Archiv für die Kategorie ‘Tierrechte

Peter Wohlleben fordert die Abschaffung der Jagd   2 comments

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Peter Wohlleben ist Jäger und Förster und fordert die Abschaffung der Jagd. Anzunehmen ist, dass er selbst die Jagd nicht mehr ausübt. Er hat mehrere Bücher verfasst und bringt interessante Informationen, die ganz sicher nicht jedem bekannt sind. Einige Positionen teile ich allerdings nicht, wie diese:

„In seinem Gemeindewald habe er die Bürgerjagd eingeführt. Jeder Bürger und jede Bürgerin mit Jagdschein aus der Gemeinde dürfe im Wald nach Anmeldung kostenlos jagen. Er selbst als Förster gebe aber die Abschusszahlen vor.“

Das widerspricht ja der Forderung die Jagd abzuschaffen.

Aus Martinballuch.com

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Peter Wohlleben ist Jäger und Förster. In seiner Jugend hat er mit einer gewissen Begeisterung auf Hirsche geschossen. Heute betreut er den Gemeindewald von Hümmel in der Eifel im Westen Deutschlands. Ökologie und Tierschutz sind ihm mittlerweile zweifellos ein großes Anliegen, wie er in seinen vielen Büchern, insbesondere „Der Wald. Ein Nachruf“, beweist. Und für die Jagd kommt er darin zu besonders beeindruckenden Schlussfolgerungen.

Seit 1900, so Wohlleben, gebe es die Trophäenjagd. Seither will man also besonders große männliche Tiere schießen und seither möchte man daher mindestens 100 Tiere der jeweiligen Art pro Revier haben, um daraus abnorm große Trophäen züchten zu können. Mit einer Untergrenze von über 1 km² Grundfläche, bevor ein Gebiet bejagt darf, haben es sich die Oberen 10.000 so gerichtet, dass sie bei der Jagd unter sich sind. Nur Großgrundbesitzer_innen können da mithalten. Und auf ihrem Besitz werden nun hohe Tierpopulationen erhalten, um die Feudaljagd zu ermöglichen.

Pro Wildschwein, so Wohlleben, werden jährlich 130 kg Kraftfutter ausgebracht, im Mittel also 12,5 kg pro kg erlegtem Wildbret. Damit sei die Fleischproduktion in der Jagd um das Dreifache weniger effizient als die Massentierhaltung!

Die natürliche Populationsdichte sei 1 Reh pro km², heute gebe es aufgrund der Fütterungen etwa 50. Dazu würden 10 Hirsche und 10 Wildschweine pro km² kommen. In vielen Revieren habe man auch nichtheimische Tierarten wie Damhirsch und Mufflon für die Jagd zusätzlich ausgesetzt. Ein einzelnes Reh würde 15.000 Triebspitzen von Jungbuchen pro Tag verzehren. Bei 1 Reh/km² ließe sich trotzdem ein Urwald erhalten. Bei der von der Jagd aufgezüchteten Wilddichte blieben aber nur die ortsfremden Fichtenmonokulturen bestehen, alles Andere würde verbissen. Die jährlichen Wildschadensberichte am Wald sollte man daher „Jagdschadensberichte“ nennen, so Wohlleben.

Die heutige Jagdpraxis zerstöre daher nicht nur den Wald, sondern führe auch zu zahlreichen Autounfällen. Die Jagd treibe die Tiere in die Nachtaktivität. Zusätzlich würden durch die Überpopulation Jährlinge bei den Rehen auf Reviersuche weite Strecken zurücklegen müssen. Die Folge seien 240.000 Autounfälle allein mit Rehen in Deutschland pro Jahr. Dabei würden 2600 Menschen verletzt.

Aber auch die Zeckenplage und die meisten der damit einhergehenden Erkrankungen an Borreliose und FSME führt Wohlleben auf die Jagd zurück. An einem Hirsch würden sich im Durchschnitt zu jedem Zeitpunkt 100 Zecken mit Blut voll saugen und dann jeweils 3000 Kinder gebären. Weil die Population an Hirschen aufgrund der Jagd das 50fache der natürlichen Population ausmacht, gibt es 50 x 3000 = 150.000 Mal mehr Zecken als ohne Jagd – die dann exponentiell mehr Kinder bekommen.

