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Erfolg: Calvin Klein und Tommy Hilfiger listen Exotenleder aus   Leave a comment

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Bild: Peta.de

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Ein großer Erfolg für die Tiere: Die PVH Gruppe, zu der auch Calvin Klein und Tommy Hilfiger gehören, hat nach Gesprächen mit PETA USA beschlossen, Exotenleder aus ihrer Produktlinie zu streichen. Der Moderiese hat erkannt, dass Exotenleder immer Tierleid bedeutet und dass viele Zoonosen aus dem Kontakt mit wild lebenden Tierarten entstehen. Dank dieser Entscheidung bleibt zahllosen Krokodilen, Echsen und Schlangen ein grausamer Tod im Namen der Mode erspart.

Exotenleder fördert Pandemien

Artenschutzexperten warnen die PVH Gruppe vor den Pandemie-Risiken, die mit dem Wildtierhandel einhergehen. Überall, wo Wildtiere und Exoten auf engem Raum gehalten und verkauft werden, können neuartige Viren wie das Coronavirus (SARS-CoV-2) auf den Menschen übertragen werden. Die unhygienischen Bedingungen, unter denen Wildtiere ihrer Häute wegen gezüchtet und getötet werden, ähneln denen, die das Coronavirus hervorgebracht haben.

Leiden für vermeintlichen Luxus

Hinter jeder Krokodil- oder Schlangenhaut steckt ein Tier, das einen gewaltsamen, blutigen Tod erlebt hat. Tiere in der Exotenlederindustrie werden auf besonders grausame Weise getötet. Alligatoren wird der Hals aufgerissen und Metallstangen werden in die Wirbelsäule oder das Gehirn der Tiere gestoßen. Schlangen werden mit Wasser vollgepumpt, das ihre Haut lockern soll, die ihnen anschließend vom Körper geschnitten – oft bei vollem Bewusstsein. Strauße werden vor den Augen ihrer Artgenossen getötet, anschließend werden ihnen die Federn aus dem Leib gezogen.

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Was Sie tun können

  • Bitte informieren Sie Ihr Umfeld über die Qualen, die Tiere in der Exotenlederindustrie erleiden müssen.

  • Kaufen Sie niemals Exotenleder, sondern greifen Sie auf tierfreundliches veganes Leder zurück.

Veganes leder: die zehn besten Imitate

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Erfolg: Calvin Klein und Tommy Hilfiger listen Exotenleder aus

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 25. September 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

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Exotenleder: PETA übt Druck auf Mutterkonzern von Versace aus   Leave a comment

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Es sind unsagbare und kaum vorstellbare Qualen die man Alligatoren und Schlangen zufügt. Und das alles für Luxusartikel.

Von Peta.de

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Bild: Peta.de

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PETA nimmt die Jahreshauptversammlung der Capri Holdings am 23. September 2020 in London zum Anlass, um vor Investoren und Anteilseignern die entscheidende Frage zu stellen, vor der sich die Verantwortlichen nicht länger drücken können:

Wann wird Capri Holdings sowohl Tieren als auch der öffentlichen Gesundheit den nötigen Schutz zukommen lassen und Exotenleder verbannen?

Zum Hintergrund: PETA ist Aktionärin des Mutterkonzerns von Versace, Michael Kors und Jimmy Choo: Capri Holdings. In diesem Zusammenhang sieht es PETA als Pflicht an, Aktionäre vor dem risikoreichen Potential weiterer Pandemien durch den Handel mit wilden Tieren zu warnen. PETA fordert die verantwortliche Dachgesellschaft Capri Holdings und dazugehörige Modemarken wie Michael Kors, Versace und Jimmy Choo dazu auf, endlich das Geschäft mit Exotenhaut zu beenden und damit das grausame Tierleid aus ihren Sortimenten zu streichen!

„Der Wildtierhandel steht in direkter Verbindung zu ansteckenden Krankheiten wie COVID-19. Unter dieser Voraussetzung sollte jeder Designer daran interessiert sein, die Häute von Schlangen und Krokodilen aus seinen Modelinien zu entfernen. PETA fordert Michael Kors, Versace und Jimmy Choo auf, sich den zahlreichen Marken anzuschließen, die nicht aus dem gewaltsamen Tod empfindsamer Reptilien Profit schlagen wollen.”
Tracy Reiman, Executive Vice President bei PETA

So leiden Alligatoren und Schlangen für Exotenleder

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© by © PETA USA

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In der Vergangenheit deckte PETA gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen die Qualen auf, die Alligatoren, Schlangen und Strauße für die Modeindustrie ertragen müssen. Mit dem Tragen einer anderen Haut wird jedoch nur eines gezeigt: eine lebensverneinende Haltung und Desinteresse gegenüber dem Leiden anderer Lebewesen für nichts weiter als ein paar Kleidungsstücke.

 

Katastrophale Lebensumstände auf Wildtiermärkten bergen Pandemie-Risiko

Die von der Exotenlederindustrie ausgebeuteten Wildtiere werden in der Regel von Tierhändlern auf Lebendtiermärkten eingesperrt, feilgeboten und oft auch getötet. Mit katastrophalen Hygienebedingungen sowohl für Menschen als auch Tiere sind Lebendtiermärkte Brutherde für Zoonosen und potentielle Pandemien.

Jetzt Petition zur schließung von lebendtiermärkten unterschreiben

 

Diese Modemarken sind auch ohne Exotenleder erfolgreich

Zahlreiche hochkarätige Designermarken zeigen, dass es auch anders geht: Brooks Brothers, Jil Sanders, Chanel, Diane von Furstenberg, Hugo Boss, Victoria Beckham, Vivienne Westwood, Tommy Hilfiger und Calvin Klein beweisen, dass Erfolg auch tierleidfrei geht, und haben Exotenleder bereits aus ihren Produktportfolios gestrichen.

Was Sie tun können

  • Bitte kaufen Sie niemals Produkte, die aus der Haut anderer Lebewesen hergestellt wurden, denn ausnahmslos immer steckt Tierleid dahinter!

  • Werden Sie aktiv und unterschreiben Sie unsere Petition um das unfassbare Leid der Krokodile in vietnamesischen Lederfarmen zu beenden!

