Archiv für Januar 2013

Die Psycho-Szene – Colin Goldner   Leave a comment

Hier ein Interview der Badischen Zeitung mit Colin Goldner über sein Buch „Die Psycho-Szene“. Goldner zeigt auf wie gefährlich manche Therapien werden können und welcher Unsinn da verbreitet wird. Der Beitrag ist nicht ganz neu aber immer noch aktuell. Der Mensch ist immer noch sehr offen für Irrationalität.

Auszug.
Astrologie, Hellsehen oder Tarotkartenlegen erleben einen seit Jahren anhaltenden Boom, selbst ursprünglich nur Insidern bekannte Begriffe wie I-Ging, Kabbala oder Runenmagie sind geläufig.

Mechthild Blum sprach mit Esoterik-Kenner Colin Goldner

Hoffnungen auf das „New Age“, „Heilserwartungen“ unterschiedlischster Art: Jeder zweite Deutsche glaubt an außerirdische Wesen, jeder dritte an UFOs, jeder siebte an Magie und Hexerei, andere fürchten sich vor Erdstrahlen, über 35 Prozent halten die Zukunft für vorhersehbar, 20 Prozent glauben an Kontakte zum Jenseits. Colin Goldner, Autor des Buches „Psycho – Therapien zwischen Seriosität und Scharlatanerie“, ist mehr als ein Kenner der Szene: Es gibt kaum eine Gruppierung, in der er nicht selbst undercover recherchiert hätte. Mit ihm sprach Mechthild Blum.

BZ: Irrationalität gehört zum Menschsein dazu, und nicht nur „in Zeiten der Pleite bevorzugt die Seele das Jenseits“, um Ihr Musil-Zitat aufzugreifen, oder?

Goldner: Irrationalität gehört zum unterdrückten Menschsein. Sie ist allemal ein künstlich hergestelltes und/oder unterfüttertes Instrument in den Händen der Herrschenden bzw. ihrer priesterlichen Handlanger, die damit Angst und Terror verbreiten. In anderen Worten: Ohne Pfaffen keine Angst vorm Teufel.

BZ: Sie sprechen von einem undurchdringlichen Wirrwarr anthropologischer, religiöser und kultureller Versatzstücke…

Goldner: Nicht nur altbekannte Verfahren wie Astrologie, Hellsehen oder Tarotkartenlegen erleben einen seit Jahren anhaltenden Boom, selbst einst nur Insidern bekannte Namen und Begriffe wie I-Ging, Kabbala oder Runenmagie sind heute weiten Kreisen geläufig. Allenthalben werden PSI- oder transpersonale KI-Kräfte entwickelt, Chakren werden gelesen, Bach-Blüten und Kristall-Essenzen verabfolgt. Kontakte mit Verstorbenen werden gepflogen oder mit Schutzgeistern aus jenseitigen Sphären, bevorzugt auch mit intergalaktischen Wesen, die in UFOs die Erde umkreisen. Germanische und keltische Vorstellungen tauchen da auf, daneben buddhistische, taoistische oder indianische. Einer der Großmeister der Verwurstung von allem und jedem war der indische Guru Baghwan-Osho Rajneesh, dessen Nachfolger bis heute einen blühenden Handel mit irrationalem Schwachsinn jeder Art betreiben.

BZ: Sie schreiben in Ihrem Buch von 10000 Zentren, Instituten und Heilpraxen im deutschsprachigen Raum. Warum vertrauen sich Menschen solchen Therapien und autoritären Sekten an?

[…]
Gerade wenn das Verrückteste und Unsinnigste geglaubt wird, fühlen sich die Anhänger und Anhängerinnen eins mit ihrem Führer und die leidvoll erlebten Zweifel, Selbstzweifel und Existenzängste lösen sich auf. So läßt sich der Erfolg der in der Regel faschistoid angehauchten Gurus begreifen, von Baghwan-Osho Rajneesh über Sang Myung Mun hin zu L. Ron Hubbard, David Koresh oder auch Shoko Asahara, der – mit Hilfe des Dalai Lama! – zu einem der potentiell gefährlichsten Massenmörder dieses Jahrhunderts aufstieg: die Giftgas-Attentate in der Tokioter U-Bahn waren nur das Vorspiel auf dem Weg der AUM-Sekte zur „Weltherrschaft“.

BZ: Werden es in den nächsten Jahrzehnten 100000 dieser Therapieschulen und -praxen sein?

