Archiv für die Kategorie ‘Tierrechte

Memmingen ist die tier- und frauenfeindlichste Stadt Bayerns   Leave a comment

.

Abstoßend wie der Pöbel da schreit und grölt beim Fische töten im Stadtbach. Die denken da keinen Augenblick darüber nach, dass diese Tiere Schmerzen empfinden.

Von PETA.de

.

2019-07-18-memmingen-urkunde-01

.

Der Fischertag ist tierfeindlich

Am 20. Juli findet in Memmingen erneut der „Fischertag“ statt, an dem morgens viele, teils stark angetrunkene Männer in den Stadtbach springen und hopsend und johlend mit Keschern zahlreiche Forellen fangen werden. Die Forellen werden in Eimern untergebracht, die mit mehr oder weniger Wasser befüllt sind, und zu sogenannten Schlachtzelten gebracht.

Hier erhalten die Tiere einen mehr oder weniger präzisen Schlag auf den Kopf, werden aufgeschnitten, ausgenommen und zerstückelt. Sind sie aufgrund von Eile oder fehlender Präzision nicht vollständig betäubt, erleben und erleiden sie das Aufschneiden bei vollem Bewusstsein mit.

.

Grausamer Fischertag Memmingen / PETA

.

.

.

Illegales Wettfischen

Auffallend große Forellen werden gewogen und zur späteren Bestimmung des „Fischerkönigs“ in ein separates Becken gesetzt. Fischerkönig wird derjenige, der die schwerste Forelle gefangen hat. Er wird in einer ausgiebigen Zeremonie bejubelt und prämiert, der „alte“ Fischerkönig wird verabschiedet.

Laut Tierschutzgesetz ist die Tötung eines Wirbeltieres nur straffrei, wenn ein „vernünftiger Grund“ vorliegt. Ein solcher Grund ist der spätere Verzehr des Fisches. Das Königsfischen dient jedoch dem Wettbewerb und der Geselligkeit, der Verzehr ist nur eine Nebensächlichkeit.

Die Staatsanwaltschaften Augsburg und Würzburg vertreten in dieser Hinsicht die Auffassung von PETA.

Frauenfeindlichkeit: Frauen dürfen nur als „Kübelesträger“ teilnehmen

Die rund 1.200 teilnehmenden Männer sind Mitglieder des Memminger Fischertagsvereins. Frauen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Allerdings warten sie mit Eimern als „Kübeleseträger“ am Rand und tragen die von ihren Männern gefangenen Fische zu den Tötungsstationen.

Die „Tradition“ besteht seit dem Jahr 1465. Laut Wikipedia waren Frauen als Fischerinnen allerdings 1878 und 1891 beim Abfischen dabei. Der Ausschluss von Frauen ist also „relativ modern“.

Da Memmingen keinerlei Absicht zeigt, das Fest in seiner bestehenden Form aufzugeben und sich der Öffentlichkeit damit als speziesistisch und sexistisch präsentiert, haben wir dem Oberbürgermeister von Memmingen dieses Jahr eine Urkunde überreicht, in der wir Memmingen die zweifelhafte Ehre der tier- und frauenfeindlichsten Stadt Bayerns zuweisen.

.

Memmingen ist die tier- und frauenfeindlichste Stadt Bayerns

.

.

Was passiert im Stadtbach?

Tausende Forellen, die zuvor in den Stadtbach gelassen wurden, werden an einem Samstagmorgen um 8 Uhr von hunderten männlichen Stadtfischern, die sich alle gleichzeitig ins Wasser stürzen, zunächst einmal zertrampelt, dann mit dem Kescher gefangen und in Eimer umgefüllt. Während sich die Männerauf die Fische stürzen, stoßen sie brünstige Laute aus und vollführen nebenbei den „Wackeltanz“, sprich, sie springen wie wild hin und her und grunzen dabei laut und peinlich.

Stoppt den Fischmord in Memmingen – PETA-Aktion zum Fischertag Memmingen 2015

.
.

