Archiv für die Kategorie ‘Lyrik

Ich habe gehört, ihr wollt nichts lernen   Leave a comment

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Ich habe gehört, ihr wollt nichts lernen

Ich habe gehört, ihr wollt nichts lernen
Daraus entnehme ich: ihr seid Millionäre.
Eure Zukunft ist gesichert – sie liegt
Vor euch im Licht. Eure Eltern
Haben dafür gesorgt, daß eure Füße
An keinen Stein stoßen. Da mußt du
Nichts lernen. So wie du bist
Kannst du bleiben.

Sollte es dann noch Schwierigkeiten geben,
Da doch die Zeiten
Wie ich gehört habe, unsicher sind
Hast du deine Führer, die dir genau sagen
Was du zu machen hast, damit es euch gut geht
Sie haben nachgelesen bei denen
Welche die Wahrheiten wissen
Die für alle Zeiten Gültigkeit haben
Und die Rezepte, die immer helfen.
Wo so viele für dich sind
Brauchst du keinen Finger zu rühren.
Freilich, wenn es anders wäre
Müßtest du lernen.

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Bertolt Brecht

Veröffentlicht 2. September 2021 von hubert wenzl in Literatur, Lyrik

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Goldene Gegenwart   Leave a comment

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…kein gedicht hat den stillen wahnsinn beendet…

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GOLDENE GEGENWART

plötzlich sind wir alt und leise
die geschichte nur noch eine ferne reise
das gelebte leben als sekundenrausch
in deinen augen scheint die sonne
so gedankenlos wie alle sterne
bis du ganz allmählich stück für stück
zu klinisch weißem staub zerfällst
versuche ich schnellstmöglich
einen tiefen sinn zu ahnen
hinter den planetenbahnen oder
unter dem verschneiten laub
bei all den letzten molekülen
möchte ich die antwort fühlen
wenn die tränen grundlos fließen
könnte ich auf buddha schießen
gott im regen stehen lassen
um dich nie mehr zu verpassen
deine haut wie einen zauberstoff
zu inhalieren aber ist das wirklich weise
wenn wir irgendwann selbst das verlieren
denn die reise endet viel zu plötzlich
in dem haufen aus vergoldeten geschichten
die wir für den grabstein dichten

Bruno Brachland, Nr.44, 16.12.2011

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Bruno Brachland Nr.69: „ABGANG“ = mit diesem gedicht hier endet mein ganzes werk / es ist das allerletzte gedicht überhaupt / ich habe alles nötige längst gesagt / ohne den zustand der welt beeinflussen zu können / die hoffnung der literatur war ein schöner traum / von der befreiung der menschheit von ihren lügen / aber die poesie hat keine macht / über die zwangsneurosen der alltäglichkeit / kein gedicht hat den stillen wahnsinn beendet / kein gedicht konnte das leid verhindern / das völlig unnötige leid auf diesem planet / durch glaubenssysteme und andere illusionen / vielleicht wären billigreime erfolgreicher gewesen / vielleicht auch romane und alle möglichen reden / was kann man von zeitgenössischer lyrik erwarten / was soll man von literatur überhaupt erwarten / ein falsches wort zur falschen zeit im falschen land / und schon gehörst du zum club der toten dichter / die posthum für ihren mut mit preisen überschüttet werden //

 

Weihnachtsgedanken   Leave a comment

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Von beasbevegan.ch

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Stille Nacht, heilige Nacht…
du bist gar nicht still -.
Ich höre die Tiere schreien…

Stille Nacht, heilige Nacht…
die Tiere weinen, flehen um Gnade,
winden sich in Qualen -.

Stille Nacht, heilige Nacht…
diese Nacht ist nicht heilig.
Jesus letztes gerettetes Schaf
stirbt in seinem eigenen Blut.

Stille Nacht…
wo sind die Engel der Tiere,
in dieser heiligen Nacht?

