Es ist schon zu wundern wie reaktionär und totalitär der Feminismus in seiner radikalen Form ist. Zum Beispiel ist man da FÜR Beschneidung, natürlich nur bei Männern und natürlich nur aus hygienischen Gründen. Ich sage jetzt nichts dazu und verweise auf meine zahlreichen Beiträge dazu. Jedenfalls ist es totaler Unsinn und eine Diskriminierung sondersgleichen. Aber man ist es vom Feminismus gewöhnt, dass er sehr oft nur Behauptungen aufstellt und jede Wissenschaftlichkeit missen lässt.
Teilweise überholt dieser Feminismus die christlichen Kirchen noch rechts in ihrer Sexualfeindlichkeit. Manche Gedankengänge sind regelrecht faschistoid. Der Mann wird als das Böse an sich hingestellt und natürlich sind Frauen immer die Opfer und sexuell Ausgebeuteten. Fast jeder Mann ist ein Vergewaltiger oder hat die Anlagen dazu in sich – behaupten jedenfalls diese feministischen Apologetinnen. Die Feministin Kerstin Steinbach hält den Femanzen das Ungleichgewicht zwischen Parolen und Taten vor.

Hier der Artikel.

Wir leben, denken und handeln in dem Bewußtsein, daß es verschiedene Völker, verschiedene Kulturen und verschiedene Ethnien gibt und natürlich auch zwei verschiedene Geschlechter.

 

Dies alles sind Bestandteile der Identität, die den Menschen ausmacht. Ein großer Nutzen der Polarität der Geschlechter ist, daß sie so die Möglichkeit haben, einander zu ergänzen und eine sehr stabile Gemeinschaft zu bilden. Ergänzen kann sich allerdings nur, was nicht gleich ist.

Es gibt auch Menschen, die das anders sehen. Die linke Autorin Dr. Kerstin Steinbach ist Verfechterin der Gleichheitsidee. In ihrem Buch Rückblick auf den Feminismus geht sie von der Gleichheit der Geschlechter aus, all ihre Gedanken, Analysen und Schlußfolgerungen bauen auf den Gleichheitsgedanken auf.

Feminismus als reaktionäre Bewegung

Und genau hier wird es interessant: Der Feminismus, der nach außen hin immer und immer wieder betont, daß er Gleichberechtigung und Gleichstellung fordert, wird hinterfragt.

Steinbach hält den Femanzen das Ungleichgewicht zwischen Parolen und Taten vor. Und sie – die Gleichheitsbefürworterin – macht deutlich, daß der Feminismus sich nicht für Gleichheit einsetzt, sondern im Gegenteil sogar Ungleichheit durchzusetzen gedenkt.

Die Autorin tut das auf eine sehr eigene Weise und stellt der „Schwarzerei“ die „Hitlerei“ gegenüber. Grundzüge der in der Hitlerzeit vorherrschenden Arier-​Theorie stellt sie auch beim Feminismus fest, nämlich in der ins Wahnhafte gesteigerten Frauenförderung bei gleichzeitiger Männerdiskriminierung, basierend auf der konstruierten Gendertheorie. Steinbach meint: „Der Feminismus brauchte wie jede reaktionäre Bewegung, z. B. die Hitler’sche, seine Maske“.

Feminismus will keine Gleichheit

Die Autorin blickt weit in die Geschichte und beschäftigt sich mit den Anfängen der Frauenbewegung, wobei sie feststellt, daß es immer wieder feministische Ideen gab, diese aber NIE einen nennenswerten Erfolg hatten. Erst – und das ist interessant – als die Gleichberechtigung dem Grunde nach im Gesetz festgeschrieben war, kam der Feminismus und mit ihm die „Frauenbewegung“ in den 1970er Jahren auf.

Die Autorin zeigt auf, daß der Feminismus in den USA entstand, hier mit viel Geld gefördert wurde und von Anfang an unter Nutzung der Medien großflächig agierte. Für Steinbach ist es daher logisch, daß der Feminismus samt Frauenrechtsbewegung eine installierte Ideologie ist, die ein bestimmtes Ziel verfolgt. Und dieses Ziel heißt nicht Gleichberechtigung, sondern Machtsicherung.

Besonders umfangreich widmet sich die Autorin der Darstellung und Beschreibung der verschiedenen feministischen Dogmen. Alice Schwarzer beispielweise predigte den „Mythos vom vaginalen Orgasmus“. Sie stempelt hier alle Frauen zu „Sexualkrüppeln“, indem sie einfach sagt, daß Frauen organisch gar nicht in der Lage seien, einen vaginalen Orgasmus zu empfinden. Das Festigen dieses Mythos ist dann wichtig, wenn im nächsten Schritt jeder Geschlechtsverkehr zu einer potentiellen Vergewaltigung gestempelt wird und damit das Bild vom Mann als „von Natur aus böse“ betoniert werden soll.