Was PETA filmen konnte …

Mit den Eimern gehen die Fischer anschließend in die Tötungszelte, sogenannte „Versorgungsstationen“, wo die Fische getötet, aber nicht ausgenommen werden dürfen. Tatsache ist jedoch, wie PETA 2012 vor Ort filmte, dass unsachgerecht betäubte Tiere aufgeschnitten werden und vor Schmerzen wild zucken.

Die Fische müssten eigentlich, laut Vorschrift des organisierenden Memminger Fischereivereins, innerhalb der nächsten 30 Minuten nach dem Fang getötet werden. Tatsache ist aber, dass die Schlange vor den Tötungszelten sehr lang ist, so dass es meist viel länger dauert. Auch müsste pro Fisch 7 Liter Wasser zur Verfügung stehen, aber PETA hat gefilmt, dass es oft viel weniger ist.

Die größten gefangenen Fische, unter denen sich die Königsforelle befindet, werden in ein Becken gesperrt und gewogen. Zum Schluss wird die Königsforelle auf ein Brett genagelt.

Tradition oder reine Tierquälerei?

Diese „Tradition“, bei der die Tötung von Hunderten, gar Tausenden von Tieren bejubelt wird, ist nicht weniger barbarisch als der traditionelle Stierkampf – nur sterben hier weit mehr Tiere. Ein kleines beschauliches Dorf im Allgäu – ein Alptraum für die Tiere.

PETA hat Anfang August bei der Staatsanwaltschaft Memmingen Strafanzeige erstattet. Diese hat auch bereits ein Ermittlungsverfahren gegen den Oberbürgermeister Dr. Holzinger, gegen das Veterinäramt, sowie gegen die Teilnehmer eingeleitet. Dieses läuft unter dem Aktenzeichen 114 Js 12329/12 StA Memmingen.

.

https://www.peta.de/fischertag

.

Gruß Hubert

 

Peta-Vorwurf: Amtstierärzte aus Oberspreewald-Lausitz lassen Tierquälerei zu   1 comment

.

Es ist bekannt, dass Amtstierärzte Tierquälereien auschließlich um des Profits willen zulassen. Es wird systematisch bei Tierquälereien weggeschaut und kategorisch bestritten. Sie wissen selbst genau, dass die bestrittenen Fakten nicht wahr sind.

Von PETA.de

Strafanzeige gestellt

.

g0jbr59lok1

Peta hat gegen Tierärzte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Strafanzeige wegen Tierquälerei gestellt. Grund: Die Veterinäre sollen quälende Langstrecken-Transporte nach Russland und Usbekistan, insbesondere von Hausrindern, genehmigt haben. FOTO: dpa / Ulrich Perrey

.

Senftenberg. Der Verein Peta hat Veterinäre des Landkreises Oberspreewald-Lausitz angezeigt. Der Vorwurf: Beihilfe zur Tierquälerei bei Transporten in Nicht-EU-Länder. Das sagen die Amtstierärzte zum Vorwurf: Von Jan Augustin

Lange Wartezeiten bei extremer Hitze, verdurstete, misshandelte und tot getrampelte Tiere – das sollen Veterinäre des Oberspreewald-Lausitz-Kreises in Kauf genommen haben, indem sie Transporte in Nicht-EU-Länder genehmigt haben. Der Vorwurf stammt von der Tierschutzorganisation Peta Deutschland. Sie stellte Strafanzeige. Der Cottbuser Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum bestätigt: „Wir prüfen, ob ein Anlass besteht, in die Ermittlungen einzusteigen.“ Dazu müsse ein Anfangsverdacht bestehen.

Peta kritisiert Langstrecken-Tiertransporte

Konkret beanstandet Peta mehr als 30 Transporte, insbesondere von Hausrindern, nach Russland und Usbekistan, die das Veterinäramt von Dezember 2018 bis Mai dieses Jahres genehmigt haben soll. Das geht aus der Strafanzeige hervor, die der RUNDSCHAU vorliegt. Die Erkenntnisse will Peta aus Kreisen der kritischen Tierärzteschaft erlangt haben. Weiter könne zu den Quellen der Recherche nichts ausgeführt werden, teilt Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei Peta, mit.

