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Der große Dachschaden   Leave a comment

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Von miz-online.de

Wie die Verschwörungstheorie vom „Great Reset“ die Welt erobert

Die Coronakrise hat zu einer bedenklichen Zunahme neuer Verschwörungstheorien geführt. Viele Menschen flüchten sich vor der Realität in eine Scheinwelt, in der klar nach Gut und Böse unterteilt werden kann und Schuldzuweisungen einfach sind. Die derzeit angesagteste Aluhuttheorie ist die vom Great Reset.

Von Karlheinz Deschner stammt das Zitat „Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel.“

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Verschwörungstheoretiker:innen auf dem Vormarsch, Foto: Markus Spiske / unsplash.com

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Damit meinte der Kirchenkritiker zwar in erster Linie das Christentum, aber wenn es um absurdes Denken und verrücktes Verhalten geht, haben Esoteriker und Verschwörungstheoretiker dem Papst & Co. längst den Rang abgelaufen. Im Zentrum der derzeit angesagtesten Verschwörungstheorie steht diesmal nicht Bill Gates oder George Soros, sondern ein anderer einflussreicher Mensch: der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab. Dieser ist Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums. Diese Stiftung richtet einmal jährlich ein gleichnamiges Treffes im schweizerischen Davos aus, an dem führende Politiker, Wissenschafter, Wirtschaftsvertreter und andere meist prominente gesellschaftliche Akteure teilnehmen. Diskutiert werden dort dann globale Fragen zu den Themen Wirtschaft, Gesundheit, Umwelt und Soziales. Kritisch gesehen wird das Treffen vor allem von linker Seite und von Globalisierungskritikern, denen die dort mitunter vertretene neoliberale Agenda berechtigterweise ein Dorn im Auge ist. Daneben war das Weltwirtschaftsforum aber auch schon immer Anlass für verschwörungstheoretische Spekulationen.

Mit berechtigter Kritik hat die Verschwörungstheorie des Great Resets jedoch überhaupt nichts zu tun. Zudem unterscheidet sich die Erzählung deutlich von linken Positionen. Anlass für die Entstehung des neuen Verschwörungsglaubens war eine Vortragsreihe des Weltwirtschaftsforums, die im Frühjahr 2020 mitten in der Coronakrise begann. In den Vorträgen ging es im Kern darum zu überlegen, wie man nach der Pandemie soziale und finanzielle Ungleichheiten überwinden könnte. Die Reichen wurden zudem zu mehr sozialer Verantwortung aufgefordert. Der Kapitalismus sollte also sozialer und vor allem ökologischer werden. Die erarbeiteten Vorschläge wurden von Schwab dann gemeinsam mit dem englischen Prinzen Charles veröffentlicht und es erschien ein Buch von Schwab mit dem zugegeben reißerischen Titel The Great Reset. In einer Pressemitteilung im Juni 2020 brachte Klaus Schwab die Botschaft nochmal auf den Punkt: „Wir haben nur einen Planeten, und wir wissen, dass der Klimawandel die nächste globale Katastrophe mit noch dramatischeren Folgen für die Menschheit sein könnte. Wir müssen die Wirtschaft in dem kurzen noch verbleibenden Zeitfenster dekarbonisieren und unser Denken und Verhalten wieder in Einklang mit der Natur bringen“.

Bei den Verschwörungstheoretikern wurde aus den gut gemeinten Vorschlägen für eine gerechtere Welt jedoch etwas völlig anderes. Demnach geht es nicht um eine soziale Transformation des Kapitalismus, sondern um dessen Abschaffung. So sollen sich eine globale Finanzelite und hochrangige Politiker dazu verschworen haben, eine neue totalitäre marxistische Weltordnung einzuführen. Die Pandemie sei dabei Mittel zum Zweck und von Menschenhand erschaffen, um diese neue Ordnung durchzusetzen. Auch das Impfen der Bevölkerung ist nach dieser Erzählung Teil des Plans, um die Bevölkerung mittels Mikrochips gefügig zu machen. Wie immer bei solchen Verschwörungstheorien gibt es zahlreiche Ableger und Varianten. So wird mitunter auch über die Einrichtung von Konzentrationslagern spekuliert oder der Transhumanismus soll Teil der Verschwörung sein. Womit auch die säkulare und religionskritische Giordano-Bruno-Stiftung zu den verdächtigen Organisationen gehört, beruft diese sich doch auf den transhumanistischen Vordenker Julian Huxley. Wie fast immer bei solchen Verschwörungsmythen finden sich zudem stark antisemitischen Untertöne. Da Schwab selbst kein Jude ist, gilt er dann als Marionette der jüdischen Finanzelite, und es wird behauptet, er und das Weltwirtschaftsforum würde von George Soros oder den Rothschilds gesteuert. Folglich ist es kein Wunder, dass das Märchen von der Einführung des Marxismus durch Inszenieren einer Pandemie besonders in rechten Kreisen beliebt ist. Darunter sind offensichtlich viele Anhänger der AfD, wie man anhand vieler Diskussionsbeiträge solcher Personen zum Thema Corona in den sozialen Medien erkennen kann. Zudem kam jüngst eine Studie der Universität Leipzig zu dem Ergebnis, dass Verschwörungsmythen im Umfeld der AfD prinzipiell deutlich stärker verbreitet sind als bei Anhängern anderer Parteien.

Generell ist leider festzustellen, dass der Glaube an Verschwörungen in Deutschland erschreckend hoch ist. Rund ein Drittel der Bevölkerung neigt zu solchen Positionen, wie eine aktuelle Studie der Konrad Adenauer Stiftung gezeigt hat. Hier hat nicht zuletzt auch das Bildungssystem versagt und die fehlende Medienkompetenz vieler Menschen ist ein großes Problem. Kurzfristig zu reparieren ist das Abdriften großer Teile der Bevölkerung nicht. Wer einmal im Verschwörungssumpf gefangen ist, der kann kaum noch durch Argumente überzeugt werden. Vielleicht bräuchte das Bildungssystem einen „Great Reset“?

Written by Frank Welker

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Der große Dachschaden

 

Veröffentlicht 6. Juli 2021 von hubert wenzl in Medien, Medizin, Politik

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Irgendwo auf unserem Planeten könnte bereits die nächste Pandemie Anlauf nehmen   Leave a comment

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Von forourplanet.com/de – Auszug

Vor 20 Jahren glich jede Autobahnfahrt einem Massaker: Tausende zerplatzter Insektenleichen klebten am Ende jeder Reise auf Motorhaube und Windschutzscheibe. Heute sind die Autos auch nach 100 Kilometern noch blitzblank – ein kleiner, aber erschreckender Beleg dafür, wie weit das Insektensterben bereits vorangeschritten ist. Es ist nur ein Ausschnitt einer drohenden globalen Katastrophe.

