Autor-Archiv

Das lehrt und glaubt die katholische Kirche (3)   Leave a comment

.

Ich bin froh, dass ich mich selbst ausgeschlossen bzw. entfernt habe von diesem fragwürdigem Verein. Mit dieser Institution will ich nichts zu tun haben.

Lehrsatz-Nummer 368: „infolge des Gebots unseres Herrn, wodurch der Erlöser allen Völkern den Eintritt in seine Kirche vorgeschrieben hat.“

Diese Institution ist durch und durch verlogen und auch noch betrügerisch (Beispiel: durch Fälschungsurkunden sich Besitz angeeignet).

.

Rebloggt von Tierfreund und Religionskritiker Wolfgang wolodja51.wordpress.com

Lehrsatz-Nummer 213:

Es ist auch unser Glaube, dass die ganze Dreifaltigkeit die Fleischwerdung dieses Sohnes Gottes bewirkt habe, denn die Werke der heiligen Dreifaltigkeit sind untrennbar.

Lehrsatz-Nummer 325:

Wer sagt oder daran festhält, die Menschenseelen hätten ein Vorleben gehabt, d. h. sie seien zuvor Geister und heilige Gewalten gewesen, sie seien aber der göttlichen Anschauung satt geworden, hätten sich dem Bösen zugewandt, seien deswegen in der Liebe Gottes erkaltet, hätten so den Namen „Seelen“ (= die Kalten) bekommen und seien zur Strafe dafür in die Körper gebannt worden, der sei ausgeschlossen.

Lehrsatz-Nummer 329:

Auf dass allen die Wahrheit des reinen Glaubens bekannt und allen Irrtümern, die sich einschleichen könnten, der Zugang verschlossen sei, bestimmen wir, dass jeder, der von nun an hartnäckig dabei bleibt, zu behaupten, zu verteidigen und für wahr zu halten, die vernünftige oder verstandbegabte Seele sei nicht durch sich und wesentlich die Form des Leibes, als Irrlehrer zu betrachten ist.

Lehrsatz-Nummer 354:

Wer behauptet: Adams Sündenfall hat nur ihm, nicht aber seiner Nachkommenschaft Schaden zugefügt, und er hat die von Gott empfangene Heiligkeit und Gerechtigkeit, die er verloren hat, nur für sich, nicht aber auch für uns verloren; oder: befleckt durch die Sünde des Ungehorsams, hat er nur den Tod und die körperlichen Strafen auf das ganze Menschengeschlecht übertragen, nicht aber auch die Sünde, die der Tod der Seele ist: der sei ausgeschlossen

Lehrsatz Nr.356:

Wer leugnet, dass die neugeborenen Kinder getauft werden müssen, … der sei ausgeschlossen … Denn was der Apostel gesagt hat: „Durch den einen Menschen ist die Sünde in die Welt eingetreten und durch die Sünde der Tod, und so kam der Tod über alle Menschen, in ihm haben alle gesündigt“ (Röm 5, 12), das darf man nichts anders verstehen, als wie es die katholische Kirche, die überall verbreitet ist, immer verstanden hat. Wegen dieser Glaubensregel nämlich werden nach apostolischer Überlieferung auch die Kinder, die selbst noch keinerlei Sünden begehen konnten, deshalb wahrhaft zur Vergebung der Sünden getauft, damit in ihnen durch die Wiedergeburt gereinigt werde, was ihnen durch die Zeugung anhaftet [ die angebliche „Erbsünde“ ]

Lehrsatz Nr. 367:

Im Glauben müssen wir festhalten, dass außerhalb der apostolischen, römischen Kirche niemand gerettet werden kann; sie ist die einzige Arche des Heils und jeder, der nicht in sie eintritt, muss in der Flut untergehen. Aber ebenso müssen wir sicher daran festhalten, dass von dieser Schuld vor den Augen des Herrn niemand betroffen wird, der da lebt in unüberwindlicher Unkenntnis der wahren Religion.

Lehrsatz Nr. 368:

So lehren Wir: Die Kirche ist nicht eine unverbindliche Gemeinschaft, bei der es für das Heil des Menschen gleichgültig ist, ob man sie kennt oder nicht, ob man in sie eintritt oder sie verlässt. Sie ist unbedingt notwendig, und zwar nicht nur infolge des Gebots unseres Herrn, wodurch der Erlöser allen Völkern den Eintritt in seine Kirche vorgeschrieben hat. Notwendig ist sie auch als Mittel, weil … die Teilnahme an Wahrheit und Leben nicht erreicht werden kann außer in der Kirche und durch die Kirche …

Lehrsatz Nr. 369:

Außerhalb der Kirche kann niemand gerettet werden. Freilich sind nicht alle, die in unüberwindlicher Unwissenheit über Christus und seine Kirche leben, schon aufgrund dieser Unwissenheit ewig zu verdammen … Er [Christus] schenkt auch jedem seine Gnade, der sich nach Kräften müht, so dass er die Rechtfertigung und das ewige Leben erreichen kann. Diese Gnade erhält aber keiner, der von der Einheit des Glaubens oder von der Gemeinschaft der Kirche aus eigener Schuld getrennt ist und so aus diesem Leben scheidet. Wer nicht in dieser Arche ist, wird in der Sintflut umkommen. So verwerfen und verabscheuen wir die gottlose Lehre von der Gleichwertigkeit aller Religionen … Ebenso verurteilen wir die gottlose Ansicht derer, die den Menschen das Himmelreich verschließen aus dem falschen Vorwand: es sei unpassend und jedenfalls zum Heil nicht notwendig, die Religion zu verlassen, in der man geboren, erzogen, aufgewachsen sei, auch wenn sie falsch ist. Ja, sie klagen selbst die Kirche an, die erklärt, sie sei die einzig wahre Religion, und die alle Religionen und Sekten, die von ihrer Gemeinschaft losgetrennt sind, verwirft und verurteilt.

Lehrsatz Nr. 373:

Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen.

Lehrsatz Nr. 375:

Es gibt nur e i n e allgemeine Kirche der Gläubigen. Außer ihr wird keiner gerettet. In ihr ist Jesus Christus Priester und Opfer zugleich.

(Fortsetzung dieser nur kleinen Auswahl törichter Dogmen und Glaubensvorschriften am kommenden Sonntag …)

.

Das lehrt und glaubt die katholische Kirche (3)

 

Veröffentlicht 19. Oktober 2021 von hubert wenzl in Religionskritik

Getaggt mit

Milch: Alle Infos zu Tierleid, Umwelt und Gesundheit   Leave a comment

.

Von Peta.de

 

Bild von Peta.de

.

Pro Jahr liegt der Pro-Kopf-Verbrauch von Milch und Milchprodukten wie Käse und Joghurt in Deutschland bei rund 118 Kilogramm. Insgesamt 4,2 Millionen Tonnen Milch sind dabei für den Verbrauch im Umlauf. In der Milchwerbung dominiert das trügerische Bild der heilen Welt: Dort sind vor allem Kühe, zu sehen, die glücklich mit ihren Kälbchen auf einer grünen Wiese weiden.

Doch in der Milchindustrie werden nicht nur Kühe ausgebeutet: Vor allem Büffel, Schafe und Ziegen – aber auch Pferde – werden wegen ihrer Milch gezüchtet und gehalten. Noch immer wissen viele Menschen kaum etwas über die Methoden der Milcherzeugung – und noch weniger darüber, welches Leid die Tiere bei der Milchproduktion für unseren Konsum durchleben. Informieren Sie sich hier über den täglich stattfindenden Tiermissbrauch in der Milchindustrie.