Obwohl den Veterinären bewusst gewesen sein soll, dass Langstrecken-Tiertransporte „hochproblematisch“ sind, hätten einige Amtstierärzte diese weiterhin zugelassen. „Es ist verantwortungslos, Tiere selbst unter extremen Bedingungen Tausende Kilometer in andere Länder karren zu lassen.

Direkt nach den Höllenfahrten werden ihnen die Sehnen durchtrennt oder die Augen ausgestochen, um sie wehrlos zu machen – viele von ihnen kämpfen im Schlachthaus wegen unpräziser Schnitte in den Hals minutenlang um ihr Leben“, sagt Haferbeck. „Wir fordern alle Amtstierärzte auf, als ersten Schritt zumindest sämtliche Langstreckentransporte nicht mehr zu genehmigen.“

„Transporte werden in Echtzeit geprüft“

Den Amtstierärzten aus Oberspreewald-Lausitz „sind die geschilderten Missstände nicht bekannt“, teilt Chef-Veterinär Jörg Wachtel mit. Bislang habe es bei Tiertransporten keine Beanstandungen gegeben. „Die Prüfung der Transporte findet in Echtzeit statt, sodass die Veterinäre auch währenddessen jederzeit Zugriff auf Informationen zum Transport der Tiere, etwa auf die Temperatur innerhalb des Transporters, haben“, erläutert Wachtel.

(Anmerkung: ein schlechter Witz und lachhfaft, wenn es nicht so traurig wäre. Diese Amtstierärzte wissen genau, dass ihr Statement NICHT der Wahrheit entspricht. Die Missstände sind Tierschützern seit langem bekannt. Eine Schande für diese Veterinäre solche Zustände zuzulassen und diese Horror-Transporte zu genehmigen. Es ist schon erstaunlich, wie manche Menschen schamlos lügen).

Die Veterinäre prüfen dabei, ob die tierschutz- und tierseuchenrechtlichen Anforderungen eingehalten werden – etwa welche Strecke der Lkw nimmt und ob die Pausen an den dafür zugelassenen Standorten stattfinden. „All das ist in Echtzeit nachprüfbar und wird im Vorfeld, bei der Verladung sowie nach erfolgtem Transport kontrolliert“, erklärt Wachtel. Vor dem Transport werde der Gesundheitsstatus der Tiere und die Technik geprüft. „Bei der Verladung finden zum Beispiel die klinische Untersuchung am Tier und weitere technische Kontrollen statt, etwa ob die Ventilatoren funktionieren, das Dach vorschriftsgemäß eine helle Farbe aufweist etc.“

Lesen Sie auch:

Tiere per Lkw bis nach Usbekistan

.

Peta-Vorwurf: Amtstierärzte aus Oberspreewald-Lausitz lassen Tierquälerei zu

.

Gruß Hubert

Kälber für die Mülltonne   Leave a comment

.

Bei den sogenannten „Nutztieren“ kann männlich auf die Welt kommen schon das Todesurteil bedeuten. Bullenkälber geben keine Milch und männlichen Küken legen keine Eier.

Von Peta.de

Kälber für die Mülltonne: Warum die Milchindustrie Bullenkälber tötet.

.

obakdaclizd

.

Es ist eine traurige Wahrheit: Viele Landwirte in der Milchindustrie vernachlässigen die männlichen Kälber nach der Geburt, behandeln sie nicht ausreichend oder töten sie sogar.

Warum sind Bullenkälber für die Industrie kaum etwas wert?

Eines darf man nicht vergessen: Landwirte halten Tiere aus wirtschaftlichen Gründen. Das heißt, sie wollen mit den Lebewesen ihr Geld verdienen. Deshalb nehmen sie meist wenig Rücksicht auf die wirklichen Bedürfnisse der Tiere und jedes Tier stirbt früher oder später im Schlachthof.