„Eine Million der weltweit bekannten acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, wenn wir nicht gegensteuern“, erklärt Prof. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung im Gespräch mit NetDoktor. Die Zahl geht aus dem globalen Bericht des Weltbiodiversitätsrates der Vereinten Nationen (2019) hervor, an der der Umweltforscher und Agrarökologe in leitender Funktion beteiligt war. Täglich verschwinden demnach etwa 130 Tier und Pflanzenarten unwiderruflich. Das Sterben geschieht meist still: Wer kein Schneeleopard ist, hat keine Lobby.

Ob Ebola, HIV, Schweinegrippe, MERS oder Sars-CoV-2 – sie alle entstanden, weil irgendwann ein tierisches Virus einen Menschen infiziert hat. „Zoonosen“ nennen Mediziner solche Krankheiten, die aus dem Tierreich stammen.

Sie haben besonders hohes Pandemiepotenzial, denn sie treffen – anders als die alljährliche Grippe – beim Menschen auf ein völlig unvorbereitetes Immunsystem. Die letzte verheerende Pandemie, die Spanische Grippe 1918/19 mit ihren 20 bis 50 Millionen Toten, ist fast exakt hundert Jahre her. Covid-19 wütet noch. Und die nächste Pandemie könnte uns sehr viel rascher ereilen.

Experten hatten die Katastrophe erwartet

„Dass in naher Zukunft wieder eine schwere Pandemie auftauchen könnte, damit hat die Wissenschaft schon lange gerechnet“, sagt Prof. Simone Sommer, Evolutionsökologin an der Universität Ulm, gegenüber NetDoktor. Denn die Gelegenheiten für den Virenaustausch zwischen Mensch und Tier haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant vervielfacht.

Und so hat auch der als stoischer Trump-Berater berühmt gewordene US-Virologe Dr. Anthony S. Fauci gemeinsam mit Kollegen 2020 Jahr ein Positionspapier verabschiedet. Darin warnen die Wissenschaftler vor einem „Zeitalter der Pandemien“.

Zoonosen: Ein Treffer in Trilliarden

Warum, das erschließt sich bei näherer Betrachtung. Denn Zoonosen sind normalerweise sehr seltene Phänomene. Eigentlich spezialisieren sich Erreger auf bestimmte Wirte. Um deren Zellen befallen zu können, benötigen die Viren beispielsweise spezielle Oberflächenproteine, die wie ein Schlüssel zum Schloss der Zelloberfläche passen. Je besser dieser passt, desto erfolgreicher ist das Virus.

Bei Zellen anderer Tierarten – und damit auch denen des Menschen – passt der Schlüssel normalerweise nicht – oder er klemmt zumindest. Es sei denn, das Virus hat im Zuge einer zufälligen Mutation den passenden Schlüssel für humane Zellen ausgebildet. Und es braucht noch einen zusätzlichen Faktor: „Ein solches Virus muss auch noch zufällig direkt auf einen Menschen treffen, den es befallen kann“, erklärt Sommer.

So unwahrscheinlich das auch im Einzelfall scheinen mag: Bei nunmehr fast acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten (doppelt so viele wie 1970!), die der Tierwelt immer näher auf den Pelz rücken, erscheint die zunächst sehr hypothetische Konstellation plötzlich gar nicht mehr so unwahrscheinlich.

Wenn Viren die Artenschranke überspringen

Die Erreger springen beispielsweise über, wenn Menschen Wildtierfleisch – „Bushmeat“ genannt – verzehren. Entstanden Zoonosen früher auf diesem Wege in abgelegenen Siedlungen, liefen sie sich mangels Kontakten irgendwann tot. Heute aber werden exotische Wildtiere immer häufiger als Delikatesse auf den Märkten großer Städte feilgeboten: Flughunde, Schuppentiere, Affen.

Eine Hypothese zur Genese der aktuellen Pandemie ist, dass der Artensprung in dem inzwischen geschlossenen Tiermarkt der Millionenmetropole Wuhan geschah. Von da aus wurde sie exportiert in alle Welt.

Wer jetzt anklagend mit dem Finger nach Asien und Afrika zeigt, dem darf man entgegenhalten: Westliche Industrienationen haben ihre eigenen Brutstätten für potenzielle Zoonosen. Auch in der hiesigen industriellen Massentierhaltung, bei der viele Tiere der gleichen Art unnatürlich gedrängt im Stall stehen, breiten sich Virenerkrankungen aus – und damit auch neue, potenziell gefährliche Mutationen.

Der Mensch rückt der Natur auf den Pelz

Der Haupttreiber für Krankheiten aus dem Tierreich aber ist die Abholzung der Regenwälder. „31 Prozent der bekannten Zoonosen sind darauf zurückzuführen“, berichtet Sommer.

Die tropischen Waldlandschaften sind nicht nur von beispiellos vielen Tierarten bevölkert – in diesen wiederum gedeihen entsprechend vielfältige Virenformen. Menschen, die in die weitgehend unberührten Regionen vorstoßen, kommen mit ihnen zunehmend in Kontakt. Je enger der Mensch der Tierwelt auf den Pelz rückt, desto wahrscheinlicher wird es, dass eine neue Zoonose entsteht.

„Tatsächlich argumentieren mache Leute, wenn man Regenwald abholze, würden ja auch die Viren verschwinden“, berichtet Settele. Abgesehen davon, dass das eine ökologische Katastrophe für den ganzen Planeten wäre, stimmt es nicht. Im Gegenteil: Die Entstehung von Zoonosen wird durch Abholzung und Artensterben erst so richtig angeheizt.

[…]

Eine zentrale Stellschraube ist der Fleischkonsum. In Südamerika beispielsweise werden seit Jahren Bestände gerodet, um Weideland für Rinder zu schaffen – deren Steaks auch auf deutschen Barbecues landen.

Aber auch heimisches Fleisch aus Massentierhaltungen befördert indirekt Brandrodungen im Regenwald. Denn in Südamerika entstehen riesige Sojaplantagen, deren Produktion verschifft und dann hier in der Massentierhaltung verfüttert wird. Sommer sagt es so: „Wenn wir auf Produkte aus Massentierhaltungen verzichten, dann haben wir direkt vor der Haustüre gekehrt.“

Jedes Steak weniger aus Massentierhaltung zählt

Ernährungswissenschaftler empfehlen schon lange, wenn schon Fleisch zu verzehren, dann weniger und dafür hochwertiges und regionales aus artgerechter Haltung. Somit ist jedes Steak aus Massentierhaltung, das wir nicht auf den Grill werfen, nicht nur ein Plus für die eigene Gesundheit, sondern gleichzeitig aktiver Arten- und Pandemieschutz.

Wer sich nicht vorstellen kann, dass nicht-verspeistes Billigfleisch einen echten Unterschied macht, der denke nur an die aktuelle Pandemie. Wenn wir im Ringen mit Inzidenzwerten, Maskentragen und Kontaktbeschränkungen eines gelernt haben, dann das: Wenn viele häufiger das Richtige tun, dann macht das einen echten Unterschied.

