Archiv für Juni 2014

Wer eine menschliche Gesellschaft will, muss die männliche Gesellschaft überwinden – SPD   Leave a comment

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Diesen Unsinn der SPD will ich gar nicht kommentieren. Er kommentiert sich selbst. Nur so viel: es ist feministischer Ungeist, von SPD-Männern unterstützt. Dazu sage ich nur noch:
„Wer die menschliche Gesellschaft will, muß die dämliche überwinden.“ Autor unbekannt.

Aber urteilen sie selbst.

Auch gelang es der ASF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen), im Berliner Programm der SPD von 1989 den Satz „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ zu verankern. Dieser findet sich auch im „Hamburger Programm“ der SPD von 2007 wieder.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_sozialdemokratischer_Frauen

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Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ist eine deutsche (noch-)Volkspartei und die älteste Partei Deutschlands. Sie forderte von Anfang an die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. So setzte sie sich während dem Kaiserreich für die Einführung des Frauenwahlrechts ein. Ironischerweise verhinderte dies einen Sieg der sozialdemokratischen Parteien bei der ersten Reichstagswahl nach dem 1. Weltkrieg, da Frauen zu dieser Zeit eher konservativ wählten.

Zitat:

«Wer eine menschliche Gesellschaft will, muss die männliche Gesellschaft überwinden.» – SPD-Grundsatzprogramm 2007

Zitat:

«Die antifeministische Männerrechtsbewegung wird, wenn wir in Regierungsverantwortung sein sollten, keinerlei Zugang bekommen. Wir werden dafür sorgen, dass progressive und profeministische Kräfte in der Männerpolitik gestärkt werden.» – Antworten der SPD

Zitat:

«“Solche Veranstaltungen von Ewiggestrigen sind Propagandaforen gegen Fortschritt und Menschenwürde. Sozialdemokraten haben da nichts verloren. Ich bleibe dabei, dass Thilo Sarrazin sich und der SPD einen großen Gefallen täte, wenn er austritt und zu einer Rechts-Partei wechselte, die für Intoleranz steht und somit viel besser zu ihm passt als die SPD.“ Mit solchem „Ungeist“ wie auf dieser Veranstaltung dargeboten, wolle die SPD nichts zu haben. „Die Teilnehmer verdienen nur Verachtung.“» – Ralf Stegner, Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein.

http://de.wikimannia.org/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 30. Juni 2014 von hubwen in Politik

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South Stream – die EU will Russland bestrafen (auf Geheiß der USA)   Leave a comment

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Es ist unglaublich wie sehr sich die USA in die russische Energieversorgung Europas einmischt. Natürlich geht es wieder mal um ureigene amerikanische Interessen. Die USA möchte ihr höchts umweltschädliches Fracking-Gas nach Europa verkaufen und gleichzeitig damit Russland schädigen, das dann weniger Einnahmen hätte.
Kaum, dass USA irgendeinen Wunsch äußert sind willfährige und hörige europäische Politiker zur Stelle und führen „US-Befehle“ aus. Es ist für mich nicht nachvollziebar welche Angst europäische Politiker vor den USA haben.
Manchmal kommen mir die USA wie Parasiten vor, die Europa als Wirt benutzen. Die Sanktionen gegen Russland schädigen in erster Linie Europa. US-Firmen stoßen genau in die Lücken vor, die vor allem deutsche Firmen in Russland hinterlassen. Die Zeche für diese Politik könnte beim Fracking-Gas wieder mal der Endverbraucher zahlen, denn Fracking würde in bedeutendem Maß teurer. Und das bei den jetzt schon sündteuren Energiepreisen.

Russland und auch einige europäische Länder möchten, dass eine weitere Gas-Pipeline nach Europa über das Schwarze Meer, Bulgarien bis nach Tarvis in Italien gebaut würde. Das wäre höchst nötig, weil die Gas-Lieferungen durch die Ukraine höchst unsicher sind, da die Ukraine meist mit den Zahlungen an die russische Gazprom in Rückstand sind und dann Gas abzweigen, das für Europa bestimmt ist.

