Archiv für die Kategorie ‘Sexualität

Me too – ich auch… ich auch   1 comment

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Ich frage mich ob es bei allen Frauen, die sich bei #metoo zu Wort melden wirklich Sexismus gegeben hat und wenn, worin der bestand? Ich glaube da springen einfach viele auf nur auf den Zug auf um sich selbst darzustellen und „interessant“ zu machen – ich auch, ich auch. Die ewige Opferrolle zieht nicht mehr. Frauen wissen sich heute schon zu wehren. Wenn einer eine Anmache nicht passt, dann macht sie das dem Mann auch klar. Manchen Feministinnen würde ich gerne sagen, dass sich die Männer auf eine Woche keine Frau mehr anschauen einigen sollten. Also Frauen ignorieren. Oder sie verhalten sich wie 90-jährige Männer, also Jenseits von Gut und Böse, denen das alles egal ist. 😉 Ich weiß nicht ob das der Frauenwelt besonders gefallen würde. Es versteht sich aber von selbst dass eine Vergewaltigung scharf zu verurteilen und zu verfolgen ist (wenn sie wirklich stattgefunden hat).

Hier kritisiert eine FRAU in der Stuttgarter Zeitung die #metoo-Kampagne scharf.

„Kokettieren mit der Opferrolle“

Die Kriminologin Monika Frommel kritisiert die #metoo-Kampagne scharf. Sie betrachtet sie als Auswuchs einer „mediengeilen Gesellschaft“ ohne Maßstäbe. Ihr missfällt zudem, dass Solidarität über den Opferstatus hergestellt wird.

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Firmiert sich der Feminismus neu? Foto: AP

Firmiert sich der Feminismus neu? Foto: AP

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Kiel – Bei ihrer Sicht auf die Welt hat die Kriminologin Monika Frommel stets feministische Perspektive berücksichtigt. Die #metoo-Kampagne hält sie für sinnentleert, die in einem Klima von Sexualfeindlichkeit, Geilheit und der Kommerzialisierung von Sexualität gedeihe.

Frau Frommel, sprechen jetzt die Opfer sexueller Gewalt, die früher geschwiegen haben, weil Ihnen keiner geglaubt hat? Was heißt früher? Erleben wir nicht gerade einen Wandel?

Ich kann ihn nicht erkennen. Das ist ein Amerikanismus, der sich wohl indirekt gegen Trump richtet. Und es ist ein Armutszeugnis für die derzeitige feministische Bewegung, so inhaltsleer zu polemisieren. Man könnte fundierter argumentieren.

Reden Sie von Amerika oder auch von Europa?

Von beidem. Wir hatten ja in Deutschland 2016 eine Schutzlückenkampagne zur Reform des Vergewaltigungspararafen erlebt, die ähnlich unreflektiert war.

Auch in Deutschland melden sich Frauen unter dem Hashtag #metoo zu Wort. Sind Sie erstaunt?

Ich bin enttäuscht, aber nicht wirklich erstaunt, weil sich diese schleichende Sinnentleerung schon seit einigen Jahren andeutet. Das heißt, die verschiedenen feministischen Strömungen versuchen nicht mehr zu diskutieren, sie wiederholen sich. Empirisches Wissen wird nicht mit theoretischen Diskussionen verknüpft. Sie machen jetzt nur noch ganz platte Kampagnen. Da steht nicht mehr viel dahinter.

Viele nehmen für sich in Anspruch, zum ersten Mal zu sprechen und wollen eine neue Diskussion anzufachen.

Für was? Die Hand aufs Knie zu legen? Wenn ich mir die Bilder anschaue– auch von Frau Gwyneth Paltrow von vor 30 Jahren – mit großem Dekolleté. Eng umschlungen himmelt sie Weinstein an. Selbstverständlich konnte auch zu dieser Zeit jede Frau sagen: Ich will nicht. Der asymmetrische Tausch „Rolle gegen Gefälligkeiten“ muss ja nicht eingegangen werden. Das ist doch klar.

Das stellen Sie nicht in Frage?

Nein, nicht mehr für die 1980er Jahre. Natürlich gibt es bei vielen Frauen, und in den kreativen Berufen besonders häufig, so etwas wie einen asymmetrischen Tausch. Ich tausche meine sexuelle Attraktivität gegen Karrieremöglichkeiten. Und es gibt sicher zu allen Zeiten ein paar Soziopathen – und Weinstein scheint einer zu sein –, die geradezu besoffen sind von den latenten Angeboten, und das dann auch ganz brachial einfordern. Selbstverständlich hätte sich jede dieser Schauspielerinnen in den letzten 40 Jahren, wenn es denn solche brachialen Aktionen gegeben hat, sofort melden und es öffentlich machen können. Schweigegebote sind ja nie verbindlich gewesen. Hätten sie gesprochen, man hätte ihnen geglaubt.

Woran manchen sie das fest?

In Deutschland stammen die weit gefassten Sexualstraftatbestände aus dem Jahr 1997 (Ausnutzen einer hilflosen Lage). Spätestens damals war Gegenwehr möglich. In Amerika stammt das berühmte Buch „Against our will“ von Susan Brownmiller aus dem Jahr 1975. Das heißt, seit den 70er Jahren sind Gewalt gegen Frauen und Sexismus geläufige Themen. Die These, wonach Opfer nur aus Angst und Scham schweigen, ist jetzt 50 Jahre alt. Grob geschätzt ist sie seit etwa 20 Jahren nicht mehr realistisch.

Sie haben gerade gesagt „Weinstein scheint“ ein Soziopath zu sei. Was in der Diskussion auffällt, ist, dass es die Unschuldsvermutung nicht mehr gibt.

Bei den behaupteten „Vergewaltigungen“ ist es deutlich, dass sie nicht mehr ernst genommen wird. Etwas anderes sind Unanständigkeiten und die ekelhafte Art, sich Frauen mit dem Charme eines Betonmischers anzunähern. Aber das sind keine Straftaten. Das sind Unverschämtheiten, die jede Frau öffentlich machen kann.

Überrascht sie die Schnelligkeit, mit der auf Vorwürfe der Rausschmiss folgt?

Es wirken starke Mechanismen, eine Mischung aus Sexualfeindlichkeit und Geilheit, der Kommerzialisierung von Sexualität und ein Opportunismus, der zunächst entschuldigt und dann verdammt. Im angelsächsischen (Un)kulturbereich wird das sehr hochgespielt und man ist schon ein gebrannter Mann, wenn man Opfer einer solchen Kampagne geworden ist. Besonders interessant sind die homophoben Fälle, wenn es also um junge Männer geht. Da kommt ja noch ein weiteres Element dazu. Wir hatten ja eine ähnliche, insgesamt gesehen ebenfalls ziemlich widerliche Kampagne gegen Edathy erlebt. Da wurde alles vermischt: Pädophilie und Homosexualität. Schlechter Geschmack wird mit dem Schlagwort „Rape-Culture“ in eine völlig falsche Richtung gedrängt. Das ist ein illiberaler Feminismus, vermischt mit einem Populismus, der etwa auch erklärt, warum in Großbritannien der Brexit so leicht gelang und in den USA Trump die Wahl gewonnen hat. Diese Strömungen sind alle hochgradig rechtslastig.