Auch die Erhöhung der Fluchtdistanz führt Wohlleben auf die Jagd zurück. In nichtbejagten Gebieten könnte man Tiere aus großer Nähe beobachten. In bejagten Gebieten wird dieses Erlebnis den Erholungssuchenden im Wald aufgrund der Jagd versagt. Die Tiere würden jedenfalls, so Wohlleben, nicht aufgrund von Wanderern, sondern aufgrund der Jäger_innen an erhöhtem Stress leiden. Gäbe es statt den menschlichen Jäger_innen ausreichend Wölfe, Luchse und Bären, dann wäre nicht nur die Populationsdichte von Paarhufern reduziert, sie würden auch vermehrt am Waldrand leben und sich nicht ins Dickicht zurückziehen, wo sie potentielle Freßfeinde nicht erkennen könnten. Sie würden daher weniger Wildverbiss anrichten.

Insbesondere in seinem Buch „Der Wald. Ein Nachruf“ erzählt Wohlleben reihenweise Geschichten von Jäger_innen, die die Politik und die Förster bestechen, um illegalen Jagdpraktiken frönen zu können. So könnten sie sich Wanderern gegenüber als Jagdherren aufspielen, wie der frühere Adel. Darüber hinaus schießen sie pro Jahr 400.000 Katzen und Hunde in Deutschland.

Aus all diesen Gründen, so Wohlleben, sei es an der Zeit über die Abschaffung der Jagd nachzudenken. Die Jägerschaft erlege weniger Tiere als geboren werden, weil es ja zu keiner Reduktion der Populationen kommt, und sei daher ökologisch unnötig. Wäre die Jagd abgeschafft, dann könnten sich Wolf und Luchs ausbreiten, mit allen positiven Folgen. Die Wiederkäuerpopulation würde gesenkt und der Verbiss am Wald drastisch reduziert.

Zumindest, so Wohlleben, sollten wir die Jagd professionalisieren. Mit ausschließlich Berufs- statt Hobbyjäger_innen würden zumindest Wildfütterungen, Bestechungen und die Anpöbeleien verschwinden.

Zuletzt referiert Wohlleben noch über ein interessantes Experiment in seinem Gemeindewald. Dort habe er die Bürgerjagd eingeführt. Jeder Bürger und jede Bürgerin mit Jagdschein aus der Gemeinde dürfe im Wald nach Anmeldung kostenlos jagen. Er selbst als Förster gebe aber die Abschusszahlen vor. Das habe zu hervorragenden Ergebnissen geführt. Doch weil dadurch die in den Nachbarrevieren angefütterten Populationen mit abgeschossen würden, sei man von Seiten der Jägerschaft sehr gegen ihn vorgegangen. Das habe bis zu Morddrohungen gereicht. Trotz politischer Interventionen habe er aber seinen Posten behalten dürfen, weil die Gemeinde hinter ihm stehe.

Ob Wohlleben bei all dem Druck seitens der Jägerschaft es heute noch wagt, solche Positionen zu vertreten, entzieht sich meiner Kenntnis. Sein Nachruf auf den Wald wurde 2013 veröffentlicht.

Peter Wohlleben fordert die Abschaffung der Jagd

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 15. August 2018 von hubwen in Jagd abschaffen!, Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Ezetara – 1 Milliarde (Massentierhaltung/Folgen)   1 comment

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Es ist ja leicht zu verstehen, dass nicht jede/r zum Vegetarier oder Veganer werden will. Aber weniger Fleisch zu essen ginge sehr leicht. Im Song wird geschildert welche Auswirkungen und Folgen das Fleisch essen auf die „Nutztiere“ hat.

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Ezetara – 1 Milliarde (Massentierhaltung/Folgen)

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 13. August 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Gewohnheitsverbrecher Mensch

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Für Parmaschinken müssen Schweine diese Brutalitäten und auch Sadismen erleiden. Ich kann dazu nur sagen, das sind Gewohnheitsverbrecher!

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Das Schreien der Schweine

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Gruß Hubert

Sollen wir Tieren Rechte verleihen?   Leave a comment

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Der Philosoph und Autor Helmut F. Kaplan geht der Frage nach ob wir Tieren Rechte verleihen sollen.

Sollen wir Tieren Rechte verleihen?

