Archiv für Mai 2018

Das gestörte Verhältnis der Bundeskanzlerin Merkel zum Tierschutz   2 comments

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Kein Bundeskanzler hatte bis heute so wenig für den Tierschutz getan wie Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Hier ein offener Brief von Dr. Eisenhart von Loeper an Merkel vom 25. Mai 2018.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

als politisch interessierter Mensch, der sich seit Jahren aktiv und auch an führender Stelle für den Tierschutz einsetzt, verfolge ich selbstverständlich auch Ihre Äußerungen und Entscheidungen als öffentliche Person in Ihrer Rolle als Bundeskanzlerin und als Vorsitzende der Christlich Demokratischen Union. Vom TV-Duell der Bundestagswahl 2013 ist mir u.a. Ihr Satz „Sie kennen mich“ im Gedächtnis geblieben, mit dem Sie u.a. auch um mein Vertrauen als Wähler geworben haben.

Ich bezweifle aber, dass sehr viele Menschen in diesem Lande Sie (richtig) kennen. Vor allem die zahlreichen Tierschützer in diesem Land – gerade auch aus Tierschutzorganisationen – gehen häufig davon aus, dass eine nach außen so freundliche Person wie Sie das in ihrer Macht Stehende tut, um leidenden Tieren zu helfen.

Was diese Menschen offenbar nicht zu wissen scheinen, ist, dass kein deutscher Bundeskanzler vor Ihnen weniger für den Tierschutz getan hat als Sie; ja dass die CDU unter Ihrem Vorsitz zu einer Partei geworden ist, die einseitiger denn je auf der Seite der Tiernutzer steht. Das war etwa bei den Hundehaltern Konrad Adenauer, Willy Brandt oder Helmut Kohl (der sich vor allem durch engagierte Mittelbereitstellung für die Reduktion von Tierversuchen einsetzte) noch anders, auch wenn sie fraglos mehr für den Tierschutz hätten tun können.

Ihre Haltung befremdet schon deshalb, weil es im Jahre 2002 nach einem zwölf Jahre dauernden, ständig steigenden Druck seitens der Bevölkerung gegen heftige Widerstände der Tiernutzerlobby mit Zweidrittelmehrheit vom Deutschen Bundestag und Bundesrat gelungen ist, dem Tierschutz im Umweltartikel 20a Grundgesetz Verfassungsrang zu verleihen. Daraus folgt die Verpflichtung, „Tiere in ihrer Mitgeschöpflichkeit zu achten und ihnen vermeidbare Leiden zu ersparen“. So heißt es in der amtlichen Gesetzesbegründung (BT-Dr 14/8860), die zugleich feststellt: „Dem ethischen Tierschutz wird damit Verfassungsrang verliehen“. Ihre ablehnende Gleichgültigkeit gegenüber dem ethischen Tierschutz, Frau Bundeskanzlerin, widerspricht dem Geist dieser Verfassungsnorm und missachtet zugleich den ausdrücklichen Willen der breiten Mehrheit der deutschen Bundesbürger.

Ihr Verhalten ist auch irritierend, weil Sie die Tochter von Pastor Horst Kasner sind, der sich schon in der DDR wie kaum ein Zweiter gegen die Massentierhaltung ausgesprochen hat. Bis zu seinem Tod im September 2011 hat Ihr Vater gegen die Massentierhaltung gepredigt und auch als Redner bei Demonstrationen Mitgefühl mit den Tieren gefordert: „Wenn der Mensch den ihm anvertrauten Tieren, dem Vieh, den Segen raubt, dann bringt er sich selbst um den Segen. … Heute, bei industrieller Massentierhaltung, heißt es: ‚Tierproduktion‘, ‚Fleischproduktion’. Das sind, an unserer kulturellen Tradition gemessen, barbarische Begriffe; denn Tiere werden nicht industriell erzeugt. Sie werden gezeugt und geboren, wie Menschen eben auch gezeugt und geboren werden. Vieh, das ist keine Sache; das sind lebende Wesen, denen eine ihnen entsprechende Ehrfurcht gebührt. Wer sie ihnen vorenthält, entwürdigt nicht nur das Tier, sondern auch sich selbst“. Betrachtet man demgegenüber Ihre Äußerungen und Entscheidungen, Frau Bundeskanzlerin, so gewinnt man den Eindruck, dass das Engagement Ihres Vaters für Sie eher ein Grund ist, politisch das Gegenteil von dem zu tun, was Ihr Vater wollte.

Viele, die Ihre langjährige negative Haltung zum Tierschutz nicht verfolgt haben, waren schockiert über Ihre Aussagen, die Sie im November im Oberlinhaus in Potsdam vor vielen Zuhörern dazu gemacht haben, was Ihnen in Ihrer Kindheit wichtig war. Sie erzählten dort nämlich im Plauderton, dass Sie als Kind „sehen konnten, wie Tiere geschlachtet wurden, also ich habe mich da sehr wohl gefühlt“. Sie erklärten ferner: „Für die Küche wurde jede Woche ein Schwein geschlachtet, und da hab ich auch mich immer daran beteiligt“, und Sie ergänzten: „Also ich bin sehr glücklich, dass ich das alles erleben konnte“. Man müsse ja wissen, woher die Dinge kommen.

Aus der Forschung wissen wir indessen: Kinder kennen zunächst keine Grenze zwischen menschlichem und tierischem Leben. Diese wird ihnen erst beigebracht, ist also Teil des Sozialisationsprozesses. Kinder haben prinzipiell ein positives Verhältnis zumindest zu höher entwickelten Tieren. Das erstmalige Erleben eines Schlachtvorgangs ist für sie meistens ein Schock. Ein kindliches Wohlempfinden bei der Beteiligung an einem Gewaltakt, wie es eine Schlachtung darstellt, offenbart stattdessen pathologische Charakterzüge, die noch über die Gleichgültigkeit und Missachtung der Tiere hinausgehen.

Ihre tierwidrigen Entscheidungen in Sachen Tierschutz zeigen, dass Tiere für Sie reine Objekte sind, die man nach Belieben nutzen kann, wie qualvoll das in der Praxis auch sein mag. Ihre Aussagen, getätigt als kurze Bemerkungen auf einer Landwirtschaftsmesse und in einem Interview, bringen eine Sicht auf Tiere ans Tageslicht, die sich durch Herz- und Empathielosigkeit auszeichnet. Besonders betroffen macht mich Ihre rohe Gleichgültigkeit gegenüber dem millionenfachen Leid der landwirtschaftlich genutzten Tiere. Gerade ihnen gegenüber, die auch bei uns trotz Verankerung des Tierschutzes in der Verfassung nach wie vor und mit Ihrem Wissen unaussprechlichen Qualen ausgesetzt sind, sind wir zu einer radikalen Kehrtwende verpflichtet, zumal die Wissenschaft inzwischen ihre Leidens- und Empfindungsfähigkeit eindeutig belegt hat.