Kühe sind Säugetiere, wie der Mensch auch. Damit sie Milch geben, werden sie jedes Jahr meist künstlich besamt, um ein Kalb auf die Welt zu bringen. Dieses wird der Mutter kurz nach der Geburt weggenommen, denn jeder Tropfen Milch bedeutet Geld für den Landwirt – für Kuhmutter und Kalb bedeutet es eine schmerzliche Trennung. Das Kalb wird nun meist alleine in eine Kälberbox verfrachtet. Einsam auf wenigen Quadratmetern!

.

6486uxsw24l

.

Damit die Kühe immer mehr Milch geben, wurde ihnen eine krankmachende Milchleistung von durchschnittlich etwa 8.000 Litern Milch im Jahr angezüchtet (ursprünglich gibt eine Kuh etwa 8 Liter am Tag für ihr Kalb). Diese Züchtung auf Milch hat jedoch die Konsequenz, dass diese Tiere kaum mehr Fleisch ansetzen. Die männlichen Kälber, die logischerweise keine Milch geben, sind also auch für die Mast unwirtschaftlich.

Ein weiteres Problem ist der hohe Milchkonsum der Deutschen. Immer mehr Milch bedeutet immer mehr Kälber, die keiner haben möchte. Um wirtschaftlich zu handeln, werden männliche Kälber also oft vernachlässigt oder sogar kurz nach der Geburt getötet.

Dies ist ein illegaler und unhaltbarer Zustand, an dem vor allem das Bundeslandwirtschaftsministerium und einige Bauernverbände mit ihrer tierfeindlichen Politik schuld sind. Diese haben über die letzten Jahrzehnte die Zucht hin zu kranken Milchmaschinen gefördert und tun dies auch in Zukunft.

PETA hält den Gesetzgeber hier für einen Straftäter, da er solche schweren Vergehen nicht nur duldet und fördert, sondern es unterlässt, diese eindeutig strafbaren Handlungen an Millionen von Tieren zu untersagen – bewusst und vorsätzlich!

 

Deshalb ist jeder einzelne von uns gefragt

Kein Mensch ist auf die Muttermilch von Kälbern angewiesen – sie kann uns im Gegenteil sogar krank machen. Zudem ist der Konsum von Milch immer mit unvorstellbarem Leid für Kuh und Kalb verbunden. Auch in der Biohaltung werden Kuh und Kalb getrennt, auch in der Biohaltung wird jedes Tier im Schlachthof getötet.

.

zhvh5vsb11c

.

Entscheiden Sie sich deshalb für die vielen pflanzlichen Alternativen. Probieren Sie sich durch die Regale und Sie werden sehen, dass auch Ihr Liebling unter den vielen verschiedenen Pflanzendrinks dabei ist. Oder haben Sie schon einmal Käse auf Nussbasis probiert? Nein? Dann wird es aber Zeit!

.

Kälber für die Mülltonne

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. August 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Das „Leben“ der Kälber   Leave a comment

.

Es ist zum schämen wie Menschen mit Tieren umgehen und es rein um wirtschaftliche Interessen geht. Es gibt nicht das geringste Mitgefühl für die sogenannten „Nutztiere“. Man geht damit oft schlimmer um als mit Sachen.

Hier die Geschichte von Molly, eines Kälbchen das in einer Kälberbox erfror.

Das sind keine Einzelfälle, sondern systembedingt!

.

fr_nl_dolly_header_f382384fec9702b3ad7400c18479b9c1

.

Alles, was von Molly bleibt, ist ein Abdruck. Ein Abdruck ihres kleinen, zerbrechlichen Körpers auf dem schneebedeckten Boden einer Kälberfarm in den USA. Molly ist erfroren. Bei etwa -20°C musste sie im Freien ausharren.