Goldner: Schön möglich, die Szene boomt und alle Augenblicke tritt ein neuer „Lebenslehrer“ mit irgendeinem vorgeblich neuen „Therapieverfahren“ auf den Plan. Allerdings handelt es sich bei sämtlichen dieser „Neuschöpfungen“ bestenfalls um Ideen- und Methodenrecycling. Tatsächlich Neues hat die Szene noch nie hervorgebracht.

BZ: Wie halten Sie es mit den großen Religionen? Dem Katholizismus, Protestantentum, dem moslemischen Glauben, der jüdischen Religion, dem Buddhismus etwa? Um mit Marx zu fragen: Ist Religion nicht schon immer das Opium des Volkes gewesen?

Goldner: Ich sehe keinen Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben. Die Heilslehren der etablierten Großreligionen und die der kleinen Sekten sind völlig identisch: dieselben Strukturen (unhinterfragbare Doktrin, strenge Hierarchie mit oberstem Führer oder Guru, unumkehrbare Machtverhältnisse etc.), dieselben Inhalte (künstlich geschürte Angst vor Verdammnis oder Ausgestoßensein mit gleichzeitiger elitärer Errettungslehre, Ausrichtung auf Jenseits.) bzw. auf Kontakt mit höheren, metaphysischen Mächten, abstruse Kulthandlungen und Rituale, oft mit Blut, Erde, Feuer, Reglementierung der Sexualität etc.); Exorzismushysterie und Engelwerk unterscheiden sich in nichts von den Praktiken, die im Zeichen des Wassermannes betrieben werden. Selbst der Fanatismus der Gläubigen ist derselbe; von undurchsichtigem Finanzgebaren der jeweiligen Organisation ganz zu schweigen.

[…]
BZ: Bis ins Bildungsbürgertum hinein sind ja vor allem die verschiedensten, wie Sie sie nennen, esoterischen Psychotechniken salonfähig geworden: die Bach-Blüten-Therapie, Bioresonanztherapie, Hoffmann-Quadrinity-Process, Feng-Shui, holotrope Therapie, wilde Männer und Hexen, T’ai Chi, katathymes Bilderleben, Märchentherapie, Reinkarnationstherapie – um nur einige aufzuzählen. Sind alle gleich schädlich?

Goldner: Die esoterischen Praktiken lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden: in eher harmlosen und in gefährlichen Blödsinn. Und selbst vergleichsweise harmlose Praktiken (z.B. Aura Soma) können hochgefährlich werden, wenn der Hilfesuchende im Vertrauen auf ihre Wirksamkeit eine sinnvolle Behandlung vernachlässigt oder versäumt. Einige Praktiken (z.B. Rebirthing) sind an sich hochriskant und können fatale Folgen zeitigen. Vor allem in der Hand klinisch unzureichend qualifizierter Praktiker – Die wenigsten Therapeuten der Szene verfügen über eine seriöse Ausbildung. Sündhaft teuer sind die einzelnen Verfahren allemal.

[…]
BZ: Sie verlangen zu Recht eine Wirksamkeitskontrolle der angebotenen Therapien. Sie wissen aber auch, daß das so eine Sache ist: Was als wissenschaftlicher Nachweis gilt, bezieht sich in seinen Annahmen fast ausschließlich auf die Praxis naturwissenschaftlichen Arbeitens, nicht mal auf die Theorie. Andere Wissenschaftsdisziplinen und ihre Ergebnisse werden außen vor gelassen. Der Therapieforscher Grawe zum Beispiel hat aus diesem (schulmedizinischen) Grund schon seine Schwierigkeiten mit der seriösen Psychoanalyse. Vor Ihren Augen findet wiederum die Homöopathie keine Gnade, obwohl immer mehr Schulmediziner sie als alternative Heilmethode akzeptieren…

Goldner: Ich verlange nicht nur eine Wirksamkeitskontrolle der eingesetzten Verfahren, sondern auch einen Befähigungsnachweis der „Lebenshelfer“ und „Therapeuten“. Das Heilpraktikergesetz von 1939 reicht hier nicht aus. Selbsternannte Heiler ohne die geringste therapeutische Kompetenz dürfen nach wie vor mit völlig unbrauchbaren Methoden an teils schwersten Problemen und Störungen herumpfuschen. Jeder Automechaniker muß eine dreijährige Lehre absolvieren, um ein Auto reparieren zu dürfen, im Bereiche des Gesundheitswesens aber reicht ein Wochenendlehrgang oder ein Fernkursus aus, sie zum „Therapeuten“ zu qualifizieren.

