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Gedanken zum Leben – ohne Selbstzensur   Leave a comment

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Ich leiste mir mal den Luxus das Leben ohne Selbstzensur und ohne Rücksicht auf Verluste oder Sympathien darzustellen. Natürlich ist das auch vor allem subjektiv. Andere sehen das ja vielleicht gaaaanz anders. Vor allem solche Leute, die harmoniesüchtig sind, die Heile Welt sich vormachen und Nachrichten erst sich gar nicht anhören. Ja und unverbesserliche Optimisten gibt es auch noch, die sehen das halbe Glas auch noch voll. Ich will ihnen nicht das Geringste wegnehmen, es sei ihnen vergönnt. Das Leben ist ja so kurz, warum soll man es sich nicht betäuben oder sich optimismus-besoffen machen.

Dann fange ich mal an.

Die ersten Schritte lasse ich mal weg. Es beginnt die Schule – und schon gibt es Stress mit Prüfungen, mit Lehrern, Verlust an Freizeit und Selbstbestimmung. Später gibt es oft auch noch Mobbing, vor allem durch Internet und Mobbing am Handy. Gut, man überlebt es (meistens). Es gibt ja auch Suizid von Kindern, Halbwüchsigen. Etwas kann da nicht stimmen, oder?

Gut weiter, Eintritt ins Berufsleben. Wenn man Glück hat, hat man gute Vorgesetzte und liebe Kollegen, aber wie man weiß ist das nicht immer der Fall. Nicht jeder Vorgesetzte wertschätzt seine Mitarbeiter, Leistung und Gewinn muss her, egal auf welche Weise und auf welche Kosten. Wenn jemand nicht kuscht – an der Tür wartet der / die Nächste.

Jedenfalls verbringt man die meiste Zeit in den besten Jahren beim Arbeiten. Bei schönstem Wetter muss man arbeiten, Urlaub gibt es nur für 4 bis 5 Wochen. Nun gut, irgend wann rückt auch das Pensionsalter näher. Dass man dann nicht mehr so in Hochform, so fit ist, ist klar, sonst würden einen die Schinder von der Wirtschaft und vom Staat ja nicht in den Ruhestand treten lassen. Wenn man Glück hat bekommt man mit 67 Jahren, bald ja schon mit 70 Jahren eine Rente, die zum Leben reicht. Sonst muss man eben schauen, wie man sich etwas dazu verdient. Besonders in Deutschland ist es ja schlecht mit der Höhe der Renten bestellt. Eine Schande für ein reiches Land – hmmm, wer ist da eigentlich reich? Die Masse wohl nicht.

Gut wieder ein Sprung zurück. Es gibt auch schöne Dinge im Leben, wie zum Beispiel das erste Verliebtsein, Schmetterlinge im Bauch, Hormone im Überschuss mit entsprechender Geilheit. Gier nach Sex wird dann oft mit Liebe verwechselt. Und der siebte Himmel dauert auch nicht ewig. Liebe bedeutet oft auch Kummer und Schmerz, nicht nur Geilheit, Orgasmus und Leidenschaft. Gut das geht ja viele Jahre gut ohne Funktionsstörungen, denke da vor allem an den Mann, der in späteren Jahren dann alles andere als ein Held der Liebe ist. Eher schon ein

„Don Quijote“: Der Ritter von der traurigen Gestalt – oder ein Sancho Pansa. 🙂 😉

Jedenfalls alles muss raus, gute und negative Gedanken, Sperma, Menstruationsblut, Kot, Urin, und natürlich muss man wieder nachfüllen, ohne Energiezufuhr läuft nichts.

In diesem Zusammenhang ein guter Spruch: man stelle sich Autoritäten beim Scheißen vor – und schon wird der (zu) große Respekt viel kleiner.

Auch kann man sich selbst beim Abbau der Kräfte, der Funktionen zuschauen (Sehen, Hören… ja und die ganzen übrigen Zipperlein, kleinere oder größere). Aber zumindest hat man da sicher kein Arschloch mehr als Vorgesetzten und man kann mehr oder weniger tun und lassen was man will. Und nobel geht die Welt zugrund.

Hier noch einige Bilder bzw. ein Video.

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alt aber noch vital und viril.

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und hier zwei Junge… ist halt doch schöner – wenn man noch ins „Volle“ greifen kann.

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Noch eins, ich erwarte mir keine Sternchen (das gebe ich mir selbst 😉 ), aber auch keine blöden Kommentare, da zensuriere ich dann wirklich 😉 Ich bin nicht mehr abhängig von Anerkennung, ich weiß selbst was ich gut mache und was nicht. Wem es nicht gefällt muss es nicht lesen und nicht anschauen, anhören. Der Maurer hat ja immer auch ein Loch gelassen. Und natürlich ist auch viel Ironie, Selbstironie dabei, manchmal auch Sarkasmus. Ich pisse dem Schicksal ins Gesicht. Das Leben kann man nur mit Stolz und auch Trotz ertragen, um die Banalitäten, die Langeweile, die ständigen Wiederholungen, die Absurditäten auszuhalten. Das haben schon viele Dichter gesagt, natürlich nicht die, die den Wald und die Heide besingen.

You and me – Heilsarmee (The Salvation Army) – Eurovision Song Contest

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Hier noch der überetzte Songtext zur Heilsarmee

http://www.songtexte.com/uebersetzung/heilsarmee/you-and-me-deutsch-13d6eddd.html

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hey, hey, hey, auf in den Kampf des Lebens. Ein Guter hält es aus, ein Schwacher krepiert. So will es die Natur. Und so sei es, Amen.

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Julius Fucik – Schneidig Vor, Marsch Op.79

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Gruß Hubert

 

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Südtiroler Gesundheitswesen – au weia…   1 comment

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Bursitis des Trochanter 

Bursitis ist Schleimbeutel und Trochanter ist der größte Knochen seitlich an der Hüfte.