Molly wurde in eine Welt hineingeboren, in der ihr Leben nicht einmal eine Tierarztrechnung wert ist. Kurz nach der Geburt wird sie ihrer Mutter entrissen und auf diese Kälberfarm gebracht. Hier leben bis zu 11.000 (!) Kälber.

.Molly-Kalb-erfroren-20G-1

.
Doch Freundschaften kann die kleine Molly nicht schließen. Genau wie die anderen Kälber muss sie Tag und Nacht isoliert in einer Kälberbox verbringen – weit entfernt von ihrer Mutter, ohne den tröstenden Körperkontakt zu Artgenossen.

Bereits nach wenigen Tagen kann Molly sich kaum mehr bewegen. Ihre Hufe sind eingefroren und haben sich fast vollständig vom Körper gelöst. Die Qualen, die dieses kleine Kalb durchleben muss, können wir uns wohl kaum vorstellen.

.

Molly-Kalb-erfroren-20G-2

.

Niemand kommt ihr zu Hilfe. Niemand kümmert sich um sie. Und eines Morgens wacht Molly nicht mehr auf … Die eisige Kälte, die grausame Vernachlässigung und die schmerzhafte Einsamkeit waren zu viel für das kleine Kalb.

.

Kalb-Molly-erfroren

.

Quelle: animal-equality.de

Das „Leben“ der Kälber

.

Tod durch erfrieren: Kälberleid für Babybel

.

.
.

Gruß Hubert

 

Delfine retten erschöpften Hund vor dem Ertrinken   Leave a comment

.

Die Empathiefähigkeit von Delfinen ist schon erstaunlich. Hier eine wunderschöne Geschichte von der Hilfsbereitschaft von Delfinen, die einem Hund das Leben retteten. Eigentlich unvorstellbar, dass man solche einfühlsamen und intelligenten Tiere töten kann. Aber leider muss man sich beim Mensch die schlimmsten Dinge vorstellen. Es gibt keine Brutalität und Grausamkeit vor der er zurückschrecken würde.

Aus epochtimes.de

Turbo, ein Dobermann Mischling, war aus seinem Zuhause ausgebüchst und verlief sich in der Nähe des Kanals von Marco Island. Dabei stürzte der Hund ins Wasser und kämpfte gegen das Meereswasser an. Kurz vor dem Ertrinken wurde er von einer Gruppe Delfine gerettet.

.
.

Es ist bei Weitem kein Mythos, wonach Delfine besonders einfühlsam und intelligent sind. In einem Kanal bei Marco Island, Florida, schwammen einige Delfine und bewiesen ihre Hilfsbereitschaft auf eindrucksvolle Weise.

Ein 11-jähriger Dobermann-Pinscher Mix mit Namen „Turbo“ hatte sich im Wasser zu sehr verausgabt. Er drohte vor Erschöpfung zu ertrinken. Die Besitzerin von Turbo, Cindy Burnett, hatte ihren Hund seit 15 Stunden vermisst, nachdem dieser aus dem Zuhause ausgebrochen war. In der Notsituation im Wasser kamen Turbo eine Schule Delfine in letzter Sekunde zu Hilfe.

Cindy suchte ihren Hund vergeblich

„Ich suchte und suchte und rief ständig dabei seinen Namen“, erzählte Cindy bedrückt dem Sender NBC2. „Ich fuhr durch die Straßen fünf bis sechsmal.“ Niemand wusste, dass Turbo in den Kanal gefallen war.

.

.

Erst durch hartnäckiges Plantschen machten die Delfine auf den Aufenthaltsort des Hundes aufmerksam. Die Nachbarn hörten das Getöse der Delfine und sahen den Hund in seiner misslichen Lage. Das Ehepaar D’Alessandro aus Pennsylvania war hier gerade auf Urlaub und hörte die beiden Delfine, als sie auf dem Weg zum Fischen waren.