Stille Nacht, du bist so laut.
Heilige Nacht, mir ist so
kalt.

Wo ist die Liebe hin?

Text by Bea Kälin

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Weihnachtsgedanken

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Gruß Hubert

It Seemed the Better Way – Leonard Cohen   Leave a comment

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It Seemed the Better Way Lyrics – Übersetzung

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Es schien der bessere Weg zu sein
Als ich ihn zum ersten Mal reden hörte
Aber nun ist es weitaus zu spät
Um die andere Wange hinzuhalten / die andere Richtung zu nehmen

Es klang wie die Wahrheit
Schien der bessere Weg zu sein
Es klang wie die Wahrheit
Aber heute ist es nicht mehr die Wahrheit

Ich fragte mich was es war
Ich fragte mich was es bedeutete
Am Anfang stieß er auf Liebe
Dann stieß er auf Tod

https://www.songtexte.com/uebersetzung/leonard-cohen/it-seemed-the-better-way-deutsch-73d616bd.html

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Leonard Cohen – Happens to the Heart, lyrics

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Happens to the Heart, Lyrics – Übersetzung

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Ich habe stets zuverlässig gearbeitet aber ich nannte es nie Kunst.
Ich habe meinen Scheiss geregelt gekriegt, Christus und Marx gelesen.
Mein kleines Feuer wurde nicht entzündet, aber ein letzter Funke breitete sich aus.
Gehe und erzähle dem jungen Messias, was mit dem Herzen passiert.

Es gibt ein Dunst von Sommerküssen, dort wo ich versucht habe, in der 2. Reihe zu parken.
Die Rivalität war grausam, die Frauen an der Macht.
Es war nichts, nur Pflicht, aber es hinterliess einen hässlichen Fleck.
Ich bin hierher gekommen um zu überdenken, was mit dem Herzen passiert.

Ich habe heiligen Plunder verkauft, Ich habe mirch irgendwie scharf angezogen.
Ich liess das Kätzchen in der Küche und einen Panther im Garten.
Im Gefängnis der Begabten war ich freundlich zu den Wachen.
So musste ich nie miterleben, was mit dem Herzen passiert.

Ich hätte es kommen sehen sollen, schliesslich kannte ich das Bild.
Nur sie anzuschauen bedeutete Ärger, es waren Sorgen von Anfang an.
Klar, wir spielten ein umwerfendes Paar, aber ich habe die Rolle nie gemocht.
Es ist nicht schön, es ist nicht fein, was mit dem Herzen passiert.

Nun, wo der Engel eine Geige bekokmmen hat, und der Teufel eine Harfe.
Jede Seele ist wie ein kleiner Fisch, jeder Verstand ist wie ein Hai.
Vielleicht ist jedes Fenster kaputt gegangen, aber das Haus,
das Haus ist dunkel, und es kümmert mich nur ganz wenig,
was mit dem Herzen passiert.

Dann habe ich mit diesem Bettler gelernt, er war böse, er hatte Angst.
In den Fängen vieler Frauen hat er es nicht geschafft das ausser Acht zu lassen.
Keine Fabel hier, keine Lektion, so singt es die Lerche.
Nur ein böser Bettler, der erahnt, was mit dem Herzen passiert.

Ich habe stets zuverlässig gearbeitet aber ich nannte es nie Kunst.
Es war nur eine alte Sitte, wie ein Pferd vor dem Wagen.
Ich hatte kein Problem damit, auf die Flut und gegen die Arche zu wetten.
Du siehst, ich kannte das Ende, was mit dem Herzen passiert.

Ich war geschickt mit einem Gewehr, dem 7.7mm Kaliber meines Vaters.
Ich kämpfte für etwas Endgültiges, nicht für das Recht zu widersprechen.