Ich bin maßlos und bitter enttäuscht vom öffentlichen Gesundheitswesen in Südtirol, das unter der Landesrätin Martha Stocker und dem bundesdeutschen Dr. Thomas Schael massiv verschlechtert wurde, und anderem mit Schließung von gut funktionieren Abteilungen (z.B. Geburtenabteilungen in Innichen und Sterzing).

Mein Hausarzt ist sehr vorsichtig, damit er ja nicht zu viele Kosten verursacht, wenn er mich zu einem Facharzt oder einer Therapie weiterschicken würde. Er befürchtet Rüffel vom Sanitätsbetrieb. Da kann man nicht mehr sagen, dass das Wohl des Patienten an erster Stelle steht. Es kann nicht sein, dass ein Patient wochenweise starke Schmerzen erleiden muss (jeder Arzt müsste wissen was die Diagnose bedeutet), bevor sich endlich im Sanitätsbetrieb eine Lücke auftut. Soll ich mich inzwischen mit Schmerzmitteln vollpumpen lassen? Nein, da bin ich nicht der richtige, der so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgeht.

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Aus dem Sanitätsbetrieb:

„Unsere Prinzipien:

Das stimmt wohl nicht, wie ich erfahren muss. An erster Stelle und im Mittelpunkt steht die Kostenvermeidung. Da werden auch schon mal Leute viel zu früh vom Krankenhaus nach Hause geschickt. Und der Chefredakteur der Tageszeitung „Dolomiten“ assistierte in einer PR-Aktion des Sanitätsbetriebes, der weiß, dass er ein schlechtes Image hat, unter anderem wegen der monatelangen Wartezeiten, in dem er sagte: wir haben das beste Sanitätswesen von Europa. Das kann er wohl nur sagen, weil er  wahrscheinlich nie den öffentlichen Gesundheitsdienst in Anspruch nimmt und sich PRIVAT behandeln lässt. Gut ich habe mich jetzt auch privat beim Traumacenter Kronplatz untersuchen lassen und ich bekam eine Spritze (Infiltration) die 2 Tage ein wunderbares Ergebnis hatte. Aber nach den 2 Tagen war es wieder dasselbe Lied.

 

Bursitis des Trochanter

Eine Bursitis des Trochanter (an dem ich schon seit 14 Tagen leide), ist einer übermäßigen Bewegung der Glutaeus medius-Sehne und dem Tensor fasciae über den äußeren Teil des Oberschenkelknochens geschuldet. Wiederholte Beugung der Hüfte und direkter Druck verschlimmern die Erkrankung. Unbehandelt verdickt sich die papierdünne Schleimbeutelwand in der Regel, wird steifer (fibrosiert) und verliert nach und nach ihre Fähigkeit, die äußeren Teile der Hüfte zu schmieren, um die reibungsfreie Bewegung sicherzustellen.

Aber es darf alles (fast) nichts kosten, jeder Euro für den Patienten wird 10 mal hin und her gedreht. Es ist ja nicht zu verantworten, dass die Schleimbeutelwand bei Nichtbehandlung steifer wird und ihre Gleitschmierfunktion verliert. Der Patient steht NICHT im Mittelpunkt wie das Südtiroler Gesundheitswesen behauptet und uns Patienten weis machen will.

„Unbehandelt verdickt sich die papierdünne Schleimbeutelwand in der Regel, wird steifer (fibrosiert) und verliert nach und nach ihre Fähigkeit, die äußeren Teile der Hüfte zu schmieren, um die reibungsfreie Bewegung sicherzustellen.

Der Termin für eine Stoßwellenbehandlung wurde mir in 13 Tagen gegeben – und das soll noch ein Gefallen, besonders schnell sein. Was ist das für ein Gesundheitswesen? Ich wünsche mir nicht oft reich zu sein, aber wenn es um die Gesundheit geht, vermisse ich das schmerzlich, um der Bankrotterklärung des öffentlichen Gesundheitswesen entgehen zu können. Für was einem Beiträge für das Gesundheitswesen abgezogen werden ist für mich so nicht nachvollziehbar. Landesrat Theiner, der noch vor der eisernen Sparefroh-Frau Stocker im Amt war, hatte noch großspurig das Südtiroler Gesundheitswesen als vorbildhaft hingestellt, als Bestes in Europa, und hatte sich damit gebrüstet. Es war von ihm aus wohl das „beschtigste“ (für Nicht-Südtiroler: das beste vom besten). Das war es aber schon damals nicht!

Der bundesdeutsche Generaldirektor Dr. Thomas Schael ist in eiskalter und brutaler Sanierer, der hatte schon mal für 70-jährige und darüber billigere Hüften propagiert. Hat die Stocker keinen anderen gefunden oder war ihr eben gerade der kälteste Sanierer recht? Vieles spricht dafür. Ich hoffe sie bekommt bei den Landtagswahlen nächstes Jahr die Quittung dafür.

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Oder muss ich warten bis ich in diesem Zustand bin??

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Gruß Hubert

Der Alterungsprozess   1 comment

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Ich möchte auf das Alter und das Nachlassen der Kräfte – der phyischen meine ich, der Geist ist ja meistens noch hellwach, jedenfalls bei mir (ich weiß nicht bei allen nach 70… 75 Jahren). Wenn es auch noch bei den geistigen Kräften fehlte, Demenz meine ich jetzt, na dann gute Nacht. Ich würde mir dann früh genug eine Reise in die Schweiz überlegen.
Und dann kommt halt immer die Floskel: das Beste daraus machen… ja ja ist ja recht, man kann ja sowieso nichts machen.

„My Travel Diary USA“ schrieb in einem Blog auf wordpress.com in ihrem Kommentar bei sy….xxx :

Unser Körper wird zwar alt… Ja, und ist das NICHTS?… frage ich.