Helmut F. Kaplan

Die philosophischen Publikationen über die Frage, ob wir auch Tieren eigene moralische Rechte zugestehen sollen, ist kaum mehr überschaubar. Diejenigen, die Tieren solche Rechte verleihen möchten, betonen naturgemäß die Ähnlichkeiten zwischen Menschen und Tieren. Denn der einzige verläßliche Orientierungspunkt in diesem unübersichtlichen Themenbereich ist der Konsens darüber, daß Menschen moralische Rechte haben. Infolgedessen steigen Neigung und Notwendigkeit, auch Tieren solche Rechte zuzuerkennen, mit der zunehmenden Ähnlichkeit zwischen Menschen und Tieren. Wer Tieren keine Rechte zugestehen möchte, betont folgerichtig die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren.

Da es je nach Perspektive und Abstraktionsniveau unendlich viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Menschen und Tieren gibt, verwundert es nicht, daß die Diskussion um den moralischen Status von Tieren mittlerweile solche Ausmaße angenommen hat.

Die verwirrende Vielfalt an Fragen verschwindet allerdings schlagartig, sobald wir nicht mehr mit beiden Beinen auf dem Boden der Theorie stehen, sondern zumindest ein Bein auf den Boden der Realität setzten – und uns fragen: Worum geht es denn hier eigentlich, bzw.: worum sollte es hier vernünftigerweise gehen?

Dann sehen wir nämlich, daß es um empfindungsfähige Wesen geht, denen so lange unbeschreiblich grauenhaftes Leiden zugefügt werden wird, als wir ihnen keine eigenständigen moralischen Rechte zugestehen. Und plötzlich erscheinen die zunächst in der Tat bedrohlich massiven und zahlreichen Unterschiede zwischen Menschen und Tieren in einem völlig anderen Licht:

Egal was auch immer der Mensch können mag, was Tiere nicht können – warum um alles in der Welt soll das eine Rechtfertigung dafür sein, sie zu quälen? Warum soll man Wesen lebenslang einsperren dürfen, weil sie keine mathematischen Gleichungen lösen können? Warum soll man sie umbringen und aufessen dürfen, weil sie keine Sinfonien komponieren können? Warum soll man mit ihnen grausame Experimente machen dürfen, weil sie keine Liebesgedichte schreiben können? Und warum soll man ihnen bei lebendigem Leib die Haut abziehen dürfen, weil sie keine Religion haben?

Um diese Fragen geht es und um sonst überhaupt nichts! Entscheidend ist einzig und allein diese Gemeinsamkeit von Menschen und Tieren: Tiere sind wie wir leidensfähige Wesen, die nichts so scheuen, als leiden zu müssen. Angesichts dieser Gemeinsamkeit verlieren alle Unterschiede zwischen Menschen und Tieren jegliche moralische Bedeutung. Und da die einzige Möglichkeit, Tieren namenloses Leid zu ersparen, darin besteht, ihnen moralische Rechte zu verleihen, sollen wir dies tun.

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Sollen wir Tieren Rechte verleihen?

Veröffentlicht 7. August 2018 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Tierschutz geht uns alle an!   Leave a comment

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Rebloggt von Tierfreund Wolodja, wolodja51.wordpress.com

Tiere, die bei Katastrophen umkommen, werden in der Berichterstattung nicht genannt. Warum?

„Durchweg werden Tiere, obwohl sie nicht weniger leiden und ebenso qualvoll wie Menschen sterben, nicht erwähnt, ihre Angst und Qual sowie ihr Tod wird völlig vernachlässigt in den Nachrichten, obwohl dies zu einer objektiven Berichterstattung gehören muss! – Egal, ob es sich um Wildtiere handelt, die in ihren natürlichen Lebensräumen verbrennen oder zurück gelassene Haustiere oder die zu Nutztieren degradierten Tiere, oder Straßentiere oder Tiere in Sheltern …“

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Landesbischof Bedford-Strohm: „Wir Christen sind an die Seite derer gestellt, die heute Gewalt erleiden.“

Eine Heuchelei, die einfach nur zum Kotzen ist: EKD Präsident und Landesbischof Dr. Bedford-Strohm predigte in einem Gottesdienst am 24.Juli in Bad Boll seinen „Schwestern und Brüdern“ tatsächlich u. nebst vielerlei anderem Geschwätz nachfolgende Worte:

„Die Welt braucht uns Christen. Denn wir Christen nennen uns nach einem, der als Gewaltopfer gestorben ist. Wir Christen sind an die Seite derer gestellt, die heute Gewalt erleiden.“

Glaubt er das wirklich selbst, was er hier behauptet und seinen Schäfchen ins Ohr geträllert hat? Und wie verhält es sich dann seiner Meinung nach mit unseren Mitgeschöpfen, die milliardenfach und tagtäglich Gewalt erleiden? Warum schweigt sich dann dieser Pfaffe mitsamt seiner Kirche über diese alltäglich den Tieren gegenüber begangenen Verbrechen so beharrlich aus?