Was versteht man unter „Milch“?

Wenn die Rede von „Milch“ ist, ist damit innerhalb der EU meist ausschließlich Kuhmilch gemeint. In Europa werden größtenteils Kühe in der Milchindustrie ausgebeutet – doch auch nach der Milch von Schafen und Ziegen bzw. Schaf- und Ziegenmilchprodukten gibt es eine wachsende Nachfrage. In anderen Regionen der Welt gehören Büffel zu den Tieren, die am meisten Milch für den kommerziellen Gebrauch produzieren – und auch hierzulande ist Büffelmilchmozzarella gefragt. In Deutschland gibt es außerdem einen Markt für Stutenmilch.

Egal, von welchem Tier die Milch stammt, es handelt sich immer um Muttermilch, die Tiere nur produzieren, wenn sie Nachwuchs bekommen. Jedes Säugetier produziert Milch für seine eigenen Babys. Rinder- und Büffelkühe möchten damit ihre Kälber, Ziegen und Schafe ihre Lämmer, Stuten ihre Fohlen ernähren – und keine Menschen.

.

Bild von Peta.de

.

All diese Tiere werden zu Milchmaschinen degradiert, sie werden ihr Leben lang ausgebeutet und gequält, ihnen werden immer wieder ihre neugeborenen Kinder weggenommen, bevor sie nach einem Leben voller Entbehrungen weit vor ihrer natürlichen Lebenserwartung getötet werden.

Wie geht es Tieren in der Milchindustrie?

Die Milchindustrie degradiert Kühe, Ziegen, Schafe und Co. zu milchproduzierenden Maschinen – entsprechend werden die Tiere auch meist behandelt. Kühe werden durch Züchtung zu krankmachenden Hochleistungen angetrieben, mit hohen Mengen an „Kraftfutter“ falsch ernährt und häufig mit Antibiotika gegen Krankheiten behandelt.

Alle Säugetiere – Kühe, Schafe, Ziegen, Büffel und Pferde – produzieren Milch für ihre Kinder. Damit die Tiere fast durchgehend Milch produzieren, müssen sie immer wieder Nachwuchs bekommen, der ihnen in den meisten Milchbetrieben bereits kurz nach der Geburt weggenommen wird. Vor allem männliche Lämmer, Kuh- und Büffelkälber sind unerwünschte „Abfallprodukte“ der Milchindustrie. Für Tiere in der Milchindustrie bedeutet das vom Tag ihrer Geburt an ein Leben voller Qualen.

Unter natürlichen Umständen können Kühe ein Alter von etwa 20 Jahren erreichen, in der Milchindustrie werden die Tiere jedoch nach durchschnittlich vier bis fünf Jahren getötet: Lässt die „Milchleistung“ nach oder werden die Kühe krank, sind die Tiere für die Betriebe nicht mehr wirtschaftlich, da sie Milch nicht mehr in einer profitablen Menge produzieren. In der Milchindustrie ausgebeutete Kühe werden daher spätestens dann ins Schlachthaus gebracht und dort qualvoll getötet.

Was passiert mit männlichen Tierkindern in der Milchindustrie?

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie mit jedem Glas Milch die Kalbfleisch- und Lammfleisch-Industrie oder Langstreckentransporte ins Ausland unterstützen und für den Tod der Tierkinder mitverantwortlich sind. Männliche Kälber und Schaflämmer werden nach der Trennung von ihren Müttern an die Mast verkauft und häufig auf Tiertransporten durch ganz Deutschland, Europa und nach der Mast sogar in Drittländer gekarrt.

Nach wenigen Monaten werden sie qualvoll im Schlachthof getötet, während weibliche Kälber und Lämmer in der Milchindustrie meist herangezüchtet werden – ihnen steht dann das gleiche traurige Leben wie ihren Müttern bevor.

.

.

Die männlichen Kälber werden nach der Geburt oft vernachlässigt, nicht ausreichend behandelt oder sogar getötet.

Es gibt zudem immer wieder Berichte, dass Bullenkälber und männliche Lämmer kaum mehr rentabel aufzuziehen bzw. zu verkaufen sind und daher oft illegal vernachlässigt werden, bis sie sterben beziehungsweise getötet werden – obwohl dies nach dem Tierschutzgesetz strafbar ist.

Auch in der biologischen Landwirtschaft ist vieles in dieser Hinsicht nicht anders. Wer Biomilch kauft, unterstützt vermutlich sogar die konventionelle Tierindustrie. Schließlich steht auch im Biobereich Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Hier gibt es oft erst recht keinen Markt für die männlichen Tierkinder. Wenige Wochen nach der Geburt werden sie an den konventionellen Markt verkauft, wo sie gemästet werden, bevor sie – oft noch im Kindesalter – zum Schlachthaus transportiert und für die Fleischindustrie getötet werden.

Kälber: „Abfallprodukte“ der Milchindustrie

.

Ist es notwendig, Milch zu trinken?

Weder aus kulinarischer noch aus ernährungsphysiologischer Sicht benötigt der Mensch Milch oder Milchprodukte. Eine ausgewogene vegane Ernährung ohne Milch und Milchprodukte ist gesund und für alle Lebensphasen geeignet. Auch wer gerne Milch im Kaffee, ein Eis im Sommer oder Käsekuchen isst, kann dies nach einer Umstellung auf die vegane Ernährung weiterhin genießen – nur eben tierleidfrei. Es gibt mittlerweile eine Fülle an Alternativen zu Milch- und Milchprodukten.

Außer dem Menschen (und den von ihm ernährten tierischen Mitbewohnern) trinkt keine andere Spezies nach dem Säuglingsalter noch Muttermilch oder gar die Milch einer anderen Spezies. Kuhmilch und die Milch anderer Tiere ist den Ernährungsbedürfnissen der jeweiligen Tierkinder angepasst, nicht an die von uns Menschen.

Hier weiterlesen:

Milch: Alle Infos zu Tierleid, Umwelt und Gesundheit

Der Vorhang wird fallen   Leave a comment

.

Von beasbevegan.ch

 

Bild by: Philip McCulloch-Downs

.

Wir werden alle eines Tages sterben – so viel ist ganz sicher! Für jeden wird der Vorhang früher oder später fallen und der Auftritt auf dieser Bühne ist unwiderruflich beendet.

In diesen paar wenigen, schattenumwölkten Jahren auf diesem Planeten, soll es nun also nicht möglich sein, nur einen kleinen Funken an Empathie für unsere Mitgeschöpfe, den Tieren, übrig zu haben?

Mir ist es mehr als nur unverständlich, wie der Mensch, obwohl er genau weiss, was man den Tieren, antut, einfach die Gräueltaten ignoriert und sich das Steak und den Käse weiterhin in den Mund schieben kann.

«Nein, nein vegan geht gar nicht! Ich will noch etwas zu Lachen haben in meinem Leben» sagte jemand zu mir, als er mein T-Shirt mit der Aufschrift «Go Vegan» las.

Hat man nur noch etwas zu Lachen, wenn man die Qual und das Leid von fühlenden Wesen unterstützt? Was in Gottes -und drei Teufels Namen, ist das denn für ein Lachen?!
Wenn MIR das Lachen im Halse stecken bleibt, dann gewiss nicht, weil ich vegan lebe, sondern weil ich diese Ignoranz und Egobeweihräucherung meiner Zeitgenossen nicht mehr schlucken kann.