Zu den Verfahren selbst: Es gibt heute hervorragende Methoden zur Effizienzüberprüfung bzw. zur Abwägung von Risiko und Nutzen einzelner Therapien; die Mehrzahl der auf dem Psychomarkt angebotenen Verfahren hat sich solch wissenschaftlicher Überprüfung nie unterzogen; einschließlich der klassischen Psychoanalyse, für deren behauptete Wirksamkeit bis heute nur eine einzige Studie vorliegt; Homöopathie hat außerhalb des eigenen Binnenkontexts keinen einzigen Wirksamkeitsbeleg aufzuweisen. Ich halte Homöopathie, ebenso wie Anthroposophische Heilkunde, für groben Unfug, der mit Naturheilkunde nicht das geringste zu tun hat.

[…]
BZ: Erzählen Sie mir einen Fall?

Goldner: Das Kritische Forum Psychologie betreut Therapiegeschädigte und ihre Angehörigen. Viele haben sich bei sogenannten „esoterischen Therapien“ für eine Menge Geld im besten Fall nutzloses Geschwätz, im schlimmsten Fall schwere psychische Schädigungen eingehandelt. Wie eine bekannte Opernsängerin. Sie litt unter der Angst, auf der Bühne könnte ihr plötzlich die Stimme versagen. In einer Reinkarnationstherapie „erinnerte“ sie sich – d.h. sie folgte den Suggestionen des „Therapeuten“ –, sie sei im 15. Jahrhundert Scharfrichter in Rothenburg o. d. Tauber gewesen, als welcher sie Hunderte von Delinquenten an den Galgen geknüpft habe. Viele der Verurteilten seien unschuldig gewesen, sie habe folglich furchtbares Karma auf sich geladen. Diese Schuld äußere sich in ihrem jetzigen Leben – naheliegenderweise – in Problemen an ihrem Halse. Sie steigerte sich in die Vorstellung hinein, sie könne dieses Karma nur abtragen, wenn sie sich selbst antue, was sie ihren unschuldigen Opfern angetan habe. Sie sah keine andere Möglichkeit mehr, als sich selbst zu richten und auf dem Dachboden aufzuhängen. Aufgrund akuter Selbstmordgefährdung kam sie in stationäre psychiatrische Behandlung, in der sie mehr als ein halbes Jahr verbleiben mußte. Unsere Beratungsstelle übernahm die Nachbetreuung.

BZ: Wagen Sie für uns einen Ausblick in die Psycho-Zukunft und ihre Folgen?

Goldner: Das liegt auf der Hand: Die einzige Möglichkeit, die Menschen haben, sich gegen ausbeuterische und inhumane gesellschaftliche Verhältnisse zur Wehr zu setzen – Verstand und Vernunft –, werden gezielt zerstört. Übrig bleibt ein Volk von Karma-, Schicksalsund Vorsehungsgläubigen.

Die Psycho-Szene-Colin Goldner

Gruß Hubert

Schwärmerei für Dalai Lama ist unangebracht   Leave a comment

 

Der Dalai Lama gilt vor allemm im Westen als Symbolfigur für Friedfertigkeit, Güte und in unendlichem Weistum ruhende Gelassenheit.
Diese verklärende Sichtweise ist auf keinem Fall angebracht, wenn man die Argumente von Colin Golder sich ansieht.

Hier ein Bericht von der taz.de

Aauszug.
Der Schwärmerei über den tibetischen Buddhismus kann der Psychologe Colin Goldner nichts abgewinnen.
Interview: BENNO SCHIRRMEISTER

taz: Herr Goldner, warum schreiben Sie so aggressiv gegen den Dalai Lama?

Colin Goldner: Angesichts der Flut an Publikationen zum Dalai Lama, von ihm und über ihn, stehen die Kritiker der tibetischen „Heiligkeit“ auf ziemlich einsamem Posten. Daher ist pointierte Formulierung unverzichtbar, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Mein gelegentlich polemischer Unterton ist wohl Erbe meiner 68er-Sozialisierung: Mir geht die vorauseilende Ehrerbietung irgendwelcher Kutten- und Soutanenträger gehörig auf den Geist. Im Übrigen bin ich völlig unaggressiv.

[…]
Meine Kritik richtet sich gegen den tibetischen Klerus, der im indischen Exil seine Praktiken weitgehend unverändert fortführt. In Tibet selbst ist die Rekrutierung von Kleinkindern seit den 1960ern verboten, was der Dalai Lama als gezielte Vernichtung der Mönchskultur durch die chinesischen Kommunisten geißelt. Er selbst kam mit drei Jahren ins Kloster.

