Archiv für die Kategorie ‘Sexualität

Charlotte Roche: Lasst euch nicht zu Hausfrauen machen   1 comment

.

Charlotte Roche, die Autorin von „Feuchtgebiete“ (Tipp von ihr, Frauen sollten sich untenrum nicht waschen) zeigt welche Emanze sie ist. Der Mann sollte sich um das Baby kümmern, auch rund um die Uhr – und auch noch den Haushalt schmeißen. Was bleibt dann noch für die Frau übrig… Und was wäre ihre Gegenleistung? Nur die Beine breit machen, und dann auch NUR wenn SIE Lust dazu hat? Nein, Prinzessin, so läuft es bei klugen Männern nicht. Wie blöd muss ein Mann sein um eine solche Frau zu heiraten?

Auszug aus der SZ

Wenn das erste Kind geboren wird, ist es in den meisten Beziehungen vorbei mit der Gleichberechtigung. Gegen den Satz »Ein Baby braucht seine Mutter« müssen sich Frauen von Anfang an wehren – das beginnt schon bei der Partnerwahl.

[…]

Jede Frau kann den Grundstein legen für ihre berufliche Freiheit, wenn sie sich gar nicht erst einlässt mit Männern, die nicht zuhause bleiben wollen mit dem Baby. Vielleicht wissen das viele nicht: Kinder und alles, was daran hängt, entstehen beim Sex! Wenn man mit Männern schläft, die dazu die falsche Einstellung haben, hat man danach halt auch das falsche Leben.

Nur durch Sex mit den falschen Männern kann einem das passieren, dass man am Ende alleine zuhause Kinder großzieht. Man muss sich eben nur mit Männern umgeben, oder sagen wir: nur mit Männern schlafen, die bereit sind, sich später um das Baby zu kümmern, das sie dabei gezeugt haben. Auch rund um die Uhr, wenn die Frau arbeitet. Solche Männer sind ja wohl die sexiesten und souveränsten, die die Eier haben, mit dem Kind zuhause zu bleiben, den Haushalt zu schmeißen, alleine dann unter tausend Müttern aufm Spielplatz zu stehen mit ihrem Kind. Das ist geil und sexy für eine Frau. Yeah. Nur, woran erkennt man diese Männer schon beim Kennenlernen?
Na, an den dicken Eiern. Einfach nachgucken, verlieben, Kind zeugen, schnell weiterarbeiten. Fertig.

.

Charlotte Roche: Lasst euch nicht zu Hausfrauen machen

 

Depressionen bei Männern   1 comment

.

Es ist interessant zu sehen wie verschieden im Erleben sich Depressionen bei Männern und Frauen sind und wie Männer damit umgehen.

Aus depressionen-depression.net

Depressionen bei Männern

Depressionen äußern sich bei Frauen und Männern unterschiedlich. Frauen erkranken häufiger an Depressionen als Männer. Dies ist vielleicht auch der Grund, weshalb in den letzten Jahrzehnten oftmals die Depression bei Frauen im Blickpunkt stand und über die Krankheit bei den Männern relativ wenig bekannt war. Inzwischen jedoch wird auch die Depression bei Männern genauer untersucht.

Herausgefunden wurde inzwischen, daß wesentlich mehr Männer an einer Depression erkranken als bisher gedacht. Vor allem die Zahl der depressiven jungen Männer nimmt ständig zu. Am gefährlichsten ist die Depression bei älteren Männern. Ältere Männer, die alleine leben und krank sind, begehen wesentlich häufiger Selbstmord, wenn sie an einer Depression leiden. Allgemein ist die Suizidrate bei Männern höher als bei Frauen. Zudem verüben Männer ihren Suizid „härter“ als Frauen, sie schießen sich in den Kopf, fahren an eine Mauer usw.
Frauen bevorzugen Gift, schneiden sich die Adern auf etc.

Auch wenn viele Männer es nicht zugeben wollen, so belasten sie Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Einsamkeit oder die Trennung von ihrem Partner genauso wie dies bei Frauen der Fall ist. Allerdings scheint es eine gewisse Schwelle zu geben, ab der bei Männern eine Depression entsteht. Das bedeutet also, daß erst ein gewisses Maß an ungünstigen Faktoren auftreten muss, bevor eine Krankheit entsteht. Vorher passiert nichts, dann allerdings entsteht für den Mann schnell das Gefühl, daß alles ausweglos sei und das Leben sinnlos.

Bei Männern sind die Ursachen für Depressionen meist andere als bei Frauen. Oftmals leiden sie unter einer Sucht, körperlichen Problemen oder sozialen Problemen. Zudem geht man davon aus, daß Männer die Krankheit Depression anders erleben als Frauen.

Während Frauen dazu neigen, bei Stress quasi direkt eine Depression zu entwickeln, entwickeln Männer oftmals erst eine andere Erkrankung, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Erkrankungen der Herzgefäße.

Entwickelt sich bei einem Mann eine Depression, so versucht er das meist erst mit sich selbst abzumachen. Man weiß ja: Männer reden nicht so viel, schon gar nicht über ihre Gefühle. Deshalb geht man davon aus, daß es wesentlich mehr Depressionen bei Männern gibt, als es die offiziellen Zahlen zeigen.

Während Frauen, bevor sie depressiv werden, häufig unter Ängsten leiden, so geht bei Männern einer Depression oftmals eine Abhängigkeit, wie zum Beispiel eine Alkoholabhängigkeit, voraus. Bis zu 30 % der depressiven Männer hatten tatsächlich vor ihrer Erkrankung ein Suchtproblem. Leider versuchen viele Männer aber auch, ihre Depression durch Drogen in den Griff zu kriegen. Gerade das zeigt sich dann als ein fataler Teufelskreis: die Depression führt dazu, daß noch mehr Drogen genommen werden, die Drogen wiederum führen immer tiefer in die Depression hinein.

Ältere Männer

Wenn Männer älter werden, produzieren sie – wie Frauen in den Wechseljahren – weniger Hormone. So wird zum Beispiel weniger Testosteron gebildet. Das Testosteron ist das Geschlechtshormon der Männer schlechthin. Ab dem 50. Lebensjahr bildet sich immer weniger davon im männlichen Körper. Bis zum 75. Lebensjahr ist die Produktion um circa 40 % zurückgegangen.