Bietet ein rechts-konservatives Milieu das passende Umfeld?

Das Wort konservativ würde ich streichen. So etwas geschieht in einer mediengeilen Gesellschaft, die ihre Maßstäbe verloren hat.

Was sind die Maßstäbe?

Das wäre zum einen die Unschuldsvermutung, wenn man von Vergewaltigung spricht. Und zum anderen sollte man aufpassen, bevor man eine solche Kampagne, die ja wie ein medialer Pranger wirkt, lostritt. Wie wirkt sich das auf das gesellschaftliche Klima aus?

Begeben sich Frauen durch die Kampagne freiwillig in die Opferrolle?

Wir leben in einer viktimeren Gesellschaft, die mit dem Opfersein geradezu kokettiert und Solidarität immer nur über die Opferrolle einfordert. Rechtsstaatliche Bedenken verlieren an Bedeutung. Bei der Kampagne „Auch ich habe abgetrieben“ in den 1970er Jahren haben prominente Frauen versucht, einen Straftatbestand abzuschaffen oder zumindest zu ändern. Es ging um Freiheit, nicht um mehr Kontrolle. Jetzt macht man Kampagnen, um schneller und stärker zu bestrafen. So gesehen sind das rechte Bewegungen.

In ihren Augen kapituliert der Feminismus hier und formiert sich nicht etwa neu?

Hier zeigt sich eine bedenkliche feministische Strömung, die schon seit Jahren in ihrer inhaltleeren Polemik sichtbar geworden ist. Sie wiederholt immerzu dasselbe und wird immer dümmer. Wir haben jetzt einen uferlos weiten Paragrafen 177, sexuelle Nötigung, der für Strafgerichte nicht mehr handhabbar ist. Weil „gegen den Willen“ nicht justiziabel ist. Da war die Frauenbewegung, die meinte, sie müsste ein Menschenrecht für Frauen durchsetzen, unbelehrbar. Die Begründungen waren inhaltsleer, da nur ein paar Einzelentscheidungen skandalisiert wurden, um einen undurchdachten Gesetzesentwurf durchzusetzen. Die Feigheit im Bundestag war sprichwörtlich, denn dass die Schwierigkeiten für Staatsanwaltschaften und Gerichte unlösbar sein werden, das war vorhersehbar.

Was aber soll eine Frau tun, die sich nun traut, über sexuelle Übergriffe – welcher Art auch immer – zu sprechen?

Seit 1986 haben wir bereits ein Klima, in dem jede Frau und jedes Missbrauchsopfer sich äußern kann. Seitdem gibt es keine Legislaturperiode ohne eine weitere Verbesserung der Opferrechte. Wenn eine Frau Opfer geworden ist, soll sie sich äußern. Aber bitte nicht in solchen Kampagnen nach Jahrzehnten.

Sie unterstellen, dass sich die Gesellschaft mal wieder aufregen will.

Die einzige, die mir gefallen hat, war Sophia Thomalla, die auf Instagram ein Sexsymbol-Bild von sich veröffentlicht und dazu gesagt hat, so habe sie die Rolle bekommen. Das war natürlich satirisch gemeint, aber irgendwie treffend und schlau.

Sie steht in der Öffentlichkeit nicht unbedingt für Feminismus.

Sie ist selbstbewusst, emanzipiert und hat etwas gegen sinnentleertes Geschwätz, das feministisch zu sein vorgibt, es aber nicht ist. Wir sollten einem so lächerlichen Aufruf nicht das Label Feminismus aufkleben. Das ist Markenmissbrauch.

Das Gespräch führte Hilke Lorenz.

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Me too – ich auch… ich auch

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Hier noch so eine schwarze Feministin, Waris Dirie, der beschnittene Frauen am Herzen liegen aber nicht im geringsten Männer, wie folgende Aussage von ihr beweist:

„Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann“

Waris Dirie kann ja dann mit so einem Eunuchen zusammen leben, dem man die Eier entfernt hat.

Darum kann mir das Rumgeeiere von Feministinnen wegen dem Testosteron, zum Beispiel die beschnittene Waris Dirie, (schrieb den Bestseller „Wüstenblume“) die sich gegen die weibliche Genitalverstümmelungen engagiert (was natürlich gut ist) richtig auf die Eier gehen.

Waris Dirie (* 1965 in der Region von Gaalkacyo) ist ein österreichisches Model somalischer Herkunft, eine Bestseller-Autorin und Menschenrechtsaktivistin im Kampf gegen Female Genital Mutilation (FGM), die Weibliche Genitalverstümmelung.“ (Wikipedia) Warum nur gegen die weibliche Genitalverstümmelung?? Bei Wikipedia kommt das folgende Zitat wegen Eier abschneiden und Testosteron natürlich nicht vor (weiblicher Genderschutz…)

 

 

Zitat:

    „Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann. Die Männer würden ruhiger werden und sensibler mit ihrer Umwelt umgehen. Ohne diesen ständigen Ausstoß von Testosteron gäbe es keinen Krieg, kein Töten, kein Rauben, keine Vergewaltigungen.“

Brisant an dem Zitat ist nicht nur, dass sie sexistisch-feministische Mythen kolportiert, sondern vor allem, dass sie brutale Genitalverstümmelungen bei Männern explizit befürwortet, die sie bei Frauen bekämpft.

Bemerkenswert auch, dass sie von 1997 bis 2003 als UN-Sonderbotschafterin (gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien) aktiv war und dort niemand an diesem Zitat Anstoß nahm.

Quelle: Waris Dirie, „Wüstenblume“ (1998). Auszug S. 346 der Taschenbuchausgabe

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 Gruß Hubert

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Veröffentlicht 9. Dezember 2017 von hubwen in Gesellschaft, Sexualität, Uncategorized

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Gedanken zum Leben – ohne Selbstzensur   Leave a comment

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Ich leiste mir mal den Luxus das Leben ohne Selbstzensur und ohne Rücksicht auf Verluste oder Sympathien darzustellen. Natürlich ist das auch vor allem subjektiv. Andere sehen das ja vielleicht gaaaanz anders. Vor allem solche Leute, die harmoniesüchtig sind, die Heile Welt sich vormachen und Nachrichten erst sich gar nicht anhören. Ja und unverbesserliche Optimisten gibt es auch noch, die sehen das halbe Glas auch noch voll. Ich will ihnen nicht das Geringste wegnehmen, es sei ihnen vergönnt. Das Leben ist ja so kurz, warum soll man es sich nicht betäuben oder sich optimismus-besoffen machen.

Dann fange ich mal an.

Die ersten Schritte lasse ich mal weg. Es beginnt die Schule – und schon gibt es Stress mit Prüfungen, mit Lehrern, Verlust an Freizeit und Selbstbestimmung. Später gibt es oft auch noch Mobbing, vor allem durch Internet und Mobbing am Handy. Gut, man überlebt es (meistens). Es gibt ja auch Suizid von Kindern, Halbwüchsigen. Etwas kann da nicht stimmen, oder?