Und das können Sie nicht weniger ätzend vortragen?

Noch einmal: Das hohe Ansehen, das der Dalai Lama quer durch sämtliche politischen und weltanschaulichen Lager genießt, ist trotz aller Kritik, die seit geraumer Zeit gegen ihn vorgebracht wird, weitgehend ungebrochen. Nach wie vor gilt er als Symbolfigur für Friedfertigkeit, Güte und in unendlichem Weistum ruhende Gelassenheit. Derlei verklärende Sicht ist reine Projektion. Dass der Dalai Lama nichts anderes ist als eine Randfigur im Propaganda-Schach der Großmächte, will man ebenso wenig wahrhaben wie die Tatsache, dass er als oberster Repräsentant des „alten Tibet“ einem der blutsaugerischsten Herrschaftssysteme vorstand, die es je auf diesem Planeten gab – einer theokratischen Mönchsdiktatur, in der die große Mehrheit der Bevölkerung in unvorstellbarer Armut und bitterstem Elend lebte, unterdrückt und ausgebeutet von einer winzigen Schicht aus Adel und hohem Klerus. Hier Klartext zu sprechen ist unverzichtbar, auch wenn manche das als ätzend empfinden mögen.

Aber was bringt es, die eine Projektion des Westens durch eine andere zu ersetzen – indem Sie ihn zur lächerlichen Figur stilisieren, die „salbadert“, „rhabarbert“, „schwafelt“ und „unglaubliches Plattitüdengeschwätz mit dem Wortschatz und der Grammatik eines Fünfjährigen“ von sich gibt?

Mir geht es um die bestmögliche Auflösung von Projektionen: Bei Lichte besehen ist der Dalai Lama – wie alle „Heiligkeiten“, egal welcher Glaubensrichtung – in der Tat eine Witzfigur, die an Karma und Wiedergeburt glaubt, an Astrologie, Hellseherei, Psychokinese und jedweden sonstigen Esoterik-Unsinn – einschließlich der Fähigkeit tibetischer Mönche, frei durch die Luft zu fliegen. Zugleich aber dürfen seine extrem rechtslastigen Positionen, auch seine eklatante Frauen- und Homosexuellenfeindlichkeit, nicht unwidersprochen bleiben, zumal er trotz – oder vielleicht gerade wegen- des Unfugs, den er erzählt, über enormen gesellschaftlichen Einfluss verfügt.

[…]
Dass auch Buddhismus über Gewaltpotenzial verfügt, untersucht Religionswissenschaft intensiver ja tatsächlich erst seit dem Giftgasanschlag des Sektenführers Asahara auf die Tokioter U-Bahn. Aber eben: Das war eine Sekte. Und den Dalai Lama als Propagandisten dieser Spielart des Buddhismus darzustellen – das fällt schon schwer.

Der Dalai Lama hatte wesentlichen Anteil am Aufstieg des buddho-faschistischen Sektengurus Shoko Asahara. Der plante unter anderem, die komplette Einwohnerschaft Tokios, also 20 Millionen Menschen, mit dem Nervengift Sarin und Milzbranderregern auszulöschen, um damit seinen Anspruch als buddhokratischer Weltendiktator zu unterstreichen. Der Anschlag auf die Tokioter U-Bahn im März 1995 – es hatte zwölf Tote und über 5.000 Verletzte gegeben – war nur ein Vorspiel …

… und hat den Dalai Lama ebenso entsetzt wie den Rest der Welt.

Entgegen aller Behauptung seiner Anhänger hat der Dalai Lama sich bis heute nicht von seinem „spirituellen Freund“ Asahara distanziert. Auch ansonsten pflegte und pflegt er rege Kontakte in die rechte Szene.

Die alte Harrer-Geschichte?

Nein, damit ist nicht in erster Linie die langjährige Freundschaft mit Heinrich Harrer gemeint, der als SA-Mann und SS-Oberscharführer überzeugter Nazi war. Gemeint sind seine Kontakte zu einem gewissen Bruno Beger, der Teil der Nazi-Expedition von 1938/39 nach Tibet gewesen war. Beger, auch er hochrangiger SS-Mann, ist als NS-Kriegsverbrecher verurteilt worden. Der Dalai Lama aber hielt ihm bis zu seinem Tod – Beger starb 2004 – unverbrüchlich die Treue. Gemeint sind auch seine Kontakte zu Miguel Serrano, Führer der „Nationalsozialistischen Partei Chiles“ und Vordenker des sogenannten „Esoterischen Hitlerismus“. Ein besonders enger Freund war der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Selbstredend hat auch die NPD Gemeinsamkeiten entdeckt: Die „klar nationalistischen Positionen“ des Führers vom Dach der Welt seien beispielgebend – „Tibet den Tibetern“. Die NPD als „befreiungsnationalistische Kraft“ stehe insofern an der Seite des tibetischen Volkes.

