Archiv für die Kategorie ‘Tierrechte

Ich soll dich elend verrecken lassen…sagen sie!   Leave a comment

.

Rebloggt von guteskarmatogoblog.wordpress.com – Bettina Marie Schneider.

.

Jetzt liegst du also vor mir, mitten auf der Straße.  Dein Fell ist räudig, deine Augen vereitert und ich kann jede einzelne Rippe zählen. Niemand will dich. Du gehörst nirgendwo hin. Du hast keinen sicheren Ort zum schlafen, Hunger und Durst, Parasiten und Misshandlungen sind deine täglichen Begleiter und ohne Hilfe wirst du bald elend sterben.

Das ist allein deine Schuld, denn wärst du ein deutscher Hund, dann würde dich sofort jemand einsammeln, du würdest schnell Linderung für deine Hautkrankheiten haben, von Parasiten befreit und natürlich hätte man Futter für dich und ein warmes Plätzchen. Wir sind keine Unmenschen in Deutschland und kein Hund , keine Katze hat dieses grausame Schicksal verdient.

Aber wir sind in Rumänien/Griechenland/Portugal/Polen…such dir was aus…in Ländern, in denen auch die Menschen oft nicht viel haben, in Ländern, die das Wort Kastration meist noch nie gehört haben und wenn…dann finden sie diesen Eingriff wider die Natur. Verrecken lassen ist immer noch die bessere und christliche Lösung, scheint die Devise! Es gibt kein Tierheim, in das ich dich bringen könnte und mein Haus ist längst voll. Denn es gibt Tausende, ja was sage ich, Millionen wie dich und jeder, der ihnen helfen möchte, wird angefeindet. Man soll keine Hunde oder Katzen aus dem Ausland retten. Pfui, das ist unseriös, Geschäftemacherei, …sagen sie…und dazu würdest du vielleicht Krankheiten einschleppen und einem deutschen Hund oder einer deutschen Katze im Tierheim den Platz wegnehmen. Das geht natürlich gar nicht!

Du wedelst schüchtern mit deinem räudigen Schwanz und siehst mich hoffnungsvoll an. Dabei sehe ich die Striemen auf deiner Schnauze, sicher hat dich jemand geschlagen, als du um Futter gebettelt hast. Und dann denke ich mir…fuck you all!

Fuck you all, die den Auslandstierschutz schlecht reden, die arrogant und kaltherzig ihre Parolen dreschen und keine Ahnung haben, was es wirklich bedeutet, wenn man pauschal sagt: „Hört auf, die Tiere nach Deutschland zu bringen.“ Es ist deine einzige Chance, die du hast und verdammt will ich sein, wenn ich sie dir nicht schenke!

Ja, es ist nicht einfach! Ja, es wäre besser gewesen, man hätte deine Mutter kastriert und du wärst niemals geboren worden. Aber jetzt gibt es dich. Du hast ein Herz und eine Seele und du leidest. Ich bin kein Arschloch sondern ein Mensch und weil ich es kann, weil ich dir tatsächlich helfen kann, wenn ich das nur möchte, bastele ich ein Halsband aus meinem Halstuch und binde es dir um. Du lasst alles mit dir geschehen, als ob du wüsstest, was passiert. Dann setze ich dich in mein Auto und telefoniere mit meiner Organisation.

Es gibt sie nämlich überall, diese wunderbaren kleinen Inseln der Menschlichkeit. Dort arbeiten Helfer, ehrenamtliche Tierschützer, sie bauen Shelter und Organisationen für bedauernswerte Wesen , wie dich und dort wirst du eine Zuflucht finden. Nicht alle sind vorbildlich, daher suchen wir die richtige aus, wo du sicher aufgehoben bist und in eine nette Familie adoptiert wirst und wo Spenden nicht im Nirwana versickern sondern den Tieren zu Gute kommen.

Ich warte noch, bis du deine erste Mahlzeit hungrig und dankbar verschlungen hast. Dann verlasse ich die Pflegestelle und weiss…du wirst deine 2. Chance erhalten. Wir können dir nicht viel bieten, wir haben kein eigenes Shelter, alles passiert in privaten Häusern, wir sind auf jeden Cent angewiesen. Aber was wir dir schenken können, ist mehr, als du dir jemals erhoffen durftest:  Leben und Geborgenheit, für ein ganzes Hundeleben. Weil ich es kann, weil wir es können! …Und weil alles andere unmenschlich wäre.

Auslandstierschutz: Futterstellen/Kastration/Adoption…wer DAS überflüssig findet, der hat kein Herz!

„Weisst du Matilda“, flüstere ich ihr zum Abschied ins Ohr, „die meisten Zweibeiner, die du auf den Straßen triffst, das sind gar keine Menschen. Sie sehen nur so aus!“

.