Christiane Fux, Medizinjournalistin netdokor.de

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Irgendwo auf unserem Planeten könnte bereits die nächste Pandemie Anlauf nehmen

Letzte Saison – wenn es Zeit ist zu sterben   1 comment

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Ich teile den Absatz voll inhaltlich wo du sagst, dass du den Bogen weiter spannen willst und es schon genügt nicht mehr leben zu wollen, lebenssatt zu sein. Es müssen keine unerträglichen Schmerzen vorhanden sein oder eine unheilbare Krankheit. Die Person allein entscheidet ob das eigene Leben noch lebenswert ist. Es ist strikt abzulehnen wenn fremdbestimmt entschieden wird was lebenswert ist oder nicht. Schließlich wurde auch niemand gefragt ob er / sie auf die Welt will. Mein Leben und mein Tod gehört mir allein.

Politiker, Medizinfunktionäre und Kleriker haben NICHT das Recht über meinen Wunsch zu sterben zu entscheiden. Ich habe höchsten Respekt vor Udo Reiter und seine Argumente finde ich unwiderlegbar. Es hat in der TV-Sendung kein einziger der Gegner vom selbstbestimmten Sterben auf seine Argumente widersprochen. Ich finde es eine untragbar Anmaßung wenn andere über meinen Tod entscheiden wollen und jede/r hat das Recht auf humanes Sterben, das von Ärzten unterstützt wird, die das tun wollen. Das Strafgesetzbuch hat da nichts zu suchen.

Rebloggt von Sabine

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. . . , die Buchhändlerin aus Freiburg, hatte noch so viel vorgehabt. Schwimmen im Freibad, mit dem Mann um die Welt reisen, lesen, ordnen, den Enkel aufwachsen sehen, den Gatten mit ihrer Hyperaktivität nicht zur Ruhe kommen lassen. Dann, im August, elf Tage nach der Pensionierung, kam die niederschmetternde Diagnose im Freiburger St. Josefskrankenhaus: Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen, ein Synonym für Hoffnungslosigkeit und den sicheren Tod. Begreifen kann das kein Mensch. Am wenigsten Frau Zeller. Aber umgehen müssen die Kranke, ihr Ehemann, die Tochter und Dr. Matthias Rilling, 59, der behandelnde Oberarzt, mit dem Unbegreifbaren trotzdem. Und das Fernsehen auch – es ist mit Frau Zellers Zustimmung auf ihrem letzten Weg dabei.

Die Dokumentarfilmerin Sigrid Faltin mit ihrem Kameramann Ingo Behring sind die Sterbebegleiter der Krebskranken. Die besten, die sich denken lassen, wie ihr Dokumentarfilm „Letzte Saison – Wenn es Zeit ist zu sterben“ beweist. Die Vereinbarung zwischen der Sterbenden und den filmischen Beobachtern haben eine einsichtige ethische Grundlage: Die Krebskranke möchte ihrem Enkel, den sie nicht aufwachsen sehen wird, eine Erinnerung hinterlassen. Auch ein Bilderverbot wurde festgelegt: Bei der letzten Ölung und beim letzten Besuch des Arztes darf die Kamera nicht dabei sein.

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Mein Tod gehört mir (S)

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Udo Reiters Abschiedsbrief – eine Erklärung (S)

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2022 – Euthanasie Poetic Szene (S)

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Woher nehmen Politiker, Kleriker und Medizinfunktionäre das Recht, über meinen Tod zu entscheiden? Das Recht auf Selbstbestimmung ist die Grundlage unserer Verfassung. Für alle Lebensbereiche wird es eingefordert. Nur das Recht auf den eigenen Tod will man uns nicht einräumen.

Wer mit seinem Leben abgeschlossen hat, soll sich nicht vor den Zug werfen müssen. Das meinen auch 70 Prozent der Deutschen, die sich für ein Recht auf eine menschenwürdige Beendigung des Lebens aussprechen. Ein Plädoyer für das Recht auf selbstbestimmtes Sterben.

Im August erschoss sich der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf („Tschick“) in Berlin am Ufer des Hohenzollerkanals. Herrndorf litt an einem unheilbaren Hirntumor; er hatte nach mehreren Operationen und Chemotherapien beschlossen, sein Leben selbst zu beenden. Das konkrete Umsetzen dieses Entschlusses empfand er als überaus schwierig und qualvoll. Es war, schrieb er, „eines zivilisierten mitteleuropäischen Staates nicht würdig“ – eine Erfahrung, die offenbar viele der 10.000 Menschen machen, die sich in Deutschland jährlich für den Freitod entscheiden. Sie werden weitgehend alleingelassen.

Rat und konkrete Hilfe gibt es nur in einer juristischen Grauzone, die den gutwilligen ärztlichen Helfer leicht in Schwierigkeiten bringt. Normale Sterbewillige, die keine Kontakte zu liberalen, risikobereiten Medizinern haben, beenden selten ihr Leben in Würde und ohne unnötiges Leid. Sie müssen aus Fenstern springen, an Brückenpfeiler fahren oder – das macht die Hälfte dieser jährlichen Zehntausend – sich an Bäumen oder Fensterkreuzen aufhängen. Drei werfen sich pro Tag vor einen Zug.

Neuen Umfragen zufolge meinen mehr als 70 Prozent der deutschen Bevölkerung, dass es ein auf eine menschenwürdige Beendigung des Lebens geben müsste und dass dem allseits akzeptierten Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ein Recht auf einen selbstbestimmten Tod zu entsprechen habe.

Angesichts dieser Stimmungslage ist es bemerkenswert, dass sich keine politische Partei um das Thema kümmert. Die Mehrheitsmeinung wird seit Jahren von einer Allianz aus Kirchenvertretern, Ärztefunktionären und Politikern in Schach gehalten. Erst in jüngster Zeit hat dieses Kartell einige Risse bekommen. Dass jetzt sogar der katholische Theologe Hans Küng das Recht auf Sterben einfordert („Ich will nicht als Schatten meiner selbst weiterexistieren“), könnte nun endlich Bewegung in die Debatte bringen.

Entschluss in freier Entscheidung

Irgendwann wird es zu Ende gehen. Aber wie?

Ich möchte nicht als Pflegefall enden, der von anderen gewaschen, frisiert und abgeputzt wird. Ich möchte mir nicht den Nahrungsersatz mit Kanülen oben einfüllen und die Exkremente mit Gummihandschuhen unten wieder herausholen lassen. Ich möchte nicht vertrotteln und als freundlicher oder bösartiger Idiot vor mich hindämmern. Und ich möchte ganz allein entscheiden, wann es so weit ist und ich nicht mehr will, ohne Bevormundung durch einen Bischof, Ärztepräsidenten oder Bundestagsabgeordneten.

Ich möchte den Bogen aber weite spannen:

Es geht um Menschen, die nicht todkrank sind, aber in freier Entscheidung zu dem Entschluss kommen, nicht mehr weiterleben zu wollen, sei es, weil sie den Verlust ihrer Persönlichkeit im Altwerden nicht erleben wollen, sei es, weil sie einfach genug haben und, wie es im ersten Buch Moses heißt, „lebenssatt“ sind.