Das Testosteron regelt im Körper diverse sexuelle Funktionen wie zum Beispiel die Erektion und die Ejakulation. Zudem hat es eine Wirkung im Gehirn, das unter anderem das sexuelle Interesse steuert.

Wird nun also dieses Testosteron zu wenig ausgeschüttet, so können Folgen wie Ermüdung, eine Verwirrtheit, Erektionsschwäche und ein Verlust des sexuellen Interesses auftreten. Dies sind ähnliche Symptome, wie man sie auch von einer Depression kennt. Tatsächlich scheinen sich gerade das Nachlassen des sexuellen Interesses und der sexuellen Funktionen durchaus auf das Entstehen einer Depression auszuwirken.

Falsch wäre es jedoch zu denken, daß man einfach Testosteron geben müsse und alle Probleme werden gelöst. So führt eine Gabe von Hormonen zwar zu einer besseren Stimmung, einem höheren Wohlbefinden und mehr Tatkraft, allerdings treten andere Wirkungen wie Wut, Traurigkeit und Gereiztheit auf.

Sexualität und Depressionen

Wie man oben sehen konnte, spielt die Sexualität für den Mann eine besondere Rolle.

Besonders schlimm ist es, wenn „es“ nicht mehr richtig funktioniert. Dies ist leider nicht nur im höheren Alter der Fall, sondern auch bei jungen Männern, die unter einer Depression leiden. Zudem können einige Antidepressiva ebenfalls dazu führen, daß die sexuelle Funktionalität nicht mehr gegeben ist: Viele depressive Männer haben also ein Problem mit der Sexualität.

Diese sexuellen Schwierigkeiten empfinden dann auch die Partnerinnen als belastend. Manche Frauen glauben, ihr Mann liebe sie nicht mehr, er habe eine andere, fühlen sich nicht mehr liebenswert, attraktiv etc. Es ist also von beiden Seiten viel Feingefühl und Offenheit erforderlich, daß die Depression die Partnerschaft nicht zerstört.

Depressionen bei Männern

.

cohen-m-katze-gross

Interessant, Leonard Cohen starb auch an einem 10. November wie Robert Enke. Cohen starb 2016.

.

.

Hier noch das Fallbeispiel des ehemaligen Torhüters von Hannover 96, Robert Enke.

Gerade für einen Fußballspieler war (ist es vielleicht noch) ein Tabu, zuzugeben, dass er an einer Depression leide. Auch hatte er Angst, dass man ihm sein Adoptivkind nehmen würde, wenn die Depression publik würde. Enke hatte ständig Angst, dass er den Ansprüchen nicht genügen könnte – obwohl er ausgezeichnete Leistungen erbrachte und in älteren Jahren auch als Nationaltorwart einige Male zum Zuge kam. Unverantwortlich war, dass Trainer Louis van Gaal, der damals beim FC Barcelona war wie Robert Enke, mit diesem in einem ganzen Jahr nie mit ihm sprach. Enke hatte nur noch Angst.

Und wenn man nichts mehr spürt wie Robert Enke dann wird das Leben zur Plage und Last. Ohne Lebensfreude kann man auf Dauer nicht leben.

Aus rtl.de

Robert Enke: „Ich spüre nichts mehr“

.

n1dyx234uvr© dpa, Peter Steffen

.

„Liebe Terri, es tut mir leid“

Wenn ein schwarzes Loch alle Freude verschlingt, Stille zu schreien und jede Sekunde unerträglich scheint – geht einfach nichts mehr. So war es wohl auch bei Robert Enke.

„Wenn du nur einmal eine halbe Stunde meinen Kopf hättest, dann würdest du verstehen, warum ich wahnsinnig werde“, hat er einmal zu seiner Frau Teresa gesagt. Es ist nur ein Satz von ganz vielen bewegenden Details, die hängen bleiben von der Biographie des verstorbenen Nationaltorwarts.

‚Robert Enke. Ein allzu kurzes Leben‘ von Ronald Reng verrät viel über das oft schwierige, aber nicht selten auch schöne Leben des einstigen Profis von Hannover 96. Es verrät auf 427 Seiten viel über den Profifußball. Und es versucht zu erklären, warum ein Fußball-Star, der scheinbar alles besaß, letztlich nur noch einen Ausweg aus diesem Leben kannte: den Selbstmord.

Eine der letzten Seiten beschreibt jenen 10. November 2009, als Teresa erfährt, dass ihr Mann den ganzen Tag unterwegs war, obwohl keine Trainingseinheit anstand. „Durchsuch sofort sein Zimmer, ob du einen Abschiedsbrief von ihm findest“, sagt Manager und Freund Jörg Neblung am Telefon panisch. Teresa rennt die Treppe hoch ins Schlafzimmer, wischt die Zeitschriften vom Nachttisch, ein weißes Blatt fällt heraus. „Liebe Terri, es tut mir leid, dass…“

„Robert Enke hatte Depressionen“

Es ist ein Dienstagabend gegen halb sieben, als sich Robert Enke aus eigenem Willen an den Bahngleisen bei Eilvese in Niedersachsen das Leben nimmt. Zweieinhalb Kilometer von seinem Wohnhaus und nur wenige hundert Meter vom Grab seiner verstorbenen Tochter Lara entfernt, steigt er aus seinem schwarzen Mercedes, läuft noch ein paar Meter die Bahntrasse entlang, bevor er sich vor einen Regionalzug wirft.

Die Nachricht von seinem Tod schockt das ganze Land, lässt es erstarren. Niemand weiß so recht, wie er mit der Situation umgehen soll. Wie auch? „Wir müssen heute über ein Tabuthema in der Bundesliga sprechen. Robert Enke hatte Depressionen“, sagt ein Sprecher von Hannover 96 bei der Pressekonferenz. Neben ihm auf dem Podium sitzt Teresa Enke. Nur 17 Stunden nach dem Tod ihres Mannes will sie über die Wahrheit sprechen. Die Wahrheit, die sie jahrelang für sich behalten musste.

 

„Robert hatte panische Angst. Angst davor, dass etwas ruchbar wird, dass alles herauskommt und er als Spieler und Mensch nicht mehr stattfinden würde“, sagt Teresa mit Tränen in den Augen. Vor allem Adoptivkind Leila, das seit rund sechs Monaten Enkes Lebensmittelpunkt neben dem Sport bildete, hätte man ihnen wieder wegnehmen können, so die Angst von Enke. „Doch das ist gar nicht wahr“, ruft sie verzweifelt.

