ist überhaupt die größte Unterwürfigkeit die es gibt und macht sich freiwilig und untertänigst zum Sklaven von einem Diktator. Da muss man schon einen großen Hang zum Masochismus haben.

Hier ein Bericht von 20min.ch

Papst fordert von Nonnen Gehorsam

Der Reformwille des neuen Papstes hält sich offenbar in Grenzen: Franziskus mahnt US-Nonnen zur Linientreue – ihre Haltung zu Homosexualität und Abtreibung ist dem Vatikan zu progressiv.

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Demonstrationen für die Nonnen der Leadership Conference of Women Religious im vergangenen August in St. Louis. (Bild: Keystone/AP/Seth Perlman)

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Mit dem Amtsantritt von Papst Franziskus am 13. März keimte Hoffnung auf Reformen und Veränderungen in der katholischen Kirche auf. Der neue Pontifex sprach früh davon, dass sich die Kirche «mehr nach aussen orientieren und sich an die Ränder der Gesellschaft» bewegen müsse. Er präsentierte sich als Papst zum Anfassen, küsste Babys, brach mit Traditionen und wusch Häftlingen die Füsse. Die fürstlich grosse päpstliche Wohnung verschmähte er und kündigte an, im Gästehaus Domus Sanctae Martae zu hausen.

Als der neue Papst einen neuen Arbeitskreis zusammenrief, in dem acht Kardinäle aus fünf Kontinente sitzen, jubelte die Mailänder «Repubblica» über die «Revolution des Franziskus».

Strenger Vatikan-Kurs

Doch nun kommen Zweifel am Reformwillen von Franziskus auf. Der Pontifex maximus scheint liberalen Strömungen gegenüber weniger zugetan als erhofft.

Jedenfalls hält er am strengen Kurs des Vatikans gegen die US-amerikanische Nonnenorganisation Leadership Conference of Woman Religious (LCWR) und deren angeblich «radikal-feministische Thesen» fest. Die LCWR, die 57’000 Nonnen in den USA repräsentiert, hat sich mit allzu progressiven Ideen zu Empfängnisverhütung, Abtreibung und Homosexualität Feinde in der Kirche gemacht.

Der Vatikan hatte deshalb im vergangenen Jahr auf eine Reform dieser Vereinigung gedrängt. Erzbischof James Peter Sartain von der Diözese Seattle wurde beauftragt, die Aktivitäten der Organisation zu überwachen. Wie schon Benedikt XVI. hat nun auch Franziskus den kritischen Bericht über die Arbeit der LCWR und die Aufforderung zu deren Gehorsam gegenüber dem Vatikan abgesegnet. Dies bestätigte der deutsche Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Präsident der vatikanischen Glaubenskongretation, am Montag. Man schätze den Einsatz der Nonnen für Schulen, Spitäler und Unterstützung der Armen,

fordere aber klare Linientreue gegenüber dem Vatikan und der kirchlichen Morallehre.

 

Nonnen ausgezeichnet

Ungeachtet der Strenge des Vatikans geniesst die LCWR breite Unterstützung in der Bevölkerung. Am vergangenen Sonntag wurden die US-Ordensfrauen in Luzern mit dem nach dem schweizerisch-deutschen Theologen benannten Herbert-Haag-Preis ausgezeichnet. Dieser wird an Personen und Gruppen vergeben, diedurch freie Meinungsäusserung oder mutiges Handeln in der Christenheit aufgefallen sind.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Papst-fordert-von-Nonnen-Gehorsam-15592298

 

Gruß Hubert

 

 

Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet   Leave a comment

Der Sexismus hat seine Wurzeln in den Religionen.

Die Religionen wurden ja alle von Männern gegründet (mir ist keine weibliche Religionsgründerin bekannt – bitte berichtigen, wenn es so sein sollte). Die Wurzel des Sexismus ist in den Religionen begründet.

Wenn es um die Geringschätzung, die Verachtung und Unterdrückung der Frau geht sind sich die abrahamitischen Religionen sehr einig.