Schwärmerei für Dalai Lama ist nicht angebracht

Gruß Hubert

Manowar – Die With Honor   Leave a comment


 

Manowar – Die With Honor

 

2. Deutsche Übersetzung

Falls ich heimkehren sollte
Mein Körper (aufgebahrt) auf meinem Schild
Berichtet meinem Sohn ich wählte zu sterben
Statt (mich) zu ergeben

Obgleich ich mein Leben so früh verlor
Hoffe ich du wirst weiter machen
Erinnere dich an mich
Als einen der nicht knien würde

Kämpfe mit Blut(vergießen)
Kämpfe mit Stahl
Stirb mit Ehre
Ergib (dich) niemals
(Sei) furchlosen Herzens
Gefüllt mit Stolz
Im Ruhm werden wir reiten
Im Ruhm werden wir reiten

Ich bin aufgefahren (dahingeschieden)
Im Angesicht aller Hoffnungslosigkeit
Vertrauen auf Stahl
Du wirst mich dort finden

Eines Sünders Schicksal erwartet mich
Aber meine Vision (Vorstellung) leitet mich
Ich will nicht abirren
Von dem Weg auf den ich mich gemacht (habe)

Ich Kämpfe mit Blut(vergießen)
Kämpfe mit Stahl
Stirb mit Ehre
Ergib (dich) niemals
(Sei) furchlosen Herzens
Gefüllt mit Stolz
Im Ruhm werden wir reiten
Im Ruhm werden wir reiten

Sollte ich nicht zurückkehren
Überführt meinen Körper auf meinem Schild
Berichtet meinem Sohn ich wählte zu sterben
Ich wählte zu sterben statt mich zu ergeben

Kämpfe mit Blut(vergießen)
Kämpfe mit Stahl
Stirb mit Ehre
Ergib (dich) niemals
(Sei) furchlosen Herzens
Gefüllt mit Stolz
Im Ruhm werden wir reiten
Im Ruhm werden wir reiten

Ich will kämpfend sterben mit meinem (Kampfes-)Bruder an meiner Seite

(Text übersetzt von Jezzebell)

http://www.manowar.at/mwg/songtext/Die_With_Honor.html

 

Veröffentlicht 30. Januar 2013 von hubwen in Musik

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Die Nichtversorgung vergewaltigter Frauen in katholischen Kliniken hat System   Leave a comment

Vergewaltigungsopfer sind in katholischen Kliniken unerwünscht. Man verweigert die medizinische Untersuchung, weil man sich weigert die Pille danach zu verschreiben. Diesen katholischen Kliniken müsste man die Genehmigung eine Klinik zu führen entziehen und die öffentliche Finanzierung wäre sofort zu stoppen. Unverschämt auch nach dem Vergewaltigungsfall in Köln diese als Einzelfälle darstellen zu wollen. Das ist eine dreiste Lüge. Die Verweigerung von medizinischer Hilfe hat in katholischen Kliniken System. Ich kenne keine andere Körperschaft wo so gelogen wird. Das waren KEINE Mißverständnisse!

Hier ein Bericht von „Monitor“, WDR

Die Nichtversorgung vergewaltigter Frauen in katholischen Kliniken hat System

In Köln wurde mehreren Frauen die Behandlung nach einer Vergewaltigung verweigert – von Krankenhäusern, die von der katholischen Kirche getragen werden. Seit die Fälle bekannt geworden sind, hagelt es Entschuldigungen von den Kliniken, vom Träger und von der Kirchenführung. Es handele sich um Missverständnisse und Einzelfälle.

MONITOR dagegen liegen interne Schreiben vor, die belegen, dass diese Ungleichbehandlung von Vergewaltigungsopfern System hat in katholischen Krankenhäusern. Sie belegen, dass man unter anderem eine anonyme Spurensicherung nach Vergewaltigungen grundsätzlich nicht durchführen will. Kirchliche Krankenhäuser werden mit öffentlichen Geldern finanziert.