Jetzt tierquälerei für krokodilleder stoppen!

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Exotenleder: PETA übt Druck auf Mutterkonzern von Versace aus

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Gruß Hubert

Tierquälerei. Hetzjagden gegen Wildtiere sind in Frankreich immer noch üblich.   Leave a comment

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Jäger: Diese Gattung Mensch ist ohne Seele und ohne Würde.

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Von n-tv.de

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Aktivisten stellen Jäger. Panischer Hirsch führt zu Eklat in Wohngebiet.
In Teilen der französischen Gesellschaft gilt die Hetzjagd noch immer als vornehme Freizeitbeschäftigung. Normalerweise werden die Tiere unbeachtet von der Öffentlichkeit in den Wäldern brutal zu Tode getrieben. In Compiègne rettet sich ein Hirsch vor eine Baustelle und löst einen Eklat aus.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Panischer-Hirsch-fuehrt-zu-Eklat-in-Wohngebiet-article22052080.html

VIDEO

https://www.4shared.com/web/embed/file/85tH7V1Hiq

https://www.4shared.com/video/85tH7V1Hiq/Aktivisten_stellen_Jger_Panisc.html

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Mehrere Hundert Grindwale verenden derzeit vor Tasmaniens Westküste

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Von Welt.de

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Helfer knien neben einen gestandeten Wal an der Westküste Tasmaniens
Quelle: dpa/Supplied
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Luftbilder zeigen das ganze Ausmaß der Katastrophe: Mehrere Hundert Grindwale verenden derzeit vor Tasmaniens Westküste. Wohl noch nie verirrten sich so viele Tiere, noch nie waren die Aussichten der Retter so schlecht.

Australischen Rettern zufolge sind rund 380 der vor der Westküste Tasmaniens gestrandeten Grindwale bereits tot. Etwa 30 weitere Tiere seien vermutlich noch am Leben, teilte Nic Deka von der zuständigen örtlichen Behörde am Mittwoch mit. Bisher konnten demnach 50 Wale befreit werden.

Am Morgen war eine Gruppe von rund 200 weiteren gestrandeten Tieren entdeckt worden. Die neu entdeckte Grindwal-Gruppe befindet sich nur wenige Kilometer von der abgelegenen Macquarie-Bucht entfernt, in der am Montag weit über 200 gestrandete Tiere gefunden worden waren. Der Biologe Kris Carlyon sprach von der größten bisher vor Tasmanien verzeichneten Strandung.

Die Wale waren in flachen Gewässern auf Sandbänken aufgesetzt und konnten sich nicht mehr in tiefere Gewässer fortbewegen. Was zu der Massenstrandung an der zerklüfteten und dünnbesiedelten Westküste der Insel führte, war weiterhin unklar.

Nur einige der Tiere können gerettet werden

Bilder zeigten, wie die Meeressäuger dicht gedrängt in flachen Gewässern nach Raum suchten. Die meisten Wale seien mit Booten nicht zu erreichen, sagte Meeresbiologin Kris Carlyon vor Journalisten. Rund 60 Retter – darunter Freiwillige und Mitarbeiter örtlicher Fischfarmen – konzentrierten sich nun auf die Wale, die die besten Überlebenschancen hätten.

[…]

Massenstrandungen von Walen an der tasmanischen Küste sind keine Seltenheit. Doch eine derart große Gruppe gestrandeter Wale ist an der Insel bereits seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr gesichtet worden. Carlyon vermutete, die Tiere könnten bei der Suche nach Futter zu nah an die Küste geraten sein – oder ein, zwei verirrten Mitgliedern ihrer Gruppe gefolgt sein.

Grindwale sind sehr soziale Tiere, mehrere Hundert Wale können gemeinsam auf Wanderschaft sein. Dabei folgen die Gruppen – Schulen genannt – einzelnen Leittieren. Diesen schwimmen sie auch in flaches Wasser nach, wo sie sich nicht mehr orientieren können.

Bei solchen Massenstrandungen, deren Ursachen noch weitgehend unklar sind, stirbt meist ein Großteil der Tiere.

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Hier gesamten Artikel lesen:

Mehrere Hundert Grindwale verenden derzeit vor Tasmaniens Westküste

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Gruß Hubert

Brutale Milchwirtschaft!   Leave a comment

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Da braucht es keine Worte. Die Bilder sprechen für sich. Die Milchwirtschaft in 5 Minuten erklärt.

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 22. September 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

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Alzheimer-Forschung: Bringt uns das Töten von Tieren wirklich weiter?   Leave a comment

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Von Peta.de

 

Bild: Peta.de

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Was genau hat es der Forschung bisher gebracht, unzählige Tiere in Alzheimer-Versuchen zu töten? Ehrlich gesagt, nicht viel.

Seit Jahrzehnten werden Zeit und Gelder verschwendet. Über 100 Medikamente wurden entwickelt und erwiesen sich als erfolglos. Und zahllose Tiere wurden ermordet. Doch noch immer gibt es weder ein Heilmittel gegen Alzheimer noch eine Methode zur Verlangsamung der Krankheit. Deshalb schlägt PETA nun eine bessere Strategie vor: Unzuverlässige Tierversuche müssen abgeschafft und durch tierfreie Methoden, die tatsächlich für den Menschen relevant sind, ersetzt werden.

Folgende fünf Dinge haben uns die unzähligen Fehlschläge der tierbasierten Alzheimerforschung gelehrt:

1. Mäuse, Ratten, Affen, Hunde und andere Tiere bekommen auf natürliche Weise kein Alzheimer.

Mäuse lernen schnell und sind treusorgende Eltern. Sie singen ihren Lieben sogar etwas vor, haben eine komplexe Persönlichkeit und sind insgesamt faszinierende Lebewesen. Aber nur, weil sie genau wie wir über Gedanken und Emotionen verfügen, heißt das nicht, dass sie auch die gleiche Physiologie wie wir haben.

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Bild: Peta.de

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Experimentatoren manipulieren das Erbgut von Mäusen und anderen Tieren dahingehend, dass sich amyloide Plaques in ihren Gehirnen bilden. Denn genau das geschieht bei Menschen, die unter Alzheimer leiden. Die manipulierten Tiere mögen dann Symptome aufweisen, die denen von Alzheimerpatienten ähneln, doch sie haben die Krankheit als solche nicht.