Als im Januar 2005 Herr Eckard Wendt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung, auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) den damaligen Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner aufforderte, auf die betäubungslose Kastration von Ferkeln einzugehen, haben Sie Herrn Wendt im Vorbeigehen entgegnet: „Das sind doch nur Tiere!“ Dies zeugt von einer gefühllosen Einstellung gegenüber den leidenden Tieren und von Missachtung ihrer Würde und Bedürfnisse.

Ihre tierwidrige Haltung hat durch Ihre langjährige öffentliche Rolle als Regierungschefin und CDU-Parteivorsitzende zu einem Rückschritt in der agrar- und tierschutzpolitischen Ausrichtung der CDU geführt und wirft ein vielsagendes Licht auf die engen Verbindungen führender CDU-Agrarpolitiker zu den großen Agrar- und Bauernverbänden. Zu nennen ist hier zuallererst die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, die sich als ehemalige Syndika eines Agrarverbandes stets für die wirtschaftlichen Interessen der Agrarfirmen auf Kosten der Tiere einsetzt. Trotz unzähliger Tierschutzskandale in der Landwirtschaft, bei denen untätige Veterinärämter oft unter Leitung von CDU-Landräten eine beschämende Hauptrolle spielen, kommt Ihre Fraktionskollegin in ihrer Rede zum Neujahresempfang 2017 des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte zu dem Schluss: „Dass es den Tieren in Deutschland so gut geht – daran haben Sie als Tierärzte einen großen Anteil. Dafür gebührt Ihnen Respekt und Dank!“

Das tierschutzpolitische Versagen der von Ihnen geführten Partei zeigt sich auch an den Bundestagsabgeordneten Johannes Röring und Josef Rief sowie an der Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking, die ihr Amt als nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin erst kürzlich aufgeben musste. Der Bauernverbandsfunktionär Röring, der stellvertretend im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft sitzende MdB Josef Rief und vor allem auch Frau Schulze Föcking sind oder waren an landwirtschaftlichen Betrieben beteiligt, in denen nachweislich schlimmste Tierquälereien verübt wurden, die auch bildlich dokumentiert sind. Ein weiteres Beispiel einer in einen Agrar- und Tierschulzskandal verstrickten CDU-Politikerin ist Astrid Grotelüschen, die 2010 von ihrem Amt als niedersächsische Landwirtschaftsministerin zurücktreten musste und seit 2013 nichtsdestotrotz ebenfalls im Bundestag sitzt.

Mit Ihrer lobbynahen Agrarpolitik haben Sie und Ihre Partei sich von dem christlichen Auftrag des Schutzes der Tiere als Bestandteil der Schöpfung entfernt. Die katholische Kirche geht diesen Weg denn auch nicht mehr mit. Papst Franziskus betont in der Laudatio si, dass Gottes lebenspendender Geist in allen Geschöpfen wohne und dass die nichtmenschlichen Geschöpfe durch „einen Vorrang des Seins vor dem Nützlichsein“ charakterisiert seien. Basierend auf diesem Wertefundament spricht sich beispielsweise der Berliner Erzbischof Heiner Koch entschieden gegen die bestehende industrielle Tierhaltung aus. Er sagte im Januar 2017 in einem Rundfunkbeitrag: „Wir können die Augen nicht verschließen vor katastrophalen Zuständen in den großen Tierfabriken“. So würden Schweinemäster Tiere, die nie Tageslicht sehen, wie ein technisches Fließbandprodukt behandeln und unter unsäglichen Bedingungen schlachten. Rinderzüchter würden ihren „Tieren brutal Gewalt antun, indem sie sie auf Tausende Kilometer lange Transporte durch halb Europa schicken“. Und auch auf evangelischer Seite engagieren sich viele Theologen und Gläubige gegen den derzeitigen Umgang mit den sogenannten Nutztieren, was seinen Ausdruck u.a. in verschiedenen EKD-Papieren findet.

Ich fordere Sie hiermit im Namen vieler Tierschützer und Tierrechtler und der Mehrheit der deutschen Bundesbürger auf, Ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren als unseren Mitgeschöpfen wenn schon nicht als Christin, so wenigstens als dem Grundgesetz verpflichtete Kanzlerin gerecht zu werden. Dies beinhaltet u.a. die Aufforderung, die Interessen und Bedürfnisse von Tieren  nicht weiter  hinter die  wirtschaftlichen  Partikularinteressen  der Agrarindustrie zu stellen.

In diesem Sinne grüßt Sie

Dr. Eisenhart von Loeper

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Das gestörte Verhältnis der Bundeskanzlerin Merkel zum Tierschutz

Hier der Brief im Original:

https://www.pro-iure-animalis.de/files/pia/bilder/Offener-Brief-an-Angela-Merkel.pdf

 

Solidarität mit Katalonien – für das Recht auf friedliche Selbstbestimmung!   3 comments

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Ich bin maßlos enttäuscht über die Berichterstattung in Deutschland über das Katalonien-Problem. Man schlägt sich einseitig auf die Seite des spanischen Zentralstaates. Jede Sensibilität gegenüber dem Selbstbestimmungsrecht, das in der UN-Charta verankert ist, fehlt.

Hier ein offener Brief von Prof. Dr. Axel Schönberger an die BK A. Merkel und Bundesjustizministerin K. Barley.

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Prof. Dr. Axel Schönberger

Deutschland

28. Mai 2018 — Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr verehrte Frau Ministerin!

Der «Unabhängige Experte der Vereinten Nationen für die Förderung einer demokratischen und gerechten Weltordnung», der ehemalige hohe UN-Beamte und Völkerrechtler Prof. Dr. Alfred de Zayas, hat im Januar 2018 ein Rechtsgutachten in spanischer Sprache zur Katalonien-Krise veröffentlicht, das ich Ihnen aufgrund der Brisanz der darin enthaltenen Feststellungen und Schlußfolgerungen auch für die deutsche Politik und Justiz nachstehend in deutscher Übersetzung zugänglich mache. Aus den präzisen Ausführungen des UN-Experten ergeben sich, sofern man seine Rechtsauffassung teilt, auch für die staatlichen Organe der Bundesrepublik Deutschland mindestens drei wichtige Konsequenzen:

1. Die Anwendung der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten ist in Spanien derzeit ersichtlich nicht sichergestellt, so daß politisch verfolgte Katalanen, die aus Spanien nach Deutschland einreisen, hierzulande vom Grundgesetz garantiertes Asylrecht genießen.