Die USA macht gewaltig Druck auf die EU, dass die neue Pipeline „South Stream“ verhindert wird. Die EU behauptet nun, dass in Bulgarien beim Bau von South Stream EU-Normen nicht eingehalten würden – was natürlich nur ein Vorwand ist, um die Pipeline zu stoppen. Wie kann man den Bau von South Stream mit der Forderung verknüpfen, dass Russland die neuen Kiewer Behörden anerkennt? Man kann das nur als Einmischung in die inneren Angelegenheitn von Russland und als Frechheit bezeichnen.

STIMME RUSSLANDS Die Europäische Union denkt nicht an die eigene energetische Sicherheit, sondern daran, wie man Russland bestrafen kann. So kommentierte der russische Außenminister die Position von Brüssel zu South Stream, unter anderem die Erklärung der EU-Führung, dass man die Verlegung der Erdgaspipeline einfrieren wird, solange Moskau die neuen Kiewer Behörden nicht anerkennt.

Veröffentlicht 27. Juni 2014 von hubwen in Politik, Wirtschaft

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Zivilcourage heute   Leave a comment

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Nicht immer ist Zivilcourage was unter Zivilcourage läuft. Zu sagen ist auch, dass Faschismus in vielen europäischen Ländern viel schlechter aufgearbeitet wurde wie in Deutschland.

Nur allzu gern bemühen Demonstranten, die sich rechten Aufmärschen oder Werbeständen lautstark, massenhaft und oftmals auch gewaltsam entgegenstellen, den Begriff der „Zivilcourage“.  Die zum Teil absurden Verhältnisse, die solche Gegendemonstrationen produzieren – am Heiligen Abend des letzten Jahres demonstrierten beispielsweise 6.500 Menschen gegen 70 Neonazis – werfen die Frage auf, wie viel „Courage“ es eigentlich vom Einzelnen erfordert, sich einer Massendemonstration anzuschließen, die sich gegen eine solch marginale Gruppe verwirrter Faschisten wendet und sich dabei oftmals noch selbstrechtfertigend und selbstverstärkend des Mediums der Gewalt bedient (Sicherlich hätte es in diesem Sinne auch nicht mehr „Courage“ erfordert, sich den pöbelnden Horden der Reichsprogromnacht 1938 anzuschließen).

Damit will ich in keiner Weise diesen Protest in seinem Anliegen selbst diskreditieren. Doch die Frage ist doch, wie man diesem Anliegen am besten gerecht werden kann. Wer will denn ernsthaft davon ausgehen, dass es in diesem Land mit seiner dunklen Geschichte, mit dessen intensiver Aufarbeitung (im Gegensatz zu den meisten anderen ehemaligen faschistischen Diktaturen), mit diesem Maß an Offenheit und Aufklärung noch einmal eine Ideologie durchsetzt, die in ihrer heutigen Form sogar zu stumpf und einfallslos zu sein scheint, um sich neuer Rhetorik, neuer Symbole oder neuer Gesellschaftsmodelle zu bedienen? Geht irgendjemand der Demonstranten davon aus, dass ein schlichtes Ignorieren der Glatzköpfe – denn mehr Aufmerksamkeit haben sie nun wirklich nicht verdient – dazu führt, dass innerhalb kürzester Zeit wieder die Hakenkreuzfahne über dem Reichstag flattert?

Was aber wirklich ärgerlich an diesem Phänomen des selbstbestätigenden Massenprotests ist, ist die gefährliche Doppelmoral, die ein Großteil der so genannten „Linken“ vertritt. Seltsamerweise stehen deren Demonstranten nämlich dann, wenn gegen den fundamentalistischen Islamismus demonstriert wird, plötzlich auf der anderen Seite. Dabei gleichen sich die Ideologien von Neonazis und Islamisten in geradezu absurder Weise. Radikale Exklusion wird in beiden Ideologien zwar verschieden begründet, am Ende jedoch in ähnlichem Maß durchgesetzt. Und auch das Gefahrenpotential ähnelt sich. Laut Verfassungsschutz gibt es etwa 37.000 Islamisten in Deutschland (Tendenz steigend)  und 31.000 Neonazis (Tendenz sinkend). 

Wieso wird die eine Minderheit von linksgrünen Demonstranten dann in Schutz genommen, die andere aber nicht?

Wieso stehen die Demonstranten hier plötzlich auf der anderen Seite des Zaunes? Geht es darum, dass die eine Ideologie religiös begründet ist und somit ein absurdes Recht auf Schutz genießt? Oder einfach nur um den Fakt, dass Islamisten in der Regel eher einen Migrationshintergrund haben und demnach selbst dann, wenn sie faschistische Ideologien vertreten, nicht kritisiert werden dürfen? 

