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Alice Schwarzer – Kachelmann schlägt zurück   Leave a comment

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Es ist ja leicht zu verstehen, dass Kachelmann nicht gut auf Schwarzer zu sprechen ist. Sie hat ihn ja in einer Bild-Kolumne auf das übelste herunter gemacht. Auch nette Männer vergewaltigen sagte sie unter anderem. Für sie ist jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger. Ich denke die Zeit von Feministinnen à la Schwarzer ist langsam zu Ende. Man kann nicht immer Männern nur das Schlechteste zuordnen und die Frauen als Opfer darstellen. Diese Alice Schwarzer ist eine richtig böse alte Frau. Auf einer Veranstaltung an der Kölner Uni warf Kachelmann Schwarzer einiges an den Kopf.

Aus express.de

Vortrag in Kölner Uni gesprengt. Das warf Jörg Kachelmann Alice Schwarzer an den Kopf

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kachelmann

Wettermoderator Jörg Kachelmann.

Foto:dpa

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Köln – Es hätte ein so schöner Abend im Zeichen feministischer Diskussion werden können. Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hatte zum Vortrag „Sexualgewalt gegen Frauen und Recht” in Aula 2 der Kölner Uni geladen.

Während Schwarzer auf einem Stuhl auf der hell erleuchteten Bühne saß, erhob plötzlich ein Mann im Auditorium die Stimme – kein Geringerer als Wettermoderator Jörg Kachelmann, einer der erbittertsten Widersacher Alice Schwarzers.

Die hatte seinerzeit im Vergewaltigungs-Prozess gegen Jörg Kachelmann ganz klar Partei für die Nebenklägerin, die Ex-Freundin des Meteorologen, ergriffen.

„Danke, dass ich hier sein darf“

Wohl Grund genug für Kachelmann, der mit grauem Jäckchen und Karo-Schal zum Mikro greift, Schwarzers Veranstaltung mit folgenden Worten zu sprengen: „(…) Danke, dass ich heute Abend hier sein darf. Ich habe meinen Namen oft gehört. (…) ich wurde 2010 Opfer eines Verbrechens (…) die Lügnerin und Falschbeschuldigerin wurde verurteilt. Und inzwischen ist auch davon auszugehen, dass gegen die Lügnerin und Falschbeschuldigerin von damals strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden sind. Also das Ganze ist inzwischen zweifelsfrei entschieden worden durch eine obere Instanz (…). Das ist eine eindeutige Sache (…)”

Tumulte im Saal

Begleitet von Einwürfen, lauten-Buh-Rufen und Pfiffen fährt Kachelmann fort: „Es tut mir leid, deutsches Recht wird manchmal gesprochen – auch wenn’s ihnen nicht passt (…) Es gibt auch manchmal, und das ist für einige das Schwierige und Unerträgliche, es gibt auch manchmal weibliche Verbrecherinnen.“

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schwarzer-kachelmann_koln-uni

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Er nennt Schwarzer eine Täterin

Und dann nähert er sich dem „Höhepunkt“ seines Vortrages: „Es gibt hier drin nur eine verurteilte vorbestrafte Täterin und die sitzt hier vorne!“

Rumms – das saß! Im Publikum spitze Schreie der Empörung, denn gemeint ist Gastgeberin Alice Schwarzer wegen ihres Verfahrens wegen Steuerhinterziehung.

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Alice Schwarzers Prozess-Berichte nervten Kachelmann.

Foto:dpa

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– Quelle: http://www.express.de/25708644 ©2017
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Alice Schwarzer – Kachelmann schlägt zurück

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Kachelmann will eine Stiftung ins Leben zu rufen, die sich um „falsch beschuldigte Männer, aber auch um wirkliche Vergewaltigungsopfer“ kümmern soll.“

Außerdem greift er Alice Schwarzer an. „Sie ist eine böse alte Frau geworden“, die „den Frauen schadet“, „die aus der Klägerin eine Ikone der Lüge gemacht und sich selbst zur Schutzheiligen einer Kriminellen erklärt“.
– Quelle: http://www.express.de/15260992 ©2017

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Hier noch ein Auszug aus der SZ

Schwarzer (mit zusammengekniffenen Augen ins Halbdunkel starrend): „Wer sind Sie denn, Lieber?“

Stimme von ganz hinten: „Jörg Kachelmann ist mein Name!“

Kachelmann trägt Lässiglook: Jeansjacke, Schal, die Haare sagen Wind von Nordnordost voraus. Er adressiert den Saal, jovialer Tonfall, große Geste, es ist ein bisschen wie früher vor der „Tagesschau“. Er sagt: „Meine Damen und Herren.“

Das Publikum ist zu 70 Prozent weiblich, zu 80 Prozent studentisch und zu schätzungsweise 98 Prozent frauenbewegt. Es hat ihn, den Weatherman, im Affekt der Überraschung mit Jubel empfangen, empfindet ihn jetzt aber doch als Partycrasher.

Das Publikum buht.

Man muss Jörg Kachelmann nicht dringend mögen, um Folgendes zu konzedieren: Er hat 132 Tage in Untersuchungshaft verbracht, vor Gericht und der ganzen geilen Nation die Hosen runtergelassen, er verlor seinen Wetter-Vertrag mit der ARD, seine Firma Meteomedia und nahezu sein gesamtes Vermögen. Er wird diese Sache niemals wieder los.

Das Frankfurter Oberlandesgericht hat die Ex-Freundin im September 2016 zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt, der Vergewaltigungsvorwurf sei „vorsätzlich und wahrheitswidrig“ gewesen. Ein gerichtliches statt eines persönlichen Urteils schleudert Kachelmann nun in Richtung Bühne: „Es gibt hier drin nur eine verurteilte Täterin“, ruft er, „und die sitzt da vorne!“ Eine Anspielung auf die Sache mit der Steuerhinterziehung.

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Jörg Kachelmann zu Gast bei Alice Schwarzer Vortrag in Köln

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http://www.sueddeutsche.de/panorama/treffen-in-koeln-wer-sind-sie-denn-lieber-joerg-kachelmann-ist-mein-name-1.3372817
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Gruß Hubert

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„Sie verniedlichen Übergriffe der letzten Wochen“ – Offener Brief   1 comment

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Man kann sich nur fragen ob Leute wie Claudia Roth alle Schrauben in der Birne richtig angezogen haben oder ob da schon einige rausgefallen sind. Solche Leute wie die Roth oder bestimmte Feministinnen treten den sexuellen Opfern von Köln mit ihren Vergleichen vom Oktoberfest noch mal in den Bauch. Ich kann mich vor solchen Leuten nur mit Abscheu abwenden. Sie verschweigen vollkommen, dass es im nordafrikanisch- arabischen Raum einen eigenen Begriff für das koordinierte Vorgehen mehrerer Männer auf Frauen um sexuelle Übergriffe zu begehen gibt, der sich „Taharrusch gamea“ nennt. Das müsste man auch den Grünen und bestimmten Feministinnen wie diese: http://www.welt.de/vermischtes/article150882109/ausnahmslos-ist-der-neue-Aufschrei.html      ins Stammbuch schreiben.

Auszug aus Wikipedia

Taharrusch gamea, ist ein koordiniertes Vorgehen mehrerer Männer zu sexuellen Übergriffen an Frauen bei Menschenansammlungen im öffentlichen Raum. Das Vorgehen hat sich auch insbesondere unter männlichen Jugendlichen verbreitet. Es ist seit 2011 im Zusammenhang mit der Revolution in Ägypten auch international bekannter geworden. Bei den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 trat das Tatmuster vor allem in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern in öffentlichkeitswirksamer Weise auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Taharrush_gamea

Also Hallo liebe Grüne und Feministinnen, dieses Phänomen sexueller Übergriffe ist NICHT ein altbekanntes Muster von Männern in Europa, so wie ihr die Sex-Attacken von Köln und anderswo hinstellen und damit kleinreden wollt! Es ist auch eine unverschämte Diskriminierung von europäischen Männern, die unter Generalverdacht von Vergewaltigern gestellt werden. Also bleibt bei den Tatsachen, verbreitet keine Lügen, betreibt keine Verharmlosung und macht keine feministische Propaganda.