Die Biographie, sie ist auch die Geschichte einer unglaublich starken Frau. Immer wieder fragt man sich beim Lesen: Wie schaffte es Teresa Enke nur ihren Robert ein ums andere Mal aus dem schwarzen Loch herauszuholen? Am Ende des Buches, zu der Zeit, als die Depression bei Enke das zweite Mal ausgebrochen war, beschreibt Reng, wie Teresa ihn zu jedem Training bei Hannover 96 begleitete. Wie sie ihn am Platz anfeuerte oder zwei Stunden lang im Auto saß und auf ihn wartete. Aus Angst Robert könnte sich etwas antun, wollte sie ihn nicht mehr alleine lassen.

.

Enkes zweite Depressions-Phase – „Ich denke an S.“

.

Angefangen hatte die Depression bei Robert Enke 2003. Er war nach drei glücklichen und erfolgreichen Jahren bei Benfica Lissabon zum FC Barcelona gewechselt. Doch unter dem heutigen Bayern-Trainer Louis van Gaal scheiterte der Torwart. „Er hat im ganzen Jahr nie mit mir geredet“, schreibt Enke in seinen ‚Depri-Ordner‘, wie er sein Tagebuch nennt.

Er geht dort zum ersten Mal zu einem Psychologen und Psychotherapeuten, wechselt kurz darauf zu Fenerbahce Istanbul, löst dort schnell seinen Vertrag auf. „Ich habe nur noch Angst“, sagt er zu seinem Torwarttrainer Eike Immel. Er lässt sich behandeln.

Sportlich kommt Enke beim spanischen Zweitligisten Deportivo Teneriffa wieder auf die Beine, ehe er bei 96 in der Bundesliga die Nummer 1 wird und mit 29 Jahren doch noch bis in die Nationalmannschaft durchstartet. Seine Teresa wird schwanger. 2006 wird Tochter Lara herzkrank geboren und stirbt im Alter von nur zwei Jahren nach einer Ohrenoperation. Schon sechs Tage später steht Enke wieder zwischen den Pfosten.

„Ich habe geschaut, wo ich mich umbringen könnte“

Die zweite Depressions-Phase kommt 2009 – unvermittelt. Am 3. September 2009 schreibt Enke in sein Tagebuch: „Scheint alles sinnlos zu sein. Fällt mir schwer, mich zu konzentrieren. Denke an S.“ Das „S.“ steht für Selbstmord. Zu seinem Berater und Freund Jörg Neblung sagt Enke am Telefon: „Ich spüre nichts mehr. Keine Nervosität, keine Freude, nichts.“ Alles ist eine große Anstrengung für den damals 32-Jährigen, selbst die Wahl zwischen Pflaumen- oder Käsekuchen bei einem Kindergeburtstag.

„Robbi“, sagt später sein Freund Marco Villa, hatte zwei Träume: „Die Weltmeisterschaft und sich outen. Und er wusste, beides ging nicht.“ Enke nimmt Stimmungsaufheller, kommt aber bei einem Nationalmannschafts-Lehrgang kaum aus dem Bett. Er fährt stundenlang durch Köln, sein Handy ist ausgeschaltet. Teresa erreicht ihn erst um 23.30 Uhr. „Ich habe geschaut, wo ich mich umbringen könnte“, sagt Robert auf die Frage, wo er gewesen sei. Er weigert sich einweisen zu lassen: „Ich bin Nationaltorwart, ich kann doch nicht in eine Klinik gehen.“

Enke lebte seit Beginn seiner Fußballerkarriere mit der Angst Fehler zu machen. Fehler, die über seine zukünftige Karriere entscheiden könnten. Er kämpfte um Anerkennung und selbst wenn er bejubelt wurde, hatte er das Gefühl, nie gut genug zu sein.

„Wie lebt es sich mit Depressionen oder nur mit der Ahnung, sie könnten jeden Moment wiederkommen? Mit der Angst vor der Angst? Die Antworten wollte Robert Enke gerne selber geben. Er wollte dieses Buch schreiben, nicht ich“, schreibt Reng in der Biographie. Doch dazu kam es nicht.

(Tamara Lux)

.

„Ein allzu kurzes Leben“ – Enke-Biographie vorgestellt

https://www.spiegel.de/video/kicker-tv-ein-allzu-kurzes-leben-enke-biographie-vorgestellt-video-1087565.html

Enke war wohl sehr sensibel, nicht der typische Fußballspieler. Er schrieb auch Gedichte.

Ronald Reng – Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben

.

.

Nationaltorwart Robert Enke hatte sich am 10.11.2009 im Alter von 32 Jahren das Leben genommen. Er litt unter Depression.

 

Robert Enke: „Ich spüre nichts mehr“

.

Gruß Hubert

Der „Schwulen-Paragraf“ musste weg   Leave a comment

.

Ich habe großen Respekt vor diesem Ex-Bundesanwalt, der schon in einer relativ frühen Zeit zu seiner Homosexualität stand und sich outete, wenn es auch seiner Karriere alles andere als gut tat. Man kann sich ja vorstellen wie in den 1980-er Jahren Konservative und Christliche zum Thema Homosexualität standen. Rechte diskriminieren sie ja noch heute und machen keinen Hehl aus ihrem Homosexuellen-Hass. Es ist immer noch jedem und jeder selbst überlassen ob sie sich fortpflanzen wollen. Es besteht ja keine Pflicht sich fortzupflanzen oder für eine Frau als Gebärmaschine zu fungieren um für die „nationale Größe“ Kinder zu zeugen. Jedenfalls kann jede/r seine sexuelle Orientierung heute frei leben. Ewiggestrige und religiöse Fundamentalisten kann man nie verhindern.

Hier ein Artikel von Tagesschau.de im Interview mit Ex-Bundesanwalt Bruns.

Die Abschaffung des sogenannten „Schwulen-Paragrafen“ 175 StGB war überfällig, sagt der ehemalige Bundesanwalt Manfred Bruns im tagesschau.de-Interview. Er hatte sich in den 1980ern als homosexuell geoutet.

tagesschau.de: Sie sind in einer katholischen Familie groß geworden. Wie sehr hat Sie Ihr Elternhaus als Kind und Jugendlicher geprägt?