Das Verwunderliche ist doch, dass diese Paradoxie den Demonstranten eigentlich entsetzliche Kopfschmerzen bereiten müsste, sie es aber offensichtlich nicht tut. Wer sich für Freiheit und Demokratie einsetzt, der muss konsequenterweise jede faschistische Ideologie bekämpfen. Auf dem rechten Auge darf man sich keine Sehstörung dieser Form erlauben.

 

http://alltagsbeobachtungen.wordpress.com/2012/05/04/zivilcourage-heute/

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 26. Juni 2014 von hubwen in Politik

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Deutschland: Die Gesinnungs-Überwacher   Leave a comment

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In Deutschland sollen nach dem Willen der CDU-CSU alle unter Generalverdacht gestellt werden. Müssen die Politiker doch eine Angst vor dem Volk haben und unter einem riesengroßen Kontrollzwang leiden!

Deutschland flirtet mit der Diktatur: Polizei-Staat soll Gesinnung überwachen

Fracking – Alles Gute kommt von unten?   Leave a comment

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Lesch erklärt im Video worüber es sich bei Fracking handelt. Es ist unverantwortlich diese Risiken für Mensch und Umwelt einzugehen. Ein hochgiftiger Chemikalien-Cocktail wird unter hohem Druck tief ins Erdreich hineingepumpt, damit sich die Schründe öffnen, um das Gas an die Oberfläche bringen zu können. Die Verseuchung des Grundwassers ist nur ein Risiko unter vielen. Die katastrophalen Folgen des Frackings sind noch nicht absehbar. Aber sehen Sie sich das Video selbst an, es lohnt sich.

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http://www.4shared.com/video/7f3wWEbJce/Fracking_-_Methoden__Folgen__S.html
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Gruß Hubert

Religiöser Wahn und liberale Feigheit   Leave a comment

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Am Beispiel der Beschneidungen sieht man zu welchen Verletzungen von körperlicher Unversehrtheit es kommt, weil Religioten diese im Windschatten von Religion begründen meinen zu können. Wenn eine Diskussion komplex wird, dann wird auf die Behauptung zurückgegriffen: Gott will es. Aber es ist immer nur das was Menschen wollen.

„An jenem Punkt, an dem rationale Erklärungen ein zu hohes Maß an kognitiver Anstrengung und Aufmerksamkeit erfordern, kann getrost auf den allmächtigen Schöpfer des Universums abgestellt werden – Gottes Wege sind unergründlich. Selbst sprachlich einigermaßen gewandte und gut gebildete Religionsvertreter wie der Berliner Rabbi Ytshak Ehrenberg ertragen rationale Diskurse nicht besonders lange bevor sie auf solch simple Mechanismen abstellen.“

[…]
„Je mehr die Religionen gezwungen werden von ihren abstrusen Grundlagen Abstand zu nehmen und sich für Säkularisierungsprozesse zu öffnen, desto mehr wird ihnen ihr eigenes Fundament und ihre eigene Notwendigkeit entzogen.“

Religiöser Wahn und liberale Feigheit

 

Unsere Zivilisation wird von einer „Armee des Abstrusen“ belagert. Verfolgt man die aktuell noch immer lodernde Debatte um religiöse Beschneidungen, so wird auf einen Schlag deutlich, dass diese Einschätzung des Philosophen und Neurowissenschaftlers Sam Harris heute mehr denn je gilt.

Religiöser Wahn ist längst nicht nur ein Problem afghanischer Taliban, ultra-orthodoxer Juden oder amerikanischer Evangelikaler. Religiöser Wahn ist ein alltägliches Phänomen, beobachtbar selbst in den säkularsten Staaten dieser Erde.