 

Suding über Roth

12.01.16

„Sie verniedlichen Übergriffe der letzten Wochen“

Verharmlost Claudia Roth die Übergriffe von Köln und Hamburg? In einem offenen Brief kritisiert FDP-Vize Katja Suding die Grünen-Politikerin ebenso wie die #ausnahmslos-Initiatorinnen scharf.

 

Katja Suding ist Landesvorsitzende der Hamburger FDP und stellvertretende Vorsitzende der Bundespartei

Foto: dpa Katja Suding ist Landesvorsitzende der Hamburger FDP und stellvertretende Vorsitzende der Bundespartei

 

Ich möchte vorausschicken, dass ich kein FDP-Anhänger bin, aber da muss ich Frau Katja Suding zu hundert Prozent recht geben.

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In einem Interview mit der „Welt“ hatte Claudia Roth, ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen und heute Vizepräsidentin des Bundestags, die Übergriffe gegen Frauen in der Silvesternacht zwar scharf verurteilt, aber gleichzeitig auch in einen größeren Zusammenhang eingeordnet:

Es gibt auch im Karneval oder auf dem Oktoberfest immer wieder sexualisierte Gewalt gegen Frauen“, sagte sie. Ein großer Teil der derzeitigen Empörung würde sich nicht gegen sexualisierte Gewalt, sondern auf die Aussagen, dass die potenziellen Täter nordafrikanisch und arabisch aussehen, richten. Katja Suding, Landesvorsitzende der Hamburger FDP und stellvertretende Vorsitzende der Bundespartei, hält nun in einem offenen Brief dagegen, welcher der „Welt“ vorliegt und in dem sie Roth scharf kritisiert.

„Liebe Claudia Roth, liebe Feministinnen,

was ist eigentlich mit Euch los? Wie können Sie den Frauen, die auf der Kölner Domplatte, in Hamburgs Großer Freiheit oder an anderen belebten öffentlichen Orten bedroht, geschändet, beraubt worden sind, einfach achselzuckend zurufen, dass das auf dem Oktoberfest doch angeblich schon immer so sei? Dass Männer doch sowieso alles ‚potenzielle Vergewaltiger‘ seien? Was soll die im #ausnahmslos-Appell aufgestellte Behauptung, Deutschland hätte vom Pädagogikunterricht bis zum Umgang in der Kaffeeküche ein tägliches Sexismus-Problem, das mit den Silvesterereignissen vergleichbar sei? Was ist in Sie gefahren, wenn Sie so die schweren Übergriffe der letzten Wochen verniedlichen?

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Nichts anderes leisten nämlich Ihre verbreiteten Binsenweisheiten: Natürlich gab und gibt es, Belästigungen, Gewalt gegen Frauen, Raub und Vergewaltigung in diesem Land wie auf der ganzen Welt schon immer. Natürlich konnten und können die Täter jedweder Herkunft und Nationalität sein. Aber diese traurigen Selbstverständlichkeiten ausgerechnet jetzt zu betonen, kann doch nur einem Zweck dienen: Sie wollen öffentlich verdrängen, dass es in der Tat ein signifikantes Problem mit einem Teil der in der letzten Zeit zu uns gekommenen jungen Männer aus fremden Kulturkreisen, vor allem aus Nordafrika und dem arabischen Raum, gibt.

Dieses Problem kleinzureden, nutzt niemandem. Nicht den vielen Flüchtlingen aus den gleichen Ländern, die sich anständig verhalten und keine Probleme mit dem Strafrecht bekommen. Nicht den verängstigten Frauen, die sich nach dem Übergriff auf der Straße quasi einen zweiten politischen Übergriff der Gleichgültigkeit durch Sie gefallen lassen müssen. Und nicht den Polizisten, Staatsanwälten und Richtern, die statt Unterstützung von Ihrer Seite eine Art Generalentschuldigung vor die Füße geworfen bekommen – nach Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

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Ich appelliere an Sie: Besinnen sie sich auf das, was Ihnen doch über Jahrzehnte so wichtig war: Die Integrität und Freiheit der Frau, die Verteidigung des Rechtsstaats, die Würde des Menschen. Wir dürfen unter gar keinen Umständen zulassen, dass die mit Ihrem kräftigen Zutun erkämpften Standards der modernen europäischen Gesellschaft aus Angst vor der Wahrheit wieder eingerissen werden: Wir müssen stattdessen sagen, dass es mit einem Teil junger Männer aus Nordafrika schwerste Integrationsprobleme gibt, die wir nur auf zwei Wegen lösen können: Schnellste Umkehr und Akzeptanz unserer freiheitlichen Werte. Oder rasche Rückkehr, auch unfreiwillige, in ihre Herkunftsländer.

Dazu braucht es mehr Mittel für frühe Bildung und Integration, aber auch für Polizei und Justiz. Dazu braucht es gelebte Willkommenskultur, die Flüchtlingen unsere Werte klar vermittelt. Dazu mag es auch geschärfte Regeln für Sexualstrafrecht und Abschiebevoraussetzungen brauchen, damit Uneinsichtige und Serienstraftäter nicht ungeschoren davonkommen. Und dazu braucht es German Mut und nicht German Angst.

Herzlichst, Ihre

Katja Suding „

„Sie verniedlichen Übergriffe der letzten Wochen“ – Offener Brief

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Hier noch ein weiterer Auszug aus Wikipedia zum koordinierten sexuellen Vorgehen gegen Frauen, dem Taharrusch gamea

Anfänge in Ägypten

Das Phänomen wurde zunächst vor allem in Ägypten beobachtet und wurde dort als Taktik von Regierungsseite und Sicherheitskräften wahrgenommen, um Demonstrationen von oppositionellen Frauen zu stören. Der Überbegriff “’Taharrush“‘ war im Arabischen ursprünglich vor allem als Bezeichnung der individuellen Belästigung (auch etwa von Minderjährigen) verbreitet. Erst seit den 2000er Jahren wird unter dem Begriff der zuvor eher wenig relevante Gruppenaspekt miteinbezogen.

Im Frühjahr 2005 wurden ägyptische Frauenrechtlerinnen, die sich gegen die 2005 geplante Verfassungsabstimmung zur Direktwahl des Präsidenten wandten, in der Innenstadt Kairos von Polizisten und „baltigiyya,” vermutlich staatlich angeheuerten agent provocateurs angegriffen und misshandelt; das Ereignis wurde als Schwarzer Mittwoch bekannt. Julia Gerlach sieht solche Angriffe in Ägypten als schon länger etabliertes politisches Mittel, um Aufstände zu bekämpfen: „Dazu wird sexuelle Belästigung in Ägypten schon seit Jahrzehnten eingesetzt. Zivilpolizisten mischen oft Demonstrationen auf, fassen Frauen in die Hose oder reißen ihnen die Kleider weg.“

Ein in Ägypten sehr prominentes Beispiel für gemeinschaftlich in der Öffentlichkeit verübte sexuelle Übergriffe ereignete sich während des Feiertags zum Fastenbrechen 2006, bei dem eine Gruppe junger Männer, nachdem sie vor einem ausverkauften Kino abgewiesen wurden, Frauen und Mädchen in der Innenstadt belästigten. Die von den staatlichen Autoritäten zunächst ignorierten Vorkommnisse wurden von ägyptischen Bloggern wie Wael Abbas und Malek X. E bekannt gemacht und kritisiert. Claudia Froböse sieht die Gründe für die Angriffe als teilweise ungeklärt.