Matilda

——————–

PS: Matilda wurde bei SCARS Athen aufgenommen, ihr Bild habe ich nur als Beispiel verwendet. Sie entwickelte sich bei Giorgios zu einem gesunden glücklichen Hundemädchen ❤

.

FB_IMG_1554980476533.jpg
Links im Bild Matilda, die bei Giorgos von SCARS auf der Pflegestelle unterkommen durfte ❤

.

Gruß Hubert

ÖVP und FPÖ wollen nicht dass sie das sehen…   Leave a comment

.

ÖVP und FPÖ wollen nicht dass sie das sehen…

Dokumentationen sind unerlässlich

Die Regierung soll nicht verhindern, dass Tierschützer_innen Missstände aufdecken, sondern sie soll dafür sorgen, dass Tiere überall verantwortungsvoll gehalten und behandelt werden.

Sämtliche Zustände, die in diesem Video dokumentiert wurden (verdurstende Ferkel, erschlagene Ferkel, brutalste Kastration durch Herausreißen der Hoden, schwerverletzte Tiere, …), wären auf andere Art als durch Aufdeck-Journalismus nie ans Tageslicht gekommen, die Öffentlichkeit würde also nie davon erfahren, die meisten Szenen sind hochaktuell aus einem Stall in NÖ.

.

Die Regierung will nicht, dass Sie dies sehen können!

.

Siehe auch:

VGT deckt auf: Fleischskandal in Vorarlberg


.
.

Gruß Hubert

 

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?   2 comments

.

Vielleicht auch nicht uninteressant wie man in Südtirol, meiner Heimat, mit dem Wolf vonseiten der Bauern und dem Medienmonopol Athesia (Dolomiten-Tageszeitung) umgeht. Da bleibt man nicht bei den Fakten.

Neue Meldung für heute: das italienische Innministerium unter der Leitung von Matteo Salvini (Lega Nord) will Erlaubnis zum Wolfsabschuss geben. Man stellt den Wolf auch als eine Gefahr für Menschen dar, was ja vollkommener Unsinn ist.

[…]
Jedes Mal, wenn ein Wolf oder Bär die heilige Grenze zu Südtiroler Boden überschreitet, folgt das gleiche Schauspiel: Bauernvertreter, die vor Aufregung rot anlaufen, Hexenjagden auf gegenteilige Meinungen und nicht zuletzt die Wölfe selbst – blutrünstig, Zähne bleckend und mit weit aufgerissenen, schäumenden Mäulern. Nein, keine echten Wölfe natürlich. Sondern diejenigen, die immer wieder auf realistische Weise in der Tageszeitung „Dolomiten“ abgedruckt sind. Da mag es geradezu verwundern, dass es nicht die Gebrüder Grimm sind, die hinter dieser Tageszeitung stehen, sondern lediglich die Gebrüder Ebner.

Aus barfuss.it

Spoiler zum Titel: Es sind die Tageszeitung „Dolomiten“ und der Bauernbund. Als handelte es sich um eine gefährliche Krankheit, fordert man ein „wolfsfreies“ Südtirol.

.

Bild: Wikimedia/Isster17
.

An Empathie mit Tieren fehlt es dem Südtiroler Bauernbund ja nicht. Vor allem, wenn es um das Thema Bär oder Wolf geht. Dann können sich die Vertreter des Bauernbunds plötzlich so gut in die eigenen Tiere einfühlen, dass sich auch ihre Wortmeldungen kaum noch vom angstvollen, hysterischen Geblöke einer Herde Schafe unterscheiden.

Jedes Mal, wenn ein Wolf oder Bär die heilige Grenze zu Südtiroler Boden überschreitet, folgt das gleiche Schauspiel: Bauernvertreter, die vor Aufregung rot anlaufen, Hexenjagden auf gegenteilige Meinungen und nicht zuletzt die Wölfe selbst – blutrünstig, Zähne bleckend und mit weit aufgerissenen, schäumenden Mäulern. Nein, keine echten Wölfe natürlich. Sondern diejenigen, die immer wieder auf realistische Weise in der Tageszeitung „Dolomiten“ abgedruckt sind. Da mag es geradezu verwundern, dass es nicht die Gebrüder Grimm sind, die hinter dieser Tageszeitung stehen, sondern lediglich die Gebrüder Ebner.

.

Schlagzeilen in der Dolomiten – so geht sachlicher Journalismus.

Bild: Teseo La Marca
.
.
.

Diesmal ist es ein Wolfspaar am Deutschnonsberg, das die Gemüter erhitzt. Die beiden Wölfe scheinen schon seit einiger Zeit hier ansässig zu sein. Sorge bereitet die Tatsache, dass es sich um einen Rüden und ein Weibchen handelt, weshalb man baldigen Nachwuchs erwartet. Auch im Gadertal sind zwei Wölfe vor kurzem in eine Fotofalle getappt. Doch wie gefährlich sind die Wölfe wirklich?