Studien haben gezeigt, dass Testmedikamente, die das giftige Beta-Amyloid-Protein aus dem Hirn der Tiere entfernen, diesen helfen können. Doch bei menschlichen Patienten mit Gedächtnisverlust oder kognitiven Störungen helfen die gleichen Medikamente nicht.

2. Einige Behandlungsmethoden, die bei Tieren funktionieren, schaden menschlichen Alzheimer-Patienten sogar.

Als BACE-Hemmer bezeichnete Medikamente haben sich bei Mäusen, die genetisch dahingehend manipuliert wurden, ein Pseudo-Alzheimer zu entwickeln, als erfolgreich erwiesen. Doch bei menschlichen Patienten schienen diese Medikamente die kognitiven Fähigkeiten sogar zu verschlechtern und die Hirnschrumpfung potenziell zu verschärfen. [1] Ganze sechs Pharmaunternehmen konnten dieses Versagen auf ganzer Linie bestätigen.

3. Über eine Million Patienten in Deutschland brauchen eine Behandlung.

In Deutschland sind 1,2 Millionen Menschen an Alzheimer erkrankt – und jedes Jahr kommen 200.000 neue Erkrankte hinzu. Bezogen auf die Gesellschaft liegen die Krankheitskosten für alle Demenzerkrankungen, darunter Alzheimer, bei 54 Milliarden Euro pro Jahr und in den kommenden Jahrzehnten werden sich die Kosten vervielfachen. Trotz des verheerenden Ausmaßes existiert bisher keine Therapie, mit der man das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen könnte. Neue Alzheimermedikamente versagen beim Menschen in unglaublichen 99,6 Prozent der Fälle.

4. Archaische Tierversuche haben versagt. Wer Alzheimer heilen will, braucht einen Ansatz, der dem 21. Jahrhundert gerecht wird.

Ed Lein ist Senior Investigator am Allen Institute for Brain Science. Er erklärt das Ganze so:

„Wir versuchen, eine Krankheit mit einem komplexen System, das wir im Grunde nicht verstehen, zu heilen.“

Bradley Hyman, Professor für Neurologie und Alzheimer-Forschung an der Harvard Medical School und am Massachusetts General Hospital, ergänzt hierzu, die Komplexität von Alzheimer mache es „sehr schwierig, sie mit experimentellen Systemen nachzubilden“. Er vertritt deshalb die Ansicht:

„Eine direkte Untersuchung des menschlichen Gehirns ist zum Verständnis der Krankheit zweifellos unerlässlich.“

5. Wir müssen aufhören, Tiere zu töten, und uns stattdessen auf die Erforschung des menschlichen Gehirns konzentrieren.

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© by PETA USA

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Es ist heutzutage drängender denn je, dass die Forschung sich tierfreien Methoden zuwendet, die tatsächlich relevant für die menschliche Physiologie sind.

Beispielsweise gibt es in Großbritannien eine Initiative namens „Brains for Dementia Research“. In deren Rahmen können Menschen ihr Gehirn nach ihrem Tod spenden und ermöglichen es der Forschung somit, die Krankheit direkt an menschlichem Hirngewebe zu untersuchen. Auch Organoide wie „Mini-Gehirne“ aus menschlichen Zellen ermöglichen zuverlässigere und für den Menschen aussagekräftige Forschungsergebnisse.

Das menschliche Gehirn lässt sich mit neuester Bildgebung immer besser darstellen und auch mathematische Modelle schreiten immer weiter fort. Das hat es einem Forschungsteam der Universität Cambridge ermöglicht, Proteine, die mit Alzheimer in Zusammenhang stehen, besser zurückzuverfolgen.

Was Sie tun können

Erfahren Sie mehr über den von PETA erarbeiteten Strategieplan zur Modernisierung der Forschung und zum Ausstieg aus Tierversuchen: den Research Modernisation Deal. Unsere Strategie setzt auf aussagekräftige, tierfreie Methoden – unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!

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Alzheimer-Forschung: Bringt uns das Töten von Tieren wirklich weiter?

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Gruß Hubert

Nach leiderfülltem Leben: Geretteter Elefant Gajraj in Indien gestorben   Leave a comment

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Unglaublich und traurig welches Leid Elefanten in Gefangenschaft widerfährt.

Von Peta.de

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Der Elefant Gajraj verbrachte 51 Jahre seines Lebens in schmerzhafter und leiderfüllter Gefangenschaft in Indien, wo er als Touristenattraktion missbraucht wurde. 2017 befreiten ihn Mitarbeiter von PETA Indien und überführten ihn in die Auffangstation „Wildlife SOS“, wo er seine letzten Lebensjahre in Frieden verbringen konnte. Hier erhielt er die notwendige Pflege und Fürsorge, die er nach der langen Gefangenschaft benötigte. Jetzt ist Gajraj im Alter von 66 Jahren verstorben.

Erst Hochzeitsgeschenk, dann als Touristenattraktion missbraucht

Im Alter von nur 12 Jahren wurde Gajraj 1965 seiner Familie gewaltsam entrissen und über hunderte Kilometer quer durch Indien verschleppt. Nach dem illegalen Transport, der eineinhalb Monate dauerte, wurde der Elefant der Würdenträgerin Rani von Aundh als Hochzeitsgeschenk überreicht, nach der Hochzeit jedoch einem gewaltsamen und schmerzhaften Training unterzogen und als Touristenattraktion missbraucht. Wenn er nicht arbeiten musste, wurde er an allen vier Beinen angekettet und musste ganz allein an derselben Stelle ausharren. Nur gelegentliche Spaziergänge durch das Dorf unterbrachen sein tagtägliches Leid. Als Gajraj zu alt war, um Touristen zu unterhalten, überließen die Menschen ihn einfach seinem Schicksal und seinen Qualen.