Manfred Bruns: Ich war sehr von meiner Mutter beeinflusst. Ich habe sie sehr verehrt, sie hat mich geprägt. Heute würde man sagen, sie war eine fundamentalistische Katholikin. Für mich war schon das pubertäre Masturbieren ein Riesenproblem, weil ich immer das Gefühl hatte, das ist eine Todsünde, die einen von Gott trennt. Dann kam hinzu, dass es keine Sexualaufklärung gab. Man konnte Homosexualität nicht benennen. Es wurde einfach immer gesagt, das sind Männer, die machen aus Überdruss irgendwelche abartigen Sachen und wurden als abartige Kriminelle hingestellt. Das war für mich ein Lebensweg, der nicht denkbar war. Ich habe es einfach nicht zugelassen und habe alle Anzeichen, dass ich homosexuell sein könnte, unterdrückt.

Zur Person

Manfred Bruns ist 1934 in Linz am Rhein geboren. Er war bis zu seiner Pensionierung 1994 Bundesanwalt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Nachdem er sich als homosexuell geoutet hatte, zog ihn sein damaliger Vorgesetzter, Generalbundesanwalt Rebmann, von allen Staatsschutzangelegenheiten ab und stufte ihn als Sicherheitsrisiko ein. Bruns engagiert sich seit den 80er Jahren für die Beseitigung der Diskriminierung und Gleichstellung von Homosexuellen.

 

tagesschau.de: Sie haben sogar geheiratet und mit ihrer Frau drei Kinder bekommen. Warum?

Bruns: Als Jugendlicher in den fünfziger Jahren konnte man nicht einfach Sexualität mit Klassenkameradinnen haben. Ich hatte keine Erfahrung und dachte: „Du hast ja noch nie eine Frau gehabt, wenn du dann mal heiratest, wird sich das geben.“ Das hat es leider nicht. Wobei ich dazusagen muss: Wir haben eine sehr gute Ehe geführt. Ich habe bis Anfang der 1980er Jahre auch nie etwas zugelassen und immer strikt zu meiner Familie gehalten. Ich hatte auch Angst, dass ich meine bürgerliche Existenz verliere, meine Frau verliere und die Kinder.

tagesschau.de: Wie kam es dann zu Ihrem Outing?

Bruns: Wenn Sie einen wesentlichen Teil Ihres Daseins unterdrücken und nicht zulassen, irgendwann meldet sich das mit aller Gewalt, sodass Sie es nicht mehr in den Griff bekommen. So ging es auch mir. So habe ich Anfang der achtziger Jahre angefangen, das zuzulassen. Ich habe mich als Erstes mit meiner Frau auseinander gesetzt. Diese ersten homosexuellen Erlebnisse, die ich dann hatte, die waren so was von richtig, dass ich wusste: Das geht nicht mehr anders.

tagesschau.de: Warum haben Sie dann entschieden, es auch Ihrem Vorgesetzten zu sagen, dem damaligen Generalbundesanwalt Rebmann?

Bruns: Als ich das erste Mal etwas zugelassen habe, da dachte ich jedes Mal, wenn das Telefon an meinem Schreibtisch im Dienst klingelte: „Das ist der Chef, der hat’s gehört.“ Es war absurd, und so haben viele Menschen gelebt. Das war etwas, was ich nicht mehr wollte.

.

Manfred Bruns | Bildquelle: Michael Lucan, CC BY-SA 3.0

Manfred Bruns 1986 in München

.

tagesschau.de: Wie hat Ihr Chef auf Ihr Outing reagiert? Hatte er Verständnis?

Bruns: Herr Rebmann war ein ausgesprochen guter Jurist, aber sehr, sehr konservativ. Er konnte das überhaupt nicht verstehen. Da war 1983 diese Kießling-Affäre. Dem Bundeswehrgeneral wurde vorgeworfen, dass er homosexuell sei. Der damalige Verteidigungsminister Wörner hat dann im Fernsehen immer verkündet, das Schlimme wäre nicht, dass Kießling homosexuell sei, sondern dass er es abstreiten würde. Dadurch würde er erpressbar. Dann bin ich zu Rebmann gegangen und habe ihm gesagt : „Ich bin auch homosexuell, aber ich bin nicht erpressbar. Wenn jemand kommt und sagt, dass er es meiner Frau sagt, sage ich: „Gehen Sie mal hin, die kann Ihnen noch ein paar Einzelheiten erzählen.“

tagesschau.de: 1985 wurden Sie dann in der BILD-Zeitung geoutet, nachdem Sie in Talkshows liberale Ansichten vertreten hatten. Hat die Redaktion vorher mit Ihnen darüber gesprochen?

Bruns: Die haben dauernd bei mir angerufen und sagten, dass sie es doch wüssten. Und dann habe ich irgendwann gesagt: „Jetzt langt es mir und ja, ich bin schwul.“

tagesschau.de: Wie haben Ihre Kollegen reagiert?

Bruns: Es gab Kollegen, die sich geweigert haben, sich mit mir in der Kantine an einen Tisch zu setzen oder mich zu grüßen. Dann bin ich eben nicht mehr in die Kantine gegangen. Wenn mir die Kollegen entgegenkamen, dann habe ich sie offen angelacht. Denen war das dann peinlich, die guckten vor sich und wollten nicht grüßen, ihr bürgerliches Gewissen peinigte sie dann.

tagesschau.de: Erst 1994 fiel der §175 komplett. Was glauben Sie, warum hat er sich so lange gehalten? Die Hauptstrafvorschrift war ja schon in den 1960er-Jahren gefallen, sowohl in der BRD als auch in der DDR.

Bruns: Der §175 galt bis in die 90er Jahre als angebliche Jugendvorschrift weiter. Man war der Auffassung, wenn Jugendliche während der Pubertät homosexuelle Erlebnisse haben, dann kann sie das zu Homosexuellen machen. Das war die sogenannte Verführungstheorie.

Es gab eine Dammbruchphobie: Wenn irgendwo über Erleichterungen für homosexuelle Menschen diskutiert wurde, dann kam gleich die Furcht auf, dass sich das dann wie ein Flächenbrand ausbreiten würde, was völliger Unsinn ist. Über Jahrhunderte – selbst bei schlimmster Verfolgung – die Zahl der Homosexuellen war immer gleich.