Entgegen den kontraproduktiven Bemühungen einiger Naturschützer, den Wolf zu verharmlosen und zu romantisieren, steht fest: Der Wolf ist kein Kuscheltier und eine Begegnung mit ihm kann nachweislich tödlich enden. Die Angriffe auf Menschen sind allerdings äußerst selten, denn der Mensch passt nicht ins Beuteschema des Wolfes. Wissenschaftliche Datenerhebungen wie der Linnell-Report zeigen: Meist war es Tollwut, die den Wolf zum Angriff bewegte. Westeuropa ist inzwischen aber so gut wie tollwutfrei, dementsprechend sind auch problematische Begegnungen seltener geworden.

Wo es ideologisch zugeht, da muss auch die richtige Propaganda her.

Wenn die Angst vor dem Wolf in Südtirol begründet sein will, dann kann sie sich nur auf die Angriffe auf Nutztiere beziehen. Laut dem Direktor des Amtes für Jagd und Fischerei Luigi Spagnolli wurden aufgrund der Wölfe durchschnittlich zwischen 15.000 und 25.000 Euro Schadenersatz jährlich gezahlt. Zum Vergleich: In der Toskana beliefe sich der Schadensersatz bei 700 Wölfen auf über eine Million Euro jährlich. Dass einige zehntausend Euro nicht gerade jene finanzielle Last sein kann, die das Land Südtirol in den Bankrott treibt, legt nahe, dass der Widerstand gegen den Wolf eher ideologisch motiviert ist.

Wo es ideologisch zugeht, da muss auch die richtige Propaganda her. Das hat beim Thema Wolf oder Bär bisher immer sehr gewissenhaft die Tageszeitung Dolomiten übernommen. Dort liest man das karg begründete und wahrscheinlich im selben Maße qualifizierte Urteil: Wolf und Südtirols Berglandwirtschaft passen einfach nicht zueinander. Dabei scheut man sich auch nicht, die elementarste Einhaltung von Naturschutzgesetzen in Frage zu stellen:

„Welche Blüten der Naturschutz in Italien treibt, zeigt ein Gesetzentwurf, den drei Senatoren nun in Rom eingebracht haben. Dieser sieht vor, dass hinter Gitter muss, wer einen Bären unrechtmäßig abschießt.“

Aussage: Wer eine Straftat begeht, indem er ein strenggeschütztes Tier tötet, sollte lieber ungestraft davonkommen. Dass Wolf und Bär nicht nur in Italien, sondern in beinahe jedem zivilisierten europäischen Staat unter strengem Schutz stehen, das übersieht die Tageszeitung großzügig. Stattdessen hofft man, nationale sowie internationale EU-Gesetzgebung zu umgehen und für Südtirol ein Sonderrecht für den Umgang mit Wildtieren herauszuschlagen.

Die Sehnsucht nach Wildnis und die naive Freude darüber, endlich wieder Wölfe in unseren Wäldern zu haben, sind genauso irrational wie die Angst vor dem Wolf.

Spagnolli, der auf die Unsinnigkeit dieser Forderungen aufmerksam macht, wurde als Wolfsbefürworter angegriffen. Die Einladung zu einer Pro und Contra-Diskussion des Senders Rai Südtirol hat er dennoch klugerweise abgelehnt. Denn die Frage, ob man nun für oder gegen den Wolf ist, ist in der Tat unangebracht. Die Sehnsucht nach Wildnis und die naive Freude darüber, endlich wieder Wölfe in unseren Wäldern zu haben, sind genauso irrational wie die Angst vor dem Wolf. Beide Gefühle entspringen letztlich einer ganz bestimmten, meist städtischen Unerfahrenheit. Die eine Unerfahrenheit romantisiert, die andere dämonisiert. Die Rückkehr des Wolfes ist aber eine Tatsache, die sachliche Maßnahmen erfordert, wie etwa den Wolfsplan, der gerade in Rom erarbeitet wird. Und ob Südtirol zu ihm passt, weiß der menschenscheue Wolf wohl am besten zu entscheiden.

.

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

.

Gruß Hubert

Unfassbar wie mit kranken Kühen umgegangen wird!   Leave a comment

.

Es ist unerträglich wie mit kranken Kühen umgegangen wird. Tiere, die nicht selbstständig gehen können, dürfen laut Gesetz nicht transportiert werden. Und nicht sie einfach anbinden und per Seilwinde dahin schleifen lassen. Welche Schmerzen die Kühe da erleiden müssen muss man hoffentlich niemandem erklären. Ich habe kein Mitleid mit Leuten die wegen des hohen Fleischkonsums krank werden. Die sind auch angesichts solche Bilder nicht mal bereit weniger Fleisch zu essen.

Aus daserste.de

Das Geschäft mit kranken Kühen

.