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Bild: Peta.de

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Nach über 50 Jahren Vernachlässigung durch PETA-Kampagne gerettet

Mit einer Petition forderten mehr als 200.000 PETA-Unterstützer weltweit die Freilassung des traumatisierten Elefanten. Als die Mitarbeiter von PETA Indien Gajraj retteten, war sein Körper übersät von schmerzhaften Abszessen. Die Zehennägel an beiden Füßen waren gebrochen. Seine Stoßzähne waren abgetrennt worden, aufgrund von Bewegungsmangel und Trostlosigkeit wippte er apathisch mit dem Kopf – ein deutliches Zeichen für großes seelisches Leid. Im Juni 2017 konnte Gajraj schließlich in die Auffangstation „Wildlife SOS“ überführt werden. Nun hatte er endlich ein artgerechtes Zuhause gefunden, in dem Pfleger seine Wunden fachgerecht behandelten und seine Verpflegung gewährleisteten. Zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert konnte Gajraj frei herumlaufen und nach Belieben baden. In der Gesellschaft anderer geretteter Elefanten verbrachte Gajraj hier seinen Lebensabend.

Elefanten in Indien: jahrzehntelange Tierquälerei in Gefangenschaft

So wie Gajraj ergeht es zahlreichen Elefanten in Indien. Viele von ihnen sind über Jahrzehnte in Tempeln angekettet, müssen Touristen auf ihren Rücken tragen oder in Zirkussen auftreten. Immer wieder zeigt sich bei Besuchen vor Ort ein grausames Bild: infizierte Wunden, Krankheiten wie Tuberkulose sowie Gewaltanwendung. Einige der in Gefangenschaft lebenden Elefanten sind teilweise oder vollständig blind. Oftmals sind die Tiere über lange Zeiträume an allen vier Beinen angekettet und somit in ihrer Bewegungsfreiheit komplett eingeschränkt. Dabei stehen sie häufig auf Betonböden ohne Schutz vor der brütenden Hitze. Wasser und Nahrung sind meist nicht ausreichend vorhanden. Die schweren Ketten bereiten den Tieren große Schmerzen und führen oft zu Schürf- und Druckwunden, die sich entzünden. Besonders grausam: An manchen Ketten sind sogar extra Stacheln befestigt.

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Bild: Peta.de

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n der Wildnis legen Elefanten täglich weite Strecken zurück – doch angekettet und isoliert von Artgenossen leiden die intelligenten Tiere körperlich und seelisch, denn es fehlt ihnen an Bewegung und mentaler Stimulation. Deshalb werden viele Elefanten in Gefangenschaft depressiv; ihre Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind am ständigen Hin- und Herschaukeln sowie Nicken des Kopfes erkennbar.

Ein weiteres trauriges Beispiel ist die Elefantendame Lakshmi. Auch sie war noch sehr jung, als sie in einem Tempel im indischen Puducherry angekettet wurde, wo sie 20 Jahre an derselben Stelle auf hartem Betonboden stehen musste. Lakshmi hatte an allen vier Füßen eine schmerzhafte Fußfäule entwickelt. Das ständige Reiben von Ketten und anderen harten Oberflächen verursachte außerdem wunde Stellen am ganzen Körper.

Elefanten gehören nicht in Gefangenschaft!

Lakshmi wurde von den Behörden vor kurzem an einen Standort außerhalb der Stadt verlegt. Doch das allein reicht nicht: Sie verdient ein ruhiges, gewaltloses und artgerechtes Leben – so wie alle anderen Elefanten. Deshalb fordert PETA Indien, dass die Verantwortlichen die Elefantendame an eine Auffangstation übergeben, in der sie angemessen medizinisch versorgt wird und gemeinsam mit Artgenossen ein Leben ohne Ketten führen kann. Wir von PETA setzen uns weltweit für das Ende der Gefangenschaft von Elefanten ein.

Was Sie tun können

Gajraj und Lakshmi sind keine Einzelfälle: Zahlreiche weitere Elefanten leiden in Indien in Gefangenschaft. Diese Tiere sind auf unsere Hilfe angewiesen.

  • Besuchen Sie niemals Zirkusse, Tempel und andere Attraktionen, in denen Elefanten als Touristenattraktion gehalten werden. Nutzen Sie zudem niemals Angebote wie Elefantenreiten.

  • Informieren Sie bitte auch Familie, Freunde und Bekannte über das Leid der Elefanten in Indien.

  • Unterschreiben Sie unsere Petition gegen das Elefantenreiten in Indien.

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Nach leiderfülltem Leben: Geretteter Elefant Gajraj in Indien gestorben

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 21. September 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

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Völkische Ideologie   2 comments

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Die völkische Ideologie erlebt bei einigen Vertretern der AfD (ich möchte da nur Björn Höcke und André Poggenburg nennen) eine Renaissance.

„Zwar verwenden sie sie nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Hajo Funke anders, als die Nationalsozialisten es taten, es gehe ihnen aber um eine ethnozentristische Verengung des Volksbegriffs: Menschen, die diesem nicht entsprechen, gälten bei Höcke als „Fremde“, ihre Zuwanderung als Gefahr für Identität und nationale Homogenität Deutschlands. Damit wende er sich nicht nur gegen die Flüchtlinge, sondern gegen die gegenwärtige Verfassung Deutschlands, der ein solcher Art verengter Volksbegriff fremd ist.“  https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkisch

Von Belltower.news

Die Geschichte der Völkischen Bewegung im Wilhelminischen Kaiserreich (1871 – 1918) muss als Vorgeschichte der NSDAP angesehen werden.

Nicht in dem Sinn, dass das wilde Gemisch von esoterischen Halbweisheiten und scheinwissenschaftlichen Vorurteilen, die die völkische Ideologie ausmachen, zwangsläufig in der Shoa oder den Holocaust münden hätte müssen; dazu wären die Sekten und Geheimbünde des völkischen Milieus schon organisatorisch niemals in der Lage gewesen. Aber: dieses Milieu gab geistig wie organisatorisch einen idealen Nährboden für die Funktionäre des NSDAP und ihre Machwerke (etwa Adolf Hitlers „Mein Kampf“ von 1924 oder Alfred Rosenbergs „Der Mythus des 20.Jahrhunderts“ von 1930) ab. Schließlich wurden Runensymbole und Hakenkreuz, Begriffe wie „Arier“ und „Rasse“ Ende des 19.Jahrhunderts durch die völkische Bewegung und ihren Hauptideologen, den österreichischen Anthropologen Guido von List, populär gemacht. Nicht umsonst auch hieß das Parteiorgan der NSDAP und später offizielle Regierungszeitung Nazi-Deutschlands Völkischer Beobachter. Weil nun die NSDAP die völkischen Vorstellungen mit quasi-sozialistischen Vorstellungen von staatlicher Wirtschaftslenkung und totaler Integration der Bürger in eine moderne Massenbewegung verband, wurde sie zur „Machtergreifung“ (siehe: Nationalsozialismus) fähig.