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https://www.songtexte.com/uebersetzung/leonard-cohen/happens-to-the-heart-deutsch-5bd64f90.html

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 2. September 2020 von hubert wenzl in Lyrik, Musik

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Fuck All The Perfect People   Leave a comment

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Fuck All The Perfect People – Chip’Taylor & The New Ukrainians Alt version

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Übersetzung.

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Fick all die perfekten Leute

Sein oder nicht sein
Frei oder nicht frei
Kriechen oder nicht kriechen
Fick all diese perfekten Leute!

Schlafen oder nicht schlafen
Kriechen oder nicht kriechen
Und manche können sich nicht erinnern, woran andere sich erinnern
Fick all diese perfekten Leute!

Schläfrige Augen, die durchwälzen
Nein, ich rede nicht über dich!

Stehen oder nicht stehen
Planen oder nicht planen
Speichern oder nicht speichern
Fick all diese perfekten Leute!

Trinken oder nicht trinken
Denken oder nicht denken
Einige zerstückeln sich, Sie erheben Ihre Gedanken
Und fick all diese perfekten Leute!

Schläfrige Augen, die durchwälzen
Nein, ich rede über dich!

Singen oder nicht singen
Schwingen oder nicht schwingen
(Hölle) Er füllt die Stille wie ein Choke an der Wand
Fick all diese perfekten Leute!

Beten oder nicht beten
Schwanken oder nicht schwanken
Jesus starb für etwas – oder gar nichts.
Fick all diese perfekten Leute!

Schläfrige Augen, die durchwälzen
Nein, ich rede über dich!

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Gruß Hubert

Fällt die Birke   Leave a comment

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JESSENIN

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Nicht genug gelernt, um zu bestehen,
Sieht er sich im Spiegel, ringsum schweigt
Vormittäglich Stille; nur ganz oben
Über ihm der Geiger geigt und geigt.
Seine Freunde meiden ihn, denn seine Trauer
Hat auch sie vertrieben: Geh und wart’,
Daß die Klingel läutet, ja, die Jahre,
Die voll Liebe waren, haben ihn genarrt.
Das, worauf er baute, kann zerfallen.
Geh, und prüfe deine Schuld!
Doch er kennt den Spruch: die Schuld an allem
Trägt nur deine große Ungeduld!
Güte gibt, wem Güte wird gegeben,
Liebe nur, wem Liebe widerfuhr, da wird
Keine Schuld beglichen: dieses Leben
Ist voll Irrtum – und er hat geirrt.
Ja er weiß es: Glück hat keine Dauer.
Wer ihn lesen wird dereinst? Wer wei߅
Fällt die Birke, stirbt der letzte Bauer?
Wird zu Eisen werden oder gar zu Eis,
Was einst Glut war? Aus dem letzten Sommer
Hebt der Herbst sich, steigt des Winters Blau,
Wölbt der Himmel sich über den Feldern
Und der Wermutsteppe gelbem Grau.
Feldweg, Kindheit, Liebe – ja erwachsen
ist er jetzt geworden: unberührt
Sind die Dinge nicht, im Schlag der Uhren
Geht die Zeit, die ihm nicht mehr gehört.

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Heinz Czechowski

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http://www.planetlyrik.de/sergej-jessenin-gedichte/2011/11/

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P.S.

Ich bin ziemlich sicher, dass das Gedicht von Jessenin ist und nur von Heinz Czechowski übersetzt wurde.

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Czechowski erlebte als Zehnjähriger die Zerstörung der Stadt Dresden. Nach einer Ausbildung als grafischer Zeichner und Tätigkeit als Vermessungsgehilfe und technischer Zeichner schloss er sich zunächst der Arbeitsgemeinschaft Junger Autoren an, um anschließend von 1958 bis 1961 am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ in Leipzig zu studieren, wo er stark von Georg Maurer (Sächsische Dichterschule) beeinflusst wurde. 1957 wurden erste Gedichte in der Zeitschrift Neue deutsche Literatur veröffentlicht. 1961 bis 1965 war er Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle (Saale). Von 1971 bis 1973 war er Dramaturg an den Bühnen der Stadt Magdeburg. Seitdem arbeitete er als freier Schriftsteller und lebte zeitweise in Wuischke in der Oberlausitz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Czechowski

Veröffentlicht 24. September 2019 von hubert wenzl in Lyrik, Uncategorized

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Gehenkt – Kinski – Villon by SEID WAS IHR WOLLT   Leave a comment

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Die Ballade von den Galgenbrüdern /
Die Galgenballade, die Villon seinen Freunden zum Abschied gedichtet hat.