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Letzte Saison – wenn es Zeit ist zu sterben

 

 

Bauern sehen Felder als Entsorgungsdeponie   Leave a comment

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Von wildbeimwild.com

Auszug.

Auf dem Land müssen Oasen für Tiere und Natur entstehen: Ohne Hobby-Jäger und mit einer Landwirtschaft im Einklang mit der Natur.

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Bildquelle: wildbeimwild.com

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Die Summe des gesamten Giftcocktails, welche der konventionelle Bauer auf Feldern entsorgt, setzt auch den Wildtieren massiv zu.

Aus Umweltschutzgründen dürfen Landwirte eigentlich nicht nach Belieben Gülle ausbringen: Ist der Boden gefroren, schneebedeckt oder mit Wasser gesättigt, darf der Sondermüll aus Antibiotika, Hormone, Gentech-Futtermitteln, Pestiziden, Spritzmitteln, Herbiziden  usw. nicht gegüllt werden. Doch viele Bauern halten sich nicht an die Gülle-Vorschriften.

Gülle enthält ausserdem viel Schwermetall, da den Tieren in der Massentierhaltung Futter mit Zink und Kupfer gefüttert wird. Diese Schwermetalle finden sich in den Exkrementen wieder, welche über die Gülle in die Böden gelangen. Sie hemmen das Pflanzenwachstum und schädigen wertvolle Mikroorganismen und wichtige Bodelebewesen wie Regenwürmer.

Immer wieder bringen Schweizer Bauer auch in den geschützten 3 Meter breiten Pufferstreifen bei Bächen, Wäldern und Hecken ihren Sondermüll aus. Es ist ebenfalls verboten auf diesen Streifen Siloballen zu lagern. Die Landwirte werden via Direktzahlungen dafür bezahlt, dass sie diese ökologisch besonders wertvollen Pufferstreifen nicht mit Jauche, Mist und Pestizide eindecken, damit Wildpflanzen – und Tiere einen natürlichen Lebensraum haben. In der Realität halten sich jedoch viele nicht an die Bestimmungen – und werden trotzdem belohnt. Von allen Ländern Europas werden in der Schweiz pro Hektare am meisten Pestizide ausgetragen.

Auch werde oft Gülle aus den Tallagen in höhere Bergregionen gefahren und dort auf den Wiesen ausgebracht. Hier kommt hinzu, dass diese Tiere in der Regel Kraftfutter zu fressen bekommen, das ebenfalls systemisch wirkende Insektizide (Neonicotinoide) enthält, welche zunächst “nur” Insekten von den Futterpflanzen abhalten sollten, später aber auch – über den Weg der Gülle – zur Verarmung der Insektenvielfalt auf den Alpwiesen führt, da diese Stoffe nicht so leicht abgebaut werden.

Die anwendbaren Vorschriften der Schweiz bezüglich der Verwendung von Hofdüngern sind deutlich weniger streng als in den umliegenden Ländern in der EU. Dies zeigt sich sowohl in den kürzesten Mindestabständen von 3 m zu Gewässern während der Ausbringung (im Vergleich dazu beispielsweise Österreich mit mindestens 10-20 m Abstand), als auch in der Technik des Ausbringens, wobei in den schweizerischen Bestimmungen keine konkreten Angaben über die Art und Weise vorliegen. Eine winterliche Zeitspanne, in welcher ein Güllenaustrag verboten ist, ist im Gegensatz zu den übrigen Ländern in der Schweiz nicht konkret festgelegt. So dauert das winterliche Ausbringungsverbot beispielsweise in Österreich von Mitte November (auf Grünfläche) bzw. von Mitte Oktober (auf Ackerfläche) bis Mitte Februar und in Deutschland von Mitte November bis Mitte Januar.

Nicht wiederkäuende Nutztiere scheiden mit der Nahrung aufgenommenes Phytat unverdaut wieder aus. Dies ist der Grund dafür, dass Gülle vom Schwein und anderen Nutztieren viel Phosphat enthält, das als Hauptquelle der Phosphatverschmutzung und Eutrophierung der Gewässer durch die Landwirtschaft angesehen wird.

Mit der Gülle kommen auch Krankheitserreger auf die Felder. Der Verdacht wiegt schwer: Milchkühe, Zuchtschweine oder Pferde, aber auch Wildtiere, wie Rehe, Wildschweine oder Hasen könnten sich seit Jahren mit hochinfektiösen Bakterien angesteckt haben. Durch den hohen Einsatz von Antibiotika in der Tiermast, hat es in der Gülle zudem oftmals gefährliche antibiotikaresistente Keime. Mit Antibiotika kontaminierte Gülle kann nach der Ausbringung auf dem Feld die Bakteriengemeinschaften im Boden stören und zur Erhöhung der Häufigkeit und Übertragbarkeit von Antibiotikaresistenzen führen.

Auch bei wildlebenden Tieren häuft sich in besorgniserregendem Ausmass die Diagnose Krebs durch Umweltgifte, wie Überdüngung, Anreicherung der Böden mit Schwermetallen, Pestizide, erhöhte Phosphorgehalte in Gewässern, Belastung des Wassers mit Nitrat, Pflanzenschutzrückstände im Trinkwasser, usw.

Die negativen Auswirkungen von Pestiziden auf die menschliche Gesundheit werden in immer mehr Studien bewiesen: Krebserkrankungen, Geburtsfehler, Schädigungen des Fortpflanzungssystems, neurologische Erkrankungen, Parkinson, Autismus, usw. Die Wissenschaftsgemeinschaft stimmt darin überein, dass die Bevölkerung vor Pestiziden geschützt werden muss.

In ökologischer Hinsicht werden Pestizide seit langem schon als verantwortlich für den Rückgang der Biodiversität erachtet. Insektizide töten Bienen, Schmetterlinge und zahlreiche andere nützliche Insekten. Herbizide dezimieren Wildblumen, die wiederum unabdingbare Nahrungsquellen für etliche Bestäuber unserer Ernten sind. Diese natürliche Biodiversität ist das Erbe einer Millionen von Jahren alten Entwicklung der Natur auf diesem Planeten.

