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Ennio Morricone – Man with a harmonica (Once upon a time in the West)   Leave a comment

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Der Ennio Morricone ist schon gut bei der Filmmusik.

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Ennio Morricone – Man with a harmonica (Once upon a time in the West)

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THE BEST OF ENNIO MORRICONE ON TOUR 2018/2019

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gruuuss huuubert

Veröffentlicht 23. Juli 2019 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Charlotte Roche: Lasst euch nicht zu Hausfrauen machen   1 comment

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Charlotte Roche, die Autorin von „Feuchtgebiete“ (Tipp von ihr, Frauen sollten sich untenrum nicht waschen) zeigt welche Emanze sie ist. Der Mann sollte sich um das Baby kümmern, auch rund um die Uhr – und auch noch den Haushalt schmeißen. Was bleibt dann noch für die Frau übrig… Und was wäre ihre Gegenleistung? Nur die Beine breit machen, und dann auch NUR wenn SIE Lust dazu hat? Nein, Prinzessin, so läuft es bei klugen Männern nicht. Wie blöd muss ein Mann sein um eine solche Frau zu heiraten?

Auszug aus der SZ

Wenn das erste Kind geboren wird, ist es in den meisten Beziehungen vorbei mit der Gleichberechtigung. Gegen den Satz »Ein Baby braucht seine Mutter« müssen sich Frauen von Anfang an wehren – das beginnt schon bei der Partnerwahl.

[…]

Jede Frau kann den Grundstein legen für ihre berufliche Freiheit, wenn sie sich gar nicht erst einlässt mit Männern, die nicht zuhause bleiben wollen mit dem Baby. Vielleicht wissen das viele nicht: Kinder und alles, was daran hängt, entstehen beim Sex! Wenn man mit Männern schläft, die dazu die falsche Einstellung haben, hat man danach halt auch das falsche Leben.

Nur durch Sex mit den falschen Männern kann einem das passieren, dass man am Ende alleine zuhause Kinder großzieht. Man muss sich eben nur mit Männern umgeben, oder sagen wir: nur mit Männern schlafen, die bereit sind, sich später um das Baby zu kümmern, das sie dabei gezeugt haben. Auch rund um die Uhr, wenn die Frau arbeitet. Solche Männer sind ja wohl die sexiesten und souveränsten, die die Eier haben, mit dem Kind zuhause zu bleiben, den Haushalt zu schmeißen, alleine dann unter tausend Müttern aufm Spielplatz zu stehen mit ihrem Kind. Das ist geil und sexy für eine Frau. Yeah. Nur, woran erkennt man diese Männer schon beim Kennenlernen?
Na, an den dicken Eiern. Einfach nachgucken, verlieben, Kind zeugen, schnell weiterarbeiten. Fertig.

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Charlotte Roche: Lasst euch nicht zu Hausfrauen machen

 

USA – Kälberleid: Tod durch Erfrieren   1 comment

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Aus den USA – da war es viel kälter als in Europa.. bei uns.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten im Winter bei fast –30°C im Freien ausharren. Vielleicht, weil Sie auf den Bus warten oder im Park mit Ihrem Hund spazieren gehen. Ich vermute, dass Sie gerne so schnell wie möglich zurück ins Warme wollen, oder? Jedenfalls würde es mir so gehen…

Zum Glück sind solche Temperaturen hierzulande eher eine Seltenheit. In den USA hingegen wurde der Mittlere Westen des Landes im vergangenen Winter von einer solchen Kältewelle regelrecht überrollt. Genau zu der Zeit ermittelte ein Tierschutzaktivist undercover in einem Betrieb des Milchproduzenten Tuls Dairy.

Tuls Dairy ist der größte Milchproduzent im US-Staat Nebraska und beliefert mindestens 17 milchverarbeitende Betriebe im Mittleren Westen der USA. Einer der Abnehmer ist der Käserei-Konzern Bel Brands USA. Der Konzern vertreibt bekannte Käsemarken wie Babybel und Boursin. Der Aktivist hat Animal Equality die schockierenden Aufnahmen zugespielt.