„Die Welt braucht uns Christen“, donnerte es seinerseits auf die Gemeinde hernieder, aber ich meine und denke, dass unsere Welt derartig heuchlerische, gewissen – und empathielose Christen keineswegs braucht, denn „für die Tiere hat der Teufel keine Hörner, sondern eine menschliche Fratze“, und zu diesen menschlichen Fratzen gehört auch all das widerliche Kirchen – und Pfaffengesindel, welches erforderlichen Tierschutz nach wie vor schändlich unter den Teppich des Schweigens kehrt.

Link zu dieser Predigt
https://www.ekd.de/predigt-beim-gottesdienst-der-auslandspfarrkonferenz-36507.htm


Schreiben von Martina Gerlach an das ARD – und ZDF-Fernsehen:

Guten Tag, Damen und Herren,
wieder einmal berichten die öffentlich rechtlichen Sender – auch andere, aber die muss ich ja nicht zwangsfinanzieren – über eine Brandkatastrophe, dieses Mal Griechenland. Dort brennen Wälder ab, Menschen kamen ums Leben oder verloren ihr Hab und Gut. Aber auch Tiere verloren ihr einziges Leben – warum ist dies für Sie nicht erwähnenswert?

Gleiches bei den Waldbränden in Portugal und auch bei den Berichterstattungen zu anderen Katastrophen – egal ob Naturkatastrophe oder von Menschen ausgelöst – in anderen Gegenden/Ländern. Permanent erlebe auch ich bei den Berichterstattungen, dass die tierlichen Opfer zu 99,99 % nicht erwähnenswert sind für die Nachrichtensender/Berichterstatter. Da kann man überall hinschauen: Ob Waldbrände, ob Erdbeben, ob Naturkatastrophen … oder Säuberungsaktionen, wie z.B. in Russland in Vorbereitung der Fußball-WM, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Durchweg werden Tiere, obwohl sie nicht weniger leiden und ebenso qualvoll wie Menschen sterben, nicht erwähnt, ihre Angst und Qual sowie ihr Tod wird völlig vernachlässigt in den Nachrichten, obwohl dies zu einer objektiven Berichterstattung gehören muss! – Egal, ob es sich um Wildtiere handelt, die in ihren natürlichen Lebensräumen verbrennen oder zurück gelassene Haustiere oder die zu Nutztieren degradierten Tiere, oder Straßentiere oder Tiere in Sheltern …

WARUM?

Dadurch wird doch gezielt dazu beigetragen, dass Hilfe für Tiere von vornherein vernachlässigt bzw. verhindert wird. Lediglich Tierschützer kümmern sich – meist privat engagiert und finanziert und bis an die Grenzen ihrer Kräfte schuftend – um deren Hilfe, Rettung, Schutz – ohne auch nur ansatzweise von öffentlichen Stellen dafür Hilfe/Unterstützung zu bekommen. Tiere fühlen und leiden nicht anders als Menschen. Es ist bewiesen, dass Tiere denken, wenn auch in anderen Zusammenhängen, aber sie wissen, was sie erleiden müssen. Sie wissen nur nicht, warum.

Glauben Sie wirklich, dass diese Welt eine bessere werden kann, solange man das – meist menschengemachte – Elend und Leid, sowie die Qualen unserer tierlichen Mitgeschöpfe bequem außen vor lässt? Tiere nicht erwähnenswert? – Beenden Sie das endlich, denn jedes einzelne Tier hat nicht weniger Lebensrecht und Schutzanspruch als Menschen für sich fordern! Das ist das Mindeste, was man von zwangsfinanzierten, öffentlichen Sendern erwarten können sollte! Auch jedes einzelne Tier hat nicht weniger Hilfe, Rettung, Schutz verdient als menschliche Opfer!