Es sind vor allem drei Zentren, um die das völkische Denken kreist: Antisemitismus, Rassenlehre und Religion. Offen ihre Vernichtungswünsche aussprechende Antisemiten, wie Theodor Fritsch, dessen „Handbuch der Judenfrage“ noch im Dritten Reich als Standardwerk galt, standen neben Antisemiten, die die Juden nicht direkt ausrotten, sondern „nur“ der eigenen, vermeintlich kulturell überlegenen „Rasse“ unterordnen wollten. Überhaupt ist zu beobachten, dass der positive Bezug auf die vermeintliche „arische“, „germanische“ oder „nordische“ Rasse nie und nirgends ohne den negativen Bezug auf die Juden als Hauptvertreter einer „verderbten“, dem Natürlichen und Ursprünglichen feindlichen Lebensweise auskommt.

Diese innige Verknüpfung mit dem Antisemitismus kennzeichnet beide Spielarten des bei den völkischen Sekten und Splittergruppen beheimateten Rassismus: Die etwas zurückhaltendere Spielart fasste „Rasse“ als eher geistige und kulturelle Bestimmung des Einzelnen auf, teilte ihm dem jeweiligen Kollektiv aufgrund des „Gemüts“ zu, die härtere begründete „Rassezugehörigkeit“ als vermeintliche genetische Tatsache und setzte schon damals auf nach rassistischen Kriterien gesteuerte Menschenzucht (Im Nationalsozialismus gingen diese Vorstellungen in die Nürnberger Gesetze ein – siehe: Shoa – und legitimierten darüber hinaus das staatlicherseits betriebene Töten behinderter Menschen). Ein unerbittlicher Kollektivismus aber ist beiden Spielarten eigen: Die „Kultur“-Zugehörigkeit ist bei der einen für das Einzelindividuum so zwingend wie bei der anderen das „Geblüt“; die „Gegen-Rasse“ der Juden wird in einem Fall als hoffnungslos „artfremd“ denunziert, im anderen als unbrauchbar „minderwertig“ zur Ausrottung freigegeben. Die anderen „Rassen“ stünden zueinander in hierarchischer Anordnung, in der die reinrassige „arische“ oder „nordische“ (was gleichbedeutend mit „deutsch“ zu verstehen ist) aufgrund kultureller und/oder angeborener Überlegenheit zur Herrschaft über andere bestimmt sei.

Vor dem Hintergrund solcher Annahmen wird dann auch das Christentum als eine „art-“ oder „kulturfremde“ Religion angesehen. So trachtete die eine völkische Strömung danach, sich ein abstruses „deutsches Christentum“ zurechtzulegen, in dem vor allem Jesus nicht mehr der Jude, der er war, sein durfte, sondern von Juden ermordeter „Arier“ zu sein hatte. In der Sache konsequenter sind da andere Strömungen, die bis heute Einfluss besitzen, wie das Neuheidentum (siehe: Neopaganismus) und diverse Germanenkulte. Sie woll(t)en die Deutschen aus den Fängen einer schwächlichen, ihrer Meinung nach von Juden zur Schwächung der „nordischen“ Völker erfundenen Religion der Gleichheit und der Nächstenliebe befreien und sie zu ihren barbarischen Ursprüngen in diffusen Vorzeiten zurückführen.

Der Hauptträger völkischer Ideologie war der 1891 gegründete „Alldeutsche Verband“ mit seinem Vorsitzenden Heinrich Claß, der sich als überparteiliche Sammlungsorganisation verstand. Er warb für eine Erweiterung des deutschen „Lebensraums“ mittels kriegerischer Expansions- und Unterwerfungspolitik. Der Verband hatte mit antiliberalen Zeitschriften großen Einfluss auf die öffentliche Meinung. Nach 1918 forderten die „Alldeutschen“ die „nationale Diktatur“ und verschärften die antisemitische Propaganda gegen „Fremdvölkische“. Nach dem Verbot des „Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes“ verlor der Verband in den 1920ern an Einfluss gegen die aufstrebende NSDAP und wurde nach Hitlers Machtergreifung 1933 schließlich bedeutungslos.

Eine herausragende Rolle spielte auch der 1912 gegründete „Reichshammerbund“ und seine Geheimorganisation „Germenanorden“ um den bereits erwähnten antisemitischen Demagogen Theodor Fritsch. 1918 ging aus dieser Organisation die in München ansässige „Thule-Gesellschaft“ hervor. Diese war stramm heidnisch-antisemitisch ausgerichtet und verfügte über gute Verbindungen ins Militär und den Staatsapparat. Die „Thule-Gesellschaft“ hatte eine eigene Zeitschrift, den Münchener Beobachter (aus dem bald der Völkische Beobachter wurde), verwendete das Hakenkreuz als ihr Symbol, förderte die DAP (aus der bald die NSDAP wurde) und ihre führenden Funktionäre wie Adolf Hitler nach Kräften und half 1923 auch, den sogenannten „Hitlerputsch“ zu inszenieren (siehe: Nationalsozialismus). Die „Thule-Gesellschaft“ hatte also größten Einfluss auf den Aufstieg der NSDAP.