Dabei scheint die Abschlussformel „Gott“ noch immer eine funktionale Notwendigkeit zu besitzen, die den Menschen unter den Bedingungen einer immer mehr von Komplexität und Kontingenz angereicherten Gesellschaft die Möglichkeit eröffnet, Luft zu holen und eine Art erleichternde Stop-Regel einzubauen. An jenem Punkt, an dem rationale Erklärungen ein zu hohes Maß an kognitiver Anstrengung und Aufmerksamkeit erfordern, kann getrost auf den allmächtigen Schöpfer des Universums abgestellt werden – Gottes Wege sind unergründlich. Selbst sprachlich einigermaßen gewandte und gut gebildete Religionsvertreter wie der Berliner Rabbi Ytshak Ehrenberg ertragen rationale Diskurse nicht besonders lange bevor sie auf solch simple Mechanismen abstellen. Als vor kurzem innerhalb einer höchst emotionalisierten Fernsehdebatte rationale Gründe für die im Judentum übliche frühkindliche Beschneidung – nicht für die Beschneidung an sich, denn da liessen sich als bewusste Entscheidung erwachsener Menschen ja vielleicht noch rationale medizinische Argumente finden – eingefordert wurden, kam nach kurzer Überlegung nur ein achselzuckendes „Ja nun. Das kommt von Gott!“. Wie soll man innerhalb einer aufgeklärten liberalen Wissensgesellschaft mit solchen Positionen umgehen?

Wie könnte man sie als etwas anderes als infantilen Trotz abergläubiger Dummköpfe bezeichnen?

Trotz der voranschreitenden religiösen Idiotie hält sich der Protest in Grenzen.

Nicht umsonst weigert sich noch immer knapp die Hälfte der amerikanischen Christenheit das ebenso simple wie geniale darwinsche Konzept der Evolution anzuerkennen und baut lieber auf die überaus plausible Erklärung eines allmächtigen Schöpfers, der vor rund 6.000 jahren innerhalb von sechs Tagen alle auf der Erde lebenden Kreaturen in exakt dem heutigen Zustand aus dem Nichts erschaffen hat. In einigen Schulen des mittleren Westens müssen inzwischen Kreationismus und Evolutionstheorie gleichberechtigt vermittelt werden.

Keine weiteren Fragen erlaubt. Anhand der amerikanischen Entwicklung ist die Wiederkehr der Religion besonders anschaulich und erschütternd dokumentiert. Waren die Gründerväter noch entschiedene Gegner der Religion und teilweise sogar überzeugte Atheisten, so wurde die prinzipielle Religionsfreiheit von fanatischen Christen innerhalb der letzten hundert Jahre Schritt für Schritt weiter ausgenutzt bis es schließlich zu einer Umkehrung der eigentlichen Intention dieser Freiheit zur Religionsausübung kam.

Für den einzelnen Menschen mag die religiöse Form der Komplexitätsreduktion zunächst mentale Erleichterung bringen, gesamtgesellschaftlich sind die Folgen einer von religiösem Wahn durchzogenen Kommunikation jedoch fatal. Nicht nur, dass die selbsternannten „Religionsvertreter“ sich in Positionen versetzen, die ihnen vor allem erlauben ihren eigenen weltlichen Bedürfnissen und Perversionen ungestraft nachzugehen – im Iran wurde unter religiösen Argumenten vor kurzem das heiratsfähige Alter von Mädchen auf neun Jahre gesenkt, kurz danach starb eine neunjährige „Braut“ nach dem ersten Geschlechtsverkehr mit ihrem fünfzigjährigen „Ehemann“ an inneren Blutungen – auch und besonders die religiösen Eltern strahlen eine Gefahr für ihre Kinder aus. Der Evolutionsbiologie Richard Dawkins brachte es auf den Punkt als er anführte, dass „jede Form der religiösen Erziehung schon eine Form des Kindesmissbrauchs” darstelle. Und dabei bezog er sich vor allem auf den mentalen Missbrauch der zwangsweisen Vermittlung einer auf Angst, Schuld, Lügen und Strafe basierten Ideologie. Die Verstümmelung von Geschlechtsorganen stellt wohl noch eine völlig andere Dimension dar. Denn auch hier würde die bewusste Entscheidung erwachsener Männer sich einen Teil ihrer Vorhaut abzuschneiden kaum Protest hervorrufen. Doch die Auswirkungen der im Namen der Kinder gefällten elterlichen Entscheidungen über Geist, Leib und Leben verursachen in der Regel nicht-revidierbare negative Folgen für die weitere mentale und körperliche Entwicklung des Kindes. Und dabei muss es noch als der „beste” Fall bezeichnet werden, wenn die Kinder „lediglich” der gleichen religiösen Idiotie anheimfallen, die ihnen ihre Eltern vorlebten.