Toleranz für Religionen die Sexismus und Frauenverachtung zu verantworten haben darf es nicht geben. KEINE Diskriminierung darf toleriert werden! Es ist völlig fehl am Platz wenn aus bestimmen politischen Kreisen die rechte Keule geschwungen wird.
Das Gequatsche von Natur und Naturrecht hängt mir bei den Ohren heraus, ich kann das nicht mehr hören.
Eine Frau kann nie der Besitz eines Mannes sein und so behandelt werden. Ganz besonders beim Islam ist es aber so. Wie daneben Religionen liegen können sieht man am Beispiel des Sklaventums, das vom Christentum über lange Zeit gutgeheißen und für notwendig erachtet wurde. Die Verteufelung von Verhütung und Abtreibung (die sie ja Mord nennen) zeigt wie wenig Katholiken der Frau ein Recht über ihren Körper bestimmen zu können verweigern wollen. Zum Glück haben wir keinen Gottesstaat.
Wenn Vertreter der islamischen Religion immer wieder behaupten, dass Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Kinderheiraten, unislamisch wären, entspricht das nicht den Tatsachen. Wenn man all diese Verrücktheiten sich ansieht kann man nur sagen Religion kann geistigen Abstieg bedeuten.

Hier noch einige Auszüge.

Von Fundis, Frauenverachtung und sonstigen Verrücktheiten

[…]
Aber sehen wir uns zunächst die Methoden und das vorgebliche Ziel dieser Vereine an. Sie verstehen sich als Lobbyisten für die Schwächsten dieser Welt – nämlich für ungeborenes „Leben“ (in der biologischen Definition ist es welches) und versuchen über Medienaktionen – Gebetsmärsche, Störung der Regenbogenparade, und dergleichen mehr -, das Aufkaufen von Immobilien in welchen Abtreibungskliniken sind, welche sodann gekündigt werden, und absolut verabscheuungswürdigen Aktionen, wie dem Werfen mit Plastikembyros nach Frauen, welche Abtreibungskliniken aufsuchen, Stimmung für ihre Sache zu machen. Somit probieren sie eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, und dies gelingt ihnen in letzter Zeit immer wieder.

[…]
Wir dürfen Ewiggestrigen, welche nur im Interesse der Gegenaufklärung aktiv sind, keinen Zentimeter der Gesellschaft überlassen, und wenn diese sich zu Wort melden, muss unsere Stimme lauter sein als ihre. Hier geht es eben nicht nur um einen Kampf gegen das bestehende System, sondern auch gegen dasjenige davor usw. – genauso wie für ein anderes, neues System, in dem Frauen Männern gleich gestellt sind.

http://www.onesolutionrevolution.at/index.php/archiv/rassismusfaschismus/349-von-fundis-frauenverachtung-und-sonstigen-verruecktheiten

Gebetswelle gegen Abtreibung im Anmarsch

Radikale AbtreibungsgegnerInnen treffen einander in Wien. Auch Michael Spindelegger und Erwin Pröll standen im Programm von Human Life International

Von Beschuldigungen wie „Abtreibung ist Mord“ und „Du tötest Kinder“ über anschauliche Plastikembryos bis hin zu Krankheitszuschreibungen an Frauen, die abgetrieben haben: Die Parolen und Mittel radikaler AbtreibungsgegnerInnen sind nicht neu. Nachgelegt wird nun Anfang Oktober in Wien im Rahmen des „6. Welt-Gebets-Kongresses für das Leben“ – den TeilnehmerInnen wird „täglich heilige Messe als Sühne für Abtreibung“ versprochen.

http://diestandard.at/1345166493689/Gebetswelle-gegen-Abtreibung-im-Anmarsch

Hier einige Beispiele von katholischen Verrücktheiten.

Gloria.tv Nachrichten: Gloria Global am 1. Februar 2013
http://www.gloria.tv/?media=392705
http://www.gloria.tv/

Hier “katholische Folklore” aus meiner Heimat (auf die ich nicht stolz bin). Schmalziger geht es nicht. Es ist ja pathologisch zu nennen, welchen Wert Jungfräulichkeit im Katholizismus hat. Es zeigt das enorme Problem das diese Religion mit der Sexualität hat. Kreisen ihre Gedanken fast um nichts anderes als um Sexualität und die Sündhaftigkeit von der Menschen dadurch bedroht sind.