Darf die Kirche Ihre Glaubenssätze über die medizinische Versorgung stellen?

Die Macht der Kirche

Georg Restle im MONITOR-Blog:

„Es ist ein Lehrstück über Heuchelei und Scheinheiligkeit:

Katholische Kliniken in Köln verweigern Vergewaltigungsopfern medizinische Hilfe und verweisen sie an staatliche Krankenhäuser.

Angetrieben von reaktionären Lebensschützern, die sich nicht scheuen, die Namen und Adressen von Ärzten zu veröffentlichen, die die „Pille danach“ verschrieben haben.“

 

 

Zwei katholische Kölner Kliniken verweigern medizinische Hilfe.

Noch ein paar persönliche Gedanken.

Wenn es nach der katholischen Kirche ginge, müssten Frauen von ihren Vergewaltigern eventuell Kinder bekommen. Wie weltfremd, brutal und frauenfeindlich ist denn diese katholische Kirche? Was würde es denn noch brauchen damit Frauen ihre Konsequenzen ziehen würden? Die Konsequenz auf so ein menschenverachtendes und frauenfeindliches Verhalten kann ja nur sein: RAUS aus der katholischen Kirche!
Man muss sich fragen, warum es den Glauben überhaupt noch gibt, wo doch die Denker nur darüber lachen: Eine Neigung zum Aberglauben steckt uns im Blut, oder in den Genen, wie man heute sagt. Dagegen hilft nur der Gebrauch des Verstandes. Bei Gebrauch des Verstandes müssten Gläubige (vor allem Frauen) in Scharen davon laufen. Damit wäre es dann zu Ende mit der Macht der Kirche. Nur ein paar Männer in Frauenkleidern würden die katholische Kirche nicht lange am Leben erhalten. Damit könnten sie dann vielleicht beim Kölner Fasching auftreten.

Gruß Hubert

Red Nose Day 2011 – Mr. Bean’s Wedding   Leave a comment

Mister Bean stört mal wieder …

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 23. Januar 2013 von hubwen in Uncategorized

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Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen   Leave a comment

Ich kann nur sagen ich schäme mich zur Gattung der Menschen zu gehören. Religionen, die angeblich für das Gute zuständig sind (und von Männern erfunden wurden) und die ja dazu schweigen wünsche ich zur Hölle.
Der beste Tierschutz ist: Keine Tiere essen!

Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen und Dokumentation

Können Sie sich eine OP bei vollem Bewusstsein, ohne Betäubung vorstellen?
Ein Albtraum? Aber grausame Realität für Millionen* von Schlachttieren in Deutschland und in ganz Europa!

Lt. EU-Kommission (Mai 2011) erleben bis zu 75% * der Tiere bei Bewusstsein ein qualvolles Ende, wie sie – meist maschinell – amputiert, aufgeschnitten, verbrüht,
in Teile zerlegt und – meist kopfüber an Haken hängend – verbluten,
vor unerträglichen Schmerzen laut schreiend.

Die Hauptgründe sind Akkord, ungelernte Arbeiter, erhebliche Mängel bei den Betäubungsgeräten, Kostenersparnis, Gewinnmaximierung, hemmungslose Profitgier!

Diese unerträglichen Zustände stellen einen schwerwiegenden Verstoß gegen die
deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung sowie gegen das Tierschutzgesetz dar.

http://www.petitionen24.com/europaweite_videouberwachung_an_schlachthofen_und_dokumentation

Zum Unterschreiben der Petition ganz nach unten scrollen.

—————-

Bis zu 75 Prozent der Schlachttiere werden in der Europäischen Union unbetäubt geschlachtet. Diese schockierende Zahl wurde in einem Bericht der EUKommission
auf Anfrage von Schweden am 18. Mai 2011 veröffentlicht.
(Quelle: Vasabladet, 18.5.2011)

Der schwedische Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson zeigte

sich über diesen EU-Bericht überrascht: »Ich bin überrascht,

dass die Zahlen so hoch sind. Ein paar Prozent wären angemessen,

aber nicht bis zu 75 Prozent«

(Vasabladet, 18.5.2011).

Viele Tiere erleben ihre Schlachtung bei vollem Bewusstsein mit.