Gut weiter, Eintritt ins Berufsleben. Wenn man Glück hat, hat man gute Vorgesetzte und liebe Kollegen, aber wie man weiß ist das nicht immer der Fall. Nicht jeder Vorgesetzte wertschätzt seine Mitarbeiter, Leistung und Gewinn muss her, egal auf welche Weise und auf welche Kosten. Wenn jemand nicht kuscht – an der Tür wartet der / die Nächste.

Jedenfalls verbringt man die meiste Zeit in den besten Jahren beim Arbeiten. Bei schönstem Wetter muss man arbeiten, Urlaub gibt es nur für 4 bis 5 Wochen. Nun gut, irgend wann rückt auch das Pensionsalter näher. Dass man dann nicht mehr so in Hochform, so fit ist, ist klar, sonst würden einen die Schinder von der Wirtschaft und vom Staat ja nicht in den Ruhestand treten lassen. Wenn man Glück hat bekommt man mit 67 Jahren, bald ja schon mit 70 Jahren eine Rente, die zum Leben reicht. Sonst muss man eben schauen, wie man sich etwas dazu verdient. Besonders in Deutschland ist es ja schlecht mit der Höhe der Renten bestellt. Eine Schande für ein reiches Land – hmmm, wer ist da eigentlich reich? Die Masse wohl nicht.

Gut wieder ein Sprung zurück. Es gibt auch schöne Dinge im Leben, wie zum Beispiel das erste Verliebtsein, Schmetterlinge im Bauch, Hormone im Überschuss mit entsprechender Geilheit. Gier nach Sex wird dann oft mit Liebe verwechselt. Und der siebte Himmel dauert auch nicht ewig. Liebe bedeutet oft auch Kummer und Schmerz, nicht nur Geilheit, Orgasmus und Leidenschaft. Gut das geht ja viele Jahre gut ohne Funktionsstörungen, denke da vor allem an den Mann, der in späteren Jahren dann alles andere als ein Held der Liebe ist. Eher schon ein

„Don Quijote“: Der Ritter von der traurigen Gestalt – oder ein Sancho Pansa. 🙂 😉

Jedenfalls alles muss raus, gute und negative Gedanken, Sperma, Menstruationsblut, Kot, Urin, und natürlich muss man wieder nachfüllen, ohne Energiezufuhr läuft nichts.

In diesem Zusammenhang ein guter Spruch: man stelle sich Autoritäten beim Scheißen vor – und schon wird der (zu) große Respekt viel kleiner.

Auch kann man sich selbst beim Abbau der Kräfte, der Funktionen zuschauen (Sehen, Hören… ja und die ganzen übrigen Zipperlein, kleinere oder größere). Aber zumindest hat man da sicher kein Arschloch mehr als Vorgesetzten und man kann mehr oder weniger tun und lassen was man will. Und nobel geht die Welt zugrund.

Hier noch einige Bilder bzw. ein Video.

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alt aber noch vital und viril.

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und hier zwei Junge… ist halt doch schöner – wenn man noch ins „Volle“ greifen kann.

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Noch eins, ich erwarte mir keine Sternchen (das gebe ich mir selbst 😉 ), aber auch keine blöden Kommentare, da zensuriere ich dann wirklich 😉 Ich bin nicht mehr abhängig von Anerkennung, ich weiß selbst was ich gut mache und was nicht. Wem es nicht gefällt muss es nicht lesen und nicht anschauen, anhören. Der Maurer hat ja immer auch ein Loch gelassen. Und natürlich ist auch viel Ironie, Selbstironie dabei, manchmal auch Sarkasmus. Ich pisse dem Schicksal ins Gesicht. Das Leben kann man nur mit Stolz und auch Trotz ertragen, um die Banalitäten, die Langeweile, die ständigen Wiederholungen, die Absurditäten auszuhalten. Das haben schon viele Dichter gesagt, natürlich nicht die, die den Wald und die Heide besingen.

You and me – Heilsarmee (The Salvation Army) – Eurovision Song Contest

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Hier noch der überetzte Songtext zur Heilsarmee

http://www.songtexte.com/uebersetzung/heilsarmee/you-and-me-deutsch-13d6eddd.html

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hey, hey, hey, auf in den Kampf des Lebens. Ein Guter hält es aus, ein Schwacher krepiert. So will es die Natur. Und so sei es, Amen.

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Julius Fucik – Schneidig Vor, Marsch Op.79

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Gruß Hubert

 

Sexualität heute   Leave a comment

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Ich bin da bestimmt kein Experte, auch kein Sexualtherapeut. Mir fiel heute ein Dokument in die Hände, das ich vor langer Zeit mal abgespeichert hatte. Ich möchte den Beitrag nur als Denkanstoß sehen. Man weiß ja, dass Theorien entworfen und oft nach einigen Jahren wieder zurecht gerückt oder auch verworfen werden. Gerade auf dem Gebiet der Sexualität gibt es viele verschiedene Meinungen und Theorien. Was vor einigen Jahrzenten noch als krank galt, gilt heute normal. Es kommt im Text auch vor das Verhältnis zwischen Erotik und Religion vor. Da halte ich nicht viel davon, vor allem nicht in der christlichen Religion. Zu lust- und körperfeindlich war christliche Religion und Kirche über Jahrhunderte.

Es ist auch von einem Buch die Rede. Aber leider weiß ich den Buchtitel nicht mehr.

Hier aus meinem Dokument.

Heute ringen Frauen und Männer darum, ihre ursprünglichen und authentischen Bedürfnisse besser zu verstehen und sie besser als bisher aufeinander abzustimmen. Viele verändern ihre angelernte Einstellung zu Sinnlichkeit, Erotik und Sexualität, sie akzeptieren keine Abwertung der sinnlichen Lusterfahrung mehr zugunsten geistiger Genüsse. Die meisten Zeitgenossen bekommen in den Schulen und aus den Medien genügend Wissen über die biologischen und emotionalen Grundlagen unserer sexu- ellen Beziehungen. Freilich muss dieses theoretische Wissen durch praktische Lernmöglichkeiten ergänzt werden.

In der westlichen Gesellschaft erkennen wir heute aber zwei gegenläufige Trends, die kaum miteinander vereinbar sind. Zum einen erleben wir deutliche Lernprozesse in den sexuellen Beziehungen, eine Humanisierung dieser Beziehungen und eine erotische Lebenskultur. Viele Männer und Frauen gehen heute sensibler miteinander um, als ihre Vorfahren es taten. Sie ringen um Fairness in den Beziehungen, um Mitgefühl und Zärtlichkeit, um Hingebung an den Liebespartner und um eine Vertiefung der erotischen Kommunikation.

So werden alte Vorurteile und Ängste abgebaut und es werden neue Zielwerte verbreitet.
In weiten Teilen der Gesellschaft ist es gelungen, eine sinnliche und erotische Kultur der Lebensfreude zu verbreiten und zu leben. Gewiss sind viele Partnerbeziehungen dadurch fragiler und kurzlebiger geworden, denn beide Geschlechter haben die Erwartungen in ihrer Bedürfnisbefriedigung hoch hinaufgesetzt. Nicht wenige Partner überfordern sich auch gegenseitig, weil sie von nicht erreichbaren Idealvorstellungen ausgehen, die ihnen von den Medien vermittelt werden. Viele Menschen erleben dadurch häufige Trennungen und Scheidungen, obwohl sie nach dauerhaften Beziehungen streben. Doch die emotionale und erotische Sensibilität dürfte in der letzten Zeit deutlich zugenommen haben.