Was hier zu sehen ist, zerreißt mir das Herz:

So schockierend es ist, diese Praktiken verstoßen gegen keine Tierschutzgesetze in dem betroffenen US-Staat. Was unser Team in den USA dennoch tut, um gegen diese entsetzlichen Zustände vorzugehen, können Sie auf unserer Webseite nachlesen.

Auch Sie können etwas tun! Verbreiten Sie das Video und bitten Sie Ihre Freund*innen und Bekannte, Milch und Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Das ist der wirkungsvollste Weg, um Tierleid zu vermeiden.

https://youtu.be/i9REE90LwZk

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AnimalEquality Germany

Am 22.07.2019 veröffentlicht

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Zum ersten Mal veröffentlicht Animal Equality eine Undercover-Recherche aus der Milchindustrie in den USA. Im vergangenen Winter hatte ein Tierschutzaktivist verdeckt in einem Betrieb des Milchproduzenten Tuls Dairy ermittelt. Tuls Dairy ist der größte Milchproduzent im US-Staat Nebraska und beliefert mindestens 17 milchverarbeitende Betriebe im Mittleren Westen der USA. Einer der Abnehmer ist der Käserei-Konzern Bel Brands USA. Der Konzern vertreibt bekannte Käsemarken wie #Babybel und #Boursin. Der Aktivist hat Animal Equality die schockierenden Aufnahmen zugespielt. Sie zeigen das anhaltende Leid der Kälber, die gezwungen sind unter grausamen Bedingungen zu leben und brutale, schmerzhafte Prozeduren über sich ergehen lassen müssen.

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Gruß Hubert

Unglaubliche Tierfeindlichkeit – Katharina Schwirkus – ND   1 comment

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Katharina Schwirkus schrieb sinngemäß: Hunde und Katzen sind eine unnötige Belastung für das Klima und sollten endlich aus unseren Städten und aus unserem Leben (sic!) verschwinden.
Ich bin zwar links eingestellt, aber Leute wie sie könnten mich glatt von den Linken weg bringen. So etwas tierfeindliches ist mir schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen.
Bei Tierfeindlichkeit kenne ich keinen Kompromiss und keinen Pardon. SO etwas steht für mich NICHT zur Debatte!

So etwas tierfeindliches ist mir schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen.
Bei Tierfeindlichkeit kenne ich keinen Kompromiss und keinen Pardon. SO etwas steht für mich NICHT zur Debatte!
Was ist denn dann bei Kindern? Die sind ja auch eine Umweltbelastung. Am besten die Welt aussterben lassen wegen dem Klima, oder?

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Und hier noch diese Katharina Schwirkus, Redakteurin im Politikressort der Tageszeitung „Neues Deutschland“.

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https://www.neues-deutschland.de/redaktion/autor/106

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Abschaffen sollte man wohl solche Leute wie diese Schwirkus und sie sollten aus dem Leben verschwinden. Nicht Hunde und Katzen, die vor allem treue Begleiter von so vielen Personen sind, nicht zuletzt auch von älteren einsamen Mitbürgern.

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Gruß Hubert

 

 

Der Schlachthof 2   Leave a comment

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Wenn jemand nicht ganz herzlos ist und ein wenig Empathie hat, den muss der Text tief berühren und und Mitgefühl auslösen.

Rebloggt von Tierfreund Wolfgang.

Gedanken über das verlogene „Fest des Friedens“

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Der Schlachthof

Hast Du schon einmal in einen Schlachthof geschaut?
Kaum, denn der Teufel hat Dir den Zugang verbaut!
Du darfst wohl in Schokoladen- und Uhrenfabriken,
in Brot- und Schuhbetriebe hinein sehen.
Einen Schlachthof aber von innen zu sehen,
da würde dir der Appetit vergehen.