Sexuelle Gewalt am Tahrir-Platz ab 2011

Das Phänomen dieser Gruppenaktionen wurde 2011 bei den politischen Massendemonstrationen auf dem Kairoer Tahrir-Platz beobachtet und international thematisiert. Dabei wurden Frauen auf Demonstrationen umringt und angegriffen, oder unter Gewaltandrohung in Seitenstraßen und Restaurants verbracht. Teilweise wurde Kleidung zerschnitten oder entrissen; dasgleiche passierte auch Begleitern und Passanten, die sich gegen die Behandlung wehrten. Neben zahlreichen ägyptischen Demonstrantinnen wurden zwischen 2011 und 2013 auch mehrere ausländische Journalistinnen Opfer von Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen im Umfeld des Tahrir-Platzes. Das erste bekannte Opfer war die südafrikanische Fernsehjournalistin Lara Logan, die am 11. Februar 2011 als CBS-Chefkorrespondentin über die Massenfeiern zum am Vortag erfolgten Rücktritt Präsident Hosni Mubaraks berichtete, als sie von rund 250 Männern von ihrem Team getrennt und anschließend geschlagen und sexuell misshandelt wurde. Der Vorfall erregte internationale Aufmerksamkeit, US-Präsident Barack Obama sprach dem Opfer persönlich seine Anteilnahme aus.

Öffentliche Thematisierung

In Ägypten werden sexuelle Übergriffe in der Öffentlichkeit seit der Revolution 2011 deutlich öfter beobachtet, sind aber auch Gegenstand einer zivilgesellschaftlichen Gegenbewegung, die unter dem vorigen Regime undenkbar gewesen wäre. Nicht nur das Phänomen selbst, auch die Gegenbewegungen, etwa das Internetportal HarassMap.org, sind bereits im wissenschaftlichen Diskurs angekommen und teilweise kontrovers diskutiert worden. Schlagzeilen in Ägypten machte der Umgang der Sicherheitsbehörden mit Demonstranten am 9. März 2011, einen Tag nach dem Internationalen Frauentag. Dabei wurde eine Reihe von ägyptischen Aktivistinnen nach einer Demonstration auf dem Tahrir-Platz verhaftet und einem zwangsweisen Jungfräulichkeitstest unterzogen (kashef el-ʿadhariyya).

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Gruß Hubert

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin   4 comments

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Genderismus ist nicht nur Unsinn, es werden auch noch Millionen Steuergelder dafür ausgegeben. Vor allem bei Begriffen, die als Sammelbegriff für beide Geschlechter gelten, wie zum Beispiel Bürger. Sollen wir etwa auch noch Gegenstände vom männlichen Artikel zu säubern? Wie wäre es etwa mit Tischin oder Stuhlin? Man müsste dann bei einer Trennung sagen: getrennt von Bett und Tischin (Bettin braucht man nicht sagen, da ein Neutrum). Von so einer Femanze wäre ich gerne getrennt.

Hier ein Auszug der Autorin Dr. Kerstin Steinbach

Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen zeigt sich die Doppelmoral des Feminismus sagt die Autorin Dr. Kerstin Steinbach. Bei Mädchen soll Genitalverstümmelung ein schweres Verbrechen sein, bei Jungen soll es, und da stimmt Schwarzer mit der Weltgesundheitsorganisation WHO wörtlich überein, weltweit Standard werden. Selbstverständlich nur aus hygienischen Gründen.

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin

Im Kapitel „Endsieg – der Feminismus als Staatsdoktrin“ geht es unter anderem um Gender-Mainstreaming. Beispiel: Durch „Gendern“der Sprache werden die geäußerten Gedanken auf oberflächliche Strukturen (nämlich „gendergerechtes“ Sprechen und Schreiben) fokussiert, was neben einer Verkrüppelung der deutschen Grammatik und des Sprachflusses – bestes Beispiel sind die Leipziger Herren Professorinnen – und einer damit einhergehenden Informationsverarmung der Sprache auch zu Verständnisproblemen führt. Das Gendern der Sprache blockiert ein inhaltliches In-?die-?Tiefe-?gehen.

Außerdem lenkt die Sprachgenderung an den unmöglichsten Stellen die Gedanken auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, die alles andere als „konstruiert“ sind. Von wegen Gleichheit: in jedem Moment wird man mit der Nase draufgestoßen, was zur Folge hat, daß die einen ein schlechtes Gewissen bekommen sollen („Ich denke immer nur an das Eine, ich bin ein Schwein.“) und die anderen eine omnipräsente Unterbelichtung in allen Bereichen eingeredet bekommen, nach dem Motto: „Ich muß in allen Bereichen gefördert und auch immer als Erste genannt werden, weil ich offenbar naturgemäß unfähiger bin als Männer.“

Steinbach dazu: „Natürlich geht es bei dieser hirnrissig anmutenden Leugnung des biologisch-?anatomischen Geschlechtsunterschiedes im Kern um die Tabuisierug und Leugnung der sexuellen Anziehung, die im Regelfall der Heterosexualität nun einmal vom anderen Geschlecht ausgeht. Und wer seinen Augen traut und Männer von Frauen auf den ersten Blick problemlos unterscheiden kann und will, dem wird dann postwendend von den ‚Gender-?Spezialisten’ für ‚Geschlechteridentitäten’ unterstellt, ein Gleichheitsfeind zu sein, wobei die allfällige Subreption von ‚sex’ zu ‚gender’ die Grundlage bildet.“

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Hier noch ein Auszug aus einer anderen Gender-kritischen Seite.

Genderismus ist deshalb ein sehr schwieriges Thema, weil einerseits dahinter ein Konzept steht, dass die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern wird, andererseits das Programm weitgehend ohne mediale Aufmerksamkeit vollzogen wird und deshalb auch dem Bürger kaum bekannt ist. Die Akteure wissen, dass gesell­schaft­liche Veränderung nicht ohne Veränderung der Sprache zu erreichen ist. Deswegen war ein neuer Begriff nötig: „Gender“.[1]

„Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechts­umwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb.“

3.2.4.1. Definition

Gender drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der – Die – Das zum Ausdruck gebracht wird. Gender bedeutet im Englischen das soziale Geschlecht, im Gegensatz dazu steht der Begriff Sex für das biologische Geschlecht. Die Verwendung des Begriffs im Zusammenhang wie in „Gender-Rollen“ wurde von dem Mediziner John Money bei seiner Arbeit mit Transsexuellen geprägt.

[…]

Der Begriff Gender steht für eine neue Weltanschauung, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesell­schafts­bedingt versteht.

[…]

Hinter allem steht der Gedanke, die Frau von jeglichen, angeblich naturgegebenen Verhaltens­weisen zu befreien, weil der Mensch nicht durch natürliche Anlagen festgelegt sei, sondern durch das, was die Gesellschaft aus ihm macht. Frei nach dem oft zitierten Satz von Simone de Beauvoir, die 1947 in ihrem Buch „Das andere Geschlecht“ – das als eine Bibel des Feminismus bezeichnet werden kann – geschrieben hat: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.“ Dieser Satz ist zwar in seiner Absurdität kaum zu überbieten und jedem gesunden Menschenverstand zuwider laufend, und doch hat dieser Satz Weltkarriere gemacht und nimmt vor allem im radikalen Feminismus konkrete Formen an.

[…]

3.2.4.2. Fehlende Legitimierung

Diese unverständlichen Begriffe tragen erheblich dazu bei, dass ein breiter Diskurs über den Genderismus bislang ausgeblieben ist. Den meisten Menschen sind die hinter diesen Begriffen stehenden Inhalte dieser Ideologie bislang verborgen geblieben. Deshalb stellt sich die Frage nach der Legitimierung der Gender-Politik. Es dürfte dem demokratischen Rechtsstaat widersprechen, wenn das Grundgesetz an den demokratischen Gesetz­gebungs­instanzen vorbei via bürokratischer Uminterpretation in seinem Wesen verändert wird.

Der Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet also den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesell­schaft­lichen Ebenen durchzusetzen. Erstmalig wurde der Begriff 1984 auf der 3. UN-Weltfrauen­konferenz in Nairobi diskutiert und später auf der 4. Weltfrauen­konferenz in Peking propagiert. Die Vereinten Nationen (UN) legten sich noch 1995 verbindlich auf den Gender-Mainstreaming-Ansatz fest. Der Amsterdamer Vertrag machte 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleich­stellungs­politik der Europäischen Union.[4] Im Jahr 2000 folgte die deutsche Bundes­regierung.