In keinem Winkel dieser Erde sind Tiere sicher vor unserer bestialischen Willkür: Wir quälen sie in Fischzuchten, an Angelhaken, in Arenen, an Olympiaden, auf Bauernhöfen, in Versuchslaboren, auf Pelzfarmen, in Schlachthöfen, auf unzähligen Transportern und Schiffen. Ich könnte vermutlich Seiten damit füllen, wo und wie wir keine Sekunde davor zurückschrecken, Tiere zur Befriedigung unseres Egos zu malträtieren. Aber das ist dem Homo Sapiens egal, denn er will ja noch etwas zu Lachen haben in seinem Leben!

Wenn Lachen und Fröhlichsein gleichbedeutend ist mit Achselzucken und Vogelstrausspolitik, dann will ich nichts mehr zu tun haben, mit einer Gesellschaft, die ihre angeblich freundlich-heitere Maske aufsetzt, um verspottend und verhöhnend auf andere fühlende Wesen zu spucken.

Der Vorhang wird fallen – und mit ihm die Maske, die nicht selten eine Fratze verbarg.

 

Text by: Bea Kälin

Demonstration gegen Faschismus in Rom – Zivilgesellschaft gegen radikale Impfgegner   1 comment

.

Ich sage dazu nur: Wehret den Anfängen. Die Erstürmung von Gewerkschaftszentralen durch Faschisten gab es schon mal in der italienischen Geschichte.

Aus fr.de

Teilnehmende der Demonstration „Nie mehr Faschismus: für Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie“ in Rom.

.

In der italienischen Landeshauptstadt Rom gingen rund 50.000 Menschen auf die Straße, um gegen rechte Gewalt radikaler Impfgegner und Neofaschisten zu demonstrieren.

Rom – Zehntausende Menschen haben unter dem Motto „Nie mehr Faschismus: für Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie“ in der italienischen Hauptstadt demonstriert. Angemeldet beziehungsweise organisiert wurde die Demonstration von den Gewerkschaftsbünden CGIL, CISL und UIL. Rund 50.000 Menschen folgten dem Aufruf laut Angaben italienischer Medien und gingen eine Woche nach den rechtsextremistisch motivierten Ausschreitungen der Vorwoche auf die Straße.

Genau eine Woche zuvor nämlich demonstrierten ebenfalls in Rom Gegner:innen der Corona-Maßnahmen in Italien. Unter ihnen viele Rechte und Rechtsextreme, darunter Mitglieder der rechtsradikalen Partei Forza Nuova. Diese hatten am Rande der Corona-Proteste unter anderen den Hauptsitz der Gewerkschaft Confederazione Generale Italiana del Lavoro (CGIL) angegriffen.

Der Protest gegen die Corona-Regeln wird auch in Italien von Rechtsextremen angeführt

In Italien wird der Protest gegen die staatlichen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie, ähnlich wie in anderen europäischen Staaten, verstärkt von Rechtsextremen Gruppierungen unterwandert oder bereits angeführt. Besonders Forza Nuova engagiert sich lautstark unter anderem gegen den sogenannten „Grünen Pass“, also dem Nachweis über einen aktuellen Corona-Test, eine Impfung oder eine überstandene Corona-Erkrankung. Ohne dieses Dokument ist es Angestellten in Italien untersagt, ihrer Arbeit nachzugehen, imn Falle einer Zuwiderhandlung drohen hohe Geldstrafen und Suspendierungen.

Die Tagesschau schrieb nach den Ausschreitungen: „Radikale Impfgegner und Faschisten vereint“, generell fiel das Medienecho in Italien und international entrüstet über die Gewaltbereitschaft der Rechten in Rom aus. Im Zentrum der gewaltbereiten Protestierenden soll die Römerin Pamela Testa gestanden haben. Obwohl sich Testa als „freie Bürgerin“ inszeniert, die „ohne irgendwelche politische Ideologie, ohne eine Parteifahne“ gegen die Corona-Maßnahmen aufwiegelt, wird ihr eine Nähe zu rechtsextremen Gruppierungen nachgesagt. Dafür spricht, dass sie immer wieder auf Veranstaltungen der Forza Nuova auftritt.

Nach Gewalt bei Corona-Protesten: Auflösung der neofaschistischen Partei Forza Nuova gefordert

Die Partei gilt als größte neofaschistische Organisation in Italien. Über Landesgrenzen hinweg sucht die Forza Nuova etwa die Nähe zur deutschen NPD. Die demokratische Gesellschaft in Italien diskutiert inzwischen über eine Auflösung der Partei der Rechtsextremisten.

CISL-Generalsekretär Luigi Sbarra etwa forderte die Politik auf, beim Auflösen neofaschistischer und neonazistischer Organisationen „schnell voranzuschreiten“. Seine Forderung fiel auf den Jahrestag einer Razzia durch die Nazis vor 78 Jahren in Rom, in deren Folge mehr als 1.000 Menschen jüdischen Glaubens in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden. (Mirko Schmid)

Demonstration gegen Faschismus in Rom – Zivilgesellschaft gegen radikale Impfgegner

Aus tagesschau.de – Auszug.

Zehntausende bei Demo gegen Faschismus

Vor einer Woche hatten Rechtsradikale bei Ausschreitungen während einer Demo in Rom den Sitz der Gewerkschaft CGIL attackiert. Zehntausende Menschen gingen heute deshalb auf die Straße, um gegen Faschismus zu demonstrieren.

Eine Woche nach dem Angriff auf den Sitz der Gewerkschaft CGIL in Rom haben Zehntausende Menschen in der italienischen Hauptstadt gegen Faschismus demonstriert. „Nie mehr Faschismus: für Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie“ lautete das Motto der Veranstaltung organisiert von den Gewerkschaftsbünden CGIL, CISL und UIL. Zur Kundgebung kamen Medienberichten zufolge mehr als 50.000 Menschen.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/italien-proteste-113.html

Sexismus   Leave a comment

.

Gute Überlegungen von flegel-g, finde ich. Ist schon eine Weile her, stimmt aber immer noch.

Der Stern hat mit dem Artikel Der spitze Kandidat in der Presse einen Tsunami der Diskussion über „Sexismus“ ausgelöst. Was ist Sexismus und wo fängt er an und wo hört er auf?

Lese ich dann im Stern die Überschrift „Entlaufene Brüste und King Kongs bestes Stück„, und erfahre zusätzlich noch, dass der Vorfall mit Brüderle sich bereits vor einem Jahr abgespielt haben soll, halte ich diese Form des Journalismus für verlogen bis ins Mark. Ich mag die FDP nicht und ich mag Brüderle als Politiker nicht, aber es gibt ausreichend politische Argumente gegen die Partei und gegen Brüderle. Was der Stern aber hier betreibt, ist bewusste Rufschädigung, die ich als verlogen ansehe, weil der Stern selbst zugibt, dass er gerne mal junge attraktive Journalistinnen auf Politiker ansetzt, in der Hoffnung, dass diese mehr aus den Politikern heraus kitzeln können und weil der geschilderte Vorfall nicht unmittelbar, sondern erst ein Jahr später öffentlich gemacht wurde. Wie soll Brüderle reagieren? Ob er sich überhaupt noch an das Interview erinnern kann? Schließlich hat er in der Zwischenzeit sicherlich noch viele Interviews gegeben und nach der Schilderung der Journalistin Laura Himmelreich hatte er offensichtlich auch schon ein wenig tiefer ins Glas geschaut, was nicht nur bei Männern dazu führt, dass man unbedachte Sätze von sich gibt.