Kühe-Skandal-T-Qual

Foto von daserste.de

.

Im aktuellen Schlachthofskandal im niedersächsischen Stade sind Tiere brutal gequält worden. Laut Experten haben Landwirte, Transporteure und Schlachthofmitarbeiter in zahlreichen Fällen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Fleisch aus dem Schlachthof ist beschlagnahmt worden und wird jetzt untersucht.

Es sind Szenen, die auch erfahrene Veterinäre erschüttern: Kranke und verletzte Rinder, die aus eigener Kraft weder stehen noch gehen können, werden in zahlreichen Fällen gewaltsam mit einer Seilwinde auf Viehtransporter gezerrt und zum Schlachthof gefahren. Das zeigen Bilder der Organisation „Soko Tierschutz“, die Plusminus exklusiv vorliegen.

Illegales Geschäft mit Tieren

Veterinären zufolge ist das ein illegales Geschäft, und das brutale Vorgehen eine Straftat. Tiere, die nicht selbstständig gehen können, dürfen laut Gesetz nicht transportiert werden. „Für mich ist es unverständlich, wie man mit lebenden Wesen so umgehen kann“, sagt die Tiermedizinerin Claudia Preuß-Ueberschär, die gemeinsam mit drei weiteren Experten das Videomaterial analysiert hat.

Tierquälerei im Schlachthof?

Über mehrere Wochen haben die Tierschützer solche Szenen dokumentiert. Das Vorgehen wirkt routiniert, immer wieder dasselbe Schema, sagt Friedrich Mülln von der „Soko Tierschutz“. Der Transporter des Schlachtbetriebs aus Düdenbüttel im Landkreis Stade fährt zu einem Bauernhof, per Seilwinde werden gehunfähige Tiere aufgeladen, zum Schlachthof gefahren und dort verarbeitet.

Der Transporteur und Betreiber des Schlachthofs lässt alle Fragen der Reporter zu den Missständen unbeantwortet. Die zuständige Veterinärbehörde räumt auf Anfrage ein, dass der Schlachtbetrieb von zwei amtlichen Tierärzten regelmäßig kontrolliert wurde. Dennoch: Von den Missständen haben sie offenbar nichts mitbekommen

Profit auf Kosten von Tierschutz

Tierschützer und Veterinäre sprechen von einem „kriminellen Netzwerk“, einem Systemproblem. Denn kranke Rinder, wie in den vorliegenden Fällen, müssen am Hof eingeschläfert und entsorgt werden. Das kostet den Landwirt Geld. Verkauft er das Tier aber, verdienen alle daran – vom Bauern über den Transporteur bis hin zum Schlachter. Im Interview mit Plusminus verteidigt einer der beteiligten Bauern im Kreis Stade, der sein Tier besonders brutal behandelt hat, sein Vorgehen: Das sei Wirtschaft.

Für den Absatz von nicht-transportfähigen Tieren gibt es in Deutschland einen Markt. Erst vor wenigen Monaten wurden in Schlachthöfen im niedersächsischen Bad Iburg und in Höhengöhren in Sachsen-Anhalt ähnliche Missstände wie im Kreis Stade aufgedeckt. Auch dort ging es um Tiere, die mit der Seilwinde auf Transporter gezerrt und zum Schlachthof gebracht wurden. In allen Fällen wurden die Schlachthöfe geschlossen, die Staatsanwaltschaften ermitteln. Bisher richten sich diese Ermittlungen nach den Recherchen aber nur gegen die Schlachtbetriebe – Transporteure und Landwirte stehen bisher nicht im Fokus.

Ministerin kritisiert Landwirte

Allein in Niedersachsen kam es in den vergangenen sechs Monaten zu vier Schlachthofskandalen. Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast sieht sich nicht in der Verantwortung, sondern erhebt im aktuellen Fall schwere Vorwürfe gegen die Landwirte. Das sei „kriminelle Energie“, gegen die rigoros vorgegangen werden müsse.

Verbraucher in Gefahr?

Der Verzehr von Fleisch kranker und verletzter Tiere kann gefährlich sein – die Folgen reichen von Durchfall bis hin zur Lebensmittelvergiftung. Im Fall Stade kann ein Fleischhygieniker nach Sichtung der verdeckt gedrehten Bilder eine Belastung durch Krankheiten oder Entzündungen im Fleisch nicht ausschließen.

Auf Anfrage bestätigt das Veterinäramt Stade, es habe Ware des Schlachthofes teilweise zurückgeholt und sichergestellt. Nach Angaben der Behörde wurden mikro-bakterielle Untersuchungen angeordnet. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Der Schlachtbetrieb in Düdenbüttel hat unter anderem an einen niederländischen Fleischverarbeiter geliefert. Gegenüber dem BR versichert die Firma, Fleisch aus Stade vorsorglich aus dem Verkehr gezogen und die Geschäftsbeziehung abgebrochen zu haben. Zu den Kunden des niederländischen Betriebs gehören internationale Fleischverarbeiter und die Lebensmittelindustrie.