Für eine anständige Welt!
Martina Gerlach


Keine Erschießung der Wildgänse am Wöhrdersee

Die Wildgänse am Wöhrdersee in Nürnberg lebten bisher in Frieden zwischen Menschen und Natur. Aber der neue Stadtstrand soll sie nunmehr für immer vertreiben, da sie am Strand ihren Kot hinterlassen und sie deswegen ab dem 01.08.2018 zum Abschuss freigegeben wurden.

Unterzeichnerin Nicole:
Ich finde, jetzt reicht es mal langsam, dem Menschen gehört doch nicht die komplette Natur alleine. Mit welchem Recht wird alles von überall vertrieben und ermordet? Ich habe selbst Gänse und Enten und an ihrem Kot stirbt man nicht.

 

 

 


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Tut sich da etwas in den katholischen Ansichten?

Wächst da endlich ein kleines, tierfreundliches Pflänzchen in der katholischen Wüste heran? Nehmt euch einige Minuten Zeit und hört euch hier auf fellbeisser.net  die im Deutschlandfunk ausgestrahlte katholische Sendung vom vergangenen Sonntag an!


Unglaublicher Vorfall: Jäger erschießt Hündin vor den Augen der Besitzerin   3 comments

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Wenn das so vorgefallen ist, und ich wüsste nicht warum ich daran zweifeln sollte, niemand erfindet so eine Ungeheuerlichkeit, dann kann ich nur sagen so ein Jäger müsste hinter Schloss und Riegel auf Lebenszeit, und zwar in einer Psychiatrie, Abteilung für abnorme Rechtsbrecher. Da dürfen sich Jäger ja nicht wundern für ihr miserables Image das sie bei der großen Mehrheit der Bevölkerung genießen. Was ich mit diesem Jäger täte, kann ich hier nicht schreiben.

 

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Die Hündinnen Leni und Maja hatte der Tierschutzverein vermittelt. Nun wünscht er sich eine schnelle Aufklärung des Falls. StadtZeitung Königsbrunn
Mittwoch, 01.08.2018

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Zwei Hunde sollen im Juli in Königsbrunn unrechtmäßig erschossen worden sein. Dies berichtete nun der Tierschutzverein Franz von Assisi Kissing.Die Polizei bestätigt, dass Ermittlungen in diesem Fall laufen. Bisher seien aber noch keine Erkenntnisse über die genaue Sachlage gewonnen worden.

Die Hundebesitzerin, die auf einem Hof in Königsbrunn lebt, beschreibt den Vorfall folgendermaßen: Sie sei am 10. Juli, wie jeden Morgen, über den Hof zu ihrem Vater gelaufen, um Brezen für ihren Sohn aufzubacken.

Währenddessen ließ sie ihre Hunde wie immer springen. Als der Kindergartenbus mit ihrem Sohn abfahren wollte, fuhr ein Freund ihres Vermieters, nach Aussagen der Hundehalterin ein Jäger, vor. „Da vorn kannst du deine Hunde aufklauben, ich hab sie gerade erschossen!“, soll er geschrien haben.

Die Frau suchte sofort im Auto nach ihren Hunden. Gefunden hätte sie die Tiere schließlich 150 Meter von ihrem Haus entfernt. Der Schütze war ihr gefolgt. Hündin Leni „hatte ein großes Loch im Körper“ und war tot, beschreibt sie den Vorgang.

Hündin Maja lebte noch. Die Hundehalterin versuchte, sie in die Arme zu nehmen, da soll der mutmaßliche Jäger geschrien haben „Die lebt ja noch“, mit seinem Gewehr die Frau zur Seite gezwungen und anschließend dem Hund vor ihren Augen in den Kopf geschossen haben. Die Besitzerin musste erbrechen und bekam einen Nervenzusammenbruch.

Da es sich bei dem Täter wohl um einen Jäger handelte, will die Polizeiinspektion Bobingen nun vorerst noch klären, ob die Hündinnen gewildert hatten, und wie die Grundstückgrenzen verlaufen. Mit dem Schützen gesprochen habe sie bisher noch nicht. (lat)

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Unglaublicher Vorfall: Jäger erschießt Hündin vor den Augen der Besitzerin

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Es ist fast nicht zum glauben was das Gesetz erlaubt. Bestimmte Jäger sind auch bekannt in ihrer Gegend, dass sie das mit Vorliebe machen – angeblich wildernde Hunde und Katzen erschießen.  Und das nur 200 Meter von einer Wohngegend entfernt. Manchmal halten Jäger nicht mal das genau ein, sie werden ja kein Gerät mithaben, dass ihnen die Entfernung genau anzeigt. Schließlich lassen sie das Haustier nicht dort liegen, sondern „entsorgen“ es. Die Ausrede bzw. die Lüge ist immer das Tier habe gewildert. Einfach lächerlich und skandalös. Und wer bezeugt das???