Frühere Schätzungen der EU gingen davon aus, dass fünf bis
zehn Prozent aller Schlachttiere in der EU ohne Betäubung getötet
werden. Doch die neuen Zahlen der EU-Kommission sind
ein Skandal: Bis zu 75 Prozent der Tiere sind bei ihrer Schlachtung
bei Bewusstsein! Sie erleben mit, wie ihnen die Kehle aufgeschnitten
wird, wie das Blut aus dem aufgeschnittenen Hals herausströmt,
wie Ohren und Beine abgeschnitten werden.
Nach Angaben von Radio Schweden vom 18.5.2011 habe die EU-Kommission
mitgeteilt, dass immer mehr Schlachtbetriebe die
Betäubungen aus reinen Kostengründen einfach einsparen.
(Quelle:
Kopp-exklusiv 21/11). Das deutsche Portal Kopp online berichtete
am 27.5.2011, dass immer mehr EU-Staaten den Großbetrieben
im Eilverfahren das betäubungslose Schlachten genehmigen
würden – aus Kostengründen. In der EU werden jährlich 5 Milliarden
Tiere geschlachtet.

Laut dem renommierten Svenska Dagbladet vom 18.5.2011 verlangen
der Umweltauschuss des EU-Parlaments und die schwedische
Regierung eine Kennzeichnungspflicht von Fleisch von Tieren,
die ohne Betäubung geschlachtet wurden, um Täuschung der
Verbraucher zu vermeiden.

Doch wie soll dieser Nachweis erbracht werden? Wenn im industriellen
Schlachthof der Bolzenschuss bei Rindern oder die
Elektrozange bei Schweinen nicht richtig sitzt – was bei der Akkord-
Arbeit offenbar inzwischen der Regelfall ist -, wird das Tier
nicht oder unzureichend betäubt. Die Folge: Rinder brüllen und
schlagen mit den Beinen, wenn ihnen der Schlächter die Hauptschlagader
aufschneidet. Schweine werden unzureichend betäubt
in brühend heißes Wasser geschmissen und atmen das kochende
Wasser in ihre Lungen.

1. Der Bolzenschuss wird angesetzt.
Doch das junge Rind hat Todesangst
und hält natürlich nicht still.
Weil die Kamera dabei ist, wird
noch ein zweites Mal geschossen.

2. Das Rind wird an einem Bein
kopfüber aufgehängt. Der Schlächter
zieht es an den Ohren zum
Schlachtplatz. Das Tier schreit –
und ist offensichtlich nicht betäubt.

3. Nach dem Kehlschnitt läuft das
Blut literweise. Das Rind schreit,
blinzelt mit den Augen – minutenlang.

4. Weil die Kamera dabei ist, setzt der
Schlächter zum 3. Mal den Bolzenschuss.
Das Tier schreit immer noch.

Bilder aus Filmaufnahmen der Tierrechtsorganisation PETA
Wer sich diese unaussprechliche Tierqual einmal vor Augen führen
möchte, dem empfehlen wir folgende Filme:

»Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden« zeigt 12
Minuten Aufnahmen aus einem Schlachthof nahe der österreichisch-
deutschen Grenze, der getreu nach EU-Richtlinien arbeitet.
Sie können den Film online anschauen und bestellen bei »Tierschutz
im Unterricht« – im Internet: www.tierschutz.cc

Im Film »Die unbeweinte Kreatur« ist ebenfalls zu sehen,
wie Schweine und Rinder zappeln und schreien, wenn ihnen der
Schlächter die Kehle aufschneidet.
Sie können die DVD im Brennglas-Shop (Seite 63) bestellen oder
online ansehen: www.brennglas.com (Rubrik Filme).
Der beste Tierschutz ist daher: Keine Tiere essen!

Freiheit-für-Tiere
(auf Seite 4!)

 

Gruß Hubert

Zwei katholische Kliniken weisen Vergewaltigungsopfer ab   Leave a comment

 

AFP – Angeblich wegen eines Missverständnisses haben zwei katholische Kliniken in Köln sich geweigert, eine mutmaßlich Vergewaltigte auf Tatspuren zu untersuchen. Das NRW-Gesundheitsministerium prüft, ob ein Verstoß gegen gesetzliche Regelungen vorliegt.