Als Rechtsgrundlage gibt Wikipedia an: „Sowohl im internationalen Recht als auch im nationalen Verfassungsrecht und in Bundesgesetzen in Deutschland ist aktive Gleich­stellungs­politik verankert, die im Sinne des Gender Mainstreaming interpretiert wird.“

Auffallend ist: Von einer demokratischen Legitimierung findet sich nichts. Überhaupt nichts, nirgendwo. Und das in einer Demokratie! Genderisten haben den Begriff Gender auf internationalen UN-Konferenzen und in der EU-Bürokratie etabliert, vorbei an jeder demokratischen Kontrolle. Mit dem Amsterdamer Vertrag wurde die Gender-Ideologie zur Grundlage der Gleich­stellungs­politik der Europäischen Union und in Deutschland wurde Gender Mainstreaming mit einem Verwaltungsakt installiert und bestimmt seitdem maßgeblich alle Ebenen der Politik.

Die Delegierten der Weltfrauen­konferenz waren weder demokratisch legitimiert noch repräsentieren sie die Frauen der Welt. Es handelt sich nur um eine bestimmte Frauenelite, zumeist westliche Frauen der Mittelschicht, die sich anmaßt den Frauen der Welt ihr Geschlechter- und Familien­verständnis aufzuzwingen. Diese Frauen haben in der Folge geschickt Institutionen und Unterorganisationen der UN und EU genutzt, um ihr Konzept des „Gender Mainstreaming“ auf kaltem Wege, an den nationalen Parlamenten vorbei, zu installieren. „Gender Mainstreaming“ wurde also weder in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert noch von einem deutschen Parlament beschlossen. So wurden von einer sehr kleinen FunktionärInnenschicht in der Politik hinter den Kulissen die Grundlagen einer Gender-Gesellschaft eingeführt.

Die Implementierung des GM hat in Deutschland keine demokratische Legitimierung. Die Politik mutet dem Bürger also zu, die Gender-Ideologie wie eine vom Himmel gefallene Religion zu akzeptieren.

[…]

„Sie [die Gender-Perspektive] kommt nicht als Schiff daher, obwohl sie doch in allen politischen und öffentlichen Programmen verankert werden soll, sondern wie ein U-Boot, das keiner genau kennt. Die Strategie der neuen Ideologie heißt: die Bedeutung von Worten verändern.“

3.2.4.3. Gendersprech

Der zentrale Gedanke des Genderismus ist, dass er Unterschiede der Geschlechter leugnet und behauptet, wer sich als Frau oder Mann fühlt, dem habe man das nur eingeredet. Geschlechter­rollen erklärt er für „konstruiert“. Das trifft aber auch auf den Genderismus zu, auch seine Grundlagen und Ideen sind konstruiert.

Hier weiterlesen:

http://de.dfuiz.net/familienzerstoerer/ideologien/genderismus/

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Gruß Hubert

Feminismus von links zerlegt   Leave a comment

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Es ist schon zu wundern wie reaktionär und totalitär der Feminismus in seiner radikalen Form ist. Zum Beispiel ist man da FÜR Beschneidung, natürlich nur bei Männern und natürlich nur aus hygienischen Gründen. Ich sage jetzt nichts dazu und verweise auf meine zahlreichen Beiträge dazu. Jedenfalls ist es totaler Unsinn und eine Diskriminierung sondersgleichen. Aber man ist es vom Feminismus gewöhnt, dass er sehr oft nur Behauptungen aufstellt und jede Wissenschaftlichkeit missen lässt.
Teilweise überholt dieser Feminismus die christlichen Kirchen noch rechts in ihrer Sexualfeindlichkeit. Manche Gedankengänge sind regelrecht faschistoid. Der Mann wird als das Böse an sich hingestellt und natürlich sind Frauen immer die Opfer und sexuell Ausgebeuteten. Fast jeder Mann ist ein Vergewaltiger oder hat die Anlagen dazu in sich – behaupten jedenfalls diese feministischen Apologetinnen. Die Feministin Kerstin Steinbach hält den Femanzen das Ungleichgewicht zwischen Parolen und Taten vor.

Hier der Artikel.

Wir leben, denken und handeln in dem Bewußtsein, daß es verschiedene Völker, verschiedene Kulturen und verschiedene Ethnien gibt und natürlich auch zwei verschiedene Geschlechter.

 

Dies alles sind Bestandteile der Identität, die den Menschen ausmacht. Ein großer Nutzen der Polarität der Geschlechter ist, daß sie so die Möglichkeit haben, einander zu ergänzen und eine sehr stabile Gemeinschaft zu bilden. Ergänzen kann sich allerdings nur, was nicht gleich ist.

Es gibt auch Menschen, die das anders sehen. Die linke Autorin Dr. Kerstin Steinbach ist Verfechterin der Gleichheitsidee. In ihrem Buch Rückblick auf den Feminismus geht sie von der Gleichheit der Geschlechter aus, all ihre Gedanken, Analysen und Schlußfolgerungen bauen auf den Gleichheitsgedanken auf.

Feminismus als reaktionäre Bewegung

Und genau hier wird es interessant: Der Feminismus, der nach außen hin immer und immer wieder betont, daß er Gleichberechtigung und Gleichstellung fordert, wird hinterfragt.

Steinbach hält den Femanzen das Ungleichgewicht zwischen Parolen und Taten vor. Und sie – die Gleichheitsbefürworterin – macht deutlich, daß der Feminismus sich nicht für Gleichheit einsetzt, sondern im Gegenteil sogar Ungleichheit durchzusetzen gedenkt.

Die Autorin tut das auf eine sehr eigene Weise und stellt der „Schwarzerei“ die „Hitlerei“ gegenüber. Grundzüge der in der Hitlerzeit vorherrschenden Arier-​Theorie stellt sie auch beim Feminismus fest, nämlich in der ins Wahnhafte gesteigerten Frauenförderung bei gleichzeitiger Männerdiskriminierung, basierend auf der konstruierten Gendertheorie. Steinbach meint: „Der Feminismus brauchte wie jede reaktionäre Bewegung, z. B. die Hitler’sche, seine Maske“.

Feminismus will keine Gleichheit

Die Autorin blickt weit in die Geschichte und beschäftigt sich mit den Anfängen der Frauenbewegung, wobei sie feststellt, daß es immer wieder feministische Ideen gab, diese aber NIE einen nennenswerten Erfolg hatten. Erst – und das ist interessant – als die Gleichberechtigung dem Grunde nach im Gesetz festgeschrieben war, kam der Feminismus und mit ihm die „Frauenbewegung“ in den 1970er Jahren auf.

Die Autorin zeigt auf, daß der Feminismus in den USA entstand, hier mit viel Geld gefördert wurde und von Anfang an unter Nutzung der Medien großflächig agierte. Für Steinbach ist es daher logisch, daß der Feminismus samt Frauenrechtsbewegung eine installierte Ideologie ist, die ein bestimmtes Ziel verfolgt. Und dieses Ziel heißt nicht Gleichberechtigung, sondern Machtsicherung.

Besonders umfangreich widmet sich die Autorin der Darstellung und Beschreibung der verschiedenen feministischen Dogmen. Alice Schwarzer beispielweise predigte den „Mythos vom vaginalen Orgasmus“. Sie stempelt hier alle Frauen zu „Sexualkrüppeln“, indem sie einfach sagt, daß Frauen organisch gar nicht in der Lage seien, einen vaginalen Orgasmus zu empfinden. Das Festigen dieses Mythos ist dann wichtig, wenn im nächsten Schritt jeder Geschlechtsverkehr zu einer potentiellen Vergewaltigung gestempelt wird und damit das Bild vom Mann als „von Natur aus böse“ betoniert werden soll.

Beschneidung ja, nur keinesfalls bei Frauen!

Weitere machterhaltende feministische Dogmen sind laut Steinbach die vermeintlich ständig steigenden Vergewaltigungszahlen, auch der medial groß beachtete Kindesmißbrauch und die weibliche Genitalverstümmelung. Anhand von Kriminalstatistiken weist Steinbach nach, daß die Mißbrauchszahlen seit Jahren rückläufig sind. Kindesmißbrauch erfahre medial die besondere Beachtung, weil sich das Thema gut emotionalisieren lasse. Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen zeige sich die Doppelmoral des Feminismus. Bei Mädchen soll Genitalverstümmelung ein schweres Verbrechen sein, bei Jungen soll es, und da stimmt Schwarzer mit der Weltgesundheitsorganisation WHO wörtlich überein, weltweit Standard werden. Selbstverständlich nur aus hygienischen Gründen.