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Gefahr für Katzen und Hunde: Jäger erschießen fast 500.000 Haustiere im Jahr

Von rtl.de

Siehe Video – Leute die das nicht glauben, sollten unbedingt das enthaltene Video anschauen.

Albtraum: Haustier vom Jäger erschossen

Dürfen Jäger Haustiere erschießen?

Katzen gelten als wildernd, wenn sie mehr als 200 Meter von einer Wohngegend entfernt sind. Jeder Katzenbesitzer weiß, das kann schnell passieren!

Nach Informationen der Tierschutz Organisation „Peta“ werden jährlich schätzungsweise 400.000 Katzen und 65.000 Hunde von Jägern erschossen.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Hunde und Katzen bisher erschossen werden, das soll jetzt ein neues Gesetzt verhindern. 10.047 Katzen und 77 Hunde sind im Jagdjahr 2012/2013 in NRW geschossen worden. Der Deutsche Jagdverband möchte an der vorherigen Regelung festhalten.

Unsere Reporterin hat sich die Lage genau angeschaut – mehr dazu im Video.

https://www.rtl.de/cms/gefahr-fuer-katzen-und-hunde-jaeger-erschiessen-fast-500-000-haustiere-im-jahr-2413017.html

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Siehe auch:

Haustierabschuss sei „grober Unfug“

Als NRW-Vorsitzender des BUND kritisierte Holger Sticht, Haustierabschuss sei „grober Unfug“ und gehöre abgeschafft. Gerade von Hauskatzen gehe keine Gefahr für die heimische Tierwelt aus. Der Bestand von bodenbrütenden Vogelarten wie Rotkehlchen und Zilpzalp sei dort konstant, wo es die höchsten Hauskatzendichten gebe – und gleichzeitig allerdings keine Jagd. Dass Jäger mit dem Haustierabschuss etwas für den Naturschutz tun wollten, sei ins „Reich der Fabelwelt zu verweisen“.

https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article127765881/Jaeger-wollen-weiter-wilde-Haustiere-schiessen-duerfen.html

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https://www.rundschau-online.de/region/kreis-euskirchen/-77-wildernde-katzen-geschossen-64912

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Diese Katze wurde tagelang vermisst. Sie war in eine Falle geraten. Als sie nach Hause kam, hing ein Bein nur noch an Hautfetzen. Dank Tierarzt hat sie überlebt. · Bild: Freiheit für Tiere

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Gruß Hubert

 

Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen   Leave a comment

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Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen sowie in der Ausbildung

Großartiger Erfolg gegen Tierversuche

Deutschland kann sich in punkto Tierversuche ein Beispiel nehmen an der Reigion Brüssel, die zumindest Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen verbietet. Nicht umsonst hat die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen nicht korrekter Umsetzung europäischer Tierversuchsvorgaben eingeleitet.

Die belgische Region Brüssel hat aktuell konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Tierversuchen angekündigt. Ab 1. Januar 2020 sind Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen verboten, ab 2025 kommt ein Verbot von Versuchen in der Ausbildung hinzu. Die Hauptstadt-Region will außerdem ab 2025 Tierversuche für Sicherheitsprüfungen, z.B. Giftigkeitstests, verbieten, „außer wenn es keine Alternativen gibt“, Tierversuche in der angewandten Forschung sollen um 20% reduziert werden. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche gratuliert zu einem wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Der Erfolg ist der jahrelangen intensiven Arbeit des belgischen Vereins GAIA zu verdanken, einem Partnerverein der Ärzte gegen Tierversuche. Brüssel hatte zunächst eine Reduktion der derzeit etwa 92.000 Tierversuche um 30% bis 2025 anvisiert. „Aufgrund des massiven Widerstands der Tierversuchslobby wurde das Ziel abgeschwächt, dennoch ein großartiger Erfolg und guter Anfang, dass Teilbereiche gesetzlich verboten werden“, findet Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende der Ärzte gegen Tierversuche.