Das würde dem Metzger doch Schaden nur bringen,
denn das mörderische Geschäft würde bald nicht mehr gelingen.
Nur die weniger Zartbesaiteten,
die Abgebrühten, die Herzlosen und vom Teufel Geleiteten,
die nichts wissen wollen, obwohl sie sehen
dies fürchterliche Quälen und Mordgeschehen,
sie würden dem Fleischgenuss weiter frönen,
gewissen- und gedankenlos sich nicht entwöhnen.
Die meisten aber bekämen das Grauen,
dürften sie nur einmal in einen Schlachthof schauen!

In der Nacht fängt es an, wenn die Welt noch ruht,
denn im Dunkeln hat der Teufel nur Mut.
Dann holt man die Tiere aus den Güterwagen,
da sieht es keiner, wenn sie herausgeschlagen,
mit Stöcken und Knüppeln erbarmungslos,
halb verhungert, verdurstet – das war ihr Los.

Nach zwei bis drei Tagen Güterzugfahrt,
eng zusammengepfercht werden sie zum Tode gekarrt!
Ihr Jammern und Schreien wird überhört.
Die Schlächter und Knechte es wenig stört.
Sie haben gar ihre Lust daran.
Der Teufel hält sie auch hier in Bann.
Aber dies ist nur der Anfang vom Grauen.
Du sollst noch tiefer in den Schlachthof schauen.

Nachdem man sie aus dem Güterzug gezwängt,
werden sie an den Hinterbeinen aufgehängt,
lebend noch, mit dem Kopf nach unten,
sind sie dann ans Laufband gebunden.
Zitternd und stumm geworden vor Grauen,
dürfen die Anderen, bis sie auch dran kommen, zuschauen.

Das Blut fließt in Strömen, ein Henker sie sticht,
das letzte Leiberzucken rührt ihn nicht.
Das Fließband geht zum nächsten Mann weiter.
Das Fell zieht man ab und pfeift dabei heiter.
Beim nächsten Mann sind die Eingeweide dran.
Und alles stinkt grausig nach Blut und Leichenkram.

Ein entsetzlicher Berg von wabbeligen Massen
auf langen Tischen lässt uns erblassen.
Die Därme kommen in eine Darmwäscherei,
das Übrige wird sortiert in Herz, Leber und allerlei.
Was dann noch an Zatter übrigbleibt,
man durch’n Wolf in die Wurst hineintreibt.

Doch kommen erst scharfe Gewürze hinein,
um den Leichengeschmack zu verdecken – ist das nicht fein?
Geräuchert wird’s auch noch, damit man ja nicht merkt,
was hier Unreines wird betrügerisch und dunkel gewerkt.
So etwas ißt der Mensch dann ahnungslos in sich hinein
und meint: zur Erhaltung der Gesundheit muss das einfach sein.

Oh mögt ihr erkennen durch dieses Gedicht:
Die richtige Nahrung ist Fleisch für den Menschen nicht!
Erkenntnisse verpflichten – jetzt weißt du Bescheid!
Hoffentlich tut dir dein täglich Auftrag zum Töten
der Tiere jetzt auch wirklich leid!
Wir kreuzigen Jesus täglich aufs Neue,
und nennen uns „Christen“ – ganz ohne Reue.

(Autor unbekannt)

 

Veröffentlicht 22. Juli 2019 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Der Schlachthof   5 comments

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Wenn jemand nicht ganz herzlos ist und ein wenig Empathie hat, den muss der Text tief berühren und und Mitgefühl auslösen. Die Lösung des Problems heißt: go vegan.

Ist leider nicht ganz leicht lesbar, aber es geht, wenn man will.

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Der-Schlachthof_1a-oie

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 21. Juli 2019 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Bundesvorsitzender Eck auf der Titelseite des Tierrechtsmagazins “Tierbefreiung”   Leave a comment

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Ob in Australien, in Europa, den USA, oder wo auch immer. Das Leid der Kälbchen in der Fleisch- und Milchindustrie ist überall das gleiche. Es sind so unglaublich schöne und liebe Tiere. Aber sie werden behandelt, als wenn sie nichts wären. Man kann sich garnicht vorstellen, was in diesen kleinen Wesen vorgeht, wenn sie solche Qualen erleiden müssen.