Zum Beispiel ist das auch ein Körper und der Geist von Stephen Hawking hellwach und er super intelligent. Aber was für ein Körper… Aber jeder ist anders, Udo Reiter hätte jedenfalls so nicht leben wollen, ich auch nicht.

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking

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Mir ist es jedenfalls nicht wurscht, wenn das Testosteron, die Potenz und die Erektions-„Qualität“ weit zurück gegangen ist. Ich habe auch den Mut darüber zu reden und verdränge das nicht, wie die allermeisten Männer, da wird tabuisiert bis zum geht nicht mehr. Lieber lassen sie den tollen Hengst heraushängen, wo längst schon tote Hose ist. Deshalb liebe Frauen, glaubt solchen Schwätzern nicht mal die Hälfte – oder wenn ihr böse sein wollt, stellt sie auf die Probe, wenn sie nicht vorher schon das Weite gesucht haben. 😉 – und sie werden ziemlich kleinlaut werden.

An den oben genannten Attributen hängt die männliche Identität dran… ob darüber Frauen lachen oder nicht. Wir Männer lachen ja auch nicht darüber, wenn Frauen Sorgen über ihre weibliche Attraktivität haben und vielleicht sehen, dass die Blicke der Männer anders werden, weniger interessiert. Aber ich weiß, die allermeisten Frauen können mit dem Thema Testosteron, Potenz nichts anfangen – außer sie bekommen mit ihrem Mann und dem Liebesleben selbst große Probleme. Denn wie Bruder und Schwester nebeneinander leben ist wohl auch keine Ehe und nicht das wahre Glück.
Aber ich habe auch schon auf einer Seite (eine Gruppe bei dreamies.de) gelesen, dass der Sex im Alter sogar BESSER wird… hmmmm… das möchte ich dann aber selbst sehen… ansonsten kann ich darüber nur laut lachen.

Ja, eventuell kann man sich ja andere Hobbys suchen. Meines ist das Rennrad.
Mein Schatz ist nun mein Rennrad und meine Orgasmen habe ich mit ihm. Da bin ich ein Draufgänger und Tempobolzer und auch risikofreudig, wenn ich auch immer weiß was ich tue und weiß was ich kann. Irgendwo muss man sich ja seine Zufriedenheit und sein Glück holen. Bei manchen ist es der Rücken der Pferde, bei mir eben das Rennrad 😉

Nachsatz: ich würde das mit dem Testosteron nicht einfach so vom Tisch wischen.

Siehe hier:
Der Zusammenhang zwischen Testosteron und Depression ist erwiesen!
Serotonin ist ein Neurotransmitter, dessen Mangel zu Depressionen führt. … Der natürliche, den Männern eigene Serotoninvermehrer ist aber ihr körpereigenes Testosteron, oder bei Mangel jenes Testosteron, das man ihnen zuführt. (Mit dem zuführen von Testosteron habe ich eine gewisse Skepsis).

Dr. Georg Pfau, er ist Männerarzt und Sexualmediziner

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/testosteron/depression-und-testosteron/

Zum Altern schreibt Dr. Georg Pfau:

Und es gibt ihn doch…

…den Wechsel der Männer!

Das treffendste Wort, mit dem „Altern“ im biologischen Sinne beschrieben werden kann, ist „Funktionsverlust“. Altern ist Funktionsverlust. Jede Zelle verliert mit zunehmendem Alter, Jahr für Jahr, einen Teil ihrer Funktion, einen kleinen zwar, der aber summiert sich mit der Geschwindigkeit einer Zinseszinsrechnung. Jahr für Jahr ergibt sich ein Minus vom vorher schon verminderten Wert. Der Alterungsprozess beschleunigt sich, je weiter er bereits fortgeschritten ist. Je älter man wird, desto schneller geht es. Mit 30 ist es noch egal ob man ein Jährchen mehr oder weniger abgedient hat, mit 80 zählt schon jedes Monat. Der Grund dafür liegt in den Luxusfunktionen der Jugend: der junge Mann hat noch Reserven, der Körper schöpft noch aus dem Vollen. Obwohl auch junge Männer abbauen, der eine schneller, der andere langsamer, ist immer noch mehr als genügend übrig. Irgendwann aber, früher oder später, kommt es – alterungsbedingt – zu Fehlleistungen oder Befindlichkeitsstörungen.

[…]

Der „Wechsel“ beschreibt die Umstellung von einer Zeit ausreichender zu einer Phase mangelhafter Organfunktion. Jedes Organ hat seinen Wechsel, nicht nur hormonaktive Organe. Männer haben also einen Wechsel, sie haben aber – in Analogie zur Menopause der Frau – keine Andropause. Es gibt kein Ende für die Sexualhormone der Männer, und nichts anderes als dies hieße Andropause.

Auch wenn der Wechsel ein unausweichliches Faktum darstellt, gibt es Strategien um ihm die Zähne zu ziehen.

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/der-wechsel-der-maenner/und-es-gibt-ihn-doch/

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Ich weiß noch wie der ex-Indendant vom MDR Udo Reiter sagte, er sehe wie seine Kräfte schwinden, okay er war auch schon Jahrzehnte im Rollstuhl… und er wolle nicht als Pflegefall enden. Er erschoss sich dann lieber auf seiner Terrasse, ich glaube an einem Oktobertag.

https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article133453458/Jauch-verliest-Erklaerung-von-Udo-Reiter-zu-Suizid.html

Ex-MDR-Intendant:  Jauch verliest Erklärung von Udo Reiter zu Suizid – WELT

Günther Jauch hat mit der Erlaubnis der Familie die Erklärung des früheren MDR-Intendant Udo Reiter zu dessen Selbstmord öffentlich verlesen. Franz Müntefering übte Kritik an den Aussagen.

„Erklärung.