Autoren: Eva Achinger und Jan Zimmermann

.

Unfassbar wie mit kranken Kühen umgegangen wird!

.

Hier noch ein Kommentar.

R. Müller am 11.04.2019 um 15:31 Uhr

WIR, DIE BESTIE MENSCH

Schuld an diesen grausamen Machenschaften ist die BESTIE MENSCH, also der Landwirt, die Mitarbeiter der Agrarindustrie – von der „Fleischerzeugung“ bis zum Schlachthof, der Lebensmittelhandel (ALDI, Lidl, Edeka, Rewe, etc. etc. – u. a. basiert der masslose Reichtum von Familien wie ALDI und Schwarz (Lidl) auch darauf, mit möglichst wenig Kosten maximalen Profit aus der „Fleischerzeugung“ zu ziehen), und nicht zuletzt wir Konsumenten, die wir beim Einkauf nur das billige Fleisch sehen – wollen. Solange wir Konsumenten unser Verhalten nicht ändern wird sich an diesen untragbaren Zuständen garnichts ändern. Von unseren Politikern braucht sich niemand etwas zu erhoffen. Die, die an den Schalthebeln sitzen – also allen voran von der CSU, CDU, FDP, SPD – sind nach den jahrzehntelangen Erfahrungen den Lobbyisten mehr verpflichtet als auch nur ansatzweise dem Tierwohl. BEIDE AUGEN ZUDRÜCKEN UND DAFÜR BEIDE HÄNDE AUFHALTEN!

.

.

Gruß Hubert

Tierschützer blockieren Verkehr, Premier nennt sie „grüne Kriminelle“   Leave a comment

.

Man sieht dass diesem australischen Premierminister Scott Morrison das unermessliche Tierleid scheißegal ist. Hauptsache die Farmer und die Fleischindustrie können gutes Geld auf dem Rücken der Tiere machen, deren Leiden unbeschreiblich und eine Schande für das ganze Land sind.

Aus eruonews.com

In Australien haben militante Tierschützer am Montag mit Protestaktionen für Aufsehen gesorgt. In mehreren Städten kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In Melbourne legten Demonstranten zur morgendlichen Rush Hour eine viel befahrene Kreuzung lahm. Sie stellten Minibusse auf der Fahrbahn ab und setzten sich auf die Straße. Allein in Melbourne wurden 38 Menschen festgenommen.

Landesweit kam es über 50 Festnahmen. Vor mehreren Schlachthöfen ketteten sich Tierschützer an Lastwagen, um die Zufahrten zu blockieren. Proteste gab es auch in Brisbane, Sydney sowie in Hobart, der Hauptstadt der australischen Insel Tasmanien.

Premierminister Scott Morrison bezeichnete die Proteste als „unaustralisch“, die Demonstranten als „grüne Kriminelle.“ Er versprach allen Landbesitzern seine Unterstützung, sollten sie gegen Tierschützer vorgehen wollen, die auf ihren Bauer- oder Schlachthöfen demonstrierten.

Die Proteste richten sich gegen die teils lebensunwürdigen Bedingungen für Tiere in australischen Farmen. Sie fanden ein Jahr nach der Veröffentlichung der Dokumentation “Dominion” statt. Mithilfe von Drohnen und versteckter Kameras fingen die Macher einen ungeschönten Blick auf Massentierhaltung in Australien ein. Die Tierschützer beklagen, dass sich auch nach Publikation dieser Bilder nichts verbessert habe.

.

https://de.euronews.com/embed/722678

.

Tierschützer blockieren Verkehr, Premier nennt sie „grüne Kriminelle“

.

Gruß Hubert

Psychopathen, Narzissten, Sadisten und Hobby-Jäger teilen einen „dunklen Kern“   Leave a comment

.

Aus wildbeimwild.com

Laut einer Studie besteht eine Verbindung zwischen dunklen Charaktereigenschaften und der Tendenz, die eigenen Interessen immer über alles zu stellen. Leute wie zum Beispiel Hobby-Jäger, quälen oft und auch gerne.

Jagdschweiz

Sadismus, Psychopathie oder gar Gemeinheit sowie Bösartigkeit: Die Eigenschaften, welche die dunklere Seite der Menschheit zeigen, haben einen ‚dunklen Kern‘ gemeinsam, sind aber nicht bei allen gleich. Und wer eine dieser Tendenzen hat, dürfte auch einige andere aufweisen. Egoismus scheint vielleicht nicht so extrem, wie Psychopathie. Doch eine neue Studie kommt zum Schluss, dass Leute mit diesen so genannt dunklen Charaktereigenschaften die Tendenz haben, immer und vor allem ihre eigenen Interessen zu verfolgen. In vielen Fällen quälen solche Menschen auch gerne andere.