Wie bereits gesagt, hat dieser Artikel des Stern eine Welle von Sexismus-Artikeln in der Presse losgetreten, so auch in der Sueddeutschen. Ich habe dort auch einen Kommentar verfasst, der aber der Zensur zum Opfer gefallen ist. Das kann mir hier natürlich nicht passieren, aber er wird sicherlich einige wütende Kommentare hervorrufen.

Aber ich bin es leid, in die Täter-Rolle gesteckt zu werden, weil ich ein Mann bin. Ich habe lange Zeit in Unternehmen mit gemischter Belegschaft gearbeitet und die Erfahrung gemacht, dass „Anzüglichkeiten“ durchaus nicht reine Männersache sind. Insgesamt empfinde ich ganze Debatte als verlogen, denn wäre es den Frauen wirklich ernst, dann müssten Sie zuerst mal gegen das Fernsehen aufbegehren, in dem Sexismus Alltag ist und auch die Öffentlich Rechtlichen sind nicht frei davon. Und in der Presse und der Werbung findet man jede Menge sexistische Anspielungen, wie auch der Stern-Artikel über das Dschungelcamp beweist, ein Bericht, den ich nicht gelesen habe, sondern lediglich wegen der Überschrift hier anführe.

Ich will es mal trivial ausdrücken. Wenn ich mein Auto parke, kann ich eigentlich erwarten, dass jeder die Finger davon lässt, auch wenn ich es nicht abgeschlossen habe. Versicherungen und die Justiz sehen das allerdings anders, denn ein nicht abgeschlossener Wagen ist ja so etwas wie „Verleitung“ zum Diebstahl, sowohl den gesamten Wagen als auch den Inhalt betreffend. Ist da nicht die aufgedonnerte Frau ähnlich zu sehen, wie der nicht abgeschlossene Wagen? Natürlich berechtigt die Aufmachung einer Frau ebenso wenig wie der nicht abgeschlossene Wagen dazu, abseits des Rechts zu handeln. Doch wie die Täter, die einen nicht abgeschlossenen Wagen leerräumen oder gleich ganz klauen, gibt es Männer, die aus der Aufmachung einer Frau das Recht zu ungebührlichem Verhalten ableiten. Es gibt Männer, die ihre Grenzen nicht einzuhalten wissen, aber ist das bei Frauen anders?

Gehe ich, vor allem im Sommer, durch die Stadt, begegnet man immer wieder Frauen in spärlicher bis aufreizender Bekleidung. Schaue ich mir in der Presse die Bälle von Prominenten an, finden sich darunter viele Frauen, die vor allem durch ein auffallend tiefes Dekolleté, extrem kurze Röcke und Kleider oder bis fast zur Hüfte geschlitzte Kleider auffallen. Auch eine zwar geschlossene Kleidung, die aber derart eng geschnitten ist, dass man ihn als textile Haut bezeichnen möchte, ist gang und gäbe.

Wen wundert es, dass dann die Blicke von Männern geradezu magisch angezogen werden? Ich habe da eine ganz einfache Philosophie, die besagt, dass jeder Mann ein Voyeur in unterschiedlich starker Ausprägung ist und jeder Frau eine Exhibitionistin, natürlich auch unterschiedlich stark ausgeprägt. Das hat die Natur so eingerichtet und diese Urinstinkte sind geblieben. Die zivilisatorische Tünche darüber ist mehr als dünn. Auch wenn WIKIPEDIA meint, dass Exhibitionismus bei Frauen seltener vorkomme als bei Männern, liegt das wohl mehr daran, dass Exhibitionismus juristisch gesehen ausschließlich auf Männer fixiert ist, die ihr Glied in der Öffentlichkeit zeigen (§ 183 StGB). Doch was ist die zu knappe Bedeckung des Busens, der zu kurze Rock, der eher enthüllende als verhüllende Mini-Tanga anderes, als Exhibitionismus mit dem Ziel, die Blicke der Männer auf sich zu ziehen? Wie hieß doch noch der Film mit Brigitte Bardot? „Und ewig lockt das Weib!“ Ist es nicht genau das, was sich die Werbung und auch die Presse gerne zunutze macht?

Es gab mal einen Philosophen, der gesagt haben soll: „Sie ist mehr als nackt, sie ist raffiniert angezogen!“ Lese ich nun heute die feministischen Sprüche über Sexismus, stellt sich mir die Frage, ob nicht bereits durch die Kleidung mancher Frauen eine sexuelle Belästigung der Männer erfolgt? Und nach dem Motto; „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“ Frauen durch aufreizende Kleidung und teilweise auch durch ein entsprechendes Gebaren anzügliche Bemerkungen geradezu herausfordern? Sex und damit sexistisches Verhalten ist nun mal eine Form interaktiver Kommunikation zwischen den Geschlechtern und das nicht erst seit heute. Und wenn im Artikel zum Thema in der ZEIT auf die Herrenwitze abhebt, frage ich mich, warum die Frauenwitze unerwähnt bleiben, die auch dem Mann dank ihrer Deftigkeit die Röte ins Gesicht treiben können?

Nun sollen Gericht oder Betriebsrat es richten? Ich finde, dagegen sollten sich die Frauen wehren, denn es könnte passieren, dass Männer aus Angst, dass man sie anzeigen könnte oder sie im Betrieb ihren Job riskieren, ihr Interesse an den Frauen unterdrücken, anders gesagt, sie links liegen lassen. Immerhin hat ein hoher Prozentsatz von Paaren in Betrieben zueinander gefunden.

Ich glaube, dass Frauen eine gelegentlich nicht erwünschte Anmache besser verkraften, als von Männern grundsätzlich nur noch als Neutrum betrachtet zu werden. Und wenn sich eine Alice Schwarzer oder eine Claudia Roth darüber aufregen, verstehe ich das erst recht nicht, denn die können so etwas doch nur vom Hörensagen kennen.

Das, was nun von Feministen und Feministinnen als Sexismus so hoch gespielt wird, erscheint mir eher als ein von den Gender-Parteien der Grünen und vielleicht auch von den Linken eingeleitetes Wahlgeplänkel. Anmache ist eine Form der Interaktion zwischen den Geschlechtern und auch abhängig von der Kommunikationsfähigkeit der handelnden Personen. Verfügt ein Mann über sehr gute verbale Ausdrucksmöglichkeiten, werden seine Aussagen als Charme interpretiert. Hat er diese Fähigkeit nur in eingeschränktem Maße, mögen seine Komplimente plump erscheinen und sind dabei vielleicht trotzdem ehrlicher gemeint als der Charme anderer „Routiniers“. Und meine Erfahrung ist, dass, wenn sich ein Mann im Ton vergreift, in den meisten Fällen schon eine Zurechtweisung ausreicht, dass er sich zurück nimmt.

Eines sollte Frauen wissen. Sie stoßen in früher von Männern dominierte Bereiche vor und dort geht es ein wenig rauer zu, als ihnen vorher bewusst war. Doch wenn sie es ernst meinen mit der Emanzipation, können sie sich nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen picken, auch wenn der Kuchen vielleicht nicht ganz so lecker ist, wie er zuvor aussah. Das Berufsleben ist kein Zuckerschlecken, auch nicht für die Männer. Sich einerseits mit Quoten vordrängen und andererseits erwarten auch noch mit Glace-Handschuhen angefasst zu werden, wird nicht funktionieren.

Die wirklichen Gegner der Frauen sind ohnehin bei der eigenen Gattung zu finden, denn das Tuscheln hinter dem Rücken ist vor allem eine Spezialität der Frauen.