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Bauern sehen Felder als Entsorgungsdeponie

 

Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner tanzen Polonaise   2 comments

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Das ist ja eine „schöne Melange“ 😉

Aus der Frankfurter Rundschau – fr.de

Es gibt Bilder, in denen man Menschen sieht, die eine Polonaise bilden. Dazu singen sie „Ein bisschen Sars muss sein“. Attila Hildmann, der vegane Kochbuchautor, ist einer ihrer Gewährsmänner. Zudem der Sänger Xavier Naidoo und der Schlagerstar Michael Wendler. Fragt man die Menschen, was es mit diesen Corona-Demonstrationen auf sich habe, was sie fordern, wen sie für was verantwortlich machen, sagen sie unter anderem: „Herr Gates propagiert einen Impfstoff, der in das … ähm … Genom, in das genetische … wie nennt man das … in das RNS …. in das RNA. Also er greift in das genetische Material ein von uns. Höchst bedenklich.“

Corona-Demos: Bill Gates als Feindbild von Corona-Leugnern

Ein anderer Demonstrationsteilnehmer wird deutlicher: „Wenn ihr Bill Gates beschützt, seid ihr Mittäter. Eure Eltern werden sich schämen, eure Kinder werden sich schämen.“ Die Rede ist von dem Gründer und ehemaligen Vorsitzenden des Microsoft-Konzerns, der sich seit mittlerweile zwölf Jahren dem Kampf gegen Malaria und Polio verschrieben und bereits vor fünf Jahren vor der Gefahr einer Virusepidemie gewarnt hat.

Fragt man weiter, erzählen die Demonstrierenden, dass eine weltumspannende gesellschaftliche Elite Kinder entführen, missbrauchen, deren Blut trinken und deren Fleisch essen würde. Diese Elite würde dem Satan huldigen und arbeite daran, den Rest der Menschheit zu versklaven. Und Bill Gates sei einer von ihnen. Einige Schritte weiter ruft ein Demonstrant: „Weg mit diesem System. Weg mit dieser BRD. Weg mit diesem Verbrecherpack. Wir wollen unseren Kaiser zurück. Wir wollen zurück auf Ehrlichkeit, auf Menschlichkeit. Nicht mehr.“ Auf die Frage, wer dieser Kaiser denn sei, antwortet der Mann: „Friedrich von Preußen“. Neben diesen Menschen marschieren Neonazis, Rechtsextreme, Reichsbürger.

Verschwörungstheorien: Corona-Demonstrationen werden von Rechtsextremen unterwandert

Zuweilen sieht man Politiker der AfD, die Flyer verteilen. Jemand hat auf einem Plakat den Virologen Christian Drosten neben dem nationalsozialistischen Massenmörder Josef Mengele abgebildet. Immer wieder tauchen Bilder von Anne Frank auf, mit der sich die Demonstrierenden identifizieren, daneben gelbe Judensterne mit der Aufschrift „ungeimpft“. Es bleibt nicht bei diesen wirren Worten und den absurden Verschwörungstheorien. Vor den Räumlichkeiten des Leibniz-Instituts in Berlin-Mitte explodiert im Oktober 2020 eine Bombe, Unbekannte werfen einen Brandsatz auf ein Gebäude des Robert-Koch-Instituts in Berlin-Tempelhof. An einer Weserbrücke im nordrhein-westfälischen Minden wird, ebenfalls im Oktober 2020, eine Schaufensterpuppe mit der Aufschrift „Presse“ an einem Galgen aufgehängt. Hunderte Demonstranten stürmen im August 2020 mit Reichsflaggen die Treppe des Reichstagsgebäudes.

Es ist verdammt ernst. Der eklatante Verstoß gegen Infektionsschutzmaßnahmen, die Verharmlosung des Holocaust, die Unterwanderung der Anti-Corona-Demonstrationen durch Rechtsextreme, die Explosion von Bomben, der Sturm auf die Treppe des Reichstagsgebäudes – man könnte meinen, nun endlich würden Polizei, Politik und Justiz in einer gemeinsamen Kraftanstrengung all diese Grenzüberschreitungen mit der vielbeschworenen „Härte des Gesetzes“ kompromisslos in die Schranken weisen.

Corona-Demos: Verharmlosung des Holocausts und Ignorieren der Corona-Schutzmaßnahmen

Gerade diejenigen, die bei jeder Gelegenheit die Durchsetzung von Recht und Gesetz fordern, würde man an vorderster Front vermuten. Immerhin gilt es einen Rechtsstaat zu verteidigen.

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Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner tanzen Polonaise

Nahrungsergänzungsmittel bei „Nutztieren“ – Vitamin B12   Leave a comment

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Man bekommt das Vitamin B12 nicht nur von Tieren, wie man allgemein meint. Denen muss es selbst bei der Nahrung ergänzt werden.

Von Peta.de

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Bild von Peta.de

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Vitamin B12 ist ein essentieller Mikronährstoff, der wichtige Aufgaben im menschlichen Körper erfüllt. Um langfristig gesund zu bleiben, müssen wir unserem Körper B12 zuführen. Auch wenn pflanzliche Lebensmittel keine sichere B12-Quelle darstellen, können wir das Vitamin problemlos als Nahrungsergänzungsmittel supplementieren. Wir müssen zur B12-Versorgung unseres Körpers also keine Tierprodukte konsumieren und dafür Tiere quälen und töten – denn auch sogenannten Nutztieren werden Nahrungsergänzungsmittel mit dem Futter verabreicht. Was liegt also näher, als die Qual empfindungsfähiger Lebewesen in industriellen „Tierfabriken“ zu vermeiden und B12 direkt zu sich zu nehmen?

Woher kommt Vitamin B12 eigentlich?

Vitamin B12 wird im Körper von Tieren nicht von körpereigenen Zellen gebildet, sondern von Mikroorganismen produziert. Diese Bakterien finden sich im Darm von Tieren, also auch im menschlichen Verdauungstrakt. Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand können sich nur Wiederkäuer wie Kühe mit dem von Darmbakterien produzierten B12 selbst versorgen. Andere Tiere, wie auch Menschen, müssen B12 mit der Nahrung aufnehmen.
B12-produzierende Bakterien kommen jedoch nicht nur im Darm vor, sondern auch im natürlichen Erdboden. Untersuchungen aus den 1950er-Jahren zeigen teils erhebliche Mengen B12 an Wurzeln und Erdproben. Allerdings ist ungewaschenes Gemüse heutzutage keine sichere B12-Quelle mehr,

denn die natürliche Bodenflora von Ackerflächen wurde durch die industrielle Landwirtschaft meist zerstört. Zudem sollten Pestizidrückstände an Gemüse unbedingt abgewaschen werden.

Tiere in der Agrarindustrie leiden an B12-Mangel

Da sich Tiere in der Agrarindustrie nicht in der Natur bewegen können und meist auch nicht natürlich ernährt werden, haben sie kaum Zugang zu natürlichen B12-Quellen. Um dem entgegenzuwirken, enthalten Futtermittel unter anderem zugesetztes Vitamin B12. Selbst im Darm von Kühen kann B12 nur dann gebildet werden, wenn das Futter genügend Kobalt enthält, was in der Tierhaltung jedoch oft nur durch künstliche Zusätze der Fall ist.

Direkt supplementieren statt den Umweg über leidende Tiere nehmen

Ist es nicht verrückt, dass Nahrungsergänzungsmittel tonnenweise in Futtertrögen landen und Tiere misshandelt und getötet werden, damit Menschen diese Substanzen über das Fleisch der Tiere aufnehmen können? Statt den Umweg über ein leidendes Tier zu nehmen, können wir B12 und andere Nährstoffe, wie etwa Omega 3, einfach direkt zu uns nehmen. Das bewahrt Tiere vor Qual und Tod und garantiert uns eine bestmögliche Versorgung. So zeigte die Framingham Offspring Study bereits im Jahr 2000, dass Menschen, die regelmäßig B12 supplementieren, die besten B12-Blutwerte aufweisen.