Gleichzeitig erleben wir auch den gegenläufigen Trend der Verrohung
und der Verwilderung in den sexuellen Beziehungen. Es gibt starke Gruppen in der Gesellschaft, welche für sexuelle Gewalt und harte Pornografie mit allen Mitteln der modernen Kommunikation werben. Gewiss sind dies oft seelisch und körperlich verletzte Personen, die sich für ihre Verletzungen an möglichst vielen Mitmenschen rächen wollen. Es sind vor allem Männer, die Sexualität mit Gewalt gegen Frauen und mit Erniedrigung des weiblichen Geschlechts verbinden. Es sind Organisationen, die mit Kinderschändung und mit dem Menschenhandel für die Prostitution von Frauen große Geschäfte machen.

So werden heute in vielen Medien tief gestörte sexuelle Beziehungen zwischen den Geschlechtern (sex and crime), die Ausnützung von Frauen und Kindern, sowie sado-masochistische Praktiken verbreitet. Erstaunlich ist dabei, dass so viele Personen, aber vor allem Männer, aus allen sozialen Schichten auf solche Angebote zurückgreifen und damit wieder zur Verrohung der sexuellen Beziehungen beitragen. Es könnte sein, dass durch den allgemeinen Arbeitsdruck die sexuelle Reizschwelle für beide Geschlechter permanent höher wird und dass deswegen viele Personen starke Reize durch Gewalt und Verletzung benötigen. Doch diesem negativen Trend kann vielleicht durch die Verbreitung einer erotischen Lebenskultur Einhalt geboten werden, das ist die Hoffnung dieses Buches.

Die zunehmende Verbindung von Sexualität mit Gewalt, vor allem gegen Frauen und Kinder, stört die Verbreitung einer zärtlichen und einfühlsamen Kultur der Geschlechterbeziehung. Viele Psychologen und Therapeuten arbeiten daran, die seelischen Verletzungen durch Gewalt und Überforderung zu verringern und partiell zu heilen. Aber viele der verletzten Personen entziehen sich jeder Therapie, sie geben ihre Verletzungen einfach an möglichst viele andere Personen weiter. Dabei riskieren sie sogar, mit den geltenden Gesetzen des Kinder- und Jugendschutzes in Konflikt zu geraten. Realistisch gesehen nimmt auch die Verwilderung und Verrohung der sexuellen Beziehungen in Teilen der Gesellschaft wieder zu.

Ohne Zweifel hat die christliche Religion mit ihrer asketischen und leibfeindlichen Sexualmoral nachhaltig zur Störung der sexuellen und erotischen Beziehungen beigetragen. Viele Prediger haben über viele Generationen tiefe Ängste vor der Sexualität und Abwertungen des menschlichen Körpers verbreitet. Diese tief sitzenden Ängste und negativen Vorurteile können nicht so schnell ausgeräumt werden. Es zeigt sich, dass selbst Atheisten diese leibfeindliche Einstellung noch lange Zeit teilen, auch wenn sie sich von alten Gottesbildern längst verabschiedet haben.

Das Buch plädiert mit starken Argumenten für die Fortsetzung der begonnenen Lernprozesse im Bereich unserer erotischen und sexuellen Beziehungen. Es hält eine neue Verbindung einer geläuterten Religion mit einer erotischen Lebenskultur für möglich und für wünschenswert. Denn es könnte sein, dass eine tiefe Spiritualität des Lebens sich als eine starke Gegenkraft gegen die Verrohung und Verwilderung unserer zwischenmenschlichen Beziehungen erweist. Dadurch bekommt die kreative Dynamik zwischen Religion und Erotik ganz neue Aktualität.
Im ersten Teil des Buches werden die biologischen Grundlagen der menschlichen Sexualität umfassend dargestellt, um auf diesen überhaupt ein moralisches und kulturelles Regelsystem aufbauen zu können. Der zweite Teil befasst sich mit den Konfliktfeldern zwischen den religiösen Überzeugungen und den sexuellen Bedürfnissen vieler Menschen. Im dritten bis fünften Teil werden Fragen der Sexualmoral vor allem aus weiblicher Sicht dargelegt.

14 F. Wuketits, Verdammt zur Unmoral?, München 1993, S. 102-119.
15 A. Grabner-Haider, Sexualität und Religion. Wien 2006, S. 87-99. Lintner, Den Eros entgiften, S. 96-114.   (ob diese Angaben stimmen kann ich leider nicht mehr garantieren, weil zu lange zurück liegend).

10 K. Loewit: Damit Beziehung gelingt. Graz 1998, S. 156-167.
11 Loewit, Damit Beziehung gelingt, S. 98-112.
12 Schubart, Religion und Eros, S. 99-113.
13 F. Wuketits: Warum uns das Böse fasziniert. Stuttgart 1995, S. 148-157.

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Dazu noch ein Lied von Georg Danzer, dem verstorbenen österreichischen Liedermacher.

GEORG DANZER – A alte Drecksau



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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 14. Juli 2017 von hubwen in Sexualität, Uncategorized

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„FAZ“ und „Ehe für alle“: Ein Hass, der keinen Namen trägt   2 comments

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Vorausschicken möchte ich, dass ich homophobe Kommentare löschen werde.

Auszug aus der WELT.

Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so. Das sagt „Welt“-Autor Matthias Matussek, dieser katholische Taliban, ein richtiges chr…. A… lo..

„Sie verstehen, im Analogieschluss hatte er Homosexualität zu einem Handicap erklärt. Zu einer defizitären Form der Liebe.

 Wären wir in Spanien, könnte ich ihn anzeigen, weil er gegen den dort gültigen Homophobie-Paragrafen verstoßen hat. Wie es jetzt dem spanischen Kardinal Fernando Sebastián Aguilar passiert ist. Der Paragraf stammt aus Zeiten der sozialdemokratischen Zapatero-Regierung. (Gut so, sage ich dazu). Der Kardinal hatte ausgeführt, dass er die homosexuelle Liebe für defizitär hält, weil sie keine Nachkommen zeugen kann.“

Und ich sage, es ist auch gut so, dass es diesen Paragrafen gibt, dass man das anzeigen kann und solche Diskriminierungen bzw. einfach nur Blödsinn aus vergangenen Zeiten nicht ungestraft gesagt werden kann. Katholische Talibans und rechte Rabauken sollen nicht Narrenfreiheit haben.