Gender Mainstreaming ist Feminismus als Staatsdoktrin

Im Kapitel „Endsieg – der Feminismus als Staatsdoktrin“ geht es unter anderem um Gender-​Mainstreaming. Beispiel: Durch „Gendern“ der Sprache werden die geäußerten Gedanken auf oberflächliche Strukturen (nämlich „gendergerechtes“ Sprechen und Schreiben) fokussiert, was neben einer Verkrüppelung der deutschen Grammatik und des Sprachflusses – bestes Beispiel sind die Leipziger Herren Professorinnen – und einer damit einhergehenden Informationsverarmung der Sprache auch zu Verständnisproblemen führt. Das Gendern der Sprache blockiert ein inhaltliches In-​die-​Tiefe-​gehen.

Außerdem lenkt die Sprachgenderung an den unmöglichsten Stellen die Gedanken auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, die alles andere als „konstruiert“ sind. Von wegen Gleichheit: in jedem Moment wird man mit der Nase draufgestoßen, was zur Folge hat, daß die einen ein schlechtes Gewissen bekommen sollen („Ich denke immer nur an das Eine, ich bin ein Schwein.“) und die anderen eine omnipräsente Unterbelichtung in allen Bereichen eingeredet bekommen, nach dem Motto: „Ich muß in allen Bereichen gefördert und auch immer als Erste genannt werden, weil ich offenbar naturgemäß unfähiger bin als Männer.“

Steinbach dazu: „Natürlich geht es bei dieser hirnrissig anmutenden Leugnung des biologisch-​anatomischen Geschlechtsunterschiedes im Kern um die Tabuisierug und Leugnung der sexuellen Anziehung, die im Regelfall der Heterosexualität nun einmal vom anderen Geschlecht ausgeht. Und wer seinen Augen traut und Männer von Frauen auf den ersten Blick problemlos unterscheiden kann und will, dem wird dann postwendend von den ‚Gender-​Spezialisten’ für ‚Geschlechteridentitäten’ unterstellt, ein Gleichheitsfeind zu sein, wobei die allfällige Subreption von ‚sex’ zu ‚gender’ die Grundlage bildet.“

Der Feminismus lügt von Anfang an

Anhand des Kachelmann-​Prozesses wird von Steinbach modellhaft gezeigt, wie sich das Ende des Rechtsstaates darstellt. Die Autorin kritisiert deutlich die mittlerweile in der feministischen Diktatur üblich gewordene Praxis erzieherisch im großen Stil über die Medien tätig zu werden, indem Männern mit Namen und Geld in exemplarische Prozesse verstrickt werden, die sie erniedrigen sollen. So entstehen künstlich Grundlagen für weitere Ausweitungen gesetzlicher Bestimmungen in Richtung feministischer Forderungen. Steinbach sagt deutlich, daß dies schon bei Installierung des Feminismus Ziel war oder anders gesagt: Der Feminismus ist Lügner von Anfang an.

Ihre im Buch angeführten Anregungen und Forderungen von Gleichheit und sexueller Freiheit auch für Kinder kann man getrost überlesen. Auch scheint Steinbach einem Trugschluß aufgesessen, wenn sie meint, der Feminismus leiste einen Beitrag zur Familienförderung. Das scheint aufgrund der bestehenden Väterentrechtungen, der Instrumentalisierung von leiblichen Kindern in Familienrechtsangelegenheiten und dem allgemeinen Kampf gegen die Familie als Institution falsch interpretiert. Das Buch Rückblick auf den Feminismus ist durch seinen klaren Standpunkt lesenswert, gerade weil eine Gleichheitsbefürworterin den Feminismus an sich in Frage stellt.
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http://www.blauenarzisse.de/index.php/rezension/item/3987-feminismus-von-links-zerlegt

 

Gruß Hubert

Not am Mann: Der alltägliche Sexismus gegen Männer   Leave a comment

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Ich möchte hier Thesen des Autors Arne Hoffmann aus seinem Buch „Not am Mann“ vorstellen. Lügen und unbewiesene Behauptungen werden darin widerlegt bzw. entlarvt. Man kann bei diesen Kampagnen gegen Männer auch von »Geschlechtsrassismus« beziehungsweise -faschismus reden.

Not am Mann: Der alltägliche Sexismus gegen Männer

Gerhard Wisnewski


Sind Männer Flaschen, Versager oder Trottel? Gewalttätig, unsensibel und beziehungsunfähig? Und ob, will uns die tägliche Anti-Männer-Propaganda einreden: Ohne Männer wäre das Leben auf der Erde zweifellos besser. Solche und ähnliche gefährliche Lügen hat nun der Autor Arne Hoffmann in seinem neuen Buch
Not amMann
aufgedeckt. Das Erstaunlichste daran ist wohl, dass es eine Pflichtlektüre für Männer UND Frauen ist. Denn da beide Geschlechter bekanntlich dialektisch aufeinander bezogen sind, vernichtet, wer die Männer vernichtet, gleichzeitig auch die Frauen…

»Migros ist super«, schwärmt die alte Dame in einem Werbespot für eine Schweizer Supermarktkette: »Die nehmen alle Flaschen zurück, egal, woher man sie hat!« Es folgt ein Schnitt auf hochhackige Pumps, die entschlossen nach vorne marschieren; anschließend ein Schnitt auf eine Gruppe weiblicher Vamps mit Einkaufswagen. Darin sitzen ihre Männer. Lustig:

Die Männer sind die Flaschen, so die Botschaft. Und sind alte Flaschen nicht eigentlich Müll? Und ob. Oder nehmen wir eine Werbung für Computerbild: Ein Pärchen sitzt auf dem Sofa, sie mit Laptop, er mit einer Zeitschrift. »Hier steht ›Virus entfernen‹, was soll ich denn jetzt machen?«, fragt sie ihn. Er, sichtlich ahnungslos: »Mach ok.« Flupp – löst sich der Mann in Luft auf, und die Frau sitzt mit ihrem Problem alleine da. Wenn da nicht Computerbild wäre, versteht sich.

Eine Krankheit namens Mann?

Sexismus gegen Männer hat inzwischen atemberaubende Ausmaße angenommen. In der Werbung werden sie gerne als überflüssige Trottel dargestellt, die von nichts eine Ahnung haben. In der Berufsausbildung werden hauptsächlich Frauen in den Vordergrund gerückt, Männer in den Hintergrund gedrängt. Egal ob in Beruf, Familie oder Freizeit: Frauen haben einfach jederzeit den Durchblick und das Sagen. Zeit für ein Buch wie Not am Mann von Arne Hoffmann. Der Journalist, Buchautor und Blogger wurde bereits durch mehrere Bücher über das Verhältnis zwischen Männern und Frauen bekannt sowie durch seinen GenderamaBlog. In seinem neuen Buch Not am Mann hat er weitere schockierende Beispiele für die alltägliche Propaganda gegen Männer zusammengetragen.

Männer sind geradezu soziales Gift, lernen wir von Medien und Politikern. Zeitschriften wie der Spiegel diskriminieren Männer auf eine geradezu volksverhetzende Weise: »Eine Krankheit namens Mann«, lautete beispielsweise der Titel eines SpiegelHefts. Wie krank müssen eigentlich Journalisten sein, dass sie so etwas schreiben? Im Grundsatzprogramm der SPD hat Hoffmann den Satz entdeckt: »Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.« Die amerikanische Wirtschaftskrise wurde nach dem männlichen Sexualhormon bereits als »Testosteronkrise« tituliert – also männlich. Ja, Männer sind geradezu der Müll der Evolution, legte die FDP-Politikerin Cornelia Pieper nahe: Männer seien »von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt worden«, wird sie von Hoffmann zitiert. Sollten Männer nicht besser gleich aussterben?