.

Homosexuelle-1994-Par-abge

https://www.tagesschau.de/inland/abschaffung-paragraf175-stgb-101~_origin-7f7d857a-b475-4720-9f67-24f8b445567f.html

.

tagesschau.de: Sie engagieren sich seit vielen Jahren für die Rechte von Schwulen und Lesben.

Bruns: Als es zu dem Coming Out kam, hatte ich das Gefühl, dass sich solche unsinnigen Lebensläufe wie meiner nicht wiederholen sollten. Ich bin ganz bewusst auch zu Schwulengruppen gegangen. Wir hatten auch schon sehr früh über HIV diskutiert. Über die Jahre hat sich viel verändert, und das ist das Schöne. Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind lesbisch oder schwul ist, hatten sie früher wahnsinnige Angst, was für einen schrecklichen Lebenslauf sie haben würden. Heute können sie sich sagen, dass sie auch noch Minister oder Ministerpräsident werden können. Dass das möglich ist, das war selbst in den 1980er-Jahren noch undenkbar.

tagesschau.de: Wie leben Sie heute?

Bruns: Ich lebe seit 26 Jahren mit meinem Partner zusammen, eine sehr schöne Partnerschaft. Wir haben ein ganz wunderbares Verhältnis zu meiner Frau. Wir haben auch ein gutes Verhältnis zu den Kindern, wir haben die Enkelkinder mit betreut. Ich habe ein wahnsinnig großes Glück gehabt.

Das Interview führte Ute Spangenberger, SWR

.

Der „Schwulen-Paragraf“ musste weg

.

Gruß Hubert

 

Katholischer Bischof will Schwule heilen   8 comments

.

Mich wundert schon sehr, dass vor allem christliche Fundamentalisten glauben sie könnten und müssten Homosexuelle von ihren sexuellen Neigungen heilen müssten. Da gibt es nichts zu heilen, weil es da nichts Krankes gibt. Im Gegenteil, solche vermeintlichen „Heiler“ richten oft großen Schaden an, weil es leicht bei Homosexuellen zu psychischen Störungen und Schäden kommt, die bis hin zum Suizid gehen können.

Weihbischof Athanasius Schneider ist so ein „Kaliber“, der noch glaubt er könne und müsse Schwule heilen. Unglaublich, dass es heute noch solche Leute gibt, die allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz, denken, sie müssten es schaffen, dass Homosexuelle Appetit auf Frauen bekommen.

Aus queer.de

Katholischer Bischof: Schwule und Lesben haben eine „seelische Behinderung“

In einem Kommentar auf einem deutschsprachigen Katholikenportal empört sich Weihbischof Athanasius Schneider, dass der „totalitäre“ CSD den öffentlichen Raum erobern wolle – und wirbt für die „Heilung“ von Homosexualität.

.


Bischof Athanasius Schneider bei einer Messe in Estland (Bild: Marko Tervaportti / wikipedia)
.
.

Millionen von Menschen haben in diesem Jahr bereits an CSDs teilgenommen – für Athanasius Schneider, den katholischen Weihbischof von Astana in Kasachstan, kämpfen all diese Teilnehmer für den „Totalitarismus der Ideologie der Homosexualität bzw. der Gendertheorie“. Das schreibt der deutschstämmige 58-Jährige in einem am Donnerstagmorgen im Portal kath.net veröffentlichten Kommentar. Der christliche Würdenträger empört sich über die „politisch-ideologische Militanz“ von CSDs, die zum Ziel hätten, die katholische Kirche als „letzte Widerstandbastion“ zu „erobern“. Die „totalitären“ Pride-Veranstaltungen wollten mit „propagandistischer Werbung“ der „Gesellschaft eine bestimmte Ideologie“ aufzwingen.

Bedauernd stellt Schneider fest, dass auch Repräsentanten der katholischen Kirche zunehmend Unterstützung für CSDs zeigten – dabei handle es sich bei dieser „Ideologie“ um „eine direkte Beleidigung Gottes und eine Beleidigung der Würde des Menschen […], der nach dem Bild und Gleichnis Gottes und der als Mann und Frau geschaffen wurde“.

 

Schneider: Homosexuelle verlieren ewiges Seelenheil

 

Der Bischof erklärt weiter, die „homosexuellen bzw. lesbischen Akte“ seien „schwer sündhaft“ und entweihten den „männlichen und weiblichen Leib, der ein Tempel Gottes ist“. Schneider spricht dabei von der „antigöttlichen und antimenschlichen Ideologie und Praktik der Homosexualität“. Als Antwort bietet er Homosexuellen an, die „Befreiung und Heilung ihrer seelischen Behinderung“ zu erhalten. an. Die Kirche müsse darauf hinweisen, dass „praktizierende und unbußfertige Homosexuelle“ ihr „ewige[s] Seelenheil“ verlieren würden.

Schneider macht sich in dem Text offenbar auch ernsthaft Sorgen, dass katholische Gläubige wegen LGBTI-Rechten in Kürze den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden könnten: „Es ist nicht auszuschließen, dass sich die katholische Kirche in nicht allzu ferner Zukunft in einer Situation befinden wird, die der Verfolgung durch das Römische Reich in den ersten drei Jahrhunderten ähneln wird, als damals die Annahme der totalitären Ideologie des Götzendienstes auch für die Christen verpflichtend war“, so Schneider. Katholiken sollten sich daher mit „Zivilcourage“ gegen CSDs wehren und für das „Seelenheil der bemitleidenswerten Personen, die Homosexualität praktizieren“, beten.

2006 hatte Schneider die Bischofsweihe von Papst Benedikt XVI. erhalten. Er hat sich bereits mehrfach homophob geäußert. Erst im Mai sagte er, dass homosexuelle Handlungen den „geistlichen Tod“ verursachten (queer.de berichtete). Der ehemalige Autor des inzwischen eingestellten Hassportals kreuz.net ist auch ein gern gesehener Gast unter konservativen deutschen Katholiken. So nahm er erst vor rund zwei Wochen am Kongress „Freude am Glauben“ des Forums Deutscher Katholiken in Fulda teil – also jenem jährlichen Treffen, bei dem ein schweizerischer Bischof 2015 erklärt hatte, dass die Bibel die Todesstrafe für Homosexuelle fordere (queer.de berichtete). (dk)

.