Insgesamt nahm die Anzahl und Mitgliederstärke völkischer Gruppierungen ab 1918/19 rasch zu. Vereine wie der „Verband gegen die Überhebung des Judentums“, der „Deutsch-Österreichische Schutzverein Antisemitenbund“, die „Deutschvölkische Beamtenvereinigung“ oder der „Bund völkischer Frauen“ schlossen sich Anfang 1919 auf Initiative des Alldeutschen Verbands im gegründeten „Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund“ zusammen. Anfang der 20er Jahre verfügte er über rund 200.000 Mitglieder in 600 Ortsgruppen. Mit einer hemmungslose Hetze gegen demokratische und als „verjudet“ geltende Politiker, die obendrein als Schuldige an der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg hingestellt wurden, trug der „Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund“ maßgeblich zur Verbreitung antisemitischen Gedankenguts in breiten Gesellschaftskreisen bei. Allein im Jahre 1920 wurden über 7 Millionen Flugblätter, fast 5 Millionen Handzettel und gut 8 Millionen Klebemarken unter der Bevölkerung verteilt. Als rechtsextreme Attentäter aus dem Umfeld der Organisation zwei Repräsentanten der Demokratie erschossen, 1921 den bürgerlich-konservativen Politiker Matthias Erzberger und 1922 den liberalen Unternehmer Walther Rathenau, wurde der „Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund“ verboten. Viele seiner Gönner, Förderer und Mitglieder wandten sich daraufhin der NSDAP zu.

Zur völkischen Bewegung dieser Zeit muss man aber neben den im politischen Raum operierenden Gruppen auch eine Vielzahl eher subkulturell orientierter Strömungen und Gruppierungen zählen, die ein antimodernes, vernunftfeindliches und gegenaufklärerisches Weltbild pflegten wie die Turnbewegung, die „Wandervögel“, die „Bündische Jugend“, Landkommunen, Anhänger der „Freikörperkultur“ und der „Lebensreform“, aber auch okkultistische und esoterische Gruppen. Der geistige Einfluss dieses Milieus reichte bis in Teile der Alternativ-Bewegung der 1980er und 1990er Jahre und wirkt fort im Radikal-Ökologismus, in spiritualistischer (New Age-)Ideologie und in populären Verschwörungstheorien.

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Völkische Ideologie

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Gruß Hubert

Luzie – diese Katze entkam einem Leben im Tierversuchslabor   Leave a comment

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Diese Katze hatte ein Riesenglück. Denn ein Leben in einem Tierversuchslabor ist die Hölle und endet immer tödlich!

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Von Peta.de

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Bild: Peta.de

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Etwa 120.000 Katzen warten allein in deutschen Tierheimen Jahr für Jahr auf ein liebevolles Zuhause. Wer ein Tier bei sich aufnehmen will, sollte daher auf keinen Fall zum Züchter gehen, sondern Tierheime oder lokale Tierschutzvereine besuchen und einen Vierbeiner adoptieren. Doch Katzen können nicht nur vom Tierschutz aufgenommen werden – in Ausnahmefällen entkommen sie auch einem grausamen, kurzen Leben im Tierversuchslabor. Luzie ist so ein Fall: Hier kommt ihre Geschichte.

Erika, was ist mit Luzie passiert? Warum wurde nach einem neuen Zuhause für die Katze gesucht?

Luzie wurde in einem Tierversuchslabor geboren. Sie hatte allerdings noch das „Glück“, dass sie nicht für Versuche missbraucht wurde (so wie über 700 Katzen jedes Jahr in Deutschland), sondern „nur“ in der Zucht eingesetzt wurde. Durch einen privaten Kontakt haben wir erfahren, dass das Labor Katzen abgeben will, weil der „Bestand“ reduziert werden sollte.

Wie kamst du dazu, Luzie zu adoptieren?

Unsere zwei Katzen sind in den beiden Jahren davor verstorben und so waren mein Mann und ich katzenlos. Da wir immer viele Tiere im Haus hatten, wollten wir wieder einer Katze ein neues Zuhause bieten. Mir war vorher auch gar nicht bewusst, welches Tierleid sich in unserer Nähe abspielt. Leider ist für Privatpersonen die Möglichkeit, sogenannten „Versuchstieren“ direkt zu helfen, sehr begrenzt, aber uns war klar, dass wir diese Chance ergreifen und wenigstens einem Tier ein besseres Leben in liebevoller Umgebung bieten wollen.

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Bild: Peta.de

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Warum war es dir wichtig, ein Tier aus dem Tierschutz aufzunehmen?

Weil sonst gar nichts anderes für uns in Frage kommt! Züchter finde ich schrecklich, weil es dabei aus meiner Sicht nur um Profit geht und dadurch den vielen anderen notleidenden Tieren die Chance auf ein neues Zuhause genommen wird.

Wie hat Luzie dich verändert?

Als wir Luzie damals abholten, haben wir einen kurzen, aber erschreckenden Einblick in die Haltungsbedingungen des Tierversuchslabors bekommen. Die Einrichtung war absolut trist und karg – Betonwände, Gitter, Futternäpfe, Holzspäne auf dem Boden – alles war aufs Nötigste reduziert. Auch Tiere mit in den Kopf implantierten Elektroden waren in der großen Katzengruppe. Als die Tierpfleger Luzie aus der Gruppe herausfingen, sah man den Tieren die Panik an, was nun auf sie zukommt. Diese Bilder haben sich bei mir eingebrannt. Ich werde nie vergessen, wo meine Luzie herkommt, und bin traurig, dass noch heute unzählige Tiere unter ähnlichen Bedingungen in Versuchslaboren leiden müssen.

Trotz ihrer schlimmen Erfahrungen ist Luzie in ihrer Art sehr, sehr sanftmütig und eine ruhige, gelassene Katze. Wenn sie bei mir ist, überträgt sich das auch auf mich. Wenn sie allerdings mal wieder stundenlang unterwegs ist, mache ich mir natürlich große Sorgen und werde unruhig.

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Luzie mit ihrer besten Freundin, Hündin Tiffy – Bild: Peta.de

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Wie geht es Luzie heute?

Anfangs war Luzie extrem scheu und ängstlich. In den drei Jahren ihres Lebens hatte sie ja bisher nur die Betonmauern des Labors kennengelernt und wurde in einer großen Gruppe mit weiteren Kätzinnen gehalten. Auffällig war vor allem, dass sie gar nicht das Verhalten einer normalen Katze zeigte – sie ist außergewöhnlich sanftmütig, lässt auch beim Tierarzt alles klaglos über sich ergehen und würde niemals fauchen oder beißen. Die ersten Monate verbrachte sie vor allem unter der Couch versteckt oder auch im Keller und ließ sich kaum blicken. Nach und nach fasste sie Vertrauen zu mir und wurde neugieriger. Unsere damalige Hündin Tiffy, die wir aus Bulgarien adoptiert hatten und die in ihrer Pflegefamilie schon gezeigt hatte, dass sie Katzen liebt, wurde zu Luzies bester Freundin. Luzie trauerte sehr, als Tiffy starb und suchte sie noch lange. Nach wie vor ist unsere „Labor-Luzie“ eher zurückhaltend vom Wesen her und eine genügsame Einzelgängerin, die sich von unseren anderen beiden später noch adoptierten Katzen lieber distanziert.