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Die WELT-Redakteure Stefan Anker und Lucas Wiegelmann haben eine andere Meinung.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article124792188/Ich-bin-wohl-homophob-Und-das-ist-auch-gut-so.html

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Jetzt noch der Hauptbeitrag von Bildblog.de

„FAZ“ und „Ehe für alle“: Ein Hass, der keinen Namen trägt

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ veröffentlichte vorgestern, am Tag der Abstimmung über die „Ehe für alle“, einen homophoben Hetztext, den man nicht lesen muss, da er sich mit einem Satz zusammenfassen lässt: Homosexuelle sind Kinderschänder. Auf den Gastbeitrag in der „FAZ“, unter Pseudonym erschienen, folgte große Empörung, die wiederum dazu führte, dass der zuständige Redakteur Reinhard Müller sich äußerte.

Da in dem Hetztext keine Evidenz, keine Wahrheit steckt (außer der einer offensichtlichen persönlichen Tragödie), steckt in ihm auch nichts Journalistisches. Er möchte nichts erklären, nichts diskutieren. Er möchte nur beleidigen, demütigen, hassen. Er möchte auch nichts provozieren, zumindest nichts, was nach allem Wissen rund ums Thema ernsthaft zu debattieren wäre. Da dieser Text kein Journalismus ist, kann man ihn auch nicht nach journalistischen Kriterien besprechen. Man muss ihn betrachten, als das, was er ist: Propaganda, Marketing.

Man muss heute nicht mehr argumentieren, warum die Erde keine Scheibe ist. Man muss danach fragen, warum jemand so tut, als wäre sie eine. Oder besser: Warum ein Medium jemanden vorschickt, so etwas zu tun. Und warum dieser jemand versteckt werden muss, beziehungsweise warum es so aussehen muss, als sei dies der Fall? Warum macht die „FAZ“ das? Warum hat sie es nötig? Was ist die dahinterstehende (Marketing-)Strategie?

Das so ziemlich einzige Gute an der Sache ist, dass sich „FAZ“-Redakteur Reinhard Müller ziemlich freimütig in die Karten schauen lässt. Auf die Frage von „Meedia“, warum man den Text unter einem Pseudonym veröffentlicht habe — eine Praxis, die normalerweise angewendet wird, um mutige Stimmen, wie die von Dissidenten vor Repressalien zu schützen –, antwortet Müller:

„Der Autor verweist im Text darauf, ‚wie schwierig das sachliche Argumentieren dieser Angelegenheit in der Gay-Community ist — wer etwas anderes meint, wird gleich als ‚Verräter‘ gebrandmarkt‘. Diese Befürchtung scheint, wie einige Reaktionen zeigen, nicht unberechtigt gewesen zu sein.“

Es ist also der offensichtliche Versuch, einen homosexuellen Autor mit offensichtlich problematischen kinderbezogenen Phantasien, der sich dafür hasst und diesen Hass auf das Homosexuell-sein und die Homosexuellen übertragen möchte, als mutigen Aufklärer nicht in eigener, sondern allgemeiner Sache darzustellen. Und — noch schlimmer: die Opfer des Hasses zu Tätern zu machen. Wer sich gegen die Unterstellungen und Beleidigungen wehrt, ist der, der den Diskurs erschwert, und nicht jener, der ihn mit Verrücktheiten zubombt.

Müllers vorsätzliche Diffamierung Homosexueller funktioniert dabei wie eine alte Antisemiten-Logik: So, wie die Juden Schuld am Antisemitismus sind, sind es die Homos bei der Homophobie. Beschuldigen doch einfach jemanden, der ihnen gar nichts getan hat.

Noch skandalöser als die Veröffentlichung des Gastbeitrags sind die Erklärungen, die der „FAZ“-Mann ohne den Protest seiner Chefs verlautbaren darf:

„Die ‚Fremde Feder‘ ist, wie der Name schon sagt, ein Ort für pointierte, auch provozierende Debattenbeiträge von Fremdautoren. Insofern haben wir mit Reaktionen gerechnet. Uns hat dennoch die Intoleranz einiger Kommentare überrascht.“

Nicht nur im Marketing nennt man das Reframing: Das gezielte Umdeuten eines Kontextes durch eine Verschiebung der Betrachtung. In diesem Fall ermöglicht es dem intoleranten Homo-Hasser, sich als Opfer von Intoleranz zu sehen.

Die Strategie ist also ein Leserservice der besonderen Art: über den Umweg „Fremde Feder“ der eigenen konservativen Kernklientel ein Mittel an die Hand geben, mit der diese ihren Hass verklären und bewahren kann. Die „FAZ“ möchte offensichtlich nicht auf diese Zielgruppe verzichten, doch statt ihr die Welt zu erklären, die diese nicht mehr verstehen kann, also Journalismus zu machen, hisst sie die weiße Fahne. Eine größere Leserverachtung erscheint kaum möglich.

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„FAZ“ und „Ehe für alle“: Ein Hass, der keinen Namen trägt

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Gruß Hubert

Die Ehe für alle bedeutet nicht das Ende der Diskriminierung   Leave a comment

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Ich verstehe nicht warum sich manche Zeitgenossen so vehement gegen die Ehe für alle stellen und unbedingt haben möchten, dass Homosexuelle und Lesben schlechter gestellt werden. Schließlich wird ja niemand etwas genommen. Ich kann es noch am ehesten bei strenggläubigen Christen verstehen, denn die glauben ja alles was in der Bibel steht, auch wenn dieses von Menschen gemachte Buch auf eine 2000 alte Geschichte zurückgeht. Die Bibel berücksichtigt aber keine Veränderungen. Was würden wir denn heute sagen, wenn wir noch Gesetze von vor 2000 Jahren hätten?

Warum ist die Ehe für alle für mich ein Thema? Weil ich generell gegen jede Diskriminierung, gegen jede Unterdrückung und außerdem auf der Seite der Schwachen bin. Die Starken müssen ja nicht geschützt und gestützt werden, oder? Meiner Meinung nach halt nicht.

Bei der Bevölkerungsexplosion die droht muss man direkt froh sein, dass die Laune der Natur eben auch Homosexuelle und Lesben vorgesehen hat. Man stelle sich vor wenn wir alle drauflos pimpern würden und es keine Empfängnisverhütung gäbe? Wie ginge das mit Wohnungen und mit Arbeitsplätzen (vor allem auch in Großstädten)? Ich will niemand zu nahe treten, aber in aller Regel haben Dümmere (niederer Bildungsstand) mehr Kinder. Die Ausnahmen bestätigen die Regel.

Noch ein paar Sätze zur Fortpflanzung. Manche meinen ja, dass Homosexuelle und Lesben keine vollwertigen Menschen wären, zumindest nicht für die Gesellschaft und den Staat, weil sie keine Kinder zeugen können. Das ist wohl viel zu kurz gegriffen und vollkommen weltfremd, denn Sexualität ist mehr als NUR Fortpflanzung. Sexualität ist ein integraler Bestandteil menschlicher Existenz. Man muss solche Leute fragen ob sie nur Sex haben, wenn sie sich fortpflanzen wollen? Das wäre dann nur wenige Male im Jahr. Sobald Frau schwanger – Sex verboten!
Man müsste dann auch Paare ächten wo die Frau schon in den Wechseljahren und unfruchtbar ist. Denn nur zum Spaß Sex haben, da müsste man ja die Nase rümpfen, das ächten… Manche Frauen und auch Männer erfahren ja schon in jungen Jahren, dass sie unfruchtbar sind. Was dann – die Ehe auflösen?