.

Sexismus

 

Bremer Affenforscher Kreiter will weiter machen   Leave a comment

.

Bremer Affenquäler Kreiter wäre besser gesagt. Da werden Affen in der Grundlagenforschung gequält ohne Nutzen für den Menschen … und selbst wenn, wäre es zu hinterfragen. Kreiter ist ein Perversling.

Von Ärzte gegen Tierversuche.

Ärzteverein fordert ein Ende der Hirnforschung an Affen

Der Affenforscher Andreas Kreiter hat die Verlängerung seiner Hirnforschung an der Bremer Universität beantragt. Der Ärzteverein kritisiert diese Versuche seit vielen Jahren als „besonders qualvoll und nutzlos für kranke Menschen“ und sieht vor dem Hintergrund des aufgrund von EU-Recht geänderten Tierschutzgesetzes keine Grundlage für die erneute Genehmigung.

Affenhirnforscher Kreiter hat die Verlängerung seiner in Kürze auslaufenden Tierversuchsgenehmigung beantragt. Bereits seit 1997 finden in der Arbeitsgruppe von Kreiter an der Bremer Universität nach dem gleichen Muster Versuche am Gehirn von Affen statt. Dabei werden die bewegungsaktiven und intelligenten Tiere stundenlang mit dem Kopf im Primatenstuhl fixiert, ihr Schädel wird aufgebohrt, um Messelektroden in das Gehirn einzuführen und sie werden durch Flüssigkeitsentzug gezwungen, zu tun, was der Forscher verlangt. Die Affen müssen sich ihre Flüssigkeit im Versuch „erarbeiten“, um dem ständigen Durst wenigstens kurzfristig zu entgehen. Außerhalb der Experimente erhalten die Affen nur am Wochenende genügend Wasser. In der Schweiz hingegen müssen die Tiere nach Urteil des Bundesgerichts innerhalb eines Tages ausreichend Flüssigkeit erhalten.

Wie 2008 in Bremen, lehnten 2006 in München und 2007 in Berlin die Genehmigungsbehörden vergleichbare Hirnversuche an Affen ab, da sie das Leid der Tiere als zu hoch und den medizinischen Nutzen als nicht gegeben ansahen. Die in Berlin zuständige Behörde machte in ihrem Ablehnungsbescheid deutlich: „Um einem lebensbedrohlichen Leiden (Durst) zu entrinnen, fügt sich das Tier in ein anderes erhebliches Leiden (Kopffixierung im Primatenstuhl).“

In Bremen zog Kreiter vor Gericht und siegte 2012 vor dem Oberverwaltungsgericht. Schlussendlich wurde 2014 vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt, dass die Versuche fortgeführt werden dürfen. Die Entscheidung stützte sich auch auf ein Gutachten des Deutschen Primatenzentrums Göttingen, der größten deutschen Zuchteinrichtung für Affen, wo auch ähnliche Versuche wie in Bremen stattfinden. Das Gericht wertete das Leid der Tiere als „allenfalls mäßig“ und nicht so gewichtig, dass die Forschungsfreiheit dahinter zurückstehen müsste. Diese Einschätzung dürfte heute kaum mehr Bestand haben. So beurteilt das Regierungspräsidium Tübingen in Baden-Württemberg, wo vergleichbare Affenhirnversuche stattfinden, derartige Versuche jüngst als „schwer belastend“.

„In mehreren Städten in Deutschland wird seit Jahrzehnten Affenhirnforschung betrieben, vorgeblich, um das menschliche Gehirn zu erforschen. Ein Nachweis über den Nutzen hingegen fehlt. Es handelt sich um rein zweckfreie Grundlagenforschung,“ kommentiert Dipl.-Biol. Silke Strittmatter, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Ärzte gegen Tierversuche. „Vor dem Hintergrund der durch die EU erzwungenen Korrektur des Tierschutzgesetzes, das eine Abwägung zwischen ethischer Vertretbarkeit und hervorragender Bedeutung der Versuche verlangt, wäre eine Ablehnung des Verlängerungsantrags folgerichtig. Denn die Versuche gehen mit schwerem Leid für die Tiere einher, haben aber keinerlei Nutzen.“

Hier weiterlesen:

Bremer Affenforscher Kreiter will weiter machen

 

Veröffentlicht 14. Oktober 2021 von hubert wenzl in Uncategorized

Getaggt mit ,

Mann auf dünnem Eis   Leave a comment

.

(Anmerkung: in meinem Alter betrifft mich das ja nicht mehr so intensiv – aber doch interessante Argumente, finde ich).