POS: Hörst du das Lied – Ave Maria – Kastelruther Spatzen + Ingeborg Studer + POS
http://www.gloria.tv/?media=392893

Hier noch ein Zitat aus dem Koran: “Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen…” (mehr hier – Anmerkung: siehe unten beim Link).

So wie ich das sehe, ist das eine Abgrenzung der Frau von der Aussenwelt. Die Frau muss sich verstecken, währenddessen der Mann ohne bedeutende Kleidervorschriften normal leben kann. Die gläubigen Frauen sollen ihre Blicke zu Boden schlagen… Das klingt für mich verachtend und diskriminierend. Wieso also sollte man solch eine Diskriminierung hier in der Schweiz dulden?! Wäre es nicht sinnvoll, diese Diskriminierung der Frau zu unterbinden, um die Gleichstellung zu stärken?! Ich denke, dass man mindestens die Burka verbieten müsste. Jetzt kann man ja sagen, dass das ein Eingriff in die Religionsfreiheit ist. Doch Ich sage, dass das Diskriminierung der Frau ist. Und ich meine, dass eine so extreme Vermummung in der Schweiz nicht erlaubt sein sollte.

http://kevinbuerchler.wordpress.com/2012/04/14/kopftuch-und-burkapflicht-als-diskriminierung-der-frau-burkaverbot/

Anders sah es wohl der italienische Priester Don Piero Corsi, der in den Weihnachtstagen ein Pamphlet veröffentlichte, in dem es heißt: “Die Frauen, die mit ihrer knappen Bekleidung provozieren, die sich von dem tugendhaften Leben und der Familie entfernen, provozieren die Instinkte und sollten ihr Gewissen überprüfen und sich fragen: ‘Vielleicht legen wir es darauf an?’”

Ich fühle mich sofort auch an Seyran Ates’ Frage erin­nert, ob denn die Zwangsverschleierung der Frauen im Islam nicht eher ein Armutszeugnis für die Männer sei, weil jene „ihre Triebe nicht unter Kontrolle hal­ten kön­nen“. Es scheint, als wären sich in die­sem Punkte die Religionen sehr einig. Was immer sie auch trennt: die Unterdrückung der Frau ist bei den drei abra­ha­mi­ti­schen Religionen Konsens.

http://nicsbloghaus.org/2012/12/28/christliche-frauenverachtung/

Sexismus und Diskriminierungen gibt es aber auch gegen Homosexuelle – an vorderster Front wieder mal die abrahamitischen Religionen bzw. die Ausführenden in den Kirchen, Moscheen, Synagogen und sonstigen Verwaltungen dieser Männer-Organisationen.

Auszug.

Was halten Sie vom unfehlbaren Diktator/Oberhaupt der katholischen Kirche, der zwar Liebe predigt aber im Jahr 2012 wahrhaftig erklärt, daß die Homo-Ehe, der offizielle Ausdruck der Liebe zwischen zwei Menschen, nicht nur die Menschenwürde, sondern gleich die Zukunft der ganzen Menschheit  bedrohe und der, um seine Worte zu unterstreichen, die ugandische Parlamentssprecherin segnete, *) die sich für lebenslange Haft als Strafe für Homosexualität stark machte und ein entsprechendes Gesetz den Christen in ihrem Land „zu Weihnachten schenken“ wollte? Oder von einem seiner höchsten Würdenträger, Herrn O’Brien, der die Homo-Ehe mit Sklaverei vergleicht und findet, sie sei gegen das “natürliche Gesetz” (Und was ist dann Zölibat?) Und was halten Sie überhaupt vom Umgang der Kirche mit Sexualität, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung, Verhütung und Verhütungsmitteln insbesondere im Zusammenhang mit STDs?

*) Papst segnet Ugandas Parlamentssprecherin: sie will Todesstrafe für Homosexuelle

[…]
Am 14.12.2012 hielt Papst Benedikt XVI. eine Rede für den katholischen “Weltfriedenstag” am 1.Januar 2013. Darin bezeichnet er die Legalisierung der Homo-Ehe als Ende der Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt.

http://www.humanist-news.com/papst-segnet-ugandas-parlamentssprecherin-sie-will-todesstrafe-fur-homosexuelle-einfuhren/

 

http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/01/18/wie-kann-man-noch-katholik-sein/

Gruß Hubert