Im katholischen Kirchenrecht gibt es ein Gesetz, das die Ehe auflösen kann, wenn die Ehe geschlossen wurde aber es keinen Vollzug des Geschlechtsaktes gab („matrimonio rato e non consumato“ – Ehe ratifiziert und nicht „konsumiert“). Das wird aber wohl selten vorkommen, denn dann stellt sich die Frage warum die Ehe geschlossen wurde. Jedenfalls werden es die christlichen Kirchen nicht so gerne sehen, wenn es nur Sex zum Spaß geben kann ohne Folgen, das heißt ohne Fortpflanzung so wie es zum Beispiel bei älteren heterosexuellen Paaren ist, zum Beispiel auch bei Witwen oder Witwern die nicht alleine bleiben wollen oder für sonstige „Spätberufene“. Sollte man Sex ab 50 verbieten? Aber ist ja nur eine hypothetische Frage, denn man kann es ja nicht kontrollieren – und was wären dann die Sanktionen? 😉

Ehenichtigkeitsgründe im Kirchenrecht:
Einer der Partner bei der Eheschließung wichtige Vorbehalte gegen die Ehe hatte (bspw. die Zeugung von Kindern von Anfang an und für immer ausschloss…).

Was also wenn Zeugung ausgeschlossen ist? Konsequenterweise müssten dann kirchliche Eheschließungen von Mann und Frau ab 50 Jahren unzulässig sein.

 

Aber wieder zurück zum Hauptthema.

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Aus Web.de (ein von manchen so genanntes Mainstreammedium)

Die Ehe für alle bedeutet nicht das Ende der Diskriminierung

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Berlin (dpa) – Es ist eine historische Entscheidung für Deutschland: Der Bundestag hat die Ehe für alle beschlossen. Volker Beck (Grüne) steht nach jahrelangem Kampf applaudierend im bunten Konfettiregen.

Vorher hat er staatstragend von Einigkeit und Recht und Freiheit geredet, auf Verfassung und Nationalhymne verwiesen. Und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagt: „Wir haben in den letzten Jahren alle Diskriminierungen von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften Schritt für Schritt aufgehoben.“ Alle? Vieles spricht dagegen.

Auch heute noch lösen händchenhaltende Männer selbst in deutschen Großstädten immer wieder Aggressionen aus. Der homosexuelle Beck weiß das – und sagt daher, nun müsse die weiter bestehende Diskriminierung von Schwulen und Lesben noch stärker bekämpft werden. Auch sei die nötige Besserstellung von Transsexuellen bislang nicht erreicht. Nicht ohne Grund erklärte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2017 zum Themenjahr für sexuelle Vielfalt. Mit einer Umfrage fand sie zum Beispiel heraus:

– Fast ein Fünftel der Befragten stimmte der Aussage voll und ganz oder eher zu, Homosexualität sei unnatürlich.

– Mehr als ein Viertel gab an, mit dem Thema Homosexualität möglichst wenig in Berührung kommen zu wollen.

– Rund 40 Prozent fänden es unangenehm, wenn das eigene Kind lesbisch oder schwul ist. In der Studie ist von „Abwehrhaltungen“ die Rede.

Zudem verweisen die Autoren auf eine Befragung von 2012, wonach knapp jeder Zweite der in Deutschland befragten Homo- und Bisexuellen sowie Transgender in den zwölf Monaten zuvor Diskriminierung oder Belästigung wegen der sexuellen Orientierung erlebt habe.

Auch nach der Bundestagsabstimmung vom Freitag zur Ehe für alle sind noch rechtliche Punkte offen. Viele Aspekte bei dem Thema sind aber auch schwammig, wie Markus Ulrich vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) einräumt. Es betrifft eben die Einstellung jedes Einzelnen. Eine Auswahl offener Baustellen:

KRIMINALITÄT: Die Zahl der Straftaten gegen Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle ist wegen einer vermuteten sehr hohen Dunkelziffer ziemlich unklar. Der LSVD sieht Mängel bei den Ermittlern. So müssten Polizisten wegen der politischen Dimension eigentlich immer den Staatsschutz einschalten. Sprecher Ulrich kritisiert zudem, dass Hasskriminalität statistisch nicht gut erfasst werde. „Das wirkt sich auch auf Strafverfolgung und Prävention aus.“

FAMILIE: Das Ehe-Gesetz ändert nicht die Abstammungsregeln. Mutter eines Kindes sei rechtlich weiterhin nur die Frau, die das Kind geboren hat, macht der LSVD deutlich. So ist zwar für Kinder, die in einer Ehe von Mann und Frau geboren werden, per Gesetz der Ehemann zweites rechtliches Elternteil – ganz gleich, ob er der biologische Vater ist. Diese Vorschrift wurde aber nicht um die Ehefrau der Mutter erweitert. „Die Lebenspartnerin der Mutter kann deshalb weiterhin nur im Wege der Stiefkindadoption der zweite rechtliche Elternteil des Kindes werden.“

WOHNEN: Nur wenige Stunden nach der Abstimmung über die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wurde der dritte Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes den Beauftragten der Bundesregierung und des Bundestags vorgestellt. Darin stehen mehrere Beispiele, dass homosexuelle Paare als Mieter abgelehnt wurden.

ARBEIT: Konkret heißt es in dem Bericht etwa in Bezug auf kirchliche Arbeitgeber, dass auch Homosexuelle dort Diskriminierung erfahren. Offiziell verbiete zwar das Antidiskriminierungsgesetz Benachteiligungen am Arbeitsmarkt wegen der sexuellen Identität und Orientierung, sagt Ulrich vom LSVD. „Das ist aber oft schwer zu fassen.“ So hätten es etwa Transsexuelle manchmal schwer, Zeugnisse nach einer OP auf das neue Geschlecht umschreiben zu lassen.

GESUNDHEIT: In Deutschland dürfen Männer, die mit Männern Sex haben, kein Blut spenden. Die Richtlinie der Bundesärztekammer schließt auch andere aus, deren Sexualverhalten oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für schwere Infektionskrankheiten wie HIV bergen. Es gibt den Vorschlag einer Arbeitsgruppe, das Verbot vom letzten Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs abhängig zu machen. Dieser wurde aber bisher nicht umgesetzt. Der Diskriminierungsbericht listet zudem Fälle auf, bei denen das Personal im Gesundheits- und Pflegebereich die Geschlechtsidentität trans- und intersexueller Menschen nicht anerkannte. Darüber hinaus erlebten homosexuelle Paare Benachteiligung im Bereich der Kinderwunschbehandlung.

BILDUNG: In einigen Bundesländern sollten Bildungspläne überarbeitet werden, um sexuelle Vielfalt im Schulunterricht stärker zu berücksichtigen. Das lehnt gut ein Viertel laut der Umfrage für die Antidiskriminierungsstelle ab. Drei von zehn Befragten waren der Ansicht, das Ansprechen sexueller Vielfalt in der Schule verwirre Kinder in der Entwicklung ihrer Sexualität. Und fast jeder Siebte stimmte der Aussage nicht zu, Schulen sollten etwas dagegen unternehmen, dass Schüler Begriffe wie „Schwuchtel“, „Homo“, „Tunte“ und „Lesbe“ als Schimpfwörter verwenden.