Aus Hollywood, der westlichen Traumfabrik, ist eine Welle nach Europa gelangt, die Sexismus-Welle, unter dem Motto: „MeToo“. Frauen erinnern sich medienwirksam, dass bestimmte Personen des Show-Business sie sexistisch belästigt haben. Und diese Welle führt zur Verallgemeinerung der Praktiken der „widerlichen Kerle“. Eigentlich wollte ich dazu nichts schreiben, weil ich dachte, diese Welle ebbt schnell wieder ab, doch offenbar soll sie am köcheln gehalten werden, denn RP-Online erinnert unter dem Titel „Fünf Jahre nach dem #Aufschrei über Sexismus in Deutschland“ an eine ähnliche, aber wesentlich kleinere Welle, die vor 5 Jahren (einzelne) Gemüter erregte. Damals habe ich über die in der RP-Online angeführten Geschichte meine Meinung geäußert und an dieser Meinung hat sich nichts geändert, außer dem Personenkreis.
.
Doch halten wir zunächst fest, dass für diese übliche Verallgemeinerung, wie sie nun erneut vonstattenging, eigentlich nur ein Platz geeignet ist: „Die Mülltonne“! Ich möchte gar nicht wissen, wie viele so genannte Sternchen zu allen „Opfern“ bereit waren, incl. körperlichem Einsatz, um eine Rolle mit der Aussicht, in die Riege der Stars aufzusteigen, zu bekommen. Wenn sie sich dann Jahre später „erinnern“, dass sich die männlichen Filmgrößen an ihnen auf die eine oder andere Weise vergriffen haben, gehe ich eher davon aus, dass es mit dem Aufstieg zum Star zumindest da noch nicht geklappt hat. Weiterhin gehe ich davon aus, dass die Flüsterpropaganda an den Filmsets ganz sicher darüber informierte, um was es bei den Besuchen bei den Herren im Hotelzimmer wirklich ging.
.
Doch diese „Eigenheiten“ in diesem Milieu auf die Allgemeinheit zu übertragen, ist mehr als dreist. Es ist eine der üblichen Diffamierungen aus dem Kreis der Gender-Aktivisten, den Mann zum Täter gegen die ach so „unschuldigen Frauen“ zu stempeln.
.
Ja, es gibt sexistische Ausfälle, aber bleiben die wirklich auf die Männer beschränkt? Ist es nicht eine sexistische und herabwürdigende Darstellung, wenn immer wieder in Film und Presse seitens der Weiblichkeit behauptet wird, Männer könnten im Gegensatz zu den Frauen nicht 2 Dinge auf einmal tun? Auf welchem Stand stünde die Menschheit heute, wenn da was dran wäre? Auch die ständig angeführte Floskel „Männer wollen nur das eine“ ist so dämlich und abgedroschen, das es fast schon weh tut, denn Frauen wollen „das Eine“ doch in gleichem Maße. Das ist ein genetisches Programm, gegen das alle Gruppen incl. der Schwulen und Lesben machtlos sind. Wie viele Filme habe ich schon gesehen, in denen Freundinnen sich unterhalten und die eine der anderen rät, endlich mal wieder Sex zu haben?
.
Und es gibt seitens der Frauen sexistische Auswüchse, die weitaus gravierender sind, als eine Hand auf dem Knie oder eine vielleicht primitive Anmache. Es gibt keine Statistik, die Zahlen liefert, wie viele Frauen ihrem Mann ein oder sogar mehrere Kinder untergeschoben haben, die nach außerehelichem Sex entstanden.
.
Davon, welche Mühe Frauen dafür aufwenden, „sexy“ zu wirken, will ich erst gar nicht reden. Der zu tiefe Ausschnitt, die durchsichtige Bluse, der zu kurze Rock, der Tanga in der Badeanstalt, der quasi nichts mehr verhüllt, wofür das alles? Wenn ich durch eine Einkaufsstraße gehe, sehe ich mir die Auslagen in den Schaufenstern an und wenn ich Frauen in gewagter Kleidung sehe, schaue ich hin, denn darauf sind wir Männer programmiert. Und ja, nicht alle Männer sind fähig, eine Anmache so geschickt zu machen, dass die Frau sich dadurch eher geschmeichelt als belästigt fühlt und wenn sie sich belästigt fühlt, reicht fast immer eine laut geäußerte Abwehr, um den Betroffenen zu verscheuchen und in seine Schranken zu verweisen.
.
Und ja, Frauen können fast alles, was Männer können. Aber es waren nicht die Männer, die das über die Jahrhunderte verhindert haben, sondern immer die, die geherrscht haben und darunter waren durchaus auch Frauen. Es waren vor allem Frauen der Herrschenden, die die als Gesinde bezeichneten Hausangestellten ausgebeutet haben. Und es gab sie immer, die Frauen, von denen man umgangssprachlich sagte, dass sie zuhause die Hosen anhatten. Unterdrückung war zu allen Zeiten vor allem eine gesellschaftliche Angelegenheit, daran hat sich bis heute nichts geändert. Und dazu zähle ich auch die kleinsten gesellschaftlichen Gruppen, die Familien. Doch auch dort ist die Dominanz nicht nur bei den Männern und jeder Mann und jede Frau hat es selbst in der Hand, ob er oder sie es zulässt, dominiert zu werden.
.
Schuldzuweisungen an vergangene Ereignisse sind sinnlos, denn die Entwicklung hat immer zu Auswüchsen geführt, wenn die Gesellschaft als Ganzes nichts dagegen unternommen hat. Deutschland hat solche Auswüchse im zweiten Weltkrieg zugelassen, doch schaut man sich die anderen Staaten an, haben sie alle ihre dunklen Flecken. Und immer geht es dabei um Macht und die ist immer in den Händen Einzelner.
.
Schaue ich nach Schweden und einem in der Presse verkündeten Vorhaben der rot-grünen Regierung dort, kann ich den schwedischen Männern nur raten, sich einen Abrissblock drucken zu lassen, in dem sie alle Einzelheiten vor jedem sexuellen Kontakt mit einer Frau anführen und vorher unterschreiben lassen (siehe: https://www.focus.de/…/vergewaltigungs-gesetz-schweden… ). Doch was macht nun Inga Lindström? Sie muss nun ihre ausschließlich in Schweden handelnden Liebesfilme wohl gewaltig umgestalten.
.
Ich glaube, dass solche Themen von den wirklichen Problemen ablenken sollen, z. B. von dem wachsenden Reichtum der so genannten Superreichen (siehe aktuelle Oxfam-Studie vor dem Gipfel in Davos).

Quelle: http://www.flegel-g.de/

.

Aus: https://www.focus.de/politik/ausland/vergewaltigungs-gesetz-schweden-muessen-sich-vor-sex-genehmigung-einholen_id_8013626.html

 

Die Krone der Schöpfung   Leave a comment

.

Aus flegel-g.de/ – Auszug.

Wir alle wissen es. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung! Wir wussten es nicht immer, aber spätestens mit dem Auftauchen der Religion haben wir diese Vorstellung gelernt und sie beflügelt uns.

Wenn ich dabei so an die gekrönten Häupter im Laufe der Geschichte denke, hat die Vorstellung, der Mensch sei die Krone der Schöpfung, durchaus seine Berechtigung, denn deren Blutspur zieht sich durch die gesamte bekannte Geschichte, eine Blutspur, aufgebaut auf teilweise sogar unbewusst genutzten Mitteln wie Terror, Gier, Machtmissbrauch und Unterdrückung. Unbewusst, weil die gekrönten Häupter zumeist aufgrund der erblichen Thronfolge im Bewusstsein absoluter Macht aufwuchsen und stets von einer Horde selbstsüchtiger und sich anbiedernder Schranzen umgeben waren, die dafür sorgten, dass die Befehlskette nach unten stufenweise als Kastensystem, als Adel bezeichnet, funktionierte und jede dieser Stufen streng darauf bedacht war, sich nach unten abzugrenzen und nach oben anzubiedern. Was Volk war, bekamen die Oberen allenfalls mal bei Paraden zu sehen, stets von den Bodyguards der Feudalzeit, den Garden komplett abgeschirmt. Und die Krone war seit jeher das Symbol ihrer Macht und Selbstherrlichkeit.

Doch das spielt im Grunde keine Rolle. Der Mensch ist unzweifelhaft intelligent und ebenso unzweifelhaft bodenlos dumm. Ein Widerspruch? Sicher nicht, denn es ist mehr als eine bloße These, wir bekommen täglich Beweise mannigfaltiger Art dazu geliefert. Ich versuche es mit simplen Beispielen zu verdeutlichen. Der Mensch hat die Intelligenz, Dinge zu planen, zu entwickeln und zu bauen und praktiziert das auf unterschiedlichste Art jeden Tag. Es ist ein Zeichen großer Intelligenz, Häuser, Wolkenkratzer, Straßen, Autos, und vieles mehr zu planen, zu entwerfen und zu verwirklichen. Er rodet die Wälder, um Platz für Plantagen und Monokulturen zu schaffen und zerstört damit allerdings aus wirtschaftlichen Gründen nicht nur seinen Lebensraum, sondern vor allem den der Mitgeschöpfe, die diesen Planeten bevölkern mit der Folge, dass immer mehr Arten aussterben und die grüne Lunge des Planeten immer stärker reduziert wird. Das sind alles Merkmale von Planungen, die Intelligenz erfordern. Aber ist es auch klug? Ist es klug, alleine dem wirtschaftlichen Nutzen folgend die Natur zuzubetonieren? Ist es klug, etwas zu entwickeln, obwohl man erkannt hat, dass es schädlich sein wird? Ist es klug, sich viel zu stark zu vermehren, obwohl man längst erkannt hat, dass auch die Ressourcen der Erde endlich sind? Ist es klug, zu wissen, dass diese Erde eigentlich ein geschlossener Organismus ist, in dem jede Art der Flora und Fauna nicht nur einen Platz hat, sondern auch einer oft erst viel zu spät erkannten Aufgabe dient?

Quelle: http://www.flegel-g.de/

.

Udo Jürgens – Die Krone der Schöpfung (Das letzte Konzert Zürich 2014) (VOD)

.

.

Die Prinzen – Krone der Schöpfung (Offizielles Musikvideo) [Lyrics]

.

 

Veröffentlicht 12. Oktober 2021 von hubert wenzl in Kirchenkritik, Philosophie

Die Jagd – unnötig, kontraproduktiv und grausam   Leave a comment

.