2. Auch deutsche Behörden und Institutionen haben sich aufgrund des Vorrangs zwingenden internationalen Rechts, dem sich Deutschland unterworfen hat und das bezüglich der Menschenrechte über dem Grundgesetz steht, ausnahmslos sämtlicher Rechtsakte und Handlungen zu enthalten, welche geeignet wären, die seitens des spanischen Staates betriebene Kriminalisierung der friedlichen und demokratischen Ausübung des Menschenrechts auf Selbstbestimmung durch das katalanische Volk zu unterstützen.

3. Auch deutschen Polizisten und Richtern, die Anweisungen erhalten, aufgrund ihres Eintretens für die friedliche und demokratische Ausübung des Menschenrechts auf Selbstbestimmung des katalanischen Volkes von Spanien kriminalisierte katalanische Politiker festzunehmen bzw. gegen diese zu ermitteln, müßte nach den Ausführungen des renommierten Völkerrechtlers ein Recht zur Verweigerung ihrer Mitwirkung an derartigen Tätigkeiten oder Beschlüssen aus Gewissensgründen eingeräumt werden, da eine Kriminalisierung der katalanischen Politiker das Potential zu schweren Menschenrechtsverstößen in sich birgt, derer sie sich mitschuldig machen könnten.

Bekanntlich ist auch die Bundesrepublik Deutschland Mitgliedstaat der Vereinten Nationen. Sie hat die folgenden drei Dokumente durch Ratifikation und Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt rechtlich anerkannt und sich damit zur unbedingten Anerkennung der Menschenrechte verpflichtet:

— Charta der Vereinten Nationen: Gesetz zum Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur Charta der Vereinten Nationen vom 6. Juni 1973, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil II, S. 430-531;

— Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte: Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil II, S. 1553-1555.

— Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte: Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1973, Teil II, S. 1569-1582.

Daraus ergibt sich für die Bundesrepublik Deutschland ein rechtlich zwingendes Verbot, katalanische Politiker, die infolge einer friedlichen und demokratischen Ausübung des Menschenrechts auf Selbstbestimmung des katalanischen Volkes aufgrund niederrangiger Rechtsnormen des spanischen Staates oder in Widerspruch zu zwingendem internationalen Recht stehenden Beschlüssen des Obersten Gerichtshofs sowie des Verfassungsgerichts des Königreichs Spanien strafrechtlich verfolgt werden, in Deutschland in Auslieferungshaft zu nehmen oder an das Königreich Spanien auszuliefern.

Hinzu kommt, daß Artikel 33 Abs. 1 der für Deutschland bindenden Genfer Flüchtlingskonvention es der Bundesrepublik Deutschland verbietet, den katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont, der von der spanischen Regierung unter eklatantem Bruch spanischen Rechts — das Autonomiestatut Kataloniens ist in Spanien ein organisches Gesetz und hat somit Verfassungsrang, es kann durch Art. 155 der spanischen Verfassung nicht ausgehebelt werden — Ende Oktober 2017 für abgesetzt erklärt wurde und von Spanien eindeutig wegen seiner politischen Überzeugungen juristisch verfolgt wird, an ein Land, in dem ihm u. a. Freiheitsentzug droht, auszuliefern, wobei ihm in Spanien zusätzlich eine unzulässige Verkürzung des auch in Spanien an sich rechtlich vorgeschriebenen Instanzenwegs drohen würde, da nicht das nach spanischem Recht eigentlich in erster Instanz zuständige, sondern sogleich das höchste spanische Gericht das Verfahren gegen ihn (und auch andere politisch verfolgte katalanische Politiker) in erster und einziger Instanz führt.

Gemäß Art. 26 und 27 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge (WÜRV) darf die Bundesrepublik Deutschland keine innerstaatlich geltende deutsche und auch keine europäische Rechtsnorm — dies gilt auch für europäische Haftbefehle — geltend machen, um internationale Verpflichtungen nicht zu erfüllen:

«Artikel 26: «Pacta sunt servanda»

Jeder gültige Vertrag verpflichtet die Parteien und muß von ihnen nach Treu und Glauben erfüllt werden.

Artikel 27: «Das innerstaatliche Recht und die Einhaltung der Verträge»

Eine Partei kann nicht die Bestimmungen seines inneren Rechts als Rechtfertigung für die Nichterfüllung eines Vertrags geltend machen.»

Es stellt sich somit die dringende Frage, ob nicht bereits schon das derzeitige, in Schleswig-Holstein geführte juristische Verfahren bezüglich einer eventuellen Auslieferung des 130. Präsidenten der katalanischen Regierung an Spanien aufgrund des Vorrangs des internationalen Rechts der Menschenrechtspakte in sich rechtswidrig ist und möglicherweise einen schweren Menschenrechtsverstoß darstellt.

Ich stelle Ihnen anheim, vorstehende Überlegungen sowie den nachstehenden Text des UN-Experten Prof. de Zayas durch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages in rechtlicher Hinsicht überprüfen und bewerten zu lassen. Ich halte dies für dringend geboten, um Deutschland nicht der Gefahr einer Beteiligung an schweren Menschenrechtsverletzungen auszusetzen und dafür zu sorgen, daß die deutsche Judikative und Exekutive im Falle der Frage einer möglichen Auslieferung des 130. Präsidenten der Generalitat de Catalunya, dessen Absetzung durch die spanische Regierung nach spanischem Recht im übrigen nichtig gewesen sein dürfte, nicht gegen zwingendes Recht der internationalen und auch der deutschen Rechtsordnung verstößt.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Prof. Dr. Axel Schönberger

P. S.: Weitere Informationen und Einschätzungen zur die Katalonien-Krise betreffenden Entwicklung der letzten Monate finden Sie auf den Seiten meiner auch an Sie gerichteten und Ihnen somit bekannten Petition auf www.change.org/Katalonien (unter «Alle Updates anzeigen»), die inzwischen bereits von rund 400.000 Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union unterzeichnet wurde.