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Bild: Peta.de

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Was ist eure gemeinsame Lieblingsbeschäftigung?

Luzie genießt nun ihre Freiheit, ist zu jeder Jahreszeit viel draußen und kommt und geht, wie es ihr gefällt. Sie hat viele kuschelige Plätzchen im Garten und auf der Terrasse und wir sitzen auch gerne gemeinsam draußen. Nachts kommt sie zu mir ans Bett, haut mir die Pfote ins Gesicht und fordert ihre Lieblings-Leckerli-Sticks und ein paar Streicheleinheiten und dann verschwindet sie wieder. Mittlerweile ist sie eine Katzen-Seniorin und genießt ihre Ruhe.

Was Sie tun können

Bitte kaufen Sie niemals ein Tier beim Züchter, im Internet oder in Zoohandlungen, sondern adoptieren Sie Ihren tierischen Mitbewohner immer im Tierheim. Dort warten viele wundervolle Vierbeiner auf ein liebevolles neues Zuhause.
Auch gegen Tierversuche können Sie sich einsetzen: Achten Sie beim Kauf von Duschgel, Mascara, Putzmitteln und Co. auf tierversuchsfreie Marken.

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Luzie – diese Katze entkam einem Leben im Tierversuchslabor

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Gruß Hubert

In diesen Ländern und Städten ist Pelz verboten   Leave a comment

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Leider ist Deutschland in dieser Liste nicht dabei.

Von Peta.de

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Bislang ist Los Angeles die größte Stadt, die den Verkauf von neuen Pelzprodukten komplett verboten hat. Diesem Zeitgeist schließen sich weltweit immer mehr Städte und Länder an und schieben den verbliebenen Pelzfarmen damit einen Riegel vor. Vielen Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch Unternehmen und Regierungen ist mittlerweile klar, dass Pelze der Umwelt massiv schaden und Tiere gleichzeitig zu einem schrecklichen Leben und grausamen Tod verdammen.

Diese 14 bekannten Luxusmarken verbannen Pelz

Nachfolgend finden Sie eine Liste von Ländern und Städten, die einer pelzfreien Zukunft den Weg ebnen:

Belgien

Die flämische Regierung Belgiens verabschiedete 2018 einen Erlass gegen Pelzfarmen. Zuvor waren entsprechende Verbote bereits 2015 in der Wallonie und 2017 in Brüssel durchgesetzt worden. Diese historische Entscheidung bedeutet das Ende der letzten Pelzfarmen in Belgien – die verbliebenen 17 Betriebe werden bis 2023 schließen.

Bosnien und Herzegowina

In Bosnien und Herzegowina wurde 2018 ein Pelzfarmverbot erlassen, doch aufgrund einer Debatte über die Fristverlängerung hatten die Pelztierzüchter ihre grausamen Praktiken illegal fortgesetzt. Nun wurde endlich die letzte verbliebene Pelzfarm in der Nähe von Sarajevo laut Insider-Informationen, die PETA zugespielt wurden, geschlossen. PETA Deutschland hatte sich intensiv für die Schließungsbemühungen eingesetzt, unter anderem mit der Kampagne von Popsängerin Jelena Karleuša und durch gemeinsame Kampagnen mit der Anti-Pelz-Koalition (EVA). Die Organisationen fordern nun die Regierung und das Verfassungsgericht auf, diesen Sieg für die Tiere zu einem dauerhaften Gesetz zu machen und die bisherige, noch laufende Verbotsdurchsetzung von 2018 wieder aufzunehmen.

Großbritannien

Großbritannien war im Jahr 2000 das erste Land, das Pelzfarmen nach einer großen Protestwelle gesetzlich verbot. Ursprünglich bezog sich das Verbot nur auf England und Wales, doch Schottland und Nordirland zogen 2002 nach.

Japan

Im Jahr 2006 verabschiedete Japan ein Gesetz zum Schutz vor invasiven Tierarten. Dieses schränkte auch die Zucht nicht-heimischer Arten wie des amerikanischen Nerzes, des Waschbären und der Nutria ein. Das Gesetz macht den Betrieb von Pelzfarmen im Grunde illegal, und somit schloss die letzte Pelzfarm des Landes 10 Jahre später.

Kroatien

Das kroatische Landwirtschaftsministerium folgte dem Wunsch der Bevölkerung seines Landes und von Tierrechtsorganisationen wie PETA: 2017 trat nach einer 10-jährigen Übergangsphase das lang ersehnte Pelzfarmverbot in Koratien in Kraft. Ex-Pelzträgerin Sharon Osbourne bedankte sich in einem Schreiben bei Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenković für die konsequente Umsetzung.

Luxemburg

Luxemburg ist das jüngste Land mit einem Pelzfarmverbot. Das fortschrittliche Tierschutzgesetz des Landes wurde im Juni 2018 verabschiedet und verbietet Pelzfarmen ab Oktober 2018. Derzeit gibt es in Luxemburg keine Pelzfarmen, und diese Gesetzgebung sorgt dafür, dass das auch so bleibt.

Mazedonien

Mazedonien führte 2014 eine dreijährige Auslaufphase für Pelzfarmen ein – seit 2017 sind Pelzfarmen damit illegal.

Norwegen

In Norwegen wurde ein Pelzfarmverbot 2018 beschlossen – die Auslaufphase dauert noch bis zum Jahr 2025. Das Verbot wurde erlassen, nachdem zahlreiche Enthüllungsberichte gezeigt hatten, welch grauenvolle Bedingungen auf norwegischen Pelzfarmen herrschen. Aktuell gibt es in dem Land rund 300 Farmen, auf denen jährlich über 700.000 Nerze und 110.000 Füchse gezüchtet und getötet werden. (1) Das Verbot ist damit ein riesiger Erfolg für die Tiere.