Katholischer Bischof will Schwule heilen

 

Der Schweizer Bischof Vitus Huonder sagte:

Der kirchliche Segen der Ehe sei ausdrücklich auf die Fruchtbarkeit als einzigen Wert bezogen, auf einen „sittlich geordneten Vollzug des Geschlechtsaktes“.

Sex sei „keine Spaßveranstaltung“ und keine „Privatsache“, meinte der Bischof, sondern gehöre zur Glaubensverkündung. Da das nicht mehr selbstverständlich gewesen sei, habe sich (in der Bibel) eine „Notwendigkeit zur Gesetzgebung“ ergeben. Mit dieser müsse die Kirche auch heute Einfluss nehmen.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=24311

.

Es gibt aber auch Ärzte die glauben sie könnten Schwule heilen, wie der deutsche Arzt Arne Elsen.

https://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Wir-wollen-nicht–dass-der-Schwulenheiler-auftritt–12644763

.

Gruß Hubert

Pro & Contra spezial: Wo liegt die Grenze zwischen Flirt und Belästigung?   1 comment

.

Eine interessante Diskussion finde ich. Den beiden Männern kann ich sehr viel mehr beistimmen als den beiden Feministinnen bzw. fast in keinem Punkt. Ein (junger) Mann muss sich heute das Mädchen, die Frau genau ansehen, bevor er sie anspricht. Jeder kleine Sch… ist schon gleich sexistisch. Aber ein Mann merkt ja sehr schnell ob sie kämpferische Feministin ist.
Das Video ist leider ein wenig lang, 52 Minuten. Aber man muss ja nicht bis zum Ende alles anschauen bzw. kann man es auch in Etappen anschauen.

https://www.puls4.com/pro-und-contra/videos/Sommer-Spezial-Sexualitaet/Pro-Contra-Spezial-Wo-liegt-die-Grenze-zwischen-Flirt-und-Belaestigung

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. Juli 2018 von hubwen in Gesellschaft, Sexualität, Uncategorized

Getaggt mit , ,

Endlich bin ich ein weißes Arschloch   Leave a comment

.

In gar allen Punkten stimme ich @leutnantdino nicht zu aber in manchen schon. Mann kann da etwas lernen. Und auf jedem Fall ist es unterhaltsam geschrieben, jedenfalls für einen Mann.

.

Lange hat es gedauert. Nach drei wundervollen Ehen, die bedauerlicherweise allesamt vor einer Scheidungsrichterin ihr Ende fanden, habe ich das System Ehe und Frauen restlos verstanden. Die Liebe ist grundsätzlich nicht nur endlich, sondern auch eine kostspielige Angelegenheit. Gelebte Praxis in jeder gleichberechtigten Beziehung ist, dass es ein Familieneinkommen gibt, für das beide Partner arbeiten. Sie geben alles in einen gemeinsamen Topf, woraus sich dann die beiden Liebenden bedienen. Man muss kein mathematisches Genie sein um festzustellen, dass der Besserverdienende stets weniger aus dem Topf erhält und die finanziell meist schwächere Frau daraus ihren Profit zieht. Ohne entsprechende Arbeitsleistung oder anderweitige Kompensation erhält die Frau so ein höheres Lebensniveau. Dieses Bereicherungsprinzip praktizieren Frauen seit Jahrhunderten und beherrschen es bis heute in Perfektion, trotz aller Gleichberechtigung. Und natürlich versuchen Frauen ihr Leben auf Kosten des Partners auch nach einer Trennung durchzusetzen. Entweder sie versuchen ihren Ex auszunehmen oder den Staat, wenn der Unterhaltszahler in die Knie gegangen ist. Das Motto dieser Frauen ist einfach: Du hast alles, ich habe nichts. Also gibt mir Deine Kohle. Das steht mir zu!

Spannend bei diesen Diskussionen sind die feinen Nuancen. Mit einer Frau über Gleichberechtigung zu diskutieren ist so sinnlos, wie einem Hund beizubringen, einen großen Haufen Würstchen zu bewachen. Der Hund nickt zustimmend und danach beginnt das große Fressen. Nicht anders agieren Frauen.

Verliebte Pärchen planen ihren Urlaub meist gemeinsam. Wenn nun Mann und Frau diesen Urlaub nach ihrer individuellen Leistungsfähigkeit buchen, wird es unweigerlich zu einem handfesten Streit kommen. Für Madame reicht es nur für einen Flug in der Economy Class, während sich ihr Partner problemlos die Business Class leisten kann. Wer das als Mann genauso durchzieht, der hat das größte Theater, bevor der Urlaub überhaupt begonnen hat. Das Ende einer grandiosen Beziehung, bevor an eine Heirat überhaupt zu denken ist. Selbst intensive Freundschaften halten praktizierte Gleichberechtigung kaum aus. Dabei betonen doch Frauen stets ihre Fairness und dass sie ihr eigenes Geld verdienen. Das mag vielleicht sein, aber das Einkommen einer Frau reicht eben meist nicht aus, um an den Lebensstandard eines Mannes heranzukommen. Was liegt da näher, als das männliche Einkommen anzuzapfen, um die eigene finanzielle Situation zu verbessern.

Am schlimmsten sind hier die sogenannten Alleinerziehenden, Frauen, deren Versagen in allen Lebensbereichen sich durch ihren gesamten Lebenslauf zieht. Sie sind nicht nur unfähig, eine stabile Partnerschaft zu pflegen, sondern auch extrem finanzschwach. Und eine Single Frau mit ein oder zwei Kindern ist kein Vergnügen. Trotz unermüdlicher Anpreisungen in allen Medien, dass eine Patchwork Familie etwas ganz Cooles sein soll, handelt es sich doch mehr um einen Finanztransfer. Der neue Papi, so wird er gerne von den fremden Kinderchen zwangsweise genannt, muss seine Geldbörse weit aufmachen. Ein finanzieller Irrsinn. Welcher Mann mit normalem Verstand würde freiwillig die Hypothek des Nachbarn bezahlen? Und für fremde Kinder soll das normal sein? Nein, das ist es nicht. Männer, die sich mit einer Alleinerziehenden einlassen, rutschen in ihrer Lebensqualität unweigerlich ab. Wurst und Fleisch vom Metzger sind gestrichen, weil diese Waren aus dem Supermarkt nach Meinung der Frau genauso gut sind. Billige Lebensmittel werden mit Sahne gestreckt und schon wird der einst drahtige Mann zu einem runden Klops.