ÖFFENTLICHKEIT: Insgesamt sei Alltagshomophobie „eine Riesenbaustelle“, sagt LSVD-Sprecher Ulrich. Im Fußball oder in der Bundeswehr ist Homosexualität immer noch für viele ein Tabuthema. Die Umfrage für die Antidiskriminierungsstelle ergab „vergleichsweise viele vorwiegend negative Gefühle mit einem offenen Umgang mit Homosexualität in der Öffentlichkeit“. Dabei teile nur eine Minderheit offen abwertende Einstellungen. Verbreiteter seien subtile Formen. In der Forschung spreche man von moderner Homophobie: „Auch in einer Gesellschaft, in der die Äußerung von klassischen Stereotypen und Vorurteilen zunehmend geächtet und Toleranz gegenüber Minderheiten gefordert wird, sind abwertende Einstellungen nach wie vor vorhanden.“

In der Debatte um die Rechte Homosexueller ist auch von der Abkürzung LSBTTIQ die Rede. Sie steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und Queere.

TRANSSEXUALITÄT: Transsexuelle haben zwar eindeutige Geschlechtsmerkmale, fühlen sich aber dem anderen Geschlecht zugehörig und somit als Mensch im falschen Körper.

TRANSGENDER: Bei Transgendern geht es um die soziale Identität und die Abweichung von klassischen Geschlechterrollen. Sie fühlen sich mit der Rolle, die ihnen wegen der äußeren Geschlechtsmerkmale bei der Erziehung zugewiesen wurde, falsch beschrieben.

INTERSEXUALITÄT: Bei intersexuellen Menschen sind nicht alle geschlechtsbestimmenden Merkmale wie Chromosomen, Hormone, Keimdrüsen oder äußere Geschlechtsorgane eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen.

QUEER: Das englische Wort „queer“ war früher ähnlich dem deutschen „schwul“ ein Schimpfwort. Inzwischen ist es neu bewertet. Heute steht der Sammelbegriff für den Stolz auf Abweichung, mit dem sowohl die ganze Bewegung als auch einzelne Menschen bezeichnet werden können. © dpa

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Die Ehe für alle bedeutet nicht das Ende der Diskriminierung

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Gruß Hubert

 

 

Bischofsworte zur Sexualität   4 comments

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Die christlichen Kirchen hinken in Fragen der Sexualität hoffnungslos hinterher und werden in dieser Frage zu recht von der großen Mehrheit als weltfremd wahrgenommen.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann gehört da noch zu den liberaleren in der katholischen Kirche.

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Bischof über katholische Sexualethik „Ich fürchte, das versteht niemand mehr“

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat sich für eine neue Sexualethik der katholischen Kirche ausgesprochen. Es sei nicht mehr haltbar, jede Form von Sex vor der Ehe als schwere Sünde zu bewerten. Auch Homosexualität dürfe man nicht einfach als „widernatürlich“ bezeichnen.

Trier – Mit ungewöhnlich liberalen Positionen zur kirchlichen Morallehre hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann in einem Zeitungsinterview auf sich aufmerksam gemacht. So sei es nicht mehr haltbar, jede Art von vorehelichem Sex als schwere Sünde zu bewerten, sagte er der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“.

http://www.spiegel.de/panorama/trierer-bischof-sex-vor-der-ehe-nicht-unbedingt-schwere-suende-a-951779.html

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Unzeitgemäße Gedanken zu einem biblischen Zusammenhang

Eine der wiederkehrenden Kernfragen: Welcher Sex ist recht vor Gott?

Auszug.

Die Debatten in und außerhalb der Kirche zum Thema Sexualität und allem, was damit zusammen hängt, reißen nicht ab. Sie scheinen in medialen Wellenbegwegungen immer neu auf die Kirche zuzurollen – in wechselnden Themen: Mal sind es die wiederverheirateten Geschiedenen, mal der Zölibat, mal der Umgang der Kirche mit Menschen, die homosexuelle Neigungen haben – um nur die am meisten diskutierten Themen aufzugreifen. Und ist es nicht paradox? Da nimmt sich der Papst mit der Bischofssynode des Themas der Familie an und das Wesentliche, was Monate vor, während und nach der Synode vordringlich zum Thema wird, sind

zwei Menschengruppen, die gerade nicht in Verhältnissen leben, die den Normalfall von Familie bilden: Wiederverheiratete Geschiedene und Homosexuelle. In beiden Fällen geht es aber im Kern der Debatte letztlich um die Praxis gelebter Sexualität, die nicht dem entspricht, was die Kirche in diesem Bereich seit jeher für Weisung und Willen Gottes hält.

Dr. Stefan Oster SDB Bischof von Passau

http://www.bistum-passau.de/sites/default/files/user/8/Gottvergessenheit%20und%20Praxis%20gelebter%20Sexualit%C3%A4t_1.pdf

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Jetzt noch der Kabarettist Olaf Schubert. Etwas versteht der ja auch über Sexualität, der ist ja auch nicht dumm. Und da ist behutsame Aufklärung gefragt.

Klarer Fall für Olaf Schubert – Bischöfe reden offen über Sex?

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 13. Oktober 2016 von hubwen in Kirchenkritik, Sexualität, Uncategorized

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Die gar nicht so süße Maus (mMn) der Berliner CDU   3 comments

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Ganz schlimm dieser Sexismus. Da hat ein Parteikollege von der CDU glatt zur CDU-Politikerin Jenna Behrends gesagt: „süße Maus“, (was ich nebenbei gesagt zu ihr nicht sagen würde, weil ich sie gar nicht süß finde – aber das ist Geschmackssache). Sollte sie ein Mann auf ihre inneren Werte reduzieren und sie sonst für eine hässliche Maus halten (und ihr hoffentlich das nicht sagen)?

„Ausgerechnet Jenna, die ihre weiblichen Reize spielen ließ und den Männern halb auf dem Schoß saß – ein Hohn.“

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CDU-Politikerin Jenna Behrends

Die Berliner CDU-Politikerin Jenna Behrends. – Foto: dpa

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Die Sexismus-Debatte um die frisch gewählte Berliner CDU-Bezirksverordnete Jenna Behrends (26) und Parteichef Frank Henkel wird zur innerparteilichen Schlammschlacht. Sandra Cegla (37), Vorsitzende der Frauen Union in Berlin-Mitte, wirft Jenna Behrends Intriganz und Verlogenheit vor – und den zielgerichteten Einsatz ihrer „weiblichen Reize“.

„Sie kam vor etwa einem Jahr zu uns, war ein, zwei Monate sehr aktiv und fing dann an, gegenüber Mitgliedern des Vorstands über andere Mitglieder zu lästern“, sagte Cegla dem Berliner Kurier. Das hätten ihr mehrere Frauen berichtet. Zudem habe sie offen gelogen.