Fellbeisser.net

 

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Bildquellenangabe: Marc Albrecht-Hermanns / pixelio.de

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Es spricht nicht gerade für das Verantwortungsbewusstsein und das politische Gespür des Redaktionsteams der “Tierbefreier e.V.”, wenn sie auf der Titelseite ihres Magazins ein Foto des Vorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei einer Mahnwache vor dem Konzentrationslager in Dachau als bildlichen Einstieg in einen Artikel verwenden, in dem es unter anderem um die Instrumentalisierung des Themas Tierschutz durch die Rechtsparteien geht und um ihre unredlichen Versuche, sich die Tierrechtsbewegung zunutze zu machen.

In dem Artikel wird zwischen den Zeilen immer wieder auf die politische Verantwortung der Tierrechtsbewegung und ihrer Repräsentanten hingewiesen. Wie unpolitisch aber gerade die Redakteure dieses Magazins selbst sind, das Foto des amtierenden Vorsitzenden der einzigen Partei mit klar definierter antifaschistischer, antirassistischer und antispeziesistischer Grundeinstellung zu diesem Beitrag auszuwählen, kann sich jeder ausmalen.

Vielleicht geschah es absichtlich, vielleicht geschah es aus purer Unkenntnis unserer politischen Grundsätze, oder es geschah aus der Vernachlässigung journalistischer Redlichkeit. (Wahrscheinlich trifft Letzteres zu, da die Damen und Herren Redakteure es nicht einmal für nötig hielten, vor der Drucklegung die Erlaubnis der Verwendung des Fotos einzuholen.)

Trotz dieses Fehlgriffs fühlt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz nach wie vor den “Tierbefreiern” landauf landab verbunden, denn ein Emil Franzinelli (Verfasser des Artikels) und die wenigen Verantwortlichen im Redaktionsteam “Tierbefreiung” repräsentieren nicht alle “Tierbefreier”, die sich vorbildlich und konsequent für die Rechte der Tiere einsetzen.

Der Parteivorsitzende Stefan Bernhard Eck ist sich seiner Verantwortung als Repräsentant der weltweit ersten und bei Gründung 1993 einzigen Partei, die gleichermaßen konsequent für Menschen, Tiere und Umwelt eintritt, bewusst und bekennt sich gleichzeitig zu seiner Mahnwache vor dem Konzentrationslager in Dachau. Die Veröffentlichung dieses Fotos ist ein willkommener Anlass, einige Befürworter der “Holocaust-Analogie” zu Wort kommen zu lassen und einige Argumente zu diesem Thema für unsere Parteimitglieder anzufügen.

Prominente Befürworter der “Holocaust-Analogie”

Isaac Bashevis Singer, amerikanischer Autor, selbst Jude und Opfer des NS-Regimes (Familienangehörige wurden im KZ ermordet), Nobelpreisträger für Literatur (1978). Auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen war er einer der Ersten, die den Massenmord an Menschen demjenigen an Tieren, wie er tagtäglich in Schlachthöfen stattfindet, gleichsetzte. “In Bezug auf die Tiere sind alle Menschen Nazis; für sie ist es ein ewiges Treblinka.”
“Solange Menschen darin fortfahren, das Blut der Tiere zu vergießen, wird es niemals Frieden geben. Es ist nur ein kleiner Schritt vom Töten der Tiere zum Erschaffen von Gaskammern à la Hitler und Konzentrationslagern à la Stalin. Es wird keine Gerechtigkeit geben, solange der Mensch sich hinstellt mit einem Messer oder Gewehr in der Hand und diejenigen umbringt, die schwächer sind als er selbst.”