Nach fast 50 Jahren im Rollstuhl haben meine körperlichen Kräfte in den letzten Monaten so rapide abgenommen, dass ich demnächst mit dem völligen Verlust meiner bisherigen Selbstständigkeit rechnen muss. Vor allem die Fähigkeit, aus eigener Kraft die Toilette zu benutzen und das Bett zu erreichen und wieder zu verlassen, schwindet zunehmend. Parallel dazu beobachte ich auch ein Nachlassen meiner geistigen Fähigkeiten, das wohl kürzer oder später in einer Demenz enden wird. Ich habe mehrfach erklärt, dass ein solcher Zustand nicht meinem Bild von mir selbst entspricht und dass ich nach einem trotz Rollstuhl selbstbestimmten Leben nicht als ein von anderen abhängiger Pflegefall enden möchte. Aus diesem Grund werde ich meinem Leben jetzt selbst ein Ende setzen. Ich habe vielen zu danken, die meinen Weg begleitet und meinem Leben Freude und Sinn gegeben haben.

Udo Reiter“

xxx … entschuldige, wenn ich jetzt weit ausgeholt habe, ist ja fast ein Beitrag 😉 aber alles so happy ist halt nicht. Ich hoffe ich lebe noch ein wenig… sofern nichts beim Rennradfahren passiert – ich fahre ja nicht immer nur auf Radwegen.

Liebe Grüße

Hubert

Veröffentlicht 16. September 2017 von hubwen in Medizin, Uncategorized

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Was haben Wurst und Fleisch mit Problemen im Bett zu tun?   Leave a comment

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Ein interessante Artikel von PETA finde ich.  Verschiedene Untersuchungen zeigten, dass sich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen (und somit auch Impotenz) durch den Verzehr von Fleisch und verarbeiteten Wurstwaren gravierend erhöht.

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Ein hoher Fleischverzehr gilt oft als besonders „männlich“ – Impotenz allerdings eher weniger. Dass beides jedoch in einem engen Zusammenhang steht, wird allzu oft vergessen.

Über erektile Dysfunktion – landläufig als Impotenz bezeichnet – wird entweder hinter vorgehaltener Hand gesprochen oder Witze gemacht. Dabei ist in Deutschland mindestens jeder 5. Mann davon betroffen. Nur etwa 2,3 Prozent leiden im Alter bis 30 an einer Impotenz, diese Zahl steigt bei Männern bis zum 70. Lebensjahr mit über 50 Prozent allerdings drastisch an. (1)

Teure Pillen, die nicht bei jedem wirken, Injektionen in den Schwellkörper oder Penispumpen (für die die amerikanische Regierung immerhin 172 Millionen ausgegeben hat (2)) sind nicht wirklich eine Lösung, insbesondere wenn man spontan sein möchte. Doch vor allem schützen diese Maßnahmen nicht vor den oft begleitenden und teils auch ursächlichen chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen.

Impotenz ist unangenehm und belastend für die betroffenen Männer und auch für eine Beziehung. Aber noch viel gefährlicher: Eine erektile Dysfunktion kann ein erstes Warnzeichen für einen bereits bestehenden Herzfehler sein (3). Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache weltweit und beruhen auf krankhaften Verdickungen und Verhärtungen der Blutgefäße (4). Dadurch wird der Blutfluss nicht nur rund um das Herz (schlimmste mögliche Folge Herzinfarkt) oder zum Gehirn (Schlaganfall), sondern im ganzen Körper einschließlich der Genitalien (Impotenz) massiv eingeschränkt.

Während viele Männer immer noch denken, dass ihre Erektionsprobleme auf Stress, Alkohol oder Versagensängste zurückzuführen sind, scheint der Großteil vielmehr durch eben diesen eingeschränkten Blutfluss als Folge verstopfter Arterien verursacht zu werden.

Es sind also vermutlich gar nicht Sie, der ein Problem hat; eventuell benötigt nur Ihr Speiseplan eine kleine Überarbeitung, damit es im Schlafzimmer wieder klappt. Verschiedene Untersuchungen zeigten, dass sich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen (und somit auch Impotenz) durch den Verzehr von Fleisch und verarbeiteten Wurstwaren gravierend erhöht (5).

Für Menschen, die bereits an Atherosklerose und daraus resultierenden Erektionsstörungen leiden, gibt es jedoch Hoffnung. Dieser Zustand ist umkehrbar, Arterien können sich durch den Wechsel zu einer fettarmen, pflanzenbasierten Ernährung nachweislich wieder öffnen (6). Eine Studie befasste sich dabei insbesondere mit Ernährungsumstellungen bei Fällen von Impotenz. Ein Drittel aller Probanden, die weniger gesättigte Fettsäuren (sind reichlich in tierischen Produkten enthalten) zu sich nahmen, aber dafür mehr Ballaststoffe (sind nur in pflanzlichen Produkten enthalten), konnten über eine zurückkehrende Funktionsfähigkeit Ihres besten Stückes berichten. In der Vergleichsgruppe, die nur minimale Diätänderungen vornahm, konnte bei lediglich 5 Prozent eine Besserung erzielt werden. Die „Nebenwirkungen“ der Ernährungsumstellung in dieser Studie waren zudem Gewichtsverlust, niedrigerer Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel – somit wiederum eine Verringerung der Risikofaktoren für Atherosklerose und Impotenz (7).

Selbst wenn Sie noch jung sind oder keine Anzeichen einer Impotenz feststellen, ist es eine gute Idee, Fleisch und Wurstwaren von Ihrem Speiseplan zu streichen. Eine Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Ernährung und Fortpflanzungsschwierigkeiten. Männer, die mehr verarbeitete Fleischprodukte verzehrten, hatten häufiger Anomalien in der Spermienanzahl, -größe und -form als Männer, die geringere Mengen zu sich nahmen (8).