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Ihr Brüder seht, hier werden wir gehängt,
ist keiner da, der uns sein Mitleid schenkt?
Gott wird es euch vergelten mit dem Gold
der Ewigkeit, wenn ihr uns nicht mehr grollt.
Seht her, gleich baumeln wir, fünf Kameraden,
und wenn wir auch den Leib noch in der Sonne baden
konnten, den fetten Leib, genährt mit Fleisch und Weizenbrot;
bald frisst uns auf mit Haut und Haar der Tod.
Verspottet nicht dies elende Geschick,
Gott wird uns bald in Jesu Namen
erlösen von dem Galgenstrick,
von allem Übel. Amen!

Wir hängen dann für die Gerechtigkeit
und dass ihr unsre Brüder seid, verzeiht! Verzeiht!
Nicht jeder auf der Welt hat kaltes Blut,
nicht jedem tut dies faule Leben gut.
Seht, wie der Tod uns an den Kragen fährt,
seht, wie sein Griff uns schon am Halse schwärt.
Seid nicht erbost auf unsre Sünden.
Verspottet nicht dies elende Geschick,
Gott wird uns bald in Jesu Namen
erlösen von dem Galgenstrick,
von allem Übel. Amen!

Man hat uns unsere Köpfe uns blank rasiert,
seht doch wie uns in der Sonne bitter friert,
Habt doch ein bisschen Mitleid auch mit unsern Sünden
Verspottet nicht dies elende Geschick,
Gott wird uns bald in Jesu Namen
erlösen von dem Galgenstrick,
von allem Übel…
Lasst uns hier nur ruhig schweben
am langen Strick. Wir haben sowieso von diesem Hundeleben
den Hals bis oben voll gehabt.
Wir haben nie, wie ihr, in einem weissen Bett gelegen,
wir lagen Nacht für Nacht im schwarzen Regen,
vom Wind zerfressen und vom Wurm zerschabt.
So viele Sommerjahre haben wir den Magen
mit Erde nur und Laub uns vollgeschlagen,
da wurde auch die Liebe kalt und alt.
Aus unseren abgewürgten Hälsen manchmal pfeifen
die bösen Träume noch und wollen nicht begreifen,
dass auch die runde Welt ein Ende hat.

Warum soll uns am Ende gar der Teufel holen?
Wir haben keinem Armen was vom Brot gestohlen,
ihr Brüder, denkt an eure eignen Missetaten,
die wird man nicht so leicht mit Bibelsprüchen los.
Es fällt sehr bald ein Schnee auf eure Haare,
dann liegt ihr auch auf einer schwarzen Bahre
so klein und hässlich wie im Mutterschoss.

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Gehenkt – Kinski – Villon by SEID WAS IHR WOLLT

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 7. März 2019 von hubert wenzl in Lyrik, Uncategorized

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Wild Silk – Mein Herz ich will dich fragen   Leave a comment

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Wild Silk – Mein Herz ich will dich fragen