Die dunkle Seite des Menschen hat viele Facetten. Psychologen aus Ulm, Landau und Kopenhagen haben nun gezeigt, dass Egoisten, Machiavellisten, Narzissten, Psychopathen und Sadisten mehr gemeinsam haben, als sie trennt. Den Forschern gelang es, viele dieser problematischen Persönlichkeitseigenschaften auf wenige grundlegende Prinzipien zurückzuführen: den „dark factor“ (D-Faktor) der Persönlichkeit. Veröffentlicht wurde die Studie in der international renommierten Fachzeitschrift Psychological Review.

„Kernbestandteil dieses dunklen Faktors der Persönlichkeit ist ein übertriebener Egoismus, der negative Auswirkungen auf andere oder die Gesellschaft im Allgemeinen hat. Dieser wird begleitet von Überzeugungen, die Schuldgefühle, Gewissensbisse und moralische Skrupel verhindern“, erklärt Professor Morten Moshagen. Explizit sprechen die Wissenschaftler beim D-Faktor von einer extremen Form der individuellen Nutzenmaximierung, die sprichwörtlich über Leichen geht; also einen Schaden für andere bereitwillig in Kauf nimmt oder sogar absichtlich herbeiführt. Begleitet wird diese Tendenz von der Neigung, das eigene Verhalten vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen.

Der D-Faktor aufgeschlüsselt

In der Studie wird der gemeinsame Nenner aller dunklen Eigenschaften definiert. Die Forscher nennen ihn den ‚D- Faktor‘ und stellen fest, dass dieser der dunklen Seite der menschlichen Persönlichkeit zugrunde liegen.

Bei ihren Analysen haben die Wissenschaftler neun Persönlichkeitseigenschaften untersucht. Dazu zählen Egoismus, Gehässigkeit, Machiavellismus, moralische Enthemmung, Narzissmus, Psychopathie, Sadismus, Selbstbezogenheit und übertriebene Anspruchshaltung. Die Forscher fanden dabei heraus, dass sich praktisch alle diese Eigenschaften auf den D-Faktor als dunklen Persönlichkeitskern zurückführen lassen. Praktisch bedeutet dies, dass beispielsweise Menschen mit einer hohen Narzissmus-Tendenz mit grosser Wahrscheinlichkeit auch ausgeprägte machiavellistische und psychopathische Persönlichkeitszüge zeigen.

Ausserdem ist bei Menschen mit einem starken D-Faktor statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit hoch, kriminell oder gewalttätig zu werden oder anderwärtig gegen soziale Regeln zu verstossen, so die Forscher.

Der ‘D-Faktor’ verbindet all diese Tendenzen. Dabei geht es um die Neigung, die Nöte anderer zu ignorieren oder sogar zu verursachen, um die eigenen Ziele und Interessen zu verfolgen. Dazu gehört laut den Forschern auch die Überzeugung, stets im Recht zu sein.

Der Wissenschaftler Spearman zeigte als erster auf, dass diese Eigenschaften einer Art Intelligenz gleichen. “Auch die dunklen Aspekte des menschlichen Charakters haben einen gemeinsamen Nenner. Das heisst, dass sie ähnlich wie die Intelligenz alle die gleichen Neigungen und Tendenzen ausdrücken“, so Ingo Zettler, Psychologieprofessor an der Universität Kopenhagen.

In diesem Begriff werden die drei Charaktereigenschaften Narzissmus, Psychopathie und Machiavellismus zusammengefasst. Wenn alle drei Eigenschaften in einer Person zu finden sind, deutet das auf eine böswillige Persönlichkeit hin.

Was ist das Gegenteil von Empathie?
Was ist das Gegenteil von Empathie? Foto: Thesaurus.plus

.

Die drei Eigenschaften sind zwar unterschiedlich, überschneiden sich aber oft. Narzissmus wird charakterisiert durch Grössenwahn, Stolz, Egoismus und fehlende Empathie. Machiavellismus zeigt sich in Manipulation und der Ausnutzung anderer. Er geht oft einher mit einer zynischen Missachtung von Moral, einer Konzentration auf die eigenen Interessen und Täuschung. Psychopathie zeigt sich in dauernd antisozialem Verhalten, Impulsivität, Selbstsucht, Herzlosigkeit und Unbarmherzigkeit, was typische Merkmale von Hobby-Jägern sind.

[…]

Bei der Behandlung solcher Menschen kann die Identifizierung eines gemeinsamen Nenners eine wichtige Rolle spielen. “Das sehen wir zum Beispiel in Fällen von extremer Gewalt, Missachtung von Regeln, Lügen und Täuschung in Unternehmen wie auch in der Gemeinschaft“, fügt Zettler an. Mitgefühl ist der Grundstein eines jeden guten Charakters.