Was Sie tun können

Eine pflanzenbasierte Kost stellt nicht nur eine Prävention für Atherosklerose und somit Impotenz dar, sondern auch eine wirkungsvolle Therapie. Streichen Sie Fleisch und Wurst von Ihrem Speiseplan und planen Sie lieber ein romantisches, veganes Abendessen für zwei.
Hierdurch schützen Sie Ihre Arterien und heizen gleichzeitig Ihr Liebesleben an. Für die Steigerung des Blutflusses hin zu bestimmten Körperteilen produziert Ihr Körper die Substanz Stickstoffmonooxid, und daraus entsteht wiederum zyklisches GMP. Die Folge: Blut strömt ein und lässt die Körperteile anschwellen, die es brauchen. Für diesen Vorgang benötigt Ihr Körper die Aminosäuren L-Arginin und L-Citrullin. (9)
Diese sind in besonders großen Mengen in Pinienkernen, Erdnüssen, Walnüssen, Getreide wie Haferflocken und Weizenkeimen und in Wassermelonen, Zwiebeln und Knoblauch enthalten. Eine vegane Ernährung ist demnach nicht nur wirklich lecker und abwechslungsreich, sondern auch in vielerlei Hinsicht gut für Sie. Anregungen für köstliche rein pflanzliche Gerichte finden Sie in PETAs Rezeptsammlung.

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(1) Braun M, Wassmer G, Klotz T et al. Epidemiology of erectile dysfunction: results of the „Cologne male Survey“. Int J Imp Res 2000; 12: 305–311
(2) Rayman N: The U.S. Overspent Millions on Penis Pumps – Government spent $172 million on the erectile dysfunction tool over six years, TIME Magazine, 14.01.2014 (eingesehen am 9.02.2014)
(3) Feldman DI, Bilups KL, DeFilippis AP, et al. The association of subclinical vascular disease and erectile dysfunction at 9-year assessment: the Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis (MESA). Research presented at: American Heart Association’s Scientific Sessions 2014; November 18, 2014: Chicago, Ill.
(4) WHO (World Health Organization) (2015): Cardiovascular diseases (CVDs). Fact sheet No. 317 http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs317/en/ (eingesehen am 10.02.2015)
(5) Leitzmann C, Keller M (2013): Vegetarische Ernährung (3. aktualisierte Auflage). Stuttgart: Ulmer
(6) Ornish D, Brown SE, Scherwitz LW, et al. Can lifestyle changes reverse coronary heart disease? Lancet. 1990;336:129-133.
(7) Esposito K, Giugliano F, Di Palo C, et al. Effect of lifestyle changes on erectile dysfunction in obese men: a randomized controlled trial. JAMA. 2004;291:2978-2984.
(8) Afeiche M. Meat intake and semen parameters among men attending a fertility clinic. Report presented at: American Society for Reproductive Medicine 2013 Annual Meeting; October 14, 2013: Boston, MA.
(9) Kahn J (2013): Why Greens Are Good For Your Sex Life: A Cardiologist Explains, http://www.mindbodygreen.com/0-8268/why-greens-are-good-for-your-sex-life-a-cardiologist-explains.html (eingesehen am 10.02.2015)
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Was haben Wurst und Fleisch mit Problemen im Bett zu tun?

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Gruß Hubert

 

Restless Genital Syndrome: Erregungsstörung „wie kurz vor dem Orgasmus“   Leave a comment

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Was es nicht alles gibt. Zum Glück bin ich von solchen oder ähnlichen Leiden mehr oder weniger (mehr als weniger) befreit.

Ich mache keine lange Einleitung, weil das auch für mich neu ist. Und ich denke, dass es nicht nur für mich neu ist. Also macht kommentieren für Nicht-Fachleute wenig Sinn. Noch etwas, das folgende ist von einer Frauenseite, aber die Krankheit betrifft beide Geschlechter.

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Aus wunderweib.de

  1. Was sind die Symptome des Restless Genital Syndrome?
  2. Wie entsteht das Restless Genital Syndrome?
  3. Wie kann man das RGS heilen?

Wer unter dem Restless Genital Syndrome (RGS) leidet, fühlt sich ständig sexuell erregt. Über Symptome, Ursachen und die Heilung der Nervenstörung.

Den Bewegungsdrang namens Restless Legs Syndrom (RLS) kennt jeder. Das sexuelle Pendant dazu kennt dagegen kaum keiner: das Restless Genital Syndrome, kurz RGS. Zum ersten Mal wurde es im Jahr 2001 beschrieben, von der Sexualwissenschaftlerin Sandra Leiblum. Sie nannte das Syndrom zunächst Persistent Sexual Arousal Syndrom (PSAS). Als später der Zusammenhang zwischen RLS und PSAS bewiesen wurde, wurde die Krankheit vom niederländischen Neuropsychiater Marcel Waldinger umbenannt.

 

Was sind die Symptome des Restless Genital Syndrome?

Das RGS ist eine Störung des peripheren Nervensystems – keine erhöhte Libido. Sowohl Frauen als auch Männer aller Altersgruppen können unter RGS leiden. Wie viele Menschen an RGS leiden ist allerdings nicht genau bekannt, da Betroffene oft Hemmungen haben, mit diesen intimen Beschwerden zum Arzt zu gehen. Experten vermuten dementsprechend eine hohe Dunkelziffer. Weltweit leiden tausende Menschen unter RGS – die Diagnosezahlen steigen kontinuierlich an.

Dabei verspüren die Patienten ständige Erregung im Intimbereich, ausgelöst durch winzige Reize, wie etwa den Kontakt mit der Unterwäsche, Vibrationen beim Aufzug- oder Autofahren, beim Staubsagen, Tragen enger Jeans oder bei langem Sitzen. Die Symptome können über Stunden, Tage, Wochen oder sogar Monate anhalten. Dabei kehren sie entweder zyklisch wieder oder bleiben konstant präsent.

Bei Frauen äußert sich RGS als Kribbeln, Ziehen, Pulsieren und Kitzeln im Genitalbereich. Im schlimmsten Fall können Frauen plötzlich irgendwo irgendwann am Tag einen Orgasmus bekommen. Betroffene Männer berichten dagegen u.a. von Samenergüssen ohne Erektion.