Theodor Adorno, Jude, deutscher Philosoph und Schriftsteller, Soziologe und Musiktheoretiker, einer der führenden Vertreter der “Frankfurter Schule” und Mitbegründer der “kritischen Theorie”:
“Die Tiere spielen fürs idealistische System virtuell die gleiche Rolle wie die Juden fürs faschistische. Auschwitz fängt da an, wo jemand einen Schlachthof anschaut und denkt: Es sind ja nur Tiere.”

Martin Niemöller, ehemaliger Präsident des Weltkirchenrates und selbst KZ-Insasse von 1938 bis 1945 war einer der Ersten, der die Bezeichnung des “Hühner-KZ´s” gebrauchte.

Hans Wollschläger, deutscher Schriftsteller, beginnt sein Buch “Tiere sehen dich an oder Das Potential Mengele” mit dem Satz:
“Sie werden in Gefängniszellen gehalten, so eng wie die Stehsärge von Oranienburg …”

Charles Patterson, Jude, amerikanischer Sozialhistoriker, bekundete im Jahre 2000 im Namen der jüdischen Mitarbeiter von PETA, von denen die Idee zur Kampagne “Holocaust auf Ihrem Teller” stammt:
“Die Absicht dieser Ausstellung besteht darin, die Menge der Grausamkeit auf dieser Welt zu verringern und nicht das menschliche Leid zu bagatellisieren, das während des Holocaust stattfand.”

Stephen R. Dujack, Enkelsohn von Isaac Bashevis Singer, selbst Jude, Autor und Herausgeber einer Umweltzeitschrift in Washington, D.C. schreibt:
“Ich applaudiere PETA – und das hätte auch mein Großvater getan, der sich weigerte, die Kanarienvögel, die er sich als Gefährten in seinem berühmten Appartement in der 86th Straße in New York hielt, in Käfige zu sperren – weil sie den Mut aufbringen, diesen angemessenen Vergleich zu ziehen, denn das ist notwendig. Ein Vergleich mit dem Holocaust ist nicht nur angebracht, sondern unausweichlich, denn Kühe, Hühner, Schweine, Truthähne und all die anderen Tiere mögen vielleicht nicht unseren Grad an Intelligenz besitzen, sehr wohl aber besitzen sie unsere Fähigkeit zu leiden. All diejenigen, die den modernen Holocaust von heute an den Tieren verteidigen, indem sie sagen, dass Tiere zur Nahrungsgewinnung getötet werden, um uns zu erhalten, möchte ich daran erinnern, dass die Nazis Sklavenarbeit einsetzten und “Gebrauchsgegenstände” wie z.B. Lampenschirme und Seife etc. aus ihren Opfern herstellten. Das war scheußlich! Und mit Tieren soll das anders sein? Schmerz bleibt Schmerz, und egal, welchen “Nutzen” wir vielleicht aus den Opfern der Gewalt ziehen, so müssen wir doch immer versuchen, Leben aus dem Blickwinkel der Unterdrückten zu betrachten. Es sind doch nur Tiere”, sagen die Amerikaner jetzt. “Es sind doch nur Juden”, sagten viele Europäer damals.”

Ingrid Newkirk, Autorin, Tierrechtlerin, Vorsitzende von People for the Ethical Treatment of Animals:
“Es ist daher sehr betrüblich mit anzusehen, wie Menschen sich aufs Äußerste bemühen, den Holocaust nur als etwas Spezifisches für diejenigen aufrechtzuerhalten, mit denen sie sich am meisten verbunden fühlen oder sympathisieren, anstatt aus der Geschichte zu lernen und ihn dahingehend zu nutzen, unseren Geist und unsere Augen zu öffnen und unser Handeln gegenüber denjenigen zu ändern, die wir nicht vollständig verstehen oder an denen uns heute wenig liegt. Es ist an der Zeit, das Blutvergießen und die fortwährende Ausbeutung anderer, die als “des Lebens unwürdiges Leben” bezeichnet werden und wurden, zu beenden. Juden und Nicht-Juden bei PETA wagen es, die Wahrheit offen auszusprechen. Diejenigen jedoch, die sie zum Schweigen bringen und den Horror fortdauern lassen wollen, benutzen dieselben Argumente, die schon die Nazis benutzten, um ihre Kritiker mundtot zu machen und ungestört in ihrem schrecklichen Treiben fortzufahren.”