Belgien besteht aus den drei Regionen Brüssel, Flandern und Wallonien. In Brüssel wurden in den letzten zwei Jahren nur sehr wenige Hunde (2-4) und Affen (0-5) sowie keine Katzen in Versuchen verwendet. Die Ausbildungsversuche beliefen sich auf etwa 470 pro Jahr (0,5%). Die regulatorischen Tierversuche lagen um die 14.000 Tiere und die angewandte Forschung, die um 20% reduziert werden soll, bei 10.000-12.000 Tieren. Da noch unklar ist, um wie viel die regulatorischen Tests reduziert werden, kommt man auf insgesamt 2,7 – 18% Reduktion, was 2.500 – 16.000 Tieren entspricht, die weniger in Tierversuchen leiden und sterben werden.

„Deutschland ist von solchen konkreten Maßnahmen leider noch weit entfernt. Bei uns werden nicht einmal Versuche an Menschenaffen gesetzlich verboten, obwohl sie seit 1991 nicht mehr durchgeführt werden“, erläutert Gericke“. „Mit der grundgesetzlich verbrieften Forschungsfreiheit im Rücken soll jedes Hintertürchen offen bleiben. Und das, obwohl auch das Staatsziel Tierschutz seit 2002 im Grundgesetz verankert ist.“

Neben den Niederlanden, die sich einen Ausstiegsfahrplan gegeben haben, ist nun auch Belgien Vorbild, was konkrete Schritte gegen Tierversuche angeht. Ärzte gegen Tierversuche setzt sich aus ethischen Gründen und wegen der fehlenden wissenschaftlichen Relevanz des Tierversuchs für seine komplette Abschaffung ein, begrüßt jedoch auch konkrete politische Schritte auf dem Weg dorthin.

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Region Brüssel verbietet Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen

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Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission bestätigt: Deutschlands Tierversuchsrecht mangelhaft

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27. Juli 2018

Die EU-Kommission hat aktuell ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen nicht korrekter Umsetzung europäischer Tierversuchsvorgaben eingeleitet. Die bundesweit tätigen Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO begrüßen diese Maßnahme und sehen sich in ihrer jahrelang geäußerten Kritik bestätigt. Aus ihrer Sicht ist die Bundesregierung nun in der Pflicht endlich die notwendigen und umfassenden Korrekturen im deutschen Tierversuchsrecht vorzunehmen.

Aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission vom 19. Juli 2018 geht hervor, dass Deutschland zahlreiche Vorgaben der EU-Tierversuchsrichtlinie nicht korrekt umsetzt. Die EU verweist hierbei auf Defizite in Bezug auf Inspektionen, die Sachkunde des Personals und die Anwesenheit von Tierärzten.

Nach Einschätzung der Vereine dürfte die Liste der Defizite jedoch weit umfangreicher sein. Die Vereine stützen sich auf mehrere juristische Expertengutachten, die mindestens 18 zum Teil schwerwiegende Fehler zulasten der Tiere im deutschen Tierversuchsrecht offenbaren. So hat Deutschland beispielsweise nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ einzuführen, obwohl dies verfassungsgemäß geboten wäre und eine klare Zielbestimmung der EU-Richtlinie darstellt. Auch der Umstand, dass das europäische Recht Angst als Leid definiert, wird in Deutschland komplett ignoriert. Zudem haben die deutschen Behörden nicht wie von der EU gefordert die Möglichkeit, jeden Tierversuchsantrag auf Sinnhaftigkeit und ethische Vertretbarkeit zu prüfen.

Bereits im März 2016 hatte Ärzte gegen Tierversuche eine umfassende Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt.

Mit ihrer aktuellen Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ fordern die Vereine insbesondere ein Verbot schwer belastender Tierversuche. Eine beim Bundestag eingereichte Petition, die von 200.000 Unterstützern mitgetragen wird, zeigt einen ersten Erfolg. Anfang Oktober können die Vereine ihr Anliegen vor dem Petitionsausschuss des Bundestags vorbringen.

„Es kann nicht angehen, dass Deutschland den Tierschutz mit Füßen tritt und nicht einmal die ohnehin unzureichenden Tierversuchsvorgaben der EU einhält“, so die Verbände abschließend.

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Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission bestätigt Deutschlands Tierversuchsrecht mangelhaft

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Gruß Hubert