Mit sexueller Lust hat das Experten zufolge nichts mehr zu tun. Vielmehr empfinden Betroffene dabei ein unangenehmes Gefühl, in extremen Fällen sogar Schmerzen an Klitoris und Scheide (bzw. Penis), ausgelöst durch die Muskelkontraktionen während der Orgasmen.

Bei Frauen schwellen die Genitalien an, die Klitoris schmerzt und wird feucht (oder ejakuliert). Betroffene können bis zu 250 ungewollte und unerwartete, spontane Orgasmen am Tag erleben. Viele Patienten beschreiben die Symptome als „nervtötend“ und „unaushaltbar.“

Auf Dauer ist RGS für Betroffene dermaßen unerträglich, dass sie unter derScham, Sorge, Ekel und Angst bis hin zu Depressionen und / oder Selbstmordgedanken leiden. Patienten scheint es unmöglich, ein normales Leben zu führen.

Die Diagnose von RGS erfolgt häufig durch Laboruntersuchungen oder Magnetresonanztomographien. Oft kommt das RGS in Verbindung mit dem RLS und erhöhtem Harndrang vor.

 

Wie entsteht das Restless Genital Syndrome?

Für RGS kommen diverse Ursachen in Frage. So steht das Restless Genital Syndrome zum einen in Verbindung mit hormonellen Veränderungen.Betroffen sind oft Frauen in oder nach den Wechseljahren, sowie Frauen, die hormonell behandelt wurden. Auch während der Schwangerschaft oder in bestimmten Zyklusphasen können die Hormonveränderungen RGS kurzzeitig oder dauerhaft auslösen.

Eine weitere mögliche Ursache können Medikamente sein. Einige Arzneimittel können den Nerven im Beckenbereich falsche Signale senden, sodass der Patient stets das Gefühl hat, masturbieren zu müssen. Laut der Medizinischen Hochschule Hannover können folgende Arzneimittel das RGS auslösen:

  • Trazodon (u.a. zur Behandlung von Depressionen)

  • Bupropion (u.a. zur Rauchentwöhnung)

  • Bromocryptin (u.a. zur Behandlung von Parkinson)

  • Venlafaxin (u.a. zur Behandlung von Angsterkrankungen)

  • Fluoxetin (u.a. zur Behandlung von Depressionen)

  • Paroxetin (u.a. zur Behandlung von Depressionen)

  • Sertralin (u.a. zur Behandlung von Depressionen)

  • Escitalopram (u.a. zur Behandlung von Panikattacken, Sozialphobien, Zwangsstörungen)

  • Citalopram (u.a. zur Behandlung von Depressionen)

  • Nefazodon (u.a. zur Behandlung von Depressionen)

  • Olanzapin (u.a. zur Behandlung schizophrener Psychosen)

Auch das Absetzen bestimmter Medikamente, wie etwa Antidepressiva, kann die dauerhafte sexuelle Erregung hervorrufen.

Ebenfalls ursächlich für RGS kann eine Beschädigung des dorsalen Klitorisnervs (dem Endstück des Schamnervs) sein, ausgelöst z.B. durch einen Unfall. Auch eine Verletzung des Rückenmarks – z.B. bei einem Bandscheibenvorfall – kann den Klitorisnerv beeinflussen. Bei betroffenen Frauen wurden häufig Krampfadern – also dickere Venen – in der Beckengegend diagnostiziert.

 

Wie kann man das RGS heilen?

Ein Orgasmus – ausgelöst durch Sex oder Selbstbefriedigung – kann das unangenehme Gefühl zwar lindern – allerdings nur für kurze Zeit. Auch der Verzicht auf Lebensmittel, die Hormone enthalten, wie etwa Sojaprodukte, kann die Symptome mildern.

Da die Krankheit noch recht unerforscht ist, gibt es zur Zeit weder Medikamente noch Therapien, mit denen man das RGS heilen kann. In seltenen Fällen kann das RGS ebenso spontan von selbst wieder verschwinden, wie es aufgetreten ist.

Bestimmte Arzneimittel können die RGS-Symptome ebenfalls lindern, etwa Beruhigungsmittel wie Oxazepam oder spezielle Gels zum Auftragen im Scheidenbereich. Auch eine Therapie mit gezielter elektrischer Nervenstimulation im Beckenbereich kann Abhilfe verschaffen. Dabei werden die fehlgesteuerten Nerven gehemmt.

Dem mit der Krankheit einhergehenden seelischen Leiden kann man mit einer Psychotherapie entgegenwirken.

Liegt die Ursache des RGS bei einer Rückenmarksverletzung (s.o.) kann auch ein chirurgischer Eingriff helfen.

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Restless Genital Syndrome: Erregungsstörung „wie kurz vor dem Orgasmus“

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. August 2017 von hubwen in Medizin, Uncategorized

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Der Frust mit der Lust: Neue Studie belegt Zusammenhang zwischen Prostata-Leiden und sexueller Aktivität!   2 comments

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Hauptsächlich ist das ein männliches Thema, Frauen müssen es ja nicht lesen, aber dürfen tun sie es immer. „Streifen“ tut sie das Thema jedenfalls auch – es sei denn, dass eine Frau lesbisch ist, oder noch nicht so einen „alten“ Mann hat… oder auch keinen hat. Dann einfach wegklicken.

Das mit der Prostata ist ja so ein Tabuthema. Es ist aber auf jedem Fall besser wenn man schon vorgewarnt ist als Mann, damit es kein böses Erwachen erlebt, wenn Mann keine Ahnung hat. Kein Arzt und kein Urologe weiß, warum die Prostata sich vergrößert, wobei man noch froh sein muss, wenn es gutartig ist. Ein nicht geringes Problem ist auch, dass diese Prostata gewaltig am männlichen Selbstverständnis und der Identität als Mann nagen kann.