Da kann das Erkennen des D-Faktors in einer Person wichtig sein, um zum Beispiel festzustellen, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass jemand rückfällig wird oder sich noch gefährlicher verhalten könnte.

Menschen mit einem hohen D-Faktor neigen stärker zum Regelverstoss

Von besonders grundsätzlichem Interesse ist in den Augen der Forscher die Analogie zum „g Faktor“ – einem Konzept des berühmten britischen Intelligenzforschers und Psychologen Professor Charles Spearman. Dieser „general factor of intelligence“ erklärt, dass Menschen, die gute Ergebnisse in einer bestimmten Form von Intelligenztests zeigen, auch bei anderen Arten von Intelligenztests gut abschneiden. „Wie der g-Faktor ist der D-Faktor ein allgemeines Konzept, das verschiedene Ausprägungen haben kann“, erläutert Professor Benjamin Hilbig von der Universität Koblenz-Landau. Dies heisst im Umkehrschluss, dass sich ein hoher Dark-Faktor in ganz verschiedenen problematischen Verhaltensweisen und Persönlichkeiten äussern kann. „Zugespitzt formuliert könnte man sagen, dass wenn ein Chef genüsslich seine Mitarbeiter herunterputzt, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er auch seine Geschäftspartner ausnutzt, Steuern hinterzieht oder seine Frau betrügt“, illustriert der Ulmer Psychologe Morten Moshagen.

Beim Töten von Tieren Freude haben

Trophäenjagd

Wie ticken Hobby-Jäger? Laut einer Studie, die der Wissenschaftler Marc Bekoff, in „Psychology Today“ vorstellte, geht es auch darum, Kosten zu signalisieren. Für die Jagd auf die grössten und am schwierigsten zu jagenden Tiere werden grosse Summen bezahlt und man will zeigen, dass man es sich leisten kann, für die Fotografie eines getöteten Tiers einen exorbitanten Preis zu zahlen. Es geht um Status und Angeberei: Ein Löwe ist ein wie ein Cadillac, eine Yacht oder eine Villa mit den Köpfen geschossener Tiere an den Wänden.

Und wie kann man besser seinen Status zeigen, als mit Bildern in den sozialen Medien, auf denen man mit einem makabren Grinsen neben einem toten Tier steht? Wenn man es aber näher betrachtet, steckt hinter dieser Zurschaustellung mehr als ein blödes Grinsen. Denn laut einer Studie wollen Jäger, die ihr “freudiges Lächeln” neben Tierleichen zeigen, zum Ausdruck bringen, dass die Gefahr der Jagd und das Töten der Tiere viel grösser sind, als man gemeinhin denkt. Der Forscher Chris Darimont sagt dazu: „Man kann ein freudiges Lächeln nicht vormachen, man kann das nicht auf Befehl tun. Natürlich macht das Töten eines Tiers einen Jäger sehr glücklich, aber noch glücklicher sind sie, wenn sie nicht ein kleines, sondern ein richtig grosses Tier einer Art getötet haben.“

Auch die Kriminalistin Xanthe Mallett studierte Leute, für die das Jagen ein Hobby ist, und kam zum Schluss, dass sie eine ‚dunkle Triade‘ von Persönlichkeitszügen aufweisen. Dazu gehören Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie – die gleichen Charakterzüge, die man bei Leuten findet, die Menschen ermorden. Und es gibt noch mehr Ähnlichkeiten: Hobby-Jäger planen ihre Jagd sehr genau – und sie löschen voller Freude ein Leben nach dem anderen aus, um ihre eigenen abnormen Wünsche zu erfüllen. Wenn Hobby-Jäger auf Opposition stossen, kommen sie schnell mit Begriffen wie “Bestand regulieren“, „Umweltschutz“ und „Entschleunigen“. Aber wer Tiere als solche liebt und möchte, dass man sie in Ruhe lässt, statt sie zu zerstückeln, glaubt das nicht. Diese Leute sind Mörder, sie sammeln Leichen als Trophäen. Alles, was sie damit „gewinnen“, ist die Abscheu anderer Menschen, wenn diese sehen, wie sich die Hobby-Jäger für das freudige Töten von Tieren selber beweihräuchern.

Bei der Behandlung solcher Menschen kann die Identifizierung eines gemeinsamen Nenners eine wichtige Rolle spielen. “Das sehen wir zum Beispiel in Fällen von extremer Gewalt, Missachtung von Regeln, Lügen und Täuschung in Unternehmen wie auch in der Gemeinschaft“, fügt Zettler an. Mitgefühl ist der Grundstein eines jeden guten Charakters.

Da kann das Erkennen des D-Faktors in einer Person wichtig sein, um zum Beispiel festzustellen, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass jemand rückfällig wird oder sich noch gefährlicher verhalten könnte.