Turbo fiel ins Wasser – Delfine kamen zur Rettung

„Wir sahen die beiden Delfine wie sie herum plantschten und einen riesigen Aufstand veranstalteten“, sagte das Paar. Sie liefen zum Ufer und sahen, dass der Hund um sein Leben kämpfte. Der Dobermann Mischling war zu erschöpft, um noch selbst zu bellen. Die Wand zum rettenden Ufer war für ihn zu hoch.

.

Sie holten sofort Hilfe und wenige Augenblicke später war die Feuerwehr zur Stelle, um den erschöpften Hund zu retten. Er wurde sofort der Besitzerin Cindy übergeben und sie sagte, dass es Rettung in letzter Sekunde war.

„Er zitterte am ganzen Körper und war sehr geschockt.“ Turbo war erschöpft, aber sonst ging es ihm den Umständen entsprechend gut.

.

Salzwasser hätte Turbo dehydriert

Turbo wäre in Menschenjahren 77 Jahre alt. Der Hund hat 15 Stunden ohne Trinkwasser überlebt und gegen das Meereswasser angekämpft. Hätte er das Salzwasser getrunken, hätte dieses ihn dehydriert. Er konnte nicht um Hilfe bellen, somit retteten ihm die Delfine das Leben.

Meeresbiologen bestätigen, dass Delfine Menschen und Tieren in Not helfen. Es gibt zahlreiche Geschichten, in welchen die Meeresbewohner oft zu Hilfe eilen, wenn Not am Mann ist. Und Turbo kann bestätigen, dass Delfine einfühlsame und intelligente Helfer sind. (cs)

.

.

.

Delfine retten erschöpften Hund vor dem Ertrinken

.
.
.

Gruß Hubert

US-Regierung lockert Schutzvorschriften   Leave a comment

.

Ich weiß warum ich diesen Trump nicht mag. Und das nicht nur wegen Tier- und Umweltschutz. Es ist mir aber zu lästig alles aufzuzählen, warum ich ihn total ablehne. Der hat für bedrohte Tierarten in den USA absolut nichts übrig. Kritiker bezeichnen diese Lockerung der Schutzvorschriften als Geschenk an die Industrie.

Aus Tagesschau.de

Naturschützer befürchten das Schlimmste: Die US-Regierung will den Artenschutz aufweichen. Nun sollen die wirtschaftlichen Kosten für die Rettung bestimmter Spezies eine Rolle spielen.

US-Regierung hat eine umstrittene Änderung beim Artenschutz vorgenommen: Demnach sollen gefährdete Tier- und Pflanzenarten nicht mehr unmittelbar denselben Schutz bekommen wie bedrohte. Außerdem strich die Regierung Formulierungen aus dem Gesetz, nach denen wirtschaftliche Aspekte bei der Einstufung einer Art als bedrohlich keine Rolle spielen sollten.

Nach Ansicht von Kritikern ebnet dies den Weg dafür, dass wirtschaftliche Interessen Einfluss auf den Prozess gewinnen könnten. Mehrere Naturschutz-Organisationen kündigten bereits Klagen an gegen die Neuregelung an.

1600 Arten stehen unter Schutz

Das nun geänderte Gesetz, der sogenannte Endangered Species Act, gilt unter Experten als wichtige Hilfe zur Rettung des Weißkopfseeadlers, des Kalifornischen Kondors und anderer Tiere und Pflanzen. Präsident Richard Nixon unterzeichnete es 1973. Derzeit stehen damit mehr als 1600 Arten in den Vereinigten Staaten und in deren Territorien unter Schutz.

Naturschützer hatten bereits vorab Änderungen an dem Gesetz kritisiert. Sie befürchten, dass einige Arten in Flora und Fauna damit weiter an den Rand des Aussterbens gedrängt werden. Zudem beklagen sie, die Veränderungen ließen die Auswirkungen des Klimawandels außen vor. Mindestens zehn Generalstaatsanwälte schlossen sich der Kritik gegen einen früheren Entwurf an.