Nachrichtlich an:
— Herrn Prof. Dr. Alfred-Maurice de Zayas
— die im deutschen Bundestag vertretenden Fraktionen
— ausgewählte Abgeordnete des Europäischen Parlamentes
— ausgewählte Redaktionen deutscher, österreichischer, katalanischer und türkischer Medien
— ANC
— Òmnium Cultural
— ausgewählte weitere Personen, darunter insbesondere Herr Pere Grau i Rovira (Hamburg)

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Gruß Hubert

 

Gefährdung durch veraltete Forschungsmethoden   Leave a comment

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Eine Maus oder eine Ratte ist kein Mensch. Also führen die Forschungsergebnisse sehr oft in die Irre. Dazu kommt noch der psychosoziale Aspekt. Aus meiner Sicht ist der ethische Standpunkt sowieso nicht verantwortbar.

Aus Tierschutznews.ch – leider ist der Artikel dort nicht mehr auffindbar.

Jede schwangere Frau sollte sich bewusst sein, dass sie bei Einnahme eines neuen Medikamentes genauso gut eine Münze werfen kann, um das Risiko für eine Fehlbildung abzuschätzen.
Hier ein Bericht von tierschutznews.ch

Bis 2003 wurden mehr als 150 Babys mit Fehlbildungen geboren, deren Mütter das Aknemedikament Roaccutan (Isotretinoin) der Schweizer Firma Roche einnahmen.

Noch wesentlich mehr Schwangerschaften endeten mit Fehlgeburten(1). 2006 und damit erst als bereits zahlreiche Kinder Schaden erlitten, erliess die amerikanische Zulassungsbehörde für Medikamente (FDA) das «iPLEDGE-Programm», das verlangte, dass jede Frau im gebärfähigen Alter über das Fehlbildungs-Risiko des Medikamentes Roaccutan aufgeklärt wird und ihr die Anwendung von zwei Verhütungsmethoden gleichzeitig angeraten wird.

Wie konnte es zu diesen Fehlbildungen kommen?

Für die Zulassung eines Medikamentes werden von den Zulassungsbehörden auch sogenannte Terratogenitätsprüfungen verlangt, also Tierversuche, welche die Gefahr für Fehlbildungen des Fetus bzw. Embryos erkennen sollen. Besonders gerne werden hierfür schwangere Menschenaffen verwendet. Der als Oberarzt tätige Alexander Walz weisst darauf hin, dass sich nur in 50% solcher Tierversuche eine Übereinstimmung mit dem Menschen zeigt: «Dies führt zu einem völlig inakzeptablen Risiko für Schwangere bzw. deren ungeborenen Kindern. Dies ist ein Skandal, denn jede schwangere Frau sollte sich bewusst sein, dass sie bei Einnahme eines neuen Medikamentes genauso gut eine Münze werfen kann, um das Risiko für eine Fehlbildung abzuschätzen. Damit wird sie keine schlechtere Vorhersage machen können als wenn sie auf die Tierversuchsergebnisse vertraut. Der eigentliche Skandal aber ist, dass schwangere Frauen heute noch dem gleichen Risiko für Fehlbildungen und Fehlgeburten bei Einnahme neuer Medikamente ausgesetzt sind wie noch vor 100 Jahren, weil unsere Forscher und Zulassungsbehörden immer noch an den mittelalterlichen, unzuverlässigen Tierversuchen festhalten». Weiter sagt Dr. med. Walz: «Auch beim Medikament Roaccutan täuschten die Tierversuche an Mäusen und Ratten eine falsche Sicherheit vor, wie der Forscher Nau bereits 2001 aufdeckte.(2)»

Weltrenommierte Wissenschaftler der Vereinigung Antidote Europe weisen seit Langem darauf hin, dass der Mensch nicht eine 70kg schwere Ratte ist und wir deshalb nicht mehr länger auf Tierversuche vertrauen sollten.(3) 2002 kam die toxikologische Arbeitsgruppe des englischen Regierungshauses «House of Lords» zu dem Ergebnis, dass die Verwendung zweier verschiedener Tierarten bei Sicherheitstests von Arzneien kein wissenschaftlich seriöses Unterfangen sind, sondern vielmehr als Eingeständnis zu werten sind, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf Menschen übertragen werden können.(4)

Für die radikale Tierschützerin Paris Hiltl lässt dies nur einen Schluss zu: «Forscher, die Tierversuche durchführen, wollen nicht Menschen helfen, sondern ihre sadistischen Neigungen ausleben und ihre Karrieregier befriedigen.»

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert seit langem die konsequente Förderung und Anwendung von tierversuchsfreien Forschungsmethoden statt der Verschwendung von Geldern für gefährliche, völlig veraltete Testmethoden. Innovative, tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche.
Die AG STG fordert endlich ein Umdenken in Politik und Forschung. Will die Schweiz auch in Zukunft zu den führenden Forschungsnationen gehören, müssen wir uns vom Tierversuch verabschieden und den Weg frei machen für schnellere, preiswertere und vor allem zuverlässigere Forschungsmethoden.

Viele weitere Beispiele gravierender Risiken für Menschen durch Tierversuche sowie Beispiele, wie der medizinische Fortschritt durch Tierversuche blockiert bis verhindert wurde und wird, finden Sie unter: http://www.agstg.ch

 

Quellen:
1) Accutane Birth Defects http://www.onlinelawyersource.com/accutane/birth-defects/ Zugriff 11.04.2012
2) Nau H.: Teratogenicity of isotretinoin revisited: species variation and the role of all-trans-retinoic acid. J Am Acad Dermatol. 2001 Nov; 45(5): S183-7 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11606951
3) People are not 70kg rats http://antidote-europe.org/campaigns/people-are-not-70kg-rats Zugriff 11.04.2012
4) House of Lords Select Committee on Animals in Scientific Procedures, 2002

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 28. Mai 2018 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

Getaggt mit

Pläne der Populistischen Parteien in Italien   Leave a comment

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Populisten, die dem Volk dienen, das bekommt man jetzt in Italien vorgeführt, wo eine Flat Tax (Steuer) geplant ist, die vor allem die Besserstehenden bedient. Dass ich nicht lache, dem Volk dienen… wie es Populisten immer wieder behaupten. Aber es stehen auch Neuwahlen im Raum, ich hoffe dann dass die finanziell schwächeren Schichten dann gescheiter werden, wenn sie erkennen, welche Schmerzen es ihren Geldbeutel bereiten würde, wenn die Populisten regieren. Von dem was die Versprechungen dieser beiden populistischen Parteien, Lega und 5 Sterne Bewegung, kosten würden und welche Schulden da gemacht würden, will ich gar nicht reden.