 »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann«

Ein Titel wie »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann« (Gaby Hauptmann) ist da nur konsequent. Sätze, die man früher zum Beispiel in Bezug auf Schwarze gehört hatte – von weißen Rassisten. Oder von Faschisten in Bezug auf Juden. »Wenn ich auf einer Lesung nur die Titel der zahllosen Bücher nenne, die unverdrossen auf Männer einprügeln, winken meine Zuhörer nach wenigen Dutzend ermüdet ab und drängen mich dazu, den Rest doch bitte zu überspringen«, erzählt Hoffmann. Buchtitel wie:

  • »Irren ist männlich«
  • »Lieber einen Mann als gar kein Unglück«
  • »Das faule Geschlecht«
  • »Mimosen in Hosen«
  • »Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind«
  • etc. pp.

Vom Sexismus zum Faschismus: Sind Frauen die besseren Menschen?

Das Problem geht denn auch über Sexismus inzwischen weit hinaus. In Wirklichkeit haben wir es mit handfestem »Geschlechtsrassismus« beziehungsweise -faschismus zu tun. Männer fallen unter minderwertiges Leben und sind die neuen Untermenschen, wie man mehr oder weniger unverhohlen unserem täglichen Medienbrei entnehmen kann. Übertrieben? Nicht wirklich. »Am 8. März 2011 kickte die Journalistin Melanie Haack für den ZDF-Beitrag ›Haben Männer ausgedient?‹ die Männer in Gestalt von Playmobil-Figürchen symbolisch vom Erdball«, berichtet Hoffmann.

»Man stelle sich dieselbe Inszenierung über Frauen, Schwarze, Juden oder Menschen mit Behinderung vor.« In der Tat: undenkbar.

»Die Männer von der Erdkugel putzen« könnte glatt als Aufforderung für einen neuen Holocaust verstanden werden. Aber »wo zu Recht davor gewarnt wird, von höherwertigen Rassen zu schwadronieren, scheint das von Natur aus überlegene Geschlecht inzwischen festzustehen«, schreibt Hoffmann und zitiert einen in seiner Dummheit kaum noch zu überbietenden Titel des (so genannten) Nachrichtenmagazins Time: »Why Women Are Better At Everything«.

Wer den Mann bekämpft, bekämpft auch die Frau

Solche Statements sind nicht nur infantil, sondern auch gefährlich. Gezüchtet wird nicht nur ein neues unterdrücktes Geschlecht, sondern auch eine arrogante, eingebildete Klasse von Frauen, die sich selbst für großartig, Männer aber für den letzten Müll hält.
Denn artgerechte Haltung gibt es vielleicht im Zoo, nicht aber für Männer – und Frauen, darf man hinzufügen. Denn da die Geschlechter dialektisch aufeinander bezogen sind, zerstört, wer den Mann zerstört, natürlich auch die Frau. Wer auf dem Mann herum trampelt, trampelt auch auf der Frau herum; wer den Mann bekämpft, bekämpft auch die Frau.

Wer ein Geschlecht zerstört, zerstört in Wahrheit beide: Das haben unsere Berufs-»Emanzen« leider glatt übersehen. Was auch der Grund ist, warum in Wirklichkeit »Emanzen« und nicht die Männer die schlimmsten Frauen-Feinde sind. Die Folgen liegen auf der Hand: Eine zerstörte Gesellschaft und zerstörte (männliche und weibliche) Biografien. Da die Geschlechter immer weniger nach ihren natürlichen Bedürfnissen leben dürfen, verkommen Männer zu Mützen tragenden Bubis und Frauen zu berufstätigen Megären, die für Familie und Kinder keine Zeit mehr haben. Das Ergebnis sind – neben Generationen unglücklicher Menschen – individuelle und gesellschaftliche Sterilisierung und ein weiterer Zusammenbruch der Geburtenraten. Das ist denn auch das eigentliche Geheimnis des Umerziehungsprogramms namens »Emanzipation«.

Die Entmannung der Gesellschaft

[…]
Das Männliche selbst wird ja schon heute jeden Tag abgemurkst – und das Weibliche damit auch: In Kindergärten, in denen männliche Kinder zum Puppenspielen umerzogen werden; in Schulen, in denen Jungs von Haus aus benachteiligt werden; in Wirtschaftszweigen, die fast nur noch für weibliche Auszubildende werben; in Medien, in denen Männer systematisch als minderwertig dargestellt werden. Sprich: Die Gesellschaft wird jeden Tag aufs neue entmannt, entweibt und damit letztlich entmenschlicht.

Hier weiterlesen:

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/lebenskunst/gerhard-wisnewski/not-am-mann-der-alltaegliche-sexismus-gegen-maenner.html

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Gruß Hubert

Geschlechterdebatte   Leave a comment

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Josef Christian Aigner, Psychologe und Psychoanalytiker, lehrt an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck, schreibt hier einen interessanten Artikel im „Standard“, in dem er vor allem herausstellt, dass Männeranliegen zu Unrecht ins rechte Eck gestellt werden.

Die Einäugigkeit der Geschlechterdebatte

Josef C. Aigner: "Fakten nicht unter den Tisch kehren."

  • foto: privat

    Josef C. Aigner: „Fakten nicht unter den Tisch kehren.“

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Und wie Männeranliegen dadurch ins rechte Eck gerückt werden: Replik auf die feministischen Empörungsentladungen zu Hollstein-Kommentar

Dass Walter Hollsteins Kommentar zur „ungestellten Männerfrage“ jede Menge Entrüstung – vor allem wegen des Datums seines Erscheinens – auslösen würde, war nicht schwer vorherzusehen. Dass und wie die Entrüstung sich – nicht nur in diesem Fall – ausdrückt, stimmt allerdings nachdenklich:

Autoren, die auf diese Weise ihre Meinung äußern, sind dann sehr schnell einmal „sexistisch“, „reaktionär“, „Väterrechtler“, „ultrarechts“ – auf jeden Fall: „das Letzte vom Letzten“.

Diese extreme Spaltungsneigung in Gut und Böse habe ich selbst als zu Vater- und Männerthemen Referierender x-mal erlebt: Sagst du etwas zu den Problemen von Männern, verleugnest du die Frauenprobleme; sagst du etwas zum häufigeren Vorkommen nichtsexueller Gewalt gegen Kinder in der Familie, bist du ein Verharmloser sexuellen Missbrauchs durch Männer; sagst du etwas zum Anteil von Müttern an der familiären Gewalt, wirst du bezichtigt, den Frauen die Schuld an der Gewalt gegen Kinder zu geben; sagst du etwas zu den Problemen von Burschen und Männern, gerätst du in die Nähe eines verdächtigen „Maskulisten“ (wobei die Pendants zu „Feminismus“ und „Frauenrechtlerin“ interessanter Weise politisch unkorrekt sind!); man könnte die Liste fortsetzen: Hickhack!

Diese Art moralischer Empörung (von der schon Brecht sagte, dass sie immer erkenntnismindernd sei), wie sie sich in Zuschriften an den Standard Luft machte, lässt denn auch bezeichnender Weise die realen Probleme völlig aus dem Blick geraten: nämlich jene, die zeigen, dass das Patriarchat sozusagen auch seine männlichen Kinder frisst und die im Sinne einer egalitären Geschlechterpolitik einfach nicht unter den Tisch fallen dürfen! Vaterlosigkeit, Bubenprobleme, höhere Krankheits- und Suizidraten, Bildungsprobleme usw. werden flugs zu „antifeministischen“ Allgemeinplätzen heruntergemacht.

Es gibt diese Probleme aber nachweislich – zum Beispiel die massiven Verunsicherungen und Auffälligkeiten, die wir bei heranwachsenden männlichen Jugendlichen beobachten können. Ich habe das Wochenende vor dem 8. März auf einer Tagung mit führenden deutschen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten verbracht, also mit Frauen (!) und Männern, die seit Jahrzehnten mit den Schwierigkeiten und Symptomen von Mädchen und Jungen befasst sind und die wissen, wovon sie sprechen: von zunehmenden prekären Situationen des Heranwachsens vor allem männlicher Kinder und Jugendlicher, von der Schnellschussetikette „ADHS“, die zu mehr als 85 Prozent Buben betrifft, mittels derer sie medikamentös ruhiggestellt werden sollen, von den häufigeren Geschlechtsidentitätsproblemen, der Vatersehnsucht, den Sprach-, Schreib- und Lesestörungen usw., die allesamt viel mehr Buben als Mädchen betreffen. Fachleute, die seit Jahrzehnten solche Erfahrungen machen, sehen auch die teilweise drastischen Veränderungen in dieser Zeit bei jungen Männern.