Umschichtung von Ressourcen

Innenminister David Bernhardt zeigte sich jedoch überzeugt von den Änderungen. Die beste Art, das Gesetz bestehen zu lassen, sei, sicherzustellen, dass es wirksam die Erholung der seltensten Arten erreiche. Mehr Ressourcen sollten dorthin fließen, wo sie am meisten Gutes täten.

Die Berechnung wirtschaftlicher Kosten als Faktor bei der Entscheidung über den Schutz einer Art, ist vom US-Kongress eigentlich unterbunden worden. Das Verbot sollte sicherstellen, dass etwa die Holzindustrie nicht aus wirtschaftlichen Gründen einen Schutz für ein Tier zurückfahren darf, das im Wald lebt.

.

US-Regierung lockert Schutzvorschriften

.

Siehe auch:

.

.

Tierschützer befürchten das Schlimmste für Grizzlys, Alligatoren und Weißkopfseeadler: Die Regierung von Donald Trump hat den Pauschalschutz bestimmter Arten aufgehoben.

.

https://headtopics.com/de/artenschutz-usa-lockern-schutzvorschriften-fur-bedrohte-arten-7505215

.

Gruß Hubert

Stierkampf auf Mallorca – eine Schande für ein zivilisiertes Volk   Leave a comment

.

Das Verfassungsgericht kippte das Stierkampfverbot auf Mallorca, da es laut Verfassungsrichter ein Kulturgut sei.

Tierquälerei kann niemals Kultur sein. Im Gegenteil, es ist ein Zeichen eines unzivilisierten Volkes. „Kultur ist nicht Tortur“, wie zurecht Tierschützer skandierten.

.

Geld-bez-u-Stier-sterb-z-sehen

Text im Bild: Welche Art von Person zahlt heutzutage Geld, um zu sehen, wie ein Tier gewaltsam getötet wird?

.

Von stern.de

Trotz wütender Proteste: Tiere beim umstrittenen Stierkampf-Comeback auf Mallorca getötet

Alle Proteste waren umsonst: Auf Mallorca wurden erstmals nach zwei Jahren wieder Stiere ritualisiert getötet. 2017 hatten die Balearen ein Tötungsverbot beschlossen. Dieses wurde aber von den Verfassungsrichtern in Madrid gekippt.

Kurz bevor auf Mallorca das Blut der Bullen unter dem Jubel von Tausenden floss, gab es Beschimpfungen, Pfiffe und auch Tränen.

Auf der spanischen Ferieninsel feierte der Stierkampf trotz wütender Proteste von Tierschützern ein umstrittenes, aber erfolgreiches Comeback. Bei der ersten „Corrida de Toros“ nach zweijähriger Zwangspause waren die Tribünen der 11.600 Zuschauer fassenden Arena in Palma gut gefüllt. Knapp 9000 Fans zahlten die stolzen Eintrittspreise zwischen 30 und 150 Euro.

400 Menschen protestieren vor der Arena

Vor der Arena hatten sich derweil rund 400 Menschen bereits zwei Stunden vor Beginn des Events versammelt, um lautstark gegen die blutige Show zu protestieren. Sie schlugen auf Töpfe, beschimpften rund 30 Stierkampffans, die eine „Gegendemo“ organisierten, als „Mörder“ und skandierten inbrünstig Slogans wie: „Mallorca tötet nicht, Mallorca schützt Tiere!“, „Kultur ist nicht Tortur“ und „Torero, Du Feigling, wir wünschen dir einen schlechten Abend!“. Einige junge Demonstrantinnen hatten Tränen in den Augen.

Der Stimmung in dem vor 90 Jahren im Jugendstil erbauten „Coliseo Balear“, das zwischen 1999 und 2013 sechsmal Schauplatz der früheren ZDF-Show „Wetten dass..?“ war und in dem 2016 das Finale von Heidi Klums ProSieben-Show „Germany’s Next Topmodel“ ausgerichtet wurde, taten die Proteste später aber keinen Abbruch.