 

Hier Auszüge aus http://www.salto.bz/de

Flat taxes werden üblicherweise von liberalen Kreisen propagiert, weil sie Gutverdiener von der Belastung durch eine progressive Gestaltung der Steuersätze befreien.

Die italienische Verfassung schreibt für das Steuersystem das Prinzip der Progression vor, um einen Ausgleich zwischen den gesellschaftlichen Schichten zu erreichen. Dementsprechend erfahren die Bezieher hoher und sehr hoher Einkommen die weitaus größten Entlastungen durch die Einführung eines einzigen Steuertarifs.

So spart sich jemand, der 100.000 Euro jährlich bezieht, gut 16.000 Euro an Einkommenssteuern, während Bezieher von 15.000 Euro so gut wie gar nichts einsparen. Krasser könnte die regressive Wirkung der Flat tax nicht zum Ausdruck kommen.

[…]

Dabei sollen nicht mehr die Einkommen von Einzelpersonen, sondern die Familieneinkommen berücksichtigt werden. Konkret bedeutet dies, dass die Einkommen beider Elternteile oder Partner zusammengezählt und zur Gänze mit 15% oder 20% besteuert werden. (Anmerkung: der finanziell schwächere Partner wird sich ja freuen, wenn er durch den finanziell stärkeren Partner dann 20% statt 15% Steuer bezahlen darf). Vom bisherigen Stufentarif würde somit auf den Klassentarif umgestiegen, d.h. wer die 80.000-er Schwelle um auch nur 1 Euro überschreitet, rutscht mit dem gesamten Einkommen in die höhere Steuerklasse. Was das für die Leistungsbereitschaft der Bürger bedeutet, kann man sich ausmalen. Jeder der kann dürfte versucht sein, sein Einkommen möglichst unter diese Schwelle zu drücken, was auf zweierlei Weise erreichbar ist: Entweder wird das Arbeits- und Einkommenspensum zurückgefahren oder versucht, Teile davon in die Schwarzarbeit zu verschieben. Das reduziert nicht nur die Steuereinnahmen, sondern auch die volkswirtschaftliche Produktion und letztlich den Wohlstand.

Da die Einkommen beider Elternteile/Partner zusammengezählt werden, kann man sich vorstellen, wer von den beiden in den meisten Fällen auf Teilzeit umsatteln bzw. diese weiter reduzieren wird. Und was dies für die Renten der Frauen bedeutet. Viele Grüße zum Muttertag!

Aus Sicht der Familienpolitik hätte das Reformvorhaben für Einkommensbezieher um die 40.000 € pro Jahr kontraproduktive Auswirkungen mit der Signalwirkung: bleibt Single, macht bloß keine Kinder! Ab 50.000 Euro Familieneinkommen werden die Absetzmöglichkeiten für Kinder/Kleinkinder komplett gestrichen und damit das Nettogehalt jenem der Single angeglichen. Dem nicht genug, sollen die beiden Einkommen der Eltern zusammengezählt werden, wodurch zwei lohnabhängige Durchschnittsverdiener die 80.000 Euro-Marke knacken und in der Folge auf ihr gesamtes gemeinsames Einkommen um 5% höhere Steuern zahlen müssen als der alleinstehende Kollege.

[…]
Was auf alle Fälle bleibt, ist die absehbare Wirkung einer solchen Art von Flat Tax auf die Erwerbstätigkeit der Frauen und deren Rente, auf die Familiengründungen und auf die wundersame Zunahme von Einpersonen-Haushalten.

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Pläne der Populistischen Parteien in Italien

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Siehe auch:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ersehnte-dritte-republik

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Gruß Hubert

 

 

 

Tierquälerei – amtlich genehmigt   2 comments

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Tierexporte in islamische Länder sind eine ganz brutale Sache. Es wird einfach ALLES für Geld getan. Auf  Tierschutz pfeift man. Entgegen geltender Tierschutzgesetze in der EU.

Aus Tagesschau.de

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Alle Fotos von Tagesschau.de

 

Lebendtransporte sind ein lukratives Geschäft. Gut das Doppelte bringen Rinder in der Türkei oder Ägypten. Doch bei den Exporten aus der EU wird der Tierschutz systematisch ausgehebelt.

Von René Althammer, Chris Humbs, Susanne Opalka und Lisa Wandt, rbb

Blaue Fliesen bedecken die Wände des Schlachthofes, riesige frische Blutlachen den Boden. Ein gutes Dutzend Männer in Gummistiefeln stehen um ein schwarzes Rind. Plötzlich tritt einer der Männer auf das Tier zu, die Klinge in der Hand. Blut spritzt. Schächten ist ein brutales Handwerk.

Die Bilder stammen von der Tierschutzorganisation „Animals International“, aufgenommen irgendwo im Mittleren Osten. Was hierzulande als Tierquälerei gilt, ist dort ein islamischer Brauch, auch wenn es inzwischen Möglichkeiten gibt, die Tiere vorher zu betäuben.

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Getötete Kuh bei einem Tiertransport | Bildquelle: rbb

Schächten: Hierzulande Tierquälerei – im Mittleren Osten islamischer Brauch.

Grausame Szenen sind kein Einzelfall

Bei ihren Recherchen stoßen Tierschützer immer wieder auf Rinder aus der EU. Ihr Fleisch ist im Nahen und Mittleren Osten wegen der Qualität begehrt. Dank der europäischen Agrarpolitik gibt es Rinder im Überfluss, für die dringend Abnehmer gesucht werden.

Die Tiere im Schlachthaus sollen aus Rumänien und Deutschland stammen. Auf den ersten Blick ist das nicht zu erkennen, denn die Ohrmarken wurden entfernt, um die Herkunft zu verschleiern. Welcher Händler oder Exporteur will schon gerne mit blutigen Schlachtszenen in Verbindung gebracht werden?

Export lebender Tiere lohnt sich

Besonders gefragt sind lebende Tiere in der Türkei, fast ein Drittel der Exporte – insgesamt 30.346 Rinder – ging im vergangenen Jahr dorthin. Die Gründe, warum es gerade lebende Tiere sein müssen: Die Schlachtung soll nach islamischem Brauch erfolgen und das gesamte Tier kann verwertet werden. Ein lohnendes Geschäft für alle Beteiligten: Während in Deutschland ein Rind rund 1500 Euro einbringt, kann der Händler in der Türkei, im Libanon oder Ägypten gut das Doppelte verlangen.