Österreich

In Österreich wurde dank der starken Offensive von Tierschützern bereits 1998 die letzte Pelzfarm geschlossen. Im Januar 2005 trat schließlich das Bundestierschutzgesetz in Kraft, worin die Haltung von Tieren zur reinen Pelzgewinnung rechtlich verboten und damit sichergestellt wurde, dass in Österreich auch zukünftig keine Pelzfarmen mehr eröffnet werden.

Hier gesamten Artikel lesen:

In diesen Ländern und Städten ist Pelz verboten

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 17. September 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

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„Eine Schande für die NRW-Polizei“   4 comments

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Solche Staatsdiener habe im Staatsdienst nichts zu suchen. Solche Staatsdiener müssen schnellstens aus dem Dienst entfernt werden. Leider sind es keine Einzelfälle.

Aus tagesschau.de

Polizei in NRWRechtsextreme Chatgruppen aufgeflogen

Die Polizei NRW ermittelt gegen 29 Polizistinnen und Polizisten. Innenminister Reul zeigte sich bestürzt, denkt aber nicht an Rücktritt.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat im WDR Fernsehen möglichen Rücktrittsforderungen eine Absage erteilt. Fast 50.000 Menschen bei der Polizei würden gute Arbeit leisten, es gebe Erfolge bei der Bekämpfung der Clankriminalität und des Kindesmissbrauchs: „Wir sind da bundesweit die Besten.“ Ähnlich wolle er jetzt auch rechtsextremistische Tendenzen bei der Polizei angehen, so der Innenminister weiter. „Nicht lamentieren, sondern handeln“, sei die Parole.

Reul betonte zugleich, dass er nicht akzeptieren wolle, „dass es in der Polizei Menschen gibt, die rechtsextremistische Meinungen haben. Solche Menschen müssen entfernt werden“. Das habe er den Polizeichefs des Landes bei einer Krisensitzung am Nachmittag deutlich gesagt.

„Eine Schande für die NRW-Polizei“

„Ich habe zunächst nicht glauben wollen, dass es so was gibt“, erklärte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sichtlich betroffen am Mittwochmittag. Auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz gab er in Düsseldorf bekannt, dass die Polizei NRW gegen 29 Polizistinnen und Polizisten ermittelt, weil sie rechtsextreme Inhalte über ihre Handys ausgetauscht haben sollen.

„Dieser Vorgang ist eine Schande für die NRW-Polizei“, befand Reul. Auch das Bundesinnenministerium zeigte sich schockiert. Die Berichte seien „in höchstem Maße alarmierend“, sagte ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Es sei auch „ein Schlag ins Gesicht“ aller Polizisten, die in großer Loyalität zur demokratischen Grundordnung stünden.

Durchsuchungen in NRW an 34 Objekten

Am Mittwochmorgen waren 200 Beamte im Einsatz, um 34 Polizeidienststellen und Privatwohnungen in NRW zu durchsuchen. Davon betroffen waren 14 Polizistinnen und Polizisten in Duisburg, Essen, Moers, Mülheim und Oberhausen. Den übrigen 15 Beschuldigten wurden laut Reul Disziplinarverfügungen zugestellt. Alle 29 Beamten wurden vorläufig suspendiert.

Reul: „Übelste rassistische, neonazistische Hetze“

Insgesamt 160 Bilddateien mit strafrelevanten Inhalten sollen in fünf WhatsApp-Chatgruppen verteilt worden sein. Man rede über übelste rassistische, neonazistische Hetze, so Reul. Der NRW-Verfassungsschutz klassifiziert die Bilder als „Hardcore-Rechtsextremisten-Material“. Eine dieser Chatgruppen existiere laut Reul wohl seit 2012, eine andere mit den meisten Dateien seit 2015.

Die letzte Nachricht stammt laut Reul vom 27. August 2020. Zu diesem Zeitpunkt hatten Ermittler die Nachrichten auf einem Handy entdeckt, das ursprünglich in einem anderen Ermittlungsverfahren Fall untersucht wurde. Dabei ging es um den Verdacht des Geheimnisverrates eines Polizisten an einen Journalisten.

Polizeiwache Mülheim an der Ruhr betroffen

Die Hälfte der Verdächtigen habe laut den Ermittlern aktiv Bilder eingestellt, die andere Hälfte mitgelesen. Unter den Beteiligten sollen sich laut Reul auch welche mit Migrationshintergrund befinden. Die allermeisten Beteiligten hätten irgendwann mal in derselben Dienstgruppe in der zum Polizeipräsidium Essen gehörenden Polizeiwache in Mülheim an der Ruhr gearbeitet. Auch ein Dienstgruppenleiter gehöre dazu.

Einer der Beamten arbeitet nach Angaben Reuls heute im Landeskriminalamt (LKA), einer im Landesamt für Fortbildung der Polizei in NRW (LAFP), zwei im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD).

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„Eine Schande für die NRW-Polizei“

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Siehe auch:

Rechtsextremismus bei der Polizei: eine Chronologie

Der Innenminister gab sich entsetzt: 29 NRW-Polizeibeamte stehen unter Rechtsextremismus-Verdacht. Ein spektakulärer Einzelfall? Von wegen, wie unsere Chronologie zeigt.

NRW-Innenminister Herbert Reul war sichtlich erschüttert: „Ich habe zunächst nicht glauben wollen, dass es sowas gibt.“ Mit „das“ meinte er die Chatgruppen, auf denen Polizistinnen und Polizisten rechtsextremistische Bilder und Sprüche geteilt haben sollen. Das Staunen erstaunt. Denn dieser Fall ist vielleicht besonders gravierend, aber beileibe nicht der einzige. Meldungen über Beamte in Polizeiuniform, die sich als Rassisten, Reichsbürger und Rechtsextremisten entpuppten, gab es immer wieder – nicht nur in NRW. Eine Chronologie.

https://www1.wdr.de/nachrichten/rechtsextremismus-rassismus-reichsbuerger-polizei-nrw-100.html

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Polizei in NRW: Rechtsextreme Chatgruppen aufgedeckt

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Gruß Hubert