Beschneidung ja, nur keinesfalls bei Frauen!

Weitere machterhaltende feministische Dogmen sind laut Steinbach die vermeintlich ständig steigenden Vergewaltigungszahlen, auch der medial groß beachtete Kindesmißbrauch und die weibliche Genitalverstümmelung. Anhand von Kriminalstatistiken weist Steinbach nach, daß die Mißbrauchszahlen seit Jahren rückläufig sind. Kindesmißbrauch erfahre medial die besondere Beachtung, weil sich das Thema gut emotionalisieren lasse. Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen zeige sich die Doppelmoral des Feminismus. Bei Mädchen soll Genitalverstümmelung ein schweres Verbrechen sein, bei Jungen soll es, und da stimmt Schwarzer mit der Weltgesundheitsorganisation WHO wörtlich überein, weltweit Standard werden. Selbstverständlich nur aus hygienischen Gründen.

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin

Im Kapitel „Endsieg – der Feminismus als Staatsdoktrin“ geht es unter anderem um Gender-​Mainstreaming. Beispiel: Durch „Gendern“ der Sprache werden die geäußerten Gedanken auf oberflächliche Strukturen (nämlich „gendergerechtes“ Sprechen und Schreiben) fokussiert, was neben einer Verkrüppelung der deutschen Grammatik und des Sprachflusses – bestes Beispiel sind die Leipziger Herren Professorinnen – und einer damit einhergehenden Informationsverarmung der Sprache auch zu Verständnisproblemen führt. Das Gendern der Sprache blockiert ein inhaltliches In-​die-​Tiefe-​gehen.

Außerdem lenkt die Sprachgenderung an den unmöglichsten Stellen die Gedanken auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, die alles andere als „konstruiert“ sind. Von wegen Gleichheit: in jedem Moment wird man mit der Nase draufgestoßen, was zur Folge hat, daß die einen ein schlechtes Gewissen bekommen sollen („Ich denke immer nur an das Eine, ich bin ein Schwein.“) und die anderen eine omnipräsente Unterbelichtung in allen Bereichen eingeredet bekommen, nach dem Motto: „Ich muß in allen Bereichen gefördert und auch immer als Erste genannt werden, weil ich offenbar naturgemäß unfähiger bin als Männer.“

Steinbach dazu: „Natürlich geht es bei dieser hirnrissig anmutenden Leugnung des biologisch-​anatomischen Geschlechtsunterschiedes im Kern um die Tabuisierug und Leugnung der sexuellen Anziehung, die im Regelfall der Heterosexualität nun einmal vom anderen Geschlecht ausgeht. Und wer seinen Augen traut und Männer von Frauen auf den ersten Blick problemlos unterscheiden kann und will, dem wird dann postwendend von den ‚Gender-​Spezialisten’ für ‚Geschlechteridentitäten’ unterstellt, ein Gleichheitsfeind zu sein, wobei die allfällige Subreption von ‚sex’ zu ‚gender’ die Grundlage bildet.“

Der Feminismus lügt von Anfang an

Anhand des Kachelmann-​Prozesses wird von Steinbach modellhaft gezeigt, wie sich das Ende des Rechtsstaates darstellt. Die Autorin kritisiert deutlich die mittlerweile in der feministischen Diktatur üblich gewordene Praxis erzieherisch im großen Stil über die Medien tätig zu werden, indem Männern mit Namen und Geld in exemplarische Prozesse verstrickt werden, die sie erniedrigen sollen. So entstehen künstlich Grundlagen für weitere Ausweitungen gesetzlicher Bestimmungen in Richtung feministischer Forderungen. Steinbach sagt deutlich, daß dies schon bei Installierung des Feminismus Ziel war oder anders gesagt: Der Feminismus ist Lügner von Anfang an.

Ihre im Buch angeführten Anregungen und Forderungen von Gleichheit und sexueller Freiheit auch für Kinder kann man getrost überlesen. Auch scheint Steinbach einem Trugschluß aufgesessen, wenn sie meint, der Feminismus leiste einen Beitrag zur Familienförderung. Das scheint aufgrund der bestehenden Väterentrechtungen, der Instrumentalisierung von leiblichen Kindern in Familienrechtsangelegenheiten und dem allgemeinen Kampf gegen die Familie als Institution falsch interpretiert. Das Buch Rückblick auf den Feminismus ist durch seinen klaren Standpunkt lesenswert, gerade weil eine Gleichheitsbefürworterin den Feminismus an sich in Frage stellt.
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http://www.blauenarzisse.de/index.php/rezension/item/3987-feminismus-von-links-zerlegt

 

Gruß Hubert