Je älter ich werde, desto weniger nehme ich das Leben ernst. Ich begegne ihm mit Ironie, es verdient nicht ernst genommen zu werden. Was soll so ein Blödsinn… Ich würde mich nicht beklagen, wenn das erst mit 80 käme. Jedenfalls bin ich nicht dankbar für dieses Leben und sage danke für gar nichts. Aber wieder weg von meinen persönlichen Befindlichkeiten und zur „lieben“ Prostata.

Noch ein Hinweis: Blöde, ironische oder spöttische Kommentare werde ich nicht genehmigen. Das muss nicht sein und das muss ich mir auch nicht geben.

Hier einige tolle Medikamente gegen Prostatabeschwerden. Man sieht was die mächtige Pharmaindustrie zustande bringt. Dafür kann man ihnen sicher kein hohes Lied der Pharmakunst singen. Da muss man schon gut überlegen, wie es mit dem Nutzen und den Nebenwirkungen ausschaut. Jedenfalls folge ich keinem Arzt oder Urologen blind.

Mittel gegen Prostataleiden

Wirkstoff  Tamsulosin

Handelsnamen (Beispiele) Tamsulosin Alna® Ocas®, OmnicOcas®, Prostadil®, Tadin®, Prostacure®, Tamsulosin versch. Hersteller

Auswirkungen: ausbleibender Samenerguss (Ejakulation in die Blase)

Wirkstoff Finasterid

Handelsnamen: Proscar®

Auswirkungen: Impotenz, verminderte Libido, verminderter Samenerguss, Hodenschmerzen

Wirkstoff Dutasterid

Handelsname Avodart®

Auswirkungen: Impotenz, verminderte Libido, Ejakulationsstörung, Gynäkomastie (Vergrößerung der männlichen Brustdrüse) und/oder schmerzhafte Druckempfindlichkeit der Brust

(Anmerkung: unverständlich, dass es so ein Medikament gibt und auch verschrieben wird, mit all diesen Nebenwirkungen, noch mehr als beim Finasterid)

http://www.impotenz-selbsthilfe.de/ursachen/medikamente.html

Wer die typischen Beschwerden im Blasen-Prostata-Bereich umfassend und gleichzeitig schonend wirksam behandeln möchte, der greift meist zu einem pflanzlichen Arzneimittel.

Hier ein ausgezeichneter Artikel zum Thema Prostata-Leiden und sexueller Aktivität!

 

Der Frust mit der Lust: Neue Studie belegt Zusammenhang zwischen / Prostata-Leiden und sexueller Aktivität!
Prostata-Beschwerden und Sexualleben. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: „obs/GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG“

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Bühl (ots) – Viele Männer jenseits der 50 kennen das: Aufgrund einer gutartigen Vergrößerung der Prostata müssen sie immer häufiger zur Toilette und das Wasserlassen bereitet mehr und mehr Probleme. Doch mit Zunahme der typischen Beschwerden werden nicht nur die Einschränkungen im Alltag größer und größer. Auch die sexuelle Aktivität der Betroffenen wird von den Funktionsstörungen im Blasen-Prostata-Bereich offenbar erheblich beeinflusst. Dieser Zusammenhang von Prostata-Leiden und Sexualstörungen rückt daher verstärkt in den Fokus der Wissenschaft – wie erst jüngst der aktuelle Kongress der „Deutschen Gesellschaft für Urologie“ (DGU) im hessischen Wiesbaden wieder einmal bestätigt hat.

Und auch eine neue Studie zu diesem Thema spricht eine deutliche Sprache. In dieser internationalen Befragung von über 12.000 Männern wurde der Zusammenhang zwischen der sexuellen Aktivität der Befragten und dem Schweregrad ihrer Prostata-Probleme untersucht. Hierbei konnte eindrucksvoll belegt werden, dass sich die Anzahl der Sexualkontakte umso mehr verringerte, je stärker die Beschwerden im Blasen-Prostata-Bereich ausgeprägt waren. Auch sexuelle Funktionsstörungen, wie z.B. Erektions- und Ejakulationsprobleme, hingen offensichtlich stark mit der Ausprägung der Prostata-Beschwerden zusammen. Ein Prostata-Problem kann also durchaus zum Potenz-Problem werden. Allerdings besteht in der Regel kein direkter organischer Zusammenhang zwischen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata und der männlichen Sexualfunktion.

In vielen Fällen liegen die Probleme schlicht darin begründet, dass mit der Zunahme der Beschwerden auch das männliche Selbstbild ins Wanken gerät – mit allen bekannten Folgen für die Libido. Um so wichtiger ist es, auftretende Störungen im Blasen-Prostata-System frühzeitig zu behandeln. Denn mit einer erstarkten Funktion von Blase und Prostata kehrt häufig auch das Selbstbewusstsein zurück – und die Betroffenen können auch in der Sexualität leichter zur Normalität zurückfinden.

Wer die typischen Beschwerden im Blasen-Prostata-Bereich umfassend und gleichzeitig schonend wirksam behandeln möchte, der greift meist zu einem pflanzlichen Arzneimittel. Der Grund: Viele chemische Prostata-Mittel lindern zwar zuverlässig die Beschwerden, haben aber häufig unangenehme Nebenwirkungen. Und die wirken sich im schlimmsten Falle auch negativ auf die männliche Sexualkraft aus.

Anders die Naturheilmittel – sie weisen in der Regel keine unerwünschten Begleiterscheinungen auf. Besonders bewährt haben sich Präparate mit den Wirkstoffen von Kürbis und Sägepalmenfrucht, die unter anderem von der „Deutschen Gesellschaft für Urologie“ seit einiger Zeit ausdrücklich empfohlen werden. Für Granu Fink Prosta, mit den Wirkstoffen aus dem Arzneikürbis, liegt dabei auch eine Langzeitstudie bei Beschwerden im Blasen-Prostata-Bereich vor. Der speziell gezüchtete Arzneikürbis wirkt dank seines hohen Gehaltes an Blasenkräftigenden Inhaltsstoffen wie Linolsäure. Vitamin E und Magnesium umfassend harmonisierend auf die Funktion von Blase und Prostata. Auch die Sägepalmenfrucht (Sabal) enthält ein breites Spektrum an arzneilich wirksamen Substanzen: Phytosterole und ungesättigte Fettsäuren haben eine ausgleichende und entlastende Wirkung auf den gesamten Blasen-Prostata-Bereich.