Doch zur wirklichen Gefahr wird dieser religiöse Wahn durch den zweiten zentralen Faktor unserer Gegenwart: liberale Feigheit. Denn das paradoxe Konstrukt der „Religionsfreiheit“ lasst den Blüten des Wahnsinns erst freien Lauf.

Der von Stanley Fish als „boutique multiculturalism” bezeichnete Mechanismus der romantisierenden liberalen Begeisterung für einige Aspekte kulturell-religiöser Auswüchse darf nicht dazu führen, dass anderen, rechtswidrigen, menschenverachtenden und freiheitsbedrohende Praktiken freie Hand gewährt wird. Selbstverständlich sollte es jedem Menschen freistehen, seinen eigenen religiösen Glauben zu besitzen. Doch sollte es jedem seiner Mitmenschen ebenso erlaubt sein, diesen Glauben als das zu bezeichnen was er ist: Ein Armutszeugnis seiner eigenen kognitiven Leistungsfähigkeit und ein Bekenntnis zum infantilen Aberglauben. Gegenüber der Justiz hätte man wohl vollkommen zu Recht wenig Argumente, wenn man behaupten würde, das fliegende Spaghettimonster hätte unter Androhung ewiger Schmerzen befohlen, den eigenen Kindern die Fingerkuppen abzuschneiden und nur noch Lakritze zu essen. Ein längerer Aufenthalt in einem Heim zur mentalen Genesung wäre wohl gesichert. Und doch werden in Deutschland Positionen ernstgenommen, die auf exakt der gleichen Ebene argumentieren. Der nationale Ethikrat sprach sich nun dafür aus, Beschneidungen rechtlich wieder zu ermöglichen, nachdem das Landgericht Köln zuvor ein richtiges und wichtiges Urteil zur Eindämmung des religiösen Wahnsinns fällte.

Die liberale Feigheit gegenüber den religiösen Schreihälsen ermöglicht wiederum die Fortsetzung der als „kulturell“ getarnten religiösen Idiotie. Dabei ist die angeschobene Debatte zumindest ein gutes Zeichen. Die prinzipielle Debatte um die schädlichen Auswucherungen der Religion gehört in die Öffentlichkeit. Ähnlich wie bei anderen menschenverachtenden fundamentalistischen Ideologien müssen die Argumente der religiösen Fanatiker ins Licht gezogen und bearbeitet werden. Und auch wenn die Zugänglichkeit religiöser Menschen zu rationalen Argumenten bezweifelt werden darf (bestünde eine prinzipielle Zugänglichkeit wären sie wohl kaum noch religiös), so muss es doch ein stetiger Prozess der rationalen Bearbeitung religiöser Kernannahmen aufrechterhalten werden. Je mehr die Religionen gezwungen werden von ihren abstrusen Grundlagen Abstand zu nehmen und sich für Säkularisierungsprozesse zu öffnen, desto mehr wird ihnen ihr eigenes Fundament und ihre eigene Notwendigkeit entzogen.

Dieser Prozess muss weiter aktiv vorangetrieben werden, bevor es einer auf Aberglauben und Unwissenheit basierenden Kultur gelungen ist, sich – mit den paradoxerweise von der glaubensfreien Wissenschaft produzierten Waffen – auszulöschen. Wiederum Sam Harris: „Die Gefahr des religiösen Glaubens besteht darin, dass er sonst völlig normalen Menschen erlaubt, Früchte des Wahnsinns zu ernten und diese als heilig zu betrachten“. Der Beitrag der liberalen Feigheit, die diesem Wahnsinn nicht entschlossen genug entgegentritt, mindert diese Gefahr momentan nicht gerade.

http://alltagsbeobachtungen.wordpress.com/2012/08/26/religioser-wahn-und-liberale-feigheit/

 

Gruß Hubert

Ukraine – die Unglaubwürdigkeit des Westens   Leave a comment

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„Hinter der Fichte“ beleuchtet wieder mal Hintergründe in der Ukraine und zeigt die Verlogenheit des Westens auf und welche Interessen in Wahrheit verfolgt werden.

Ukraine-Propaganda: Die unglaubwürdigen Abenteuer der Mafiosi….