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Getötete Kuh bei einem Tiertransport | Bildquelle: rbb

 

30.346 lebende Rinder wurden 2017 in die Türkei exportiert.

EU-Tierschutzverordnung endet nicht an den EU-Außengrenzen

Seit fast einem Jahrzehnt verfolgt Iris Baumgärtner von der Tierschutzorganisation „Animal Welfare Foundation“, ob bei den Lebendtierexporten auch die europäischen Tierschutzstandards eingehalten werden, denn die europäischen Tierschutzvorschriften gelten vom Abfahrtsort bis zum Ziel – egal wo.

Für Transporte über Tausende Kilometer gibt es strenge Vorschriften: Die Tiere müssen nach 29 Stunden Fahrt für einen ganzen Tag zum Füttern und Tränken entladen werden. Doch jenseits der EU-Grenzen fehlt es oft an entsprechenden Versorgungseinrichtungen und Ställen.

Wenn dies nicht möglich ist, dann dürften die Transporte eigentlich nicht genehmigt werden. Soweit die Theorie. In der Praxis sind dafür die Veterinärämter der Landkreise zuständig. Doch nach Kontraste-Recherchen werden die Transporte oft nach einem oberflächlichen Check durchgewinkt.

Transporte schwierig zu prüfen

Eine Tierärztin berichtet Kontraste von der gängigen Praxis: Oft erhält sie nur Ortsnamen, keine genauen Adressen. Mit Hilfe von Google-Maps versucht sie dann zu überprüfen, ob dort Ställe oder ähnliches vorhanden sind. „Wenn an dem angegebenen Ort überhaupt kein Stall vorhanden ist, sondern, weil es dort nur Wohnhäuser gibt oder nur einen großen Spielplatz, dann kann ich das natürlich verhindern.“ Aber auch nur dann. Die Tierärztin kann sich natürlich auch an eine Liste der EU halten mit einer Übersicht zu Ställen in Drittländern, wo die Tiere angeblich versorgt werden können. Das Problem: Die Liste stammt von 2009 und ist weitgehend wertlos, meinen Tierschützer.

Tiertransporter im Stau | Bildquelle: rbbTiertransporte aus der EU sind schwierig zu überprüfen.

 

Kontraste hat einen ganz normalen Rindertransport verfolgt: Ausgangspunkt ist das bayerische Ohrenbach. Hier werden an einem Morgen im Mai 62 trächtige Jungrinder abtransportiert. Kontraste wollte wissen, wohin diese Kühe gebracht werden. Das zuständige Landratsamt nennt auf mehrmalige Nachfrage das Ziel: Gissar in Tadschikistan. Neun Tage soll die Fahrt dorthin dauern, es geht über gut 6500 Kilometer. Können die Tiere ruhen? Das Landratsamt Amberg-Sulzbach teilt mit: „Uns liegen zurzeit nur die Daten der Transportplanung vor. In dieser müssen lediglich die Orte und nicht die genauen Adressen der Kontroll-, Versorgungs- oder Sammelstellen eingetragen sein.“

Ob es an den angegebenen Orten also auch entsprechende Stallungen gibt, wurde vor der Genehmigung des Transports offenbar gar nicht geprüft. Eine klare Missachtung der europäischen Tierschutzbestimmungen, meinen Rechtsexperten – doch leider Alltag in der EU.

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Tierquälerei – amtlich genehmigt

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Gruß Hubert

Probleme sind nicht Sache des Freien Mannes   1 comment

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Wie man sieht ist @leutnantdino vom Männermagazin nicht gerade ehefreundlich eingestellt, aber doch sind ein paar Gedanken dabei, die sich ein Mann durch den Kopf gehen lassen kann.

Aus Männermagazin.de

Im Leben braucht ein Freier Mann gute Freunde. Keine Frage. Hin und wieder seine eigenen Ideen und Vorhaben mit einer erfolgreichen Vertrauensperson auf Nachhaltigkeit und Risiken zu überprüfen ist eine gute Sache. Ein Außenstehender sieht die Dinge schlichtweg neutraler und sachlicher, während man selbst in eigener Betroffenheit oft zu emotional ist.

Anders sieht es bei einem Ehemann aus. Er kann niemals frei entscheiden, weil er immer die Zustimmung seiner Ehefrau braucht. Dennoch hat er die finanzielle Verantwortung für die Familie. Die Frau kann nicht mal ausnahmsweise für einige Jährchen die Familie ernähren. Nein, das macht sie nicht, denn sie hat maximal eine Halbtagsstelle. Alles andere wäre unmenschlicher Stress und damit nicht verantwortbar. Doch damit nicht genug. Obwohl die Gleichberechtigung und damit die großen Fressen der Frauen in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, ist die Zahl derer, die eine Familie finanziell versorgen, konstant geblieben. Es sind noch nicht mal 17%. Damit bleiben Frauen unverändert die Faulpelze in der Familie.

Die immense Verantwortung eines Familienvaters ist eine Last für sein ganzes Leben. Er muss jeden Tag Höchstleistungen in seinem Job vollbringen, damit er nicht auf der Straße landet, während die Ehefrau ohne Leistungsdruck bei freier Zeiteinteilung nach einem Latte mit ihren beknackten Freundinnen zum Supermarkt tingelt. Am Nachmittag holt sie die Kinderchen ab und jammert am Abend, welchen Stress sie wieder hatte. Und damit der Mann kein schlechtes Gewissen bekommt, putzt er abends die Toilette, entfernt die Haare von seiner liebsten Ehefrau aus dem Abfluss, bringt den Müll raus, badet die Kinder, bereitet das Abendessen vor und wartet vergeblich auf die ersehnte Belohnung, endlich die Eier geleckt zu bekommen. Die Ehefrau ist zu müde, dreht sich um, lässt einen Furz und denkt sich, was für ein nützlicher Idiot doch ihr Ehemann ist. Ein Waschlappen, der nicht mal merkt, dass sie seit einem Jahr einen Geliebten hat, der es ihr so richtig besorgt. Und Mutti checkt seit Jahren nicht, dass ihr liebster Ehemann regelmäßig zur Thaimassage geht, um seinen sexuellen Notstand zu lindern. Für Außenstehende sind in so einer Beziehung alle glücklich, doch niemand hält diesen Zustand auf Dauer aus.

Meist ist es die Frau, die den Schlussstrich zieht, indem sie mitsamt den Kindern zum nächsten Mann zieht. Der Ehemann ist zunächst geschockt vom Verlust seiner Familie, aber auch zunehmend glücklich über seine wiedergewonnene Freiheit. Der neue Mann sei einfach toll, alles bei ihm schöner und besser, so seine Frau.