Es kann nicht Anliegen einer „emanzipatorischen“ Bewegung sein, Fakten wie diese unter den Tisch zu kehren. Schon vor fast zehn Jahren haben prominente Geschlechterforscher wie etwa der Dresdner Soziologe Lothar Böhnisch auf die Männlichkeits-Defizite aufmerksam gemacht; nicht zuletzt Pierre Bourdieu, einer der meistzitierten Autoren feministischer Kolleginnen, hat von „marginalisierten“ Männern abseits hegemonialer Herrschaft gesprochen; die Anzahl dieser Männer, die aus verschiedenen gesellschaftlichen Gründen unter die Räder kommen, scheint zuzunehmen. Darum müssen wir uns kümmern – und wenn auch mein Kummer über das Wohl männlicher Aufsichtsräte gering ist, der über Buben, die im Gestrüpp des maroden patriarchalen Systems zu Schaden kommen, ist groß.

Was mich besorgt macht, ist, dass die Spaltungsbereitschaft – hier lobenswerte Feministinnen, dort gefährliche Maskulisten – zuzunehmen scheint. Es gibt deshalb (auch an der Universität) eine Scheu von Männern, sich dazu noch zu äußern.
Das ist kein wünschenswerter Zustand, wie alle an offenem Diskurs Interessierte zugeben werden.

Zu schnell landet man(n) im „rechten“ Eck und wird das, was man(n) zur Geschlechterfrage sagt, verkürzt als „reaktionär“, „männerbündlerisch“ usw. diffamiert.

Von meinen Vorträgen her kenne ich selbst manch unappetitliche Attacke von frustrierten Scheidungsvätern – ja. Aber man muss sich fragen: warum sind die so? Einfach schlechte Menschen? Unheilbare Machos? Rechte Gesellen? Ist das nicht zu einfach? Und wir müssen Sorge dafür tragen, dass nicht ganze Gruppen von Männern ins rechte Eck gestellt werden oder tatsächlich dorthin abdriften, wo geschickte Populisten auch schon diverse Angebote machen und sich freuen, dass ihnen frustriertes und frauenfeindliches Potenzial in die Arme getrieben wird. (Josef Christian Aigner/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25.3.2011)


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Josef Christian Aigner, Psychologe und Psychoanalytiker, lehrt an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck, ist Obmann des Vereins für gewaltlose Erziehung und Autor des Buches „Der ferne Vater“.

Links

Hollsteins Blick auf die „dunkle Seite der offiziellen Genderpolitik“ (Standard, 8. 3.).

Quelle:

http://derstandard.at/1297821396652/Kommentar-der-Anderen-Die-Einaeugigkeit-der-Geschlechterdebatte

Gruß Hubert

Mir wurde vorgeworfen als Hausmann wäre ich ein Parasit   Leave a comment

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Einem Mann wurde vorgeworfen, er wäre ein Parasit, weil er Hausmann sei, seine Frau ausnutze und sich auf ihre Kosten ein schönes Leben mache. Wenn es Gleichberechtigung geben soll, dann auch hier. Wobei ich gerne zugebe, dass es nicht meine Sache wäre den Hausmann zu machen. Ich beneide ihne also nicht um das „schöne Leben“.
Früher wurde von feministischer Seite immer Männern vorgeworfen sie gäben sich zu wenig mit Kinder ab und sie kümmerten sich nicht um die Erziehung. Wie hätten sie es dann denn gerne? Wenn da ein Mann den Hausmann macht,  ist es auch wieder verkehrt. Wenn ein Mann, der zu Hause beim Kind bleibt und den Haushalt schüsselt, ein Parasit ist, was ist dann eine Hausfrau? Da kann ich nur sagen: Hirn einschalten und dann reden. Der Mann dürfte, wenn es nach Radikalfeministinnen ginge, nur noch den rechtlosen Samenspender spielen.

Hans Alef: „Mir wurde vorgeworfen, ich wäre kein Mann, sondern ein Parasit“

Von Arne Hoffmann

Für den heutigen Beitrag habe ich den Männerrechtler Hans Alef über die Schwierigkeiten befragt, mit denen ein Leben als Pionier im Bereich neuer Geschlechterrollen noch immer verbunden ist.

Arne Hoffmann: Hans, wie bist du zur Männerbewegung gekommen, und in welcher Form engagierst du dich dort?

Hans Alef: Mit Gleichberechtigung beschäftige ich mich schon seit ungefähr 20 Jahren. Schon damals kam mir der Eindruck, dass zwar die feministische Seite männliche Privilegien oder scheinbare Vorteile eroberte (was ich für vollkommen legitim halte), im Gegenzug aber kein Millimeter an Rechten und Vorteilen in typisch weiblichen Gebieten (z.B. Familienrecht und Rollenfreiheit) aufgegeben werden sollte. Im Gegenteil, diese Rechte wurden noch zusätzlich massiv ausgebaut.

Die Bestätigung meiner Annahme bekam ich vor ca. zwölf Jahren als ich Hausmann und Berufsvater wurde. Die größten Anfeindungen bezüglich dieser Rolle kamen von Frauen, insbesondere von Feministinnen, hatte ich mich doch ihrer Ansicht nach aus der Versorgerrolle herausgemogelt und weibliches Hoheitsgebiet betreten.

Dazu kamen Ungerechtigkeiten Männern gegenüber hinsichtlich der Wehrpflicht, Gesundheitsversorgung, früherer Rentenanspruch bei gleichzeitiger höherer Lebenserwartung von Frauen.

Was mich aber am meisten schockierte, war die faktische Entrechtung von Vätern (insbesondere von nicht verheirateten Vätern) nach einer Trennung sowie die beliebige Austauschbarkeit von biologischen, sozialen und juristischen Vätern unter anderem durch das Verbot heimlicher Vaterschaftstests.

Irgendwann stieß ich dann im Internet auf den Verein MANNdat und war erfreut zu sehen, das dort einige Menschen meine Gedanken zum Thema formulierten und aktiv wurden. Ein paar Jahre später wurde dann der Verein AGENS gegründet, in dem ich Mitglied bin und mich engagiere.

Meine Interessenschwerpunkte sind Väterrechte und Jungenförderung.

Arne Hoffmann: Du berichtest, dass du die größten Anfeindungen wegen deiner Rolle als Hausmann von Feministinnen erhalten hast …

Hans Alef: Das hat hauptsächlich im Internet stattgefunden, da man dort ungehindert durch soziale Regeln anonym das schreiben kann, was man auch wirklich denkt.

Da wurde mir vorgeworfen, ich wäre kein Mann, sondern ein Parasit, der seine Frau ausnutzt und sich auf ihre Kosten ein faules Leben macht. Das Kind, so hieß es, gehöre vor allem in den ersten Lebensjahren – aber auch danach – gefälligst zur Mutter. Aus dem Slogan „Mein Bauch gehört mir!“ wurde also „Mein Kind gehört mir!“

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Man fragte mich, was wäre, wenn meine Frau sich ein weiteres Kind von einem anderen Mann wünschen würde, und es hieß, so wäre die Emanzipation aber nicht gemeint, dass jetzt Väter zu Hausmännern würden! Ich wäre berechnend vorgegangen und hätte meine Frau durch unsere Heirat nur als Versorgerin für mein faules Leben benutzt.

Ich wurde sozial isoliert, verhöhnt und verlacht – schlimmer und perfider als dies ein Macho jemals könnte.

Es klangen auch gefährlichere Töne an, die sich in Formulierungen fanden wie: „Man muss sich fragen, warum ein Mann, statt einem ordentlichen Beruf nachzugehen, sich lieber den ganzen Tag mit Kindern beschäftigt …“ Die gehässigen Andeutungen und Unterstellungen, die mit solchen Sätzen verbunden waren, waren unüberhörbar.