Was Sie tun können

Entscheiden Sie sich für eine vegane Ernährung, denn nur so tragen Sie dazu bei, das Leiden und Töten von Tieren zu beenden. Auch das für unseren Körper wichtige Vitamin B12 können Sie als vegan lebender Mensch ganz einfach zu sich nehmen – in Form von Tropfen oder Tabletten, über angereicherte Lebensmittel wie pflanzliche Milch oder über Zahncreme mit B12.

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Nahrungsergänzungsmittel bei „Nutztieren“ – Vitamin B12

Wenn Mensch und Tier zu eng beisammen sind   Leave a comment

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Es nützen alles Jammern, keine Wutausbrüche über die Corona-Maßnahmen nichts, so lange man nicht an die Ursachen geht. Es wird nicht die letzte Pandemie sein, wenn man nichts daraus lernt und nichts ändert.

Von derstandard.de

Sehr viele Pandemien sind sogenannte „Zoonosen“

Seltene Wildtiere werden oftmals als Delikatessen betrachtet. Foto: EPA

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Die österreichische Reaktion auf die Covid-19-Seuche ist unkoordiniert, zögerlich und wird von allerlei Provinzfürstentümern behindert. Das ist ein äußerst ungünstiger Befund, denn die Corona-Pandemie wird nicht die letzte sein, die über uns hereinbricht.

Nein, nicht „hereinbricht“, sondern fahrlässig herbeigeführt wird, und zwar durch das menschliche Verhalten.

Wir dringen einerseits massiv in den Lebensraum von Wildtieren ein und holen uns dadurch Viren, mit denen wir sonst nicht oder kaum in Kontakt gekommen wären; andererseits erzeugen wir durch Massentierhaltung in den entwickelten bzw. industrialisierten Ländern immer wieder Bedingungen, die zur Entstehung von Viren, die auch auf den Menschen überspringen können, beitragen.

Das Vordringen besonders in tropische Regenurwaldgebiete, komplett mit Abholzung, begünstigt diesen Kontakt. Dazu kommt die fatale Neigung großer Bevölkerungen, sich aus diesen Gebieten mit „bushmeat“ zu versorgen. Zwei der tödlichsten Seuchen der neueren Geschichte, die Millionen Opfer gefordert haben, gehen mit größter Wahrscheinlichkeit auf den Verzehr von infizierten Affen in West- und Zentralafrika zurück. Nämlich HIV/Aids (33 Millionen Tote seit 1980) und Ebola.

Dieses Überspringen von Tieren auf den Menschen nennt man Zoonose (zusammengesetzt aus den altgriechischen Worten für „Tier“ und „Krankheit“). Ähnlich ist es mit dem Ausbruch von Covid-19, den man auf die südchinesische Tradition zurückführt, seltene Wildtiere als Delikatessen zu betrachten. Entweder waren es Fledermäuse oder Schuppentiere („Pangolin“), die auf dem Wildtiermarkt der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan verkauft wurden und die Covid-Pandemie auslösten. Die Kommission der WHO, die nach Wuhan gereist ist, sagte jetzt, es sei jedenfalls ein Tier der Zwischenwirt gewesen – und das Virus sei nicht aus dem Labor entkommen.

Chinesische Feinschmecker sind wohl auch für den Ausbruch der Lungenkrankheit Sars 2002/ 2003 verantwortlich, die auf den Verzehr von Zibetkatzen aus der Provinz Yunnan zurückgeführt wurde.

Aber auch die (Massen-)Haltung von ganz normalen Nutzvögeln wie Hühnern, Puten, Enten und Gänsen kann angesichts des engen Zusammenlebens mit den Menschen in den Dörfern zur Gefahr werden. Die großen Vogelgrippen, die in regelmäßigen Abständen ausbrechen, haben zwar bisher nur zu relativ wenig Übertragungen auf den Menschen geführt, aber die Hongkong-Grippe von 1968 (ca ein bis zwei Mio. Tote weltweit) entstand aus einer Kombination von Geflügelpest auslösenden Viren und bereits unter Menschen zirkulierenden Influenzaviren. Das ist der Grund, warum immer wieder beim Auftreten solcher Erkrankungen in industrialisierten Tierfabriken der Welt der gesamte (Millionen-)Bestand getötet wird – 1997 in Südchina und 2014 in Südkorea der gesamte Zuchtgeflügelbestand und jetzt in Dänemark und anderen europäischen Ländern Millionen von Zuchtnerzen (allein in Dänemark 15–17 Millionen). Pervers? Eindeutig. Wer hätte überhaupt gedacht, dass es so viele Zuchtnerze gibt?

Pandemieforscher sagen daher, wir müssten die aktuelle Pandemie als „Generalprobe“ begreifen. Oder als letzte Warnung?

Hans Rauscher

Wenn Mensch und Tier zu eng beisammen sind

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Gruß Hubert

Brandenburgs Gesundheitsministerin wütet gegen AfD: „Hören Sie auf mit der Corona-Leugnerei“   Leave a comment

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Diese Frau Ursula Nonnemacher, langjährige Klinikärztin, hat sooo recht. Fakten und nicht ahnungsloses Gelabere und Unwahrheiten. Zu recht platzt ihr der Kragen.

Von web.de

  • Nachdem eine AfD-Abgeordnete im Brandenburger Landtag die Corona-Situation in dem Bundesland herunterspielte, ist Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher laut geworden.
  • Der Grünen-Politikerin und ehemaligen Klinikärztin gingen die Äußerungen aus den Reihen der rechtsextremen Partei deutlich hörbar zu weit.
  • Nonnemacher verwies in ihrer emotionalen Rede auf drohende Engpässe gerade in Kliniken im Süden Brandenburgs.

Es ist ein Thema, bei dem angesichts täglich hunderter neuer Corona-Toter und überlasteter Kliniken kein übermäßig großes Konfliktpotenzial zu erwarten gewesen ist: „Finanzielle Hilfen für alle Krankenhäuser in Brandenburg„, so lautete am Donnerstagmittwoch der Tagesordnungspunkt im Landtag in Potsdam.

Dennoch wurde Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher in ihrer Rede laut – nicht wegen des zugrunde liegenden Antrags der Linkspartei, den die rot-schwarz-grüne Regierungskoalition geschlossen ablehnt, sondern wegen Äußerungen zur Corona-Pandemie aus Reihen der AfD.

Brandenburg verlegt 51 Corona-Patienten nach Berlin

„Bevor ich hier zum Thema spreche, muss ich einfach noch einmal mein Befremden Ausdruck verleihen“, begann die Grünen-Politiker noch ruhig. Um dann zu explodieren: „Frau Abgeordnete Barthel (AfD-Politikerin Sabine Barthel, Anm. d. Red.), was erzählen Sie denn hier eigentlich? Wir verlegen morgen 51 Patienten nach Berlin!