 

Veröffentlicht 7. April 2019 von hubwen in Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit , , , ,

Immer weniger insektenfressende Vögel   Leave a comment

.

Eine der Ursachen des Schwunds an insektenfressenden Vögel ist auch die moderne Landwirtschaft. Die Agrarlandschaften haben sich massiv verändert. Durch die Pestizide gibt es auch weniger Insekten. Es gibt noch weitere Gründe wie aus dem Beitrag zu ersehen ist.

Aus wildbeimwild.com

Überall wird von Insektensterben gesprochen. Was bedeutet das für Vögel, die sich von ihnen ernähren? Eine Studie zeigt europaweit Rückgänge auf. Verantwortlich dafür ist aber nicht das Insektensterben allein.

.

v__gel-immer-weniger

.

Ob Bachstelze, Wiesenpieper oder Rauchschwalbe – die Zahl der von Insekten lebenden Vögel ist in den vergangenen 25 Jahren europaweit deutlich zurückgegangen. Durchschnittlich um 13 Prozent sank die Zahl dieser Vögel laut einer im Fachjournal «Conservation Biology» veröffentlichten Studie.    

.

Die Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung führen diese Entwicklung nicht allein auf das Insektensterben, sondern insbesondere auch auf Veränderungen der Agrarlandschaften zurück. Denn auf Äckern, Wiesen und Weiden hätten sich die Bestände der dort lebenden Vögel besonders verringert.

Noch erschreckendere Zahlen hatte vor zwei Monaten die deutschen Naturschutzbunds Nabu unter Verweis auf eine Zählung des European Bird Census Council genannt. Danach waren die Feldvögel in den Jahren 1980 bis 2017 europaweit um 56 Prozent zurückgegangen. Allerdings unterschieden sich die Zeiträume der beiden Zählungen. Zudem wurden in der älteren Studie nicht nur Insektenfresser, sondern auch Körnerfresser erfasst.

Verlust an Nahrung und Brutplätzen 

Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus vielem: Verlust von Insekten und damit Nahrungsmangel, Verlust von Hecken und damit Brutplätzen, Flächenversiegelung, sagt Katrin Böhning-Gaese

zu den möglichen Ursachen des Schwunds und der Rolle der modernen Landwirtschaft. Bei den insektenfressenden Ackerland-Vögeln sei der Rückgang sehr viel stärker als bei den insektenfressenden Waldvögeln.

.

Das grosse Vogelsterben. Hat es sich bald ausgezwitschert?

.

Neben dem starken Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gingen mit dem Trend zu grossflächig angebauten Monokulturen immer mehr Hecken, Ackerränder und Brachen verloren; viele Wiesen und Weiden würden in Ackerland umgewandelt. Dadurch würde es für die Insektenfresser schwerer, Nahrung sowie Brutplätze zu finden. Kälteliebende Arten gerieten zusätzlich durch den Klimawandel unter Druck.

Vögel seien hier Indikatoren für eine «industrielle» Landwirtschaft mit ihren negativen Effekten auf die Biodiversität, sagte Böhning-Gaese, die auch Direktorin des Biodiversitäts- und Klima-Forschungszentrums ist. Gegensteuern liesse sich auf vielen Ebenen:

Das fängt mit der Agrarpolitik in Brüssel an, geht über Planungsentscheidungen der Kommunen bis zur Förderung des Ökolandbaus, der lokalen Vermarktung biodiversitätfreundlich erzeugter Lebensmittel und der Bereitschaft der Konsumenten, mehr für solche Lebensmittel zu bezahlen.

Katrin Böhning-Gaese

Rund die Hälfte aller Vogelarten in Europa ernährt sich von Insekten. Allerdings geht es den Insektenfressern der Studie zufolge nicht überall gleich schlecht: In den meisten Lebensräumen gingen nur vereinzelte Arten zurück, hiess es.

Vogelschutzrichtlinie wird 40   

Der Nabu forderte unterdessen effektive Managementpläne für Vogelschutzgebiete und die konsequente Verfolgung der Jagd auf Singvögel im Mittelmeerraum. Obwohl die Europäische Vogelschutzrichtlinie, die am 2. April 40 Jahre alt wird, eines der weltweit erfolgreichsten und fortschrittlichsten Naturschutzgesetze sei, sei sie auch nach 40 Jahren noch nicht vollständig umgesetzt, sagte der Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Grosser Schwachpunkt sei die fehlende Wirksamkeit in der Fläche, hiess es mit Blick auf die europaweite Vogelzählung: Während sich viele seltene Arten dank der Schutzmassnahmen mittlerweile gut entwickelten, sei bei den Beständen weitverbreiteter «Allerweltsvogelarten» ein Einbruch zu verzeichnen.

.

Immer weniger insektenfressende Vögel

.

Gruß Hubert