Dr. Helmut Kaplan, Autor und Tierrechtsphilosoph:
“Unsere Enkel werden uns einst fragen: Wo wart ihr während des Holocaust gegen die Tiere? Was habt ihr gegen diese entsetzlichen Verbrechen gemacht? Ein zweites Mal können wir uns nicht darauf hinausreden, nichts gewusst zu haben.”

Einige Gedankengänge zum Thema “Holocaust-Analogie” von Stefan Bernhard Eck:

In unserer Sprachkultur sind Analogien – insbesondere von Menschen und Tieren – fest eingebettet. Bisher wurden dadurch weder unsere sittlichen Normen noch unser sittliches Gefühl verletzt. Nun wird plötzlich Kritik erhoben, wenn der Massenmord des NS-Regimes an Menschen mit dem heutigen Massenmord an “Nutztieren” als Analogie verwendet wird, obwohl dadurch keine Gleichsetzung im Sinne einer Wertigkeit zwischen Opfer Mensch und Opfer Tier vorgenommen wird.

Kritiklos wird bei den Opfern des Holocaust häufig davon gesprochen, dass sie “wie Vieh” in Waggons gepfercht, dass sie “wie Arbeitstiere” behandelt oder in den Labors von Auschwitz als “menschliche Versuchskaninchen” benutzt wurden. Diese Analogien wurden und werden verwendet, weil sie in der Beschreibung der Vorkommnisse durchaus korrekt sind. Logischerweise sollte nun auch umgekehrt der Vergleich des Holocaust mit der Massentierhaltung und der Behandlung der zum Schlachten bestimmten Tiere möglich sein, zumal das Charakteristikum eines Vergleiches darin besteht, dass die Objekte des Vergleiches beliebig austauschbar sind.

Die Opfer sind zwar nicht dieselben – einmal handelt es sich um Menschen, einmal um Tiere – aber die Methoden, die Instrumente und die Umstände sind sehr ähnlich: die Mitleidlosigkeit der Täter, die Art des Umgangs mit den Opfern und das Verhalten der Gesellschaft.

Die Denkweise, die es zuließ, dass Millionen Menschen von NS-Verbrechern gequält und umgebracht wurden, war gekennzeichnet durch eine geradezu kriminelle Gleichgültigkeit der Gesellschaft. Kühl und berechnend werden heute Tiere ermordet, und die Gesellschaft sieht gleichgültig zu. Das ungeheure Leid und die Ungerechtigkeit wurden von der Gesellschaft im Nazi-Deutschland verdrängt oder sogar toleriert, genauso wie das ungeheure Leid und die Ungerechtigkeit, die den sogenannten Nutztieren heute widerfährt, von der Gesellschaft verdrängt oder toleriert wird. Zum Holocaust konnte es nur kommen, weil die Gesellschaft es vorzog, die außergewöhnliche Diskriminierung und den Mord an Unschuldigen zu ignorieren.

Der Massenmord an den sogenannten Nutztieren kann heute nur deshalb stattfinden, weil die Gesellschaft es ebenfalls vorzieht, die außergewöhnliche Unterdrückung, die grausame Ausbeutung und den Massenmord an wehrlosen Tieren einfach zu ignorieren.
“Es sind Untermenschen” war damals die Rechtfertigung für Massenmord. “Es sind Tiere” ist heute die Rechtfertigung dafür, Tiere schlecht zu behandeln oder zu töten.”