Von Peta.de – Auszug.

Jäger töten in Deutschland jedes Jahr mehr als fünf Millionen Wildtiere sowie schätzungsweise 200.000 Katzen und tausende Hunde. Alle acht Sekunden stirbt irgendwo in Deutschland ein Tier durch ein Projektil. Mal schneller, mal langsamer. Genaue Zahlen zu den Abschüssen gibt es nicht, weil in den meisten Bundesländern keine Meldepflicht besteht.

In nur wenigen Wochen können Privatpersonen den Jagdschein (das „Grüne Abitur“) absolvieren und als Freizeitbeschäftigung völlig legal auf wehrlose Mitgeschöpfe schießen. Den über 380.000 Hobbyjägern in Deutschland stehen gerade einmal 1.000 Berufsjäger, überwiegend Forstbeamte, gegenüber.

Die Natur reguliert sich von selbst

Anerkannte Wissenschaftler und Wildbiologen sind sich einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht. Der renommierte Wildbiologe Prof. Dr. Josef Reichholf betont, dass sich waldbewohnende Tierpopulationen schon immer selbst reguliert haben – nicht etwa durch Beutegreifer wie Wolf oder Luchs, sondern in erster Linie durch natürliche Umwelteinflüsse wie Witterung, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit. [4] Der Biologe Dr. Karl-Heinz Loske sieht in der Jagd lediglich ein überflüssiges Hobby, das der Befriedigung der Jagdlust der Jäger dient. Als Loske in jungen Jahren einen Jagdschein machte, wurde ihm schnell klar, dass dies mit Natur- und Artenschutz nicht viel gemein hat. Heute ist Dr. Karl-Heinz Loske anerkannter Experte für Landschaftsökologie, für den die Jagd aus ökologischer und moralischer Sicht nicht zu verantworten ist.

Auch Prof. Dr. Manfred Niekisch, international anerkannter Experte für Naturschutz und ehemaliger Direktor des Frankfurter Zoos, unterstreicht, dass eine etwaige Überpopulation einer Tierart aufgrund von Nahrungsmangel irgendwann von ganz alleine zusammenbricht. [6] Dies ist auf die sogenannte ökologische Tragfähigkeit zurückzuführen: Je größer eine Population wird bzw. je mehr Tiere sich die limitierten natürlichen Ressourcen teilen müssen, desto schwieriger werden die Lebensbedingungen für die einzelnen Individuen. Die ökologische Tragfähigkeit und die daraus resultierende natürliche Selektion halten die Geburten- und Sterberate im Gleichwicht: Schwache Tiere überleben den Winter nicht. Nur die Stärksten setzen sich bei der Partnerwahl oder Revierkämpfen durch und überstehen Hungerzeiten.

[…]
Die sogenannten Wildschäden sind hausgemacht

Wildtiere sind ein Teil unserer Natur und haben das Recht, zu existieren und ihren Lebensraum zu nutzen. Durch den Menschen und die intensivierte Land- und Forstwirtschaft wird ihr Lebensraum jedoch immer weiter zerstört. Die natürlichen Regulationsmechanismen werden außer Kraft gesetzt und die Wildtiere dann kurzerhand zum Störfaktor degradiert und am liebsten ausgelöscht. Auch Landschaftsökologen sehen das Problem der sogenannten Wildschäden in erster Linie in der einseitigen Ausrichtung auf Monokulturen und Ertragsmaximierung. Bruno Bassano, Tierarzt im jagdfreien Nationalpark Gran Paradiso, spricht aus Erfahrung: „Wenn der Wald aus rein wirtschaftlichen Gründen gepflanzt wird, dann ist es klar, dass ein Huftier wie der Hirsch Probleme verursachen kann. Wenn man aber den Wald aus ökologischer Sicht betrachtet, dann muss dieses Problem nicht existieren; dann werden Tier und Pflanze ein Gleichgewicht finden.“

Wildtiere aus Profitgier massenhaft zu töten, ist ebenso herzlos wie kontraproduktiv. Vor allem bei großen Treib- und Drückjagden in der kalten Jahreszeit werden besonders viele Wildtiere aufgeschreckt und flüchten. Dies sorgt gerade im Winter bei den Überlebenden für einen erhöhten Energiebedarf, was wiederum zur Zunahme der sogenannten „Wildschäden“ führt. Auch der Förster und Buchautor Peter Wohlleben ist davon überzeugt, dass Jäger dem Wald schaden. Erst aufgrund massiver Fütterungen durch die Jäger und der damit künstlich hochgehaltenen Waldpopulationen sowie durch kräftezehrende Jagden entstehen sogenannte Wildschäden. [15] Der Begriff „Wildschäden“ ist allerdings eine Bezeichnung der Forstwirtschaft und bezieht sich im Wesentlichen auf einen geringeren Ertrag aus der Waldbewirtschaftung. Für einen natürlichen Wald stellen Tiere keine Gefahr dar. So tragen die Jäger im Wesentlichen dazu bei, dass es kaum noch natürliche Laubwälder gibt und unsere Wälder immer mehr zu Nadelholzplantagen werden.

[…]
Die Jagd erhöht zudem das Risiko für Wildunfälle. Insbesondere bei Treib- und Drückjagden werden die Tiere aufgescheucht, flüchten und rennen in Todesangst um ihr Leben – dabei auch über Straßen. [16] Der Fluchtinstinkt der Tiere wird durch den anhaltenden Jagddruck größer. Selbst ein harmloser Spaziergänger reicht aus, um ein Reh in panische Angst zu versetzen.
Sogenanntes „Bio-Wildfleisch“ – eine Verbrauchertäuschung

Der Verzehr von Wildfleisch birgt Gefahren für die Gesundheit. Immer wieder weisen unabhängige und staatliche Institute auf gesundheitsgefährdende Substanzen oder Keime in sogenanntem Wildbret hin:

Ein hoher Gehalt an Dauergiften (z. B. Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB)
hohe Bleirückstände durch die Jagdmunition
ein erhöhter Keimgehalt aufgrund von Stress während der Jagd
mangelhafte Hygiene bei der Verarbeitung des Wildbrets
sowie weiterhin eine regional hohe radioaktive Belastung durch die Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl werden in diesem Zusammenhang am häufigsten genannt.

Amtliche Qualitätskontrollen sind keine Pflicht – jeder Jäger entscheidet selbst, ob er ein Tier für eine „amtliche Fleischuntersuchung“ anmeldet (mit Ausnahme der vorgeschriebenen Trichinenuntersuchung bei Wildschweinen).

Jäger dulden keine Konkurrenten in „ihrem“ Wald

Während die für Jäger lukrativen Arten (Rehe, Hirsche und Wildschweine) unter dem Deckmantel der „Hege“ und „Kirrung“ gefüttert und ihre Populationen somit künstlich hochgehalten werden, werden Beutekonkurrenten gnadenlos verfolgt und ausgerottet. Die Rückkehr des Wolfes und Luchses wird seitens der Jägerschaft bis heute vehement bekämpft. Füchse werden massenhaft getötet und dienen den Jägern als lebende Zielscheiben. Um die Tötung von jährlich rund einer halben Million Füchse zu rechtfertigen, wird ihnen kurzerhand das Image eines Krankheitsüberträgers verpasst, obwohl die Fakten eine völlig andere Sprache sprechen. Deutschland ist gemäß der WHO seit 2008 frei von terrestrischer Tollwut, und der Fuchsbandwurm zählt laut Prof. Brehm vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg zu den seltensten Parasitosen Europas.