 

Über die bodenlose und beschämende Verlogenheit der Dreifaltigkeit aus Politik, Presse und militärisch-industriell-akademischem Komplex ist alles gesagt: Die Welt steht buchstäblich Kopf. Journalistenkollegen wagen aus Existenzangst nicht mehr ihre Meinung zu schreiben. Wer nicht der NATO-Propaganda folgt, ist ein „bezahlter Putin-Agent“!

Dabei wäre objektive Berichterstattung jetzt für die Gesellschaft von existentieller Wichtigkeit.

Nur zwei Worte sind keine Propaganda: „So“ und „den“ – Focus, 12. 6. 2014

Wie die Erfahrungen zeigen, werden während der Fußball-WM politische Provokationen veranstaltet und mißliebige Gesetze zum Nachteil der Bevölkerung durchgewinkt, weil die Öffentlichkeit abgelenkt ist. Wie den Datenhandel hat die EU auch den Genmais 1507 im Februar 2014 mit deutscher Unterstützung (Enthaltung statt Gegenstimme) durchgedrückt, als das Volk durch die Olympiade von Sotschi abgelenkt war.

Die Situation im Sommer 2014 ist jedoch weit gefährlicher. Unsere gemeinsame Wachsamkeit ist gefordert.

Nachdem alle seine Versuche der Destabilisierung des Iran und Russlands und der Sturz von Präsident Assad in Syrien gescheitert sind, ist 2013 das USA/NATO-Imperium zum offenen Angriff auf Russland übergegangen.

Der wie ein chloroformierter Gimpel dreinblickende Gauck ist nicht so blöd wie er aussieht. Er wird, wie die nun tatsächlich und unverkennbar strunzdoofe Drohne Merkel, und der Geheimdienstkoordinator Steinmeier, als Identifikationsfigur für jeweils eine – gottlob schrumpfende Zielgruppe – eingesetzt: Gauck für politisch konfuse Wähler, die nur ihre Ruhe wollen. So hätten sie Euch am liebsten; und sie glauben, sie wären soweit. Deshalb ist es kein Gefasel, was Gauck nun zum zweiten Mal in fünf Monaten (!) im Staatsrundfunk verkündete:

 

„Deutschland zu den Waffen!“

Es soll jetzt wieder nach Osten gehen. Das Volk wird auf den bösen Russen – personifiziert in Wladimir Putin – ausgerichtet. Am Krieg – so wie an dem der Oligarchen-Mafia gegen die Bevölkerung im Südosten der Ukraine, der mit Kampfflugzeugen, Hubschraubern, Brandbomben, Raketenwerfern und ausländischen Söldnern geführt wird – soll Russland schuld sein. Kann man realitätsferner sein? Ja, im deutschen Staats-TV und den gesamten Konzern- und Staatsmedien, die den geschichtlich-politischen Hergang verschleiern und die Morde am Volk verschweigen.

 

Kleiner Exkurs

Wenn man heute die Ereignisse im Südosten der Ukraine verfolgt und den lächerlichen Medienrummel gegen Russland (!), fragt man sich, ob denn jetzt schon alle verblödet sind. Vor allem, warum die Massen sich das bieten lassen. Das alles lässt sich einordnen, wenn die historischen Fakten dialektisch hinzugezogen werden.

Seit Jahrzehnten – wie wir wissen – versucht der Westen, Osteuropa und Russland zu destabilisieren, nachdem Gorbatschow und Jelzin das Tor für die Ausplünderung Russlands aufgemacht und Putin sich erdreistet hatte, es wieder zuzuschlagen und die Naturschätze den Russen selbst zugutekommen ließ. Die Hintergründe der von den USA finanzierten und als „Farben-Revolutionen“ verkauften Putsche sind inzwischen hinreichend bekannt. In Russland und vor seiner Haustür in der Ukraine waren sie kläglich gescheitert. Also ein neuer Anlauf. Der Reihe nach. NATO und EU redeten nun mittels ukrainischer Oligarchen und ihrer Medien den Bauern der West-Ukraine ein, sie könnten in die EU. Gauck, von der Laien und Steinmeier verkünden auf der Münchner Krieger-Tagung im Januar, dass Deutschland jetzt aktiv in Kriege und Konflikte eingreifen müsse. In München, bei den großen Mafiosi, taucht plötzlich der Boxer Klitschko als Redner auf, obwohl der von Sicherheitspolitik und von Rhetorik null Ahnung hat. Der wirft Janukowitsch „Terror und Gewalt“ vor. Zu einem Zeitpunkt als es noch gar keinen Toten gab und Janukowitsch unbewaffnete Polizisten um den Maidan gruppiert hatte. Wenig später wird durch Hacker bekannt, wie Klitschko vom Westen bezahlt wurde.