Zur “Endlösung der Judenfrage” bedurfte es einer ausgeklügelten Maschinerie, die durch Leidenschaftslosigkeit und Routine gekennzeichnet war. Zu den Verladerampen, den Transporten in überfüllten Eisenbahnwagons, ohne genügend Wasser und Nahrung, der Selektion nach dem “Nutzungsgrad”, der Tätowierung und Registrierung, der Behandlung mit Stockschlägen zum Antreiben der Kolonnen entkräfteter Menschen, der Verbrennung der Leichen in den Öfen und zu vielem mehr existieren Parallelen zu der Massentierschlachtung bzw. der Behandlung der zum Schlachten bestimmten “Nutztiere”. Denn ebenso leidenschaftslos werden heutzutage die “Nutztiere” behandelt. Sie werden in Aufzuchtslager unter extrem beengten Verhältnissen gesperrt, die in vielen Aspekten den damaligen KZs ähnlich sind. Man nimmt keine Rücksicht auf ihre arteigenen Bedürfnisse. Sie werden vergewaltigt, gebären Kinder, die sie nicht selber aufziehen dürfen. Es gibt Verladerampen, Transporte in überfüllten Eisenbahnwagons oder LKWs ohne genügend Wasser und Nahrung, es wird selektiert nach dem “Nutzungsgrad”, tätowiert und registriert, mit Stockschlägen oder Elektro-Schockstäben angetrieben. Die nicht verwertbaren Leichenteile werden verbrannt oder zu anderem Tierfutter verarbeitet. Mit Erlassen, Verfügungen, Anweisungen, Gesetzen, Verordnungen und Durchführungsbestimmungen wird heute genauso mitleidslos und berechnend die Maschinerie gelenkt, in der das Tier das Nutzungsobjekt ist wie die damalige Maschinerie, in der Menschen die Vernichtungsobjekte waren.

Matthew A. Prescott (Peta) schreibt: “Die Opfer heute sind andere als damals, aber das System von Einpferchen, Missbrauch, Vorurteil und Abschlachten ist dasselbe. Alljährlich werden alleine in Europa zehn Milliarden Tiere in Konzentrationslagern, die wir “Massentierhaltung” nennen, gepfercht. Nach vielen Jahren kontinuierlichen Leidens werden sie zusammengetrieben und mit LKWs bei jedem Wetter Hunderte von Kilometern gekarrt, bevor man sie durch die Tore zur Schlachtebene treibt und tötet. All dies geschieht, während der Durchschnittsbürger sein normales Leben lebt und seine Augen vor dem Leiden verschließt. Vergleiche mit dem Holocaust sind unausweichlich, nicht nur weil wir Menschen mit den Tieren die Fähigkeit des Leidens gemein haben, sondern auch weil die von der Regierung sanktionierte Unterdrückung von Abermillionen Lebewesen einfach hingenommen wird, obwohl jeder etwas tun könnte, um sie zu beenden.”

Man sollte nicht auf die Holocaust-Analogie verzichten, so wenig wie auf andere Analogien, z.B. den Vergleich mit der Sklaverei oder die Unterdrückung und Diskriminierung der Frau. Der Verzicht auf Analogieverwendungen stellt die Preisgabe wichtiger Argumentationsschienen dar. Wer hier Unterschiede macht, muss die Frage beantworten, warum die Opfer der Sklaverei oder die Nachkommen dieser Opfer durch eine Analogieverwendung eventuell in ihren Gefühlen verletzt werden dürfen, nicht aber die Opfer des NS-Regimes. Dies wäre ein Unterschied in der Wertigkeit von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Rasse, der strikt abzulehnen ist.

Quod demonstrandum est: Mit der Ablehnung der “Holocaust-Analogie” wird deutlich, dass leider für manche Tierrechtler/innen doch noch gravierende Unterschiede in der moralischen Beurteilung von bestimmten Sachverhalten existieren, die einerseits Menschen und andererseits Tiere betreffen.

Stefan B. Eck
Bundesvorsitzender / Partei Mensch Umwelt Tierschutz
www.tierschutzpartei.de

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Bundesvorsitzender Eck auf der Titelseite des Tierrechtsmagazins “Tierbefreiung”

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Gruß Hubert