Doch nachdem die neue Beziehung plötzlich vorbei ist, will die abtrünnige Ehefrau wieder zurück in die Wohnung ihres Ehemanns. Leider muss sie feststellen, dass der Wohnungsschlüssel nicht mehr passt. Sie ruft die Polizei. Die kann auch nichts machen, nachdem Madame sich amtlich abgemeldet hat. Die Polizei ist aber hilfsbereit und fährt Mutti mit ihren zwei Blagen zum örtlichen Frauenhaus. Jetzt checkt die Dame, dass sie ganz unten angelangt ist. Vorher hatte sie ein tolles Leben und jetzt will sie niemand mehr haben. Selbst der beknackte Ehemann nicht. So doof scheint er doch nicht zu sein.

Nun schmiedet die abservierte Ehefrau einen Plan, wie sie wieder in die Wohnung des Ehemannes kommt. Sie weiß, dass das nur mit knallhartem Sex geht, mit dem sie auch ihren Geliebten gefügig machen konnte, um bei ihm einzuziehen. Das sollte auch bei ihrem untervögelten Ehemann funktionieren. Doch was macht der Mann? Er schlägt die Tür einfach vor ihrer Nase zu und droht damit, die Polizei zu holen. Und er spottet hämisch durch die Tür, dass sie nun eine alleinerziehende alte Schachtel sei, die keine Sau mehr haben will. Auch die Tränchen mit dem Hinweis, dass er doch an seine Kinder denken solle, lassen ihn kalt. Ja, es gibt solche herzlosen Männer. Manche Männer bekommen nach einer beschissenen Ehe wieder richtig dicke Eier. Und die Masche mit den Kindern zieht nicht mehr. Gemäß Jugendämtern und Familiengerichten gehören Kinder zur Mutter. Nur bei ihr ist das Kindeswohl gewährleistet. Und was soll ein Mann mit einer fremdgehenden Frau?

Solche Geschichten sind die blanke Realität in Deutschland. Und das Problem der Frauen ist, dass immer mehr Männer keine Lust mehr haben, für eine Frau den Suppenkasper zu spielen. Die einen Männer sind froh, dass die Alte endlich geht, die anderen Männer sind froh, davon verschont geblieben zu sein. Eine Frau ist ein kostspieliges Hobby mit einem großen Haufen unlösbarer Probleme. Wenn wenigstens der Sex geil wäre, dann würde so ein Leben durchaus aushaltbar sein. Aber ohne Sex? Nein, dann soll die Alte eben im Elend verrotten. Die lieben Kinderchen werden in Deutschland sicher nicht verhungern und Mutti auch nicht. Sollen alle damit glücklich werden und wenn nicht, dann wird es das Jugendamt schon richten.

Meist erfahren waschechte Freie Männer diese oder ähnliche Probleme von Arbeitskollegen. Kann es da einen Rat geben? Nein. Man darf sich in solche Probleme nicht einbringen, sonst wird dieser Kram schnell zu einem Dauerbrenner. Jeder Mann ist sein eigener Herr und soll für sich entscheiden. Da kann ihm niemand helfen. Ein Freier Mann hat genug eigene Sorgen. Geldanlage, Urlaubsplanung, Oldtimer, Hund oder die Renovierung des Wochenendhäuschens. Da ist keine Zeit für sinnlosen Beziehungsquatsch. Ein Freier Mann ist in erster Linie für sich da. Er ist der beste Mensch der Welt, für sich und seine besten Freunde. Davon reichen ein bis zwei. Mehr braucht ein Freier Mann nicht. Zu viele Bekanntschaften stören nur bei der eigenen erfolgreichen Entwicklung. Meist kommen die sogenannten Freunde eh nur zum Schnorren. Das ist mehr als lästig.

Jeder Mann kann machen was er will. Es ist völlig in Ordnung, wenn er heiraten und eine Familie gründen will. Dann soll er auch die Verantwortung dafür übernehmen. Das deutlich bessere Leben genießt nur ein Freier Mann. Da scheint immer die Sonne und die Freiheit wird in Saus und Braus genossen.

Veröffentlicht 24. Mai 2018 von hubert wenzl in Sexualität, Uncategorized

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Dieter Wedel, der alte Ficker   Leave a comment

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Wieder vom Männermagazin. Wie war das dann wohl genau mit Dieter Wedel? Ich bin misstrauisch geworden bei diesen sexuellen Anschuldigungen.

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geilerhintern

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Die BILD Zeitung titelte großspurig „Frauen erheben neue Vorwürfe gegen Dieter Wedel“. Und dann kommen die üblichen Anschuldigungen von Frauen, die sich nach jahrzehntelanger Amnesie plötzlich an ihre Vergewaltigung durch Wedel erinnern können. Obendrein soll der Regisseur eine Frau so lange gemobbt haben, bis die ihr ungeborenes Baby verloren hat. Der Wedel muss ein richtiges Dreckschwein sein, und ein Babymörder. Die BILD Zeitung schreibt dazu von knallharten Beweisen in einer anderen Zeitung, die sich „Die Zeit“ nennt. Wer nun in diesem Wurstblatt liest, findet keinerlei Beweise, sondern wieder nur unbewiesene Anschuldigungen. Die genannten eidesstattlichen Versicherungen sind keine Beweise.

Die Medienhetzte gegen Wedel traf ihn sprichwörtlich mitten ins Herz. Er bekam einen Herzinfarkt und gab seinen Job auf. Damit kam er sicherlich seiner Kündigung zuvor. Hat er die Frauen nun vergewaltigt? Die Wahrheit wird wohl für immer im Dunkeln bleiben. Die wahrscheinlichste Variante ist, dass diese Frauen dem Regisseur Wedel bei jeder Gelegenheit auf den Schwanz gesprungen sind, um so eine gut dotierte Filmrolle abzustauben und berühmt zu werden. Das könnte aus heutiger Sicht durchaus als Vergewaltigung gelten, wenn Frauen einen mächtigen Mann bespringen, um von ihm einen geilen Job zu bekommen. Wenn der Mann diesen Fick nicht wollte, dann ist das ganz klar eine Vergewaltigung.

Schön, dass es den Hashtag MeToo gibt, sonst wäre alles im Verborgenen geblieben. Und wo wäre denn dann der Spaß?