Auch das Argument des Artenschutzes ist Augenwischerei. Populationsrückgänge betroffener Arten, wie beispielsweise des Feldhasen oder des Auerhuhns, sind überwiegend auf den Lebensraumverlust durch die intensive Landwirtschaft sowie das schwindende Nahrungsangebot zurückzuführen. Zudem töten Jäger in Deutschland selbst jedes Jahr Zehntausende Feldhasen und Hunderte Rebhühner. Im Nationalpark Bayerischer Wald, in dem Füchse nicht bejagt werden, konnten Wissenschaftler nachweisen, dass der Rotfuchs die erfolgreich wieder angesiedelte Auerhuhn-Population nicht gefährdet. In Luxemburg ist die Jagd auf Füchse bereits seit April 2015 verboten – negative Effekte sind nicht zu verzeichnen.

.

.

Den wahren Grund für die Fuchsjagd geben Jäger sogar offen zu: „Um unser Niederwild zu hegen und wieder gute Strecken an Hasen und Fasanen zu erzielen, dürfen wir nicht nachlassen, seine Beutegreifer zu bejagen.“
Tierquälerische Jagdpraktiken sind an der Tagesordnung

Ungeachtet des Tierschutzgesetzes begehen Jäger unter Ausschluss der Öffentlichkeit abscheuliche Tierquälereien.

Bei Treib- und Drückjagden werden die Wildtiere von Treibern und ihren Hunden in Todesangst versetzt und vor die Flinten der Schützen getrieben. Nur wenige treffen beim ersten Schuss auf die um ihr Leben rennenden Tiere. Nicht ohne Grund gibt es im Jägerlatein den Begriff der „Nachsuche“ für angeschossene Tiere. Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz sterben insbesondere bei Drückjagden – je nach Tierart – bis zu zwei Drittel der Wildtiere nicht sofort. [26] Mit zerschossenen Knochen und heraushängenden Innereien flüchten die Tiere, quälen sich oft tagelang und sterben einen qualvollen Tod.

Die Fallenjagd mit Totschlag– und Lebendfallen ist eine gängige Jagdmethode auf Fuchs, Marder, Waschbären und Co. Immer wieder geraten auch andere Wildtiere sowie Hunde und Katzen in die Fanggeräte, denn keine Falle fängt ausschließlich selektiv. Totschlagfallen sollen in der Theorie zwar sofort töten – doch in der Praxis werden die Tiere stattdessen oftmals schwer verletzt. Viele von ihnen sterben aufgrund von abgetrennten Gliedmaßen, Trümmerbrüchen oder zerquetschten Körperteilen einen langsamen und schmerzhaften Tod. In Lebendfallen werden die Tiere gefangen und anschließend mit einem Kopfschuss hingerichtet.

.

Hier weiterlesen:

Die Jagd – unnötig, kontraproduktiv und grausam

 

Veröffentlicht 11. Oktober 2021 von hubert wenzl in Jagd abschaffen!, Jäger

Getaggt mit

Das lehrt und glaubt die katholische Kirche (2)   Leave a comment

.

Ich kann nicht verstehen warum so viele Menschen auf so einen Krampf reinfallen und durch Kirchensteuer helfen den Reichtum der Kirchen zu mehren. (Siehe zum Beispiel: https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/kirche268.html ) Ich bin froh schon lange nicht mehr bei diesem Verein zu sein.

Rebloggt von Tierfreund und Religionskritiker Wolfgang wolodja51.wordpress.com

Fortsetzung vom vergangenen Sonntag

Hier nun eine Auswahl von aktuell gültigen und so genannten „Glaubenswahrheiten“ der Kirche zur ewigen Verdammnis, geordnet nach der Lehrsatz-Nummer in dem römisch-katholischen Standardwerk „Der Glaube der Kirche“. Und wenn es in einem Lehrsatz heißt: „der sei ausgeschlossen“ so bedeutet dies letztlich, das der Betreffende verflucht und ewiglich zum Schmoren in der Hölle verdammt sein würde. Diese „Lehrsätze“ der katholischen Kirche werden übrigens auch als „Dogmen“ bezeichnet und sind angeblich „unfehlbar“ sowie auch „unwiderruflich“.

Lehrsatz-Nummer 49: Wer sagt, die Menschenvernunft sei so unabhängig, dass ihr der Glaube nicht von Gott befohlen werden könne, der sei ausgeschlossen.

Lehrsatz-Nummer 52:  Wer sagt, Wunder könnten nicht geschehen, deshalb seien alle Wunderberichte, auch die in der Heiligen Schrift enthaltenen, unter die Legenden und Mythen zu verweisen; oder die Wunder könnten niemals sicher erkannt werden, und niemals könne durch sie der göttliche Ursprung der christlichen Religion rechtmäßig bewiesen werden, der sei ausgeschlossen.

Lehrsatz-Nummer 56: Wer sagt, die menschlichen Wissenschaften müssten mit solcher Freiheit behandelt werden, dass ihre Behauptungen als wahr festgehalten und von der Kirche nicht verworfen werden könnten, auch wenn sie der geoffenbarten Lehre widersprächen, der sei ausgeschlossen.

Lehrsatz-Nummer 57: Wer sagt, es sei möglich, dass man den von der Kirche vorgelegten Glaubenssätzen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich einen anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, der sei ausgeschlossen.

Lehrsatz-Nummer 85: Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, die geschriebene wie die ungeschriebene, der sei ausgeschlossen.

Lehrsatz-Nummer 93: Niemand soll es wagen, die Heilige Schrift im Vertrauen auf eigene Klugheit nach seinem eigenen Sinn zu drehen, gegen den Sinn, den die heilige Mutter, die Kirche, hielt und hält – ihr steht das Urteil über den wahren Sinn und die Erklärung der heiligen Schriften zu.

Lehrsatz-Nummer 98: Wer nicht alle Bücher der Heiligen Schrift mit allen ihren Teilen, wie sie die Kirchenversammlung von Trient [1545] anführte, als heilige kanonische Schriften anerkennt oder wer leugnet, dass sie von Gott eingegeben sind, der sei ausgeschlossen.

Lehrsatz-Nummer 195: Wer nicht mit den heiligen Vätern im eigentlichen und wahren Sinne die heilige und immer jungfräuliche und unbefleckte Maria als Gottesgebärerin bekennt, da sie eigentlich und wahrhaft das göttliche Wort selbst, das vom Vater vor aller Zeit gezeugte, in den letzten Zeiten, ohne Samen, vom Heiligen Geiste empfangen und unversehrt geboren hat, indem unverletzt blieb ihre Jungfrauschaft auch nach der Geburt: der sei verworfen.

Lehrsatz-Nummer 209: In einer neuen Geburt ist er [Jesus] geboren worden, weil unberührte Jungfrauschaft, die das Beilager eines Mannes nicht kannte, ihm in ihrem durch die Überschattung des Heiligen Geistes fruchtbar gewordenen Schoß einen Leib bereitet hat. Diese Jungfrauengeburt kann mit natürlichem Verstand nicht begriffen werden und steht ohne Beispiel da. Könnte man sie natürlich begreifen, wäre sie nicht wunderbar … Zwar hat Maria durch die Überschattung des Heiligen Geistes empfangen, doch darf man deswegen nicht glauben, dass der Heilige Geist der Vater des Sohnes sei.

Das lehrt und glaubt die katholische Kirche (2)

Veröffentlicht 11. Oktober 2021 von hubert wenzl in Religionskritik

Getaggt mit