Es gibt sehr viele Indikatoren um festzustellen, dass es für den Mann mit einer Frau steil bergab geht. Kaum zieht das glückliche Pärchen in eine gemeinsame Wohnung, dann wird sich die neue Dame des Hauses zuerst das Wirtschaftsgeld aneignen. Statt Rinderfiletsteaks gibt es nun Nudeln an Ketchup, lecker Fleischwurst vom Discounter und Supermarktbrötchen. Die Lebensqualität des Mannes rauscht auch hier gnadenlos den Steilhang hinunter. Übrig bleiben nur die üblichen Forderungen, dass ein Mann jeden Tag neu um seine Partnerin werben muss. Das ist anstrengend, frustrierend und selbst der vermeintlich kostenlose Sex nimmt stetig ab.

Kann es mit einer Frau überhaupt eine stabile Zukunft geben? Diese Frage beantwortet sich von selbst, sobald der Mann seine Sinne und seinen Verstand einschaltet. Spätestens nach einigen gescheiterten Beziehungen wird er zu einer frauenverachtenden Einstellung gelangen. Das, was so ein Mann gefühlt weiß und nun liest, wird ihn für immer verändern. Nein, er wird keine Frauen beleidigen. Er wird vielmehr kaltlächelnd mit diesen Trullas nichts mehr zu tun haben wollen. Und das Elend der Frauen ist die beste Bestätigung dafür, alles richtig gemacht zu haben.

Es geht im Leben schlichtweg immer um das liebe Geld. Das kapitalistische System basiert einerseits auf der menschlichen Gier und anderseits auf Verlierern, die sich gnadenlos ausbeuten lassen. Dumme Menschen müssen für wenig Geld Löcher in die Erde buddeln, Single Frauen leben in Wohngemeinschaften, weil ihr Einkommen zu gering ist und Alleinerziehende (eigentlich alle Frauen) träumen von einem Prinzen mit zahlreichen Goldtaschen, der sie, die Angebetete, von ihrem Elend erlöst. Aschenputtel heißt diese Nummer, die heute als waschechte Straftat vor Gericht enden würde.

Besonders in einem Punkt unterscheiden sich Männer von Frauen. Der Mann ist der Gewinner, die Frau bleibt in ihrer Unterschicht und schafft den Aufstieg nicht aus eigener Kraft. Für den Schuldigen hat die feministische Presse einen speziellen Begriff erfunden. Der alte weiße toxische Mann. Gemeint sind eigentlich alle Männer, die den Frauen entsagen und nicht mehr bereit sind, den Geldtransfer an sie aufrecht zu erhalten. Nur aus diesem Grund werden sie beschimpft, wobei alt und weiß eher als Auszeichnung zu verstehen ist. Wer möchte in Europa schon der Neger sein? Sicherlich keiner und so ist alt und weiß eine wunderschöne Umschreibung für: Ich habe alles, Du hast nichts. Wenn der weiße Mann alles hat, dann ist die Welt in Ordnung. Wie es dem Rest der Welt geht, interessiert einen alten weißen Mann nicht wirklich.

Und diese traumhafte Geschichte geht noch weiter. Waren früher Suggardaddys als notgeile alte Böcke verschrien, so herrscht heute großer Mangel an solchen und anderen Männern, die ihre Kohle an Frauen verplempern. Konnte eine junge Frau sich früher sehr sicher sein, trotz unterdurchschnittlichem Aussehen immer noch einen wohlhabenden alten Sack abzubekommen, so existiert diese Chance heute kaum noch. Der alte weiße Mann verplempert seine Kohle nicht mehr an Frauen, auch nicht an junge hübsche Exemplare, sondern ausschließlich für sich selbst.

Und zum Schluss noch eine tolle Erfahrung, frisch aus dem Leben. Meine Haushaltshilfe hatte vergessen die Bettwäsche zu wechseln. Als ich abends nach Hause kam und das bemerkte, schickte ich ihr eine SMS, dass die Bettwäsche nun unverzüglich zu wechseln sei. Die Dame kam wütend angeschnaubt, wechselte zackig die Bettwäsche und gab mir auf den Weg, dass ihr nun klar sei, warum es keine Frau bei mir aushält. Ja, und? Eine Haushaltshilfe hat nichts anderes als gewissenhaft ihren Job zu machen und danach aus meiner Wohnung zu verschwinden. Fertig. Solche Momente zeigen jedoch, wie Frauen selbst ihren Arbeitgeber wie Dreck behandeln. Als Freundin oder Ehefrau würde sie über Wochen das größte Theater veranstalten. Das ist die Realität.

.

Endlich bin ich ein weißes Arschloch

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. Juni 2018 von hubwen in Feminismus, Sexualität, Uncategorized

Getaggt mit ,

Probleme sind nicht Sache des Freien Mannes   1 comment

.

Wie man sieht ist @leutnantdino vom Männermagazin nicht gerade ehefreundlich eingestellt, aber doch sind ein paar Gedanken dabei, die sich ein Mann durch den Kopf gehen lassen kann.

Aus Männermagazin.de

Im Leben braucht ein Freier Mann gute Freunde. Keine Frage. Hin und wieder seine eigenen Ideen und Vorhaben mit einer erfolgreichen Vertrauensperson auf Nachhaltigkeit und Risiken zu überprüfen ist eine gute Sache. Ein Außenstehender sieht die Dinge schlichtweg neutraler und sachlicher, während man selbst in eigener Betroffenheit oft zu emotional ist.

Anders sieht es bei einem Ehemann aus. Er kann niemals frei entscheiden, weil er immer die Zustimmung seiner Ehefrau braucht. Dennoch hat er die finanzielle Verantwortung für die Familie. Die Frau kann nicht mal ausnahmsweise für einige Jährchen die Familie ernähren. Nein, das macht sie nicht, denn sie hat maximal eine Halbtagsstelle. Alles andere wäre unmenschlicher Stress und damit nicht verantwortbar. Doch damit nicht genug. Obwohl die Gleichberechtigung und damit die großen Fressen der Frauen in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, ist die Zahl derer, die eine Familie finanziell versorgen, konstant geblieben. Es sind noch nicht mal 17%. Damit bleiben Frauen unverändert die Faulpelze in der Familie.