Zu spanischer Volksmusik herrschte nur wenige Kilometer vom „Ballermann“ entfernt prächtige Laune. Immer, wenn einer der Matadoren versuchte, mit seinem Degen von oben herab das Herz des Stieres zu erreichen und dem Bullen den Todesstoß zu versetzen, brachen die Zuschauer in besonders lautem Jubel aus. „Oleeeé“ und „Bieeen“ (Guuuut), ertönte aus den Rängen fast unisono.

Nach dem Tod des ersten Stieres durch den im grünen Glitzeranzug gekleideten Star-Matador Morante de la Puebla, der fünf Versuche benötigte, lief ein Stierkampfgegner aus Protest in die Arena. Der Mann wurde von Ordnern aber schnell wieder hinausgezerrt.

Verfassungsgericht ermöglicht die Rückkehr

Die Rückkehr der Toreros auf die Insel war vom Verfassungsgericht vor einigen Monaten ermöglicht worden. Ende 2018 kippten die Richter in Madrid in Teilen ein balearisches Gesetz aus dem Jahr 2017, das die linke Regionalregierung durchgebracht hatte, und das unter anderem die Verletzung oder Tötung der Stiere untersagte.

Dieses Verbot wurde wieder aufgehoben. Die Begründung der Richter: Da der Stierkampf 2013 zum nationalen Kulturgut erklärt worden sei, könne nur der Zentralstaat über solche Verbote entscheiden. Die Regionen dürfen demnach nicht eigenmächtig solche Beschlüsse fassen.

Einige der Beschlüsse von 2017 gelten auf Mallorca aber weiterhin. Zum Beispiel durften Minderjährige am Freitag nicht in die Arena. Es galt auch ein Alkoholverbot. Und die Stiere müssen vor ihrem Einsatz per Blutprobe auf Doping- und Beruhigungsmittel untersucht werden. Die Polizei werde über die Einhaltung dieser und anderer Vorschriften wachen, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Auch mehrere Politiker sind zu Gast

Unter den Zuschauern, die am Freitag den Auftritt der vier Star-Toreros um Morante de la Puebla und Julián Lóper Escobar, genannt „El Juli“, auf keinen Fall verpassen wollten, waren auch viele in Spanien bekannte Politiker der konservativen Volkspartei (PP). Wie zum Beispiel der Parlamentsabgeordnete Adolfo Suárez Illana, ein Sohn des früheren Ministerpräsidenten Adolfo Suárez González.

Die PP des damaligen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy war es auch gewesen, die die Richter in dieser Sache angerufen und gefordert hatte, dass das Tötungsverbot wieder aufgehoben wird. (Anmerkung: typisch für diesen Konservativen).

Mit Mallorca fiel eine der letzten „stierkampffreie Bastionen“ Spaniens. Schon 2016 hatte die Justiz ein in Katalonien seit 2010 geltendes Stierkampfverbot gekippt. Die Kanaren sind die einzige Region, in der noch eine Art Stierkampfverbot gilt. Auf den Atlantikinseln gibt es aber auch keine Tradition des Spektakels.

dpa
.
.

Stierkampf auf Mallorca – eine Schande für ein zivilisiertes Volk

.

Siehe auch:

Stier spießt Torero auf – „Schade, dass er dich nicht richtig erwischt hat“

Es ist ein abscheuliches Spektakel mit blutigem Ausgang: Bei einem Stierkampf in Marseille bohrt ein Tier seine Hörner in Torero Andy Younes. Im Internet verhöhnen Tierschützer den verletzten Matador.

.

younes1

Andy Younes wird bei einem Stierkampf in Marseille schwer verletzt.

.
.

Doch während Younes in Marseille gefeiert wurde, wird er im Netz angefeindet. In deutschen Kommentaren heißt es: „Schade, dass der Stier dich nicht aufgespießt hat“ oder „Du kleiner Rotzlöffel, schade das er dich nicht richtig erwischt hat“.

.

Stier spießt Torero auf – „Schade, dass er dich nicht richtig erwischt hat“

.

Gruß Hubert