Sandra Cegla: „Ausgerechnet Jenna, die ihre weiblichen Reize spielen ließ und den Männern halb auf dem Schoß saß“

Empört ist Cegla, dass Behrends sich als Vorkämpferin gegen Sexismus darstelle: „Ausgerechnet Jenna, die ihre weiblichen Reize spielen ließ und den Männern halb auf dem Schoß saß – ein Hohn.“ Cegla will mehrfach auf dieses Verhalten angesprochen worden sein.

Ausgelöst wurde die Debatte durch einen Artikel von Behrends, in dem sie Intrigen, angedichtete Verhältnisse und Sexismus in der CDU beklagte. Innensenator Frank Henkel habe sie „große, süße Maus“ genannt. Der Abgeordnete Sven Rissmann soll ihr gesagt haben, Henkel habe ihn gefragt: „Fickst du die?“ Henkel schweigt zu den Formulierungen, Rissmann erinnert sich nicht.

Dafür äußern sich immer mehr Politiker zu dem Fall. Die stellvertretende Unions-Fraktionschefin Nadine Schön hält Sexismus für ein Problem, das nicht nur die Politik betrifft. „In der Partei genauso wie in der ganzen Gesellschaft muss das Thema stärker diskutiert werden“, sagte sie am Montag im Deutschlandfunk.

Schön sprach von einem „Graubereich“. Man müsse zwischen einer laxen Bemerkung und einer verletzenden, sexistischen Bemerkung unterscheiden. Eine erwachsene Frau „große süße Maus“ zu nennen, halte sie nicht für akzeptabel. Sie selbst habe die von Behrends geschilderten Erfahrungen nicht gemacht, sagte Schön. „Aber ich kenne das natürlich auch von Berichten von Bekannten und Freundinnen, jetzt egal, ob in der Politik, in der Wirtschaft oder auch in Vereinen und Verbänden.“

Auch Berlins CDU-Generalsekretär Kai Wegner fordert eine stärkere Auseinandersetzung mit sexistischem Verhalten in Parteien und Gesellschaft. „Sexismus ist leider ein verbreitetes, gesamtgesellschaftliches Problem, dem wir uns noch stärker stellen müssen“, sagte er der „Berliner Morgenpost“. In der CDU habe die Herabwürdigung von Frauen keinen Platz, betonte Wegner.

Anne Wizorek: „Das würde mit männlichen Kollegen schlichtweg nicht passieren“

Anne Wizorek, die vor drei Jahren die sogenannte Aufschrei-Debatte um Sexismus in der Gesellschaft mitausgelöst hatte, widersprach Schön. Sie sagte dem Sender: „Das würde mit männlichen Kollegen schlichtweg nicht passieren, und insofern ist das kein Graubereich, sondern Sexismus.“ Gleichzeitig begrüßte sie, dass CDU-Generalsekretär Peter Tauber am Wochenende eingeräumt hatte, dass es in der Partei – aber auch in der Gesellschaft – ein Problem mit Sexismus gebe. (red/dpa)

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24806188 ©2016

 

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Die Berliner CDU-Politikerin Jenna Behrends hat Sexismus-Vorwürfe gegen ihre Partei erhoben. „Warum ich nicht mehr über den Sexismus in meiner Partei schweigen will“, schrieb Behrends am Freitag in einem Beitrag für das Online-Magazin „Edition F“. Immer wieder sei sie mit Gerüchten konfrontiert worden, sie würde sich nur hochschlafen.

„Die junge Frau, die ständig mit den Gerüchten um ihre angeblichen Affären konfrontiert wird, die gibt es in echt“, beklagt Behrends. Auf einem Parteitag sei sie von einem Parteifreund als „große süße Maus“ bezeichnet worden. Jener Parteikollege soll einen anderen zudem gefragt haben: „Fickst du die?“

„Nimmersatte Karrieristin“

Behrends, Jahrgang 1990, ist am vergangenen Sonntag für die CDU in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gewählt worden, die Volksvertretung auf Ebene der Berliner Bezirke. 2015 war sie in die Partei eingetreten. In ihrem Text kritisierte Behrends den fehlenden Zusammenhalt von Frauen innerhalb der Partei, sie soll als „nimmersatte Karrieristin“ bezeichnet worden sein. Gleichzeitig erklärte sie, dass Politik zu wichtig sei, „um sie hauptsächlich alten Männern zu überlassen“.

Der Berliner CDU-Chef Frank Henkel zeigte sich verwundert und „auch ein bisschen enttäuscht über Inhalt und Stil dieses offenen Briefes“. Die CDU Mitte, für die Behrends nun auch in der BVV sitzt, hätte Quereinsteigern immer wieder eine Chance gegeben, erklärte Henkel in einer Mitteilung. „Wenn sich Frau Behrends mit mir austauschen will, steht ihr meine Tür wie jedem anderen Mitglied meines Kreisverbandes für ein Gespräch offen.“ Die Bundes-CDU wollte die Vorwürfe auf Nachfrage nicht kommentieren. (dpa)

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24795962 ©2016

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„Offensiv gegenüber Männern“

Die FU-Bezirksvorsitzende Cegla jedoch attackiert ihre Parteifreundin. Sie erklärte, es sei nicht erstaunlich, dass es im CDU-Bezirksverband, der ebenfalls von Frank Henkel geleitet wird, Spekulationen über das Privatleben der 26-jährigen Behrends gegeben habe. „Ich habe sie als sehr offensiv Männern gegenüber empfunden“, sagte Cegla der Berliner Zeitung. Zudem habe Behrends ihr von einem Verhältnis zu einem Mitglied des Bundesvorstands berichtet.

Zu den Vorwürfen gegen Henkel sagte Cegla: „Ich weiß, was Sexismus ist. Und das ist keiner.“ Die Frage Henkels an seinen Parteifreund Sven Rissmann, die Behrends betraf („Fickst du die?“), habe Behrends ja nicht gehört. „Das war ein Satz unter Männern, der dann weitergetragen wurde.“

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24808528 ©2016

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Jenna Behrends trat im Mai vergangenen Jahres in die CDU ein und bereits auf dem Parteitag des Kreisverbandes Mitte im November erhielt sie auf Vorschlag ihres Ortsverbandes den sicheren Listenplatz sechs für die Wahl der Bezirksverordnetenversammlung. Schließlich gab es bislang bei der CDU in der BVV kaum Frauen.

Vorwurf, sich hochzuschlafen

„Ein großer Vertrauensvorschuss“, schreibt die Mutter einer dreijährigen Tochter. Doch manchem in der Partei schien der Aufstieg zu schnell zu gehen. Die Verleumdungen fingen an. Ihr sei unterstellt worden, sich für ein kommunales Ehrenamt hochzuschlafen, ständig sei sie mit Gerüchten über ihre angeblichen Affären konfrontiert worden.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24794036 ©2016

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Offener Brief von Jenna Behrends (CDU)

https://editionf.com/sexismus-parteien-jenna-behrends

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Natürlich wieder ein Aufspringer für Anne Wizorek. Das ist die vom #aufschrei
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dcratgs939hmf51qa

https://twitter.com/hashtag/aufschrei?lang=de

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 27. September 2016 von hubwen in Politik, Sexualität, Uncategorized

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