 

Ober-Grüne brüllt Nazi-Parolen

Doch zunächst übernehmen noch die geübten Grünen- und die CDU/EVP-Atlantiker der EU, wie Rebecca Harms (Grüne) oder der Bertelsmann-Lobbyist Elmar Bork (CDU) die Aufstachelung vor Ort in Kiew. Später wird die – wie ihre Berliner Kollegin Göring-Eckard bis heute unbelehrbare – Faschismus-Leugnerin Harms stolz und schamlos verkünden, dass sie die Losungen der Bandera-Faschisten mitgegrölt hat:

 

„Ich, die ich sehr zurückhaltend bin, was Flaggen und Hymnen angeht, habe „Ruhm der Ukraine“ gerufen und geweint…“

(Rebecca Harms, „Dieses Mal muss die EU mehr Mut haben“, in: Majdan! Ukraine, Europa, hg. Claudia Dathe und Andreas Rostek, Berlin 2014, S. 63f.)

 

Die Situation in der Ukraine eskaliert fortan planmäßig. Steinmeier fliegt am 19. 2. 2014 nach Kiew und legt gemeinsam mit den NATO-Staats-Funktionären aus Polen und Frankreich und den ukrainischen Faschisten um Tjagnibok, Jarosch und Parubij den gewählten Präsidenten Janukowitsch aufs Kreuz. Plötzlich, wie von Klitschko „geahnt“, beschießen auch Heckenschützen, nach dem Prinzip des „Sieben auf einen Streich“- Schneiderleins, beide Seiten. Ein Repräsentant von Timoschenkos Vaterlands-Partei wird mit einem Sniper-Gewehr am Maidan gestellt. Der Kampf-Gruppenführer des Rechten Sektors Parubij verhindert, daß der ukrainische Geheimdienst die Scharfschützen unschädlich macht. Das erste Gewerkschaftshaus in Parubijs Machtbereich am Maidan wird angezündet. Das Massaker wird vertuscht. Unter dem Eindruck der unzweifelhaft faschistischen Entwicklung in Kiew entscheidet sich die russische Bevölkerung der Krim, deren Referendum von 1991 – gegen den Anschluss an die Ukraine beim Zerfall der Sowjetunion – schon einmal missachtet wurde, in einem neuen Referendum (nachdem von den USA gepriesenen Kosovo-Vorbild) für die Abspaltung von der Geheimdienst- und Militärjunta und von der Ukraine. Russland wendet – ohne einen einzigen Toten zu verschulden – den Einmarsch rechter Truppen ab. Zugleich vereitelt Putin den Plan der NATO, Russlands Schwarzmeer-Flotte auf der Krim zu paralysieren. Die Industriezentren, ethnisch überwiegend russisch, wollen von der selbsternannten „Regierung“ Unabhängigkeit und föderale Strukturen. Die aber verweigert jegliche Verhandlungen und droht mit Gewalt. Parubij erscheint Ende April in Odessa. Wenige Tage später kommt es zum zweiten (!) Massaker; im Gewerkschaftshaus von Odessa. Angesichts der real-faschistischen Gewaltherrschaft bilden sich Volksrepubliken in Donezk und Lugansk. USA-Administration und Geheimdienst, US-Vizepräsident Biden und CIA-Chef Brennan, fliegen in Kiew ein. Die Junta beginnt, nachdem sie grünes Licht von bekommen hat, die Bevölkerung im Südosten mit Kriegswaffen anzugreifen.

Die Propaganda des Westen fährt fort, für die vor aller Welt Augen vom Westen und Mafiosi wie Turtschinow, Jazenjuk, Achmetow, Kolomoiskij und Poroschenko verübten Bombardements, Morde, Entführungen und Folterungen ausgerechnet Russland als Schuldigen hinzustellen. Obwohl sie von Russland beständig aufgefordert werden für die Ungeheuerlichkeit Beweise zu zeigen, blieben sie die der Welt und Russland schuldig.

Hier weiterlesen:
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/06/ukraine-propaganda-die-unglaubwurdigen.html

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 24. Juni 2014 von hubwen in Politik

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