Bei regelmäßiger Einnahme kann die Funktion von Blase und Prostata nachhaltig unterstützt und gekräftigt werden. Viele Betroffene verspüren schon nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung der Typischen Beschwerden und eine umfassende Stärkung des gesamten Blasen-Prostata-Systems. Beste Voraussetzungen also, damit auch in Partnerschaft und Sexualität alles wieder bestens läuft! ots Originaltext: GlaxoSmithKline Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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Der Frust mit der Lust: Neue Studie belegt Zusammenhang zwischen
Prostata-Leiden und sexueller Aktivität!

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Gruß Hubert

Gefälschte Medikamente   Leave a comment

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Es ist erschreckend, wenn man nicht mal sicher ist, ob das Medikament das man nimmt, echt ist oder gefälscht. Man verschwendet da eigentlich keinen Gedanken daran, dass mit einem Medikament etwas nicht in Ordnung sein könnte. Eine Recherche von Journalisten ergab, dass es da ganz schwere Missstände gibt. Viele Medikmante werden zum Beispiel in Indien hergestellt. Von einem Subunternehmen, dann wieder von einem Subunternehmen usw. Man kann sich vorstellen, dass die Kontrolle und die Übersicht irgendwann verloren geht.

Aus Tagesschau.de

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Begünstigen Pharma-Konzerne Fälschungen?

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Wichtige Unterlagen für Produktion und Handel von Medikamenten sind seit Jahren online abrufbar. ARD-Recherchen zeigen, dass die Pharma-Branche davon weiß, aber wenig dagegen unternimmt – und damit Fälschungen begünstigt.

Mehrere Jahre lang waren die Verpackungsdaten von 349 Medikamenten der 22 weltweit größten Pharma-Firmen auf einem Server in Kolumbien abrufbar. Befinden sich gefälschte Medikamente in Originalverpackungen, haben Patienten und sogar Apotheker kaum eine Chance, Fälschungen von Originalen zu unterscheiden.

Bereits 2014 machte das ARD-Magazin „Plusminus“ vor allem Pfizer und Bayer auf die Problematik aufmerksam. In einer Stellungnahme bestritt Bayer damals die Qualität der Druckvorlagen. Experten jedoch attestieren weiterhin, dass es sich bei diesen um hochauflösende Original-Druckdaten der Hersteller handelt, mit Hilfe derer Medikamentenfälscher Original-Verpackungen erstellen können. Pfizer behauptete gegenüber dem Magazin Plusminus in einer Stellungnahme Juli 2014: „Wie bereits telefonisch besprochen, hatte Pfizer keine Kenntnis davon, dass diese Dateien im Internet abrufbar sind.“

Doch wie sich nun herausstellt, war Pfizer mutmaßlich seit 2011 über das Ausmaß der freien Verfügbarkeit hochsensibler Firmendaten im Internet informiert. Dokumente, die der ARD exklusiv vorliegen, legen den Schluss nahe, dass sogar die oberste Führungsriege von Pfizer über die immensen Datenlecks informiert war.

Streng vertrauliche Daten abrufbar

Der US-Pharma-Konzern Pfizer war mit den meisten Medikamenten – insgesamt 105 – auf dem kolumbianischen Server vertreten. Die betroffenen Medikamente sind etwa für zwei Drittel des Jahresumsatzes des amerikanischen Konzerns verantwortlich.

Darüber hinaus waren bei nahezu sämtlichen Pfizer-Medikamenten editierbare Zollunterlagen sowie das „Certificate of Analysis“ abrufbar. Bei Letzterem handelt es sich um die Laborunterlagen der betreffenden Medikamente, die – chemisch aufgeschlüsselt – die Reinheit und den korrekten Wirkstoffgehalt attestieren. Die Dokumente sind mit dem Vermerk „streng vertraulich“ gekennzeichnet und gelten als Geburtsschein eines Medikaments. Großhändler weisen mit solchen Unterlagen die Echtheit ihrer Medikamente bei ihren Abnehmern nach. Fälscher können umso leichter ihre illegalen Medikamente in Umlauf bringen, wenn sie die notwendigen Dokumente besitzen.

[…]

Auf die Frage, wieso sich neben den Verpackungsdaten auch streng vertrauliche Laborberichte und Zolldokumente befanden, schweigt Pfizer.

Keine Reaktion

Das umfangreiche Datenleck wurde bereits am 20. November 2011 von Fälschungsexperte Andreas Schneider aufgedeckt und an Pfizer gemeldet. Ein halbes Jahr lang kontaktierte Schneider eine Vielzahl von Abteilungen bei dem Pharma-Riesen. Doch der Konzern reagierte nicht. Der der ARD exklusiv vorliegende E-Mail-Verkehr zwischen der Detektei und dem Konzern zeigt, dass sogar die Führungsebene rund um den heutigen Vice Executive President Doug Lancler, der damals Chief Compliance Officer war, über die Dimensionen des Datenlecks und die enorme Gefahr, die von diesem ausgeht, informiert war.

[…]

Ein Themenabend im Ersten widmet sich am Mittwoch, 17. Mai mit dem Spielfilm „Gift“ und der anschließenden Dokumentation „Gefährliche Medikamente“ der Problematik.

Von Daniel Harrich und Patricius Mayer, BR

Hier weiterlesen:

Gefälschte Medikamente

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 17. Mai 2017 von hubwen in Medizin, Uncategorized

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