Niemand, wirklich niemand kommt auf die Fragestellung, warum diese Frauen in all den Jahren keine Strafanzeige gestellt haben, idealerweise unmittelbar nach der Tat. Dann hätte die Polizei zeitnah ermitteln und die Wahrheit ans Tageslicht bringen können. So wie bei Karl Dall oder dem Kachelmann Hengst, der sich heute immerhin mit seiner besonders jungen Ehefrau trösten darf.

Nein, auf eine Strafanzeige wollten sich die angeblich vergewaltigten Frauen nicht einlassen. Sie fühlten sich damals mental nicht in der Lage, darüber zu sprechen. Zu groß seien ihre Scham und das Misstrauen gegenüber der Polizei gewesen. Das klingt irgendwie alles abstrus und an den Haaren herbeigezogen. Ja, Frauen sind dumm wie ein Stück Holz. Doch wenn diese Damen keine Strafanzeige stellen wollen, dann sollten sie gefühlte 100 Jahre später einfach ihr Maul halten. Das muss so klar gesagt werden. Das, was jetzt passiert, ist eine Hinrichtung Wedels. Die Wahrheit lässt nicht mehr ermitteln und die Entlastungszeugen von Wedel sind verstorben. Immerhin ist Wedel mittlerweile 75 Jahre alt.

Der Trend zur öffentlichen Hinrichtung ist die logische Folge davon, dass die meisten falschbeschuldigenden Vergewaltigungsstrafanzeigen wie bei Gina Lisa Lohfink mittlerweile auffliegen. Über die #Meetoo Masche können abgehalfterte Schauspielerinnen und Pornosternchen nun endlich wieder recht gefahrlos die ersehnte Aufmerksamkeit und Kohle abstauben. Wer nicht spurt, bekommt die Vergewaltigungskeule. Beweise braucht es nicht und die Presse zahlt viel Geld für jede neue Lügengeschichte. Dann zitieren sich die Schundblätter gegenseitig und bezeichnen die zitierten Quellen als Beweis. So einfach ist das. Ein Gerichtsprozess muss nicht abgewartet werden. Die gesellschaftliche Vorverurteilung funktioniert dermaßen wirksam, dass der Jobverlust des Angeschuldigten nur eine Frage von wenigen Tagen ist. Kein Arbeit- oder Auftraggeber kann es sich leisten, ein Gerichtsurteil abzuwarten. Sonst gerät er selbst ins Visier der Weiber und kann seine Bude schließen. Diese Keule ist absolut genial und sehr wirkungsvoll. Das muss neidlos anerkannt werden.

Die Klaviatur falscher Anschuldigungen beherrschen Frauen so virtuos wie das Nuckeln eines Schwanzes. Es ist für sie kein Widerspruch, sich mit Hingabe besamen zu lassen und hinterher, oft erst nach vielen Jahren, von einer Vergewaltigung zu sprechen. Es ist eben ihr Gefühl und nichts anderes. Auch wenn eine Frau ihre Beine freiwillig zur Empfängnis spreizt, kann in ihrem Kopf eine Vergewaltigung ablaufen. Sie tut das nur, um Schlimmeres zu verhindern. Lieber freiwillig vögeln, als möglicherweise vergewaltigt zu werden. Aus dieser Logik rührt die Freiwilligkeit beim Sex. Das ist sicherlich leicht nachvollziehbar.

Bei einer #MeToo Attacke braucht keine Polizei oder Staatsanwaltschaft ermitteln. Der beschuldigte Mann ist bereits erledigt, bevor die Ermittlungen beginnen. Da braucht es keine weiteren Strafen. Auch wenn ein Richter nach dem Verpulvern von zigtausend Euros und kostbarer Lebenszeit kleinlaut einen Freispruch verkündet, bringt das nichts. Eine Rehabilitation gibt es nicht und Frauen müssen für mediale Falschanschuldigungen nicht ins Gefängnis. Alles versickert im Sand, nur eines bleibt: Der Mann ist für den Rest seines Lebens erledigt. Kachelmann, Türck und Dall sind prominente Beispiele.

Die Welt ist nicht verrückt geworden, sondern sortiert sich neu ein in die gewonnenen Freiheitsgrade. Nur wer erkennt, wie verlogen und skrupellos Frauen sind, kann sich schützen. Und wer glaubt, als willfähriger Unterstützer des Feminismus immun zu sein, fällt ganz schnell auf die Fresse. So wie Hinrich Rosenbrock, der sich bei den Feministinnen eingenistet hat und über die bösen Antifeministen für die Böll-Stiftung forschte. Seine Lektion bekam er, als eine angebliche Mitbewohnerin in Rosenbrocks Wohngemeinschaft öffentlich behauptete, von ihm physisch und sexuell misshandelt worden zu sein. Die Anschuldigungen wurden zwar ganz flott wieder aus dem Internet gelöscht, aber für Rosenbrocks Vernichtung hat es locker gereicht. Er ist im Nirwana verschwunden und nie mehr aufgetaucht.

Die Waffe der sexuellen Anschuldigung gegen Männer wird sich so schnell nicht abnutzen. Im Moment sind bekannte Persönlichkeiten dran, als nächstes Männer aus dem mittleren Management und zum Schluss werden sich selbst obdachlose Habenichtse erklären müssen. Die Anschuldigungen werden durch alle sozialen Schichten wandern. Wie der Tripper von Chantal. Niemand wird verschont.

Dagegen ist ein Freier Mann fein raus. Er muss nicht mal mehr seinen Vorgesetzten wegmobben, denn der wird früher oder später garantiert über eine Sexaffäre stolpern. Für den Karriereschub des Freien Mannes sorgen nun die Frauen. Für ihn sind Falschbeschuldigungen eine feine Sache, solange er den Kontakt zu Frauen strikt meidet und so davon profitieren kann. Das ist für den Mann wohl der einzige Vorteil der #Metoo Kampagne.

Dieter Wedel hat sein Leben gelebt. Er zieht sich zurück, ein anderer rückt nach und in zwei Jahren spricht niemand mehr darüber. Vielleicht ist dann Thomas Gottschalk oder Anne Will dran. Wer weiß das schon. Schließlich hat jeder Mensch ein kleines dunkles Geheimnis. Es ist spannend, wen es morgen erwischen wird. Da werden Namen auftauchen, an die heute noch niemand denkt. Frauen sind für jede Überraschung gut und dafür lieben wir sie.

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Dieter Wedel, der alte Ficker

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 23. Mai 2018 von hubert wenzl in Erotik, Sexualität, Uncategorized

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