Nonnemacher hatte das Nachbarbundesland wegen eines drohenden Engpasses in Krankenhäusern um Hilfe gebeten. In Brandenburg ist vor allem im Süden des Landes die Lage sehr angespannt. „Hören Sie doch mal auf mit dieser Corona-Leugnerei“, schimpfte Nonnemacher in Richtung der AfD. „Ich kann es wirklich nicht mehr ertragen! Gehen Sie doch mal in den Süden, reden Sie doch mal mit den Landräten oder mit den Klinikdirektoren oder Ärzten oder Schwestern dort vor Ort!“

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Video auf Twitter und bei 4shared.com

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Nonnemacher: „Sie bleiben Zahnarzt und Rechtsextremist“

Laut der Gesundheitsministerin, die selbst mehrere Jahrzehnte lang als Klinikärztin im Krankenhaus Spandau arbeitete, ist die Situation sogar so dramatisch, dass einige Landräte den Katastrophenfall ausrufen wollen. „Sie haben einfach keine Ahnung, ich bin es langsam so leid“, erklärte Nonnemacher, die sich sichtlich in Rage geredet hatte.

Dann nahm sie sich den AfD-Fraktionschef Hans-Christoph Berndt vor: Berndt habe nie klinisch gearbeitet und nie in einer Notaufnahme gestanden, betont Nonnemacher. „Sie wissen nicht, wie das ist, wenn ein Patient am ersticken ist.“ Die 63-Jährige betont: „Sie bleiben Zahnarzt und Rechtsextremist.“ Berndt ist Sprecher des rechtsextremen Vereins „Zukunft Heimat“, der wie die der Landesverband der AfD selbst vom Verfassungsschutz Brandenburg beobachtet wird. (mf)

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Brandenburgs Gesundheitsministerin wütet gegen AfD: „Hören Sie auf mit der Corona-Leugnerei“

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Gruß Hubert

 

 

Wenn die gepeinigte Tierwelt zurückschlägt…   Leave a comment

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Man hört von Experten (fast) nie etwas über die Ursachen von Corona. Nichts über Massentierhaltung, unhygienische Tiermärkte, in denen Tiere unter erbärmlichen Zuständen feil geboten werden. Aber irgendwann kommt dafür auch die Rechnung.

Rebloggt von Bettina Marie Schneider

Stille Nacht…Heilige Nacht…Karma lacht!

Es wird einsam rund um den Globus. Die Aussichten auf das diesjährige Weihnachtsfest, die lange Zeit davor und danach in Isolation, mit Beschränkungen, Kontakt- und Umarmungsverboten ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das , was uns erwartet, wenn die gepeinigte Tierwelt zurückschlägt, wenn Karma das für die Tiere übernimmt. Die Chancen, dass das in naher Zukunft passieren wird, stehen gut! Dann werden weltweit noch viel mehr Menschen, stille und einsame Nächte, Tage, Wochen und Monate erleben…oder gar nicht mehr!

Fast alle gefährlichen Erreger stammen aus der Tierwelt.

Die Liste der bisher bekannten Zoonosen umfasst über 200 Erkrankungen. Auch AIDS (HIV) startete 1983 seinen Vernichtungszug auf diese Weise und forderte bis heute weltweit 41 Millionen Todesopfer. Dann ging es Schlag auf Schlag: Vogelgrippe H5N1, Sars, Schweinegrippe H1N1, Mers, Ebola, Zika. Und jetzt Sars-CoV-2. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Erreger den Sprung auf den Menschen schafft, denn wir Menschen tun alles, um Zoonosen zu fördern. Wir dringen immer weiter in bislang unberührten Lebensraum der Wildtiere vor. Wenn Menschen Wildtiere jagen, auf engem Raum einkerkern, töten und verzehren, ist das förmlich eine Einladung für Viren, auf den Menschen überzuspringen, zu mutieren und sich an den neuen Wirt anzupassen! Weltweit erhöht die meist illegale Jagd nach Wildtieren die Gefahr, dass Erreger von Tieren auf den Menschen übergehen.

Dank Globalisierung kann sich jeder Erreger bequem und binnen kürzester Zeit über den gesamten Globus verbreiten.

Aber nicht nur Viren stellen eine potentielle Bedrohung dar. Wir züchten die Resistenten Keime in unseren Ställen! Der Einsatz von Antibiotika zur Bekämpfung von Krankheiten bei Schwein, Geflügel und Rindern ist in der industriellen Landwirtschaft nicht die Ausnahme, sondern an der Tagesordnung. Das bleibt nicht ohne Folgen: Krankheitserreger entwickeln Resistenzen, d.h. sie werden unempfindlich gegen gängige Antibiotika. Wir verlieren unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen Bakterien. Das Comeback der Pest steht bereits in den Startlöchern! Jede Geburt, jede kleine Verletzung, jeder Infekt wird dann zum Todesrisiko!

Die letzten Studienergebnisse in landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Deutschland haben viel Aufmerksamkeit erlangt:

In jedem von insgesamt 34 untersuchten Betrieben der Hähnchenmast wurden ESBL-bildende Enterobakterien gefunden. Bei Schweine- und Rindermastbetrieben waren es nur geringfügig weniger, aber auch hier konnten bei fast jedem Betrieb ESBL-bildende Darmbakterien nachgewiesen werden (85 Prozent bei Schweinen und 80 Prozent bei Rindern).Die Arzneimittel aus der Tierhaltung werden auch in Krankenhäusern eingesetzt. Das macht resistente Erreger zu einem immer größeren Problem, da viele von ihnen gleich gegen mehrere Antibiotikaunempfindlich werden. Die Behandlung dieser multiresistenten Keime wird beständig problematischer.

Die Weltgesundheitsorganisation warnt seit langem vor einem „postantibiotischen Zeitalter“ aber die Schweine, Kühe und Hühner in unseren Mastbetrieben sind durch die nicht artgerechte Haltung, das Leid und den Stress so anfällig geworden, dass beständig die Gabe von Antibiotika notwendig ist, um sie bis zur Schlachtung am Leben zu erhalten.

Aber es kommt noch schlimmer!

Gerade startet China groß durch! Schlimm genug, dass die Wildtiermärkte dort nicht nur ein Ort des Grauens sondern eine Reiseplattform für Erreger und Mutationen in jeder nur denkbaren Ausprägung sind…jetzt will man dort groß in die Massentierhaltung von Schweinen einsteigen. Die ersten Bilder der Anlagen erinnern an Dantes Inferno…und Karma reibt sich bereits die Hände für einen Gegenschlag, der irgendwann Corona wie ein Lüftchen gegen den verheerenden Orkan aussehen lassen könnte, der uns dann von diesem Planeten blasen wird.

Das unermessliche Leid, das wir den Tieren zufügen wird seinen Weg zu uns zurück finden.