Die immense Verantwortung eines Familienvaters ist eine Last für sein ganzes Leben. Er muss jeden Tag Höchstleistungen in seinem Job vollbringen, damit er nicht auf der Straße landet, während die Ehefrau ohne Leistungsdruck bei freier Zeiteinteilung nach einem Latte mit ihren beknackten Freundinnen zum Supermarkt tingelt. Am Nachmittag holt sie die Kinderchen ab und jammert am Abend, welchen Stress sie wieder hatte. Und damit der Mann kein schlechtes Gewissen bekommt, putzt er abends die Toilette, entfernt die Haare von seiner liebsten Ehefrau aus dem Abfluss, bringt den Müll raus, badet die Kinder, bereitet das Abendessen vor und wartet vergeblich auf die ersehnte Belohnung, endlich die Eier geleckt zu bekommen. Die Ehefrau ist zu müde, dreht sich um, lässt einen Furz und denkt sich, was für ein nützlicher Idiot doch ihr Ehemann ist. Ein Waschlappen, der nicht mal merkt, dass sie seit einem Jahr einen Geliebten hat, der es ihr so richtig besorgt. Und Mutti checkt seit Jahren nicht, dass ihr liebster Ehemann regelmäßig zur Thaimassage geht, um seinen sexuellen Notstand zu lindern. Für Außenstehende sind in so einer Beziehung alle glücklich, doch niemand hält diesen Zustand auf Dauer aus.

Meist ist es die Frau, die den Schlussstrich zieht, indem sie mitsamt den Kindern zum nächsten Mann zieht. Der Ehemann ist zunächst geschockt vom Verlust seiner Familie, aber auch zunehmend glücklich über seine wiedergewonnene Freiheit. Der neue Mann sei einfach toll, alles bei ihm schöner und besser, so seine Frau.

Doch nachdem die neue Beziehung plötzlich vorbei ist, will die abtrünnige Ehefrau wieder zurück in die Wohnung ihres Ehemanns. Leider muss sie feststellen, dass der Wohnungsschlüssel nicht mehr passt. Sie ruft die Polizei. Die kann auch nichts machen, nachdem Madame sich amtlich abgemeldet hat. Die Polizei ist aber hilfsbereit und fährt Mutti mit ihren zwei Blagen zum örtlichen Frauenhaus. Jetzt checkt die Dame, dass sie ganz unten angelangt ist. Vorher hatte sie ein tolles Leben und jetzt will sie niemand mehr haben. Selbst der beknackte Ehemann nicht. So doof scheint er doch nicht zu sein.

Nun schmiedet die abservierte Ehefrau einen Plan, wie sie wieder in die Wohnung des Ehemannes kommt. Sie weiß, dass das nur mit knallhartem Sex geht, mit dem sie auch ihren Geliebten gefügig machen konnte, um bei ihm einzuziehen. Das sollte auch bei ihrem untervögelten Ehemann funktionieren. Doch was macht der Mann? Er schlägt die Tür einfach vor ihrer Nase zu und droht damit, die Polizei zu holen. Und er spottet hämisch durch die Tür, dass sie nun eine alleinerziehende alte Schachtel sei, die keine Sau mehr haben will. Auch die Tränchen mit dem Hinweis, dass er doch an seine Kinder denken solle, lassen ihn kalt. Ja, es gibt solche herzlosen Männer. Manche Männer bekommen nach einer beschissenen Ehe wieder richtig dicke Eier. Und die Masche mit den Kindern zieht nicht mehr. Gemäß Jugendämtern und Familiengerichten gehören Kinder zur Mutter. Nur bei ihr ist das Kindeswohl gewährleistet. Und was soll ein Mann mit einer fremdgehenden Frau?

Solche Geschichten sind die blanke Realität in Deutschland. Und das Problem der Frauen ist, dass immer mehr Männer keine Lust mehr haben, für eine Frau den Suppenkasper zu spielen. Die einen Männer sind froh, dass die Alte endlich geht, die anderen Männer sind froh, davon verschont geblieben zu sein. Eine Frau ist ein kostspieliges Hobby mit einem großen Haufen unlösbarer Probleme. Wenn wenigstens der Sex geil wäre, dann würde so ein Leben durchaus aushaltbar sein. Aber ohne Sex? Nein, dann soll die Alte eben im Elend verrotten. Die lieben Kinderchen werden in Deutschland sicher nicht verhungern und Mutti auch nicht. Sollen alle damit glücklich werden und wenn nicht, dann wird es das Jugendamt schon richten.

Meist erfahren waschechte Freie Männer diese oder ähnliche Probleme von Arbeitskollegen. Kann es da einen Rat geben? Nein. Man darf sich in solche Probleme nicht einbringen, sonst wird dieser Kram schnell zu einem Dauerbrenner. Jeder Mann ist sein eigener Herr und soll für sich entscheiden. Da kann ihm niemand helfen. Ein Freier Mann hat genug eigene Sorgen. Geldanlage, Urlaubsplanung, Oldtimer, Hund oder die Renovierung des Wochenendhäuschens. Da ist keine Zeit für sinnlosen Beziehungsquatsch. Ein Freier Mann ist in erster Linie für sich da. Er ist der beste Mensch der Welt, für sich und seine besten Freunde. Davon reichen ein bis zwei. Mehr braucht ein Freier Mann nicht. Zu viele Bekanntschaften stören nur bei der eigenen erfolgreichen Entwicklung. Meist kommen die sogenannten Freunde eh nur zum Schnorren. Das ist mehr als lästig.

Jeder Mann kann machen was er will. Es ist völlig in Ordnung, wenn er heiraten und eine Familie gründen will. Dann soll er auch die Verantwortung dafür übernehmen. Das deutlich bessere Leben genießt nur ein Freier Mann. Da scheint immer die Sonne und die Freiheit wird in Saus und Braus genossen.

Veröffentlicht 24. Mai 2018 von hubwen in Sexualität, Uncategorized

Getaggt mit