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Songetxt

Wild Silk – Mein Herz ich will dich fragen

Mein Herz ich will dich fragen:
Was ist denn Liebe, sag?
Zwei Seelen und ein Gedanke,
Zwei Herzen und ein Schlag
Zwei Seelen und ein Gedanke,
Zwei Herzen und ein Schlag
Und sprich, woher kommt Liebe?
Sie kommt und sie ist da
Und sprich, wie schwindet Liebe?
Die war’s nicht, der’s geschah
Und sprich, wie schwindet Liebe?
Die war’s nicht, der’s geschah
Und was ist reine Liebe?
Die ihrer selbst vergißt
Und wann ist Liebe am tiefsten?
Wenn sie am stillsten ist
Und wann ist Lieb am reichsten?
Das ist sie wenn sie gibt!“
Und sprich wie redet Liebe?
Sie redet nicht, sie liebt
Und sprich wie redet Liebe?
Sie redet nicht, sie liebt
Mein Herz ich will dich fragen:
Was ist denn Liebe, sag?
Zwei Seelen und ein Gedanke,
Zwei Herzen und ein Schlag
Zwei Seelen und ein Gedanke,
Zwei Herzen und ein Schlag

https://www.songtexte.com/songtext/wild-silk/mein-herz-ich-will-dich-fragen-13f4c9d1.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 2. März 2019 von hubert wenzl in Lyrik, Musik, Uncategorized

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Dhalia’s Lane – DER SCHNITTER   Leave a comment

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Dhalia’s Lane *DER SCHNITTER* live@ Folk im Schlosshof 2012

Oh Tod komm her, ich fürcht dich nicht…

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. März 2019 von hubert wenzl in Lyrik, Musik, Uncategorized

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Er kam nicht zurück aus dem Kampf   Leave a comment

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Er kam nicht zurück aus dem Kampf

 

Warum ist alles neu, und doch alles wie sonst,
dieser Himmel, der wieder so blau ist.
auch der Wald ist der gleiche, das Wasser, die Luft,
doch er aus dem Kampf nicht zurück ist.
auch der Wald ist der gleiche, das Wasser, die Luft,
doch er aus dem Kampf nicht zurück ist.

Noch kann ich nicht versteh‘n, wer hatte nun Recht,
wenn der Streit uns beiden den Schlaf nahm,
und dass er mir fehlen wird, weiß ich erst heut‘,
seit er aus dem Kampf nicht zurückkam.
Und dass er mir fehlen wird, weiß ich erst heut‘,
seit er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Wo er reden sollt‘, schwieg er und sang nicht im Takt,
unterbrach, wenn einer das Wort nahm,
hat den Schlaf mir geraubt, stand viel zu früh auf,
bis er aus dem Kampf nicht zurückkam.
Hat den Schlaf mir geraubt, stand viel zu früh auf,
bis er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Dass es leer jetzt hier ist, davon rede ich nicht,
ich weiß noch, als ich ihn zum Freund nahm…
als hätte der Wind unser Feuer gelöscht,
als er aus dem Kampf nicht zurückkam.
als hätte der Wind unser Feuer gelöscht,
als er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Wie aus langer Verbannung der Frühling brach an,
ich rief nach ihm, wie ich’s gewohnt war:
„Was zu rauchen lass hier“, doch still blieb es dann,
weil er aus dem Kampf nicht zurückkam.
„Was zu rauchen lass hier“, doch still blieb es dann,
weil er aus dem Kampf nicht zurückkam.

Unsere Toten im Leid lassen uns nicht allein,
sind gefallen für uns’re Träume,
Der Himmel taucht ein in Wasser und Wald,
und blau erstrahlen die Bäume.
Der Himmel taucht ein in Wasser und Wald,
und blau erstrahlen die Bäume.

Platz gäb’s für uns zwei in der Erde genug,
wenn für jeden von uns seine Zeit kam,
in der jeder allein sein wird. Jetzt scheint es mir,
dass ich aus dem Kampf nicht zurückkam.
in der jeder allein sein wird. Jetzt scheint es mir,
dass ich aus dem Kampf nicht zurückkam.

 

Text: Wladimir Wyssozkij
Melodie: Wladimir Wyssozkij
Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

 

Veröffentlicht 7. Oktober 2018 von hubert wenzl in Lyrik, Uncategorized

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