Eine mir bekannte Diplom-Psychologin, die als Betreuerin (Vormund) arbeitet, nannte mich in ihrer Wut einen „verantwortungslosen Verpisser“ und drohte mir an, sie wolle mich durch eine befreundete Psychiaterin entmündigen lassen (was mich natürlich schwer geschockt hat).

Dazu kamen permanente ungefragte Einmischungen in meine Rolle als Vater hinsichtlich der Erziehung meiner Kinder, zum Beispiel ob ich denn auch gesund kochen würde, ob ich den Haushalt überhaupt zur Zufriedenheit meiner Frau führen würde und so weiter.

Die Anfeindungen liefen schließlich auf die Forderung hinaus, Ehe und Familie abzuschaffen zugunsten eines Kollektivs, in dem die Gesellschaft alle Kinder von Geburt an betreut, also angefangen bei der Kinderkrippe bis hin zum Schulabschluss.

Biologische Vaterschaft wäre nur insofern von Bedeutung, als man eben männliches Sperma brauche. Männer werden in diesem Weltbild auf rechtlose Samenspender und finanzielle Versorger reduziert.

Während die Hausfrau als abhängige Sklavin ihres Ehemanns angesehen wird, ist der Hausmann in den Augen dieser Feministinnen ein Schmarotzer. Und so wie alle Frauen werden auch Familienernährerinnen in dieser Ideologie als Opfer gesehen.

Wie schon Warren Farrell erkannte, wird Vätern das Privileg der Rollenfreiheit schlicht nicht zugestanden.

Arne Hoffmann: Nun würden die wenigsten Feministinnen eine Hausfrau als Parasitin bezeichnen. Kaum tut ein Mann genau das, was traditionellerweise Frauen tun, geht massive Hetze los. Wie erklärst du dir diese Aggressionen gegen dich?

Hans Alef: Dahinter steckt nichts anderes als Machtstreben. Das Kind wird als Eigentum betrachtet. Es geht den Ideologinnen im Endeffekt um die Schaffung eines Matriarchats und damit die Abschaffung jeglicher Väterrechte.

Arne Hoffmann: Soviel also zu den Reaktionen aus dem Feminismus. Wie sieht der Rest der Gesellschaft aus? Die Medien feiern die „neuen Väter“, Politiker beschimpfen Männer, die dem klassischen Rollenmodell anhängen, als von der Evolution überholte Dinosaurier … Bist du in deinem Alltag als Rollenpionier so umjubelt und gefeiert, wie das Politik und Medien zufolge der Fall sein müsste?

Hans Alef: Na ja, wirklich gefeiert werden nur die erziehenden Väter, die auch Karriere machen und Frau und Kinder versorgen, also die eierlegende Wollmilchsau. Ich bin im Alltag überhaupt nicht umjubelt und gefeiert worden – im Gegenteil, ich bin von Männern und Frauen jeglicher politischer Coleur verachtet worden, mit Ausnahme von wirklich freiheitlich-liberalen Menschen.

Arne Hoffmann: Du wurdest schon in verschiedene Fernsehsendungen eingeladen, um über deine Erfahrungen zu berichten. Ins SWR-„Nachtcafé“ bist du noch gegangen, aber bei „Hart aber fair“ und „Frau TV“ hast du dankend abgelehnt. Warum?

Hans Alef: Die Redaktion von „Hart aber fair“ bei denen ich mich als Hausmann für ein Väterthema beworben hatte, wollte mich als gescheiterten Hausmann darstellen, also jemanden, der öffentlich erklärt, mit dieser Rolle einen Fehler begangen zu haben. Ich empfand das als Unverschämtheit und sagte, das ich trotz der massiven sozialen Isolation diese Rolle erneut übernehmen würde, wollten wir noch ein Kind haben. Ich hatte den Eindruck, nur als Statist für ein von der Redaktion vorgegebenes Konzept dienen zu sollen, und habe daher abgelehnt. Bei „Frau TV“ hatte ich das mulmige Gefühl, dass man mich vorführen wollte, deshalb war das auch nichts für mich.

Arne Hoffmann: Auf ganz besondere Weise „dankt“ dir die Heinrich-Böll-Stiftung deine Vorreiterfunktion, was neue Geschlechterrollen angeht: Dort bringt man (also Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock) dich als AGENS-Mitglied auf reichlich absurde Weise mit Rechtsextremen in Verbindung – als ob es das erklärte Ziel der NPD wäre, allen Männer das Hausmänner-Dasein als eines von vielen denkbaren Lebenskonzepten anzubieten – und nennt AGENS schließlich sogar in einem Atemzug mit dem Massenmörder Anders Breivik. Das dürfte der bisherige Höhepunkt der Diffamierungen gegen dich sein. Wie hast du auf diese Veröffentlichung der Böll-Stiftung reagiert?

Hans Alef: Zuerst wollte ich nicht reagieren, weil das Ganze nach Satire klang, so unglaublich war das. Da ich aber nicht möchte, das meine Kinder und meine Frau und natürlich ich selbst auch in die Nähe von Rechtsradikalismus gerückt werden, schrieb ich der Heinrich-Böll-Stiftung. Ich fragte sie, wie ein Hausmann, der seine Kinder von Geburt an erzogen hat, bei der Polizei Selbstverteidigungkurse für Teenagerinnen gibt und ehrenamtlich in einem Altenheim gearbeitet hat, rechtsradikal sein kann!? Einfach nur absurd, so etwas!

Arne Hoffmann: Wie hat die Böll-Stiftung auf deine Klarstellung reagiert?

Hans Alef: Überhaupt nicht. Was hätten sie auch schreiben sollen – bin ich doch ein politisch gewollter „neuer Vater“ ..?

Arne Hoffmann: Zyniker würden jetzt sagen, dass du als Hausmann wegen dieser Kampagne gegen dich und andere AGENS-Mitglieder wenigstens nicht mit negativen Folgen im Beruf zu rechnen hättest. Aber stimmt das überhaupt? Welche Schäden, fürchtest du, können dir durch diese Denunziationen entstehen?

Hans Alef: Massive Schäden. Ich suche seit einigen Jahren verzweifelt einen Teilzeitjob, da meine Kinder (Kindergarten und Gesamtschule) mittlerweile halbtags betreut sind, stoße aber immer wieder auf große Ablehnung meiner Person, da ich es wagte, Hausmann zu werden. Jetzt komme ich als Dank für meine Vorreiterrolle auch noch in die Nazi-Ecke. Das reduziert meine Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden, erheblich! Und was würde die Belegschaft der Firma, in der meine Frau arbeitet, über einen „rechten“ Ehemann sagen? Ihr Job und damit die wirtschaftliche Existenz unserer Familie ist aufgrund dieser Denunziationen in Gefahr.

Arne Hoffmann: Was sagt deine Frau eigentlich zu diesem ganzen Irrsinn?

Hans Alef: Bisher nichts. Sie steht hinter mir und ich hinter ihr. Unser Modell funktioniert seit zwölf Jahren.

Arne Hoffmann: Du würdest dich also tatsächlich noch einmal dafür entscheiden, Hausmann zu werden, auch wenn du vorher gewusst hättest, dass sich unsere Gesellschaft trotz aller Lippenbekenntnisse dermaßen schwer mit Genderpionieren tut? Oder würdest du irgendetwas anders machen, wenn du geahnt hättest, was mit deiner Entscheidung alles auf dich zukommt?

Hans Alef: Nein, ich würde es wieder machen, weil ich mir keine schönere und sinnvollere Arbeit vorstellen kann. Noch lebe ich in einer freien Gesellschaft und lasse mich nicht durch sozialen Druck davon abhalten, mein Leben so zu leben, wie ich möchte.

Arne Hoffmann: Herzlichen Dank für dieses Gespräch. Gute Nacht und viel Glück!

http://www.cuncti.net/lebbar/85-hans-alef-qmir-wurde-vorgeworfen-ich-waere-kein-mann-sondern-ein-parasitq

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 2. März 2014 von hubwen in Politik

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