Der folgende Fall einer mutmaßlich 25-jährigen Vergewaltigten, die sich auf Tatspuren in einer Kölner Klinik untersuchen lassen wollte, zeigt wieder mal wie hart und unbarmherzig diese „barmherzigen Schwestern und Brüder“ sind. Gleich zwei katholische Kliniken (die Sache hat also System!) weigerten sich diese Frau zu untersuchen. Zu betonen ist auch, dass katholischen Kliniken fast vollständig von der öffentlichen Hand finanziert werden. Die Untersuchung auf Tatspuren hätte die 25-jährige Frau gebraucht um diese gerichtsverwertbar zu sichern.
„Sie wurde demnach mit der Begründung abgewiesen, die gynäkologischen Untersuchungen zur Beweissicherung seien seit zwei Monaten untersagt, weil damit ein Beratungsgespräch über eine mögliche Schwangerschaft und deren Abbruch sowie das Verschreiben der „Pille danach“ verbunden sei.“ Diese Weigerung muss man nur als unglaublichen und menschen- und frauenverachtenden Skandal bezeichnen. Aber Menschen- und Frauenrechte waren ja noch nie eine Stärke der katholischen Kirche. Mussten diese ja gegen den erbitterten Widerstand der katholischen Kirche erkämpft werden. Das Christentum hieß ja über Jahrhunderte das Sklavenhaltertum auch gut.

Hier ein Bericht von „AFP“

Angeblich wegen eines Missverständnisses haben zwei katholische Kliniken in Köln sich geweigert, eine mutmaßlich vergewaltigte 25-Jährige auf Tatspuren zu untersuchen. Die betroffene Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria als Klinikräger entschuldigte sich „in aller Form“ für den Vorfall. Grund sei offenbar eine von Teilen des Klinikpersonals falsch ausgelegte neue Handlungsrichtlinie des Trägers gewesen. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium prüft nach Bekanntwerden des Falls, ob ein Verstoß der Krankenhäuser gegen gesetzliche Regelungen vorliegt.

Laut einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeigers“ war die 25-Jährige offenbar bei einer Party mit K.o.-Tropfen betäubt worden und erst einen Tag später auf einer Bank in einem Kölner Park wieder zu sich gekommen. Eine Notärztin hatte die Kliniken um eine Spurensicherung gebeten, um mögliche Tatspuren gerichtsverwertbar zu sichern. Sie wurde demnach mit der Begründung abgewiesen, die gynäkologischen Untersuchungen zur Beweissicherung seien seit zwei Monaten untersagt, weil damit ein Beratungsgespräch über eine mögliche Schwangerschaft und deren Abbruch sowie das Verschreiben der „Pille danach“ verbunden sei.

Der Sprecher der Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria, Christoph Leiden, entschuldigte sich vor Journalisten dafür, dass die Frau keine Hilfe erfahren habe. Leiden wies aber den Vorwurf zurück, vergewaltigte Frauen würden in einigen katholischen Kliniken im Erzbistum Köln nicht mehr behandelt. Im Gegenteil habe das Ethik-Komitee der Hospitalvereinigung, welche die Klinik-Aktivitäten der Stiftung bündelt, im November eine sogenannte „ethische Stellungnahme“ vorgelegt, in der die umfassende medizinische Versorgung von Vergewaltigungsopfern ebenso festgeschrieben sei wie die Spurensicherung.

Der Inhalt dieser Handlungsrichtlinie sei in den betroffenen Krankenhäusern aber offenbar „nicht ausreichend kommuniziert“ worden, sagte Leiden. Dies müsse sich der Krankenhausträger vorwerfen. Gleichwohl sei klar, dass die Kliniken der Stiftung die „Pille danach“ auch weiter nicht verschreiben würden.

Auch das Erzbistum Köln bedauerte, „dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden ist, dass Opfer einer Vergewaltigung in katholischen Krankenhäusern nicht mehr behandelt werden dürfen“. „Dies ist falsch“, hieß es in einer Erklärung. Auch in katholischen Kliniken erhielten betroffene Frauen die notwendige Heilbehandlung, dazu gehöre gegebenenfalls auch eine volle Kooperation im Bereich der Spurensicherung.

Das NRW-Gesundheitsministerium erklärte in Düsseldorf, zur Prüfung eines möglichen Verstoßes der Kliniken sei es zunächst erforderlich, den Sachverhalt zweifelsfrei aufzuklären. Grundsätzlich dürfe kein Krankenhaus das Opfer einer Gewalttat abweisen, betonte Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).

Die Kölner CDU-Bundestagsabgeordnete Ursula Heinen-Esser nannte den Fall im „Kölner Stadt-Anzeiger“ einen Skandal
. Es sei die Pflicht von Krankenhäusern, Vergewaltigungsopfern jegliche Hilfe zukommen zu lassen. Der Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck bezeichnete es in Berlin als „unbarmherzig und menschenverachtend, Opfern von Vergewaltigung die Tür zu weisen“.

 

Katholische-Kliniken-weisen-Vergewaltigungsopfer-ab

 

Gruß Hubert