Es ist nicht mehr die Frage, „ob“ … sondern einzig, „wann“ das passiert!

Corona war nur ein letzte Warnung, für all diejenigen, die dann noch übrig geblieben sind, um sich zu erinnern.

Stille Nacht…heilige Nacht…nicht „Schicksal “ sondern einzig wir sind schuld…wenn es für viele Menschen sehr einsam wurde, auf diesem Planeten!

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Wenn die gepeinigte Tierwelt zurückschlägt…

Corona-Impfstoffe: Nicht dank, sondern trotz Tierversuchen   1 comment

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Was sollen diese Tierversuche? 95 % der Medikamente, die im Tier bestens wirken, versagen beim Menschen. Sie führen zu gefährlichen Irrtümern.

Von aerzte-gegen-tierversuche.de

Überflüssige Tierversuche bringen keine Sicherheit für die Menschen

 

Bild von aerzte-gegen-tierversuche.de

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Etliche Tierversuchsbefürworter behaupten, dass Tierversuche für die angeblichen Erfolge der Corona-Impfstoffe ausschlaggebend gewesen seien. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall: Die rasche Entwicklung der Corona-Impfstoffe ist der jüngste Beweis dafür, wie ineffizient und unnötig Tierversuche sind. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche fordert einen Paradigmenwechsel zugunsten humanrelevanter, tierversuchsfreier Methoden, damit die Entwicklung wichtiger Medikamente und Impfstoffe zukünftig schneller, sicherer und zuverlässiger erfolgen kann.

In den letzten Wochen berichteten die Hersteller von drei Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 über erste Erfolge in großflächigen Studien mit Tausenden Menschen. Viele Experten raten zu vorsichtigem Optimismus, da es sich um vorläufige Ergebnisse handelt und die genauen wissenschaftlichen Daten noch nicht veröffentlicht sind. Dies hindert einige Tierversuchsverfechter jedoch nicht daran, den erwarteten Erfolg der Corona-Impfstoffe Tierversuchen zuzuschreiben. Bei näherer Betrachtung ist klar ersichtlich, dass diese Tierversuche nicht zur Entwicklung und Effizienz dieser Impfstoffe beigetragen haben.

Es ist gesetzlich geregelt, dass normalerweise alle Medikamenten- und Impfstoffkandidaten in einer ganzen Palette von Tierversuchen vor dem ersten Test an Menschen erprobt werden. Da die üblichen Tierversuche aber zu langwierig und erfahrungsgemäß zu unzuverlässig für die aktuelle Corona-Krisensituation sind, wurden einige Tierversuche verkürzt, übersprungen oder gleichzeitig mit den Tests an Menschen gemacht. „Die Impfstoffkandidaten des deutschen Unternehmens BioNTech und der amerikanischen Firma Moderna wurden an Affen getestet, erst nachdem Hunderte von Menschen mit den Impfstoffen injiziert wurden. BioNTech hat vier Impfstoffkandidaten an Menschen getestet und anhand der gesammelten Daten sich für den heute berühmten Impfstoffkandidaten entschieden, was die Ergebnisse der später durchgeführten Affenversuche ad absurdum führt“, erklärt Dr. Dilyana Filipova, Wissenschaftlerin bei Ärzte gegen Tierversuche. Die Impfstoffkandidaten wurden kurz vor den ersten Menschen-Studien Mäusen und Ratten verabreicht, um eine behördliche Genehmigung für die weiteren Tests an Menschen zu bekommen. Eine schützende Wirkung vor einer Infektion mit dem Coronavirus konnte jedoch nicht gezeigt werden, da sich weder Mäuse noch Ratten natürlicherweise an dem Virus anstecken. „Dass Tierversuche aufgrund veralteter Gesetze durchgeführt wurden, ist kein Beleg für deren angebliche Unerlässlichkeit und Notwendigkeit“, so die Biologin weiter.

Es ist nicht überraschend, dass man bei der Medikamenten- und Impfstoffentwicklung gegen das Coronavirus Tierversuchen keine hohe Priorität eingeräumt hat, denn ca. 95 % der Medikamente, die im Tier bestens wirken, versagen beim Menschen. Darüber hinaus gibt es nach heutigem Kenntnisstand keine andere Tierart, die die beim Menschen beobachteten komplexen COVID-19-Symptome entwickelt. „Während manche Tierversuchsbefürworter mit angstmachenden Behauptungen drohen, dass es ohne Tierversuche keinen Corona-Impfstoff geben würde, war die sehr schnelle Entwicklung mehrerer entsprechender Impfstoffe bis zum heutigen fortgeschrittenen Stadium nur deswegen möglich, weil viele der sonst üblichen Tierversuche übersprungen wurden“, sagt Filipova. Bedarf und Entwicklung tierversuchsfreier, menschenrelevanter Forschungsmethoden steigen weltweit. Zurzeit lassen sich bereits 10 menschliche Mini-Organe, sog. Organoide, bzw. Gewebe mit dem SARS-CoV-2-Virus infizieren, welche wichtige Informationen über das Verhalten des Virus im menschlichen Organismus geben. In den USA wurde kürzlich ein Programm zur Testung von Corona-Impfstoffen mittels Multi-Organ-Chips ins Leben gerufen. Auch komplexe Computermodelle werden verwendet, um die mutmaßliche Wirksamkeit anderer Arzneimittel gegen das Coronavirus zu analysieren und Impfstoffkandidaten auszuwerten. „Viele wichtige Erkenntnisse über das Coronavirus wurden in diesen Modellen gewonnen. Letztendlich basiert die Entwicklung der heute zelebrierten Impfstoffkandidaten auf solchen Methoden und Patientendaten“, so Filipova.

Weniger als 1% der öffentlichen Fördergelder in Deutschland werden in diese modernen, menschenrelevanten Methoden investiert, die restlichen über 99% fließen in Tierversuche. „Wir fordern eine Umschichtung der Fördergelder und die gesetzliche Anerkennung tierversuchsfreier Systeme als Testmethoden in der Medikamentenentwicklung statt der veralteten Tierversuche. Nur so werden wir in der Lage sein, zukünftig schneller und zuverlässiger wirksame und sichere Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln“, sagt Filipova.

Quellen:

Jarrod Bailey: A ‘shortage’ of animals for labs will help, not hinder, a COVID-19 research. Pittsburgh Post-Gazette, 18.11.2020 >>

Pfizer and BioNTech announce data from preclinical studies of mRNA-based vaccine candidate against covid-19. Pfizer, 09.09.2020 >>

Covid-19. BioNTech >>

Weitere Informationen:

Tierversuchsfreie Forschung an Impfstoffen gegen COVID-19, Ärzte gegen Tierversuche, 19.11.2020 >>

Überflüssige Affenstudien zu Corona-Impfstoffen, Ärzte gegen Tierversuche, 18.10.2020 >>

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Corona-Impfstoffe: Nicht dank, sondern trotz Tierversuchen

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Gruß Hubert